92t« 51 Zweites Blatt 160« Jahrgang Mittwoch 2. März 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Von einem Unbekannten Kleidungsstücke aus einer einem Althändler zum Teil gelingt es der Polizei, den der Kleider eines falschen cm SelterS weg ausgeführt, wurd-n ein Anzug und sonstige Wohnung geholt und alsbald bei für 10 Mk. verkauft. Hoffentlich Burschen, der sich beim Verkauf Namens bediente, zu ermitteln. Die „Giftetet Lamilienblätler" werden dem „ynAfifler* viermal wöchentlich beigelegt, das „Eteisblatt für den Kreis Sirtzrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtichaftlichen Selb fragen" erfchemen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersuätS - Buch- und Skeindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: es» 61. Redaktwn.^^112. Tel.-AdreAnzeigerGießen. " Ein Landerziehungsheim im Odenwald. Nach der vorn Oberlehrer Dr. Strecker herausgegebenen Monatsschrift „Eltern und Schule" hat das Großh. Mi- nislerium dem Oberlehrer Geheeb die Erlaubnis zur Errichtung ein-s Landerziehungsheims erteilt. Geheeb ist zu der damit übernommenen Alifgabe aufs Beste vorgebildet. Er hat Theologie, Naturwiffenschasten, Medizin, Philosophie und Pädagogik (20 Semester!) studiert und praktisch in verschiedenen Erziehungsanstalten gewirkt, u. a. die freie Schul- ge-u'.mde Wickersdorf begründet. Die neue Anstalt soll zum Bestehen der Einjährigenprüfung vorbilden, neben der geistigen Bildung die körperliche pflegen und das Prinzip der Koedu- kation in Unterricht und Erziehung durchführen. Die Land- erziehungSheime bestehen jetzt schon über ein Jahrzehnt und dürften berufen sein, ein wichtiges Glied in der Äetta moderner pädagogischer Ncformbestrebungen zu bilben/’’-*'** + Garbenteich, 1. März. Unser §>fnbccein, der vor einem Jahre gegründet wurde, kann mjt Befriedigung auf das erste Jahr seines Bestehens zurückblicken. Er zählt schon 100 Mitglieder; am letzten Sonntag hielt dec Verein eine Hauptversammlung bei Gastwirt Wehrum ab. Der seitherige Vorsitzende und der Turnwart wurden wiedergewählt und beschlosien, an dem Turnfest m Odenhausen dieses Jahr teilzunehmen. ^Burkhardsfelden, 1. März. Am Samstag abend kam es zwischen einigen Burschen, die vorher friedlich zusammen im Wirtshaus gesessen hatten, auf dem Nachhauseweg zu Streitigkeiten, die zu Tätlichkeiten ausarteten. Im Verlause der Schlägerei wurde ein Bursche mit dem Messer gestochen. Der herbeigerufene Arzt glaubte zuerst, die Lunge sei verletzt, aber am anderen Tage konnte er feststellen, daß dies Nicht der Fall war. Der Verletzte erholte sich so schnell wieder, daß er am Montag die Musterung mitmachen konnte. Der Täter, der zuerst bedroht worden sein will, hat die Tat eingestanden. -- Marburg, 1. März. Eine von hiesigen Kunst- rmtnben veranstaltete OpernVorstellung „Das Nachtlager von Granada" in den Stadtsälen konnte vor Aus Stadt und Land. Gießen. 2. März 1910. ** Die ersten Boten des Frühlings sind ein- getrosfen. Bereits Mitte Februar konnte man in diesem Jahr den Jubelruf der Lerche auf den Feldern vernehmen. Bachstelze, Weidenlaub v o g el und Hausrotschwänzchen werden bald nachfolgen. Da ist es an der Zeit, auf jene Bestimmung des neuen Reichs- vogelschutzuesetzes aufmerksam machen, wonach vom 1. März ab das Fangen, Töten, Kaufen und Verkaufen von nützlicheniSingvögeln verboten ist. Vogelfänger und Vogelhändler werden bei Uebertretungen mit Geldstrafen nicht unter 150 Mack, im Wiederholungsfälle mit Gefängnis bestraft. Die Polizeiorgane sind be- auftragt, Uebertretungen des Gesetzes unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. ** Gewerbebant Gießen. Am Dienstag abend fand im „Einhorn" die 51. Generalversammlung der Gewerbebank Gießen, E. G. m. u. $?., in Anwesenheit von etwa 80 Mitgliedern statt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Stadtv. L. Petri II., begrüßte die Erschienenen und gab bekannt, daß die Einberufung der .Generalversammlung satzungsgemäß erfolgt sei. In weiteren Ausführungen bemerkt der Vorsitzende, daß eine lvesentliche Besserung im geschäftlichen und gewerblichen Leben noch nicht eingetreten sei, trotzdem aber bei der Bank günstige Ergebnisse hinsichtlich des Mschlusses in vergangenen Jahren erzielt wurden. Ties verdankte die Bank dem ihr von feiten der Mitglieder errtgegengebrachten Vertrauen, der ersprießlichen Tätigkeit der Beamten und Angestellten, sowie der opferwilligen Mitarbeit des Aufsichtsrats. — Bei den vorgenommenen Revisionen der Bücher und Bestände der Bank wurde alles in bester Ordnung befunden. Redner stattet allen, die an dem Gedeihen der Bank mitgearöcitet, den wohlverdienten Dank ab und drückt den Wunsch aus, das; die Bank auch fernerhin segensreich wirken möge. Für das der Bank von Buch- bindermerster Häuser sen. gestiftete, schön ausgestattete Buch, in das fernerhin die Protokolle über die Generalversammlungen eingetragen w^roen socken, r.attet derVor i, ende dem Stifter besonderen Tank ab. — Ter Geschäftsbericht wurde