Itr. 292 Swrtter Blatt 160. Jahrgang txlArtm IS-Nch m# M Sonnt«-»» Die ^Oietzener KamittendlStter- werden dem ,Un^eiger^ DiermaJ wöchentlich beigelegt, bat „Krttsblett ffti He Krrts Gießen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftliche» bett* tragen" erichetnen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Dienstag, 13. Dezember 1910 Rotattonrdruck unb «erlag der VrühNch« UnwersuätS - Buch- und ©teinbrudetel R. Lange, Gießen. Redaktion, Sxveditton und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: OL Redaktion: E-« 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGretzen. e Gemeindeverbänden Produktion und des Verbrauches von Zigaretten sieht Anwachsen der Großbetriebe in der Zigorettenmdusirie Hollen der kleinen und mittleren Geschäfte. Der günstigere der daS auf Einkauf des Rohtabaks und die weitgehende Benutzung von Maschinen geben, verbunden mit einer großzügigen Reklame, den großen Fabriken eine Ueberlegercheit, gegen die die Heinen Betriebe nur sehr schwer aufkommen können. Gegenstand sich befindet. Die Regelung zwischen Gemeinden und Gemeindeverbänden, soweit diesen nach den Bestimmungen der Landesgesetzgebung ein Besteuerungsrecht zusieht, sowie in Ansehung von Grundstücken, die keiner Gemeinde angeboren, erfolgt durch die Landesgesetzgebung bis zum Erlasse des Gesetzes durch Sigarettenverbrauch. Trotz der in den Jahren 1906 und 1909 eingetretenen Zoll- und Steuererhöhungen auf Zigaretten nimmt das Zigaretten rauchen in Deutschland immer größeren Umfang an. Zum Teil scheint die Zunahme allerdings auf Rotten der Zigarre zu erfolgen. Nach den neuetten statistischen Feststellungen hat die Fabrikation von Zigaretten in Deutschland auch im letzten Steuerjahr (1. Juli 1909 bis 30. Juni 1910) wieder bedeutend angenommen. Die Zigarettenfabriken waren in der Lage, durch weitgehende Benutzung von Maschinen die Herstellungskosten wesentlich zu verbilligen und dadurch wenigstens einen Teil der steuerlichen Mehrbelastung aiiSzugleichen. Außerdem wirkte, nach den amtlichen Fest- fleUungen, die vorjährige Erhöhung der Zigarettensteuer auf die Preise der Zigaretten nicht so stark rote der oierprozentige Zollzuschlag auf die Preise der Zigarren. Die Zigarrenfabriken waren deshalb gezwungen, wollten sie eine allzu starke Preiserhöhung für ihre Fabrikate vermeiden, die Verwendung ausländischen Tabaks auf em Mindestmaß zu beschränken. was natürlich eine Verschlechterung der Zigarren, namentlich der billigsten und billigen Sorten, bewirkte. So kommt eS. daß die große Masse der Verbraucher, die für den Genuß deS Rauchens nur beschränkte Mittel zur Verfügung hat, immer mehr die Zigarette vorzieht. Im Zusammenhang mit der Erhöhung der Zigarettensteuer und mit der Zunahme Gründung der Zweiostelle Gießen für Säuglings- und Mutterschutz. eh. Gießen, 12. Dez. Im Sitzungssaale des Regierungsgebäudes fand ge^-rn nachmittag eine von zahlreichen Damen und Herren aus ah.u Kreisen der Äevölkerung bcfudjte Versammlung statt, bte die Gründung wirken. t Staatsanwalt St einbrecht: Auch für die Staatsanwaltschaft ist nur das maßgebend, was hier vorgekommen ist. Rechtsanwalt Cohn meint, es sei wohl am besten, den Rrichö- kan-ler einfach als Zeugen zu laden, damit er dem GteridX erzähle, ans welcher Basis er zu seinem günstigen Urteil über die Berliner Polizei gekommen sei. Der Vorsitzende gibt darauf die Erklärung ab, daß das Gericht keinesfalls etwas anderes bei seiner Urteilsfällung erwägen werde, als was im Gerichtssaale selbst vorgekommen sei. Ter Rittergutsbesitzer Schmidt (Wilmersdorf) bekundet, daß er ebenfalls Augenzeuge der Unruhen gewesen sei, daß aber seitens der <Ätmtzleute niemals lieber griffe vorgekommen seien. Man könne im Gegenteil behaupten, daß die Schutzleute sanft und mit großer Ueberlegung vorgingen. Der Zeuge erzählt sodann, er hatte einen Vorfall mit einem Krinrinalboamten, der ihm entgegen^ trat und den Stock erhob. Er, Zeuge, habe dem Beamten bo deutet, daß er ein ruhiger Staatsbürger sei, worauf dieser ihn passieren ließ. Die folgende Zeugin, ein Fräulein Günther, befand sich auf dem Nachhausewege, als sie in der Huttenstraße durch eine Schutzmannskette hindurch mußte. Die Sdmtzlcute hätten sie zunächst mit unflätigen Redensarten belästigt und ihr iugerufen: Haut doch die alte Trine, daß sie liegen bleibt. Sckstießlich habe sie sogar noch einen Säbelhieb auf den Rücken bekommen. In ähnlicher Weife wurde ein junger Mami behandelt, der an der Haltestelle stand und auf die Elektrische wartete. Ein Polizist ftrhr ihn an, sagte ihm, erjolle sich weiter scheeren und schlug dann auf ilyn ein, bis der Mann mit einem Wagen weiterfahren konnte. Die Zeugin hat sich dem betreffenden Mann zur Verfügung gestellt, woraus der Sckmtzmann ihr zurief: Das fehlte noch! und sie mit dem Säbel bedrohte. Nach einer kurzen Pause wurde dann dem Antrag des Angeklagten Kratzert, ihn aus der Untersuchungshaft zu entlassen, Folge .gegeben, dagegen die Haftentlassung des Gastwirts Pilz abgelehnt. Nachdem dann noch Rechtsanwalt Dr. Ball in sehr scharf gegen die Polizei als Zeuge fiel) geäußert hatte, während Kammergerichtsrat Dr. D ab er f o und Rektor Schröder deren Verhalten billigten, wurden die weiteren Verhandlungen auf morgen früh vertagt. Die Reichswertznwcichssteuer. :: Berlin, 12. Dezember. Der Wertzuwachssteuerausschuß nahm zunächst die ausgesetzte Abstimmung über den § 21 