Freitag, 18. Februar 1910 160. Jabrgang Nr. 40 General-Anzeiger für Vberhefjen Hotirftentbiud e* Bering bei Srük^ch« Umvrrfuäks . ®ud> and StetnbrucCeuL Ä. Lange, Gretzea, Nedaktton, tzxvedttton an» Druckerei! Schule strahe ?. 6rpebttton und Verlag: &L Reüattton:«-^-112. Tel.-ALr^AnzetgerGrebea» »Mes BIM e iTUjkAHAM DU .euBtia Samtlienblatter ®eö.en dem |I1W MM 8^ |I If I i I 1 0 |l ,Än8etQer* atermal »SchenUich delgelegt. ba» ■ S B v ® ▼ W Wr v „Kretsblaö fto bet Kreb fteßeo' «wermal UF _ wöchentlich. Dte ^Laubwtrlschaftlichet iett* fragetr*' rrlchemen numatlidi zweunal Deutscher Reichstag. 38. Sitzung, Donnerstag, 17. Februar. Äm Tische des BundcZrats: Der braunschweigische Gesandte Boden. Vizepräsident Dr. Spahn eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten. Der kleine Toleranzantrag. Der Toleranzantrab des Zentrums ersucht den Reichskanzler, durch Verhandlungen mit den Bundesstaaten dahin zu wirken, daß Beschränkungen der religiösen Freiheit, soweit solche bestehen, auf dem Wege der Gesetzgebung beseitigt werden. Ein sozialdemokratischer Abändernngs» ntt trag will folgende Sähe hinzufügen: a) "daß aus der Zugehörigkeit oder Nichtzugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft keine Beeinträchtigung der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten abgeleitet werden darf; b) daß kein Kind gegen den Willen der Erziehungsberechtigten zur Teilnahme an einem Religionsunterricht oder Gottesdienst angehalten werden darf; c) daß zur Bewirkung des Austritts aus einer Religionsgemeinschaft eine schriftliche oder mündliche Erklärung zu genügen hat, die vor dem Amtsgericht des Wohnortes abzugeben und von diesem der Religionsgemeinschaft mitzuteilen ist; das AuStrittSberfahren hat kosten, und stempelfrei zu sein. Abg. Fürst zu Löwenstein (Zenir.) begründet den Antrag des Zentrums. Der Redner gibt einen Ueberblick über die Geschichte der Toleranzanträge. Diese Anträge des Zentrums würden hier nicht immer freundlich aufge- nommen. Man zweifelte sogar an der bona fides meiner Freunde. Die Mehrheit des Hauses stimmte ihnen aber zu. Nur ein Teil der Konservativen und der Nationalliberalen war dagegen. Doch auH diese Parteien erklärten, daß sie keine kultur- kämpferischen Neigungen haben. Eigentlich stehen also alle Parteien auf dem Boden des Antrags. Aber der Bundesrat hat sich mit der Frage nie beschäftigt. Immer noch werden die Katholiken Erniedrigungen ausgesetzt. Das ist nichts als _cine klägliche Fortsetzung des Kulturkampfes. (Sehr richtig! im Zentrum.) Wir verlangen aber religiöse Freiheit und Gleichberechtigung. (Beifall int. Zentrum.) Wir sind nicht von Unduldsamkeit gegen Andersgäubige erfüllt. Wir wünsche'.'. ein friedliches Zusammenleben der Konfessionen. (Zurufe linls: Na, na!) Wir fordern nichts Unmögliches, nur die Beseitigung der Beschränkungen, die wirllich bestehen. Wir wünschen die Entfernung der Unduldsamkeit auS der Gesetzgebung selbst. Millionen treuer Deutschen leiden unter diesen Mißständen. Es muß end- lich aufgeräumt werden mit dem Perückenstaub in Deutschland. Es muß wieder frische Luft in Deutschland wehen. (Hört! Hört! links.) Die Fenster der Rumpelkammern müßen aufgcrisien werden. Der Redner klagt über Zurücksetzung der Katholiken in Sachsen. Die Gesetzgebung sei geradezu gegen die Orden gerichtet. Wenn GoetA diese Zustände sehen würde, würde er aus- rufen: Mehr Licht! (Heiterkeit links.) Der Redner bringt ähnliche Beschwerden über die kirchlichen Berhältnisie in Rentz, Mecklenburg und Braunschweig vor. Ist das Deutsche Reich ein Staatengebilde konfessionellen oder paritätischen Charakters? Und darf ein einzelner Staat dieses Reiches eine besondere Staatsreligion festhalten? Wir verlangen, daß das Reich allen Konfessionen mit gleicher Unparteilichkeit gegenübersteht. Wer heute von Deutschland als einem protestantischen Kaiserreich spricht, der sündigt am Reichsgedanken. (Beifall im Zentrum.) Es muß endlich damit Schluß gemacht werden, daß die Konfessionen in eine Zwangssacke geschnürt und am Gängelbande geführt werden. Unsere Bundesstaaten sollten endlich aufhören, sich in kirchliche Dinge zu mischen. Wo ist religiöse Freiheit, wenn die Abhaltung eines Gottesdienstes noch untersagt werden kann? Jeder Mecklenburger oder Braunschweiger kann sich, wenn er will, am Sonntag betrinken, wenn er aber das Elend der Woche vor dem Bilde seines Erlösers niederlegen will, dann wird er von Staats wegen daran gehindert. Diejenigen, denen der Bestand des Staates am Herzen liegt, müssen doch erkennen, was die Erhaltung der Religion für den staatsmännischen Wert des Menschen bedeutet. Gibt es nicht schon genug zerstörende Kräfte, die an den Grundlagen des Staates rütteln? Diejenigen, die auf dem Boden des positiven Glaubens stehen, sollten vor allem für unfern Antrag eintreten. Hoffentlich wird er einstimmig angenommen. (Beifall im Zentrum.) Braunschweigischer Bundesrats-Bevollmächtigter Boden: Mich veranlaßt, das Wort zu nehmen, der Umstand, daß der Abg. Fürst zu Loewenstein einen breiten Raum seiner Ausführungen den Verhältnissen der Katholiken im Lande Braunschweig gewidmet hat. Er ba* aber dabei zu meiner großen Genugtuung selbst anerkannt, daß die Lage der Katholiken bei uns in vielen Punkten gegen früher eine bessere geworden ist. Es mag ruhig zugegeben werden, daß in früheren Zeiten hier und da eine mit gewissen Unbilligkeiten verbundene Handhabung des Braunschweigischen Katholikengesetzes stattgefunden haben kann. Insoweit das der Fall gewesen ist, war das nicht der Ausfluß einer intoleranten Denkungsweise der maßgebenden Stellen, sondern das lag in den Verhältnissen des überwiegend v r o t e st a n t i s ch c n Landes. Jetzt aber sind auf dem Gebiete des religiösen Kultus Differenzpunkte zwischen der braunschweigischen Landesregierung und den maßgebenden katholischen Stellen überhaupt nicht vorhanden. (Hört! Hört!) Ter braunschweigische Gesandte erörtert einen besonderen Beschlverdefall. In der praktischen Handhabung der Zulassung auswärtiger katholischer Geistlicher ist im weitgehendsten Maße — ich möchte fast sagen — ausnahmslos jedem Bedürfnis entsprochen worden. Selbstverständlich ist, um auf diesem Gebiete Reibungen zu vermeiden, guter Wille auf beiden Sei - t c n notwendig. Ob dieser gute Wille von der anderen Seite, von den beteiligten katholischen Geistlichen, immer gezeigt worden ist, möchte ich, gestützt auf einige Fälle, doch einigermaßen bezweifeln. (Hört! Hört!) Auf keinem anderen Gebiete wie auf diesem hier gilt der Grundsatz, daß es iricht so sehr auf den Wortlaut der Gesetze anfommt, als auf den Geist, in dem die Handhabung der Gesetze geschieht, und da kann ich nur sagen, die braunschweigische Regierung ist bestrebt, frei von Engherzigkeit die Angelegenheiten der Katholiken des Landes gerecht, loyal und entgegenkommend zu behandeln (Beifall im Zentrum) — selbstverständlich im Rahmen der Gesamt- kuteressen des Staates. (Beifall bei den anderen Parteien.) Ein Anlaß zur Aenderung unserer Katholiken-Gesetzgebung liegt nicht vor. (Beifall.) Abg. Winkler (Kons.): Die ruhige und sachliche Art, mit der der Vorredner seinen Antrag begründet hat, erleichtert auch denjenigen hier im Hanse, die nicht in der Lage sind, seinem Appell zu folgen, die Stellungnahme. Besonders sympathisch berührte es uns, daß er anerkannt hat, daß im Laufe der letzten Jabre sich manches zum Besseren geändert hat. Die Erklärung des braunschweigischen Bevollmächtigten ist wohl ein Beweis dafür. In seiner Etatsrede hat Freiherr v. Herl- lingein dreifaches „Wenn" gesagt. Wenn der Reichstag diesen Antrag annehmen, also das Ersuchen an den Reichskanzler richten würde, in bestimmter Richtung auf die