Erster Blatt (60. Jahrgang M. 285 m »ie-oer Ihnrigtt exidxmt uigud), oujjcr HomUagL. - Beilagen: viermal wöchentlich -letzenerZamillendlatter, (rprtmül roädtentLKrds» lall für 6 davon entwickelte sich die Division zur Verteidigung. Die Franzosen gingen gegenüber auf der Lmie Dambron-Autroches zum Angriff vor, der aber abgeschlagen wurde. Erft mit Unterstützung! der 2. Division gelang cs bei einem wiederholten Angriff, den linken deutschen Flügel zurückzicdrangen, wälwend sonst auf der ganzen Linie auch diesesmal der Erfolg auSblieb. Auch hier wurde mit Einbruch der Dunkelheit der Kamps eingestellt Um 11 Uhr ging die 22. Division nach Dummr zurück: die 17. stand bei Lumeau, das 1. bayerische Korps bis Ärgeres. Französischer- scits ging daS 15. Korps nach Artenay zurück: das 16. stand bet Villepion bis Terminiers, das 17. (welches auffallenderweise bat* 16. nicht unterstützt hatte) dahinter bis Patay Der Verlust der Franzosen belief ftch auf mehr als 4000 Mann: außerdem batten die Deutschen noch 2500 Gefangene gemacht und acht Ge schütze, eine Mitrailleuse und eine Fahne erbeutet Der geplante Vormarsch war gleich bei Beginn ins Stocken aeraten, ein Erfolg, der deutscherseits allerdings mit einem Verlust von 4139 Toten und Verwundeten erkauft worden war. Io >e P 1 c .. d r- (1 - % üe einer Lvoronung bet hej,i,chen Gaftwine von. Ministerium die Erklärung aogegeben, bay em solches Verlangen vorerst noch nicht zugestanden werben Lnne, ba ’F?.” ver bayerischen Regierung, bie gleich- l£^ miL^ie,jC ^vgelegenheit besagte, aber eine (Ent* noch nicht gelros ien habe, abwarten wolle, ftn- jtoildjen tourbe aud) in ber Zweiten Kammer ähnliches au»* Se uhrt. Von ber Errichtung von G a st w i r t e k a m m e r n mujj vorerst abgesehen werben. Dem Verlangen, ben Kla- ?JC5f^mpel auszuheben, kann gleichfalls Nicht ent» Krochen werben, ba bann auch bie Aushebung ber Stempel für bie Spielautomaten erfolgen mutzte. tludi bezualich rzugs * Konzes, iousstempels kam e/zu emer Aussprache, es würbe ber Abordnung zugesagt, datz sur die Folge bie Wirte, bie gezwungen srno, jahr.iu) einige Male •iää 8U ben Stempel nur einmal zu zahlen seitherige Beigeordnete Martin Sarnes lehnte eine W leb erwähl ab. -ö- Lich, 1. Dez. Das Tuberkulose.Wander, museum der LandesversicherungSanslalt Großherzogtum Hcffen ist heute von Hungen, wo eS ausgestellt war, nach Lich in Steins Saalbau gebracht worden. Die Eröffnung findet hier am SamStag. 3. l. Wits., nachmittags 1»/, Uhr, durch (M RegierungSrat Dr. Dietz von Darmstadt statt. Anschließend hieran wird von ihm ein Vortrag gehalten. Hierzu |inb zahlreiche Einladungen an hiesige Leute ergangen. Ter prüft '-"rzt Dr. Schaad in Lich hat sich bereit erklärt, an einzelnen Ausstellungstagen Vorträge zu halten. dem brausenden Jubel 'der Bevölkerung in Kopenhagen eintraf Eine Menge vorzüglicher Licht bi.gaben nidx nur charakwrisn' »che Landschaften wieder, sondern brachten auch Tnven der Bewohner jener öden Gcaenden aufs beste zur Darstellung ** Oberhessische Gesellschaft für Natur. und H.etl^unde.