wieder ausführlich von Direktor Loos erstattet. Redner führte aus, daß das vergangene Geschäftsjahr keineswegs als ein gutes bezeichnet roerden könne, da die vergangene Geldkrrsis, die Unsicherheit in der Politik, die neuen Steuergesetze und anderes ungünstig auf Handel, Industrie und Gewerbe gewirkt. Auch der Geldverkehr werde in hohem Maße durch Angebot und Nachfrage beeinflußt: dies zeigte das vergangene Geschäftsjahr mit seinen schwankenden Zins- und Diskontsätzen und bewies, daß die allgemeine wirtschaftliche Lage keine gesunde war. Dies komme auch in der diesjährigen Rechnung der Gewerbebanl zum Ausdruck: trotzdem der Umsatz sich um ca. 1 Million steigerte, hatte die Bank .inen kleinen Rüagang im Reingewinn zu verzeichnen, ckedner verbreitete sich eingehend über bie einzelnen Konten .es Geschäftsberichts. Bei dem Vorschußkonto nnb die Zins- ückstände um ca. 51 ■-> Tausend Mark höher gewesen wie int Vorjahr. Bei dem Wechselkonto ist eine Verminderung em- getreten: hier komme die allgemeine wirtschaftliche «-agc, insbesondere aber die Untätigkeit im Baugewerbe zum Aus- .ruck. -- Tas Kontokorrent Ä weist gegenüber dem Vorfahr ein Mchr von ca. 600000 Mk. auf, und auch das Ä'ont^ ^orrent B weist eine vermehrte Ansammlung von ca.,112000 Nark aus. Der Effettcnbestand hat sich um ca. <5 000 Mk. erhöht. Dies geschah im Interesse der Sicherheit des JN- cktuts, das eine rasche und prompte Liquidität nicht aus dem Auge lassen darf. - Tie Spareinlagen haben sich um ca. ICO 000 Mk. vermehrt, ein Beweis für das der Bank aus den breiten Schichten der Bevöllerung entgegengebrachte Ver- rauen Tirettor Loos berichtete dann eingehend über das Jnimobilienkonto, zu dessen Neueinrichtung die Bank durch Erwerbung zweier Häuser veranlaßt wurde, die ihr bei der Zwangsversteigerung zusieten, die aber eine gute Nentabili- \it sichern. — Dec Rcichsbanlsatz stellte sich im abgelaufenen Jahre auf durchschnittlich 3.92 Proz. Unter Berücksichtigung oes Umstandes, daß die Verzinsung der fremden Gelder durch die Gewerbebank etwas höher dotiert isst, sei es erklärlich, daß trotz eines erhöhten Umschlages nur ein kleinerer Reingewinn erzielt wurde. Tas Verhältnis des eigenen Vermögens der Bank zu den fremden .Kapitalien ist ein so günstiges (35 Proz.), daß die Bank auch in dieser Hinsicht mit Genugtuung auf das verflossene Geschäftsjahr zurückblicken kann und ihre wirtschaftlichen Aufgaben zu erfüllen imstande war, sie sonach auch fernerhin der weiteren Entwickelung mit Ruhe entgegensehen kann, zum Segen deÄ Gewerbestandes und der Stadt Gießen. — Jahresrechnung und Bilanz wurden genehmigt und dem Vorstande und Auf- sichtsrat damit Entlassttung erteilt. — Ueber die Verteilung des Reingewinns entwickelte sich eine längere Besprechung. Dem wiederholt und mehrfach geäußerten Wunsche, die Dividende auf 7 Prozent zu erhöhen, widersprachen Vorstand und Aufsichtsrat unter eingehender Darlegung der Gründe, aus degen von einer Erhöhung abgesehen werden müsse. Ter Anregung aus der Versammlung, ip Zukunft denjenigen Mitglichern, die viel mit der Bant arbeiten und erheblich; zur Erhöhung des Reingewinns beitragen, eine Art Rückvergütung auf bic von ihnen geleisteten Diskont- und Provisionssätze zu gewähren, nrtrb der Aufsichtsrat näher treten. Es nrirb beschlossen, den Mitgliedern ivieder, wie seit zwölf Jahren, 6y2 Proz. Dividende zu gewähren, so daß 63 326.78 Mark als Reingewinn zur Verteilung kommen. Tie satzungsgemäß ausscherdenden Mitglieder des Aussichtsrats, Stadtv. Karl Aug. Faber, Kaufmann Louis Fuhr, Geh. Justizrat Tr. Gutfleisch, Uhrmacher Otto Schmidt und Rentner Karl Wenzel, wurden wiedergewählt. — Mit dem Ausdruck des Tankes für das an der Generalversammlung betätigte Jn- tcreffe der Mitglieder und mit dem Wunsche, daß auch in Zukunft alle bestrebt sein werden, die Interessen der Bank zu fördern, schloß der Vorsitzende gegen 11 Uhr die Versammlung. ” Brand. Ein im Felde an der Marburger Straße stehender Strohschober geriet gestern nachmittag in Brand. Tie herbeigerufene Feuerwehr konnte nicht viel retten, zumal das Dach mit Dachpappe gedeckt war und so dem Feuer Nahrung bot. Soweit bis jetzt festgestellt wurde, sollen zwei sechsjährige Buben mit Streichhölzern in dem Schober gespielt und den Brand verursacht haben. •* Ein Diebstahl wurde am Samstag in einem Hause Gießener Alyeiger General-Anzeiger für Gberheffen lidj unter anderem um erhebliche Ueberschreirüngen des Amckuagcs beim Ban de s G o u v e r n e me n r s ha u ses. Diese Kosten überfdreitung wird von der Marineverwriltung unb deni^ Gouverneur Truppel, der im Aus ck>uß anmcienb ist, auf das Steigen t>es Dollarltirfes zurückgeführt. Die Angaben der Verwaltung und insbesondere eines Mgeordneten ans dem Zentrum,^über hu ausgeführten Bauten, Anlagen, Einrickftimgen — die Sommer- residen?, Kamine, Äutemovitzvegc, ein Forstgarten usw. —, ihn Art und ihre Notwendigkeit stehen sich zum leit diametral gegen, über. Ter Zentrums-Abgeordnete