Ntie ligatienen. v. Fraaksutt he Lose. U 871 bbr. Üire45j Sire 10 rie-Aktien. ittliiti Nti ■ 3" I . II -1 r. 105 1II r. 102 U5 650 lÄi .61 5< 1.10 ,y 30 i 60 1.4« ).- 7.50 1" )2 . r. 103 39.1 568.- 46i6' . 89.' . 94.' ., 94. 100.90 101.10 93.10 W.N 101JO 93.10 !H.- 95.- j 95.50 * Ä So-hmn»« ;10;; «*Ä E S. 1 u.'o' ' • ' 5 <5.1909 ' § unk. b. I9n 17'< b. 1913 '• b tüiibb. 1905 ■■ 4füiibb. 1906 öllunbb. 1906 :i- ett 52 Üal'zarant. Tn. 12-13 . 11.14-15 Ob(. 6. 5-6 u. 7-8 ' r In. II unk. 1909 ^•G-H.K.ü.L. 1L N. P. Ifl. Hilf. . . 4." 1." 1.90 6.40 . Xk. 100 . r.si.M — , Bx. iw'l . Ar. 100! . Ar. 50^ . li.fl.10U. 105.61 . 21t. IW 137.5 , , Tir. 50 . Fr. 80 . §r.l(H) 78- , . Tlr.lOO M> . r. fl. 5001174.70 , . Ar. 40: 99.n0 99.6, 99.^ 99 7u 100.^ 91— 91- 91- 92.40 97.60 90.25 99_ 94.- 99.30 99.30 Wj 99.70 ' 99.90 94- 1 94... : 91- 91.30 99.90 99.90 3160 91,60 91.70 9940 99.60 9960 99.75 91.60 91.60 100.75 i 92.80 ■ lIln*lA .ü.rtw. W- SdS -s !Ä*'i Ja^U5. bl Qb 1905. . '^nbb.Qb IM ! “ [. ÜB. ■unf- b. 1919 ;unt' b. i9i4 , Nnk. b, igu' ""k. b. 19p' JUnl-b. 1014' u.C. 18. ' ,.UnL b. 1910 ’ 7?b. ab 1902 Iunbb. cb 19Q7 iV ' ' • • sG ab 1905 ' ' “b 1907 ' ' , elf. S. Rbl 100 . alt.K.M 100, mu . - U im LZch.. M.15» w eine . . . • IM 3b.* [gliche Lose. ' ' ' zÄ 213.8 ' ' ' 21t. 10, ;; . .Fr.i5 -- Pi« 15u1 — ir • ' 0. st. 100 ' ' ' b.fl.100 ' . J.M ' ' . b.st.io ' ' . Fr. 400 iimo- • • Am ' ' ' Lire 30 . I 99.- ; ioi.- . 1102.90 .102.- ,100.- .1101.® .f 162.3 . i 985. . ' 100.- . 99.6: Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten. Entfernung voneinander an. ... , Daraus folgt -- aus die mathcrnatnchc Begründung Mfur kann icl) hier nicht eingehen —, daß die Bewegungen der Hirnmels- körper nur in fturven erfolgen tonnen, die man negetfcpmtte nennt. Denken wir uns die Mantelfläche eines geometrischen Kreis- kegels von einem beliebigen Punkt aus parallel der Grundfläche durchschnitten, so erhalten wir eine KretS- Itnic. Ter Kreis ist also ein Kegelschnitt. Denken wir uns von demselben Punkt aus einen Schnitt schräg nach unten gelegt |o erhalten wir eine langgcftrcdtc geschlossene Knrve, die bekannte E 1 - lipfe, die also ebenfalls ein Kegelschnitt i|L Es ist lercht etn;u,ehen, daß durch den einen Punkt viele solcher schräg nach unten gerichteter Schnitte gelegt werden können unb deshalb viele Ellipsen möglich sind. Je schräger der Schnitt geführt wird, um io langgestreckter werden die Ellipscit. Geht man bannt immer weiter, so kommt man enblich zu einem Schnitt, bet parallel zu der dem Punkt gegenüberliegenden.Seitenlinie verläuft Dadurch । u. a. die Minister Sydow, Dr.Beseler, v. Arnim.v H^rmgen und v Breitenbach, die etaatdirfrctarc Delbrück und ^rnvurg, außerdem Graf Zepvelin unb eine Aniabl von Mitgliedern des Reichstags unb des Abgeordnetenhauses teilnahmcn Der Reichskanzler erwiderte nachmittags in der ameritannchen, Botschaft den Besuch Roosevelts. Theodore Roosevelt begab sich heute vormittag in Begleitung des Oberbürgermeisters Kirschner nach Buch, wo, er die U ad- tischen Los vitaler, die siechenhauser und die 3 r r c n a n ft a 11 besichtigte. Vie Kometen unb ihre Erforschung. Bon F. Markert. I. _ . Die Wiederkehr des Hallcyschen Kometen unb das überraschende Erscheinen eines neuen großen Kometen Ende ^anuar, meie^ Jahres haben das große Interesse, bas man d'eftn merkwürdigen Himmesskörpern von jeher entgegengebracht hat, mächtig seitetgert. 