Erstes Blatt 160* Jahrgang ^rst°S Blatt L««. Jahrgang Dienstag L«.Oktober 1»tv dcbrint täglich, außer O JK *XCT ?ie TnnrtnumniM- h i a & j im« » V 1 • I I u. Land- und ^Gerichts- oonnittags 9 Uhr. RotaNonrdnick und Verlag der Srührschen Univ.-Vuch- und Steindnickerei H. Lange. Redattlon, Expedition und Druckerei: Schulstraht 1. faal": E. Heß; für den Lin Schritt Englands zur Austeilung Persiens. £ London, 17. Ott. Heber die Vorgeschichte der Anleihe, die einer uen Meldung aus Teheran zufolge die britische Regie- ing der persischen nunmehr aufzwingen zu wollen yemt, verrät em Telegramm der „Times" aus der persi- M Hauptstadt einige interessante Puntte. Der Korre- ondent sagt, die britische Regierung habe der persischen ne 9iote über denZustandderStraßen im Süden es Reiches zugestellt. In der 91ote seien die sehr well- heirden Schritte näher bezeichnet, die Großbritannien zu iternehmen sich gezwungen sehen würde, wenn gewisse lentualitäten eintreten sollten. Sie würden das Ende r Politik der Zurückhaltung von einer Intervention beuten, und in diesem Fall würde Rußland im Norden s gleiche tun. Mit anderen Worten, entweder müsse -Tfien die Anleihe annehmen, oder aber das Reich werde werzüglich geteilt werdeu Großbritannien ziehe „natür- h" die erstgenannte Politik vor, werde aber unter allen nstäuden ün Einverständnis mit Rußland handeln. Rach hier vorliegenden Meldungen aus Konstantinopel ll die Pforte in Petersburg eine Erklärung für . e Anwesenheit russischer Truppen auf per - schem Gebiet verlangt haben. Die türkische Presse vrt aus, daß die Türkei ein besonderes Interesse daran be, einen starken und unabhängigen Nachbar haben und daß sie daher alles tun werde, um eine llstandige Reorganisation Persiens zu ermöglichen. Die esigen Blätter bemerken dazu, daß solche Redensarten nso verständlicher seien, als auck türkische Truppen sich >ch immer auf persischem Gebiet oefänden, und die Pforte ch ihr bestes getan habe, um die Regelung der Grenzfragen vereiteln. Teheran, 17. Okt. Wie Reuter meldet, erklärt eine 91ote c englischen Regierung über Persien, England würde, falls icrhalb dreier Atonale die Ordnung in Südpersien nicht ederhergestellt werde, gezwungen fein, bestimmte aßnahmen zur Einsetzung einer Lokalgewalt it er dem Kommando englisch-indischer D f fier e z u treffen. Die Kosten würden durch Zuschlag aus die 'He im persischen Golfe gedeckt ioerden. Sollte sich die Aus- »ung einheimischer Trupoen als unmöglich Herausstellen, so iiöen,juie man annimmt, indische Truppen einrücken. Ein der- iijer Schritt wird den Persern wahrscheinlich als erster Schritt r Austeilung des Landes erscheinen und unzweifelhaft weit- chcnde Folgen nach sich ziehen. Vas Kabinett venizelos. Seitdem die allen Personenparteien eines Theotokis, -allys, Mavromichalis und Zaimis bei den Wahlen zur iechischen 9äUäonalversammlung Ende August adgewllt- lüftet hatten, befindet sich das Königreich der Hellenen einer recht Übeln Lage. Denn die damalige Wahibewe- rng hat in dem ttetischen Politiker und Staatschef Veni- l o s einen Mann an die politische Oberfläche getrieben, m ganz von selbst die Regierung Griechenlands zufallen ußte, wenn nicht auf der einen Selle die Türkei sich gen einen Ministerpräsidenten Venizelos wendete, und auf r anderen Seite auch König Georg alle Veranlassung tte, die politische Macht eines Mannes nicht noch äugen- Der (8. Oktober in Chateaudun. Cs waren leuchtende Herbsttage, so schön wie heute, da iten an der Loire vor 40 Jahren. Wir hatten, die 22. llanterie-Division und das 1. bayerische Korps, unter thrung des Generals v. d. Tann am 11. Oktober in einem iß en Treffen die Tore der Stadt Orleans geöffnet, dort n paar Tage geruht und befanden uns am 17. Ottober icber auf dem Rückmärsche nach Paris. So glaubten ir wenigstens. Die Bayern blieben in Orleans, um das ordringen der neugebildeten feindlichen Loirearmee auch rner aufzuhalten. Im Vorbeigehen sollten wir nur Mobilgarden, die e Stadt Chateaudun am Loir besetzt hielten, kräftig zur eite stoßen, damit sie unsere Einschließungstruppen vor aris nicht weiter belästigten. Unser Weg führte uns über das Gefechtsseld am 11. Ok- ber. 9llrch der Straße erhoben sich die Grabhügel unserer ef al (eiten. Holzkreuze aus Weinbergspsählen zusammen- chestet, Seitengewehre, deren Griffe auch ein Kreuz bilden, -müllten sie. Die Soldaten in der Marschkolonne riefen ch zu: da liegt der und der und jener. Hatte der An- ick der frischen Gräber so auf die Gemüter gewirtt? lumm zog nun die Marschkolonne ihre Straße, kein Scherzort, kein Gesang wurde laut! Wir wußten, wie verblltert die Bauern in dieser frucht- iren Landschaft der Beauce waren, wie fanatisch sie uns rßten. Obwohl sie schon sehr unter dem Kriege gelitten itten — vom Frieden wollten sie nichts hören. Krieg s aufs Messer forderten sie Wir glaubten selbst damals icfyt an den Frieden oder nur an Waffenstillstand in ab» hbarer Zeit. Die Gräber lagen schon weit hinter uns. Da zeigte sich 4 den Feldern em frieolicheres Bild. Zahlreiche Bauern areit beschäftigt, Weizen zu säen. Pflüge und Eggen in ewegung. Der Säemann streute aus dem umgehungten einentuch die goldgelben Körner auf den braunen auf- : loderten Grund. Ich ritt von meiner Kompagnie weg der oen Straßengraben, cus Sachverständiger mußte ia) -ir das genauer ansehen, ich fühlte mich ganz in meiner aiigl.it, aus der mrcl) der KriegSrus herausgerissen hatte. 