8. © W Argen 2 10 2 (H 1. »' § L E \T & v0 S ß Fabrik«', Aa**\ LomniernachlstMin. Mrkt, abends um 7 M ^eT$Ä* :?NUtzUNg . ÄS^. 9til«qte » •"" »iS :ÄS^ "d°r" S™ M »,£ füg d°> Sboui^W ’ (f -^^ltQnben ^ -lf[< E- Um ;?* os i'«‘oiafete » cs intf v rreiai t,» at9cIommenbS Wt ClfiV^611 B nIC* F^sficge b. ? "Rejeren^r u L- ec gab tzj. ben 'en-tvas bieiet * NoO Mark' at°^ '- Sr-Dr SSi»1? irüS. <&£¥* Atu *.iÄ: cr um |d mehr bci'tifr- mF °ls LalttJ loutbc ol- ^Iientlich jalftbtt»- «te jurte rSi *tcn Elctangnis bcniünJ' u® vcmics bic £ti. ^rte -3. in bet 3ti' Mtung mitetjogen. j 'fahrend bic Äelastmi^ Erholten. Der Sach:- Wagner-Alzey, t >9c anteiligen}, bet ar !’1 dm Werte jeiner ‘lafllc in sinedjnun» - flubt ljabe, seine Ang:'- ie5 )ß(b in gutem (Matf: ualt beantragte Frei» :nntc. lUCheH’ n frauf” °^ZÄS- teö’Äch be6Äd'd . Iie,el1 rt richten. =(1)011111 in Friedberg k- omrob ein Sohn. Indol in Lber-Breidcn^ n. - Fräulein Wally &■■ tsselb. Lippold Vilm in ©itji eifer, in Erunberg. - i berg. - Fran Äargani au Juliane Kaufmann, r geb. ilrftabt, beide in A tevbad). - Hcir Jiiftizr ■- (inc Lieber, geb. (Särtui KZ Schmuck, geb. MileiG I schnell in 'Dlarbun «m| ntturto WH«. i geschiedene Fran." Tusch, abends 71/, Uhr: ,t , ,arete." Freitag geM Cavalleria rusticana." co: Nag, abends 71/, Uhr: jcvoil* Mittwoch, abris ila.'j (Liolelta: *11 j *■* Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. politische Lage-Schau. kann, uni die eng- Seite wohl irgend etwas getan toerben tischen Mitteilungen als ein Märchen zu bezeichnen? Um Ursache und Wirkung bei der Weilburger Katastropbe in vollem Umfang zu erkennen, muß man mit der Gründlichkeit Humes, des großen Forschers der Kausalität, vor. gehen, der die primären und sekundären Erscheinungen in gleicher Weise beachtete. Eine „Enthüllung" über deutsch-englische Floltenfragen. Der Berliner Vertteter des „Standard" berichtet seinem Blatte über die Gründe, weshalb heute in deutschen Regicrungskreisen weniger die Neigung zu einer Verständigung über die Einschränkung der Fiottenrüskungen bestehe als früher. Er schreibt: Herr Wermuth, der gegenwärtige Sekretär des Schatz' amtes, habe, als er noch Untersckretär im Ministerium des ^nnern war, einen ungewöhnlich großen Einfluß au) seinen Ches, den jetzigen Kanzler, ausgeübt, und als er dann Staatssekretär wurde, habe cr angefangcn, sich mit allerhand D i n g e n zu b e s ch ä s t i g c n, die nicht bi re r t m seinRessort sielcn. Der Kanzler habe ebenlo rote früher gern, auf den Rat seines Kollegen gehört. Als sich Exzellenz Wermuth den Schwierigkeiten der finanziellen Lage gegenüber sah, glaubte cr, unter allen Umständen versuchen zu müssen, bic Ausgaben zu verringern, da an eine Vergrößerung der Einnahmen kaum zu denken war, ohne Steuern aufzucrlegcn, die von vornherein böses Blut machen mußten. So sei er auf den Gedanken ge kommen, daß die Einschränkung der Rüstungen zur See die ganze finanzielle Lage mit einem Schlage bessern könne. Zunächst habe er seinen Plan natürlich dem Kanzler vorgelegt, und es liege Grund zu der Annahme vor, daß er dort gewisse Sympathien fand. Dann mußte die Zustimmung des Bundesrates gesucht werden, und um sich diese zu sichern in erster Linie das Einverständnis des preußischen Staatsmini- steriums. Hier sei Herr Wermuth aber auf entschiedenen Widerstand gestoßen, insonderheit bei Admiral von Ti r piß, aber auch bei Exzellenz vonRheinbaben. Dic,e beiden MiNistei und der Einfluß des Chess des Gencralstabcs hätten es unmöglich gemacht, diese Pläne durchzuführen, und so seien dieselben wieder aufgegeben worden. . . Der Korrespondent meint, baß dieses Mißlingen des Planes, den Exzellenz Wermuth faßte, und der die Unter stützung des Reichskanzlers fand, sicherlich in der Zukunft die deutschen Staatsmänner davon abschrecken werde, neue Schritte in dieser Richtung zu unternehmen, oder irgend etwas zu tun, was auch nur so aussehen würbe, als wolle man bie deutsche Flotte verkleinern. Ob von deutscher Frankfurter Rundschau. Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns: Zwar heizt man noch immer, trotzdem im Kalender der erfte Mai steht, aber mit der Ttzeaterzeit ist es nun doch so ziemlich vorbei, und man kann mit gutem Gewissen die Rechnung abschließen und ben Abschluß machen. Was das T h e a t e r 1 e b e n Frankfurts anlangt, so war bic Ernte nicht eben überroältigenb. Mu jedem Jahre zeigt es sich deutlicher, daß unsere beiden städtischen Theater die Aufgaben nicht mehr bewältigen können, bereu Lösung ein großstädtisches Publikum verlangen kann. Zahlreiche Neuheiten müssen sich unser Schauspielhaus und umre Oper entgehen lassen: und ein frisches, freudiges Mitarbeiten an bem literarischen Leben der Gegenwart kann nicht aufkommen, wo bie Einrichtung der Abonnenten die freie Bewegung durch hundert Rücksichten hemmt. Ter Ruf nachteinem neuen Theater, das vor allem dem zeitgenössischen Schaffen gewidmet sein soll, ist daher in den letzten Jahren immer lauter geworden. Und insosern ist der abgelausene Winter doch em bedeutungsvoller Abschnitt in der Frankfurter Theatergcschichte, als sich aus dem Chaos der privaten Theaterpläne, die bald hier, bald dort auf- tauchten, in diesem Winter endlich eines herauskristallisiert hat, mit dessen Verwirklichung man ersthaft rechnen kann, dieser Plan geht — wie wiederholt mitgeteilt — von zwei Schauipielern des Schauspielhauses, den Herren Hellmer und Reimann, aus, die mit Umsicht und Zähigkeit vor allem an der finanziellen Grundlage arbeiten nnb sich bereits bie tätige Teilnahme ber führenden reichen Leute in Frankfurt gesichert haben. Ihr Theater roirb frühestens im Herbst 1912 eröffnet werben können, da ihr Vertrag mit bem Schauspielhaus noch so lange läuft. Ausgeschlossen ist cs aber doch nicht, baß sie,NM früher freimachen können, unb baß also ihr,-tbeater schon früher ferne Pforten öffnet, beim auch am S ch a u, p i e l h a u, e stehen große Veränderungen bevor, bie sich schon vor Herbst 1912 verwirklichen können. Bis bahin laufen die Verträge ber oeibcn Intendanten ab, zu deren Nachfolger, wie man letzt als ziemlich sicher annehmen darf, der Direktor des Leipziger Stadttheaters, Robert Volkner, ernannt werden durfte. Es ist nun nicht anzunehmen, daß, wenn diese Ernennung endgültig erledigt ist, man bie jetzigen Zustände mit der Zweiheit der Jntenbanten^noch bis 1912 bestehen lassen wirb.. Denn e* ift für alle -teile gleich wünschenswert, baß schnellstens ein bauernber Instand ern- trirt. Dann wäre also auch wohl für die Herren Hellmer und Reimann der Weg zur früheren Eröffnung ihres -thcaters frei. Laß ein solches Privattheater, zumal wenn es auch noch eine Arbeitskammern gönnten, sondern allein aus Gründen des sozialen Friedens und des Allgemeinwohls. Und an dieser Ansicht können uns auch die für die Beschlüsse des Ausschusses geltend gemachten Gründe nicht irre machen. Man warte doch ruhig ab, wie sich die Arbeitskammern in der von der Regierung gewünschten Form bewähren, und belaste diese Einrichtung nicht gleich von Anfang an mit Bestimmungen, von denen man doch zum mindesten nicht weiß, ob sic geeignet sind, dem sozialen Frieden zu dienen. Stellt sich später heraus, daß die Arbeitskammern die Interessen der Arbeiterschaft nicht genügend wahrnehmcn, so wird sich immer noch Zeit und Gelegenheit finden, das Gesetz tu ändern. Die Absicht, die sich schon bei der Erhöhung der Beamtenbesoldungen, bei der Zusammenstellung der sog. Kulturträger in der preußischen Wahlrechtsvorlage und auch beim Reichskaligesetz