55 erscheint darum wohl angebracht, an dm er «teile einmal, eine Zusammenstellung dessen zu geben, was wir z. Z. von der ^orm and der Natur der Kometen wissen, unb bie Hilfsmittel zu besprechen, bic der modernen Astronomie zu ihrer Erforschung zur Verfügung stehen. Ich batte mich dabei im wesentlichen an meinen am 11 Mai d. I. in der Oberhesnfchen Gesellschaft für Natur- und Heilkunde gehaltenen Vortrag, nur muß ich hier.leider auf die dort gebotene Attfck>auung durch Lichtbilder und Vorführung einiger einfacher Apparate verzichten. Td) aebc bei meinen Betrachtungen von der Erscheinung des Januarkömeten, des sog. Kometen 1910a, aus, weil ich annehme, daß alle, oder doch die meisten, die sich dafür mtere)fierten, ihn gesehen unb beobachtet haben. Die erste Frage, bie sich und bei feinem plötzlichen Erscheinen aufbrängte, war wohl bic : Wie kommt es, daß man bie,en Kometen nicht ebenso voraussagen konnte wie ben Dalleyschen, beffen erscheinen schon vor vielen Jahrzehnten für ben Anfang des wahres 1910 angetünbigt worden war? . „ Durch das Gravitationsgefetz, das Newton im Jahre 1681 veröffentlichte, «wissen wir, daß alle Bewegungen der Himmelskörper durch ihre gegenseitige Massenanziehung bestimmt und geregelt werden. Die Körper ziehen sich gegenseitig im Verhältnis ihrer Massen unb im umgekehrten Verhältnis zum Quadrat ihrer Roosevelt und kein Ende. Der.Dekan der philosophischen Fakultät in Berlin hat . sich bei der Roosevelt-Feier die humoristische Feststellung nicht entgehen lassen, daß der frühere Präsident ein ,^L.emo- trat vom reinsten Master" sei und dennoch dem sreund- schastlichen Veriehr mit einem Monarchen zuneige. In der Tat, der amerilanische Demokrat hat sich auf feiner Reise als ein Hofgänger großen Stiles gezeigt In seinem von uns ausführlich mitgeteitten Vortrag hat er nach den Berichten in der Berliner Presse auch gejagt, baß es Tags zuvor bei der Truppenbetfchtigung unter freiem Himmel dem „eminentesten aller Pro- THforen" gehört und über das Tun unb Dassen seines kaiserlichen Freundes fast wöchentlich Berichte ent- aegengenommen habe. Diese plumpen Schmeicheleien sollen nach denselben Berichten mit Heiterkeit hingenommen worden fein. Ter Kaiser hat dem Amerikaner allerdings die sichtbarsten Zeichen seiner Freundschaft erteilt: er hat ihn „mein Freund Roosevelt" genannt und ihm nach der Vorlesung 4 Bilder des Geschichtsmalers Knötel geschenkt. Roosevelt hat, wie der Ansprache des Berliner Rektors zu entnehmen war, eine be,andere Vorliebe für bie Ge- schichte. Man höre, wie er als Ehrendoktor gefeiert wird. In dem Diplom heißt es im wesentlichen: Theodore Roosevelt, der, von Ahnen abstammend, die an der Mündung des Rheines saßen, auf amerikanisch.m unb beutschen Schulen vorgebilbet, ein ausgezeichneter schiller bcr Harvard Universität wurde, dec, nicht nur ein Jäger, sondern auch em Naturforscher, die Landschaft und die Fauna ferner Heimat wifsen- schaftlich genau unb künstlerisch schön schilberte, der als patr^ otischer Bürger und