3Z Die heutige Nummer umfahl 14 Seiten. erfährt. Denn der Sinn der neuesten päpstlichen Worte ist — das steht fest, auch wenn amtlich von den Kanzeln jetzt nichts veröffentlicht werden darf — scharfe Trennung der nebeneinander lebenden Konfessionen, Schürung der ton» essionellen Gegensätze. Wir aber braudjen in Deutschland )cn konfessionellen Frieden, das ungestörte Einvernehmen zwischen Katholiken und Protestanten. Darum scheinen uns einige Mahnungen der Rheinisch-Westfälischen Zeitung an die Katholiken und ihre Geistlichkeit von nicht unwescnt licher Bedeutung. In Rom verwiegt seit Jahrhunderten der Einfluß der Italiener, Spanier, Franzosen. Mochten, so heißt es in dem erwähnten Blatte, die deutschen Pfarrer, Bischöfe und Erzbischöfe enblich den Wunsch und die Kraft fühlen, die Herrschaft des deutschem Wesen völlig fremden Romanismus in der katholischen Kirche zu brechen. Kein cin'iger deutscher Kurien-Kardinal befindet jid) gegenwärtig in Rom. Ob aus der tzochflut der Auseinandersetzungen cm olcher verheißungsvoller Gedanke Wurzeln schlagen lönnte? mod) bett 22. ds. $li*. !b WeratbeitenMI :r VubrotgW iim'flo : und Pflasterarbeilev ii! * : und Pßatterarb.^ * (IQP& und des öntnvV- I -?und Pslaflerarbeiiei". | ürer- und W* mrer-undAspbalt°rbei t aus unserem Tieib^ 1 en mit «5$ MSÄSL tzjewcrbe-Lrdnung Lttiiibre«. y. Religionsfreiheit in Spanien. Madrid, 17. Juni. Der Erlaß des Königs betreffend die Freiheit der Religionsübung der jüngst von der spanischen Regierung veröffentlicht wurde, bezieht fich im Gegensatz zu den von den auswärtigen Korrespondenten in Madrid verbreiteten Nachrichten nicht nur auf die Protestanten, sondern auf alleReligionsgesell schäft en, die sich nicht zur Staatsreligion bekennen, somit auch auf die Iuden und Muselmanen. Richtig ist, daß der Erlaß von 1876, der außer Kraft gesetzt ist, nur von Dissidenten spricht. Der jüngste Erlaß schließt alle ReligionSgesell^ chasten ein, die sich von der Staatsreligion untcrsche,denj Infolgedessen werden alle Zeichen und Religionsübungen: dieser Religionsgesellsd)aftcn zugelassen mit Ausnahme von Versammlungen unter freiem Himmel, da öffentliche nrcht- katholische Kundgebungen durd) die Konstitution verboten ind. Die Propaganda und die Diskussion religiöser Angelegenheiten gemeßen sonst in Spanien die größtmöglid)« Freiheit. Die Bewegung im Baugewerbe. Die Aufnahme der Arbeit im Baugewerbe zieht sMy verschiedentlich sehr in die Länge. Die Leipziger Bauarbeiter, die vom Arbeitgeberbund von der Aufhebung ;er Aussperrung nicht nusdrüdlich benachrichtigt wurden, betrachten diese Ankündigung für sich nicht als verbindlich. Sic stellten am Freitag morgen an alle Bauten, die während !)er Aussperrung brach gelegen haben, Posten auf, die die von auswärts zuziehenden Bauarbeiter aufklärten. Auch die Bauarbeiterorganisationen von M a n n h e i m , Ka r l s r u h c , D u r l a ch und Nürnberg haben beschlossen, vorläufig die Arbeit nicht aufzunehmen. Der Bezrrks verband Thüringen im Arbeitgeberbundc ür das deutsche Baugewerbe beschloß dagegen, äm Rtontag, 20. Juni, die Aussper r.u n g aufzuheben und die Arbeit wieder aufnehmen zu lassen. Die Stichwahl in Mdberg-Büdingen. Der Wahlausschuß des Bundes der Landwirte erließ an seine Vertrauensmänner folgendes Rund- chreiben: t , r. . . , . , Wir legen keinen Wert darauf, von den stattfindenden sozialdemokratischen Versammlungen Kenntnis zu erhalten. Wrr lehnen es grundsätzlich ab, während des Stichwahlkampses in gegnergchen Versammlungen zu sprechen, wie wir auch in unseren Ver,amm- lungen keinem sozialdemokratischen Tiskunumsredner das Wort geben werden. Folgende Erklärung des Kandidaten des Bundes der Landwirte Dr. v. Helmolt ging uns mit der Bitte um Veröffentlichung zu: „ In einer tags vor der Reichstagswahl erschienenen Nummer erzählt die Kleine Presse, ein bündlerischer Redner habe sich in Kefenrod folgendermaßen ausgedrückt: „Da sind sie, die Öerren Beamten, arbeiten wollen ste nugt, immerzu Ferien wollen sie haben und Koteletts so groß wie die Abtriti^dedel fressen, und die Bauern müssen alles bezahlen. Wie zu erwarten war, ist diese Aeußerung von gegnerischer Seite weidlich ausgeschlachtet worden, ja, mir ist mitgeteilt worden, daß die Sozialdemokraten mir diese Worte unterschieben möchten mit dem Hinzusügen, ich hätte es als erstrebenswertes Ziel bezeichnet, daß die Bauern für ein Ei 10 Pfg. und für ein Psund Butter 2 Mark erhalten müßten. Es ist dies eine Unwahrheit und ich stehe nicht an, erklären, daß ich obenerwähnte Aeußerung, sollte sie wirklich gefallen sein, ganz entschieden mißbillige. Friedberg, den 16. Juni 1910. Dr. v. Helmolt. politische Wochenschau. Gießen, 18. Juni. Uns ist das Wahlergebnis im Bezirk Friedberg-Büdingen nicht überraschend gekommen. Graf Oriola war einer der viel verschrieenen Bündler, hat in seinem Kreise, bei seinen Wählern die höchste Achtung, das größte Ansehen genossen, und nun sollte das jahrelange Vertrauen der Bauern in solche Praxis wegen Mißhelligkeiten der letzten Jahre jäb ’erftört sein? Historische Umwandlungen vollziehen sich anders; auch wir hätten die Erbschaftssteuer im Rahmen der neuen Steuern gerne gesehen, aber sollten die Wetterauer Bauern nur aus Liebe für die Erbschaftssteuer die bisherige Fahne verlassen? Sie werden aus dem Wahlkampfe gewiß gelernt haben, werden viele der liberalen Einwendungen als berechtigt und stichhaltig nicht von der .Hand weisen können, aber was wurde ihnen geboten und versprochen? Welches war das positive Ziel, das mit einiger Zuversicht auf baldige