zeigte, nämlich nach möglichst allen Bevölkerungsgruppen den Parteiköder zu werfen^ war wohl auch für die Mehrheit des Arbeitskammerausschusses maßgebend und ließ auch hier alle sachlichen Erwägungen zurücktreten. Das Uttveau des Reichstags sinkt — dieser Beobachtung wird sich kein Einsichtiger verschließen können — immer tiefer. zweimonatliche Operettenzeit unb Gesamt-Gastspiele u. a. ver-1 anftaltet, bei einigermaßen geschickter unb künstlerisch befriebigenber Leistung in Frankfurt bestehen kann, biese Ueberzeugung hat sich | jetzt bei ben zuerst gegenüber Neuerungen immer etwas 5urüd>- baltenben Frankfurtern immer mehr Bahn gebrochen. Viele Theaterfreunde sinb aber auch der Ansicht, baß bic stäbtischen Bühnen auch noch ganz wohl für ihren eigenen Betrieb eine Art Ergänzungstheater gebrauchen können, unb ben bis bahin ängstlich gehüteten Plan eines brüten stäbtischen Thea- t e r s hat ber Theateraufsichtsrat kürzlich sogar in einer schwachen — in einer sehr schwachen Staube — ber Oeffentlichkeit preisgegeben. Wir können bazu noch verraten, baß ein auswärtiger bekannter Theaterleiter mit ben stäbtischen Behörben seit längerer Zeit in Ber- hanblung über einen anbern großzügigen Theaterplan steht, zu dessen Verwirklichung anscheinend ber Theaterwinter 1909/1910 ebenfalls einen Weg gezeigt hat. Vielleicht wirb auch bas fleine Resi - benztheater, bas im Herbst unter neuer Leitung (Karl Heinz, Martin- Mannheim) unb unter neuem Namen (Frankfurter Komödienhaus) nut neuen Zielen sich eine literarische Stellung zu erobern gedenkt, als weiteres belebendes Glied in unserem Theaterleben Mitwirken. So hat denn ber Theaterwinter, der letzt zu Ende geht, seine besondere Bedeutung. An eigentlichen künstlerischen Ergebnißen ist freilich das Schauspiel sehr arm und ber klassische wie ber moberhe Spielplan entbehren noch immer ber bringenb not- roenbigen Neubelebung, währenb die Oper wenigstens in ein paar Erstausführungen und durch ihren großzügigen Richard Strautz- Zyllus sich auf beachtenswerter Höhe gezeigt hat. Alles in allem aber könnte man mit dem gesamten künstlerischen Abschluß Nicht viel Staat machen. Die verschiedenen verheißungsvollen Plane jedoch, die dieser Winter zum Keimen gebracht hat, werden ihn hoffentlich für die Zukunft Frankfurts als Theaterstadt noch einmal als den Anfang einer neuen Zeit erscheinen lassen .... Dr. Z. Die Hundertjahrfeier der Berliner Universität nahm gestern ihren Anfang. Die Eröffnungsvorleiung in der Universitätsklinik durch Geheimrat Prosessor Dr. Senats r war die erste Feier zu Ehren des 100. Gründungslahres der Universität. Ter Hörsaal selbst war mit einem reichen schmuck Don Topfgewächsen ausgestattet, unmittelbar vor dem Vortragstisch war die von einem Lorbeerkranz gekrönte Büste Hufelands ausgestellt, der am 7. Mai 1810 als erster Dekan der neubegrün- beten medizinischen Fakultät das poliklinische Institut eröffnete. Im Beisein des K u 11 u s m i N i st e r s , vieler Vortragender Rate, des Dekans der m^>izinii'chen Fakultät und vieler Profefforen, Tie Homburger Lustfahrt und der Kaiser. Wir erhielten folgende Zuschrift aus Gießen: Sehr verehrlichc Reoattion! ILS iuw im „Gictzener Anzeiger" Stimmen laut geworden, bie ziemlich unverholen unfern Kaiser als schulbig an bem Unglück bcs Z. 2 bezeichnen. Ich mutz gestehen, baß mich bas ziemlich empört hat. Ist es dem ftatfer za verdenken, daß er ebenso wie er seine Truppen besichtigt, auch einmal die Luftschiffe, die wohl ein großes Interesse für unfern obersten Kriegsherrn bilden, zu sehen wünscht? Ob wohl ber Kaiser wirkli ch genügend unterrichtet war, daß böige Winde beöoritanben? Und wenn auch, so ist wohl der Ausspruch des Kaisers berechtigt, daß ein Luftschiff nicht nut bei gutem Wetter