Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. rimicrung endlich wurde be- die Staatseintommensteuer eines Lin kritischer Moment. :: Berlin. 19. April. Tie bisherigen Verhandlungen des Wahlrechtsaus- schnsses des preußischen Herrenhauses haben Ergebnisse ge* zeitigt, welche den kritischen Charakterder Lage wesentlich verschärfen. Ter Ausschuß hat dem Entwurf zunächst die Vorschrift eingefügt, daß die Bestimmungen drei es Gesetze^ auf dem ordentlichen Wege der Gesetzaebung nur mit der Maßgabe geändert werden dürfen daß sich in beiden Häusern eine Zweidrittelmehrheit dafür findet. Ferner ist der gesanile § 8, welcher die P r t vlegi er u n g der sog. Kulturträger enthält, mit Stimmengleichheit ab g e l e h n t worden, so daß hier das gleiche Vakuum eingetreten ist, wre ber der Ausschußbera- tung der Zweiten Kämmer. Angeiiommen dagegen wurde zum tz 6, welcher von der Drittelung handelt, eua Absatz 2 folgenden Inhalts: . Die Gesamtsumme der Steuerbetrug wird berechnet. 1 für den Umfang des Stimmbezirks, wenn dieser aus reren Gemeinden und Gutsbczirken gebildet ist, und m Gemeinden nort mehr als 10 000 Einwohnern: . 2 für den Umfang besonderer, von der Gemeindeverwaltung zu bildender Driltelungsbezirle von nicht weniger als 1749 wid nicht mehr als 3499 Einwohnern, wenn die Gemeinde mehr als 10 000, aber weniger als 20 000 Einwohner umfatzt, und von nicht weniger als 3499 Einwohnern und nicht mehr als 5249 Einwohnern, wenn die Gemeinde über 20 000 Anwohner umfaßt. Bezüglich der Maximierung endlich wurde beschlossen, ' daß, wenn die Staatsmntomniensteuer «wes Wählers sOOO Mk., in Gemeinden mit mehr als 20000 Einwohnern aber 6000 Mk. übersteigt, der uberschießende Betrag nicht angerechnet wird. 3?i diesen Beschlüssen schreibt die „Nationalliberale sitzung zu erscheinen und die Erklärung abzugeben: .dicStaMS-» rcqierunq sehe sich gezwungen, nickt im Interesse irgend einer einzelnen Partei, sondern aus ^ckliä^n Erwägungen gegen die von dieser Kommission gefaßten Beschlüße, vornehmlich bett. die Drittelungsfrage und die Ablehnung aller Privilegierungen, dm ernstesten Bedenken anzumeldcn. Ob diese mannha,tc Kundgebung, der Staatsregierung auf die Mehrheit der Kommmwn den er wünschten Eindruck gemacht hat, wird ,ich am ^imerstag geben. Nach all dem Vorangegangenen können wir uns nur weiteren Erwartungen kaum tragen In die,er -stunde ab^ dM die Haltung Herrn von Bethmann-Hollwegs, du all^Z swwa^ liche nunmehr abgestreift hat und sich immer mehr als das Produkt ernstester, staatsmännischer Ueberlegung darstcllt, auf un , erkennung und Verständnis überall dort rechnen, wo die Rcgi^- runq über den Parteien noch als unabweisbares Postulat preußischer Traditionen gilt. Erbat trotz der stmidig gesteigerten Provokation^ der schwarz-blauen Mehrheit eine ?)iaßhaltung bewies n, du mir aus einem zu weit gegangenen Vertrauen tn die Staatsgriumimg der herrschenden Parteien erklärt werden kann. Und wenn ferne konsequent durchgeführten Bemühungen das Ve^assuugsleben des größten deutschen Bundesltaates wenig,tens halbwegs rmer Mo- dernisierung entgegenzuführen, im Augenblickan der Dybrls ubn mächtiger und auf ihre Macht pochender Parteien scheitern, so sind es auch diese allein, welchen die Verantwortung zusallt. -unterstellt. Dem Reichstage ist zugleich ein Nachtragshaushalt zugegangen, der rund 110000 M ark ordert 'Molae Neu- reaelung der Beamtengehalter in den Kolonien. In der beigegebenen Denkschrift heißt es. Nachdem im Reiche eine Neuregelung ber Beamtende, oldungen stattgcfuuden Hal, ist eine Neuseststellung der P^soldungen der Kolonialbeamten vorzunehmen, deren Bezüge aus tzfr Grundlag der heimischen Gehälter unter Gewährung, einer Kolonialzuiage bemessen und. Tas bisherige Besoldungssystem — ®eroaJ)rurig eines Auslandsgehalts und €i^cr_fcftftc^^enbenJ^t^t^Ve^^o^gTg^^t^^^ Nochmals: Die Darmstädter Religionsgespkäche. Bei der Bedeutung der Auseinandersetzung m Darmstadt und bei den schon gestern von uns geautzerten Zweifeln an ber öu DertäifigMt bet vetönenlltchtm Berichte haben Ml an dre b Distz der Darmstädter Religionsge,prache ergibt. Herr Professor Dr. Gunkel schreibt uns: -^n xfr ;n öftrer Zeitung veröftentlickte Bericht über die tn Darmstadt am 16 April geschehene Diskussion über die Frage Hat^ Iesus gelebt?" mehrfache, sinnentstellende Ungenauigkettem besonders über meine Rede, enthält, so teste.ich Nnen hierdurch ew kurzes nicht dem Wortlaut, aber dem Sinn getreues Referat rttfn "xhcr Verfälscher der Kultur" ldies waren Ausdrucke, die Prosesior^ Drews gebraucht hatte,. Er handelt sich am hent.gen Tna? um eine historische Frage: um eine Frage, in der ick mich als^Fachmann — ick bin Prosessor für alttestamentliche Theologie - berufen halte, ein Wort zu lagen. Nickt als Freund oder iveinb wist ich sprechen: meine Absicht ist es nicht, Herrn Prof. Drews 'anzugreifen: sondern als Sachverständiger will ick sprechen der vor dM Richter unter seinem Eide seine Aussage gibt unb der soweit e- möglich ist, nur Tatsachen .ausspricht. Meine Position gegenüber Herrn Professor Drews l't keme ungünstig^ ich gehöre zu den geistigen Vatern des Derrn Kollegen deren er freilich viele hat. Auch von den matzen, die Sie heute abend von Prof. Drews gehört haben, Nammen einige von mm Professor Drews wird dies Verhältnis auck 'icherlich anerkennen, hat er dock in seinem Werke meinen Namen oftmals genannt - daraus darf ick das Reckt herleiten, über die Aufstellungen des Herrn Kollegen mein Urteil auszusprechem ^^as Thema, aM vas ich mich beschränken werde, betrifft das stste Testament und Religionsgeschichte. Zunächst das Alte Testament. bi \ . Buch hebräisch geschrieben ist, w hat nur der em Reck, darüber in wissenschaftlicher Debatte mitzuwrcchen, der s hebräisch lieft. Wer es nicht hebrai,ch leien kann, hat in der Wissenschaft des Alten Testamentes keine stimme Ick pflege daher meinen Studenten zu sagen. Bucker, die nickt nach dem Urtext zitieren, brauchen eie nicht zu lesen. ^vfM Drews aber lieft das Alle Testament nach Luther. Profes,or Kolonialzulage — wird beibehalten,, doch wird das Auslands- gehakt nicht nur bis zum 5. Jahre steigen, .iondern sechs Jahre steigen, ferner werden nach Erreichung des vochftgehalts dreimal nach je 3 Jahren Dienstalterszulagen gewahrt Man hofft hierdurch die Beamten mehr an den Kolonialdienst zu fesseln. Die Beamten der Südseekolonien und einiger Kamerunbezirke erhalten für die nächsten drei Jahre noch Ortszulagen, west diese Bezirke besonders unter Teuerungen leiden. . Die Kolonial- und Alte rs zulag en betragen für Gouverneure 22—12 000 Mk., für obere Beamte 6—4000 Mk Kolonial-, 400—1800 Mk. Alterszulagen für andere Beamte 3600—2400 Mk. Kolonial- und 300—1200 Mk. Alterszulagen, die Ortszulagen betragen 400—600 Mk. r nT, Dem Nachtragshaushalt sind die neuen Besol- dunqsordnunqen für Zivil- und Militarbeamte bei- gegeben. Die Gehälter sind teilweise erhöht, teütoei)e erhöhen sie sich im Endgehalte durch die weitere Steigungs- möalichkeit, so erhalten z. B. Bezirksamtsmanner setzt 8400 bis 11400 Mk., später 8300 bis 11900 Mk Ges amte mkom- men, Sekretäre jetzt 5400 bis 7500 Mk., spater .