Snstav Die heutige Nummer ^imfatzt 10 Seiten. B. die ein :^lc" Priisri, en ihre „2ieb- , zu ehren | I ch. ^Äle Sehutt, Iss«/, beläuft, sondern durch eine Erhöhu nahmen erreicht worden ---t*. gen stellt. An Mehreinnahmen wurden im Haushalt weiter etn- ncftelft berm htapitcl Forst- und Kameraldornanen des Großh. Hauses als Beitrag der Gemeinden usw. zu den Besoldungen des Forstpersonals 235134 Mark «anstatt 185 134 Mark), beim Kapitel Oberrcchnungskarnmer wurden 150 000 Mark neu eingestellt an „Gebühren für bie Revision nichtstaatlicher Rechnungen", weiter beim Kapitel „Pro- vinHal-Sicchenanstaltcrn" 40 000 Mark aus dem Fonds sur öffentliche und gemeinnützige Zwecke. Tic Kürzung der Ausgaben, die sich insgesamt auf ca. 160 000 Mart belief, ist bei einer Reihe der verschiedenartigsten Abschnitte erfolgt, die einzeln hier am zn geben nicht angängig erscheint. Grundsätzlich wurden von der Kammer alle Mehrforderungen sachlicher Art gegen ojjsuHaaanBWKStsuj' ■ ouf fern nicht ganz unschuldiges Haupt herab, lsie stellten ihm ein Mißtrauensvotum in aller Form aus, und bald daraus Legte er sein Mandat nieder, ouf die parlamentariswe Tätigtet, zu der sich seine sein organisierte Natur wenig eignete, für alle Zeiten E'Indessen ließ dieser Zusammenprall der Meinungen zwischen Strauß und seinen Ludwigsburger Landsleuten kerne dauernde Verstimmung zurück. Sonst hätte er schwerlich im Herbst lo/-, feine Geburtsstadt wieder zum dauernden Aufenthalt er mahlt, freilich war er damals bereite ein vom Tode gezeichneter Mann. Im folgenden Frütnahr stellte sich ein schweres ^armleiden cm. Eine Kur in Karlsbad hatte nicht den erhostten Erfolg. Rettungs- lcs siechte er dabin: aber eine Fülle ergreifender Verse entstanden in der Ludwigsburger Krankenstube. Am 8. iyebruor 1874 ist er bann verschißen. Drei Tage später bat man ihn aut dem Friedhof zu Ludwigsburg begraben. Die Entscheidung des Zentrums inMdbcrg-Vüdingen. Friedberg, 19. Mai. Die heute hier abgehaltene Bezirks Versammlung der Z c n t r u m s p a r t e i des Reichs - lagswahlkreises Friedberg-Büdingen faßte den Beschluß, von der Aufstellung eines eigenen Kandidaten Abstand zu nehmen und für den Kandidaten des Bundes der Landwirte Dr. v. Helmolt einzutreten. — Elise v. Orzeszko, die Dichterin der Unterdrückten, ist am 18. d. M., 65 Fahre alt, auf ihrem Gute bei (Ärobno in Rußland gestorben. Sie war die bekannteste unter den v o l n i s ch e u Schriftstellerinnen der Gegenwart. Zuerst schrieb sie Romane im Stil der Sand. Seit 1875 wandte sie sich ia|t ausschließlich dem sozialen Zweckromau „ in dem sie sich zur Ucrtcibigerin aller Schwachen und Unterbniefhm, ber Frauen sowohl wie der Bauern unb Juden, mit besonderer Warme auf- juarf. Den Höhepunkt ihrer Arbeiten bcbeuiet ihr Roman „Tleir Ezofowiez-, der in einer polniich.jud,scheu Gesellschaft spielt. Die Lebensarbeit der Schristsiellerm umfaßt über 40 Bände. — Ter Rheinische Goetheverein veranstaltet im Juni und Juli unter ber Leitung Max Grubes in T ü s s e l - dort Fe st spiele, beten Ehrenschutz ber Kronprinz übernommen bat. Auf dem Splelplan stehen: „König Ottokars Glück und Gnbe", „Tas Leben, ein Traum", „Ter Traum, ein Leben", .Penthesilea", „Tie Ahnfrau". Die Vorstellungen ftnben tm Stabttbcater zu Düsseldorf statt. __Tic Ausschußsitzungen im Germani schen Museum