vor. Er erhielt folgende Fassung: „Die Entrichtung der Zuwachssteuer liegt demjenigen ob, dem das Eigentum oder die Berechtigung vor dem die Steuer- vilicht begründenden Rechtsvorgange zustand. Mehrere Steuer- vflichtige haften als Gesamtschuldner. Für den Fall, daß die Steuer vom Veräußerer nicht betgetrieben werden kann, haftet bet Veräußerungen die nach dem 3nfrafttretcn des Gesetzes erfolgen, der Erwerber für die Steuer bis zum Betrage von 2 vom Hundert des Veräußerungs- Preises. Tie Haftung fällt fort, sobald der Veräußerer einen ent- w re ct) end en Betrag gezahlt oder sichergestellt hat. Die Bestim- nrung findet feine Anwendung im Falle des Erwerbes in der Zwangsvollstreckung." . Nach •: 38 kann in Fällen in denen die sofortige Einziehung der Steuer mit erheblichen Härten verbunden sein würde, Stu n» ö u n g ober Zulassung von Teilzahlungen erfolgen. Diese Vor- schriil wird obligatorisch gemacht. Die §§ 39 und 40 bleiben unverändert. 3n §41 wird vorgesehen, daß von den Steuer- strafen auch abgesehen werden kann, wenn die unrichtigen Angaben nicht m der Absicht, die Steuer zu hinterziehen, gemacht worden ,'ind. Festgestett't wird, daß bei Ordnungsstrafen das Legalitäts» orinziv nicht platzgckeift, die Steuerbehörde vielmehr von der die Regierung. . t t . In beu folgenden Absätzen des § 9 wird den Gemeinden und Gemeindeverbänden die Befugnis gegeben, Zuschläge z u erheben. Von Z e nt ru ms seit e wird beantragt, dieses Zuschlagsrecht der Gemeinden zu streichen und zur Begründung ausgesührt, daß das Reich vielleicht in die ^.age komme, die Steuersätze zu erhöhen und dem wurde das Zuschlags- rechl der Gemeinde später hinderlich sein. Ein Vertreter. der preußischen Regierung erklärt sich, zugleich tm £>inne der übrigen Regierungen gegen den Antrag. Es müsse der Gemeinde das Recht belassen werden, bie Steuer nach den lokalen Verhältnissen auszugeftalten. In bem| eiben Sinne Ipricht der Redner der Sozialdemokraten. Em Vertreter der Reichst artei äußert sich gegen die Gemclndczuschlagc. weil er eine zu weitgehende Belastung des Grundbesitzes furchtet. Von einem Mitglieds der Volkspartei wird auf die Verhaltni||e in den s chwerbela st eten Industriestädten bmgewiesen. Ein Zentrums Mitglied spricht sich dahm aus daß lerne Partei sich verpflichtet habe, dem R e i ch e eine neuer Steuerquelle zu eröffnen, aber nicht den Gemeinden weitere Beladungen des Grundbesitzes zu gestatten. Die Mehrheit des Zmtrums mu||e ihre Zustimmung zum Gesetze davon abhängig machen, datz mindestens der dritte Absatz des § 49 gestrichen werde Zn bei- Abstimmung wirb biefer britte Absatz a n genommen iirtb zwar mit 14 gegen 13 Stimmen. Die Mehrheit letzt sich zusammen aus ber Volkspartei, ben Nationalliberalen und den Sozialdemokraten, mit denen auch die wtrtichaftliche Vereinigung unb bie Polen stimmen. Der Absatz lautet: „Die Zuschläge könneii barm bestehen, baß erstens alle oder einzelne Steucrbeträge des Tarifs erhöht werden, zweitens, me Ermäßigungen außer Betracht bleiben, drittens, die Hinzurechnungen für die verfchiedenen Grunbltücksarten verfchieden gcitaltct werden oder außer Betracht bleiben, oder daß ihnen kleinere föunberttcile zugrunde gelegt werden." Ebenso mirb der folgende Ablatz, unter Ablehnung eine- Antrages der Votkspartei, unverändert angenommen. Er lautet . „Die Zuschläge dürfen, wenn die ber Berechnung ber Rrichs- fteuci zugrunde gelegte 'Wertsteigerung nicht mehr als zehn vom Hundert des Erwerbspreises beträgt, fünf vom Hundert, wenn sie mehr als zehn bis einfchließlich fünfzig vom Hundert des Er- einet Zweigstelle Gießen ber Großh Zentralstelle für Säuglius^ und Mutterschutz -um Zweck hatte. Provinzialbirektor Dr. U f in ger begrüßte die 93erfammlung und gab bekannt, daß zu ber heutigen Versammlung bie Professoren der Lanbesuniversität, bie staatlichen Behörden, die Bürgermeister von Gießen unb bet größeren Landgemeiuben, die Aerzte, bie Handelskammer, bie Vertreter bes Kreises in der Ersten mut 2. Kammer, die Gerichte, die Geistlichkeit, die auf diesem Gebiet: tätigen Vereine, die Krankenkassen und Vertreter bae Arbeiterschaft Einladungen erhalten hatten. Der ärzst-, liebe Kreisverein bringe den Vorschlägen der Zentra^ volle Sympathie entgegen und sei ihr als Mitglied beigetreten. Ter Zweck der Versammlung sei die Vollendung ben Organisation für Mutter- unÄ Säuglingsfürsorge int Kreise Gießen. Es solle eine Zweigstelle der Darmstädter Zentrale errichtet werden^ die bas gesamte Gebiet der Mutter- unb Säuglingsfürsorge bearbeiten solle, um eine groß-üaige Organisation zu schaffen. Professor Dr. Köppe führte dann aus, daß bie Mutter- und Säuglingsfürsorge 10—15 Fahre alt sei und erst seit etwa sechÄ Jahren ernsthaft betrieben werde. Es handle sich um feine Modesache, bie Statistik ber Säuglingssterblichkeit unb der Rückgang ber Geburten gebe zubenken. Es handle fid) dabei um nichts, dem man tatenlos gegenüber stehen müsse, man habe vielmehr die Pflicht, dagegen anzukämpsen. Namentlich auch aus nationalen Gründen müsse dies geschel)en, denn auf einem möglichst große» Bevölkerungszuwachs beruhe die Kraft einer Nation. Es sei ökoiwmisch, im Ansang etwas für die (Säuglingpflege zu tun, wo noch Hilfe leicht möglich ist. Tie dafür aufgetoenbeten Summen machen sich bezahlt. Ursachen der zu großen Kindersterblichkeit sei der Mangel an geeigneter Nahrung und geeigneter Pflege, sowie die