£Q lichen Statistik wurden aus Dänemark einae Stück 10 750 3 003 1909 70 163 dz Slück Süsser!, zum Ministerialrat und Vorsitzenden der teilung für Schulangelegenheiten im Ministerium Innern mit Wirkung vom 1. September ab ernannt. 50135 13 831 die zu 55 569 14 478 irt: Halbjahr Rindvieh......... Fleisch außer frischem Schweine- steisch......t . . . Pferde .......... im er' 1910 70 438 im Juni 1010 12175 Der neue Leiter des hessischen Schulwesens. Der Groß Herzog hat den Ministerialrat und Vorsitzenden der Mteilung für Eisenbahnwesen und Finanzwirtschaft int Ministerium der Finanzen, Geheimerat Karl 'Abdes Deutsches Ucsch. Der -Kaiser empfing am Montag in Swinemünde' am späten Abend noch den Besuch des Großherzogs von Oldenburg, der mit seiner Jacht „Lensahn" eingetroffen war. Dienstag vormittag machte der Kaiser einen Spaziergang in Begleitung des Reichskanzlers. Gegen Mittag traff Geheimrat Strempel, der Stellvertreter des Ehefs des Zivilkabinetts, zum Vortrag ein und nahm auf der „Hohen-^ zollern" Wohnung. Nachmittags um 3 Uhr 17 Minuten reisten der Reichskanzler nach Hohenfinow und Staatssekretär v. K'iderlen-Wächter nach Berlin -zurück. Die Hamburgische Verwaltungsstelle des Deutschen Metallarbeiter Verbandes richtete an die Ham- Abschluß sühren. Es möglichst bald zum A erkuirt, daß es keine wird, ist seit 1871 mit Ausnahme der Jahre 1884 bis 1893 in nationalliberalem Besitz. Von 1884 bis 1893 war ev konservativ vertreten (Konsul Menzer in Neckargemünd). Ihn Jahre 1907 erhielt der jetzige Vertreter des Wahlkreises, Abgeordn. Beck, in der Hauptwahl 11932 Stimmen, die von dem Zentrum unterstützte konservative Partei 8480 Stimmen und der Sozialdemokrat 6713 Stimmen. Tier Stichwahl zeigte dann für Beck 14 685 gegen 9287 Stimmen. eint, daß die Pforte gewillt ist, luß zu gelangen, zumal England seiner Marine gewesene Schisse politische Tagesschau. Verkauf deutscher Kriegsschiffe an die Türkei. Zwischen .der deutschen und der türkischen Regierung sind Verhandlungen im Gange, die den Ankauf der deutschen Kriegsschiffe „Brandenburg" und „Kurfürst Friedrich Wilhelm" durch die Türkei bezwecken. Die Schiffe, so sehr sie auch für die von der türkischen Regierung verfolgten Zwecke geeignet sein mögen, entsprechen! nach Ansicht unserer Marineverwaltung doch den besonderen Ausgaben der deutschen Marine schon wegen ihrer geringen Geschwindigkeit weniger. Wahrscheinlich werden! die Verhandlungen zu einem beide Teile befriedigenden! verkaufen würde. Da der für die deutschen Schiffe qe=* forderte Kaufpreis — 1/2 Millionen Pfund — sehr vorteilhaft ist, da ferner zugleich die gesamte Geschützmunition geliefert wird und schließlich die Uebergabe sofort erfolgen fann, dürfte die Türkei so rasch zugreifen, daß die beiden relativ modernen Schiffe noch vor Ankunft des griechischen Panzers „Aweroff" in Athen in türkischen Gewässern eintresfen. Damit hält man die türkische Flotte trotz des Panzers „Aweroff" der griechischen für vollkommen überlegen. Das! erste von den 4 bei der Schichauwerft angekauften Torpedoboote ist in Konstantinopel eingetroffen und von der Bevölkerung begeistert begrüßt worden. Die beiden deutschen Panzer haben eine ÄZasser-Verdrängung von je 10 060 Tonnen. Sie wurden in den Jahren 1890 bis 1894 gebaut, der eine auf der Vulkanwerst, der andere auf der kaiserlichen Werft Wilhelmshaven. Ihre Schnelligkeit beträgt 16,3 bzw. 17 Seemeilen. Sie führen je 6 28 Zentimeter-Geschütze, 8 10,5 Zentimeter-Geschütze und 8 8,8 Zentimeter-Geschütze. Die Panzerstärte beträgt in der Wasserlinie im Marimum 40 Zentimeter. Die Schiffe haben eine Länge von 108 Meter und eine Breite von 19,5 Meter. Der Tiefgang beträgt 7,4 Meter. Sie führen im ganzen 579 Mann Besatzung. Ein Kaufpreis von 9,228 Millionen Mark (= eine halbe Million türkische Pfund) für jedes Schiff müßte als recht günstig bezeichnet werden. Die französische Kriegsbeil des Jahres 1870/71. Von Paul Pasig. Während die deutsche Kriegslyrik des großen Jahres sich im großen und ganzen gleich blieb und den schon von Anbeginn angestimmten Ton gerechter Empörung wider den Friedensstörer und zuversichtlicher Siegesfreude bis zum allmählichen Verklingen beibehielt, machen wir bei der gleichzeitigen französischen Kriegslyrik eine auffällige Beobachtung. Sie gliedert sich scharf in z west Perioden, die durch die Katastrophe von Sedan und die sich unmittelbar daran anschließenden Folgen, die Ersiärung der Republik unb, die Verhandlungen zwischen Jules Favre und Bismarck, klar geschieden werden. In der ersten Periode herrscht ein wenigstens begreiflicher und bei aller Uebertreibung und Ucberschwänglichkeit auch uns, den damaligen Feinden, verständlicher, wenn auch zuweilen recht übermütiger Ton vor. Die Ergüsse der zweiten Periode jedoch, äußerlich hervorgerufen durch den Verdruß über das Scheitern der Verhandlungen, durch die fortgesetzten Niederlagen und das hierdurch fast bis zum Wahnwitz gesteigerte Rachegefühl, fließen dermaßen über von Schimpfworten und Lästerungen sowohl über die Napoleonische Herrschast als auch über die Deutschen, besonders die Führer der Heere und diese selbst, daß man sie mit dem gleichen Gefühl liest wie etwa die einem kranten Hirn entsprungenen Phantasien und Walmreden eines Unzurechnungsfähigen. . Ter Typus der damaligen Kriegslyriker war Victor Hugo (t 1885). Bei ihm und seinen poetischen, sprachlich meist überaus schwülstigen Ergüssen läßt sich dieser Wechsel leicht Nachweisen. Paris ist ihm der Mittelpunkt der Welt, weil der Zivilisation ein „heiliger Ort", „der gewaltige Wohnsitz der Ideen, in dem die Seelen durch den leuchtenden Schein hingeführt werden," ,,ein Morgenrot in der Lebendigen Milte", „ein ideales Schiff mit unsichtbaren Masten" usw. und uns, die deutschen Gegner, apostrophiert er zuerst: „Keine Nation ist größer als du! Zur Zeit, als die ganze Erde noch ein Ort des Schreckens war, warst du unter , den starten Völkern das aerechte Volk! * Güt dunkles T'.adem schmückte deine erhabene Stirn, und dennoch glänzest du wie Indien. O Land der blauäugigen Menschen, erhabene Klarheit im düstern Grunde Europas, ein unnahbarer, ungestälter, gewaltiger Ruhm hüllt dich ein! O Teutonen, eure Gräber sind wie Trophäen, unsterbliche Gebeine haben eure Voreltern aus- gesäet, eure Lorbeeren blühen überall! Seid stolz, ihr Deutschen! Nur der Tilancnsuß paßt für eure Sandale .... Deutschland ist mächtig und stolz!" In solchen Tiraden geht es fort. Andere Dichter vergaßen dabei nicht, an den ersten Napoleon zu erinnern, den Sieger von Jena, auf dessen rühm- reichen Söhnen, man weiterschreiten werde ä Berlin — nach Berlin! Sully-Prudhomme redet in den Stanzen „Le flöge" den König Wilhelm als Eroberer an und verherrlicht Frankreich als das Land der Ideen, das die menschlichen Gesetze selbst in die Herzen derer geschmiedet habe, die cs bekämpfen. Henri Blaze de B u r Y dichtete eine lyrisch-dramatische Szene: „Das Erwachen des Prinzen", deren Held der Kronprinz von Preußen ist. Dieser steht — ein übrigens damals bei den Franzosen sehr beliebtes Thema, das geradezu zur fixen Idee ward — in schroffstem Gegensätze zu seinem königlichen Vater und vor allem zu Bismarck: „Ich bin Kind meiner Zeit, mein Glaube ist ein anderer. Und was der König meint, ist nimmer meine Meinung." Ter Prinz wird von Gewissensbissen gepeinigt, weil er sich verantwortlich fühlte für das vergossene Blut. Tann erscheint Frankreich selbst und hält ihm eine derbe Strafpredigt, indem! es ihn an das melancholische Geschick Kaiser Ottos II. erinnert, dieses jungen, blonden „Schwaben", der auf italienischem Boden geblieben sei, und schließt dann sehr dramatisch: .