iche Jl Giessen Stobt Kers Uöi_ ** » % ^äSS«^ lessen. ° a««twn bei fass 7" der erstens * "der bi8 7m gettnersterei erbeten. Plätze wieder d»n 1. Juli ou-. Webling innerhalb LLotl9 erfolgen lv-j, 'rkommenden M WM E^eung'übermmU et,Marburg. Str. 27 n »aijcrMee 54 IQ SS, M«: U gehl ein veuvageovonButzboch Mt leer zurück. Ab ™et etwaige Renutzuno FWmeister Ltuvvl, t, Ckhardtsn. 21, i« tni. sehr guten Privat nch in d.Nähe d.Slinik Angebote m. Preis um >en Gieh. Anz. erb. ic hochstehende PersSn- rden auf 3'< Jahre ll t M t). ielbflgebend. Privai et Bedingung strengftkt i sehr guter Berdtenb r durchaus verbeten. 6764" a Haasenstenit Wiesbaden. (hv ÜMKWjt "U . liegen Belohnum ab rchützenktr.S». «LlL r'scher esingverein eustag abend ngstunde. ahliges Erichemen wti Ter Vorstand. igräpheSVÄ" i-Schrey Giessen, ag den 21. ds. 'M »reinsabenv. sordnung: UW ISLÄS 8-rte». ife Amend. Eintritt frei- ;D Zuu itagT- -- «*•* > ^5 GasfsP^,«^ i*5... .«s ’wj y ttc <** s ° qJfti' 3e „n r 5?Sää^‘ an661 160. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 141 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. im In der tepten Hälfte des Monats konnten, nachdem die Winerurrgs Verhältnisse besser geworden waren, hanpt'cichlich Samstags unb Sonntags, nicht immer alle Aushilfsstellen besetzt werden. Für Saisonstellen in den .Qur- und Badeorten saalkellner usw war Montag ÄO.Jnni 1910 Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UnwerstiätS - Buch- und Sterndruckerei. 9L Lange. Gießen. qlieder haben würde." Die Sozialdemokraten '^^Bcschlüssc wurden noch nicht gefaßt, tag nachmittag. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: d-sKlI2.Tel.-Adr^AnzergerLießen. Die „Gießener Zamiliendlätter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kieisblott für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Die Reichsversicherurigsordmmg. :: Berlin, 18. Juni. die Nachfrage nach jungen, eben erst aus der Lehre entlassene»; Leuten so stark, daß die Aufträge nicht alle ausgeführt werden konnten. In den Groß- und Mittelstädten mochte sich ein '?Jt angef an Köchen bemerkbar, »veil viele zum 15. Mai oder 1. Juni Saisonstellen angenommen haben. Für bte ungelernten Arbeiter hat sich der Arbeusmarkt etwas gebelfert; allerdings Bor- und Ausbildung auf Grund der Gewerbefreiheit die Zahnheilkunde uneingeschränkt ausüben darf: und doch bietet der avvrobterte Zahnarzt heute auf Grund seiner gesetzlich geregelten Vorbildung und medizinischen und technischen Ausbildung einzig mrd allein die Gewähr für eine sackzemätzc Behandlung der Zahn- und Mundkrankheiten. Die Zahn- und Mund krankheiten sind nickst loszutrennen von der allgemeinen Medizin, sie hangen innig zusammen mit den Vorgängen im Oe- Auf den Sekretär der schweizerischen Gesandt- schaft in Paris 2r. Hans von ScgcD.cr wurde am at ’<« Cbrataraumnt» L.f e Enterung unb bi. oorgerürfte IahrcÄcst hernorgerutma i bem/saneoogenrnr grünt luhiKv . hinApr^n Gfemrnte xuriidxutuhrcn: cm großer Bis dustric war voll beschästigt; em in einem größeren Werk in der Nähe Frankfurts ausgebrochener Streik konnte nach wenigen Tagen gütlick beigelegt werden. Jin der 2 c b c r i n b u ft r i c hielt ber gute Beschäftigungsgang ebenfalls an, einige lokale Stnnks konnten beigelegt werben. Die Firmen ber Portefeuilleindustrie Leberwaren unb Reiscartikel waren voll beschäftigt, dock konnten alle offenen Stellen besetzt werben. Im Tapezier- unb Sattlergewerbe war überall eine rege Nachfrage nach Arbeitskräften, aber auch hier konnten schließlich alle offenen Stellen besetzt werben. In ber Holzindustrie waren besonders die Möbelfabriken und Möbelschreinereien im Verbandsgcbiete gut beschäftigt : viele Neueinstettungen fanden statt. Für Küfer (Holz- arfacit , Glaser unb Wagner -Kastenarbeit, war reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden. Wagner waren besonders in den Kleinstädten sehr gesucht, so daß nicht immer alle offenen Stellen besetzt werden konnten. Die Industrie der Nahrnngs- und Genuß mittel zeigte in den Großstädten durch den steigenden Fremdenverkehr und in den zahlreichen Kur- und Badeorten des Verbandsgebietes durch die Gröffnung vieler Hotels und Pensionen eine leichte Belebung. Im Bekleidungsgewerbe hielt der flotte Geschäftsgang im allgemeinen an. Nur idie Offenbacher Schuhfabriken klagen über das Ausbleiben der . I k-n^d"Industriellen unmittelbarer ansnutzen zu können. Nachordres nach dem Pfingstfest und fuhren dies aus die schlechte V o l k s p a r t e r tmes den unD jnou^ Schluß, er sehe davon ab, im ein- Witterung im April und Anfang Mai zuruck, die Arbeitszeck irarnnim oen ai kvh uukhuiiw — Risiken ber Betriebe- Der ^onas^r lag! zum -s ) sj, ! Aufaabe anzu- mußte teilweise aus 7 Ltunben täglich verkürzt werben, auch m nach. M- Seit, m. Betrieb«, unb Crt#.keinen tnc Wtet ta «>» Arbeiter zur Entlastung. Tagegen war die Lage her kimfenfüiien im politischen Gegensatz standen, sind langst vorüber, geben oder den -'d.derzulunftigen Handel t Arbeitsmarktes für Schoßarbeiter im Berichtsmonat günstig. In Gin ^ent rum □ r ebner tritt für bie Regierungsvorlage, stimmen oder zu entscherden, ob e» von ^cutzen meyrere qroßen Geschäften blieb die Nachträge nach Gehrlten an- also auch für die Landkraukenkafsen ein. Handelskammern oder eine einzige Mit^korrefpondierenden da die erstklassigen Arbeiter ausblieben. Jun Schneider-. Der Pole will itui die Ortskrankenkassen erhalten Komiiees in den nnchtigsten deutschen <2ckädten zu schassen. Gewerbe hielt der gute Geschäftsgang im Berichtsmonat an; fast Der Vertreter ber wirtschaftlichen Vereinigung $.aht der Organisationsmittel müsse den Interessenten itt ü(Icil Städten konnten nicht alle offenen Stellen besetzt werden, erklärt sich für die Regiernngsvorlage. überlassen bleiben. Gr habe nur von neuem bte DÜ- Die Lage des Arbeitsmarktes im Baugewerbe war natürlich Darauf wird der § 235 ir^der itassung d r. R e i e - ßs ' unbestreitbaren Nutzen der Einrichtung durch die Bauarbeiteraussperrung gegeben Tste ausqesperrtQk runqä vor läge gegen die stimmen der Fortschrittler, ber meurajnteit । Bauarbeiter brücken nicht viel aus ben Arbeitsmarkt, ba btt Sozialbemokraten unb' des Polen angenommen. |nwienicn roputu. ■■—[ weiften auf bem Lanbe wohnen, wo fite ein eigenes ober gepaech- § 236 wirb mit dem Zusatz angenommen, baß Orts- unb 1-----u. tetes Grunbstück innehaben, bas sie fetzt entroeber selbst bearbeiten Landkvankenkasfen in der Regel innerhalb des Bezirks vcurvcncs itLsew, oder bei den Landwirten auf Tagelohn gehen. Die Maler und eines Verficherungsamts errichtet werden sollen. Die §§ 2371 . Wolfs'schcn Bureau von berufener Stelle ge- Weißbinder waren verhältnismäßig am besten beschäftigt, Frank- bis 239 behandeln die Fälle, m denen bie Gründung einer Land- Mitteilung nimmt die K n i e a ff ek t i o n des Kaisers surt a. M. ,z. konnte nicht alle ossenen stellen Hetzen. Der franfcnfafic neben der Ortskrankenkasse unterbleiben soll. D,e mam ünftiqc„ Verlauf. m Grund h.ersür ist dann zu suckren, das; durch das stilllegen der- Reicksvartei will die 237 und 239 ganz streichen und nur 9 » ? ichssckiatzamt hat die Beratung mit den Mit- Neubauten viele Reparaturen in und an den Hausern, bte sonst folgcnben S 238 gelten teilen: „Die Grnchtung emer Oandkrancen- ^raftioncn des Reichstages über bie anberroeitc crft im Herbst gemacht würben ober überhaupt noch ausgesckwben kaiie nebcii der GLlgcmeinen Ortskrankelikaste kann mit Wcn^:= « p a c r u n a x et Veteraneniür sorge unb über bie Be- wären, schon fetzt vorgenommen werben Im