Landesgesetz, aebung der Einzelstaaten einzuwirken; und wenn der Reichskanzler nach diesem Ersuchen handeln würde; und wenn dann die betreffenden Bundesstaaten der Anregung Folge geben würden — bann würden seine Freunde keinen Grund haben, in Zukunft auf die Sache zurückzukommen. Was das letzte „Wenn" anlangt, so kann ich erklären, daß ein landesgesetzliches Vorgehen zur Beseitigung veralteter B e st i m m u n g e n , die die religiöse Freiheit beeinträchtigen, uns durchaus sympathisch sind. Aber das muß aus der freien Entschließung der E'nzelstaaten selber heraus ge- schehen Der Reichskanzler muß dabei ganz außer Spiel bleiben. Er soll sich jeder Einwirkung auf die Einzelstaaten enthalten, und der Reichstag soll ihn nicht um eine solche Einwirkung ersuchen. Wir wollen Verhandlungen, wie sic der Antrag beabsichtigt. vermieden sehen im Jnteresie der Einrelstaaten und im Interesse des Reichskanzlers. Wir wollen nicht den Reichskanzler in der Lage ''eben, daß er an Türen flotift, deren Oeffnnng versagt wird. Vor allem aber wünschen wir auch eine solche Einmischung der Reichsgewalt in die eigentliche Svbare der Einzelstaaten vermieden zu sehen. Zur Erhaltung des Vertrauens- Verhältnisses zwischen Reich und Einzel st a a t e n. I Die Kompetenzfrage ist durch den Wechsel in der Adresse des Antrages für uns nicht etwa ausgeschaltet, wie Fürst Löwenstein meint, sondern unsere Kompetenz bedenken sind nur noch verstärkt worden. Neben all den anderen Bedenken, die sieb aus dem Verhältnis der Konfessionen zuein- ander ergaben, hebe ich nur bad Eine hervor, baß d i c S.t aats - kirchen Hoheit durck einen berartigen Eingriff beseitigt worben wäre, unb bas hat für die evangelische Kirche eine ganz besonbere Bedeutung, denn die ebangelifchen Landeskirchen haben ihreii Ursprung und ihre Rccktskrcn't in b- - ^irckenbobeit der deutschen Einzelstaaten. Kein Wunder, 't deutsch-evangelische Kirchenausschuß in einer amtlichen D '-rift diesem Bedenken Ausdruck gegeben hat. Ich erkenne an. "aß in dieser Richtung eine Abschwächung jetzt vorliegt, wenn jetzt davon abgesehen wird, reichsgesetzlich vorzugehen. Aber von einem Aufsicktsrecht des Reiches gegenüber den Einzelstaaten wollen wir nichts wissen. Wenn wir diesem Toleranzantrage nicht zustimmen, so setzen wir uns nicht in Widerspruch mit der christlichen Toleranz, die wir jederzeit vertreten. (Sehr richtig! recksts.) Toleranz ist doch der Hauptsache nach eine praktische Betätigung christlicher Gesinnung. Praktisch wollen wir diese Gesinming auch weiter betätigen. Wir wollen alles vermeiden, ivas wie Intoleranz aussehen kann. Dann wird praktisch etwas besseres geschaffen werden, als man durch Paragraphen festlegen kann. (Beifall recht?.) Abg. Everling (Natl.): Ausgerechnet die Zentrumspartei fordert religiöse Freiheit. Es ist sehr die Frage, ob gerade sie nach ihrer konfessionellen Struktur und nach ihren föderalistischen Tendenzen in dieser Frage zuständig ist. Außerhalb des Zentrums hat man darüber seine eigene Meinung. Es würde schwer sein, diese Herren davon zu überzeugen, die eine so große Gewandtheit besitzen, ihre politischen Bedürfnisse nach den politischen Situationen einzurichten. (Lachen im Zentrum.) Ich will nicht das Verbitternde vermehren, das solche Vorstöße des Zentrums haben können. Sachliche Ruhe ist notwendig, wenn es sich um die höchsten Güter unserer Nation handelt. Man sollte bei solchen Fragen alle Schlagwörter, die zu Parteizwecken ausge- nuht werden können, vermeiden. Wenn wir dem Reichskanzler einen Auftrag geben, dann müssen wir uns erst fragen, ob der Antrag auch wirklich zweckmäßig ist. Die Antragsteller scheinen selbst nicht emmat zu wissen, ob wirklich religiöse Beschränkungen vorliegen. Das Zentrum hat hier die Bundesstaaten Mecklenburg, Braunschweig und Sachsen auf die Anklagebank gesetzt. Dazu hat es keinen Anlaß. In Braunschtveig uni) Mecklenburg ist längst freie Religionsübung garantiert. Von Meck- lenburg hat es auch der Abg. Erzberger selbst anerkannt, und in Braunschweig der dortige Dekan. Der Polizeidirektor ist in Braunschweig, einer völlig protestantischen Stadt, ein Katholik. Auch in Sachlen besteht für jeden Landeseinwohner völlige Gewissensfreiheit. Wenn der Abg. Fürst Löwenstein in Zukunft von Goethe nickt nur die letzten Worte liest, sondern auch sich sonst in Goethe vertieft, dann wird er auf eine höhere Geschmackbildung einmal kommen, daß es ihm nicht ein» fällt, hier von der Tribüne des Reickstages derartiges zu sagen. (Unruhe im Zentrum. Sehr gut! Und Zurufe: Goethe ist ja verboten! — Heiterkeit.) Das Zentrum sollte doch an die unmenschlichen und wiLerckristlichen Vorgänge in Elsaß- Lothringen denken, die uns so oft aufs tiefste betrüben müssen. (Sehr richtig!) Da wird aber von heiligen Traditionen gesprochen! Eine Notwendigkeit, die Resolution anzunehmen. liegt nicht vor. Die Abwesenheit des Reichskanzlers zeigt and), daß er nicht geneigt ist, die Resolution entgegenzunehmen. Sie greift auch in di« kirchlichen Hoheits- reckte der Bundesstaaten ein. Ich sehe sckon tote die bayerische Volksseele ins Kochen gerät, toenn plötzlich mitgeteilt toürbe, der Reichskanzler, ein Norddeutscher, ber Preuße, Minister- vräsibent, Protestant, misckt sich in kirchliche Angelegenheiten Bayerns! Das Zentrum spricht toieber einmal von religiöser Freiheit. Was bas Zentrum bamit meint, bas wissen wir. (Sehr richtig!) Die Nieberlassung und Gründung und Tätigkeit der Orden soll unumschränkt danach vor sick gegen können. Dabei bat die Kölnische Volkszeitung selbst geschrieben, daß eine unverhältnismäßig große Zahl von Klostergesellschaftcn für ein Land bedenklich sei. aus wirtschaftlichen Gründen. Wir haben aber schon in Deutschland 60000 Mönche unb Nonnen. Es gibt eine Menge von Einrichtungen ber katholischen Kirche, bereu unbeschränkte Durchführung ihr eine große Macht sickern, aber bie übrigen Konfessionen erheblich besckränken würde. Was das Zentrum für eine Beschränkung der Freiheit hält, erscheint anderen lediglich als Ausübung des staatlichen Aufsichtsrechts Die Forderung der Freiheit vom Standpunkt der katholischen Kirche kann leicht ein Aushängeschild werden, die Grenzen der Zuständigkeit des Staates nach b i s ch ö s l i ch e n ober päpstlichen Begriffen ' umessen. Eine solche Entwickelung wollen wir nicht. Wegen ber Unuberschbarkeit der Konsequenzen können wir dem Reichskanzler diesen unklaren Auftrag nicht erteilen. Ich sage mit Herrn v. Zedlitz im Abge- ordnetenhause: Was das Zentrum Freiheit nennt, ist in Wahrheit Herrschaft ber Kirche auf ben gewichtigsten Gebieten unseres Staatslebens. Auch bas Zentrum wird anerkennen, daß die katholische Kirche eine Bewegungsfreiheit im Reiche besitzt, wie sie weitreichender und wirksamer kaum irgendwo in der ganzen Welt vorhanden ist. Wer unter Unterschlagung unserer Gründe für die Ablehnung des Antrages etwa draußen im Lande die Mär verbreiten wollte, wir feien gegen die religiöse Freiheit der Agitator Beginge eine bewußte Unwahrheit. (Lärm im Zentrum. Lebhafter Beifall bei den Natlib.) Abg. Dr. Müller-Meiningen (Fr. Vp.): Wir beschränken uns darauf, ganz kurz unsere sachliche Stellungnahme zu dem Antrag des Zentrums und dem sozialdemokratischen Zusahantrag zum Ausdruck zu bringen. Mir erscheint der Antrag der Sozialdemokratie weit besser als der des Zentrums, da er bestimmte Forderungen enthält. Wir wären dankbar, wenn uns die Möglichkeit gegeben würde, ihn anzunehmen ohne auch dem Zentrumsantrag zuzustimmen. Dann müßte er aber als selbständiger Antrag, nicht als Zusatzantrag gestellt werden. Zum 8 e n t r u m § a n trag bin ich seitens der freisinnigen graf« tionsgemeinschaft beauftragt, unsere Stellung folgenbermaßen zu