Nr. 218 Drittes Blatt 160. Jahrgang Samstag 17. September 1910 Gietzener Anzeiger Wcschetnl täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhessen Redaktion, Expedition und Druckerei: Schub« straße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion:^^ 112. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen« Die „«tefientt ZamilienblLtter" werden dem ,Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, dar „Kreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. '] . Die Wahlen in Südafrika. ; £ London, 15. September. Das geeinigte Südafrika wählt heute sein erstes Un i o n- . Parlament. Zwei Hauptparteien streiten um den Vorrang, auf der einen Seite befinden sich die Unionisten ; unter der Führerschaft des Dr. Jameson, auf der anderen die Nationalisten unter der Leitung des Generals Botha. Allgemein wird jedoch die Anschauung vertreten, daß die Nationalisten den Vorrang erringen werden. Me Regierung Bothas hat die kompakte Masse des Buren- 'polkes hinter sich, was sie an Anhängern noch gewinnen ' kann im Randgebiet, in Natal und in anderen englischen ' Zentren, ist wirklich reiner Gewinn. Das Hauptinteresse der Wahl liegt darin, in welchem Ausmaße Bothas Mehrheit den Gegnern der Regierung wird entgegentreten können, i' d. h. ob Botha in der Lage fern wird, sich eine bedeutende Mehrzahl von Anhängern zu sichern. Ties ist allerdings jein sehr fraglicher Punkt, da selbst ein führendes Organ der Bothaschen Politik unlängst der Meirrung Ausdruck gab, .daß eine Anzahl von einflußreichen Freunden Bothas in der Provinz nicht sehr zuverlässig sei. Die paar letzten Tage waren oemerkenswert, mit Rücksicht auf die eifrige Tätigkeit des Generals Botha und Amuts's, Werst in Natal und dann in Johannesburg. Die Weben verfolgten natürlich nur den einen Zweck, Propaganda für die eigene Partei zu machen, vielmehr um Anhänger für die Labour-Partei zu gewinnen, die ja für Wahlzwecke als der „Rand"-Flügel der nationalistischen Partei betrachtet werden kann. Natürlich war die Stim- znungsmache eine ausgeprägt tendenziöse und die Frage der Chinesenarbeit und die 30 Millionen Pfund Kriegsanleihe und andere veraltete Streitpunkte wurden bereits getreten und mißbraucht. Die Unionisten hingegen haben eine ganze Reihe " '.eher Schlußversammlungen veranstaltet und ihre auptsächlich auf die Bekämpfung der Unterrichts- r 'onzentriert und auf den steten Hinweis, daß Botha n Mann sei, um den reaktionären Ansprüchen seiner ■ ei Anhänger in gebührender und wirksamer Weise ; ei itreten. Die Unionisten halten es nicht für der i. M t, sich mit der Frage der Chinesenarbeit zu be- ; sch sie erachten diese Frage mit Recht als zumindest un rnd interesselos. Die Anhänger Bothas anderer- ; seit sen sich lebhaft, die Hertzogsche Unterrichtsfrage als in lokale und demnack) unwichtige Streitigkeit !unz die von der gegnerischen Partei ohne die ge- - ring ründung zu einer wichtigen Streitfrage aus- - geba *rbe. । f. na t ist bereits gewählt worden. Die Ver- - tretu einzelnen Staaten im Abgeordnetenhaus, das Heute t wurde, verteilt sich auf die einzelnen Pro- ornze? )lgt: r guten Hoffnung . 51 Abgeordnete, ° aal..... . 36 ..... ... 17 d Freistaat. .... 17 „ Freistaat ..... 17 „ t llngesc on den Abgeordneten sind ohne diegeringste Opposi dergewählt worden, 30 davon sind Anhänger . der Bo Regierung. * Die Mall .Gazette" schreibt über die süd- . üfrikani fahlen: j Die t Südafrika stattfindenden Wahlen entscheiden! ' = übet die ^u,ummensetzung des südafrikanischen Union-Parlamentes, welches der Herzog von Connaught in kürze im Namen Seiner > Majestät, des Königs, eröffnen wird. Die 40 Senatoren für i das südafrikanische Oberhaus sind bereits gewählt worden und zwar 15 für die Dauer von 10 Jahren, d. h. in anderen Worten, dasß tfn reaktionärer nationalistischer Einfluß auf die Dauer von . 