3eiui diese Leute säen, dachte ich, dann hoffen sie doch auch fällig durch eine Amtsstellung zu stärken, der für Griechenland wegen seiner Haltung in der Kretafrage eine äußere Gefahr und wegen seines recht zweideutigen Benehmens bei Auslegung des Charakters der Nationalversammlung als revidierende oder konstituierende Kammer eine innere Gefahr bedeuten muß. 9hm ist Venizelos doch mit der Kabinettsbildung betraut worden, und er hat sie, wie heute gemeldet, zu übernehmen sich bereit erklärt. Das Kabinett Dragumis war nach dem Zusammen- trllt der Nationalversammlung nicht mehr lebensfähig, well es, wenn man auck) die Frage noch dem Charakter der Nallonalversammlung völlig ausscksted, an den neuen Parteibildungen nicht den nötigen Rückhalt faitb. Theotokis zu berufen, schien deshalb nicht angängig, well gegen triefen eine Anklage wegen „Vaterlandsverrat" droht, den er dadurch begangen haben soll, daß er im März dieses Jahres ein Vertaufsanaebot der Jnngtürlen bezüglich Kretas an Griecl-enland ablehnte. Rh allys befürwortete ein aus Revisionisten und Unabhängigen unter Heranziehung einiger Nichtparlamentarier gebildetes Geschästsministerium, eine Art Verlegenheitskonvent, dem die ganze Stimmung in Griechenland, die auf Entscheidung drangt, abhold ist, und 9Ravromichalis, sowie Zaimis kommen, da ihnen jeder größere Rückhalt in der 9h)tu)nif[oerjamm(ung fehlt, schwerlich in Betracht, mag auch König Georg in den letzten Tagen eifrig mit ihnen verhandelt haben. Athen, 17. Okt. Bei einer Unterredung mit dem König erklärte Venizelos, er werde das Kabinett bilden und die Liste unverzüglich vorlegen. London, 17. Okt. Trotz der von Kopenhagen veröffentlichten Dementis erhalten sich hier die Gerüchte von der an- getüich bevorstehenden Abdankung des Königs voin Griechenland. Der Ausstand und die anarchistische Bewegung in Frankreich. O Paris, 17. Okt. Dank den Bemühungen des Bautenmmisters Millr- rand, der unausgesetzt mit den Eisenbahn-Gesellschaften verhandelt, wachsen die Aussichten auf eine Verständigung zwischen diesen und ihren Angestellten von Stunde zu Stunde. Die Eisenoahn-Gesellschasten ihrersells haben sich nunmehr bereit erklärt, mit den Vertretern ihrer Bediensteten die Verhandlungen wieder aufzunehmen, so daß allem Anscheine nach ein Schiedsspruch den Frieden im Eisenbahnbetriebe wiederherstellen wird. Gerade diese friedliche Wendung macht aber jenen revolutionären und anarchistischen Elementen einen Strich durch die Rechnung, denen es zur allgemeinen Verblüffung der Leiter der Berufsverbände der Eisenbahnangestellten gelungen war, über ihre Köpfe hinweg den Ausstand gewissermaßen vom Zaune zu brechen. Die Anarchisten haben aber darum den Kamps nicht ausgegeben, sondern führen ihn nur desto energischer, rücksichtsloser fort und greifen bereits zu der ultima rat io, dem Dynamit. Die Gehellnpolizei spürt alle Schlupfwinkel der Dynamithelden und ihrer Ratgeber auf und hofft in kurzer Zeit all diesen Getmlltmenschen das Handwerk legen zu tönnen. Nach der Redaktion der „Guerre Sociale" erhielt nunmehr auch die des „Libertaire" den Besuch der Polizei, die dort anscheinend ganz interessante Dokumente und Winke ausfindig gemacht hat. Das beunruhigende Zunehmen der in Paris und Umgebung entdeckten Bomben wird verschiedentlich so erklärt, daß die Anarchisten sich gegenwärtig nicht mehr sicher fühlen und deshalb eifrigst zu ernten und voll froher Zuversicht, daß es auch wieder Frieden werden würde, schloß ich mich per Kompagnie wieder an. Zweifellos hatte dies friedliche Treiben auch Eindruck auf unsere Mannschaften gemacht. In kurzem erschallten wieder frohe Heimat- und Kriegstieder auf und ab in der Marschkolonne. Wir quartierten in St. Sigismond an der Straße Orleans-Chateaudun. Zahlreiches Hühnervieh mußte an diesem Abend sein Leben lassen. Anderes Fleisch hatten diese Leute in der fruchtbaren Gegend nicht vorrätig. Der französische Bauern-- und Mittelstand auf dem platten Lande ist außerordenllllh genügsam. Dünner Landwein, Brot, Käse, Salat, Milchsnppen bilden die Hauptnahrung. Kaffee gilt als Luxusartikel. Uns genügte das nicht. Wir sehnten uns nach Würsten, Schinken und Speck. Diese herrlichen Dinge fehlten aber hier ganz und gar, die Rauch sänge waren leer. Am frühen Morgen des 18. Oktober trafen die Regimenter wieder auf dem Sammelplatz der Division zusammen. Der Kommandeur Generalmajor v. Wittich erinnerte in einer Ansprache an die Bedeutung des Tages, den Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, den Geburtstag unseres damaligen Kronprinzen von Preußen. In diesem Augenblick tonnten wir noch nicht wissen, daß wir am Abend, gleichsam zur Feier des Tages, ein gewaltiges Feuer entzünden würden. Das Regiment wird im nördlichen Teil von Chateaudun einquartiert, teilte uns der Adjutant im Vorbeirellen mit. Wir freuten uns auf die guten Quartiere. Nach einiger Zeit kam der Mjutaill noa)mals vorbei mit der Nachricht, Chateaudun sei besetzt. Dann schmeißen wir sie heraus, drohte es halblaut durch die Kolonne. Die Türme von Chateaudun tauchten vor uns auf aus der welligen Ebene. Hoch liegt die Stadt über den Ufern des Loir, eines Lebensiußes Der Loire. Ein Eisenbahndamm umzieht die Stadt auf unserer Seite, wie der Wall die Festung. Trüben stießt der Loir. Von allen Seiten umschwärmen die Stadt unsere Ka- valleriepattouillen. Da und dort nähern sie sich der Stadt, den Gärten, den Hecken unmittelbar. Da steigen Rauch- wöllchen auf, die Weiter preschen zurück, dann hören wir bemüht sind, sich der gefährlichen Höllenmaschinen zu entledigen. Tie Einigung. Paris, 17. Ott. Nach einer um Mitternacht veröffentlichten amtlichen Feststellung ist der Dienst auf den großen staatlichen Linien der Nord- und Westbahn vollständig gesichert, ebenso wickelt sich der Dienst innerhalb des Stadtgebietes verhältnismäßig glatt ab. Pa ris, 17. Ott. Ministerpräsident Briand teilte dem Präsidenten Falliöres mit, daß der Berk ehr auf der staatlichen West- und Nordbahn mehr und mehr zu den normalen Verhältnissen zurücklehre. Was den Wiedereintritt der Angestellten anbelange, sei große Besserung zu verzeichnen. — Der Betrieb der elektrischen Anlagen sei wieder sichergestellt. 