Nr. 164 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Giehener Kamiliendkätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für -en Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die .^Landwirtschaftlichen Zettfragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: e® öL Redaktion: 112. Teü-AdruAnzeigerBießerr. hessische Zweite Kammer. R. B. Darmstadt, 15. Juli. Am Regierungstische: Staatsminister Dr. Ewald, Finanzminister Dr. Braun, Minister des Innern V. Homhergk Zur neuen Tuinquennatsvorlage. Bekanntlich läuft das Qurnqnennatsaesetz vom Jahre 1905, das die Friedensstärke des deutschen Heeres um 10 000 erhöhte und gleichzeitig die zweijährige Dienstzeit für die Fußtruppen einführte, am 1. April 1911 ab. Der Reichstag wird sich daher nach seinem Wiederzusammentritt im November mit einer neuen Militärvorlage zu beschäftigen Huben, mit einem neuen Quinquennatsges^, durch das bestimmt wird, welche Stärke das deutsche Heer, das jetzt 505839 Munn zählt, bis zum Führe 1915 erreichen soll, und welche neuen Truppen verbände aus den neubewilligten Mannschaften zu bilden sind. Man glaubte noch! bis vor kurzem, daß man diesmal von einem neuen Quinquennatsgesetz absehen würde, um die unzureichenden Wirkungen der Reichsftnanzreform einigermaßen zu verschleiern, ja man wußte sogar zu erzählen, daß Herr von Bethmann-Hollweg die Nichteinbringung eines neuen Quinquennatsgesetzes zur Bedingmrg für die Annahme des Reichskanzlerpostens gemacht habe. Auch zog man die bevorstehenden Reichstagsneuwuhlen heran, um das unzweckmäßige des jetzigen Zeitpunktes für die Vorlage zu beweisen. Aber die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung Hut am 23. Juni alle diese Gerüchte so entschieden dementiert, daß an der neuen Militärvorlage nicht mehr zu zweifeln ist, und es sich nur noch um die Beantwortung der Frage handeln kann, wie sie ausfehen wird. Ob die Militärverwultung das ihr zustehende 1 Prozent der Volksvermehrung in den letzten 5 Jahren vol' und ganz für sich in Anspruch nehmen wird, muß dahingestellt bleiben, auch weiß man nicht, ob nicht unvollständige Truppenteile jetzt vervollständigt werden sollen. Das eine ist aber sicher: Es wird sich bei der Militärvorlage vor allem um eine Vermehrung und Reorganisation des Trains handeln, jener Truppengattung, die bisher, weil sie eben keine fechtende Truppe durstellt, nur zu oft über die Achsel angesehen wurde. Eigentlich! sehr mit Unrecht, da es doch! gerade der Train ist, der durch Nachfuhr von Verpflegung, Ausrüstung und Munition die im Felde stehenden Truppen erst gefechtsbereit macht. In Deutschland hatte bisher jedes Armeekorps ein Trainbataillon zu 3 Kompagnien, aus dem sich im Kriegsfälle sechs Proviant-, 7 Fuhrparkkolonnen, 12 Feldlazarette, 2 Pferdedepots, 2 Feldbäckerei-Kolonnen und eine große Anzahl Etappenformationen entwickeln sollte. Der Uebergang in diese zahlreichen Kolonnen war aber bei der Schwäche der Friedensformation so schwierig, daß auf jede mobile Kolonne nur 1—2 aktive Mannschaften und höchstens eine Charge kam. Das mag gegangen sein, als die Aufgaben, die der Train zu lösen hatte, noch einigermaßen geringe und auch von Mannschaften des Beurlaubtenstondes leicht zu lösende waren. Heute, wo die Millionenheere an den Train die größten Anforderungen stellen hinsichtlich der Verpflegung, der Munitionsverbrauch ein immenser ist, die Zahl der Verwundeten außerordentlich steigen wird, und die Zuführung verschiedener moderner Verkehrs- und Nachrichtenmittel wieder eine Vermehrung des Transports und eine gewisse technische Ausbildung der Traiu-Mannschasten bedingt, ist das unmöglich. Sv ist eine Vermehrung des Trains durchaus notwendig, und der Umstand, daß kürzlich dem Trainbataillon Nr. 17 in Danzig eine 4. mit Kraftwagen ausgerüstete Kompagnie angegliedert worden ist, scheint darauf hinzuweisen, daß es sich bei der neuen Militärvorlage zunächst um