'Mannschaft. Menet Kausmannschas-, 'lag von 600 Mark JE °» ben Engem AhMS siehe ^»mutter, neu: 2302 pendinm orins 'essen a -QnbeSuniDerfüät. 65667 serleitung in bcr Vah». »rderlichen Arbeiten um werben. ingungen liegen während 'wer des Unterzeichneten, i, woselbst bic Angebot n und postscei bis vormittags 10 Uhr, 8"/. rbern bleibt vorbehalle. tot beS ÜteiffS Siege MMM. Ration m ber Untern ujorderlichen Arbeiten un) m werben. ngen unb AngebotSunl/ des Unterzeichneten ofin .aselbst käuslich erroorb«: hrift versehenen Angeboi: vormittags 10 Uhr, n woselbst bic Erössnm 'vorbehalten. Zuschlag'' .ektor des -»•- (D9, D*. luabteilungW^ ättew® StfST, Farben Vivo ilt .grossbandln”? o en TeleP-“3” Nr. »0 Erstes Blatt 160. Jahrgang Dienstag IS. Aprll 1010 ■ffiiofcfrtwr Änram^rM wittfchastliche Seitfragen B A8 B8i Mr 'v BI w Nö " Chefredakteur: A. Goetz, ^erusprech- Anschlüsse: UM ® J Verantwortlich Mr den ilic die Redaktion 112, _ w e * < ** politischen Teil: August ;UU General-Anzeiger für Oberhessen WW die Tagesnummer Hofationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch und Sleindruckerei R. Lange. Reöaftion, Lrpedltion und Druckerei: rchulstrahe 7. !^zeigemeä? H."Äck. bi3 vormittags 9 Uhr. ’ _____________ J________________ Die heutige Nummer umfofet 10 Seiten. Ernste Ereignisse im äuherften Osten? 2Iuy China lommen wieder einmal ernste Nachrichten, die sich in ihren folgen nod) gar nicht überblicken lassen. In bcr .yaiLptftaiit bcr Provinz Hunan, Tschangscha, haben bic Eingeborenen bic fremdländischen Missionsgobäude angegriffen, dann aber auch den Palast des chinesisckfen &ou- Dcrneur-3, in den sich die Missionare geflüchtet halten, niedergebrannt und des weiteren alle den Ausländern gehörigen Gebäude, ja sogar das japanische Konsulat, zer stört', wobei 6000 und Aivar europäisch geschulte chinesische Soldaten zu den Aufrührern übergingen Für den Augen blick ist aus den Dorliegenben Meldungen nicht ersichtlich, ob sich diese in erster Linie fremdenieindliche Bewegung auf Tschangscha beschränkt, oder ob sie nicht schon die ganze, 23 Milttonen Einwohner zählende Provinz £unart ergriffen bat. Daß aber diese Gefahr jedenfalls besteht, geht daraus hervor, daß England, Frankreich unb Japan bereits Kriegschiffe nach Hantau abgeordnel haben und der Befehl ergangen ist, nickst nur Tschangscha selbst, sondern auch die 'Missioiisstationcn der ganzen Provinz .Hunan zu räumen. Von Gegenmas;regeln Chinas dagegen Der lautet nur, dafz ber Vizekömg von Hupek ganze 2000 Mann Soldaten ab gesandt habe, sich im übrigen aber die chinesischen Beamten außerstande erklären, die Fremden in Hunan an ihrem Leben und Eigentum zu schützen. So ist die jetzige Lage also derjenigen vor den Box'erunruhen höchst ähnlich. Tie chinesischen (ringeboreneu erheben sich gegen die in China durch Verträge zugelassenen Fremden und suchen sich zum Objekt ihrer Angriffe die europäischen Nissionsanstalken aus, die ihnen aus religiösen, nationalen und teilweise aum wirtschaftlichen Gründen verhaßt sind. Aber über diese M issionsanstatten hinaus richtet sick) oer jetzige Aufstand in der Provinz .Hunan auch gegen die fremden Niederlassungen unb Zollämter unter der schon lange im China von Ohr zu Ohr lausenden und von zahlreichen Geheimgesellschasten als Programm ausgestellten oarole: China den Chinesen. Er wendet sich aber gleichzeitig auch indirekt gegen die chinesische Regierung, bic diese fremden Missionare ins Land ließ und China dem .'-anbei und Einfluß ber europäischen Kulturmächte öffnete. Eine solche Erhebung toärc nun, zumal wenn sie auf eine einzelne Provinz beschränkt bliebe, nicht weiter gefährlich. Aber das ist es ja gerade, lvas schon die Boxer- nnrnhen so bedenklich machte, daß die chinesische Regierung nicht in der Sage ist, sie aus eigener Kraft nieberznwerfen, sondern, wie schon bei den Boxerunruhen, auch jetzt bei ben auswärtigen Mächten Hilke juchen muß. Schon damals wagte sie es nicht und'wird es wahrscheinlich auch diesmal nicht wagen, sich offen aus die Seite ihrer fremden .Helfer zu stellen, um bic 400 Millionen Chinesen nicht noch weiter zu erbittern; sie wird auch diesmal voraussichtlich eine zweideutige Haltung einnehmen, wenn die auswärtigen Mächte sieg veranlaßt sehen, m Hunan Truppen zu landen, und die Geheimgesellschaften ber übrigen Provinzen nerben bann Der।unbigen können, daß bas chinesische Reich von ben Fremden wieder einmal" bedroht wirb unb daß man sich im Cinverstänbnis mit der Pekinger ^entraircgieniiig zum Sckmtze der bedrohten Religion, Sitte und Nationalität bewaffnen und bic Fremden allerorten ausrotten müsse. Tas sind natürlich äußerst trübe Aussichten, die dadurch nickt besser werden, daß China inzwischen den Weg zu Reformen eingeschlagen hat. Tenn gerade dieser Uebergang Dom allen zum neuen schwächt die Gewalt ber Regierung und versetzt das Land selbst in eine Unruhe, in eine Art fieberhaften Zustand, ber nicht noch durch Aufruhr verschlimmert werden durste. Auf der einen Seite die Reformer, denen bic Erneuerung Chinas nicht schnell genug geht, auf der anderen die Anhänger des alten Regimes, und zwischen ihnen die schwächliche, vermittelnde