„Prinz: Sag', wann seh ich dich wieder, O Cäsars Geist? Frankreich: Am Abend bei Philippi!" Zur Vieh- und ZIeischeinfuhr aus Dänemark. *** Berlin, 2. August. Nach den Meldungen, die vor einiger Zeit über die angeblich so rigorosen sanitätspoliKeilichen Maßnahmen gegen die dänische Vieheinfuhr verbreitet wurden, hatte es den Anschein, als ob die Einfuhr von dänischem Rindvieh nach Deutschland ganfr aufgehört hätte und als ob die dänischen Viehzüchter dauernd auf das deutsche Absatzgebiet verzichtet und sich ausschließlich dem englischen Markte zar- gewandt hätten. Wie übertrieben jene Meldungen waren, geht nun aber aus der Tatsache hervor, daß unsere Einfuhr von lebendem Vieh und von Fleisch aus Dänemark kaum jemals so groß gewesen ist als im laufenden Jahre und besonders in den letzten Monaten. Nach unserer amt» Nun kam statt dessen, die unerwartete Katastrophe von Sedan, mit einem Male alle hochflicgenden Pläne und Hoffnungen Nichte machte, und die deutschen Truppen schickten sich nach dem vorausgesehenen Fehlschlagen der Verhandlungen an — die Franzosen hatten erklärt, „keinen Fußbreit Landes und keinen Stein von ihren Festungen" herzugcben — um auf Paris zu marschieren. Wie ganz anders klangen u'tzt alle Kriegsfansaren! Laut genug zwar und schmetternd, aber mißtönig grell! Victor Hugo vor allem wußte sich in> Beschimpfungen nicht zu erschöpfen. In dem Gedichte „Prouesses borusses" („Preußische Heldentaten") phantasiert er: „Auf daS Gold des reichen Nachbars hat ein armer Nachbar ein Recht; auf den Rücken der Viktoria hebt man den Bettelsack, und in Erwartung, Lothringen und Elsaß zu erhalten, nimmt man eine Uhr vom Nagel eines Uhrmachers. Man will unermeßlichen Ruhm gewinnen: aber man findet, daß es schade sei, ihn zu zerbrechen, und besser, ihn h'ortzutragen. Man zieht die Ehre allem andern vor: aber der Mensch braucht Tabak, und man stiehlt ihn . . . man will seine Geliebte möblieren, man braucht dazu eine Pendeluhr, die man irgend einer blonden Nymphe anbietet. Mit fünf Milliarden kehrt man in Walhalla ein, man ahmt die schielenden Beduinen und die stumpfnasigen Baschkiren nach, und Schinderhannes setzt die falsche Nase auf . . . Ter Deutsche wird sich als Franzose erkennen, und er, der unser Blut trank, wird sich sehnen, unsere Füße zu küssen." In den „Oktober-Betrachtungen" schreibt er über die gegen Paris heranmarschierenden Deutschen: „Sie find da, sie bedrohen Paris, sie bestrafen es! Warum? Weil Paris Frankreich ist und das Universum, west es sich glänzend emporgeBasiermann und dre nationalliberale Reichstagsfraktion. Die „Nationattib. Korresp." schreibt: Dem Abgeordneten Bassermann ist das nachfolgend wiedergegebene, von den Mitgliedern der natronälliberalen Neichstagsfraktion unterzeichnete Schreiben zugegangen, dem wir wohl nichts hinzuzufügen brauchen: Berlin, den 30. Juli 1910. Hochverehrter Herr Bassermann! Sie sind in den vergangenen Wochen Gegenstand gegnerischer! Angriffe gewesen, die Ihr während vieler Jahre betätigtes politisches Wirken im Tienste der national- liberalen Partei und Ihre Führung der nationalliberalen R/ichs- lagsfraktion zum Ziele hatten. Tie Vertrauenskundgebungen aus der Partei heraus werden Ihnen zu erkennen gegeben haben, mit welcher Treue diese zu Ihnen steht. Uns aber, den Mitgliedern der Neichstagsfraktion, ist es ebenso ein Bedürfnis, Ihnen zu sagen, welch Gefühl der TankbarGir wir für Ihre aufopferungsvolle Arbeit empfinden und welch ein Vertrauen wir in Ihre dem Vaterlande und der Partei dienende Führung setzen. Wir verbinden damit den einmütigen Wunsch, daß es auch der nationallibcralen Fraktion des künftigen Reichstags vergönnt sein möge, unter Ihrer bewährten, die volle Unabhängigkeit der Partei gewährleistenden Führung in ernsten Zeiten für das Wohl des Vaterlandes zu arbeiten. Mannheim, 2. Aug. Wie die „Neue Badische Landes-Zeitung" mitteilt, wird Reichstagsabgeordneter Bassermann bei den nächsten Reichslagswahlen im 12. badischen Reichstagswahltreis (Heidelberg-Eberbach- Mosbach) kandidieren. Der Wahlkreis, der gegenwärtig von dem nationalliberalen Abgeordneten Beck vertreten Hiernach hat die Einfuhr nicht nur nicht nachgelassen, sondern sie ist sogar dem Vorjahre gegenüber noch gestiegen. Eine Ausnahme macht nur die Einfuhr von frischem Schweinefleisch aus Dänemark: diese hat sich von 7918 dz im ersten Halbjahr 1909 auf 1087 dz im ersten Halbjahr 1910 vermindert. Dabei darf aber nicht übersehen werden, daß unsere Einfuhr von frischem Schweinefleisch auch aus andern Ländern zurückgegangen ist, so z. B. aus Holland von 37 394 auf 16 546 dz. Was die Rindvieh- Einsuhr aus Dänemark anlangt, so ist die Einfuhr von Ochsen gestiegen von 2199 auf 2500 Stück und die Einfuhr von Kühen von 31986 auf 34 670 Stück. Tagegen hat sich die Einfuhr von Stieren vermindert von 4560 auf 4324 und die Einfuhr von Jungvieh von 31418 auf 28 941 Stück. Die vorstehenden Zahlen zeigen, welchen Wert der deutsche Markt für die dänische Viehzucht hat. Tie Einfuhr von dänischem Rindvieh nach Deutschland hat sich im Laufe der letzten Jahre ganz bedeutend entwickelt. Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn die sanitätspolizeiliche Kontrolle an der deutschen Grenze wirklich so rigoros gehandhabt würde, wie es in der Presse häufig dargestellt wird. Im Jahre 1909 hat unsere Einfuhr von dänischem Rindvieh nach Deutschland einen Wert von 33 Millionen Mark erreicht gegen nur 15 Millionen Mark im Jahre 1903. Dazu kommen noch für 5,3 Millionen Mark frisches Rindfleisch, für 2 Millionen Mark präserviertes Schweinefleisch, ferner für 2,1 Millionen Mark Schweineschmalz., für 13,5 Millionen Pfund Butter, für 14,1 Millionen Mark frischer Rahm, für 1,8 Millionen Mar? frische Milch, für 13 Mill. Mark frische Kalbst und Rindshäute, Därme usw. Aus diesen Wertzahlen geht ohne weiteres hervor, daß die dänischen Landwirte auf den deutschen Markt unbedingt angewiesen sind. e>ie geben sich auch alle Mühe, ihren Absatz nach Deutschland zu vermehren. Die Zollsieiheit für Rahm wissen sie sehr geschickt zu benutzen, um den Butterzoll in Deutschland zu ersparen. In den letzten Jahren ist die Rahmeinfuhr aus Dänemark ganz gewaltig gestiegen: in diesseits der Grenze gelegenen Meiereien wird dann der Rahm sofort zu Butter verarbeitet. Der Wert der gesamten Ausfuhr Dänemarks beläuft sich auf rjinb 500 Millionen Mark jährlich. Davon gehen nach Deutschland nicht weniger als 27 Prozent und diese bestehen zum weitaus größten Teil in Produkten der Viehzucht. Die Entscheidung über Eisenhuths Nachfolger ist unmittelbar nach der Rückkehr des Großherzogs aüs England erfolgt. Die Wahl fiel, entgegen den Wünschen der ganzen Lehrerschaft, auf einen Juristen, doch ist darin keine grundsätzliche Abkehr von der Gepflogenheit zu erblickens an die Spitze des Schulwesens einen Fachmann zu stellen. Vielmehr wurde die Gelegenheit benutzt, im Sinne der auf Vereinfachung der Verwaltung hinzietenden Bestrebungen zu sparen. Nach einer halbamtlichen Mitteilung der „Darmst. Ztg." soll nämlich die durch die Er- nen'nuiia des Geheimerats Süffert freigewordene Stelle eines Vorsitzenden der Abteilung für Eisenbahnwesen und Finanz wirtschaft zunächst nicht wieder besetzt werden. Geheimerat Karl Süffert ist am 17. August 1863 in Schlitz geboren. Er war früher Kreisamtmann in Friedberg und bekleidete die Stelle des Feldberetnigunaskommissars in diesem Kreise. Am 15. Oktober 1900 wurde er zum' Kreisrat in Alzey ernannt und auf Veranlassung des damaligen Finanzministers Gnauth durch Dekret vom 29. Juli 1905 ins Finanzministerium berufen und zum Ministerialrat und Vorstand der Ministerialabteilung für Finanzwirtschast und Eisenbahnwesen mit Wirkung vom 16. November 1905 ernannt. Seine Ernennung zum Geheimerat erfolgte nach dem Zustandekommen der Finanzreform unter Finanzminister Braun. schwungen hat über gähnende Abgründe, weil es wie eine Riesen-e saust den Strahlenball hält, in dessen Glanz sich Europa badet: sie strafenParis, weil cs die Stadt der Freiheit ist, die Stadt, woDantont grollt, wo Moliore strahlt und Voltaire lacht; sie strafen Paris, weil cs die Seele der Erde ist... Weil cS die große Fackel ist, die kein Wind auslöscht, der Feuergcist, der durch dies Gewölk bricht, der Mond des Fortschrittes, der am düstern Himmel wächst" usw. „Es gilt, die Vandalen zu verjagen, und nicht blöß Paris, sondern Europa von diesen Banden zu befreien..