Freitag, 21. Januar 1910 160. Jahraang spräche. Abg. Dr. Belzer (Zentr.) das Bürgerliche Gesetz- Lat der neue Staats« ung gegen die ein Beisitzer, als Nr. 17 Wrschetnl SgN- mV NuSnaHim befl Vonn-a-L» werbe betreibt. Das sogenannte objektive Völkerrecht versagt zumelst; man hat einmal gesagt, der erste Paragraph des objektiven Völkerrechtes sei, er gibt kein Völkerrecht. Es ist dringend nötig, daß bei Abschluß von Völkerrechtsverträgen auch das Rcichsjustizamt seine Hand rm Spiele hat, weil sonst zu leicht Unstimmigkeiten entstehen. Es ist ja sonderbar, daß tm allgemeinen an der Ordnung unserer Justizpflege wenig Teilnahme besteht. Wir haben das eben erst gesehen bei der ersten Beratung der Strafprozehordnung, die hier vor fast leeren Bänken vor sich ging. Es ist mit der Justiz ein eigen Ding. Die Menschen regen sich meist erst auf, wenn sie versagt. Mer wenn die Justiz versagt, ist es das verhängnisvollste, was einem modernen Staat passieren kann. (Sehr richtig I) Fri^rich der Große hat einmal gesagt: Justiz sei noch wichtiger als Mili- tär. Ich möchte es dem Staatssekretär des Justizamts, dem mir volles Vertrauen entgegenbringen, recht ans Herz legen, daß er immer eintritt für unsere deutsche Justiz. (Beifall.) Staatssekretär des Reichsjustizamts Lisco: Di- „ttefiettei LaintltendlStter" »erben dem ^Anzeiger* »tevmal wöchentlich deigelegl, ba» „Kretsblatl ffli *e» Kteb Lietzen" zweimal ipöcbenthd). Die ^Laadwtrtfchaftitchev Lett- tragen" erscheinen monatlich zweimal. tRotürftonfbmd zeitig zu informieren. Bezüglich ber Ausbehnung ber Haftpflicht der Eisenbahn auf Sachschäden habe ich Verhandlungen in meinem Amte vorgefundeu und habe bereits im Dezember angeregt, erneute kommissarische Verhandlungen mit den zuständigen Stellen zu führen. Tiefe kommissarischen Verhandlungen werden wahrscheinlich noch im Laufe dieses Frühjahres staltftnden, so daß diese Angelegenheit wohl nunmehr weitere Förderung finden wird. Bezüglich der Frage der Tarifverträge können Sie überzeugt sein, daß ich diese Angelegenheit, soweit die privatrechtllche Seite in Frage kommt, im Auge behalten werde, und das geschieht auch unzweifelbaft bann, wenn bas führenbe Report ein anberes Ressort ist. Tas führenbe Ressort ist nun einmal ba§ Reichsamt bes Jnnersi in biefer Frage, unb ich kann natürlicherweise nicht plötzlich bte Führung in einer Sache übernehmen bic einem anberen Ressort unterstellt war. Es kommen auch viel ge- werbepolitische Gesichtspunkte bei ber Regelung ber Tarifvertrag- in Frage, nicht nur privatrechtliche Fragen. Eß ist auch nach ber Durchführung ber ©runbbueborbnung gefragt worben. Im wejem- lichen ist bie Grunbbuchanlegung im größten Teile bes Deut,chen Reiches erfolgt. Bezüglich beS internationalen Wechselrechts wirb im Juni im Haag eine Konferenz zusammentreten. Wegen ber Vertretung ber verbündeten Regierungen auf biefer Konferenz finben zurzeit im Reichsjustizamt Besprechungen statt. Ich benke, baß biefe internationale Konferenz zu einem gedeihlichen Abschluß führen wirb. Wegen ber B e k ä rn p f u n g d e r P o r- nographie wirb wahrscheinlich dieses Jahr irn Marz in Paris eine Konferenz stattfinden, die von ben sämtlichen Staaten besucht werben wirb, bie seinerzeit bie Konferenz gegen ben Mad- chenhandel besucht haben, mit einer einzigen Ausnahme. In bezug auf bie Preßberich ter st attung von Gerichtsver - hanblungen Tann ich sagen: Wenn eine Verständigung unter den Regierungen auf dem Verwaltungswege dahin herbeigeführt werden könnte, baß solche Preßbericsite möglichst nicht er. scheinen, so