160. Jahrgang Erster Blatt •t Die heutige Nummer umfafet 12 Setten. Hr. 257 Der •le(|r*fr eridjcmi täglich, »utzt politischen Teil: August Goetz; sür »Feuilleton*, »Vermischtes* und Gerichtssaal": 5k. Neu- Chinesisch-japanische Zusammenstöhe. Mukden, 1. Nov. In Tsuikzudsa an der koreanischen Grenre umzingelte ein fünfzig Mann starkes chinesisches Polizeidetachement ein japanisches Restaurant und eröffnete, als es bei den Japanern aus Widerstand stieß, ein Revolverfeuer. Mehrere Japaner wurden verwundet, drei verhaftet. In einem zweiten Fall stießen Chinesen nvd Japaner bei dem Grenzfluß Tumyndjang zusammen. Die chinesische Polizei versuchte, die japanische Post dnrchzusehen und prügelte den japanischen Postboten. Sonntags. — Beilagen: viermal wöchentlich GiehenerLamttiendläNer; zweimal ivödienll.Ktcts* vlatt für den ttreir Gießen Mittwoch, 2. November 1910 A verngsvretsr 5T monatlich 76Ps^ vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Wtf.2.— viertel- fährt. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pfl auswärts 20 Pienniq. Chefredakterir: A Goetz. Veranttvortlich für den Sus Hegen. Reorgani sation des hessischen Gendarmerie» kvrpS. Äe Regierung trägt sich, Blottermeldansen zufolge» mit der Abftcht, eine Reorganisation des Gendarmerieborps vor- zunehmen. Es haben schon seit längerer Zeit Verhandlungen zwischtm den einzelnen Kreisämtern, dem Ministerium des Innern, foivie auch mit den preußischen Gendarmeriebehöcden stattgefu»- den. Besonders soll es sich um die Eintelstatwnierung der Gendarmen handeln, ähnlich wie in Preußen; auch sollen, wie verlautet, die Distrikte Oberhessen und Rernhessen eingehen und dir Gesamwerwaltung dem Kommandeur mit dem Sitz in Darmstadt zustehen. mehr bedienen zu könnem Fn Peking dagegen lehnt man ein Einvernelsmen mit Deutschland zwar nicht ab, verhält sich aber in Rücksicht auf Japan und Rußland zurückhaltend, da man ihnen, solange die chinesische Armee und Flotte nicht vollständig reorganisiert sind, kernen ausreichenden Widerstand entgegensetzen kann. Immerhin aber hat die japanische Presse, die kürzlich erklärte, daß die Reise des deutschen Kronprinzen vor allem China und dem chinesischen Kaiserhof gelte, und Indien und Japan nur so mitgenommen würden, ein sehr feines Gefühl da- ür verraten, daß sich an den Kronprinzenbesuch in Peking päterhin eine energische Neuorientierung dec chinesischen Bolitif schließen könne. Potsdam, 1. Nov. Aus Anlaß der morgigen Abreise des Kronprinzen und der Kronprinzessin fand gestern abend bei den Majestäten im Neuen Palais ein Abschiedsdiner statt, an dem sämtliche in Potsdam anwesenden Prinzen und Prinzessinnen teilnahmen. Abends begeben sich der Kronprinz und die Kronprinzessin nach Berlin, um im Kronprinzenpalais in Berlin Wohnung zu nehmen, und morgen früh 8 Uhr vom Anhalter Bahnhof die Reise nach Ostasien anzuttelen. Man hat es getadelt, daß der deutsche Kronprinz aus seiner Ostasiensahrt, die ihm doch in der Hauptsache, ähnlich wie dem verstorbenen Prinzen Adalbert und dem Prinzen Heinrich, Gelegenheit geben soll, fremde Länder und deutschen Kolonialbesitz aus eigener Anjchauung kennen zu lernen, — mit Ausnahme eines Arztes und eines Sekretärs — nur von Offizieren beglmtet sein wird. Zum Teil auch mit Recht, denn eine militärische Inspektionsreise kommt nicht in Frage, und wenn der Kronprinz von der Reise wirklich eine Bereicherung seines Wissens haben soll, so erscheint die Durchsetzung seines Gefolges mit Männern der Wissenschaft, des Handels und der Industrie auf den ersten Blick durchaus geboten. Aber ganz abg.sehen davon, daß sich der Kronprinz schon seit Anfang Juli von dem bekannten Forschungsreijenden, Dr. Georg Wegner, der als einer der besten Kenner Asiens gilt, im Maemorpolais regelmäßige Abendvorträge über die auf der Reise zu berührenden Gebiete hat halten lassen, mithin die Reise wvhl vorbereitet antritt, findet er, wo er auch hingelangt, in der Person des deutschen Konsuls oder ansässiger deutscher Kaufleute Männer genug, die ihn über ihm ausfällige Erscheinungen ziveckdieulich unterrichten kömtcn. Und wo das, wie z. B. bei der Durchquerung Indiens, nicht der Fall ist, hat die indische Regierung ihm eine Anzahl höherer Beamter zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. lieber diesen Charakter als Informationsreise hinaus aber trägt die Ostasiensahrt des deutschen