^Jn der diesjährigen Hauvtversamm- GcrichtssaaU ,1- Wegen Beleidigung des zweit« Vorsitzenden des Reichsverbandes gegen bie Sozialoemokraiie Dr. JKSJL Ua? würbe gegen ben Redakteur bei ÖieHöen ,,Volksfreuud" Wilhelm Knoblauch verhandelt. K. ist angeklagt, den Kläger ab,ichtlich dadurch beleidigt zu hoben, daß 61 & derauSgegebene Buch herabgesetzt, L. beichimpst und dabn die Ausdrude Lroldschreiber des Reichsverbandes, Reichs- lugenperband il a. gebraucht hat. Der Angeklagte bestreitet, daß beleidigen wollen, zudem er dessen Buch gar nicht kenne. Er habe den Redakteur H. R. Fischer dahier wegen s-?^chr^^beven Leitartikels treuen wollen. M Antrag aus Verlesung des Buches wird vom Gericht abgelep-ib» ton^eil?" einer Geldstrase von 150 Mk. oder 30 Tage Haft r,.t D/S. Unter der Anklage, durch Fahrlässig-' nVhrpr q verschuldet zu haben, stand der Ronen- -ö- x. aus Vruchhobel vor der Straskammer. Am lü. Aug. o . hatte der Angeklagte auf der Strecke Hanau—WindeaaE mu ihm unterstellten Rottenarbeitern Schienen zu verladen. Er gab über die Handhabung der Arbeit Anweisung, die aoer nicht! von allen Arbeitern verstanden worden war, so datz ein ungleich* mastiges Hantieren entstand. Eine 12 Meter lange Schiene traf ben 22iahngen Streckenarbeiter Reutz aus Rotzdorf, ber lorott nxiei>(^lanQr Das Gericht nahm an, datz der Angeklagte bt et .Orf>ter -l(^e ^n^nerksamkeil nutzer acht gelassen habe, und Der* urteute ihn zu b r e i T a g e n Gefängnis, wobei es berücksichtig Ä. jDähraib feiner IGjabrigen Tätiakeü im Bahndieiisl iitf; stets als psttchttren unh zuverlässig erwiesen hcch > Kreis Friedberg . Friedberg, 1. Dez. Den 60. Geburtstag feiert heute Geh. Kirchenrat Meyer. — Postbirektor Wolf, ber langjährige Leiter des hiesigen Postamtes, ist heute vormittag um 11 Uhr nach langem Leiben, 53 Jahre all, gestorben, ‘ v Hessen-Nassau. fc. Wiesbaden, 1. Dez. Der Vorstand bet ü^^».n^c»^^"^lrnbwirtschaftskammer beschloßt butd) ben Lanbwirtsd)aftsminister dahin vorsteitig zu wei> ben, baß an solchen Orten bes vormaligen Herzogtums Nassau, die LnH eines Amtsgerid)ls sinb und vorwiegend tanbloirtscyaftlreibenbe Bevölkerung aufweisen, bie Wiedererrichtung von Ortsgerichten rn die Weak geleitet weide. J ben von khm beantraatm Vorschlag voll und ganz feine Pflicht igetan haben. (Beifall, Zurufe.) Schluß der Sitzung. In der Sitzung ber niederländischen zweiten Kammer am Donnerstag, in der über das Budget des Ministeriums des Aeutzern verhandelt wurde, warf der Sozialist -Äug en Holtz der Befestigungspolitik Verstöße gegen die Neutralität vor. Insbesondere werde Deutschland zum Nach - steile Englands begünstigt, was in dem Projekt der >.Küstenverteibiguna zum Ausdruck komme. Ter Liberale Patyn betonte, Holland sei keineswegs verpflichtet, die Schelde für krieg- führende Mächte, welche die Neutralität Belgiens schützen wollten zu sperren. Die Bese,tiguna Vlissingens bedeute keineswegs einen unfreundlichen Akt gegen Belgien. Der spanische Kammerpräsident empfing am Donnerstag eine evangelische Abordnung, die ihm eine an die Kortes gerichtete Abresse überreichte, in der um die Wiederherstellung der Kultusfreibeit gebeten wird Die Adresse trug mehr als 150 000 Unterschriften aus allen bedeutenden Städten Spaniens. der Neuwahl des Vorstandes gingen Prof. Kaiser alr 1. Vorsitzender, Oberlehrer Profi Fink als 2. Vorsitzender und Dr. Meyer als Schriftführer der Naturwissenschaft- lichen Abteilung hervor. Oberbibliothekar.Dr. Häuser wurde wieder zum Rechner der Gesellschaft gewählt. - Die zwölfjährige ®e i q e n r ü n ft l e r i n Irma Suränt)6 konvertiert mit großem Erfolg feit Anfang dieser Woche im Cafe Ernst Ludwig. Wie aug dein heutigen Inseratenteil ersichtlich ist, finden SamStag und Sonnlag Nachmittagskonzerte statt, um die Mitnahme von Klnderg zu den Vorträgen ihrer künstlerifchen ftamerabm zu er« möglichen. - Der Vogelsberger Höhenklub, Zweigverem , w-v w—r ——! ww «umiuvuii von Hunden von vornherein verzichtet werden mutzte. Allein das Eis war kreuz !