^ Paris geht nicht unter wie Athen, Memphis und Troja, groß, sondern ein Tunket in einem Gewimmel von Plünderungen und» Diebstählen, von Pest und Hunger; es sind Würmer, nicht Löwen, mit denen es den Kampf gehofft hatte.. Aehnlich ■ August Barbier. Seine berühmtesten Gedichte: „Die Söhne der Hunnen" und „An die Dcutsch-en" variieren denselben Gedanken:« Die Deutschen sind Hunnen unH Vandalenhorden! Das erstere Gedicht schließt: O Schrecknis! Durch Jahrhunderte hat man So viel an Geist und Herz aufwenden müssen. Um sich erneuen zu seh'n mit Hellem Blick Das grause Werk der Horden Attilas!" Das zweite schließt noch schärfer: „Doch sieh', die Strafe naht, denn bald frißt Nach diesem schreckensvollen Krieg Preußens Gift in deinen Adern und An ihm stirbt Deutschland..." Vor allen waren cs König Wilhelm, Graf Bismarck! und das deutsche Heer, denen Hohn, Spott und Lästerwort: galten. Ten höchsten Grad leidenschaftlick>er Verblendung er* reichte Viktor Laprade ui einem Gedicht aus dem Dezember 1870, in dem er den würdigen, maßvollen und» frommen König mit Schimpfnamen wie „Bandit", „Pictisto hypocrite" (scheinheiliger Mucker) belegt, und ihm iw der Walhalla seinen Platz neben Attila anwcist. Paul Tc-> roulöde rechnet auf baldigen Ausbruch der Revolution iw Deutschland, wo das geknechtete deutsche Volk nur auf seine Befreiung warte. Ein beliebtes Thema dieser Kriegsdichtung war^ „Wilhelms Traum": der König sieht die Schatten der tötens Krieger vorüberziehen, betrunkene deutsche Soldaten »uch-en durch wüsten Gesang das herzzerreißende Stöhnen der Verwundeter und das erschütternde Wehklagen der Bräute, Frauen, Kindei- und Mütter der Gefallenen zu übertönen. Mit schweren wissensgualen denkt der König des Augenblickes, da er v.-c Gottt treten und Rechenschaft ablegen muß. Zugleich wird versucht,-' die Könige von Sachsen, Bayern und Württemberg zu '.Schotten» Königen" herabzuwürdigen. Am meisten war icdoch Bismarck den Pfeib»l des StotteS und der Verlästerung preisgegeben. Von seinl^t Aeußern Nr. 179 Erstes Blatt 160. Jahrgang Mittwoch 3. August 1910 erscheinttäglich,"auper O monatlic^75P^viertel- Gießener Anzeiger =~ Seneral-Anzeiaer für SberWen Annahme von Anzeigen • IV» u.Land" und „Gerichts- bis v-ruM°gs"g"nh? Rotationsdruck und Verlag der Srühl'schen Univ.-Vuch- und Steinbrnckerei R. Lange. Redaktion, Expedition uno Druckerei: Schulftrahe 7. Äck. * und Westfalen epidemische Die Rheinisch-Westfälische Motor-Luft fortgeführt oder noch unverbundenen Verletzten, die von außerhalb mit der ; Bahn hierher verbracht wurden, mit Notverbänden zu versehen und in ein Krankenhaus zu verbringen. Um 7.25 Uhr ' nachmittags wurde das Postamt um Alarmierung der Ko- : (onne durch das Telephon ersucht und bereits 7.37 Uhr : trafen die ersten Mannschaften im Depot ein. Sektions- führer Kraushaar rückte sofort mit den zuerst eintreffenden Mannschaften unter Mitnahme eines Ewald'schen Krankenwagens und des nötigen Verbandzeuges nach dem Bahnhofe ab, wo er um',7.45 Uhr anlangte und alsbald mit der Anlegung der Verbände begann. Der Hauptteil der Kolonne traf mit einem weiteren Krankenwagen und einigen Krankentragen um 8.05 am Bahnhofe.ein, worauf die Lagerung der bereits verbundenen Verletzten auf den Tragen, das Herausschaffen derselben aus dem Eisenbahnwagen und der Abtransport in Angriff genommen wurde. Um 8.45 Uhr war die Hebung beendigt und der letzte Verunglückte geborgen. — Die Kolonnenleitung hat aus dieser Üebuug die Heberzeugung gewonnen, daß die Kolonne auch im Ernstfälle rasch zur Hilfeleistung bereit ist, wenn die Alarmierung zu einer Zeit erfolgt, zu der das Telephon benutzt werden kann. Dagegen erfüllt sie der Gedanke mit großer Sorge, wie es werden soll, wenn die Alarmierung zur Nachtzeit erfolgen muß, zu der das Telephon nicht zugänglich ist. Die Ausführung der von der Stadtverwaltung für die Feuerwehr längst geplanten Ringleitung und Anschluß der Kolonnenmitglieder an sie würde auch zur Nachtzeit eine rasche Alarmierung ermöglichen. ** Die Leitung des „Biograph" schreibt uns: Die außerordentliche Anziehungskraft des neuen, gestern zum erstenmal vorgeführten Programms bewies das bei der Abendvorstellung voll besetzte Theater. Ohne Uebcrtreibung kann auch wirklich gesagt werden, daß jeder der vorgeführtcn Films ein Schlager, bau jede Nummer ihre Eigenart und ihren besonderen Reiz hat. Besonders hervorzuheben sind von den Dramen „Der Herr von Schwarzenberg" und „Intriguen eines Modells", ferner die Humoresken „Die beiden Rendezvous" und „Die Nebenbuhler", von denen die letzte hauptsächlich infolge ihrer selten frischen und zündenden Komik die Besucher andauernd in fröhlichster Stimmung hielt, Gründe genug, um auch heute ein volles Haus erwarten zu dürfen. •* Die Slra enbabn beförderte nu Juli 120815 Personen, darunter 1647 städtische und 756 Postbeamte. Die rote Linie benutzten 73 530 und die grüne 47 285 Fahrgäste. Die durchschnittliche Tagesfrequenz betrug für den abgelaufenen Monat 3897, seit der Betriebserüffnung (253 Betriebstage) 3591 Personen. ** Im städtischen Freibad an der Lahn badeten im Juli 2281 Personen gegen 2178 im gleichen Monat des Vorjahres. AQneckborn, 2. Ang. Die neue Pumpanlage, die Dingler-Ziveibrücken für das Gießener städtische Wasser- lverk liefert, ist vor einigen Tagen im Werk angekommen. Aufstellung und Montage wird 8 Wochen in Anspruch nehmen. Die Leistungsfähigkeit des Werkes ivird nach In- betriebuahme der neuen Pumpe stündlich um 324 Kubikmeter Wasser vermehrt. burger Werften und an die Reedereien mit eigenen Reparaturwerkstätten die Forderung um Einführung einer ein- stündigen und Samstags einer zweistündigen Verkürzung der Arbeitszeit. Ferner wird verlangt eine erhebliche Lohnaufbesserung, die Einführung fester Einstellungslöhne für die einzelnen Berufe und die Zusicherung eines Miudestverdieustes von 33Vj Proz. bei Akkordarbeiten. Der Verein deutscher Seeschiffswerften, dem die Reedereien sich hierin anschließen, lehnte die Forderungen ab, erklärte sich jedoch bereit, in eine Besprechung einzutreten. In iErfurt ist der frühere freikonservative Reichstags- und Landtagsabgeordnete Geheimer Kommerzienrat Lueius gestorben. Lucius war am 10. Mai 1830 geboren. Internationale Mäöchenhändler vor Gericht. m k ry . n -- . < Berlin, 2. August. Vor der Ferlenstrafkammer des Landgerichts Berlin I begann beute ber Prozeß gegen die internationalen Mädchenhündler und ihre Helfershelfer, deren Festnahme seinerzeit der Polizei durch das. geschickte Vorgehen einer einfachen Aufwartefrau geglückt Lü uc,r otc ^nHagcbanf sitzen fünf Personen und zwar der an- gebliche Pferdehändler Kiewe Sil b e rreich , der Kutscher Moritz ix/0? C Lrc c\-ll bfcr Gastwirt Chaim Oberländer und dessen Ehefrau Ceeckie sowie die Köchin Mania Gedeinska. — Die Angeklagten stammen aus Galizien bezw. Russisch-Polen und Konst au tinopcl, 3. Ang. Der Ministcrrat beschloß gestern definitiv den Ankauf der 2 deutschen Kriegsschiffe. »Stockholm, 2. Aug. Der internationale Friedenskongreß hat heute folgende Entschließung angenommen: „Der Kongreß ist glücklich, daß die Periode der aktiven militärischen Operationen Frankreichs und Spa- n i e ns in M a r o k k o aufgchört hat. Er erinnert daran, daß die Algeciras-Konferenz eine Einschränkung der eiiek- tiven Ueberwachungstruppen beschloß und hofft, baß die Entwickelung friedlicher, normaler Beziehungen zwischen den Europäern und der marokkanischen Bevölkerung eine progressive, baldige Zurückziehung der Truppen erwög- ncht." 21115 Stabt uitö Land. Gießen, 2. August 1910. •• Erledigte Leh rerstellen. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule 31t Lützel-Wiebelsbach. Mit der Stelle ist Organistendienst verbnnden. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule 311 Eckartshausen. Mit der Stelle ist Orqanistendienst verbunden. Dem Grafen zu Psenburg lind Büdingen in Meerholz steht das Präsen- tationsrecht zu. ** Provinzialdirektor Dr. Usinger hat heute einen mehrwöchigen Urlaub angetreten. •• Der Dünsbergverein hat das Maueriverk des dem Wetter und Sturm ausgesetzten Tünsbergturmeß mit einem Kostenaufwand von 500 Mk. ausbessern und gründlich sichern lassen. Der Verein, der seit seinem Bestehen auf dem gern besuehten Dünsberg manche gute EinrichtlUlg für Touristen- und Bchssenbesilch getroffen hat, wird noch in diesem Jahre oben eine Halle errichten, unter der zivei Pferde untergebraeht werden können. Wenn es die Finanzen gestatten, soll im kommenden Jahre in der Nähe des Turmes eine Quelle ge- schürft und gefaßt iverden. ** Operette 11 v 0 rstelluiig im Stadtthcater. Auch die 10. und letzte Abonnement-Vorstellung im Stadt- theater gestern abend bedeutete für die Direktion einen Erfolg, sowohl lvaS den guten Besuch anlangte, wie auch die Aufnahme der Leistungen. „Die Förster-Christl", Operette in 3 Akten von Bernhard Buchbinder, Musik von Georg Jarno, ist so recht ein Volksspiel, das vor allem rührsam angelegt ist! Die urwüchsige Jörstevchristl in halb unbewußter Hinneigung zum — Kaiser Josef, der auf den Brettern beinahe noch weicher und süßer spricht als Karl Heinz in dem vielgeliebten „Alt-Heidelberg" Was aber die „Försterchristl" anziehend und. vergnüglich macht, das ijt das anmutige, stellenweise überaus einschmeichelnde musikalische Gewand. Alle Vorzüge des Stückes wurden gestern von den Gästen des Emser Kurtheaters unter dem Dirigenten W e i n a ck und dem Regisseur >H e l s i n a mit großer Lösche und Eraltheit hervorgezogen. Hauptsächlich machten sich verdient Frl. Walle als Christl, die Munterkeit, Unschuld, Eigenwillen und Drotcric aus frischesten Quellen spielen ließ, Frl. Werten als Komtesse Josefine und Herr Melzer als der ungarische Liebhaber der Christl. Das Emser Kurtheater verfügt außerdem über eine Anzahl sehr ckuter Komiker. Auch „der den König spielt, soll willkommen sein; seine Majestät soll Tribut empfangen": Herr Schön feldcr spielte seine Rolle als Kaiser gut, und sein hoheitsvolles Auftreten machte sichtlich Eindruck auf das Publilum. Cs war überhaupt äußerst dankbar und jubelte den DarsteNern mehrfach zu. ** Um die für die Sanitäts-Kolonne aus- gearbeitete Alarmierungs-Ordnung einer Probe zu unterziehen, wurde gestern eine unvermutete Alarmierung vorgenommcn, die in ihrem Ergebnisse voll befriedigte. Es war, wie angenommen wurde, das telegraphische Ersuchen cingelaufen, eine größere Anzahl von Koblenz, 3. Aug. In Rheinland greift unter den Schulkindern die r . v Haarkrankheit weiter um sich. Auch Erwachsene bleiben von ihr nicht verschont. . M a i 11 z, 2. Aug. Das vor kaum zwei Jahren neu eröffnete Cafs de Paris, dicht beim Stadttheater gelegen, ba§ vor längerer Zeit schon in Zahlungsschwierigkeiten geriet, ist nun zwangsweise versteigert worden und ging nm den Betrag der ersten Hypothek an den Baumeister Stadtverordneten Hock über. 100 000 Mark, die für weitere Hyptheken gegeben waren, sind verloren. Den Verlyst tragen hiesige Bauhandwerker und mehrere Brauereien. können teilweise nicht deutsch sprechen, |o daß zwei Dolmetscher für russisch bezw. „jüdisch" herangezogen worden sind. Die Anklage lautet auf Verleitung zur Auswanderung mit dem Endziel, die betreffenden Personen der Unzucht zuzuführen. Die Vorgeschichte der Anklage reicht in den Monat März zurück. Eines Tages erschienen bei dem Angeklagteii Oberländer, der in der Grenadicrstraße 32 .das Hotel „Warschauer Hof" betreibt, der Angeklagte Silberreich und mit ihm der Kutscher Wollerstein. Der „Warschauer Hof" ist ein kleines Absteigequartier für russische und polnische Juden und erfreute sich schon längere Zeit der besonderen Aufmerksamkeit seitens der Polizeibehörden, da man in verschiedenen Gästen Mädchenhändler vermutete. Anfang April wurde eine Frau Maschke von der Köchin Gedeinska in das Hotel bestellt und ihr dort mitgeteilt, es sei ein reicher Jude eingetragen, von dem sie viel Geld verdienen könne. Der Jude suche hübsche junge Mädchen, um sie nach Amerika zu verkaufen. Die Frau Maschke solle für den Gast vorläufig zwei junge Mädchen besorgen, die dieser gut bezahlen werde. Die Frau Maschke ging auch scheinbar auf den Plan ein und versprach die verlangt« „Ware" zu liefern. In Wirklichkeit benachrichtigte sie aber die Kriminalpolizei, die den Mädchenhändlern eine Falle stellte. Zwei Polizeiagentinnen erhielten den Auftrag, sich durch Vermittlung der Frau Maschke dem Silberreich vorzustellen. Die beiden Agentinnen fanden aber vor den Augen des Mädchenhändlers feine Gnade: er erklärte sie für zu alt und jede höchstens zwei Mark wert. Was er brauche, seien junae Mädchen bis höchstens 19 Jahre, für die er dann gern 150—200 Mark zahlen wolle. An Stelle der zurückgewiesenen Polizeiagentinnen brachte nun die Frau Maschke ihre 17jährige Nichte und eine jungverheiratete Frau — immer auf Anweisung der Kriminalpolizei — zu Silberreich, der diese „Ware" akzeptierte. Sie sollten als Hausmädchen zunächst nach | Paris gehen und Wollerstein erhielt den Auftrag, sie dorthin I zu begleiten. Als er sich mit den beiden Mädchen auf dem Bahnhofe befand und gerade den Pariser Zug besteigen wollte, I griff die Polizei zu und verhaftete ihn. Außerdem wurde wfort im „Warschauer Hos" Haussuchung gehalten. Dadurch erhielt der Sohn der Oberländerschen Eheleute von der Verhaftung Wollersteins Kenntnis, der nun rasch Silberreich benachrichtigte, so daß dieser flüchten konnte. Er wurde aber einige Tage später in Pankow bei Berlin entdeckt und verhaftet. Die Vernehmung der Angeklagten gestaltet sich sehr schwierig, da fortwährend die Hilfe der Dolmetscher in Anspruch genommen toerben muß. — Der Staatsanwalt hatte für die Verhandlung bezw. einen Teil den Ausschluß der Oefsentlichkeit beantragt, doch gab der Gerichtshof diesem Anträge nicht statt. — Die An- 1 geklagten beschuldigen sich bei ihrer Vernehmung gegenseitig. Silber re ich will Pferdehändler in Buenos Aires sein und nur hierhergekommen sein, um seinem verstorbenen Vater ein Denkmal setzen zu lassen. — Die Angeklagte Gedeinska behauptet, daß bei der Unterhaltung mit der Frau Maschke nur von Hausmädchen die Rede gewesen sei. Das Urteil gegen die Angeklagten lautete: gegen Silber- r er ch auf 272 Jahre Zuchthaus, gegen Wollerstein aulf 2 ahre Zuchthaus und je 3 Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht, gegen Gedeinska auf 6 Monate Gefängnis unter Anrechnung von zwei Nionaten auf die erlittene Untersuchungshaft. Die angetlagten Eheleute Oberländer wurden wegen Mangels eines ausreichenden Beweises freige- fprochen. imrst Albert Delpit folgendes Bild: Sein feuriger Blick verrate sowohl Tatkraft und Entschlossenheit: am klarsten aber komme Hinterlist, Lug und Trug zum Ausdruck. Seinen Schnurrbart vergleicht er mit den Borsten des Wildschweines. Des- a r a n g e s behauptet, Bismarck . habe dem Könige von einem Berge aus das schöne Frankreich gezeigt und dessen Eroberung in sichre Ausficht gestellt — er war also der leibhaftige Satan' Daß Bismarck an beibeit Beinen aufgehängt werde, daß ein Geter ihm die Augen aushacken und die Leber und die ratichendeit Eingeweide herausreißen und endlich ihn die Hölle verschlingen möge, diesen frommen Wunsch eines Sterbenden macht der Dichter fkrupellos zu dem )einigen. Nicht minder frivol sind