Regierung unter einem in ben Knabenschuhen stehenden Kaiser. Dazu aber kommen noch Streitigkeiten im Kaiserpalast in Peking selbst, wo eine Nebenjrau des Kaisers Tungscbi und die Witwe des 1908 gestorbenen Kaisers Kuangsü sich um die Erziehung des jetzigen jugendlichen Kaisers Hsü- angtung zaillen und so das Mandschulager in zwei feindliche Parteien trennen. Nimmt man noch hinzu, daß die regierende Maiidschulaste sich bei den Chinesen absolut keiner Sympathie erfreut, sondern daß diese jetzt mehr als je danach trachten, das Mandschnjoch abzuschüiteln, so sieht man, daß China sich augenblicklich und noch auf längere Zeit hinaus in viel zu großen inneren Schwierigkeiten bejinbet, um einen Aufstand siegreich überwinden zu können. So wirb angesichts der Empörung von Hunan, wenn nicht in China alles drunter und drüber gehen soll, fremder Wasscnhilfe bas Wort geredet werden müssen. Hier aber erhebt sich die Gefahr, daß, wenn die Maiidschudynastie zu diesem Auslunftsmitrel greift, sie sich in China noch unbeliebter macht, und daß die Empörung gegen sie so groß wird, daß, wo nicht mit einem Sturz ber Dynastie, )o doch mit einem gewaltsamen Thronwechsel zu rechnen ist. Weiter wird man sich der Lechrchtnng nicht verschließen lünnen, daß, wenn die Mächte in China ein- ]d>reiten, es bei der Verteilung bcr ihnen dafür zu gewährenden Konzessionen zu Ci'ersüchleleien zwischen ihnen kommt, die nur zu leicht zu kriegerischen Wirren zwischen allen in Lstasien interessierten Mächten führen können. Wir haben daher, wenn es nicht bald gelingt, den Aufruhr in Hunan zu dämpfen, mit Ereignissen im äußersten Osten HU rechnen, bic ber asiatischen Politik ein überaus ernstes Gesicht geben können. Schanghai, 18. April. Tic ch i n c s i s ch e n T r u p p e n - D e r Ü ä r t u n g c n iirb in Tschangscha cmgctroffen. Der Aufruhr Hal nachgelassen. Die Zollämter sind zerstört. Die drei Europäer, bic bei dein Zusammeuitog einer Tschunle mit dem englischen Kanonenboot „Thistle" ertrunken sind, waren spanische Augustincrmönche, darunter Bischof Perez von Nordhunan. London, 18. April. Wie das Rcutersche Bureau aus H a n k a u meldet, herrscht nunmehr in Tschangscha Ruhe. Der Schatzmeister der Provinz übetnamn die Leitung der Geschäfte. Wilhelmshaven, 18. April. Ter Dampfer „Patri- c i q" trat heute mit einer 110 0 Kopf Harten Besatzung für das rlreuzergeschwader die Ausreise nach Ostasicn an. Sie Arbeit an Ser preußischen wcihlresorm. :: Berlin, 18. April. Ter Wahlrechts aus schuß des preußischen Herrenhauses setzte heute die Beratung der Vorlage fort. Tie Sitzung dauerte von 11 Uhr vormittags bis gegen 6 Uhr abends. Zur Beratung wurden die §§ 5—8 gezogen. Ter 8 o, welcher bestimmt, daß für je 2öO Einwohner ein Wahlmann gewählt werden soll, daß jede Gemeinde (Gutsbezirk) in der Regel einen Stimmbezirk bilden und daß Gemeinden (Gutsbezirte) von weniger als 750 Einwohnern vom Landrat mit einer oder mehreren benachbarten Gemeinden zu einem Stimmbezirk vereinigt werden sollten, daß größere Gemeinden aber von der ('kmetnbo Verwaltungsbehörde in Stimmbezirke geteilt werden, tvurdc unverändert angenommen. Im § 6 wurde eine Abänderung nach der Richtung einer Vergrößerung der Steuer dritte lungsgebiete beschlossen. Tie Jasiung des Ab geordnctenhauses enthielt in diesem Paragraphen neben berjogen. Maximierung bic Bestimmung, baß bic Wähler nach ihrer steuer Icistung in drei Abteilungen geteilt werden und auf jeder 'B- tcitung ein Tritte! bcr Gesamtfumme bcr Steuerbeträge aller Wähler fallen soll. Zu § 8, wclcknr die Privilegierung von Wählern, ben sogen. Kulturträgern, enthalt, lagen mehrere A b - änderungsanträge vor, die aber sämtlich ebenso wie die Regierungsvorlage abgclchnt wurden, unter dem Vorbehalt, in der zweiten Lesung hierauf zurückzukommen. Tic Beratung wird morgen Dienstag fortgesetzt_________________ - Der Kaiser in Homburg. Homburg v. d. H., 18. April. Der Kaiser unterzog heute vormittag 98/4 Uhr den Entwurf der Supraporta auf dem hiesigen Bahnhofe einer erneuten Besichtigung unb {ab darauf baß Modell des Aussichtsturnies, ben der Homburger TaunuSklub in Gestalt eines altrümischcn Wachtturmes auf dem Merzberg zu errichten beabsichtigt. Um 41/, Uhr nach- nutlagß fuhren die Majestäten, Prinz Oskar unb Prinzessin Victoria Luise nebst Gefolge auf bic Saalburg, gingen von hier auf den Marmorstein, wo ber Tee genommen wurde, unb bann weiter nach Goldgrube, von wo die Rückfahrt erfolgte. _________________________ poUtische Lcugesscharr. Verwaltungsreform unb Technik. Zu wenig Beachtung ijat, )o schreibt die „Deutsche Vollsw. Korrejp.", bisher in der Tagespresse ein Beschluß gesunden, den kürzlich eine größere Versammlung von rheinischen Ingenieuren in Düsseldorf gefaßt hat. 2ort hielt Ingenieur Dr. K o 11 m a n n, Ems, einen Vortrag über hie Wünsche des Ingcnieurstandes zur Verwaltungsreform. Wenn die öffentliche Verwaltung Dazu berufen ist, bic Kräfte ber Nation zum besten bcr Gesamtheit zu entwickeln, bann hätte heute der Ingenicurstand viel zu wenig Einfluß auf bie Verwaltung. Außerdem aber spielt heute bic Technik im Staate wie in jeder Kommune eine so große Rolle, daß