Kronprinzen, wenn ntcht alles täuscht, auch einen politischen, diplo- mattschen Charakter. Denn sonst würde schwerlich der deutsche Gesandte in Christtania, Wirkt. Geheimer Lega- ttonsrat v. Treu t le r, den U'ronprtnzen begleiten, der, da er längere Zeit hindurch Legattonssekretär unb Geschäftsträger in Tokio war, mit den Wirrnissen der ostasiattjchen Politik aus eigener Anschauung vertraut ist. Die erste Gelegenheit, als diplomatischer Reisebegleiter des Kronprinzen auszutreten, dürfte sich Herrn v. Treutler in Bangkok bieten; jedenfalls wird der dortige Besuch des Kron- prinzen kaum ohne politische oder wenigstens wirtschaftliche Folgen für Deutschland bleiben. Denn ivenn der jetzige König von Siam, Maha Wajirawudh, der seinem verstorbenen Vater Chulalongtorn erst vor wenigen Tagen auf' den Thron gefolgt ist, auch in England erzogen wurde, hat er, ebenso wie (ein Vater und sein Bruder Paribatra, aus seinen Sympathien für Deutschland nie einen Hehl gemacht, wovon der Besuch Chulalongtorns in Berlin im August 1907, die Abkommandierung des Prinzen Pari- bdtra zur deutschen Armee und der Ansenttzalt Mccha Wajira- wudhs in der deutschen Reichshauptstadt im Jahre 1902 ebenso Zeugnis ab leg en, wie die Tatsache, daß das siamesische Poft- und Telegraphenwesen, sowie der Eisenbahn- dienst nach deutschem Muster organisiert unb Deutschen unterstellt ist. Nimmt man noch hinzu, baß die deutsche Flagge in den siamesisck)en Hafen am stärksten vertteten ist, der deutsche Handel also neben ber.: englischen, französischen unb chinefischen in Siam dominiert, so ist es ganz klar, baß der deutsche Kronprinz in Bangkok herzlicher Aufnahme gewiß sein darf unb seine Anwesenheit bazu beitragen wird, die deutsch-siamesischen Beziehungen enger zu gestalten und dies in dem neuen Handelsvertrag, über beit jetzt Unterhandlungen zwischen Berlin unb Bangkok schweben, zum Ausdruck zu bringen. Weniger durchs ich ttg ist die politische Mission des Kronprinzen in Pettng unb Tokio. Zwar weiß man, daß der Prinzregent von China und der Kaiser von Japan den Kronprinzen persönlick) eingeladen haben, sie in ihren Hauptstädten zu besuchen, und die chinesische, wie die japanische Botschaft in Berlin haben ausdrücklich betont, mit welchen Sympathien man einem Besuche des Kronprinzen des Deutschen Reiches in Ostasien entgegenfehe. Aber die Ostasiaten sind sehr höfliche und vor allem vorsichtige Leute, so baß, wenn auch ber kronprinzliche Besuch in China und Japan das Ansehen Deutschlands steigert, es vorläufig wohl bei ber lebiglich höflichen Bedeutung dieses Besucyes sein Bewenden haben dürste. Zum mindesten in Tokio, wo man an ber englisch-französischen Bundesgenossen^ schäft und russischen Freundschaft schon desl-alb vorläuflg iesthalten will, um fid> ihrer China gegenüber noch immer Deutsches Ueich. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung schreibt: Im bulgarisch-französischen Handelsverträge vom 13. Januar 1906 ist bei Nr. 94 der bulgarischen Zolltarife für Weine aus fttschen Trauben, enthaltend bis zu 14 Grad Alkohol, die aus bestimmten französischen Wttnbaugebitten stammen und in Fässern oder Tonnen nach Bulgarien eingefühtt werden, ein ermäßigter Zollsatz von 12,80 Franken für einen Doppelzentner oemnbart worden. Nach demselben Vertrag zahlen Weine in Flaschen aus den gleichen französischen Weinbaugebieten in Bul- gatten 25 Centimes Zoll für eine Flasche zu V* Liter. Auf Grund einer Vereinbarung zwischen der deutschen und bulgarischen Regierung sind diese Vergünstigungen auch gleichartigen deutschen Weinen aus folgenden Gebieten: Ahr, Mosel, Saar, Ruwer. Nahe, Rhein, Rheinhessen, Pfalz, Baden, Franken und Elsaß eingeräumt. Die Weinsendungen müssen mit ordnungsmäßigen, von den deutsä-en öffentlichen Behörden des Herkunftsortes ans- gestellten und von den Ausfuhrzollämtern beglaubigten Ursprungs- zcugnissen versehen sein. 2hislan&. Aus Prag wird gemeldet: Der am Dienstag hier abgehaltene Kongreß der t s che ch i s ch - sla wi s ch e n Sozialdemokraten hat beschlossen, sich mit den übrigen Gewerkschaften ins Einvernehmen zu setzen, um einen eintägigen allgemeinen Ausstand vor der Eröffnung des Parlaments zu veranstalten als Kundgebung gegen die Teuerung und für die Abschaffung der Lebensmittelzölle. Ein Vertreter der Organisation der Eisenbahnangestellten erklärte, die Eisenbahnangestellten seien bereit, den