Station OeiDrcdiSftofr geliefert Batten, tarn man auf die Schweine: „Ihre I Kathrein das Shielkartenbüschel und ließ es beim Bnchbiicher GdiöDTuna allein," faat Wieland, „kann ich der Natur nicht einbinden, ganz in der Form, wie des Moselbauern kleines Gebet- ' . , , -w • z i'f __... r X — — u. «w link • Km- CX Xim «»k.'rfn A Äftrtt mi tM t, ganz in der Form, toie des Mo,eibauern rieincs tsever buch war. Und ich, der Lchneidcrlehrling, dem auch der Spitzbub im Nacken sag, übernahm die Aufgabe, dem Bauer das Gebet- büchel zu stibitzen und dafür die gebundenen S^elfartcit in die Sonntagsjoppe zu praktizieren. Als nun der eonntag kam und der Moielbauer in der Kirche nach gewohnter Weise der Gemeinde Die Stichwahl "in Zrieüberg - vüöingen. Der Bund der Landwirte hielt am Sonntag 37 Versammlungen ab und zwar hauptsächlich in der Butzbacher Gegend. Als Redner traten aus: Dr. Becker-Sprendlrngen, volirschullehrer und Grganiftendienft. Eine Vorstellung des Hessischen Landes^ Lehrer Vereins an die Zweite hessische Kammer erstrebt die Aufhebung des Artikels 50 des Volksschulgesetzes. Tic Gingabe, die auch für weitere Kreise Interesse hat, hat folgenden Wortlaut: Nach Artikel 50 des Botts schukgesetzes sind die Lehrer an Volksschulen verbunden, die kirchlichen Funktionen als Organist, Kantor oder Vorleser in denjenigen Gemeinden gegen angemessene Vergütung zu übernehmen, in welchen die Verbindung dieser Funitionen mit der betreffenden Schulstelle hercörnrnlich i-, vorausgesetzt, daß diese Funktionen nicht in die ordentliche Schulzeit fallen. Tiejc Bestimmung ist nach Ansicht der Unterzeichneten nicht mehr den heutigen Anschauungen über die Stellung von Schule und Kirche entsprechend. Ter Lehrer steht zwischen Kirche und Schule, und ein friedliches Neben- und Miteinanderarbeiten von beiden ist vielfach unmöglich. Auch rechiliche Gründe sprechen für die Aufhebung dieses Artikels. Sicher ist das Recht nur einseitig gewahrt, wenn — Tas verhexte Gebetöüchl. Im Tagebuch seines Heimgartens (Verlag Leykam, Graz) erzählt Pester Rosegger folgende Erinnerung aus seiner Jugendzeit: In meinem Tage- vüaiel von 1860 findet sich folgende schritt: „Als Motes in per Wüste mit seinem Stabe auf einen Felsen ichlug, da quoll Wasser hervor. — Heute schlug der Moselbauer auf einen tfds «auf griechisch Petrus) und siehe, es quoll Wasser hervor." — Hübsch lange niuEie ich nun nachdenken, bis mir bieje Legende klar wurde. Dann ist es mir wohl eingefallen. Der Mottt- bauer war ein passionierter Kartenspieler. Nun stahl chm eines Abends der zu allem Schabernack aufgelegte Haaswirt m öt Aus Hessen. Zu dem Gesetzentwurf über die Gemeinde« umlagen hat der Landesverband Hessen des Hansabundes folgende Erklärung beschlossen und den Mitgliedern der Zweiten Kammer übersandt: Der Landesverband Hessen des Hansabundes entnimmt mit Bedauern dem Berickst des Ersten Ausschusses der Zwecken Kammer der Landstände über den Gesetzentwurf betreffend die Gemeindeumlagen, baß die Großh. Regierung erklärt hat, einem. Beschlüsse des Landtages, durch welchen die landwirtschaftlichen Oekonomiegebäude von der Grundsteuer frei- gelassen werden, ihre Zustimmung nicht zu versagen. Er muß dieser von dem Landtagsausschuß inzwischen beschlossenen, ein seiligen und unberechtigten Bevorzugung der Landwirtschaft umsomehr auf das Entschiedenste widersprechen, als einerseits die Landwirtschaft durch die seitherige Art ocr Besteuerung, die die gesteigerten Erträge unberücksichtigt ließ, bereits wesentlich bevorzugt war, und als anderersecks die Gründe, welche für dic Freilassung der Lekonomiegebäude von der Gruiidsteuer angeführt werden, auch bei zahlreichen Gebäuden von Handel, Gewerbe und Industrie vorliegen, weshalb nicht einzusehen ist, daß in solchen Fällen nur die Landwirtschaft fteuerfrci ausgehen, Handel, Gewerbe und Industrie aber besteuert werden sollen. Der Landesverband des Hansabundes erwartet daher, daß der der Gleichberechtigung aller Erwerbsstände nicht eicksprcchende Be> schluß des Ersten Ausschusses der Zweiten Ständetammer bei verzeihen. Ihre Tierheit, chre Antigrazie ist mir lchon in oer Vorstellung ein Abscheu." Herder führte nun die Sache der Schweine mit großer Beredsamkeit und verteidigte ihre Ehre, 1. weil sie nächst dem Menschen die größte Ausbreitung auf der Erde haben: 2. weck sie in ihrem inneren Bau so viel Aehnlich- feit mit dem Menschen haben; 3. weil sie echte Republikaner sind. Als er im Sommer auf einem Landgut die Lekonomiegebäude besah, sagte der Lekonom, daß die Amtlichen Schweine beim Schreien eines einzigen in Aufruhr und sympathetisches Angstgefühl gerieten. Die Probe wird auf der Stelle gemacht und ein Schwein am HiMerfuß gezerrt. Auf einmal erhebt sich in allen Schweinekoben ein allgemeines Lamentabcke. Die Koben werden geöffnet, und die Säue springen von allen Seiten dahin, woher oie Anslstimme erscholl, so daß die Gesellschaft sich kaum vor ihnen retten konnte. „Ja, das ist eben die Brutalität dieser Sansculotten," erwiderte Wieland und erzählte eine Anekdote, die er in Biberich erlebte, wo der dicke Haushofmeister des Grafen Stadion von einer Herde Schweine, die auf der Mast in einem Eichenwalde war, beinahe ermordet worden wäre, weck er zum Spaße blindes Feuer auf sie machte. Die Hlwde stürmte mit Heereskraft auf ihn ein und nötigte ilpi, sich auf einen Baum zu flüchten. Als ihm die Tiere da nickt bekommen konnten, fingen lic an, die Wurzeln des Baumes auszuwühlen und versuchten so den Baum zu fällen, was am Ende auch gelungen wäre, wenn nicht der Hirte und Jäger nock zu Hckfe gekommen waren. Der Schottländer Macoonald, der mit in der Gesellschaft war, wunderte sich über diese Schweinedissertation und flüsterte mir ins Ohr: „Es ist wirtlich seltsam, daß Männer wie Herder und Wieland sich so tief in einen Streit über Schweine eiickassen. Wie wurden meine Landsleute lachen, wenn sie das hörten." Aunst, rvisienschaft und Leben. — Wendelin WeftßHeimer f. In Nürnberg starb der Komponist Wendelin W e iH h e i m e r, dessen Wiege in Osthofen (Rheinhessen) stand. Eine hochstrebende, reichbegabte Künstlernatur geht mit ihm, der ein Alter von 73 Fahren erreicht hat, von dannen. Er hatte Schatten und Kanten, aber die Grundnatur war edel. Manches, was die Welt gegen ihn einnahm, lag in seiner grenzenlosen Verbitterung. Weißheimer hat als Komponist und Dirigent nicht die Anerkennung gefunden, die er verdiente. Auch Richard Wagner, zu defien intimsten Freunden und Vor- tämpfern er gehörte, dankte ihm nicht dauernd. Zwischen beiden ist dann eine starke Entfremdung eingetreten. Man lese Weißheimers „Erlebnisse", von denen ein zweiter Band in Vorbereitung ist und worin leider Cosima Wagner sehr scharf angegriffen wird. Von 1868 bis 1869 wirkte Weitz- Heimer als Kapellmeister des Mainzer Stadttheaters. Weiter wirkte er in Würzburg und Straßburg. Am populärsten wurde seine Oper „Meister Martin und seine Gesellen" Zuletzt hatte sich Weißheimer der Sozialdemokratie aenähert. Er erwarb sich um die Pflege des Arbetter- gesanges besondere Verdienste. — Im Frauenbund zur Ehrung rheinländischer Dichter haben, wie man uns mitteilt, die Damen Frau Geheimerat Elsa R ö m h e l d - Darmstadt (bisher 1. Vorsitzende?, Frau Exz. Anna Nicolai - Karlsruhe (3. Vorsttzende., Baronin Selma v. d. H et) d k-Elberfeld hLchatzmeftlerrn,, lyrl. L. von Stülpnagcl- Darmstadt (Schriftführerin) und die weiteren Vorstandsdamen Frl. Math. P l o ch, yrau Exz. von Homberg! zu Dach, Frau Dr. Willy Merck und »-rau Reg.-Rat Reinhart ihre Aemter niedergelegt. Mitteilungen an den Frauenbund sind nunmehr an die 2. Vorsitzende, ^rau Prof. L i tz m a n n ° Bonn a. Rh. zu richten. — Herder, Wieland und — die Schweine. Eckt Mckarbeiter schreckt öem „Leipz. Tgbl.": Beim Durchblättern eine» halbverschollenen Buches finde ich e^jte drollige,, wohl nur wenigen bekannte Disputation Herders mit Wieland über die Lchweme, wie sie der Archäologe Böttcher, der ihr beiwohnte, in 1 einen Aufzeichnungen festgehakten hck^ Nachdem zunächst Hunde den Dr. Henckel, Dr. Heins, Landwirt Vollandt, Geschäftsführer des Reichsverbandes, Peter, Redakteur Jluhrer, Ge- chäftssührer Wolf, Dir. Hirschel, Landtagsabgg. Bähr und Breidenbach, Landwirt Hensel und Lehrer Dern-Neu-?)jen- bürg. — Tie Sozialdemokratische Partei hielt am Sonntag 38 Versammlungen ab. Aus Büdingen, 20. Juni, wird uns geschrieben: Nachdem man kaum ein wenig Atem geschöpft hatte, ist der Kampf auf der ganzen Linie von neuem entbrannt, aller» rings mit veränderter Front. Und nun rächt sich der vor )er Haupt wähl begangene Fehler, ^n dem begreiflichen Bestreben, um jeden Preis in die Stichwahl zu lommen, haben beide b ärger Liu) c Parteien seither den Kampf gegen den drohend von der äußersten Linken anrücken- den gemeinsamen Feind stark verna.-lässigt.^ Sie haben vielmehr in gegenseitiger Befehdung diesem Feind maaidjc Waffe geschmiedet, die er^iun eM ol^reich gebraucht. Manchem Außenstehenden mag das ar k e An s ck we l - len des Sozia'lIsmus in rein ländlichen Bezirken rätselhaft erscheinen. Es wird verständlich, wenn man weiß, daß es auch im Kreis Büeingen wenig One gibt, aus denen nicht Arbeiter, vielfach unter Beibehaltung ihres Wohnsitzes, in Frankfurter, Osfenvacher ooer Hanauer Fabriken tätig sind. Jeder einzelne von diesen ist ein zielbewußter Agitator der Sozialdemokratie, dem es dann auch selten an Mitläufern 'fehlen wird. Dazu kommen berufsmäßige Agitatoren aus den genannten, jo bequem gelegenen Städten. Andere werden weicher verschrieben; so wird morgen hier der preußische La.idtagsabgeordnete Borgmann sprechen. Wenn übrigens anderwärts die Verhältnisse ähnlich ließen ivic hier, so hat die Sozialdemokratie diese Anstren- gungen gar nicht nötig. Herr Dr. Becker-Sprendlingen, der jetzt täglich mehrere Versammlungen abqält, sprach gestern hier im „Fürstenhof". Man hatte denken solkeu, tawn der 9canie dieses Mannes, der seinerzeit in Ohlenbach Herrn Ulrich aus dem Sattel hob, der hier ernstlich als Kandidat in Betracht kam und seine politische Rolle sicher noch nicht ausge,pttlk hak, werde eine zahlreiche Hörerschaft anziehen. Siatt dessen sprach er vor halb leerem Haus, und die Stimmung der Liberalen war derart feindselig, baß man Kaum gutes von ihnen erwarten darf. Und dock) Ijatte sich Dr. Becker, ein trefflicher Redner, ausdrücklich als nationaler und liberaler Manu bekannt. So viel scheint sicher: hier wird Tr. v. Helmolt die nationalliberalen Stimmen nicht vollzählig, von den freisinnigen iaum eine bekommen. Wenn anderwärts die Stimmung ähnlich ist, bann ist der Ausgang der Stichwahl keinen Augenblick zweifelhaft. der Inhaber einer bestimmten Schulstelle zur Verrichtung kirchlicher Funktionen gezwungen wird, ohne das; ihm ein Kündigungsrecht zusteht und ohne daß zugleich auch den Vertretern der Kirche die Verpflichtung auferlegt ist, dem Inhaber der betreüenben Sch ul ste lle die Aus üb u ug der kirchlichen Funktionen zu übertragen. Es sind nämlich mehrere Fälle bekannt, daß Organistenstellen, und besonders solche, die ein hohes Eintommen abwerfen, nicht Lehrern, sondern Nichtlehrern übertragen wurden. Bei dem Zustande, wie er eben besteht, kommen au; alle Fälle der Lehrer und die freie Stellung der Schule nicht zu ihrem Recht. Zunächst ist es für viele. Lehrer ein gerade nicht erhebendes Gefühl, in dem Geistlichen einen unmittelbaren Vorgesetzten zu Haben. Es ist auch in Betracht zu ziehen, daß mancher Lehrer gerade durch