graphischen miawtQ ber obersten Verwaltungsbeharbe unterolciben, wo die erforberlichen Tcckungsmittel fortgesetzt unb zum Gewerbe hielt bei ben Buchbruckern bie Verschlechterimg bes, Landkrankenkasse nicht mindestens füns hundert Pslichtmit- ' ' ' Abschluß gebracht, lieber das Grgebms werden die Arbeitsmarktes an. Ter Geschäftsgang war während des ganzen V1 - ' '----beteiligten Behörden in weitere Grörterungen treten Monats slau. Tie Zahl der Arbeitslosen stieg z. B. von 26 wollen für oOO die Zahl 1000 » preußische Ober-Verwaltungsgericht entschied: Tie Ge- ^uf 58. Im Bezirk Frankfurt a. M. des Verbandes der Teutsehen m I nptiniaunq zu einer Versammlung unter freiem Puckdrucker wurden an 11 Mitglieder für 707 Tage 1526,25 Mk. Nächste Sitzung: Mon- nu r oerfagt werden, wenn konkrete Tatiackun Arbeitslosenunterstützung und an 55 Reisende für 206 Tage vorliegen aus denen gefolgert werden kann, daß die ö s s e n t l i ch c .>50 Mk Reiieunterstützung ge^ihll. Tic Arbeitsmarktlage im Sicherheit gefährdet werden dürste. Gast- und Schankwirt schaftsgewerbe hat sich im Bein "K ünchen fand im Beisein des Prinzregenten und des richtsmonat infolge der am Anfang des Monats veränderlichen m Frankfurt a. M., 18. Juni. Eine überaus zahlreich uhujch mm, »>>» . ■-, । nurisuwi»» m, v»y v ... -------•- — ■ (vterfite r o t c ftp c r) am rnlun g von Zabnärzten a u s königlichen Hofes die feierliche E n t h u llung des ck ent Witterungsverhälmifse und des dadurch verspäteten Amanges . f t p i f r tT Deutschlands faßte emftimmtg solgende ;ür Ludwig II. auf der Cornelrusbrucke statt. L-as von Saison in den Kur- und Badeorten nur tengmrn gebessert Entschließung qeqen den Entwurf der Reick>sversicherungsordnung: von Miller geschaffene Denkmal stellt den König in - < ' ™ <■ -- ----------- Die am 18 Juni, 1910 in Frankfurt a. M. Dcriamniclten >inen jultqen Jahren dar, wie er vom Throne herabsteigt. Zahnärzte erheben einmütig Einspruch dagegen, bar nach ben------ ------- Beschlüssen bes Ausschusses zur Vorberatung der Rei^venick? - 2lNSland. rungsorbnung bas für bie Bclm'idlung der Kranken test Malier von Oesterreich ernannte ben General ber^In- glieder geltende Piinzip, dem Mitgliebc die bestmöglichste Beyanck Grzbcrzoq Friedrich unter Beladung m temer Stellung durch staatlich approbierte McdizinalpersonenZuteil w> . ( cn Oberkommandant der österreichischen Landwehr und $u lassen, bei der Bc handln n g der Z ahn- un d M und- mng, a Klobucar unter Belassung in ferner Tr auf beiten durch bie Zulastung SteUung als Oberkommandant der ungarischen Landwehr zu A r - broch'n werden soll: tm Gegen)a6 zu sämtlichen mpe-Insvekteuren. Deutschland das einzige Land, m dem jeber ohne leglichel mee-^n, perre Der Ausschuß für bte Reichsversichcrungsobnung nahm heute feine Beratungen bei tz. 229 wieder auf, der von dem Zusammenwirken der Kassen handelt, und der nach der Regierungsvorlage angenommen wurde. 230 wird mit fol« ± X i i« ."'.'n ' 91» Ä?n A-1 ber Seit- „Die Kasse, welche die Leistungen gewährt, hat icbodi Der ävt lunbe crÄ?der" Fürsorge vermlicksteten Kasse binnen einer Woche von ihrer In- b>gungen ^-S ^^?^0amsmus fuh. cil\cr Cei uci uitiigcu lunuu^muiru wvi».».,«— ——;------ .. anspruchnahme Mitteilung zu machen und deren Anordnungen m der AuL'sckmtzsassung i^^.1'^.(flu^DrcI)lcrcn -ahiiärztlickeii I crsatzam'prüche erhob, die natuttick stets abgewiesen wurden. bezüglich der Art bet Fürsorge tunlichst zu befolgen." I rt'dMnng und Mitzacktung ^s staEck PP - , »altu jißl -u rachen, wollte er den Gc,andt-ck>afts>efretar von ^egefst-r Wm Tann, ine ;6m bei letncr ftanc «uHctenlen « bcr Mali-NM unfere# b.-uti&n 'Soll s, bie bic Scgicrung atSt geprüft 5U "ertm.. tun w yl ibrcn Unter- cm^ -^ockc von der Erkrankung des^ft^erten Mittecku g und Mundlrankhetten andererseits zu trennen, Dom meb - [t.