die Ver- läfterungen des deutschen Heeres: Da begegnen wir häufig tn den Liedern Anklagen wegen angeblicher Grausamkeiten an Kindern unb ?yraucn, wegen Beschädigung französischer Sßerbaniv vlatze, der Bibliothek unb Kathedrale von Straßburg -- auf bent einen Turm hatten die Franzosen während der Belagerung mn Observatorium eingerichtet — und der Leichenstein^ auf den Frtedhosen. Wte vorauszusehen, wurde die großmütige Schonung die von den Deutschen geübt wurde, indem nur ein kleiner Bruch- tcit oer Truppen (30 000 Ni amt) in Paris entrückte und dieser Dte Nacht vor dem 1. März nicht innerhalb von Paris, sondern in der Nähe der Stadt zubrachte, als erbärmliche Schwäche und Feigheit ausgelegt. Ter bereits genannte Dichter, zugleich Mit- der Akademie, Laprade, schwelgte im folgenden Bilde: r'.n stlßeii Traumen versunken ermattet das blonde deutsche Gretchen .. Hlnwtehr ihres Schatzes. Eben hat sie den langen, mit allen möglichen klaßifcheii Zitaten gespickten Liebesbrief beendet und fragt nun das Gänseblümchenorakel, ob ihr Fritz ein wenig oder jrtel, oder unermeßliche Beute, Batisltaschentücher oder Spitzen usw werde. Daraus die Folgerung: deutsche Frauen fUeWn den Mannern an Habgier und können an Adel der tltA1n}Ur ^ari,cnini('n wetteifern . . . Pariser Grisetten hlf ihnen getragene Kleider zum Geschenk anboten, diese empört .ns Gesicht schleudern... beheut?ameVbQ französische Kriegslvrik, die als vebeutfames .Zeichen der Zeit" von bleibendem Interesse ist. 2ht5lait0. Auf Grund der Ergebnisse der Haupt- und der Stichwahlen veröffentlicht bas französische Ministerium des Innern folgende Zusammenstellung über die Ergebnisse der Ge n er al rats Wahlen in Frankreich: Konservative und Nationalisten 210 (gegen bisher weniger 49), Progressisten 139 (gegen bisher weniger 24), Republikaner der Linken 351 (gegen bisher mehr 19), Radikale und Sozialistische Radikale 658 (gegen bisher mehr 23), Sozialistische Republikaner 28 (gegen bisher mehr 11), Geeinigte Sozialisten 56 (gegen bisher mehr 21) unb Revolutionäre 1 (gegen bisher 0). Drei Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Aus Peking wird gemeldet: Die an Deutschland zu entrichtende Entschädigung für die durch den Aufst a n d in Ts ch a n g s h a verursachten Verluste ist auf 50 000, bie für Frankreich auf 40 000 Taels festgefetzt. Die Entschädigungen für die anderen Nationen werden noch berechnet. ®riainai»Dral)tmeI0un5en. Noch ein Bankkrach. Dortmund, 2. Aug. Wegen schwerer Bilanzverschleierungen wurde heute abend int Gebäude der Niederdeutschen Bank der Direktor der Lünener B a n k, Q u a n tz, verhaftet. Es ergab sich, daß die Lünener Bank total verschuldet und Bankier O h 11t an den Verschleierungen beteiligt ist. lieber das Vermögen der Bank wird Konkurs eröffnet. Wolkenbrüchc. Düsseldorf, 3. Aug. Gestern nachmittag ging hier ein.Wolkenbruch nieder, der in Gärten, Felbern und Häusern erheblichen Schaden anrichtete. Christiania, 3. Aug. Auf der Kroeter Eisenbahn in Norwegen brachen gestern früh die Schienen, die infolge der w 0 l k e n b r u ch a r t i g c n Regengüsse unterspült waren, unter einem aus Vickesund kommenden Güterzug zusammen. Der Z u g f i e l d i e m e t e r h 0 h e B ö s ch u n g hinab. Zwei Bahnbeamte wurden getötet, der Lokomotivführer und der Heizer erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Auf mehreren anderen Eisenbahnlinien mußte der Verkehr ganz eingestellt werden. Die französische Ernte. Paris, 3- Aug. Laut amtlichen Nachrichten dürfte ein leichtes Nachlassen der Preise von Weizen und Mehl erfolgrn, die Aufwärtsbewegung hat ihren Höhepunkt erreicht. Angesehene Landwirte find der Ansicht, daß die Ernte noch 8 2 Millionen Zentner ausmachen und damit noch um 14 Millionen größer sein werbe als die vom Jahre 1897, wo ein Kriscnjahr war. Es ist also kein Grund zur Beunruhigung vorhanden und die hohen Brot- pretse, die in Paris festgestellt sind, werden nur von kurzer Dauer sein. Märkte. ke. Frankfurt a. 9)1. S ch weineinarktbericht vom 3. Aug. Ausgetriebeu waren 1131 Schweine. Vollfleiiclnge .Schweine bis zu 2 Zenlner Lebenbgew. 55-56.50 Alk., Schlachtgewicht 7O-O0Mk. Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 54-57 Mk., Schlachtgewicht 68— < 1 Alk. Vollfleischige Schweine über LO-'Zentnei Lebendgewicht 56. 0—57 Mk., Schlachtgewicht 70.00—72 Mk. Fctt- schweine über 3 Ztr. Lebendgewicht 56.5-'-57.50 Alk., Schlachtgew 71 — 73 Alk. Fleischige Schweine Lebendgenncht 53.00—55.50 Mk. Schlachtgewicht 68.00-71 Mk. Sanen Lebendgewicht OO-GO Mk. Schlachtgewicht 00—00 Mk. Geschäft langsam, bleibt lieber!tanb. ,1 Wetteraussichten in Hoffen am Donnerstag dem 4. August 191u . Warm, vielfach Gewitter und liegen, nur zeitweise heiter. 29. tNittelrheinisches ttreisturnsest. _ ,r ch- Bad Kreuznach, 2. Aug. Großes Interesse zeigte das zahlreiche Publikum für das ^nbermslaufen, an dem sich eine große Zahl im Lausen geübter ..'cannschaften beteiligte. Flott und sicher wurden von den gewandten Läufern die Hiuderniffe, bestehend aus einem Pserd weiterhin einer über zwei Meter hohen Bretterwand und fchließ- lich einer Hürde, die nacheinander, das Pferd in eleganter Flanke, bie Wand mit gewaltigem Anfprung und lleberschwi-iigen, bie Jbürbc mit einem mächtigen Freihochsprung genommen wurden. der Bühne zeigten sich, später die geübteren Turner, bcö Kreises und führten den vielen Zufchauern Hebungen vor, Öic das Staunen und die Bewunderung in reichem Maße verdienten. Auf der Bühne in der Festhalle wurden dann noch von verschiedenen auswärtigen Vereinen, wie dem Gießener Turnverein 1846, dem Männerturnverein Gießen und der Turngemeinde Gonsenheim Sondervbrführungen im Fechten und zwar mit Florett, im Stoßfechten (Spade) und mit dem deutschen Säbel amgeiubrt, die großes Interesse und starken Beifall fanden, ^rauhen aber auf dem Rasen herrschte ein frisches unb fröhliches « cin Danzboden ging es lebhaft zu, der Juxplatz war überfüllt, kurz es war ein Leben und Treiben, wie es ans einem nötigen Volksfest zu sein pflegt. Heute früh nahm das Wettfechten seinen Ansang, ferner das Wettschwimmen, Hebungen, bie Heb ben ganzen Vormittag hinzogen unb des Interessanten und Schonen in Fülle bem Auge boten. Von 11 Hhr ab ;fanb Konzert natt am Nachmittage waren das Wettringen, Wettspiele und Spielvorführungen. Wieder sammelten sich die Zuschauer um baö große Viereck und sahen mit Spannung dem sich entwickelndrn Schauspiele zu._____________ Die §ahn -es I». VI. Regensburg, 2. Aug. P. 6 passierte 12.5 Uhr unsere otabt. Es T)errfrf)t Gewitterneigung. Landshut, 2. Aug. Der „Kurier für Niederbayern" meldet i Nachdem das Luftschiff P. 6 um 12.5 Uhr Regcns- burg überflogen hatte, mußte cs gegen 1 Uhr bei Alteglofsheim der Bahnlinie Regensburg-Landshut wegen eines P r o p e l 1 c r b r u ch s n i c d e r g c h e n. Regensburg, 2. Aug. Das Luftschiff P. 6 ist nach, mittags gegen 4V., Uhr vom Landungsplatz bei Alteglofsheim wieder aufgestiegen und überflog um 5 Uhr Landshut in der Richtung München. Die Zmischenl'andung ist nicht wegen Propellerbruchs, sondern wegen Bruchs einer Leiste erfolgt. ' München, 2. Aug. P. 6 ist gegen ßi/, Uhr über München crngetrofsen und um 6.43 Uhr vor der Ballonhalle im Ausstellungspark glatt gelandet. * schiff gesellschaft beruft auf den 8 August eine außerordentliche Mitgliederversammlung zw ecks Entscheidung der Frage ein, ob die Gesellschaft " ’ "" ' aufgelöst werden soll. Sand! Sand! Empfehle prima Maurcrsand ab Grube den Einsp. zu Mk. 1.— den Doppelspänner zu Mk. 1.50 desgl. Weißbinder- u. Pflastersand den Einspänner zu Mk. 1.40 den Doppelspänner zu Mk. 2.