die Vermehrung der bestehenden 25 Trainbataillone um je eine Kraftwagenkompagnie 'handelt. Weiter aber weiß man jetzt, daß eine Zusammenfassung von zwei dieser verstärkten Drainbataillone zu Regimentern! stattfinden soll, womit wir also, da jedes Aümeeiorps doch 1 Trainregiment haben müßte, zu einer Vermehrung des Trains um mehr als das doppelte kämen, nämlich statt der bisherigen 69 Kompagnien würde dann der Train 192 Kompagnien zählen, wobei aber allerdings noch unbekannt ist, inwieweit hierbei die Verkehrstruppen, die bisher selbständig waren, auf diese Vermehrung anzurechnen sind. Eine solche Vermehrung der Kolonnen hätte natürlich das größte Bedenken, weil sie die für die nachrückenden Kampftruppen bestimmten Heerstraßen übergebührlich in Anspruch nehmen würden. Es würde zu dem großen Troß der Heere des dreißigjährigen Krieges kommen, wenn nicht die Krastlastwagen uns ein Mittel an die Hand gäben, einmal die Transporte zu beschleunigen, und sodann auch zu verringern, als bei ihnen das für die Kolonnenzugpferde mitzunehmende Futter fortfällt. Man wird daher unter diesem Gesichtspunkte die Bildung der bei jedem Trainregiment vorhandenen Kraftwagen- abteilunaen nicht nur begrüßen, sondern auch die allmähliche Umgestaltung der übrigen 6 Kompagnien zu Kraftwagenabteilungen dringend befürworten müssen. Neben dem aber machen sich noch andere Wünsche rege, von denen wir nicht wissen, ob sie durch die Militärverwaltung schon jetzt erfüllt werden. Da ist vor allen Dingen der undeutsche Name Train, der im Munde der Leute so scheußlich klingt und wohl auch mit zur Verachtung dieser Truppengattung geführt hat. Da ist die plumpe Kopfbedeckung, der ehrwürdige Tschako, der bei der heutigen graziöseren Bekleidungsform den Spott geradezu herausfordert, und da sind die alten breiten Plempen, die auch eigentlich in die historischen Museen gehörten. Und schließlich noch eins. Der Train verfügte bisher eigentlich über kernen eigenen Ofsizierserfatz, ja, es wurde ihm sogar zeitweise die An- nahme von Avantageuren völlig untersagt, und sein Offizierkorps setzte sich aus Offizieren zusammen, die ursprünglich Kavalleristen oder Artilleristen, sich bei ihren Truppenteilen irgend etwas zu Schulden hatten kommen lassen. So galt die Versetzung zum Train bisher als Strafe und wenn man jetzt an die oben skizzierte gründliche Reform des Drain geht, so dürfte das in einer Zelt, wo auch an diese Truppe oie größten Ansprüche gestellt werden, nur zu begrüßen sein. zu Vach, Geh. Staatsrat Krug v. Nidda, Geheimerat Dr. Best, Regierungsrat Dr. Neid hart. In der vom Vizepräsidenten Korell um s/ilO Uhr eröffneten Sitzung wird zunächst ein Antrag Leun, die allgemeine Bauordnung, dem zuständigen Ausschuß überwiesen, nachdem der Antragsteller seinen Antrag kurrz begründet und Abg. ; Wolf den Antrag beflirwortet hat. Dann tritt das Haus in die Ber- gerichtsbezirken und nach historischen Verhältnissen richte. Der Redner geht sodann des näheren auf die einzelnen Provinzen ein. In Starkenburg habe man ebenfalls die Tendenz verfolgt, die Sozialdemokratie zu schädigen. Auch der 8. Wahlbezirk solle von der Sozialdemokratie gereinigt werdim. Dies sei das Werk Dü Heidenreichs und, wie die Presse es genannt chabe, eine! Flickschusterei Die Provinz Oberhessen fti vom Bauernbund bearbeitet worben und habe diesem, wie der heute eingelaufene Abändorungsantrag beweise, große Schwierigkeiten gemacht. Man habe ebenfalls die Linke beseitigen wollen zugunsten des Zentrums. Nehme die Kammer den Antrag des Bauernbundes an, zum Wahltteise Gießen nur Wieseck hinzuzunehmen, so sei das eine Blamage für sie. Die Provinz Rheinhessen sei ebenfalls von Dr. Winckler bearbeitet worden, jedoch habe er in seiner eigenen Partei keine Zustimmung gefunden, wie eine Entschließung! des Mainzer Nationalliberalen Vereins zeige. Der Redner geht noch auf weitere Einzelheiten ein. ür erklärt zum