erklärt von einer Reihe von Leuten, lauter Sachverständigen, informiert zu sein, unter anderem ans der Hanbelstammer und. Kaufmannschaft. Es wird von .aller. Seiten das Bedauern ausgesprochen, daß fein einziges Ausschussmitglied die Verhältnisse 'm Kicrutschou aus.eigener Ausckmuung leone. Es wird die Anregung gegeben, bar ein Abgeordneter, etwa der Wortführer der Nationalliberalen in tuestr Verhandlung, auf R c i d?sko st e n hinausgc Ij t. Wenn ci sich 'dieser Mühe und Anstrengung unter $öge,JiHTbe das dem Reiche jebenfalte sehr großen Vorteil bringen. Schließlich werben bst geforderten Ausgaben genehmigt, für dieses 5)aushaltsjahr auch ein Gouvernements elretär, der vom Ausschuß beanstandet war und dessen Stelle im nächsten Jahr sortfallen soll. Das Vorgehen der Verwoltting in Sachen ber H y pvtheten- b an f ivirb für vorbildlich erstickt wie so vieles in ber Verwaltung von Ki aut schon. Tie Kolonie erhalte so Krebit, aber auch bas Mutterland Gelegenh.it zur sicheren Kopitalsaulage in den Kolonien. Tagegen lbrechen sich einzelne Redner gegen bic Vorlage auf kleine Bankanteile aus. . . Geheimer at v. Köbner verweist auf einige grimbiähhäve Neuerungen, die gewiß, auch andererseits zu verwenden seien. Tie Bodenpolitik in Tsingtau, die auf Heranziehung des Wertzuwachses bcruH, habe bic Grundlage für die Konzession gegeben. Nicht der Band sollte ein Vorteil geschaffen werden, sondern ber Kblornc ein billiger Kredit do draußen bis zu 15 Proz. Hrpochekenzmsen bezalstt werden. Temgegcnüber habe man eine gleitende ^okala eingeführt, nach der die Banken nicht mehr als Proz. über den Zinssus der Pfandbriefe für hypothekarisch' .Darlehen nehmen dürfen. Statt auf bisher 8 Proz. Mindest- bis 15 Proz. Höchst- Zinsen werden die Grundb>.sieer jetzt auf etwa 71/2 Proz. Höchst- Zinsen kommen. Auch ber Fiskus sei dabei gut gestellt, da er etwa 20 Proz. des Verdienstes ber Bank als Abgabe erhalte. Der Ausbau des Ko lo n ialr echt s - wirb von allen Seiten dringend befürwortet. Ter Marineverwaltung.wird Aner- Eemnmg ausgesprochen für ihre Bemühungen auf diesem Gebiete nnb sie wird ersucht, in ihrem Trängen nicht nachzulasseu. Es wirb oeirünldt, daß in Betin mehrere Professuren eingerichtet werben, auch für , ä-ouialwirtschaft. Auch ein Seminar fei bringend wünsclens^ert: dafür lömie vielleicht Preußen eintreten. Bei Erörterung der chinesischen Hochschule mürbe allseitig das bringende Ersuchen ausgesprochen, dafür zu sorgen, daß nicht christliche Ehmesen vom Besuch der Schule, ausgesperrt würden. Morgen: Weiterberatung. Ter Justizauss chu ß des Reichstags verhandelte bei ber fortgesetzten Beratung der Strasrechtsnovelle heute zunächst über Anträge der Sozialbemokraten unb des Zentrums, die dahin gingen, die Bettelei aus Not straflos zu halten. Tie Anträge würben namentlich mit dem Hinweis daraus bekämpft, daß die Behandlung der Bettelei ein großes soziales Problem sei, bas nickst nebenbei gelegentlich^ einer engbegrenzten Strafrechts- Novelle gelöst werben könne. Sie wurden schließlich ab gelehnt. Tarauf trat man in die Verhandlung über den Erpresser- parag! avhen. Hier laaen Anträge des Zeirttums und ber Sozialdemokraten vor, die »en Begriff ter Drohung cmengen! Wollen BEats)ttermaßen wird nach dem geltenden Recht unter Drohung bei der Erpressung die Androhung irgend ctiw Nachtens verstanden. Die Abänderurigscnrträge fassen die Drohung kasuistischer. Zu einer Abstimmung kam es noch nicht. politische Tagesschau. 6raf Pojadow-ky über die innere Aeichtpolilik. Auch dem früheren Staatsfelretär Grafen Pofadowsky ist es so erschienen, als könnte nach den letzten politijchen Ereignissen im Auslände der Anschein erweckt werden, es sei etn Mehltaben, daß es ihnen völlig fern liege, das streich,StagsMckstrecht anjutaften. Zu allen cicsen sympt-omatischen Aeußcrungmr und verschleiertcir Stimmungen Lammt noch bie bekannte Erklärung int Reichstage, daß brr König von Preußen und der beutiefe Kaiser jeden Moment imstande fein müsse, zu einem Leutnant zu sagen, ,/Nehmen Sie rehn Mamr und sckstießen Sie den Reichstag!" Wer den gesamten .'snhall der Berhairblung unb insbesondere jener Rede Vorurteils- irei und von der Hitz? politischen .famipfcö unbeemflufet liest, muß zu g e stehen, daß die Aeußeruirg nur ein Beispiel für den unbedingten Gehorsam des Soldaten gegenüber der kUlerhöchsten K ommairdogttvalt geben sollte, unb daß es eine arge Wrertrmbirng iß, in ich t Aeußerung eine .Aufforderung zum Berfassnngsbruch zu erblicken. Trotzdem ist ein s-olck) drastisches Beispiel sck on deshalb höchst gefährlich, weil .cs, wenn auch nur theoretisch, bie Möglichkeit zuläßt, daß der höchste Träger und Der- tretet von Reckt und Gesetz einen Befehl erteilen könnte, der gegen die Grunbversaisung des Teutschen Reick's verstrcßc. Tcrartige 3cuf;erungen : :egen jafeeLaug zum Gegenstand des Angriffs, ber Verdächtigung und Aufreizung gemacht zu werden und, zwar mit desto mehr Erfolg, je urteilsloser bie Menge rst, an dis