Nr. L63 Zweites Blatt 160. Jahrgang Erscheint täglich «nt AuSnahnre des Sonntags. Die „Sietzeuer FmÄkenblätter^' werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsfclett fiir den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Sberhesfen Freitag IS. Juli 1910 Rotationsdruck und Verlag der Brüh loschen Unwerfttats - Buch- und Stemdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^^5L Redaktion: 112. Lel.-Adru AnzergerGießen. hessische Zweite Kammer. R. B. Da rm st adt, 14. Juli. Die heutige Sitzung wurde vor gut-besetztem Hause und über- stillter Tribüne vom Vizepräsidenten Korell um IOV2 Uhr eröffnet. Am Regierungstische: Staatsminister Dr. Ewald, Finanzminister Dr. Braun, Minister des Innern v. Hombergk, .Geh. Staatsrat Krug v. Nidda, Geheimerat Süffert. Das Haus verweist zunächst mehrere „zur vorläufigen Bc- ratitng im Pleirum" gestellte Vorstellungen an den zuständigen Ausschuß, so den Antrag Köhler, betr. die Sicherst ellirng uitb den Äusbait der hessischen Wetterdienststelle an der Landesuniversität Gießiep und die Vorstellung des' Hessischen Landes-Lehrcrvereins, betr. die Aufhebung des Art. 50 des Volksschulgesetzes. Die Vorstellung des Verbandes der hessischen staatlichen Unterbeamten, betr. Die Gewährung einer Teuerungszulage ruft eine längere Aussprache hervor. Abg. Dr. Osann weist auf die Wichtigkeit dieser Vorstellung hin und bemerkt, daß seine Partei stets für die Interessen der notleidenden unteren Beamten eingctreten sei. Der Redner ersucht die Regierung nm eine Erklärung, ob sie angesichts der inztvischen vielleicht etwas gebesserten Finanzlage nicht gewillt sei, diesen Beamten (vor der Erledigung der allgemeinen Besoldungsrevision eine Deuerungstzulage zu bewilligen. Abg. Wolf (Bbd.) führt aus, daß die Landwirtschaft an den gegenwärtigen teuren Flleischpreisen nicht die Schuld trage. Abg. Orb (Soz.) hält es für ausgeschlossen, die unteren Beamten bis zum Abschluß der Besoldungsrevision warten zu lassen: er sei für eine sofortige Deuerurrgstzulage. i Abg. Finger (natf.) weist namentlich auf die Notlage der unteren Forstbeamten hin. Abg. Molthan (Zentr.) betont, daß nicht nur die unteren, sondern auch die mittleren Beamten einer Gehaltsaufbesserung bedürften. Abg. Reh (freis.) unterstützt den Vorschlag auf Bewilligung einer Teuerungszulage. Abg. Bach- Mainz (natl.) macht auf verschiedene Gesuche der unteren Beamtenkategorien aufmerksam, die schon seit langer Zeit dem Hause vorliegen und unbedingt erledigt werden müßten, so besonders die Gesuche der Lehrer-Witwen und Waisen. Er schlage vor, zu beschließen, daß, falls nicht schon in nächster Zeit eine allgemeine Revision der Besoldungsordnung erfolgen könne, ein Ausschuß des Hauses -ernannt werde, der aus den vorliegenden Gesuchen die dringlichsten auswählt und gemeinsam mit der Negierung geeignete Vorschläge macht, inwieweit dem Ersuchen der Bittsteller entsprochen werden kann. Abg. Braun (Bbd.): Bei dem Wettrennen um die Gunst der Beamten wolle seine Partei, die sonst als beamtcnfeindlichei gelte, nicht zurückbleiben. Doch würden die Herren, die jetzt so für die Aufbesserung der Beamten sprächen, sehr bedenkliche Gesichter machen, wenn sie hörten, daß nach einer Erklärung die Regierung 2 Millionen für die beabsichtigte BesyldungserhöhunA notwendig seien. Das bedeute eine Steuererhöhung von 20 Proz. Er für seine Person sei bereit, soweit als möglich diese Erhöhung mitzumachen. Nach einigen Bemerkungen des Abg. Bähr wird die Vorstellung an den zuständigen Ausschuß dernteten. Als Mitglied für den 4. Ausschuß an Stelle des aus- geschiedenen Abg. Dr. Frenay wird auf Vorschlag des Abg. Reh (Bbd.l Abg. Dr. Wolf^Äonsenheim (Fortschr. Vp.) durch Akklamation gewählt, als Mitglied für den 5. Ausschuß ebenfalls an Stelle des ausgeschiedenen Abg. Dr. Frenay Abg. Dr. Zuckmayer I3entrum). Die Ersatzwahl des Abg. Bach (natl.) für die Stadt Mainz wird für gültig erklärt, desgl. die Neuwahl des Abg. Wolf-Gonsenheim im 9. Wahlbezirk der Provinz Rheinhessen (Nieder-Olm- Ober-Jngelheim). Die Regierungsvorlage, die Wahlkreiseinteilung betreffend, wird bis morgen zurückgestellt. Die Regierungsvorlage, Summarische Uebersicht über die Ein- nabmen und Ausgaben der Großh. Landeskreditkasse für 1904 und ebenso für 1905 werden ohne Aussprache genehmigt. Es gelangen nun zur Beratung die Vorstellungen — gegen 40 — von Beamten und Lehrern, Gehaltsaufbesserungen bezw. Teuerungszulagen usw. betreffend. Ein Antrag der Sozialdemokraten bezweckt, die Vorstellungen der Unterbeamten herauszunehmen und sofort zu berüchichtigen, die sämtlichen übriges Vorstellungen jedoch an den Finanzausschuß zu verweisen. Der Antrag wird vom Abg. Raab (Soz.) begründet. Abg. Bach (natl. stellt den Antrag, sämtliche Vorstellungen an den Finanzausschuß zurückzuverweisen mit der Aufgabe, zu prüfen, welche Vorstellungen zunächst unbedingt '§u berücksichtigen sind. Aba. Schmitt (Zentr.) führt aus, hiermit sei den Beamten nicht geholfen, solange die Regierung nicht erkläre, daß sie in der Sage und gewillt sei, die Teuerungszulage vor der Besoldungsordnung zu bewilligen. Abg. Dr. Osann (natl.) weist auf den Widerspruch hin, in den die Sozialdemokraten sich dadurch setzen, daß sie einerseits! vorgeben, den Beamten die Zulagen zu gewähren, andererseits- aber das Budget ablehnen. Der Wortführer der Partei habe erklärt, daß dem gegenwärtigen Ministerium fein Budget bewillig! werde. Uebrigens sei der Antrag doch bereits erledigt durch den vorhin bereits einstimmig gefaßten Beschluß auf seinen (des Redners) Antrag hin, die Vorstellung der Unterbeamters zur Berücksichtigung zu empfehlen. 