Nr. LS« Zweites Blatt 160. Jahrgang Erscheint täglich mtt Ausnahme des Sonntags. General-Anzerger für Gberheßen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: e^ä# 5L Redaktion:S-?AlI2. Tel.-Adr^ AnzeigerGießen. Die Gießener FaiLilienblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Ureisblatt für dm Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. Freitag 1 ».August »»10 Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Universüäts - Buch- und Stemdruckerei. R. Lange, Gießen. politische Tagesscha«. Eine freisinnige Kandidatur in Wetzlar-Altenkirchen. Nach Blättermeldungen sollen die Freisinnigen im 1. Koblenzer Neichstagswahlkreis Wetzlar-Altenkirchen den Pfarrer Erwin Gros aus Esch im Taunus als Reichs- ragskandidaten ausgestellt haben. Dazu schreibt die „Natl. Korr.": Das muß zunächst schon deswegen auffallen, weil die Freisinnigen noch nie im Besitz dieses Wahlkreises waren. Der Kreis war vertreten 1867—1869 durch einen Freikonservativen, 1869—1871 durch einen Wildliberalen, 1871 bis 1874 durch einen Konservativen, 1874—1881 durch einen Nationalliberalen, 1881—1890 wieder durch einen Konservativen und 1890—1907 durch den nationatliberalen Abg. slraeuier. Bei den Blockwahlen 1907 siegte dann der Christlich-Sozialen Behrens mit 15 319 Stimmen über Kraemer, aus den 11027 Stimmen entfielen. Bei der damaligen Haupt Wahl wurden abgegeben 8726 ncrtionalliberale, 7730 christlich-soziale, 7193 konservative und 2579 sozialdemokratische Stimmen; unter den konservativen stecken dabei auch die Zentrumsstimmen, die etwa 6200 betragen. Betrachtet man diese Zahlen, so geht daraus unwiderleglich bervor, daß durch die Aufstellung einer Sonderkandidatur der Fortschrittlichen Volkspartei der Liberalismus, der in der Hauptwahl 1907 noch am meisten Stimmen erzielte, aus de ^Stichwahl völlig ausgeschaltet würde. Bei einem geschlossenen Vorgehen aller Liberalen ist dagegen begründete Aussicht vorhanden, den Wahl- lreis zurückzuerobern. Daß die Nationalliberalen dazu berufen sind, den liberalen Kandidaten zu stellen, lehrt ein Blick auf die Geschichte des Kreises. Die Freisinnigen haben ihren Kandidaten nur einmal in die Stichwahl gebracht, nämlich 1890, wo der nationalliberale Kandidat, eben der langjährige Abgeordnete Kraemer, mit 12131 Stimmen über den Freisinnigen siegte, der 9342 Stimmen erhielt. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß dem freifinnigen Kandidaten nur die Unterstützung des Zentrums zur Sttch- wahl verholfen hatte. Die völlige Zwecklosigkeit der fortschrittlichen Kandidatur liegt daher auf der Hand, und wir haben allen Anlaß, an der Richtigkeit der Blättermeldung zu zweifeln. Sollten aber die Vertrauensmänner der fortschrittlichen Vollspartei im Kreise Wetzlar-Altenkirchen nrirmd) eine Sonderkandidatur beschlossen haben, so hoffen wir zuversichtlich, daß im Interesse oes Gesamtliberalismus die Zentralleitung der Partei dazu auch noch ein Wort sagen wird. Wer und was war Rektor Bock? Wäre der Fall Bock nicht so überaus bedauerlich und traurig, so könnte man über das Pressenachspiel, bei welcheni gar zu eifrige Freiheitskämpen auf der einen und die Zentrumsblatter auf der anderen Seite beteiligt sind, lachen. Ein Teil der sozialdemokratischen und demokratischen Blätter hatten in allerdings unangebrachter Weise den Fall Bock zu Angriffen auf oie konfessionelle Schule und Kirche benutzt. Daraus antwortet die „Germania": Wer ist der Rektor Bock? Nominell gehört er allerdings der katholischen Kirche an, aber hören wir, was uns über seine religiösen Anschauungen und sein „katholisches" Bewußtsein aus unanfechtbarer Quelle — nicht von geistlicher Seite — berichtet wird: Das Leib- und Magcnblatt des Rektors Bock war die im Mosseschen Verlag des Berliner Tageblattes erscheinende jüdischradikal-atheistische BerlinerVolkszeitung; katholische Zeitungen waren ihm „Wurstblätter". Jede wirkliche und erfundene Skandalgeschichtc aus dem katholischen Lager, deren Verbreitung die Berliner Volkszeitung geradezu professionell betreibt, bereitete ihm besonderes Wohlgefallen. Derlei Artikel machte er, blau angestrichen, stets mit höhnenden Bemerkungen dem Lehrpersonal zugängig. Brachten katholische Blätter dann eine Berichtigung beziehungsweise Richtigstellung solcher Geschickten, so tat er sie mit überlegenem Lächeln ab. Seine Denkweise, mit überlegenem Dünkel über katholisches Glaubensleben sich hinweg zu setzen, war längst bekannt. Gegenüber dem Lehrpersonal hat er zu wiederholten Malen die katholische Kirche abfällig kritisiert, ihre Einrichtungen lächerlich zu machen gesucht und über die Kirche und die „Pfaffen" geschimpft! 'Daß ein solcher Mann kein Freurrd der Leichte war und auch über diese Einrichtung der katholischen Kirche höhnische Bemerkungen machte, kann wahrhaftig nicht Wunder nehmen. Mehr wollen wir hierüber heute nicht sagen. Bock war weiter Mitglied des „Liberalen Wahlvereins", er hat mit seinen Schülerinnen noch vor kttrzem bei der Feier des 80. Geburtstages des freisinnigen Abg. Träger gesungen. Ebenso gehörte er den: liberalen „Berliner Lehrerverein" an. Dagegen stand er dem „Verein katholischer Lehrer" schroff ablehnend gegenüber und hat diesen in der gehässigsten Weise bekämpft. Bock hat sich also durchaus als „Liberaler" gefühll und betätigt. Wir denken, daß diele Mitteilungen ausreichen, um auch den verbohrtesten Katholikenhasser zu überzeugen, daß es schlechterdings nicht angeht, den „batholischen" Rektor Bock der katholischen Kirche und dem „Ultramomtanismus" zur Last zu legen — er ist ein unverfälscht Liberaler, Geist vom Geiste des Berliner Tageblatts und der Berliner Volkszeitung, und er hat bisher jedenfalls auch der diesen beiden Blättern gesinnungsverwandten^ Sozialdemokratie weit näher gestanden, als der katholischen Kirche und dem „Ultramontanismus". Das möge vor allem der Vorwärts sich merken, der sein Mundwerk über den „Fall Bock'' und den „Verfall" der katholischen Moral, der daraus resultieren soll, nicht weit genug aufreißen