inan sich wendet. Tas Teutscke Reich ist ein sehr künstlicher ganz eigenartiges politischer Ausbau, geschaffen in einer Zeit, ber selten reich an feCeutenbcn Männern unb vysersreubigem Wagemut mar .Man sollte sich aber hüten, einer einzelnen gmetzlichen Mastregel lalber, ud nenn sie sich finanziell und wirtschaftlich rechtserttgen läßt, oder aus Mißstimmung darüber, daß das Reichscagswahl- recht auck- der ickürsstcn Opposition in erheblicher Anzahl bic Tore der gefeggebenbrn Körperschaft des Reichs geöffnet hat, eine gewisse partikulare Mißstimmung gegen bie Berhaltnipo int Reich über barrot -offen heraus zu bekennen über wenigstens ncrfLänblid. genug durchblicken zu lassen. Gegensätze und wiber- fLreitenbe 3ntere|icn innerhalb des Reichs sind bereits reichlich vorhanden Ein zu starkes partikulares Selbstbe- ivußt sein ist nur geeignet die schon vorhandenen ReibutlgL- iläcken, bi;- in einem Bundesstaate aus politilchen und wirlschaft- lichen Gründen nnvermeidlickt sind. Noch zu verschärfen. Draußen im Reich finden derartige Stimmungen lebhaften! Widerhall und erschweren bie politische Arbeit per .Stellen unb Versonen, cic für den Reichsgedanken und ferne etärfung nut Äerz und Verstand cintrcten. Im Anslonbe hält man solche -LstirnMungen für einen Mehck ■au, der auf bic Reicksfreubigkeit gefallen ist, unb man fragt «ich wüt Erstaunen, in melden: Dunstkreise eine derartig pessimistische Stimmung gegenüber, einem Staatsgebilbc entliehen, konnte, das (tu, eine so gcmaltige unb allgemein beneidete Entwickelung zurück- mblicken vermag. , Auc wen zielen alle diese Belehrungen, deren )achlicher Inhalt, wie gesagt Auircffenb ist? Graf Posadowsty hat es nicht deutlich gesagl. Man hat aber den Eindruck, daß die Vorhaltungen 'leise an den Kanzler und preußischen Minister- präsidenten gerichtet seien. In der.Schiffahrtsabgabenfrage bat ia bic vreußifche Rcgieruiig unz-weifelhaft im Sinne der obigen Anregungen tatsächlich gehandelt: Graf Pofadowsky hat leider nicht ausdrücklich erklärt, ob er sich etwa gegen die Ueberstimmung im Bundesrat Hut wenden wollen. In der preußischen WahlrecktSfragc kann auch Graf Pofadowsky dem Kanzler nicht vorhalten, daß er das Reichstagswahlrecht angegriffen habe, delin Herr v. Bethmann^Hollweg hat oft genug gesagt, daß seine Bedenken gegen das demokratische Wahlrecht nur auf die Anwendung für Preußen sich bezögen. Im übrigen ist es gut, daß Graf Pofadowsky so offen erklärt tat, bie großen llebertreibungen über die Bemerkungen des aus bem Geleise geratenen Herrn v. Oldenburg könnten nur in einer urteilslosen Menge verfangen. Auf eine solche rechnen freilich gewisse „Weltblätter" für „Bildung und Kultur". Au; den Neichrtagsausschüssen. :: Berlin, 1. März. Die Beratung des Haushalts für Kiautschou im -oudgetausschuß erforderte noch bie ganze heutige Ausschuß- ■nfcung. Ter Reickszuickuß hat sich gegenüber bem vorigen Jahre -on etwa 9V» Mitlwncn auf 8Vs Millionen Derrninbert, also um 'ktma 34 Millionen Es entfpinnt sich eine sehr eingehende leb- - ■aste AuSsprack)« auf dem Gebiete der Sparsamkeit. Es handelt ’ööHig ausverkauftem Hause vor sich gehen. Für eine würdige 'Ausstattung war viel geschehen und das unter Leitung des Herrn Musiklehrers Kasten aus Gießen stehende, durch hiesige Musikfreunde verstärkte Orchester der Jägerkapelle wurde seiner Aufgabe ebenso völlig gerecht wie der wohl- cinstudierte Chor. Die Hauptrollen lagen teilweise in guten Händen. Fräulein Steindel aus Frankfurt a. M., welche als Gabriele auftrat, zeigte Gewandtheit m der Darstellung; ihr Sopran klang in allen Lagen frei und ausgeglichen und zeigte besonders in der Höhe einen schönen Wohllaut. Ebenso führte Herr Naaf aus Frankfurt den jungen Hirten Gomez ansprechend durch. Auch die anderen Mitwirkenden trugen das ihrige nach Kräften zum Gelingen der Aufführung bei. Elektrizität Petroleum GaS Anlagekosten . Verzinsung des Anlagekapitals mit 4 Proz Amortisation desselben 8 Proz. . . Reparaturen Sctmuerinaterial Kohlenbürsten Kühlwasserverbrauch für 1 cbm 25 Psg. nach den Gießener Wasserpreisen . Elektrische Energie iur die Kivstd. 20 Psg. kosten für t>nC' Gas cbm zu 13 Big. gölten für das Petroleum 1 kg zii20Pfg. Zur Bedienung ..... .__L Gesamtkosteu Alk. Hiernach kostet eine P s e r d e k r a f t st u n d e beim Elektromotor 21,90 Pig. 620.— 3100.— 2100.- 24.80 84.— 84.— 49.60 168.— 168. - 10.— 100.— 100.- 4.- 80.— 80.- 5.— —.— —. — —— 25.- 25.— 540.— —— — —- — — —- — 312.- — — 330.- —.— 25.— 90.— 90.- 658.40 877.- 859.