in Nürnberg finden Ende d. M. statt. Sie sind von der größten Wichtigkeit, da einmal über beit Blau eines großen Neubaues, an Steil' des im vorigen Jahr mit privaten beitragen gekauften Fabntgrundstucks neben dem Museum, ver- handelt werden soll, und da der Antrag des Münchener General, bireftor' non Tsckudi aus Austausch emer größeren Zahl von t der Sammlung, bi? Staatseigentum sind, gegen solche alten Pinakothek rx>aalsverwaltung nun wirklich in bie Wege geleitet werben ronh unb Regierung unb Volksvertretung gemeinsam an die Lösung nies er wichtigen Aufgabe herantreten — die erste Sitzung des Reorganisationsausschusses ist von der Regierung für den 31. Mai einberufen —, erscheiirt uns als die wichtigste und erfreulichste Folge unserer diesjährigen .Haushaltsberatungen l Nach ber setzt auf Grund der Bcschlu,se der -Ltande- kaminern von der Regierung fertiggestellten Uebersicht über das Staatsbudget für 1910 stellt sich die Summe der Einnahmen und Ausgaben des ersten Teils „Für die Verwaltung" auf je 64 436 743 Mark, die Summe des zwecken Teils „Für da- Vermögen" auf 13 093974 Mark und somit die Hauptsumme acker'Einnahmen und Ausgaben auf je 77 330 7i6 Mark. Der Staatsvoranschlag der Regierung bc-ifjrvtc sich für den Berwa'tuugsteil auf 65 < 88038 Mark, die Gefamtsumiue aller Einnahmen und Ausgaben auf 78 7t£562 Mark; es ist also ur. ganzen durch die Kammer- beschlüsfe eine rechnerische Ersparnis von 1435 846 Mark unn beim Verwaltungshaushalt allein eine solche von 1 -; >i 29,5 Mark erzielt worden. 'Dabei ist tm allgemeinen bestimmt worden, daß die Kredite für die laufende Unter- hoiiimg von Gebäuden nur unter der Beschränkung bc- willig! ' sind, daß llebrtragungen in das Mchnunqs- wesen der nachfolgenden Fiuanzperwde nicht itattlindeu dürfen Tm Bewilligungen für Neubauten und größere He es, cliun gen bei eilten Bauwesen ist durch die Kammer Die Befchrantting heigeiügt worden, daß Ersparnisse, welche bei der Vergebuiig der Arbeiten durch Angebote an den Vor- ansch'.ägen erzielt werden, nur insoweit zur Verwendung kommen dürfen, als sic zur Deckung von Aufgeboten über Nc Voranschläge oder zu Fundamentterungsarbeiten oder sons' ndi al notwendig erweisenden Verlies)crungsar.tecken bezüglich der baulichen Anordnung des Rohbaues und de^ inneren Ausbaues innerhalb des Rahmens des genehmigteii Projekts erforderlich find. Der verhältnismäßig günstige Abschluß der Haushaltsberatung, durch welche die vom Finanzminister verlangte S t c u e r e r h ö h u n g von 30^nif i Prozent herabgedrückk wurde, ist zum großen -teil nicht -- wie vielfach angenommen wird - durch eme Der- kürzung der Ausgaben, die sich nur auf ca. 160 000 Man Ströuft unb Ludwigsburg. Rk. Stuttgart, im Mai. Am 22 Mai soll das im Ludwigsburger Sckloßaarten er- richtete Denkmal für David Friedrich trauß^enthüllt und b'-r Staot Ludwigsburg übergeben werden Das ^^kmol, ein ''-'-rrl bei beiten Stuttgarter Künstler H a b ick unb Bonatz , stellt einen inmitten alter Tannen in voenwoller Weltverloreii- beit gelegenen Ternvel dar, ber zur Ausnahme emer Büste Strautzen ' dient. Sein 100. Geburtstag 27. Januar 1908 Y.v, bert nun rasch in Erstickung gegangetm Wuwch nack einem Dnckmal gezeitigt Seine Vateritadt Ludwigsburg, wo mit den C| nfängen seines Lebens das Ende icuier ^age Dertnuint cridicuit, hatte ohne Frage das erste Anrecht aus dieses Zeichen der Er- pichen, 1 Landschafter Pruche aller An litiitnih sü__. 