Mittwoch 16. Februar 1910 160. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 39 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. 2 oer- 3uni i9io des genommen. *11' daß oder nicht $ l tatet c- u lat; Die „Hiehener Zamiliendlätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit fragen" erscheinen monatlich zweimal. an Entschädig aunqen 42,26 °/„ 25.24 „ 32,50 „ 7,59 , 92,4 l .. Q ktutaujn. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts»Blich- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. irt des totem eabstchtigtOr ich-Aus« be )en Zvxpl« )ergeb?n. 3 erfolgt üb -7. Febml, .br, bei M BahnhofEr. v" t 8 Uhr. 5ct-! rt (BrofP<8 >« auf die Provinz Starkenburg „ „ ,, Cberbeffeii u „ „ Rtiein dessen „ ,, 5 größten Städte 4t «r’ ite d amüsant ienen lniorislisch 01250 Toran vertagt sich der Ausschuß. Die nächste Sitzung findet, am Donnerstag, 10 Uhr vormittags, statt. I Aus Hessen. Der Gesc tzgebungs-Ausschuß der Zweiten Kammer beschäftigte sich am Dienstag vormittag zunächtt mit der Be- rotung der soeben erst eingegangenen Regierungsvorlage, betr. die Abänderung gesetzlicher Bestimmungen über das Notariats-- und Kastenwesen. Die Beratung darüber soll Mittwoch gemeinsam mit der Regierung fortgesetz werden. Auch über den Eintrag Köhler, betr. Fideikommisse, wurde längere Zeit gesprochen, doch ergab sich, daß der Antrag der Kompetenz eines anderen Ausschusses unterliegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Sckul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: 112. Tell-Adr.: AnzeigerGießen. Umlageftrpital 60 Pfg. Der Gesamtbedars der Grvßh. Brandverircherungskaiw betrug für das Jahr 1908: Brandentschädigungen 556 238 Mk. (Starken- »urg 235 091 Mk., Oberhesscn 140 396 Mk., Rheinhessen 180 751 Mark», ?serwaltinresoosten 185 236 Mk., Vergütungen an Ge- rneinden für erhöhten Feuerschutz 285 000 Mk., Beiträge in die Feüerkösck lasse 90500 Mk., im ganzen 1 116 974 Mk. ** Tageskalender für Mittwoch, 16. Jebr.: Stadt t h e a t e r: „Der dunkle Punkt-. Anfang 7 Uhr. Vie grotze deutsche Landwirtschastrwoche. Z <5. u. ö. Berlin, 15. Febr. Im Plenarsitzungsiaale ves Preußischen Herrenhauses trat heute vormittag ber Deutsche Landwirtschaftsrat, die offizielle Vertretung der deutschen Landwirtschaft, zu seiner 38. .Haupt Versammlung zusammen. Noch Eröffnung durch den Vorsitzenden, Grafen v. Schwerin-Löwitz, der das Kaiserhoch aus- brachte, berichtete zum ersten Punkt der Tagesordnung: Der neue Zolltarif der Bereinigten Staaten, und die deutsche Landwirtschaft, '’-frerr v. K a n i tz - P o d a n g e n an der Hand folgenden Antrages: „Die auf Grund des Gesetzes vom 5. Februar 1910 mit > dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gc- trofsebe Vereinbarung, betreffend die Anwendung^ der in Abschnitt 1 des amerikanischen Zolltarifgesekes vom 5. Aug. 1909 i vorgesehenen Zollsätze auf die deutschen Einfuhrwaren, erscheint nicht ausreichend, um die Gefahren und Belästigungen abzn- ‘ wenden, mit rvclrficn die deutsche Erportindnstrie infolge der vielfachen Zollerhöhnngen bt\-- amerikanischen Tarifs und durch die Verschärfung der zugehörigen Vcrwaltungsvorschriften be- • droht ist. Es wird eine der vornehmsten Aufgaben der Rc- ■ gierung sein, auf eine Revision des amerikanischen Zolltarifgesetzes behufs Herstellung angemessener Zock- sätze und Milderung der Verwaltungsvorschriften hinzuwirken." Graf Kanitz lvies an der .Hand einer umfangreichen Statistik die stetig wachsende Unterbilanz der europäischen Staaten gegenüber Amerika nach. Diese Verhältnipe müßten schließlich einer kolossalen Bereicherung Amerikas führen und mit der wirtschaftlichen Suprematie Amerikas enden. Bei den letzten ilnterhandltingen mit Deutschland stellten die Amerikaner verschiedene Forderungen auf, die sich nur als Beiwert charakteri- fierten und die sie dann fallen ließen. Jedenfalls wird der Paynetarif eine sehr schädliche Wirkung auf d-ie Erportfähigkeit unserer Industrie haben. Im Jahre 1901 empfahl die Hamburger Landeskammer, falls tue Amerikaner nicht einen Vertrag am annehmbarer Grundlage schließen wollten, die amerikanischen Produkte mit Zuschlags zollen zu belegen. Es ist zu bedauern, daß her alte trotzige Hanseatengeist, ocr damals noch einmal auf» flackerte, jetzt der Vergangenheit angehört. Inzwischen ist der Staatssekretär den Innern, Delbrück, erschienen, der nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden die Versicherung abgibt, er werde alles tun, um das Zusammenarbeiten 'wischen Reichsamt und Landwirtschaft im Interesse des gesamten Vaterlandes irutzbringeno zu gestalten. Der Antrag Kanitz wird nach kurzer Aussprache angenommen. Zum zweiten Punkt der Tagesordnung ^Maßnahmen der deulchm Städteverwaltungen für die Fleischversvrgnng bei