1 Abg. Orb (Soz.) unterstützt den Antrag seiner Partei. Abg. Wolf (Bbd.) führt aus, es sei sehr leicht und sehe sehr schön aus, besonders bei vollbesetzten Galerien, hier mit Pathos zu fordern, den Beamten müsse geholfen werden. Der Redner spricht sich gegen die Verweisung an einen Ausschuß aus, der die Dürftigsten unter den Dürftigen aussuchen solle. Das würde einen Sturm der Unzufriedenheit Hervorrufen. Abg. Dr. Osann (natl.) als Berichterstatter hält das Endergebnis des abgeänderten Antrags Raab für kein anderes als das des seinigen, stimmt ihm jedoch zu, worauf er einstimmig angenommen wird. Die Vorstellung des Fußgendarmen i. P. Höhn zu G i e ß e n, Gewährung einer Dienstbeschädigungszulage betreffend (als Antrag vom Abg. Leun überreicht) ruft eine längere Aussprache hervor. Ein Antrag Breidenbach tritt Gewährung einer jährlichen Unterstützung wird angenommen, nachdem der Minister des Innern darauf hingewiesen hatte, daß eine Dienstbeschädigungszulage nicht in Frage kommen könne unb der Bittsteller inzwischen auch ch< verhältnismäßiges Einkommen erreicht habe. Es gelangt nun die Regierungsvorlage, die Abänderung des Fürsorgelaffegesctzes betreffend, zur Beratung. Abg. U e b e l (Zentr.): Schon seit Jahren habe sich das Revisiousbedürsnis des Fürsorgekassegesetzes herausgestellt, weshalb einige Neuerungen getroffen worden seien. Die wichtigste sei die in Art. 3, wonach die Regierung ermächtigt werden soll, eine Reihe von Personen, deren seither im Rahmen des Gesetzes nicht gedacht war, beitrittsberechdigt zu machen. Je mehr Väit- glieder die Kasse zähle, desto lebensfähiger und leistungsfähiger würde sie sein. Die Definition des „Hauptberufs" sei sehr schwierig, deshalb sei es nicht angebracht, den Eintritt von einer hauptberuflichen Tätigkeit abhängig zu machen. Durch die Erweiterung des Kreises der in Art. 3 des Gesetzes aufgeführten Personen, würden besonders die Beamten und Bediensteten der gewerblichen Unterrichtsanstalten, . welche der Zentralstelle für die Gewerbe« angehören, sodann die Beamten und Bediensteten der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenossenschaft, die Lehrerinnen der Alicv- schule, ferner Beamte und Bedienstete solcher rechtsfähigen Vereine, die sich der .Krankenpflege widmen, auch die Ortsvorsteher, wenn sie das Amt eines Bürgermeisters nicht versehen usw., getroffen. Auch in B^ug auf die Festlegung der Höhe des Gehaltes sei der Begriff „Hauptberuf" schwankend. Der Redner bittet die Regierung, auch an eine Revision des Art. 2 heranzutreten, so daß alle kleine Gemeindebeamten das Recht haben, in die Fürsorgekasse einzutreten. In der folgenden Abstimmung wird der Antrag des Ausschusses: „Das Ministerium des Innern kann, nachdem es den Verwaltungsrat der Fürsorgekasse gehört hat, unter den in Abs. 2 angegebenen Voraussetzungen weiteren Personenklassen ein Beitrittsrecht einräumen" einstimmig angenommen, desgl. die übriges Anträge auf Zustimmung zu den einzelnen Positionen. Zur Regierungsvorlage, den Gesetzentwurf, die Herstellung einer Nebenbahn von Kreuznach (Landesgrenze) nach Sprendlingen—St. Johann betreffend, nimmt zuerst Abg. Eibach (Fortschr. Vp.) das Wort: er bittet, die Regierungsvorlage anzunehmen. Die Ablehnung würde die dortige Gegend schwer schädigen, da sie den Wegzug kapitalkräftiger Leute nach Preußen zur Folge habe. Abg. Pennrich (Zentr.) verlieft eine Eingabe der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bingen an das Kreisamt, aus der hervorgeht, daß durch die Bahn Bingen sehr geschädigt würde, da sie den Verkehr nach Kreuznach ablenke. Der Redner protestiert gegen diese Ablenkung nach einer preußischen Stadt, und ferner auch gegen die Höhe des Staatszuschusses von 30 Prozent. Er stellt den Antrag, die Vorlage an den Ausschuß zurückzuverweisen. Geheimerat Süf- fer t widerspricht den Ausführungen des Aba. Pennrich. Deil Verkehr bewege sich in der dortigen Gegend sowieso schon mehr nach Kreuznach hin. Gegen das frühere Projekt sei das jetzige um 100 000 Mark billiger. Der Staatszuschuß sei auf 20 Proz. heruntergedrückt worden. Abg. Molthan (Zentr.) führt aus, der Ausschuß sei einstimmig der Ansicht, datz dem Anträge Pennrich auf Zurückverweisung nicht stattgegeben werden könne. Dadurch würde die Angelegenheit nur in die Länge gezogen. Ejr bittet, der Regie- rnngsvorlage zuzustimmen. Abg. Wolf-Gonsenheim widerspricht ebenfalls den Ausführungen des Abg. Pennrich, dessen Rede länger gewesen sei als Die ganze Bahnstrecke ist, um die es sich handelt. (Heiterkeit.) Der Verkehr von Sprendlingen gehe hauptsächlich nach Kreuznach, nicht nach Bingen. Abg. Bach (natl.) bestätigt dies; da er aus der dortigen Gegend sei, kenne er genau die Verhältnisse. Er bittet ebenfalls? den Antrag Pennrich abzulehnen. Abg. Pennrich (Zentr.) spricht nochmals für seinen Antrag auf Zurückverweisung an den Ausschuß, die jedoch abgelehnt wird. Die Regierungsvorlage wird angenommen. Es wird noch die Tagesordnung für die nächste Sitzung verkündet und dann das Haus aus morgen früh 9 Uhr vertagt. Schluß nach x/22 Uhr. Die Reichsversicherung§orünung. :: Berlin, 14. Juli. Der Ausschuß für die Reichsversicherungsordnung erledigte am Donnerstag das zweite Buch der Reichsversicherungsordnung über die Krankenversicherung und ging dann in die Ferien. Die Beratung begann bei den Ersatz- fassen. Die §§ 538 bis 540 erfahren nur unwesentliche Veränderungen. Die §§ 541 bis 548 regeln das Verhältnis der Ersatzkassen zu den Krankenkassen. § 541 bestimmt: „Für Versicherungspflichtige, die Mitglieder einer Ersatzkasse sind, ruhen auf ihren Antrag die eigenen Rechte und Pflichten als Mitglieder der Orts-, Betriebs- oder Jnnungs- kasse, in die sie gehören. Sie haben keinen Anspruch auf die Leistungen der Krankenkasse und können bei ihr weder Stimmrecht ausüben noch Ehrenämter bekleiden. Ihre Arbeitgeber haben nur den eigenen Beitragsanteil an die Krankenkasse einzuzahlen, der Anteil der Versicherten fällt weg." Von fortschrittlicher Seite wurde die Notwendigkeit: der Streichung des zweiten Absatzes an dpr Hand der B r em er Verhältnisse dargelegt. Die kaufmännischen freien Hilfskassen würden durch diese Bestimmung schwer geschädigt werden. Die Regierungsvertreter wandten sich gegen die drohende Absplitterung. Durch das Ueberwuchern der Ersatzkassen würden die legitimen Kassen schwer geschädigt. Staatssekretär Delbrück stellte als letzte Möglichkeit in Aussicht, den Unternehmern, die heute schon Beiträge an die Hilfs fassen zahlen, das Recht zu geben, es auch in Zukunft zu tun. Ein sozialdemokratischer Redner trat für Beibehaltung des jetzigen Zustandes ein. Ein Zentrumsredner äußerte ebenfalls die Befürchtung, daß man die freien Hllfskassen unterdrücken