unbescochmer Richter die Einrichtungen, Litten und Helden'seiner Nation mit geschichtlichem öinn und praktischem Blick erfaßte und vortrefflich darstellte, dem „rauhen Retter , der tapfer gegen die äußeren Feinde, tapferer gegen die inneren Ausbeuter zu Felde zog, dem unparteiischen, unbeugfan^n, wahr- heits- unb barum wissenschaftsliebenben Manne, dem Besorberer des Gelehrtenaustaufches, bem innerhalb und außerhalb feines Vaterlandes höchstgeschätzten ehemaligen Prafidenten der Vereinigten Staaten verleiht die philosophische Fakultät der Universität Berlin die Doktorwürde h. c." Inzwischen sind bic F c st es f en fortgesetzt worben, tote folgende halbamtliche Meldungen besagen: Heute mittag fand bei dem amerikanischen Botschafter zu Ehren Roosevelts ein Frühstück ftatt, an dem Sternwarten. . Leider lassen aber die iFernrohre ben Astronomen bei ber Kometenforschung wegen ber im allgemeinen geringen Lichtstärke ber Kometen meist im Stich. Es ist Ihnen ja bekannt: yc stärker bie Vergrößerung bei einem optischen Instrument, sei es Felbstechcr, Mikroskop ober Fernrohr, befto geringer ist bic Lichtstärke. Aus biesem Grunbe finb bei ben sehr großen und hellen Kometen starke Vergrößerungen anfvenbbar, aber bei ben kleineren nicht. Man verwendet hierzu deshalb ganz besondere Fernrohre, die man Kometenfucher Sie haben bei mäßiger Vergrößerung eine möglichst große Lichtstärke, und aus ber daburch bebingten Art ihres Baues, große, Linsen unb kurze Brennweiten, erklärt fick ihre kurze unb bicke Form, bie sie sofort von ben gewöhnlichen Fernrohren unter-, scheibet. Viel wichtiger ist das Fernrohr bei ber Kometenforschung in Verbinbung mit ber Photographie, unb bic großen Erfolge der letzten Zeit find in erster Linie biefer Verbinbung zu uerbantea., Die Vorteile ber photographischen Platte bestehen darin, daß sie vor allem viel lichtempfindlicher ist, als das menschliche Auge und z. B. gewisse Lichtstrahlen zu erkennen vermag, die das Auge überhaupt nicht wahrnimmt. Weiter hat die Photographie den großen Vorzug, daß sie; die einmal gemachten Beobachtungen im Bilde festhält unb so noch nach Jahren gestattet, sie nachzuprüfen unb mit anderen, zu vergleichen. Tie Lanbhabung ist ziemlich einfach. Es wird an dem vor-, deren Ende, dem Okularende, eines lichtstarken Fernrohres, eine Pfingsten. Gtetzen, 14. Mat. Das Pfingfterlebnis ber Apostel ist int Laufe ber kirch lidfen Geschichte mit vielerlei Auslegungen bekleidet toor den, unb es würde kein Schaben sein, wenn bas über wuchernbe Geäste toicber beseitigt würbe. Die reine Lehre der christlichen Tat steht uns höher als abstrakte Untersuchungen über bie göttliche „Dreieinigkeit". Mit ber Gedächtnisfeier ber Ausgießung bes heiligen Geistes feiern wir auch bas alte heibnische Frühlingssest, unb bie gütige Natur, bie uns mit Pfingstwunbcm umgibt, erneuert auch die guten Triebe im Menschen selbst. Es brängt uns nicht danach, bic wissenschaftlichen Grundlagen ber Apostelgeschichte eifervoll zu roenben unb zu betasten, wir lassen eS uns genügen, baß bic christliche Gemeinschaft burch bie Jahrhunbcrte siegreich geblieben ist unb baß die Hoffnung auf ihre innerliche Läuterung heute sich freudiger erheben darf als je. Daß