Ausstand durch passiveResistenz Nach einer Meldung des „Diario de Noticias" ans Lissabon, die bisher nicht bestätigt ist, wurde der frühere Ministerpräsident Teixeira Desonza auf seinem Schlosse Cabairas bei Coimbra unter derselben Beschuldigung wie Franco verhaftet, daß er die Amtsgewalt mißbraucht und dem Königshause ungesetzliche Vorschüsse gcwähtte. Das türkische Krieasministerium beschloß den Blättern zufolge, militärische Maßregeln zur Ueberwachung des Bahnnetzes der europäischen Türkei ;u treffen. Die türkische Presse brandmarkt die Freveltaten des bulgarischen Komitee- und fordett die Regierung auf, ebenso streng wie beim Libanesischen Aufstand vorzugehen. An der montenegrinischen und s e r b i s ch e n G r e n z e soll je ein Grenzregiment ge- bildet werden , , Der „Morning Post" wird aus Washington gemeldet- Der Konttakt, welcher zwischen einer amerikanischen Bankgruppe unb der chinesischen Regierung bezüglich einer Die französische Ministcrtrifir. Paris, 1. Der morgen ftattfinbenbe Ministerrat wird von außerordentlicher Wichtigkeit sein, sei es, daß ein Einvernehmen der ganzen Regierung erzielt wird über die Maßnahmen, die zur Ber- Hinderung ber Wieberkehr ber jüngsten Krise notwendig sind, sei es, daß sich Meinungsverschiedenheiten ergeben, infolgedessen die Umbildung des Ministeriums notwendig wird. Briand, für den augenblicklich nur die Demission der Minister Ruau und Biviani in Frage kommt, bett achtet sich solidarisch mit allen Maßnahmen des Kabinetts, unb es ist daher nicht weniger zutreffend, daß sein Rücktttttt sehr wahrscheinlich ist. Biviani würde gerne jeder gesetzgeberischen Maßnahme zur strengeren Unterdrückung Oer Sabotage und Aufreizung zur Sabotage zustimmen, aber jeder Beeinttächtigung des Streikrechts und jeder ernsten Aenberung des Synditatsgesetzes stch widerjetzen. Danach wären die Bedingungen, unter denen sein Rücktritt erfolgt, ziemlich festgelegt. Die gleichzeitige Demission des Landtvirtschafts- unb Arbeitsministers wirst bereits ziemlich heikle Fragen auf, doch Eounten diese immerhin verhältnismäßig leicht gelöst werden. Man muß aber auch die Möglichkeit einer Neubildung des Kabinetts ins Auge fassen. Dieser schienen die parlamentarischen Kreise abends sehr gern Vorbeugen zu wollen, es ijt aber möglich, daß Brianb dazu geführt wird, die Möglichkeit einer Neubildung anzuerkennerr. In diesem Falle müßten die Minister demissionieren, um dem Präsidenten der Republik freie Hand zu geben. Vielfach glaubt man, daß eine Mi niste rkrisis morgen eintreten wird. Sie würde bann nur von kurzer Dauer sein. Folliöres besitzt nur eine Richtschnur, da die Kammer mit beträchtlicher Majorität das Vertrauensvotum für Briand abgegeben hat. muß er es natürlich sein, an den der Auftrag zur Neublldung des Kabinetts ergeht. Die Verhandlungen dazu würden zweifellos so gefährdet werden, daß das reine Ministerium sich am Donnerstag der Kammer vorstellen kann. politische Eaßcstcbatu Eine deutsch-abessinische Handelsgesellschaft. ist, so schreibt man uns, in Bildung begriffen. Der direkte Handel Deutschlands mit Abessinien ist schon jetzt nicht un- bedeutenb. Angesichts der deutsch-freundlichen N-eigunacn der Großen Abessiniens, die in Deutschland ihren natürlichen Schützer gegen dessen europäische Nachbarmächte England, Frankreich und Italien erblicken, angesichts des Umstandes, daß die äthiopische Bahn Djrboutt—Abdis—Abeba in energischem Fortfchreiten begriffen ist, und bei den natürlichen Reichtümern Abessiniens kann man die Gründung eines solchen Unternehmens nur begrüßen. Daß Deutschlands Handel mit Abessinien nicht jetzt schon größer ist, l-at seine Ursache hauptsächlich in dem Fehlen genügend kapitalkräfliger deutscher Kaufleute und Handelshäuser in Abessiltten. Die Aussichten der Gesellschaft scheinen umso besser, als sie sich nicht nur auf den Handel mit Abessinien stützt, sie setzt ihr Ziel vielmehr sehr viel weiter? Es handelt sich darum, in Djib outi ein Kohlendepol zu errichten und Diibouti als Kohlen- und Proviantversor- gungsstatton mit Aden konkurrieren zu lassen. Proviant und Wasser jfltd in Djiboutt zu bedeutend billigeren Preisen erhältlich als in Aden; die Befreiung von Hajenabgaben ist in Aufsicht gestellt. Da die Hasenabgaben in Aden außerordentlich hoch sind, ist anzunehmen, daß zum mindesten viele deutsche, französische und italienische Dampfer das