den Organistendienst in eine mißliche Lage zu der Gemeinde kommt. Denken müssen wir hierbei besonders an die Organisten, die gerade nicht Meister dieses Jnstru- mentes sind. Das Orgelspiel vollzieht sich bekanntlich vorder brciieftcn Oeffentlichtcit, vor den Ohren aller .Kirchen- besucher, und jedem derselben ist auch Gelegenheit gegeben, Kritik zu üben, ohne daß er als Fachmann die Fähigkeit, die mit dem Amte eines Lehre/s auch nicht im nun» nun ein peinliches Gefichl, durch eine gezwungene Tätigkeit,sd ie mit Dein Amte eines Lehrers auch nickt im mindesten im Zusammenhänge steht, an seinem Ansehen als Lehrer zu verlieren. Auch bei der Besetzung solcher Schulstellen, mit denen Organistendienst herkömmlich verbunden ist, kommt die Schule viel] ach zu kurz. Es sind nämlich Fälle bekannt, in denen die Wünsche der Gemeinde ausschließlich dahin gerichtet waren, einen Lehrer zu gewinnen, der ein guter Orgelspieler ist. Wenn dies auch nicht die Regel ist, so muß doch auf die Hintansetzung der Schule hingewiesen werden. „ w . Ta nun zurzeit der hohen Zweiten Kammer ein Antrag unterbreitet ist, der als Teil eines größeren Mnzen die Aushebung des Artikels 50 unseres Schulgesetzes zum Inhalte hat, so bittet der unterzeichnete Vorstand, in dem Sinne des Antragstellers beschließen zu wollen und die Regierung zu ersuchen, Artikel 50 des Volksschulgesetzes aufhebeu und die lieber« nähme kirchlicher Funktionen in das freie Ermessen deS Lehrers stellen zu wollen. Die „Nordd. Allgem. 3tg.“ zur EnzyMa. Trotzdem die eigentümlichen Kommentare der offiziösen Presse des Vatikans der preußischen Regierung unmöglich verborgen geblieben fein können, kommt die „Nordd. Allgem. Ztg." in ihrer Wochenschau vom 19. Juni nur mit folgenden vier Sätzchen aus die Enzytkikaangelegenheit selbst zurück: „Die Evangelischen Kundgebungen im Lande haben, wie wir mit Genugtuung feststellen, bisher durchweg unter dem Zeichen öcö konfessionellen Friedens gestanden. Geheimrat Kahl, der Leiter der Versammlung im Zirkus Busch, hat mit besonderem Nachdruck seine Stimme erhoben, um in diesem Sinne Zeugnis abzulegen. Ter Konflltt ist in einer Weise bcigelegt, wie cs für daä einträchtige Beieinanderleben der Konfesscknen nur gewünscht werden kann. Wer es mit unserem Vaterlande gut meint, soll es dabei bewenden lassen." Die „Nordd. Allgem. Ztg." scheint danach noch immer des Glaubens zu leben, daß man sich so ziemlich allgemein im deutschen Volk zu der offiziös vorgeschriebenen Befriedigung" bekennt. Auch nachdem die päpstliche Presse diesseits und jenseits der Mpen hinreichend erläutert hat, daß sowohl die Kurie wie der von ihr beherrschte Zentrums- katholizismus auf dem Sinn und Inhalt der wahrheitswidrigen und sittlich verletzenden Angriffe der Borromäus- Enzyttika beharrt. Wird das „einträchtige Beieinanderwohnen der Konfessionen" denn aber wirklich dadurch gefördert, daß in diesem entscheidenden Punkt trotz der tiefgehenden Empörung aller protestantischen und national empfindenden Kreise im wesentlichen alles beim alten bleibt? Wer es mit dem Vaterlande wohl meint, soll es dabei bewenden lassen? sDüd)t einmal zu einem Keruwort gegen Zentrumsstimmen, die das Gewohnheitsrecht des Papstes, Brand zu stiften im deutschen Hause, verteidigt haben, rafft 'ich dieser weichmütige Optimismus auf. Da werden es denn aber auch die aUerroeiteften Kreise im deutschen Protestantismus ablehnen, ihr Verhalten dem Zensorenamt der „Nordd. Allgem. Ztg." zu unterstellen; im Gegenteil tvcrden sie sich der ernsten Notwendigkeit bewußt bleiben, den einmütigen und entschiedenen Protest der nichtultramontanen Welt, mit der die Staatsregierung so wenig anzusangen wußte, dauernd zum Wohl des Vaterlandes nutzbar zu machen. Nur so wird der liebermut des Ulkramontanismus, oer allen Schönredereien zum Trotz, auf der Machtstellung des Zentrums beruht, für die Zukunft gehindert werden tonnen, ganz nach Gutdünken im deutschen Hause ein Großtuer anzufachen und den konfessionellen Frieden mit fanatischer Gleichgüktiglett gegen die Lebensinteressen der Nation ?u stören. Daß diese lleberzeugung auch in Regierungs- iteifen „fern von Berkin" vorhanden ist, darf man wohl den Ausführungen des Staaisministers v. Tusch in der ersten badischen Kammer entnehmen, der bei aller Anerkennung der „glücklichen Lösung" doch feststellte, daß „nicht die Wirkung, sondern die Ursacke (b. h. die beleidigenden Worte der Enzyklika) das Bestimmende ist, insofern durch die dogmatische Intoleranz das höchste Gut des konfessionellen Friedens verletzt sei". Herr v. Dusch schloß sich damit im wesentlichen der Erklärung des protei'tantischen^ Redners, des Prälaten Schmidthenner, an, der gleich dem Oberbürgermeister Wilckens fonftaiterte, daß die Beschimpfungen selbst in keiner Weise durch die Erklärungen der Kurie zurück- genommen worden seien. Ob diese Männer, ein Staatsminister, ein Prälat, ein Oberbürgermeister, es mit dem Varerkand nicht mindestens ebensowohl meinen wie die „Nordd. Mgem. Ztg."