wäre ich ber erste, der dazu die Hand böte. Aber eine derartige Verständigung wird nicht herbeigeführt werden können, denn schließlich ist es Sache jeder einzelnen Gerichte, darüber zu befinden, welcher Berichterstatter zuzulaffen ist und tn welchem Umfange die Oesfentlichkeit auszuschließen ist. Man kann höchstens daran denken, den Staatsanwälten eine Anweisung zu geben. Anträge in dieser Richtung beim Gericht zu stellen. ?st>er etwas Weiteres wird im Wege der Verwaltung nicht möglich sein. . Ob eine gesetzliche Aenderung herbei zu führen ist, darüber wird ja bei den Verhandlungen über die Strafprozeßordnung zu befinden sein. Daß die jetzigen Gebühren der Rechtsanwälte nicht mehr den Verhältnissen entsprechen, so daß daran wohl gedacht werden kann, die Gebühren in etwas zu erhöhen, ist anzuerkennen. ES sollen deswegen kommiffarische Beratungen stattfinden, und eS soll auch eine Enquete veranstaltet werden darüber, toie denn die Einnahmequellen der Reckit-anwäfte sind. Noch im Lause dieses Jahres werden die Fragebogen ausgearbeitet werden. Die Sache ist in Fluß gebracht; zu welchem Resultate sie fuhrt, kann ich im Augenblick noch nicht sagen. Weiter ist auch voll anzuerkennen, daß die Gebühren für Zeugen und Sachverständige m feiner Weise der Neuzeit entsprechen. Deswegen ist auch ein Entwurf ausgear- beitet worden, nach dem die Gebühren nicht unwesentlich erhöht werden sollten. Aber e9 hat sich bei der näheren Prüfung dieses Entwurfs ergeben, daß feine Durchführung ben Bundesstaaten unb den Parteien sehr erhebliche Kosten verursachen wird. D,e Mehr- aufwendungen würden sich auf Millionen belaufen. (Hort! hort!) Deswegen habe ich im Namen des Reichskanzlers zu erklären, daß er Bedenken trägt, eine Vorlage von einer solchen finanziellen Tragweite jetzt einzubringen, wo das Reich und die Bundesstaaten zu äußerster Sparsamkeit gezwungen sind. Der Entwurf, der also bereits ausgearbestet war, ist deswegen einstweilen zurück- gestellt. Betreff« des Falles H-llfeld möchte ich folgendes erklären: Die Stellung. die ich einzunehmen habe, ist durch die Lage, in der sich das Verfahren augenblicklich befindet, gegeben. Nach dem Inhalte des Schriftsatzes, mittels dessen der Kompetenz- konslikt erhoben ist, handelt c8 sich darum, daß der preußische Mi- nister der auswärtigen Angelegenheiten in bezug auf einen Akt der igen auf eine Lücke Zwangsvollstreckung, der von einem preußischen Gerichte gegen Die hi Breis pro 100 Md. von-bis oon-blZ Voll fleischige, 42-45 73—82 00 00 88-44 74-77 00 00 325-3 69-73 00 00 33—38 65- 74 00 00 33—38 64-68 00 00 r 32-35 72-75 00 00 26-29 65-68 00 00 Den a CDtr— 2 LS C 2.« So ■5**0 =s ty3> tä SVyLZKU« 2-L $ Sn? *7 CC S 2 3 R. LÄ- $ VSS s 8 K 2 ± vv v (£S 150 2.5* S 27 Ub s-g» es :b JfS. tD»L ^?S 3 = X <3> ro CJ ttu Meteorologische Beobachtungen -er Station E 3 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 Konkursverwalter ernannt. Febr. bei dein Amtsgericht den Nachlaß deL Bingen 67-69 60-64 00 00 00 00 00 00 00 00 50-59 41—49 31-39 00 00 00 —W Ul » 26-30 20—26 14-19 L9 LL 2.2- Ochsen, ausgemästete, höchsten urch- schniltsprels 8 .= £ FE"'?. 5 Ä 5 3 h V tib 2 § = 52-58 45-50 42—44 39—41 34-36 Jg® Ä-L.5» 95 S-- y 'gw 5© 6)2 <= p 53 öS 86-95 76 85 71-75 & 3'^*2" 2 m a n n in Viernheim wurde zum Koukursioröerungeii sind bis zum 9. Lampertheim anzumelden. — lieber <ä g.^ ?