heute religiöse Fragen im Volke mit großem Ernste, ohne die Leidenschaftlichkeit bes zerstörenden Unglaubens, allenthalben erörtert werben, ist kein schlechtes Zeichen der Zeit. Es war nicht der unbedeutendste Gedanke in bcr Berliner Rede Roosevelts, daß er mit einem Achselzucken über „unfruchtbare, intell.ktuellc Verflachung" theologischer Systeme der Vergangenheit meinte, nie hätten mir ein höheres unb feineres religiöses Bedürfnis gehabt, als in ber Gegenwart. Wenn wir heute burch bic neu erwachten Frühlingögesildc gehen, verkündet sich uns her lyciligc Geift nicht mehr mit feuriger Zunge, weit eher ist cs ein stilles Bekenntnis, das uns wieder zu neuem Glauben e rmuntert. Die Vielseitigkeit unserer Weltkultur, bie Roosevelt lobte, bcr beständige Ausgleich durch bie geistigen unb materiellen Verkehrsmittel, hat in bie düsteren Mauern kirchlicher Gewaltpolitik Breschen gelegt: wir sind alle, ob wir' gewollt ober nicht, in kirchlicher Hinsicht etwas toleranter geworben. Daß eine gewisse wissenschaftliche Orthodoxie dagegen weite Felder besetzt hat, ist freilich eine weniger erfreuliche Gegenseite. Auck) wir glauben es, mit Roosevelt, nicht, daß unsere •Qnltur untergehen wird, aber wir hoffen auf ihre Fort- bilbung, die weniger in der Richtung mechanischer Hilfs- mittel, als in der Abkehr von versteinerten Theorien liegen muß. ' Wir können mit unserem menschlichen Geiste die Dinge nur in Beziehungen zueinander setzen, den Urgrund jefttft werden wir nie aufrollen und uns aneignen können. -Rephiftos Wort muß uns zur Besinnung bringen: „Ich lag’ es dir, ein Kerl, ber spekuliert, ist wie ein Tier, auf dürrer Heide von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt, unb rings umher liegt schöne grüne Weide." Nie werden mr dieser Wahrheit uns. inniger bewußt werden, als gerade ■u Pfingsten. Unmittelbar aus unserer Sinne Wahmeh- ntungen und aus Regungen des Gemütes haben wir Wahrheit unb Erkenntnisse zu "schöpfen, bic wertvoller für unsere Kultur finb als bürre Abstraktionen. Wie könnten wir je burch einen logischen Schluß bie Meisterkraft ermessen, bie in wenigen Tagen aus des Winters Armen all die Wunderpracht des Frühlings weckt? Was können des menschlichen Verstanbes kleine Schritte gegen bas Gefühl bcr Ehrfurcht, bas sich in uns regen muß, bei bem Gedanken, wie wenig wir doch in diese Schöpferwerkstatt hineinblicken können? Doch ist diese Welt der Blüten unb Düfte, des Grünens und Jubilierens nicht danach geschaffen, uns verzagen zu lassen. Mit dem frommen Schauder vor höherem Wa.ten empfangen wir auch die Verheißung neuer Freuden, neuen Glückes! Der Pfingst- geist im Maien redet in lieblicher Sprache, er ist ein Sieger über alle Schatten der Vergangenheit unb erfüllt mit neuem Vertrauen für bic Zukunft. Die Preiserhöhung für Tabak in Frankreich. O Paris, 13. Mai. Der Preisaufschlag aus Tabak und Big ar- ren der vom Samstag an zur Herstellung des Gleichgewichts im Budget nach-den vom Parlamente genehmigten Vorschlägen des Finanzministers Coch er v in Kraft tritt, hat eine "kleine Revolution hervorgerufen, da dadurch wieder tief eingerissene Gewohnheiten in unangenehmer Weise gestört und die kleinen Ausgabe-Budgets der Einzelnen sehr stark