Ä csn*fDD£ ^^elzsurchen durchzogen, so dav der Ausstieg aus » . , v ... -----ovipvu^unu uc» r51uirnen -i srogten Muhsalen verknüpft war. Dabei e.r "dels, bte Don dem Gastwirt.D.r^ano g ro^nUt Ente itae ^E9^.°edunfl I-macht, Sag die gewalngcn Wird, wurde einer Aboronung der behiidien Okifth in? n Ol et scher chre gleitende Bewegung nuyt, wie bis per angenommen uer ye»,ischen Gastwirte vom, wurde, unabhängig vom Untergrund aussühren, sondern datz die Struktur des Booens in deutlich zutage tretenden Stu send ild ungen zu ertennen war. Auch die Sa/neegrenze begann nicht, wie er» !n?aitet-L6fl /UU ^eter/ sondern erst bei WüO Meter ?^reshohe Endlich war der Ruaen des Gletschereises erreicht unb bie Reise gestaltete stch insofern erträglicher, als bie lästige Steigung auf glaotter Eisfläche in Wegfall kommt. Dafür aber bot bie Hochs lache dem starten Rordoft eine geeignete Angrissssläche ^reichte in ber Regel eine solche Hefiigteu, batz Eisstude Hirrenb über bie trostlose Giswuste dayinglitten. Trotz- m!116-1 ^lwnahme von Ortsbestimmungen und wissen- Ichastlichen Messungen beim Scheine ber MUternachtssonne ber ^eiI?mar* den Erin la Kindes"" ubfcr „«selbsttätig kcit des " hr an der Wand der Wohnstube adgehängt und durch eine «t, baß Le ®eftrebungen,n die auf E-ZeLn^de? Ä« fS« st->nz mi..d-rw-r.,g° -rj-tz. war. Em Hausiere?, Kechie der Selbstverwaltung hinausgehen, zum Teil von seaus, Pestalmzis, besonders aber Fröbels, die neben der Ans- fur° Dor^cc tn bft Dlahnung war, sicht im Verdacht, dm anerkannt wurden und in besten Beschlüüen b'ldung des Geistes das Können, di- Tätigkeit betont wissen Uu>tausch auSgesiihrt zu haben. Ec wurde durch die Biisinaer grötzere Anzahl der Gießener nun dieRednerin^eingangs bemerkte ist das Gendarnierle zwisiben Diebach und Altwicdertnus feil. Anregungen blreben allerdmgs unberücksichtigt und foHen bat /-^nnen" und das „Lun" 6e. genommen und ,n das Hastlokal emael.esert. nunmehr noch einmal der Kammer vorgelegt werden neu Ä «l , «s d-Mr, daß man mehr wie rühec bestrebt = Düdelsbei.n so mL X • • nicht der in erster Linie gemachte Vorschlag Ännabme'iindet /ruherer Meister ,ur Tat werden zu laiien. h,r m ? 801 9i°0> ,311?, D0C ""'gen Tagen die Revision der Stadteordnuna bti au ber irü6 unb.fo f,att entwickelt als der Tätig. ?le^9e Glöckner Lang bie II-Uhr-Elocke zog, r,g d-r gesamten Staatsverwaltung zu verschieben b« beroufit ^erVunb^oum® später plötzlich baS Glockenseil durch. Mit gewaltigem Ruck l's^nst gemachten Abänderungsvorschlägen sind die wichiig- 2l>n in den Dienst zu nehmen unb *fo in !