91ach Mitteilungen aus dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten ist die Beförderung der Postsachen mll den Zügen der staatlichen Westbahn und der 91ordbähn von heute abend ab gesichert. Die Regierung ergriff weitere scharfe militärische Maßregeln, um die Freiheit der Arbell in Paris zu sicyern. Drcitausend Ausständige versuchten, sich des Bahnhofs in Beziers zu bemächtigen, sie wurden jedoch von der Polizei zurückgetrieben. Aus mehreren Provinz st übten wird ein neues Aufflockern Der Ausstandsbewegung gemeldet, doch scheint der Personeiiverlehr darunter weniger zu leiden; nur die Frachtbesörderung ist etwas gestört. Ein Bombenanschlag. Versailles, 17. Okt. Heute abend wurde eine Bombe in den Eingang des Bahntunnels geworfen in dem Augenblick, als der Zug nach Engyien den Tunnel passieren wollte. Sie prallte mll großer Gewalt an einen Baum, aber anstatt in den Tunnel zu treffen, verplatzte sie mit lautem Krachen, links an der Bahn den Boden tief aufreißend, ohne die Gleise zu beschädigeu Der Dienst ist nicht unterbrochen. Heer unO Flotte. — Die Strümpfe Der Soldaten in Frank- reich. Auf Anordnung des Unterstaatssekretärs des französischen Kriegsministeriums, Sarraut, wurden von den Kompagnieführern seitens der kommandierenden Generäle Berichte und Gutachten übe: d i e Verteilung von Strümpfen unter die Soldaten ein gefordert. Einige dieser Berichte zeichnen sich durch ihre originelle Fonn aus. So heißt es in einenC „Augenscheinliche Vortelle, wenn die Strümpfe in gutem Zustande sind. Einführung eines Elements der Unfauberfeit Ü4 die Stuben." In einem anderen: „Ter Vorteil der Strümpfe ist besonders moralischer Art, da dadurch Bemühungen zu Taqe treten, die Kleidung der Leute zu vervollsiändigen. Aber die Strümpfe zielen vielmehr darauf ab, die Pflege der Reinlichkeit zur Vernachtässigung zu bringen." Weiter: „Sechs Paar Strümpfe sind zum Versuche vertellt worden. Sie wurden bis auf das letzte Ende aufgetragen. Nicht ein einziger Soldat bekümmerte sich darum, sie zu ivaschen oder sie zu stopfen. Selbst wenn man zugestehen kann, daß auf diese Weise momentan das Wohlbefinden der Truppen erhöht wird, indem man sie daran geivöhnt, Strümpfe zu tragen, so erweist man ihnen doch einen schlechten Dienst, indem man Bedürfnisse schafft, die ihre Ntittel nach ihrer Heimkehr ihnen nicht zu befriedigen gestatten." ^lgemein wurde gegen die Einführung der Strümpfe unter die Truppen protestiert. die wett hemberfatleiiden Sck)üsse. Wir erkennen nun selbst, die Stadt ist vom Feinde besetzt. Die vorderen Regimenter entwickeln sich zum Gefecht. Mein Regiment, das vor wenigen Tagen vor Orleans die Kastanien aus dem Feuer holte, folgt heute in letzter Linie. Die Batterien fahren auf und senden ihre Granaten in die seither offene nun zu einer Festung umgewandellen Stadt. Der polnische Graf Lipovsky, ein Freischaren- sührer, allgemein wegen seiner roten Uniform der rote Graf genannt, hatte die Befestigung seit Tagen geleitet, alle ^kraßen durch Barrikaden gesperrt und die Bevölkerung zum zähen Widerstande aufgeftachelt. .Sie hat ihn schwer büßen müssen. Unsere Infanterie greift an. Sie nimmt die illichsten Barrikaden, stößt aber auf immer neue Hindernisse. Haus für Haus und Barrikade nach Barrikade muß erobert werden. Inzwischen schießen die Bewohner aus den hoch gelegenen Häusern auf die Bedienungsmannschaften unserer Batterien, die Geschosse unischwirren uns in der Reserve- ftellung und fordern Opfer. Ich höre neben mir über der Straße einen klagenden Laut. Da liegt unser Divisionsprediger Pfarrer Sch w a b e in feinem ich Warzen Habit an der Erde. Sein Kvhlfuck)s galoppiert -rellerlos mit fliegenden Bügeln davon. Der Pfarrer ist tot, sein Amts- bruDer, Der katholische Geistliche, sorgt sich um die Leiche. Es wird Abend. Unsere känipfenden Truppen kommen nur langsam vorwärts. Zwei Kompagnien meines Regiments Werden für eine besondere Ausgabe gefordert. Der Oberst befiehlt die beiden vordersten Kompagnien aus der Angrifsskoloniie. Das ist die 2. und 3., die letztere führe ich. Wir tiennen uns vom Regiment, werden durch eine Vorstadt auf die Mitte der Stadt dirigiert. Die hier kreuzenden Straßen werden durchfegt von Geschosien, die aus den im tiefsten Dunkel liegenden Barrikaden kommen. Das Pflaster weit vor den Barrikaden ist durch Aufreißen und Austürmen der Steine ungangbar gemacht. Um den Gegner sehen zu können, müssen bie Straßen hell gemacht werden. Laternenanzüiider schien, wir müssen uns selbst Helsen. Um unsere Mannschaften nicht unnötig zu opfern, stecken wir die Häuser an. Die sind weniger wert, wie Menschenleben. 9hm werden die Straßen tagehell und was noch wertvoller ist, die Hitze des fortfressenden Bran-> Der; langten dann durch Die! Een aber in die Waschküche geraten, wo nichts zu uitb Klauenseuche ist gemel- er vor dem Kellerfenster und geben Keller in das Haus. An einem Ausschreitungen beim Ztratzenbahnausstand in Bremen. | Angreifer niederzumachen; drei, von denen zwei verwundet . .Bremen ^ Okt. Als h^te «chwb et^1^ Ar- Der ^fbam" meldet, daß Meinungsverschieden- bertswillrge als Ersatz für die rm Ausstande befindlichen Herten zwischen zwei Mitgliedern des türkischen Sttaßenbahnarbeiter em trafen, wurden die Straßenbahn- Kabinetts bestehen. Einer der beiden Minister hätte auswagen, in denen die Leute befördert hmrbcn, mit SteineN brücklich erklärt, daß er nötigenfalls zu demissionieren ent» beworfen nnb die sämtlichen Fensterscheiben ze r- l^miien sei; einige andere Minister erklären sich mit ihm trürnmert. Mehrere Personen wurden verletzt Vor den wlidattsch. Der Innenminister soll die Verständigung vermitteln. hrelt die Ordnung aufrecht. Mehrere Verhaftungen wesiers oder des Finanzministers herbeiführen könne, wurden vorgenommen. Cun Vermittelnnasversuch Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Konstantinopel: Nach im Straßenbahnausstand wurde durch die Polizeidirek- hier aus Haifa eingegangenen Nachrichten scheinen die türkischen Hon ins Werk gesetzt. Die Verhandlungen int Polizei-1 Behörden die Untersuchung wegen Verletzung deut- hause werden am Dienstag vorm'ttaa beginnen. 1 $ c n Eigentums jetzt mit mehr Nachdruck zu führen. Es ' sanden am Sonntag wegen Eigentumsbeschädigungen, die schon ~ einige Seit zurückliegen, eine Reihe von Verhaftungen statt. Die «VClltyCtyCS I Verhafteten sind dem zuständigen Gericht eingeliefert worden. Aus Potsdam wird berichtet: Der Kaiser nobm am Befinden des Kronprinzen Alexander von «Lomltag nachmittag den Tee beim Reichskanzler. Am ^2 5? tcnJ8? 