Schluß, daß er in erster Linie für den Vorschlag seiner Partei, dann für die Regierungsvorlage und in letzter Linie für den Antrag des Abg. Bach, der ein Einspänner in seiner Partei sei, stimmen werde, im übrigen aber gegen alle anderen Vorschläge. ' Abg. Bach (ftatl.) erklärt, daß es ihm schwer geworden ser, einen eigenen Antrag zu stellen, besond-ers da er noch parlamentarischer Nercking sei. Die Gründe datzu seien schwerwiegender Natur. Den Anträgen Dr. Winckler amb Reh könne er nicht zuftimmchr, da sie parteipolitische Interessen allzusehr in den Vordergrund stellten. (Hört/ hört!) Sv schlage z. B. die Einteilung Winckler vier bombensichere Wahlkreise für das Zentrum vor. Dagegen habe er sich bemüht, allen Parteien gleiche Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Der Vorschlag Dr. Winckler enthalte Ungeheuerlichkeiten. Wenn er jRedner) ein Einspänner gleuannt worden sei, so mache ihm dasi nichts aus; er sei ein treues Mitglied der nationalliberalen Partei, werde jedoch, wenn er einen eigenen Standpunkt habe, diesien auch vertreten. (Sehr richtig.) Nicht die Mainzer Nationall.iberalen hätten sich geändert, sondern die anderen National! tberalen. Abg. Dr. Winckler (Natl.) eirtgregnet zunächst dem Abg. Reh. 'Das Mainzer Tagblatt sei nicht kompetent in der Beurteilung nationalliberaler Angelegenhrnten. Er bekenne sich zu der Vaterschaft der Wahlkreiseinteilung für die Provinz Rheinhessen, die er vollständig selbständig pnd nicht mit Hilfe des Zentrums bewerkstelligt habe. Er hoffe, daß das Ammenmärchen hiermit erledigt sei, daß er in Oppenheim in seinem Hinter-, stübchen mit den anderen zusammen gew.'beitet habe. Wenn seine, dann hätten die Arbeiten des Abg. Reh a.-ft recht alle Veranlassung, sich in den dunkelsten Winkel zu verkriechen. Die historischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge können niemals allein maßgebend sein bei der Wahlkreiseinteilung, Bei seiner (des Redners) Einteilung habe ihn das Prinzip der Erhaltung des derzeitigen Besitzstandes geleitet. Er richtet an die Freisinnigen die Frage, was sie getan hätten, wenn sie hier 30 Stimmen gehabt hätten? Die Einteilung wolle er sehen, die da herausgekonttnen wäre. (Unruhe und große Heiterkeit.) Weftn Abg. Reh dem Wahlkreis Alzey 3 gute nationalliberale Orte i:ehme, so nenne er das eine den historischen Verhältnissen entsprechende Einteilung. Der Reidner geht dann noch auf einige weitere Wahlkreise ein und erklärt zum Schlüsse, daß er gbaube, in vernichtender Weise nachgewiesen zu haben, daß der Freisinn genau dasselbe getan habe, was er den Nationalliberalen vorgen orfen hätte. Bei dem Standpunkte des Abg. Bach handele es sich um eine Privatansijcht, nicht um die Anschauung der ncrttonalliberalen Partei. Der Redner betont zum Schlüsse nochmals, daß er der Vater der Einteilung von Rheinhessen seft daß noch zwei weitere Unter» chriften dabei gestanden hätten, sei ihm einfach rätselhaft. Der stedner hofft, daß durch die neue» Einteilung endlich der Streit der Parteien aus dem HessenlanH-e herauskommt und zu einem gedeihlichen Ende geführt wird. Es tritt darauf eine Pause, -ein. iAbg. !Dr. Fulda (Soz.): Auch in der Regierungsvorlage 'ei nicht davon zu sprechen, daß man mit gleichem Maße gemessen habe; es müsse per Vorwurf erho ben werden, daß die lohnarbeitende Bevölkerung zu kurz gekommen sei. 