der Techniker mit au ber Verwaltung teil' nehmen müsse. Die Versammlung faßte bann bic folgende sehr beachtenswerte Entschließung: „Eine durchgreifende Vcrwallungsreform ist nm möglich, wem. sic der technischen Arbeit eine ihrer Bedeutung im gesamten öffentlichen Leben cittfprechende Stellung und demgemäß den höheren technischen Beamten in der öffentlichen Verwaltung in erheblich größerem Maße als bisher selbständige leitende Stellungen cinräumt. Tie technisch-wissenschaftliche Vorbildung muß für bic Anwartschaft für ben gesamten höheren VcrwaltungSbienst als völlig gleichberechtigt mit den übrigen atademMen Vorbilbungen, besonbers bei heute zum ydheren Verwaltungsbicnsi allein bc rcchtigcnben juristischen Vorbildung anerkannt werden. Temge- maß fordert die Versammlung, baß ben Technikern mit abgeschlossener Hochschulbildung an allen öffentlichen, staatlichen wie städthcheu Verwaltungen bereits jetzt Gelegenheit zur Ausbildung für den Verwaltungsdienst geboten werde, und spricht die Hofs- nung aus, daß auch die größeren privaten Verwaltungen Gelegenheit zu solcher Ausbildung bieten werden. Die Versammlung bedauert es lebhaft, daß in der Irnmediattommisfwn für die Reform der inneren Verioaltung in Preußen Fein Vertreter des Ingenieurslandes Platz gefunden hat: ste würde cs dankbar begrüßen, wenn dem noch nachiraglicl> abgehoben werden könnte. Darmstädter Religionsgespräche. Am Samstag abend war Pror. 2t. Arthur Drews auf Cliiladung des Tcutfchcn Monistcnbundes nach Darmstadt ge- lonunen, um einen Vortrag über die „Christenmythe" zu hallen. Als um halb 9 Uhr der Vorsitzende des Deutschen Mo- uistenbuitdes 5)ernt Pioi. Tr. Drews baß Wort zu seinem Vortrage erteilte, hatte sich ein Publikum von einigen hunbcrt .vierten und Damen versammelt. Ter Redner ging nach den '•ieuen Hess. Volksbl. zuerst auf die Frage ein: Beweisen die paulinisä'm Briefe einen historischen Christus? Ter Christus bc5 Paulus ist ein übernatürlick)^ Wesen, das an der Schöpfung der Welt mitgewirkt hat, zur Erde gekommeu ist, eilt „Zucht- meister" war uittcr das Gesetz getan. Er trat in eine Well des falsches und gab mit seinem "Tode ein Beispiel der ganzen Menschheit - das Beispiel der „Selb st Opferung". Er ist Der Mittler zwischen Gott und der Menschheit, der Retter aus ttc Hiustcruis des irdischen Daseins, er ist bei Paulus der Goll- Mensch. .Ebenso wie bei Philo, einem Historiker, ist bei Paulus Christus nur eine Idealfigur, bic Personifikation der Kraft des Guten. Schon Marduck soll nach alter Anschauung auf die Erde gekommen sein als Mensck>enetlöser. Tieselbe Anschauung findet man bei ben Griechen, die einen Hetaklid, einen Jason verehrten. 3n Votberasicn existierte öer Glaube, dessen Mllelpunkt der Ceiland war, auf ben man als ben Erretter wartete — bcr ersehnte Messias. .TaS finden wir bei T-aniel, in bcr Heibcuwelt ebenso, unb es erklärt sich aus ber alljährlich absterbenbeu unb sich wieder verjüngenden Natur ber Glaube an ben göttlichen Tohn, der in bic Unterwelt geht, bort mit dämonischen Machten tämpfi, siegreich wieder hcrvorkommt. Dieser Glaube ist uralt. Paulus bat nicksts über die persönlichen Schicksale Jesu berichtet, obgleich er mit dessen Jüngern in Verkehr stand, von denen en Christus haben wegen ber Verbreitung des Christentums. Hauptsackze ist aber der Glaube an Gott, der Glaube an ein bestimmtes Ziel. Tos rann man, auch wenn Christus nicht gelebt hat, denn wickstig ist die Idee, das Ideal, das er ver- lörDert und nicht seine Person. ^Ter Vorsitzende des Monislenbundes dankt darauf dem Redner tür seinen Vortrag, an den sich nunmehr eine lange Aussprache «nichließt. Erster Redner war Pfarrer D. Waitz - Darmstadt, der u. a. ausführte: Ter Vorcrag hat uns viel Interessantes geboten. Vor allem durch den Gegenstand, aber auch durch die Art uud Weise, wie dieser Gegenstand vorgetragen worden ist. Manche haben viel Neues gehört. Obwohl diese Hypothese keine neue ist, wird sie doch von bcr Wissenschaft alS unhaltbar zurückgewiesen. Tie theologische Wissenschaft, auf bie Proi. Tr. Drews nicht gut zu sprechen ist, isteinigindcrGeschichtlichkeitundderPersönltch- feit Jesus. Selbst Gegner der Theologie wie der jetzige Sozialiftenführer Tr. M a u r e n b r e ch e r bekennen sich hierzu. Tas Ehristentum als eine anonyme Geschichte zu dokumentieren, alle diese Versuche schießen über das Ziel hinaus. Prof. Dr. Drews stellt die Hypothese auf, daß Jesus Christus, von dem wir aus den Briefen des Paulus und aus den Evangelien wissen, bie bcr Vorrebncr als nicht richtig ansieht, keine geschichtliche, son- bern eine mythische Persönlichkeit gewesen sei. Ter Heilanb sei nur gcrabc unter dem spezifischen Namen Jesus in vorchristlichen Sekten geglaubt unb verehrt worden. Wir werben ba auf jüdische Setten hingewiesen. Es ist Damit aber noch immer kein Beweis gebracht. Wenn in ben vorchristtichen Sekten nicht der Nachweis erbracht werden kann, dann gibt es auf die Frage, wo Paulus beit Namen Jesu her hat, die eine Antwort, daß es einen Jesus von Nazareth tatsächlich gegeben hat. Ist das aber richtig, dann stürzt bie Hypothese des Prof. Tr. Trews in sich zusammen. Pfarrer