* bet Schreibens und Leiens aller. Ile,bete der Vater des Gewählten längere «eil dieses Amt ,Provinzialausschuß, bie Prüfuna ber ©ültiateit hpr I mehr hinausgerückt werben, bann aber mit weniger Schwie-1 3 ö * ^jes Unit, verordnet-nwaben durch die ätadtverordneten.Ver^ diEn ®ie d>° Lortragende Kreis Schotten. afs9! biSekhi'tp'nhmUlf? bet Stadtverordneten-Bersainrnlung Sie ieigte dabei, wie 'die °Kcnntnstsc^nich" m,^tech^Än'schauun“••“ - “ ÄWÄieS * I und Schnees ftiorbe von oft bedeutender Länge bringen in das ... Dom Großh. Hof. Die Großherzogin beaab 00X1 ab.er abgebrochener Eismafien juf) am Dienstag abenb in Begleitung ber Ehrendame ftreiin tihprfJnn^nh^^r cfotnmt*- öic ^ü,tc weithin rum Bellersheim und des Kammerherrn sireiherrn ^on Leon. SÄ J Gletscherfuben versehen ist, so datz der lieber. irrtn?b?Qrm^üb rU£L 7 Tee bei Groß- ^detifkwld, Fridtjof Raufen, Peary unb Drygalski sind Mit waren am Mittwoch nachmittag bie bei bemRlU^JL0^ 1^9Clf!,tuen- ^roölem ausS engste vertnupft. — An. Verkaufstag tätig gewesenen Offenbacher Damen und ^Cxett,en Don Drvgalski ging bie Reise von der K‘2ä« iS ,ut> 6 l»11 “I *£'ÄiSrnT _ . r*A2) s! ische MinisteriUm und die Gast - totrte. Bezüglich der Konzessionierung des Flaschen- n i p r hn nhp ä Si» ha», zu .. u 1 Vie ersten obcrheUchen voltszähiungrergebnlffe. Gießen, 2. Dcz. Dir haben Vorkehrungen getroffen, die gewiß allseitig Tiitercfiiercnben Ergebnisse der Volkszählung in den ein- seinen oberhessischen Gemeinden so rasch als möglich ver- ossentlichen zu können. Wir werden zunächst die Einwohnerzahlen der einzelnen Orte fortlaufend alsbald nach dem Eintreffen deS Ergebnisses bei uns veröffentlichen und später noch die Einwohnerzahlen sämtlicher Ortschaften kreis- weise veröjsentlichen. Für heute liegen Nachrichten cruS folgenden Orten vor: Landkreis Gießen. Gemeinde Göbelnrod Einwohnerzahl 261, (1905: 247.) Kreis Alsfcld. Gemeinde Haarhausen Zahl der Haushaltungen 29, Einwohnerzahl 164, davon smü 164 evangelisch. (Eüuvohnerz.al)l 1905: 164.) Gemeinde Heimertshausen Zahl der Haushaltungen 56, Einwohnerzahl 318, davon sind 317 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 358.) Gemeinde Deckenbach Sahl der Daushaltungen 78, Einwohnerzahl 453, davon sind 4ol evangelisch, 2 katholisch (1905: 443.) ©emeinbe Münch-Ceusel Zahl der Haushaltungen 15, Einwohnerzahl 96, davon find 96 evangelisch. )1905: 82.) Gemeinde Nieder-Dreidenbach Zahl der Haushal- timgCTi 34, Eiiuvohnerzahl 179, davon sind 179 evangelisch. (1905: 166.) Gemeinde Seibelsdorf Einwohnerzahl 250, davon sind 9 evangelisch, 241 katholisch (1905 : 269.) Kreis Büdingen. Gemeinde Dudenrod Zahl der Haushaltungen 26, Einwohnerzahl 118, davon sind 114 evangelisch, 4 katholisch (1905: 116.) Gemeinde Heegheim Zahl der Haushaltungen 44, Einwohnerzahl 191, davon sind 188 evangeltsch, o katholisch (1905: 210.) Gemeinde Ober-W idderSheim Zahl der Haushaltungen 146, Einwoi/nerzahl 568, davon sind 558 evana^üch 10 katholisch. (1905 : 556.) Kreis Friedberg. Gemeinde Offenheim Zahl der Haushaltungen 79, Einwohnerzahl 376, davon sind 33ö evangelisch, 28 katholisch 13 anderer Religion. (1905: 330.) Gemeuibe Soedel Zayt der Haushaltungen 175, Einwohnerzahl 742, davon sind 73^ evangelisch, 7 katholisch 1 israelitisch. (1905: 721.) vermischtes. *NebenproduktedesPetroleums. Die große Standard-Oel^Gesellschaft, deren Vorsitzender bekanntlich der Milliardär Rockefeller ist, pflegte friUjer milweslens ein Drittel ihres Produktes als vermeintlich wertlose Abfälle hinauszuwerfen; heute erzeugt sie aus diesem über zwei- hundert verschiedene Nutzarittel. Kein Tropfen geht verloren. Einst wurde das Naphtha verbrannt und der Teer durch Absallröyren abgelajsen. Jetzt verarbeitet man es zu mehreren Gajolin-^tuancen