9 r"^-T9 ^^änbert. Kai- Montag vormittag empfing der Kaiser eine Abordnung der juri- ^rch d^ ost^eichiichen Gefandten Grafen stischen Fakultät zur Entgegennahme des Doktordiplomes. Sur Anteilnahme an der Erkrankung des Frühstückstafel waren geladen Prinz Christian zu Schleswig- ^V^^,,?Mbchen und um Nachrichten über das Befinden Holstein und Freiherr von Schoen mit Gemahlin. erfWn. .Auch der Sultan und die rumänische Regierung haben Fürst v. B ü l o w ist am Montag nachmittag, von Homburg irm ' 01119 * 1 * * * )tC eilnahme au-: rbriicft. "kommend, in Köln eingettoffen. ----- --- Auf das Huldigungs-Telegramm der Teilnehmer an der! *1119 llilO R-dtlö* !Tagung des Deutschen Schulschiffvereins an den Gießen, 16. Oki. 1910 Kaiser hat dieser an dm Großherzog von Oldmburg folgende! ** re*-w ,ü , , ' . Antwort gesandt: Ernennung. Der Großherzog hat, wie wir in „Eurer Königlichen Hohett danke ich herzlich für den Hul- unserem gestrigen Bericht über die Webschule in Lauter- digungsgruß des Deutschm Schulschiffvereins. Möge die segens-1 dach schon mitt eilten, dem Fabrikanten Leonhard Hoos reiche Tätigkeit des Vereins auch weiterhin Erfolge zeitigen, I zu Lauterbach den Charakter als Kommerzienrat erteilt, wie ich sie zu meiner Freude in dem neuen Schulschiff des ** Erledigt ist eine katholische Schulstelle zu Ost- Pereins zu when Gelegmheit hatte." I Hofen. J ' ... .B^em der Teilnehmer durch den Grafen Seppe- *• (3ro6f). Zentrale für Mutter- und S5 ua- lm m Friedrichshafen ergriff auch der König von Württ em- ,• rt UJ 7- 1 w er g das Wort, wobei er der Hoffnung Ausdruck gab, daß dielilngZfursorge. Professor Dr. Hans Koeppe ist durch Saat, die bei der Tagung des Schulschiffvereins gelegt worden I allerhöchste Entschließung vom 24. September 1910 zum sei, ihm allezeit zu reick-en Gedeihen ausschlagen möge. ärztlichen Direktor der Großh. Zentrale für Mutter- und In Bremen beginnen die Wieder einstellungen der W e r f t-1 Säualinasfürsoroi> in V. es ver- burger, ber die Gäste im Namm der Stadt begrüßte, hob biepT?1™611 iM, fett seinem Bestehen sich das Vertragen ber großen Verbimste der Fraumvereine vom Roten Kreuz hervor, l Gießener Bürgerschaft in hohem Grabe zu erwerben, sondern insbesondere auf dem Gebiete der Bekämpfung ber Säuglings- auch der innere Ausbau des Vereins wurde in dem letzten sterblichkeit und der Bekämpfung ber Tuberkulose. Weitere An- Halben Jahre ein gut Stück weiter gebracht. So wurde im «“ ÄSÄJÄÄÄ ÄSÄ58ÄS AN S StieetÄ 9ÄÄS K 21MdlaitÖ knabenschule mtgehören. Auch eine Mllitarabteilung wurde or , c mit über 40 Unteroffizieren und Mannschaften des Reai- geleitete" ben ftdnig^rib"bie "tönigi^STbem QuEi°"w "alle Et 18 KrLnzen bei den verschiedensten Departementschefs in Gala versammelt waren. Der König banfte ° 8 8^. erwerben. ^m Rechner O. Meyer wurde dem Gonvernmr lebhaft für die ihm erwiesene Liebenswürdigkeit. ??i.bM'^mmigen Antrag der Rechnungsprüfer für seine In Lissabon fand am Moittag unter großer Beteiligung IGeschäftsführung im Vereinsjahre 1909/10 Entlastung er- bie Beisetzung des Admirals Reis und des Dr. Bom-!teilt. — Die Ergänzun^swahl hatte folgendes Ergebnis: unter ben Klängen der portugiesischen Hymne I An Stelle pes nach Mainz versetzten eifrigen Turnrats- i ber Sug, in welck-em viele Korporationen, Lehrer, Schü- Mitglieds Fr. Schlegel wurde Mbert Böß zum 2 Schrift- ler und Angehörige der Armee und Marrne und alle Freimaurer- sührer gewählt. Spielwart wurde der seitherige 2 Bei- «ben Zug gemischt, bagegen sah man keine Angehörigen G^ne larigere Aussprache entspann sich über der Religionsgesellschaften, es fehlte jedes religiöse c Antrag des Vorstandes wurde Emblem. Die Särge wurden auf Lafetten gestellt, hinter bem üon. ^er Abhaltung abgesehen. Im übrigen wurden sol- Sarge des Admirals Reis gingen außer ben Angehörigen der ö^ide Festlichkeiten beschlossen: Stiftungssestkneipe 12. Nov Armee und Marine auch Fraum, welche am Kampfe teilgenommen Weihnachtsfeier L6. Dez., Maskeriball 11. Febr. 1911 drei Fasten, Vertreter der Regierung und Stadtverwaltung. An einem Durngänge und ein Familienausflug. Die Einladungen feÄÄ 881:9 "aA bmi :toebMe fort|'eBte' wo bleLWarmato(offfl|.^( ^^ystrab-,' da77hr Zu dem UeberfaH einer türkischen Truppenab- evangelische Schwesternhaus, wurde vom hessischen Teilung durch eine bulgarische Bande bei £fd)or- ®taat an ble Baptistengemeinde (Sitz Hassenhausen) für sl ak wird gemeldet, daß bie Soldaten bei der Verfolgung dieser 000 Mk. verkauft. -Baiwc, bie acht Mann stark >oar. llr einen Hinterhalt gc° "Einbrecher. In verflbflener Nacht flatfekn @in. ® a n n He U n »nmunbet" »"t" ÄfrUn Tb H°In.°nnstrabe einen Besuch ab. ben. Erst nach 30stündigem Kanipfe gelang es den Truppen Gk sloyle n wurden em heller Sommeruberzleher, ein seidener ....... Negenschirm und etwa 10 Mk. Kleingeld aus einer Kinder- des treibt die Verteidiger aus ben Barrikaden. Diese wer- Außerdem ließen die Diebe einige Flaschen Wein den vom Feuerschein gerötet, nicht von Menschenblut au5 öcm nilt9e^en und taten sich auch in der Küche Nachts um 12 Uhr hat der Gegner die Stadt aeränmt k" 1'"^ Gänsebraten zugute. Mlltelst einer Eiscnstange er- die uicherufenen MZchtpser haben mST® * baS E's-NgÜt ' " Feuer brennt ungehindert weiter. langten bann durch 1............ Wl culcul Am folgenbeti Apenb noch sehen wir, 25 Ktm von ^achbarhause hatten sie auch ein Kellerfenster erbrochen Ehateaudun entfernt, den Himmel weithin gerötet. £>ie IÜQren aber in bie fm-r-Ye"r ' Bewohner der Dörfer starren entsetzt in die Glut holen war. Nach ftanchlischen Berichten brannten 265 Häuser nie- ** Die Maul- u..d »T;«ucn;cu™c t|I aemei- btadt erhielt spater zum Dank für die törichte bet aus: 1. Sowiny und Bojanowo, Kreis Rawitsch Re- chrev bis da hm offenm Stadt das Kreuz gieruugsbeMk Posen 2. Tauenzinow, Landkreis Qppeln teluft ^e^be6" blC fnnm für den Regiernngsbezirk Oppeln; 3. Marienberg. Amts Hauptmanns K5CT.iu|t jQaüe. schäft Marienberg, Köniarerch Sacküen bei Händservii'b- a Das war der 1b. Oktober 1870 in Chateaubun, der in ber Goeßnitz, Landratsanttsbez. Altenburg/Herzogtum Sachs'en- Ermnerung der Mitglieder der 22. Division, der Kilometer- Altenburg, am 13. Oktobn 1910 9 V ® 9 a)|eu Dttnsroil, .haften wird bis zum nahen Tode. K. 8. - Die Maul- und Klauenseuche ist aus- gebrochen in Duchowe, Kreis Militsch, Regierungsbezirk KllVt Lühwitz Breslau, am 14. Oktober 1910. ö Professor Kart Laßwitz ist na,ch einer Tralünad)- Gemeinderatswahl rrcht aus Gotha am gestrigen Montag in ben Folgen ffnT. Mrttwoch den 19. b. M. statt. Die Wal)l- einer Blinddarmentzünbimg gestorben. ist sehr gunsttg von 2—5 Uhr festgesetzt worben. , ^urt Laßwitz, ber fich als Schriftsteller in den letzten . Laßttnd gab u. a auch Warnte und Zendaw-sta von Bürgermeisters statt Der feitfieriae «iirn,rmJ?r^ e™e" der vorkrllischen Schriften Kants tu der Iohs. Gußmann, der inT 741 1 s tesabt beCf3( Ätademte der Wt»enschalleu u, Berlm heraus stoch in voller körperlicher und geMger^^ Ätsche sch 1 finliet, Murde Aum, lllnsteu Wale cinstimmig wiedergewühlt. -!-^.x.Sch 0 tten, 17. Okt. Immer mehr bricht sich fou Erkenntnis Bahn, daß die Anlage von Barvecrnögen in Grund und Boden am gesichertsten zu betrachten ist. Hiesia» ! Privatleute haben schon große Landstücke in benachbarte» Gemarkungen angekauft und mit Fichten bepflanzen lasse« Im vorigen Jahre erstand ein Beamter aus Nidda in ber Gemarkung Gedern a>n sogen. „Heegköpfchen" eine Anzahl Wiesen und ließ sie mit Wald anlegen. Nach mehrjährigen^ Stillstände sieht man den im Boden angelegten Wert zu, : sehends wachsen und dürfte bic Anlage von Privatwald i^ Vogelsberge umsomehr jetzt Nachahmung finden, da bet Staat aus finanzieller Ursache weniger Privatländereien ■ zu Wald an tauft — Die hiesige Kr e i s v e r wal tuns hat jetzt wie in anderen Kreisen zur Beguemlichkeit de^ Publikums Zahltage der Kreiskasse in Gedern Lardenbach unb Laubach eingerichtet. L. Friebberg, 17. Okt. Mit der Erbauung des neuen, von den Kammern genehmigten Singsaales unsere^ Lehrer-Seminars auf bem Grundstück des seitherigen <5e» minargortens wurde heute begonnen. — Um i/»7 Üh, : entstand im Warenhaus Schleimer auf ber Kaiserstraße j ein Brand. Die Räume, in denen sich das Porzellan befand, brannten aus. Die Ursache soll durch die Explosün i einer Lampe hervorgerufen worden fein. rm. Darmstadt, 17. Okt. Ein schwerer Einbruch ! wurde heute nacht in dem Manufakturwarengeschäft von j M. Ehrenstein in der Kirchstraße, gegenüber bem j 1. Polizeirev ier, auSgesührt. Die Diebe sind von bem 1 Hof aus in das Haus gelangt, haben dort die Ladcntür ge. öffnet und eine Anzahl Kleidungsstücke im Werte von nahezu ! 500 Mk. gestohlen. Bis jetzt hat man über die Täter feine Anhaltspunkte. ! Mainz, 17. Okt Ein an der hiesigen Hauptpch beschäftigter Posthilfsbote hat sick) der Unterschlagung von Postsendungen schuldig gemacht Er wurde verhaftet; bei einer Haussuchung fand sich eine stattliche Anzahl unter- schlagener Gegenstände. — Die in Mainz—Kastel abgehab tene Bürgerversammlung, die sich neben anderen Dingen hauptsächlich mtt dem Protest gegen bie Lage des neuen 1 Armeebetteidungsamtes beschäftigre, faßte eine Entschlich ung, die ber Bürgermeisterei' vorgelegt werden soll. j ob. Bingerbrück, 16. Okt. In den Rhein ge. stürzt hat sich zwischen hier und Trechtingshausen,ein junger Rtensch. Am Ufer lagen seine Schuhe und der Rock, j sowie ein an seine Schwester gerichteter Brief. Der junge Mensch hat sich anscheinend aus Furcht vor dem Rtist. tär das Leben genommen. Die Leiche wurde noch nid; gefunden. U Marburg 17. Okt. In ber Nähe von Cölbe wurde gestern durch den Gendarmen ein geistesgestört^ Mädchen, das aus der Gegend von Frankenberg stammt tut schon 4 Tage umhergeirrt war, ausgegriffen. Eronberg i.T.,16.Okt Auf Schloß Friedrichs,! Hof sind gestern abend Prinzessin Viktoria und der frrbprin. zu Schaumburg-Lippe emgetroffen. Heute mittag 12 Uhr tarnen Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen im Auto, mobil von Friedberg an und fuhren um 3 Uhr wieder dort, hin zurück. WeUmans Fahrt über den Ozean. Wcllmanns Pkrsönlichkeit. Mehr als einmal hat Walter Wellmann Amerika init Europa mit Sensationsnachrichten von ungeheuren Plänen, ö:z nur ein Riesengeist ersinnt unb durchführt, zum besten gi> habt. Vor zwei Jahren versuchte er vergebens, mit dem Lusi- schiff von Spitzbergen aus den Nordpol zu erreichen. Damals sprach man davon, daß Wellmann niemals ernsttich die Absicht gehabt habe, zum Nordpol zu fliegen. Nachdem er von Spitzbergen ohne den Lorbeer des Sieget> heimgekehrt war, widmete er sich einem neuen gigantischen Plane: et wollte den Ozean überstiegen, seinen Namen nicht nur in ine Annalen der Lustschisfahtt, sondern in die der größten Heldcn der Nttiischheilsgeschichte eintragen. Jahrelang hat er an seinem Plane gearbeitet und am Samstag ist er ohne lange vorherige Ankündigungen mit ber „America" auf gestiegen, um den Allaie Uschen Ozcan zu überqueren. Der Verlauf der Fahrt. New York, 17. Okt. Man weiß zurzeit nicht, wo fuß das Wellmannsche Luftschiff befindet, da die Küste nicht mehr im Bereich seines Funkenapparates ist. Man glaubt jedoch, daß das Luftschiff zwisaicn Ntantucket und New-Schottland ist nut den Weg der transatlantischen Dampfer verfolgt. Denj mtteorologischen Berichten aus Washington zufolge sind Witt und Wetter heute für das Luftschiff günftig. (!) Siasconset (Dlassachusetts), 17. Okt. Die hiesige Sta> tum für drahtlose Telegraphie wechselte heute mit einer Anzahl Dampfern Telegramme; kein Dampfer hat aber etwas von Wellmann gehört. Der Dampfer „Finnland" meldete: Gestern nnitete stundenlang ein schwerer Sturm mit starken Blitzes und Regenfällen; dann Härte sich das Wetter auf; es sei glatte See gewesen. Newyork, 17. Okt. Die gestern abend in Siaseonset ein» getroffene Funkendepesche Wellmanns lautete: Alles geht gut. Wir haben nördliche Richtung eingeschlagen, um auf die Route der ttansatlantischen Dampfer zu kommen. Wir mußten 300 bis 800 Meilen von ber Küste entfernt sein. Die genaue Po« sltion kennen wir nicht. Boston, 17. Okt. Eine heute aufgefangene brahtlose Depesche des Ballon „Americas lautet: U n s e r c L a g e i st w e ni- g e r g ü n ft i g , aber wir kämpfen weiter. Eine andere Depesche betagt: Wir haben unseren Motor ab gestellt unb steuern in ber Richtung ostwärts mit einer Geschwindigkeit von 25 Kno« ten ohne Motor. Es herrscht leichter Nebel. Eine Beo b ach- tung ist unmöglich. lieber die Wetterlage erhalten wir von unserem meteorologischen Mitarbeiter fob gende Auskunft: Die dem Luftschiff Wellmans drohenden Orkane, die fetzt über Havanna wüten, sind tropische Luftwellen, die häufig im Antillenmeer auftreten und als Westindia-Hur!