schlechten fojialen Verhältnisse. Die Bekämpfung ben Kindersterblichkeit ist Sache jedes Einzelnen und die Aerzte hätten habet die Führung zu übernehmen. Regierung, Gemeinden, Geistliche, Verwaltungsbehörden, und Gerichte müssen dabei helfen. In der Bevölkerung fehle das Bewußtsein, baß auch bas kinbliche Leben tm ersten Jahr etwas wert ist, das später im Leben etwas leisten kann. Was nützen alle Einrichtungen für die Säuglingspflege, wenn sie voü ber Bevölkerung nicht benutzt werden. In Hessen wckl man alle berufenen Faktoren heranziehen zur Mitarbeit unb man hofft, daß man damit weiter komme, als in anderen Staaten. Regierungsrat P i st o r von Darmstadt führte aus, die Zentrale wolle nichts neues bringen, sondern nur eine Zusammenfassung ber Bestrebungen auf btefem Gebiete herbeiftihren. Die bis jetzt vorhandenen Organisationen leiden an drei Fehlern. Vor allem wird das ärztliche Element an der Leitung nicht so beteiligt, wie es nötig ist. Weiter würden vielfach die Aerzte aus Mangel an Mitteln für ihre Tätigkeit nicht genügend besoldet. Die Zentralen seien eingerichtet worden, ohne örtliche Organisationen zu (baffen. Ter hessische Staat sei bereit, die Bewegung zu unter- tützen. In den Leitsätzen der Zentrale sei u. a. ausgesprochen worden, daß redes hilfsbedürftige Kind einen gesetzlichen Vormund haben müsse. Durch die Beratungsstelle könne die Vormundschafts- behörde dafür sorgen, daß die in Pflege befinbliä)en Kinriw regelmäßig ärztlich überwacht werden. Tie örtlichen Beratungsstellen hätten durch die Verbindung mit der Zentrale Vorteile, wie sich in Tarrnstadt unb Mainz gezeigt habe. Warmen Dank habe er namens ber Zentrale für das «ruszusprechen, was in Gießen aufi diesem Gebiet schon geschehen sei. Namentlich danke er Prof. Koppe unb Frau Oberbürgermeister Mecum für ihre außerordentliche Tätigkeit auf diesem Gebiet. Für Gießen denke er sich bie Sache so, daß die bestehende Beratungsstelle'ähnlich wie in Tarm- tabt ausgebaut und eine Verbindung mit ber Vormundschafts- lehörde, ben Hebammen, ben Aerzten, ber Tuberkulosefürsorge, ber Wohnmigsfürsorge u. ber Armenpflege angestrebt werden müiic, Weiter müsse der Ausbau der Propaganda aus dem Lande erftrefcfl rverden. Tie Zweigstelle solle sich mit ten für heute Eingeladenen als Mitglieder unter dem Vorsitz des Provinzialdirektors St, Ui'rnger gründen. Die Zentrale hat ber Zweigstelle Gießen einen vorläufigen Kredit von 500 Mark' eingerichtet. Ohne dem selb- süändigen Vorgehen der Zweigstelle vvrzugreifen, empfehle er die Arbeit nach den Leitsätzen der Zentrale. In der fid) anschließenden Aussprache versicherte Tt. Reiff-Lang- Göns, der neu zu gründenden Zweigstelle bei vollen Sympathie latti Mitarbeit bes ärztlichen Kreisvereins. Universitätsprofessor Dr. Franque gab |einer Freude über die geplante einheitliche Organisation Ausdruck. (53 sei wichtig, daß die Säuglinge vom ersten Augenblick von der Fürsorge erfaßt wurden. Hierfür habe bis jetzt eine geeignete Stelle gefehlt. Krankenkasse-Geschäftsführer Fourier wies auf die Wichtigkeit der Mitarbeit der Krankenkasien hin. Pfarrer Schwabe wies auf das in Gießen für die Sackw bestehende lebhafte Interesse hin, die sich in Taten der Aidit geäußert habe. Man habe hier durch die Milchküche unb bas Säuglingsheim erhebliches geleistet, um so schmerzlicher habe ihm ber 6on Rcgierungsrat Pistor geschriebene Arttkel in ber Samstag- nummer bes Gieß. Anz. berührt, in bem ausgesprvd)en worben sei, daß man hier bie Mittel nicht in entsprechender Weise verwendet habe. Das hiesige Säuglingsheim sorge auch für kranke Kinder unb man sei sich bewußt, im Einklang mit ben Leitsätzen der Zentrale vorgegangen zu sein. Kirchenrat D. Schlosser führt aus, er habe den Artikel ebenfalls mit Befremden gelesen. Das SäuAlingshrim habe durchaus segensreid) gearbeitet unb hinter ifyr ständen ebenfalls ärztliche Kreise. Eine vertrauensvolle Mitarbeit dieser Kreise sei erst nach voller Klärung dieser Sache möglich. Regierungsrat Pistor legt feinen iLotandpmrkt dahin fest, daß in jedes Söuglingshrim auch Krankenbetten gehören. Diese in der Zentrale anerkannte (Stellung habe er in bem Artikel vertreten. Professor Dr. Koppe gibt seiner Freude Ausdruck, daß das Gießener Säuglingsheim feinen Standpunkt in ber Frage ber Fürsorge für kranke Säuglinge geänbert habe. Dr. Richter glaubt nicht, baß mit bem fraglichen Artikel ber Sache genützt worden sei, da im Publikum dadurch der Anschein erweckt worden fei, es handle sich bei bem Säuglingsheim um eine Spielerei. . Professor Dr. (So etb e er fragt, wie bie hiesige Zweigstelle gebaut sei, ob bas Säuglingsheim weiter bestehen bleiben unb ob auch bie beiden Beratungsstellen bestehen bleiben sollen. Sanitätsrat Dr. Haberkorn ist ber Ansicht, baß kleine Kinder in einem (Säuglingsheim besser aufgehoben seien, wie in der Emzelpslege. Das hiesige Säuglingsheim habe durchaus günstige Erfolge auszuiveisen. Bei einer Umwandlung des Säuglingsheims t in ein Krankenhaus werde es sofort aufbörai. Die jetzigen Patrone würben sofort ihre Beiträge zurück^iehen, wenn mau ' aus bem Heim eine Krankenanstalt mache. Man habe ja hier ; sck)vn eine Kinberkllnik. Pfarrer Sck)wabe roenbet sich noch einmal gegen die^durch ben angezogenen Artikel hervvrgerufene Ansicht, baß das Säuglingsheim etwas mindenvertiges geleistet Ijabe. Kirchenrat D. Schlosser ist ebenfalls ber Anjicht, daß ber Artikel von