zum Gebrauch in allerlei Gewerben und bei Motoren, Automobilen, Maschinen, Naphtl-abarkassen ujw. Heizgasolin wird in Unmassen — jährlich etwa 250 Millionen Liter — im Westen und Luden der vereinigten Staaten verwendet; die es in Zisternen in den Straßen jähren, erzielen für die Gallone 6 bis 8 Cents. Tas macht allein ungefähr 4 Millionen Dollar im Jahre aus, die früher verloren waren! In allen Großstädten der Union toirb das Gasnaphtha der Standard Company zur Verstärkung des Wassergases benutzt, und ihr Benzin, ebenfalls ein Nebenprodukt des Petroleums, irndet in der Industrie und im Haushalt manrngsache Verwendung. Noch zahlreicher (inb die durch Destillierung aus dem Teer gewonnenen Erzeugnisse. Hierher gehört vor allem das zur Herstellung von Gas dienende Gas-Oel, das namentlich in England zu denselben Zwecken Verwendung findet wie das Naphtha; sodann eine Reihe von gepreßten Paraffindestulaten, darunter Wachs; das ausgepreßle Oel wird zu sogenannten Parassui-Schmier- ölen oder zu Wagenschmiere und dergleichen verarbeitet. Die Fabriranten von Asphalt, Vaselin, Haaröl, Schuh- wchse, Farben, Salben, Firnis, Kaugummi usw. beziehen viele chre Rohstoffe von der Standard-Oil-Eompany. Aus dem Petroleumwachs macht man Kerzen, Fackeln, Wachs- vapier, Waschwachs, Kaugummi, auch benutzt man es in der Konservenbranche zum Uebernehen von Schinken usw. Die bei der Herstellung von raffiniertem Petroleum gebrauchte Säure wird nicht mehr, wie ehedem, weggeworfen, sondern behufs nochmaliger Verwendung ausbewahrt und ihre Abfälle werden in Dünger verwandelt. Das sich in den Destillierblafcn ansammelnde Gas, das man einst entweichen ließ, dient jetzt als Brennmaterial. * D e r V e r b r ü d e r u n g S b a l t v o n M i l w a u k e e. DaS amerikanische München, die Vierslabt Thltvaufec in WlSkonsin, besitzt seit den jüngsten slädtiichen Zahlen eine soziatistische Kommunal- Verwaltung, öie eifrig bestrebt ist, die Slanbesuiuerschiebe zwischen den steuerzahlenben Bürgern anSznaleichen und zu verwischen. Am SamSiag lud der Magistrat alle Bürger zu einem groben .Stadtball-, einer Art BerbrüderungSiest, daS im Nathans abgehalten wurde und bei dem kein Frack und keine ausgeschnittene Robe Vor- schriit war. Nach den Berichten aus'Milwaukee endete das Unternehmen mit einem vollen Eriolg, man sah hohe Beaune mit Tagelöhnern vlaubent und kräitlge Ardener elegant gekteidete Tarnen der GeseUschaU zum Tanze führen. »Zwanglos verleime alles miteinander, jeder betrachtete ben eniberen als seinesgleichen, und in ben Tanzpansen stieß man am Buiett fröhlich miteinander an. Eine Anzahl städllscher Bea»»ite halte es übernommen, bie Honneurs zu mache», sie betrachteten es als ihre Auigabe, jeben Neuanlommenben ber ganzen Gesellschaft vorzustellen, unb es boueite auch nicht lange, so war kein lunger 'Dimm mehr im Saale, ber in bie Versuchung geraten konnte, eine ihm uiibefamue Tarne zum Tanze auizuiorbern, beim alle waren einanber vovgeiiellt*. Bisher war em Ball ohne »Mauerblümchen* m iDhlivaufee unbefaiml, aber auf dem Ver- drüderimgS'eite sah mau bei kemem Tanze eine Tarne obne Partner. Tie Fesrordner brachten bie Paare zusammen und bei der groben Schlichpolouaise konnte man einen ber reichsten Millionäre mit einer kleinen Fabrikarbeiterin in wollenem Rock unb baumwollener Bluse das Tauzbein schwingen |eyeiu Kleine Tnncethronite Die Stadtverordneten-Versammlung in Berlin hieß einstimmig den Plan des Magistrats gut, eine vom Belle Alliance- platz nach der Seestraße führende städtische Norb-Süd-Unter- grundbahn zu bauen. 