Verwirklichung ihnen vorgesetzte bestimmte Progranim für die Zukunft? Der neue Bund zwischen linken und rechten Liberalen ist noch nicht im Feuer geprüft worden, in eine bloße Kampfstellung aber lockt es nur solche, die nicht viel zu verlieren haben und alles gewinnen wollen. Keiner der angesehensten liberalen Führer die in der Wetterau die Trommel rührten, konnte mit Stolz sagen, daß in seines Glückes Schiff viele mit ihm gestiegen seien. Die Zeit für den Liberalismus — das haben dessen verständigsten Anhänger sich längst selbst gesagt — ist düster und schwer. Ein'anderer aber teilt mit vollen Händen Versprechungen aus und lockt das Gewimmel, das den Pflug, die Werkstatt, verlassen will, in hellen Haufen unter seine „Hoffnungssahne": der Sozialdemo trat. Die Unzufriedenheit, die bpi den bürgerlichen Gruppen keine feste Marschrichtung, sondern nur beschwerliche Wege der letzten Ja1;re sieht, in denen der Karren stecken blieb, suchen Zuflucht unter den Zügen der Straßenpolitiler, die das lauteste Wort und die stärksten Ausdrücke lieben: unter den Fittichen der Sozial- beniofraiic. Der bedächtige Bauer aber auf seiner Scholle will dem Kriegsgefchrei nicht folgen: „das Schwert ist kein Spaten, kein Pflug, tver damit ackern wollte, wäre nicht klug". Das sind einfache Tatsachen, mit denen gerechnet werden mußte auch von denen, die in den jetzt herrschenden politischen Kurs keineswegs glänzende Eröffnungen für die Zukunft setzen. Darum wäre eine allgemeine Verständigung der bürgerlichen Parteien vor der Hauptwahl das Bessere gewesen. Die Sozialdemokraten sind mit einer großen ^Mehrheit in die engere Wahl gekommen. Sie werden alles auspeitschen, was nod) zaudert, werden den Zündstoff der ihnen in den letzten Zeiten leider nicht gefehlt hat, nochmals in .Haufen hcrbeitragen. Dagegen muß für die am nächsten Freiiag bevorstehende Stichwahl das nationale und politische Getvisscn wachgerufen werden. Es sind Leute am Werk, die das Gegenteil wollen, z. B. die Herren der demokratischen „Frankfurter Zeitung". Zu ihrer Parole: „alle Mann einstimmig für den Sozialdemokraten" kann man nur erstaunt fragen, warum sie denn überhaupt noch durch etne demokratische Schattierung das schöne leuchtende Rot, das ihnen den Sieg verheißt gegen das „schwarz-blaue" Heer, beflecken und verdüstern wollen. Warum vertrauen sie sich nur nicht g a n z u n d g a r dem Schiff des Zukunftsstaates an ? Warum schwanken sie denn, die den Nationalliberalen immer nut Ratschlägen folgen und ihnen höhnend das Bild der Tre^ scheibe »eigen?8 Jeder klare Verhältnisse liebende Mensch wird einen ehrlichen, von seinen utopistischen Ideen überzeugten Sozialdemokraten höher achten, als jene v ertapp ten Umstürzler, deren demokratische Maske ob des schlechten Erfolges all ihres Liebeswerbens so leblos verzerrt ist. Möge die Fortschrittspartei den ausdringlichen Einladungen der „Franks. Ztg." nicht folgen und lieber nach dem Beispiel der Nationalliberalen, ihrer Bundesgenossen im bisherigen Kampfe, offen die Losung für den nationalen Kandidaten ausgeben! Auf diese Weise wird der Liberalismus am besten für seine eigene Zukunft sorgen. Der Kampf der Geister, der durch das päpstliche Rund- schreiben geschürt worden ist, dauert trotz der letzten amtlichen Erklärungen des Vatikans noch fort. Hierzu kommt noch der nicht bis zum Ende ausgetragene Streu rm ^stn- trumdtunr selbst. Es ist eine ernste Zeit für den deutschen Katholizismus. In seinen eigenen Rnl-en haben sich die erfahrensten, gescheitesten und gläubigsten Manner ans Werk gemacht, jene engen Fesseln zu sprengen, die das Zentrum trotz allen Leugnens bisher zu einer streng tonfessionellen polittscl-en Partei gemacht haben. Der Hirtenbrief gegen die Reformatoren hat allerdings, wie Herr Bachem "sagte, „die Probe aufs Exempel" gemacht. Wir haben im Verhalten des Zentrums bet den Anfragen im preußischen Abgeordnetenhaus und in der bayrischen Kam mer im Gegensätze zu Bachem freilich eine große Jnkon- seauenz erblickt Die Partei hatte, wenn sie ihrem Programm und ihrer Tradition hätte folgen wollen, die Auseinandersetzung annehmen und den verteidigen musferi. Rur die gatn schlechte Position, auf die das neben fül aestellt hatte, hat das Zentrum veranlaßt, die M 'zu mecheii Es ließ sich daraus nichts machen, es mußte nein beigeben. Leider kämpfen Herr Bachem und seine „Kölner Richtung" ihren Kampf gegen dte ^n konfessionelle Partei" bisher versteckt und unter allerlei ^eck- mäntelchen Man gibr vor, man wolle nicht-Neues, man wolle nur den Bestrebungen derer entgegentreten, die mehr und mehr das rein Konfessionelle betonten. Man wck1 ebm „unter sich" sein und den Gegnern kerne Waffen liefern In Wahrheit hänselt es sid) a$er um eine Reformation, die hoffentlich durch Die letzten Taten aus Rom eine ^ybroerung 3h;. 