>400 bis 7800 Mk. Gesamteinkommen. Die einzmen, die weniger erhalten, sind die Gouverneure, dre um 1, 2 und 10000 Mk. herabgesetzt werden. Alle Bestimmungen sollen rückwirkende Kraft bis zum 1. April 1910 erhalten. (Ein ltolonialbeamtengeseh. Man schreibt uns aus Berlin: Der Entwurf eines Kolonralbeamtenge- s e tz e s, der dem Reichstage Lugegangen ist, regelt die Rechtsverhältnisse der Kolonialbeamten. Der EntNiurs bestimmt, daß für die Kolonialbeamten und ihre Hinterbliebenen die Vorschriften des Reichsbeamtengesctzes und des Beamtenhinterbliebenengesetzes Anwendung finden, -tie Kolonialbeamten erhalten festes Gehalt, Kolonialzulage nebst Alterszulage, freie Dienstwohnung oder Wohnungs- aeld Der Reichskanzler bestimmt, wieweit Kolonialbeamten und ihre Angehörigen freie Arztbehandlung, freie Arzneimittel, freier Aufenthalt im Krankenhause zu gewahren ist Die Vorschriften über Urlaub und Reisekosten bei Dienstreisen, Umzugslosten usw. erläßt der Reichskanzler. Widerspruch gegen Versetzungen ist nicht zulässig. Tie Bestim- mungen über Pensionierung, Pcnsions- und Warteg^d- ansprüche entsprechen den Bestimmungen des Reichsbeamtengesetzes mit folgenden Aenderungen: Vorbedingung des Anspruck>s auf Pension ist Erwerbsunfähigkeit: die Erwerbsfähigkeit muß mindestens um 10 Proz. vermindert sein. Die Erhöhung einer Peiision ist in diesem Falle nur zulässig, wenn die weitere Verminderung der Erwerbssahig- te’t eine Folge des Kolonialdienstes ist. Kolonialbeamten, die 12 resp. 15 Jahre im Kolonialdienste standen, steht auch ohne den Nachweis der Erwerbsunfähigkeit ein Anspruch auf lebenslängliche Peiision zu. Dre in den Schutzgebieten zugebrachte Dienstzeit wird bei der Penfronierung doppelt gerechnet, sofern sie mindestens sechs Monate ohne Unter* prechung gedauert hat. Kolonialbeamte, die infolge außer- ordentlicher iitema Einslnjjc in den Kolonien penslonsb-. rechtigt geworden sind, beziehen T r o p e n z u l a a e, deren Mindestsätze sind bei 3000 Mk. pensionsfahigem Endgehalt 300 Mt, bei 4000 Mk. 600 Mk., bei oOOO Mk. 780 Mk, über 5000 Mt. 900 Mk Der Anspruch auf diese Zulage kann noch 10 Jahre nach dein Ausscheiden geltend gemacht werden. Die Tropenzulage derjenigen Beamten,, welche ohne Unterbrechung länger als drei Jahre in den Kolonien verwendet worden sind, steigt mit jedem weiteren vollen Dienstjahr um ein Sechstel bis zur Errckchung des doppelten Betrags. Bei Berechnung des Witwen- und Waifen- gkstdes bleibt die Trvpenzulage außer Betracht. Ist der Tod eines Beamten bei Ausübung des Dienftes in den Kolonien eingetreteu, so erhalten Witwen und ^vaifen Zulagen und zwar die Witwen 300 bis 9W, bw1-0 bis 250 Mt. Ist das Kind mutterlos, so erhöht sich die Zulage Die oben angeführten Beschlüsse sind nicht endgültrA gefaßt worden, zum Teil beruht der Bericht darüber aus Mißverständnissen. So wird uns aus Berlin Jefchrieben^ Die Nachrickt, daß beschlossen worden sei, m Zukunft Ab-^ änhmmgcn des Wahlgesetzes an eine Z w? ib r itt el m o f o r i- t ä t in beiden Häusern des Landtags zu bmben, ist fvzwiichcn m das Gebiet der journalistischen Erfmbung verwieun worben Die bisherigen Beschlüsse haben vorläufig.nur vrovi orischen. Charakter und werben tn ber zweiten Le'ung emer grüiw- lichen Revision unterzogen werben musstn. Awls^en der ersten und zweiten Lesung wirb eine eintägige Pause eintreten, bic zu Bespreckungen mit den Fraktionen des Abgeorbnetenhames benutzt werden wirb. Auf Grund dieser Befprechungen wechen bie Be schlüsse ber zweiten Lesung auigcbaut werden, ^er ffluSItmiB hofft seine 2lrbciten am Donnerstag zu beenden und will am Sonnabend den Bericht feststellen. Die zweite ßlenarberatimg- soll zu Anfang der nächsten Woche stattlinden ' Ferner liegt noch ein amtlicher Bericht vor, den der. Schriftführer des Ausschusses, Graf York von Waitcnbur^ in Ausführung eines auf Anregung des Oberbürgermeisters Kirschner erfolgten Beschlusses zur Jnformatwn der Presst! verfaßt hat. Er lautet: r r , Der Wahlrechtsausschuß des Herrenhauses setzte am Dienstag die Beratung der Vorlage beim § 9 iort. ^er Kreis fur die Auswahl ländlicher Wahlmänner 14) wurde weitergezogen und zu § 16 wurde die Zulässigkeit der Terminswahl über die Beschlüsse des Abgeordnetenhauses hinaus erweitert. Im übrigen- wurde der Rest ber Vorlage unverändert nach den Beichlupeii des Abgeordnetenhauses angenommen, '^em JBegnrn bei Beratung wohnte ber Ministervräsident bei. Um Tur bic Fasmug bes §8 (Kulturträger) die Beschlüsse zweiter Lesung vorzuberetten, wurde ein Unterausschuß eingesetzt. Tie zweite Le,ung der VorlaM sindet am Donnerstag statt. Die Ansprache des Herrn v. Bethmann-Hollweg. Das Wolffsche Bureau meldet: . Berlin, 19. April. Zu Beginn der heutigen Sitzunft^ des W ah lrechtsaus schuss es des Herrenhauses gab der Mb-' nisterpräsident von Bethmann Hollweg folgende Erkla-- ^^Äeine'Herren? Die königliche Staatsregicrung hält c-5 für} ihre Pflicht, zu den für das Schicksal der Vorlage wichtigen xx*- schlüssm, die Sie gestern gefaßt haben, Stellung zu nehmen, i einmal, um darzulegen, welche Tragweite \\e vsbren Jöcidüulttn beimißt, andererseits will sie nichts oerläumen, was dazu diene« kann, die Beratungen des hohen Hauses, zu einem beTrtcbigenbaf. Ergebnis zu führen. Ich hab.e [dion tm, P len um die Grunds angebeutet, bic bie Regierung zu beni EnOckluß beitinirnten, fw zurückzuhalten, bis bie Mitarbeit des hohen Hames an der Wahlrechtsvorlage gesichert sei. Tobet wurde darauf gerechnet, daß, ihr bie Annahme bes burch bas Abgeordnetenhaus w wefenvi ( Die übrigen Paragraphen regeln die Dienstvergohen- Strasen und bringen besondere Vorschriften für richterliche und Polizeibeamte. Tie Rechtsverhältnisie der Kolonial- beainten warm bisher noch nicht geregelt, die bisher geübte Praris hat sich als unzulänglich en»ie|en und e» ergab sich die Notwendigkeit, eine gesetzliche Regelung unter Berücksichtigung kolonialer Eigensten vorzunehmen Tie Beamten der Schutztruppen werden ebenfalls dem Gesetze ^o^Es^ift ohne weiteres ersichtlich, daß die Wahlrechtsftage, wenn die Herrenhanskommission diese ihre Be,chlmse m der aus den^kommenden -Donnerstag festgesetzten 2. Lesung unverändert anftecht erhält vor einer sehr ernsten Wendung steht. Die Einführung der Zweidrittelmehrheit für künftige Aenderungen preutzischen Wahlgesetzes, die erneute Ausmerzung icber $rUJi.teg_ierung bet , Kulturträger" und vor allem die fetzt gefaßten Be,chlusft zur Drittelung bedeuten geradezu eine Brüskierung und Ber höhnung der Regierung wie der national e n M i t telvarteien; bet Fteikonsetvativen ebenso wie ber diattonal- liberalen uSb es charaktetisiert b« Ernst bet Lage, wenn Mi- nistetpräsibent von B e t h m a n n - H o l l w e g geftern zu gewöhnlichen Mittel griff, persönlich tu ^der^KommMwn^ Drews hUn seinem Werke „Die Cbristusmythe" Stellen bes Alten Testamentes zitiert, um rotfffoafthd)c ^luhe batauS zu ziehen - nach Luther! Selbst bie gtiechpch geschriebene ^Weisheit Salomonis" hat er, obwohl er imstanbe gewesen märe sie im Griechischen zu lesen, nach Luthers Uebetsetzung angeführt. Daß bei solchem unwissenschaftlichen Zitteren bie sonber- barsten Irrtümer mit unterlaufen mup en, ist Hat. Solche Irrtümer würben vom Rebner in bem Wet^ des ^of. Mews nachgewiesen. Auch die Arbeit ber kritischen Wissen,chaft am Allen Testament ist Herrn Prof. Drews nicht genugenb bekannt felbst ganz feststehenbe unb grunblegenbe Erkenntmffe unserer Wisien- ickaft wie z B. bie Unterscheibung bes , Teuterojeiaia von ^esaj'a ist ihm nicht vertraut. Seine Auffassung einzelner alt- testamentlicher Stellen zeigt viele Fehler ^in wlcket Mann bem bie Fundamente nicht berannt und, glaubt, allgemeine -ve trachtungen, z. B. über bic Gefchichtc ber Ptovhette geben ju Tünnen' Ich kann bemnach Pros. Drews nur suruTen. -tun SiC io etwas nicht wieder! Wollen Sic ffch ^et Altes TeftamcM orientieren so gehen Sie zu einem Fachmann und holen Sie fick Rat über Mittel und Wege. Aber schreiben