präzisieren: Wir wünschen, baß zunächst auf dem Wege der Lan- besgcsetzgebung nicht nur solche Beschränkungen ber kirchlichen Gesellschaften, fmbern auch bie Verfolgungen gegenüber ben auf freierem Stanbpunkt ftehenben Organisationen unb Einzelper» önlichkeiten. vor allem gegenüber den freireligiösen Gesellschaften beseitigt werben. Der jetzt tiorlicgenbe Antrag beS Zentrums spricht ganz allgemein von Beschränkung ber religiösen Freiheit, bebrütet also eine Blankovollmacht zu einem Reichsreligionsgesetz mit vollkommen unbestimmtem Inhalt. Was aber bie Partei ber Antragsteller unter ber Beschränkung der religiösen Partei versteht, ist aus der Genesis des großen Toleranzantrages auS der ZentrumSpressc und Literatur klar zu er» sehen unb zeigt, daß ber an sich so harmlose Wortlaut mit großer Vorsicht aufzunehmen ist. Solange bie Kirche vorn Staate alimentiert unb privilegiert wirb, muß sie sich auch bie Kirchenhohelt des Staates unbedingt gefallen lassen. (Lebhafte Zustimmung links.) Diese allgemeine Fassung bes Antrages enthält im Sinne ber kirchlichen lRacht- beftrebungen unb einer verhängnisvollen Verquickung von Religion und Politik große Gefahren für unsere kulturelle und staatliche Entwicklung sowie für ben konfessionellen Frieben bes beutschen Volkes. (Lebh. Zustimmung links.) Ich verweise auf ben unbegreiflichen Elsässer Fall, auf ben alten Kompetenzlonflikt zwischen staatlicher unb kirchlicher Gewalt, bas Vorgehen des Bischofs von Samoa, bie Rebe, bie jüngst Kollege Herolb im preußischen Abgeorbneten- hause über bie Grenzen ber Schulaufsicht gehalten hat. Wir halten im Gegensatz zu dem von jener Seite vertretenen Stanbpunkt unbebingt an bem rein weltlichen Char ak- t e r ber Schule als einer rein staatlichen Institution fest. (Lebhafter Beifall links.) Wir jinb ber Meinung, baß biefet Antrag lediglich einseitige kirchliche und politische Bestrebungen fördern würde. (Sehr richtig! links.) Aus allen diesen formellen und materiellen Bedenken müssen wir unsererseits den in seinen Zielen unklaren und in seinen Konsequenzen für den modernen Staat bedenklichen Antrag ablehnen. Wir hoffen und erwarten, daß die Landes» gesehgebung im Interesse deS konfessionellen Friedens den einzelnen Wünschen Rechnung tragen wird. Wir sind endlich bereit, getreu unserer bishei '.gen ^tellungnabme zu ben Toleranzanträgen, bie religiöse Freiheit bes einzelnen Staatsbürgers auch reichsgesetzlick festzulegcn. Wir lehnen aber feben wcitergehenbeu Eingriff in bie bunbesstaalliche Kirchcnhoheit ab, nnb zwar im Interesse beS religiösen Friedens für ganz Deutschlanb. (Lebh. Beifall links.) Abg. Dr. David (Soz.): Religionsfreiheit fordern totr and] in unserem Partei Programm. Unsere prinzipielle Stellung ist also gegeben. Dafür ist das Zentrum im Grunde seines Herzens nicht zu haben. Ich verstehe die Liberalen nicht. Beseitigen Sie doch den Schein einer Bedrückung. Dann nehmen Sie den Schloarzen ben Wind aus den Segeln. Die ganze Zentrumspartci ist bock, nur ein Probukt bes Kulturkampfes. Dahin kommt es, toenn ber Staat in religiöse Einrichtungen eingreift. Lassen Sic boch bie Katholiken soviel Prozessionen machen toie sic wollen. Sie haben basselbe Recht auf bie Straße toie wir. (Sehr gut! bei den Sozialbemo- fraten.) Deswegen stürzt bic protestantische Kirche nicht 51fr sammen. An Ihre Toleranz glaubt natürlich kein Mensch. (Heiterkeit links.) Gewiß, Sie können auch tolerant sein in besonderen Fällen. Denken Sie nur an das glänzende Zeugnis, das bie Bischöfe bem König Leopold ausgestellt haben. Das war wirklich Toleranz. (Heiterkeit links.) Sie haben Ihre alten Theorie» nicht aufgegeben. Unsere Flugblattoerteiler in Gummersbach« Wippersürth wurden von katholischen Bauern verprügelt. (Heiterkeit ErKergers.) Das nennen Sie Toleranz! In ähnlicher niedriger Weise behandelten Sie einen nationallibcralcn Parteisekretär. Die Sckule gehört dem Staate unb nicht ber Kirche. Wir werben für ben Antrag stimmen. Damit haben Sie ober etwa keinen Freipatz, sich auf bic Schule zu stürzen. (Lachen im Zentrum.) Die Konfessionsschule erzieht geradezu zur In» toleranz. (Wiberspruch im Zentrum.) Wir verlangen A ch t u n g vor jeder Weltanschauung. Nicht blotz ber Glaube, sondern auch ber Unglaube hat sein Recht auf Achtung. Die Trennung von Kirche und Staat ist bie einzige rationelle Regelung ber ganzen Frage. Die protestantischen Geisüichen sind ebenso orthobox wie bie katholischen. So nannte ein Pastor in Oberfischbach ben Satan ben ersten Liberalen. 1 Große Heiterkeit.) Der Philosoph Bethmann, bet hier nicht hcrtommt, aber zu den Agrariern zu gehen Zeit hat, hat iveuigstens gesehen, batz wir uns in einer Zeit geistiger Stagnation befinden. Diese Stagnation ist zurückzuführen auf den Block ber Dunkelmänner. (Heiterkeit.) Aber wir sagen: Und wenn bie Welt voll Teufel wär, wir fürchten uns nicht so sehr. Tie Sozialbemokratic reitet, und sie wird die Koalition ber Dunkelmänner, Junker und Jesuiten nieberreiten. (Beifall bei ben Soz.; Heiterkeit rechts unb im Zentrum.) Abg. Frhr. v. Gamp-Mafsauneu (Rp.) gibt folgenbe Erklärung namens seiner Partei ab: Die Reichspartei hat ben bringenben Wunsch, baß Angehörige aller Religior sgemeinsckaften in konfessionellem Friebel? leben unb in gemeinsamer Arbeit an ber Lösung ber religiösen großen Aufgaben zusammenwirken. Die Reichspartei lehnt febc Beschränkung ber religiösen Freiheit ab, soweit sic nicht durch bic Rücksicht auf oen konfessionellen Frieben geboten ist. Da bie Antrag stell« selbst her Ansicht find. Laß «dtwr irr eitqefrtm Bundesstaaten noch bestehende unberechtigte Aeschr^nlungen der T.etigivsau Freibeit nur im Wege der LsndeSgrfttzgeoung crufge» hoben werden können, so muß diesen die Regelung der Angelegenheit überlossen werden, zumol in den letzten Jahren in den in Frag- kommensen Staaten auf dem Wege der Gesetzgebung wesentliche Erlcicbtrri'ngen stottgefunden haben. Die RcichK- vartei heilt e« auch für bedenklich, gerade auf dem religiösen Gebiete dem Reichs ko uz ler i> t e Initiative zuzuweisen. Au« diesen Gründen sieht meine Partei sich genötigt, gegen ben Antrag zu stimmen. Selbstverständlich werden wir auch gegen ben Antrag der Sozialdemokraten stimmen, der eine Erweiterung de« Zentrumsantrags darstellt. (Beifall rechts.) Vizepräsident Dr. Spahn teilt mit, daß ein Antrag de« Tbg. Dassermonn auf namentliche Abstimmung über Len Antrag be£ Zentrums eingegangen sei. Die namentliche Abstimmung würde morgen zu Beginn der Sitzung erfolgen. Abg. Brandys (Pole) spricht im Sinne des ZeirtrnmsantrageS und betont, daß die Religion dem Polle erht Sicherheit erkennen, ob darin eine re> s- aesehliche Regelung oder eine solche durch die Gesetzgebung der Einzelstaaten gemeint ist. Ein früherer Antrag des Abg. Stöcker umgrenzte auch daö zu regelnde Gebiet scharf, indem er ausdrücklich nur verlangte, daß die in den einzelnen Bundesstaaten n»ch bestehenden Beschränkungen, erstens der Freiheit des religiösen Bekenntnisses, zweitens der Vereinigung zu Religionsgemeinschaften und drittens der gemeinsamen Rkligiondühungcn un Wege der Landeßgesehgebuna beseitigt werden. Dem entgegen laßt der Zentrumsantrag durch die Wahl der Worte Beschränkung der religiösen Freiheit der individuellen Auffassung zu weiten Spielraum. Das erscheint uns zu dehnbar. Aus diesen Gründen lehnen wir den Antrag einstimmig ab. Die Diskussion schließt. Mbg. Frhr. v. HertNnz ®etthu) erhält das SchluAvart: Eine unfreundliche Polemik twe früher ist heute erfreulicherweise unterblieben. Im höchsten Grade hat und d i e Stellung der Linken mit Ausnahme der Sozialdemokratie überrascht. Wir hatten unsere Hoffnung weniger auf die Rechte als auf btt Linke gesetzt. Merkwürdige