- laue sehr gefürchtet sind. Sie ziehen in den Tropen meist tn westlicher Richtung, um an der südamerikanischen Küste nmzubregen und mit der allgemeinen Westwind-Drift ost' värts zu wandern. Dabei ist es schon häusig vorgekommen, ^aU Zyklonen, die an Kap Verde entstanden, einmal den Ozean in westlicher, dann in östlicher Richtung durchtteuzen und sogar die Küste Europas erreichen. So ist insbesonderr der Orlan im August 1879 bemerkenswert, bei dem int I^^oil^nttschen Ozean 500 Personen ums Leben kamen, 1000 Schiffe zu Wracks wurden und an der Küste Amerikas 1000 Häuser zugrund gingen. Der Orkan war am 14. Aug am Kap Verde entstanden und erreichte am 2. September bie norwegische Küste. Diese tropischen Sturmwirbel gehören zu ben lang' c* gewaltigsten metorologischen Erscheinungen. ^iu Mittel brauchen sie von der nordamerikanischen Küste V--Ce? .Urnbiegung nach Osten bis zur europai.chen Kufte fünf Tage. In den Tropen ziehen die Wirbel langsam vorwärts, ie weit ex sie abep nach Norden .kommen um so rascher wandern sie. WeNmäns Luftschiff ist hurch die Wirbel jedenfalls schwer bedroht. WellmanS Luftschiff. Wenn eS der „Amerika", dem Luftschiff, Mit dem Wcllman den Flug über den Atlantischen Ozean angetrcten hat, versagt sein sollte, ihr Reiseziel zu erreichen und in der alten Welt zu landen, wird das kaum daran liegen, das; in deir Vorbereitungen zu der üben teuersichen Falwt die Sorgfalt mangelte, beim seit Monaten lödtcii die Teclmiker am Werke, nm die „Amerika" für die Schwierigkeiten der transatlantischen Falirt zti wappnen. Ter Ballon zeigt Zigarrenform und dabei die stattliche Länge von 228 Fns;; die Füllung erfordert nicht weniger als 345 000 .Kübik- meter Gas. Die lange dünne Gondel, die durch Stahltrossen an der Ballanhülle hängt, hat allein ein Gewicht von über 44 Zentner. Diese Gondel, in den auch die Motore nntergebracht sind, ist das Rückgrat der „Amerika", sozusagen der Kiel des Schiffes und aus besonders hergestellten Stahlrohren gearbeitet. Eine elektrische Beleuckürmgsanlage ist eingebaut und ein Telephan verbindet die verschiedenen Teile des Fal-rzeuges ntiteinanber. Unter der Gondel hat das Rettungsboot seinen Platz gefunden: es ist mit einem Segel ausgerüstet und wird im Falle der Not sofort mit Apparaten fiir drahtlose Telegraphie versehen. War es doch auch die Errungenschaft der Funkentelegraphie, die eine Hauptgrundlage des ganzen Planes bildete, olme die das Projekt niemals entworfen worden wäre. Tie Apparate für drahtlose Telegraphie, die die „Amerika" mitführt, sind so angebracht, daß sie leicht in das Rettungsboot übernommen werden können. Ta der Mast des Bootes nicht ausreick)en würde, um Funksprück)e auf größere Entfernungen auszutauschen, werden Drachen mitgeführt, die imstande sind, einen dünnen Draht bis zu 300 Fuß in die Stifte zu heben, so daß auch aus große Entfernungen die drahtlose Verständigung ermöglicht wäre. Erst nach langwierigen Versuchen ist es dem jungen Funkentelegraphisten der „Anrerika", dem Ingenieur Irwin, gelungen, einen Ausweg zu findeii, dar es überhaupt erst möglich macht, bei dem starken Geräusch und der stetem Erschütterung des Luftschiffes Frurksprück-e aufzunehmen. Er hat schließlich eine Art schallsicheren Helmes gebaut, der ihn gegen die Geräusche der Umgebung isoliert. Besonders interessant an der „Amerika" ist der „Eguilibralor", der die Aus- und Abwärtsbewegung des Luftschiffes automatisch regulieren soll. Er besteht aus zwei Stahlkabeln, von denen das eine senkrcckft in der Luft hängt, während das andere auf der See schleppt. Dieses Schlepp- kabel trägt 30 Gasolinbehälter, die an der Wasseroberfläche schwimmen. Wenn durch Witterungseinflüsse das Luftschiff sinkt, wird ein größerer Teü des Stahlkabels ins Wasser hinabgelassen, um das Gewicht zu erleichterii, uiid eine gleicknnätzige Höhenlage wieder herzustellen. Wenngleich das Fahrzeug kleiner ist als die deutschen Zeppelins, so soll es doch über einen größeren Aktionsradius verfügen. Der Grkan auf Havanna. Havanna 17. £)ft. Der Sturm, der schon am Donnerstag ungeheuren Schaden angerichtet hat, verstärkte sich gestern nacht zum Orkan. Die See s ch w e m m t e die 'Zollschuppen weg und führte Waren im Werte von hunderttausenden von Dollars fort. .Vorn Hauptzollamt deckte der Wind das Dach ab, so daß die Fluten in das mit Waren gefüllte Innere drangen. Die Schiffahrt ist lahm gelegt. Auch die Stadt Key west wurde von einem Orkan betroffen. Havanna, 17. Okt. Der Orkan wütet weiter. Der Hasenort Batabano steht unter Wasser. Viele Menschen sind umgekommen. Die größten Verheerungen richtete der Zyklon in Pinar del Rio an. Wie verlautet, litt auch die Zuckerernte schwer. DcrimictHc»» * Die Schweig epflicht der Aerzte. Mit der prin- tzipieilen Frage, wie .oeit die Amtsverschwiegenheit der Aerzte in bezug auf Verbrechen geht, von denen sie Kenntnis erlangen, hatte sich das Landgericht 1 in Berlin zu beschäftigen. Es handelte sich um den wettverzweigten Geschäftsbettieb einer „weisen Frau" Schulz, die vorzugsweise in mecklenburgischen Provinzzeitungen „Rat in Damenangelegenheiten" annoncierte. Mitangeklagt waren mehrere Frauen und Mädchen und ein Konditoreibesitzer, sowie ein Rentner aus Mecklenburg. Anhängig wurde die Angelegenheit durch den prakttschen Arzt Dr. Ratzeburg, der zu einer der beteiligten Frauen gerufen worden war und den Verdacht äußerte, daß an chr eine strafbare Handlung vorgenommen worden wäre. Er hielt