Anlaufen von Djibouti Aden vorziehen werden. Das zu erwartende Kohlengeschäft allein wird ber neuen Gesellschaft einen guten Gewinn ab werf en. v' Gstafiensahrt der deutschen Kronprhr”*. Heute verläßt ber beutsche Kronprinz die gtei. aupt- stadt und tritt in Begleitung feiner Gemahlin bie Steife nach Ostasien an. Bon Genua aus geht auf bem Neichspost- dampser „Prinz £ubtuig" bie Fahrt burch ben Suezkanal zunächst nach Ceylon. Dort tmrb sich bie Kronprinzessin von ihrem Gemahl trennen unb Ende Dezember wieber nach Deutschlcutb zurückgekehrt sein, während der Kronprinz am 14. Dezember in Bonrba.) eintrifft, um zunächst einige Wochen in Indien zu verweilen. Spätestens am 14. Februar wirb er bann von Cal cutt a aus bie Weiterreise, Unb zwar an Borb bes Panzerkreuzers „Gneisenau" über Singapur nach Bangkok antreten, an die sich eventuell ein Abstecher nach Java schließen soll. In diesem Falle würde der Krottprinz erst Mitte März Hongkong erreichen, um von dort auS in den ckstnesischen Gewässern Kreuz- sahnen nach Canton, Schanghai und vor allem nach Kiaut- schau zu unternehmen und von den Hairpttellen des deutschen vstasiaiischen Geschwaders (das bis dahin aus 2 Panzerkreuzern, 3 kleinen Kreuzern, 4 Kanonenbooten, ö Flußkanonenbooten und 2 großen Torpedobooten bestehen wird) begrüßt zu werden. Dieser Kreuzersahrt folgt, anschließend an einen mehrtägigen Aufenthalt in Kiautschaic, am 10. April ein Besuch in Pettng und am 25. April em solcher in Tokio, worauf Anfang Mat die Rücksahrt über Sibirien angetreten werden soll. Peilten in Nöten. Die persischen Schwierigkeiten iverden durch einzelne lokale kriegerische Vorkommnisse nicht geringer. Die Engländer und die Russen versetzen die persische Regierung sogar bei der Auszahlung der Pension für den früheren Schah in Ungelegenheiten. Wir erhielten heute folgende Meldungen: London, 1. Nov. Wie bas Reuter-Bureau erfährt, hat der neuerwählte Regent von Persien Nasrz El Mulk am Sonntag London verlassen, um sich nach Persien zu begeben. Wie weiter verlautet, hat er vor seiner Abreise befriedigende Erklärungen von den Vertretern ber verschiedenen Parteien in Teheran erhalten, daß seine Wahl leinen parteiischen Cl)arakter trage. Der Zeitpunkt der Ankunst des Regenten in Teheran steht noch nicht fest, da noch eine Reihe von Besuchen wahrend der Reise vorgesehen ind. Die Meldung, daß der Regent auch Berlin besuchen werde, ist unrichttg. Der Besuch Nasr El Mulks in London hangt lediglich mit dem Gesundheitszustartd seines Sohnes zusammew Konstantinopel, 1. Nov. Die persische Geistlichkeit von Ne d e h e f, dem religiösen schiitischen Zentrum des Wilajets Bagdad, übersandte den Vertretern der Großmächte in Teheran eine Protestdepesche gegen das Ultimatum Englands und forderte alle Perser auf, sich ben gegen die Einheit unb Unabhängig leit Persiens gerichteten Angriffen zu widersetzen. Teheran, 1. Nov. Nach einer heftigen Beschießung, die die ganze Nacht andauerte, haben die Regierungstruppen, die zum größten Teil aus Bachttaren bestehen, bie Stabt Kafhan heute früh eingenommen. Der Rebellen- sührer Naib Hussein ist mit [einen Anhängern gefloßen. Bei dem kürzlich en Ueberfall des Juden- viertels in Schiras sind 11 Huden getötet unb 15 verwundet sowie alle Häuser völlig ausgeplündert worden. Zur Linderung der Not der etwa 5000 Personen zählenden jüdischen Bevölkerung haben die Ortsbehörden und der drittsche Konsul Sammlungen veranstaltet. Die persische Regierung zahlte gestern im voraus bie vierteljährliche Rate ber Pension bes früheren Schahs aus. Infolge der Verzögerung in ber Auszahlung hatten der englische unb der russische Gesandte am Sonnabend eine gemeinsame Note an die Regierung gerichtet und darin erklärt, es würben yvei GesandtschaftSdiener auf ben Minister bes Auswärtigen warten, bis die Zahlung der Pension erfolgt sei. Der Minister des Aeußern beklagt sich bitter darüber, daß trotz der am Sonnabend gegebenen Versicherungen, daß das Gell» ohne unnötigen Aufschub bezahlt werden würde, doch die in der gemeinsamen Note enthaltene Drohung ausgeführt worden unb er ber öffentlichen Beleidigung ausgesetzt seH da ihm überallhin zwei Gesandt- schaftsdiener folgten, die sogar letzte Nacht in seinem Privat- hauje verblieben. Der Minister des Auswärttaen erhob durch die persischen Vertreter in London unb Petersburg energischen Einspruch dagegen. (Dienstag undFreilaa); jwemial monart- taub« wtrtschostliche -ettflage« Fernlprech - Anschlüsse: General-Anzeiger sür Oberhessen HirB“t!