'Die neue Einteilung bedeute eine Vertiefung und Erweiterung des Pluralwahlsystems. Die neuen Vorschläge der Mehrheittkparteien seien noch reaktionärer als die Regierungsvorlage. Die neuen Anträge, die an das Haus gekommen seien, enthielten eine wesentliche Begünstigung des Zentrums. Der Redner geizt sodann auf die einzelnen Provinzen ein. In Starkenburg sei die Wahlkreiseinteilung des Abg. Dr. Heidenreich die reinste? Laubsägearbeit. In Oberhessen mute es bei Gießen eigenartig en, künstlerischen und gewerblichen Urheberrechts, soweit sie als Vergehen sttafbar sind, im Wege der Privatklage verfolgt werden können, blieb erhalten. Zum § 377 wurde folgender Anttag nnaenommen: „Hat der .zur Erhebung der Privatklage Berechtigte die Erhebung her öffentlichen Klage beauttagt, so hat drc deutsche Bank gerat t, in der Au der nach dein Post- Sendung bestellt oder chb- zu sein, als man an fang sofort Hilfe ie:ttgegengebr orgc ) körn- oas tirciSamt, die Bürgerrncisterei, sowie einige andere in teressierte Stellen vertreten sind. Nach den Vorschlägen dieses .Ausschusses soll der Stampf gegen die Säuglingssterb- 'n ist, scheinen von größerer Tragweite lich glaubte, denn trotzdem dein Institut 1 cht wurde, war es genötigt, seine Kassen !zu schließen. Man folgert daraus, daß Vermischter. * Die Hitze im Osten der Vereinigten Staaten ist noch immer außerordentlich drückend und die Sterblichkeit unter Kindern und unter der armen Bevölkerung ist gestiegen. Man bemüht sich, durch angemessene Diät, leichte Kleidung, verkürzte Arbeitszeit, Anwendung von Ecks usw. den schlimmen Wirkungen der Hitze zu begegnen. „Peeka'boo"°-Blusen für Damen sind wieder en vogue, und selbst in Wall-Street gehen manche Herren ohne Rock und mit aufgerollten Hemdsärmeln ihren Geschäften nach. Gegenüber Mr. Pierpont Morgan's Kontor konnte man einen Geistlichen der Hochkirche/der altz der „Bischof von Walli-Street" bekcinnt ist, beobachten, wie er in Schweiß, gebadeten Börsenleuteu den Rat gab, 'kühl zu bleiben. Sorge, Aufregung, Gewinnsucht und Aerger, so sagte er, erhöhen die Körpertemperatur', aber gute Gedanken, Friede des Gemüts und Zufriedenheit sind kühlend wie ein Sommer- lüstchcn. In manchen Kirchen und Kapellen nehmen jetzt Frauen ihre Hüte und Männer ihre Röcke ab während des Gottesdienstes. In Waterbury, Connecticut, predigte Pastor Henry Merritt am letzten Dienstag in Heinds- ärmeln und wird fowtfahren, dies zu tun, "so lange die Hitze anlMt. Amerikaner, die gerade von England zurückgekehrt sind, sprechen sich wenig schmeichelhaft über das englische Wetter aus.. „Wenn ich zu lvählcn habe, ob ich lieber zu. viel oder zu lvenig Sonnenschein haben will," sagte einer derselben^, „gib mir die Vereinigten Staaten, wo wir zu viel Sonne haben." Börsen Wochenbericht. „ r., , -- Frankfurta. M., 15. Juli. Die Unsicherheit itffcr die Entwickelung des wirtschaftlichen Lebens beftzeht weiter. In Amerika find stärkere Kursschwankungen an idch Tagesordnung, der weitere Rückgang des Kckrpferpreifes und dsv Kursrückgänge der Kupscrwcrtc haben empfindlichen Druck audncübt; ut London und Paris verstimmten außerdem die '»ortgesetzten Exekutionen in Goldminen- ** Briefaufschriften. Der Briefverkehr Berlins hat einen solchen Mufang angeuonzmeu, daß es zur Ermöglichung einer unverzögerten Bestellung der Sen düngen drängend erforderlich iix 2" ‘ Sdaatsanwaltschaft, wenn sie die Erhebung der Klage aölehnt, den Antragsteller imtep Airgabe der Gründe zu bescheiden. G^en diesen Bescheid kann der Antragsteller die Entscheidung des vorgesetzten Beamten der Staatsanioaltschast und gerichtliche Entscheidung gemäß § 177 anrufen." Zu § 378 lag ein Antrag vor, auch Mstnder jährigen das Recht zu geben, Privatklage zu erheben, ipenn sie das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Der Antrag wurde angenommen. Der § 380 des Entwurfs, der die Erhebung der Privatklage auf 3 Monate befristet, wurde angenommen, nachdem ein Antrag, diesen Paragraphen zu streick)en, abgelehnt worden war. Bezüglich der Vertretung des Privatklägers sieht der Entwurf in § 381 die Möglichkeit vor, neben den Verteidigern auch andere Per fernen als Beistand oder Vextrcter zuzulassen. Ein Antrag: Auch Personen, die demselben Beruf wie der Privatkläger angehören, sowie von der Berufsorganisation, der er angehört, angestellte Beamte (z. B. Arbeitersekretäre) sind als Vertreter des Privatklägers und auf Llntrag des Angeschuldigten als Verteidiger zu zulassen, wurde