es für seine Pflicht, die Sache der Behörde mitzuteilen. In der Hauptverhandlung sollte Dr. Ratzeburg als Sachverständiger gehört werden. Gegen ihn stellte der Verteidiger einen Ablehnungsantrag mit der Begründung, daß Dr. R. die Pflicht der Auttsverschwiegenhett verletzt habe: er dürfe als Arzt, wenn er von einem leidenden Menschen zu Hilfe gerufen würde, seinen ärztlichen Beruf nicht dazu bermtzen, um einen Patienten vor den Strafrichter zu bringen. Er habe damit gegen § 300 StGB, verstoßen und sei aus diesem Grunde als Sachverständiger abzulehnen. Die Strafkammer war anderer Ansicht und Hielt den Arzt für berechtigt, in einem solchen Fall, wo das Vvrliegen eines Verbrechens für ihn nicht zweifelhaft war, der Staatsanwaltschaft Kenntnis davon zu geben. Der Antrag wurde daher abgelehnt. In der Sache selbst kam das Gericht zur Verurteilung der Angeklagten. Kleine Taqcschronik. Ein Kaufmann in Düsseldorf eignete sich feit längerer Seit aus den Städtischen Elektrizitätswerken widerrechtlich Strom an. Um nicht verhaftet zu werden, zahlte der Kaufmann jetzt 30000 M ar 1 an die Stadt zurück und' stellte eine Kaution von 50 000 Mark. Zum Nachfolger des verstorbenen Oberbürgermeisters Schmieding in Dortmund wählten die Stadtverordneten einstimmig den bisherigen zweiten Bürgermeister Dr. jur. Ernst E i ch h o f f, der, im Jahre 1873 zu Essen geboren, seit dem 1. Januar 1907 als zweiter Bürgermeister in Dortmund tätig war. In Köln kam es am Montag abend in einer berüchtigten Straße am Holzmarkt bei der Festnahme einer w-eib- lichen Person zu einem folgenschweren Zusammenstoß mit der Polizei. Ern großer Voltshaufen born- bardierte die Beamten mit Steinen und Gläsern und verletzte einige sehr schwer. Auch mehrere der Strolche wurden schwer verwundet. Der P o l i z e i p r ä f i d e n t v o n B e r l i n, vonJagow, ist iiini Studium des englischen Verkehrswesens nach London abgereist. Tas Brandunglück in der Neuen Friedrichstraße hat eine Konferenz im Polizeipräsidium, an der die Brandinspektoren der Feuerwehr teilnahmen, beschäftigt. Es ist eine Abänderung der Feuerwehrordnung vorgesehen für große Warenhäuser und solche Bauhäuser, in denen sich viele Geschäfte befinden, sowie für öffentliche Jnstitttte. Außerdem soll jetzt die zweimonatliche Kontrolle der Feuersicherheit auf eine 14 tägige herabgesetzt werden. In Saarbrücken stieß auf dem Bahnhofe ein von Neunkirchen kommender mit einem von Neunkirchen abgehenden Zug zusammen. Eine Lokomotive wurde schwer beschädigt, ein Wagen zertrümmert, einige Personen vom Personal erlitten leichte Verletzungen. In Hamburg wurde aus dem Juwelengeschäft von A. Tim m Waren int Werte von über 100 000 Mk. gestohlen. Seit Samstag früh sind von dem Güterschuppen in Eydtkuhnen zwei von Leipzig ein getroffene, für Rußland bestimmte Kisten, enthärtend bearbeitete Zobel- f eII c im Werte von 73000 Mk., abhanden gekommen. Trotz angestrengter Nachforschungen ist es nicht gelungen, die wertvolle Sendung aufzufinden. Der einer argentinffchen Reederei gehörige Dampfer .Pont Marnack" hat bei Kap Fria Schtffvruch erlitten. Zwölf Personen sind umgekommen. Tas Schiff ist verloren. Bei Pietenseldrannte ein Automobil infolge Achsenbruches die stelle Straße hinunter und überschlug sich. Tie sechs Insassen des Kraftwagens wurden unter den Trümmern des Wagens begraben, einer war sofort tot; der Dampfwäschereibesitzer Scholl und dessen Frau wurden samt ihrer Schwiegertochter sehr schwer verletzt. Der Chauffeur erlitt Hautabichürfungeu, während der Sohn Schmolls tmverletzt blieb. Getreide-Wochenbericht der Preisberichtialle des Deuffcheu Landwirtschaftsrats vom 10. bis 17. Oktober 1910. Das amerikanische Ackerbaubureau hat seine Schätzung für Frützjahrsweizeu von 211 auf 233 Millionen Bushe erhöht, so daß sich eine Gesamtproduktion von 692 gegen 737 Millionen Bushe im Vorjahre, also ein Minus von 4o Millionen Bushe ergibt, das aber zum Teil durch die aus der alten Ernte verbliebenen Vorräte ausgeglichen wird. Ter Regierungsbericht hat drüben umsomehr verstimmt, als die hohen Preise einer Ausdehnung des Exports bisher hinderlich waren und außerdem von Argentinien günstige Meldungen über die Ernte aus sichten Vorlagen. Im Anschluß daran gestaltete sich die Tendenz zunächst auch hier matter, aber gegenüber diesen vor flauenden Einflüssen fiel im weiteren Verlaufe der Umstand ins Gewicht, daß infolge der Feldbestellung das inländische Angebot sehr knapp geblieben ist. Infolgedessen trat zu den gewichenen Preisen stärkeres Deckungsbedürfnis hervor, das bei großer Vorsicht der Abgeber nur zu festeren Preisen befriebigt werden konnte. Auch in der Provinz war aus dem gleichen Grunde von einer Rückwirkung der schwächeren Haltung des Auslandes wenig zu spüren. Noch empfindlicher als bei Weizen machte sich die Änschränkung des landwirtschaftlichen Angebots auf dem Roggenmarkte bemerkbar, denn die Ptühlen sind meist schwach mit Ware versehen. Dazu kommt, daß andauernd Material nach der Küste abgelenkt wird, wobei es sich 'meist um Erledigung früherer Exportabschlüsse handelt, aber bei der Zurückhaltung der russischen Verkäufer ließ sich in den letzten Tagen doch wieder manches Geschäft nach dem Auslande beroerffteUigcn. Im Lieferungsgeschäft entwickelte sich infolgedessen stärkere Unternehmungslust und Deckungsvegehr für Oktober, Hessen Preis fett der Vorwoche um 2% Mk. angezogen hat, während Dezember seinen Tiefstand um V/a Mk. überschreiten konnte. Auch auf den übrigen Gebieten des inländischen Getreidehandels fanben die Preise in mangelndem Angebot eine wirksame Stütze. Verschärft wird die Sttuation ganz besonders durch den Mangel an feinen Qualitäten, ein Umstand, der fick) namentlich im Braugerstenhandel sehr unangenehm ftkhlbar macht. Für Futtergerste zeigte sich Rußlaiid in den-letzten Tagen merklich zurückhaltender. Auch für rusftschen Hafer lauteten die Forderungen zuletzt etwas fester, da die Zufuhren in Petersburg und Libau erheblich nachgelassen haben. Im Jnlande ist zu den im Konsum erzielbaren Preisen schwer Ware zu beschaffen. Für Mais sackt Amerika auf Grund feiner reichen Eritte zu nachgiebigen Preisen Absatz und im Anschluß daran ermäßigte auch Argentinien seine Forderungen. Es flcllien sich die Preise stir inländisches Getreide am letzten Marktlage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigefügt ist, wie ar li<_ 7u hibrr in Drogenhandlungen A/efblassiejroffe6 WUMWWK mit den echten Braune™ "FARBEN IDr Himgebraudv = Millionenfach bewährt. = Rechttschuhfteüe erteilt unentgeltlich [D4/i Rat und Auskunft an Frauen und Mädchen. Sprechstunden Mittwochs von 5—7 Ubr, Alicestraste 31. □OOOOOOOOOD WilnauM und Hornhaut oenchwmden durch mein Radikal. Flasche Mk. 0.50. (5206 Germania -Drogerie Carl Seibel, Franks. Straße 39. Telephon 593. □oooooooooc WchMsiM in den versa-iedensten Sorten für den Wintervedars empfiehlt zu billigsten Tagespreisen (5408 KackffelM. TMler Steinstr. 