(u'tor- (cQ}a([lz Sen Regicrmigspräsidenteii Hammerstrom, machen unb Deren Anordnungen bc^uglim der Art der r^urioig Standpunkt ans ein Unding und praktisck) gar nicht durch- f [ Mt„;< ar..aimt (iiiftnrppn hen Hütten- zn befolgen; die verpflichtete Kaste kann die Fürsorge selbst über- ^ba, sft.d Tic Zahnärzte richten daher an die gesetzgebenden nehmen." , ^nrnprirfinffpn bic Bitte bic Behandlung von Zahn- unb Munb- § 232 setzt sest, baß 3.8 des Grunblohnes am Orte ber Kranken-1 Körperschaften Die -öi , ; « »♦ n Q«hn;ir:f taffe des Versidierten als Ersatz ber Kosten sür bic Krankenpflege gelten Aus Antrag ber National! ib er a len wirb hinzugefügt i „fofi rn nicht höhere Aufwenbungen liachgcwiesen toerben/'. Die KL 233 unb 234 werden unverändert angenommen. Es folgt nun der di ittc Abschnitt: T r ä g e r d e r V c r s i ch e r un g. § 235 zählt bie A r t en ber Krankenkassen nach biciem Gesetz aus: Ortskrankenkassen, Laiib-, Betriebs- unb Jnnungs- Der Allensteiner Mordprozeß. <4 All en stein, 18. Juni. Am heutigen Verhandlungstage bekundet Kriegsgerichtsrat K o n r a d i wiederholt, die Aussagen des Herrn v. Wöben seien in den Protokollen richtig wiedergegeben. Kriegsgcrichtsrat Rci- chardt: Es ist hier die Meinung ausgesprochen worden, als wenn Exzelljmz v. Scotti (ber Gerichtsherr) ein weiteres Verfahren gegen Fran v. Schönebeck nicht gewünscht lxrbe, um zu verhindern, bo.fr der Auslands und sozialdemokratischen Presse Nahrung gegeben würde. Das ist unrichtig, v. Scotti ist immer bdfiün eingetreten, bäfr die Untersuchung gegen Fran v. Schönebeck rücksichtslos durchgesührt toerde. Es wird dann der Stiefbruder des Hauptmanns, der 47 Jahre alte Privatier Oskar v. Wöben vernommen. Er macht Mit teUungen über die Jugendzeit seines Stieflirnders. In der Schule war er nicht einer der ersten in der Klasse, ist aber immer gut fortgekommen. Er war stiller Natur, hatte aber einen gewissen Tatendrang. Ob er durch eine unglückliche Liebe veranlaßt wurde, in den Burenkrieg zu ziehen, davon weis; der Zeuge Nichts. Von her schrecklichen Tat bekam der Zeuge Kenntnis durch ein Tele gromnt seines Bruders, bas lautete: Bin verhaftet, werbe viel" leicht verurteil!. In einem Briefe, den .Hauptmann v. Gäben an den Stiefbruder schrieb, heißt es: „Mein lieber Oskar! Habe Dank für deinen lieben Brief. Ich will keine falsck>e Meinung aufkommen lassen. Ich habe seit einem halben. Jahre in entern Taumel von Verbrechen gelebt, aber ich kann versichern, daß mir erst seit gestern der ganze Umfang der Gemeinheit und Verblendung klar geworden ist. Jetzt ist mir klar geworden, wie schwer mich das belastet, was ich bisher aus Schonung für diese fürchterliche Frau verschwiegen höbe. Ich habe versprochen, iveiter zu leben, aber kann jeninnb weiter leben, der das Gemeinste verbrochen hat, bas es gibt." Der Zeuge erklärt, er habe überlegt, wie er seinem Bruder helfen könne: bei einer Unterredung habe er ihm gesagt, er solle die Frau nicht schonen und an seine Familie, seine alte Mutter denken. — Der Vorsitzende halt dann der AngcUagten wiederholt vor, daß sie der alten Mutter des Hauptmanns in Briefen vorspiegelte, sie wolle ihren Sohn nicht heiraten, während sie in Wirklichkeit nicht daran dachte. Die Angeklagte erklärt, die ganze Briefschreiberei mit der alten Dame habe damit angefangeii, daß sie, die Angeklagte, einmal einen Gruß einem Briefe des Hauptmanns anfügte. Daraus habe die alte Dame sehr nett geantwortet und so fei der Brief-, wechsel entstanden. Zeuge Hauptmann H erdig bekundet, daß Hauptmann v. Gäben ein fester energischer Offizier und ein aufrechter Charakter war, von dem immer mit Hochachtung gesprochen wurde. Haupt mann G n d e w i l l (Itzehoe) hat Hauptmann