erhöht werden. Alle T a b a k s - F a b r i k e n w erden feit Tagen geradezu geplündert da sich jeder vor der Preiserhöhung noch nut möglichst großen Vorräten versehen will. Die Tabak Manufakturen liefern aber, entweder, weil sic es nicht können, oder vielleicht auch aus Berechnung, weitaus nicht hinreichend für den plötzlich gesteigerten Bedarf, so daß in den ^aval- unt Zigarren-Sorten, die von der Erhöhung besonders betrof en werden, wirklicher Mangel herrscht. Die allerbilligsten Arten für den ganz kleinen Mmm werden allerdings unberührt gelassen; aber schon die Tabake und Zigarren, die für den bescheidensten Mittelstand zum Verkaufe gestellt werden, müssen sich Erhöhungen von L> bis 25 Proz. gefallen lassen. Das will etwas heißen bei dem so wie so schon hohen Preisstanbe der Rauchprodukte des Monopols. Der Fiskus wirb allerdings die ersten zwei Monate nicht nur keine Einnahmen-Erhöhuna, sondern sogar eine Verminderung zu verzeichnen haben, da, tote bemerkt, das Anlegen von Vorräten seitens der Raucher in groBtem Maßstäbe erfolgte. Und ob später die erwarteten tfnschnssc zur Deckung des Fehlbetrages im Budget sich ergeben wer den, bleibt auch noch recht zweifelhaft, da höchst wahrscheinlich viele Personen, die bisher bessere horten rauchten, zu denen von der neuen Preiserhöhung nicht betroffenen Arten greifen werden. Inzwischen suchen aber alle hohen Beamten der Tabaks monopol-Vcrwaltung dem Rancherpubülum durch gefällige Interviewers den neuen Stand der Tinge mundgerecht zu machen. Man erfährt da manches Interessante. So u. a., daß die Regie ungefähr fünfzehn Sorten französischer Zigarren, dagegen zweihundert Typen fremder Zigarren verschleißt. Diese letzteren führen oft bic außergewöhn- lichsten Namen, deren sich der Volkswitz bemächtigt hat, der das hochtönende Spanisch oft sehr treffend verspottet Dia teuerste Sorte, die in Frankreich von Havana Zigarren auf ben Markt komml, ist die „Princc de Monaco" betitelte, von ber das Stück sechs Francs tostet. Im vorigen Jahre ■ sind davon sechstausend verkauft worden. Von den Typen 1 in Preislagen von zwei vis fünf Francs gibt es ein gutes Dutzend. Die Monopol-Verwaltung läßt lockend vertunden, ; daß sie auch Neuerungen bei dieser Gelegenheit eiiiführt, . so eine in Frankreich hergcstellte Zigarre aus reinem Havanatabak, die 40 Centimes kosten soll, daß sie ferner . für eine trotz ihrer Güte vernachlässigte kleine Zigarre L „Reinita" den Preis statt zu erhöhen, sogar um » Sen« Kennt man die Länge ihrer elliptischen Bahn unb bie Geschwindigkeit des Kometen, so kann man den Zeitpunkt ihres Wiedererscheinens Voraussagen. Bei Parabclbahn ist das natürlich ausgeschlossen. In der Fläche, bie eine Ellipse umschließt, gibt es zwei be- sonbere Punkte, bie man Brennpunkte nennt: eme Bezeichnung, bic aus der Optik stammt. All- Punkte einer Ellipie haben die Eigenschaft, baß ihre Entfernu. gen von ben beiden Brennpunkten zufammengenommen, tzets bicielbe Grötzc haben. Die elliptische Bahn eines Himmelskörpers, z. B. eines periodischen Kometen liegt nun stets so, daß bie -sonne ben einen ihrer Brennpunkte bildet. Dabei ist leicht einzu,ehen, batz das Gestirn einmal der Sonne ganz nahe kommt, in allen übrigen