5s8ie? cttPsund7M.^E' Trübten beiuc- t „Edelweiss hir Herren-Wäsc: Tejephon 48; I! 620 SO 60 63 156061 I» N M 50S 158165 |M t WO) 393 433 [10000j 14 > [5001 46 67 1 6 1018 6! B70 1 62018 210 416 [3000] ' 163019 88 104 267 9S I 164279 425 83 553 K 35' 91 434 166104 93 39) 39 7*4 97 923 50 16810 SO! 773 899 169079 [M •57 [500] 393 4/4 96 60. i6 172U4 70 809 Ul M [10601 50 502 61 669 M>4 59 [5(100) 70 «6 MO 641 ' 600 99 IN 88! «6 U 176. 948 17 1 276 570 103 M 754 606 119165 '66 646 800 81 1811N 381 ' 3 379 401 34 90 628 846 183 [10001 84 672 76 [M] 184 185067 72 115 43 29 ! 0 | 500] 8’5 54 93! 186 l 180 [ 5001 599 [3CW1 Ul ' 1 79 720 1 8 9 062 ISS [W< ! 1 442 68 675 750 [Ml *C 39 5!fl 130001 87 601 W 192 93 m 7 2 4 55 (lOOOl 56» 194 556 |500) 832 1960,0 - 49 (3000) 634 694 [15000] 198 131 203 705 803 11 Ml 39 024 IlüCO) 158 « 9 551 95 15001 610 20£: - 9M 203019 234 717 204 h 5T 74 810 .0 935 205U. I Ä’Ä 47 889 21115 «g 951 213034 131 63 w ) i [1000] «8 996 2140)1 h H)£4S9 44 M$ » 3 2N 319 741922 46 2«- 000] 9< «« 7 ’JÄ SfäÄW-- 6 419 0« 5235 16 1 dE ,o f.93 981 ... 19)1 «-»Äs®’"5" GM 81 48 "'S. 9i« “‘.a,si«**$• ■ 284^ ; 5 401 y ' ".A lt! UtL] 4151- k MZE ■•SS»'1* \ 554.6”, ‘ . u u u .*.. g der Ein das Vorjahr gestrichen: auch mehrere von ber Regierung reicht worben. Jetzt, nachdem die einst- beantragte neue Stellen gestrichen, »ne . -te *« - n der Finanzkrisis erfolgt ist und der neue neuen Hilfsarbeiters im Miinsterium deS Jnnttu f » u . 9 ....._ ... ,—für ^nuniinasvr cac und Mutter chntz. D0N Straußens Urgroßvater, ein Dreckslcrmeister, ist au& rourt = temb? guck Franken in Lubwiqsburg Ciiigewanoert Großvater unb Vater Gehörten bem KaufmannsUgnte. an und ivohnten im eiaenen stattlichen siauic in ter Marltallstratze, das heute [ich durch eine Gebenktasel ats die (Seburtdftättc eines Großen ausweilt. O Lindendust, o Lintenbauin, Ihr mahnt mich wie ein Kindheitstraum, Wo ick euch immer finde. Die Linden lieb ich überaus: Es staiid ia meines Vaters Haus Im Schatten einer Linde. So hat Strauß int Jahre 1849 gelimgcn Sie: 14 enten Kinder- unb Mnabeniahrc hat er in 'einer Vaterstadt verlebt, bis er in bas Seminar ein trat. Aber auch^ann noch verbrachte er rcgclninmq die Ferien im Elternhawe oeme 'Mitbürger lohnten ihm feine Anhänglichkeit daburch, daß sie ihm bie Manbibatur ahl- deutschen '' gemeldet, daß manche Familien Heiligenbilder aus den Kirchen in ihre Wohnungen bringen ließen, und dafür bedeutende Spenden opferten. Im Innern des Reiches sollen viele Bauern in der örtoartung des Weltunterganges ihre Sterbehemden angelegt haben. Aus Paris" erhalten wir folgenbeS hübsche Stimmungsbild : O P a r i s, 19. Mai. Die Kometennacht in Paris bok ebensoviel Anlaß zu ergötzlichen, als zu. sarkastischen Beobachtungen. Die Lebewelt hatte die Gelegenheit begierig ergriffen, um lärmende Nachtfeste auf der Butte Montmartre und in den an der Unter seine belegenen Vororten zu organisieren, obrer man merkte heraus, daß auch in den .Köpfen der ausgelassenen Kavaliere und ihrer den verschiedensten Welten angehörigen Damen Weltuntergangs- Gedanken spukten. So recht traute niemand der Schleppe des Weltcickummlers, mit ber unser harmloser Planet in eine ungesuchte