abgelehnt: ebenso ein Antrag, daß auch Behörden und Beamte zum Sühneverfuch vor der Vergleichsbehörde, dem Schiedsmann, erscheinen müssen. Nächste Sitzung: Samstag. vorläufig auf drei Tage VV1D das Ergebnis der Revision nicht sonderlich befriedigend gewesen ist. Der einzige Lichtblick- an der Börse war die.starke Kurssteigerung der russischen Dividenden Papiere, besonders der Bankaktien, loovon auch der Berliner Markt berührt wurde. Vom internationalen Eisenmarkt ist noch nichts Günstiges zu btricHen, die Notierungen bewegen sich noch nach unten, indessen ist mjin geneigt, den auswärtigen Meldungen eine größere Beachtung zu schenken, weil die Lage unserer hei- mischein Eisenindustrie nicht in dem Maße ungünstig zu fein scheint, luic die ausländische. Der Versand des Stahlwerks- verbandes hat sich im Juni wieder gehoben und auch über die Ergebnisse einiger Werke wie Phönix und Deutsch-Lttxcmburger wurde Günstiges berichtet. Auch der Arbcitsmarkt hat sich im Juni gebessert. Man überfielst aber auch nicht, daß die Märkte einen Reinignngsprozeß dv.rä-gemacht haben, daß die schwachen Elemente großenteils ausgt'schieden sind und das Material in kräftigere Hände über gegangen ist. Selbst durch die desolate Lage des Knpfermarl tes läßt man sich nicht beängstigen, denn man sagt sich, daß durch den andauernden Preisrückgang die Produzenten allmählich lwch genötigt werden, Maßregeln zur Verengerung der Förderuw) zu treffen. Auf dem ermäßigten Preisniveau kann mau verschiedentlich Käufe in den stark gefallenen amerikanischen Eibrn- und Jndustriepapieren wahr- nehmen und zwar von Kapitalisten, die mit der Realisation ilwes Besitzes abwarten. Iva Allgemeinen blieb das Geschäft ruhig. Deutsche Fonds z^gen eine Kleinigkeit an und von fremden Renten hielten sich tRuffen fest. Auf dem Bankender Reichshauptstadt gerichtet»:: Briefe au__ bezirke (C, N.O., W. usw.) ciuch die Mmrrner des Postamts anzu^ebcnl, von hem da- Sendung bestellt oder chb- lvertcn und da sich nicbii; nur die englische und französische Spekulation betätigt, vielmchtr auch die Unternehmung anderer Länder, besonders Deutschland, ssärker darin operiert, so haben die durch die Kursrückgänge veranlaßten Verluste auch bei uns die Spekulation geschwächt. Uel er dies hatten die deutschen Märkte auch ihre eigenen Sorgen. Diie Schwierigkeiten, in die die Nieder- Zlns Stadt nnd Land. Gießen, 16. Juli 1910. ** Pfa rrd ie nst!n a chri chten. 'Ernannt wurden: Pfarramtskandidat Z i m niet Tn a n n, zuletzt in Genf, zum Pfarrassistenten in Griesheim und Arheilgen (mit dem Wohnsitz in Griesheim); Pfarrverwalter Hoffmann zu Hahn-Pfungstadt zum Pfarrverwalter in Dietzenbach; Pfarr- Verwalter Liz. Vollrath zu Leeheim zum Pfarrverwalter in Groß-Gerau (1. Pfarrstelle); Pfarrmntskandidat Strack zu Leihgestern zum Pfarrvikar in Birkenau; Pfarramtskandidat Ri e d er zu Friedberg zum Pfarrvikar in Messel. .Aus-geschieden aus dem Dienst der evang. Landeskirche ist Pfarrassistent Otto Bingel zu Griesheim. Zur Wiederbewerbung werden ausgeschrieben: die evang. Pfarrstelle zu Dietzenbach; die evang. Pfarrstelle zu Heppenheim. **, !A u s dem Militär Wochenblatt. K e y l, Oberkriegsgerichtsrat beim Generalkommando 18. Armeekorps, lauf seinen Antrag mit der gesetzlichen Pension in den Ruhestand versetzt. Dexheimer, Obervetcrinär der Landw. 