140 Erstes Blatt 160. Jahrgang Samstag 18. Jmri 1010 zweimal monail. Land- -«JF jto* cJX Vs W-« Mj ' '* auSwäriS 20 Pfennig, wirtschaftliche Seitftagen W V V V lö ™ El ▼ Ehesredakteur: A Goetz. Fernsprech-Anschlüsse: MM WM Verantwortlich für den sür die Redaktion 112, < politischen Teil: August BLL" Seneral-Anzelger für Oberhe en M-W- Annahme von AnzeigeN v ’ foal"- E Heß' sür den iur die Taqcsnuminer Hofafiottsönid Derlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition uno vrnckerei: Zchulstraye 7. Anzeigenteil: H. Beck. bis vormittags 9 Uhr. 3 Ser MW arbeiten im Söhridnnc mr Sonntaa, bei < 6 Übt morsess ib die ettDBilicicninn hiermit zur Menntnw Ludwig Maier ist M irben. nn, tö.anaetreten. Bj Die Stichwahl in Usedom-wollin. Swinemünde, 17. Juni. Bei der Reichstaasstichwahl im Wahllreise Stettin 2 sind ganz unzureichend: wir sind schwer gekränkt und können nicht anders, als mit aller Energie gegen die Schmähungen Pius X. pro- teftieren. Um der evangelischen Kirche willen, um unserer Selbstachtung willen: aber auch um des konfessionellen Friedens willen. Wir wollen diesen Frieden ehrlich und freudig: wir sttecken dem katholischen Mitbürger die Hand hin und sagen: Du sollst sein wie wir im deutschen Vaterlands Wir achten die katholische Religion. Aber wenn Friede sein soll, muß diese Achtung aüf Gegenseitigkeit beruhen. Die päpstliche Enzyklika aber sucht in den Herzen der Katholiken die Achtung vor den Protestanten zu untergraben. Gebildete Katholiken wissen freilich, daß die päpstliche Geschichtsauffassung eine Geschichts- fä 1 schung ist: aber Millionen Katholiken, die keine Geschichte studieren und ihre Geschichtsanschauung nur aus dem Religionsunterricht beziehen, werden durch diese Enzyklika gegen Protestantismus und Protestanten verhetzt. Wie soll dann der Friede gedeihen? Seit lange hat niemand und nichts den konfessionellen Frieden so schwer gestört als jetzi Papst Pius X. Auch um deswillen protestieren wir aufs Nachdrücklichste. Wir protestieren aber nicht bloß mit Worten, es. gilt durch den Zusammenschluß aller Evartzielifchen zu protestteren. Nickt Protestant gegen Katholik, aber Protestantismus gegen Ullramonlanismus! In der Enzyklika hat der in obente Ultramontanismus sein wahres Gesicht gezeigt. Darum auf zur Abwehr dieses ultram.mrtauen Geistes, durch Eintritt in die Reihen des Evangelischen Bundes und auf jedem anderen Gebiet? Hat die Enzyklika diese Wirkung, dann kann Pius X. noch einmal der Zerstörer aller protestantischen Zwietracht und der Förderer protestantischer Einigkeit heißen. Dann kann vielleicht noch einmal mit Bezug auf die Enzyklika das BibelworÄ gelten: „Ihr gedachtets böse mit mir zu machen, Gott aber gedachte es gut zu machen!" Nach dem mit starkem und häufigem Beifall aufgenommenen Vortrag wurde folgende Entschließung unter allgemeiner, freudiger Zustimmung angenommen: Die am heutigen Abend versammelten evangelischen Männer und Frauen in Gießen bringen hierdurch ihre lebhafte Ent- ruftung über die neueste konfessionelle Friedensstörung durch die Borromäus-Enzyklika des Papstes zum Ausdruck. Die Beschimpfung der Reformatoren und ihres großen Werkes, die Schmähung der die Reformation fördernden Fürsten unb Völker, die Herabwürdigung evangelischer Grundsätze ist eine empörende Herausforderung des gesamten deutschen Protestantismus und eine Beleidigung der deutschen Natton. Wir bitten alle unsere protestantischen Mitbürger unbeschadet ihrer kirchlichen unb politischen Parteiftellung, sich zu energischer Abwehr gegen diesen neuen Beweis römischer Undulbsamkeit und Unversöhnlichkeit einmütig zusammenzuschließen und dahin zu wirken, daß die Segensgüter der Reformation als die Grundlagen echter deutscher Gesinnung unserem Volke ungeschmälett und ungeschmäht erhalten bleiben. Tie zahlreichen Zuhörer erhoben sich darnach von ihren Plätzen und sangen das alte herzhafte Lutherlied: Ein feste Burg ist unser Gott! Nach einem kurzen Schlußwort ging die Menge sttll und ernst auseinander. Nähere Belehrung über die von Dr. Krüger nur angedeutete Gegenüberstellung von Reformatton und Gegenre- formatton findet man in Prof. Krügers Vortrag ül>er: Petrus Canisius (Gießen, Zttcker, 1897,. 10 Pfg.), an dessen Schluß auch die Canisius-Enzyklika Papst Leo XIII. deutsch ab gedruckt ist. Die neuere Entwicklung des Ultramontanis- mus ist in desselben .Verfassers Schrift: „Tas Papsttum. Seine Idee und feine Träger" (Tübingen, Mohr, 1907. 1 Mk.) geschildert. * tnt. Darmstadt, 17. Juni. Die heutige vom Goethebund veranstaltete P r o t e st v e r s a rn m l u n g, die im Kaisersaal stattfand, war von weit über tausend Menschen besucht und viele fanden keinen Platz mehr. Prof. Nagel leitete die Versammlung mit markigen Worten ein, worauf Dr. Strecker-Bad-Nauheim in kerniger, von fort' währendem Beifall unterbrochener Rede die ganze Frage eingehend beleuchtete und zu energischem dauerndem Protest auf forderte. Aus Stadt und Land. Gießen, 18. Juni 1910. * * Tageskalender. Kolosseum: Sonntag, 19. Juni, nachm. 4 und 8 Uhr: Gastspiel des Frankfurter Spezialitäten- Ensembles Fortuna. K i n e rn a t o g r a p h: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglrch Vorstellung. * — Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem Rentner Gg. Neidlinger zu Hamburg-Uhlenhorst das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. * • Erledigte Lehrer st eilen. Eine mit einet kath. Lehrerin zu besetzende Lehrerinstelle an der Gemeindeschule zu Budenheim. Eine Lehrerstelle an der evang. Schule zu Eich. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Metzlos. Dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage bewilligt werden. "Der Vorstand der Landwirtschaftskammer ist auf kommenden Dienstag zu seiner 5 5. Sitzung ein- berufen worden. Es stehen 48 Gegenstände auf der Tagesordnung, darunter Pensionierung von Personal, Anlage einer Obstmusterpflanzung in Bensheim, Abhaltung von Zuchtvieh- und Faselmärkten, Bestellung von Aerzten, Zuschüsse zu den Versuchsfeldern der Landw. Winterschulen, Weingesetzbuchführung, Abänderung des Reblausgesetzes, Mittel zur Wiesen- verbefferung, Satzungen der Pferdezuchtvereine, Veredelung amerikanischer Reben usw. ** Vom Stad ttheater wird uns geschrieben: Nack dem großen Crfolg des ersten Nauheimer Operettengastt spiels ist zu hoffen, daß die wetteren Operettenabende besser besucht werden. Tie Durchführung dieser Gastspiele in großstädtischer Aufmachung und mit erstklassigen Kräften würde im andern Falle für die nächsten Jahre in Frage gestellt sein. Frl. Grete Brill, die ausg^eicknetc und beliebte Soubrette des Ensembles, ist vom Herbst ab an das Dresdener Residenztheater verpflichtet. Sie ist zweifellos eine der temperamentvollsten und feschester: Vertreterinnen ihres Faches und wird sicher auch als „Briefchristei" im „Boge 1- Händler" am kommenden Dienstag mit in erster Reihe des Erfolges stehen. Uebrigens sind sämtliche ersten Kräfte des Ensembles am Dienstag beschäftigt. Tie Ausgabe der Billets für Dienstag findet von Sonntag 11 Uhr ab statt ** Der Straße.« bah «verkehr bezifferte sich in der ersten Hälfte des Monats Juni auf 80 561 beförderte Fahrgäste oder täglich durchschnittlich 5370 Personen. Von den gelben Fahrmarken, von denen 24 000 Stück zur.Verfügung stehen, die bei der Eröffnung des Unternehmens ausverkauft waren, sind etwa 5—6000 Stück im Verkehr. Die eine Freifahrt bei 10 Fahrten übt doch nicht den Reiz aus, daß allgemein von dieser bequemen Einrichtung Gebrauch gemacht wird. • • Briefmarken -Automaten wurden heute im Stadtpostamt aufgestellt und zwar je einer für Fünf- unb Zehnpfennigmarken, sowie ein weiterer für Postkarten. An dem Publikum wird eS jetzt fein, durch fleißige Benutzung dieser Einrichtung den damit verfolgten Zweck erfüllen zu helfen. • • Blumenschmuck. Wie man uns vom Verkehrsverein mitteilt, wird bereits in diesem Jahre ein Wettbewerb in dem angeregten Blumenschmuck der Häuser Gießens stattfinden. Die Gebäude, die wegen ihrer hervorragenden AusschmückungSweise eine besondere Anerkennung verdienen, werden photographisch ausgenommen und davon Klischees angefertigt und auf Ansichtskarten übertragen. Diese Ansichtskarten kommen je nach der besonderen Wertung in größerer Anzahl an die Blumenaussteller zur Verteilung. Außerdem werden die schönsten Ansichten in dem vom Ver- kehrSverein herausgegebenen Führer und Broschüren auf» genommen und den weitesten Kreisen bekannt gegeben. 60 Pf. e n i I \ II A liefert in jeder gewünschten urucksar.hpfl a AP An Ausstattung stilrein u.pre.swert Ul UUlXöabllüJ CIIIOI Brühl'scheUniv.-Druckerei. MnfGoMM 3n urrhitufcn Sroßhcrzog hat beut st^irg-Wenhorst ba- i§ !ßl)ilipp§ bcS Grob Biergeschäft wegzugsh. vrcisw. zu verk. Näh. bei H. Schäfer, Dammitr. 30. MM Land. in, 18. Juni 1910. in: Sonntag, 19. Sun;, rnnHuvter Spejialitdlen- stellung. SARG Berlln.S. 42 Rltterstr.il Wien-Paris. BESTE zahn-CREME Neues Fahrrad m.ftretl. sehr bill. A-oert. Wolkengaß'c 16 vt l06075 Dre heutige bom' ^Versammlung, 'n weit über tausend M Aatz mehr. Proi markigen 'Sorten ein in kerniger, von fort iede Die ganze Frag' em dauerndem Protei 050461 Gebr. Stinbcrrongen und -Stühlchen a. verk. Ebelftr. 36II UiUa mit Garten zö kaufen gesucht. Sckriftl. Angeb. (ohne Vermittler) u. 05126 an den Gieß. Anz. erbet. * Zur Erinnerung an das erste deutsche Turn fest findet am 18. und 19. Juni in Coburg eine Crrnne rungsfeicr an das 1860 dort abgehaltene c t:1t c deut) ck Turnfest statt. Tie Feier beginn, am Sonnabend adeno mit Gerichtssacil. Berlin, 17. Juni. Das Gericht verurteilte wegen Unterschlagung von Kirchensteuern und Fälschung und Beseitigung von Urkuirden, begangen gegen die Berliner Stadtsynode, die Angeklagten Bolt und Baunickezu ie vier Zähren Zuchthaus und slinf Jahren Chrverlult, die Angeklagten Gr u - nack undSchmidt zu. je drei Jahren Zuchthaus und vier Zähren Ehrverlust. Jedem der Angeklagten werden sechs Monate aus die Untersuchung angerechnet. . . Bremen, 17. Juni. Wegen Beleidigung eines Vorgesetzten wurde der Lehrer Huprclmeycr zu 359 Mark' Geldstrafe, einem Verweis uird zur Tragung der Lasten verurteilt. Die Beleidigung ist durch eine Veroffentttcliung m der Pädagogischen Zeitung begangen. eurem FeAommrrs, zu dem der Herzog fern Erscheinen imf nriTw zugesagt bat. Am Sonntag wird eine vuldlgungsin« vor dem Denkmal des Herzogs Ernst, den, Schirmherrn des ersten deutschen Turnfestes, veranstaltet Der regierende Herzog, der der Feier ein lebhaftes Interesse entgegendr,ngt, bat Den 84 Jahre alten Vorsitzenden der Deutschen ^nrnerichatt, Gen. Sanitatsrat Dr. Götz Leipzig, den einzigen Ueberlebenden d^r fittif Einberufer des ersten Turnfestes, als Gast in Ehrcnburg geladen.___ ^aar kaust zu den höchsten Preisen Emil Koch, (2947 Seltersweg 75. Tel. 767. Lustschiffahrt. Indianapolis, 16. Juni. Der B r o o k i n s Erreichte bet einem Jlug mit einer Wrightmaschme eine Höhe von 1524 Metern und stellte damit einen neuen Weltsicg auf. Barbolic, dDbetfdycer, 3c nun bei Wittert irr ft (Jlstrien-. 4 Fordern Pazzut, Schulleiter «rus Erauglio bei Aiello söksterr. EüstenlLnd, Jvtrann Ro^dilsküj ans Ghargompol Oki lizieu«. 6. Marrin iguinrf, Oberlehrer in ä&ocbcin, Feutzritz iKrain). 7. "^wig Stzofranski, Oberlehrer, Brrmvivicc W. bei Krcckau (Galicien). Die genannten X'crrrn waren von den Vorführungen in Langsdorf imb Boltenhausen sehr bc sriediat. Nacl> Schluß der Schule fand dann noch eine eingehende Besichtigung der nach Demtschinskh'scher Methode bestellten Getreidefelder des Abg. Äöhler- Langsdors im Bettenhaujener Felde statt. Friedberg, 17. Juni. Tie Anmeldungen zu den Konkurrenzen und Rennen anläßlich deS ersten Reiter festes beS Wetterauer ReitervereinS sind in so großer Zahl eingegangen, daß daS Zustandekommen der Veranstaltung gesichert ist. Die Vorbereitungen sind im besten Gange, dec Rennplatz auf derSeewiese wird zweckentsprechend hergerichtel und mit einer Zuschauertribune versehen. Eine große Zahl wertvoller Ehrenpreise stehen dem Komitee zur Verleihung an die Sieger zur Verfügung, darunter solche von der Stadt Friedberg, dem Gießener Reiteroerein und dem Gießener Pferdemorkt-Kom itee. Die hervorragendsten Pferdekenner Hessens haben sich bereit erklärt, das PreiS-- richteramt auszuüben. 