Berührung treten sollte. Selbst die Zeitungs- arttkel der Donnerstag-Morgeunummern verraten eine gewisse Beklemmung. Sie sind zwar spöttisch gehalten, aber ihre Verfasser scheinen, nach der Stilart zu schließen, gar nicht sicher gewesen zu sein, daß ihre Gedanken und Scherze überhaupt noch lebende Leser finden werden. Sie erwecken das Gefühl, daß sie auf das Risiko des Mcht- erschcinens hingeworfen worden sind. Nachträglich wird man wohl viel über den Unfug lachen ober vielleicht sich auch entrüsten, der mit den wissenschaftlichen Interviews über dieses Zusammentreffen der Erde mit dem Kometenschweife getrieben worden ist. In unzähligen Variationen wurde entweder die Möglichkeit eines KataklpSmus ziffernmäßig bewiesen oder widerlegt, je nach der Stimmung der ausgefragten Gelehrten oder vielleicht auch noch der Phantasie der befragenden Reporter. Und immer wurde mit der Sicherheit des Unfehlbaren ausgetreten und jeder Widerspruch mit „Anhauchungen" derart niedergedonnert: „Es' ist für jeden Halbwegs mit Verstand ausgestatteten Menschen klar usw. . . ." —, oder „aus diesen Darlegungen geht ganz selbstverständlich hervor . . Gewöhnlich waren aber diese Darlegungen so verzwickt, daß die Artikel- schreiber sie sicher selbst nicht verstanden haben. Beim! Herannahen des gefürchteten Durchstoßes der Kömeten- schleppe durch unseren Planeten wurden in der Pariser Gegend die elektrischen Entladungen recht lfäusig, so daß natürlich die Befürchttrugen des Weltunterganges nicht nur bei einfachen Leuten, sondern auch bei recht hochstehenden in sozialer, wie intellektueller Beziehung sich mit oft rührender Naivität bekundeten Auf den Sttaßen begegnete man sich mit Scherzen auf den Lippen, aber mit sichtlicher Angst in den Augen, und heute ist man hochzufrieden, daß die Gefahr vorüber ist. * Die Sichkb arkcit des Halleys'chen Kometen, der nun glücklich an der Sonne vorüber ist, nimmt in den nächsten Tagen bedeutend zu, was unseren Lesern, die sich um das seltene Schauspiel betrogen glauben, zum Tröste dienen mag. Ter Komet erscheint vom 20. Mai ab am Abendhimmel. Für seine Beobachtung werden wahrscheinlich die Abende vom 23. Mai ab am günstigsten sein. In der Zeit zwischen 9 und 10 Uhr steht er dann genau int Westen, etwas unterhalb der Verbindungslinie zwischen dem Sternbilde der Zwillinge irechts» und dem Sternbilde des Löwen flinksX Der Komet wird schon durch seinen Schweif kenntlich werden, der von der Somte abgewenbet, also nach oben gerichtet ist. * Newhork, 19. Mai. Nach den heute früh gemachten Beobachtungen verschiedener Observatorien in den Bereinigten Staaten wurde der Schweis des Halley schen Kometen in seiner früheren Gestalt am östlichen Horizont gesehen, woraus hervorgeht, daß die Erde noch nicht durch den Schweif des Kometen hindurchgegangen ist. Ein besonderes bemerkenswertes Schauspiel wird aus St. Thomas in T-änisch-Westin dien gemeldet, wo ein gewaltiger Lichtstteisen sich über zwei Drittel des' Himmels erstreckte. — Nach einer Meldung der Sternwarte in Liek hat der Schweis deS Kometen, der dort heute früh am östlichen Himmel gesehen wurde, eine Länge von mindestens 140 Grad. Madrid, 19. Mai. In S p a n i e n konnten bezüglich des Hallehschen Kometen keinerlei Beobachtungen gemocht werben; der Himmel war nachts bewölkt. Deutsches Ueid>. Unter dem