Bevölkerung, Notierung der Schlachtvieh- unb Fleisch preise waren zu Berichterstattern bestell r von Stockhausen Abgunsti und Süßkind (München). Beide legten gemeinsam eine Entschließung vor, die den Siontmunen verschiedene Einrichtungen vorsckuägt, vor allem eine eimvandsfreie Preisnotierung, Ausschaltung des zu wechyeherrden Zwischenhandels und eine ständige Kontrolle der Ladenpreise der Fleischer. Direktor Süßkind behandelte sein Thema vom Standpunkt der bayerischen Berhätt- nifsc aus. dkach einer Pause berichtete Engelbrecht lSbendeich) über: kartographische Darstellung der Anbauverhältnisse des deutschen Reichs nadj ferneren Bezirken. Domänenrat Rettich (Rostock) erstattete Bericht über die Tätigkeit des Ausschusses für Handels- -Gebräuche. An letzter Stelle legte Geheimer Hvfrat Professor Tr. Kellner (Möckerni den Bericht vor, über die vom Reichs- anti des Jmrern unterstützten) Fütterungspersuche. Der Vortrag bot lediglich fachwissenschaftliches .Interesse. Morgen werden die Beratungen fortgesetzt, für Donnerstag wird das Erscheinen des K aiserS erwartet. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhejstn >sen- m SteM*65 S? । Aebtt-r l<" Sf L' Sll^' •HU!;, SÄ, Der preußische wahicechtsausschuh. : :Berlin, 15. Febr. Die freifinnigen Mitglieder deS Ausschusses hatten zunr § 4 einen Antrag gestellt, der das gleiche, geheime und direkteIWahl- recht verlangte. Ter Ausschuß beschloß, nach längerer Geschäfts- vrdnungsaussvrackiie, an der Hand dieses Antrages die beiden ersten Forderungen zu erörtern und zur Abstimmung zu bringen. Ein inzwischen eingegangencr sozialdemokratischer Antrag, der Ablehnung der Vorlage und Einbringung einer neuen verlangte, welcher das Reichstagswahlrecht und eine Neueinteilung der Wahlkreise verlangte, wurde zurückgezogen, nachdem Redner verschiedener Parteien erhört hatten, daß über die Ablehnnng der Vorlage erst in der Schlußabstimmung entschieden werden Rinne. In der Besprechung treten bfc Redner der Freisinnigen, Sozialdemokrateie und des Zentrums'für die geheime Wahl ein. In der Abstimmun g wird die glei ch c Wahl gegen die Stimmen des Zentrums, der Freisinnigen und Sozialdemokraten ab g e 1 c h n t. Bei der Besprechung über die geheime Wahl ändert sich das Bild. An die Seite der Minderheit treten die Ratio na Iliberalen. Ihr Redner verlangt die geheime Abstimmung leionders auch mit Rücksicht aus die Angehörigen des gewerblichen Mittelstandes, der unter der Abhängigkeit ihrer, den verschiedenstes Parteien augehörenden Kundschaft am schärfsten zu leiden hätte. Demgegenüber wird von konservativer Seite ausgeführt, die Mittelstandsvereinigungen würden wahrscheinlich ihre Ansicht revidieren!, wenn sie die Folgen ihrer Forderung überleben nriirben. Tenn es sei anzunehmen, daß aus Grund der geheimen Abstimmung em Parlament gewählt wurde, das für die Interessen des Mittelslandes nicht eintveten würde. Der Minister gibt die Erklärung ab, daß die Staatsreaierung aus dem Standpunkt, den der Ministerpräsident im Plenum vertreten habe, stehen bleibe. Ter Vertreter der Freilonservativen gibt zu, daß unter der öffentlichen Wahl weite Kreise des Mittelstandes zu leiden haben und er stellt neue Anträge in Aussickst, welche die Beseitigung dieser Mißstände bezwecken sollen. In der Abstimmung wird die geheime Abstimmung gegen die beiden konservativen Parteien angenommen. Hieraus wird in die Einzelbesprechung eingetreten. Die §§ 1 n nb 2 ererben angenommen. Zk§3 lag ein Antrag des Zentrums vor, das Mindestalter für die Wählbarkeit auf bas 25, Jaln herabzusetzen. Der Antrag, gegen den sich auch der Minister des Innern erklärt, wirb gegen Zentrum, Freisinnige und Sozial- demoiraten abgelehnt. Zu ü 4 beantragen bic Konservativen, das gAteiwe System ber indirekten Wahl beizubehalten. Ter Minister LeS Innern verkennt zwar nickl, daß die direkte Wahl eine oft häßliche Agitation herbeiführen Wune, aber tatsächlich sei heute brr Wahlmann nicht mehr ber Vertrauensmann sans Phrase der Wähler. Er stimme vielmehr nach Instruktion. Außerdem gebe die indirekte Wahl ein falsches Bild von den Stimmenverhältnissen im Wahlkreise. Aus denselben Standpunkt stellt sich der Redne^ der Nationalliberalen, der noch hervorhebt, daß die geringe Wahlbeteiligung nicht aus die indirekte Wahl zurückzuftihren lei. Der Vertreter der Frei konservativen erklärt die Frage für diskutabel. Tie Abstimmung wird ausgesetzt bis zur Besprechung über den § 21. Im Wahlrechtsausschuß sind noch eine Reihe von A n t r ä g e n | gestellt worden. Tas Zentrum will tue Wählbarkeit vom 30. auf das 25. Lebensjahr berabsetzen. In der Vorlage i§ / wird bestimmt, daß die .