2. Aufgebots (Marburg), der Abschied bewilligt. ** IAn erkennun g d er Reifezeugnisse hessischer Baugewerk sch ulen durch die preußische Regierung. Wie die „Darrnst. Ztg." erfährt, sind für den Geschäftsbereich des preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten die von der Tiefbauabteilung der Bau- gewerkschule in Bingen erteilten Reifezeugnisse den Reifezeugnissen der preußischen Tiefbaukurfe, die Reifezeugnisse der Baugewerkschule der Technischen Lehranstalten in Offenbach den Reifezeugnissen der preußischen Baugeweckschulen lohne Ticfbauabteilung und die Reifezeugnisse der Ma- schinenbpuschule der Technische:: Lehranstalten in Offenbach den Reifezeugnissen der preußischen Maschinenbauschulen gleichgestellt worden. ** Stadttheater. Die Operettenaufführung des kommenden Dienstags („Das süße Mädel") dürfte da durch besonderes Interesse gewinnen, daß neben Frl. Brill in der Titelpartie als Fritzi ein Gast Frl. Henny Loges auftritt. Die Dame, der der Ruf einer vorzüglichen, feschen Operettenfoubrette vorausgeht, war früher in Dortmund engagiert und hat sich in letzter Zeit nur noch als Gast im Rahmen eines ersten Operettenensembles betätigt. Die Vorstellung ist die 8. im Opcrettenabonncmcnt. ** Das Verzeichnis der Fe rn sprech siel len für Gießen, das die Firma Ernst Balser seit Jahren herausgibt, liegt in einer neuen Ausgabe vor. Das Verzeichnis ist übersichtlich und nach den von uns gemachten Stichproben durchaus zuverlässig und die Ausstattung gesäüig. Das Verzeichnis wird allen Teilnehmern am Fernsprechnetz wertvolle Dienste leisten. Eine tragikomische Geschichte. Man schreibt und: In der Marburger Straße machte gestern morgen eine junge Frau ihren Fleischeinkauf. Als sie aus dem Laden kam, entwich ihr kleines Kind, dem sie infolgedessen nacheilte. Um die Schritte zu beschleunigen, stellte sie ihre Tasche mit Fleisch auf das Trottoir. Aber ivelches Malheur trat inzwischen ein. Als die Frau zurückkam, sah sie von weitem einen Hund mit ihrem Fleische im Maule die Flucht ergreifen. Wohl oder übel mußte sie sich zu einem zweiten Fleischeinkauf bequemen. -r-. .Heuchelheim, 14. Juli. Der hiesige Arbeiter-Turnerbund hält nächsten Samstag, Sonntag und Montag den 16., 17. und 18. Iluli ein Bezirks- turnfeft ab. Der Festplatz befindet sich an der Kinzenbach er Straße, direkt amDorf. Die hiesigen Gesangvereine werden durch Gesangsvorträge das Fest verschönern helfen. Für das Wertungsturnen am Sonntag vormittag sind 20 Musterriegen angemeldet, während am Nachmittag 400 Turner schweizerische Freiübungen vorführen werden. Die Biebertalbayn läßt am Sonrttag aus Anlaß des Festes eine Anzahl Sonderzügc verkehren. t Hausen b. Gießen, 14. Juli. Nächsten Sonntag, 17. Juli, findet hier das De kanatsmisfionssest statt, wozu ber gutem Wetter viele Mssionssrennde aus der ■ Umgegend erwartet werden. Festprcdiger ist Pfarrer B er nb e ck-Wieseck; Missionar S pa i ch - Wiesbaden (Indien) und andere werden Ansprachen halten, der Posaunenchor und der gemischte Chor von Klein-Lindcn haben ihre Mitwirkung.beim Feste in Aussicht gestellt. -o. M ainz, 15. Juli. Schon früher war ein lleberland- 1 flug am Rhein geplant, er i'am aber nicht zustande, weil die । Gelder für die Fliegerpreise nicht garantiert waren. 9?un < findet ein Plan des deutschen FliegerbundEs Anklang, ' zwischen Mannheim, Frankfurt, Wiesbaden und Mainz ein ! großes Schauflic gen abzuhalten, wenn die genannten Städte die nötigen Mittel aufbringen. Für Mannheim, 1 Wiesbaden und Frankfurt sind die Gelder fichergestellt und ' der Flug wird ftattfinben. Zu entscheiden hat sich noch Mainz, wo etwa 8000 Mk. aufzubringen sind, von denen 3000 Mk. durch einen Ungenannten zur Verfügung gestellt sind. Wenn Mainz an der Sache beteiligt sein ivird,' findet der Heb erlaub flug an dem Tage statt, rno der Kaiser zur alljährlichen Truppenschau in Mainz lveilt, das 1 wäre zwisck>en 16. und 21. August. Der genaue Termin 1 des Kaiserbesuchs steht noch nicht fest. Die hervorragendsten Flieger sollen zu ber Veranstaltung gewonnen werben. Mainz, 15. Juli. Dieser Tage fanb hier unter dem , Vorsitz des Provinzialdincktors Geheimerat Dr. Brei- ' lichleit in Mainz'und Umgebung planmäßig weitergeführt werden. Worms, 14..Juli. Der Verband hessischer Ver- lehrsvereinc hc^lt am nächsten Sonntag, 17. Juli, im uädtlschen Festhause zu WormS eine Sitzung ab. Die Tagesordnung umfaßt u. a.: Vorlage der Verbandssatzungen, Hessisches Verkehrsbuch, Erhöhung der