■ t " um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vormittags um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. • um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um ö‘/3 Uhr: Christenlehre: daraus Fest-Andacht. Montag abend um 8'/, Uhr ist in der Kirche apologetischer Vortrag für Männer und Jünglinge. Donnerstag den 27. Januar, am' Geburtstage Seine Mase,täl des Kaisers, ist tim 9'/, Uhr Milttäraotkesbiensi Märkte. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) wohnhast gewesenen und dasekbst verstorbenen Rittern tetfterS Georg Zoll wurde am 14. Jan. das Konkursverfahren eröffnet. AnwaltSgehrlfe Heinrich Achenbach in Bingen wurde zum Kouktirsverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 16. siebr. bet dem Amtsgericht Bingen anzumelden. — liebet das Vermögen des Wirtes vemrich Wagner in Elsheim ivtirde am 14. Jan. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Schreiber in Ober-Ingelheim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs'orderungen sind bis zum 1. März bet dem Amts- gertchl Ober^Jtigelhetm anzumelden. x. Werbori, 20. Jan. Ter Fällungsbetrieb des Nutz- und Brennholzes gebt dem Ende zu, ebenso der Aushieb der Nichtschäl- Hölzer in Schälwaldungen uitd bas Holzausrücken in Berfüngungs- scblägen. Tte Gemeindeholzversteigerungen sind in vollem Gange und zeigen trotz des gelmben Wetters die vor- läbrlgen hohen Preise. Von einigen Holzaufkäufern wttrde mit- geteilt, daß Eicheitbauholz mit 70-80 Alk. und Buchenholz der Feslmeter mit 50 6n Mk. verkauft wurde. Buchenscheitholz stellte sich bei einigen Veikäufen in Nachbarwaldungen auf 11 bis 12Mk., selbst das Klafter Prügelbolz kosiete bei guter Abfahrt 8 bis 10 Mk. «•2 _ 2. re. 5 schein« haben Gültigkeit): Festvorstellung zu Kaisers GedurrsnZ,- »Wie die Alten sungen." Ende gegen 10 Uhr. Freitag den 28. 3®/ abends 8 Uhr (14. Freitags-Abonnements-Borstellung): Gasisow von Herrn Hans B a u m e t st e r vom Großh. Hoftheater Larmstüd ■ „TantriS der Narr." Ende gegen 11 Uhr. 2.2 - & "»? Y — X CiC i$u 3®. 2 2. Univerfttäts-Naehrichten. Darmstadt. Ter Bericht des schetdeitden Rektors Geh. Baurat Professor W a l b e über die beiden letzten Studienjahre bei der feierlichen Uebergabe des Rektorats am 19. Okl. v. I. und die Festrede des neuen Rektors Professor Dr. L ch e >i k über die Entstehung der Arten siild nunmehr im Druck erschienen. 2 2.KSS-^ “ 2 er 09 re rt Handel. Konkurse in Hessen. Lieber das Vermögen deS Privatmannes Wilh. Schneider in Mainz, Uferstraße 19, wurde am 13. Jan. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Schwörcr zu Mainz wttrde zum Konkursverwalter eruaitnl. Konkursforderungen siitd bis zum 5. Febr. bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — Lieber das Vermögen des Zimmermeisters Michael F r o s ch a u e r I. von Viernheim wttrde am 17. Jan. das Konkursverfahren eröffnet. Ortsgerichtsvorsteher S ch u cb - Gerschtsdaal. ■4- B erlin, 19. Jan. Nach bleitägiger Verhandlung ist heute nachmittag der Prozeß gegen den Kutscher Ernst Wulf' zu Ende gegangen, der sich vor dem Schwurgericht ivegen Ermordtntg der Prostituierten Bertha Schneider auf dem Grundstücke Gerichtsstraße 60 un Norden Berlins zu veranlivorten haue. Ta der Angeklagte letignete und die Schuld aus bett großen Unbekannten schob, war em umfangretcher Indizienbeweis notig, zu dem auch die Abhaltung eines Lokalterinius an der Mordstätte gehörte. Auf Grund Landwirtschaft. — Ausftecklu ng unb Au ktion von $ferben und Johlen am 25. Februar in Da rmftabt. Das Zustande- Wmnren der von der La udtrnrtschv sdskanrmer geplanten Aussketz- Lung und Auktwn von Pserden und Fohlen hessischer Landwirte ist angesichts des regen Interesses, das die Landwirte dem geplanten Unternehmen entgegentringen, als gesickert zu betrachten. Es mag daher auf die Gelegenheit, gute Zucht- und Gebrauchspferde sowie Fohlen unter reellen Bedingungen zu erwerben, aufmerksam gemacht werden. Alles Nähere ist durch die Landwirtschafts- Eammer in Darmstadt zu erfahren. MESSMER5 AUSGEWÄHLTE FEINE THEE= SORTEN 100g Pakefe 055 Ml« >140 Mk KZ 3 2. 