10 Jahren sich geltend machen und die Gesetzgebung des Landes L bestimmen wird. Und wie die Dinge gegenwärtig stehen, so . kann man mit Sicherheit annehmen, daß General Botha von den J* 121 Mitgliedern des Unterhauses 70 zu seinen Anhängern wird ■ Men können. Aus allem geht klipp und klar hervor, daß die - Reaktion von ausschlaggebendem Einfluß auf alle Maßnahmen der Regisrung sein wird, und wenn General Botha auf beiden Seiten Anerkennung findet, so wäre die Anerkennung fast einer , besseren Sache würdig, d. h. es wäre zu wünschen, daß Botha an i der Spitze einer besseren Partei stünde. Hoffentlich wird das nächste Union-Parlament anderer Art sein und den Forderungen n des Fortschritts und imperialistischer Politik mehr Rechnung tragen. 8 Johannesburg, 16. Sept. Bis 8 Uhr abends waren . gewählt: 52 Nationalisten, 36 Unionisten, 4 Mitglieder der Ar- beiterpartei und 10 Unabhängige. Die Ergebnisse aus 19 Wahlkreisen fehlen noch. Das Gesamtergebnis ist voraussichtlich fol- . gendes: 66 Nationalisten, 38 Unionisten, 4 Mitglieder der Ar- J beiterpartei, 15 Unabhängige, von denen jedoch neun den Unio- rätzen zuzusählen sein würden.___________________________________ Die neue gelbuniform. g , Die Vorschriften für die Felduniiorm der Mannschaften, wie He im Karjermanöver von allen Waffengattungen getragen worden - sikd, finden sich in einem dritten Anhang zum zweiten Teil der 5 ^ekleidungsordnung niedergelegt, die jetzt erschienen ist. Die Vor- ichrift giU für die preußischen Truppenteile und für die unter preußischer Verwaltung stehenden Kontingente, mit Ausnahme der g Großherzoqlich mecklenburgischen und der hessischen Truppen, für die besondere Bestimmungen bestehen. Bayern, Sachsen und Württemberg haben eigene Bekleidungsordnungen, es ist aber selbst- ' verständlich, daß die Felduniform für das ganze Reichsheer einheitlich geregelt ist und in den einzelnen vorerwähnten Kon- fingen len nur geringe Abweichungen, besonders in den Abzeichen, : vorgesehen sind. In der neuen Vorschrift ist auch die Uniform und die Ausrüstung der Unteroffiziere bezeichnet, die beim Eintritt ' oder während der Mobilmachung mit einer Offizierstelle belieben _ und zu Offizier-Stellvertretern bestimmt werden. Die Riet a ll- i lei le an den Bekleidungs- und Ausrüstungsstücken, sowie letztere selbst und das Schuhzeug werden im Felde nicht blank geputzt, dagegen wird das weiße Lederzeug, wie es von den Grena- dieren aitb den berittenen Truppen getragen wird, für den Feld- 2 gebrauch geschwärzt. Der Waffen rock mit Klappkragen ist für Infanterie, Pioniere, Verkehrstruppen, Artillerie t und Train feldgrau, für Jäger, Schützen und Maschinengewehr- I Abteilungen aber von graugrünem Tuch. Emen W a s f e n r o ck mit Atehtraqen haben Kürassiere und Dragoner von feldgrauem, i 2äger§u Pferde und Stabsordonnanzen von graugrünem Tuch, Husaren tragenfieldgraue Attila mit Stehkragen und feldgrauem Perlschnurbesatz, Ulanen eine feldgraue Ulanka mit Schulterklappen, so daß die Epauletts für die Felduniform der Ulanen fortfallen. Alle Schulterklappen — ausgenommen bei den Jägern zu Pferde und Stabsordonnanzen sowie bei der mit dem Großen Hauptquartier ausrückenden Leibgendarmerie — sind zum Abnehmen eingerichtet und dienen im Felde zugleich für den Mantel. Zum Waffenrock mit Klappkragen ist ein Halstuch mit grauem Baumwollstoff neu eingeführt, das tn einen