'Gettern vormittag 1 Illhr wurde die Schöneberger Untergrundbahn in Gegenwart der Vertreter städtischer und staatlicher Behörden feierlich eröffnet unb um 1 Uhr dem Verkehr übergeben. Auch int Lause deS gestrigen nachmittags unb abends konnte der Benziutankbrand an der Käpenicker-Chaussee in Berlin nicht gelöscht werden. Die Annahme verstärkt sich, daß von den anderen Tanks dauernd Benzin den brennenden Tu. 3 zusließt. Gestern nachmittag wurden 500 Kilogramm Tetrachlor Kohlenstoß in Gaßfpntzen geführt und durch Kohlensäure in den brennenden Tank gespritzt, um die Luft abzuschneiden. In eine Weinstube am Weidendamm in Berlin kam gestern abend plötzlich eine Automobildroschke durch bie Schaufen st e r g e r a st. Die Gäste schrien entsetzt auf, kamen aber bis auf zwei Herren, die am Fenster saßen, mit dem bloßen Schrecken davon. Die beiden erlitten leichte Verletzungen durch Glassplitter, Das Automobil wurde an der Vorderseite erheblich beschädigt. Tcv Xlegaiiouecai a. D. Graf Hermann von Arnim, Mitglied des Herrenhauses, srüherer RclchStagsabgeordneter, Sekretär des Fürsten Bismarck m den Jahren 1872 bis 1874, wurde von einem Straßenbahnwagen überfahren unb lebensgefährlich v cir legt. Der Geheime Hofrat Dr. v. Pfeiffer hat anläßlich seines 75jährigen Geburtstages der Stabt Stuttgart 100 000 Mk. $u wohltätigen Zwecken überwiesen. Die Stiitung soll m der Hauptsache für Heilung und Pilegung tuberkulöser Kinder Verwendung finden.. Die Stadt hat die Stiftung angenommen. FelixBöcklin^ein Sohn deS berühmten MalerS Arnold B ö ck k i n, der fich feit einiger Zeit in einem Hotel in Zürich unter unbekanntem Namen aufhielt, jagte sich in dem Augenblick, wo er im Hotel wegen Zechprellerei verhaftet werden feilte, eine Kugel in den Kopf unb wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Gestern nachmittag stießen, wie auS Düsseldorf gemeldet wird, infolge Nebels zwei Schiffe gegen einen Pfeiler der Burgfelder Eisenbahnbrücke. EinS brach in der Mitte durch unb sank sofort, daS andere einige Stunden später. Hauptmann Meynier, ber des Mordes an der Baronin d'Ambricourt beschuldigt wird, wurde gestern nachmittag verhaftet, als ec im Marineministerium zu Paris einen an einen Offizier adressierten Brief abgeben wollte. Der Spionageprozeß gegen die beiden englischen Offiziere French und Brandow, die im August aus der Insel Borkum verhaftet wurden, soll am 15. Dezember vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts verhandelt werden. Für den Prozeß sind' mehre« Tage in Aussicht geiu.nnien. An der Un rjität Utrecht streiken 120 Studenten und' Studentinnen der Zahn Heilkunde. Sie fordern die Absetzung des Direktors des zahnchirurgi^chen In« stituts jveßen seiner Strenge bei den Prüfungen. Die Streikenden haben vor dem Institut Streikposten aufgestellt. Vier Personen, die in Hamburg nach dem Genuß von M a g ci c i n e erkrankt waren, sind g e st o r b e n. Tie Zahl der bis jetzt gemeldeten Erkrankungsfälle beläuft sich auf 175. Zwischen Gisors unb Pontoise kam es zwischen Rrei« fenben Erbacbeitern unb ber Genbarmeric zu einer förmlichen Schlacht, bei ber zwei Beamte schwer