v. Gäben nach dem Burenkriege kennen gelernt. Herr v. Göden wurde von seinen Kameraden, deren Vertrauensmann er war, geradezu vergöttert. Den Frauett gegenüber war er zurückhaltend. Gutsbesitzer Baake bekundet, daß Herr v. Gäben äußerst hilfsbereit war. Er hat einmal, als er sah, das; ein Kind gezüchtigt wurde, den Täter an gegriffen, obwohl er in Uniform war. Bon einem draufgängerischen /oder renommistischen Wesen war bei ihm keine Rede. Der Bert. Salz mann bringt zur Sprache, daß Herr v. Gäben als Quintaner oder Quartaner einem anbereit Schüler, der in dieselbe höhere Tochter verliebt war, eine brennende Lampe an den Kopf geworsen habe. Dem Zeugen ist hiervon nichts befannl. Zeuge Hauptmann Pohl erklärt, daß Herr v. Wöben sehr diskreten Natur war. Bon den Kameraden wurde er sogar in Familien angelegenheiten zu Nate gezogen. Von der .Heiligkeit der Ehe hatte er eine sehr hohe Auffassung. In Berlin hat er viel mit Damen verkehrt, aber stets in einwandsfreier Weise. Der Bor- fitzende weist daraus hin, daß vom Chef des 7. Armeekorps ausgesprochen worden sei, Herr v. Gäben sei lässig int Dienst. Der 'Zeuge erwidert, gerade in Münster habe damals eine Herzens- affäre des Herrn v. Gäben gespielt, der also nicht die geringste Ursache gehabt habe, zum Schürzenjäger zu werden. Der Zeuge bat Herrn v. Gäben einmal gefragt, ob er aus Begeisterung für die Buren nach Südafrika gegangen sei, dieser habe aber erwidert: Nein, aus Haß gegen die Engländer. Kriminalkommissar W a n nowski erklärt zum Schluß der Sitzung, daß er in seinem Vortrage bei Exzellenz v. Seotti mir die strafrechtlichen Momente hervorgehoben habe, da nach seiner llcberjeugung die moralische Seite nicht in die Untersuchung hineingehörte. Um Skandal zu .vermeiden, habe er an die Presse die un nm Irre Nackwicht gegeben, J.W., daß er auf einer anderen Spur sei, obwohl Herr v Gäben schon gestanden hatte. Darauf wurde die weitere Verhandlung auf Montag vertagt. Man rechnet damit, daß der Prozeß nächsten Samstag zu Ende geht. Landwirtschaft. r. UI rieft ft ein, 1V. Juni. Die !. Bezirk Ls chan für Geflügel des 8. und 4. Kammerbezirks, veranstaltet vom Geflügel-nchtoerein Ulrichstein und Umgcgenb unter : wurden bautftfätSütfr jüngere Leute von 14 küs 25 Jahren verlangt Der ter b'ro. A r b^rt sma r kt wird durch die anä- 'gelperrten Bauarbeiter insofern beeinflußt, als dadurch die Nachfrage nach landw. beitem in einigen Arbeitsnachweisen geringer war, als in früheren Jahren. Von den Organen des Mitteldeutschen Arbeitsnachweisver- ßandes wurden, soweit Meldungen von den kommunalen bezw Kreisarbeitsnachweisen und.Herbergen zur Heimat Vorlagen, 8871 Stellen vermittelt gegen 10 409 im Vormonat), darunter: Eock- hwch 1, Homberg lBezirk '.lasset' 1, Hofgeismar 2, Schlüchtern 4, Worms ^.Herberge zur Heimat^ 4, Marburg 6, Nieder Jngel heim 6, Bad Mildnngen 6, Biebrich 6, Westerburg 6, Wildlingen 00. z. H.' 6, Eltville 8, Fuldo 10, Seligenstadt 12, Wetzlar 13, Darmstadt l.H. z. H.> 14, Weilburg 15, Kreuznach 'H. z. H.> 16, Wiesbaden /H. z H.l 17/Fechenheim a. M. 20, Kreuznach 23, Oberlahn stein 25, Diez 26, Gießen l.H. z. H.' 45, Herborn 51, Frankfurt a. M H. z. H.> 52, Binnen a. Rh. 54, Hanau n. 9Jt. 54, Marienberg 63, Mainz lH. z. H.) 75, Gießen 101, Limburg a. h. L. 112, Friedberg i H. 161, Witzenbausen 215, Darmstadt 236, Worms 238, Offenbach o. M. 270, Mainz 639, Kassel 736, Wiesbaden 1563 und Frankfurt a. M. 3959, Nurhessifcher handwertertag. [J Kir chh ain, 19. Juni. In Anwesenheit von etwa .500 Handwerksmeistern aus fast alten Orten Knrhessens und der f)cad)b'argebiete wurde heute in der Stadthalte hier der 8. Vertretertaq der korpo- rierten Handwerksmeister Kurhessens ckbgehalten Martin- Alsfeld entbot den Gruß des Bundes der Handwerker im Großher^oqtum