falschen Voraussetzungen ausgegangen sei. Auch er habe von vornherein auf bem Standpunkt qtihanbai daß Säuglingsheim unb SäuglingsNinik Flamin enge horten. Aber in Anbetrackt ber zur Verfügung ftehenben. Mittel habe man sich späterhin auf bie Fürsorge gefährdeter Kinder beschräiüt. Rcgierungsrat Pistor erkennt an, bah ber Staat die unbedingte Pflicht habe, für eine Kinderklinik zu sorgen, leides iverbspreises beträgt, 7Va vom Hundert, und wenn fie mehl als fünfzig vom Hundert des ErwecbspreiseS beträgt, »eh» vom Hmidert bieser Wertsteigerung nicht übersteigen. Der fünfte Absatz erhält solgende Lesung: „Reichssteuer und Zuschlag dürfen zusammen dreißig vom Hundert der der Beredmung der Reichssteuer zugrunde gelegten Wertstcigerung nicht überschreiten. Der Beschluß zweiter Lesung hatte den Höchstbetrag auf sechsunddreißig vom Hundert festgeietzt. Der sechste Absatz des § 49 erhält folgende Fassung: „Er- reicht in Gemeinden lGemeindeverbänden), in denen eine Zuwachssteuer vor dem 1. April 1909 beschlossen unb vor bem 12. April 1910 in Kraft getreten war, beren Anteil am Ertrage ber Zu- wachssteuer gemäß Absatz 1 nicht den auf Grund ber vor dem 1. April 1909 besdstoisenen Satzung erzielten jährlichen Durch- chnittsertrag, so ist ihnen bis zum 1. April 1915 ber Unterschied aus dem auf das Reich entfallenen Anteil am Ertrage zuzu- wrisen. Statt dessen kann den Gemeinden (Gemeindevcrbänden) nach Bestimmung des Reichskanzlers für die Dauer des bezeichneten Zeitraums anstelle der Vorschriften dieses Gesetzes die bisherige Satzung weiterhin mit der Maßgabe belassen werden, daß der Ertrag den Gemeinden (Gemeindeverbänden) in Höhe des vor dem 1. April 1911 erzielten Durchschnittsertrages zufließt und der überschiebende Betrag an das Reich abzusühren ist. Der Rest des Absatzes bleibt unverändert und der letzte Absatz wird folgendermaßen gefaßt: „Die Festsetzung des Durchschnittsbetrages (Abs. 6 erfolgt burch den Bundesrat." Hierauf wird über § 12, der den Gemeinden das Recht gibt, auf einen früheren Zeitpunkt a l s 1885 zurückzugehen, abgestimmt. Der § 12 wird g e st r i ch en. § 50 wird angenommen, ebenso die ersten beiden Absätze des §52. Weiterberatung: Dienstag. Vie Moabiter Strahenkrawalle vor Gericht. < Berlin, 12. Dezember. Der charakteristische Fall des Angellagten Gastwirts Pilz, in bessen Lokal bie Streikwilligen unter Billigung bes Wirts von den Streikenden verprügelt worden sein sollen, steht aud) heute wieder im Mittelpunkte der Erörterungen. Dazu traten eingehende Erörterungen über die Rede des Herrn von B e t h - mann-Hollweg zu den Moabiter Vorgängen, so baß die heutige Sitzung sich besonders interessant gestaltete. Eine Frau (Steinig, die vom Balkon einer Verwandten aus dem Leben und Treiben vor und in dem Pilzschen Lokal wäh- renb ber Krawalltage beobachtet hat, bekunbet bann, daß Pilz sich an ber Beleidigung und Verhöhnung der Schutzleute sehr angelegentlich beteiligt habe. Er habe sich gefreut, wenn bie Kupser- schen Kohlenwagen bemoliert würben unb man die Polizisten mit Steinen bewarf. Später hat Polizeileutnant F o l t e das Lokal gefperrt. Der Angeklagte Pilz bemerkt hierzu, daß er nicht an dem Krawall teil genommen unb bes halb nur Aerger mit seinen Gästen gehabt habe. Er beruft sich aus verschiebcne Zeugen^ bie bann vernommen werben und die bekunden, daß die Zeugin Stei- nitz sich geirrt haben müsse. R.-A. Liebknecht stellt im Anschluß an diese Feststellungen den Antrag, auch Pil» aus ber Untersuchungshaft zu entlassen. Der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor Lieber, weist die Verteidigung daraus hin, daß damit der 53. Antrag eingegangen sei, über den das Gericht nod) zu befinden habe. Er bitte um Nachprüfung dieser einzelnen Anträge wahrend der Pause, damit man nicht ms unendliche verhandele. R.-A. Heine: Das würbe auch nicht tm Interesse ber Angeklagten liegen. Aber nach ber Rebe bes Reichskanzlers. V o r s. (unterbrechend): Daraus können wir hier nicht eingehen. R.-A. Heine: Der Herr Reichskanzler ist aber auf diesen Prozeß eingegangen und obwohl ich überzeugt bin, baß seine Ausführungen für das Gericht von keinem Einfluß sein werden, da es aicsschließlich die Beweisaufnahme zu würdigen hat, so muß ich doch darauf Hinweisen, daß die Staatsanwaltschaft an. die Beweisaufnahme nicht gebunden ist, zumal wenn der oberste Hüter der Rrichsversassung bereits jetzt zu einem Urteil gekommen ist, wo dieser Prozeß noch schwebt. Er hat gesagt, daß alle Polizei- 1 beamte ihre Schuldigkeit getan haben. Hiergegen aber richten sich unsere Veweisanträge, die wir nach dieser Richtung hin noch beliebig ausdehnen könnten. Der Staatsanwalt als Untergebener des Ministerpräsidenten bleibt angefid>t5 solcher Aussüh- rungen nickst unbeeinflußt. Unb so ist es naheliegenb, daß die Worte bes Reichskanzlers auch aus bas Empfinden des Gerichts Strafe abgehen kann. , . Nach ben Beschlüssen zweiter Lesung, die sich in diesem Punkte mit der Vorlage decken, erhält von dem Ertrage der Zuwachs- steuer bas Reich fünfzig vom Hunbert, währenb ;ehn vom Hunbert ben Bunbesstaaten und vierzig ü o in Hundert ben Gemeinden oder Gemeindever- bänben zufließen. Ein Antrag der Sozialdemokraten, den Gemeinden 50 Proz. der Steuer zuzuweifen, wird abgelehnt und der erste Absatz des § 49 in folgender Fassung angenommen: „Von bem Ertrag der Zuwachssteuer erhält daS Reich fünszig vom Hundert, weitere zehn vom Hundert erhalten, sofern nickst die Landesgesetzgebung eine andere Bestimmung trifft, die B u n d e s st a a t e n als Entschädigung für die Verwaltung und Erhebung der Steuer. Vierzig vom Hundert fließen den Gemeinden oder Gemeindeverbänben zu, in berem Bereiche ber steuerpflichtige Gegenüanb sich befindet. Die Regelung zwischen Gemeinden und Eine lebhafte Bau- 11 ^»^aJLC le.1!’ r^Sr .^ec Vorstand der Landwirt- TW Fleischpreise in Gießer, kr Getrerdepreise in Mann heim 50-55 46—49 41-45 ipi * BI Hl ihi old r* »n ul re »1 »« ,n *b •I lj< ee tb n Vi! k iei '•Y 40—44 42-47 41-44 32-39 23-31 52—56 47-51 36-37 30-31 27—28 Ml. 91-95 83-89 75-83 75-78 66-78 75-84 76-79 62-76 46—68 86-93 80-86 76-78 72-73 65-67 h Mit Iti rs.' IV ßrii ihn ihr ihn W Sic Niarttprcisc für Äieh und Frucht und die Viekeuer Fleisch- und Brotpreise arn 11. Dezember 1910. m Färsen, Kühe. «S5C-^lgc ausgenu Färsen höchst. Schlachtw. 50 Kg. Schlachtgewicht 91—95 Üif. /, ^g. Schlachrgew. 86-03 Pi. /» jr , 66-68 , Kerzen loo Mg. zu.6' 71.00 'JM. iHoggen 1UV Kg. lö.bo—15.65 Alk. • jy . , > — — DWW-WII VUJ< IIVUV 4JUIIUIILL Ul 5 eut volles zu errichten und auch int Winter offen zu batten. Starkcnbnrg und Rheinhessen. .' ™ “1 ' 12 Dez». Am Sonntag machte der Ba! Höchste Schlachwrehprerse m F r a n t i u r t a. Wt. Aus Stadt nnd Land. Gießen, 18. Dezember 1910, 'NUy iveiue rund« Zkreis Friedberg. L. Vad'-Nauheim, 12. Dez. rote aber 7» Kg. 84-92 Psg. 7, , 84-88 , 7, . dO-96 , Letzte Nachrichten. „ « Fus der weiten »e.mujni Hammer. N. B. Darmstadt, 13. Die QtnMfP SrlfÄ Beratung über die Stadteordnung fort nathbatf Lrafwent Ha a s den schwachen Besuch des Hauses aeriiatmS! um zahlreiches Erscheinen ersucht hatte. KrL 2 der VorlaÄ I ^brwaltung der städtischen Angelegenheiten durch ”± ^^tabtv«°rbn-t-^em wird der Antrag gegen die Stimmen der Sozialdemokr des Frersmns und wenig Wilder abgelehnt. Tie Art 66—7 werden °hiw Eiwpruch angiiwmm-.i° Äe SiL tount w , .^ad-Nauheim, 12. Dez. Der Storftanb' der Religionsgemeinde hat ht» Mvsjen, an Stelle der alten und längst auch schon zu kleinen geht, zahlte fte doch jetzt ca. 300 Angehörige und in ber, ‘Nation fmb über 1000 Israeliten anwesend. — Die föo tooWT des Villenviertels über der Ufa haben sich in einer Eingabe an bte Oberpostbirektion in Darmstadt und die Eiseubahndrrektion Frankfurt mit ber Bitte aewanbt, das L"e (FiltLl-) Postamt möge im neuen Bahnhofe im Erdgeschoß und nicht, wie vorgesehen, im ersten Stock er-' kürzlich erst wieder bei den Bergiftungs« fallen durch mrnderwertl.be Margarine gezeigt hat, ist es durckmts nicht gleichgültig, welches Speisefett als Ersatz für dre teure Butter verwendet wird. — Es liegt beshM ^/reinen Interesse, darauf aufmerksam zu machen, daß es and) Speisefette gibt, bei denen durch die । ein Verdvrvensein oder ein Mangel an Gute vollständig ausgeschlossen ist, mit) ein solches ^^bsett rst dre fast chemisch reine Kokosbutter „Bege- <* to-Ae durch die Firma Heermann u. Eo., Ham- durg-BUlwarder, direkt aus den importierten Kokosnüssen vermittelst der neuesten Maschinen in sauberster Fabrik-' anlage hergestellt wirb.— Diese Kokosbutter „B e a e- talrne eignet sich gleich gut zum Backen, Braten und Kochen, ist aver gerade zum Backen der Butter entschieden vorzuzieyen, da das Gebäck, zu dem Vegetalins verwendet rst, auch vom schwächsten Magen vertragen wird wert egetaline keine Fettsäure enthalt, und sta) außerdem das mit Vegetaline l elgestellte Ge- back titel langer frisch erhält. — Kegel'.Mne ist in faft allen Lebensmittelgeschäften zu haben zu . 0 P fg. d as P s u n d und sollte deshalb jede sparsame und vorsichrige Hausfrau nur Beaetaline in ihrem Haushalt verwen- den. 8'0^, Bcat^ und Back-Rezeptbücher werden in den Geschäften gratis, aligegeben. " 6766 braucht nicht auszufallen, meine Herren, wenn Sie sich ansewöhnen, vy ybert-T abletten bei sich zu fuhren und bei belegter Stimme oder rauhem Hals davon zu nehmen. ’J-s c£. t kein besseres Mittet um , . die Stimme sofort klar und frisch zu machen. Dies ist der Inhalt zahlloser Zeugnisse über die £ unerreichten W v b er t-T ab 1 ett en, die m allen Apotheken 1 Mark pro Schachtel kosten. fss% Depot in Giessen: Pelikan-Apotheke, trenz 9 19 habe er ixtja zurzeit teilt Geld. Auf dem Gebiet der SLutzlingS- rilrforgc fei alles in der Entwicklung begriffen. Tie Zweigstellen im Lande würden hauptsächlich deshalb errichtet, damit bie beteiligten Kreise selbst sagen könnten, wie die Sache bei ihnen einznrichlen sei. Die Zweigstelle Gießen sei mit der heutigen Beratung gegründet, alle Eingeladenen gehörten ihr als Michlieder an und außerdem habe bie Zweigstelle das Recht der Zuwahl. Die Zweigstelle habe selbst darüber zu entscheiden, vielleicht zunächst Bin einem vorbereitenden Ausschuß, wie bie Sache hier weiter zu führen sei, und ob und wie bestehende Organisationen in sie einzugliedern seien. *♦ Für die Sitzung der SLadtverordneten- öersammlung am Donnerstag, 15. Dezember, nachmittags 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung vorgesehen: l. Festsetzung der Ausnahmetage für den Ladenschluß für 1911. 2. Festsetzung des ortsüblichen Tagelohns, des Durchschnittswertes der Naturalbezüge und des Jahresverdienstes der land- und forstwirtschaftlichen Arbeiter. 3. Vergebung einer neuen Pumpe, einer Dampfmaschine und eines Motor- für die Kläranlage. 