einfachen Knoten verschlungen wird; für den Waffenrock mit Stehkragen ist die Halsbinde beibehalten, aber nicht nach Art der alten Schnallbinden, sondern nach Art der neueren sogenannten Zugbinden. Tuch- und Reithosen sind für Jäger. Schützen, Maschinengewehr-Abteilungen, Stabsordonnanzen und Jager zu Pferde von graugrünem, für alle übrigen Truppenteile von feldgrauem Tilch. Eine besondere Stiefelhose ist nur für die Maschinengewehr-Abteilungen vorgesehen; sie ist aus graugrünem Tuch und unterscheidet sich von der Tilchhose besonders durch ein stark emgearbeitetes Knie sowie durch eine Binde- Vorrichtung an jedem Betende. Litzen und Abzeichen auf den Schulterklappen, wie Namenszüge mit und ohne Krone fowie Nummern, werden wie bisher getragen, alle Knöpfe sind matt mit Krone. Die verschiedenfarbigen Vorstöße gewähren namentlich bei der Kavallerie eine genügende Unterscheidung der Regimenter, bei denen sich anßerdem Waffenrock, Attila und Ulauka noch • in besonderem Maße hervorheben. Die neue Felduniiorm soll zunächst jedesmal beim Kaisermanöver getragen werden; sie hat diesmal die Anfklärnng und Erkundung wesentlich erschlvert. * Blöriots „Aerodu s". Blöriot, der erfolgreiche französische Flieger, der mit seinem flinken, zierlichen Eindecker so schnell seinen Weltruhm begründet hat, bereitet sich gegenwärtig zn einem interessanten Versuche vor, der in der Geschichte der Flugkunst eine neue wichtige Etappe bedeuten soll: er hat einen großen Eindecker gebaut, der außer dem Sitz für den Lenker drei bequeme Plätze für Fahrgäste enthält. Ter Apparat erhält einen Alolor von 100 Pferdekräften, der ihn befähigen wird, 40 englische Meilen in der Stunde znruckzitlegen. Blenots englischer Impresario hat einige interessante Angaben über dies neue Lnstfahrzeng gemacht. „Die drei Passagiere werden in der Maschine so bequem sitzen wie in einem Aiitoni.'bil. Es ist so gut wie ausgeschlossen, daß die Maschine in der Lnft schwankt oder schleiidert; Blöriot hat Gewicht und Dlotorkrast so gennti berechnet, daß der Apparat artet) bei widrigem Winde ruhig und sicher dahingleiten miifj. Die Fahrgäste werden die Bewegilngen des Fallens oder Steigens über- Haupt nicht wahrnehmen ; alles, was sie empfinden, wird em rasches Tahingleiten durch die Lüfte sein, während ihre Blicke die Landschaft in der Tiefe verfolgen. Bleriot ist von seinem neuen Bauwerk so sehr überzeugt, daß er nicht daran zweifelt, daß reiche Leute sich künftig eine solche viersitzige Flugniaschine halten werden wie ein Autoniobil. Stal! des ^Chauffeurs" werden sie ihre „2iift- viloten" haben, erprobte Techniker, unter deren Führung sie ihre Familie und ihre Freunde ruhig der Jlilgmaschine anvertrauen können. In der Regel wird man größere Ueberlandstüge in Höhen von über 3)0 m anssühren. Wenn durch einen Ziüall der Motor versagt, so hat der Pilot noch genügend Zeit und Gelegenheit, eine Stelle auszusnchen, an der er eine Gleitlandung bewerkstelligen kann. Llber die Diotore sind so vervollkommnet, daß solche Zwischenfälle nicht häufiger zu erwarten sind als etwa bet einem erstklassigen Automobil" Dieser neue Eindecker bedeutet den Anfang der Passagierfahrten in Jlugmaschinen. Wie weit sich biefe ausdehnen lassen, ist nur eine Frage der Kraft der Alotore. Darum ziveifelt auch Bleriot nicht daran, daß in kurzer Frist auch eine größere Anzahl Passagiere aitfgenommen werden kann. Tie großen Flugmaschinen sind sogar leichter zu steilem wie die kleinen. „Der achtsitzige Eindecker, der Omnibus der Lüfte, ist in Sicht." D e r E i n f l u ß d e r N i l st a n u n g aus die Baumwollernte. Die ägyptischen