kann. Präsident Monti ch. Um Heilung von einem Herzleiden zu suchen, verließ Präsident Pedro Montt von Chile vor einigen Wochen die' Heimat. Die Reise ging über Nordamerika. Auf demselben Llonddampfer, auf dem unmittelbar vor der Abfahrt der Mordanschlag auf den Bürgermeister Gaynor von New-Port geschah, schiffte sich Montt nach Europa ein. Der herzkranke Mann ivar Augenzeuge des aufregenden Vorfalls. Sein Ziel war das Bad Nauheim. Er hat es aber nicht mehr erreicht. Wenige Stunden nach seiner Ankunft in Bremen machte, wie wir schon kurz meldeten, ein Herzschlag seinem Leben ein Ende. Montt ist als amtierender Präsident der Republik Chile, zu deren Oberhaupt er am 18. September 1906 vom chilenischen Kongreß auf fünf Jahre, also bis zum 18. September 1911, zum Präsidenten gewählt worden war, gestorben. Ec war 1846 geboren als Sohn des späteren Präsidenten der Republik Montt, der von 1851 bis 1861 die Geschicke seines Landes leitete. Zu seiner Ausbildung hat sich der junge Pedro u. a. in den Vereinigten Staaten und Europa ausgehalten und ließ sich 1870 als Rechtsanwalt in Santiago nieder. Von 1876 bis 1900 war er Mitglied der Kammer und mehrfach Minister. Im Jahre 1891 vertrat er Chile als Gesandter in Washington in einer sehr schwierigen Zeit, da gerade damals die Beziehungen zwischen den beiden amerikanischen Republiken sehr gespannt waren. A In seiner ganzen politischen Tätigkeit hatte er H) derartig das Vertrauen seiner Mitbürger erworben, daß im Jahre 1906 ihn alle Parteien mit Ausnahme der Klerikalen als Präsidentschaftskandidaten proklamierten; er wurde denn auch gewählt und hat aus das segensreichste sür die Republik Chile gewirkt. Ihm ist es wesentlich mit zu verdanken, daß die Schäden des großen Erdbebens vom 16. August 1906, dem Valparaiso zum Opfer fiel, bald beseitigt, Reformen zur Festigung der Währung eingeleitet und die Staatsverwaltung reorganisiert wurde. Montt galt als ein Freund der Deutschen, deren Sprache er völlig beherrschte. Die „Nordd. Allg. Ztg." hat ihm darum den gestern mitgeteilten Nachruf gewidmet. Auch sein Vater war als Freund des Deutschtums bekannt, denn er war es, der den Süden Chiles hauptsächlich durch Deutsche besiedeln ließ, die zum Dank den von ihnen angelegten Hafen Puerto Montt nannten. Bremen, 18. Aug. Witwe Montts und ihre Schwägerin reisten heute nachmittag uml 4 Utyr| 3 Minuten in dem ihnen vom Senat zur Verfügung gestellten Salonwagen in Begleitung des Generals Körner und des Leibarztes Dr. Münnich stach Berlin ab. Zur Verabschiedung am Bahnhof waren beide Bürgermeister erschienen. Bremen, 18. Aug. Der Kaiser hat an die Witwe des Präsidenten Montt heute ein Telegramm in fraw- zösischer Sprache gerichtet, dessen deutsche Uebersotzung lautet: „Ties bewegt durch die Nachricht von dem plötzlichen Tode Ihres Gemahls, des Präsidenten der Republik, beehre ich mich, Ihnen meine aufrichtige Anteilnahme an Ihrem grausamen Verluste zum Ausdruck zu bringen." Peer und Flotte. Die Seeoffizierlaufbahn. Die amtliche Berliner Korr. schreibt: Die vor einigen Jahren erlassene Bestimmung, daß gut beurteilten Leutnants zur See, die als Abiturienten in dis Marine eingetreten sind, bei der Beförderung zum Oberleutnant zur See durch Borpatentterung ein Vorteil gewährt werden soll, wird in Kreisen, welche mit Marineverhältnissen nicht näher vertraut sind, hinsichtlich ihres praktischen und tatsächlichen Effekts weit überschätzt. Infolgedessen scheint sich die Ansicht herausgebildet zu haben, daß Seekadetten, die als Primaner eintreten, nur fdjr geringe Aussichten für eine erfolgreiche Laufbahn hätten unb gegenüber den gleichzeitig eintretenden Abiturienten unter allen Umständen zwei Jahre verlören. Deshalb ist darauf hinzuweisen, daß nach wie vor gut gualifizierte Primaner stets Aussicht auf Einstellung haben und daß die etwaige Schädigung durch Vorpatentierung von Mbiturienten bedeutend geringer ist, als vielfach angenommen wird, da ja nur die gut qualifizierten Abiturienten für eine solche in Frage kommen. Außerdem ist in der .oben erwähnten Bestimmung ausdrücklich vorgesehen, daß vorzüglich beurteilte Primaner ebenfalls patentiert werden können. Diese hätten dann den gleichzeitig eingetretenen Abiturienten gegenüber noch den Vorteil jüngeren Lebensalters, wozu noch die günstigeren Beförderungsverhältnisse in der Marine kommen, die besonders infolge des planmäßigen Ausbaues der Torpedostreitkräfte und des Unterseebootswesens auch jüngeren Offizieren gute Aussicht für selbständige Stellungen bieten. Auch läßt die beabsichtigte Entsendung S. M. S. „Gneisenau" in das Ausland daraus schließen, daß mit der durch das Flottengesetz vorgesehenen allmählichen Vermehrung der Auslandsschiffe der Anfang gemacht wird. Die Zahl der Auslandskommandos, zumal für jüngere Offiziere, würde sich dadurch erhöhen. Paris, 18. Aug. Die Einweihung des zum Andenken an die berühmte französische Kavallerieattacke auf bem Schlachtfeld vonSedan bei dem Orte Floing errichtete Denkmal, genannt: „Monuments des braves gents wird am 1. September stattfinden. König Wilhelm hat jenen verzweifelten Ausfall der französischen Truppen mit den Worten: „Ah, diese braven Leute" charakterisiert. Tas Denkmal wird diese Worte des Königs als Inschrift tragen. Die Gedenkrede hält der ehemalige kommandierende General des 20. Armeekorps, Bailloud, der eigens zu diesem Anlaß aus Algerien eintrifft. Deutschs Kolonien. — Koloniale Selbstverwaltung in Deutsch- Ostafrika. Das amtliche „Deutsche Kolonialblatt" enthält eine Verordnung des Staatssekretärs (in Vertretung des Reichskanzlers) vom l8. Juli 1910 über die Stadtgemeinden, als welche Daressalam und Tanga sürs erste bezeichnet werden. Die Ausgaben dieser Gemeindeverwaltungen werden im einzelnen als die der öffentlichen Arbeiten, des Unterrichtswesens, der Wotzlfahrt usw. umschrieben, dazu kommen mit Bezug auf diese Gegenstände Polizeiverordnungen, die der Genehmigung des Gouverneurs bedürfen. Für ihre materiellen Einrichtungen kann die Gemeinde von den Grundeigentümern