wolle. Er beantragte, es den Unternehmern anheimzustellen, ob sie die Beiträge an die freien Hilfskassen ober an die Ortskrankenkassen ab führen sollen. Schließlich änderte er den Antrag dahin, im zweiten Absatz hinter „einzuzahlen" die Worte einzufügen „wenn sie nicht den Nachweis erbringen, daß sie ihn an die Ersatzkasse abgeführt haben". Der Staatssekretär Dr. Delbrück sprach die Hoffnung aus, daß eine bessere Formulierung des Zentrumsantrags bis zur zweiten Lesung sich finden lassen werde. Darauf wurde § 541 nach der Regierungsvorlage mit dem Zentrumsantrage angenommen. Die §§ 542 und 543 blieben unverändert. Dann beriet man den zurückgestellten § 462, der auf Antrag der Konservativen folgende Fassung erhielt: „Für die in der Landwirtschaft Beschäftigten gilt § 528 nicht: die §§ 541 bis 544 gelten nicht für Landkrauken- kassen, mit Ausnahme der Ersatzkassen für v e r si cherungspsüchtige Gärtner." Die §§ 544 bis 548 wurden mit einigen Erleichterungen für die Versicherungspflichtigen angenommen. Die Schlustund Strafvorschrift en — §§ 549 bis 559 — blieben unverändert. Damit mar das zweite Buch „Krankenversicherung" ht erster Lesung durchberaten. Der Ausschuß hatte die Absicht, den § 257 (Betriebskrankenkassen) sogleich noch einmal zu beraten, um das Vakuum (der Paragraph war gestrichen worden) zu beseitigen. Da aber in der anberaumten Pause eine Einigung nicht erzielt wurde, so mußte die Sitzung gleich nach der Wiedereröffnung mieber geschlossen werden. Bekanntlich handelte es sich bei den Betriebskrankenkassen um zwei Streitpunkte. 1. Zwanzig Versicherungspflichtige sollten nach einem Zentrumsantrage genügen für die Bildung einer landwirtschaftlichen Betriebskrankenkasse, 'dagegen wandte sich die Linke. 2. ‘^ann sollten die Arbeiter selbst in geheimer Abstimmung entscheiden, ob die Betriebskrankenkasse gegründet werden sollte. Dagegen stimmte die Rechte mit den Nationalliberalen. Die Folge war, daß § 257 in der Schlustabstimmnngabgelehnt n/irrbc,. Die nächste Sitzung findet voraussichtlich am 20. September statt. Auf der Tagesordnung steht dann das dritte Bucht Unfallversicherung. Aus tzem bttafprozetzausschntz. :: Berlin, 14. Juli. Der Ausschuß für die Strafprozeßordnung setzte am Donnerstag die Beratung desVepf ährens gegen Jug eitb- liche fort. § 373 erhielt folgende Fassung: „Auch nach Erhebung der Klage gegen einen .Jugendliche« unter 16 Jahren kann das Gericht jederzeit das Verfahren durch Beschluß ein stellen und die Sache an die Vor- mundschaftsbehörde abgeben, wenn sich herausstellt, daß Er- ziehungs- Und Besserungsmaßregeln einer Bestrafung Doryi» ziehen sind. Dabei sind namentlich die Beschaffenheit der Äit, sowie der Charakter und die bisherige Führung des Jugend-' lichen zu berücksichtigen." Nach einem weiteren Beschlüsse ist gegen diesen Gerichtsbeschluß die sofortige Beschwerde zulässig. § 374 erhielt folgenden Wortlaut! „Wird der Jugendliche der Vommndschaftsbel)örde überwiesen, so finden die Vorschriften be3 H 366 Anwendung." § 375 HM unverändert. § 376 erhielt folgende Fassung: „Ist der Verdächtige nicht mehr jugendlich, hat er afirt die Tat vor Vollendung be3 18. Lebensjahres begangen, so kann die Staatsanwaltschaft von Erhebung der Klage absehen, wenn der Fall so liegt, daß sie gemäß § 365 Abs. 1 gegen den jugendlichen Verdächtigen von ihr abgesehen hätte. Hat sie Klage bereits erhoben, so kann das Gericht auf ihren Antrag das Verfahren einstellen." Ein Antrag wollte die bedingte 93crttrtetC uTtgj für Jugendliche zur -Einführung bringen. Der Antrag wurde aber mit Stimmengleichheit ab gelehnt. Dagegen wurde eine Entschließung angenommen, die verbündeten Regierungen zu ev- suchen, in das künftige Strafgesetzbuch die bedingte Verurteilung aufzunehmen. Die nächste Sitzung findet am Freitag statt. Der Straßprozeßausschuß will am Samstag in die Ferien gehen. Die erste Lesung der Vorlage wird nicht beendet werden. Lstzrrng der Stadtverordneten* Gießen, 14. Juli- Anwesend sind: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Keller, Georgi, Heyligenstaedt; die Stadtverordneten: Dr. Biermer, Brück, Dr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Faber, Gabriel, Grünewald, Habenicht, Haubach, Heichelheim, Helm, Huhn, Jann, Jug- hardt, Krumm, Leib, Orbig, Petri, Plank, Schaffstaebt, Simon, Troß, Wallenfels, Dr. Wimmenauer und Winn. Mitteilungen. Der Vorsitzende macht Mitteilung über das Urteil des Provinzialausschusses in Sachen der Gelä nd ekoften der Bahn Lollar-Londorf (wir haben über bas Urteil bereits eingehenbe Mitteilungen gebracht; Reb.) unb schlägt vor, zunächst bie Begrünbimg bes Spruches abzuwarten, bevor weiter in der Angelegenheit beraten wirb. Stabtv. Grünewald ist, auch ohne bie Begründung zu kennen, davon überzeugt, baß bie Versammlung weitere Rechtsmittel gegen ben Spruch ergreifen wirb. Der Vorsitz ende bemerkt dazu, baß schon früher von ber Versammlung beschlossen worben sei, alle zulässigen Rechtsmittel gegen biefe ungerechte Heranziehung der Stadt zu ergreifen. Eine heute Vormittag cingegangcne Eingabe ersucht um Errichtung .einer Haltestelle der elektrischen Bahn an der Braugasse. Die Eingabe geht zur Vorbereitung an die Elektrizitäts- werksdeputation. Bahnangelegenheiten. Für die kürzlich in Angriff genommene Erweiterung des Empfangsgebäudes auf dem Bahnhof Gießen ist insofern Dispens erforderlich, weil ein Teil des Bahnhvf- gebäudes in Fachwerk mit Schieferbegleitung ausgeführt werden soll. Die Versammlung befürwortet den Dispens. Stabtv. Grünewalb fragt nad^ bent Stanb ber Erweiterung bes Neustäbter Viabukt und ersucht, angesichts ber Un- Haltbarkeit bes jetzigen Zustanbes bie Sache als bringlich zu ver- hanbeln. Weiter lenkt er erneut bie Aufmerksamkeit der Versammlung auf eine anbere Leitung ber Viehtransporte. Durch das Entgegenkommen ber Firma Bär unb Wetterhahn werde es jetzt ohne große Kosten möglich sein, ben Weg an ber Wieseck her für bie Viehtransporte herzurichten. Der Vorsitzenbe erwiedert, die Firma Bär und Wetter--i Hahn sei auch schon früher zur Geländeabtretung bereit gewesen, aber die beiden unter dieser Voraussetzung bearbeiteten Projekte seien von ber Versammlung abgelehnt