“'i°e"5n"uun« tiotafioiu&ntdMldVerlag dervriihl'schea Univ..yllch. und Sttlnömtfertl H. Langt. Redaktion, Expedition vad vrnckerel: rchllistratze7. .'tz.tzAwrdm bis vormittags 9 Uhr. Expedition für Büdingen: Bahnhofstraße 16a. - Telephon Nr. 50. Anzeigenteü: H. Beck. erschien, drohte ihr die Person mit Verhaftung, jedoch schritt hier der Ehemann energisch ein und wies die Geheimpolizistin vor die Türe. Mehr Entgegenkommen fand die Person bei einer anderen Familie im gleichen Hause. Hier gestattete man ihr die Durchsicht sämtlicher Räume, woraus sie sich entfernte. ^Garbenteich, 1. Nov. Ein n e u e s In d u stri e- tverk ist bei unserem Dorfe im Entstehen begriffen. Im Walt) zwischen Dorf-Gilt und hier hat man vorzüglichen Ton gefunden, der sich zu mancherlei Zwecken verarbeiten läßt. Dem Vernehmen nach eignet er sich zur Porzellansabrikation. Das Fabrikgebäude ist schon im Rohbau vollendet, der Bahnanschluß an die Strecke. Gießen—Gelnhausen ist im Bau begriffen. 3j ch' Nov. Am kommenden Montag, 7. Novem- w. Darmstadt, 1. Nov. Der in einer Darmstädter Zigarrenfabrik belästigte Arbeiter Kraft aus Griesheim sprang von einem Wagen der Darmstädter Dampf ftraßenbahn, geriet unter die Räder und wurde sofort getötet. Kreis Wetzlar. w. Wetzlar, 1. Nov. Unser KTeissekvetär, Rechnungsrat Hubert Magnino ist mit dem heutigen Tage in den wohlver- dieitten Ruhestand getreten. Nachvem er früher im Kreise Meisenheim als Kreissekretär tätig gewesen war, wurde Herr Magnino am 1. Mai 1874 in gleicher Eigenschaft hierher versetzt, er hat also nahezu 37 Jahre, und zwar unter den £anb raten v. Helldorf, v. Fieschowitz, Stackmann, Dr. Goedeke und Tr. Sartorius im hiesigen Kreise gewirkt. Kürzlich wurde sein bOchhriges Tienstjubiläum gefeiert, bei welcher Gelegenheit Landrat Dr. Sartorius dem bewährten Beamten den Kronenorden 3. Klasse mit der Zahl 50 überreichte. Aus Stadt und Land. G legen, 2. November 1910. ** Tageskalender für Mittwoch, 2. Nov. Stadttheater: ,Sappho". Anfang 7 Uhr. * ** Ordensverleihung. Dem hessischen Geheimerat Karl Säffert-Darmstadt wurde der Kronenorden zweiter Klasse verliehen. •* Titeloerleihung. Der Großherzog hat dem GerichtssaaL. Berlin, 1. Nov. In dem Prozeß gegen den Direktor deZ Berliner Lusisplelhaufes Tr. Zickel erkannte heute der Bezirksausschuß auf Entziehung d e r K o n z e s s i o n , da die Beweis- ausnahme ergeben habe, daß der Angeklagte nicht die nötige moralische Qualifikation zur Leitung eines Theaters besitze. ' ------ ---—.....-.....wpt.v» QU iMiupicii ijuur, ober auch von den schönen Erfolgen, die ihr schon beschieden gewesen seien. Mit Aufmerksamkeit lauschte die Gemeinde den interessanten Mitteilungen. Zur Verherrlichung des Feste? triig aiich nnfer Männer-Gesangverein f(3ermania- diirch Vortrag eines Chores sein Teil bei. Die Festkollekte betrug 32 Mk.; außerdem wurde durch Verkauf kleinerer und größerer Missionsschristen eine ansehnliche Summe erzielt. Kreis Friedberg. Friedberg, 1. Nov. Hier findet am Mittwoch, 9. November, vormittags 10 Uhr, im Saale des Hotels . Trapp die dritte diesjährige Konferenz von Verwaltern seines H"? Reitern öffentlicher Arbeitsnachweise mit .nnehmlichfeiten mögen den Empfängern und den Msen-imaier aus Langen an das Amtsgericht Ulrichstein ver- dern aus diesem Anlaß erwachsen, sein, und wieviel un-I setzt worden. gerechte Vorwürfe über Unzuverlässigkeit sind wohl gegen — Ulfe, 1. Nov. Am Sonntag fand in unserer Kirche die Postverwaltung und ihre Beamten erhoben worden! das Dekanats-Missionsfest des Dekanats Schotten statt ^mmer wreder müssen nur daher den Briesschreiüern emp- Zie Beteiligung war so stark, daß sich unser Gotteshaus fast «gtit ä&5 s»sxm »ä * - ns** °°- Abdruck eines Stempels anzugeben, damit ihnen, falls her un^L e,n ?aieI^c wnar. Ersterer sprach in em* Empfänger nicht ermittelt wird, die Sendungen zurück- dringlicher 2Lei|e über Die Haupthindernisse der Missionsliebei gegeben werden können. I dkr Welt Güter und Freuden, der Welt Sorgen und Leiden *' Die Geheimpolizistin. In einem Hause der und der Welt Freundschaften und Verbindungen. Hierauf Frankfurter Straße erschien gestern nachmittag bei einer berichtete der Missionar über seine frühere Tätigkeit unter den Familie eine gut gekleidete