W. Klauke-Frankfurt stellt sich auf Drews Seite und fuhrt Weller aus: Wir brinr" " unseren Kleinen schon int Unterricht bei, daß Die 'Zahl nie eia Beweis Der Wahrheit ist. .Es können Millionen etwas glauben, und cs braucht immer noch nicht bewiesen zu sein. Ebenso wie es Die Quantität nicht tann, kann eS auch nicht die Autorität. Tstiß die liberalen Theologen anderer Ansicht in dieser Frage sind, wissen wir alle. Wenn auch ein großer Mann in Nazareth gelebt hat, der dem eoattgelischeu Bild als Muster gedient hat, so besagt daS gar nichts für unsere Stellungnahme in religiösen Angelegenheiten. Tas Christentum ist eine christliche Religion, nicht aber eine Jesus-Neligiou. ,Mag Jesus gelebt haben oder nicht, kein Mensch kann sagen, daß der biblische Jesus der „erwartete Messias" gewesen ist. Die zitierte Szene int Garten Getshmiane kann keinen Anspruch auf besondere G-cschicklllickckeit besitzen. Alles fällt in sich zusammen. Es ilt ein Irrtum, wenn vielfach von Theologen vorgeführl wird, daß die Aufhebung der Sklaverei auf das llonto des Christentums zu setzen sei. TaS uriprüngnu.c Christentum hat sich nut solchen rein naturellen leine Schande, sich van einem Fachmann belehren zu lassen. Wir haben viel Anregung durch den Abend erfahren — die Hypothese sinkt vor der simplen Philosophie. 'Reicher Beifall.) Ter Vorsitzende des Deutschen Monistenbundes gibt darauf die Erklärung ab, daß der Monistenbund sich von Anfang an mit der These des Pros. Dr. Drews nicht identifiziert hat. Prof. Tr. Trews spricht fceni Vorredner zuerst feinen lief gefühltefteu Tank aus. Allerdings hat er mich hier ober auck heiunti-igcvutzt wie einen Schutbubei: Er hol mir Mollcg gehauen über das Alte Testament. Ich betone nur, daß ich im Vorwort meines Buckes mich selbst als einen Dilettanten bekannt habe Ich wollte Die Ergebnisse, die noch zerstreut Vorlagen, zu einem gesamten Ucaerblis. des ganzen Problems zusammenarbeiten. Prof. Gunkel jagte in liebenswürdigstem Tone zu mir: Wenden Ate sich Ausland *♦ V. H.-C., Zweigverein Gießen. Die erste Won- genannten allgemeinen Zwecken dienen soll. Leichsenringes gesunden, rt. Außerdem wurde ein in kurzen Worten Schwierige Landung. Regen hat mit einemmal ba§ Aussehen unserer Fluren seldec. So schön hat noch selten die Winterfrucht gestanden, erscheint, können nrir nicht einstehen. Die Red. schiffahrt" eingehend dargetan ist. Die Untersuchung der Hülle, die einige Herren vom Morgenstunde die Aussprache. Für die Richtigkeit des Berichtes, der manchmal sehr unklar stitutionen vorgelegt. . A . Die türkische Kammer beschloß mit 146 gegen 43 stimmen, die Dauer des Dienstes im Heere aus 25 Jahre estzusetzen, wovon drei Jahre bei der Fahne abzuleisten sind. Die Dienstzeit bei der Marine wurde aus 18 Jahre festgesetzt. Nach amtlichen Meldungen aus Prischtina ist die Ruhe Ballon „Erfurt", der gestern in Arnstadt ausgestiegen war, gestern nachmittag in der Nähe von Bitterfeld eine sehr i ch w i c - wie dieses Jahr. Zwischen den grünen Fluren btc blühenben rigc Landung. Zwei Insassen des Ballons wurden aus der heit (!, erkennen, daß das Unglück nicht durch einen Blitzschlag herbeigesührt wurde. Ter Ballon ist infolge der in der Nacht zum Sonntag herrschenden Gewitter in eine starke Luftströmung geraten und nach unten erlangen waren, haben sich nach Mitteilung des Gewerk« chaftsbureaus von insgesamt ^Unternehmern, welche Bauarbeiter beschäftigen, nur 43 an der Aussperrung beteiligt. Ausgesperrt sind 361 Maurer, 41 Bauhilfsarbeiter und 30 Zimmerer. 53 Poliere, 326 Maurer 'und 310 Bauhilfsarbeiter sind nicht ausgespcrrt. Von unverheirateten Aus- gesperrten geht ein großer Teil nach Limburg und dem Dillgebiet, wo eine Aussperrung bisher nicht statt- der zugleich vier Menschenleben forderte, ist noch immer nicht recht aufgeklärt, ist aber nicht zuletzt in der Waghalsig leit und Unbesorgtheit dec Luftschiffer zu suchen, ivie in der heutigen Abhandlung „Wetterdienst und Lustgedrückt worden. Die Insassen versuchten durch Auswersen von Ballast aus dem Bereich des Gewitters zu kommen. verändert. UebecaU frisches Grün, üppige Frucht- und Klec- Steinobstbäume — das gibt unserem Tale ein reizende? Bild. Die Aussichten aus Obst, besonders Aepfel, sind ganz vorzüglich — wenn nur der Mai keine Fröste bringt, die gerade in unserem nach Nordost offenen Tal sehr ge- ährlich sind. L. Friedberg, 18. April. Auf sämtlichen Baustellen, und deren sind nicht wenige, wird von Nichtorganisierten Arbeitern gearbeitet. Die Ruhe ist nirgends gestört worden. Die Bauunternehmer sind den allgemeinen Bc- chlüsskn beigetreten, sind aber jederzeit zu einem ehrlichen Frieden bereit. = Darmstadt, 18. April. Bei der hiesigen Hunde- Erfurt, 18. April. Wie jetzt bekannt wirb, hatte der Deutsches Ucicb* Der Bundesrat stimmte in seiner heutigen Sitzung dem Entwurf eines Gesetzes über die Errichtung eines Kolonial - Konsulargericytshofes zu. Ein Entwurf betreffend AbänderungderBestim- m u n g e n ü b e r d a s R e i ch s s ch u l d b u ch ist dem Reichstage zugegangen. Es handelt sich hauptsächlich um Erleichterungen bet' der Eintragung und bei der Löschung von Beträgen in das