worben. Bezüglich der Erweiterung des Neustäbter Viadukts verlange die Bahn, daß die Stadt noch vor Anfertigung ber Pläne sich bereit erkläre, büe gesamten Kosten ber Verbreiterung zu tragen. Stabtv. Eichenauer ersucht, auf eine Verbesserung ber Bedürfnisanstalt am Bahnhof hinzuwirken. Stabtv. Grünewalb meint, bas Projekt bei Bär und Wetterhahn sei ausführbar, wenn man ben Stabtgraben dort beseitige. Der Vorsitzende sagt nochmalige Prüfung der Angelegenheit zu. Stadtv. Huhn bemerkt, durch eine Unterführung im Zug ber Liebigstraße sei bie Viehtransportfrage am besten zu lösen, unb fragt weiter nach bem Stand der Verbindung zwischen Stephan- und Ebelstraße. Der Vorsitzende bemerkt, das vorliegende Projekt müsse auf Verlangen der Bahn noch einmal durchgearbeitet werden. Stabtv. Winn erklärt, bie Bahn sei nach seiner Information nicht abgeneigt, bie Viehrampe jenseits in ber Nähe bes Güter- bahnhofs anzulegen. Nach Mitteilung bes Vorsitzenden ist dies nicht der Fall, die Bahn habe dieses Projekt ihm erst Mitte Mai aus betriebstechnischen Gründen abgelehnt. Stadtv. Habenicht führt aus, die endliche Regelung der Frage sei unbedingt erforderlich. Er beantrage eine Lokalbestch- tigung unter Einladung ber Bahnbehörben, da man an Ort und Stelle leichter zu einem befriebigenben Ergebnis komme Stabtv. Simon hält ben Einwand, aus betriebstechnischen Gründen sei bie Verlegung der Rampe nicht möglich, für nicht stichhaltig. Auch jetzt würden bie mit ber Lahnbahn und au& Oberhessen kommenden Viehtransporte quer burch ben ganzen Bahnhof gefahren. Stadtv. Plank hält ben Transport längs ber Wieseck nicht für erforberlich. Man solle alle übermässige Ausgaben vermeiden und im Sinne ber Anregung bes Stadtv. Habenicht Vorgehen. Stadtv. Petri weist daraus hin, daß man bei der früher beabsichtigten Verlegung des Viehmarktplatzes das Projekt doch auf der Grundlage aufgebaut habe, daß das Vieh jenseits ans- geloben werbe. Damit stehe bie jetzige Haltung der Bahn in Widerspruch, i Stadtv. Troß spricht sich für eine Gleisanlage nach bem Viehmarktplatz mit UeberbrückunH ber Lahn aus. Stadtv. .Dr. Biermer meint, wenn man an die höheren. Instanzen gehe, werde man rascher zu einem Ergebnis kommen. Man solle durch eine Deputation der Direktion eine entsprechende Eingabe überreichen lassen unb sie zu einem Biehmarkttage em- laden. Die Behauptung, die Sache könne aus betriebstechnischen Gründen nicht gemacht werden, fqi nichts als eine billige Ausrede, der Technik sei nach seiner Ansicht auf diesem Wege alles möglich. Auf Vorschlag des Beig. (Georgi soll im Sinne der An- teflimg ,Dr. Biermers eine Kommission von vier Mitgliedern gebildet und mit weitgehenden Vollmachten ausgestattet werden. Baugesnche. Nachdem die Ortskrankenkasse in ihrer in der Ludwigstrrße gelegenen Hofreite einen Anbau errichtet hat, liegt die Werk- statte des Karl Wiegandt (Löberstraße 5) nichts mehr drei Meter davon ab. Die Versammlung ist damit einverstanden, daß Herr Wiegandt seine Fenster lassen kann. Die Frima Birken st ock und Schneider will auf ihrem Grundstück, Friedrichstraße 15, einen Neubau errichten, der 80 Zentimeter hinter der Baufluchtlinie bleibt. Die Versammlung hat nichts dagegen einzuwendcn. Nach Fertigstellung ihres Neubaues in der Bahnhofstraße will die Firma Wi i n n u. Co. das Grundstück in drei Hofreiten teilen. Man ist damit einverstanden, wenn den beiden Grundstücken das Recht der Benutzung der Einfahrt gewahrt bleibt. Wilh. Balth. Büttner will in der Marburger Straße weit außerhalb des Bebauungsplanes einen Neubau errichten. Er begründet dies damit, daß in der Stadt die Bauplätze für Häuser mit kleinen Wohnungen zu teuer seien. Der Bauausschuß beantragt Ablehnung, da sich die Stadt von innen heraus vergrößern solle. Stadtv. Simon ist im gewissen Sinn für das Gesuch, da man den Bau billiger Wohnungen unterstützen müsse. Dem jetzigen Projekt stehe allerdings manches im Weg. Man solle die dortigen Grundbesitzer veranlassen, die Bebauungsmöglichkeit durch Hcrgabe des Straßengeländes zu schaffen. Beig. Keller bemerkt, das Baustatut sehe nur für dringende Fälle die Dispensgewährung vor, solche seien im vorliegenden Fall nicht vorhanden. Der Vorsitzende weist darauf hin, daß man im Falle der Genehmigung für Kanalisation, Wasser- u. Gasleitung sorgen müsse. Stadtv. W i n n meint, man könne solche Gesuche nur für geschlossene Komplexe genehmigen. Es sei tatsächlich Mangel an billigem Baugelände vorhanden, er sei aber der Ansicht, daß die Stadt mit ihrem großen Grundbesitz für Abhilfe sorgen könne. Stadtv. Simon ist der Ansicht, daß man solche Gesuche genehmigen möge, aber nur auf Grund von feststehenden Bebauungsplänen. Stadtv. Grünewald ist für Ablehnung mit dem Zusatz, daß die Stadt dem Gesuchsteller bei der Erwerbung billiger Geländes an die Hand gehen wolle. Der Vorsitzende führt aus, daß die Stadt nur deshalb so wenig Bauplätze verkaufe, wei sie den Agenten keine Provision bezahle. Es wird beschlossen, von jetzt ab bei der Vermittlung des Verkaufs städtischen Geländes zu Bauzwecken 1 % Provision zu zahlen. Von dem Vorschlag des Stadtv. Troß, wie in anderen Städten regelmäßige Versteigerungen von Bauplätzen abzuhalten, verspricht sich der Vorsitzende nicht viel. Das Baugesuch selbst wird nicht befürwortet. Ein Baugesuch von Belitz, daS ganz ähnlich ist wird ebenfalls abgelehnt. An dem Haus Selterweg 63 hat der Besitzer einen Anbau Errichtet und ersucht nm nachträgliche Dispenserteilung. Die Baukommission ist grundsätzlich für Ablehnung. Stadtv. .Petri ist für Genehmigung, da es sich nur um einen unbedeutenden Bau handle. Beig. Keller und Stadtv. Grünewald sind für Ablehnung, die auch beschlossen wird. H. W. Rinn will bei seiner Sandgrube an der Marburger Straße außerhalb des Bebauungsplans ein Häuschen errichten. Die Versammlung stimmt dem zu, wenn Herr Rinn den üblichen Revers eingeht. Jakob Heilbronner will am Haus Marktstraße 17 Schaukasten anbringen, die fünf Zentimeter in die Straße vorspringen. .Mit Rücksicht auf die dortigen Straßenverhältnisse beschließt man Ablehnung. (Schluß folgt.) hrisliiltr Hel weltberühmt durch ihre Formenschönheit, Solidität und ihren billigen Preis liefert Ihnen vollständigfrei ins Haus unter Garantie D?4/e] von 10 Jahren das Einrahmungen Öl HW Iwl Spiegel, Bilder gerahmt u. ungerahm t _ji —Tür Schoner billigst Darmstädter Möbel- Elnrichtnngshaus Eoiwig 5tritziajer Kunstgewerbliches Etablissement für Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT Beinrichstr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkataloges. Wilhelm Schmitt, Glasermeister Kanzleiberg 7, am Brand 3557 Tel. 575 Sch0k0lad.enh.au3 Weihl Mäusburg 16 empfiehlt für die Reisezeit: Schokolade in Tafeln, Napolitains, Pastillen und alle Arten Pralines, Fruchtbonbons in verschieden. Geschmack, Kartonuagen in allen Preislagen. 