Ingenieure stehen vor einem sehr schwierigen, unerwarteten Problem, das sich als eine Folge der großen Nilregulierung durch die ©tauungen herausgestellt hat. Ter Wasserstand der Kanäle in Unterägypten ist durch die Nil- sperren erhöht worden, nm die früher durch mechanische Aiittel bewirkte Beivässerimg zu erleichtern und ständig das notige Wasser für die Sommerknltnren zur Verfügung zu haben. Die gewaltigen Bassins, die ehemals nur zu Zeiten des Hochwassers überschivemmt waren, gaben mir eine Getreideernte im Winter, während sie heute im Sommer Baumwolle und Zuckerrohr produzieren. Der Boden Hal dadurch eine außerordentliche Wertsteigerung erfahren. Bald mußte man indessen eine bedeutende Verminderung im Erträgnis der Baumwollenpflanzungen feststellen, und im Jahre 1909 war eine vollständige Mißernte zu verzeichnen., Man erklärt dieses Ergebnis durch die Erhöhung des Grundwassers, die eine Zuliahme der Feiichtigkeit des Bodens herbeiführt, mid der Chefingenieur Audebeau Bey hat diese Ansicht nun auch durch eine Anzahl Versuche begründet. In den Jahren 1908 und 1909 wnrden in Kora- chieh in einem großen Besitztum fast in der Mitte des Delta genaue Experimente angestellt. Man pflanzte Baumwolle in der gewöhnlicheii Weise an der Oberfläche von Gräben an, in denen man das Niveaii des Grundwassers auf verschiedenen Höhen von 1/8 bis 3 in hielt. Der Ertrag stand in genauem Verhältnis zu der Tiefe des Grundwassers und das 2lbfallen der Kapseln nach der Blüte fand in genau umgekehrtem Verhältnis statt. Diirch Beobachtungen an anderer Stelle aber erwies es sich, daß in der Tat das Niveau des Grundwassers von der Erhöhiing der Kanäle beeinflußt ist. *Verdächtig. Wirt (zum Gaste): „Ihre Frau ist draußen und wünscht Sie zn sprechen. Ich möchte Ihnen aber raten, hierzubleiben; den rechten Glacehandschuh hat sie schon abgezogen!" Börsen-Wochenbericht. --- Frankfurt a. M., 16. Sept. Die Unsicherheit über die Entwicklung der Geldverhältnisse hat der Börse einen Dämpfer gegeben. Wenn auch die Grundstimmung festgeblieben ist, so fehlte dem' Geschäft zeitweise der Schwung, da die Spekulation im Eingehen neuer Engagements sich größere Zurückhaltung auserlegte. Mancherseits hatte sich ein Erleichterungsbedürfnis geltend gemacht, was nach den Preissteigerungen und besonders nach den seitherigen umfangreichen Käufen erklärlich ist. Durch das Anziehen der Geldsätze, besonders durch die Erhöhung des Privatdiskoicks auf 3^/16 Prozent wurde die Börse erinnert, daß der Geldmarkt möglicherweise noch Störungen bringt. Das Angebot von Wechseln war ziemlich erheblich, die Haltung der Geldgeber aber reserviert und da die Hypothekenbanken begonnen haben, ihre dem Markt seither zur Verfügung gestellten Gelder zurückzuziehen, um für die Einlösung der Kupons genügende Mittel bereit zu haben, so hat sich der Geldmarkt etwas versteift. Ist hierin auch kein ungewöhnliches Anzeichen zai erblicken und steht auch zu erwarten, daß Geld für die Ultimoregulicrung reichlich vorhanden sein wird, so ist doch damit zu rechnen, daß die Reichsbank erheblich in Anspruch genommen wird, zumal der Privatdiskont die offizielle Rate streift und dadurch die Nachfrage nach Geld noch mehr auf die Bank hingelenkt wird. Es ist also möglich, daß die Reichsbank gezwungen sein wird, ihre Barvorräte durch eine Diskonterhöhung zu schützen, selbst wenn die Bank von .England von einer solchen Maßnahme Abstand nehmen sollte. Vorerst wird diese Befürchtung allerdings noch keine Rechtfertigung erfahren, da der günstige Stand der fremden Wechselkurse größere Geldentziehungen ausschließt, immerhin kann