und Gewerbetreibenden, die daraus Nutzen ziehen, entsprechende Beiträge, für die von ihr unterhaltenen Veranstalumgen Gebühren erheben; sodann erhält sie das direkte und indirekte Steuerrecht. Der st ä d t i s ch e R a t besteht aus dem Vorsteher des Bezirksamts und vier reichsangehörigen Mitgliedern oder deren Stellvertretern. Eines dieser Mitglieder ernennt der Gouverneur, die übrigen wählen auf zwei Jahre die 25 Jahre alten deutschen Gemeindeangehörigen und die ansässigen Erwerbsgesetlschasten nach folgender Einteilung: ein Mitglied die Hausbesitzer, die Häusersteiier zahlen, das zweite der Gewerbeslaiid, das dritte die übrigen Gemeindecmgehörigen. Mehr als fünf Stimmen darf kein Wähler abgeben. Tie Angehörigen der Schutztruppe wählen für das dritte Mitglied nicht mit. Das passive Wahlrecht ist an daS Alter von 30 Jahren gebunden, der Gewählte, außer unmittelbaren Beamten, muß die Wahl nnnebmen. Ter Vorsitzende ist Leiter und Vertreter der Stadt, er ernennt die Beamten nach Maßgabe des Wirtschastsplanes, der der Beschlnß- faffung des Rats in erster Linie unterliegt. Die allgenieine Dienstaussicht führt der ©ouuerneur, der die Ortssatzungen, die Gebühren und Steuern, den Wirtschaftsplan, die Aufnahme von Darlehen usw. genehmigt unb auch die Jahresrechuungen prüft Ten Zeitpunkt für die Jnkrafttretung der Verordiiung in den einzelnen Gemeinden beftinunt der Gouverneur. Aus Stadt und Land. Gießen, 19. August 1910. ** Gegen die Lehrlingsziüchterei. Die Süddeutsche Schuhmacherzeitung berichtet, daß ein Meister 5 Gesellen und nicht weniger als 15 Lehrlinge hält. Einer der! 15 lies weg, da er zur Handwerksarbeit nicht herangezogen wurde. Das Gewerbegericht entschied, daß ein Lehrling- unter allen Umständen Anspruch darauf habe, sein Hand^- werk genau kennen zu lernen und sorgfältig unterrichtet zu werden. Das sei aber bei 5 Gesellen und 15 Lehrlingen unmöglich. Der Lehrling habe also zu Recht das Lehrlings Verhältnis gelöst. ** Elektrische Kraft für Wieseck. Wir erhalten von der Bürgermeisterei Wieseck folgende Zuschrift: In Nr. 192 Ihres Blattes wurde unter Eingesandt gewünscht, daß zuerst einmal von einem Fachmann ein Vortrag über Elektrizität in einer Bürger-Versammlung gehalten würde. Wir teilen deshalb mit, daß ein solcher bereits für September l. Js. geplant ist. Was den Inhalt der Anmeldebogen anbelangt, so ist er bezüglich des Kostenpreises derart ausgearbeitet, daß er bei genauerer Durchsicht jedem Laien verständlich sein muß. Die Anmeldungen dienen hauptsächlich dazu, festzustellen, wieviel Energie gebraucht wird, da dieses bei Aufstellung deS Voranschlags erforderlich ist. Sollte einer oder der andere Abnehmer eine stärkere oder geringere Kraft gebrauchen, als wie er auf dem Anmeldebogen angegeben hat, so kann das zu jeder Zeit noch umgeändert werden. ** In Amerika gestorbene Hessen. Adam Pörtner, 93 Jahre alt, aus Eppelsheim, in Milwaukee; Peter Ortmiller, 83. Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt, in Pittsburg; Michael Dingeid ein, 73 Jahre alt, aus Reichelsheim i. O., in Fise Station; Frau Elisabeth Kempf, geborene Rühl, 66 Jahre alt, aus Vilbel, in Forest Park; Frau Marie Matthäi, geborene Schneider, 28 Jahre alt, in Omaha, Nebr. ** Die erste Zuch t des Grevy -Zebras in Deutschland ist im Zoologischen Garten zu Frankfurt a. M. geglückt. Die „Grevhs" sind die größten und schönsten Zebras. Sie erschienen erst im Frühjahr 1908 im Tierhandel und waren vorher nur in einzelnen Stücken nach London und Paris gekommen. Auch heute noch gehören sie zu den größten Seltenheiten in den zoologischen Gärten. Durch einen bewährten Gönner erhiell der Zoologische Garten im Vorjahr ein prachtvolles Paar dieser wertvollen Tiere, das schon seit April 1908 hier eingestellt war, als Geschenk. Am Mittwoch früh 4 Uhr erfolgte die Geburt eines starken Fohlens und bereits eine Stunde später stand das reizende Tierchen auf den Beinen. Schon 4 Stunden nach der Geburt tollte das niedliche Zebra-Baby neben der Mutter int sonnenbeschienenen .Außenpark umher. K. Ettingshausen, 18. Aug. Die bei den bevorstehenden Feldbereinigungsarbeiten nötigen Drainagen wurden gestern zu rund 20000 Mk. vergeben. Die Arbeiten werden im Herbst ausgesührt. § Schotten, 18. Aug. Die von Frau Lehrer Clarius- Langen angeregte Sammlung „Frauendank an Vater BackeS" zum Besten des Lehrerheims „Vogelsbergs hat den Betrag von 1445 Mk. ergeben. — Zu Gemeinderatsmitgliedern wurden gewählt: Konrad Schlörb VIII. mit 251, Georg Konrad Hofmann II. mit 249, Karl Weitz mit 225, August Schlitt mit 173 und Karl Schlörb V. mit 172 Stimmen. — In Bisses gewann ein Landwirt in der Weimarer Geldlotterie 15 000 Mk. x Ba d-Nauheim, 18. Aug. Der 80. Geburtstag des Kaisers von Oesterreich wurde heute von der Kurverwaltung durch ein Festkonzert begangen. — Am Samstag abend veranstaltet die Kurkapelle im neuen Konzetthaus ihr 9. Künstlerkonzett unter Mitwirkung der Kammersängerin Frau Minnie Nast-Dresden. L. Bad-Nauheim, 18. August. Hier ist der große, silberne Humpen der Deutschen Genossenschaftler ausgestellt. Der Humpen wurde 1863 von den deutschen Genossenschaften gesttftet und Schulze-Delitzsch, dem! Beapünder des Genossenschaftswesens, überreicht. Schulze-» Delitzsch gab chn später dem allgemeinen Verbände zurück, mit der ^Bestimmung, ihn bei den Jahresversammllrngen kreisen zu lassen. In den nächsten Tagen wird der Deutsche Genossenschaftstag hier abgehalten. Friedberg, 18. August. 