Frauensperson, gab sich als Chinesen, erzählte von den Schwierigkeiten und Wider- Geheimpolizistin aus und wollte eine Durchsuchung der Wohn- wärtigkeiten, mit denen die Mission in China zu kämpfen habe, ung vornehmen. Als der Ehefrau dies Ansinnen lachhaft über aiich von den schönen Erfolgen, die ihr schon beschieden Anleihe von 10 Millionen Pfund geschloffen worden ist, enthält iroar die Bestimmung, daß dieser Betrag von amerikanischen Banken beschafft toerben soll, die Regierung der Unionstaaten werde jedoch eine Kooperation seitens europäischer Banken will- kommen heißen. Die Newyorker Bankiers sind der Ansicht, daß nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Anleihe von amen- ' kanischen Kapitalisten und der überwiegende Teil der Gelder von. Europa geliefert wird. „Daily Telegraph" meldet anS Newyork: In Newyork tiHeht sind 12 000 Gepäckträger aus ständig, gegen die 7000 Schutzleute aufaebotm sind. Am Montag wurden Arbeitswillige von lAusftändigen angegriffen. Es wurde geschossen; berittene Polizei ging gegen die Menge vor. Mehrere Bureauangestellte schlossen sich den Ausständigen an. Einer Blättermeldung zufolge teilte der Staatssekretär für Indien, Lord Morley, dem Premierminister mit, daß er zurückzutreten wünsche. Als Nachfolger wird Graf von Crewe genannt Dem Reuterschen Bureau wird auf eine diesbezügliche Anfrage vom indischen Amt erklärt, daß man über die Angelegenheit nichts mitzuteilen habe. ** Kar l Waßmann. Danny Gürtlers Adlatus ist, wie er uns schreibt, in Begleitung seines Bruders, dem Bohemerezitator Heinrich Waßmann, eingetroffen und wird kommenden Freitag, 4. November, abends im Saale des Hotel zum Einhorn über das Thema: „Deutschland erwache!" sprechen. Waßmann will in dieser Versammlung auch den „Fall" seines i x r k ~ , / - - - - - 7 -------( hiu „ . Freundes Danny Gürtler besprechen. (Näheres besagen die folgender Tagesordnung statt: 1. Einiges' aus der Praxis Oberlehrer an der Realschule zu Wimpfen Gg. Lui ey den I Inserates der ländlichen Arbeitsnachweise. Referenten.- Charakter als Professor erteilt. ** Die Maul- und Klauenseuche ist ausgebrochen Rendant Schäfer-Limburg a. L. und Verwalter K^llmami. 'm Albersweiler, Reg.-Bez. Pfalz, am 31. Okt. 1910. — Bei Friedberg i. Hessen. 2. Die Vermittelung im Gast- und der Neubau zur Unterbringung von mehreren Maschinen- am Sonntag abend ihr 24jahriges Bestehen.' Die gewehren errichtet wird. Es kann also damit gerechnet Männerchöre des ersten Teils, die mit Rücksicht auf den werden, daß Gießen eine Maschinengewehr-Abteilung erhält, kurz verflossenen 50jährigen Todestag Friedrich Silchers ** Eine Ausstellung moderner Hand-Ar-!zum größten Teil aus den „Silcher-Liedern" ausgewählt beiten ist, wie man uns schreibt, sett heute im Laden waren, sanden warmen Beifall, so daß auf besonderen Kirchenplatz 9 (gegenüber der Stadt-Kirche) eröffnet. Der Wunsch die „Großen-Lindener Preischöre" zugegeben werden mußten. Einige Solo-Quartette brachten angenehme Abwechslung und auch die Marburger Kapelle trug ihr ! Teil zum guten Gelingen des Ganzen bei. Der zweite Teil des Programms stand unter dem Zeichen des Humors und gern und willig folgten die Zuhörer auch auf dieses Gebiet. In später Stunde trat dann der Tanz in seine Rechte. Tie Feier des nächsten Stiftungsfestes ist in größerem Maßstabe, dem silbernen Vereins-Jubiläum entsprechend/ vorgesehen; nächstens sott an die Ausarbeitung des Fest-! Programms herangetreten werden. Veranstalter dieser Ausstellung (die hiesige Firma A. Salomon u. Cie.) zeigt daselbst der Damenwelt, wie Großes geleistet werden kann, wenn Kunst und Mode gemeinsam sich in den Dienst der Frauen-Handarb eit stellen. ** Jugendfreunde. (Lustspiel von Ludw. Fulda.) Ludwig Fuldas neueste Komödie „Herr und Diener", die am Atontag im Deutschen Theater in Berlin zum ersten Male aufgeführt wurde, hat dasselbe Schicksal gehabt wie einst das Lustspiel von den Jugendfreunden, das gestern über unsere Bühne gegangen ist. Während der Zuschauerraum unter dem Beifall dröhnte, zuckte die Jtritif bedauernd die Achsel. Kein Vernünftiger wird verlangen, daß Fulda das Umgekehrte erstreben sollte, aber .