— Auch kann der Sand fr. Baustelle geliefert werden. Die Sandgrube liegt direkt an der Frankfurter Straße im Wald wischen Klein- und Grotzen-Linden. Gute Abfahrt. Im Waggon ab Bahnhof Gieren oder Groben-Linden prompt und billigst. (3780 Heinr. Bernhardt, BilllgtsW, Klein-Linden Gesetzlich geschützte c,4/5 Unerreicht bequem genannt ist die dem Fabrikanten Franz Vrück unter D. 1L G. 1H. Nr. 420685 vom kaiserlichen Patentamt am 7. Mai 1910 Sprungfeder-Matratz = mit pslstermg = verwendbar für Metall- und k)olzbcttstellen, leichtes Kusheben, kein metallisches Geräusch wie bei eisernen Matratzen, bequemes, den Körperformen anschmiegendes Material statt Lisenkante federndes Polster. Staubfrei und moderner Hygicnik vollständig entsprechend Th. Brück Möbel- und Vetten-Zabrit Inhaber Franz Brütf, Krotzh. Hess. Hoflieferant Scke Zchlohgafse-Kanzleiberg-vrandplatz Verkaufs- und Anfertigungsrechte können erteilt werden. Amtlicher Teil. Kekanntmachlmg. Betr.: Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche. Im Anschluß an unsere Bekanntmachung Pom 22. Juni 1910 (Kreisblatt Nr. 461 bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß weiter als verseucht zu gelten hat Reg.-Bez. Bromberg und Reg.-Bez. Unter-Elsaß. Gießen, den 2. August 1910. Großherzogliches Kreisamt Gießen, I. 23.: Lang ermann. Gießen, den 2. August 1910. Bet r.: Wie oben. Das Grohherwgliche Krcisamt Gießen an die Ortspolizeibehörden und die Grotzh. Gendarmerien des Kreises. Wir machen Sie auf Vorstehendes zur Bedeutung der Jn- '•reffenten aufmerksam. Auch ist unsere Anordnung ortsüblich bekannt zu machen. 21: Langerm""" 1— 1 ■ 1 L । । 'L'" ■ ............. ■ 1»"< ' ■ 1 ■ Bekanntmachung. Die Nechnung der Wassergenossenschaft Inheiden vom Jahre 1909 und das Hebregister für 1910 liegen vom 4. ds. Mts. ab 8 Tage lang zur Einsicht offen. Inheiden, den 2. August 1910. Großh. Bürgermeisterei Inheiden. Reiß. 4999 Die Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung des Emvfangs- gebäudes mit Güterschuppen pp. (rd. 430 qm bebaute Flächet aus Bahnhof Burg (Dillkreisl sollen zusammen oder getrennt nach Losen vergeben werden und zwar umfast Los 1. Erd, Maurer-, Asphalt-, Staker-, Schmiede- und Eisen- arbeiterl, Los 2. Steinmetzarbeiten, Los 3. Zimmerarbeiten, Los 4. Dachdeckerarbeiten, Los 5. Klempnerarbeiten, Los 6. Tischler-, Schlosser und Glaserarbeiten, Los 7. Anstreicher- und Tapezierarbeiten. Verdingungsunterlagen sowie Zeichnungen und Bedingungen lind bei der unterzeichneten Inspektion einzusehen: erstere können, solange der Vorrat reicht, gegen vost- und bestellgeldfreie Einsendung von 1,80 Mk. für Los 1, je 0,50 Mk. für Los 2, 3, 4 und 5, 1,10 Mk. für Los 6 und 0,60 Mk. für Los 7 bezogen werden. Angebote mit entsprechender Ausschrift sind bis zunr Samstag dem 20. d. Mts., vormittags 11 Uhr, einzureichen. B3/8 Zuschlagsfrist 6 Wochen. Gießen, den 2. August 1910. Großberzogliche Betriebs-Inspektion 1. Oeffentlich meistbietender Verkauf von D3/e 14 ausgemusterten Hengsten findet Montag den 8. August 1910, nachmittags 2 Uhr, im Reitbause deö LandgcstntS Dillenburg statt gegen Barzahlung. L'iten sind vom Donnerstag den 4. d. MtS. gegen 50 Pfg. (nut Fehlerangabe gegen 1 DU.) vom Gestütsekretariat zu beziehen. fäfiL Gestütdirektion. Vorteilhafter Einkauf! = Sonnen - Schirme = jetzt bereits bedeutend im Preis ermässigt Posten Regen - Schirme bunt, mit 15 bis 20 u/0 Rabatt Ein Posten schwarze Volant- und Spitzen-Schirme fabelhaft billig Jede Dame dürfte sich persönlich von den gebotenen Vorteilen überzeugen, es ist kein alltägliches Angebot Casseler Schirm-Fabrik Giessen C16/6 Seltersweg 9 32inko©li-Apparate verzinnt Mk. 10.50, verzinkt Mk. 8.75 mit allem Zubehör und Kochbuch. Konserven G-läser Fabrikat übertroffen gewöhnt. Form x!.\ '/- 3h 1 l‘/2 2 Liter m.Deckel.u. Gummiring 44 48 52 ' 56 64 95 Pfg. mit übergreif. Deckel */g 3/4 1 iya 2 Liter nuDeckelu.Gummiring 46 50 54 59 75 83 Pfg. Meine Apparate und Gläser werden ihrer hervorragenden Ausführung wegen gern bevorzugt. (3433 jfL'UgUS’t Giessen, Seltersweg 12 Mitglied der Rabatt-Lpar-Vereinigung. I» kasso-Bureau hmWU OipPQßn Ludwigstr. 55 (mutilM tllÖüUÖll Ludwigstr. 55 Ecke Riegelpfad Inh. J. Cüsters Ecke Riegelpfad empfiehlt sich zur Einziehung v. ForeSerungen aßler Ärt Einholung von Auskünften i n In- und Auslande sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen u. Zahlungsbefehlen etc. Kulante Bedingungen. Prima Referenzen" Nachweisbar grosse Erfolge. oewö Nur in der Käserei von 4163 Fr. Riepeitaseo, Cassel-B. 25 g Wo kaufen Sie Casseler Herkules-Käse, !Mainzer-,Baucrn-, Harzer-, Stangenkäse rc. sehr vorteilhaft m hochfeiner* Ware? OrijmaflwA 3 ä trifte tistze I Donnerstag früh 9 Uhr treffen ein: Pa. Schellfische Pfd. 38 Pfg. a3/s Bratfische Pfd. 20 Pfg. ff» Kabliau, kofislB Pfund 20/24 Pfg. Hechto.Kopf, Rotzungen Frische Trauben in 3—10-Pfund-Kisten Pfund 42 Pfg. Frische Eier jMK üitiit hs!l. PsHkiugk heute frische Tonne aufgeschlagen. Neue Salzgurken Stück 5-7 Pfg. Neues Sauerkraut Pfd. 12 Pfg. Neue Kartoffeln per Pflind 4 Pfg. und 10 Pfg. Einrichtungen zurFrischhaltung alierNahrungsmittel WOOOO fiaeft Hewäftrl in Familien, fiotels, Krankeniäußern. Anstalten, efcc* Brüder* Schmidt Inh.: H. Guthardt. 3755 Gebrüder Berdnx Mitglied der Nabattsparvereinigung Bahnhofstraße 27. Fernsprecher 231. •K ' .v? W R Weisen Säe? so decken Sie bitte vorherJhren Bedarf in Toilette-Artikeln Parfümerien :: Taschen Apotheken Hühneraugcnuiittelu 417e Central-Drogerie Schnlitraßc Schulstraße vr^k &• «>■ SpöziersiödEel hervorragende Answahl letzter Xenheiten ---- Schönes Geschenk für Herren —- Casseler Sdiinntobrik cv„ W Fahrräder, Ä. Zubehörteile, Kö: Reparaturen, fremdem Fabrikat, prompt und billigst. Nähmaschinen ^4: Fabriklager der (D18/6 Dnisborger Fabrradlabrik „Sthwalbe“ A.-ü. Klein-Linden Geßen L. Schaum Wetzlarer Str. 31 Eigene Reparaturwerkstätte! Ganze oder Teile alter künstlich. Gebisse stm ffty aus Koblenz, nur Mittwoch in fließen Hotel Schütz, 06300] Zimmer Nr. 9. Fluß- und Seefische <8. M. SehuShteff 120] Telephon 119. Prompter Versand nach auswärts I BILLIGE EIER! I Ki Gesunde kräftige Küken gs erzielt man mit: | Fleischfaser-Trockenfatter i (Mnskatoi*). I 1000 fach bewährt, viel- B | fach mit ersten K I Preisen, goldenen und i H silbernen Medaillen H prlimiiert. Käkenfutter H 50 kg 17 —, Postsack H M. 2 —, | Geflügelfntter i B 50 kg M. 14.—. Postsack g B 3973] M. 1.70 B empfiehlt die Niederlage: B | Aug.Wallenfels, Marktpl.17 | I Kolonialwaren. Tel. 262. W Kspllte, Wanzen, Flöhe nebst Brut beseitigt sicher„Diamantenwasser". Universitäts-Apotheke, Marktplatz. ________________13117)________________ Zwiebelkuchen. Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag, von morgens 8Vj Uhr an, frischen Zwiebel- kuchcn. (3756 B. Schomber, Walltorstr. 51. Garbenbänder empfiehlt billigst (C27h M. Rosenthal, Liebigstraße 13 Fernsprecher 218. * Inhoifens ■ i Bären-Kaffee: B « g unübertroffen * N in Aroma und xz Wohlgeschmack. B K (D^/s £ SSBÜHSaBHfflHeBBa Fortsetzung des W»itiols Fahrräder, Nähmaschinen Waschmaschinen (neu imi> gebraucht), Pneumatiks Glocken, Laternen re. re. Alles unter Preis. M Fr. Schaf Wetzsteinstr. 44 Nur für Mdttscrkäuser! Troß der enorm hohen Baum- ivollpreise habe ich durch rechtzeitige Abschlüsse ea. 60000 St. Scheuertücher noch zu alten Preisen abzugeben und ist ein Lagerbesuch daher sehr lohnend Ludwig Lazarus, Asterwcg 53. Fcrnspr. 505. <3785 Einfache, doppelte u. amerikan 16 n c li f ü h r u 11 g; Stenographie, üastliinensfbreiben, alle HandeMäeher Einzel- und Gesamtkurse lehrt gründlich unter Garantie eines sicheren Erfolges C*271 Hermes Lehr-Institut Giesseaj, Bahnhofstr. 27 IT. Nene Kartoffeln (Pfalzer Kaiserkronen) empfiehlt billiget 3748 J. Weisel, Sonnenstr. 6. werden Sie schon nach kurzem Gebrauch der (hv1?7 feinsten Palmirinseise ä Stück 25 Pfg. sein. Ein wahrhaft ideal vollendetes Fabrikat. 