Hessen. Der Syndikus der Handwerkskammer zu Kassel Th anheiser wies dann nach, daß die Handwerkskammer schon gute Erfolge gezeitigt habe und niohl auch noch haben würde. Er erwähnte besonders die Regelung des Lehrlings- und Prüfungswesens, die Wohl- fckhrtSeinrichtungen uflp. Außerdem habe die Kammer zu 30 Gesetzentwürfen Stellung nehmen lönnen. Hierauf trat eine Dame, Frau Holzapfel aus Kassel, in glänzender Rede für die Gleichberechtigung ber, handwerktreibenden Frauen auch bezüglich der Rechte und nicht nur der Pflichten der der Handwerkslammer ein. Herr Bäckermeister Bi l- sing-Kassel wünscht in einem längeren Vortrag die Beseitigung des den Handwerkerstand so schwer schädigenden 8 100 a der R. G. O., der den , Innungen das Recht nehme, Mindestpreise festzusetzen. Eine Entschließung hierüber an den deutschen Handwerkskammertag fand einstimmige Annahme. Ebenso befürwortete man nach einem Vortrag des Herrn Ko h l u s - Eschwege die Errichtung einer Kranke n- kaffe f ü r s e l b st ä n d i g e Handwerker und den Beitritt zum deutschen Handwerkerbünd. Ferner wurde die Errichtung einer Hinterbliebenen-Versicherung angeregt. Die Wahl des Ortes für die nächste Versammlung soll der Vollversammlung anheim^gestellt werden. Mitwrrkrwg Landwirifchastskammer-AuKfchuffes für die Provinz Oberheffen, fand gestern und heute hier statt. Der Katalog der Ausstellung führt 84 Nummern aick. Nachdem am geftrigcit Mittag der Preisrichter feine Tätigkeit beendet hatte, begrüßte der 1. Vorsitzende, Herr Appel- Ulrichstein, die erschiencneil Aussteller und Freunde der Geflügelzucht. Darauf eröffnete der Kreisrat des Kreises Schotten, Geh. RegierungSrat Schönfeld, der den Ehren- Vorsitz übernommen hatte, die Ausstellung. Er hielt in seiner 'stede einen Rückblick auf die Entwicklung der deutschen Landivirlschaii und der Geflüaelzncht, und erwähnte, bau heute die Geflügelzucht 6 Prozent Anteil an der Gesamtproduktion der Landwirtschaft habe. Tie ivertvollen Ehrenpreise wurden durch den Preisrichter folgenden Ausstellern zuerkannt: 1) F ü r H ü h u c r: I. Ehrenpreis, gc- stiftet vom Geh Negierungsrat Schöuield - Schotten. an Karl Appel II., Ulrichstein; II. Ehrenpreis, gestiftet von der Stadt Ulrichstein, an K. Rahn II., Attenham; III. Ehrenpreis, gestiftet vorn Ehrenansschuß, an Bühler, Babenhausen; IV. Ehrenpreis, gestiftet von der Spar- und Tarlelmskaste Ulrichstein, an Karl Geiß, Ulrichstein; V. Ehrenpreis, gestiftet vom Ehrenausfchuß, an Lehrer Becker, Wohnfeld; VI. Ehrenpreis, gestiftet vorn Geflügelzuchtverein Laubach, an A. Kitz, Ober-Seibertenrod; VII. Ehrenpreis, gestiftet vom Geflügelzuchtverein Ulrichstein, an Bürgermeister Schmitt- Bobenhausen II; VIII. Ehrenpreis, gestiftet von H. Scheid, Ulrichstein, an L. Kraft, Altenhain. 2) Für Tauben: I. Ehrenpreis, gestiftet vom Geflügelzuchtverein Schotten, an K. Rahn II., Alten- bain; II. Ehrenpreis, gestiftet vom 2. Vorsitzenden des hiesigen Vereins, an K. Appel II., Ulrichstein; III. Ehrenpreis, gestiftet vom 1. Vorsitzenden an W. Schmelz, Ulrichstein. Tie von dem Land- wirlschaflskammer-Ansschuß zur Verfügung gestellten 120 Mark wurden wie folgt znerkamit: 1. Kammer-Ehrenpreise zu je 15 Dlf. an : Bühler, Babenhausen ; Rahn, Altenhain ; Kraft, Babenhausen ; Appel, Ulrichstein. 2. I. Preise zu je 8 Mk. an: Hühnergarth, Köddingen: Göbel-Langwasser 3. II. Preise zu je 5 Mark an: Schmelz, Ulrichstein: Horst, Ober-Seibertenrod: Hofmann, Sieg- mnndshänser Hof; Rahn, Altenhain; Bühler, Babenhausen; Appel, Ulrichstein, und Bühler, Babenhausen. — Ter Besuch der Ausstellung war heute überaus rege. Heute nachmittag konzertierte die Kapelle des Infanterie - Regiments Nr. 116 auf dem Aus- stetlungsplah. Schweres Eisenbahnunglück in Zrantreich. Ein schauerlicher Zusammenstoß zweier Eisenbahnzüge ereignete sich am Samstag abend in dem Bahnhof deS kleinen Oertchens Villepreux bei Versailles. Seither wurden 18 Tote und nahezu 30 Verletzte festgestellt, doch dürsten die wirklichen Zahlen noch höher sein. Es gingen uns seither folg eit oc Drahtnachrichten zu: Versailles, 18. Juni. Im Bahnhof Villepreux stießen zwei Züge zusammen. Mehrere Wagen gerieten in Brand. Man befürchtet, daß zahlreiche Personen getötet und verletzt sind. Villepreux, 18. Juni, IO1/.