Punkten aber Wetter von ber Sonne entfernt ist. Auch bie Parabel hol einen Brennpunkt, in dem die Sonne Der Punkt der größten Sonnennähe heißt P c r i h e l s. Seine Bestimmung ist für die Berechnung der Kometenbahnen von besonderer Wichtigkeit. . , ,, , Am Januarkomet 1910a fiel zunächst der lange, ichmale und nicht sehr Helle Lichtstreif, der Kometenschweif auf, bcr, von einem Hellen Lichtpunkt ausgehend, lieft nach oben er- streckte und zuletzt allmählich am Nachthimmel vnlor. Ter Helle Lichtpunkt, der ioaenanntc Kometenstern, mar nicht scharf begrenzt, sondern verschwommen und außerdem noch von einer nebdigen Hülle umgeben. Ein Vergleich mit der nahe dabei stehenden Venus, dem Abendstern, lieh deutlich den Unterschied zwischen dem Nebelkern und einem Stern erfnmen. I Die meisten haben denn iwohl auch wahrgenommen, daß der Komet kann nun keine geschlossene —. , • - bie beiden Schnittlinien auf dem Kegelmantel zuletzt mit der erwähnten Seitenlinie unb daher unter sich parallel verlaufen. Dieser eigenartige Kegelschnitt heißt Parabel und ist dem Kreis und der Ellipse gegenüber, wie schon erwähnt, dadurch ausgezeichnet, daß er nicht geschlossen ist, sondern mit zwei parallelen log. Schenkeln in die Unendlichkeit verläuft. Dreht man die Schnitt- ebene durch den oben erwähnten Punkt noch weiter, so erhalt man eine offene Kurve, deren Schenkel sogar audeinanberlaufcn; diesen Kegelschnitt nennt man Hyperbel. Von diesen Kegelschnitten kommen für bie Himmelskörper im wesentlichen nur bie Ellipien und Parabeln in Betracht, Hyperbeln finb nur äußerst selten, Kreise gar nicht beobachtet worben. Tic meisten Kometen, wie z. B. ber Januarkomet 1910 a, laufen in Parabeln, b. h. sie kommen aus bem fernen Weltenraum, umkreisen bic Sonne und verschwinden auf ber anderen -seite wieder auf Nimmerwiedersehen im Weltenraum. Nur wenige, von den 500 bekannten Kometen etwa 20, sind mit Sicherheit als solche mit elliptischen Bahnen bekannt. Man nennt sie periobnto- Kurve mehr entstehen, well ja I sehr erhebliche Veränberungen in seiner Helligkeit zeigte. Wer bas Glück hatte, ihn schon am Samstag, dem 22. Januar, zU ehen, wird sich der ziemlich bedeutenden Helligkeit des Kometen erinnern. Er stand da näher am Horizont und war bcr Venus an Glanz viel ähnlicher als später. Am Montag hatte er schon ehr viel von seiner Helligkeit eingebüßt unb später nahm er barin sehr rasch ab, um schon Ende ber Woche dem Auge ganz zu entschwinden. . . _ . _ Seine Ortsveränberung war lehr auffällig, da ia die daneben, stehende Venus einen geeigneten Vergleichspunkt dafür bot. Er stand an jedem folgenden Abend wesentlich höher und roetter, links als am vorhergehenden. Scharfe Beobachter haben wohl auch herausgefunden, daß der Schweif des Kometen von ber Sonne abgeroenbet war. Die Sonne war im Westen rechts unter« gegangen, der Schweif war nach links oben gerichtet. Ehe ich auf bie Beschaffenheit der Kometen näher eingehe> möchte ich kurz die Hllfsmittel besprechen, bic ber modernen Astronomie zur Verfügung stehen. . Wenn man von Hilfsmitteln bcr Astronomie hort, so benlt man zunächst an bie Fernrohre, insbesonbere die modernen Riesen« inftrumente der mit reichen Mitteln ausgestattcten