4. Herstellung der rechtsseitigen Wieseck- böschung zwischen Bleich- und Frankfurter Straße. 5. Kabellegung in der Kaiser-Allee. 6. Beschaffung von Respirations- apparaten für den Schlachthof. 7. Ueüergang von Grundstücken des Stadterweiterungssonds auf die Stadt. 8. Ge- such des Ruderklubs Hassia um Stiftung eines Wanderpreises. 9. Gesuch der historischen Kommission um Leistung eines Beitrags. 10. Gesuch des &ito Rühl um Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtschaft int Hause Brandgasse 3. 11. Desgl. des Heinrich Baumann im Hause Walltorstraße 33. ** Kronbau er scher Quartettverein. Das gestern abend im Klubsaal stattgefundene 34. Stiftungsfest brachte neben den Ehorliedern des Vereins, der sich diesmal besonders große Aufgaben gestellt hatte, die er erfolgreich iberwand, als Solistin eine junge Dame, deren Bekannt- chaft zu machen uns aufrichtig erfreute. Frl. Frieda Bauer, Mitglied des Dessauer Hojtheaters, ist nicht nur nit schönen Stimmitteln ausgerüstet, sondern fte weiß bie* eiben auch bestens zu verwerten unb erzielte daburch einen ■ ichönen, ehrlich erworbenen Erfolg. An bem ihr impulsiv gespendeten, reichen Beifall nahm, was wir noch hinzufüaen ■ Professor Soetbeer fragt nochmals, wie sich die Zentrale xu. bem bestehenden Säuglingsheim stelle. Zwei Beratungsstellen für Säugüngssürsorge seien hier unnötig. Regrerungsrat Pi stör halt bad Zusammenarbeiten des bestehenden Heims mit ber Zentrale für gerade so aut möglich, wie cs in anderen Städten geschehen sei. Ueber alle Fragen habe bie Zweigstelle selbst zu entscheiden. Er sei der Ansicht, daß über diese Sache zunächst im engeren Kreise gesprochen werden müsse. Auf die Frage des Pfarrers Schwabe, ob das Säuglings- beim Gießen von ber Zentrale anerkannt werde und ob die Zentrale mit ihren großen Mitteln diese finanziell unterstützen wolle, gibt Regierungsrat Pistor die Antwort, daß ber Standpunkt der Zentrale zur ersten Anfrage ja bekannt sei, cs sei aber zweifelhaft, ob die hiesige Anstalt in den Rahmen ber Tätigkeit der Zentrale hineinpasse und sein persönlicher Standpunkt sei ber, daß man bestehende Einrichtungen unterstützen müsse. Kirchenrat D. Schlosser führt aus, daß der Säuglings- Heinv-Verein gern mitaibeiten wolle, aber es erscheine ihm zweifelhaft, ob nach den heutigen Erklärungen hierfür noch Interesse vorhanden sei. Er beantrage, daß ein Ausschuß gebildet werde, um eine Einigung zu ermöglichen. Don einer Beschlußfassung über die Begründung einer Zweigstelle solle man aber heute ab) eben. Märkte. Kartoffelmarl -Bericht oom 12. Dezember 1910. Fried- ooo-olu eonc„ mL M-rnuum bonum u.jo -vik., tueibe runde 0—0.00 Mk.. Gelbfleii^rn.' blaue, 0. 00—Oj.O, rote O.Oü—0.00, weiße 0.00—0.00 Mk. D o r't - IxLVknU-i 1 aönuni ^ik. 3.10—0.00, weiße runde Mk. 2.60 Geldstetschrge rote 21Ü. 3.75. Hagen: Ro:e Sorten Dtk. (XOO, zu tieranftaltni, bei bem das im vorigen Jahre vor aus- t n Nh'ku-Nafsau. Mitauftem Hause ausgeführte Bolksstück in 5 Sitten: „Der ■Sec i?rltnnb der Landwirt, üeierrnann und sein Pflegekind" vielfachen Wm> ^en ^egierungsbezark Kassel hat be- schen entsprechend, unter Mtwirrung austvartiger jteäftc o e^I fSft^Ue f ß?“19 Schlachtvieh, imederholt werden soll. Tre Aufsührung wird am 22 Jan. I 11 ” Dassel energr,ch zu ticrwlaen «„h tn ber Turnhalle stattfinden und soll, soweit möglich, met« ,,„h"B ~ Ö' 8 teren Kreisen zugänglich gemacht werben. 11 Dick, gesund und krustig. ZWMßMMM MMWWWW folifieiirtjige Schweine über 21/, gentner 55'°° 66,00~68-flB 53.00-54.50 66.00- 68.0« Ol-pchige «chwe.ne....... 52.00-54.00 6d.50-6&00 arbeiter SR . o bonntag machte ber S8ahn. Vollfleischige auLg-masteleitühe höchste»Schlach> arbeiter Best aus Worms bei der dortigen Polirei die wertes brs zu 7 Jahren ... 1 HaG pr m y, ljei Ote, E ausgenmftete Hübe und wenig'gm int- wickelte jüngere Zlühe und Färsen . e1 genährte Kühe und Färsen . . . ’ ’ Halber. Mast-(Vollinilchmast) u. beste Saugkälber UhUlere 'Bla|t- und gute Saugkälber .... Schafe. Mastlämmer und füngere Masthammel . . 'nf’teCC und gut genährte Schale ü ifj f e ft. D. lfleischige, anSgemästete, höchsten Schlacht- ertes, hochuens 6 Jahre alt . . . . . J»luge fletschige, nicht ausgemästete und ältere ausgemaltete Mäßig genährte junge^ und ‘gut g'enährte ältere Jas'neue^ Postamt' a7sIBollsteischig^Werooi> ragenb schon war die Darstellung einer „Schlitze?länder Lpinnstube", „Schier 30 Jahre bist bu alt". Weißt bu, itncbiel -ternlein stehen" u. dergl. mehr Jedmialts wir der starke Beisatl em wohwerAei.ter^und ma7'den Setein in etwas ,ur feine viele Mühe und Arbest Äe^wtS.. Öfteröt rS-»MstaUu«g derartiger g einer Schlachtvieh. in Kassel energisch zu verfolgen und ■ . Jert st^tt ber Stadt Kassel weiter zu führen Landkreis Gießen Ita bes'Evana^ 1b w°igverein! abgehalt^e^rsamm-Mifbe^rtL^^^^/b^ mit seinen Angehörigen in btt"Kirche. Der^Kstchench^ g^esp e^r r t e“n ber' P s ° r^hVi m eVEbelmmallinbust^ie^lz M^ihprfi>Sfa?iV’f? durch Gesang ein. Dann hielt Werhnachstgabe den Betrag von 5000 M k bennlliat — n. au§ Gießen einen Bor- In der Paprerfabrrk Earl P. Fues ist das Persona? Mim dreNotwendtgkertdes Evang. Bundes größten Teil in den Ausstand getreten. * jtt den Landgemernden. Lehrer Euler, der --- I .ttzende des Zwetgv er eins, dankte dem Redner im Namen Svort. «"äääää .ä* LA’ss.