Vorsitze des Staatssekretärs des Rcichsschotzamtes Dr. Wermuth fand am Donnerstag im Reichsschatzamte eine Beratung mit den Vertretern des Deutschen Tabakarbeiterverbandes, des Verbandes christlicher Tabak und Zigarrenarbeiter, des Verbandes der Zigarrensortierer und der Kistenbekleber Deutschlands statt. Gegenstand der Beratung war die künftige Gestaltung der Unterstützungen für Tabakarbeiter, die durch das Tabaksteuergesetz in ihrem Gewerbe be einslußt sind. Am Freitag wird im Reichsfchatzamte dieselbe Frage mit den Vertretern der deutschen T o b a k i n d u st r i e besprochen. Alsdann sollen die neuen Grundsätze ausgeorbeitet werden, aber vor einer endgültigen Entschließung die Verbände nochmals gehört werden. Es bestätigt sich nach einer Meldung aus Köln, daß der K r i e g s rn i n i st e r erneut eine urnsangrciche Untersuchung über die Ursache der Katastrophe des Zeppelinballons bei Weilburg ongeordnet hat. Tie in Betracht kommenden Personen, namentlich diejenigen, welche die Fahrt von Homburg bis Limburg mitgemacht haben, sinb zur umgehenben Erstattung eines Berichtes crufgesorbert worden. Die Deutsche Gartenstadt-Gesellschaft beabsichtigt im Sommer dieses Jahres zwei sozialeStudienreisen nach England zu veranstalten, nachdem eine int Vorjahr unternommene Reise sehr regen Zuspruch gesunden. Das Nähere über diese Reisen enthalten die Ankünbigungen. Jlitslattö. Aus Newtz-ork wird gemeldet: Staatssekretär Knox sandte der hier tagenden I n t e r u a t i o n a l e n S ch i e d s g e r i ch t s - kvnferenz ein Schreiben, in welchem er voraussagte, daß die Dritte Haager Konferenz einen permanenten Sckneds- gerickstshof dort vorfinden werbe. Manche Macht sei im Begriff, den Vorschlag wenigstens im Prinzip anzimehmen. Aus Stadt und Land. Gießen, 20. Mai 1910. " Tageskalender für Freitag, 20. Mai: Stadttheater: „Die Dollarprinzessin." Anfang 8 Uhr. * •• V om Großherzoglichen Hofe. Die Großherzogin ist am Mittwoch abend 8V2 Uhr in Lich ein- getroffen, wo sie bis nach der Hochzeit ihrer Schwester bleiben wird. Der Groß Herzog kommt am 23. Mai, dem Tage vor der Hochzeit, von London aus direkt nach Lich. ** Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Bürgermeister, OrtSgerichtsvorfteher und Standesbeam-- ten Peter S ch u 1 k h c i ß V. zu Lumda das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Vom Staatssch u ld buch. Es wird darauf hin- gewiesen, daß Staatsschuldbuch - Forderungen durch bare Einzahlungen ohne vorgängigen Ankauf von Staatsschulb- oerschreibungen erworben werden können. Die Einzahler werden mit dem Eintrag im Staatsschnldbnch Buchgläudigec und sind der VerlosungSkontrolle, sowie der Sorge für die Aufbewahrung von Obligationen enthoben. Selbstverständlich ist auch die Einlieferung von Stücken zur Umwandlung in Buchforderungen nach wie vor möglich. Nähere AuZkun werden die Bankficmen des Grobherzogtums zu erteilen berc »jtute früh gern*- Fotonen in den $er endesHalleyschb "am östlichen Hochou dav die Erde noe 0111 et en Hindu r cf 'merkenswertes Scho. sch-Westindien gemewei । über zwei Drittel Meldung der Sternimp en, der dort heute stie e, eine Länge von mir Aschen $ömct ^6cr 'ü, nimmt in L IST"'"1® '.idm Droste dienen mao hr?"'kfa* h lkt36*i>om23£ * 9 und 10 Ufjr ju ltE(t|15’ und dem Stern. '°ud schon durch feine c°nne abgeivendet, aly •'M: y&* Nd. ^IHidjen ld» fo Ä^?te •"«Ss«*? 