Schuldbuch. Der Reichskanzler übernahm den Vorsitz im Ehrenausschuß der O st m a r k e n a u s ft e l l u n g Posen 1911. Staatssekretär Dr. Delbrück leidet an rheumatischen Schmerzen an einem Fuß und hütet auf ärztlichen Rat das Zimmer. Es ist begründete Aussicht vorhanden, daß die Krankheit, die nur leichter Natur ist, in einigen Tagen überwunden ist. Tie königlich bayerische Regierung begab am Montcüg nachmittag eine 4 proz. bis 1920 unkünd bare Staatsanleihe im Betrage von 75 Mil - lionen Mark, und zwar 40 Millionen Eisenbahnanleihe und 35 Millionen allgemeine Anleihe an da-Z seitherige bayrische Konsortimm zum 5turfe von 101 pEt. ES ist beabsichtigt, die Anleihe demnächst zur Zeichnung auszulegen. Tie „Nordd. Allg. Zeitung" schreibt: Zum deutschen Gesandten in Lissabon ist der bisherige Gesandte in Santiago de Chile, Freiherr von und zu Bod- mann, in Aussicht genommen. Aus Stadt und Land. Gießen, 19. April 1910. •• Die Sterblichkeit in Hessen war im verflossenen milden Winter recht gering, wie aus der nachstehenden 1 ebersicht hervorgeht. Es starben nämlich Personen: im letzten November 1450, Dezember 1447, Januar 1477, Februar 1527. Verein für Luftschiffahrt-Bitterfeld vorgenommen haben, läßt nach einer Trahtmeldung aus E s ch w e g e mit Sicher- Reinhold S ch r e i n e r, der am 10. April in der Kaiser-Allee von der elektrisch en Bahn ab sprang und sich da- des Untersuchungsausschusses bestätigt sich die Annahme, bei eine Gehirnerschütterung zuzog. daß der Ballon durch Blitzschlag zerstört wurde. Die ? Steinh eim, 17. April. Gestern vormittag geriet Leiche des Kaufmanns Lust zeigt an der linken Wange das vierjährige Söhnchen des Schmiedemeisters Fischer unzweifelhafte Spuren eines Blitzes. Auch das Holz der von hier unter ein schwerbeladenes Holzfuhrwerk und wurde Gondel weist Brandspuren auf. Gestern abend imirben über fahren. Das Kind erlitt bedeutende Verletzungen noch Kleidungsstücke Lufts und Leichsenringes gefunden, an einem Bein, so daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen die zahlreiche Brandspuren trugen. Außerdem wurde ein werden mußte. Teil des durch einen Blitzschlag vom Ballon abgetrennten X 9iib da, 18. April. Gestern fand in Krafts Saal- Ventils gefunden. Der Ventildeckel wird noch immer bau eine Familienunterhaltung des Gemischten Chores vermißt. In später Abendstunde wurde auch der Ballonrina Nidda statt, bestehend aus Chorgesängen, Solls und Theater, gesunden und entdeckt, daß em Blitzschlag tnchn hineinfuhr. £cr Gboc, bet ,-it 18 Jahren besteht und schon manche =„ Tn gestern ne n.wmehr barlregcn. .90< J^t den'gleichen Mana.en erlagen ben^arllheiten ber dltmilngsorgane 102, bczw. Io6 Perionen. Tie Januar- schätzungsweise gemachten Angaben. Während von der «Sterblichkeit dieses Wahres mit 1477 Personen ist die niedrigste Arbeitgeber-Organisation bisher genauere Ziffern nicht zu eit langen Jahren. , ' ' n**’—e Gießen, T. Söllne r-Friedberg. R. B. Darmstadt, 18. 2lpril. Sämtliche, dem deutschen Arbeitgeberbund angehörenden Maurer- und Zimmerergeschäfte von Darmstadt und Umgebung (Eberstadt, Griesheim und Traisa) haben seit SamStag ihre Geschäfte geschloffen. Im ganzen sind 560 organisierte und Nichtorganisierte Leute, nämlich 330 Maurer, 170 Taglöhner und 60 Zimmerer zur Entlassung gekommen. Ungefähr 50 Poliere und eine Anzahl Lehrlinge werden weiter beschäftigt. Die Bautätigkeit liegt zurzeit sehr darnieder und dort toieöcr hergestellt. Das Kriegsgericht hat feine Tätigkeit m Darmstadt sind soeben nur zwols Wohnhäuser m ungrif begonnen; der Oberkommandant ist in Prischtina eingetroffen. Der Ministerrat beschloß, weitere Beruhigungsmaßnahmen einzuführen, darunter das Verbot des Waffentragens, die Eröffnung von Schulen und die Schaffung von Gerichten. ** Zur Saalbau frage wird uns geschrieben: Hie Theater, hie Saalbau! war bis vor wenigen Jahren die Losung, je nachdem man sw) mehr interessierte für „die Bretter, die die Welt bedeuten", oder für die Errichtung eines Saalbaues, der mehr allgemeinen Zwecken dienen und gesanglichen und musikalischen, geselligen und volkswirtschaftlichen Veranstaltungen (Ausstellungen und bergt) eine Stätte bieten sollte. Die Theaterpartei )icgte, und heute erhebt sich in der Süd-Anlage als „Denkmal bürgerlichen Gemeinsinns" eine der schönsten Zierden unserer Stadt, unser herrliches Etadttheater. Tic Saalbaupartei gab sich in die Verhältnisse; im Stillen aber arbeitete man emsig weiter, um chließlich doch noch das gesteckte Ziel zu erreichen und die Mittel tauben, bk ^t-venbigfeu bet fcndttunt, Banes oben — „ ÄÄW Älta Sa Tb at r Turnhalle unb eimeIne längs des Seenbachtales hinführte. Ans dem Petershainer .Hoi Aula, Theater, Turnhalle und emzelne Frühstücksrast gemacht und dann nach einer hübschen Wau berung über Kölzenhain und Langwasser Ulrichstein erreicht. Ter „Darmstädter 5>of" nahm die Wanderer gastlich auf und nach zweistündiger Rast erst wurde der Weitermarsch angetreten, der über Babenhausen, Höckersdors, Groß-Eichen und Ilsdorf Kad) Mücke ging. Schon um 8 Uhr waren die Wanderer in die Heimat — so gut es eben geht — ----- -----, ------- .. „ private Säle in diese