-rfte Abteilung aus denjenigen Wählern besteht, auf welche die höchsten Steuerbeträge bis zu.n Belau i eines TrittelS ber Gesamtsteuern fallen, bic zweite Abteilung aus Leimigen Mählern, auf welche die nächiMiedrigen ^teuerbetrag1. . tz zur Grenze des zweiten Drittels fallen, bic britte Abteilung p-meyl aus dem letzten Drittel. Die N a t io n a l l i be r a l e n. beantragen dafür, daß die erste Klasse aus Vio, die zwecke aus -,10 bestehen solle. Tic Nationalliberalen beantragen ferner bic Trittelung nicht nach Stimmbezirken, sondern nach Wahlbezirken vorzuneh men. _______________________■ 2Ius öen Reid)stagsau^d)ü!ien. :: Berlin, 15. Febr. Der Justiz aus schuß des Reichstages sührte auch am Dienstag noch die Beratung über den Erpres;erparagrapben weiter. Es lagen Anträge des Zentrums und der Sozialdemokratie vor, die Bcgrisse der Rechtswidrigkeit und der Bedrohung zu ändern. Nach eingehender Aussprache wurden alle Abändernngsantrage abgelehnt und die Regierungsvorlage angenommen. Der Paragraph 253 lautet: „Wenn in der Ab acht, sich oder einem Tritten einen rechtswidrigen Vermvgcnsvorteil zu schaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, er durch Gewalt oder Drohung zu einer ,Handlung, Duldung Unterlassung nötigt, wird wegen Erpressung mit GesängmS unter einem Monat bestraft. Ter Versuch ist strafbar Der verstärkte GeschästSordnungsaus)chutz Reichstages beschloß, an die Revision der Geschäftsordnung erst heranzutreten, nachdem die Beratung der Anfragcii erledigt ist. Im B u d g c t a n s s ch n ß wurde die Beratung des M arm e- Haushalts sortgesttzt. Die Freisinnigen beantragen eine Entschließung, den Reichskanzler zu ersuchen, dem Reichstag für das kommende Etatsjahr eine Denkichrist über das Zulagenweien in der Kaiserlichen Marine vorzuleaen und dem Reichstage Vorschläge über eine möglichst weitgehende Vereinfachung im Jnterepe größerer Sparsamkeit und übersichtlicherer Verwaltung zu machen. Ätaats- sckr.'tär v TirPitz erklärte sich einverstanden, aber manjolltc die Denkschrift abwarten und jetzt nichts ändern. Der Wottstihrer der Nationalliberalen erklärt die Zustimmung seiner freunde zur Entschließung. Abstriche sollen aber zunächst nicht gemacht werden. Schließlich wurde der Abstrich mit Stimmenglerchheck genehmigt. Die freisinnige Entschließung wurde etnfhntmtg an» Aus Staöt und Land. Gießen, 16. Februar 1910. Gebäude Vrandversicherung u. Gebäude-Brände 1908. Die Zahl der ver s i che r te n Ho s r e i ten betrug in Hessen am Ende des Jahres 1907: ,185 231; Zugang 1908:^ 11443 und zwar Wohngebäude 2352, Scheuern mrd Ställe 3542, gewerbliche Gebäude 1044, andere Gebäude 4505; Abgang in 1908: 3597 und zwar Wohngebäude 397, Scheuern und Ställe 1459, gewerbliche Gebäude 308, andere Gebäude 1433. Tie Zahl der versich-erten Hofreiten am Ende des IahreS T908 betrug: 187 771. Im ganzen fielen 703 Brände vor. Davon waren nach der E n t st e hun g S st ellr: Wohngebäude 441, Scheuern 109, Ställe 21, andere Nebengebäude 88, Kirchen und Schulhäuser 8, sonstige öffentliche Gebäude 7, gewerbliche Gebäude 29; nach der E n t st e h un g s u r s ach e: bewiesene Brandstiftung durch ben Eigentümer —, Lurch dritte 3, mntmaßMe Brandstiftung durch Len Eigentümer 4, durch dritte 16, fahrlässiger Umgang mit Feuer und £id t 197, Spielen der Kinder mit Feuerzeug 45, mangelhafte Feuerungsanlage 80, feuergefährlicher Geschäftsbetrieb 17, zündende Blitzschläge 17, falte Blitzschläge 121, Explosionen 35, Selbst-, entzündung von Stoffen 2, andere bekannte Ursachen 6, unbekannte Ursachen 160; noch der Größe der! f e st g e s e tz t e n Entschädigung: unter 100 Mark: 448, 100 bis unter 1000 Mark: 130, 1000 bis unter 5000 Mark: 93, 5000 bis unter 10 000 Mark: 18, 10 000 Mk. und mehr: 8. l u n g s g c b t H eit V e r* band: Lickstbtldervortrag über die Ferieusahrl nach i anemarf und den deutschen Ostseehafen. Abends 8 Uhr im Hotel Einhorn. * ’* Ruhestandsversetzunq. Der Großherzog hat dem Forstwart der Kommunalforstwartei Rodenbach (Ober-- 'öliieret Heldenbergen), Hch. Phll. Borst zu Rodenbach, aus -lnlaß seiner Versetzung in den Ruhestand den Charakter als „Förster" verliehen. •» Für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag, 17. Febr., nachm. 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung vorgesehen: 1. Bangesuch Franz Senner Erben für Seltersweg. 2. Baugesuch Klemm-- rfitt) tt. Reitz für Wiesenstraße 1. 3. An- und Verkauf von (Ärundftücken. 4. Anlage einer Straße entlang der Süd- Anlaae bis zur Johanncskirche. 5. Ortsbausatzung zum Vebaunngsplan für die Lonystraße. 6. Aenderung der Polizei- oerorbnung, die Beaufsichtigung der Hunde in ber Provinzial- baupti'tabt Gießen betr. 7. Verbrauchssteuern. 8. Schlachthof- gebührcn. 9. Eigentumsrechte am Stadtkirchturm und ber Friedhofskapelle auf dem Nahrungsberg. 10. Festsetzung ber Kokspreise. 11. Vergebung von Arbeiten unb Lieferungen. 