15 diesen^ N- °r.. Kwickt, w ^MohnL Landen bosw E Artikel -i't-ß-s $«r 3Urb«t in Ääfti? fein; fie ist auch durch Vermittelung der LanocSyypotKeken- bank oder direkt von dein Staatsschuldbuchbureau in Darm, stadt erhältlich; außerhalb Darmstadts auch durch die Großh. Bezirkskossen, sowie durch sämtliche ReichSbankonstalten. ** 9Lu : dem Militär w^ch c n b l a t t. Cberft Hahn, bemiftradT nrit Wahrnehmung dar (ikitfcäftc des Gen.-?tdjutanlcn des Großherzogs non Hessen und bei Rhein, unter Ernmming «um Gen.-Ad,utcnllen des Großherzogs ernannt, unter Beförderung »um Generalma,or. - In das Kriegsministerium versetzt: der zur Dienstleisrung beim Kricgsministcrnim kommandierte Haupt- mann M adlung, Komv.-Cl-es im 5. Hess. Ins.-Rgt. Nr 168: ^r&r. n. Bibra, Major und Kommandeur der Unteross. Vorschule in 3iHid), zum Stabe des Zni Rgts. Kaiser Wilhelm 2. Hess Nr. 116 versetzt: Rehm, ')JZ 97r. 24, zum Vorstand der Militär-Lehr- schmiede in Jranfiurt a M. Zum ESkadr.-Cbef ernannt, untcp Beförderung zum Rittmeister, vorläufig ohne Patent, Oberleutnant tv. Plot en im Leib^Trog Rgt. (2. Hess. Nr. 24. Juni Korn- wagniechef ernannt, unter Beförderung zum Rittmeister, vorläufig lohne Patent: Oberleutnant Meier im Hess. Trainbattoftlon Nr 18, unter Versetzung in das Rheinische Train Bataillon Nr 8. Bon dem Kommando als Jnsp Offizier enthoben: Oberlt. v. «Gorr i s s e n im Garde-Drog. Regt. <1. Hess ' Nr. 23, an der Kriegsschule in Hersfeid, Kommandant TVriyr. v. Fritsch, Oberlt. tm Grotzh. Art Korps, 1. Hess. Feldart. Regt. Nr. 25, für Ibie Zeit nom Schluß der Uebungsreise der Kriegsakademie bis «um Beginn der Herbstmanövcr zur 2. Vlatrosenornlle^ic-M- teilung, für die Zeit der Hcrbstmanövcr an Bord eines Schiffes !vr Hochseeflotte nach Anordming von deren Ches. v. Braun- Behrens, Harptm. und Mitglied des Bekleidungsamles des *\ Armeekorps, mit der gesetzlichen Pension zur Disp. gestellt und -.um Bezirksosfizier beim Landm. Bezirk I Darmstadt ."Melde- -mt Offenbach« ernannt, Z a I' e l , Zeuglt. beim Art. Devot in Mainz, zum Zeug-Oberlt. besördert, v. Jlsemann, Lt. in her Stamm-Battr. für das III. See-Bat., scheidet am 31 Moi nu8 der Marine aus und wird mit dem 1. Juni 1910 im Großh. Art. Korps, 1. Hess. Feldart. Regt. Nr. 25 angestellt. Beför hert zu Fähnrichen: die llnterosiiziere Müller im Ins. Leib- Regt. Großherzogin (3. Hess.> Nr. 117, Behr im 2. Hess. Delbert. Regt. Nr. 61, dem Major und Bezirksoffizier v. Grundherr Altenthann beim Londw. Bezirk Erbach, "iit der Aussicht auf Einstellung im Zivildienst und der Erlaubnis amt Trogen der Uniform des Lcib^'-iarde Inf. Regts. (1. Hess.) Nr 115 der Abschied mit Pension bewilligt. Dem Hauptmann .ind Bezirksvffizier v. Borcke beim Landw. Bezirk I Darm " abt, mit der Erlaubnis zum Trogen der Uniform des Gren. ttien konnten bczügtr Neobachtnngen gerne bctoijftt. ich. ins des Ncichsschatzomts im Rcichsschadamb eit - Deutschen Saba? des christlicher Inbab w) Zigarrensorliercr und bti cnstond der Aeralm Iw stüyungcn iiir M setz in ihrem Gewerk N i Kichssckahamte bititli* itschcn Tabakindusw it Grundsätze ausgeaiteitt kntschließMg die Serbin.^ (biuig aus Söln, bofe bc mgreiche Untersuche: Zeppelinballon- Betracht kommenden die Fahrt von zur umgehenden ©iitottnr -Gesellschaft» rialeStLdienrel m eine im Vmahr M. 3 qeiunben. Das MgMgen. ____ Staatssekretär KM.