5T — r*. _ Z SN Z-Z 5"® (5; —'5 ■ gegen 11 Uhr. Sonntag den 23. Jan., nachm. 37... Uhr, bei kleinen Preisen: „Preziosa.' Ende gegen 6 Uhr. Abends 7*/, Uhr, bei fteilten Preisen: „Moral." Er.de 9% Uhr. Dienstag den 25. Jan., abends 8 Uhr, bei Bolkspretsen: „Die Stützen der GeseUfchafs." 'Mittwoch den 26. Jan., abends 7 Uhr: Gesaimgaslsptel der Darm- lädler Hofoper: „Mignon." Ende gegen 10 Uhr. Donnerstag 27. Jan,, abends 7% Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (Gut- Spieiplan des Neuen Gießener Stadttheaterr. Direktion: Hermann Steingoetter. Freitag den 21. Januar, abends 8 Uhr: 13. Freitags-Abonm> ments-Vorsiellung: „Tie Hosen des Herrn von Bredow." Ende Ä S 71 Schweine. Vollfleischige Schivelne über 21/, Zentner Lebendgewicht 57.00-59.00 72—74 Feltschweme über 3 Ztnr. Lebendgeiv. 57.00-59.00 73-76 Fleischige Schweine 57.00-59.00 72,0—75 , N dm pnt - die das M lit mi bi-'ien hiel SÄbef ^tenm Mttdarg? JJ», di-I rj nnr «fcfeM $ Le Äh VflQnfl c, Ktrn k J .flpiiak . Klee S ir 4? tiu ” ’ 3 S s £• 01 &= s fc. Frantsnrt a. .•<. Plebho0tarklberlcht vom 19. Jan. Auftrieb: Ochsen 53, Pullen 2. Kühe 96, Rinder 00, Kälber 103o, Schafe 243, ccbiueme 862, Ziegen 7. Tendenz: halber und Schale gut, ausverkaust, Schweme gedrückt, nicht geräumt. SchlachtiverteS, hoa.ilene 6 Jahre all Junge fleischige, nicht ousgemäiiete und altere ausgemanele . . . . Mäßig genährte iunge und gut genährte altere .... Bullen. Voll fleischige, ausgewachsene, höchsten Schtachtwertes ....... voUstelichlge, inugere . . , . . . F ä r i e n, Rü he. Vollfleüchige ausgemäslete Färsen höchst. Schlachtlvertes Vollsleiichige ausgemäslete Lühe höchst. SchlachtiverteS bis ztl 7 Jahren . . Aeltere ausgemästete Knbe und rvemg gut entwicteliefüngere^üliemid Färsen Ataßig genährte Hube und Färsen. . (Gering genährte Slüb.e unb Färsen. . Kälber. Feinste Mast- (VoUmitchmast) und beste Saugkälber Muttere Mast- unb gute Saugkälber Geringere Saugkälber Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel AeUere Masthammel unb gut genährte Schafe S = = = O 6=1 CE> = NffS c z 2. 7=3-^ Y- -X. ■=?£ = d'—« ~ «'S = =~-3'- e- Ms» fr. I6 K« Sr.'l*S gnfirW* ?!l>0g «U toipint w ^6ie yonnAr X «IV srs ?! @5 8> *2- CPÖ’S' O —■ Vebeno L-biacht nro juu gciotdii L'ebeiib»Sd>lQd)t gewichi s S-c Mannheim, 19. Jan. Eine eigenartige Persönlichkeit, bte an]cbeinenb noch in den Anschauungen des Mittelalters beengen ist, hatte sich in der Person des Schuhmachers Ludw. Täufer vor de'm Schwurgericht zu verantworten. Der 33 jährige Angeklagte, ein schmächtiges Kerlchen mit d.chtem Haar, scheint die ganze Anklage wenig zu interessieren, er erklärt: Das Weiß ich nicht, ohne dabei seine lächelnde Miene zu verlieren. Aus der Beweisaufnahme ging .hervor, daß der Angeklagte schon in feinen Jugendjahren sich mit Versuchen abmühte, Gold zu wachen, um möglichst schnell reich zu roerben. Er beschäftigte sich mit Schriften über Alchemie und Geisterbeschwörungen mtb per- suchte auch verschiedentlich, den Bösen zu zitieren, der ihm beim Goldmachen helfen sollte. Leider aber erschien der Teufel nicht und bei- Angeklagte ergriff daher realere Mittel, um baldig st ein reicher Mann zu werden: Er wurde Falschmünzer und verfertigte eine