3403 Pianos Flügel Harmoniums Ständiges Lager von 150 bis 200 Instrumenten Vertretung von : : Grotrian - Steinweg Vachfl., Jbach : ; Schiedmayer & Söhne, .Hand, Hömhildt uhw. Annahme gebrauchter Instrumente. Günstige Zahlungsbedingungen bei Raten. 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In der ersten sprechen: der geschäftsführende Vorsitzende des Bundes Reichstagsabgeordneter E verfing „Zur Zeitlage", und Geheimrat D. Meyer- Zwickau „Zur Förderung der evangelischen Kirche in Oesterreich". Die zweite Mitgliederversammlung wird von den Weltaufgaben des deutschen Protestantismus handeln, es spricht Geheimrat D. Mirbt - Marburg über „Tie deutsch-evangelische Diaspora im Auslande" und Universitätsprofessor D. Haußleiter -Halle über „Die evangelische Mission in den deutschen Schutzgebieten". Zwei evangelische Volksversammlungen haben die Vortragsthemata: 1. ,,Mehr Ehrfurcht vor der Religion!", Gymnasialdirektor Dr. E r h t hr 0 p el - Hameln: 2. „Mehr Vertrauen zu den Lebenskräften der Reformation!", Universit^sprofessor D. Hunzinge r-Erlangen: 3. „Mehr Verständnis für die Organisation!", Pfarrer P r 0 e b st i n g - Lüdenscheid; 4. „Mehr Teilnahme am Leben der Gemeinde!", Universitätsprofessor D. Schian-Gießen. Darmstadt, 14. Juli. Bei der am 25. und 26. September hier stattfindendcn 46. Jahresversammlung des Landesvereins für Innere Mission wird über das Thema verhandelt werden: „Innere Mission und Gemeindearbeit". Als Berichterstatter ist der als Spezialist auf diesem Gebiete bekannte Pfarrer D. Grünberg in Straßburg gewonnen worden, der namentlich auch die Innere Mission auf dem Lande, die Dorfkirchenbewegung und den Braunschrveiger Kongreß für Gemeindcarbeit berücksichtigen wird. Für den Festgottesdienst hat Pfarrer Saul in Frankfurt die Predigt übernommen. = Mainz, 14. Juli. Auf der Landesversammlung des Evang. Bundes waren von den 145 hessischen Zweigvereinen 86 vertreten. Das erste Ergebnis des Festes war, daß fünf neue Zweigvereine gegründet wurden: Friesenheim, Gensingen, Horchheim, L i n d h e i m und Undenheim. Die Tellersammlung in der Stadthalle für den „Protestfonds" hatte einen Ertrag von 570 Mark. .X. Wetzlar, 14. Juli. Die Konferenz der Lehrer des Kreises Wetzlar wurde heute unter den Bäumen des Schützengartens abgehalten. Kreisschulinspcktor G e ib e l - Dutenhofen konnte als Gäste Regierungs-Schulrat Röhricht-Koblenz, sowie viele Geistliche des Kreises begrüßen. Das von der Regierung gestellte Thema lautete: „Durch welche Mittel wird tn den einzelnen Stufen der Volksschule Selbständigkeit und Gewandtheit im mündlichen Ausdruck erzielt? Die beiden Berichterstatter, Balz- Wetzlar und Watz - Dornholzhausen, trugen mit großem Geschick ihre Arbeiten vor. Unter Anerkennung der Ausführungen des Berichterstatters machte die Versammlung die Thesen des 2. Redners zu den ihrigen. Hierauf erstattete Rektor R i ch a r d t einen Bericht über den Stand der Kreislehrer-i bibliothek, deren neues Verzeichnis zur Verteilung kam. Zum Schlüsse machte Winterschuldirektor C 0 u r t i n Mitteilungen über den Wetterdienst an der Hand von Wetterkarten. Die unter Leitung von Kantor Schmidt vorgetragenen Chöre fanden großen Beifall. Für die Lehrer des .Kreises wird demnächst ein 6 tägiger Spiel- und ein 2 tägiger Wetterkursus eingerichtst.^ Gewitter und Blitzschläge. Me Morgenblätter melden aus Berlin: Wie über Berlin, so ging am Donnerstag auch über Potsdam ein sehr schweres Gewitter nieder. Gegen 5 Uhr schlug der Blitz in ein altes Rüster, unter dem der gerade in Potsdam angekommene Vizewachtmeister Harms vom Feldartillerie-Regiment Nr. 3 tn Brandenburg, ein Schüler und ein Kaufmann standen. _ DaS Glockenspiel der Garnisonskirche ertönte, als der Blitz einschlug. Er hüllte den Baum in ein Flammenmeer. Die drei Personen- die unter ihm Schutz gesucht hatten, wurden zu Boden gerissen. Aus der Kommandantur eilten sofort Soldaten herbei und bemühten £ sich um die Verwundeten. Es gelang schließlich, sie ins Leben! zurückzurufen. Alle drei litten unter Lähmungserscheinungen. Bei einem Gewitter am Donnerstag wurden in Kaiserslautern drei Knaben und ein Mädchen am Waldrande vom Blitz getroffen und sämtlich schwer verletzt. Auch in Siegen ging ein heftiges Gewitter nieder, bei] ■ welchem in Weidenau ein Kind vom Blitz erschlagein wurde. In Marienborn wurde durch einen Blitzschlag ein1 Haus eingeäschert. 1 Märttr. [] Marburg, 14. Juli. Am dem heutigen Schweine» markl standen etwa 850 Schweine zum Verkauf. Kleine Ferkel! wurden mit 35—45 2)1 f., Läufer mit 60 — 100 Mk. das Paar, je' nach Größe und Qualität, bezahlt. Der Handel ging flott. fc. Frankfurt a.M. V i e h b oi-M a r l t bericht vom 14.Juli. Auftrieb: Ochsen 44, Kühe 97, Kälber 797, Schafe 86, Schweine 894, Ziegen 6. Tendenz: ruhig, nur bei Schweinen geringer Ueberstand. Preis vro 100Psd., Lebend- Schlacht-' Kälber: gewicht Feinste Mast-(Vollmilchmast) u. beste Saugkälber 56—60 93—100 Mittlere Mast- und gute Saugkälber .... 53—55 89—92 Geringere Saugkälber . ........ 50—52 84—87 Schaf e. Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 37—39 78—82 Aeltere Masthammel und gut genährte Schale 35—00 73-00 Schweine. Vollfleischige Schweine über 2*/a Zentner Lebendgeivicht......... 54.00—56.00 68.00—70.00 Fettschweine über 3 Ztr.Lebendgew. . 54.00—56.00 70.00—71.00 Fleischige Schweine..... . 