9tad) den Vorarbeiten zu schließen, wird daS Reitersest am 26. Juni einen glänzenden Verlauf nehmen. R. B. D a r m st a d t, 16. Juni. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde vom Beigeordneten Müller mirgeteilt, daß die Rentner Hermann Petsch Eheleute der Stadt eine Stiftung von 40000 Mark überwiesen haben, wovon 20000 Mk. zum Besten der Armen verwendet M-rden sollen, während je .5000 Mk. der Klern- .Hindcrschulc, dem Verein gegen Verarmung u. a. zn^cwendet werden sollen. r , = Dutenhofen, 16. Ium. Der Schulhaus. Neubau soll noch in diesem Sommer in Angriff genommen werden. Er kommt in den sogenannten „Wingerte" an eine neu projektierte Straße zu stehen und ist für vier Klassen und drei Lehrerwohnungen vorgesehen. Tie Gemeinde hofft aus einen erheblichen Staatszuschuß, zumal sie finanziell nicht aufs beste gestellt ist. , . [] Marburg, 17. Juni. Das Projekt, die hiesige Pferdebahn durch eine elektrische Straßenbahn ?,u ersetzen, beschäftigte gestern abend im Hotel Freid- hof eine gemeinschaftliche Versammlung des Kaufmännischen und des Gewerbe-Vereins. Man besprach den den stadn- scheu Behörden zugegangenen, die Anlage befürwortenden Bericht der Elektrizitätswerks-Kommission, ferner die Em- richtung der elektrischen Straßenlmhn in Gießen und anderen Städten und kam zu dem Schlüsse, daß bei aller Sympathie für eine eleltrische Bahn diese für Marburg noch ' verfrüht sei und der Stadt schwere Opfer auferlegen 1 würde. _____________ •* Aus dem Mtlitärwochcnblatt v. Altrvck Hatlptm z D., zuletzt Bezirksofftzier beim Landw Bezirk Friedberg ber (Sharaftet als Motor verliehen. Hauptmann und Kam vagniechei Wilken im Hess. Jns.-Regt Nr. 168 zum über- ^äbligcn Major befördert: er tritt zum Stabe des Regts. über Leutnant C e r t c l im Im. Leibregt. Großherzogin (3 Hess. Nr. 117 zum Oberleutnant befördert. LeSzner, Hauptm. und <>nmb Führer an der Unteross.-Vorschule in Weilburg, als Kvurp Chef in das 5. Hess. Inf.-Regt. Nr. 168'versetzt. Bn rck, Cbrrl. im Ins Regt. Markgraf Ludwig Wilhelm >3. Bad. Nr 111, von dem Stvnrmanbo als Assist, an der Jns.-Schießschule enthoben und zum Komp.-Führer an der Unterosf.-Vorschule in SS eilbürg ernannt. Leutnant v. Vri11witz u Gassron im 2. He, st Feldart.-Regt. Nr. 61 zum OberieMnaM befördert. Oberleutnant Mattel im Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hess. Nr. 116^on Beendigung der Schlußübungsreise der Kriegsakademie im Juli bis zur Beendigung der Herbstübungen 1910 auf jein Ansuch.u zum Eisenbahn Regt. Nr. 3 kommandiert. Den Leutnants B u d- decke im Leibgarde-Inf.-Regt. (1. Hess. Nr. 115, v, Ovven im 2 Hess F-eldart. Regt. Nr. 61 ein Patem chrcs Dienstgrades vvm 1 Juni 1910 verliehen. Die Fähnriche e a n n c im Im'.- Leibregt. Großherzogin (3. Hess.» Nr. 117, d. Lyncker im Grotzb. Art -Korps 1 Hess. Feldan Regt. Nr. .25, zu Leutnants mit Potent vom 20 Juni 1908 befördert. Die Fähnriche Grat Bitz' thum v Eckstaedt im Leibgarde-Jni.-Regt. 'l.Hess Nr. 11a, v Wachter in bcmHbcn Regt.. dieser mit Patent vom 21 August 1908, de Harde (Dietrich Evlert) im Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hess., Nr. 116, v. Gustedt im Garde-Drag. fHeat. il. Hess.' Nr. 23, zu Leutnants befördert: Unteroffizier Frhr b. Berchem im Leibgarde-Inf.-Regt. fl. Heff.) Nr. 115, ■um Fähnrich befördert: Oberarzt Dr. Dieterich beim Lew- "aarde-Jnf.-Regt. fl. Hess., Nr. 115, unter Beförderung zum Stabsarzt zum Bataillonsarzt bet dem 3. Bat. 4. Weftpreutz. Inf.-Regt. Nr. 140 ernannt. •• Die freiwillige SanttätSkolonne vom Roten Kreuz beabsichtigt, in der Umgegend Anregung zur Gründung von Abteilungen zu geben. ES soll deshalb Sonntag, 26. Juni, vormittags 8? Uhr, bei Klein-Lin den eine Hebung stattfinden, an die sich ein Vortrag schließen wird. ** Vom Kolossen m wird uns geschrieben: Morgen findet ein eintägiges Gastspiel des Frankfurter S p e z i a li t ä t e n - E n s e m b l e s „F o r t u n a" ftatt Besonders hervorzuheben sind außer vorzüglichen Soubretten und Humoristen die Duettisten Riä)ards in ihrem Biedermeierduett in Originalkostümen, sowie vorzüglicher Schcui- nuntmern. In der Nachmittagsvorstellung sind bte .Preffc ■r .^iign nur anqe- nJhon und Gegciw t^Jbortrag über: Ä-)i an dessen W Leo XIII. bcutich 9.?es Uttramontani?. ?.’t: „Tas KpsttM, ouigen, Rohr, 1907. Heute entschlief nach längerem, in Geduld ertragenem Leiden^im 42. Lebensjahr plötzlich meine hebe Frau, untere treubesorgle Mutter zrw Msrgarctha Rciitcr geb. ZiNMrmm. Die tiestrauemden Hinterbliebenen: W. Reuter und Kinder. Gießen, Schottstt. 