— vorteüe öes elektrischen Lichtes für Licht- u. Nrastzwecke. . . (Schluß.) Forst in sämtlichen Gemeinden, wo Elektrizität vorhanden! ifU, hat sich die elektrische S t r a ß e n b e l c u d? t u n g , sachgemäße Anlage vorausgesetzt, bestens betvährt. Man vciwentcl in Ortschaften allgemein für die Straßenbeleuchtung die 50-, fertige Metallfcchenlampe. Die Strafenbcleuchmng wird in halb- mtb ganzträckstigc eingekeilt. Besondere Bedienung erfordert ine Beleuchtung nicht. Tas Ein- und Aussd-alten der Lampen erfolgt automatisch zu s eftgesetzt er Zeit. .Ich!. will noch einmal die Brennkosten der Petroleum- und elektrischen Beleuchtung in den verschiedenen gebräuchlichen Kerzen- stärken onsuhren. So kostet eine I6kerzige Al e t a l l s a d e n l a m p e 0,88 Psg., 25 „ v n *'37 n 32 „ i, i> 1/75 o 5 ‘J u » n 2, s> pferdiger Motor mit allem Zubehör, jedock), ausschließlich Zuleitung ca. 150 Mark', ein 1 Pf. ca. 200 Mk., ein 2pi. ca. 250 Mr, ein 3 pf. ca. 430 Ml'., ein 4 Pf. ca. 500 Ml., ein 6ps. ra. 020 Mk., ein 9 Pf. ca. 780 Mk. Ein 8 pferdig, r Elektromotor tostet betriebsfertig montier- 620 Mk., ein 6 vi P. lroimmmotor 2100 Mk., ein 6 pf. Gasmotor 2100 Mk. Eine gute Tampflokomobile kostet ungefähr 8—10 000 Mk., ein Elektromotor in gleicher Starke, fertig montiert, 2500 Mk.- chfso ungefähr den vierten Teil. Im Nachfolgenden will ich zeigen, wie sich nun die Betri e b s ko st en eines 6 PS. Elektro«, Petroleum- und Gas-Motvrs stellen, und zwar habe ich eine Betriebszeit von 200 Tagen und tägliche Benntzungszeit von 5 Stunden zugrunde gelegt. In der Praxis lat iich gezagt, daß in Kleinbetrieben der Kraftbedarf, großen Säorautung.n untermaricn ist. Ich habe deshalb nur die Hälfte der BoUeistung der Photorcu in Rechnung gezogen. „ Petroteninmotor 29,23 , „ Gasmotor 28,63 „ Nicht nur im Klcingcw-erbebetrieb hat sich der Elektromotor überraschend eingebürgert,' > mdern auch in der Landwir tschaft hat er sich gut ei ».geführt. Denken Sie sich z. B. ein* große Dam'pslosomobile. Eh cic diese auf das Feld geschafft Haien, treiben Sie £—4 Pferde ab, dann müssen die Köhlen Uidafft werten, und ist dann endlich alles da, dann muß an- gclLi’ t werben, ein Mann muß 'dauernd die Heizung bedienen, und er. muß auch Wasser zum Sp iien des Kessels angefahren werden. Wenn nun dieser Betrieb tatsäcko'.ich snnltionicrt, sa behaupte ich, daß diese Dampflokomobile den Treschkasten gar nicht v. lllomm-en ausnützt: das hat seinen Grulnd in der schwaick keuden Umdrehungszahl. Würde die Lokomobile gleichmäßig wie der Elektromotor arbeiten, so würde man 10—15 Prozent in der g'lest". .m Zeit aus diesem Treschlasten mehr heraus 'bekommen. Außerdem liefert der Elektromotor infolge der gleichmäßigen Tourenzahl ein bedeutend marktfähigeres Getreide. Aber nicht nur für den Großdrefchbetricb hat die Eleltrizität so wesentliche Vorteile, sondern hauptsächlich kann man sie auch für den Mein,- orefck,betrieb und für die kleinen Arbeiten der Landwirtschaft ausnützen. Ich habe während meiner Praxis in landwirtsch. Betrieben verschiedene Versuche gemacht, und zwar hatten wir z. B. einen zweipstrdigen Motor mit einer kleinen Dreschmaschine verbunden. Es wurden 60 Zentner Hafer in 9 Slimben ausgedroschen und dazu wurden 1,60 Mk. an Strom verbraucht. Um diese Arbeit mit dem Göbel zu leisten, mußten zwei Pferde den ganzen Tag tüchtig arbeiten, und da haben Sie 3—4 Pferde unter Umständen abgetrieben, dazu kommt noch der Lohn für einen Mann zum Antreiben der Pferde. Außerdem sind Sie stets von der Witterung abhängig, was bei dem Elektromotor nicht der Fall ist. Auch abends beim Licht kann man mit dem Elektromotor weiter arbeiten, und dadurch ist es möglich, das Getreide im Herbst, wo es am besten bezahlt wird, möglichst schnell auszudreschen. Auch insofern bietet die Elektrizität einen wesentlichen Vorteil: Wenn durch Gewitter oder sonstige Witterungseinflüsse die Feldarbeiten plötzlich gestört werden, dann muß brinnen Arbeit gesucht werden. Ein rationelles Arbeiten für den Tag ist da inidit mehr gut möglich. Haben Sie. Elektrizität, dann können Sie Ihre Dresckmasckine anstellen, Häcksel schneiden oder sonstige Ver- ricktungen vornehmen. Weiter wurde ein 25 pferdiger Elektromotor an eine Breitbreschnvaschine angejchlossen, eine ganz moderne Maschine mit Strohpresse, Setbstbinder und Um leger. Es wurden in 6 Stunden 290 Zentner Gerste ausgedroschen. Sie sehen and: hier die Mehrleistungen der elektrischen Anlage gegenüber dem Dampfbetriebe. An Strom in’itrbe: für 13 Ml. verbraucht. Nun darf mau nicht sagen, an Kohlen hätten wir nicht so viel ver- brauckt, an Köhlen hätten wir nur 7—9 Mk. verbraucht. Die Rccknnng ist falsch. Sie müssen bedenken, daß die Kosten für die Bedienung und für bie H ravschatfen von Wasser gespart werden. Man nrjj’: ferner berück,ick stg'en, laß der Motor immer betriebs fertig ist, nnt das man Weiter bedeutend an Amortisation Und! Verzinsung des 'Anlagekapitals spart. Ein elektrisch getriebenes Butterfaß, das zirka 4,5 PS. erfordert, bearbeitet z. B. 400 Hektoliter Rahm in der Stunde, d. h. das Buttern von 400 Hl. Rahm lostet zirka 60 Pfg. und geht in der kurzen Zeit von einer Stunde vor sich. Eine Knetmaschine, die mit zirka 0,3PS. betrieben wurde, knetete in der Stunde zirka 150 KZ. = 3 Zentner' Butter und verbrauchte sür 6 Pfennig Strom. Eine Häcksel- sch n e i d m as ch ine, welche von einem 2PS. Motor angctriebeu nurte und mit zwei Messern arbeitete, leistete