52.50—54.50 67.00—70.00» R. Spitzner & Cie., Frankfurt a. M., Opernplatz 2. ss2/ä] E3KE23S3GZ52 BENZ AUTOMOBILE Tourenwagen - Stadtwagen - Kleine Wagen Lastwagen - Omnibusse - Geschäftswagen Bootsmotoren - Luftschiff- und Flugmotoren. BENZ & Cie* Rheinische Gasmotoren - Fabrik Aktiengesellschaft - Mannheim Heidelbeeren Heute und folgende Tage erhalten wir Sendungen feinster frischer Heidelbeeren und offerieren wir solche zu billigen Tagespreisen, lose und in Körben ä ca. 25 Pfund Inhalt. (a15/7 Gebriiller Mii, Bahnhofstr. 27. Jernspr. 231. Jernspr. 231. Neues Sauerkraut Neue Salzgurken Neue Vollheringe Neue Kartoffeln empfiehlt I. M. Schulhof 38551 Telephon 119. 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Ser. 52 SW. 1909 i. G. 4 i. G. 68.20 97.90 37, do. (conv.) do. ciiibeül. Rente Raab-Odenb. . 25.50 öfl.G. Standesherrlich© Anleihen. 102.25 M. 29 <7, 37, Heff. Provinz Öberhcsscn v. 1886 . do. 37, Gräfl. Solms-Laubach abgest. s.fl. M. 3 M. 93 4 do. M. Dividende do. 1908 I9u9 Bank Badische Bank . 92.80 Bingen v. 1901 lündb. ab 1906 . M. do. 37, 80.90 3 85— 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . Lstr. M. 1000 v. v. 1907 do. 169.10 ioy.iv 102.— I 119.70 v. 1897 steuerfr do. Unverzinsliche 5/ose. (Eisern Tor) Gold stsr. M. unk. b. 1910 . II. Außereuropäische. 91.10 inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. abgest. do. 1890 v. 102.80 37.50 86.30 90.40 65. Lstr. 6 Chinesische 177.80 184.60 91.50 Fr. 385. ö. st. 200 Lstr. . s. fl, 350 8 Industrie-Aktien. Pfandbriefe. 4 L 80°/. Eisenbahn-Prioritäten. 100. kündb. ab 1906 Ser. lündb. ad 1903 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60°/c 37, do. do. do. 92 40 3 v. 1902 unk. b. 1913 4 v. 1903 kündb.' ab 1908' Elisabeth 2000 unk. b. 1913 St. Ferd. Nrdb. 1887 sts. t. S. 47, Offenbach 1887 sts. gar. kündb. ab 1906 Franz-Josef 95.20 v. 1891/92 (abgest) lündb. ab 1908 do. v. 1891 do. 400 v. 1901 r)r. kündb. 141.40 do. E. v. 71 i. G. 37,Hamdg. Hyp.-Bk. Ser. 1 — 190 u. 301-310 v. 1883 abgest, 37, do. Steaua Rom.Petr. | 147.251 do. do. 3 3 do. do. v. 1879 v. 1900 amort. ab 1907 amort. ab 1910 500 200 91 91. do. do. do. do. 100.50 36.80 4 5 5 ö do. do. do. do. v. v. 1888 1897 500 500 37, 4 37, 37, do. do. 1893 1896 1897 1903 1905 G. G. G. G. G. 1889 1891 500 1000 400 400 400 47, Grs. Henckel Hg.v. Donu. r.ä 105d.84 4 Fürst!. Solms-BraunfelS v. 1880 . do. do. do. do. do. do. do. 1b 20 1888 1909 ab 1901 1914 . b. 1910 b. 1910 2000c 1913 1000c 156.70 210.50 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do do. kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . b. b. b. b. b. b. 4 37, 37, 3 4 4 4 4 4 4 do. do. Pes. Lstr.! Pes. M. Kr. 112.20 66.30 68.20 83.30 91.20 80.80 80.80 101.80 92.60 82.60 100.90 99.40 94.10 94.70 4 37 37. 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, Moskau-Kasan unk. 1915 . Russische Südost 97 steuerfr. G. G. G. G. S. v. v. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, Gräfl. 37, Fürstl. 43 46 47 44 283.50 168.60 130.50 130.50 111.70 100.40 140.40 3 4 4 3 5 5 37, 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 1. G. 1. G. v. 1888 convcrt, v. 1897 v. 1902 v. 1905 ab 1901 ab 1902 ab 1908 91.10 92.— 11. 41 imf. b. 1910 nnf. b. 1913 . . kündb. ab 1908 . Gotthardbahn. Jtal. Mittelmeer Anatol. Elsenb. Prince Henri . Prag-Dux St. Akt 4 5 do. do. do. Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. lündb. kündb. alt. K. Rbl. 100 : 465— alt. K. Rbl 100 365— 40— 209.L) 4 5 4 4 4 47, 4 4 4 4 37, 4 37, M. ö.fl. 90.50 90.50 77— v. 1901 v. 1888 v. 1895 v. 1898 1905 .. P. i. G. t. G. 82.30 82.50 4 37, unk. unk. unk. unk. unk. unk. 100.90 101.10 92.80 100.90 101.10 92.80 94.50 94.50 101.50 ö.fl. Kr. 4 Fulda 4 Gießen 4 3 37, u. 1898 v. 1902 v. 1905 kündb. kündb. kündb. Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypolhek.-Bank 4V, 47, 47, 4 37, 3 4 4 Ser. 12, 13 Ser. 15 Ser. 19 . 126.50 11.10 267— 112.20 157.80 ab 1905 ab 1907 Fr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 500 Tlr. 40 5 5 5 47, 47, 91.20 101.70 92— 91.30 90.80 100.20 92— Fr. M. Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb.) 37, do. 37, do. 99.50 96.80 89.30 500 500 500 500 90.80 90.80 90.80 90.40 Südd. Booenkredit-Bank Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. 90/20 90.60 Neichsbank Frankfurter v. 1895 v. 1898 ab 1904 ab 1904 ab 1906 106.25 103.50 37. do. 37, dv. 5 5 4 4 37, 6 47. 570 57° 57° do. do. do. Zürich M.1000 Tlr. 100 Ser. 5 unk. b. Ser. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. Ser. 4 kündb. 53u.54 kündb. 1909 . 1912. 1914. 1915. 1912. 1914 . Aul. abgest. . . do do. . . . . v. 1901 v. 1894 v. 1905 v. 1902 kündb. ab 1907 v. 1903 kündb. ab 1908 v. 1897 101.25 97.50 91.50 do. do. do. do 4 37, 37, 37, 37, 11. 1894 . . v. 1891 Lit. H Rio de Janeiro v. Sofia .... 1881/88, 92 1. G. v. 190 i. G. v. 189 v. 1894 . v. 1898 . ö.fl. M. ö.fl. 2)L do S. do. S. do. S. do. S. do. S. Rbl. Lire M. Fr. M. P-s- Lstr. M. 101.30 47.80 Bank-Aktien« . . M. 1000/3000 1884 conv. . 1888 conv. . 1895 . . . 1898 . . . >. 1901 nnk. 1911 129 50 477.75 123.20 259.50 Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. conf. äußere v. 1899 steuerfr do. conf. innere 102— 99— . ö. fl 150 . ö. fl. 150 - - . fl- Fr. Fr. fl. 7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s-fl. 7 ö. st. 100 ö.fl, 100 . s. fl. 7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 Ö. st. 100 Lire 30 unk. b. 1914 Kommunal. 1909 1911 1913 1905 1906 1906 M. Tlr. M. Fr. 1887/89 . 1896 lündb. 1903 unk. b. v. 1899 unk. v. 1903 nnk. v. 1896 v. 1898 mitgeteilt von der abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 75.60 102.30 101.30 130.40 250.25 107.70 127.70 185.50 156.70 103— 102— 100— 101.80 102.50 M. Fr. v. 1886 . . . v. 1895 . . , n. 1886 . . . Ser. 30-33 unk. ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. M. 4 4 4 37, 47° 47° 4 37, 37, 37, 4 37< 37, 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 do. do. do. 77.30 135.60 173— 123.50 4 37, 37, 37, 37, 4 4 37, 3 91.50 96.— 100.40 93.50 94.60 99.70 99.70 91.- 22 u. 23 . . 10, 12-16, 24-26 37, 37, 37, 94— 94.80 Lstr. M. Lstr. M. 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 31,, 37, 37, 37, 91.50 91.50 91.50 91.50 91.50 91.50 99.70 100.— v. 1903 kündb. ab 19 v. 1899-1901 .... 