- abends. Von den verunglückten Personen sind sechs Tote und' 18 Verletzte geborgen. Die Züge brennen n o ch. Villepreux, 19. Juni. Der Zusammenstoß der beiden Züge ereignete sich am Nachmittag kurz nach 6 Uhr. Ter Per- souenzug stand im Bahnhof, als der um 5 Uhr 18 Min. in Paris abgegangene Schnellzug, trotzdem das Signal auf Halt stand, einlief und in voller Fahrt auf den Personen zng auf ft ic fr. Mehrere Wagen wurden zertrümmert, ein Wagen und der Speisewagen des Schnellzuges gerieten in Brand. Um UVi Uhr abends war es noch nicht gelungen, den Brand zu löschen, da nicht genügend Wasser vorhanden war. Bisher wurden z c ü n Tote und 25 Verletzte geborgen, weitere Verunglückte befinden sich noch unter den Trümmern. Minister M i l l e r a n b und der Präfekt des Departements St. Seine et Oise sind gestern abend auf der Unfallstelle eingetroffen und begaben sich bann nach Versailles, wo sie bic Verletzten besuchten. Versailles, 19. Juni, lieber ben Eiseitbahnzusammenstoß bei Villepreux wirb no\d) gemelbet: Der Zug Nr. 467, von Paris nach Dreux gehenb, hielt auf ber Station Villepreux zur Ausbesserung eines Maschinenschadens an. Der Aufenthalt dauerte etwa eine halbe Stunde. Die Reisenden verloren die Geduld und stiegen aus. Um 6 Uhr 10 Min. kam der Expreßzug Nr. 477. Der Führer des Expreßzuges, der das Signal „Halt" nicht beobachtete, sah den Personenzug zu spät. Der Zusammenstoß war schrecklich. Die Maschine, ber Tenber und drei Wagen schoben sich in die fünf Hinteren Wagen und den Gepäckwagen des Zuges Nr. 467. Die Lokomotive stürzte um und setzte die Wagen in Brand: zehn Wagen wurden ein Raub der Flammen. Der M a s ch i n i st deS getroffenen Zuges wurde plötzlich irrsinnig. Villepreux, 19. Juni. Bis heute vormittag waren achtzehn Tote aus den Trümmern geborgen. Tie Feststellung der Persönlichkeiten ist teilweise unmöglich, da manche Körper völlig verkohlt sind. Die Stellung der preußischen a. o. Professoren. Wie die „Hochschulkorrespondcnz" erfährt, ist in diesen Tagen von dem König von Preußen eine Allerhöchste Ordre in Ansehung der Stellung der außerordentlichen Professoren an den Landes-Universitäten einschließlich deS Lyceum Hosianüm zu Braunsberg ergangen. Diese Königliche Verordnung bestimmt: 1. Daß hinfort die etatsmäßigen außerordentlichen Professoren, die ein in ihrer Fakultät nicht vertretenes Spezialfach bekleiden, jin dieser Fakultät S i tz und beschließende Stimme haben, wenn es sich um Angelegenheiten ihres Spezialfachs handelt; 2. daß an den Universitäten zu Berlin, Bonn, Breslau, Greifswald, .Halle, Kiel, Königsberg und Marburg sowie au dem Lhceum Hosianüm zu Braunsberg fortab auch den etatsmäßigen außerordentlichen Professoren das Reckst zu steht, den Rektor aus der Mitte der ordentlichen Professoren zu wählen, jedoch mit der Maßgabe, daß die Gesamtzahl der hiernach wahlberechtigten außerordentlichen Professoren die Hälfte der Gesamtzahl der etatsmäßigen ordentlichen Professoren nicht übersteigen darf. Wird diese Beschränlung wirksam, so steht das Wahlrecht den ältesten etatsmäßigen außerordentlichen Professoren zu. Diese Verordnung, auf die übrigens der Kultusminister bei den diesjährigen Verhandlungen des Kultnsetats im Abgeordnetenhause bereits hingewiescn hat, wird iu den Kreisen der