^ cr vorausiagte, d^ . inche Mht iet m W i^nzimehmen. — “ ‘ ; * 6!* Ä 8"U6L en *4* * ib^a5.9 W jhitlpps oes i Es w'td dal^n Forderungen , Ankauf von S'S- r-fes» st» 1 Regts. König Friedrich Wilhelm I. (2. Ostpceuß' Nr. 3 der Abschied mit Pension bewilligt, Assisten.zart Fischer beim drosch Art. Korps, 1. Hess. Feldart. Regt. Nr. 25 zum Oberarzt befördert. *♦ L e h r c r v c r s o n a 1 i e n Heber tragen wurde dem Zehrer Wilh. I n st zu Bodenrod, .Kl:ejS Friedberg, die zweite ?ehrerstelle an der Gemeindeschnle Staden, in demselben Greise: dem Lehrer Friedr. Römer zp Hattenrod eine ?ehrerstetle an der Gemeindeschnle zu Grosten-Linden. Erledigt ist eine mit einem chang. Lehrer besetzende Lehrer-- sttesle an der Gemeindeschnle zu St ein he im. Mit der Stelle ist Drganiftenbienft verbunden. ** Ein Lohre rappell. Die Veteranen dos hessischen ?ohrerslandes, die 1858 und 1859 vom Seminar Friedberg angingen, hielten am Psingsldienslag einen Appell im ‘Böricnrcftaurant Wolf in FranIfürl ab. Von den 10 woch lebenden Lehrern des Zahrganges 58 waren 3 erschienen, von denen einer noch aktiv in Homdurg wirkt; von den 17 unter den Lebenden weilend des Jahrgangs 59 halten sich 1.0 oingefnnden, alle noch geistig und lörperlicli frisch, 3 im Amt tätig und auch nicht gewillt, den Stab niederen legest. Ergreifend war es, als Reniamtmann Schäfer «Gießenl, (in ehemaliger 59er Schultandidai, den Verles adhielt nno beim Namensaufruf 73mal der Ruf tot erklang; tragisch, als der erste Seminarist anfgerusen wurde, und die Mitteilung frertiiiibete: „Als berühmter Arzt in New vor k einem Lungen- lxnden erlegen" und beim Namensaufruf des letzten: „Von derselben Kranllstit dahingerafft auf der Straße in Bad- Homburg." •• Zn der Banarbc iter-AuSsperrung wird uns tmelöuiigen« R. B. Darmstadt, 20. Mai. In bem Familienstreit ber Grasen von Erbach-Erbach würbe heute vor ber Zivilkammer I über bic Frage entschieben, ob bie Zeugnisverweigerung ber Frau Dora Fischer $u Recht bestehe, ba ihre Ehe mit bem Erbgrafen gerichtlich für nichtig erklärt worben sei. Das Urteil lautete dahin, baß bie Zeugnisverweigerung zu Unrecht erfolgt sei. 5b. Darmstabt, 20. Mai. Das russi sche Kaiser- paar wirb am 24. August hier eincreffen unb längeren- Aufenthalt auf Jaabschloß Wolfsgarten nehmen. Bis jetzt ist ein Aufenthalt bis zum November vorgesehen. Ter letzte Besuch bes Zarenpaares am hiesigen Hof war rm Jahre 1903. R. B. Darmstabt, 20. Mai. Unter dem Verdacht, den Mord in Dorn diel begangen haben, wurde in Worms eine unb in Offenbach zwei Verhaftungen vor-' genommen. London, 20. Mai. Kaiser Wilhelm empfing gestern nach'mfttag Roosevebt im Buckinghanrpalast. Kolosseum Giessen. :: Telephon 644 mit darauffolgendem Ball statt. 04178 Crosses Garten - Konzert ausgeführt 04176 ■ bester flüssig^ hvi/s bar Preise <500,300,200MJ - reue prakhische und aewlnnbrmgendi J. Bett & Co. 1 Stunde. (2814 Otto Schaaf. («I*/« (2858 empffehlt Vberh. Metzger Nachf. Heute: chwcinefleifch 45 Pfg. Telephon 496 Wasch-Kleidchen Bieber bei Metzen. (04163 stefsktz, Bonn. (2659 zu 2843) Harth, Seltersweg. Mehrere tiW. zmmerleiite 9 sofort gesucht. (2863 6 für Vormittags. (04112 V. 6162 an den Gieß. 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