in der Stunde 300 Kg. = 6 Zentner Pferde- und 600 Kg. Rindaxhäcksal — 12 Zentner Häcksel. An Strom wurde' sür 30 Pfennig verbraucht. Ich will nicht verfehlen, itvch zu bemerken, daß man die Elektrizität noch zu den verschiedensten Verwendungsarten heranzieht. So kann man elektrisch heizen, kochen, braten, backen, B r o n n s ch e r e n a n W ä r nt e it, Zigarr L u anzünden usw. 9cmt wird häufig die Ansicht vertreten, daß die Heizung inittels Elektrizität zwei- bis dreimal so viel kostet als die Heizung mittels! Kohlen öder Petroleum. Eine große .Anzahl von Elektrizitäts- irerfe.n gibt heute elektrische Energie für Kock- und Heizzwecke zu ckölchen Preisen ab, welche es ermöglichen, mit den Petroleum- und .Gasckch^apparaten zu konkurrieren. Die elektrische Rauin- heizung stellt sich teurer als die Gasheizung, jedock, wird die elektrische dem Petrvleumofen stets vorgezogen. Denen, die zur Arbeit gelten, bietet die elektrische Kock- cinrichtnng einen großen Vorteil dadurch, das; sie sich das Frühstück, wie Kaffee, Milck'. usw. in kurzer Zeit selbst znbereiten können. 8. V. tostet 1 Liter Wasser bis 100 Grad zu erhitzen 2,3 Pfg. bei einem Grundpreise von 20 Pfg. für die Kilowattstunde. Bei 10 Pfg. nur 1,15 Pfg. Eine Stunde zu bügeln, ohne Unter- breck nug, 'kostet 7,2 Pfg. Die §lektrisck:n Bügeleisen haben sich in den letzten zwei Jahren ganz erheblich verbreitet. Seiler möchte ich nicht unerwähnt lassen die Verwertduirg der Elektrizität bei der Wasserversorgung für Gemeinde, unb- Gehöfte. In der Nahe .des Brumrens ist eine elektrische Pumpe angebracht, von der geht das Wasser in einen Hochbehälter und sammelt sich hier. Don da geht die Wasserleitung nach den einzelnen Straßen, Räumeit, m den Hof, auch zur Selbsttränke in ben Stallungen. Entnimmt man Wasser aus der Leitung, unb laut der Wasserspiegel bis zur Tiefenmarke, so wird, sobald die Tiefcmmarke erreicht ist, der elektrische Strom ganz selbsttätig' e mgcschaltet, und die Pumpe int Brunnen fängt an zu arbeitet! und füllt das Bassin: sobald das Wasser nun bis zu einer be- ftünntten Höhenmarke im Bassin angekomwen ist, schaltet sich der elektrische Strom von selber wieder aus und die Pumpe stellt ihre Tätigkeit ein. Sie haben auf diese Weise eine automatische Wasserleitung, Wie Sie sich dieselbe nicht besser wünschen köfrnen. Auch das ist noch nicht alles!, man W sogar jetzt schon den elektrischen PfluZ mehrfach eingeführt, allerdings hat man bislang nur 5—6 schange Pflüge verwenden können, neuerdings hat man sich auch mit der Anschließung von 2—3 scharigen Pflügen beschäftigt, mit Pflügen, welche auch der kleinere und mittlere Besitzer sich anschaffen und benutzen kann. Neuerdings ist man auf ein ganz neues Gebiet aufmerksam gemackt worden, nämlick" daß das Wachstunt einer Pflanze beeinflußt wird durch Elektrizität. Bian hat über die Felder Drahtnetze gespannt und diese Netze, mit elektrischen^ Stromleitungen trerbunben. Man hat das Nc^tz so,hoch gelegt, daß man mit einem Gmtewagen bequent darunter wegfahren kann. Man hat gefunden, daß. diese Felder 10—50 Prozeirt an Körnerertrag mehr ergeben, als die anderen Felder, und das Korn ist bedeutend nährstofshaltiger. Bei Zlickerrübeil hat man einen Mehrertrag bis zu 100 Prozent erzielt. Der Zuckergehalt dieser Räben ioar bedeutend höher, als bei den daneben liegenden nornurl bebauten Feldern. Wir sehen, das sind Perspektiven, die die Verwendmtg der Elektrizität unerläßlich machen. handel. •• Konkurse in Hessen. lieber das Vermögen des Johann Friedrich T r a u t rv e i n, Staufmann in Darmstadt, Inhaber der Firma Peters & Trautwein, Holz- und Kohlen» Handlung in Darmstadt, wurde am 22. Febr. daL Konkilvs- verfahren crofinct, da der Gemeinschuldner seil 17. Februar 1910 seine Zahlungen eingestellt hat. Gerichtsvollzieher i. P. E a r n i e r wurde znnt Konkursverwalter ernannt. »Koitkursforderungen sind bis zum 14. März bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden. — lieber das Vermögen deS Kaufmannes David Heinrich Ierz, Inhaber der Firma H. I. Jerz, Handlung in Bo den heim, wilfde am 23. Febr. das Konkursverfahren eröffnet Rechlsamvalt Tr. Lotz in Mainz wurde znm Slonkursverwaller ernannt. Kon- fur5forbcru:igen sind bis zum 25. Platz bei dem Amtsgericht Mainz auzumelden. — lieber das Vermögen des Slaufmaunes Fntz F l e ck e ii st e i n, Inhaber der Firma C. L. Fleckensteiu, Tapeten- baudluug in Mainz, wurde am 26. Febr. das Konkursverfahren eröffnet." Rechtsanwalt Dr. Maas in Mainz wurde zum Konkurs- Verwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis ginn 30. Marz bei dem Amtsgericht Plainz anzuineldeu. — Uebcv das Vermögen des Weißbindermeislers Friedrich Diehl in D a r m st a d t wurde am 26. Februar das Konkursverfahren eröffnet, da der ©einem» schulduer zahkimgsuii'ähig ist und die Konkurseröffnung beantragt hat. Gerichtsvollzieher i. P. Reiw stern in Darmstadl wurde zum Konkursverwalter ernannt Konkursfordermigen sind bis zmn 3. Avril bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden. — Gedern, 1. März. Wie im ganzen Dogelsöerg, so smb auch hier die Preise für Brennholz bedeutcnb znrück-. gegangen, was wohl in erster Linie dem gelinden Winter zuzuschreiben sein dürste. Bei der gestern hier abgehaltenen Brenn- l-olzversteigerung in den FürstlichEtolberg-Wernigerodischen Wal- düngen wurden nachstehende Durchichckittspve'öL. pro Raummeter ci'zielt: Bnchenscheit 1. Klasse 6,21 Mk., Buchenscheit 2. Klass« 4,22 Mk., Buchenstammknüppsk 3,96 Mk., Bnchenastreiser 0,58 Mk. Nfetcorologische Beobachtungen der Station Siehe». I I i , höchste Temveratur am 28. Februar bis 1. März — 4- 4.3 0 c. Niedrigste , , 28. „ ■ L p = + 1,3 "C. März 1910 Barometer , auf 0° 1 reduziert ' Tempeiatur der Liift Absolute j Feuchtlgkeu > Relative i Feuchtigkeit ! Windrichtung Windstärke (ßrib t>n *Bei lölhung in gehn «I Oer sichib. Himmelsfl. Weller 1 2’J 749,3 4,3 5.6 90 8 2 10 Regen 1. 9JO 752,5 3,5 5 7 97 8 2 10 2.| 716 755,6 — 0,1 4,5 98 N 2 10 Nebel Olieoerschlaq: — 4,1 mm. ICursbericSo^e des Giessener Anzeigers, mitoeteilt von der Bank für Handel und Indnstv Frankfurter Börse, 3!,'27n Reichsanleihe .a. . ^3-90 3°/‘ do. , 84,85 3'/,°/o Konsols . . . i. ^3.85 3% do. ... 84.85 3*/ "! Hessen . .. .5z. 92-95 3' V'|,* Oberhessen . . 93 00 4"/0 Oestcrr. Goldrente . 100.30 4*/s0/n Oestcrr. Silberrente: 99.50 4°;' Ungrar. Goldrente ... 95.95 4° 0 Italien. Rente . . ... —-— 3"/„ Portugiesen Serie I . 65.30 3°:,, Portugiesen „ III - 66.25 41rass. Staatsaul. 1905 100.10 4‘/?°/o Japan. Staatsanleihe 98.30 4°/ö Conv.Tiirken von 1903 94.80 Türkeulose 177.00 4"/„ Griech. Monopol-Ant.. 47.80 4".n äussere Argentinier /v 91.90 Mexikaner . . . 69.10 r. z0/t> Chiuesen . . . . 100.00 Aktion: Bochum Guss . -•* Eisenbahn 112.20 Gotthardbahn . . . . . — Lombard. Eisenbahn . . 23.10 Oesterr. Staatsoahu . . . 161.30 Prince - Henri - Eisenbahn ■■. 132. utS m Wißmar öffentlich auf 9 Jahre vom 1. 4. 1910 verpachtet. Auskunft über daü Revier erteilt Förster Lukas, über die Bedingungen, die vom 5. März er. ab 14 Tage lang zu jedermanns Einsicht offen liegen, der Unterzeichnete. Submission. Für die Großh. medizinischen- und Frauenkliniken in Gießen sollen für das Rechnungsjahr 1910 aufdem öffentlichen Submissionsweg vergeben werden: a) die Lieferung des Bedarfs an Maschinenkohlen, Ruß- tphlen, zirka 50 Rm. Tannenschcitholz, ' b) die Lieferung von Backwaren, Zwieback, Fleischwaren, Spezereiwaren und Verbrauchsqegenständen, Kaffee, Sutter und Eier, Milch, Bier. Schreibmaterialien, Maschinenöl und Putzwolle, Bürstenwaren, Scheuertücher, Seife und Soda, LiS, Porzellanivaren, c) das Reinigen deS Küchenherdes und der Oesen, die Abgabe von Knocyen, leeren Flaschen und Lumpen, Gespül und leeren Oelfäffern, d) Transport der Wäsche. Die Bedingungen können auf dem Verwaltungsburean der medizinischen- und Frauenkliniken, Klinikstraße Nr. 32, an den Wochentagen, nachmittags von 2—4 Uhr, eingesehen werden. Offerten auf Lieferung von Kohlen und Holz sind ver- fchlosien mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Er- vffnungstermin Samstag den 5. März 1910, nachmittags 4 Uhr, bezüglich der übrigen unter b, c und d aufgeführten Positionen sind die Offerten bis zum Eröffnnngstermin Samstag den 12. Mürz 1910, nachmittags 4 Uhr, einzureichen. BI8/> Proben der unter b 2, 4, 5, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 15 bezeichneten Gegenständen sind den Angeboten beizufügen. Zuschlag erfolgt bis zum 26. März 1910. Gießen, den 23. Februar 1910. Großh. Verwaltungsdirektton der medizinischen- u. Frauenkliniken Voit. Bekanntmachung. Friedrich Koch vön Obbornhofen m wegen Geistesschwäche, Verschwendung und Trunksucht entmündigt worden. Hungen, den 15. Februar 1910. (L-/g Großherzogliches Amtsgericht.__________________ Holzversteigerung. DicnStaa den 8. d. Mts. werden aus den Domamalwald- ^istrikten RcuiiofSheege und Reuerbeegwald uc-ntcigcrt: Sckeit-r, Rm. 5D Buche, 4 Eicke. Knüppel, Rm.: 5o Buche, 21 Eiche, 2 "chl" Reisig, Rm.: 226 Buche, ITOliittic; stocke, Rm.: 83 ®U*uiammcä 10 Uhr auf der Kreisstraße Wü^c rob—9Zemlinibvlmin in der tllähe beo listanzgartens. Das.Holz in de n Distrikt Reuhofsheege wird tcilwcne vorgeze.igr, alles übrige roirb unüorncAeint üerrteioett. Die Nummern destm Dntrikt Neu- hossheege ;ur Versteigerung kommenden Buchenholzes und blau "nlCr$i?C5otioetfteroenmn vom 25. »et.ru« L 3S. ift nenchmi„L Die Abfuhrickeine können von Dienstag den b. b. IHte. an bet den Zahlstellen in Cmvsang genommen werden. Neberwcifung und erster Atstuhrtag am 10. b. MtS. R?. Gienen, den 1. Marz 1910. . a . ,b '3 Grohberzogliche Obenörsterct Wteseck. W e i g a n d. Kultivatoren Wendepflüge eiserne Pflüge Eggen aller Art Milclizentrilugen Jauchepumpen etc. kaufen Sie vorteilhaft bei J. B. Häuser, 1202] Neustadt 56 42. Nadelholz: 8 Stämme 1,85 Fm., B’/a Tistr. Sankartsbcrg 5 264 St. Fichte-Släm. v. 50,59 Fm. Stangen 1. Kl. und Eis; b) Seifen-, Bürsten-, Porzellan- und Glaswaren und Schreibmaterialien; o) ca. 7 500 Zentner Hüttenkoks „ 400 „ Nußkohlen; 2. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, Küchenabfällen Rm. Eichen- u.Buchen-5?nüpp. J« M. Kcbulbof 120] Televhon 119. PrompterBersmrd nach auswärts | - 9,81 Fm. _ 2. Bucken aus verschiedenen .vorttroarteten: Vo5 4: 108 2tü(f (40-49) - 11/46 Fm., 28 Stück (50-a9) 43,38 Fm.. 5 Stück (60 und mehr) = 9,79 Fm. 3. Fichten .Windfallholz aus d. Forstwa^et Gontersha^en. ge^ ä 154 Stück (unter 20» - 40,o4 Fm., .46 Stuck (20^-24) - - 22,68 Fm, 20 Stück (25-29) - 224)4 Fm, 11 Stuck Sämtliche^oä ist' ohne Rinde gemessen. Nähere Auskunft und Stammholzaus.mgc burdi die unterzeichnete Stelle. yic die Anerkennung der ^ubmtsuonsbedtngungen ent- baltenden, als so (die äutzerlidi kcnntltchen Offerten bitten nur bi« zum Croffnnngsteruuu derselben Montag den 14. März, vormittags 11 Uhr, Dienstag den 8. März d. Js , Donnttt. 10 Uhr, auf hiesigem Rathaus aus Distr. Gaulskops 127 St. Fichte-Släm. v. 32,94 Im. 55 „ „ Stangen 1. Kl. 30 „ „ „ 2. „ Distr. Mobrswald 38b 90 St. Etchen-Stäm. v.57,95Fm, Distrikt Fijhnnuer 28b 29 St. (Lichen-Stäm. v. 7,i>8 Fm. Diitr. Springcrhcck 37b 57 St. Eichen Stäm. v. 16,74 Fm. 42 „ Fichte-Stangen 1. Kl. 36 7 _ 2. Kl. Distrikt Altcnwald 31a 8 (Lrlenitämme von 2,40 Fm. Distrikt Ziegcnloch 34 9 Eichen u. Buchen-Slämmc v. 5,08 Fm. Cleeberg, den 25. Febr. 1910. C*/3) Keil, Bürgermeister. „Warm zu em mehlen ist der Gebrauch von .iuckcr'S Patent Medizinal-Seise bei Rauhigkeit und Schuppungen der Haut, bei leichter FhrhthhosiS, ganz besond. bei Unreinheiteuders, wenn Mtt- cffcr und deren Folgczuständc, Pickel, 51nötchen, Pusteln usw. daS bekannte, unschöne Gesichtsbild Hervorrufen." Das ist das Urteil deS Dr. mcd. W. über Zucker's Patent-Medizinal-Teise, ä Stck. 50 Pf. (15°/oifl) u. 1.50 M. (350/i,tg, stärkste Form). Dazugeh. Zucker Cremc 75 Pfg. u. 2 M., ferner .'iucko°^-Tcisclinild)50Pf.u.l2i0M. Fit der Univcrsitäts-, Cngcl- u. Hirsch Apotheke, bei 2lug. 9koll, C. Seibel und W. Kilbinger. Nntzholz-Versteigernng in der «rosih. Hess. Lberförsterci Feldkrückcn. Versteigert tverden Mittwoch den 9. März 1910 in dem Gasthaus „zum Posthänschen" tu Schotten auS den Wmterfallungen in unserem Domanialtvald' . n ~... «(die : 1 Stamm 3.1,24 Fm, 1 desgl. 4. Kl., 0M Fm, 2 Stamme Ahorn: 1 Stamm 3. Kl, 1,01 Fm., 25 bjeöfll. 4. Kl, 11^ Fm, 30 (Stämme 5. Kl, 10,61 Fm, 13 ^stamme 6. Kl, 3,<2 Fm. Buche 1 Stämme 3. Kl, 1,39 Fm, 29 desgl. 4. Kl, 19,61 Fm. Sichre : 8 Stämme 2. Kl, 16,75 Fm, 2W Stämme 3. Kl, 393,27 Fm., 142 Stämme 4. Kl, 345,50 Fm, )28 Stamme 5a Kl, 65,15 Fm, 53 Stämme 5b Kl, 14,64 Fm, 56 Derb- Mten-Lattenholz: A» Äm. Rnndscheiter 1. Kl, 42 „be|gl. 2. Kl , 278,5 Rm. Knüvvel über 10 cm Zopf, 28,o Rm. desgl. 6-9 cm 3oui, 96 Rm. 2. Kl, 433,9 Rm. desgl. umorttert. Zusammenkunft llr, Uhr vormittags. Aufmaßlistcn aut Wunsch kostenlos durch die Unterzeichnete. Auskunft erteilen: Gr. Förster R eeg-Vetershatnerhot b. Ulrichstein, (tovitiuartaipiraut X1 üngel Betzenrod. bei Rotten, ivoritroarb afpirant Jung Feldkr itfen bei Ulrichstein, Gr.Forstwarl Tröller- Nudiugshatn bei Schotten. Schotten, 23. .vebrnar 1910. Großh. Obcrsörsterel Feldkrucken. Holzverfteigerung. L 4. März 1910, nachmittags von 1 Uhr ab bei Gastwirt Kreiling, Odenhausen, aus dem Gemeinde- Walde Ovenhausen, Distr.: Vorderwald, Stoßlopr, Sackbändel und Heckenberg, pichen: -4 Stämme 3. Kl. 1,91 Fm., 3 Rm. Schichtnutzholz. 6 Rm. Knüppel, 10 Rm. Reiser. Buchen: 177 Rm. Scheit, 208 Rm. Knüppel, 990 Rm. Reiser. Nadelholz: 80 Stangen 3., 150 4., 2240 5., 370 6. Kl. Veichholz: 2 Nm. Knüppel, 10 Rm. Rester. 2. Samstag, 5. März 1910, vormittags von 10 Uhr ab bei Gastwirtin Witwe Wetsbrod, Salzböden, auS dem Gemeindewald Salzböden, Distr.: 1 Rheinbach, 11 Hardt, 14 Schottenholz und Totalität. (L'tchen: 52 Stämme 3. und 4. Kl. 46,18 Fm., 2 Rm. Schichtnutzholz (2 Mtr. lang), 8 Rm. Scheit, 12 Rm. Knüppel, 270 Rm. Reiser. Buchen: 11 Stämme 3. Kl. 7,05 Fm., 413 Rm. Scheit, 225 Rm. Knüppel, 2 Rm. Scheit und Knüppel, 94 Rm. Stockholz, 1237 Rm. Reiser. 21 Stangen 1. bis Krofdorf, den »os 3:'3-2S 'Stück (40-49) - 28,-16 Fm., 6 Stück .. Fichten-Knüppel 2500 „ Buchen-Wellen Zusammenkunft anOrtu.Stelle. Waaren- ................ MW UM •Backpulver Puddinqpnlvec vv. Palme u Mandel JVen eingerichtet Grosses Atelier B"/, Kaufhaus für Wäsche und Braut-Ausstattungen Dr. DIEHL B F ö 1237 STIEFEL in und außer dem Hause. bei 1156 Kocheier Alleinverkauf: L. Bernhardt das Ffd. nur Fig Telephon 435 Schulstrasse 10. G Gleichzeitig empfehle ich 1 Konfirmanden - Stiefel mit und ohne Lackkappe von 6.50 Mark an. Lieh i. Hessen. [D27, Blockstrasse 7 Fernsprecher 236 759 Musterkarten auf Wunsch sofort zu Diensten. Pfund 22 Pfg. i. Schnitt Tefeplwn 62 Giessen Alicesirake 2 empfiehlt 736 tede Kaufhaus Gebr. Berdux Bahnhofstr. 27 Fernsprecher 231 a- RdbMiirkcll her $a6ntt»6nro=!Btrtimgmtg. 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