12. Herstellung von Erdarbeiten beim Wasicrwerk; hier: Krebitenveiterung. 13. Wasseranschluß der Firma Gebrüber Kahl in der Frankfurter Straße; hier: Gesuch derselben um Entbindung von ber bei Ausführung des Anschlusses geleisteten Garantie. 14. Beitritt ber Elektrischen Straßenbahn zum Verein Deutscher Straßenbahn- und Kleinbahn-Vermaltungen. 15. Verpachtung von Gräben im Neustadter Feld an das Landwirtschaftliche Institut. 16. Verpachtung eines GraS- uriches an die 6. Kompagnie des Jnfanterie-RegtZ. Nr. 116. 17. Gesuch des Karl Paul zum Betriebe einer Kaffeewirtschast im Hause Bahnhofstraße 62. " Stadttheater. Am kommenden Freitag wirb Oskar Wildes „Salome" im Verein mit Blumenthals neuem Lustspiel „Der schlechte Ruf im Abonnement gegeben werden. Wildes berühmtes Werk ist hier nur einmal im Jahre 1903 von einem fremden Ensemble vor schlecht besuchtem Hause ttn Cass Leib gegeben worben, bebeutet also für den größten Teil unserer Theaterbesucher eine Novität. Die „Salome" wirb von Frl. Sybil Vane aus München, die sich gestern in ben Strandkindern so vorteilhaft eingeführt hat, gespielt. — Der kommende Sonntag Nachmittag bringt die letzte Aufführung von Thomas ^Moral" bei kleinen Preisen und der Abend eine Wiederholung von Sudermanns „Strandkinder". •* Der Evang. Arbeiterverein hielt am Samstag im Vereinslokal seine Hauptversammlung ab. Aus dem vom Vorsitzenden Oberbibliothekar Dr. Heuser erstatteten Jahresbericht ist zu entnehmen, daß der Verein zurzeit 384 'Mitglieder zählt. Die Sterbekasse des Vereins umfaßt 113 männliche und 100 weibliche Mitglieder. Die Elisabeth- Kleinkitiderschule wirb zurzeit von 81 Kinbern besucht. Auch die Rechtsberatiingsstelle des Vereins erfreut sich regen Zuspruchs. Sie wurde in ben 10 Monaten ihres Bestehens in 162 Fällen in Anspruch genommen: außerdem wurden daselbst 141 Schriftstücke angefertigt. Der Kassenberich weist eine Einnahme von 1860 Mk. 97 Pfg. auf, der eine Ausgabe von 1469 Mk. 01 Pf. gegenüberstehen. Das Vermögen des Vereins beträgt zurzeit 1152 Mk. 21 Pf., das der Sterbe- lasse 3987 Mk. 94 Pf. Bei den Wahlen wurden sämtliche ausscheldendest Vorstandsmitglieder wiedergewählt. Ein aus der Riltte ber Versammlung eingcbrachter Antrag auf Erhöhung be§ Sterbegelbes der Sterbekasse sott dem Aufsichtsamt für Privatversicherung zur Prüfung unterbreitet werden. Nach einigen interessanten Mitteilungen des Rechners der Baugenossenschaft über die für dieses Jahr in Aussicht stehenbe Bebauung des Grundstücks am Erdläuterweg schloß der Vor- , sitzende die Versammlung. ** iß or trag über Kamerun. Ter 5. und letzte ■ diesjährige Vortrag der Gesellschaft für Erd- und • Völkerkunde findet am Donnerstag, 3. Marz, statt. : Herr Professor T Horbecke aus Mannheim wird übev : „Wanderungen unb Forschungen in Nord- Kamerun" mit Lichtbildern unb voraussichtlich auch mit ! photographischen Vorsührungen sprechen. ** Bei der Berufswahl unserer S ö hne wird es । meist viel zu ivenig beachtet, welche gesetzliche Bestimmungen das be- lrefscnLe Lchrveryältnis regeln. Besonders wichtig ist diese Kennte . nis für den angehenden Kaufmann. Hier lommen für das Lehr- ; icrhältuiS die 88 76, bis 83 des Hande 1 sgesetzbuches in Betracht. Weiter muß dec Abschluß eines schriftlichen L e hrve r tro g D [ ü-urci aus empfohlen werden. Voraussetzung dafür ist aber, daß ' der Vertrag von sachkundiger 5)and ausgearbeitet ist. Ter Verband TeutsSer Handlungsgehilfen zu Leipzig hat einen solchen Lehy- i vertrag herauSgegeben, der nicht nur den gesetzlichen Anforderutrgen nach jeder Richtung hin entspricht, jonbmt auch, einen vollständigen Abdruck der in Betracht kommenden Gesetzesstelleit enthält. an Bei- tränen 43,15% 23,40 „ 33,45 „ 40 16 „ 59,84 „ au Entschädigungen mehr weniger 0,89 ";0 l,84ü/0 0,95 „ 32,57 „ " übrigen Gemeinden 9-,4t .. 59.84 „ 32,57 „ Cntsck äLigungen auf je 1000 Mk. ttmlaaekapital in der Provinz Starkenburg 0,25 Mk., Oberhessen 0,28 Mk., Rheinhessetr 0.26 Mk., im Groß her zog tum 0,26 Mk., in der Stadt Darmstadt 0,02 Mk., Offenbach 0,05 Mk., Gießen 0,02 Mk., Mainz 0,05 Mk., Worms 0,14 Mk., in den 5 Städten zusammen 0,05 Mk, in den übrigen Gemeinden 0,40 Mk. Umlagen wurden 1293 202 Mk. erhoben von ie 1000 Mk. nM. erLnr atlefjULMIE ation. mit 8-10 M lenbem tW inche beleilM inticrt. Safier )tc mit. „hob d. Gieß. irä mit GlM Crt^evidri ec gesucht, jebote unter» erbeten- - , auf ben "ila® | [ lauten, 'öintitli betbr. Belast II Strafe 00 L[| tlltlEKK :icv z. BE« »- Abend i | ii ber LUND nlage) sind i-l mannWWk'.I haben. »l\ 50 Pfg. unf yetnr Hausvater fcl TtrtiWl ber WW1 Süd-Anl^I ** Esel unb Maultier e. Ter Tiers chutzvcrein zu Wiesbaden hat auch im vergangenen Jahre wiederum etml 90 Esel, Zwergpserde und Maultiere abgesept unb zahlreiche Tankschreiben erhalten. In