die Börse das Anziehen der Geldsätze nicht ignorieren. Auch die unsicheren Verhältnisse in Amerika veranlaßten die Spekulation zur Zurückhaltung, wenn man sich auch durch die schwankenden Kursbewegungen in Wallstreet und die wenig anregenden Berichte aus dem Wirtschaftsleben der Union seine Kreise nicht stören läßt. Seitdem durch den Rechnungsabschluß des Phönix ein Beweis dafür erbracht ist, daß unsere Eisenindustrie sich in einer erfreulichen Entwicklung befindet, glaubt die Börse an eine langdauernde glänzende Konjunktur und die Phönix-Attien bildeten auch in dieser Woche wieder das Objekt, an dem der Optimismus lursmäßig zum Ausdruck gebracht wurde. Die Aktien standen im Vordergründe des Interesses und erfuhren eine weitere Kurssteigerung von 7 Prozent. Von anderen Montanpapieren haben Deutsch-Luxemburg auf Gewinnrealisationen 5y3 Prozent eingebüßt. Kaliwerte lagen fest. Auf dem Gebiet der Elektrizitätswerte ist nach der in der Vorwoche eingetretenen Ernüchterung wieder eine Befestigung gefolgt, die durch den günstigen Abschluß der A.-E.-G. hervorgerufen wurde. Fester lagen auch wieder Chemische Werte, während Maschinenfabrik- Aktien teilweise schwächer lagen. Die Aktien der Textilbranch« erzielten meist größere Avanzen, Holzverkohlung stellten sich 7 Prozent höher. Etwas fester lagen auch Banken, ebenso Bahnen, nur Lombarden schwächten sich ab. Schiffahrtsaktien behauptet. Am Rentenmartt waren heimische Fonds Bruchteile niedriger, auch Ungarn abgeschwächt, Portugiesen und Russen dagegen befestigt. Märkte. Gießen, 17. Sept. A'carktbericht. Auf heutigem Wocben- maiTte kostete: Butter pr. Pfd. 1.25—1.30 Mk., Hühnereier 1 St. 8—9 Vfg,, Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte pr. St. 5—6 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Wik., Ochfenfleisch pr. Psd. 84—92 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 80—84 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 86—88 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg. Kartoffeln (neue) pr. 100 Kg. 7.00 bis 8.00 Mk., Zwiebeln per Ztr. 6,00—8,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg., Birnen per Pfd. 8 bis 12 Vfg., Aepfel per Pfd. 6 bis 12 Pfg., Zwischen per Pfd. 10—15 Pfg., Nüsse 100 Stück 50 bis 00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk., Bohnen per Pfd. 14—00 Psg., Weißkraut das Stück 20-3 ) Pfg. Marktzeit von 8—2 Uhr. Die nach- Ä sind am Sonntag; dem 18. Sept stehenden Aül IjIv von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nacht? nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: [D 17/3 Dr. Ploch, Asterweg 34. — Dr. Schliephake, Goethestr. 44. Auszug o. d. Standesamttregifteni der Stadt Sietzen. Aufgebote. September. 10. Georg Spatz, Großh. Geometer 2. Klaffe, mit Johanna Deibel, beide in Gießen. — 10. Wilhelm Reitz, Metzger, mit Elise Schmidt, beide in Gießen. — 12. Karl Gaul, Kaufmann in Lollar, mit Emma Waag in Gießen. — 12. Bernhard Spahn, Schreiner in Schönderling, mit Thekla Zibaner in Gießen. — 12. Ernst Heß, Redakteur in Gießen, mit Frieda Dorn in Wiesbaden. — 13. Peter Sann, Schlosser in Weitershain, mit Margareta Velten in Göbelnrod. — 14. Heinrich Jughard, Schreiner, mit Etisabethe Schmidt, beide in Gießen. — 15. Wilhelm Conrad, Weichensteller in Gießen, mit Margarete Schmidt in Climbach. Geborene. September. 7. Dem Schuhmacher Jakob Reufchling eine Tochter. — 8. Dem Kaufmann Siegmund Hammerschlag eine Tochter, Charlotte. — 8. Dem Schutzmann Karl 2llsred Thormann ein Sohn, Karl Johannes Alfred. — 10. Dem Postboten Adam Ritz eine Tochter, Karolme. — 11. Dem Bahnbediensteten Heinrich Bögler ein Sohn. — 12. Dem Kaufmann Eugen Fuchs ein Sohn, Wilhelm Georg. — 13. Dem Schlosser Jakob Enkirch ein Sohn, Johann. Gestorbene. September. 