Professoren, vor allem in denen der Extraoroi- narien, zweifellos mit großer Genugtuung begrüßt werden. Wenn bei der Aufzählung der Universitäten, bei denen die außerordentlichen Professoren das aktive Wahlrecht erhalten, Göttingen und Münster nicht genannt sind, so dürfte dies wohl darauf zurückzuführen sein, daß an diesen Universitäten schon von jeher den Extraordinarien das aktive Wahlrecht zusteht. öermifebtes. * Napoleon und der elsässische Maler. Es war im Mai 1815. Napoleon war soeben von der Insel Elba zurück- gekehrt und hatte im Louvre einen Besuch angekündigt. Unter den zum Empfange bestimmten Zeitgenossen befand sich auch bet elsäss. G>mremaler Martin Trolling, der, wie ber „Amateur d'Auto grapheS" berichtet, nach dem Besuch sogleich nach Hause ging und einen Bericht nieberschrieb. Im Museum waren gerade viel llnfhängungcn vorgenommeu worben und einzelne Bilder standen bunt durckwinander an den Wänden. Man war noch dabei, sie zu betrachten, da hieß eS plötzlich: Ter Kaiser! „Ich stand etwas abseits von den anderen," so berichtet Trolling, „und ber Kaiser sagte: Ah, die Herren Maler! Im gleichen Augenblick kam er stracks auf uns zu, so daß ich beinahe glaubte, ep wolle mich beim Kragen nehmen, und fragte: Wie heißen Sie? Der Direktor des Louvre ließ mich aber gar nicht zu Worte kommen und sagte, während ich eine tiefe Verbeugung machte: „Maicshät, her Herr ist ein ausgezeichneter Maler — „Aber feinen Namen ?" 1 — Nunmehr ermannte ich mich raich wider und sagte ihm menuat Namen, worauf er wiederum weiter fragte, ob «fr ein Mässet sei. Als ich daraus zustimmte, meinte er: „Tie Elsässer sind brave Leute!" Nunmehr sagte ick' ihm: „?Najeftät, es kommt mir so vor, als ob Ihnen die Insel Elba ausgezeichnet bekommen scr! Eure Majestät sehen viel besser aus als je!" Der . iser lächelte und ging weiter. Aber was man auch sagen moc-'ne, er sah wirklich viel besser auS und hatte vor allem 1 mehr den gelben Teint von früher. Aus dem Rundgang burch die Säle hielt er sich bann fast bei keinem Bilde sehr lange auf, fragte bald dieses und jenes, wartete aber niemals auf die ?lntroort. Aber damit hat die Sache noch nicht ihr Ende, so schließt Trolling, meine Kollegen erzählten nachher höchst un* angebrachterweise überall, ich hätte zum Kaiser gesagt: Elba fei ihm sehr gut bekommen, er hätte lieber dableiben sollen?" * Die gute Stelle. „Nun, Marie, ba Sie nun am Ersten ziehen, haben Sie auch schon einen neuen Dienst?" — Dienstmädchen. „Eine großartige Stelle, gnä' Frau." Gnädige: „So, wirklich?" 'Dienstmädchen: „Aus ber Visitenkarte von meiner Gnädigen steht gedruckt: zu Hause Mittwoch nachmittags von 4—6." ,* Fatale Verwechselung. Viehhändler (eine Ladung Ochsen erwartend, fragt durchs Telephon: „Sind die Ochsen alle da?" — Entrüstet tönt es zurück: „Was fällt Ihnen ein, Sie Grobian!" Der Viehhändler war, statt mit Ser Güterabfertigung, mit dem Bürgermeister verbunden, bei dem gerade eine Gemeinderatssitzung ftattfanb. Handel. ” Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß des am 27. April zu Oppenheim verstorbenen Notars Jnstizrat Peter Hubert wurde am 8. Juni das Konkursverfahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist und der Nachlaßpfleger Eröffnung des Konkursverfahrens beantragt hat. Rechtsanwalt Espenschied zu Oppenheim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- lorberimgen sind bis zum 27. Juni bei dem Amtsgericht Oppen- heim anzumelden. — lieber den Nachlaß der am 25. April zu Darmstadt verstorbenen Bäckermeister Jakob H i n d e l Wwe., Dorothea, geb. Kunz, wurde am 13. Juni das Konkursverfahren eröffnet, da die lleberschuldung des Nachlasses glaubhaft gemacht ist und von einem Teil der Erben Eintrag auf Konkurseröffnung gestellt ist. Gerichtsvollzieher i. P. Reibstei