Sie nicht wieder über dis Alte Testament, ehe Sie sich darüber genügend orientiert haben' — Redner ging nun auf das Gebiet der Religionsgeschichte über und zeigte auch hier, baß Prof. Dreivs nicht senugenb unter, richtet ist. Pros. Drews zitiert z. B. Pcrmchcs. nach einem 179o erschienenen Buche, weiß also offenbar nM wic schr sich unsere KennMis des Persischen inzwischen entwickelt hat. Auck Namcnsgleichungen, -ms bie Pros. Drews ,o vieles baut, wie 3 B. bie Johannes = bem babylomichen Oannes, aber hebräisch Me- ,'ckiack wll heißen Moschiach = dem perttichen Meichm, zeigen, baß mrof Drews bie zu solcker Torschuna nctmenbigen Sprachcnnicht k mit, wie benn se ne cl g vsg s icktliche Me . ob: cuS ber ^nbhut sSäsäää Jahve zu verstehen: Jahve ist hoch, gerecht, richtet u,w können also nicht einen fremben Gott bezeichnen. Jesus-Josua kann allo nicht ber Name eines fremden Gottes gewesen ,em, wnbervist: nie : mals etwas aperes cL i r elitischerPersonen- u. rugleich >eschlech^- : name gewesen. Der Name Jesus-zzofua kommt un Alten Testament unb int Jubentum ziemlich haung vor, memals als der Name eines Gottes. Auch ber Hohenpriester So,ua, ben ber, Prophet Sacharia nennt — Prof. Drews hat btc stelle im? höchsten Grabe oberflächlich gelesen — ist nicht etwa eine mythisch^ lonbern eine historische Figur. Auch anbere Beweise die Pro^ Drews für eine vorchristliche Gottesffgur „Jesus beibringt, >ut» gänzlich hinsättig. Bei dieser Gelegenheit weist der Rebner d«r Prof. Drews nach, baß er einen griechischen Papyrus Zittert und beurteilt Hal, ohne sich bie Stelle anzusehen unb jährt fort: Es gibt em heiliges Gebot ber Gelchrtenehrc: „Zitiere niemals, was bu nrajt natigcfcH'.gcn hast." Ich wi l Prof.Tr.ws nicht persönlich angnffeu. Dazu sind die Dinge viel zu ernst. Jeder Mensch ist dem Irrtum ausgesetzt. Aber heilige Bervslichtung ist es für einen wißen» schattlich gebildeten Menschen, über Tinge, btc er nickt verstevt, nicht zu sprechen. - Zum Schlüsse zog Rebner bte Konieauenz aus seinen Tariegungen. Völlig sicher ist, daß Paulus von. „Jesus Christus" spricht. Prof. Drews hat, weil er bes Vebraffchen unlunbig ist, gemeint, baß „Jesus" so viel hne „Heiland, Erlass bedeute, und behauptet, baß Paulus, wenn er von „Jeßis spreche, keine historische Persönlichkeit im Auge habe. Dicic Voraussetzung aber ist irrig: „I csus" ist ein Eigenname Wenn Paulus also von „Je s u s" s p r i ch t, b e z c ug t e x: etne historische Figur. Von dieser Penon JeiuS ober bchaupt(K das Urchristentum, daß er „der Christus" ,ei. -tas &od}lte, was man überhaupt im Judentum sagen konnte, hat man aß o von diesem Jesus ausgesagt. Was für, eine gewaltige, alles uber^ ragende Persönlichkeit muß er gewesen 1 em. So sinkt also bie Hypothese von Professor Drews vor ber umplen Philologie Zn ber auf meine Rebe folgenden Erwiderung von Pros. Drews habe ich zu bemerken, daß meine scharfe briefliche Absage an,Prof. Drews sich, wie aus dem betr. Briefe ^worgeht, darauf grubet, daß Prof. Drews in seiner „Christusmythe Mut unb Ehrlichk^t der Theologen in Zweifel gezogen hat Man kann aber mcht „Beziehungen zu einem Fachmann anknupfen , indem man zugleich den Kreis, zu dem er gehört, bdeibigt. Doch hat drof. Drews bie schlimmste ber biesbezüglichen ^tvLien in ber zwcitcii Auflage seines Buches geftridien: Taster tonnte ich m ber Debatte m freundlicherem Tone von und zu Pros, ^.rews reden. ' Professor D. Hermann Gunkel. * Auch Herr Geheimrat Prof. Dr. Krüger war tz liebend würdig, sich zu äußern unb uns ben Inhalt semer Ausführungen Nr 91 Erstes Blatt 160. Jahrgang Mittwoch Sll. April 1910 Ä BezngSvretö: Der Gietzeaer Anzeiger jeeupgW monailich75Pf.,viertel- erfcheinl täglich, außer V pW Sfl 1 ▲ jährlich Mk. 2.20; durch Sonntags. - Beilagen: / X ▲ A. ▲ Jk A. Jk A 4 ■ A A 5QW Abhole- u. ZweigsteNen viermal wöchentlich 1 JlA W ▼ monatlick kö Pf.; durch riebenerZamilienbiätter: « UA V M ▼ 1B KN ÄW MW ■ ■ X 17 0 Ä ■ |7 | die Post Mk.2.-viertel. ivöcbentl.Krets: W Ä H ■ ■ W ■ H H ■ auSfchl. Beslellg. blattlüretnKmseieetn M D « H ■ H ■< S / ■ ■ ■ ■KHK ■ Seilennreü: total 15*i, assvivllvlivl 4411JVIUV4 ää. Feriifprech-Anschluffe: BIJ WJF politischen Teil: August für die Redaktton 112, * 1 2 w W P** /Wf. . .. ®oeft für .Feuille- =»■ General-Anzelger für Oberhesfen bs Hofafiens^ntd und Verlag 6er vrühl'sche« Uni°,v«ch^ und Steinbruderei B. fange. Beöaltion. irpeöition un» Bruderei: Sd|ulf(tafie 7. Anzeigenteil: H. Beck. biS vormittags 9 Uhr. 'I; es preise; ui a n u Von beteiligter Seite wirb uns noch berichtet, daß die ganic Veranstaltung einen würdigen Verlauf nahm und die den Vortrag einleitende Versicherung des Vorsitzenden, es sei dem Monistenbund nicht um Reklame, sondern um ernsthafte Erörterung des schwierigen Problems zu tun, sich durchaus bewahrheitete. Insbesondere machte das Auftreten von Professor D r e w s einen Der Verein deutscher Arbeitgeber-Verbände, welcher der im Kumpfe stehende deutsche Arbeitgeber-Bund für das Baugewerbe als Mitglied angehört und die mit ihm im Kartellverhältnis stehende Hauptstelle deutscher Arbeitgeber-Verbände ernennen bei aller Wahrung ihres jeweiligen grundsätzlichen Stcuidpunktes hinsichtlich der einzelnen Programmpunkte, insbesondere hinsichtlich der Tarifverträge durchaus an, daß das Vorgehen des deutschen Arbeitgeber-Bundes für das Baugewerbe berechtigt gewesen ist und daß dem immer weiter gehenden Ansprüchen und Bestrebungen der Arbeiterorganisationen auch einmal der berechtigte Standpmlkt des Arbeitgebers entgegengesetzt iverden muß. Tie im Kampfe befindlichen Arbeitgeber des Baugewerbes sind hiernach der tatkräftigen Unterstützung der übrigen organisierten Arbeitgeber von Industrie und Gewerbe sicher. z-raiiksurt, AedEur dem. Ltrasbesehl von t 13. Februar währ auf dai- Bisml schwentt und gen freie Wahlrecht!" ein, das heute nar 'träfe von 6 Wo schuß für das Jahr 1909 4 200 000 Pfund Sterling besagen haben. Es sei lächerlich, tvenn behauptet mürbe, daß die Finanzwirtschait des FreihandeIss ysteins versagt ' habe und das gesamte fiskalische System zusammengebrochen sei. (Beifall bei den Ministeriellen.) rlusLand. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Rach einer zogenen Zement (23 000 Zentner), von dem 6000 Ztr. für den Schlachthofsbau abgehen, 5000 Ztr. für den Betonunterbau der Straßenbahn und 12 000 Ztr. beim Straßenbau verarbeitet. Von den aus den städtischen Kiesgruben geförderten 6000 cbm Kies und Sand wurden für die Wiederherstellung der Straßen 4000 cbm gebraucht, .hierzu kommen noch die Mengen von Asphalt, Holzpflaster ec., die für Krenz- und Marktplatz rc. notig waren. "Gießener Hunde auswärts. Bei der kürzlich in Wägung anhcimgegcben. Der Antrag Dr. Fr c nah, betr. die Abgabe von Laub an die Gemüw produzierende Bevölkerung, wurde für erledigt erklärt, nachdem mitgeteilt worden war, daß inzwischen eine Reihe von Maßnahmen zu Gunsten der ^ntereyenten von der Regierung durchgeführt worden ist. Desgsimben wurde |ur erledigt erklärt eine Vorstellung dec mittleren Baubecunten und zwar mit Rücksicht auf die darüber in der Zweiten Kammer gemachten Ausführungen des Geh. Rats Frhrn. v. Bi eg eleben, daß die Regierung eine wohlwollende Berücknckt'gnng der Wunsche derjenigen Baubeamten eintreten lassen werde, die bis zum 1. April noch keine anderweitige Anstellung gefunden haben. • Der Antrag des Abg. Pennrich, betr. eine R hei no rucke Bingen-Rüdeshcim, wurde ebenfalls für erledigt erklärt; desgleichen die Vorstellung des Lokomotivführers Sehrmg, betr. Anrechnung von Vordienstzeit. Die Vorstellungen des Wagenmeisters Gimbel und des Eisenbahnsekretärs Pfau in Mainz wurden abgelehnt. Die Regierungsvorlage, betr. die gebend ahn Kreuznach-Sprendlingen und die Vorstellung der Gemeinde Langen-Berghcim, betr. die Bahn 5)anau-Bu- dingen, wurden zurückgestellt. Die Vorstellungen der Gemcm- den Lämmerspiel und Groß-Steinheim, betr. die Bahn Klcin- Stcinheim-Bieber, wurden abgelehnt. Wegen unerwarteten Ausbleibens des Abg. Ulrich konnte eine Reihe von Gegenständen, bei denen er Berichterstatter war, nicht erledigt werden. Nächste Sitzung Mittwc,H vormittag. Schlucht- ** es sM- !