■£5 ist doch betrüblich, wenn einer von den wenigen, die Hoffnung gaben, seine Kräfte tändelnd verzettelt. Nichts- destowemger stehen Fuldas Schwänke hoch über den jahr-! ein jahraus neu erscheinenden „Reißern" unserer „Lustspielfabrikanten" und die gesttige Aufführung bedeutete wiederum einen vollen Erfolg. Die Darstellung, glatt und ,, M yuuucin, gefällig, wenn auch etwas possenhaft, kam mit der liebe- ber, eröffnet die landw. Winter schule ihren nächsten vollen Durchführung heraus, die die Lustspiele stets an Win ter kur sus. Nach den bis jetzt vorliegenden An- unferer Bühne finden. Das trinkfeste Freundesquartett Meldungen wird die Gesamtzahl der Teilnehmer die der war in guten Händen. Rudolf Goll spielte Vorjahre nicht unerheblich überschreiten. Etwaiae weitere bei: überlegenen Dr. Martens, Karl Volck den schüler- Anmeldungen sollten wegen der rechtzeitiaen Aussertiauna haften Musikschriftsteller, Hermann Norden den burschi- der Schülerzeittarten für die Bahnfahrt alsbald aescheben ko en Maler und Karl Marx den fahrigen Tech- Kreis Büdinacn mker, und jeder formte in )einer Weise eine durchaus x. \ .uulJlöcn- lebensvolle, blutwarme Gestalt, die in Maske und Spiel daß Büdin^a7n ffUfi n Ti e& r° ^Ve' gleich erfreulich war. Fränri Kock aab Dora c ng en Bah n sta 110n ist. Die damalige Ober- liebes, tteuherziges Gesichter!, Lore Scholz der eine hatte die Linie von Gießen derbe Gemütlichtett, wie sie immer Anklang findet Olaa ^ern ^crte6c übergeben, bevor der Nietzschmann spielte die Amelie ün grünen Kleide, mit rii^ Rrife^von^ konnte Es Ivar sonach einem großen Vogel auf dem Kopfe, sonst aber aairt von Budmgen nach Gießen nicht so einfach wie nett, und Hilde Engel weinte das Götterweib LiesbetyO to „bi3 jux nächsten Bahnstatwn Nidda" mußte, wobei sie sehr schön strampelte. N entweder der Postwagen, oder, was für die damalige Zeit > ** aufpiel HansLangeund abends Raimunds „V er > ch w e n- ^?,^uer Postkarren an, der seine Ladung an Brief- der" unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie- ? ^nd Paketen nach der Budinger Stadtpost be- Regunents. forderte. Bis Ende des Jahres wurde auch die Reststrecke Reise um die Welt Die hiesige Ortsgruppe Züdingen—Gelnhausen fertig gestellt. Es vergingen viele ^-/upch-natwnalen Handlungsgehilsen-Verbandes veranstaltete oahre, bis die Strecke Seitenlinien erhielt. Nidda—Schot- 85Sr»lÄ “K «ALL L V-M» «ÄrÄKb St S, % war un allgemeinen knapp gehalten und mußte es sein, da sonst er lang befriedigt werden. — Die Arbeiten an der oer ^tosf einer Weltteife an einem Abend nicht zu bewältigen Kan all sation unserer Stadt gehen ihrem Ende Dampfer „Karl der Große" begab sich der Vortragende von en?C ' e r |t a r b. Er erreichte ein ä -s >w.Äa»ä: s ssw s ~ - ***• ®ä« VÄ'SWÄäfS« U ।।«-»««»‘; 5’u f. •Ä®'Ä’S ** Unbestellbare Postsendungen Bei der und zwar vom 5. bis 10. November nach Ae.r-Postdrrektion in Darmstadt haben int Jahre 1909Üom 1L 16: November nach Herbstein. Postsendungen aus hessischen Orten sund ~ t . K»is Schotten. tei/32 2O.r7,48 Postkarten und 988 Drucksachen) r X Schotten, 1. Noo. D,e Mäuse haben in der ^utchtei werden müssen weil ihre Zustellung weder an k>'^'gen und den umliegenden Gemackunaen bedeutenden riabl^tt? ®Jenber m°gttch war. Die schaden an den mit Korn und Wetzen bestellten Aeckern an. -- * * Erlediat ist die Stelle des ^orftroart§ der '^oersw^r, meg-nez. Psmz, am 01 ijn. wiu —jöeird’neoDerg 1. Hessen. 2. Wie Vermittelung im Gast- und tv .. , r J n, . ■ 1 u .0^ einem Schweine der Rentnerin Rosa Spindler in Forst (Pfalz) Schanlwirtschaftsaewerbe im VerbandSapÜi'i- Forstmartei Groß-tielda, Cberforfterei Wmdhausen, ist amtstierärztlich die Maul- und Klauenseuche sestgestellt: in rezent- Geschäftsführer ipn unb die Stelle des Forstwarts der Forst wart ei Otzberg, Ebersdors, Herzogtum Koburg, in Trczinica, Kreis aren des Verbandes Deutscki^r 9J rb?i t Oberförsterei Lengfeld. ^ Schmieget, Reg.-Bez. Posen, am 29. Okt. Im Viehhofe zu! ^ervandes Deutsche^ Arbeitsnachweise in Breslau • • Die Ver eidiann a bpr SRpfritfpn «ns-r-rl bei einem Schweinstransporte aus Berlin. Der Ab- -..ri 4 ‘ ^?