Widerspruche sind in der Debatte hervorgttrcten. Alle Parteien erklären, sie seren mit dem Grundgedanken einverstanden. Aber wo eS heißt: hic Rhodus, hic salta, do versagen die Herren. Die Kompetenzfrage ist aufgeworfen worden. Wir wollen nichts weiter, als daß auf dem Wege freundschaftlicher Verhandlungen auf die Bundesstaaten eingetoirft werden soll. Fürst Bulow hat selbst 1905 erklärt, eine Resolution, die dahin ginge, die Einzelstaalen aufzufordern. ben Zustand der Freiheit vorzubereiten, wäre als Meinung-äußernng des Reichstages akzeptabel. (Hört, hört! im Zentrum.) Nun gehen wir ben Weg, und nun ist cs wieder nichts! Welchen Weg sollen wir denn gehen? Unser Antrag will weiter nichts, als was in ihm ausdrücklich und deutlich gesagt ist. Tie Handhabung des Gesetzes läßt immer noch viel zu wünschen übrig, und wir wollen, daß Besserung ein» tritt. Mir wollen aber auch für bie katholische Kirche keine weitergehende Freiheit, wie sie die anderen Konfessionen haben. Von HerrschaftSgelü sten ist in unserem Antrag in feiner Weise die Rede. (Lachen links.) Wenn ein Bischof als oberster Seelenhirt die katholischen Lehrer vor einem nach seiner Ansicht unchristlichen Verein warnen zu müßen glaubt, so handelt er völlig im Rahmen feiner bischöflichen Kompetenz. Das war sogar die Pflicht des Bischofs. (Sehr richtig! im Zentrum.) Gegen die Tendenz unseres Antrages hat keine Partei etwas cingeivenbct. Den sozialdemokratischen Antrag lehnen wir ab. Wenn wir einmal die Sache regeln wollen, dann gehen wir aufs ganze und greifen nicht drei Einzelpunkte heraus. (Beifall im Zentrum.) Tie Sozialdemokraten beantragen namentliche Abstimmung auch über ihren Antrag. Auch diese findet morgen statt. Um 6 Uhr beantragen die Freisinnigen Vertagung. Vizepräsident Spahn widerspricht. Der totttog wird gegen btt gesamte Stufe abgelchnt. Es folgt der Gesetzentwurf über die Äenderuug des § 114a «sw. ber Gewerbeordnung. Durch bie Vorlage wird der Bundesrat ermächtigt, Lohnbücher oder Arbeit Szcttcl für bestünrvte Gewerbe dorzuschreiben. Abg. Tv. Pieper (Zentrh bedauert, daß die an -Zahl immer mehr wachsenden trchnisäv-indu- striellen Beamten so wenig berücksichtigt worden seien. Die Novelle soll der Kommission überwiesen werden, bie auch das Haus, arbeitergesetz berät Abg. Pauli-Potsdam (Kons.) begrüßt die Vorkrgc. Einzelheiten werden in der Kommission zu erörtern sein. Abg. Mauz (Fr. Vp.): Auch wir heißen die Vorlage gut. Sic entspricht den Be- dürftnffeu der Industrie. Abg. Vogel (Natt.): Auch uns ist die Vorlage sympathisch. Wir sind ebenfalls für KomausiionSberatung. Staatssekretär Dr. Delbrück: Gewiß find nicht alle in Betracht kommenden Fragen gelost. Belasten Sie das Gesetz aber nicht unnötig, besonders nicht mit der Tcchnikerfrage. Sie würden das Inkrafttreten des Gesetzes nur hinausschieben. Bezüglich der Frage der Konkurrenz- kl a u s e l wird jetzt eine Einigung noch nicht möglich sein. Im Reichsamt des Innern wird die Frage jctzl nochmals sorgfältig geprüft. Ich hoffe, daß ich Ihnen im nächsten Jahre eine entsprechende Vorlage iverde machen können. An meinte 3£it . Wirkung soll es nicht fehlen. Abg. Molkenbuhr (Soz.)'! hält die Vorlage für unzulänglich. Die Vorlage geht grt die Hausarbeitskommission. Das Haus vertagt sich. Freitag 1 Uhr: Namentliche Abstimmungen. Soziakdemokr»' tische Interpellation über die Aeutzerungen des ReichskastzlerK im Abgeordnetenhause. — Etat des Reichöamt deS Innern. Schluß ll/~ Ubr. hessische wahlprüsungen im Ausschuß. R. B. Darmstadt, 17. J-ebr. Der Wahlprüfungs- mrö Bittschristen-Ausschuß der Zweiten Kammer war heute zu einer Sitzung beisammen und beschäftigte sich Haupt-- sächlich mit Wahlprüsungen: zunächst mit der Wahl des Aba. Dr. Fr en a h int rheinhessischen Wahlkreis Nieder-Olin—Ober-Jsngel- heim, die bekanntlich von der Kammer schon einmal beraten, aber an den Ausschuß zurück verwiesen worden war, um eine genauere Prüfung dec Wahllisten zu veranlassen. Die amtlichen Erhebungen haben nun ergeben, daß außer den schon früher ermittelten 11 Nichthessen in der Liste noch 48 weitere Personen verzeichnet in arm, denen das Recht zur Ausübung der Wahl iricht zustond Angesichts dieser, enormen Zahl von nicht be- rechttgten Wählern beschloß der Ausschuß, dem Antrag des Bericht- erstatters, Abg. Breidenbach, entsprechend, wiederum die Nichtigkeit der Wahl zu beantragen unb diesen Antrag noch zu erweitern durch das Ersuchen an die Regierung, die Namen der unberechtigten Personen in der Wählerliste zu streichen Die^Wahlmänner des Kreises Wöllstein-Alzey haben bekannt- Iirij an Stelle des wegen Krankheit zurückgetretenen Abgeordneten Pitthan den Bürgermeister Ei dach von Psaffen-Schwabenheim zum Mitglied der Zweiten Kammer gewählt. Wenn bis zum Ablauf der gesetzlichen Frist am 19. d. M. ferne Einwendungen erhoben werden sollten, wird der Ausschuß beantragen, die Wahl für gültig ;ii erklären. Weiter befaßte sich der Ausschuß noch mit Vorstellungen eines Steinbrucharbeiters zu Aschbach i. O. and einer Witwe aus Nonrod (Oberhessen). Abg. Damm wurde mit der Erstattung des Berichtes beauftragt. polehfcbc Lnges?chtitt. Die Aussichten der preußischen Wahlreform. Man schreibt uns aus Berlin: /Die erste Eittscheidung in Sachen der preußischen Wahlre form ist! gestern gefallen. Ter zu ilyrtr Vorberatung eingesetzte Aus- schirß tont 28 Mitgliedern /> Konservative, 4 Freikonservative, 6 ZentrumLlrut'. 4 Natioualliberow, 3 Freisinnige, 1 Sozial- drmvtrat, 1 Pvbe) hat, nachdem er die Einführung des gleichen Stimmrochls mit lö konservativen, ft ei konservativen und national^ liberalen Stimmen (2 Natianalliberale waren zufällig nicht anwesend^ gegen 11 Stimmen abgelehnl lstitte, sich mit 15 Zentrums-, Nationalliberalen, fteisinnigeu, sozialdemokratischen Und polnischen Stimmen für die Annahme des zweiten freifümigen Antrags auf Einführung dec geh e i m e n 21 b st immung ausgesprochen. Der mtwesende RegiervNgÄiertreter gab nun zwar die Erklärung ab, !daß die Staats reg ierung! demgegenüber mit Entschiedenheit an ben Ausführungen, des Ministerpräsidenten im Plenum fest halte, aber bie preußische Wahlreform dürfte Mahl mir unter Einbeziehung der nelfeimcit Stimmabgabe Gesetz werden, ober gar nicht. Denn ba* war da-) Bemerkenswerte an der Ausschußabstim- nrirnfl, daß die Vertreter der betreffenden Parteien ihre Stimmen für die geheime Wahl nicht für sich persönlich abgaben, sondern namens ihrer Parteien. So wäre schon jetzt der geheimen Stimmabgabe eine Mehrheit von 104 Zentrumsstimmen, 65 national» kiöeralen, 37 freisinnigen, 15 polnischen und 6 sozialdemokratischen, also ton 227 Stimmen im preußischen Abgeordnetenhause sicher. '2ürö Verhältnis von Resvrmsrennden zu Reformfeinden würde sich also, da die beiden Dänen den Reforrnfteunden, der eine Wilde den Resvrmfeinden zuzuzählen ist, bei vollbesetztem Hanse auf 229j 214 stellen, doch geht die Mehrheit von 15 Stimmen ffuf 11 'Stimmen zurück, weil zurzeit zwei freisinnige, ein national- liberales und ein sozialdemokratisches Mandat erledigt sind. Jm-- nierhin aber last siel: ann.