? laut die Litanei aller Helligen oorbeten wollte, guckten wir Schelme vom Chore herab und sahen, wie der Bauer sein Büchel würdevoll aufmachte und--in Krämpfen zuckten seine Hände, zuckte sein Gesicht vor Schreck, eilig wollte er das verhexte Büchel in seinen Sack stecken; er traf das Loch nicht, das Büchel fiel zu Boden, dienstbereit Hub es oer Nachbar auf, sah das Starten spiel und hob es geöffnet schweigend hoch empor, datz die Versammlung sehen konnte, was der fromme Moselbauer für schöne Hellige hatte. Der Eigentümer riß es ihm aus der Hand, stürzte hinaus und schleuderte das Teufelsspiel über die Kirchhoftnauer m die Büsche hinab. Der Maim wurde bann, so oft er sich in Gesellschaft sehen ließ, tüchtig aufgezogen. Er ließ es sich gefallen und lachte dazu. Und weil der Moselbauer so gemütlich lachte, so vermeinte uh es einmal im Wirtshaus ihm gestehen zu können, daß ich zum cchelmenstück meine Hand im Spiele gehabt. Taß er meine Schlauheit bewundern sollte! Er bewunderte sie auch und bezahlte mir noch ein Glas Obstwein für den „Spaß" und trug mir an, ihn zu nächtiger Stunde nach Hause zu begleiten. Ich tat es mit Stolz. Er hatte einen Haselstecken bei sich, und als wir durch bas Wälbchen gingen, blieb der Moseldaucr stehen unb sagte zu mir: „Mein liaba Petrus! Unsa Kartngspiel mitanonb is nouh nit gor. Heind spiel ich aus! Steck'n is Trumps!" unb ließ ben Stab brei- ober viermal über meine Abachselle pfeifen. Ich lief bavon und bann kam — wie beim Felsen Moses — aus den Augen des Petrus bas Wasser. — Kurze Nachrichten auSKunstu.Wissenschaft. Eins der betiebtesten Mitglieder deS Hoftheathers in Darmstadt, Frl. Teref ina O st e r, hat unsere Hosbühne verlassen unb ist nach einigen ersolgreichen Gastspielen für das Hoitheater in Dresden verpflichtet. — Eine in Berlin lebende Engländerin, Frau Adela M a b d i s o n, hat mit Genehmigung Ludwig Fuldas bas Märchenspiel „Der Talisman" zu einer toiei atilgen Oper vertont. Tre stomboniftin hat sich an den Wortlaut des Stückes gehallep und nur an einigen Stellen Kürzungen, vorgenommen., " j Nr. 112 Erstes Blatt 160. Jahrgang Dienstag 21. Jnni 1010 ssiGtmner ziiucwr wirtschaftliche öellfragen xy q KB iS hm Chefredakteur: A. Goetz, ^ernfprech-Anschlüsse: & Derantwottlich stir den nir die Redaktion 112, ___ VvJF politischen Test: August WS? General-Anzeiger für Oderheffen DZM ?lnnahme von Anzeige« v x R _ «aal": E. Heß; für den für die Tagesnummer Notatlonrdruck nnö Dcrlaq der vrühl'schen Untv.-Vuch- und Steinöruderei R. Lange. Redamon, Lrpedmon und Präderet: rchuiflraye r. Kiizeigentell: H. Beck. bt§ vormittags 9 Uhr. * ___________________ twtti- "den Kchlatz SrrSrr ' der am 2ö. April > r Jakob Sindel 'LÜ ».dar Kopkn^veckahm cs Rar »vnrde am 7. Juni b.:' Tr. Sehr in ‘Singe Sontutifovbenmgen fw nqen anzinnelden. 'iti' allem , < er i Jef)t leilQC aus i Mt, h* r- ühhandlcr ;einc oni- Si-k v fa h rr tW • ttt »olbmonatsschriit hlv S:.- itilinger. Äerlaa: Junilieit ist soeben V. !)1. Mener: Amerikaiiis«! ernejuauiidje Roman. - nd Fontane-Legende. - 'er. — Äoligang ßohSc:: rause li. a.: Kirchen h; ns des CchriitslcL^ - >es Auslandes (cnÄtr, Jriei). - Echo dcr Wm. er Büchermarkt. inift itov bc8 9Wionalnmttur: benbeit flfmftc, einer .< rainslag abend gegen 11 Meinem Schlaganfall - Proiesior Tr. Ackft: Kartens, des botanisch.-' UniversitätM arburi. in 'Bbarmaccutic Ä'M cchiiologic Tr. vlnl. w ' vollende! am 22. x'vr q i. Br. ist m l/. ■n Universität, ftfll. ww ii garten, einer ber - rnsjahre gcitorbcn Ilern id/ öleraul- r~ic.^ I önner-Maq, abends b lk- R '• * »ieiisiaii: .Si611 5euitlU' Dlontofl- jjnn«: e**rÄ Ulr:.- tag, abcnö^/»UJ Ldl l. ü- • J.i 7 . 2 I iiv>+ 8-7 u bcr weiteren gesetzgeberischen Behandlung Dom Landtage und der Großh. Staatsregierung wieder aufgehoben wird. In der Frage der Gestaltung der Gewerbesteuer erklärt der Landesverband Hessen des Hansabundes seine volle Zustimmung zu den Vorschlägen der hessischen Handelskammern. r. Schotten, 20. Juni. Um einen Rückblick aus seine politische: Tätigkeit im Reichstaige zu werfen und damit zugleich den Wählern Bericht zu erstatten, hatte gestern der Reichstagsabgeordnetc Bindewald hier eine Versammlung ein- bcrufcn. Er führte aus, es sei ihm zu danken, das; ins Vieh- .seuchengesetz ein Paragraph aufgerwmmen worden wäre, wonach !dic Schafräude nicht mehr als Seuche im Sinne des Seuchen- :gesetzes zu betrachten und zu behandeln sei. Bei dem Eisenbahnetat hätte er verlangt, das; der Vogelsberg noch mehr durch Bahnen erschlossen werde. Für Erhaltung und Förderung des Handwerker- und kaufmännischen Mittelstandes, sowie Aufbesserung der unteren Beamten sei er cingetreten; von anderen Parteien sei ein sörmlickicr Wettlauf um die Gunst der höheren Beamten entfallet worden. Eine Zurücksetzung der Juden in .der militärischen Karierre sei nicht der Fall, das Verhältnis werde, prozentual durchgesührt. Es hieße den gesunden Fortschritt besteuern, wenn die Reforinpartei der Besteuerung der Glühkörper zugcstimmt hätte, dagegen sei eine Besteuerung der Triebkraft angebracht. Tic Ausführungen des Redners über die Erbschaftssteuer sollten die anwesenden Bauern t'larlegen, daß । bei einer Besteuerung des Besitzes von 20 000 Mk. an die meisten Landwirte unter diese Steuer gefallen wären. Ebensowenig sei die Erbanfallsteuer für ihn annehmbar gewesen, dagegen hatte er für gerecht eine Tabaksteuer, den Umsatzstempel und die Wehr- - steuer. Letztere sei insofern zu befürworten, damit die Kriegsteilnehmer ohne Ergründung des Bedürftigkeitsgrundes endlich zu ihrem Ehrensold kämen. Bei der Brausteuer hätten sich die meisten Brauereien bereit erklärt, den Aufschlag zu tragen. Unannehmbar sei die Abschaffung der Branntweinliebesgabc, dagegen gerecht eine Besteuerung der gewerblichen Brennereien. 