Anzahl falscher Dreimarkstücke, die er in Ladern geschälten an den Mann bringen wollte. Aver schon beim ersten Versuch wurden die Falschstücke als solche erkannt unb der Angeklagte nach einer wilden Jagd festgenommen. Bei einer Haussuchung in seiner Wohnung fand man diese beinahe wie die eines mittelalterlichen Beschwörers mit Tiegeln, Tetortcn usw. ausgerüstet. Ein -Sachverständiger äußerte sich dabin, daß der Angeklagte zwar anormal veranlagt, aber strafrechtlich dock zurechnungsfähig sei. Die Äesckpvorcnen bejahten die Schuldftage, billigten ihm aber mildernde Umstände zu. Das Urteil des Gerichtshofes lautete auf nur 3 Monate Gefängnis, wovon 21/2 Monate als durch die Untersuchlmgshaft für verbüßt erachtet wurden. 2.5 = 5f.~3 Kirchliche Nachrichten. LvtingcusHe «vemernoe. Sonntag den 2 3. Januar, Septuagefimae: Gottesdienst. In der 5tadttirche. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer D Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Malthäusgemein^ Abends 5 Uhr: Missionar S p e r i li g aus Ranterun. Abends 8 Uhr: Vereinigung der tonsirmierten männliche.i l Jugend der Alatthäusgememde. Dienstag den 25. Januar, nachm. 4 Uhr, im Matthäv:.! saal: F r a u e n - M i s f i o n S v e r e i n. Alittivoch den 26. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung betj koiifirinierten weiblichen Jugend der Aiarkusgemeinbe. Donnerstag den 27. Januar, vormittags 10'/. Uhr: Vereinigter Zivil- tlnb Militär-Gottesdieust zurFerer besOZevurtstagej L> r. Majestät des Kaisers. Pfarrer Schwabe. 1 Donnerstag den 27. Janiiar, abends 8 Uhr, im Matlhäuö saale: Btdel stunde. (Bilder aus dem Leben der Apostel.) Pfarrer v. S ch l o s s e r. I 3n der IohanneLkirch«. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vorm'ttags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgememde. u Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 5 Uhr1 Pfarrer Ausfelb. Abeiibs 71/, bis 9'/, Uhr: Verernigung der konfirmierten männ* I Itcnen Jugenb der Lukas- unb Johannesgemembe. Montag ben 24. Januar, abends 8 Uhr, im Lukassaale: B i b e t st u n d e. Pfarrer Bechtolsheimer. ttathoiische ^eniem-e. Gottesdienst. Samstag den 2 2. Januar: Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenbet: zirr heil. Beicht. Sonntag ben 23. Januar, Sonntag Septuagefime: Fest der heiligen Familie. Vormittags von 6'/, Uhr an: Eelegenhert zur heil. Beicht. Vormiltags um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. Orrt — - CL.V — 5 ^L"o=1 <*TO = Xxr.x. = *"-2r Sir fin ftanzreson Seiten neue B Schrssle st!vegler„ve ‘ereilen Vw' geistigen tigw und Yi Sichtigste v> D gaiioiiaie P ' ich die Ard« Füller-Meil : itiicn Kanz! ; fmilstags, riebet bceiii videmiearsi idcn. Wir iier solang! ^'.lftachl ho I kftiimnteit - eil Dingen, iinb iveil bc 6. AelhMN für einegros schon oft yet diesmal zu liebet ins mregehini opvorwn h- Tnffchloffen den auch le1 allen Umst zum Äusdi mMche $ sollten die düngen vo Beamten h tat. Dst i tobemljeii ftE mac Ä fann n tte Mehrhe ötttotvitzer । ko^uspreche ^iülbemoi ^fjer Zache roch aus so 'olgende „Was so «reu 6 en 1 oetmliaus eil Miti! lahm Das M keleuchlei, d, ^ren Bänkc Leipzig ssotie ent)d eigen Ding. C3»=S —. -- 2. TO* • M 5 63 O 3 ä> reg - «c Jan. 1910 Barometer auf 0® reduziert Temoeratur ! der Ltift Abfoliite Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke | Gral» der SeroMkung in gehniel der stchtv. yimmctsN. ----- Wetter 20. 2n 735,6 + 4,0 4,8 78 SW 2 9 20. 9,6; 736,2 3- 1.5 4,7 93 w 2 4 21. 7” 737,7 + 0,2 4,4 94 SW 2 9 — s 1.2p re 3 5 S’S M Vb -♦ <56 " S— er