fahren soll. Die Katastrophe ist ja auch nicht passiert, wahretib das Schiss in der Luft war, sondern die Ursache des Unglücks ist wohl in dem schlecht gewählten Landungsplätze zu suchen. Aber es ist ja bei uns Deutschen Gebrauch geworden, die Handlungsweise des Kaisers aufs Schärfste zu kritisieren, ohne auch nur einigermaßen die Beweggründe für sein Denken und Tun zu kennen. Die Aufnahme dieser Zuschttft in Ihrer Zeitung würde meinen Wünschen entsprechen. Hochachtungsvoll Frau Eva Böhmer. Wir möchten ba*u bemerken, daß bie Verfasserin unsere Artikel offenbar nicht ganz genau gelesen unb darum zum Teil mißverstanden hat. Wir haben festgestellt, daß in der Tat vor der Fahrt schlechtes Wetter angesagt worden war und es — das war oer Kernpunkt unserer Kritik —- beklagt, daß anscheinenb niemand den rechten Mut fand, dem Kaiser bic Notwendigkeit vorzutragen, von ber Luftfahrt Abstanb zu nehmen. Es ist ferner festgestellt unb amtlich bisher nicht wiberlegt worden, daß ber Kölner Luftschiffabteilung von Homburg aus gesagt worden war, die Fahrt möchte, wenn sie überhaupt unternommen würde, binnen drei Ta'gen erfolgen. Wenn der Kaiser, wie nach dem Unglück behauptet wurde, die Fahrt ausdrücklich nur bei günstiger Witterung gewünscht hat, so ist es umso unverständlicher, daß man sich an die bedrohliche Wetterlage nicht gekehrt hat. Die Fahrt war im militärischen Interesse nicht notwendig, unb ber Vergleich mit ben Truppenübungen ist wohl nicht stichhaltig, denn der Kaiser befiehlt doch auch nicht, daß beispielsweise die bessische Division in Eilmärschen nach dem Tempelhofer Feld vorrückt.^ Man würde in einem solchen Falle die Beweggründe des Kaisers Nr. 102 Erstes Blatt 160. Jahrgang Dienstag 3. Mai 1010 a** ** AM SSS uHiviUvi wirtschaftliche Stikftagtn V B M W V ■ ▼ ■ ▼ ~ Chefredakteur: A. Goetz. Hernspteck) - Anschlüße: N Jg Bf 8*bc" !ür die Redaktion 112, < volittfchen Teil: Augu,t MU General-Anzetger für Oderhessen iUnrn°o”e2age5nummcr ßofotionsörnd und verlast dervrühl'schen Univ.-Vuch- und Zleindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftrahe 7. Anzeigen'teü^'H^Beck. bis vormittags 9 Uhr. - Das Arbcitsiammergefetz gefährden Der Arbeitskammerausschuß des beutschen Reichstags hat in der vorigen Woche die zweite Lesung des Gesetzentwurfs zu Ende geführt und dabei Beschlüsse aufrecht erhalten, denen gegenüber die Regierung wiederholt erllärt hatte, daß ihre Aufnahme in das Gesetz dieses im höchsttn Maße gefährden würde Es handelt sich dabei 1. nm die Bestimmung, daß Mich die Arbeiter der staatlichen Eisenbahnwerkstatten dem Gesetz unterliegen sollen, 2. um ine Herabsetzung des Wahlberechtigungs- und Wählbarketts- alters von 25 auf 21 bezw. von 30 auf 25 Jahre, 3. um ben Beschluß, daß auch Arbeiter-Sekretäre Mitglieder der stamm er sein dürfen und 4. um die Oefsentlichkett der Verhandlung. Zwar versuchten am Freitag noch Konservative, :Ueick)sparteiler und Nattonalliberale die Regierungsvorlage in diesen Punkten wieder herzustellen, zwar erllärten die Regierungsvertteter, daß sie namentlich wegen des Eisenbahner- unb Arbeitersekretärparagraphen die Annahme des Olcsetzes im Bundesrat nicht in Aussicht stellen könnten, aber die aus Zenttum, wirtschaftlicher Vereinigung, Fortschrittlicher Volkspartei, Polen und Sozialdemokraten gebildete Mehrheit sttmmte alle Abänderungsvorschläge der gegnerischen Parteien nieder unb verhalf damit auch bei der Gesamtabstimmung dem Gesetz zur Annahme in ber für den Bundesrat unmöglichen Form. Sieht man sich die von der Regierungsvorlage abweichenden Ausschußbeschlüsse näher an, so kann es keinem Zwetfel unterliegen, daß sie vom sozialpraktischen Standpunkt zu verwerfen sind. Die Arbeit»kammern waren als ein Organ der zwischen Unternehmertum