15. Marie Hebberich, geb. Seuling, 73 Jahre alt, Landgrafenstraße 4. — 1b. Karl Roth, Taglöhner, 59 Jahre alt, Robheimer Straße 50. Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen. Sept. 1910 p a S • d XD = C S = 5? ZK to « ÜO Wetter Liiederschlag: — 0,0 mm. 15. 15. Höchste Temperatur am Siiebrigste „ , bis 16. Septbr. = 4- 19,6*0. „ 16. „ --- + 8,9 °C. 16. 2*6 753,6 19,7 7,9 47 E 4 0 Sonnenschein 16. 9'b 1754,9 11,0 8,8 90 NE 2 5 Bew. Himmel 17. 7« 756,7 7,3 7,0 91 w 2 10 Bed. Sehr nützlich ist es, in der Kinderstube Scotts Emulsion nie ausgehen zu lassen. Die Kleinen nehmen das Präparat gern, oft sogar mit solcher Vorliebe, daß sie selbst darnach verlangen. Scotts Emulsion ist ein ganz vorzügliches Stärkungsmittel und ein sicherer Schutz gegen die so häufigen Erkältungen unserer Kleinen. Scans Emulsion wird von uns ausschließlich tm großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Ortginalflaschen in Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott & Bowne, G. m b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal-Lebertran 150,0, prima Glyzerin 60A untcrphoSphorigsaurer Kalk 4,3, unterphoSphorigsaureS Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0, feinster (trab. Gummi pulv. 2,0, Wasser 129,0, Alkohol 11,0. 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September: Prämiierung in der Geflügel-, Ackerbau- und Obstausstellung. Samstag den 24 September: Eröffnung der Ausstellung, Prämiierung in der Tierzuchtabteilung und MaschinenauSstellung, Festessen, Vorführung der prämiierten Tiere und Berichterstattung; Konzert. Sonntag den 25. September: Oeffnung sämtlicher Ausstellungsabteilungen, Festzug mit Wagengruppen, Vorführung des prämiierten Viehes, geselliges Zusammensein und Tanzbelustigung. Montag den 26. September: Auszahlung der zu- erkannten Preise, geselliges Zusammensein. Landwirte und Freunde der Landwirtschaft werden hiermit freundlichst eingeladen. Bekanntmachung. Betr.: Die landwirtschaftliche Wnrterschule in Lich. Die landwirtschaftliche Winterschule in Lich, welche am Mon tag den 7. November d. I. ihren nächsten Winterkursus beging verfolgt das Ziel, jungen Landwirten diejenigen Kenntnisse z vermitteln, welche heute zur Bewirtschaftung bäuerlicher Güte notwendig sind. Ausgenommen werden junge Leute im Alter von 14 bis A Jahren, welche das Unterrichtsziel der Volksschule erreicht fyaber Aeltere Landwirte können als .Hospitanten aufgenommv werden. Seit der Eröffnung der Bahn Lich—Grünberg können h? Schüler aus fast allen Orten des Kreises an demselben Taq nach Lich fahren, die Schule besuchen und zurückreisen. Außer dem können die Schüler in Lich Wohnungen in bürgerlichen Fo mitten mit Heizung und Licht nebst voller Verköstigung zuo Preise von 1,30 Mark täglich, Schüler, welche nicht übernachten Mittagstisch zu 60 Pfg. erhalten. Das Schulgeld beträgt für das Winterhalbjahr 20 Marl Unbemittelten Schülern kann das Schulgeld ganz oder tellweis erlassen werden. Anmeldungen sind an den Schulvorsteher Großh. Oekonvmiero Weitzel in Lich zu richten. Gießen, den 10. September 1910. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Merck. Obst der Gemeinde Watzenborn-Steinberg und der Feld Gemarkung Ober-Steinberg, bestehend aus Aepfeln, Birne. und Zwetschen, versteigert werden. Zusammenkunft vormittag Uhr am Trieb (beim Hochbehälter). [508: Watzenborn-Steinberg, den 16. September 191C Obstversteigerung. Dienstag den 20. ds. Mts. wird das Gemeinde y das moderne Waschmittel wäscht in halber Zeit • Billigst im Gebrauch. Unschädlichkeit garantiert Henkel L Co., Düsseldorf, k auch der weltbekannten Ä Obstversteigerung. Mittwoch den 21. l. Mts., von vormittags 10 Uhr ar oll das dec Gemeinde Grüningen gehörige Obst, bestehen in vielen Zwetschen, Aepfeln und Glockenbirnen, versteiger werden. Die Zusammenkunft ist im Ort. 3—5 Mark täglicher ständiger Verdienst! fiipiitrflf intnrf allen Orten arbeitssame Per- fUfUvl fOnen zur Uebernahme einer Trikotagen- und Strumpfstrickerei, auf unserer neufomtruierten Strickmaschine. Vorkenntnisse nickt erforderlich. Anlernung leicht und kostenlos. Arbelts- lieserung nach allen Orten Deutschlands franko. Prospekte kottenftei. Trikotagen- u. Strumpffabrik Neber & Fohlen, Saarbrücken Nr. 67. d3/9 statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Gerätschaften, Fahrrädern, Nähmaschinen, Haushaltungs- und Gebrauchs-Gegenständen. Der Generalvertrieb der Lose, ä 1 Mk., ist dem Herrn Richard Buchacker, Gieße» übertragen. Die städtische Pferdemartt-Kommisfion. Birnenverkauf. Nächsten Montag den 19. ds. Mts., von vom 8 Uhr ab kommen im Kreisamtskeller ca. 20 Zentner Birne (Einmachbirnen) zum Preise von 10 Pfennig für das Pfun zum Verkaufe. pjn Gießen, am 16. September 1910. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. I. V.: Knüll. 5^*?, W-Plentairtl zu Uno. Am Mittwoch den 28. September 1910, vormittags, findet auf den ftädtischen Marktanlagen an der Rodheimer Straße Pferdewarkt statt. Stallungen sind in der Nähe des Marktes ausreichend vorhanden; nähere Auskunft erteilt Herr Hoflobu- kutscher Hub», Gießen. Für die Prämiierung des besten Pferdematerials stehen über 9000 Mk. zur Verfügung, darunter 250 Mk. aus Mitteln des Hessischen Landesvferdezuchtvereius. Der Prämiierungsvlan ift von Herrn Weinbändlcr August Schwan zu Gießen erhältlich Die Preisverteilung erfolgt nach Beendigung der Prämiierung. Bon 10 Uhr ab = Konzert und Restauration :-- aus dem Marktplatz. Am 29. September, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadt-Knabenschule eine Die feinsten Lorten Koch- und Tafeläpfel empfiehlt Friede. Lyncker, Schiffenberg. Proben können auch bei Herrn Kaufmann Wilb. Haas, Bleich- strane 18, angesehen werden. [4922 Daselbst werden auch Bestellungen in Empfang genommen. Mädchen - Verein. Bon Oktober an Sonntags von 4 bis 7 Uhr Kirchstrahe 9 Bekanntmachung. In das Handelsregtster Abt. A. wurde bezüglich de Firma Alfred Tövelmann zu Gießen eingetragen: Deo Buchhändler Wilhelm Zander, Gießen ist Prokura erteilt. Gießen, den 14. September 1910. jn Großherzogliches Amtsgericht. Vergebung. Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von: 400 Zentner ausgelesener Speisekartoffeln 10 „ Tafeläpfel auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werbet Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentaget nachmittags 3—5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote unter Anschluß von Proben sind verschlösse und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnung; termin Die noch vorhandenen Restbestände in Herren-, Knaben- u. Kinder-Konfektion verkaufe ich zu sehr billigen Preisen aus verlangen, denn Sie sind mit allerbestem Fleischextrakt hergestellt, und enthalten bereits feinste Gemüseauszüge sowie das nötige Kochsalz und Gewürz. c17/9 Herren- und Damen-Schneiderei .’. Telephon 269 4572 Meine Wohnung und Geschäftslokalitäten befinden sich von jetzt ab Bahnhofstrasse 60 parterre Markus Bauer Nur echt mit dem Namen MAG6I und d-er Schutzmarke Kreuzstern. 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