15, den 17. Juni 1910. Die Beerdigung sinket Sonntag den 19. dS. MtS. nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des neuen Sriedhofts aus statt. auf jeK’^nn ilchrn 7. «nie X en. slklika 5 *4^ darnach von ihr- ,Netiicb:Ä; ^en ^chlußnwrt ginc bedeutend ermäßigt. , u ... ** Drei GesangSwettstrette sind ,etzt schon für 1911 in unserer Gegend beschlossen: in Klein-Linden vom Verein „Arion", in Lang-Göns von der .Germania" und in Leihgestern vom Gesangverein „Eintracht^. Letzterer feiert zugleich sein vOjähriges Jubiläum. " Bestrafter Leichtsinn. AlS gestern nachmittag ein junger Mann mit einem vierrädrigen Hadwagen, der mit Brettern beladen war, die Kaiser-Allee herab fuhr, setzte er sich vorne auf den Wagen, ließ diesen rollen und dirigierte den Wagen mit der hochgestellten Deichsel. Das erstemal gelang die verwegene Fahrt den Berg herab, das rweitemal aber verlor er die Direktion und rannte nut dem beladenen Wagen in den Ehausseegraben. Hier blieb er be- wußtlos liegen. Er mußte nach Hause gefahren und m ärztliche Behandlung genommen werden. "Zusammenstoß. Gestern stieß am Felsenkeller em Fuhriverk mit einem Wagen der elektrischen Bahn zusammen. Der Fuhrmann wollte noch vor dem anfahrenden Wagen die Schienen passieren, sein Fuhrwerk wurde aber hinten gefaßt unb ein Rad zertrümmert. m Lollar, 17. Juni Tie Kanalrsatron tnacht bei dem günstigen Wetter red)t gute Fortschritte. Es wäre zu wünschen, wenn die Kreisst raße nach (verhgitemrng der Kanalarbeiten ge.pflastert würde, damil nur endlich auch in der nassen Jahreszeit Wi dem hier überaus lebhaften Fährverkehr eine saubere Straße bekamen. -ter mesiae Radfahrer-Verein rüstet zu seinem loiahrtgen S 1 i 11 n n g s f e^st c, das am 10. Juli stattfindet. Während dieser la Jahre hat der Verein 15 Preise ut Kor,o- und Dauerfahren errungen, darunter 8 erite. Durch ^llischar funq von Saalmaschinen ist den besseren Fahrern Gelegenheit geboten, sich im Kunst- und Reigenfahren auszubildew n ^Langsdorf, 17. Juni. Heute fand unter Führung des Schulrais Kleinschmidt, des Schulinspektors für den Kr'eis Gießen, eine Besichtigung der nach dem Langs- dorf-Gießener System eingerichteten Fortbildungsschulen zu Langsdorf und Bettenhausen statt. Die Besichtigung hatte den Zweck, den Kursrsten in land- rn i r t f ch a ft I i ch c r Naturkunde für Fortbildung s s ch u I e n nach dem System L e i d i ch -, i o iu s eine praltische Ansdiauung zu vermitteln. Auster einer Anzahl Reichsdeutscher nahmen folgende von der üster^ichi- schen Regierung nach Gießen beorderten Herren teil: 1 Franz Ehudoba, Bürgerschullehrer aus PllFram (^hmen). Preschinskh, Oberlehrer, Mkt. » -tejttng (Niederasterr.). ■. (yrd. (Sine mit einer M. in der Temeintie'chnli an der euang. öchulc nistendienst oetbunben. esetzendr Lehrersielle an jem Inhaber der Steßt wirtschastskamnu- nec 55. Sitzung m- nslände aus der W* Personal, Anlage em jhaltung von Zuchiv'^ rsten, [Len, Wemgeietzb ch'! ?e8, Mittel zur MM ^ioereme, «elun; . 5 uns geschncbcn- W in Mt’g, i$crtrÄ^ toü l iT,;: i«“* n '24 000. una deS.Un^Mr. Ws- A Ut lNl t-5 *1# t durch 5 erjüDen i« * bieff" bet§a ' -S« xS 049771 Ein englisch. Rcbvrnichcr, 1 Zahr all, sehr wachsam, ituben- rein, ist preiswert zu verkaufen. 'Näheres im Babnbos G a m backi. Hessen._____________ 6injj)änncr=®üflcn iU kaufen. 05003 Krofdorser Straße l l. 05026» Umständehalber eine größ. Partie ßltc Alltüsskill Vufen. Näb Gießen, Henselstr. 5v. r”* Pr. Heugras v. 2 Wiesen hinter der „Schöne Aussicht" bill. abzug. 051041 Näh. Seltersweg 75 III. Ein eintütiflcr Klcidcrickrank, säst neu, billig zu verkaufen. 05105]______________Bleichstraße 7. 05109] Pr. Hcugras v. 2 Mara. Wiesen zu verk. Marktplatz 23. §5092] Erstkl. Fahrrad m.Frei- laus zu verkaufen. Mäusburg 13. Wiles hünsfiBrisc&es Hausgerät! zu wohlfeil. Preis, kaufen WU1 veil, kostenfr. Offerte. Besichtig, uns. grossetäd*.. eingericht Fabrik- laeers mit Uber 80 compl. Zimmer-Etnricbt. sehenswert u. lohnend. Bei ctöss. Kauf; FihrtvergÜt Lief, frei Wohnung unt. Garantie. Fast überall viele Referenzen. Conr. Sauer Söhne, Versteigerung. Mittwoch den 22. Juni l.J. nachm. 4 llbr, sollen im Höbt. -Üsandlokalc Teltersw. lljiabicr die wegen rückst. Gern.-Steuer flcpfänbcten Gegenstände, Möbel aller Art, ttleiderschranke, Sofac>, Schreibtische, Bücherschränke, L-c- Erctärc, 2 Klaviere, 2 Kassen schränke, 1 neue emaillierte Badewanne, 1 vierrädriger Wagen u. v. a. versteigert werden. [3377 Gemm ecker, Pfandmeister. Emvsehle mich als 65119 WciWndtt unö laucikrtr. Rolle von30Psg- an. Bestell, nimmt emgeg. Carl Beil, Schreinermitr. Marburger Str. 42. Voitk. genügt. Aeltcite Schwemmsteiu' Fabrik miß. Tnndik. fertigt auch gute Zementdiclen.Pb.Gics,Neuwied lstv-' . Submission. Die zum Umbau der Dörfelbrücke erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Submissionswegr vergeben werden und zwar: a) . Maurerarbeiten, b) . Liefern von eis. Trägern, ZoreSesten pp., c) . Schlosserarbciten, d) . Chaussierarbeiten und Steinlieferungen. Voranschlag und Bedingungen liegen auf unterzeichneter Bürgermeisterei offen und sind Offerten verschlossen unb mit entsprechender Aufschrift bis zum 23. ds. MtS. mittags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei emzureichen. Großen-Buseck, den 17. Juni 1910. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwa lb. 33zb Deutscher Kurzhaar- Brauntiger Rüde im 2. Felde ganz vorzügl. Nase, sst. Appell, flotte Suche, sauberer u. sicherer Alles -Avporteur, steht fest vor, down auf Hand hoch, läßt sich ablegen, zu verkaufen. Schristl. Angebote unter 04948 an den Gießener Anzeiger erb. Mctzmi unb WMsW in guter Lage ist zum 1. Juli zu verpachten, eveml. zu verkamen. -Näheres sagt die Ervedmon des Gießener Anzeigers. [33® Zu MM Tische, Stühle Küchenschräcke Kleiderschränke Waschschränke Kommoden, Sofas Betten und getragene Kleider bei 1136 Louis Holtaiorger .Venenweg 22._____ ” Janchesäffer aus Weinfaß hergerichtel, 1.50 bis 1.80 m lang, gibt billig ab <3lÄ PH. Sommerkoru, Bleichstr. 