und Arbeiterschaft ausgleichenden Gerechttgkeit gedacht, man wollte in ihnen beiden großen Gruppen Gslegenheit geben, sich auf neutralem Boden kennen zu lernen, unb sie zu gedechttcher jozialer Arbeit, zum Wohle der Gesamtheit, verbindcit. Wenn aber das Alter der Wahlberechttgung und Wählbarkeit auf 21 unb 25 Jahre herabgesetzt totrb, so gewinnen bet ben Wahlen unb in ber Kammer selbst alle btejenigen unreifen Elemente ber Arbeiterschaft Macht unb Einfluß, btc in ihrem jugendlichen Ungestüm den Himmel des Klassenstaates einrennen unb von einem sozialen Frieben im Grunde nichts wissen wollen. Unb wenn Arbeitersekretäre, bic gar keine Arbeiter mehr sinb, künftig in der Kammer sitzen sollen, so trägt man in sie ein politisches Moment iftnein, das keineswegs günstig wirken kann, zumal, wenn die Oeffentlichkeit der Kammerverhandlungen ihnen die '"iöglichkeit sichert, Brandreden zum Fenster hrnauszuhalten, und dadurch eine fortgesetzte Unruhe in die Arbeiterschaft hineinzutragen. Und zu alledem sollen noch die Arbeiter rn den staatlichen Eisenbahnbetrieben bem Gesetz unterstellt werden! Ja, sagt man sich denn nicht, daß diese bann gezwungen sind, sich bei den Wahlen für eine der großen Arbeiterorganifälioncn zu eulfüfe.ben, daß sie, falls es ihnen gelingt, eigene Vertteter in bie Kammer zu wählen, hier Farbe bekennen müssen nach bem Willen ihrer Wähler, ber zumeist dem ihres Brotherrn, der Regierung, zuwider- läuff'* Unb bann, ist so nicht schon die EinbeFiehung ber staatlichen Arbeiter in das Gesetz ber Anfang zu ihrer Orga- nisatton ber man, wenn man bic Eisenbahnarbeiteraus- stäiide in Frankreich, Belgien usw. mit allen ihren uiüeib» lieben Folgen für Hanbel unb Wanbel berücksichtigt, boch unmöglich baS Wort reden kann? So halten wir bie Beschlüsse bes Arbeitskammeraus- ickiusses für sehr bebenllich, nicht etwa deshalb, weil wir-----...-------- - - - ~~ . nüfjt ben Arbeitern eine wirkungsvolle Vertretung in ben nicht zu kennen brauchen^um^sie^bennoch^zu^befprech^ * ZugUsche Eifersucht auf Deutschland in Aegypten. Die Meldung, daß ber bisherige deutsche Agent in Kairo Graf Hatzfeld ben Titel eines außerordentlichen Gesandten erhielt, wird von dem „Daily Expreß" zu einer neuen Hetzerei benutzt. Das Blatt behauptet, das fei ein Beweis, daß Deutschland in Aegypten das wieder versuche, rvas es in Marokko vergeblich an gestrebt habe. Man schließe aus ber gleichgültigen Haltung ber britischen Regierung ägyptischen Fragen gegenüber, daß man hier nur noch wenig Interesse dem Niltal entgegenbringe. So wachse der deutsche Einfluß dort täglich, während ber britische entsprechenb abnehmc. Die Gründung eines deutschen Syndikats, welches ber ägyptischen Regierung alles verfügbare Lanb abkaufen wolle, sei ein wichtiger Schritt in dieser Richtung. Die ägyptische Regierung brauche Geld, und so könne das Syndikat auf Erfolg rechnen. Vorsichttger Weise habe man bestimmt, daß nur deutsches Kapital sich an diesem Unternehmen beteiligen dürfe. Ismail Pascha Abaza sei einer der führenden Nationalisten und viele seiner Anhänger seien mit der revolutionären Bewegung verbunden. Die Deutsche Orient- sowie des Generalarztes der Armee unb des militärischen Dirck- tors der Eharitv hielt der jetzige Leiter des poliklinischen Instituts, Professor Senator, seinen Vortrag, in dem cr in kurzei- Zügen eine Darstellung von der Enttvickelung des Jnstttuts entwarf. Im Namen des dienstlich verhinberten Rektors überbrachte, wie das B. T. mitteilt, der Dekan der medizinischen Fakultät, Prof. Bumm, die herzlichsten Glückwünsche. — Eine telephonische Overnaufführung vor dem K r o n p r i n z e n p a a r e. Zu den Zuhörern der Freitags- Vorstellung von „Poja" im Königlichen Operirhause zu Berlin gehörte auch das