700 Passierscheine wurden ausgestellt. An den Eingängen zur Burg, wie zu den Burgberg anlag en sind Plakate angebracht mit „Eingang Verbote n". -Mainz, 18. Aug. Kommt da gestern ein „feiner" Herr in eine hiesige Wirtschaft, trinkt sein Gläschen Wern unb legt beim Bezahlen ein Geldstück ans den Tisch, das einem Zehnmarkstück verzweifelt ähnlich sieht. Die Wirttn hält es auch dafür und gibt darauf heraus. Als sie das Geldstück jedoch einstceichen will, ift es verschwunden unb statt seiner liegt ein 50Pstrmigftück auf dem Tisch, das die Wirtin vorher nicht bemerkt hatte. Ter Viann bechruptete, fie habe das Geldstück eingesteckt und ging rasch fort. Nach langem Suchen erst bemerkte die Frau, daß das 50 Pfennigstück auf der Rückseite mit Goldbronze bestttchen war. — Für die gelegentlich der Kaiserparade öfters erwähnte Eigenart der Mainzer boten gestern aus dem Martte ztom'Frauen ein schl agenbes Beispiel: Eine Frau batte bet, einer Händlerin Zwei scheu gekauft, die sie wieder zurückgeben wollte, da sich eine jaule darunter befand. Dadurch verletzte sie „natürlich^^ das Ehrgefühl der biederen Bauersfiau unb eine „Mords- schimpferei" ließ die Leute sich um die Beiden scharen, die durch die Zuschauer gereizt, sich bald in den Haaren lagen. Als ihnen das nicht mehr genügte, bewarfen sie sich zum grenzenloseit Jubel der Umstehenden mit „Kummern". Nachdem sich die beiden genügend ermüdet hatten, zogen sie wie begossene Pubelümen ab. X Fritzlar, 18. Aug. Kreisarzt Dr. Scherb wurde im Walde auf dtzm Anstand von einem Herzschlag betroffen. Ein Waldaufseher fand seine Leiche. ff Marburg, 18. Aug. Heute fand das Königspreisschießen des Jägerbataillons statt. Den Ehrenhirschfänger erhielt der Rekrut Cramer von der 4. Kompagnie, der mit 68 Ringen der beste Schütze blieb. LustschUahrt. Die Lhoiera in Rutzland. Ueberlandflug Frankfurt—Mainz— Mannheim. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. ‘CS Wetter § 5-i 10 67 86 92 2 2 2 WSW W 8 & 748,4 748,5 746,8 ZZ cs *- 'Z "d K C «D F £X) AirchLiche Nachrichten. Evangelische Gememöe. Das Kriegsministerium über die militärische Brauchbarkeit der Flugmaschinen. Auf eine Anfrage im Kriegsministerium, wie dieses die Meldung der Verwendung der Flugmaschinen im französischen Heer ausgenommen hat, wurde der „National- zeitung" von der zuständigen Seite die Auskunft zuteil: Das Kriegsministerium prüft die Frage der Brauchbarkeit der Aeroplane im Ernsffallc sorgfältig und hat schon manchen vorbcrcftenden Schritt getan.,Die Existenz des Flugplatzes Jo- hannisthal z. B. ist größtenteils dem Kriegsministerium zu verdanken, das den Platz zu einer verhältnismäßig billigen Pachtsumme verschaffen konnte. Es wurden durch dieselbe Behörde im Laufe des Jahres 80 000 Mark teils aus eigenen Müteln, teils aus anderen Kassen aufgebracht. Man war sich vollständig bewußt, daß die erste Bedingung für eine gedeihliche Entwicklung des Flugsportes ein großer günstiger Uebungsplatz sei. Diesen glaubt man in Johannisthal gesuirden zu haben. Ferner wurden dem Aeroklub 15 000 Mark zur Unterstützung von Fliegern zur Ber- Mgung gestellt, die zuin Teil ihre Verwendung gefunden haben Das Hauptinteresse aber richtete sich! auf die A u s b i l d u n g von Offizieren als Flieger. Zu diesem Zwecke entstand in ^oberrtz eine militärische Fliegerschule. Es gelang, einige deutsche Flieger als Lehrer zu gewinnen, und es sind dauernd Ofnziere, die in der Fliegerkunst ausgebildet werden sollen, nach Löberitz abkommandiert. Nachdem sie vollständig eingeweiht sind und ihre Pilotenprüsung bestanden haben, stellt ihnen das Kriegs- mimsterium Flugmaschinen zur Verfügung. Ob nun die heutige Flugmaschine mit allen existierenden Systemen kr ieg s t au g l i ch ist, muß nach der Auffassung des Kriegsministeriums zum mindesten als sehr z weife l- hast angesehen werden. Daß man auch in Frankreich dieser Meinung ist, dafür spricht das neue Aus schreib en nach einer kriegstüchtigen Flugmaschine. Schon, daß nur ein Motor bis letzt zur Verwendung kommt, macht die Verwendbarkeit sehr zweifelhaft, da durch die geringste Panne der ganze Apparat vollkommen unbrauchbar wird und es sehr fraglich scheint, ob man im Kriege Zeit und Gelegenheit zu Reparaturen findet. Auch die besonders h e i k l e B e n z i n f r a g e ist noch lange nicht gelost. Was aber vor allem die Kriegstüchtigkeit in Frage stellt, ist die große Abhängigkeit von Wind und Wetter Tie Kriegsleitung kann nicht Tag und Ort für Rekognoszierungen UN? Schlachten nach dem Welter aussuchen. Ein geradezu klassisches Beilprel waren die Luftflottenmanöver in Köln, und dabei ist noch zu bedenken, daß das lenkbare Luftschiff sich in einem weit fort- geschritteneren Stadium befindet als die Flugmaschinc. Als nämlich der Befehl kam, um eine bestimmte Zeit an einen bestimmten Ort zu fahren, stellten sich die Schwierigkeiten heraus. Ta man z B durch den Wind fahren mußte und somit weder beim Hin- noch berm Ruckweg von der Luftströmung Vorteil hatte, wurden die Zeiten, die erreichten Geschwindigkeiten, sehr gering. 13. Sonntag nach Trinitatis, den 21. Auanst - Gottesdienst. 9 1 In der Ztadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Psarrassistent G e h r i ch - Lollar Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer v. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. ♦ Sandhofen b. Mannheim, 18. Aug. Um 1/28 Uhr abends nog c a ” nt nüber dem Orte, landete aber sofort wieder wegen des zu starken Windes Mannheim 18. Aug. Der Flugapparat Jeannins liegt noch immer in der Nähy seines alten Landungsplatzes bei Sand- Der Flieger Moisant. London, 18. Aug. Der Flieger Moisant ist in Rain- ham, vier Merlen von Chatham, wegen Motordefekts gelandet. Bnm Niedersteigen brach einem Bericht zufolge der Propeller. cinen Direktor, S »uteaugäilTen? ‘^‘äc^uuiS Phom k — im ( < — . p-3 Illi Höchste Temperatur am öiiedrigste , A Niederschlag: = 0,0'mm. gegen 70 Hausdiener, Stuben-^ 1 --------- Die Saison stand auf ihrem Höhe- toar öid)t besetzt. Am Montag früh • 10 biß meiften Gäste beim Frühstück saßen, ver- ^r Dachgiebel des Wesfflügels in Brand ge- sei. Direktor Bardy suchte einer Panik vorzubeugen, indem f^barauf hinwiev, daß seine Leute bereits mit der Löscharbest bMnnen hatten Bald darauf aber mußte er selbst die Gäste h^C^?r Kostbarkeiten in Sicherheit zu bringen und alles für die Flucht vorzubereiten. Nun entstaiid eine schreckliche Auf. ^und es wäre bei der Bestürzung der Gäste vielleicht L t 1^^.?Lekommen, wenn nicht Direktor Bardy, sein« ^am id,ck A-ngestellte in musterhafter Ordnung und firUaK