12. TaOmilseii 2 Breaks, 1 Halbvcrdeck, ein leichter Pritschwagen, 1 Feder^ rolle, 60 Zentner Tragkraft, ein leichter, neuer Qekonomie wagen zu verkaufen. Die Wagen sind noch alle sehr gut, zum Teil noch neu. 105072 Slug. Führer, Wagenbauer. _________Neuenweg 34.________ 05115J Kinderwagenm. Gummir gut erh., zu verk. Lahnsttaße 14. 05111] Ein noch fast neuer Svoru Liegewagen z.verk. Walltorstr.711 05064; Ein fast noch neuer Svort- und Liegewagen zu verkamen. _____________Roonstrahe 44 II. 2 neue PettßcÜen;a utrf.j A. Schmidt, Große Müblgasse 05121) Guterh. Kinderliegewagen sehr bill. ru verk. Schottstr. 7 H. Belgische Riesen ^aninwen! Verkaufe mehr schöneTiere, Eltern mehrmals prämiierter Prachnrere 050851 Alte Bost, Waütorstr 24. Gvsgittal-Vrtahtmeldungen. Berlin, 18. Juni. DaS Militär-Luftschiff „Par- seval IId ist heute früh 81/» Uhr unter Führung des MajorS Sperling vom Tegeler Schießplatz zu einer Fernfahrt nach Mecklenburg aufgestiegen. Paris, 18. Juni. Auf den Sekretär der schweizerischen Gesandtschaft wurde ein Attentat verübt. Wenn mit Beginn der wärmeren Witterung selbst verdünnte Kuhmilch von Säuglingen und Kindern nicht vertragen wrrd, so benutze man als Zusatz zur Milch das altbewährte Restle'sche Kindermehl, welches auch schon mit Walser gekocht eine vollkommene, leicht verdauliche Nahrung ergibt. Illustrierte Broschüre und Probe durch die Nestle Mesellschast, Berlin 8. 42._________________« Sport. Kiel, 17. Juni. Bei der heutigen fünfte n Segelwett- fahrt siegte die schwedische Pacht „Agnes II"; zweite wurde „Albatros"-Tänemark, dritte „Windspiel 13 -Deutschland, vierte ^Are-sn-Ciel"-Frankreich, f ii n f t e „Ola^-Norwegen und sechste „Neerlandia III"-Holland. „Eorrenzia^England gab das Reimen auf. D TTZ, . Dem Einspruch gegen die schwedische Pacht „Ugnes II un Rennen vom 14. Juni ist Folge gegeben worden. Tie ijacht wurde von dem Rennen ausgeschlossen und der Sieg der dänischen Pacht „Albatros" zuqesprochen. Vcrmiscbtes. Für Metzger etc. 2 kräftige Zughunde <1 dän., 1 deutsche Dogge) mit Wagen u. Geschirr billigst zu verkauien. Dän. Dogge schönes Exemplar. 8.illhoii,Sonfumtrwiiltct. WM 05073 Stevhanstraße 17 H. Handel. Berlin, 17 Juni. Heute sand die konstituierende Sitzung des Aussicküsrates der K a l i w e r k e A s ck e r s l e b e n statt. Bon der beabsichtigten Wiederwahl von Hermann Schmidt mann 5um Vorsitzenden mußte Abstand genommen werden, weil er erklärte, daß er mit Rücksicht auf seinen Geslmdhertsz-ustand, der ihn auch schon an der Teilnahme an der letzten Generalversammlung behinderte, sich außer Stande sehe, den Borntz werter zu führen. An seiner Stelle wurde Dr. Arthur oalomomohn, der Geschäftsinl)aber dec Diskonto^^Nesellschaft, zum Vorsitzenden ge- 11,011 Zur industriellen Sage. Von verschiedenen Seiten wird in neuerer Zeit über die Entwicklung der Papierindustrie berichtet und mitgeteilt, daß sich diese iveseittlich gebeftert habe Die Lage wird im allgemeinen als befriedigend bezeichnet, und es ist anzunehmen, daß die Beschäftigung trotz der heran- nahenden stillen Zeit kaum nachlasse, und im Anglist mit erneuter Kraft wieder einsetzen wird, so daß selbst bei gleichen »reticiil der Papierindustrie ein eiiügermaßen gutes Jahr prophezeu! werden kann. — Aus der Waggonindustrie wrrd bentW, daß die Sage im allgemeinen wenig befriedigend ist. aac Be- teifungen der preußischen Staatsbahnen leien in der letzten Zett eingeschränkt worden. Tie notwendige Folge davon ist, daß sich außer Verkürzung der Arbeitszeit auch Arbeiterentlassungen als« notwendig erwiesen haben. Die Verkaufspreise smd gedruckt .uc Konkurrenz ber Werke ist sehr scharf und auf dem Erporttnarkt smd Aufträge mir zu verlustbringenden Preisen zu erhalten. — K u r z e N a ch r i ch t e n a u s Ku n st u. W i s se n sch a s t. Gestern nachmittag sand auf Rolandseck^ die feierliche Grundstein- leguug zu dem Denkmal für Ferdinand Frciligrath statt. Dre Festrede hielt Sckiriftsteller Walter B l ö m - Berlin. — tonnen 70 Geburtstag feiert am 21. Juni der Aeltesk der puristischen Fakultät au ber Berliner Universität, Geh. Jufti-rat Pros. Dr jur et phil. Heinrich Brunner. Geheimrat Brunner, der seit 1872 an der Berliner Universität lehrt, stammt aus Wels in Ober-Oesterreich.______________________________________ §pic!p!an öes Kurhaus-Theaters bad Nauheim. Direktion: Hermann Steingoetter. , Sonntag, 19. Juni: Gastspiel der Künstler - Vereinigung „Münchener Scharfrichter". Montag, 20. Juni: v~er bogcl- händler." Mittwoch, 22. Juni: -Moral." Freitag, 24. Ium : -Die Tollarvrinzessin/ , Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicke Wetterdienststelle Gießen. Verlauf der Witterung seit gestern früh: Auch gestern haben kleine Lultwirbel strichweise in Hessen Regen unb Gewitter gebracht, ganz verbreitet in Süddeutschland. Dort fällt auch beult morgen noch Regen. Lebhafte nördliche Winde find von der Nordsee her im Anzug unb haben über Norddentsckland wieder Ab< kühlung gebracht. — Unter der Herrschaft hohen Druckes ist morgen trockene Witterung in Aussicht. . iniA Wetteraussichten in Hessen am Sonntag dem 19. Juni 1910: Meist beiter und trocken, etwas kühler, frischer Nord. Auf dem Trieb! XitimiibCiitfi-Irtltft Elüses* „Berg und Tai£l wird am Sonntag, dem 19. Juni, nochmals zum :: letzten Male geöffnet sein. :: Wunderbare Licht-Efiekte. 