Aufgabe; aber sie sind alle doch nur ein Notbehelf, und die Leiter von Slonsertcn, größeren Versammlungen, die Veranstalter von Ausstellungen, wipenschaftlichen und unier- haltendeit Vorträgen usw. usw. können manch Stücklein erzählen von all den hundert Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen haben, und all den Mißständen, die das Gelingeit ihrer^Aufgabe beeinträchtigen, wenn nicht vollständig vereiteln. Ja, die Schaffung eines Saalbanes muß eines unserer allernächsten Ziele fein; dieser Wahrheit wird sich wohl keiner verschließen, der Interesse hat für eine gesunde, über das Niveau der Kleinitädterei hutaus- gehende Entfaltung und Gestaltung des geselligen Lebens, des geistigen, künstlerischeii und wirtschaftlichen Strebens in unserer Stadt. Hat doch Gießen als Sitz zahlreicher Behörden, einer Hochschule, als Garnison usw. ganz andere und zwar höhere Aufgaben zu erfüllen, als die meisten Städte, die mit ihm gleiche oder vielleicht auch noch höhere Einwohnerzahl haben. — Ein eifriger Förderer des Saalbaugedcmkens war von jeher der K r o n b a u e r - i d) e Ouartcttucrcin, dem unser iünstliebendes Publikum schon manch schönes Konzert, manchen feinen künstlerischen Genuß verdankt. Seine Mitglieder haben einst den ersten Grundstock zur Erbauung eines Laalbaues geschaffen und haben, unterstützt von opferwilligen Freunden, int Lause der Jahre zu diesem Grund- tock noch manches Scherflein hinzugefügt, llnb um den Gedanken auch weiterhin zu fördern, wird der Verein in Gemeinschaft mit dem S ch u i e r s ch e n M ä n n e r g c f a n g D c r e i n von Frankfurt a. M. — bekanntlich einer der crsten und angesehensten Gesangvereine unserer großen Nachbarftadt qiu^ ~ J. ui in der —ffm'fen Blidentrind her hhiftltrömiittaen hat der Ballon Turnhalle ein M onzert veranstalten, deisen Reinertrag dem ltaHren ^toerftonü oer X-uiiftromiingen _i)at oer miion Saalbaufonds zufließen soll. Da beide Vereine durch Per- ^ber aufchetnend nicht ftand gehalten und ist geplatzt. dfUi sonalunion in ihrem Dirigenten, Prof. Trautmann, miteinander diese Annahme scheint auch das Fehlen des Venttldeckcls verbunden sind, ist ihnen die zu lösende Aufgabe wesentlich er- zu sprechen. Erst wenn dieser gefunden ist, glaubt man, die leichtert, und mau darf daher von vornherein eines hervorragenden genaue Ursache des Unglücks feststellen zu können. Als die künstlerischen Genusses sicher sein. Den vielen Freunden des Kron- Katastrophe eintrat, befand sich der Ballon nach Aufzeich- bauerschen Ouartettvereins, sowie Des Mannergesangs überbauet, nungen des in der Gondel aufgefunbenen Apparates in ferner aber antfi allen bene», Die bem tvachsene, höchsten Schlachtlvertes Vollfleischige, jüngere Mäßig genährte jüngere und gut ge< Verdingung. Für die Erweiterung des Wasserwerks der Stadt Grünberg in Hessen soll die Herstellung eines Brunnens und die Verlegungsarbeit für" eine Rohrstrecke von 205 m Länge, Durchm. — 80 mm, vergeben werden. Die Zeichnung des Brunnens und die allgemeinen und besonderen Vertragsbedingungen für die Rohroerlegungs- acbeiten können aus dem Bürgermeisteramt Grünberg eingesehen ,verden. Angebote sind bis zum 25. April d. I. mit der Aufschrrft „ Wasserleitungsarbeiten * verschlossen und postfrei an das Bürgermeisteramt Grünberg cinzureichcn. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. 2318 Grünberg, am 18. dlpril 1910. Großh. Bürgermeisterei Grünberg. Z imme r._____________ Feinste Mast- (Vollmüchniast) und beste _ Saugkälber . . 55—63 'Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 50—54 Geringere Saugkälber 42—49 Schale. Mastlammer unb jüngere Masthammel 11—42 Fg. Kanarienweibchen, St. Scif. abzugeben Ebelstr. 36 v. 03299 Handel geschleudert ohne soweit bekannt, nennenswerte B«- lehungen davon Waagen, -t-cr tfidjrer des Ballon.-, Direktor .Hermann Griurt, erlitt, einen doppelten Bern- Amtlicher Wetterbericht. Allgemeine Wetterlage seit gestern früh: Tas miucleunwäische 'Hochdruckgebiet, das gestern heiteres und wärmeres Wetter brachte, bat sich bei raschem Vorrücken der weltlichen Zyklone ganz nach dem Süden zurückgezogen- Taher ist uber'Jlndit wieder Trubiing bei südwestlichem Winde ehmetreten. In NorddeuUchland fallt geringer 'liegen. — Tie vor Norwegen lagernde Zyklone zieht ost- roärtö unb bringt vorübergehend bei milder Witterung etwa- ^Wetteraussichten in besten am Mittwoch dem 20. April 1910: Meist wolkig und strichweise, besonders im Norden, geringer Negeu mild, windig. Frankfurt a. M. 2189 «leine TagcSchronik. 3ii Rudolfswaldau im Kreise Waldenburg erschlug am Samstag abend der zwanzigjährige Arbeiter T atzeld seinen 61 jährigen Vater, beraubte ihn seines Wochenlohnes von 11,oO Mark und brachte das Geld bei Vergnügen in der folgenden Nacht durch. Ter Täter gestand . .. Zu Stettin mut) gestern vormittag in feierlicher Weise die Vers e u k >i n g der Xf c i ch c T r. Delbrücks an der Stelle in der Lst see statt, wo sich der Unfall der .Pommern* zugetragen hat. In Tornstctten (Cberamt Freudenstadt, schwarz? wald- ist am Sonntag vormittag während des Gottesdienste- Feuer ausgebrochen, das fünf Wohnhäuser ein» äscherte: es tonnte tast nur Vieh gerettet werden. Ter englische Postdampfer „M inneh ah a" ist aus der Fahrt von Nen York nach London bei den Scilly-Znseln gestrandet. ~ _ 17 Frauen der ungarischen Ortschaften Fe l n, c - B c r e ck i und Kalos begaben sich zum Jahrmarkt nach Sator al ja- Ujjjetb. Bei der Ueberfahrt über den Bodrog schlug ine Fahre um 15 Frauen ertranken. 