'Tic gerechteste Steuer sei die Wertzuwachssteuer bei den mühelosen Gewinnen, die durch Grundstücksspekulationen erzielt würden, zu befürworten der Emmissionsstempel. Nachdem die landw. Brennereien zur Bringung von Opfern bereit gewesen, habe er sich für berechtigt gehalten, für die Branntweinsteuer zu stimmen. Er habe für die Weinsteuer gestimmt, nachdem feststand, daß die Winzer nicht getroffen wurden. Der Tabak hätte etwas tragen müssen, die Zündholz steuer sei fallen zu lasst», der Teezoll annehmbar, beim Kaffee sei zu erwarten, daß sich der Steueraufschlag infolge der kolossalen Produktion und Erniedrigung der Engrospreise bald wieder auf das frühere Preisniveau ausgleichen werde. Bindewald hat das Bewußtsein, im Reichstag seine Schuldigkeit getan zu haben. In der Aussprache nahm zuerst Lehrer Illri ch-Michelbach das Wort, um nach einigen Anfragen an den Abg. Bindcwald verschiedene Behauptungen desselben zu entkräften. Weiter sprach Parteisekretär Kuhlmann-Darmstadt im Sinne der freisinnigen Anschauungen. Deutiches Reich. Der Kaiser begibt sich den letzten Bestimmungen zu- folge am Mittwoch den 22. Juni im Sonderzug nach Altona, um sich auf der „Hohenzollern" einzuschiffen, die an den St. Pauli-Landungsbrücken bereittiegt. Aus B r e s l a u wird das dort umgehende Gerücht verbreitet, wonach Prinz Friedrich Wilhelm von 'Preußen, der sich jüngst mit der Prinzessin Agathe von Ratibor vermählte, zum Nachfolger des Herrn v. Dallwitz als Oberpräsident ausersehen sei. Dem „Prcuß. Staatsanzeiger" zufolge berief der König den Oberjägewneister vom Dienst Freiherrn Heinrich von Heintzc-Weißenrode zum Mitgliede des Herrenhauses auf Lebenszeit, er ernannte den Unterstaatssekretär im Ministerium der Landwirtschaft Küster zum Vorsitzenden des am 1. Juli ins Leben tretenden Landesveterinäramts. Unter feierlichem Glockengeläute hielt am Montag mittag das G r o ß h e r z o g s p a a r von Sil ch s e n - W e i m a r, begrüßt von den Spitzen der Behörden, seinen Einzug in Jena. In der Aula des neuen Universirätsgebäudes fand ein Festakt statt. Am Nachmittag brachte die Studentenschaft den Herrschaften einen .Huldigungszug dar. Tie Abreise erfolgte um 5 Uhr. Der chinesische Prinz Tsai Tas hat mit den 'Mitgliedern der Studienkommission Berlin verlassen und sich int Son Verzug nach Petersburg begeben. ArrsLnrrs. Ter schweizerische Nationalrat stimmte dem Beschlüsse des Stänücrats zu, einen Kredit von 24 Millionen für die Tieferlegung des Nauenstein-Tunnels zur Verbesserung der Gott h ar d zu fahrt zu bewilligen. Aus London wird berichtet: Tic Mitglieder der Arbeiterpartei des Unterhauses faßten einen Beschluß, in dem sie erklären, daß die vom Unterhaus angenommenen Resolutionen hinsichtlich der Revision des gegenseitigen Verhältnisses der beiden Häuser des Parlaments keine Modifikationen zulassen. Sie legen gegen jede Autoritütsanmaßuug der Führer der Regierung Verwahrung ein und erklären, daß die Opposition hinter den Beschlüssen ihrer Führer stehen müsse. — In West- Hartlepool fand heute die Ersatzwahl für den Liberalen Sir Christopher Furneß statt, dessen Mandat für das Unterhaus wegen unlauterer Wahlmache für ungültig erklärt worden war. Gewählt wurde mit 6159 Stimmen der Liberale Fureß, Sohn des früheren Mandatsinhabers, gegen den Unionisten Glitten, der 5993 Stimmen erhielt. Die liberale Mehrheit hatte bei der vorigen Wahl 777 betragen. In den Wandelgängen der t ü r k i s ch e n K a m m e r entstand heute zwischen dem Minister des Innern T a l a a t Bey und dem oppositionellen deputierten S d) e {i f ein heftiger Wortwechsel, nachdem Schefik, aus die Ermordung Achmed Samans anspielend, sich weigerte, dem Minister die Hand zu reick)en. Ter der Mehrheit angehörende Deputierte Tjcher.ani mischte sich ein, worauf Schefik sagte, er verkehre nicht mit blutbefleckten Leuten. Dschenani forderte hierauf Schefik zum Zweikampf. — Der Einmarsch der türkischen Truppen in das Gebiet von Malcista ist aus Schwierigkeiten gestoßen, weil die Arnauten an mehreren Orten Widerstand leisteten. Die Truppen verjagten schließlich die Arnauten und nahm eine Anzahl fest. Es wurde begonnen, die Bevölkerung zu entwassnen. Die Truppen, die. zumeist von Höhen beschossen wurden, verloren zwei Offiziere und sechzehn Mann. Tas Expeditionskorps besteht aus 27 Bataillonen. Aus >M i l w a u k e e, 20. Juni, wird gemeldet: Der deutsche Botschafter wohnte heute der Schlußfeier des hiesigen deutsch-amerikantschen Lehrer-Seminars, der bedeutendsten Lehranstalt in Amerika zur Ausbildung deutscher Lehrer hierzulande bei. Bei dieser Gelegenheit hielt er einen Vortrag über die „deutsche Schulbildung". Dem Botschafter sind während seines Aufenthalts in den verschiedenen Universitätsstädten die größten Aufmerksamkeiten zuteil geworden, und seine Vorträge, die zur Förderung des Verständnisses für deutschländische Verhältnisse in Amerika wesentlich beitrugen, wurden mit größtem Beifall ausgenommen. Nach einer Meldung des „Newyork Öerald" aus Peking hat der Vizekönig von Hupe-Hunavier hohe Offiziere der 8. Division verhaften lassen. Die Verhafteten werden beschuldigt, sich an der revolutionären Propaganda beteiligt zu haben. Der Vizekönig glaubt, daß durch diese Verhaftung eine Bewegung int Keime erstickt ist, die darauf gerichtet war, eine Militärliga ins Leben zu rufen, um die Armee und durch diese die Regierung zu beherrschen. Tie Mische Lage in Hunan wird durch 'Ueberschwemmungeu noch verschlimmert. In dem nördlichen Teile von Tschaugtesu soll der Verlust an Menschenleben ungeheuer groß sein. Die .Bevölkerung leidet große Not. Die Kretafrage. Tie Entwickelung bei: Kretafrage läßt zuversichtlich erwarten, daß die leidige Angelegenheit aus friedlichem Wege beigelegt werden wird: Konstantinopel, 20. Juni. Das Ministerium des Innern richtete an die Provinzbehörden ein Rundschreiben,^ dem cs erklärt, daß die Mächte endgültig die Wahrung der So uvcränitäts rechte der Türkei auf Kreta, sowie der Rechte der Muhamedaner daselbst beschlossen haben. Weiter wird in dem Schreiben der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die Bemühungen der Pforte für eine endgültige Lösung der Kretafrage erfolgreich fein mögen. Schließlich wird die Bevölkerung auf- gefordcrt, den Bemühungen der Regierung zu vertrauen und jede Aufregung zu vermeiden, wodurch die türkischen Interessen nur.geschädigt würden. Ter „Tanin" verteidigt