diesem Jahre laufen schon die Nachfragen und Bestellungen in größerer Zahl ein, ein Beweis dafür, daß an der Nützlichkeit der Grautiere kein Zweifel mehr besteht. In der Tat liegt eS nur an einem alten Vorurteil, wenn die! traben und willigen Arbeitsgesellcu noch nicht überall in den! Kreisen bet kleineren Gewerbetreibenden. Eingang gefunden babep.) Alle itarten auf ben einen „Mutigen", der den Anfang in einem Orte macht. Ter Wiesbadener Verein ist bereit, jedem Interessenten Auskunft zu erteilen und Prospekte zu versenden. Der Preis der ungarischen Esel schivankt zwischen 110—150 Mark, während italienische Esel von 180 Mark an abgegeben werden. Ungarische Maultiere sind schr selten geworden. Alt ihrer Stelle, empfiehlt der Verein die kleinen ungarischen Zwergpferbe, bta bei einer Schulter höhe von 125—130 Zentimeter durchschnittlich 350 Mark bas Stück kosten. Tic sehr schöneil, flinken und zug- kräfttgen Tiere haben sick bisher auf daS beste bewährt. Italic-- irische Maultiere hat der Verein im letzten Jahre in großer Zahl eingeführt, und zwar schwanttc die Sck>ulterhöhe zwischen 124 und 160 Zentimeter. Tie größten lvurden an eine Mainzer Brauerei geliefert, die ihre Pferde durch diese viel zugkräfttgererr und härteren Tiere ersetzen will, und mit dem Versuche überaus iyfrtcaicn ist. Auch in ttx LandnsirkschLft fmben. die großen Maui-- iterr für it&Dtrc arbeit Verwendung, wo sic bebeutenb mehr (eifteti Oderhessen - 93.00 4" „ Oesterr. Goldrentc . 10015 4Vs6/,. Oesterr. Silberrente. 99.n0 4Ungar. Goldrente ..... 95.80 4* o Italien. Rente . . — — 3°,0 Portugiesen Serie I •. 65.00 3° , Portugiesen „ ll[ . 65.80 4‘/;% rass. Staatsanl. 1905 100 00 4japan. Staatsanleihe 98.15 4% Conv.Türken von 1903 94.80 Tiirkenlose 7 l<9.t>0 4 Griech. Monopol-Anl. . 47.00 4",, äussere Argentinier92.00 ' „ Mexikaner . .... 69.25 472°,'o Chinesen . . 7. ^7 100.10 Aktien: Bochum Guss . . . . -srr 246.40 Buderus E. W. •. . . 113.30 Tendenz fest. 1 Elektriz. Labmeycr . . . 107.20 Elektriz. Schlickert . .). 136.45 Eschweiier Bergwerk, . . -'06.00 (Gelsenkirchen Bergwerk . -In 40 Ifaiabnrg - Amerik. PaketL 136.30 Harnencr Bergwerk . . . -06.60 Laurahütte 186.00 NordiL, Lloyd . 104.40 Obprschles. Eisen-Industrie 10L.40 Berliner Han deines. . . 183.00 Darmstädter Bank . . . 137,70 Deutsche Bank .... ->8.50 ; Deutsch-Asiat. Bank . 157.70 Diskonto-Kommandit . . 1.7.40 I Dresdner Bank . . . 161 10 Kreditaktien . . ... -12.50 Baltimore- und Ohio- 'K- Eisenbahn i 114.50 Gotthardbahn . . Lombard. Eisenbahn . > . k2.80 Oesterr. Staatsbahn . 162 90 Printe - Henri - Eisenbahn h. 134.75 Berliner Börse, 15. Febraar. Aufau^skis). Cauada E. B 181.49 Darmstädter Bank . . . 137.80 Deutsche Bank .... 258.50 Dortmunder-Union C.~. - . 91.40 Dresdner Bank . . , 167.30 Tendenz: fest. Harpener Bergwerk . . . 206.40 Laurahütte . . . . . A. 18x20 Lombarden E. B. . .... x. 22.70 Nordd. Lloyd .. . t 104.60 Türkeuiuae . 178.70 iorbenmgen sind bis zum 5. März bei dem Amtsgericht Mai zumelden. — lieber den Nachlaß des verstorbenen'Gärtners 1 B e y e r von G a u - O d e r n h e i nt wurde am 11. Febr. das Rou- kursoeriahren eröffnet. Nolariatsgehilfc Gabel in Alzen winde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen finb dis zum 26. Febr. bei dem Amtsgericht Alzey anzumelden. Quaker Oats ist das Morgen- und Abendgericht für Schulkinder. Es gibt ihnen Ausdauer beim Lernen und Spielen und macht sie stark und widerstandsfähig. Man verwende Quaker Oats nach dem auf druckten Rezepte: „Für den Früh stückstisch". ■pW s Z ■■ K Vti ■’.'-’W .. .r.;_ 8 WintorUiii* fiir ** r a n U <•. Warme geschützte La; Sk !8 ”••• ICl RUI 1 Ur Südabh. <1. Taunus. Behairl. cingcric >xsecx «m* ia BA Anst. SpezinlbeHHiisf alt. Ccntr fingSReJy«fl|nl u. Beleuchtun?, neu- 1 Anchovy-u. Sand wie h -Paste. \ „—ai.miii'miiaLHi»----—— Holzversteigerung Montag den 21. Februar 1910, vormittags 9'/2 Uhr, in den Distrikten Neubeege, Hegbol.;, Plnlosovbcnwald, Urfulum und Ltolzcnmorgcn. IForstwartci Gienen I, Forstwart Brück». 858 Fichtcnderbftaimeri mit 54.97 Fm., 169 Weitztanneudcrb^ stangen mit 12,13 Im., 28 Efchenderbstangen mit 0,82 Fm., 251 Fichten- rciöltannen mit 2,52 Fm., 100 Fichtenbohnenstangen mit 0,13 Fm., 2 Rm. Eichenscheit, 4 Rm. Kiesernscheit, 8 Rm. Buchenknüvvel, 74 Rm. Eichenkn.ivvel, 6 Rm. Birkenknüvvel, 59L Rm. Kjefernknüvvel, 14,5 Rm. Ficktenknüvvel, 6 Rm. Fichtenknüpvelreifig. 33,9 Rm.Äiefern- itockholz, 42,6 Rm. Fichtenftvckholz, 1450 Dellen Buchcnreistg. 2000 Wellen Eichcnreifig, 4280 Wellen Kiefernrelüg, 110 Wellen Fichtmi- reififl, 370 Wellen Weltztannenreistg, 240 Wellen Erlenreistg. Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Rödgen am Waldeingang. . (Bi6/2 Grvßherzvgftche Bürgervieisterei Gießeit. Äamm- Hiil Nutzholz - Persteigeriillli. Freitag den 25. Februar, vormittags von 10V* Übr au, werden im Wilhelm Benner'schen Saal zu Treis a. Lda. versteigert: a) Aus den Distrikten Asvenftrauch und Neuerwald des Treiser Gemeindewaldes Stämme Eiche: 4 St. 1. Kl. 7,14 Fm., 14 Sl. 2. Kl. 20^7 Fm., 31 St. 3. Kl. - 37,35 Fm.. 39 St. 4. Kl. = 37,73 Fm., 22 St. o. Kl. - 14,32 Fm., 1 St. 6. Kl. = 0,59 Fm. Stämme Buche: 5 St. 3. Kl. — 4,71 Fm., 2 St. 4. Kl. — 1,17 Fm. Stämme Fichte: 4 St. 2. Kl. = 8M Fm., 13 St. 3. KL — 18,92 Fm., 2 St. 4. Kl. - 1,29 Fm., 1 St. 5a. Al. = (L38 Fm. b) aus den Distrikten Nieder-Seilbach, 9Iuf dem Busch, Himberg 2, Scheid. Holzgcschirr, Himberg lc, Hcege b Stämme Eiche: 3 St. 1. Kl. = 5,92 Fm., 13 St. 2. Kl. — 15,69 Fm., 29 St. 3. Kl. = 21,60 Fm., 42 St. 4. Kl. 21,93 Fm., 17 St. 5. Kl. =- 5,50Fm., 50 St. 6b. Kl. = 12,90 Fm., 81 St. 6a. Kl. - 12,64 Fm. Stämme Zlicseru: 1 St. 3. Kl 1,13 Fm.. 10 St. 4. Kl. — 6,14 Fm., 27 St. 5b. Kl. - 10,71 Fm., 32 St. 5a. Kl. — 7,98 Im. Nutsscheitcr Rm.: 20 Eiche. Nutrknüvvcl Rm: 11 Eiche. Das Holz aus dem Gemcindewald wird zuerst ausgeboten. Die Großh. Forstwartc Räuber und Biiltner zu Treis a. Lda. zeigen aus Wunsch daö Holz vor und erteilen weitere Auskunft. Treis a. Lda., den 15. Februar 1910. (B16/.. Großh. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Großh. Oberförsterei Treis^ Benner. Schneider. 1 Holzversteigerung im Fürstlichen Forstrevier Hungen. Distrikt Juchsstrauch. Samstag den 19. Februar L Fs., Zusammenkunft vor- mrttags 10 llbr am Bahnwärtcrhaus, Garbenlcicher Feld. 1 Eichen Stamm, 44 Etm. Durchm., 7 Mtr. lang — 1,06 Fm. 2 Buchen-Stämme, 40—41 Etm. Dm., 7 Mtr. läng — 1,96 Fm. 113 Fichten-Derbstangen, 7- -12 Etm. Dm., 8—11 Mtr. lg. -= 7,42 Fm. 1174 Fichten-Bohnenstangen 3^9 Fm. fBl6/> Buchcu-Scheiter 51 Rm. Eichen-Knüvvel 11 Rur „ Knüppel 43 „ „ Reisig 300 Wellen „ Stöcke 31 „ „ Stöcke 11 Rm. „ Reifia 1045 Wellen p -DwrchsorstungSreistg 808hn. Fichten-Schichtreing, Baum uitd Bohnenstmigen — 210 Rm, Arbeitsvergebung. Wegen veränderter Grundlage wird hiermit bic Lieferung der Erkerscheiben (ca. 270 qm) für den Neubau (Safe mit TennishauS und Vertaufsläden in der Vartstraße zu Bad- Nauheim erneut unter Hinweis auf den M nisterialerlaß vom 16. Juni 1893 zum öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen und Bedingungen find in unseren Amtsräumen einzusehen, die Angebotsformularc daselbst zum Selbstkostenpreis zu erhalten. Die Angebote sind verschloffen, porto- und bestellgeldfrei, bis spätestens Samstag den 26. Februar 1610, vormittags 11 Uhr, bei uns emzurcichen, worauf deren Eröffnung im Beisein der etiva anwesenden Bewerber erfolgt. Später cinlaufende Angebote werden nur dann als gültig erachtet, lüenn sie den Postaufgabestempel des 25. Februar 1910 tragen. Zuschlagsfrist: 14 Tage. Bad-Nauheim, den 15. Fcbriiar 1910. Großh. Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. Jost. B'% Statt besonderer Anzeige. In Gottes unersorschlichem Ratschlüsse bat cs gelegen, meine innin geliebte Gauin, unsere gute Mutter, Tockicr, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Taute Frau Jda Beer geb. Hochceither gestern im Alter von 27 fahren nach langem, schwerem beiden, wohlvorbereitet und verseheti mit den heil. Sterbe sakrameirten, zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bittet [997 Im Namen der tieftraucrnden Hinterbliebenen: Josef Beer, Bildhauer. Gießen lSchottstr. 10), Bergzabern, Augsburg, Landau, München, den 15. Februar 1910. Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 2 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhoscs aus statt. Vergebung von Sauarbeiten. Die rüf den Lchulhaus-Anbau z» ReirrhardShain erforderlichen Arbeiten und Lieferungen ivie Erd- u. Maurer-, Steinmetz-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weißbinder- und Tapezierer-Arbeiten, schvie die Trägerlieferung sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben iverden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer de-I Unterzeichneten, Zinimer Nr. 18, während der Dienst- fiunden zur Einsicht offen. Angebote, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen undpostfrci bis spätestens Freitag den 25. Febr. 1910, nachm. I1/» Uhr auf Grosth. Bürgermeisterei Reinharvshain einzureichen, ivoselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Freie Wahl .mtcr den Bewerbern bleibt vorbehalteir. Gießen, den 12. Februar 1910. Der Großh. Kreisbauinspeltor des Kreises Gießen. I. V.: Kn ö ll. b16/.. Hslz-Submissrou. Aus ' den Waldungen der Gemeinde Annerod soll olgendes Holz auf dem Submffsionswege vergeben werden: 1 Eichen stamm 3. Kl. 1,19 Fstm. l 1 Lärchen stamm 3. 18 Kiefernstämme 2. u. 3. 26 „ 3. 56 „ 4. 67 „ ’ 5, 11 Fichtenstämme •». 