3it dn- Lrtsda't Fclsöfalva im Udvarhelyer Ko- niital sind 192 .Häuser samt den Nebengebäuden n tederge - bräunt Ter Schaden ist sehr bedeutend. Das Feuer entstand durch spielende Kinder. In ber sJ?äl)c von Latague ging aus einen Ärbciterzug Nachstehende Bctaniitmachuug wird hiermit veröffentlicht. Gießen, den 18. April 1910. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. M erck. Krlinilnbiiliafiuig. Dienstag den 26. April 1910, nachmittags 2* ? Uhr, findet im Caf4 (5 bei zu Gießen die diesjährige ordent [ i d) c Generalverfam m lung unseres Vereins statt, wozu die Ausschußmitglieder, die sonstigen Mitglieder des Vereins und ber an geschlossenen Ortszuchtvereine, sowie alle Interessenten ergebens^ ctngclabcit werden. Tagesordnung: 1. Rechnung 1909. 2. Voranschlag 1910. 3. Jahresbericht. 4. Verschiedenes. . , Die Großh. Bürgermeistereien derjenigen Gemeinden, in welchen sich Mitglieder unseres Vereins und Züchter von Vogelsberger Vieh befinden, werden ergebenst ersucht, vorstehende Ve- lanutmachung ortsüblich seröfsentliclicn zu lassen. Gießen, den 16. April 1910. Der Direktor des Kreisrinderzuchtvereins Gießen , Vogelsberger >: Dr. A! erd, Grvßh. :;ieaiernngsrat.______________ Nachstehende Bekanntmachung wird hiermit veröffentlicht. Gieße n, den 18. April 1910. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. 2)1 erd. Kelrannlmllchung. Dienstag den 26. 'April 1910, nachmittags 3l 2 Uhr, finbct im Cafe (Lb e 1 zu Gi e ß cn eine S? auptverfamm - lung des Laudwirtschasilichcn Bezirtsvercins Gießen mit folgender Tagesordnung statt 1. Rechnung 1909. 2. Voranschlag 1910. 3. Wahl des ersten Vorsitzenden. 4. Wahl des Rechners. ö Vortrag des Herrn Krcisvctertnararztes Tr. Knell-Gtetzen ' über das neue Reichsviclffeuchengefctz: insbesondere die Tuberkulosebekämpfung. 6. Wünsche und Anträge. . Die Mitglieder des Vereins, die Mitglieder der Bezirksausschüsse und die Freunde der Landwirtschaft werden zu vorstehender Generalversammlung ctngclabcit. Hof-Güll, den 16. April 1910. Der Vcreinsvorstaud. I. V.: 5) 0 sfmaun, Oekonomierat. den beste flüssige 1 Metall» putz remigta.pahl Metalle verblüffend schnell. , Die einige Herren vm S myrgenomtnen haben, s EschivegcWt EM üd nicht durch einen ,xe Ter Ballon lst in Ltag a ncraieti und nach unm ,K.N durch W öS* UH -SL-sr- s‘S»ä« eslütrgt 1 ö ' roliriic. D ngt «ML das E Mes. wnßeni) nm1^ ÄSs bg^alT?r irangöiM^Jt »ft ”3 i,riiilCh»3 WU tafm a 1' Passiva. Aufgenommene Kapitalien Stammguthaben der Aiüglteder Reservefonds 2564.09 Zuweisung aus dem Reingewinn pr. 1908 200.— Spezial- Reservefonds 2208.93 Zuweisung auS dem Reingewinn pr. 1908 100.- Rachlässe für noch nicht fällige Güterkaufgelder Reingewinn bct5 Repses :ne Mösle *Jlnb 9an; -.ll» l L 5* Ä cit . . eitlen gi. Vus« to si. lbtl' ®ault1*' b,m S .7" Ä darnieder und ** m Angus ■«itoSg,5 -tt ÄS*»» abend wollte 5? mit einem Floberi entlub sich oen Kop,. (ir Iicg^ ?ic nunmehr vorliegcw gderBauarbeiter. t swd nicht so hoch, wie iben. Während von bet nauerc Ziffern nicht zu mitcilung des Gewerü ernehmern, welche Bau. : Aussperrung beteiligt. Bauhilfsarbeiter und urcr und 310 Bauhilfs« u unverheirateten Aus. lach Limburg und dem 4 bisher nicht ftatt« Briefkasten der Redaktion Sebastian. Offenbacher Zeitung. Heute nachmittag entschlief sanft nach längerem Leiden unser guter, treu- besorgter (Satte unb Vater Franz Neumeier, Lchuhmcheriittister Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen Frau Marie Neumeier u. Kinder Gicstcu (Sonnenftr. 20), den 18. April 1910. Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 2V- Uhr von der Kapelle des neuen 23311 Friedhofs aus statt. Todes-Anzeige Gestern iiadit 1 Uhr entschlief nach kurzem, schwerem Vcibcn unser liebes Kind Heinrich int Aller von 1 Fahr, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch mittetlcn. Hm stilles Beileid bittet die trauernde Familie: 2oh. Pfeil. Gießen (Oail idje Damviziegelei), den 19. April 1910. Die Beerdigung nudel Mittwoch den 20. Avril, nachmittags l Uhr/von der Kapelle des neuen Srtedho's aus ftatt. 'K282 Luflschistmanöver. q ö I n 18 April. Die lenkbaren Luftschisse „M. 3" u nb V stiegen heute vormittag um 10 Uhr 45 Min. uiid '1 Uhr *40 Min auf, machten einen Abstecher in btc Eisel bis iruskirchcu und lehrten nach schöner Fahrt um 21/- Uhr nachmittags -urüd. „Z 2" stieg um 10 Uhr 55 Mm am, mar um 1 Uhr 35 Min. über u r c n , mhr nach A a che n mo er eine halbe Stunde kreuzte, benichtc Vaal, in m volland, lehrte dort um, war um 3 Uhr 25 Min. über Jülich und freuite gegen 5 Uhr in großer >?