die deutsche und die österreichische Presse gegen die englischerseits erhobenen Anschuldigungen wegen der Kretafragc. Die englische Presse solle sich erst mit der Haltung einiger englischer Blätter, z. B. der „Westminster Gazette", befassen, ehe sie an der Presse anderer Nationen Kritik übe. S a l o n i f, 19. Juni. Der Boykott wurde hier auch auf die griechischen Kaufläden ausgedehnt. Otwmanischc, Griechen müssen, um Verwechslungen vorzubeugen, für zehn Piaster ein Zeugnis beim Boykottkomitee lösen. Paris, 20. Juni. 9M) einer Meldung aus Fez sind am 17. Juni alle türkischen Instrukteure nach der Türkei a b g e r e i st. Aus Stadt Uttd Laud. Gießen, 21. Juni 1910. Auf der Höhe des Jahres. Wiederum sind wir auf der Höhe des Jahres angekommen: wiederum hat die Sonne auf ihrem Laufe ihren Kulminationspunkt erreicht, den Berührungspunkt zwischen dem blühendsten Leben und dem nahenden Tod, die schmale Grenze ohne Breite, auf der es fick; nicht wandeln läßt. Vor wenigen Jahrzehnten noch wurde der Tag der Sommersonnenwende in vielen Gauen unseres deutschen Vaterlandes nach alten Volksbräuchen gefeiert: Freudenfeuer wurden auf den Bergen abgebrannt — Johannisfeuer -; mit Ringelreigen und ausgelassenen Liedern wurde der fröhlich begrüßt und verabschiedet. Weil aber alle Tinge an menschlichen Leben nur den Wert einer unbestimmten Größe haben, nur den Wert besitzen, den wir ihnen beilegen, so sehen wir Tausende von Menschen in kühler Teilnahmlosigkeit irgend einer Erscheinung gegenüber verharren, durch die wieder viele andere Tausende sich aufs tiefste^ ergriffen und begeistert fühlen. So hat auch das Fest der Sommersonnenwende, die Feier des Johannistages, ihre ehemalige Bedeutung in unserer nüchternen Zeit fach vollständig verloren: nur noch im Freimaurerbunde wird das Johannisfest feierlich begangen. Wenn unsere Vorfahren das Fest der Sommersonnenwende als religiösen Feiertag besonders weihevoll begingen, so hielten sie nur an einem Brauche fest, den fie^n pietätvollem Anbeuten aus ihrer asiatischen Heimat in Germaniens Eichenwälder mitgenommen hatten. So weit die Ueberlieferung zurückreicht, weiß sie zu berichten, wie auf allen Berghöhen des Landes Johannisfeuer aufleuchteten, den Beginn eines neuen Jahres verkündend. Ihre Flammen sollten Grüße sein von Stamm zu Stamm, von Land zu Land, und, vermischt mit dem Duft edler Opferlräuter, sollten sie die Welt reinigen von der schwülen, (giftigen) Luft des Bösen, sollttn sie der neuen Zeit des Guten und Schönen voranleuchleu, sollten |ic Opfer sein dem ewjgen Geiste des Lichts, Huldigungen an den freien Geist der freien Menschheit. Aber nicht nur das Jahr, auch den Tag haben die ältesten Kulturvölker mit dem höchsten Stande der Sonne, dem Mittage, begonnen. Die Babylonier und Aegypter fingen den Tag mit dem Morgen, mit dem auf- gehenden Lichte an. Tie Araber — und heute nock; die Juden — lassen den Tag mit dem Slbcnd beginnen, ausgehend von der Anschauung, daß zuerst die Finsternis gewesen und aus ihr das Licht geschaffen worden sei. So ist es biblisch. Der Gebrauch des heutigen Europa, die 24 Stunden des bürgerlichen Tages von Mitternacht zu Mitternacht zu zählen, kommt von den Römern her. Auf die geschichtlich feststehende Tatsache, daß die ältesten Kulturvoller der Erde ursprünglich den Tag mit dem Mittage, dem höchsten Stande der Sonne begangen und das Mysterium ihres Gottes- und Lichtdienstes allein im hellsten Lichte gefeiert haben, verweist heute noch der Brauch, Kerzen und Lichter in den Kirchen und Synagogen während des Gottesdienstes anzuzünden, als ein Symbol der in ihrem Höhepuntte am vollsten und wärmsten leuchtenden Sonne, ein Symbol der Herzcusreinheit. Es ist ein wunderbar schönes Studium, die innere Menschheitsgeschichte durch Jahrtausende von längst verschollenen Völkern Der Urzeit über die Völker der hellenischen und römischen Welt durch alle Wandlungen des Christentums zu verfolgen und so gleichsam den Fußspuren des Ewigen im Menschengeiste nachzugehen und das Bleibende im Vergänglichen, die Dauer im Wechsel auizusuchen und s. stzustellen. Ein weltgeschichtlich-psycholognmes Studium wird uns immer zeigen, daß nie uni) nirgends eine Anschauung, eine Idee, ein Gebrauch und ein Symbol, eine Erscheinung und Tatsache zufällig oder plötzlich auftauchte und wieder verschwand, sondern daß alles sich entwickelte, gestaltete und in andere Formen überging nach organischer Notwendigkeit, daß vom Beginn der Menschheit an der Drang nach dem Edleren, Schöneren und Höheren, der sich in dem Licht- und Sonnenkultus lunbgab, in äußeren Gebräuchen und Formen sich vererbte. Und alle Völker legten, die Tradition erweiternd, vertiefend und verschönernd, ihren persönlichen Ausdruck für jenen ewigen Mensch- heitsdraug in die überkommenen Sitten und Gebrauche hinein. Ter Anfang des Jahres liegt bei u:-:ß so tief, daß der Höhepunkt desselben sich fast ganz dem Blick entzieht. Und doch ist die Höhe des Jahres, der Berührungspunkt des hellpen Tages und cer hineinbrechenben Nacht, stets ein Augeuolick, der uns die Vinfalligieit des Lebens gerade da am augenscheinlichsten crlenncn lässt, wo das Leben in seiner vollen Kraft uns entgegentritt und am blutvollsten pulst. Wird es auch einen Zweck haben, daß wir leben? Wird es auch Früchte bringen, was im Frühjahr geblüht hat? Auf dem Hockmittag des Jahres steht die Statur in ihrer herrlich.ten und schönsten Pracht, mit der sich wendenden Sonne werden die Tage kürzer und die reisenden Frückste verkünden den nahenden Herbst, die köstliche Zeit der Ernte, bcr bald wieder im ewigen Wechsel des Stromes die Zeit der kalte Winter folgt. „Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann, Tie Nacht tritt ein, wo niemand wirken kann." Dies sei unsere Mahnung aus der Höhe des Jahres! Gr. * '* Tageskalender für Dienstag, 21. Juni: Stadt- theater: „Der Vogelhändler." Anfang 8 Uhr. * ** Die Landes-Universität hält ihr Jayresfest ain 1. Juli, vormittags !P/< Uhr pünktlich, in der neuen Aula ab. Das Programm der Feier lautet: 1. Einzug der Gäste auf der Wartburg, Marsch und Chor aus dec Oper „Tannhäuser" von Richard Wagner. 