°"d. em 6 Srlbßml>rd ----"bÜÜÜ b stltiit'®1 wette $11 dll,tl 'ei.4 geheilt,’1"cBeLi “S gamüie cinimd 1° Ln,bie*gP W er IW W Hie M im 2me gegen sie ebenfalls Lerlet nun gegen seine Fr< chen im Sette lag. vor den hämmerst! 1 trad) am Stiele < und sich mit einer l! fischen an das F «rüder und Sclssve trafen den Wahns' im vofe und rieses roav hast Tu dem «uchner vor sich, sich sein Jagdget Gleich daraus ertö Keller eilten, sani sechs Meter davo sich durch einen < chen, die schwere den in-5 RochM hoffen fic zu rette. Köln abgehallenen Hundc-Ausstellnug, bei der über 1000 Nennungen erfolgt waren, erhielten folgende Gießener Hundebesitzer Preise: Schwan für rauhe Pinscher - 1. und 2 2. Preise, 2 Chren- Krämer für Borer ein 1., 2 2. und 1 3. Preis; 91 ic* Sudangebietes eine türkische Karawane angeha 1 -- Sühnepropheten und Gememdestister von Evimenedes von Kreta t en unb ü6 c r 20 £a m e11 r ci b c r, bic dem räuberischen bis zu Pythagoras u. A. Aber jo neu m der Tat erscheinen diese P , ... , , ' (_s. . wirklichen Individuen der Religion, daß in Indien wie Hellas diel stamme Trbu anLehorten, taten lassen. ~tc Pforte hat Verehrung ihrer Anhänger sie zu Heiligen, zu Göttern in Menschen- ihren Botschafter in Paris beauftragt, wegen dieses gestalt, erhebt und ihr Leben in einen Nebel von Märchen und Mythen Norstellnna in Varis zu erbeben taucht. Aber die Versuche, sie selbst dann in Mythengebilde aufzulösen, Zwischensatz ^oryemung in pari.' zu cryeven. haben sich nicht bewährt. Bei Epimenedes wie bei Buddha siehtI man das heute als „eine sonderbare Umkehrung gesunder Histori-I »iWV* UliU cher Methode" an. Setzt nun diese Individualisierung der Re-I Gießen, 20. April 1910. ligion um ein halbes Jahrtausend vor Jesus ein, so ist damit die „ n-rk», an ib für untere Strasten 1909/10 allgemeine Möglichkeit und Denkbarkeit auch seiner individuellen! Matertalverbrauch für unsere Straßen 1909/10. Gestalt ohne weiteres gegeben. Tenn daß diese geschichtliche Er- Welche gewaltige Mengen von Pfasterstemen usm. nn ab- rungenschait des religiösen Individualismus nicht sollte fort ge- gelaufenen Jahre für die Herstellung unserer Straßen Der» wirkt haben, ist völlig unglaublich. Aber durchaus verständlich ist sendet wurden, ergiebt folgende Zusammenstellung: ES es, daß auch um ihn sich die Masse synkretistischer Mythenbildung . . städtischen Steinbruck 2780 cbm Stüeksteine lagert. Wird sie dadurch in ihrem Kern aufgelöst? Die Geschichte wurden aus dem stadlt chen ^lemvruch -ttiucbm toiuct| lerne des Christentums mit seiner langen Kette scharfgezeichneter Jndl-I für den Unterbau geliefert, von denen 6o0 cbm für den vidualgestalten spricht deutlich genüge dagegen. Tie Frage darum, I Waldwege-Neubau verwendet wurden, 6800 cbm Deckstcine die zwischen Drews und uns benötreitgegenftanb hübet, lautet :Lür einzuwalzende Straßenstrecken (der Bruch lieferte noch aÄ, 1630 cbm D°ch,-mc zur Un.erhattung b^otbrcege) 1670 cbm uicht m Werte umsetzen, und als Werte empfunden iverden sie I BasaltgriiS und 200 cbm Groß- und Kleiupflastersteme. Aus nur in Individuen. Tiefe können dann nicht als ihre gleichgiltigen! anderen Steinbrüchen wurden bezogen: 1500 cbm Decksteinc, Träger, sie müssen als ihre schöpserische Krast und zugleich als ZyOO cbm Kleinpflastersteine (darunter 1700 cbm Basalt- und 30° cbm motena.) «0 cbm für einem Jahrhundert eine andere em, um ihr den Rang streitig zu! Bürgersteige (teils Grauwacke, teils Basalt), 340000 Stuck machen. Wir sehen die aktive Liede des Christentums im Kampf I große bossierte Grauwackesteine (für die ansteigenden Straßen- nut dem passiven Mitleid des Buddhismus. Aber auch hier nicht sacken Bahnhof-, Liebig- und Frankfurter Straße), 3000 lfd. S Meter Odenwelder Gr^it-Bordst-iue WO lfd Meter Kunst. 1 Borditeme (an der Alicesrraße), 60 000 Stuck gekuppte Zement- platten für Bürgersteigbelag, 38 000 Stück Asphalt-Pflaster- platten für Bahnhof- und Gartenstraße und Ucberfahrten der Bürgersteige. Ferner wurden von dem von der Stadt be- sviederzugeben: Er würde das Wort nicht ergreifen, wenn er nicht auch vom Standpunkt des Kirchenhistorikers aus dem Vortragenden schwere Verstöße gegen die wissrnscl-astliche Metl-ode vorzuwerfen hätte. Pros. Drews arbeite mit der ab- ^eftanbenen Methode, alles, was einem nicht in den Kram paßt, für interpoliert oder für unedjt zu erklären. So habe er auch ।beule wieder die Behauptmig aufgestellt, es habe nie eine nerv- uische Christenverfolgung gegeben. Das könne er nur, indem er die Zeugnisse für diese Verfolgung bei Sueton und Tacitus -einfach als unecht bei Seite schiebe. Er folge dabei dem Franzosen .Hochart, der das berühmte Kapitel in den Annalen des Tacitus, das von der Verfolgung handelt, schlankweg für eingeschoben erklärte, neuerdings sogar behauptet, die ganzen Annalen des Tacitus seien unecht. Das erinnere an die kühnen Thesen des Jesuiten Hardouin, der einmal (1693) die ganze antitc Literatur mit Ausnahme von Homer, Hesiod, Cicero und ein paar anderen für mittelalterliche Fälschung erklärte. In Wirklichkeit sei gar keine Veranlassung, an den Zeugnissen Suetons oder Tacitus zu rütteln. Für die Frage nach der Existenz Jesu trage das allerdings wenig aus. Es komme aber heute darauf an, zu zeigen, wie brüchig an allen Punkten des Vortragenden wissenschaftliche Methode sei. Das erläutert der Redner an einer Reihe von Beispielen. Es sei zu ivünschen, daß Prof. Drews seine Thesen, wenn er sie nun einmal nicht fallen lassen wolle, jedenfalls nicht mit solchen Unmöglichkeiten belaste, die den Fachmann beleidigen. Prof. v. Eck schreibt: * Prof. l). Eck begrüßte die religiöse Wärme, die die Schluß» 'löorle von Herrn Professor Dr. Drews gezeigt hatten. Er sei auch 'mir ihm einig in dem Verlangen nach neuer Religion. Tenn alte, vergangene, könne dem Menschen der Gegenwart niemals helfen. Aber das könne doch nicht besagen, daß wir die Geschichte ivegiverfen. ohne die wir überhaupt nicht sind, was wir sind. Das Christentum ist niemals alte Religion ge- lücfcn. Es hat in dem Wandel der Zeiten sich zu steter Selbsterneuerung fähig enviesen. Die Frage dann richtet sich auf die Kräfte, die in dieser Geschichte wirksam sind. Nun hat Herr- Prof. Drews in Uebereinstimmnng mit Kalthoff die Ursprünge deö Christentums auf eine Massenbewegung zurückgeführt. Denn Religion sei überhaupt von Haus ans geselsichaftliche Lebens- erscheinnng, Stammes-, Volks-, Slaatsreligion, zu persönlichem X'eben werde sie erst in einem Zeitalter, das sich schon zu Persön- lichkeiten differenziert habe. Das ist durchaus richtig. Aber diesen entscheidenden Wandet in der Religionsgefchlchte setzt Treivs viel zii spät an. Cs ist vielmehr gesicherte geschichtliche ErkemittiiS, das; die wirkungsvolle Strait der Individualität zu allererst im Gebiete der Religion durchbricht und daß dies in erstaunlicher Gleichzeitigkeit auf der ganzen Linie der geschichtlichen Menichhctt ge- ichieht. Tenn das 8.