87.70 93.30 86.75 95— 92.10 82.40 77.20 i. B. v. 1900 lündb. ab 1905 v. 1881 11. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 kündb. ab 1902 v. 1903 kündb. ab 1908 1901 Ser. I lündb. ab 1906 do. Nürnberg do. do. do. 91.10 91.10 9110 97.90 93— 99.80 n. 14—15 . Ser.I—V nnk. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 . frankfirler Körse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden 31. G. Brauerei Dinding. „ Henninger. „ do. Pr. Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem.Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lahmeycr . . „ Schlickert . . „ Siem. & HalSke „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KnnstscideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. do. do. do. do. do. do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 unco. b. 1915 sts. g. Starkenburg . . . a. M. Lit. N 11. Q abgest. v. 1906 . . . „ K abgest. . (Straßenbahn- v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. n. III 93.30 84.70 93.30 84.60 10!.- 91.90 91.60 85.40 100— 92— v. 1875—80 abgest. . v. 1900 v. 1903 v. 1896 Prag-Dux v. 1896 flf. Raab-Oed.-Edens. , 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . 3*/, Aschaffenburg v. 188« .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 kündb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 95.80 96.70 93.20 Ludwigshafen v. 1896 .... do. v, 1903 kündb. ab 19( Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . . Bayr. B. f. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- ». Wechselbk. s. fl. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 498.50 145— 413.80 242.50 140. - 73.50 118— 102.50 95.80 95.20 95.20 99.30 91.50 81— 83.50 101.90 92.80 91.90 92— 83.40 97.90 90.80 100— 100.20 100.— 100.70 92.30 92.30 92.30 92.50 144.50 201— 134.50 90.40 93— 84.90 100.20 100.20 78.40 93.70 74— 136.60 147— 147.40 VI Chile Gold-Anl. v. 1889 . . -rti; Staats-Anl. v. 1895 Ausländische steuerfr. t. G. 229.10 107.40 271— 203.90 140.90 188.50 215.50 217.50 205.10 189— 173.70 114.25 do. v. 1904 untilgb. b. 1912 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . do. v. 1899 Ulm v. 1905 Wiesbaden v. 1900 lündb. ab 1905 v. 1903 steuerfr. conv. v. 1903 . . Würzburg do. 4 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 Hessische St.-Anl. v. 1899 do. u. 1906 .... I—VIII Em. , IX Em. „ v. 1885 . (Ergänzgk-.-N.) „ v. 1895 sts. i. G. 3V, 4 37, 37, 4 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 3? 37, do. v. 91 do. v. 97 Kaschau-Odrb, v. 1889 do. do. v. 1889 3 3 4 87, 37, 37, 3 do. bo. Dt. 600/1200 Dresdner Bankverein . Inländische. Braunschweig. Landes-E.-B. II E 4 4 4 4 4 37, 37, 37, ?7 München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 do. v. 1903 kündbb. ab 1908 Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 Neustadt a. d. H. v. 1889 . . ' 4 4 4 4 4 5 4 27 2°/» d° v. 1901 kündb. ab 1906 abgest....... v. 1887 v. 1891 abgest. . . . v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II kündb. ab 1 1901 kündb. ab 1907 . 37, 4 4 4 4 4 3'/. 37. 37, 4 7, 4 3 37, 37, r* 4 4 4 Spez. . 1. amort. do. do. amort. amort. 37, Kassel abgest 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 . 4 Köln v. 1900 4 „ v. 1908 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . . 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest Vrrliner tfiüft. BlieseubachBergw. „ Vorz.Akt. Bochumer Guß . Buderus Elsen Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergm. Faxou Mannstadt „ Äorz. Akt. Gelsenkirch. Brgw. Harpener Hasper Ersenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Hösch. Eiseuw. Hnmbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rheln^Nass.-Bgw. Rhein. Stahlwerke äüebed Nkontan . Schlcs. Berg.Zink Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali „ Borz. Alt. do. j-auf 80 /oabg. Hyp-B.Zfl kündb. ab 1905 . . do. do Pfdbr. Bk. S. 18 kündb.ab. 1908* do. do. unifizierte privil. . S. 200/1000 t. S. . . '. G. do. do. do. do. Lissabon Moskau a. Tonische. Deutsche Reichs-Anleihe . do. do. Ser. 14 Ser. 16 u. 17 unk.' 1910 Ser. * D. Atlant Telegraf ' * * Franken-Allee, garant. v. Frankfurt oraukf. Hof r. 105 ... stkeue Boden r. 102 Rente 9t cntc do. Rente Rente 300/1200 Kr. 1400 ö. fl. 200 I ö. fl. 260 M.1200 Tlr. 200 283.75 133.40 174.90 115.75 189.60 160.50 106.10 223.50 207.90 171.10 199.— 394— 213.50 214— do. do. r. 101 ' Ung. Lokalbahn Serie I r. 105* do. do. Serie II r. 102 Argent. do. dv. do. do. do. Sächsische Rente . ' v. 1907 233— 131.90 125— 210— 10) — 166— 123.25 139.40 197.20 Madrider abgest. „ Meininger Präm. Psandbr. Oesterr. v. 1860 . Oldenburger. . . . Russische 0. 1864 . . ' Russische v. 1866 . . . 99.60 99.60 99.60 99.80 100— 91.10 91.10 91.10 92.40 97.80 90— 99— 94— 99— 99— 99.50 100— 100.10 93.80 94.- 90.60 91.30 99.80 99.80 91— 91 — 91— 99.60 99.60 99.60 99.75 91.20 91.20 100.90 92.50 37, 37, 37, 37, 37, 28-30, 32 (tilgb.) do. S. 45 (tilgb.) . . do. do. v. 1886,97,1902 v. v. v. v. S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 24 do. kündb. ab 1907 Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. do. v. 1896 steuerfr. do. i. P 0.1898 lündb. ab 1908 Juvest-Anl v. 1889 do do. v. v. v. v. v. v. v. v. v. do. Drünn-Rs. 72 stf, ... Staatsb. v. 83 „ 91.10 100.20 37, do. do. 37, Frankfurt 1 do. do. do. do. do. v. 1891 t. G Oest. Süd (Lomb.) stf. j. G. rz’ 37, 3 4 37, 3/, 3 4 3',' 37, 3% 3 4 37, 3 4 4 87, 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 1 ' v. 1904 .j do. r. 102 47, Elsenb. Reutenbank BreSl. Dlskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Banks. Handeln. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Effekt.-11. Wechselt). Tlr. 100 Aereinsdank . . . M. 600 do. do. S. 15-lu, 21-27,31,34,35-39, 42 bo. DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Bank . do. do. do. do. do. do. 37, do. 4 Frk., Hyp.-Bk. Snß. E.-B. i. G. innere v. 1888. äußere Gold-Anl. do. do. 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 Heidelberg do. do. do. do. do. do. do. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. do. Brünn-Ns. 72 stf. i. G. do. ho. do. do. do. do. do do. do. do. do. CO. Sard. Sec. stfr. gar. 111. II 4 Sicilianlsche steuerfr. 