9hiv zu haben bei: Emil Weißenberg, Spezial- Haus für Neuheiten. Gelegenheitskauihaus Bahnhofstraße o^g Tviiiislen- ii. Mtttt-CMs für Herren, Damen und Knaben ' Prima Loden 1 Stück von 5 Mk. an. LS^GclcgcnbcitSkarrsbauS-M Bahnhofstraße 14, Ecke Tiefenweg. „Meine Frau war ihr Leben lang über 50 Jahre mit einer häßlichen Flechte behaftet. Kein gesundes Fleckchen hatte sie aus dem Leibe. 9l'achdem sie Zucker'S Patent-Medizinal- Seife angewendet hat, fühlt sie sich wie neugeboren. In drei Wochen waren die Flechten beseitigt. Zucker'S Patent- Medizinal-Leise ist Tausende wert. E. W. in L." ä Sick. 50 Pf. (15°/oirt) u. 1.50 M. (35°/oig, stärkste Form». Dazugel). Zuck^d- C* reme 75 Pfg. u. 2 Mk., ferner Znck°_^-Leiseunild>50Ps. u. 1.502)!. In der UniversitätS-, Engel- u. Hirsch-Apotheke, bei Ang. Noll, C. Leibet, W. Lrilbinger und Otto Lchaas. (sl^M neise* und 'Ferienzeit 4 Zimmer Schirme Stöcke Rcisemützen Leichte Filz- und Panama-Hüte — Tennis-Schläger — Neige — Bälle etc. webrüder dfmfieuser tarnen- und Jterren - Jllodeibaren Marktplatz 9—10 Marktplatz 9—10 4218 Emser Pastillen Altbewährt gegen Husten, Heiserkeit. 062621 Frantmrterstr. 52 I Enr Gießen. 4226 2 Zimmer a. 4155 Schillerstr. 18. 6 Zimmer bei (136 5 Zimmer per sofort gesucht. [06427 UmMreHMes Tische, Stühle Küchenschräöke Eieiderschränke Waschschränke Kommoden, Sofas Betten und getragene Kleider 06424 Habe am 1. August die Praxis des Herrn Dr. Wagner, Londorf übernommen. 4217] 3-Zim.-Wohn. Großer Stein- iven 10 p. 1. Sept., schöner Laden mitBZimmern, Bahnhofstr. 54, per sofort zu vermieten. Aug. MontanuS I.,Bahnhosstr. 54II | Möbl. Zimmer | 06423] 2 Zimmer mit Betten zu vermieten. Weidengasse 8. v^)g. Kaufmann, 18^. a., sucht geft nur la. Zeugn. Stella, n. Kontorist. Schriftl. Angebote unter 06432 an den Gießener Anzeiger erb. 423a) Em aut erhalt, zweifpänn. Aunit- und Kastenwagen, ca. 14 Ztr. schwer, zu verkaufen bei Heinrich Holler II., Eberüadt. Post Manzenberg. Dr. med. Gericke prakt. Arzt. Kleine Wohnung an verm. [3878] Sonnenstr. 6. Möbl. äinmier zu vermieten. _____________Seltersweg 2 IIT. Trockenes Brennholz z. verk. 4136] Karl Hahn, Löberstr. 17. Ankauf von [137 Alteisen, Lumpen, Metallen Papier, Flaschen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. Telephon 176. Abteilung Herren - Tftodeidaren = Reisedecken — Plaids — Sportstrümpfe — Sport- u. Touristen- Hemden in Oxford, Flanell und Seide — Poröse Unterkleider als bester Schutz geg. Erkältung — Sportgürtel — Hosenträger 66tig. IttgenttM In Beusbeim (Bergstr.) ist Geschäftshaus Milte der Stadt (gute Lage), erbtetlungshalder unter günst. i Beding, sofort zu verkaufen. Geft. Anfragen unter 4139 d. Gießener Anzeiger erb. empfehlen wir aus unserer Abteilung tarnen - Jltodeidaren in schöner geschmackvoller Auswahl und in erstklassigen Fabrikaten: Jacken-Kleider für Sport u. Reise — Staubmäntel Regenmäntel — Gummimäntel — Wetterkragen — Strickjacken Plaids — Sportröcke — Hemdenblusen in Zephir und Flanell Sport- und Reise-Mützen — Regen- und Sonnen-Schirme .. .. ein großartiger humoristischer Schlager von zündender, nicht alltäglicher Komik. Länge 300 m. (Sttt Sinei des Segens fesselndes Drama aus f V V dem Großstadtleben. Das Neugeborene u. d. Trunkenbold, h„m. Tonbild: Im Wald allein fcjegffl - kaust kirnst Valentin Zum schwarz. Walfisch, Gleiberg. Meine Wohnnng befindet sich von heute ab Bleichstr. 291 Fran E. Schott Wcißnäbcrci. (06404; Mahagoni, fast neu, zur Hälfte des Einkaufspreises zu verkaufen. Anzusehen von 9—3 Uhr nachm. 06429 Neuenweg 50 II. Sehr schön möbl. ruh. Zimmer zu verm., nahe Silin, u. Bahnd WleilMMe 4837' Eine schöne geraum. Mans.- Wohn. per 1. Sept, zu vermieten. Ernst Bloedner Nachs., Seltersweg, Ecke Plockftraße 2. BMrkibcr Bau- u.Weißbindergesch. tat., sucht geft. a. g. Zeugn. u. Empfehl, bald Stellung b. Verwaltung od. größ. Unternehmen. Selbig, war schon auf Neubau- u. Landesbauämtern taug u. ist im Lohn-, Invalidltäts- u. Krankenkassenwesen firm, sow. mit Journal-Buchhaltung u. Registraturarbeiten gut vertraut. Es wird hauptsächlich nur aus gute Behandlung gesehen. Schriftl. Angebote unter 06426. an den Gießener Anzeiger erb. 06396 Nlansarden - Wohnung zu verimeten. Wetz'teinstraße 46. 4224] Kleine Mansarden-Wohnung zu vermieten. Rodheimcr Straße 40. Neu hergerichtete 5- Zimmer- Wohnung mit Balkon, Mädchcn- kammer, Gartenanteil, Bleichplatz in ruhiger Lage, kein vis-ä-vis, per sofort oder später zu ver mieten, [""j Leihgesterner Weg 5. 06284] 5-Zim.-Wohn. m. Zub., Part, sofort od. 1. Oktober zu vermiet. Näheres BiSmarckstraße 40 y. 4089, L)tod. ausgest. 5-Zim.-Wohn. im II. St. in sehr ruh., bess. Hause m. Balkon u. Loggia u. all. Zubch. m freier prachtvoller Lage ver sofort oder später zu vermieten. Schiffend. Weg 16, Nähe Bergstr. .AeiMmecht.Absallhch r°üit I. Wcllböfcr, Marburg. Str. 34. 3989) Fernsprecher 743. 3720 Henselstraße 3 5 Zimmer m. Badezim. re. per sof. zu vermieten. 3635 5-Zimmer-Wohnung, obere Stock mit all. Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. ____Wilh. Weigel, Löberstraße 9. 3560] Neubau Goetbeitraße 68 5- Zimmer - Wohnung, 1. Sl., mit Loggia, der Neuzeit entsprechend eingerichtet, per 1. Oktober 1910 zu vermieten. Näh. Karl Ritter, Goethestr. 501. Auf dem Wege Sonnenstraße, Schulstraße, Marktplatz. Mäus- burg Älontag zwischen 2 u. 3 Uhr- nachmittags ein grünes Damen portemonnaicm.20 Mk. in Gold verloren. Abzugeb. geg. Belohn. 4223) Ludwigsplatz 9II. V.DTH7 morgen Donnerstag, abends 9 Uhr Monats- Bersanrmlurrg im Hotel Großherzog. 1738] 36721 Bahnhofstr. W pari. 5-Ztm.- Wohn. m. Zub. p. l.Okt. z. vermiet. Näher, im H i n t e r h a used a s e l b st. WrimiUlM« erteilt Nachhilfe, auch- 4HIUIUIIU während der Ferien. Schriftl. Anfragen unter 06422/ an den Gießener Anzeiger erb. Mk. 1OOOO II. Hnvothek auf vr. Objekt hint. 29000 Att. Bank- Hypothek v. vünktl. Zinsz. ges. Schriftl. Angebote unter 06280 an den Gießener Anzeiger erb. Schön möbl. Zimmer zu verm. 063281 Bahnhofstraße 65II l. 3788] Eine 5 - Zimmer • Wohnung mir allem Zubehör auf 1. Oktbr. zu vermieten. Bleichstrahe 37. ftrtntfrtlift gesucht zur Ausbeut. 5lU|JUUU|l ein. gewinnbring. Erfindung. Klein. .Kapital erforderl. Schriftl. Ang. unt. 06425 an die Ge- schäftsstelle des Gieß. Anz. erbet. schöne 3—4 Zim. Wohn. mit kleinem Pserdestall gesucht. Schriftl. Angebote unter 06420 an den Gießener Anzeiger erb. _ LMittl. Beamterkinderl., s. z. 1. Okt. sch. 3- evtl. kl. 4-Zim.-Wbg.mit elw. Garten, Hof oder kleinem Stall. Angeb. m. Preisangabe unt. 06277 a. d. Geschästsst. d. Gieß. Sinz. erb. 3—4-Z.-W. (cd. Hinterh.-W.) mit gr. gut. Stall u. Boden zu mieten gesucht. Schr. Angeb. mit s]ßrei§: ang. unt. 06405 a. d. Gieß. Anz. erb. Brautpaar sucht y. 15. Sept. od. 1. Okt. 2—3-Ztmmer Wolmnug. Schriftl. Angebote unter 06418 an den Gießener Anzeiger erb. Rellnerlehrling fu*‘ [0625U Sütel Mnc. 3719] Henselstraße 3 6 Zimmer m. Badezimm. yer sof. zu vermieten. 3632] Wegen Wegzug ist die 2. Et. meines Hauses, 6 Zimmer m. all. Zub., mit oder ohne Pferdestall, z. 1. Okt. zu vermieten. Fr. Sanitätsrnt Haupt, Asterw. 29 3801] Lndwigstr. 52, Part.-Stock, 6-Zimmer-Wohnung mit Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. Näheres Hinterhaus._________ 05849] Lndwigstr. 22, 1. Et., schöne 6-Znn. Wohn. m.Zub.,Bleichpl., y. 1. Okt. zu verm. Näh, iin Laden. GutenberMaße 30 Parterre - Wohnung, 6 Zimmer, Bad, Veranda, zum 1. Oktober zu vermieten. [3912 Zu erfragen daselbst II. Stock. 3330' 6-Zim.-Wohn. spart, o. 1. Stck.) m. Badezim. u. all. Zub. ev.Stall re. u. Gart, p. 1. Okt. Bergstraße 1. UfrfrtlltPHtt mit guten Zeugnis,'. 4XUÜU|tnU und branchekundig gesucht. H. Ph. Amberger, Bäckerei und Konditorei, Frank 423°] surt a. M., Gr. Gallusstr. 