-6. vorchristliche Jahrhundert zeitigt die Gestalten Zoroasters imö der israelitischen Propheten, ostwärts die des Buddha und seiner Vorgänger, ivestwärlS die Reihe geschichtlicher z Pr-'S.sz ° 11 1 «S etfi -AL sympatliisck)en Eindruck: ein vortrefflicher Redner, dabei ein echter Idealist, dem es offenbar um die Wahrheit zu tun ist, freilich verrannt in seine These und ohne Verständnis für die Bedeutung der geschichtlick)en Persönlichkeiten in der Religion. Dieser Mangel zeigte sich in empfindlicher Weise auch bei den andern Rednern auf monistischer Seite, den freireligiösen Predigern Klaukc und Ri eher. Aber auch sie verteidigten ihren Standpunkt mit Wärme und unleugbarer Geschicklichkeit. Besonderes Lob verdient die Zuhörersckmst, die den teilweise recht schwierigem Auseinandersetzungen seckts Stunden hindurch mit gespannter Aufmerksamkeit folgte, ein deutliches Zeickrcn für das Interesse, das den zur Debatte stehenden Fragen aus dem Laienpublikum entgegengebracht wird. Aus Berlin w-ird gemeldet: Wegen Nichtgc- nehmigung der Versammlung im Treptower Park am 6. März wurde am Dienstag vor dem Bezirksausschuß die Klage des Leiters der sozialdemokratischen Wahlvereine von Groß-Berlin Schriftführers Eugen Ernst gegen den Polizeipräsidenten von Jagow verhandelt. Der Bezirksausschuß erklärte die Nichtgenehmigung im Sinne des § 7 des Reichsvereinsgesetzes für berechtigt, insbesondere im Hinblick auf das Verhalten der Menge am 13. Februar, das eine Gefährdung Mitt hm MtflliffhHt varlament «der öffentlichen Sicherheit auch für den 6. März befürchten Lillb oem engilscyen puuuuicill. M. Dem Kläger wurden dre Kosten des Verfahrens auf- London, 19. April. Im Oberhaus erklärte auf ^egt eine Anfrage des Lords Lansdownc Lord Crewe, die elsässischen Landesausschütz wurde am Regierung sei bereit, die Vetoentschließuugen sehr bald Dienstag die Aussprache über den Prozeß O^n eise-Wct- vorzunehmeri, aber er glaube, daß es bequemer sein werde, ^rlo zu Ende geführt. Dabei wurde nod) 2Vs Stunden wenn die Aussprache nach der Frul)jahrspause ungefäl)r wng über Vorkommnisse in der Justizverwaltung verhandelt, am 24. Mai stattftnden würde. Das Budget werde am Dann erklärte Staatssekretär Frhr. Zorn von Bulach: 28. d. M. im Oberhause zur Aussprache gebracht und die Diese viertägige Verhandlung mußte den Abg. Wetters, königliche Zustimmung am nächsten Tage erklärt werden, uni £>en sie doch schließlich stattgefuuden hatte, zu der wenn nicht die Lords die Aussprache verlängern sollten. Ueberzeugung gebracht haben, daß er besser getan hätte, London, 19. April. Im Unterhaus erklärte bei )venn cr (Wettcrle), erklärt Hütte: Ich habe zwei Monate im der Einbringung des alten Budgets für 1909/10 Lloyd Gefängnis gesessen, ich habe für mein Land gelitten, aber George, obschon ein tatsächliches Desizit von 26248000 i.ch will die Justizverwalwng nicht mtgreifeu. Damit wurde Pfund Sterling vorhanden sei, würde dies durch Erhebung Aussprache geschlossen und in der dritten Lesung des der nod) rückständigen Staatseinnahmen mehr als aus- Haushalts fortgefahren. geglichen werden und sogar ein lleberschuß von 2960000 ---- Pfund Sterling vorhanden sein. (Beifall bei den Ministeriellen.) Wenn die Lords das Budget nicht verworfen hätten, tvas zu einem Verlust des Schatzamtes durch Nicht-, A . -cc. . . 3 , bezahlung von Einlvmmensteuern, Stempelsteuern, Zöllen hier eutgetrofsenen Depesche hat em O s s r z r e r des s r a n - und anderen Beträgen geftihrt habe, so würde der Ueber-Izösischen Postens in Kawar an der Grenze des Der Katfer m Homburg. Homburg v. d. »., 19. April. Heute vormittag nahmen die Majestäten/ begleitet von Prinz Oskar, die Schloßkirche und die Fürstengruft in Augenschein und schlossen daran einen Spaziergang durch den Kurpark. Nachmittags um 4V2 Uhr fuhr das Kaiserpaar, der P.crnz und die Prinzessin nebst Gefolge in Automobilen nach Sandplacken und gingen von hier über die Jägdhütte, wo der Tee eingenommen wurde, bis zur Kanonenstraße, von wo die Rückfahrt erfolgte. — Heute abend kehrt Prinz Oskar nach Berlin zurück. Line Erklärung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Berlin, 19. April. Die Hauptstelle deutscher Arbeitgeberverbände und der Verein deutscher Ar- l^itgeber-Verbände erließen eine Erklärung, in der Ans Hessen. Die feierliche Beisetzung des Reichsta gs a b g. Grafen v. Oriola wird am nächsten Freitag nachmittag in Büdesheim stattflnden. Der aus dem Amte geschiedene Finanz- minister, Exz. Gnauth, der bekanntlich zum Generaldirektor der Felten-Guilleaume-Lahmeyer-Werke in Mühlheim a. Rh. ernannt worden ist, hat an zuständiger Stelle mitgetcilt, daß er auf seine Pension (die bei Ministern in Hessen gewöhnlich den vollen Gehalt beträgt), so lange verzichten wolle, als cr eine andere einträgliche Stellung, wie die gegenwärtige, zu bekleiden in der Lage sei. Diese hochherzige Entschließung wurde in der heutigen Sitzung des Finanzausschuffes mit hoher Anerkennung und Befticdigung ausgenommen. ____________________ Deutsches Aerch. Der Aeltestenrat des Reichstages verhandelte am Dienstag über die Geschäftslage. Bestimmte Beschlüsse wurden nicht gefaßt; Einigkeit besteht nur barin, daß man den dringendsten Arbeitsstoss bis Himmelfahrt aufarbeiten will, sich, spätestens am 4. Mai, zum H e rbst zu vertagen. Die Reick)swertzmvack)ssteuer soll auf alle ! Fälle noch vor Himmelfahrt verabschiedet werden. Ebenso sollen bestimmt erledigt werden: der Handelsvertrag mit ! Schweden, das Gesetz über den künstlerischen und literarischen Urheberschutz und die neue Vorlage über das Reichsschuldbuch. Auch das StMenvermittlungsgesetz lvird sich wohl noch erledigen lassen. Erhebliche Zweifel ivurben laut, ob der Entwurf über die Entlastung des Reichsgerichts nod) verabschiedet werden Fann, obwohl der Reichskanzler großen Wert darauf legt. Ebenso zweifelhaft ist die Erledigung der Strafgesetznovelle und der neuen Vorlage über die Aufstandsausgaben für Südwestafrika. Ob das Kaligesetz noch fertiggestellt werden kann, hängt davon ab, ob sich im Ausschuß eine Einigung wird erzielen lassen. Die Reichsbesteuerungsvorlage wird nicht mehr erledigt werden können, da im Budget an sschuß weiteres Material verlangt wurde. für Borer je 1 2. und 4. Preis, 1 Ehrenpreis ilich veränderten Gcsctzcntmurfcs burch Beseitigung der rhm an haftenden Mängel ermöglicht, ,licht aber- ctioa Ttod) bitten - Anfügung neuer Belastungen erschwert rocrt>cn(i5,ur^;i>r5'tlnT1.nn^! Belastung des Gesetzes ist der Antrag, wAer Bestimmungen über künftigc Abänderungen der Ve r 1 a s > u g 3 . dieses Gesetzes mit der Wablrechtsresorm verkoppelnl will, xer Minister des Innern bat bereits gestern keinen wer sei darüber gelassen, das; eine solche Bestimmung für dre konrglrche S t a a t s r e g i e r u n g it n a n n e b m b a r 'st. r < T, . Bei der Beseitigung der Mangel des Gesetzes handelt ev ,sich vor allen Dingen darum, die in bem r„ iwicdcrbcrgestellte indirekte Wahl tunlichst von btn - feitsgefähls gewährleisten, etiva in der Weise, tote sie gestern hier beraten worden sind. . . . Fstr dre Trickelung bieiet allein der Antrag Nr. 4 in »einer ursprünglichen Fassung lGemeindcdrittelung in Orten bis zu 20 000 Einwohnern: in größeren Orten DntteluiigSbezirke von 10 bis 20 000 Eimvohnern», von ftcincrcn Zahlcnänberungen abgesehen, eine geeignete Grundlage. Der Antrag 4 a (Lrtinim- jbezirksdrittclnng in Crten bis zu 10 000 Einwohnern, tn Orten Don 10 bis 20000 Einwohnern Drittclungsbezirke von 1749 b,s 3499 ■ in Orten von mehr als 20 000 Einwohnern Bezirke von 3499' bis 5249) bleibt sogar noch hinter dem zurück, was un 'Abgeordnetenhause vor der dritten Lesung, allerdings in unverbindlicher Form, zur .Herbeiführung einer Verständigung ernstlich diskutiert wurde, unb genügt nicht zur Schaffung der erforderlichen breiteren Grundlage für die Trittelungsbezirke. . . Wenn ich mich schon in diesem Stadium hierüber mit solcher ^Bestimmtheit ausspreche, so entnehme ich die Berechtigung dazu dem von dem Herrenhause int Plenum und in ber Kommission gleichmäßig betunbeteu festen Entschlüsse, bic Erreichung emes 'positiven, mit ben Staatsinteressen vereinbarten Ergebnisses zu ermöglichen, eine Ausgabe, an ber mitzuarbeiten auch für bic königliche Staatsregierung eine verantworlungsvolle Pflicht ist. Berlin, 20. Ächril. Der Wahlrechtsausschuß des Herrenhauses nahm in ber Gesamtabstimmung die ' Vorlage mit zehn gegen neun Stimmen an. Aur dem Manzaustchutz der Zweiten hessischen Kammer. R.B. Darmstadt, 19. April. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer ift heute unter dem Vorsitz des Abg. Reinhart wieder zusammengetreten, um eine größere Anzahl noch unerledigter Regierungsvorlagen, Anträge und Vorstellungen für bic Beratung in ber Vollversammlung sertigzustellcu. Die Tagesordnung weist 45 meist nur unwesentliche Abschnitte auf. Zuerst wurde den beiden Regierungsvorlagen, betr. ben Rechniingsnachweis ber Landestrebilkasse für bie Jahre 1904 und 1905, worüber Abg. Reinhart referierte, zuge- stimmt. Es wurde dabei bemertt, baß bie Lanbestreditkasse zurzeit nur in einem geringen Umfang in Anspruch genommen werde; /ber Umsatz ber Kasse sei ein unwesentlicher, da ber größte Teil ipes Kapitalbebarss von ber Landeshypothekenbank gedeckt werde, fein Antrag des Abg. Pagenstecher geht dahin, baß für die eha11e ber Bolksschullehrer in ben Stabten nicht mehr eine Limitierung bei ben Pensionssätzen maßgebend fein soll. Abg. Brauer berichtete darüber. Hierzu beantragte.Abg. Dr. O sann, diesen Antrag der Regierung zur Erwägung zu überweisen. Vom ^Ausschuß wurde der Antrag jcöod) mit Stimmengleichl-eit abge- ckehnt unb damit bie Sache für erledigt erklärt. Eine Vorstellung des Vereins ber seminaristisch ge- >bildetcn Lehrer an ben hök)eren Bürgerschulen Hessens richtet nn bic Zweite Kammer bie Bitte, zu veranlassen, baß bie seminaristisch gebildeten Lehrer an den höheren Bürgerschulen ihren ^Amtsgenossen an den staatlichen Lehranstalten im Gehalte gleich- igcftcllt werden. Hierzu nahm ber Ausschuß einen Antrag bes Abg. Dr. Osann an, bic Vorstellung ber Regierung zur Erwägung zu übergeben. Der Antrag N 0 ack, betr. bie Besserstellung der Hanbarbeitslchrerinnen würbe in Verbindung mit einer bie gleiche Frage betreffenben Vorstellung ber Hanbarbeitslchrerinnen beraten unb im Hinblick auf bie letzten Auseinandersetzungen in der Kammer einstimmig angenommen. Weiter würbe bie Vorstellung ber ersten Bureaugehilfen bei ben Kulturinspektionen, über bie Abg. Dr. Weber berichtete, der Regierung zur Er- Ter Unfall ist auf das Ber- Mistgeschick machen wird. ehemalige Präsident 20. Llpril. "Radfahrer! Continental Prima Centrum SS 4 r» eontinental-Caoutchouc- und Gutta-Percha-Co , Hannover (Sradks. deutsche Flieger Grade heute Seit zwei Jahrzehnten die führende Marke. Allerbeste Qualität. Längste Haltbarkeit. l>r. Liliensteh Arzt für Nerven» und innere Krankheiten. 03:1251 Alle Sort. Gart.- u. Rofen- ofähle, s. fd). Waschvsähle u. Wasch- seilstützen,Erbsenreiseru.Bobnen- ftannen, das Hundert von 6 M- an, emvf. ft. Gcrth, Vmibmannitr. 11. Eiirc folgenschwere Explosion. 3*n der Palffsyschen Streich holKfabrik in Szeged erfolgte heute vormittag eine Kcsselexplo- s i o n , durch die zehn M ä d ch c n und ein Mann getötet und ein Mann schwer verwltndet nnirbcu. \/f <2 ITk'A QTFNJ 1/2 jeder beliebigen. Schriftart und Kartonsorte, Viöl 1 i\/41\lsow-e mit ZMn aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brüh?sehe Univ.-Druckeret. Trotz des billigen Preises als wirklich zuverlässiger Reifen jedem Radfahrer zu empfehlen. Ich habe meine Praxis in :: Bad-Hauheim :: wieder aufgenommen und wohne jetzt Parkstr. 141 (Haus Weiss). Telephon 345. Verunglückter Flieger. Touai, 19. April. Gestern nachmittag stürzte der Flieger B regnet dadurch, daN sein Flugapparat umkipptc, aus zwanug Meter Höhe herab und trug schwere Wunden am Kopie nnd sonstige Verletzungen davon. Ter -i'r" sagen des Motors zurückzusühren. _ Eingang aller Saison-Neuheiten. Handschuhe Kaufhaus fritz Nowack bei" Slrasabmessnnq wurde beiiickiickuigt, daß die Mrnge^wo es nur ging, demonstrierte, daß dem Angeklagten, als Führer, die Massen folgten, daß es ihm darum zu tun war, die gesetzwidrige Ben-egung auf der Straße von neuem zu beleben, das; er ein Mann von akademischer Bildung fei und sich als „Verführer der Masse" erwiesen habe Berufung im Prozeß Man-Leb ins. Gegen das Urteil des Elnrrlotrenburger Schöifengerichts bat Karl Man in Radebeul bei Dresden Berufung eingelegt. Man ist der Ansicht, das; die Freisprechung .zu unrecht erfolgt sei und Lebius nicht nur wegen Beleidigung, sondern auch wegen verleumderischer Be l ei d i g u n g ^bestraft werden müsse. Entgegen seiner Haltung vor dem Schöffengericht hat Karl Man seinen Berliner Rechtsanwalt bevollmächtigt, in der bevorstehenden Beruningsverhandlung ohne Rücksicht auf die noch schwebenden Prozesse die Einzelheiten der Mahfchen Vergangenheit an der Hand der Amtlichen Akten bekanutzugeoen. LuMchiffahrt. Garantiert |seh8dlichen frei vo* Bestandteilen das beste Waschmittel. l/n S Paket 15 Pfg. Nizza, 19. April. Als der -------- nadh einem Flug ;u landen versuchte, vcnehlte er die Landungsstelle und stürzte in die Var. Er selbst erlitt kernen schaden, sein Flugapparat dagegen wurde stark beschädigt. Roosevelt ist nach Paris ab.'fl er et st. Rio de Janeiro, 20. April. Bei dem Empfang des deutschen Gesandten Michaelis brütftc der Präsident der brasilianischen Republik seine Genugtuung über die steigenden Handelsbeziehungen zwischen Denljchland und Brasilien und aber bie wirtschaftliche Betätigung der Deutschen in Brasilien aus. ^tunb ich. JJ- sunt herbst zu Wüer sM aus S, rjerbeu. ^benin ervandelsdert^ uschenund litervrischeu Reich5sMld- N st luirb süh ivolit Ä Wen laut, ob ^Ä^brichts nod) cr Reichskanzler großen ch die Erledigung Ncn Vorlage über die Ob das Kaligc. hangt davon ab, ob sich elen lassen. DieReichs- * erledigt tverden -eres Material verlangt t: Wegen Nichtgc- >ng im Treptotver rstag vor dem Bezirks- 5 der sozialdcmo- n Groß-Berlin Schrift Mizechräsidenten von -schuß erklärte die Nicht- >es Reichsvereinsgesetzes n Hinblick aus das Bei- r, das eine Gefährdung : den 6. März bcfiirditcr len des Verfahrens aub • ttu3fd)ufi wurde ar Pttyeß C9neiferet■ erde nod) 21/, Stunden zverwaltung verhandel. . 