Beiträge, Wahl des Vorortes für die nächsten zivei Jahre, verbunden mit der Wahl des ArbeitsauUschusses. ) ( Marburg^, 15. Juli. Marburg steht jetzt mitten in seiner H o ch sia ison. Zu all den Unterhaltungs- unb Bildungsgelegenheiten, wie manchmal allabendlichen Vorträgen, Konzerten, dem Sommertheater, den akademischen Festspielen usw. kommen ja ft täglich neue Veranstaltungen hinzu, sr> daß der, der da glaubt, in Marburg müsse man sich nur auf die Bewuderung der schönen Umgebung beschränken, sich sehr getäuscht fühlen dürfte. Daneben drängt ein studentisches Stiftungsfest mit seinen Bällen, Musik kneip en und Fäßchenpartien das andere und zahlreiche alte Herren mit Mütze und Band geschmückt, beleben mit den jungen Kommilitonen die fortwährend im Fiüggenschmuck prangenden Straßen. Heute küp hielten die Hasso-Nas soven anläßlich ihres Stiftungsfestes z. B. ihre altgewohnte „Fmchsschokolade" auf dem Marktplatze ab. Das flott-fröhliche Treiben bauert nicht mehr lange — höchstens noch 2—3 Wochen —, bann beginnt für Marburg bie stille Zeit, die der großen Ferien. bert eine Sitzung statt, an ber sämtliche in Mainz auf dem Gebiet ber Mutter- und Säu g li n g s'fürs tätigen Vereine, sowie Vertreter ber staatlichen und munalcn Behörden von Mainz und der Großh. Zentrale für Säuglings- und Mutterschutz in Hessen teilnahmen. Es wurde ein Organisationsausschuß gebildet, in dem markt waren Hairdelsgesell^-Hast im Zusammenhang mit den Vorgängen bei der Niederdeutzschen Bank etwas niedriger. Fest lagen Oestcrr. Kreditaktien, nric überhaupt alle österreichischen Werte eine gute Tendenz zeigte::, Schiffahrtsaktien haben sich etwas erholt, ebenso Siipntnng-Eisenbahn. Montan- werte haben sich gut gehalte»!, begünstigt waren Phönix und Deutsch-Luxemburger. Von anderen I n d u st r i e p a p : e r e n haben Kunstseide weitere 15 P roz. eingebüßt. Brown Boveri, für die inzwisck)en eine Dividende von 8 Proz. erklärt wurde, verloren 8 Proz., Spicharz Leder 6 Proz., während Höchster Farbwerke und Karlstadter Zeneent je 4 Proz., Wittener Stahlröhren 5 Proz. und Reiniger, Gebbert und Schall 7 Proz. anziehen konnten. — Privat-Diskonto 3Vs ^05. Qanöck und Verke hr, Volf$u)irtfd?a|L ** Gewerkschaft Fer«ie. Nach dem Bericht der Gewerkschaft Gießener Braunsteinbargwerke vormals Fernie in Gießen beträgt der Brutto-lleberschuß iür das 2. Quartal 1910 Mark 164 192,91, aus dem die Zinsen ber Anleihen mit Mk. 31876,25 und für Amortisation der A-nlr ihen Mk. 41160,—, zusammen Mk. 73 036,25 zu bestreiten siv:d, so daß ein Netto-llebei-schuß von Mk. 91 156,66 verbleibt. «Im 1. Quartal betrug er Mark 78951,67, ergibt für das 1. HZemester 1910 Mk. 170108,33. Wie im 1. Quartal dieses Jahn.'s soll auch für daS 2. Quartal eine Ausbeute von Mk. 50 für den Kux verteilt werden. geholt wird (z. B. Berlin, S. 42; Berlin, O. 17). Selbstverständlich darf aber auch die Angabe der Srraße, der Hausnummer, des Gebäudeteils unt> des Stockwerks in ber Aufschrift nicht fehlen. Man muß also beispielsweise schreiben: Herrn Kaufmann Karl Müller in Berlin, N. W. 6 Albrechtstr. 7, Hinterhaus, 3 Treppen links. Das von der Postverwaltung herausgegebene „Straßen-« Verzeichnis von Berlin und den angrenzende:: Orten mit Angabe ber Bestellpostanstalt" kann an den Postschaltern eingesehen und sollte vom Publikum zur Vervollständigung der Aufichristen im eigenen Interesse stets benutzt werden. Das Verzeichnis nebst ©tabtplan ist durch alle Postanstalten und Briefträger für 5 Pf. zu beziehen. Partie. Gieße», 16. Juli. Marktbericht. 