2. „Denn die Herrlichkeit Gottes des Herrn" aus dem „Messias" von G. F. Haendcl. 3. Festrede des 'Rektors. 4. Halleluja! aus dem „Messias" von G. F. Haendcl. 5. Jubel-Ouverturc von K. AU v. Weber. ** A u s b e nr Mi l i t ä r w o Ax n b la t t. Bizewachtln elfter B l o h in (II Hamburg) des Lcib-Drag.-Regts. (2. Hcss.) Nr. 24; die Vizcseldwebki Weber (Erfurts des5. Hess. Jnf.-Regts. Nr. L 8, M ouing er (Karlsruhe >, des Großy. Art.-Korps, 1. Hcss. Feldart.-Regts. Nr. 25, zu Leutnants der Reserve; — die Leutnants: Koch (Gießen) bcr Res. dcS Jnf.-Rcgts. Kaiser Wilhelm (2. Hess.) Nr. 116, Bcrn- harb (Gießen) der La.nblv.-Jnf. 1. Aufgebots, v. Iocben (Mainz) ber Landw.-Felbarr. 1. Aufgebots, zu Oberleut nants ber Reserve beförbert, letzterer zugleich zu ben Res.- Offizieren bes Grvßh. Art.-Korps, 1. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25 versetzt; die Bizefeldwebel bzw. Vizewachtmeister: Bullerbicck (Mainz), des 1. Hannvv. Jnf.-Regts. Nr. 74, Andre crc (Frankfurt a. M.) des Grvßh. Art.-Korps, 1. Hess. Feldart.-Regts. 9h:. 25.. und Grün (Wetzlar) des 2. Loth- ring. Feldart.-Regts. 9h. 34 zu Leutnants ber Reserve bc« förbert: Bichmann (Renbburg), Lt. ber Res. bes Leib- garbe-Jlks.-Regts. (1. Hess.) Nr. 115, Rocsle r (Mainz), Rittnr. ber Landw.-Kav. 1. Aufgebots, mit bei: Erlaubnis zum Tragen seiner bisherigen Uniform, F unckc (Mainz), Lt. bcr Lcmbw.-Fclbcrrt. 1. Aufgebots, ber Abschied bewilligt. Oberarzt b. Res. Dr. Münch (I Darrn stabt) .zum Stabsarzt, bic Unterärzte ber Res. Dr. B e r nullt (I Darmstadt) und Dr. Mayer (Mainz, zu Assistenzärzten befördert, — Oberleutnant Lorenz, Jnf.-Regt. 9h. 117, als Hilfslehrer zum 3. Informationskursus vom 20. bis 29. Juni bei der Jnfanteric-Scyicßsckmle kommandiert, — Oberstleutnant v. Wuns ch beim Stabe des 1. Badischen Leib-Grcnabier-Regiments 9h. 109 in Karlsruhe (zuvor Kom- manbeur bes 1. Bctts. Jnf.-Rcgts. Kaiser Wilhelm Nr. 116h mit ber gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt unb zum Kommanbeur pes Lanbwehrbezirls I Mülhausen i. E. ernannt. " Lchrerpcrsonalien. Ucbcrtragcn wurde dem Lehrer Friedr. Gläser zu Ebersiabt (Kr. Darmstadt) eine Lehrerstellc an der Gemeinbefchule zu Eppertshausen. — Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschulc zu Rainrod. ** Eisenbahngüterverkehr im Herbst. Die im Herbst jeden Jahres regelmäßig einiretenbc Steigerung des Güterversanbes wirb auch in diesem Jahre größere An- forberungen an ben Eisenbahnbetrieb unb bic Zuführung offener und gedeckter Wagen stellen.. Zur Bewältigung des stärkeren Verkehrs ist es nouvenbig, daß bic hierauf gerichteten Bestrebungen ber Eisenbahnveiwaltung allerseits Unterstützung finden. Hierzu ist es in erster Linie erforderlich, baß ber Beb ar f an Kohlen ufw. für den Winter schon während des Sommers bezogen, f eben fall 5 aber nicht ausschließlich auf bic Zeit bcr Rübcncrntc (Oktober bis Enbe 9cuüember) verschoben wirb, weil in biefer Zeit der verfügbare Bestand an offenen Wagen knapp zu werben Pflegt. Für ben Versand von Gütern in gedeckten Wagen ist es nach den Erfahrungen norwendrg, daß die großen Versendungen an Düngemitteln gleichmäßiger auf das ganze Jahr oder wenigstens einen längeren Zeitraum verteilt mcrbcit. Bei allen Wagenladungen muß außerdem aus die v o 11 e A u snutzungdcs Ladegewichts sowie auf bic schleunige Bc- unb Entladung der Wagen Bedacht genommen werben. ** Der K i n e m a t o g r a p h hat beim heutigen Programm- wechsel wieder ein paar hervorragende Nummern gebracht. Der Kunstfilm „Anno Domini 1000", das Jahr des Kometen, ist eine zeitgemäße Darbietung. Ter Film bringt den Besuchern des Theaters ein Trama, wie man vor Zeiten den Weltuntergang erwartete, und zwar in einer Vorführung, bic 1 Stunde in Anspruch nimmt. .Humorvolle Episoden icrgcn für Abwechslung, während ein farbenprächtiges Tonbild Am Rhein ben Schluß bildet. ** Das goldene Beruf s j u bä l äum beging in den letzten Tagen die 64jährige Hanbclsfrau Elisabetyc. Weber, geb. Pirr, wohnhafi in Großcn-Linben. Seit 50 Jahren hält bic Jubilarin nm Seltcrsweg in Gießen vom Frühjahr dis zum Herbst Obst feil. Die Jubilarin tarn nach ihrer Konfirmation als Gehilfin ihrer Mutter, welche auf bem Bürgersteig in der Witte des Selterswegs gegenüber bem Hotel Prinz Earl ihren Obftvcrkauf hatte, nack) Gießen. Sie verheiratete sich mit 22 Jahren unb führte bann ben Hanbel für eigene Rechnung weiter, verlegte aber ihren Staub an bas S-clterstor, wo sie bei Winb und Wetter 42 Jahre hindurch wacker ausgchaltcn hat. Bis zii ihrem 50. Lebensjahre hat Frau Weber den Weg von ihrer Heimat nach Gießen und zurück täglich zu Fuß gemacht, — es wird nicht soviel verdient, daß man die Eisenbahn bezahlen fann, pflegte sie damals immer zu sagen —, erst in den Letzten 14 Jahren hat die Frau sich die Eisenbahnfahrt gegönnt, die sie heute noch für einen Luxus hält. Tic Jubilarin hat ihre Kundschaft in allen Kreisen. Häufig hat man der Jubilarin in den letzten Jahren geraten, mit Rücksicht auf chr Alter den Obsthandel aufzugeben, aber davon will sie nichts wissen, sie meint, es würde ihr Tod sein, wenn jic sehen müßte, wenn ein Anderer an dem Platz sitzen würve, um Obst zu verkaufen. Wünschen wir der braven alten Frau, daß es ihr vergönnt sein möge, auch ihr diamantenes Berufsjubiläum feiern zu können. (.) Klein-Linden, 