-hmen, daß dieser rein Mfällige Stimmen»- Verlust wieder wettgemacht wird durch Zuzug aus dem fteiconsec- vativeu Lager, ivo, wie man annimmt, etwa 9 Abgeordnete Anhänger des geheimen Stimmrechts sind. Die Freunde des geheimen Stimmrechts würden bann also im Abgeordneben House auf eine Mehrheit von etwa 20 oder 24 Stimmen zu rechnen hoben, wenn sie sich wicht über bie Reform der übrigen Bestimmungen der Betbmonn-Hollwegsden Wahl recht s- vvrlage so entzweien, daß demgegenüber ihre Einigkeit in der geheimen Stimmal>gabe wieder in bie Brücke geht Hier spielt vor dHem dir Frage der N e u e i n t e i l u n g d e r Wahlkreise, die die Bvdlage nick-it enthalt, die aber Sibcra e, Polen und Sozialdemokraten fordern, eine ebenso große Rolle, wie bie Besttm- ntimgcrt über die gehobenen Wähler, bei denen die Wünsch: der Freunde, des geh einten Stimmrechts merklich auseinandergehen. Will man in T reichen aber über! rupt vorwärts Kommen, so wird man wegen des Widerstandes bc~> Zentrums auf eine Neueinteilung der Wahlkreise, vorläufig ebenso verzichten müssen, wie ans die Einführung des Reichstag s wo bl rechts wegen des Widerstandes der Nationalliberalen und sich mit der geheimen Stimmabgabe begnügen. Ob man die Privilegierung einzelner Wäh.ecklassen von vornherein ablehnt, ober sie über die Bethmann-Hollwegsche Reform hinaus su verbessern sucht, ist eine Frage für sich: bie verbesserte Beibehaltung der Privilegierten türmte jedenfalls ein Angebot her Regierung gegenüber bilden, um diese der Einführung her geheimen 'Stimmabgabe geneigt zu machen. Sbbcc bei den Bethmann-Hollnschen Vorschlägen, die die ganzen großen Kreise des Handels und G-cw-erbes gegenüber den Erorninonten und Beamten zurücksetzen, wirb es nicht fein Bewenden haben dürfen. Will man an der Privilegierung, auf die übrigens die "National- liberalen f'-xiiMt legen, festhalten. )o iiutfe man sie wenigstens auch von Merkmalen ablchngia machen, die für alle Wähler erreichbar sind. Einigermaßen glücklich erscheinen daher die beiden national,- tiberakn Ausichilßcnttr ige, in deren erstem gefordert ward, daß die erste Wähikerabtellung mindestens ein Zehntel, die zlveite inindestens zwei Zehntel der gesamten Wählerschaft umfassen soll, und in berent zweiten das Aus rücken in eine höhere Wähkerklosse u. a. ixrtxw olsiängig gemad-t wird, daß der l>etreffende Wähler mehr als 12 Zahre einen selbständigen Beruf ausgrübt hat, oder länger als 12 Jahre in ein und demselben privaten oder öffentlichen Dienstverhältnis gestanden hat. Das wettertelegraphische Seobachtungsgebiet. Der lö-ifentlid^ Wetterdienst beruht vor allem auf der raschen tcklegraphi-ickMr .Wettermeldung aus entfernten Gebieten: denn, btic Witterung eines, beliebigen Ortes steht in dauernder Abhangig- öeit von der Witteritng benachbarter Gebiete. Mit 8>ilfe des^ Telegraphen ist cs möglich, Wetteränderungen, die in fernen Bezirken vor sich gehen, noch reustzeitig in ihrer Wirkung auf unsere Witterung -zu erkennen und in einer Vorausfage zu verwerten. Ganz besondeis wichtig ist dieser Meldedienst von jeher für Sturmwarnungen gewesen; dal-er waren auch die ersten Versuche eines Wetterdienstes ht den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts! lediglich auf Sttirmwarnunyen gerichtet und wurden von beit) Marinen Englands, Frankreick)s und Teutschlands miternommen. Die großen Sturmwirbel Pflegen zumteil auf dem Atlantisch^ Ozean, ober sogar im arktischen Nordamerika zu entstehen, un« nach einer Woche und später auch bie Küsten Europas mit ben sie begleitenden «charakteristischen Erscheinungen zu erreichen. —- Es liegt doljer im Interesse unserer Seew-arte wie auch des gcsamteiH öfsenttichen Wetterdicnstrs, bas telegraphische Meldegebiet möglichst izu erw-e tern, um aud;,. eine Wetteclarto des Atlantischen Ozeans, toerui nicht gar der Nordhemisphäce selbst Herstellen in können. Technisch ist dies heute noch nicht mögtickr Dem im Westen vorgelagerten Lltlaittisckzeit Ozean mangeln festländische Bcobachlungsstationen. Man Hot daher an drahtlose Telegraphie gebaäxt, die bie Beobachtungen der großen Kriegsschiffe und Per- svrtendampfer noch Europa übermittelt. Derartige Versuche sind un vorigen Jahre von der deutschen Seewarbe mit zuvorkommender Unterstützung des Metcorulogical Office in London ausgesührt worden: und zwar während dec Monate August u. September, weil zu dieser Zeit der regsw-Schrfisoerkehr und damit rascheste Beförderung der Telegramme zu erwarten war. Ta nämlich die funken- tclegropl)ifche Reichweite eines Schiffes nur eine geringe ist, so löst sich nur dadurch eine Beförderung bed Telegramms zur Küste erreichen, baß, bas Schiff entgcgenkiominenden Schiffen bas Tcie- grannn übermittelt, so daß bis zur Küste eine ganze Schifsskette bnreltaufen wird. Tie Seewarte batte die Versuche auf das Gebiet zwischen 10 und 30 Grad w. L. v. Gr. beschränkt, weil sich bei Vorversuck-en int F-rühjahr schon gezeigt hatte, das Telegcoumie außerhalb dieser 3d ne1 unter allen Umständen für ben Wetterdienst zu spät einliefen, um noch in bie Tageswettertärte ausgenommen zu toerben. Aber selbst die Telegramme tilnerholb des oben begrenzten Bezirks kamen in den meisten Fällen zu spät lutb nur bie vom vorher gebenden Abend liefen für bie Wetterkarte des änderen Tages rechtzeitig ein, ein Resultat, dessen Wert in keinem Verhältnis steht zu ben durch die Funkcntelcgramine verursachten Kosten, jo baß vorderhand der öftenlliche Wetterdienst auf diese Hebermittiimg von Wettermelbuugen wird verzichten müssen. Erst wenn die Funkentekegramme. billiger geworben sind und rascher befördert werden können, kann an eine Verwendung für den Wetterbiewst gedacht werden und damit Ausdehnung der Wetterkarte über den Atlantik. War auf diese Weife eine Erweiterung des Beovochlungs gcLiets nicht zu erreichen, so ist doch durch bie steten Bemühungen der Seewarte und des Reichspostamts auf Grund internationaler Vereinbarungen eine bemerkenswerte Bereicherung des Wctten- kcrrtcnmaterials während der letzten 9Jäonatc ein getreten. Im vorigen Herbst bereits wurde das Gebiet bis zum VLord- kap Europas und Archangelsk, int Nordwesten bis zur Ostküste dec Insel Island ausgedehnt und durch die Inseln Shetland irttb, Färöer eine Verbindungsbrücke mit Island geschaffen. Vom 1. März d. Js. wird auch die Westküste. Islands durch die Station Reykjavik Grönland gegenüber in bie Wettertelegramme ausgenommen, besgleichen Perpignan in Südftankreicki, Moskau und (Sonina in Nordwestspanien am Ausgang ber Bistoychec. Als wichtigste Station neben Reykjavik nahe bei Tänem.rckstras'e kommt zweifellos Horta auf dec Insel Fayak in der Azorengruppe neu hinzu. Wir beftnden uns hier schon an ber Süd grenze bei Westwinde der gemäßigten Breiten inmitten des subtropischen Dbaxi- mums, das mit zu den Aktivnszentren dec Atmosphäre gehört. Es ist zu hoffen, daß die Telegramme dieser entfernten Gebiete auch noch rechtzeitig für den Wetterdienst entgehen; denn der Weg Horta—Hamburg—Gießen beisp. muß von dem Telegramm in 2—3 Stunden durchlaufen werden. Tie Wetterkarten der amtlichen Wetterdienststelle am landw. Institut werden hont 1. Ättirz an die oben erwähnten Stationen täglich veröffenllichen. A. Peppler, Wetterdienstlnter. Deren tidites. Der Mann nt 11 dem Marmorgesicht. Aus London wird berichtet: Ein eigenen tiger Krankheitsfall, der in dem Krankenhaus für Hautleideude in Birmingham behandelt wird, befdiärtigt aufs lebhafteste die englische Acrztewell. Es handelt sich um einen Patienten, der vor kurzem an einer heftigen Lungenentzündung erkrankte. Der GcnesunqSprozeß war von einer merkwürdigen Erscheinung begleitet: die Haut deä Patienten veränderte sich allmählich an den Händen, den Füßen, der Brust und dem Gesichte und gewann schließlich ein Aussehen, das täuschend an weißen Marmor erinnerte. Die Tehnungsfähigkeit der Haut ist verschwunden, sie fühlt sich kalt an und aemähnf an die Haut eines Toten. An den (Sitebern haben sich die Hautgewebe versteift, sodaß ber Kranke sich kaum noch bewegen kann: nur mit großer Anstrengung vermag er ben 2)1 unb zu offnen. Die Aerztc suchen die rätselhafte Erscheinung durch eine Art Lähmung der Arterien und der Lyinvbdrüsen zu erklären, die wahrscheinlich von einer Storung des Nervenzentrums ausgelien Das elektrische Radium- Jnstitttt, bas dem Birminghamer Krankenhaus