9luf heutigem Wochen» markte kostete: Butter pr. Pid. 1.10—1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 7—8 Psg., Enteneier 1 Stück 8 Psg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte pr. St. 5—6 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pik., Hahiren pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80 — 2,20 Mk., Ochsenfleisch pr. Pid. 80—88 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 80—84 Psg., Kuhfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 86—88 Pfg., Halnrnelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.50 bis 8.00 Mk., Zwiebeln per Ztr. 9,00—10,00 Pik., Milch per Liter 20 Pfg., Kirschen per Pf»n.d 40—äO Pfg., Nüsse 100 Stück 50 bis 00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeu von 7—1 Uhr. Lanrilien-Nachrrckterr. Verlobte: Fräulein Bertha Laufs ii: Köln mit Herrn Karl Scippel in Butzbach. — Fräulein Piathilde Rosenthal in Hohebach nut Herrn Joseph Zwang in Wetzlar. — Fränlein Je» ny Fink in^Dlarburg mit Herrn Julitls Steckelmacher in Ehristiama. G e st 0 r b e n e: Herr Heinrich Wilheltn Krenkel in Büdingen. — Herr Konrad Wahl in Alsfeld. — Fran Anna Heß, geb. Muller, Herr Bernhard Grünmger IV., Herr Christian Weickhardt, Fran Arnold Weitdel Witwe, geborene Atalern, sämtlich in Btüzbach. — Herr Konrad Schnitzel in Friedberg. — Frau Auguste Fenner, geborene Berg, in Darmstadt. — Herr Konrad Schäfer, Fratt Marie Alignon, geborene Atahr, $rnu Rosalie Joel, geb. Lederer, sämtlich in Wetzlar. — Herr Cornelias Souchap in Alar- bürg. — Frau Karoline Schmidt, geb. Unverzagt, in Friedenthal a. d. Eder. — Herr Otto Pfannekuch 51t Dloosch i. Elsaß. Ausruf. Die etwa 340 Säelen zähletwe, meistens ans gering be- mittelteil Lmwwirten bestehende, ungefähr 1/2 Stunde von Schotten gelegene Gemeinde Betzenrod ist am 8. v. Mts. durch ein Hagelwetter schwer heimgefucht worden. Tic Winterfrucht, namentlich das Korn, Weizen, Winterfamen, überhaupt alle Gewächse haben großen Schaden erlitten. Der Schaden ist verhältnismäßig groß, er wird auf ca. 20 000 Mk. geschätzt. Aber auch die Not ist groß, nicht nur weil der größte Teil der Ernte airSbleibcn lvird, sondern auch weil die Mittel zur Wieder- auSstellung der Felder fehlen, denn nur ein ganz geringer Teil der Sanbiüirte ist gegen Hagelschaden versichert und eine Beihilfe ans Staatsmitteln fnnn nicht gewährt werden. Der unterzeichnete Ortsvorstand sielst sich deshalb genötigt, edle Mensck-en-' freünbe um Linderung durch freiwillige Gabcir recht bringend z): bitten. Die freiwilligen Gaben wollen gütigst an die Großh. Bürgermeisterei Betzenrod cingcfanbt werden. Betzenrod, 10. Juli 1910. Der O rtsvor stand: Schütz, Bürgermeister, Blei, Beigeordneter, Müller, Schütz, Lenz, Lotz II., Enders, Repp IV., Gcmeinderäte. Momtl. Uebersicht der Todesfälle in der Stadt Sichen. Monat Juni 1910. Einwohnerzahl: angenommen zn 31,800 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeilszisser: 24,5 %„ nach Abzug von 36 Ortsfremden: 11,0 ü/oo. Kinder Anm.: Die m Klammern gen ii.n Jisfern geoen an, ruie viel der Todesfälle in bei betrerfenbeu Krankheit auf von auswärts nach Gießen aebrachte Kranke kommen. Es starben an: Ztlsammen: Erwachsene 1. nn Lebensjahr: vom 2.-15. Jahr Im Wochenbett 1 (1) 1 (1) — — Diphtherie KD — 1 (1) Rose 2 2 — Tuberkulose 11 (5) 8(4) — 3(1) Kungenkrankheiten 4 (3) 4(3) — Herzkrankheiten 4(2) 4(2) —* — Schtaqflllß 2(1) 2(1) — _ Kinderlähmung anderen Gehirn» 1(0 — 1(1) krankhelten 2(1) 2(1) — _ Darmkatarrh anderen Unterleibs- 3 3 — kraitkheiten 8(5) 7 (5) _ « Blinddarmentzündung 3 (1) 1 — 2(1) Krebs re. 6(4) 6(4) — Selbstmord 1 1 _ _ Verunglückung 7 (6) 3(2) — 4(4) sonstigen Krankheiten 9(5) 7(4) 2(1) Sumina: 65 (36) 48 (27) 5(1) 12 (8) Meteorologische Veodachtimgen der Station Gietzen Ä Chanttenrkiirse. muuer |ti?e baoeuimaiL Mass erwärme der Lahn 1 7 °K Mantel, Brille, Schleier und Hut Bioirb jede verständige Dame auf die Autofahrt mitnehmen, dazu aber auch noch eine hochwichtige Kleinigkeit: eine Schachtel Fans achter Spdencr Mineral'Pastillen. In der staubigen Vuft und in dem scharfen Zugwind find die kleinen Sodener unschätzbare Helfer gegen die Erfahr der Erkältung und gegen Rel-ungen der Schleimhäute des Halses. 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