05057 Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Otto Frohn. ......................" “So Gesangverein „Concordia“ Wieseck 60 jähr. Siiftasö^s™ Fesfl Fein and Glauzbügeln erlernt man gründlich El! Kaiier-Allee 54 HI. Stud. jur. sucht guten Privatmittagstisch in feinem Lause. Schriftl. Angebote uni. 04904 an den Gießener Anzeiger erb. WWsißLstlili! gebild. Herr gesucht, der ein Werk in die engl. Sprache korrekt überträgt. Schrrftl. Angebote unt. 3331 an den Giehener Anzeiger erb. Vaiä&r. Junge besserer Herkunft wird an Leute, die ihn als eigen erzieh. roo£L verg., ev. kl. Vergüt. Schriftl. Anfragen unter 04971 an den Giehener Anzeiger erb. Fuhrleistungerr jed. Art, sowie Auszüge, Möbeltransporte, Waschfubreu übernimmt Chr. Beiz, Löweng. 1L 04759s Televh. 829. am 9., 10. und 11. Juli 1. Js. 3362 Hermes Lehr-Institut Liederkranz Partie mi Garbenheim gemeinsames Abendessen (Gedeck Mk. 1.50). v18A verkaufen zu verb an der Lahn) da§ (3381 3367 Berlin W. 8. bv10/6 vls/a] Der Vorstand. 3122) KWM8A Visitenkarten liefert rasch and billigst ßrühl'eche Uan^Drackcrcl. an den Giehener Anzeiger erb. Tücht. strebs. j. Kaufmann, der im Lause d.J. sein väterl. Gesch. übernehmen will, sucht passende Partie. Frl. mit Inter, am Gesch. u. Berm. m. sich vcrtrauensv. unt. 05116 an die Geschäftsst. d. Gieh.Anz. wend. Anonnmzweckl. Diskr.Ehrensach. Montag. Morgens von 10 Uhr ab Früh-Konzert. Nachmittags 3 Uhr: Konzert und Tanz. Abends großes Feuerwerk. Juxplatz auf dem Festplatz. Karussell, Schießbuden und dergleichen. Es ladet ergebenst ein Der Vorstand. MrtsW zu uadjten gesucht. Hohe Kaution kann gest. werden. Schriftl. Angebote unter 05120 ort den Gießener Anzeiger erb. Gemeinsame Abfahrt 326 Uhr bis Dutenhofen. Sonntagskarten bis Wetzlar lösen. Bei ungünstiger Witterung von 5 Uhr ab Konzert und Tanzvergnügen in Stein's Garten. d18/6 Dee* Vorstand. Trockenes, türzgeschnittenes Absallholz (Schwarten» zum Feucranmachen liefert für Mk. 1.15 pro Zeutn. frei ans Großh. Bürgermeisterei Trohe. Schmidt. Oierte$.Htiaäisttr-ö.Htaie. Aöflij nach Wetzlar. Samstag den 25. Juni 1910. Abfahrt vom Bahnhofs 3.13 Uhr. Besichtigung dec optischen Werkstätte der Firma E. Leitz. Spaziergang auf den Kalsmunt. l1/2 Uhr itaiitart Roland Kl.-Linden. Sonntag den 19. ds. Mts. bei Gastwirt Lamm, Bernhardts- Häuser Hof 05058 Großes Preisslhießen wozu ergebenst einladet Der Vorstand. Rnderklnb„Hassia“ Sonntag, 19. Juni, nachm. 4 Ubr im Bootsbaus Siegesfeier wozu freundlichst einladet 3373 Der Boritaud. Montag den 20. Juni abends 8*/a Ubr Haupt-Uelmg 3le Das Kommando. Das Heugras von den Gemeindetviesen in Trohe soll Montag den 20. Juni 1910, vormittags 8 Uhr, öffentlich meistbietend versteigert .werden. Anfang in der „WeiS-Burg". Trohe, am 17. Juni 1910. für Damen und Herren. Giessen, Bahnhofstr. 27 II. Gute u. gewissenhafte Ausbildung in Schön- und Schnellichreibcn, Buchführung n. eins., dopp. und ainerik. Systent, kaufm. Rechnen, Korrespondenz, Wechiellcbrc, Stenographie, Mafchrneu- schreiben, Rund- u.Lackfchrist 2C. — Tages- und Abend Kurse. — Amneldungen und Eintritt täglich. t08081 Ankauf von [137 Alteisen, Lumpen, Metallen Papier, Flaschen. Louis Rothenberger, Neuenweg 22. Telephon 176. Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit Karl Schmidt, Tanzlehrer, 31 Wetzsteingasse 31. (342 Geschäft zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 05056 (an den Gießener Anzeiger erbet. 5. Bututotnrtifetf des Turncrbundes Lahn-Dünsberg statt. Vormittags um 8 Uhr Wetturnen; sodann Festzug durch den Ort, Festrede, Ueberreichung der neuen Fahne, Tanz und Volksbelustigung. Die Musik wird ausgeführt von der Kapelle Hisgen-Lich, Ww Zweig-Verehi Giessen. Unseren w. Mitgliedern zur Nachricht, daß der v. H. C. Laubach anläßlich einer Wanderung morgen nachmittag zwischen 5 u.6 Uhr im Hotel Lenz eintreffen wird. Wir bitten daher, sich zur Begrüßung des Bruderoereins recht zahlreich einfinden zu wollen. .Zur Neuen Welt*. “Ä Tanz. Samstag. Abends 8 Uhr: Konzert a. d. Festplatz (Eintritt frei). Sonntag. Früh 6 Uhr: Weckruf. Von 12 Uhr ab Empfang der Vereine. l»/i Uhr: Aufstellung des Jestzuges, sodann Zug durch den Festort nach dem Festplatz; dort- selbst Festrede, Gesangsvorträge durch die erschienenen Vereine, Konzert und Tanz. Eintritt 30 Psg. Alle vorkommenden [05086 auch Vervielfältigung, übernimmt Karl Köhlcr,Marburg.Str.27H. 05084] Einsp. Grasmähmaschine Absallholz 21A Ztr., 2.50 Mk. t tasmitt Städte- u° Bäderwesen — eingerichtet vom Verkehrs-Verein Giesssen erteilt kostenlos Auskunft über alle einschlägigen Fragen. Auch erfolgt die kostenlose Ausgabe des dem Verein zur Verfügung gestellten Drucksachen-Materials (Führer, Prospekte pp.) soweit solches von den Verkehrsvereinen, Kurdirektionen, .Luftkurorten, Pensionaten usw. abgegeben werden. [d18/6 liitaalimie Aussleilung iär Sport und Spiel, Frantiürt a. Main. Eintritt 1 Mk., von 7 Uhr abends ab 50 Pfg. Sonntag den 19. Juni. Preisschießen von 10—12 Uhr vormittags, 3—8 Uhr nachmittags. Arena: B'A- Ufor nachmittags Intern. Concours Hippiaue. Ab 4 Uhr nachm. Militär- Dovvelkonzerte (3. Fuß-Art.-Regt. Mainz und Jns.-Regt. 81 Frankfurt a. M.) — Monrag den 20. Juni. Preisschteßen von 10—12 Uhr vorm. und 3—8 Uhr nachm. Ab 4 Uhr nachm. Militär-Doppelkonzerte (Feld-Art.-Regt. Nr. 63 und Jns.-Regt. Nr. 81 Frankfurt a. M.) — Dienstag den 21. Juni. Preis- schictzeu von 10—12 Uhr vormittags und 3—8 Uhr nachmittags. Arena: 3'/, Uhr nachm. Intern. Concours Hippiaue. Ab 4 Uhr nachmittags Gatt-Konzerte Johann Strauß mit seiner Wiener Kapelle und Jns.-Regt. Nr. 168 Offenbach. — Mittwoch den 22. Juni. Preiofchietzen v. 10—12 Uhr vorm. und 3—8 Uhr nachm. Arena: 3Va Uhr nachm. Intern. Couconrs Hippiaue. Ab 4 Uhr nachm. Gatt-Konzerte Johann Strauß nut feiner Wiener Kapelle und Jns.-Regt. Nr. 81 Frankfurt a. M. Schaubühne: Abends '/A Uhr Frankfurter Turnverein