amerikanischen Nr 111 Erstes Blatt 160. Jahrgang Samstag 1^. Mai 1810 1 1 _ Bezugspreis-. Ter Oteyener Mnjttgtt ä Yf W monatlich75Pfviertel- ‘ssfiImgylxi>gii>T >8 blatt für bcnMreU fielen Ä ■ M ■ öf MM U H X. Lj N K p W gl ■ ZeilenpreiS: lokal IbPi., S22Xz IVI1VIIVI V>IHVIUtw sä» wirtschaftlich« Semragen ^1^ F 'W 'W WB Verantwortlich für den Feriisprech-Anschlüsse: II # —polittschen Teil: August WMk General-Anzeiger für Gberhesten WW notattoits6ni800 Mk.), Wenings 62,449 Proz. (850 Mk.), Lind- beim 58,02 Proz. (450 Mk.., Altenstadt 48,825 Proz. (700 Mk.), Büdingen mit Lorbach 45,848 Proz. (2130 Mk ), Altwintermus 42,102 Proz. (250 Mk.), Düdelsheim 41,055 Proz. (250 MkJ Rohrbach 38,77 Proz. (300 Mk.), Höchst a. d. N. 35,928 Proz. (120 Mk.), Glauberg mit Stockheim 32,078 Proz. (213 Mk.), Nieder-Mockstadt 25,25 Proz. (184 Mk.), Himbach mit Hainchen 24,949 Proz. (160 Mk.), Bindsachfcn 2,601 Proz. (10 Mk.). Gar keine Umlagen erhebt die Gemeinde Eckartshaufen mit Calbacy. — Bad - Nauheim, 13. Mai. Bis zum 12. Mai sind 43 6 2 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 2973 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 12. Mai 36 616 abgegeben. X Bad-Nauheim, 14. Mai. Eine neue Zierde unseres Badeortes sind die K o l o n n a d e n - N e u b a u t e n geworden. Am Rante tes großen Parkes, unter dem mächtigen grünen Blätterdach der Parkallce gelegen und im Stil der landschaftlichen Umgebung und den nate« übrigen Neubauten angepaßt, machen sie gerate jetzt einen überaus freundlichen und einladenden Eindruck und haben so die Einwände zahlreicher Krittler, die eS vor der Vollendung an kritischen Aeußerungen nicht fehlen ließen, vollkommen widerlegt. Das wird von vielen jetzt selbst zugegeben. Seit dieser Woche sind die reichhaltig ausgestatteten Verkaufsläden sävitlich geöffnet. Besonders ein Salon, dessen künstlerische Ausstellung japanischer Schmucksachen und Industrie-Erzeugnisse mit den größten derartigen Unternehmungen in Wettbewerb treten tarnt, findet viel Beachtung. Nachdem seit einigen Tagen auch das neue (Safe durch den Pächter tes Kurhauses, .Hoflieferant Ferd. Moder, eröffnet worden ist, spielt sich cm guter Teil des Bote- lebens an den neuen Kolonnaden ab, besonders in beit Nachmittagsstunden. R. B. Darmstadt, 13. Mai. Der Plan der Erbauung einer großen K' o n z e r t h a 1 t e oder eines F e st h a u s e s in Darmstadt ist nunmehr seiner Verwirklichung näher gerückt. In einer von Interessenten aus allen Kreisen, namentlich den Vorständen der größeren Musikvereine, besuchten Versammlung legte Pros. Pützer einen Plan ^ur Errichtung eines solchen Baues auf dem frei werdenden Grundstück des alten Bahnhofsgebäudes vor, während RegierungSrat Bastian von der Landeshypo- thckenbank die ftnanziellc Seite der Sache näher erörterte. Tarnach nahm die Versammlung einstimmig eine Entschließung an, worin das Projekt mit großer Sympathie begrüßt und beschlossen wurde, in einer neuen ^rfantni- hing die Gründung eines rechtsfähigen F e ftha u s-Bau« vereint in die Wege zu leiten. = Gleiberg, 13. Mai. Tiefer Tage fand im festlich geschmückten Rittersaale inib in den angrenzenden Nebcnsälcn der Burg eine große Feier statt, an welcher sich, ohne