angegliebeit wirb, soll in ben nächsten Tagen fertig sein und man hofft durch elektrische Radiitmbebanbluug dem Kranken, der den Namen Morgan Field führt, sein Leiden erleichtern zu können. * Das aus sterbe nd e Pferd. Die/-so oft im Srfrrj hingewvcfene Bemerkung, baß die Pferde infolge ber fortschreitenden Entwickelung ber mechanischen Fortbeivegungsmittel allmählich auszustec'ben beginnen, hat bei den ÄNilitärverwottungen einzelner-' europäischer Lander int Laufe ber letzten Zeit dach eine etwas ernstere Bedeiptimg gewonnen. Vor allem sind bie Engländer über bic fortschreitende Verdrängung der Pferde durch daS Antomobst besorgt; bei der letzten Pfcrdemusterung. hat fidu ergeben, daß oic vorhandenen Bestände^ schon jetzt taum mehr ausreichen, um üu Kriegsfälle die Bedürfnisse der Militärvettcallung zu beden. Es ist zu befürchten, daß sich in einigen Iahten cur empfindlicher Mangel an Pferden ergeben wirb. Tao Londoner .Kriegsamt hat daher eingehende Erkundigungen in fämüidrett Bezirken Großbritanniens angevrdnet, um die Brauchbarkeit der vorhandenen Pferde festzustellen. Sollten sich die Befürchtungen der Kriegs- Verwaltung bewahrheiten, so sollen staatliche Züchtereien angelegt werben, um die Bedürfnisse des Landes von privaten Verhält, nissen nnabhängig zu gestalten. * Enfant tercible. „Tantchen, sperr' nur die Zimmer recht gut ab, bevor bjt dich schlafen legst, denn Onkel Hermann sagte erst gestern zu Papa: Wenn meine Braut nicht so enorm reich wäre, könnte sie mir gestohlen -icrden * Die Landpomeranze, liteuc Tiensttnäbcheu (als ber sich verabschiedende Gast ihr Markstück in die Hand drückt): „Stimmt das, oder kr'.-g.-: »'-s.- was 'raus?" Hircblid>€ Uacyriehten. LvtttlgeUsci-e (setuetnoc. Sonntag den 20. Februar, R e m i n i S c e r c; , ^1 Gottesdienst. 3n ber Stadtkirche. Vormittags 9'/2 Uhr: Pfarrer D Set) Iosfer. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche ’ür die Matthausgemcinbe. Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Versammlung ber Jugenbvcreinigung dec Malthäusgemeinbe. Ttenstag ben 22. Februar, uachm. 4 Uhr, im Matthgu-" saal: Fra u en-M i s s i onsv e r e in. Mittwoch ben 23. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der MartuSgcmelyde. 3n der Zohanneskirche. Vormittags 9'/.. Uhr: Pfarrer B e ch l o l s h c i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kiiiderlirche für die Lukasgeuteindc. Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Abends 6 Uhr: Piarrassisteut Haustet n. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johamics» gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 7V. Uhr: Vereinigung dec konfirmierten männliche» Jugend der Lukas- und der JohauncSgemeinbc. Mittwoch den 23. Februar, abends 6 Uhr: 3. PgfsionS - Anda ch t. Pfarrer Bcchtolsheime r. Uacholüche c-ietnem-e. Gottesdienst. S a m S l a g den 1 9. F c b r n a r: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag ben 20. Febrnar, 2. Fast en-Sonn tag. Beginn der österlichen Zeil. Vormittags von 6'/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. Vormittags um 7 Uhr: Die erste heil. Aieffc. - um 8 Uhr: Austeilung der bL Kommunion. Vormittags um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. • um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. MilltärgotteSdienst. Nachmittags um 51/, Uhr: Christenlehre: darauf sakramentalische Brnderfchafts-Aiidacht. Montag abend um 8J 5 Uhr ist in der Kirche apologeiischce V ottra g. Tienstag und 'Freitag abend um 6‘/, Uhr ist Fasten-Andacht. Monall. Ueberstcht der Todersäüe in der Stadt Sieben. Monat Januar 1910. Einwohnerzahl: angenommen zu 31 800 (iufl. 1600 Manu Militär), Sterblichkeitszifser: 20,8 °IM, nach Abzug von 29 Ortsfremden: 10,0 J/w. Kinder Es starben an: Zujcmtmer«: Erwachsene: un vom Scharlach 1. Lebenssahr: 2 .—15. Jahr 1 1 — — Diphtherie 2(2) —— — 2(2) Keuchhusten 1 —— 1 Tuberkulose 7(5) 7 (5) .— — Lungenentzünduug 5 (1) 4(1) 1 Hcrzlraukheitetr 4 (2) 4 (2) — — -schlaqsiuß o 2 — — Nervenkrankheiten 4 (4) 4(4) " ■■ — Unterleibskrankhetten 4 (2) 4(2) — — Nierenentzüiidnng 6(3) 6(3) — — Krebs 11 (7) 11 (7) — — attberen Krankheiten Summa: 8(3)__ 55 (29) 3 46 (24) ___4(8)___ 6(3) 1 ___ 3 (2) : Anm.. Die in Klammern geitLKu Jirietn «noen an, rote vtel der Todesfälle in der betreffciiben Krankheit auf von am -wa ris nach Greßen gebrachte Kranke kommen. 4 Stuttgart 100 do. Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 3% Ulm v. 1905. Wiesbaden v. 1900 lünbb ab 1905 . ben 3« 1000/2000 M. 3 ebenjaL 100.80 6. fl.| 104— Ungar.-Galizische . flf. t. S do. do. Landeskultur-Rente Vorarlberg '. S. E.-B.-Anl. . . 72.85 Lire do 1914 . Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 M. 98. 4 t. G. u. 1891 do. 4050c do. v. 1886,97,1902 do. Kopenhag. v. 1901 unL 1911 2043c ; 100.50 97. 31/, do. tniT. M. Nussischc Süd ost 97 steucrsr. gar. . Wurttembg. 4 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. Wien Kommunal i. G. 37, Zürich ü. 1889 b. Stadl BuenoS-AireS Südd. Boden Kr.S. I. Europäische. 100.6/ Sfr. do. bis incl. Ser. 52 l'l. 101.45 M. 4 37, do. , 134.60 25.80 Prag-Dux St. Akt. '. öfl.G.' Standesherrliche Anleihen I 100. 29 r. 102 v. 1886 . do. M.! f.fl.1 95. 37, Grast. Solms-Laubach abgesl. 3 4 do. Spcx. 4 do. Weite Boden r. 102 37, do. M. 1000 ' Bank 159.50 i-jctxe; ö. fl.1Q0 144.7 ) 93.- Biugeu v. 1901 lüudb. ab 1906 . 9 do. M. 137.60 11.V do. 4 Vereinigung ie| 6’ im ifattW 12 12 4 Erlangen b. 1900 unk. b. 1911 . Ul. 1UU i M. 600 BerctnSbank . alt. 51. 9 2>7. 600/1200 1 . Lstr.! 114.8.) ö. st. 150 8 92.30 33.60 4 Fulda v. Unverzinsliche Lose, v. 1907 4 Gicsten .H LLUUU. . UVU/ 1 ^VU Watlb. s.Dlschl. S.I-VIM. 300/1200 M. Nürnberg. LcreinSbk. M. 300/1200 11 . Uhr: do. v. Kr. 1400 IL 4 Heidelberg iüheimer. imt. G.-Anl. v. 1887 . abgest. do. 3'/, Karlsruhe 1890 ü. Dir. 200 ! 8 9 1888 u. 1903 7 100.70 Ultimo Lstr v. 1896. [, Leicht- ö. ft. 200 V. 1898. ö. st. 200 71 , d-v.l lunisn- o Lstr Beremsbank do. . 1. st, 350 I Indnwtrie-Aklien. 8 Pes. Mexik. am ort. innere Scr. I—IV Lstr., 102.80 Pfandbriefe 69.25 Pes. abgest. 80°/, Frk., Hyp.-Bk. Mannheim v. 1901 küudb. ab 1906 92.30 204.90 1903 92. „ Borz.Att. 222.50 Gelsenkirch. Brgw. 316,10 37, Metz v. 1903 unk, b. 1912 . b. 1910/11 7: v. 1904 do. do. do. Albert . 461.50 37= do. 4 '.Nürnberg 100.50 93.30 unk. b. 1913 99.20 47, Offenbach 101.80 ab 1908 206.80 Hamb.-Am.-Pcktst. 37. do. do. do. do. do. do. ainort. ab 1907 amort. ab 1910 1910 1910 kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . v. v. do. do. v. 1901 kündb. v. 1883 abgest. 74.30 118. 0 v. 1895 kündb. ab 1905 . v. 1904 untilgb. b. 1912 . b. b. 4 4 4 4 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 37, 3 4 4 4 4 4 D. 1889 v. 1889 1. S. t. G. 99.80 96.95 37, Offenburg v. 1898 kündb. 4 Psorzhetm v. 1899 kündb. 5 5 4 3 3 3 3 3 do. do. do. do. do. do. ab ab ab G- G. G. G. S. 500 200 100.30 1 100.70 5 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1909 1911 1913 1905 1906 1906 40 100 100 150 113.91» 118.60 4 4 4 4 98— 94.60 101.80 64.75 66.— Oest.-Nng. StSb. 1873/74 i.G. do. Brünn-Rs. 72 ftf. i. G. v. 1902 w. 1903 u. 1897 89. 89. Ocst.-Ung. Bank Oest.-Läudcrbank Ocst.-Kredit-Anstakt do. S. 28-30, 32 (tilgst.) do. S. 45 (tilgb.) . . Gotthardbahn. . • Jtal. Mütelmeer . | J- Ana toi. Eiseub. Prnire Henri . 3 4 4 3 5 5 99.90 99.90 1 37. M. ö.st. 90.60 91.65 80.— 77.75 1893 1896 1897 1903 1905 v. 1888 couvert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 küudb. ab 1907 kündb. ab 1908 37, 4 47, 47, 4 37, 3 4 4 do. do. 4 4 4 4 öfl.G Kr.i 4 5 5 3 47, 10-.70 9 0 8-1.40 136.80 136.80 kündb. ab 1901 . lüudb. ab 1902 . lüildb. ab 1908 . Hilf. b. 1910 . . Ser. 5 unk. b. Ser. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. Ser. 4 kündb, 53it.51 kündb. ab 1905 ab 1907 Reichsbank Frankfurter 1 ,5 ä 3 Brag-Dux v. 1896 stf. t. Naab-Oed.-Ebenf. „ i. Trier v. 1901 kündb. ab 1906 do. v. 1899 ö. ff. M. do. do. do. do. do. Tlr. 81H. 100.40 94.95 95.40 98.15 Rudolf .... „ i do. (Salzkgtb.) stf. t. G M. Tlr. M. Fr. Schweiz. Central v. 1880 . Moskau-Kasan unk. 1915 . u. 1894 . . v. 1891 Lit. H 37, Grast. SoliuS-Rödelheiin . . . . 37, FürstI. Iseub.n.sBüd,.Birstctn v. 1887 Farbwerke Höchst, KunstfeideFst.a.M. Masch. Kley er . „ Grttzucr . . „ Fab.LSchleich. Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 lijl. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 ö. st, 500 Lstr. M. Lstr. M. v. 1895 v. 1898 v. 1901 kündb. ab 19^6 . abgest v. 1887 v. 1891 abgest v. 1896 v. 1898 V. 1902 Ser. II kündb ab 1907 b. 1901 küudb. ab 1907 . . mitgeteilt von der do. Ser. 14 int er. isgeineindc. unk. b. 1914 Kommunal. . 95— 88.75 162.25 22.90 Ser. 6 Ser. 7 Scr. 8 Ser. 9 abgest. küudb. küudb. cons. äußere v. 1899 steucrsr cons. innere v. 1888 . . . v. 1895 . . . b. 1898 kündb, ab 1905 . . . . u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . kündb. ab 1908 abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 il 88 . . . v. 1894 v. 1905 uuL b. 1915 76.50 102.20 101.30 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 47 do. S. 44 ' 94.- M. 95.20 Fr. M. Ungar. Krcdtlbank . . Untoubank (Wien) . . Wtencr Bankverein. Württbg. Bankanstalt. 4 57, 57, 57, 3 Fr.! M.s Pes.> 103.70 Lstr.! —— M.j — 102.70 100— 99.25 91.60 103— 100.15 v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1879 v. 1900 kündb. ab 1906 v. 1891/92 (abgest) . . 9 7 Ser. 16 n. 17 unk. 1910 Ser. 18 Ser. 20 Ser. 12, 13 Ser. 15...... Ser. 19 K ommunal Ser. 1 unk. 1910 do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 do. do. D. v. V. v. 77.30 StaatSb. v. 83 „ I—VIII Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (ErgänzgS.-N.) „ v. 1895 stf. 1. G. 4 37, 37, 37, 4 37, M. 1000' M. 1000| M. 1000 137.50 174.95 126.70 4 37, 37, 3V, 37, 13 9 do. do. do. 3'/ 3 37, 4 4 4 37, 37, 4 37, 5 5 5 47, 47, z 1881/88,92, 93 t. G. v. 1903 t. G. v. 1891 v. 1894 . . V. 1898 . 1888 1897 5*’/7i 6 97- 10 7' .. 7' . 4 3 37- 37, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg v. 188» .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 31/, Bamberg v. 1888 37, Berlin u. 1886/92 92.30 101.80 100.80 92.50 84— 100.90 101.40 92.80 93— 81.80 84.75 101.70 93.90 93.:i0 93 15 84.30 141.70 155.10 190— 137— 140— 122.50 194 20 37, 37, 37, 37, 37, 18«7/89 .... 1890 kündb. ab 1901 102.70 102.50 100.- 100.30 100.8') 98.80 99.90 99.- 96.50 89.70 Pes. 101— „ 101.50 Rio de Janeiro v. 1909 i. G. Sofia h. 14-15 . Ser.I—V unk. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 , Aestercgeln Alkali 216— Eorz. Akt.! 102.60 2)1.1 - — „ ,100.50 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 37, Lahr v. 1889 .... 37, do. v. 1902 .... 37, Limburg abgest Harpcner „ Has per Eisenw. Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahüttc . . 37, 37, 37, 4 iv- 4 4 4 3V, 37, 3V, 37, 3‘A 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 101.40 9320 101.10 101.40 93.20 95— 95.— 95.70 i. B. v. 1900 lüudb. ab 1905 v. 1881 11. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 kündb. ab 1902 v. 1903 lünbb. ab 1908 1901 Scr. I kündb. ab 1906 24/10©übitai. (SDlertb.) 6t. A-H. 4 Toscanischc Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gotthardbahn .... 228.30 127.50 127.90 212.40 101.60 163.50 123— 186.75 196.30 148.50 178.60 404- 197.90 205.10 180— 117. 345— 287.50 134.50 v. 1890 steucrsr. couv. v. 1903 . . M.! * M.s Sh-.l Schics. Berg-Zink Wcgelin & Hübner ö.fT.10 115— Fr. 400! Fr. 400 180. - o. st. 100 | 371.5C Lire 30 —— 95.— 87.25 95.95 92 80 82.80 79.25 Dresdner Bankverein . Etsenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothck.-Bank v. 1892 t. P. v. 1888 t. G. u. 1909 1. G. 8. fl.l Kr.j 101 — i 91.95 47, Grs. Hctttlel Hg.v. £01111. r.ä l05v.84 4 Fürstl. SolittS'BrannfelS v. 1880 . do. Gold-Rente . . . . do. cinbettl. Rente (conv.) 4 37- 3 Fr- Fr. 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, v. 1899.1901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 37, 4 7- 4 4 4 4 37. 37. 37, 37, 37, 37, 37, 37, 500 500 500 500 92— 92.30 92.30 1). 1901. v. 1894. v. 1905. 103. 89. 89. 89. 89. 89. 245.25 113.— 302— 217.10 141.60 6 41', 57O 5°o 5°0 itljäuiqtmM Schlosser. 94.10 85.20 94.05 85.35 101.05 93.60 98,40 87-85 10L70 93.40 93.30 83.80 92.30 81.70 103.20 103 — 82.40 96.50 76.— ; 25 s.20 ■ 107.30 129.75 : 198.10 | 167.60 1103— 149— 211— 1 165.70 j 163.90 120.70 130.25 Madrider abgest. . Meunuger Prüm. Pfandbr. Ocstcrr. v. 1860 . Oldenburger Russische v. 1864 . . . 37, 37, 37, 37, Mädchen (all in die hM 15?" do. Lil. B M. 1000 100.- 91. 91.- Aktien ausländischer Transport- An«tal(en. 1 419.90 194— 381.50 236.20 v. 1875—80 abgest. v. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... Ausländische. Würzburg do. 37g d0. . 500 . 1000 94.50 92.— 92— 93.20 i 6 4 < 4 I 4 4 5 < ! 4 b £ 11-0.50 94.10 92.20 100.90 100.90 Starkenburg . . . a. ;VL Lit. N u. Q abgest. v. 1906 . . . R abgest. . (Stranenbahn) u. 18U9 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. 11. III 400 „ 400 „ 400 „ . . ö.fl. . . M. 97.— 98.20 96. 4 4 4 4 4 4 4 4 v. 1898 . . v. 1902 lünbb. v. 1905 . . Nordd. Lloyd . .1 105— Steaua Rom.Petr. 1135.10 do. v. 1897 steuerfr (Eisern Tor) Gold stfr. Außereuropäische. 190'1 uttf b. v. 1899 unk. v. 1903 unk. 1884 conv. . 1888 conv. 1895 . . . 1898 . . n dic Bimmr Mel löennora nickt sv enora do. -Wächtersbach v. 1884 Oest.-Uttg.StaaSb. Ocst.Südd.(Loinb > Oest. Nordwcst A do. B . Raab-Odenb. . . 4 5 4 4 1 47. 47- 37,o d°. do. do. do. do. 82.50 99.80 84.VÖ 92— 91.90 99.50 ! 99.50 1 9950 99.80 93.20 I 92.20 100.40 93.60 91.40 91.40 3 3 Rente Reute do. Rente Reute (Bank s. Handel 11. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 I Effekt.- u. Wechsclb. Tlr. 100 41 101.30 98.20 92.40 92— 91.80 95.80 101.30 96— 94 — 94— 94.60 37, Kastel abgest. . . 3'/, Kifsingcn u. 1886, 4 Milt v. 1900. . 4 „ v. 1908 . do. do. Westd. dv. do. do. do. do. 99.60 99.60 99.60 99.60 99.90 91.60 91.60 91.60 92.80 98.25 91 — 99.— 94— 4 4 4 4 D 47, 4 4 4 4 4 4 Schasfhaus. Bankvcr. . M. 1000 | Südd. Bodeukredit-Bank . M. 600 203.50 134— 101.25 289.50 183— i 129— 1129— : 110— 1117— I 137.40 v. v. v. v. ,. amort. dv. do. amort. amort. 4 37, 8/, 3 4 U 3 37, 1887 stf. gar. . . 1. S. 200/1000 4 4 37, 37, »'/, 37, 37, v. v. v. do. do. do. do. do. do. do. 21 r. 20 216.50 Tlr. 10 202— . Fr. 15 — Lire 150 —— Lire 45 —— Lire 10 —— . ML 7 40.50 ö.fl. 100 570.- ö. fl.100 4(54.- Argem, do. do. dv. do. do. 99.60 100.— 99.60 100 50 100.50 94.60 92.50 92.50 90— 84.40 81.40 84.40 99.75 99 75 100— 91.50 91.50 91.90 100.40 92. - 91.80 92— 92.60 85.— 99.30 47, Eisend. Reukendank . 4 do. dv. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 Sächsische Rente ti. 1907 4 München u. 1900/01 unk. 37, do. v. 1903 kündbb. 37, ^Rauhetm v. 1902 unk. b. 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 ^Remofto.' ^Äzierz j« ab 1908 1912 . 4*/, do. Gold-Aul. v. 1894 steucrsr. do. v. 189b steuerfr. 1. Mannheini kündb. ab 1902 do. kündb. ab 1907 38/io Neavel itaatl. gar. Stockholm v. 1880 Rumän dv. do. do. 3 4 4 5 4 do. dv. do. do. do. do. SBeremigimg ide. 2000c b. 1913 lOOOr Staats-Anleihen. a. Deutsche. 3*/, Deutsche ReichS-Anleihe . . . 3 do. do. . . . . Hcstische St.-Anl. v. 1899 v. 1906 do. 1. P v.1898 kündb. ab 1908 Jnvest-Anl do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. Rhein, do. do do. Franz-Josef Kaschau-Odrb. do. do. 141 — 149.