Rettungswerk gegangen wären. Mit ÄiP^L°t,feriin9 b-E ^ute arbeiteten, geht wohl daraus hervor, 2iQpV^olen von ihnen ihr Hab und Gut, sogar das mühsam ersparte ^d, m den Mansarden verbrannte, während sie sich bemühten, das Gepäck der Fremden und diese selbst in Sicherheit zu bringen 1-, •93o^en emgetroffenen Gäste des niedergebrannten Hotels find einig m ihrem Lobe der Haltung des Personals. Zuerst, wurden aus den obersten Stockwerken Koffer und Reisetaschen hinabgetragen oder durch die Fenster hinausgeworfen. Dann ging man von Geschoß zu Geschoß an die gleiche Arbeit. Gegm ' Mittag erschienen die Feuerwehren von Welschnofen, Moena und r Fie vermochten nichts gegen die gewaltige Lohe aus- £nSn; Dvn Moena erschien auch eine Kompagnie Kaiserjäger- ben Fenstern geworfenen Gegenstände dem Bereiche der Flammen zu schleppen. Der große Wiesen- , S e toar Mit Koffern, Reisetaschen, Kleidern usw. 1 'Ä' vstch Juwelen und Banknoten lagen dazwischen. Nach 1 Uhr mittags stürzte cm großer Teil des Gebäudes mit furcht- ,i.™?frfÄI‘1?C,?^uJ t lediglich um Schauflüge handeln, da nicht anzunehmen ist, daß heute jemand nach Mannheim startet. Nach dem gestrigen Unfall von Mumms wurde von der Polizei die Absperrungslinie bis an die Mainzer Landstraße verlegt, da tatsächlich die Gefahr v der seitherigen Absperrungslinie zu groß war. Auch der Unfall von Gorissons ereignete sich an der Stelle, wo sonst das Publikum sehr zahlreich gestanden hat 17. bis 18. August --- + 22,8 6 0. 17. „ 18. „ = 11,4 eCe Schreckensbilder aus den Zentren der Cholera in Rußland zeichnet der Italiener Ugo Ojetti im „Corriere della ©era". Er schreibt aus Kiew: „Ich habe mich auf die ‘5010)0 nach der Cholera gemacht. Nach den Telegrammen unserer abendländischen Zeitungen zu erteilen, ist sie eine Spezialität von Kiew; ich mußte sie also sehen. Da man sich nach den Sehenswürdigteiten der Stadt zunächst bei dem Hotelportier zu erkundigen pflegt, so wandte ich mich auch an den unseren, der über einen Wortschatz von zwanzig französischen Vokabeln verfügt. „Cholera? Alle Jahre ein bißchen Cholera," radebrechte er französisch, „nur ein biß- chen . . alle Jahre zu dieser Saison . . ." Es Machte den Eindruck, als ob er vom Theater- oder Rennprogramm! des Tages spräche. Ich war nicht recht überzeugt, und als ich aus meiner Wanderung durch die Stadt auf einem großen Torbogen die Inschrift las „Alexandrowskahospi- tal', ging ich hinein. Es ist das größte Krankenhaus in Dew. Der Eintritt steht jedermann frei. Der Bogen öffnet sich auf einen breiten schattigen Weg, der sich in Windungen auf einen Hügel mit Bäumen, schönen Wiesen und Blumen hinaufzieht. Ein sanfter Regen setzt ein. Die Wege find verlassen, die Holzpavillons zwischen den Bäumen 1WW, „t(UBCn, ortmnenoe yotei unt- fajeinen unbewohnt. Nach einigen Minuten sehe ich oben Werten. Bczirkshauptmann Ritter v. Haymcrle versicherte sich zwifchen den Zweigen ein großes weißes Gebäude hin- N diesem Zwecke aller in Bozen, Gries und Meran verfügbaren durchschrmmern, darunter ein Holzhäuschen, und auf einem '’m“ em$oft- llIÜ> begab sich auch selb« Platze davor ern rundes Zelt, wie es das Rote ,ltteuz für ^?ntwi rr®ein.r®friter S S?°ien- Kommissär von Feldlazarette aufstellt. Vor dem Zelte ftehen zwei Kranken- nSVSnm we r!c entbehrlichen Gendarmen dorthin, Ma- mir klar zu machen suchen, daß ich auf einen Arzt oder einen anfertigen, so daß, als die ersten Flüchtlinge einttafen — manche Direktor warten solle. Wie ,vch weiter hinanschreite, jagt ^men auf Steinwagen —, schon 526 Betten für die bisherig^ 1 auf den breiten Wegen ein Wagen heran. Darin sitzen Karerseegäste bereit standen. Die ganze Nacht über bc^S eine Frau und ein Mann, junge Leute aus dem Volke, die Verkehr zwischen Bozen und dem Karersee. 150 Fremde Frau abgemagert und bleich wie ein Laken, die Augen ^Voss. Ztg." meldet, die erste Nacht noch dort wett aufgerissen, und sie klammert sich mit beiden Hä^iarryau,e, rtlich- und laßt die beiden vor Kälte und Fieber totenbleichen! 2n der Iohannerkkrche. Knaben hinernbringen. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer A u s f e I ö. Jetzt kommt auch der Wagen mit der Frau und dem * Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus bet jungen Mann zurück, der lange auf der Suche nach dem Johuunesgemeinde Arzt vergeblich herumgefahren ist. Der Mann eilt hinein Vormittags 9/, Uhr: Pfarrer Adolph, ff biL®Fau Wagen blickt ihm nach und sucht Katbolijcbe Gemeinde, ftd) mit den Händen, die nur Haut und Knochen sind, den Gottesdienst. Kopf gegen.den immer stärker werdenden Regen zu schützen Samstag d en 2 0. An an ft* feie bricht in Schluchzen aus, und der dicke Kutscher sucht Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Geleaenbeit sie zu beruhigen. Endlich kommt der junqe Mann Mieder 8Ur l,c,L Beicht. bemüht sich ihr zuzulächeln, küßt sie, legt ihr forqfönüj ®0""‘a8 21-Aug., 14. Sonntag nach Plingsteni den vom Regen beschmutzten Schal um, nimmt sie wie ein $ormllt°9s 6/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. 9 Kind in die Arme und trägt sie Der Arzt steht in der Ni r ' um 7 Ühr- Die erste heil. Messe. de"n rfintVfm iU haItfrh Gemütsruhe zu, erhalle sie M ", um 9 Ühr- H°chamt"?ni't°PredjgE'"'"'""'' den Stemstufen medersetzen. Dabei wendet er sich zu mir . um 11 Uhr: Heiü Messe mit Prediat ""d sagt trocken ,,Da« Untersuchungszunmer wird repa° Nachmittags um 2 Uhr: Sakramentalische Bruderschalts-Andacht nett . . . wahrend des Sommers . . . Das Zelt ist, wenn ---- --- —~ - - —- regnet, nicht gut . . ." „Cholera?" frage ich und -eiqe Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" und „Gerichtssaal" auf die Frau am Boden, die ganz, erschöpft die Augen: l. V.: Karl Neurath, schließt. „Ja, ich glaube, Cholera. . . . Met nur ein ~ ----- Men,„ein ganz klein bißchen. . ." Die Frau zu seinen Fußen ächzt schwer bei jedem Atemzuge. ... Es aiefit jetzt m Strömen, und ich gehe fort. i q[u - Die Cholera in Apulien. '9 5 ili Italien ist die Cholera eingeschleppt worden: I 19^° « 0 m , 18. Aug. Die Zeitungen enthalten neue Einzelheiten ______l über die Cholera in Apulien. „Giornale d'Jtalia" meldet: In I Barletta ereigneten sich bis gestern abend 12 Erkrank- J«' ungen, davon neun tödlich; auch in anderen Städten gab es ! 