^Ä’a *Ä?i s™« gebraut, rat Ergebnts, das das vorjährige um das doppelte 'vartschau aui bie Beztrksmeisterrchast haben, lieierten Heb em and übertrifft. " S^ehmes und feines Sptel. Das Spiel war reich an fpannenöen r <■ h* Huugen, 12. Dez. Einen genußreichen Abend ^' ^OO erschienenen Zuschauer gut auf ihre bot der Gesangverein „Eintracht" seinen Mitqliedern " besitzt em gutes Zusammensptel und vor 2M Sonntag durch eine Ab endunter haltung mit Spiel ö ters^ de»der durch sein ausgezeichnetes li.eatralischen Aufführungen, die sehr gut besucht war uL bteiiae Mannl^t fntL?? i^n^UbLltumö4 herausforderte. Tie einen schien Verlauf nahm. Eingeleiret wurde die Beran-1 teistungen. Tas Spiel endete^mu eüiem etea* ber^cSiefeeAec staltung durch schön vorgetragene Ehöre. Dann gingen die!ichail von 3:2 Toren. 9 OietzenerIstann- beiden Emakter „Der Freiersmann" und „Liefet" ^ £.^1 ~ — dieselben infolge ihrer guten Einstudierung UilO Derfebr und wirkungsvollen Darstellung ungeteilten Beifall. *♦ m nf , . lere Ehöre folgten und mit Tanzvergnügen wurde diel her @ n e k e V ^r* amtliche Verzeichnis! Kreis Lauterbach, i Gegen fünf Stimmen wurde sodann der Gründung der Zweigstelle Kreis Gießen zugestimmt. Zur Vorberatung der Einrichtung der Zweigstelle tmmpe ein Ausschuß gewählt, dem über 20 Personen der verschiedensten Stände und Vereinigungen angehören. Zum Vorsitzenden wurde Pwpm-ialdirechir Dr. U sing er gewählt. Magnum bonum Mk. 0.00-0.00, weiße runde Mk. O OO aun 4-**u ü" •C'-c.---*a.ö. ki,mic icuyu|Le zoau« | rote Mk. 0.00 - 0.00, weiße Mk. 0.00—0 00. K z tatigkeitherrscht gegen toarttg tn unserem Bahnhofs-Emp- ^e Taber O OO, and. rote Sorten Mk. 2.50-0.00, Magnum dou>,^ fangsgebaube. Tag unb Nacht wirb gearbeitet, um heute Äf' rcT"iemt?,ulb.e JJit- 2-5ü~0.00, Eelbsleiichlg- “2 nacht noch ben neuen Wartesaal 3. unb 4. Klasse BS'3-' ' wem- Tlt 3.00-0.00. Rretelb: Roie TaÄ ber rrn Subflügel liegt, sowie ben Eingang dazu herzustellen.'! we' y'«»' ?*inerm ihne t5orten °"00m^i5 o oo, Magnum bouu2 Heute nacht noch werben bie früheren Warte Lle L unb m ' faö sio' u, n1*‘fl<: T. ™\2.9u-3.io, 1UCIK5 X ®Wfe, bie auf ben Dahnste^führten, für' immer ge. Sorte^^'o^oo^o.oo/ L'ä num 7 ®b° »'! Etta bie Saal 2. Klaffe kommt vor- Mk. 3.00, Gelvfleifchige rote '31t. 3.50. Sass°'a ' läufig bte Gepäckabfertigung, bereu Raume man zur Stunbe ' ' ntederrerßt. Der seitherige Wartesaal 4. Klasse wird als Lelegraphenvureau bemcht. Der neue Wartesaal 4. Klasse muß für einige Wochen als alleiniger Aufenthalt der Reisenden bi-'nen. In ihn kommt vorerst auch die Bahnhoss- Anzeige daß er in der Strafanstalt m B^ach d^' sch^n I ’ . mehrfach bestraften 20jährigen Dienstknecht Joh. Anton Lä* Sri rÄ,rU9r ^^buheim bei Dtonsheim kennen gelernt habe. 1 a6t9 s ^c5ett un ^eld soll Berg dem Best mitgeteilt 61 "E arnz m der Uferstraße 23 die Ver- Haltnisse erner alleren Dame und deren Dienstmädchen gut kenne, es seren tn einer Kasette 60 000 Mk. zu holen u. dergl. mehr. Außerdem soll Berg erklärt haben bah — f* einbrechen nnb selbst vor einer Gewalttat' nicht I genähne Hammel unb ^Schast Mrz- zuruckschrecken werde. Die Polizei brachte Best hierher zL ............ ö und diese schickte sofort Krrmmalkom- Schweine. mrssar Ruppel und Kriminalschutzmann Heck nach Kinden-I ^.d)löClne über 2Zentner Sfstnahme des 2fcrg/ Letzterer - s'ch auswärts und konnte erst abends am Bahnhof tn Krndercheun verhaftet werden. Noch in der to^rbCJ^r9 lni Untersuchungsgefängnis hierher ge- btad)L Inzwischen wurde im Lause des Tages in Kindnr- herm sEstgestellt, daß Berg am 30. November bis 5 Uhr ba. einer Treibjagd als Treiber tätig war er abends un Wirtshaus war und in der Nacht in seiner Wohnung geschlafen hatte. Wetter wurde sestgestellt, daß Berg am frühen Morgen des L Dezember, also cm dem Tag, an dem morgens 7i/2 Uhr die Tat hier verübt wurde, in Kindenheim von einem Einwohner aus der Straße ao rossen und von diesem angesprochen wurde. Mtthin kann Tater nicht gewesen fein. Berg wurde am 15. November aus dem Gefängnis entlassen. Berg gab zu, daß er vielleicht dem Best ettoas in der Form SiH09tfjar,er l1 na^ Entlassung in Mainz ^en Einbruch verüben und 60 000 Mk. erbeuten, aber die Schttderung, wie sie Best gebe, entspringe dessen Fantasie. Best, der von der Staatsanwaltschaft eingehend Oernom-1 Sri! bht\bei i^uen Angaben. Jedenfalls glaubte damit btt ausgesetzte Belohnung zu berbienen. spekte I. Schulze*! Winter.kur für wöTühonSv? io B Ü UnünerfroffaieAusivi/iJ-ßiliigsre Preise CD Julius Philipp, giessen U.8 ?g v r. Telephon 82 4 in Firma Ed. Lind, Hoftonditor. ■n -6: e" n ’ •fehl» F.. Rich. Wagner. Sein Leben u. Schaffen . -> yiea Radzlwill. Ein Leben in Liebe n. Leid. Bnefe Gummi-Schuhe Gummiwaren r s C.Fattberg,Seltersweg 60 u & 5 - 6 - 7 - 8 - 1909 1903 B o B Ein interessantes Wachstum ! 41 O /> D 5 9 cf en HS (Ern** Legier) GIESSEN <0 4ji Z 5 Kt| IC 9* ft h Empfehlenswerte neue Geschenk-Literatur. 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Besonderes Vergnügen am Weihnachtsabend bereiten Sie einem jeden Raucher in Ihrer Familie, wenn Sie unter dem Weibnachtsbaum zu den Geschenken aller Art 1 Kistchen Zigarren 35 mit beileaen. Sie erhalten solche in bekannt guten Qualitäten non 25 Stück ä Mk. 1.25, Mk. 1.50 usw., 50 Stück äMt.2.50, Mt.S.— usw., 100 StückLMk. 4. —,Mk. 4.50, Mk. 5.— usw. in dem Zigarrengeschäst von^ Richard Buchacker, Neuen Baue 11. Mitglied der Rabatt-Spar-Vereinigung. 