— 14950 Eschweiler Bergw. Fa^on Mauustädr I 222— lamen Morgan 3Ü im Tcher; r ii'rtfchreite». ittel ollllMch ingen ewzÄns! >ch eine mml inglimber über das 'Jlubnuibii g.eben, dich di; Ächen, um m zu decken. & ' enibiutMitficr ner Ärieg«ant Bezirken Wf.. t nrhaudenei! en der ,'hte^ erzieii attgeleg? Daten LerW Anl. abgest. . . do..... do do. do. do. de. do. 37, Ludwtgshafcn v. 1896 .... do. v. 1903 kündb. ab 19( 3 V 4 4 37, 37, 3 l>iver*e Obligationen 4 BudcruS r. 103 5 Lisch. Luxemb. r. 100* ' 1904 1904 1906 4’/, Mccklb- Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ü.12 hr: WN: ,Sonntag do. do. do. do. do. do. do. da. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 198.60 164.90 169.-- 219.30 37» dv. do. 37, Frankfurt 1 Augsburger . . . Braunschweig . . Fiunlaudischc . . Freiburger . . . Genua .... Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Ocstr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Papeuh. Grast. . . NudolfS-Sttftung . Türkische .... do Ungar. Staats . . Bcncttaucr . . . 101— 92.80 92— jienkfiritt ßnsc Aschast.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding. „ Henninger. „ do. Pr. Akt. „ Kem pst . . „ Mainzer Akt. do. 1901 uncv. b. 1915 stf. g. bo. Südwcst stfr. gar. 408/2040 Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . . abgest. 1878 u. 83 . . . 6l)Pol6cttn.81h,Sr.l[n||8O%alg Hyp. B. Zs', kündb. ab 1905 . . do. do bo. StaatS-Rente Ceft E.-B. St. Ech.'Bersch. (conv. ~ Eüfab. Obl.) t. G. steucrsr. . Verzinsliche 4 Badisch- Prämien . 5 Donau-Negulternng . . ’ 3'/, Gothaer Prä in. Pfandbr. I ' 37, do. do. n 3 Hamburger v. 1866 . 3 Holländische Komm. v. 1871 3'/,Költi-Mtndcncr 3 7, Lübecker v. 1863 . 2'/,Lütticher v. 1853 do do. ,5 wcht mit Geseher ^rrcnz, 1 : Niltig 1 cc «ne enf” ncititr 6 9 7 6 8 9 8 Rust, ©laatsaitl. v. 1905 . . Eoufolid.-Aul. u. 1880 äust. E.-B. i. G. innere v. 1888. äußere Gold-Aul. do. do. do. do. do. do. do. do. do. WorntS do. do do. do. do. do. do. do. do. do. do. G. x. G. i. G. i. G. i. G. ö.p. 20017’ 600/12001 ' „ 82.80 „ ; 83.50 9fbl.l Lire! 101.70 M.! -— 2. Atlant Telegraf Franken-Allee, garaut. u. Frankfurt ' Franks. Hof r. 105 Ausländische. Elisabeth steucrsr. i. G. . . 2000 &. Ferd. Nrdb. 1887 stf. t. S. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. DiSloulo-Gejellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . . do. do. do. do. do. dv. do. bo. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. u. 1896 unk. 1912 . bo. v. 1902 unk. b. 1912 31/, Prenßische ConsolS 3 do. do. do. Hyp.-Kred.-V. M. 600/1200 : Nteld. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 5* Mitteldsche. Kredttb. . M. 300/1200'6J u. 1903 lünbb. ab 1903 8 10 37, Jura-Slmvlou v. 1894 4 ~ do. do. do. do. 60. do. do. do. do. do. 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A 67, 4*' Bnkarest 4'/. 4?L Japaner Ser. II u. 1905 do. v. 1905 Lose. . Tlr. 100 4 Freiburg 37, | yrdiwer tferlr. BliescnbachBergw. „ Borz.Äkt. Bochumer Gust . BudcruS Etscn Concordia Bergb. 2t. Luxemb. Baiu. Elcktr.Lichtu.Krafc Frk. Hyp.-Kre' ^Bcr. S. k)-iy, 21-27,31,34,35=39, 4 und 2°ha"»v jeder (Seinem« irteit männfiOT 37, do. 3 do. 87, Schwedische v. 1880 abgest. do. v. 91 do. v. 97 , 0 —15. her" _ 2(21 47, Elektr. B-erk Homburg r. 103 4 2. Atlant Telcaraf bo. Bagdad-Bahn . . Ungarische' Gold-Rente 2025 r StaatS-Rente . 8'/, Turk.-Egypt. Ttibut Türken v. 1903 . Provinzial- nud Commanal Obligationen. Rhcinprovmz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 । „ Rettcmncyer , — „ Stern(Oberr.), 197.50 , Wcrgcr . _j 82— Zements. Karlstadt 130 30 Chcm.Bad Anilin I 436.50 „ Blctu.Silb.Br. 1 110.50 w GricSh. Elcktr. j 267.2-5 Ryäsan-KoSlow steucrsr. gar. . . do. UralSk steucrsr. gar. 404/2020 do. do. 97 steucrsr. gar. Wars ti.-Wteu. stsr. gar. 2020/4040 - - 187.10 Masten Bergbau., 120.10 MülheimcrBcrgw. - 'Nordd. Wollkäntm. j Oberschles.E..Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.-Bgio. Rhein. Stahlwerke j 184.50 Ricbeck llllontan . 206,80 Pfälzische Bank . . . Preus. Bodenkreditbank ^lu. „w o do. Hyp.-Akt.-Bk. 2)7.600/1200 1 ä1 . Rheüi. Kredilbk. :U7.600/1000/1200 I 7 Rhctu. Hyp.-Baul M. 600/1200 ! 4 37. do. „ *■ 22 u. 23 . . 37, do. „ 10, 12-16, 24-26 37, Hess. Provinz Oberhesten . . . Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 E.-B. u. Allg. Anl. . . Sank für handel nnd Industrie Mederlasfung Gießen. Badische Bank . . . Tlr. 100 j Bayr. B. f. Hattd. u. Jnd. M. 1000 | Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. st. 500 1 Berltuer HandelSg. . 2)7.500/1000; do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 ; 6' 51/ Oest E.-G. St. Sch.-Bersch. leone. 4 Franz-^oscf) x. Silb. steuerfr. . ö. fl. 3 Oesterr. Lokalb. (vcrstaatl.) ... tfi\ 5»' bo E.-B. St. Sch.-Berfch. (abgest. , 98.20 1 90 90 1100— 1100.50 i 100— j 101 — 92.80 92.80 92.80 93.50 do. do. Ser. 3 abgest do. do. Scr. 2 u 3 lünbb. ab 1905 2«/„ Jtal.Nl.gar.E.B.Ser. A-L i.G. . . 4 Jtal. Mittelmeer steuerfr. i. G. . . 27-,0 Ltvornes. Lit. C. D. u. D/2 500 4 Sard. Scc. stfr. gar. I u. II . . 4 Stcüiamsche steucrsr. 1. G. v. 1889 i sakcamentai^ 'li.g-iil»1 Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 18. Februar 19(0» Fr.! 47— „ i 47.30 Lire! 102.05 ö.fl.i Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 do. 1/ BrcSl. DiSkoiitobauk 2)7f. 600/1200 ! 6 Commerz, u. DtSkotito-Bank . . ! o*/a I Tarmstädtcr Bank . . 2'7. 1000! 6 37, Hawbg. Hyp.-Bk. Scr. 1—190 u. 301-310 37» do. do. Ser.311-350 unk. b. 1913 t>- Chile Gold-Aul. v. 1889 . . . 6 Chinesische Staats-Anl. v. 1895. 5 do. do. 47, dv. dv. 4 Egyptische unifizierte. X1/, do. vrtötl. . . 3 bo. garantierte ö. fl. 200 4 ö. fl. 260 I 97. 2)7.1200 । 5 Elis ab .-Ä.) x. steuerfr. Pp. . Portua. nuifiz. v. 1902 Ser. I . ^do. nn.siz.v.l902Scr.III . 37, 4 Preug Landw. Krcdtlbank Pfandbr. T-V . do Landw. Kreditbank Lit. D-J . . do. do. Ltt. N-P Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q-S . Hambg. Hyp^Bk. s. 141 -340 kündb.ad 190 do. do. S. 341-400 unk. b. 1910 do. do. S. 401-470 uuk. b. 1913 . Ä H. 7—8 . ... . „ do- Kommunal Ser In.Il unk. 1909 37, stkaffantsche LandcSb. Lit. F. G. IL K. n. L, 37, do. do. „ j[. N P 37, Casseler Landes-Creditansi. unk. - Russische u. 1866 . . . alt. K. Rbl 2'/,Stuhlweißenb..Naab.Graz 27, do. do. ex. 21. Sch do. Anrecht, cheine . „ , 9190 „ I 102.20 91.90 2)7. 91.90 , 91.40 „ j 91.40 „ 90.20 , 1 100— ' i 3J,.yO Staats, oder proviuziak-garaut. Hess. LandeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . . 101.10 do. v. 1886 . do. v. 1895 . Lissabon v. 1886 Moskau Ser. 30-33 Berk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr., abgest. 80'7, do. ' ' - ---- Dt. Atl. Tclcgraph 1123.- Elektr. Böse Borz.: 27.75 „ Allgem. Berlin ' 263.5' 1 „ Lahmcycr . . 107.25 „ Schuckcrt .! 136.45 „ Stern. & Halske i 238.75 „ Untern. Zürich ' — Eisenbahn-Prioritäten. Inlättvische. Braunschweig. LandcS-E.-B. II E . . bo. do. I E abgest. bo. bo. IIIE uni. b. 1905 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Südd. Eifenbahn-Gcs. Darmstadt . . . 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 ’ bo. do. 5 Bulaar. Tab. Aul. v. 1902 1. G. . 1«/ Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. . 1»/ bo. Monopol-Anl. v. 1887 . . f ^Italienische Rente ... . . . 2 D -k s sr 7 ^3 2. tos, § »3 C» -s. S* is¥;?r?W?-l 3§. £ O" 2. 3 s»v 5 S to « M Z E. cd. ö-—> - sr öh 3. «e « 3.2 'S" W>L 3 2 e “ W =rg 5 'S«? LS3 9 3,5' 3 Z CS Co • Gl $© §3 u< "üb LS^K g ÖJ§ x •-» s- 3 <& 3 ® <5> Gl ’®Ö ÖS* Ö*OQP 2 ° H X 0-0*3 2 LS S Cb 3 2.2 « <0 = 2.2,2 3 s WH- 3 -Z 2 öd ■ to ä ÖD r « •SO: HZ S 0*3, töf5*@S - i S» & to *-« - P H a 5 ^s*2 - o K ?p® '3 co O O* 3 ES 3 2- «u n 2 o* 'S r o. 3 js «$u y au jOC ? 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