19! Cholerafälle. Heute wurden sechs neue Fälle in der Gegend zwischen Trani, Biscaglie und Margherita di Savoia sestgestellt Einige Zeitungen geben einigen aus Saturn gekommenen Zigeunern, die sich in Trani aufhielten, die Schuld an der Kursblatt des Gießener Anzeigers ä vom 18. August 1910. Bank für handel und Industrie Niederlassung Gießen. 100 do. Staats-Anleihen. do. Trier v. 1901 kündb. ab 1906 i.*®t. Ser. 2 Meininger Hyp. 31/, do. v. 1899 do. do. Preußische ConsolS 95.20 M. 91.90 Preuß Hypotheken-Akt.-Bk. } auf807oabg. do. S do E.-B.-Anl Bremer v. 1888, 92, 99 91. Lire 73.80 v. 1896 unk. 1912 500 do. v. 1902 unk. b. 1912 . M. 41/, Bukarest v. 1884 conv. 4 4050c 98. u. S. 18 . . Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043 4 Rhein. 2000c Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 102.30 101.90 M. 1000c >0. gar. Westd. Bdkr. Wien Kommunal i. G. 90. Ausländische. 89.50 b. Südd. Boden Kr. S. I. Europäische. do. bis incl. Ser. 52 100. Kr. M. 4 Lire i. G. . 6. fl. 97.30 66.80 142. (conv.) 25,50 Raab-Odenb. . 97.40 Standeslierrliehe Anleihen« M. 29 47, do. r. 102 47, Eisenb. Rentenbank v. 1886 . do. do. s.fl. 37, Frankfurt M. 3 M. do. do. 4 Rumän. amort. Reue Boden r. 102 4 do. r. 101 M. Dividende Rente v. 1898 amort. 11 Bank Badische Bank . 91.70 Lit. B M. 1000 do. u.V 134.75 v. 1891 Lit. H do. 127, 100.10 BereiuSbank . . . M.600 DiSkonto-Gesellschast M. 600/1200 M. Lstr. v. v. 1907 Unverzinsliche Lose, M. (Eisern Tor) Gold stfr. . Nürnberg. VereinSbk. M. 300/1200 unk. b. 1910. n. Außereuropäische. 3V, Pes. inn. G.-Anl. v. 1887 abgest. do. v. do. Lstr. do. 5 Ultimo ,47, 156. Fr. do. Lstr. BereiuSbank do. do. Industrie-Aktien« do. cons. innere . . do. 91 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 do. Frk. Hyp»-Krcd«»Ber. 4 do. do. 37, do. 100.20 91.60 unk. b. 1913 98.50 4 94.50 v. 1891 1. G Oest. Süd (Lomb.) ftf. i. G. 400 Fr. do. E. v. 71i. G« do. do. 101.20 91.85 98.70 93.80 94.60 4 Fulda 4 Gießen v. 1901 lündb. v. 1883 abgest. amort. ab 1907 amort. ab 1910 47.50 47.80 89 60 89.50 3 3 1893 1896 1897 1903 1905 ab 1901 ab 1902 ab 1908 G. G. G. S. 500 1000 400 400 400 37, 4 Oest.-Ung.Staasb. Öest.Südb.(Lomb) do. do. do. do. 600/1200 M. 1000 M.1000 M. 1000 600/1200 147.90 148.90 37. do. do. 40 100 100 150 30.80 36.— 3 3 4 37, 37, 37, 3 4 4 4 4 4 5 500 500 Sfl.G Kr. 92.95 83.90 92.95 83.80 97.10 93.10 99.80 100.25 69.95 96.20 83.90 97.50 37, 37, 37, 37. MoSkau-Kasan unk. 1915 . Russische Südost 97 steuersr. Offenburg v. 1898 kündb. Pforzheim v. 1899 kündb. v. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Rg. ab ab ab 500 500 500 500 1904 1904 1906 91.60 91.60 100.50 37, 37, 3V, 4 ReichSbank Frankfurter Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 4 4 4 4 3'/. do. 37, dv. 37, do. 4 4 4 4 4 4 do. do. do. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. 28-30, 32 (tilgb.) 45 (tilgb.) . . 13 9 67, 67, 6 6 67, 97, 8 57 4 6 67, 91.— 100.40 156.— 209.50 168.90 101.80 119.20 123.95 3 4 4 3 5 5 kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . unk. unk. unk. unk. unk. unk. 135.60 174.40 99.80 96.30 89.30 4 4 4 4 4 5 4 4 4 47, 4 4 4 4 5 5 5 47, 47, M. Kr. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, 4 Erlangen 4 Freiburg 37, 37, 37, 37, convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 91.— 91.60 91.60 86.50 13 9 67, 67, 6 57, 6 b. b. b. b. b. b. 101.40 102.50 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf.g. 73.25 117.40 102.25 95.- 91.- 100.10 92.— 91.50 v. 1888 i. G. v. 1909 t. G. 96 — 97.10 93.60 103.70 3 37, 37, 37, 4 4 4 4 37, 37, 4 37, Ser. 5 unk. b. Ser. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. Ser. 4 kündb. 53u.54 kündb. 4 37, 37, 37, 37, do. 37, do. Gotthardbahn. , Jtal. Mittelmeer . Anatol. Ersenb. Prince Henri . . Prag-Dux St. Akt. 82.30 82.20 M. Fr- Fr. M. 11 6«/» 6 97s 5 8 57, 7 9 7 8 10 77, 7 7 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. kündb. kündb. i. G. v. 1891 v. 1894 . . kündb. lündb. kündb. ab 1905 ab 1907 100.90 101.10 92.80 100.90 101.10 92.80 94^0 94.50 95.40 Lstr. M. Lstr. M. ML M. . 500 . 200 do. do. do. do 100.- 101.- 102.— 98.— v. 1886 . v. 1895 . M. 1000 Tlr. 100 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Anl. abgest. . do. . . do. . . . 1909 1911 1913 1905 1906 1906 83.10 91.10 80.30 80.30 101.30 Mitteid. Bdkr. (Greiz) Au. L.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Ratlb. f.Dtschl. S.I-VIM. 300/1200 Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank 4 5 5 4 4 37, 6 47, 57o Russische v. 1864 . . Russische v. 1866 . . 75.90 102.30 101.30 47, 47, 47, 4 37, 3 4 4 Ungar. Kreditbank . . Umonbant (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt. do S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. i. G- i. G. 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 4 87, Rbl. Lire M. 37, 4 37, 6 97, 87, 91.20 100.30 alt. K. Rbl . . ö.fl Pes. Lstr. Pes. 4 37< v. 1899-1901 . . . v. 1902 unk. b. 1913 5% Rio de Janeiro v. 1909 i. G. 5% Sofia........ 1808 7.77 9 7 1909 5.83 9 57. Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 94 — 77.- Rent'e 1881/88,92,93 Rente 1. G. v. 1903 do. do. do. do. amort. 94.— 94.80 unk. b. 1914 , . . Kommunal Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 . . 252.— 107.80 127.90 186.80 157.60 115.- 98.70 38.- do. do. do. do. do. v. 1875—80 abgest. . . v. 1900 v. 1903 v. 1896 do. do. do. Fr. Fr. 40 43 46 47 44 233.50 111.25 287.— 205.- 143.10 192.75 220.25 218.50 212.25 196.60 175.- 100.40 do. do. do. do. do. do. do. do. do. 8 9 8 57< 67, 6 do. do. do. do. do. i—vni Em. „ IX Em. „ v. 1885 , (ErgänzgS..N.) „ v. 1895 ftf. i. G. 181.20 181.20 381.- 40.40 do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 do. do. 510.- 118.50 428.80 242.50 141.50 141b/6 109.55 146.