87 „ 4. u. 5. Los I, 281 Fichtenstämrne 5. Kl. 1 Los II, Abt. 188 Fichtenstämme 5. Kl. 1 21 Weißtannen 4. it. 5. Los -119 Fichtenderbstangen l.K Los : 1,47 „ {3 „ 15,64 „ ■ | geergnet „ 21,34 „ Bauholz H 34,39 „ „ 30,27 . „ 1 „ * „ 17-33 „ 20—29 cm Durchm. — 74,61 Fstm. Abt. 2 u. 4. 2—19 cm Dchni. — 67,18 Fstm. 5 A, 8, 146 u. 26. 2—19 cm Dchm. — 38,53 Fstm. Kl. — 5,48 Fstm. I, Abt. 1. l. 9—11 ern Dchm. — 44,34 Fstm. [I, Abt 8. 402 Fichtendcrbstangen 1. Kl. 9—11 cm Dchm. — 40,23 Fstm. Der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind genau nach Sortinlenten und Klassen, owie mach Abteilungen und Lose getrennt zu halten, da leine Zusannnenrechnung stattsiiidet. Die Offerten sind verschlossen, mit passender Aufschrift zu versehen und bis zürn 18. Februar 1910, mittags 2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo alsdann die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bieter slaltsindet. Hebei- Borzcigen des Holzes wollen sich die Kauf- liebhaber an Forstmart Schäfer wenden. Annerod, den 10. Februar 1910. (930 Großh. Bürgermeisterei Annerod. H o r n. Holzversteigerung Donnerstag Vcn 17. d. Mts., von vormittags 91/-.. Uhr an, soll in dem Anneröder Gcmcinde- Watd in den Abteilungen 1, 3, 4, 8 und 14 C folgendes Holz versteigert werden: A. Wertholz: 37 Eichenstämme — 7,22 Fm. 29 Eschenstämme — 4,64 g 2 Lärchenstämme — 0,58 „ 25 Fichtenstämme — 5,96 „ 27 Elchenderbstangen — 2,04 u 14 Eichenderbnangen ----- 1,20 „ 708 Fichtenderbstangen — 40,54 ,, 2 Weißtannenderbstg. — 0,20 „ 34,5 Rm. Nutzreisig (zu Svalkerholz geeignet) B. Brennholz: 2Rm. Kiefernrundscheit, 12Rm. Eichen- und Eschenknüppel, 79 Rin. Kiefern- und Fichtenknüppel, 260 Eichen-, Eschen- und Kiefernwellen, 7060 Fichtenwellen, 8 Rm. Eichen-Stöcke, 5 Rm. Kiefern- Stöcke, 113 Rm. Fichten-Stöcke. Die Zusammenkunft ist am Oppenrod er Weg beim Pflanzgarten. Annerod, 10. Februar 1910. Grotzherzoglichc Bürgermeisterei Annerod. 029 Hör n. Nntzholzverfteigerrmg. Montag den 21. d. Mts. werden im Gemeindewald dahier im Distrikt 10 (EichenHardt) 36 Fstm. Eiche-Stammholz, vorzüglich für Schreiner geeignet, und 4 Nmtr. Eiche- ^ältzscheit versteigert. Der Anfang beginnt des Morgens 10 Uhr [Ion Frankenbach, am 14. Februar 1910. Der Bürgermeister. Schneider. LIEBIG’s Fleisch - Extract bedarf keiner überschwenglichen Anpreisung; _______ seit fast einem halben Jahrhundert ist es ein lieber Gehülfe WAbJx in jeder guten XmBÖ Küche. bMMi Holzverftergerungen b?r Oberfö sterei Laubach. 1. Montag der» 21. Februar nach Zusammenkunft 10'/. Uhr an den Hirschröter Wiesen. 1. Lenzes berg. Buchen Rm.: 562 Scheirev, 430 Prügel tmeist Stammprügel), 87 Stöcke, 472 Ast und Zovireiser und 19 Eichenprügel. 2. G l a S h au, unvorgezeigt an der Hüllwicse am Billinaer Feld. Buchen Rm.: 25 Scheiter 2. Kl., 136 Stöcke. 132 Reiservrü.qel, 4 Eichem und Aspenprügel, dabei Lesebolz und Kohlreiser flächenweise. Bl'V.. 2. Ticnstaa den 22. Februar nach Zusammenkunft 10'/? Uhr beim Pfianzgarten des Reviers Tiergarten bei Laubach, l.virten- bachskovi. Buchen Rm.: 200 Scheiter, 70 Prügel, 30 Stöcke, 120 Aitreiser und 1,5 Elchenprügel. 2. H i r r e n b a ch u. H a u s p l a tz. Buchen Rm.: 170 Scheiter, 70 Prügel, 24 Stöcke und 123 Astreiser. Eichen Rm.: 2,3 Scheiter, 4,1 Prügel, 1,7 Stöcke und 0,4 Maßholder- Prüael. Leseholz und Kohlreiser sowie Stücke und Reifer werden am Schlufi der Bersteigorung unvoraczcigt beim Feuer ausqeboten. Holzversteigerung im (Gemeind -LLald zu 'L^rsrod. Dienstag den 22. Febr. 1910, vormittags 91/, Uhr anfangend, soll im Gemeindewald zu Bersrod nachverzeichnetes Holz versteigert werden; aus den Distrikten Brand, Mittel- schlag, Waldwiese, Landmehrschlag und Rosenberg: 111 Rm. Bilchen Scheit, 172 Rm. Buchen Knüppel, 20 Rm. Eichen Knüppel, 12 Rm. Fichten Knüppel, 30 Rm. Kiefern Knüppel, 190 Nm. Buchen Reiser, 66 Rm. Eichen Reiser, 96 Nm. Fichten Reiser, 21 Rm. Kiefern Reiser, 92 Rm. Buchen Stock, 2 Rm. Eichen Stock, 45 Rm. Fichten Stock, 4 Rm. Kiefern Stock. 4 Buchen-Stämme mit 4,68 Fstm. 13 Eichen-Stämme 4,41 n 4 Kiefern-Stämmc II 6,20 V 1 Eichcn-Derbstange V 0,09 V 131 Fichten-Derbstangcn 8,22 V 707 Fichten-ReiSstangen 4,52 II Zusammenkunft im Ort. Bersrod, den 15. Februar 1910. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. [966 Reuschling. Holzversteigerung. Montag den 21., Dienstag den 22. und Mittwoch den 23. ds. Mts. kommen in dem Gemeindewald zu Obbornhofen nachbenannte Holzsortimente zur Versteigerung: 1. Montag den 21.: 46 Eiche Stämme von 30—43 cm Durchm. 