48. Tel. 581. Billiges iurtller! „Mischfutter" 150 Pfd. 11 Mk. hv16/e mit Sack, franko Käufers Bahn- itation, geg. Nachnahme versendet Rliciniich-Wcstfälttkh. Geflügel- sutter-Beriand, Neuß «.Rhein. SGSGGGGOGA 6350 Vogeifutter für alle Arten Vögel. Eierbrot, Bogelsand, Fiichsutter. Central - Drogerie, Emil Staut, Schulstraße. Neu! [08754] Neu! 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IBWio) Welzen Roggen Hafer ' Königsberg 200 (— 2) 142 (— 1'/,) 152 (- ) Danzig 198 (— 1) 143'/, (— ) 154 (— ) Stettin 192 (- 1) 145 (- 1) 150 (— ) Posen 196 (— " ) 141 (— 1) 152 (- ) Breslau 195 (- ) 150 (+ 1) 157 (ft- 1) Berlin 199- (— ) 150 (ft- 2) 174 (4- 1) Magdeburg 199 (- ) 150 (ft- 1) 160 (- ) Halle 199 (- 2) 155 (— 1) 164 (- 1) Leipzig 203 (4- 4) 158 (ft- 2) 168 (- ) Dresden 203 (ft- 1) 156 (— ) 172 (ft- 2) Rostock 188 (- 2) 138 (— 2) 146 (— 1) Hamburg 197 (- 1) 153 (- ) 163 (- ) Hannover 197 (- ) 153 (-F 1) 163 (+ 1) Düsseldorf 205 (- 1) 153 (— 2) 152 (- ) Frankfurt a.M. 204 (- 1) 152 (ft- 27,) 160 (- ) Mannheim 212'/, (- ) 155 (- 1) 161 (- 17,) Straßburg 2077, (—2'/,) 1677'. (- ) 1727, (-’ ) Riünchen 228 (4- 4) 168 (4- 4) 168 (- ) Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Okt. 202 00 ( - 0.75) Dez. 203.50 (— 0.75); Budapest Okt. 176.75 (ft- 3.00); Paris Okt. 228.20 (— 1.65); Liverpool Dez. 164.45 (— 0.00); Chicago Tez. 147.35 (— 4.35). Roggen: Berlin Okt. 152.25 (ft- 2.75), Dez. 154 00 (ft- 0.75). Hafer: Berlin Okt. 146.50 (— 0.00), Dez. 150.25 (- 1.00) Mk. 8 Märkte. fc. Frankfurt a. M., 18. Okt. Heu- und Strohmarkt. Angcsahren waren 7 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,20—3,50 Mk., Stroh (Koriilaiigstroh) 2,30 bis 2.40 Mk., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft flott. Die Zufuhren waren aus Oberhessen, dem Taunuskrets und dem Kreise Dieburg. Amtlicher Wetterbericht. Verlauf der Witteruiig seit gestern früh: Während das Hochdruckgebiet sich nach Südosteuropa zurückgezogeii hat, sind vom westlichen Tiefdruck kleine Randwirbel nach Deutschland vor- gedrungen und haben nach einem heileren Tage Trübung, Nebel, strichweise and) etwas Regen gebracht. Die Temperaturen gingen nachts daher weniger tief als seither herab. Da cm weiterer Zuzug westlicher Wirbel bevorsteht, ist noch Regen zii erwarten. Wetteraiissichten in Heuen tun Mittwoch dem 19. Oktober 1910: Meist wolkig, geringer Regelt, nulb. Griginal.Vrahtmcivnngen. Ter Eiseubahnausstand m Frankreich für beendet erklärt. Paris, 18. Olt. Erne um Mitternacht ausgegebene Note des Ministeriums der Oeffentlichen Arbeiten bezeichnet den Eisenbahn aus st andsürbeendet. Alle Dienste find wieder normal geworden. Das Ausstandskomi- tee der Eifenbphnangestellten beschloß einstimmig, daß die Arbeit am 18. Oktober, früh, auf allen Linien wieder ausgenommen werden soll. Das Komitee wttch die Gründe zu diesem Entschluß öffentlich bekannt geben. • Lissabon, 17. Okt. Unter der Beschuldigung, den Admiral Candido Reis ermordet zu haben, wurden fünf Personen verhaftet. — Der Patriarch von Lissabon teilte dem Justizminister brieflich mit, daß er sich der Republik anschließe. La Pointe-ß-Pitre, 18. Okt. Bei den Wahlen in Petitbourg fand gestern eine stürmische Kundgebung statt. Das Rat Haus wurde er stürmt. Gendarmen gaben, als sie tätlich angegriffen wurden, Feuer. Sechs Personen wurden getötet, mehrere verwundet. MESSMER’5 AUSGEWÄHLTE FEINE THEE= SORTEN JOOg Pakete Q55Mk-y>0Mk r Dankbare Freunde Nürnberg, 12. Avr. 1910. Im November letzten Jahres habe ich zur Auffrischung meines überarbeiteten Körpers und der Nerven «Biofon" getrunken und war damit ivirklich sehr zufrieden, dkach Verlaus von 6 Tagen schon äußerte sich die Wirkung durch regen Appetit und geregelten Stuhlgang. Ich verbrauchte 2 Pakete und konnte eine Gewichtszunahme von 4 Pfund feststellen; desgleichen befand ich mich bedeutend wohler als vor dem Gebrauch, frischere Lebenskraft und besseres Aussehen machten sich bemerkbar, denn der Magen forderte feine Rechte und jede Speise mundete und bekam nur gut, was vor Gebrauch des Biofon nicht der Fall war. Ein Freund von mir trinkt ebenfalls Bioson. Das erste Paket hat er auf meinen Rat hin genommen und fein Arzt hat ihm ein weiteres verordnet. Mein Freund ist so zufriedengestellt davon, daß er Ihr Präparat bei allen Bekannten empfiehlt und mir nicht genug danken konnte, das; ich ihn auf Bioson auftnerksam gemacht habe. Sein Magen ist jetzt wieder recht kräftig und er hat gute Verdauung und dadurch auch geregelten Stuhlgang bekommen, waö ihm früher fehlte. Wir beide werden uns durch Empfehlung Ihres Präparates It-nen dankbar zeigen. Mit aller Hochachtung! Martin Tratz Metallarbeiter, Gugelstt. 42. Unterschrift beglaubigt: Geheimer Iustizrat Göhl, Notar. Bioson ist das beste und billigste Kräs- tigungsmittel. Paket drei Mark in Apotheken, Drogerien. (b“/6 Pnm Soofrogotn (Pctkuser) empfehlen (5745 Gebrüder Rosenbaum, _________Telephon 118._________ Prima 6663 Speise-Kartoffeln Pn.Wolkmann, Industrie, Up - to -date. Magnum honuni für den Winterbedarf liefert zu billigsten Preisen frei ins Haus Em. Rosenbaum Krofdorfer Str. 15. 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