- do. Rente 66.25 68.20 11.90 91.35 102 — 91.20 91.70 90.40 100.30 91.20 102.30 100.— 94.30 90.75 95.30 4 37, 3 284.50 167.75 130.50 130.50 111.90 113.- 130.50 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37. 37, 37, 37, do. do. Bayr. B. f. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 36.50 206.- 310.- 57.40 215.— 4 r* 4 4 4 37, 37, Fr. M. Pes. Lstr. M. Zürich v. 1889 Stadt Buenos-Aires v. 1892 i. P. . . fl. 7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 . . Fr. 15 . Lire 150 Lire 45 . Lire 10 . s.fl.7 . ö.fl. 100 . ö.fl. 100 . . s.fl. 7 . ö. fl. 10 . Fr. 400 . Fr. 400 . ö. fl. 100 . Lire 30 Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 M. Tlr. M. Fr. Aktien ansländischer Transport- Anstalten. Lose. . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . b. fl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 500 Berk. Hyp.-Bk. do. Frk., Hyp.-Bk. 3 8V, 3 4 37. 3/, 3 4 37, 87, 3 »7, 37, 3 4 37, 3 4 4 87, Provinzial- und Communai- Obligationen. ö.fl- Kr. M. Fr- Pes. Lstr. M. a. 2Jf. Lit. N 11. Q abgest. v. 1906 . . . „ R abgest. . (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. u. III 99.50 78.75 57.70 57.35 87, 37» 37, 37. 37, 143.50 202.- 134.— Mittler Mse. BlicsenbachBergw. , Borz.Akt. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . I Concordia Bergb. 1 Dt. Luxemb. Bgiv.: Elektr.Lichtu.Krast' Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstadl „ Borz.Akt. Gelsenkirch. Brgw. ’ Harpener „ Hasper Eisenw. . Heinmoor Zement Hibernia Bergw. Hösch. Eisenw. Hnmbold Masch. . Laurahütte. . . Masten Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Oberschief.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.'Bgw. Rhein. Stahlwerke Rtcbeck Montan . Schief. Berg-Zink Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali , «vrz.A!t. do. do. do. do. 100.— 91.- 100.40 Hyp-V.Zf. kündb. ab 1905 . . do. do Psdbr. Bk. S. 18 kündb.ab. 1908 Diverse Obligationen« 4 Buderus r. 103 47, Dtsch. Luxemb. conv. * . * * 1000/2000 i. ®. . . 11 567/70 67, 10 5 8 57. 7 9 77, 8 10 8 77, 7 7 47, Grs. Henckel Hg.v. Dann. r.L105v.84 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS v. 1880 . Verzinsliche 4 Badische Prämien Serie II . 5 Donau-Regulierung . 37, Gothaer Präm. Pfandbr. I 37, do. do. 11' 3 Hamburger v. 1866 . 3 Holländische Komm. v. 1871 .' 4 4 1 4 ;4 4 4 37. 3 37io 4 37, 3 37, < 37, 100.- 90.70 95.— 233.— 133.75 130 — 208°^ 104.- 164.— 122.50 139.20 196.90 142.10 177.50 100.10 92 - 90.— 5. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 . s.fl, 350 v. 1888 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . 91.50 91.50 91.50 91.50 Hessische St.-Anl. v. 1899 do. v. 1906 ... 92. 34. do. do. 12 47, 6 9 77, 47, 37, $ 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 ' 37, 4 37, 4 4 4 4 4 3% 3'/« 37, 47, ‘37, 13 4 do. 37,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 37, do. do. Ser.311-350 mtk. b. 1913 u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . kündb. ab 1908 . do. do. do. do. Sächsische Rente Württembg. v. 1907 101.25 98.- 91.50 91.— 91.— 96.— 100.40 93.80 94.50 93.30 93.30 91.10 91.— 91.50 82.25 77.- 79.— 75.- 74.40 67.80 94.50 98.10 103.10 Rudolf .... „ t do. (Salzkgtb.) ftf. i. G. Ungar.-Galizifche . sts. i. do. do. v. 1900 unk. b. 1911 . . 1. B. v. 1900 lündb. ab 1905 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 kündb. ab 1902 v. 1903 kündb. ab 1908 1901 Ser. I lündb. ab 1906 103.50 97.50 81.70 80.50 100.80 91.50 91.50 80.10 83.40 101.80 92.70 91.80 91.80 83.40 Ausländische. steuersr. 1. . . 2000 M. Nrdb. 1887 sts. i. S. . . ö. fl. do. do. do. do. v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1879 v. 1900 kündb. ab 1906 v. 1891/92 (abgest) . . v. 1898 v. 1902 lündb. ab 1908 v. 1905 do. do. v. 1886.97,1902 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bankf. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt.« u. Wechselb. Tlr. 100 do. Hyp.-Akl.«Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 16 u. 17 unk. 1910 18 - . 20 . . . . 12, 13 ... . 15 19 . . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua Mailänder . . , Mailänder . . . Meininger . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 31?; do. 4 "Nürnberg Staatl. oder vrov inzi al-garant. Heff. LandeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 - unk. b. 1912. Hyp. Mannheim kündb. ab 1902 101.90 99.40 v. 1901 kündb. ob 1906 . abgest v. 1887 v. 1891 abgest v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II kündb. ab 1907 v. 1901 kündb. ab 1907 . . v. 1887/89 v. 1896 kündb. ab 1901 . . v. 1903 unk. b. 1914 . . . do. kündb. ab 1907 do. do. do. do. do. d0. do. v. 1901 v. 1894 37' do. v. 1905 37, Karlsruhe v. 1902 kündb. ab 1907 37, do. v. 1903 kündb. ab 1908 3 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bk. Lit. A M. 10Q0 89.70 100.20 100.20 28625 135.— 178.25 118.50 194.25 159.25 103.— 233.40 303.— 175.50 199.— 401.75 211.— 214.10 102.75 ö.fl- M. ö.fl. 37, do. 31/, Gräfl. SolmS-Laubach abgest. Argent. do. do. do. do. S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 24 99.60 99.60 99.60 99.70 100.— 91.- 91.— 91.- 92.40 97.75 90— 99.— 94.— 99.— 99.— 99.75 99.75 99.60 93.75 94.— 90.30 91.30 99.80 99.80 91.— 91.- 91.— 99.60 99.60 99.60 99.75 91.— 91.— 100.80 92.60 do. do. do. do. Suß. E.-B. i. G. v. 1890 innere v. 1888.... a. Deutsche 37, Deutsche Reichs-Anleihe « 87.10 94.50 86.75 94.55 91.70 81.80 76.10 2710@flbitaI. (Merid.)Sr.A-H. 4 Toscanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 . v. v. v. v. 159.75 22.25 1909. 1912. 1914 . 1915. 1912. 1914. 47, Landw. Kreditbank Pfandbr. T-V do Landw. Kreditbank Lit. D-J . do. do. do. do. 37, do. 37? ‘ do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do. do. do. do. do. do. do. do. Pfandbriefe. (vr. Pommr.) abgest. 80% do. abgest. 80% Ser. 14 . . . 99.50 99.50 99.75 90.50 90.50 do. v. 1898. do. Südmest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-KoSlow steuersr. gar. . . do. UralSk steuersr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuersr. gar. . Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische 1. G 2040c do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) do. v. 1897 . . Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank do. Hyp.-Kred.-B. M. n. 14—15 . Ser.I—V unk. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 . dv. do. do. do. do. 3®/10 Neapel staatl. gar. Stockholm v. 1880 137.25 145.50 182.50 138.- 140.— 121.- 207.50 109.50 196.50 76.- 127.- 480.50 121.75 257 - 480.50 126.30 18.- 282.50 120.50 166.— 246.- do. do. do. do. do. 27, Stuhlweißenb.-Raab-Graz 27, - do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 do. do. G. G. G. G. G. G. 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 . v. 1904 untilgb. b. 1912 . 5 5 4 3 .3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 37,Köln«Mmdener. . . 3»/,Lübecker v. 1863 . . 27,Lütticher v. 1853 . . " Madrider abgest. „ . Elisabeth K. Ferd. do do. 1887 ftf. gar. Franz«Joses . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 t. S. . . v. 1889 i. G. . . Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. do. Brünn«RS. 72 ftf, do. StaatSb. v. 83 „ 47, Eisenwerke Lollar r. 102 ... 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . 4 D. Atlant Telegraf 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 4 Franks. Hof r. 105 franhfailtr ßsrje Aschaff.Masch.Pap Reue Boden A. G. Brauerei Dinding. „ Henninger. " do. Pr.Akt. Kempff . . Mainzer Akt. „ Rettenmeyer w Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. N GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmcyer . . „ Schuckert . . H Siem. & HalSke „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstfeideFst.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . Steaua Rsm.Petr. 99.60 99.60 100.— 99.60 100.50 94.60 92.50 92.50 92.50 88.- 83.- Tlr. . alt. K. Rbl. Mainz v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . do. do. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 3'/, Türi.-Egqp«. Tribut do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. -4 EgYPtische unifizierte. . privil. . . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 v. 1903 unk. b. 1910 do. do. do. do. do. Mecklb.Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. L12 do. do. Ser. 3 abgest do. do. Ser. 2 u. 3 lünbd.ab1905 Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 . . 37’ do. „ 10, 12-16, 24*26 37, Hess. Provinz Oberhessen . . . 37, do. do. Starkenburg . . . Schwedische v. 1880 abgest. . V. 1890 • . • 37, Gotthardbahn..... 3'/, Jura-Simplon v. 1894 4 Schweiz. Central v. 1880 . ,ö wv. garantierte . . 47, Japaner Ser. II v. 1905 4 do. v. 1905 5 5 3 47, Offenbach do. äußere Gold-Anl. v. 1888 1897 37, Kassel abgest 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 . 4 Köln v. 1900 4 „ v. 1908 4 do. 2%. d. 2%. do do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 Anrechtscheine . . . . fl. S. 15-19,21.27,31,34,35-39, 42 do. S. " Gold'Anl. v. 1894 steuersr. do. v. 1896 steuersr. 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 .... 37, Lahr v. 1889 ........ 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 37, Ludwigshafen v. 1896 v. 1903 kündb. ab 1908 37, do. v. 4 Heidelberg v. 1888 v. 1895 v. 1898 lündb. ab 1903 37' do. 1905 37 Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 do. i. P D. 1898 kündb. ab 1908 Jnvest-Anl Sard. Sec. stfr. gar. I u. II . . 4 Stcilianische steuersr. t. G. v. 1889 1 do. „ 1. G. v. 1891 Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 do. E.*B. u. Allg. Anl. . . do. LandeSkultur-Rrnte . . 37', Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 ...... 37» Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 kündb. ab 1906 , 3 do. v. 1895 M- 1905 . Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. Braunschweig. LandeS*E.*B. II E do. do. I E abgest. . do. ho. IIIE unf. b. 1905 do. —---- Merik. amort innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuersr 37, do. v. 1898 37 Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A v. 1888 u. 1894 . . 37 do. v. 1903 kündbb. ab 1908 . 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . . 3% Neustadt a. d. H. v. 1889 .... v. 1903 kündb. ab 1903 do. do. Lit. N-P Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q«S . . Hambg. Hyp.-Bk. S.141-340 kündb.abl905 do. do. S. 341*400 unk. b. 1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 37, Gräfl. SolmS-Nödelheim .... 37, Fürstl. Äsend. u.Büd.-Birstcinv. 1887 1 Wächtersbach v. 1884 abgest. Lit. J v. 1884 . . v. 1886 u. 88 v. 1894 37' do. v. 1905 unk. b. 1915 . . Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 ui Chile Gold-Aul. v. 1889 . . . x Chin-M- St»°t».Anl. v. 189». V. 1800. Prag-Dux v. 1896 sts. Raab-Oed.-Ebens. , do. do. v. 91 , do. do. v. 97 , 31/ Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 ,4 3 Serb. amort. . 1895 (405) . . . Span. ausl. Rente v. 1882 abgest. 37, Ulm v. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 kündb. ab 1905 . 4 37, 37, 37, do. do. r. 101 ’ 4% Ung. Lokalbahn Serie I r. 105* 4% do. do. Serie II r. 102 do. do. u. 7—8 . 3 /, do. do. Kommunal Ser.I u.II unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. n M. N. P. . . 37, Eaffeler LandeS-Creditanst. unk. . . . 4 37, 81/ 3 7 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60°/» 31/ Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . ' —? v. 1904 Türken v. 1890 - - - b0 v. 1903 steuersr. . . do. conv. v. 1903 . . . . do. Bagdad-Bahn . - . - - Ungarische Gold-Rente 2025r 9 StaatS-Rcnte . . . . do. v. 1897 steuersr. - Vorarlberg ... „ i. S. 2%0 Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. 4 Stal. Mittelmeer steuersr. i. G. 24/10 LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 4 ~ — 47 Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 4 do. do. 6 Dulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G, . V! Griech. E.-B. v. 1890 steuersr. . 1'/ do Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 '* Italienische Rente 2