6679 moderne Bold waren LA _ _ .... — Praktische Weihnachtsgeschenke sind: «* SINGER Nähmaschinen Echt nur zu haben bei der Singer Co* Nähmaschinen AcLGes. Giessen, Lindenplatz 1 flectalßß „Velo“ mit Flechten* „Veto" bei Hautansschlägen aller Art, Aderbeinen, Flechten etc. mitEr- folg angewandt. Best. Rad. Lin ar. Bardan. Gort Hederac. roL sennae, Inglandis. Mk. 2L0 Pelikan-Apotheke.hv"/M artech, R. R, Bittersüße Liebesgeschichten . . . iemarck. Hedwig v., Erinnerungen aus dem Leben einer 95 jährigen. 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Zur Verhütung von Frostschaden an den Jnnenleitungett der Gebäude empfiehlt es sich, in allen Räumen, welche von Leitungen durchzogen werden, die Fenster namentlich während der Nachtzeit geschlossen zu halten, tzn allen der Kälte besonders ausgesetzten Gebäudeteilen bietet die Umhüllung der Röhren, Ventile usw. mit schlechten Wärmeleitern, wie Jute, Wollenzeug, Filz oder Holz, einen empfehlenswerten Schutz gegen das Ein- Tieren. Wo auch dieses Mittel nicht ausreicht, wird es notwendig, während der Nacht das Hauptabsperrventil zu schließen und die Hauptleitung im Innern des Gebäudes abends zu entleeren. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, üt es geboren, während derselben das in dem obersten -Stockwerk bec HauieS befindliche Zapsventil der HauSleitung offen zu ballen. Dor dem Wiederanlassen des Wassers ist^das Entleerung^» vemil sorfältig wieder zu schließen. Besondere Aufmerksamkeit ist dem Frostsämtz von Wassermcffern schenken, da alle Unterhalt tungs- und Erneuerungskosten der Messer, welcke nicht durch ord- nungsmätzige Abnutzung veranlatzt worden sind, dem Abnehmer »ur Xlait fallen und ihm in Rechnung gestellt werden. Einwinterungen, Reparaturen und Anstauungen von HauSwafserleitungen werden am zweckmayigsten von deniemgen InitaUationsgefchaften besorgt. welche die betr. HauSwafscr leitungen i. Zt. ausgefübrt baden. 'P ' " . Gaspreis. Laut Beschluv der Stadtverordneten - Versammlung vom 8. Dezember 1910 tritt am 1. April 1911 unter Aufhebung des bisherigen Tarises für Leucht- und Koch- oder Heizgas em Einheitspreis von 17 Pfg. für einen cbm Gas m Kraft. Motoren- und Jnduitrieveizgas wird, wenn es besonders gemesien wird, wie bisher mit 13 Pfg. für 1 cbm berechnet. Rabatte werden nicht mehr gewahrt. Unter Jnduftrieheizgas ist solches Gas zu verstehen, welches in Werkstätten oder Fabriken zum Löten, Schmelzen, Harten, Aus' glühen. Anwärmen und Schweihen von Metallen oder zum Kochen von Leim oder in Gewerbebetrieben zum. Heizen von Trockenofen, Backöfen, Schmelzöfen, Räucheröfcn, Gievmaschmen oder Setz Maschinen, oder zur Erhitzung der Stempclvorrichtungen m Brauereien, Zigarren- und Zlgarrenklstenfabntzn, der Wasch- und Bügelvorrichnmg in gewerblichen Wasch, Reimgungs-, Plan anstalten und Schneiderwerkstätten, oder zum Hetzen von ^utpresien oder von Kaffeeröstern in Kaffeebrennereten und Kolonialwaren, Handlungen verwendet wird. ,, ..... 0 Nach Einführung des Einheitspreises wird bet den Ab^ nehmern, die bisher Leucht- und Koch- oder Heizgas getrennt nach besonderen Messern bezogen haben, ote Leitungsanlage verändert, wofür folgende Bestimmungen gelten: „ . 1 Die zum Erfatz der beiden Sondergasmeffer fitr Leucht- und Koch- oder Heizgas durch einen einzigen Mester nötige Umänderung der Gasleitung, einschltenlich der MaterlaUleierung, wird auf besonderen Antrag vom städtischen Gaswerk kosten los ausgeführt unter der Bedingung, datz die; sich ergebenden Instaüanonö- und Altmatertalien ebenfalls kostenlos dem Gaswerk überlassen werden. In dem Antrag muffen dtese Bestimmungen vom Antragsteller anerkannt werden. Die Umänderungen werden allmählich, tunlichst in der Reihenfolge des Eingangs der Anträge und nach Befinden des Gaswerks vorgenommen. t O Bom 1. April 1911 ab wird die Miete für mehrere Gasmesier “ bis zum Schluffe des Monats erhoben, in welchem bei Antrag eingeht. Vom Beginn des darauf folgenden Monats an ist nur noch für den größeren der beiden vorhandenen Gasmesser oder im Bedarfsfälle für einen neuen gröberen Messer Miete zu entrichten. •j Wenn von einem Abnehmer die vorlaustge Belastung eines ' zweiten Gasmessers gewünscht, oder der vorgenannte Antrag nickt gestellt wird, so hat der Abnehmer die Miete w lange auch für diesen Messer zu entrichten, bis die Wegnahme seinerseits beantragt ist. Die Zählerstände vonZwischengasmessern zur gelrenntei, Berechnung des Gasverbrauchs werden vom 1. Avni 1911 ab nicht mehr ausgenommen) auch kann aus der privaienKontroue derselben kein für das Gaswerk verbindlicher Ruckichlun am die Richtigkeit der Angaben des Haupimessers aezogen werden. 4. Bei neuen Gasleitungen, welche vor dem 1-.^nrn WH tn Gebrauch genommen werden, und die auf die Emmhrung des Einheitspreises sich gründen, treten die neuen BeMmmungen schon am Tage der Ingebrauchnahme der Gasanlage in Kraft 5. D»e Gasmessermiete für 3, 5, 10 und 20 stämmige Gasmeff^ bleibt dieselbe wie bisher und wird auch ferner.monmli» mit dem GaSgeld erhoben. 30 flammige und gröyere Gas meffer sind wie bisher käuflich zu erwerben: für Eigentums gasmesfer wird eine Mete nicht erhoben, B1-, - 6. Für den Anschluk von Lampen an die Leitungen für Motoren oder Jntmitrieheiig-.-. werden noch nähere Besstmmungen ovlaffen. Neues, apartes, praktisches Weihnachts-Geschenk Onduliere Didi selbst Id 5 Minuten mit der geaeulicb ff**chOtzten Haar - Weiler - Preaee „Rapid**. 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