Kronprinzenpaar, ohne selbst im Theater anwesend zu sein. Ausmerksame Besucher des Opernhauses konnten bemerken, daß nahe der Bühne, hinter ber Proszeniumsloge, eine elektrische Vorrichtung mit Schalltrichtern zur Fernübertragung ber Vorstellung angebracht war. Die Kaiserliche Oberpostdirektion hatte diese Empfänger angebracht und mit dem großen Bilder- f'aal im kronprinzlichen Palais verbunden, wo gleichfalls ein Mikrophon mit einem etwa einen halben Meter langen Schalltrichter aufgestellt worden war. Die Opernübertragung ergab im Gegensatz zu allen bisherigen Musikübertragungen durch ben Fernsprecher eine so reine und deutliche Wiedergabe von Orchcster- mufit unb Gesang, daß alle Töne in den feinsten Nuancierungen im ganzen Raum laut vernehmbar waren, ohne baß ber Apparat in bie Nähe des Ohres ber Zuhörer gebracht zu werden brauchte^ Bei allen anderen telephonischen Uebertragungen von Musik muß man bekannllich den Hörer an das Ohr drücken, so daß immer nur eine ober höchstens zwei Personen der Uebertragung lauschen konnten. Hier aber waren alle int Zimmer anwesenden Persönlichkeiten Zuhörer. Das Kronprinzenpaar, dem Oberpostinspektor Ohnesorge das neue Mikrophon, eine Erfindung ber Telephvn- wcrkc Mix u. Genest, erläuterte, war über das jetzt erreichte glänzende Ergebnis bet vorhergegangenen Versuche mit bem neuen Mikrophon überaus befriebigt. — Kurze Nachrichten aus Kunst u. Wissenschaft. Der o. Professor ber Mathematik an der Wiener Universität, Hofrat Dr. Phil. Franz Mertens ans Schroda in Posen, begeht am 4. Mai seinen 70. Geburtstag. — Mit Genehmigung ber türkischen Regierung ist eines der hervorragendsten Fundstücke von ben letztjährigen Grabung en in Pergamon in bas Be» luter Alte Atuseum gelangt. Es ift ein riesiger Herakles- köpf aus Parischern Marmor, ber in brei Stücke zerschlagen tn bie byzantinische Mauer am Süd ab hang des. SStabtbetges verbaut ausgefunden würbe. Preßgesetze verlangen. Der Rückzug der aufständischen Albanier. Der Hailer in Wiesbaden. aa Sommerkur für »Nerven R. Spitzner & Cie., Frankfurt a. M., Opernplatz 2. ss’/s] △ Großen-Linden, 2. Mai. Der Wetterau- Lahntal-Sängerbund begeht aus Anlaß des Gesangs- lvettstreites des Bundesveretns „Germania" am 2. Pfingsttag sein Bundesfest. h. Lang-GönS, 3. Mai. In einigen Ortsstraßen ist man immer noch mit der Ausführung der Wasserleitungsarbeiten beschäftigt. Es koinmen immer noch Erdrutschungen vor, infolgedessen sind die Arbeiten sehr erschwert. Der kürzlich dadurch verunglückte italienische Arbeiter befindet sich auf dein Wege der Besserung. O Nidda, 2. Mai. Der Sängerbund Nidda, der am verflossenen Sonntag hier im Saale des Gambrinus seinen Sängertag abhieli, hat eine Einrichtung gelrofien, die zwar zum erstenmal erprobt wurde, aber trotzdem verdient, in Sänger- f reifen bekannt zu werden und Nachahmung zu finden. 'Nicht dem Vergnügen, sondern der ernsten ülrbeit sollte der 1. Sänger- tag gewechl sein. Den Bnndesvereinen war im Laufe des Winters ein gemeinsames Lied ausgegeben worden, das sie heute nacheinander vortrugen, um ihr Können zu zeigen. Zur Beurteilung der einzelnen Gesangsvorträge war der in weiten Kreisen aus dem Gebiet des Männergesanges anerkannte Komponist Ä. Ness aus Psungsladt gewonnen. Nach der Begrüßungsansprache durch den Bundespräsidenten, Lehrer L e n tz - Geig-Nidda, wurde ein Begrüßungschor, von Neff komponiert, von sämtlichen Vereinen gemeinsam vorgetragen. Mächtig rauschten die Töne aus 200 Kehlen durch den Saal. Hieran schwisen sich die Vorträge des ausgegebenen Chors: Elslein von Caub. Die Kritik war nicht öffentlich, die Beurteilung des Sachverständigen wurde jedem einzelnen Dirigenten unter vier Augen mitgeteilt. Die Vereine brachten noch verschiedene Lieder zu Gehör, unter