^rent. Dr. Schlotter-Frant> . . ." Vereidigung der Rekruten unserer bon Schweinen und Wiederkäuern aus dem Münchener 4, Praktische prägen, besonders Aussprache über das Garnison sand nach vorauSgegangenem Gottesdienst heute Schlacht- und Viehhofe ist verboten. Die östlich der Elbe am L Oktober d. I. in Kraft getretene Stellenvermittler-. morgen auf dem Hose der Zeughanskaserne statt. «gelegenen preußischen Gebietsteile gelten zurzeit gesetz und die dazu erlassenen preußischen und hessischem. "Militärischer Bau. Auf dem Hose der alten ^s st a r k ve rf e acht und es wird daher von der Veröffentlichung Ausführungsbestimmungen. Nachmittags find Besich- Zeughauskaserne ist man mit der Ausschachtung der Funda- M ber 6eud}e in btcfen Provinzen für die ttgungen. mentierung eines Bauwerks beschäftigt, das als zukünftiger ' Qntihfrei^ Lu Bad-Nauheim, 1. Nov. Bei der bevorstehenden *9*» -* — 1« >«-u. m| -1. KÄt.mi.r fti«. Älij'SH’Ä’Ä'Ä fännrttafr nhenS ibr 9185 att^deit^Gieb. Anz. erb. Aeltere Dame sucht freundliche 3 - Zim.-Wohnung in freier Lage zum 1. Avril 1911. Schriftl. Angebote unter 09186 an den Gießener Anzeiger erb. 2—3-Zimmer-Wobuuug alsbald zu mieten gefucht-- Schristl. Angebote unter 09285 au den tikeneuer Anzeiger erb. AmMcher wetteroencyr. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Verlauf der Witterung seit gestern früh: TaS Ttesdntck« gebiet bleibt über Nordeuropa liegen. Auf seiner Südseite hat Deutsehland windiges, kühles Wetter mit Negenfällen. Im Bereich der kühlen nordwestlichen Lustströmung ist wolkiges Wetter mit Regenschauern, im Gebirge auch geringer Schnee zu erwarten. Wetterausstchten in Hessen am Tonnersta^ dem 3. Novbr. 1910: Wolkig, Niederschläge in Schauern, kühl bis Frost im Gebirge, windig. Letzte Nachrichten. Eine Revolution in Madrid? London, 2. Nov. Nach einer Meldung des „Daily Telegraph" soll in Madrid die Revolution aus- gebrochen sein. Madrid, 2. Nov. Wegen ihrer antimilitaristischen! Agitation sind hier vier Personen verhaftet worden, darunter Universitätsprofessor Ovejero. Berlin, 2. Nov. Das Kronprinzenpaar ist heute vormittag 8 Uhr nach Genua abgereist, um von dort aus seine Auslandsreise zu beginnen. Paris, 2. Nov. Im Departement der Rhonemündung wurde gestern abend eine heftige Erderschütterung fesb- gestellt, durch die die Bevölkerung sehr beunruhigt wurde. Schaden entstand nicht. Konstantinopel, 1. Novbr. Direktor Helfferich von der Deutschen Bank, der heute vormittag hier eingetroffen war, hatte nachmtttags lange Verhandlungen mit dem Finanzminister über das geplante Finanzgeschäft. Die Beratungen werden morgen fortgesetzt. Der Finanzminister erklärte einten Journalisten gegenüber, die Angelegenheit befinde sich auf gutem Wege. Algeciras, 1. Novbr. Der frühere Sultan von Marokko ist heute nach Sevilla abgereift, er wird sich demnächst nach Lissabon begeben. Kuverts mit Firma liefert billigst die BrühPsche Universitäts-Buch- und Stein- druckerei, Gießen. Schulstr.7 WADMAW Billen Hemrfal schaffen sich Personen größ. Bekanntenkreise durch Empfehlung od. Vertretung einer guteingeführten Sterbekasse. Qualifizierte Bewerber, auch Berufsagenten, wollen ihre Offerte unter 6017 an den Gießener Anzeiger einsenden. [Da/tJ Lebens- und Volks- versicherungsinkafso für Gießen unb Umgegend sofort zu vergeben an oröentlichen, ehrlichen Mann. Bevorzugt solcher, welcher auch befähigt ist, das bestehende Geschäft zu vergrößern. Offerten unter D. O. 1848 an Taube & Co., Frankfurt am Main erbeten._____________jb"/,» Lebens- u. 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Volksweisen a) Vespergesang . b) Qui veut inoudre, moudra .... c) Zu Kieldn-cht.......... d) Maria auf dem Berge e) Phyllis und die Mutter Hotel Schütz! Vom 1. bis 15. November 1910 Grosses Konzert der überall sehr beliebten Schweizer* und KoNchatlieder-Sünger- nnd Scheihpla: tler-Tiir zer-cri,t fertigt Slleib., Ltrutüme in u. außer dem Hause an, auch Aenderungen. ««« Seltersweg 56, Splelmann. fclaiir. Felsenkeller empfiehlt seinen (5981 tepl. HRaplisch in und außer Abonnement. Gustav-Mdols-Arnuenverem. W" ",?^en die JabresbcttrSgc für unteren Verein erhoben werben. Eine Anzahl von Sammlerinnen hat sich ‘T'Ä b|Snntirtiebuhnf' b,Tr tixallcn für 1910 iu uberncdmen. ... y01 ^ahre 1909 wurden für die Bwecke des Berelus aht Änderung manrugsacher^iot bet armen Glaubensgenossen, in uud?^das^WoblmollonUnfefe Erdigen Sammlerinnen &prmiH6inr^°kLß t*rronitunfl8rai6 m Darmstadt an 39 hilfsbedürfi tnx ^flneinden und Anualren verteilt. Indem wir allen Gebern uiib Geberinnen aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank ?i^n,nhHrfiCn't?Ulh n 10 Tz *n ^*e)em ^ahre unsere (Lammlerinnen annehmen und durch Spendung reichlicher Gaben die gute "nserer evaklgelischen Kirche fördern zu wollen. Gießen, den 1. November 1910. ni/ 8ol1U,™betilanb ""