verletzt würben. Aus vielen Gegenden Frankreichs werden neuerdings Ueberschwemmun^en gemeldet. In Angers wurden die niedrig gelegenen Straßen so rasch überflutet, daß keinerlei Vor (errungen getroffen werben konnten unb 5 000 Menschen in ihren Wohnungen eingeschlossen worben sind. vüchertifch. — Nummer 3518 der im Verlag von I. I. Weber in Leipzig erscheinenden „Illustrierten Zeitung" bringt vor allem einen mit vielen Reproduktionen feiner Bilder, ixwvn verschiedene in meisterhafter bunter Wiedergabe, geschmückten Beitrag über ben Tiermaler Heinrich von Zügel mit einem Text Dr. Georg Biermannes. Von weiteren interessanten und illustrierten Artikeln seien genannt „Die Ausstellung des dänischen Kunstgewerb^s in Berlin", „Die neue Wasserleitung in Wien", „Das Kvlouial-- uruseum in I eruier en", „Liberia" von F. Hutter, „Unsere Jugend zur See". An aktuellen Bildern von Künstlerhanb smb beigcgeben „Kaiser Wilhelm die Jagdstrecke in Schlotz Neubnl besichtigend", Originalzeichnung von W. Gause unb „Freiwillige Sanitätsloloime, bei Leipzig übend", von F. Kienmayer. Ganz besonderes Jirteresse werden erregen die Bilder „Prinz Heinrich von Preußen als Flugzeugführer" unb das Porträt des verstorbenen Geh. Kommerzienrats Rudolf Wolf in Buckau-Magdeburg, das 4. in ber Reihe von „Mannern der deutschen Großindustrie". Aus dem wie immer reichen aktuellen Teil des Heftes sei noch hervorgehoben: Die Denkmäler des Alten Fritz in Beuthi.en, König Humberts in Neapel, Marquis Ito tu Tokio, Achilles auf Korfu, ferner Aufnahmen von der Mariw- reoolte in Brasilien, ber Eröffnung des süda:^-Manischen Parlaments in Kropstädt, dem Strick in den Kohlengruben von Süd-Wales u. a. m. Daneben kommt auch ber literarische Teil nicht zu kurz, ber neben Gedichten unb einer kurzen Erzählung, eine längere aus ber Feder von Eonte Scapinelli enthält. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterd', en st st ekle Gießen. Verlaus der Witlerung seit gestern trüb: Tie europäisch« Wetterlage ist in einer Veränderung begriffen. Von Jslanb bis Weslrußlanb zieht sich eine Zone hoben Trucks, währenb im Süden em flacher Lnstwirdel Italien bebeeft. Diese Tiudverteilung ruft östliche Aünbe hervor, die, auS bem erkalieten Rußland wehenb, auch bereits in Miuetbeutschlanb leichte Abkühlung brachten. Jri Westdeutschtanb herrscht Frost. Es stehen Niederschläge meist iv Form von Schnee in Aussicht. Wetteraussichten in Heilen am Samstag, dem 3. Dez. 1910 Ccftlkbe Würbe, kalter unb leichter Frost, Niederschläge (meist Schnee). In den Mittelgebirgen geschlossene Schneedecke nicht mehr vorhanden. Letzte Nachrichten. Die Fleischteueruag im österreichischen Abgeordnetenhaus. Wien, 1. De-. Der sozialdemokratische Minoritätsantrag tfuf Gestattung einer quantitatiD unbeschränkten Fleisch- einfuhr wurde in namentlicher Abstimmung mit 122 gegen 310 Stimmen abgelehnt, dagegen wurde der Kompromiß- antrag Swelzl auf Gestattung der Einfuhr von überseeischem Fleisch für die Dauer der Bedarfes in namentlicher Abstimmung mit 223 gegen 206 Stimmen angenommen. Der Kompromißanttag Stoelzl, alle zulässigen Zollbegünstigungen für bie Fleischeinfuhr zu gewähren, wurde angenommen, läwbann würben dre übrigen Anträge des Ausschusses betreffend Ausaiebige Hebung der Landwirtschaft, Tarifermäßigungrn für Die Eüifubr von Lebensmitteln sowie zahlreiche Zufaoamräge angenommen, nur der Anttag betr. ben raschen Abschluß, eines Handelsvertrages mit Argentinien wurde abgelehnt. Die isitzung wurde nach 13ftünbiger Dauer nachts um 11,50 Uhr geschlossen Nächste Sitzung morgen. Auf der Tagesordnung steht Die erste Lesung des Budgetprovisoriums. Tclcpd. 