denen ganz besonders die Vorträge des Gaswereins Ober-Lais gefielen. Auch einige von Herrn Nesf komponierte volkstümliche Chöre wurden gesungen und sanden reichen Beifall. * Schotten, 2. Mai. Die Feuerschale aus dem Bismarckturm auf dem Taufstein wird eben montiert und im Lause dieser Woche fertrggestellt sein. Falls die einschlägigen Arbeiten zur angenommenen Zeit vollendet sein sollten, wird möglicherweise am nächsten Mittwoch abend mit Eintritt der Dunkelheit aus der Feucrschale des Prospekte franko. Dr. M. Schulzc-Kableyss. Nervenarzt. Sanatorium Hofheim im Taunus. Ehrenzeichen nut dec Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. •’ Studentische Unterrichtskurse für Arbeiter Kranke. (Geisteskranke ansgeschlos’ Bohagl. eingericht. kl. Anstalt Spezia» Heilanstalt. Neue Gesellsrh. - Räume offene u. geschloss. Liegehalle. Kühle schattiger Park. Sorgsame Behänd lung und Verpflegung. Diätkuren (Dependance für Minderbemittelte.)' ungen Gebrauch zu machen. — Als Spieltag wird nach Möglichkeit der Dienstag ücibehalten. Vorstellungen, die letztes Jahr gegeben wurden, sind für die diesjährigen Abonnemenlsvorslellungen grundsätzlich ausgeschlossen. — Die Konstantinopel, 2. Mai. Die jungtürkische Kam- merpartci beschloß ihren am Mittwochs gefaßten Beschluß, die Pensionen der Schwiegersöhne des Sultans zu streichen, wieder rückgängig zu machen. Damit ist die Gefahr einer M i n i st e r r r i s i s beseitigt. Ausland. Aus Kopenhagen 'toirb gemeldet: Der frühere Präsident Rv o s e v c l t'ist am Montag nachmittag hier cingetrofsen, vom Kronprinzen, dem amerirantichen Gesanoten und dem Minister des Auswärtigen empfangen. Nach dec Begrüßung fuhr der Kronprinz mit Roosevelt zusammen im Wagen ins Schloß. Der englische Premierminister Asquith und der erste Lord der Admiralität Mc Kenna find auf der Jacht „Euchan- rrcß" m Lissabon cingetroffen. Sie werden heute dem König einen Besuch abstatten und morgen nach Givraltar weiterfahren. Aus M a n cy e st c r wird gemeldet: Die Vertreter der Organisation per B a u m w o l l f p i n n e r e i b e s i tz c r und des B au mwollarbcitcr-Verbandes hielten am 2. Mai eine Besprechung über die von den Arbeitgebern beabsichi.gte fünfprozcntige Lohnherabsetzung ab. Eine Einigung wurde nicht erstell. Der Ausschuß der Arbeitgeber wird morgen zusammcn- rrctcn, wo, wie man vermutet, den Arbeitern mit vierwocl-cntlicher Frist gekündigt werden wird. In Barrow in Furneß fand die Kiellegung des Panzerkreuzers „Prinzeß Royal" statt, der ein Deplacement von 2b 400 Tons, eine Länge.von 700 Fuß erhalten und acht Zwölfzollgefchütze führen wird, und 30 Knoten machen soll. Das Schiff soll in zwei Jahren fertig sein. Aus Madrid wird gemeldet: Im ganzen sind 114 Abgeordnete, also mehr als ein Viertel der Mitglieder der Kammer, aus Grund des Artikels 29 des Wahlgesetzes, das heißt: weil sie keinen Gegenkandidaten hatten, als gewählt erklärt worden; sie verteilen fich folgendermafzen auf die einzelnen Parteien: 69 Liberale, 34 Konfervative, 2 Republikaner, 3 Carliften, 2 Unabhängige, 1 nationalistischer Republikaner und 1 Jntegrist. Aus Stadt unö Land. Gießen, 3. Mai 1910. ** Anwaltsgchilscnversammlung. Die Bezirksvereinigung Hessen des Verbandes deutscher Rechtsanwalts- und Notariatsbureanbecunten (Sitz Wiesbaden) hielt am Sonntag hier ihren 2. Bezirkstag unter überaus guter Beteiligung ab. Vertreten waren die Ortsvereine Mainz, Darmstadt, Offenbach, Worms, Bingen, Friedberg-Bao-t'tauheim, Hungen und Gießen. Ferner nahm an den Beratungen ein Vertreter des Verbanosvorstandes .aus Wiesbaden, ein solcher der Bezirksvcreinigung des Ober- landesgerichtsbezirks Frankfurt a. M. und eine Anzahl Acit- -glieder der Ortsvereinc Frantfurt a. M. und Wetzlar teil. Aus dem