3orn von Bulach, ßte den Äbg. Wetterte, gefunden hatte, zu der ß er besser getan hätte, 3di habe zwei Monate m nein Amd gelitten, aber angreisen. Tamil wurde i der dritten Lesung des ©riginabÖraWmclöitttßett« Köln, 20. April Tic „Köln. Ztg." meldet aus Brüssel: Wie verlautet, sind bie Verhandlungen zwischn der deutschen Regierung und einer Gruppe D i a m a n t b a n d l c r zum Abschluß gekommen. Die in Deutscheüdwestafrika gewonnciten Diamanten werden demnächst zum größten Teil aus den Antwerpener Markt gebracht. Die Gruppe übernimmt demnächst ein Quantum von 63 000 Karat. Die Abmachungen erstrecken sich auf bie Festsetzung einer bestimmten Preispolitik. Mannheim, 20. Avril. Zu den GaSfüllungS- arbeiten für den ersten p r o b e w e i s e n A u f st i e g des Schütteichen Luftkreuz ers ist, wie der „Mannbeuncr General Anzeiger" meldet, eine Abteilung von 30 Mann des Mannheimer 'Grenadier-Regiment mit einem Vizneldwebel und zwei llnterofsizieren kommandiert. Der Ausstieg des ^nMchines dürste jedoch bei programmäßigem Fortschretten der .Irbcitcn nutyt vor Ende Mai oder Anfang Zuni zu erwarten sein, da das An bringen der Firnen nnd Äußenhülle den Riesendmiennonen des Lenkballons noch einen sehr erheblichen Zeitauswand erforderlich d. Lrb gemeldet: M) einer inLfsizierdesfran. ar an der Grenze des Karawane angehal- b er die dem räuberische ilassen. DieMeM eauftragt, wegen * Zaris zu erheben. ^ad) einer späteren Nachricht, ist das Unglück noch toejenf» lidj schlimmer, aman nach bem ersten -ielegranrmc Der* mm en konnte. Bisher wurden 13 Tote, fast ausschließlich Mädchen ün Alter von 13 bis 17 Fahren, geborgen. Unter den Totem befindet sich auch der Kesselheizer. Verletzt sind 2.» Mädchen, von denen viele sterben dürften. Tci .Aafchintitj Dolf wurde wegen Fahrlässigkeit verhaftet. Die Explosion in der Szegedincr Zündholzfabrit ist aus dre Nachlässigkeit der Fubrilsleitung zurückzufülircn, die einen schadhaften Kessel nicht reparieren lieft. Ter Feucnvehr- mann Peneig, dessen Tochter getötet wurde, sagt, er habe seit Monaten gesehen, daß der Kessel fehlerhaft war. Die Frau Pencigs, die seit sechs Jahren stumm ist, erhtelt plötzlich die Sprache wieder und rief verzweifelt: „Wo ist meine Tochter?"______________ Dcrmiicbtc». • Von einer gelungenen Beste ck ung erzählt der Gaulois" eine lustige Geschichte. Kürzlich kommt ein iranzowcher Bauer zum Advokaten und bittet ihn, einen Prozeß gegen den -.'lad'bar zu übernehmen. Ter Rechtsanwalt hielt den Fall lurnttsch iur ansstchtslos, er wollte ihn ablehnen, aber schließlich übernahm er doch öic Verteidigung des hartnäckigen Bäuerleins, allerdings nicht, ohne dem Kläger oorherzusagen, daß unter allen Umstanden sein Gegner ficcen iverde. Ter Bauer überlegte hm und überlegte her. Plötzlich 'ragte er: „Glauben Sie nicht, Herr Doktor, daß eö gut wäre, oem Richter vielleicht zwei öa|en zu schicken? „AVer nm Gotteswillen, begehen Sie bloß nicht eine solche -Luinmhett; damit märe Ihre Sache endgültig verloren." „Run gut, meinte der pfiffige Landmann, „sprechen wir nicht mehr davon , und ging jeiucr Dege. Zehn Tage später ist Termin. _ Ter Rechtsanwalt spricht ohne Feuer und Ueberzengung; wie groß ist sein Erstaunen, als sein Klient vom Gericht ui allen Punkten Recht erhalt, -rer Wenner wird verurteilt, das Bänerlem triumphiert. MN vftMgem Lächeln tritt e5 z»i seinen» Anivalt heran unb klopft ihm freundlich auf die Schulter. „Ra, Herr Toktor, sehen Sie nun, wie meine zivei Haie»» ihren Zweck ersüllt haben!" „Wie, eie haben es ge' ivaqt, dem Richter die ftaien zn schiclei» ?" „Und ob, aiitwortet der Bauer stolz, „nur daß ich sie im Warnen meines Gegners geschickt habe." ~ Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetteraussichten in Hessen am TounerStag dem 21. April 1910: Zeitweise heiter, nur noch strichweise geringer Regen, meist im Gebiet trocken, nachts fühl, am Tage wärmer als heute. Reichsten iWQn 9§Qb0. "^Wittag '"»«ch iut„V3 *‘®'» in ® nuns * Erfolgreicher Flug. Paris, 19. April Paulhan flog gestern nachmittag mit seinem Zweiflächer von Ehcvi11e bei —rleans nad» Bou a n bei Nogentfur-Seine: er legte die 190 Kilometer lange . und 1 3. Preis m der großen ftoukurrcnzklafse für ümtsche Toggen aller Farbe». In Darmstadt, wo über 600 Rennungeu Vorlage.', erhielten: Kramer Mr Borer 2 1., 2 2, 3 5. Preise und 1 Ehrenpreis; Nieman n für Borer ic 1 1., 3 4 5. Preis und 1 Ehrenpreis; S ch w a n u n d '?l i e i.l a n n »üv ihre deutsche Dogge 2 1. Preise und 1 Ehrenpreis. — Butzbach, 19. April. Die landespolizeiliche [Abnahme der Nebenbahn Butzbach — BohlgönS — LandeSgrenze erfolgt am Vormittag des 30. April. Osthofen, 18. April. TaS Ministerium verfügte nach bet „Worms. Volksztg." gegen den aus Anlaß seines Wem- fälschungsprozesses wegen Verleitung zum Meineid verurteilten vraft. Arzt SanitätSrat Dr. Noll») aus Osthofen auS den 31, 32 und 33 dcS Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich heraus den dauernden Verlust der ihm ver- Zliehenen Titel. Tie Entziehung der auS der Approbation herzuleitenden Berechtigung der Ausübung der ärztlichen Praxis mährend der Tauer deS Ehrverlustes wird von bem Spruch des KreisauSschusfes abhängig gemacht werden. X. Schlüchtern, 19. April. Aus dem Bahnkörper beim Distelrasen-Tunnel wurde die Leiche cme§ beim Tunnelbau ^beschäftigt gewesenen ausländischen Arbeiters ) gefunden. Ter Leiche fehlten ein Arm und ein Bein, ^eden» ,allS hat der Zug die genannten Gliedmaßen, die man auch später fand, em " Stück mit fortgcschleift. Ob Unfall ober Selbstmord vorliegt, konnte nicht festgcstellt »verden. eben, , [ieferte noch und ogen: ^0 $fljoIl, un miet 450 cb^'34OOOO Sluu eiis . Straße"' s «”S 300C » leine, »000r,-i W s iv a U^'dci: ft Achtung! ftaiiniictjäflcr Lihwarz empfiehlt sich zur Vertilgung v. Ratten, Mäusen, Schwaben, Wanzen u. Unge.zicser jeder Art. Schristl. Angebote unter 2342 an den Giencner Anzeiger erb. , Scditof oninl. Sippel * Stawel zu Gießen, Souncustraße 12 erteilen Rat in Rechtssachen, empfehlen sich m Anfertigung von Gesuchen, Steuerdeklarationen, Bei^ trewung von Forderungen, Ber^ iretung in Erbschaftssachen vor Gericht, Aufitellung von Vermög Verzeichn, re. (VBS7J Televb. 634 Bluttat eines wahnsinnigen. b ftleinW intern heim, 19. April. Der Landnnrt Mathes Büchner in Klein Wintcrnheirn, der schon einmal wegen Berfolgungswahusinn, infolge von zu reichlichem Al'toholgennß, in einer Zrrenanstalt untergebracht war und als geheilt wieder entlassen wurde, ist heute früh wieder vom Wahnsinn befallen worden. Zwischen 6 und 7 Uhr drang er mit einem Hammer in das Schlafzimmer seiner Familie ein und schlug zunächst aus seine beiden Mädchen, die 9sährige Katharina und die 5jährige Hedwrg em, bcrtcn’ er schwere Schädelverletzungen beibrachte. Tic itbcr, die noch im Bette lagen, wehrten sich, streckten die 'lrrnc gegen die niedersausenden Harnmerfchläge aus, wobei sie ebenfalls Verletzungen davon trugen. B. wendete sich nun gegen seine Frau, bet der ihr 14 Wochen altes Töchterchen im Bette lag. Die Fran schützte sich und ihr Ktnd vor den Hamrnerscblägen mit der Bettdecke, der Hammer ltach am Stiele ab, worauf .Buchner in den Hof eilte unb sich mit einer Eisenstange bewaffnete. Die Frau war inzwischen an das Fenster geeilt und schrie um Hilfe, woraus Bruder und Schwester der Frau zur Hilfe herbeteilten, ote trafen den Wahnsinnigen mit der Eisenstange in der Hand im Hofe und riefen ihin bestürzt und in Angst zu: „Mathes, was hast Tu denn gemacht^" - Einen Augenblick stierte Buchner vor sich, er warf die Eisenstange zu Boden, holte »ich sein Zagdgetvehr und sprang damit in den Keller. Gleich darauf' ertöntc ein Schuß. Als die Verwandten in den Heller eilten, fanden sie das Gewehr am Boden liegen nnd fcttts Meter davon die Leiche des Buchner. Er hatte fich durch einen Schuß ins Herz getötet. Tte betben Madien, die schwere Schädelverietzangen erlttten hatten, wurden ins Rochushospital nach Mainz gebracht. Tie Aerzte hoffen sic zu retten. (5crid?tsiaal. Frankfurt, 18. April. Wegen groben Unfugs hatte «RcbaUcur Herrn. Wendel von der „Volksstimme" einen Zirasbefehl von 3 Wochen .Haft erhalten, weil er am 13 Februar während der Wahlrechtsdemonstrationen sich auf das Bi sm ar ckd en km al gestellt, den Hut ge- sckiwentt und gerufen habe: „Auf, alle hierher, hoch das freie Wahlrecht!" Er legte beim Schöffengericht Berufung ein, das