4—15 m lg. Fstm. — 39,32 157 „ v v 20—29 cm „ 5—16 — 76,62 m lg. Fstm. 76 v Vf r 14—19 cm „ 5—12 ------ 24,30 in lg. Fstm. 309 148 Fichte y „ 14 — 33 cm , 6—18 = 107,33 Fichte Derbstangen = 7,20 2. DieuStag den 22.: 360 Rm. Buchen Scheit, 1 m lg. Fstm. Fstm. 5 Rm. Eichen Scheit, 170 Rm. Buchen Knüppel, 30 Rm. Eichen Knüppel, 40 Rm. Eichen Reisig, 100 Rm. Buchen Stöcke, 20 Rm. Eichen Stöcke. Mittwoch den 23.: 300 Rm. Buchen Scheit, 62 Rm. Buchen Knüppel, 22 Nm. Eichen Knüppel, 9 Rm. Fichten Knüppel, 50 Rm. Eichen Reiser, 192 Rm. Fichten Reiser, 88 Rm. Buchen Stöcke, 21 Rm. Eichen Stöcke, 39 Rm. Fichten Stöcke. Die Versteigerung beginnt an den genannten Tagen, vormittags 10 Uhr. Zusammenkunft auf dem Weg nach Münzenberg bei der abgetriebenen Fläche. Obbornhofen, den 14. Februar 1910. [ioio Großh. Bürgermeisterei Obbornhofen. Losch vorn. Seltersweg 12 Seltersweg 12 Kasserolle „Sanogres“ brät ohne Fett u. kocht ohne Wasser „Heinzelmännchen“ Koch-, Brat- und Back - Apparat sparen viel Zeit und Geld, dürfen in keiner Küche fehlen. Schmackhafteste Zubereitung der Speisen. Alleinverkauf bei: [a’/z Augusi Kroll Schreibmaterialien. Angebote mit Proben zur Lieferung für 1910 sind bi* 25. Februar Landgraf-Philipp-Platz einzureichcn. Gießen, den 15. Februar 1910. Großh. Gendarmerie-Distrikts-Kommando. D16/2 Schmidt. iv. tssiler-jlnrrteNia- des Verbandes hess. Geflügelzüchter vom 12. bis 14. März 1910 in MA ZHE WM Unter dem Protektorate Sr. König!. Hoheit des Grotzherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein Klaffen Prämiierung. Zahlreiche wertvolle Ehrcm(3mast ) Preise, höbe Geldpreise. Programm und Anmeldcbogcn durch den Ausstellung^- leiter Herrn (5br. Falk III, Kursürstenstrahe 39, Mainz. Aumeldeschlufi: .28. Februar 1910. Große Lotterie. Lose ä 50 Pfg. durch Hoflieferant u. Kgl. Preuß. Lotterie-Einnehmer 3. B. Heim jun. in Mainz. Morgensülterung mit Spratt'S Patent. z13 /3 Wer das Neueste der Mode 1910 noch nicht gesehen. muss schon jetzt an seine Garderobe denken. Glück hat jeder bei Damen, der sebik und elegant gekleidet daherkommt. Wirklich elegante Herren - Bekleidung, Ersatz für Massarbeit V führt die renommierte Firma J. Jttmanu, Giessen, tiockstr. 14/16, bekannt durch billige Preise. Durch die kolossale Auswahl kommt die Braut heim W und spricht vom Heiraten. Besichtigen Sie. bevor Sie kaufen, m. Möbelausstellung, vergleichen Sie die billigen Preise. Sie kaufen gut, Sie kaufen billig. Ihre. Ersparnisse brauchen Sie nicht anzubrechen, Sie erhalten alles auf Teilzahlung unt. schriftl. Garantie für Haltbarkeit. ais/. J. Jftmann Giessen Plockstrasse 14/16. RcWMsul.LiMl«-staWl zu Gienen, Souncnstrafic IS erteilen Rar in Rechtssachen, cmv- sehlen sich in Anfertigung von besuchen. Steuerdeklarationen, Beitreibung von Forderungen. Vertretung in- Erbschaftssachen do* Bericht, Ausstellung von Vermög Verzeichn, -c. t0887) Telcph. 631 Bekanntmachung. In dem Konktlrsc übet: das Vermögen des Händlers Leo Kastner 511 (Ziesten soll die Schlußverteilung erfolgen. Nach Befriedigung der bevorrechtigten Ansprüche sind für die unbevorrechtigten Gläubiger in Höhe von Mk. 10 317.48 = Mark 1785.— zur Verfügung oder 17,3 %. Das Schlußvcrzeich- nis liegt auf der GerichtS- schreiberei Großh. Amtsgerichts Gießen zur Einsicht aus. Gießen, d. 16. Febr. 1910 999 L. Alth 0 ff, Konkursverwalter. Nil«!- imh BttmOlMkiws der ^lfinial. Oberförsterei Ros? berg, Post u. Station Dreihausgn. am Mittwoch, 23. Februar, von morgens 8' . Uhr ab, in der Mink- scheu GastwirtschaftznDrcihausen. Eiche: 259 Ttnt. Abschnitte, schöne Schneideblvcke, langes Bauhols, sowie Gruben . Schwellen- und Wagnerholz: die stärksten Hölzer liegen in Dtstrikt 11, 14, 30, 33, 38, 46 «bei Roßbergi. 49 (bei Erfurts Hausen, Station Schwemsbergl 1,2 «bei llckschhausen, Stal. Treis und EbSdvrfl. Buche: 050 Nm. Scheitholz aus dem Oberwald bei Roßberg, Distrikt 10 bis 46; das Brennholz kommt nicht vor 10 Uhr zum Auögebot. Ter anwesende Rendant nimmt Zahlungen entgegen. Die Herren Bürgermeister werden um Be- tamumachung ersucht.ff15/? MWilKanmemtr rtfrttl eingetroffen. Ludw. Bausch, Olllßi Grünberg «Hessen« gegenständ gratis. (llV-/2) Jeder, der bei mir einen 10 Pf d.-Emaille-Eimer Delika- teß-Pfleumentnas franko für M. 2.50, oder einen 10 Pfd.-Emaille-Eimer küostL Honig franko für M. 3.25 oder 9 Pfd. feinste Delikn- teÜ-Margorine franko für Mk. 6.48 bestellt, erhält einen prakt. Gebrauchs- Keinc Nebenkosten. E. Henkelmann, Magdeburg 3t>5 Postf.w. Gratis für die Beat eile» 1BD00 Geschenke Fritz Nowack IVen eingerichtet: Grosses Atelier ■ D Ihy •< I schädlichen in Crefeld anerkannt dasR^sre 8 D „Seit 3 Jahren litt ich an einem heftigen, hätzlichen (Hesichlsausschlaq. Schon nach 3 tag. Gebrauch v. Zuckers Patent - Medizinal Seife war der Erfolg augenfällig. Die Pickel trockneten ein u. es bildeten sich keine neuen mehr. Nach Verbrauch von 2 Stück war meine Haut vollständig rein. 50 Ps. (15%in) u. 1.50 M. (35°/.,ig, stärkste?Vorm). Dazugeh. Zuck°°2 Creme 75 Pfg. u. 2 M., ferner Zuck°°h-Seiselmild>50Pf.u.l.50M.