Jahresbericht ift besonders hervorzuyeoen, dafj 'die verschieoenen Eingaben an die Anwallstammer die ersten Erfolge gezeitigt haben. Durch Beschluß der Hess. Anwalrs- kammer sind den Angestellten unbedingte Sonntagsruhe, neunstündige Arbeitszeit, Mindest,erienurlaub von acht Tagen und einheitliche Kündigungsfristen gewährleistet. Hin- 'sichtlich der weitergehenoen Wunsche der Angestellten wird der Vorstand der Bezirlsvereinigung bei der Kammer erneut vorstellig werden. Auch die gesetzliche Regelung der Dienstverhältnisse der Angestellten bei Rechtsanwälten und Notaren ift nun ernstlich ins Auge gefaßt. Im ' Januar hat im Reichsf.ustizamt die erste Besprechung zwischen Vertretern der Regierung und Angestellten der Rechtsanwälten stattgefunden. Gegenstand der Besprechung bildete , der regierungsfeitig zwecks Veranstaltung edier Erhebung zu versendende Fragebogen. Die Kafienverhaltnifie der Be- ^zirksvereinigung sind geordnete und gute. Bon den Be- i schlössen ist bemerkenswert, daß der Bezirkstag der Gründung einer Kr a n k en zu s chu ß k as s e grundsätzlich zuge- jstimmt hat, die jedoch nicht nur dann eingreifen svit, wenn idas Mitglied selbst erkrankt ist, sondern auch dann, wenn die . Ehefrau eines Mitgliedes ertrankt. Leitend Ivar hierbei der , Umstand, daß in einem Krancheiksfalle immer erhöhte Aus- ' gaben an die Familie herantreten. Zur Sammlung und Deutjches Aeich. Die Blätter melden aus Berlin: Nach den dem deutschen Arbeitgeberbuude für das. Baugewerbe ^gegangenen Akel- duugen hat sich die Zahl der entlasse nenorganisierten; Bauarbeiter in den letzten Tagen der vergangenen Woäw noch um tausend vermehrt und beträgt nunmehr 187000. BENZ AUTOMOBKE Wiesbaden, 2. Mai. Heute abend begannen die diesjährigen F e st v o r st e l l u u g e n im hiesigen Königlichen Theater. .Gegeben wurde „Fidelio". Der Kaiser, die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise wohnten der Vorstellung bei. Die Kaiserin und die Prinzessin reisten gegen 11 Uhr nach dem Neuen Palais ab. Heute nachmittag unternahm das Kaiserpaar und die Prinzessin nebst .Gefolge eine Automobilfahrt nach dem Ehausscehaus und machten von da aus einen Spaziergang bis Georgenborn, von wo die Rückfahrt erfolgte. Berlin, 2. Mai. Der Reichskanzler begibt sich morgen in das kaiserliche Hoslager nach Wiesbaden. und Unter beamte. Der Arbeitsplan für das Sommer- Semester ist folgendermaßen festgesetzt: Montags: Deutsch (Rechtschreiben), Aufsatz (Geschichte); Dienstags: Buchführung (einfache), Französisch (Oberstufe); Mittwochs: Bruchrechnen, Zinsrechnen; Donnerstags: Englisch, Geographie; Freitags: Stenographie, Französisch (Unterstufe). — Lehrmittel können an den Unterrichtsabenden im Universitätsgebäude zum Selbstkostenpreis entgegengenommen werden. Anmeldungen können in den betr. Kursen erfolgen. Stadttheater. Unter Hinweis auf die heutige Annonce sei auf das Abonnement für die sommerlichen Operetten-Gastspiele hmgewiesen. Namentlich das Voll- abonnement auf 10 Vorstellungen bedeutet gegenüber dem Einzelpreis eine ganz bedeutende Ermäßigung. Für die, die im Laufe des Sommers verreisen wollen, werden Teil- abonnements für die 1.—5. ober 6.—10. Abonnementsvorstellung ausgegeben; da außerdem Gutscheine für sämtliche Abonnements, also auch die Teilabonnements gelten, ist weitesten Kreisen Gelegenheit geboten, von diesen Ermäßig- cr Appetit wird ungemein befördert durch Seilel's Nähr- und Kräliigunpliköi >/, II. Ni. :?.5O, >/» Fl. M. 1.50. Germania-Drogerie Carl Seibel, Franks. Strahe39. __________Tclei'bon 593.__________ Sär^e in allen Preislagen stets vorrätig Schrcinermcister Bcnzlcr, 103710, Asterweg 16. la. Büdingcr Amtliche Vekalllltmachüllgeii der Stobt Gießen. 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