20. Juni. Am Samstag abend wurden in unserm Kriegerverein zum ersten Male die vom Hassiaverbanb gestifteten schönen Abzeichen für 25jährige Mitgliedschaft zum Hassiaverbaud aus- gegeben, und zwar erhielten diese Ehrung Friedrich Jung uno Ludwig Klingelhöser. Tie Versammlung beschloß bic Teilnahme am Bezirrsfest in Lonborf, am Fahnenweihfest bes Kavallerie-Vereins zu Gießen und an der Hebung der freiwilligen Sanitätstolonne Gießen, die am nächsten Sonntag bei Klein-Linden stattfindet. Zur Tcilnal)mc am Vete- ranen-Appell ju Tarurstadt meldeten sich zwei Veteranen. Beschlossen wurde ein zweimaliges Scheibenschießen; dazu sttsteten Preise: Schreinermeister Will). Volt, Bauunternehmer Karl Jung, Will). Weigel und L. Keil. Beim gestrigen Scheibenschießen wurden zwei von Weißbindermeifter L. Viehmann gestiftete Ehrenscheiben herausgefchossen. Die besten Schützen blieben Wilh. Klein und 'Ludwig Mandler. Beabsichttgt ist für den Sommer ein Ausflug zur Saalburg. < Lich, 20. Juni. Der Krieger- und Militär- Verein Hafsia hielt gestern,bei guter Beteiligung am Albacher See das übliche Probe schießen ab. Das eigentliche Preis-Scheiben schießen, das alljährliche Sommerseft des Kriegervereins, wird am nächsten Sonntag an derselben Stelle verauhaltet, während acht Tage darauf in Birklar des Bezirls- fest des Kricgervereiusbezirks L i ch stattfindet. — Die Zöglinge des F r a n k s u r 1 c r W a i f e u h a u f e s , die nunmehr schon seit 50 Jahren in zahlreichen Familien unserer Stadt untcrgebrodit werden, haben jedes Jahr einmal ihren besonders guten Tag. Eine alte, dem Waisenhaus überwiesene Stiftung ermöglicht es, daß ben Kindern jährlich ein großes Vergnügen durch ein Fest bereitet wird, auf dem u. a. kostbaren Speisen und Leckerbissen auch nie der Reisbrei auf der Speisekarte sehlen dars: so war cs der Wille des wohltätigen Spenders. Das sog. „Reisbreifest", au dem immer auch Frankfti^ter Freunde des Waisenhauses, sowie die Lehrender Zöglinge teilnehmen, wird dieses Jahr am Mittwoch auf dem S ch i f f c n b e r g abgehalten. - Trotz der guten Futter- aussichten und der reichen Heuernte wurden bei der Grasocr fteigcrung auf den Stiftswiesen verhältnismäßig hohe Preise erzielt. Es wurden bis zu 60 Mark für ben Morgen bezahlt. P. Schlitz, 20. Juni. Ein Unfall, der leicht schlimme Folgen haben konnte, ereignete sich hmtc morgen an dem Bahnübergang an der Staatsstraße nach Pfordt. Der ^bots, v 1 vts, ,u ^eich >,- -l ?u öen ^lar) des')'^>! 1 der ‘ft«?" ^ie, 1 « fei??* k I ÄZrl »Ä* >Ä: fei s fe S-dilch-, s?ÄlS® ■u-*lhehi( 9ct he ^gestellt und lulhausen i. g,7. wurde bem! Man*) enu Eppertshausen - lcl)rec r» besetzend J i mt ob. im Herbst. K 1 ■tetenbc Steigermy I * größere An" lnVic Buf^run: 1: m Seroiltigung bt= 1 5 die hierauf gcridC Gattung allersei!- " rilcr X'inic erfordci- iw- für den Knic- öezogcn, jedenjall:- 'er Mbenerntc (£f wird, weil in dich, m Sagen knapp p. Wern in gedeckter norwendig, daß du millrln gleis r wenigstens ciner Bei allen Vager> fl-, Ausnutzungdc: J inige Be- und i» ■ i werden. n heutigen Lrogramr .: mmern gebrachl. In 1 c des Kometen, ist eine 4 gt den Lesuctim t> .■ cn den Scltuntergimg die > ; stunde in । für Äbwechslnng, roöi icin den Schluß bilbe biläum beging r 'M^iau WM- ttfjeii'Sinbcn. er ltersweg in (Üiefifn eil >Ww\ , Mur \W Buttel i itte de> Selteiswegi >n Lbjtverkauf hüllt 22 fahren und Mi ) iueuer, »erlegte oh. j 1 sie bei Wind E gehalten hat. L>s zr, x den Leg von qm । b zu Fuß gemE -. . an die InienbahnH r zu sagen - erW ,d) die (xyenbakiM cn Luxus hält. Lien Meisen. haM < Jchren geraten, r ibcl aufzugeden. o. nt, es wurde ihr i ein Anderer an d rufen. Wünschens gönnt sein mogeS- ern zu können. Am SaMA i zum eilten >1- en Abzeichen !- »W w'" heraueyi^eilir. unb.2"6”*8^* | AnsMö^ ,r' und jf ’«■ en ftf it^^f ' 11 1 rktzSÄr ,w Ln bei m ^(|]( 5 S3«Äv* . >>. Bernhardt, Klein-Linden. 2705) Schöne groste 3-Zimm.-W. im 1. St. mit allem Zub. p. 1. Juli zu oerm. Dammstr. 48 v. I 2 Zimmer | 3126, Schöne 2-Zimmer-Wohnung Ludwigstr. 64 per 1. Juli, auch sp. zu vermieten. Zu er fr. Ludwigstr. 64 im Laden. 3425] 2-Zimmer-Wohn. p. 15. Juli zu verm. Näh. Wolfstr. 111. [ Verschiedene^ \ 33631 Kaiser-Allee 15 'Mansarde m. Zubeh. u. Gas p. 1. Okt. ob. früh. z. verm. Anzusehen vom L Juli ab. Sclteröwca 39 (Eing. Goethe- straste) schöne 3—4-Zimmerwoün. zum 1. Juli zu verm.______[05048 Ö5162] Kaiser-Allee 15 'liebenhaus Zimmer für einz. Frau zu verm. | Möbl. Zimmer | 05165] Schlafstelle zu vermieten. _________Teuielslustgärtchen 9. 05I50J Möbl. Wohn- u. Schlafzim. in ruh. schöner Lage mit sep. Ging. zu verm. Friedrtchstraste 13III. 0106-| Sch. möbl. 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Juni, findet groste Ertra-Vorstellung statt mit darauffolgendem Sommerfest mit Ball in sämtlichen Räumen des Kolosseums. _____Es ladet ergebenst ein Dir. Albert Navvmauu. iimMWß Bahnhofstr. 54 Bahnhofstr. 54 Pathe Journal, interessante Wochen-Ueberftcht zu Herzen gehendes Drama. Kurzer Inhalt: 1. Sein Bruder ist total verkommen. 2. Der Mensch sinkt immer tiefer. 3. Das Opfer eines Bruders. 4. Mein Gefangener ist geflüchtet. 5. Gerettet, — aber um welchen Preis? — Ich hoffe, es wird nicht umsonst geschehen sein. 6. Eine Gelegenheit, alles wieder gut zu machen. Im Zeitalter d. Rollschuh zum Wälzen, alles rollt Der Pfeil als Bote, kolor., spann. Jndianel>Drama Heidepriem hängt die Gardincnstauge ans humoristisch Anno SOOO, das JaUw des Kometen dramatischer Kunstftlm ersten Ranges Schlechte Augen, "Dl°$ Am Rhein, TölM. 05147 Steins Garten. Freitag den 24. Juni 1910 4. ^^©nnement-SlonzeH aiisgefilhrt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) 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