öhc über K: ö l n. Nach längerem Manövrieren landete er uni 7' .. Uhr vor der Öallc. Originai-Drahtmelonngen. rb. Darmstadt, 19. April. Tic Nachricht der Franks. Ztg., der Direktor des Rciclisverbandes gegen die ^ozialdemokroi e Tr. Becker in infolge Tifsercnzen mit dein iunqhbcralcn Berni: wegen der Frankfurter Bismarckfeier aus dem Zentralvorstand ber natumallibcralcn Partei und dem hesflscknm LondesausichuN ausgeichiedcu fei, ist nicht zutreffend. Tr. Becker hat 1 dum am 11. Mär; aus persönlichen Gründen seinen Austritt aus beiden Körperschaften erklärt. . Toulon, 19. April. Gin Matr0 se des £>odncc; Jioriybo« bootc-s „Flibustier" ivurbc wegen Diebstahls militärischer Schriften verhaftet. Ebenso erfreut tote überrascht Stuttgart, RcinSburgstraßc 127,8. 2lug. 1909. Teile Ihnen gerne mit, baü üch Ihr „B10WM meine vollste Zusriedenhett erworben bat Mein jüngster. lOiäbrigcr ^oün. der lange ?>cit die englifchc Krankheit batte, klagte fortwährend über Apvctitlongkcit und Kovjscbmer.; 2c. "Nachdem er nun beim Beuch der ^Mute dadurch feinen Anforderungen nicht nadiEommcn konnte, machte idi einen Bettuch mit „Bwfon" unb war von beffen O-rtotfl ebenso erfreut als überrafdit. Appetit und Vcrnluit ivurucn wesentlich gehoben und schvn nach kurzer Zeit bemerkte ich an meinem Sohne ein ganz auffallend btt'creS Aussehen, irr wurde von da an weit munterer und lebensfreudiger und konnte namentlich feinen Schulpflichten viel besser nachkoinnren. J’cit Geichmack und Bekömmlichkeit des „Bivsmtt bm id) lehr zufrieden, denn mein Sohn nahm es mit Vorliebe. Tas „Bioivu" kann und werde ich überall, wo ich Gelegenheit habe, aufs mavmite cinmchlen. 3ch luiinfdjtc, daß std, icbcrniami von den hervorragenden (Viflcnidjaftcn und Wirkungen dieses Präparates überzeugen könnte, ad) selbst bin zil jeder Auskunft gerne bereit. Hod)achtend! Ai ar 1 e Flaig. Unterschrift beglaubigt: 1_)r. A u gu N Tau r . 'liotar. Bioson ist das beste und billigitc .Krattigungsmtttel. ‘Batet 3 Mark in Apotheken, Drogerien. Man verlange von dem Biosonwerk Frankfurt a. M. eine o'.i-atu-iirobc unb die Vranpuren. 622 215.70 29 2 0 27 Schuldscheine 549 900.77 b) Güterkauf- gelder 26 357.02 c) Wertpapiere nach Mtliche ÄekgWtinchiiüzeil öcr LtaSt Gießeii. Betrifft. Feldbereiingung in der Gemarkung Gießen links der Lahn An der Zeit uuni 20. bis einschließlich 27. 'April dö. Js. liegen wercktags in der alten Gewerbeschule zu Gießen — Aperweg — folgende Akten zur Gimicht der Beteiligten offen. 1. Für Gießen links II. Teil: . . . 1. die Geldausgleichungsverzcichmste von Gteven, Klem- Xfmbcn. Heuchelheim und Wies eck,- 2. ein Berzeichms über Gmschädigungcn ver,chiedener Art; das Hauptgeldausglelchungsverzeichnts,- 4. cm Verzeichnis über nachträgliche Abschätzung von Cbftbäumen; ., . r II. Fe ein Nachtrag zuiu Geldausgleichungsoerzcichnis von Gießen links der Vabn I- und II. Teil., Glnwendungen hiergegen und bei Meldung des Au." schlüssel innerhalb der oben angegebenen Offenlegungsfrist im Onen^ legungslolal fcht ist lick) abzugeben.__________________________________ Die Lieferung ber für den Betrieb ber Städtischen Straßen bahn benötigten .Favlmarkew und Wechselgclddüten, sowie die Ausnutzung der Rttlame aut deren Rückseite ist zu vergeben. Vsiucrcncnten werden ersucht, bis zum 30. April d. Fahrcs Angeboic bei der Verwaltung des Stadt. Glektrizitalswerks und ber Straßenbahn einzureichen. B11* Gbcndafelvit töiinen auch bte Bedingungen eingefehen werden. Nachstehende Arbeiten sollen ÄAontag den 25. ds. Mts. auf unterem Tieibauamt vergeben werden: vormittags 11 Ubt die Maurer- uub Pflastcrarbcitcu rur bte Nciweierngung ber Bürgersteige in der Gbelstraße zwischen Ricgelpiad und WilhcUnstraße. .. vormittags 11 Ubt die Vflatterarbctten mr die Befestigung des Zugai'.qswcges zum Volksbad von der West-Anlage aus. Die Verdingungsunterlageu liegen auf dem Ttesdauamt offen und find Augebotc am Vordruck babm einzureichen. B,eA Die StaatSjteuerzettcl für 1910 werden den Steuerpflichtigen in beit nächsten Tagen zugestellt. Diejenigen «teuerpflichtigen, welche bis zum 1. Mat keinen Steuerzettel erhalten haben, werden aufgefordert, Hiervon am unserem Steiierburcau Anzeige zu erstatten. B19/* Sercin greuniiiiincn jMger Wchen labet nur Stützen, Laden- nndüinderfräuleinöu einem Tee-Abend auf Sonntag den 24. April freundlichst ein. Anfang 8 LHr. . n(^Y‘ Bereinszimmer: Aaiferhof, Sonnenstratze, 1. ötod, Emaang durch den Hof. *^i20 Achtung! Achtung! Auf dem Zmwlatz an der Lahn befindet fid) heute und folgende Tage die weltbekannte Künftlertruppe IE" “eh Jeden Abend von 8 Mr ab aroße Vorstellig imt voll,tand'g neuem ‘ßrogramm. — Heute abend wird aut eine Wette gut •pcn Belten von hier sich über das hohe Turnll?^ tragen lasten- sind ausgestellt Auto Tunnclbabu, «chtsttthautel, lorotc achten bUbC*G6 laben ganz ergebenst zu recht zahlreichem Besuche ein Tonntags 2 Dorstellnngcn. Die BesKzcr. Telcvhon 644 Nachdruck verboten. Direktion Albert Ravvmanu. Es ladet ergebens! ein Ml. 3imnier j3305' Ein biU. möbl. 3- zu verm. Weft-Atilage 64II, Ecke Neustadt. Plockäraße 141, mieten. Damsn-Stiefel das Paar 4.95,5.90,6.95,7.50, 1335] Neuen Baue 15. 8.50, 9.50,10.45,12.50 R (a*o/t Springmanns Scimhwarenhaus Babnhofstr. 58 Giessen Bahnbolstr. 58 | Laden etc". Neu! Neu! Ein 5 Zimmer wirklich nümkk M 03289] Zuverl. 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