486. Müusbarg 17. Todes-Anzeige, Giessen (Schiffenberger Weg 45), den 2. Dezember 1910. Die Beerdigung findet Sonntag den 4. Dezember, nachmittags 4 Uhr, von der KapeUe des neuen Friedhofs aus statt. 6562 Bekanntmachung. Montag hon 5. Dezenib., 10 Uhr voniL, soll auf bem Hofe ber neuen Kaserne ein auSrangieries Krümvcrvicrd öneiulicb meist, bietend gegen Barzahlung verfemen werden. Krumvcrverw. Onf.-Regt. 116. Gleichzeitig sollen im Anschluß an obige Versteigerung verschie. bene au8iannicne Geschirre ber Krumperverwaltung änenrtich ineistbierend gegen Barzahlung verneigert werden. D‘/u Sliümpcrvcrw. Änf. Regt. 116. Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden unb Bekannten die schmerzliche Lllitteilung, daß meine liebe Zrau, untere treu- sorgenbe Mutier, Schwester, Schivtegermutter, Großmutter, Schtvagerin und Tante Maria Älthans geb. Railst nach langem, schweren Leiden, im 69. Lebensjahr heute abend 6 Uhr sanft entschlafen ist. Für die trauernden Hinterbliebenen: BaUhaser Althaus uuö Kinder. Großen» Buseck, den L Dezember 1910. Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 4. Dezember, nachmittags 3 Uhr. tö64 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Paul Bell. Blumentische Blumenständer in größter Auswahl bei (6205 Philipp Henkel. Sonnenstr. 14. Donnerstag abend 7 Uhr verschied sanft nach langem Leiden unsere liebe Mutter und Schwester Frau Elise Bell Witwe ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ziWkMmMn sowie Reh im Anschnitt empfiehlt (09965 H. Klotz Wwe. Extra billiges Angebot Si8 Weihnachten ausUbreu, Schmuckiachen, optische Artikel bis »u 20°/o Rabatt Wer gut u. billig fouicn will, beachte Ui seinem eigenem Fmeresse meine Offerte. Für jede bei mir gekaufte 5? Uhr 2 Jahre schriftliche Garantie, c*0 Reparalurwerkslätle LkorrekL irbeit (ig*. Koch Uhrmachermeister Bavnboiitrairc 14, Ecke Lieienweg (Jleubtiu). Hospi ZtaST evang. Scöwesternhaus, tiieeeea. Maoneeatr J, ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ 09970 6554 geb. 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Kaufliebhaber werden ersucht, ihre Angebote auf daS Kilogramm Lebendgewicht bis zum Dienstag den 6. Dezember 1910, nachmittags 6% Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei abzugeben, woselbst dann bie Eröffnung in Gegenwart dec etiva erschienenen Bieter Ter steffl grlbd. Unterr. te Tlnüne? Schr. Slngeb. mit tSreisangabe uhl 09944 an den Gteft. Auz. erb in auntreb. neuem Gebirgs-Surori 'Saison 1910 M. 4000.— 'JÄietetnn; Grofter Touristen-, Wintersport, und Votaluertebr, Iadresbetrieb 20 Zimmer. SpetfcfaaL grohr Wirts chastSräume, Stallungen iur Ausspann. Junge ftrebf. lautiong. fähige Jachleute erfabren Näheres unter 6430 in der Geschäftsstelle deS Gienener Anzeigers.______ QlUe Schreibmaichtneuarbeiteit " und Vervtelfältiguugeu fertigt an Carl Stäbler, 098iSs dllarburger Strafte Du, 6539' Gröbere und kleinere Fuhrleistungen werden übernommen. Btrkeuttock & Schneider. Nüsse SM! 09966] Voberftrahe 19 g. 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