heute nach längerer Verhandlung auf die Höchststrafe von 6 Wochen wegen groben Unfugs erkannte. Zn 03248) Kopfsalat, Friihgcmüie «• Salatpfianzcn empfiehlt Ehr. Pfcincr, Schiffenb. Weg. Gegen Feldmäuse hat sich meine Strychninfrucht als bestes Mäusegift bewährt. Bei stärkstem Gehalt billige Preise. Ä24 Otto Schaaf Selterswep 39, Goethcstr. WO Xo/M (Po 1! rm . » AOOW HSchtincft8ZCilAa Hambu^rg und Mannheim ßr'phompson1, Pilo siebt unerreicht über allen Sdiubputjmittelnf Es erzeugt im Nu eleganten Hochglanz, färbt nicht ab und erhält das Leder. Die Liste zirkuliert. — Wie alljährlich finden die Kon- Bekanntmachung Betr.: Grassamen (2349 Gras Mischungen für Dämme und Böschungen gewöhnlichen Rasen n Nr. 18, bestimmt. B10/. Meine Spezialmischung a Schuttes Gießen, den 16. April 1910. Der Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Ravgras, englisches Ravgras, italienisches Ravaras, französisches Timotbc Ein Personenbillett KosseupreiS . . trocfcnc Wiesen feuchte Wiesen dauernden Vlcichrafen „ Gartenrasen „ Tiervarkrasen „ Zicrraien * Naien in Tchattcnlagc „ exlraf. Teppich- raieu erhaltenes Gelände, 2. das Geldausglcichungsverzeichnis für zu viel oder zu wenig erhaltenen Cbftboumroert, 3. das Haiipigeldausgleuliungsverzeichnis hierzu, 4. die besonderen Enlschädigungs erzeichnisse für Obsibaum- äftungen und Versetzung von Eiliiriedigungen. Einwendungen hiergegen sind bei Meldung des Ausschlusses innerhalb der oben angegebenen Cffentegungsfriit bei Großh. Bürgermeisterei Obbornhofen schriftlich einzureichen und zu begründen. Friedberg, beit 15. April 1910. Der Grobherzogliche Feldbereinigungskommissär: Schnitt spahn, Großh. Kreisamtmann. zerte Donnerstags siatt, das erste am 2. Juni. Der Anfang der Konzerte wird außerdem im Gießener Anzeiger bekannt gegeben. W. Löber. Obermusikmeister. Karten im Borverkauf sind bei Herrn E Cballier, Neuen- weg und beim Vorzeiger der Lifte zu haben.2337 Konkursverfahren. Zu dem 5toiifui6üeifal)ceii über das Vermögen des Händlers Leo Kaßner in Gießen in Termin zur Prüfung einer nachträglich angemeldeten Forderung, zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren BermögenSstücke — sowie zur Anhörung der Gläubiger über die Erstattung dec Auslagen und die Gewährung einer Vergütung an die Mitglieder des Gläubigerausschusses — der Schlußtermin auf Dienstag den 10. Mai 1910, vorm. 8»/2 Uhr, vor dem Großherzogl. Amtsgerichte Hierselbst, Zimnier J. M. Schulhof 120] Televhon 119. PrompterBersand nach auswärts Maifische, feinste große Fische, Salm im Ausschnitt, Flußhechte, . 2.40 . 0.75 Restaurant „Zum lipter“ Ludwigsplatz 15. Guter Mittagstisch Reichhaltige Abendkarte Pfungstädter Bier u Tücher-Bräu Reine Weine MeMe Markthalle Teltersweg 83 u. tägUch in den Marktlauben, Nr. 13, — Tel. 729, irisch eingetroffen: la. Kopfsalat, Rhabarber, Pfd. 15 'ßig., la. Blumenkohl, la. la. Tomaten, B»d. 40 Pig.. la. Spinat. (08338 Ernst 2 _ir.: Feldbereinigung tn der Gemarkung Obbornhofen. In der Zeit vom 20. bis einschließlich 27. April I. I. liegen werktags auf Großh. Sürgermv.fterei Obbornhofen folgende Akten zur Einsicht der Beteiligten offen: 1. das Geldausgleichungsverzeichnis Tür zu viel oder zu wenig Klee-Samen Deutscher Rotklee Sckwedenklee Weifiklee Ewigklce, echt vroveucer Luzerne, Inkarnatklee Gartensämereien empfiehlt H. F. Nassauer, Neuenweg 15 Mitglied d. Nab.-Spar-Vereinig. Bekanntmachung. Betreffend: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen links der Lahn; I. und IL Teil. In der Zeit vom 20. bis einschließlich 27. April L Zs. liegen werktags in der allen Gewerbeschule zu Gießen, Asierweg, folgende Akten zur Einsicht der ^Beteiligten offen. I. für Gießen links IL Teil: 1. die Geldausgleichnngsoerzeichmffe von Gießen, Klern- Linden, Heuchelheim und Wieieck: 2. ein Verzeichnis über Entschädigungen verschiedener Art; 3. das Hauptgeldausgleichungsoerzeichnis; 4. ein Verzeichnis über nachträgliche Abschätzung von Obst- bäumeit; 77. Je etn Nachtrag zum Geldausgleichungsverzeichnts von Gießen links der Lahn L und IL Teil. Einwendungen hiergegen sind bet Meidung des Ausschlusses innerhalb der obenangegebenen Lffeiüegungsfrtst tm Offenlegungs. lokal schriftlich abzugeben. Friedl erg, den 14. April 1910. Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: Schnittspahn, Großh. Äreisamtmann. „Warm zu empfehlen ist der Gebrauch von Zuckers Patent- Medizinal Seife bei Rauhigkeit und Schuppungen der Haut, bei leichter Ichthyosis, ganz befond. bei Unreinheiten ders.,wenn Mit- effer und deren Folgezustände, Pickel, Knötchen, Pusteln ufto. das be* kannte, unschöne Gesichtsbild Hervorrufen." Das ist das Urteil des Dr. med. W. über Zucker s Batent-MedizinalTeiie, ä 2tcf. 50 Pf. (15°/oigi u- 130 M. (35'7,,ig, stärkste Form«. Dazugeh. Zuck?LZ- Ercme 75 Pfg. u. 2 Mk., ferner Zuck^-Seife« mild >50 Pf. u.l.iDM. Zn der Uuiversitäts-, Engel- u. Hirsch-Apotheke, bei Aug. Roll, C. Seidel, W. Kilbiugcr und Otto Schaaf.____________isI^/„ Abonnnnknts-Konzerte. Die Kapelle deS Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm^ (2. Großh. Hess-) Nr. 116 erlaubt sich zu einem Zyklus von Abonnements-Konzerten einzuladen. — Die Konzerte finden in Steins Garten statt. Dieselben werden mit Mtlitärmusil ausgeführt, wozu ein musik- und kunstliebendes Publikum höfl. emgeladen wird. Der AbonnementSpreiS für 6 Konzerte beträgt: Ein Familienbillett für 4 Personen 8.— Mk. Ein Familienbillett für 3 Personen 7.— r feilst gek. Kaffee erfreut sich immer größerer Beliebtheit, was der stets zunehmende Umsatz beweist. Derselbe ist stets frisch gebrannt und kostet per Pfund Mk. 1.50. Eberh. Metzer Sich'. Heinrich Driesch. 2345 Fluß- und Seefische R ELEGANZ HALTBARKEIT und PREISWÜRDIGKEIT sind die Vorzüge der Ernst-Ludwig- Stiefel. Heilbutt, Zander, Rotzungen, Seehechte, Schellfische u. Kabliau empfiehlt (2344 I. M. Schulhof, Tel. 119. Marktstraße 4. Einheitspreis für Damen- und Herren-Stiefel M 1050 in Luxus- M IC 50 IvE ■ l* Ausführung |i| |U /. Die neuesten Modelle /. in farbigen und schwarzen Damen- u. Herren-Schuhen /ucAuß-Tfaus^^ Seltersweg 53 ( &nSfJ&dlVlg} Telephon 754 ^^QiessenJ? a’7« Separat-Anprobier-Saion für Damen. fehlen. V Punkto 1 L WW1 2 bedenken viele Llmo-X ! nadentrinker nicht, dafl\ f die meisten derselben auf \ f kaltem Wege mit unfil- \ f triertem Wasser fabriziert \ j werden und infolgedessen \ l viele Unreinigkeit enthalten • 1 mtiesen, die nur d. Kochen • 1 völlig entfernt weiden < 4 könn-n. Wer daher alkobol- \ freie Getränke bevorzugt, V trinke nur ..Perplex“. ♦ Perplex i. vollst alkoholfr., 1 braumäß. herge^krletallkl. H hygien. rein u. v. aueser- ■t. gewöhnlich. Nährkraft. ’S Perplex sollte In kei- < i Fahnen • Hannover. I Vereiusbedarfsartitcl. (hvu/to Kolosseum Giessen. Walltorstr. 36—38 Dir.: Albert Ravvmann - - Telephon 644 Täglich abends 8 Uhr das großartige, neuengagierte 9^* Spezialitäten Programm "-^8$ u. a. Guerrero-Truppe. Gifford, musikal. Clown, Richard Reichert, der brillante Humorist, Rolf-Roland, Duo u. a. nt. Vorverkaufsbilletts sind gültig. 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Ferner als letzte Neuheit: Die Macht der Presse äußerst spannendes, modernes Sensationsdrama. — Kunftfilm. Bangkok, Leben und Treiben in der siamesischen Hauptstadt Trotz allem ein Poet, hum. Schlager Opfer des Meeres, herrl. Seemannsdrama EineunheilstiftendeBulldogge, allgem.Heiterkeit Eine Episode aus dem Zkünstlerleben, interessanter Roman von V. de Bernard Meister Petz als Künstler, humoristisch 08329 Reizende Tonbilder: „Der Meute“ u. „Liebeszauber“