6. Ducht. Taillenarbeiterin Prima B allste irre Breis abzugeben. Näheres Löberstraße 10 p. Louis Rotoierger Äeuenweg 22. Biograph Jeder Film ein Schlager! Der b i. Schwarzenberg großes SensaLionsdrama, Länge 380 m. Die beiden Rendez vous, humoristischer schlag-r. LeicheilbestatluHg in Anam sSiliterindicn), lnlripei eines Modells packendes Drama aus dem Leben. Knnstfrlni. lAlgel>ciil>es ZiülirmgcslhSst umständehalber bill. zu verkaufen. Schriftl. Anfragen unter 06419 an den Gießener Anzeiger erb. 4225) Sehr gut. 2schläfr. Bett u. gr. Kleiderschrank z. v. Bergstr. 11. MzUilhe Rehjagd in der Nähe Dillenburg (Bahn- station), auch mit gutem Hasen-, Fasanen-, Hühnerbestand, 2700 Morgen groß, umständehalber sofort unter Preis abzugeben. Schriftl. Anfragen unt. 4220 an den Gießener Anzeiger erb. Langhaariger gelb. Spitzbuud, weiße Brust, auf d. Namen Spitz höbrend, cntL Abzug, bei (06345 Metzger Blum, Liebigstr. 73. Suche zum baldigen Eintritt älteres erfahrenes Mädchen. J-rau Rechtsanwalt Arnold, 06342] Landgrafenstr. 3. ü63^j Tiicht. Niädchen oder unabhängige ^rau für Haus- und lawdw. Arbeiten gesucht. Zu erfragen in der Geschästs- stelle des Gießener Anzeigers. Gesucht wird in einen bürgerlichen Haushalt zur Aushilfe vom 15. August an für ungefähr zwei Monate ein in Küche und Haus tüchtiges einfaches Fräulein. Dienstmädchen ist vorhanden. Schriftl. Meldungen unter 4193 an den Gießener Anzeiger erb. Kräftiges, williges Meschen als Mädchen allein gesucht auf 15. August. (4185 Frau Apotheker Bott, Rüsselsheim a. Main. Tüchtiges älteres Mädchen M- vrima Zeugnissen zur Führung des Haushaltes bei älterem Herrn zum 1. September gesucht. Schriftl. Meldungen unter 4216 an deit Gießener Anzeiger erb. 3206] Elegante, ganz neu herger. 5-Zimmer Wohnung L 1. St. auf l.Okt.an ruh. Familie zu vermiet. Dr. Roese, Goethestr. 34 v. 3580« Ebelstraße 16 schöne 5-Zim- Wohnung, 2. Stock, mit allem Zubehör und Gartenanteil yer l.Ok- tober zu vermieten. Baubel, Ebelttraße 16 vart. f yart. u. 1. Stock, mit allem Zubehör zu vermieten. Manin Schmall, 3721] Marburger Straße 60. 36591 Wilhelmstr. 8 sch. Parterre Wohnung, besteh, aus 4 Zimmern, 2 Enireesolzinnnern, Bad u. allem Zubehör y. 1. Okt. zu vermieten. Näh. Frankfurter Straße 29. 1663] Wohn. Alicestr. 11III., vier Ziut., 2 Kam. u. Zub. per 1. Juli zu vermieten. Näh. Bureau Horst, Riegelyfad. 4177] 4 Zimmer u. Kab. m. Ziibeh. u. Gartenant. an ruh. Leute per 1. Oktbr. z. verm. Schiftenberger Weg 4. Näheres pari. zu verkaufen. (4234 Frankfurter Straße 29. 0643H Gut erh. Kolonialwaren- Einrichtung zu verkaufen. Näh. Neustadt 14 pari. ßm WM SS MerWll gcfnjt. Für die Großb chirurgische Univ^-Klinik lnGießcn wird eine zur Führung des Küchenbetriebs durchaus befähigte Qberköchin gesucht. Bewerberinnen, die bereits in größeren Betrieben tätig waren, erhalten den Vorzug. Weben freier Wohnung und Verköstigung wird ein jährlicher Anfangsgehalt von 800 Mk. gewährt. Meldungen unter Anschluß von Zeugnissen sind alsbald bei der Kliniks-Verwaltung einzureich. Mehrere lullst. Bereiseriilneii für dauernd gesucht. 38/3] Schöne 5—6-Zim.-Wohnung an ruhige Familie per 1. Oktbr. zu vermieten. _________________Kaiser-Allee 1. 4=, 5-, 6- und 7-Zimmerwohngn. m Wilhelmstraße u. Friedrichstr., Nähe der Bahn, zu uerm. [2629 Virkcicftock & Schneider. Beletagen Weferstr. IS u. 20. Eleg. 3- u. 4-Zim.-Wohnungen mit allem Zubehör per 1. Oktbr. zu vermieten. [4218 H. W. Rinn, Ost-Anlage 12. 9N a nfa rd en - W o b nu n gen. Schone 2- Zimmer - Wohnungen per 1. Okt. zu vermieten. [4219 H. W. Rinn, Ost-Anlage 12. Ein Knecht sofort gesucht. [4232 Schäfer, Licher Straße 9. Zum sofortigen Eintritt junger, kräftiger, solider Hanstmrfche gesucht, der Rad fahren kann. Persönliche Vorstellung. 14205 Hosapotheke, Friedberg < Hessen). 06421] Jung. Hausbürschchen für sof. ges. Konditorei I. Krämer, Neuen Bäue. 3/84] 3 - Zimmer - Wohnung yer 1. Sept, oder 1. Okt. zu vermiet. _________________ Weferstr. 25. 3680] Landgraf - Philipp - Platz 10 schöne 3-Ziin.-Wohn. zu vermiet. Näh. Frankfurter Straße 29. 4215] 4-Zimmer-Wohnung m. Zub., parterre od. 1. Stock, per 1. Okt. zu vermieten. Zu erfragen Ecke Schiller- und Steinstraße I. Stock._____________ 3867] An ruhige Leute 'Mansarde, 4 kleine Zimmer, Küche, Keller, neu hergerichtet, bald zu beziehen. Näh. Bahnhofstraße 15 im 2. St. 4227] 4 Zimmer m. Zub. zu ver- mieten. Frankfurter Sir. 43 y. Große Mansardenwohn., 4 Zim. m. Zubeh., yer sofort zu vermiet. Näh. Bismarckstr. 40 y. [06283 4088] 4 - Zimmer - Wohnung zu vermieten. ______Marburger Straße 109. 4043] Logis, 4 Zimmer, Badezim. und Zubehör, Ecke der Bleich- u. Steyhanstraße, ab 1. Okt. zu uer= mieten. L. Huhn, Bleichstr. 16. 3928] Moderne 4-Zim.-Wohnung mit Loggia und Mädchenzimmer per 1. Oktober zu vermieten. G. Haubach, Afterweg 56. 06279] Schön möbliert. Zimmer ______________Kaiser-Allee 241. Möbl. Zimmer zu vermieten. 06336]___________Dammstr. 241. 06361] 2 anständige Arbeiter finden Kost u. Logis. Kreuzplatz 12. 063491 An st. A rb. k. Kost u. Logis erb. Schulftr. 11, Mansarde links. | Tjaden etc. Schöner Laden in Mitte der Stadt gelegen, zum Herbst zu vermieten. Schriftl. Meldungen unter 3480 an den Gießener Anzeiger erb. Lliskil mit Vchlung, 4-Zimmer-Wohnung int Nebenh. Seltersweg 83 (Haus Brüder Schmidt) zu vermieten. [3787 Näh. Bismarckftr. 20 uorm. _____Frankfurter Straße 7. Weiht« Lehrmädchen gegen 4,1111119. Vergütung für den Laden gesucht. [06433 H. Lehmann, Seltersweg. Lehrmädchen gegen sofortige Vergütung gesucht. Zu melden Springmanns Schuhhaus, Bahnhofstr. 58. [4200 3518] Wiesenstraße 4 ist die mittl Etage, 4 Zimmer, Badezimmer Dlädchenkarnmer und all. Zubeh., Gas u. elet'tr. Licht, mit großem Gartenanteil y. 1. Okt. zu verm. ^käheres Wiesenstraße 4 y. 3 Zimmer 42221 Schöne 2-Zimmer-Wohnung an ruhige Leute zu vermieten. ______________West-Anlage 62 I. | Verschiedene Lndwigsplatz 11 [131 oberer Stock zu vermieten.______ 06329) Blockstraße 8 schöne geräumige Mansarde yreiswert zu vermieten. Näheres Bloedner Wwe., Bahnhofstr. 6511 l. Gesucht per sofort tüchtig, jung. Mann mit gut. Empfehlungen als zweiter Buchhalter und Korrespondent. Bedingung flotter Stenograph und Mafchinenschreiber. Schriftl. Meldungen unter 4236 an den Gießener Anzeiger erb. Ksntifmanei mit guter Handschrift, vertraut mit Buchführung und Korrespondenz und im Versand erfahren, für eine Wurftfabrik gesucht. Nur solche, die obigen Eigenschaften voll und ganz entsprechen, finden Berücksichtigung. Schriftl. Meldungen unter 4211 an den Gießener Anzeiger erb. Handformer, Mafchrnenformer, Former s. Msschillkuteile sucht zum fofortigen Eintritt Gevelsberger Herd- und Ofen-Fabrik W. 51 refft, Akt.-Ges. [4221 SiUK-rlflijiger PsMknccht für hiesige Kolonialwaren - Großhandlung gesucht. Näheres bei Hch. Simon, 4231]________________Alieeftraße. Suche per 15. August einen tüchtig. Fuhrknecht gegen hohen Lohn. [4& E. Rosenbaum, Frucht- und Mehlhandlung, Krofdorf er Straße 15. 2426] 2- u. 3-Zlmmerwohnungen, sowie ein Laven mit Wohnnng zu uerm. Näh. Ebelstr. 39 yt. 2—3-Zimmer-Wohnung z. verm. 06368]____________Neuenweg 42. 3567] 2 Zimmer mit sep. Eingang, für ein». Person geeignet, zu ver- mieten.Bahnhofstraße 64. 06428) Jeden Donnerstag von 9 an*1 Zwiebclknchen. Bäckerei Lange, Neustadt 47. Neue Kartoffeln, Perle von Erfurt und Kaiserkrone versendet unter Nachnahme per Zentner 3.—? Mk., bei größeren Bezügen Preisermäßigung. (386‘ WAltelm Watzenborn, Södel (Welterau). Telephon 1, Ann Wölfersheim (veredeltes Landschwein) zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote mit Preisangabe und Alter an die Großh. Bürgermeisterei Trohe bei | 7 Zimmer | 3623] Friedrichstr. 14, Ecke Frankfurter Straße, herrschaftliche 7—8- Zim.-Wohnung, 2. St., in. vollst, einger. Badez., 93alt u. Veranda, elettr. Licht, Heihwasser-Anlage, durchweg Linoleumfußböden und all. Zubeh. y. 1. Okt. zu vermiet. Näher. Fr. Vaiibel, Ebelstr. 16 y. 527] Eleg. geräum. 7-Zim.-Wobn. mit Zubehör zu vermieten. Näheres Nord-Anlage 13 y.