1. G. 38/10 Neavel staatl. gar. 1 Stockholm v. 1880 . do. do. do. do. do. Staats-Rente CcO E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv Elisab. Obl.) L G. steuerfr. . Verzinsliche 4 Badische Prämien Serie II 5 Donau-Regulierung . . * 37,Go:haer Präm. Psandbr. I 37, do. do. 11 3 Hamburger v. 1866 . 3 Holländische Komm. v. 1871 37,Küln-Mindcner .... 37,Lübecker v. 1863 ... 2'/,Lütticher v. 1853 . . * Würnbg. Bankanstalt . 600/1200 do. BerciuSbank ' ~ Aktien ansländischer Transport* Anstalten. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worm: do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 do. do. do. Bayr. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. de. de. Mannheim do. do. do. do. do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Nallb. f.Dtschl. S.I-VIM. 300/1200 ü. v. Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 u.*2 .' dv. *" - — do. do. do. do. do. do. do. do. Rudolf .... „ i do. (Salzkgtb.) stf. t. G. Ungar.-Galizjsche . sts. 1. S Vorarlberg ... „ i. S. , Jtal.stl.gar. E.B.Ser. A-E. i.G. Ruff. StaatSanl. v. 1905 . do. Consolid.-Anl. v. ^1880 n do. „ i. G. 27,oSüdital.(Merid.)Sr.A-II. . 4 Toscanische Central . . . b Westsicilian v. 1879 . , . Kommunal Ser. l'un'k. 1910 Frk. Hyp.-Krcd^B-r. Scrb. amort. . 1895 (405) . . Span. auSl. Rente v. 1882 abgest 37, Türk.-Egypt. Tribut .... Türken v. 1890 Nürnberg. VereinSbk. M. Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Ländcrbank Oest.-Krcdit-Anstalt. Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbauk do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhcm. Kreditbk. Ak. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schasshaus. Bankver. . M. 1000 M. 600 ö. fl. 200 ö. fl. 200 Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 11. 94 Bert. Hyp.-Bk. (vr. Pommr., abgest. . do. do. abgest. 80°£ 5 do. 47, do. 4 Egyptrsche do Laudw. Kreditbank Lit. D-J . do. do. Lil. N-P Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q=S Hambg.Hyp.-Bk. S. 14)-340fünöb.abl905* do. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 SolmS-Rödelheim .... Asenb.u. Büd.-Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1884 Biverse Obligationen. Buderus r. 103 Dtsch. Luxemb. r. 100 * * * ' * garantierte 47, Japaner Ser. II v. 1905 do. v. 1905 139.80 145.80 189— 138— 144— 123— 200.10 108— 199.90 do. v. 1902 unk. b. 1910 . do. v. 1896 E.-B.-Anl. unk. b. 1906 . . . E.-B. 11. Allg. Anl Provinzial- und CommnnaL Obligationen. Rheinprovinz AuSg. 20 11. 21 nnk. b. 1902 Kursblatt des Gießener Anzeigers t>om (4. InLi 1910. 37, do. ----- vu.jju.; . . . 47, Landw. Kreditbank Psandbr. T-V 37, Goithardbabu .... 37, Jura-Simplon v. 1894 4 Schweiz. Central v. 1880 M. 1000 M. 1000 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische ,. G 2040r do. t G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 II. t)ig. . . . Saloniqne-Constant. Jonctiou . . do. llAonastir . . 2020/4010 4 do. do. 47, Eisenwerke Lollar r. 102* ' 47» Elektr. Werk Homburg r. 103 4 D. Atlant Teleorai 99.60 99.60 100— 99.60 100.50 94.60 ” 92.50 92.50 95.50 83.50 83.30 83.50 99.50 99.50 99.80 . 90.50 1 90.50 Hamb..Am.-Pcktfr. Nordd. Lloyd . . 1108.30 37, do. 3 do. Württembg. do. do. do. do. Staatl. oder prob inzi al-garant. Hess. Landes-Hyp. Bank Ser. 12—13 do. I E abgest. do. HIEunf. b.1905 Lire ö.fl.! öfüG Kr. do. Ser.311-350 unk. b. 1913 37 Schwedische 0. 1880 abgest. - v. 1890 . . 5 4 2*/lo ____________________ 4 Jtal. Mittelmeer steuerfr. i. G. . 2*/10 LlvorneS. Lit. C. D. n. D/2 ' 4 ~ Gold-Anl. v. 1889 .... „ Conf. E. B. Ser. I 11. II 89 „ Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ StaatL-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. do. v. 1902 steuerfr. M. do. Bagdad-Bahn . . . Ungarische' Gold-'R.ente 2025r Staats-Rente . . ... ----unk. 6. 1912. öltjctn. Hyp. Mannheim kündb. ab 1902 do. Augsburger...... Braunschweig Finnländische Freiburger Genua * * Mailänder Mailänder Meininger ...... Ocstr. v. 1864 Oestr. Kredit v. 1858 . . . Papenh. Gräfl ' Rudolfs-Stiftung Türkische.......’ do. .... Ultimo. . Ungar. Staats ...... Benetianer Bank für handel und Znduftrie Niederlassung Sieben. 47, Bosnien 11. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 4 do. do. .... 5 Bulaar. Tab. Anl. v. 1902 i. G, . 17 Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. . I8/10 do. Monopol-Anl. v. 1887 . . do. Landeskultur-Rente do E.-B.-Anl. Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 . . do. do. v. 1896 unk. 1912 do. do. v. 1902 unk. b. 1912 57 Ocst E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lolalb. (verstaatl.) 5'/ do C.'B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 . do. do. v. 1887,91,93,99 37, ------- . . 37, Offenburg v. 1898 kündb. 4 Pforzheim v. 1899 kündb. u do. S'L Schwei,. E'dg. («.•©.) unt. b. 191 . , «. 7—8 . v/m rr do- Kommunal Ser ln.II nnk.1909 o f3 Nassauische Landesb. Lil. F. G. H. K. u. L. 3 /, do. do. „ M. N P 3 /, Casseler Landes-Crediianst. unk. '. ' ' 4 Freiburg 37, do. do. do. do. 4 Italienische Rente 27,„ do. do 47, Oest. Silber-stiente 41/8 do. Papier-Rente ■ do. Gold-Rente . Lose. . Tlr. 100 j —— . ö. fl. 100,149— . Tlr. 100 1 140— . Tlr. 100 115.75 . Tlr. 50 1 157.50 . -b.fl.100 106— . Tlr. 100 135.40 . Tlr. 50-- . Fr. 80 146.50 37, do. 27,Stuhlweißenb.-Raab.Graz 27, do. do. ex. A. Sch. Anrechtscheine . Portng. innfiz. v. 1902 Ser. I do nmst;. v. 1902 Ser. III do. Rumäu. do. do. do. 37, Karlsruhe 31/, do. 3 do. Hyp.-Bt. Lit. A Ak. 1000 do. Lit. B M. 1000 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. L12 31/, do. do. Scr. 3 abgest 37, do. do. Ser. 2 u. 3 92.50 94— HP** BH Süss mildem Herz kaufderSehlejj Wer sich vor den Ferien noch mit gasten und billigen Schuhen und Stiefeln versehen will, besuche den Auf einen Posten - Muster für Herren, Damen und Kinder, die zu noch nie dagewesenen Preisen abgegeben werden, mache besonders aufmerksam. Sämti.Tennis- u.Promenaden-Schuhe mit 20°|o Rabatt ^leanfVomd & mit /Z «A« E w FAs a EinnchtnängenziärFrisdihziihing || s alierFfährungsmittel 1OOOÜO Fadi EL m film Wen, fa>tet3,'Krari£enf:äiL3ern ,fins taFien, etc- IM Brüder Schmidt 1® Inh.: EI. 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