Ausnahme, das ganze Dorf beteiligte. Sie galt unserem allvcrehrtcn Lehrer W. Loch an, ter in diesen Tagen auf eine 25 jährige Tätigkeit als Lehrer unserer einklassigen Schule zurückblicken konnte. Um 9 Uhr abends füllten sich die Säle mit festlich geschmückten Gästen bis auf den letzten Platz. Tie Feier begann mit einem Konzertstück ter Krofdorser Kapelle. Hierauf hielt Kreisschnlinspcktor Geibel aus Dutenhofen, welchen Vorsteher Valentin zu ter Feier eingeladcn hatte, die Festrede, die sehr zu Herzen, ging und sich in sehr ehrender Weise um ten Jubilar drcbtc. Krcisbürger- meifter Braun von Krofdorf überreichte unter launigen Wotten namens ter Gemeindevertretung von Krofdorf-Gleiberg, die vollzählig vertreten war, einen Rnhesessel und eine Pfeife. Pfarrer Knieper von Krofdorf gedachte des Wirkens deS Jubilars als Organist, Kantor und Kirchenvorftondsmitglied. Hauttlehrcr Hoffmann von Krofdorf rühmte die Kollegialität feines Nachbarkollegen. Fräulcüi Frieda N i e b c r g a 11 sprach einen schönen Prolog. Für alle diese Ehrungen dankte Herr Lockau recht herzlich. Nun ^wechselten gemischte Chöre, Männergesang, gemeinsame Lieder, Konzettstücke mit einander ab und 16 jungen Mädchen führten einen schneidigen Reigen auf. Die Feier gestaltete sich so immer- mehr auch zu einem Volksunterhaltungsabendc. Schließlich folgte ein flotter Ball, an dem sich alt und jung sehr rege beteiligte, Dabei ging alles in schönster Ordnung her, kein Mißwn wurde laut. = Wetzlar, 13. Mai. Die Erweiterung deS Bahnhofes wird in der Weife betrieben, daß auf dem linken Lahnufer nach Gießen zu ein besonderer Rangier- bahnhof angelegt und das jetzige BahnhosSgelände südlich vom Empfangsgebäude ausschließlich für die Einrichtung deS OrtS-GüterbahnhofS in Anspruch genommen werden soll. Dies führt dazu, die gesamten Bahnsteiganlagen auf der Nordfeite des Empfangsgebäudes anzuordnen, wodurch für die Reisenden von der Stadt her ein schienenfreier Zugang zum Empfangs- gebäude geschaffen wird. w. Frankfurt, 13. Mai. Heute abend gegen 6 Uhr wurde die dreijährige Elise Weber beim Ueberschreiten des Fahrdammes in der Frankenallee überfahren und sofort getötet. Veemischte». * Gewitter st ürme haben vielfach großen Schaden angerüchtet. In Siegen wurde bei dem schweren Wetter, das im ganzen Siegerlande großen Schaden an» richtete, die sechs Kilometer lange Seilbahn von Brett- scheid nach Nicder-Dressclndors zerstört. — Ungewöhnlich schwere Gewitter richteten an 'der Unteretbe großen Schaden cm. Im Kehdingcr Bruch ist der'große Roennsche Hof nicdergebrannt. — In Prag ging ein schweres Gewitter nieder. Mehrere Straßen sind überschwemmt. An manchen Stellen wurde das Straßenpflaster durch die Wassermasscn herausgewühlt. In der Heinrichstirchc drang das Wasser bis zum Hochallar vor. Der Bahnhof in Bubent s ch ist vollständig überschwemmt. — Von der französischen Küste, namentlich auS Lorient, Larochellc, Rochefort, lausen Meldungen von andauernden Stürmen ein, die schweren Schaden verursacht haben. Eine Anzahl Boote wurde au den Strand geworfen und zerbrochen. Mehrere Seeleute find ertrunken. — Infolge der anhaltenden Regengüsse ist die Seine in den letzten 24 Stunden um 52 Zentimeter gesttegen. nicht ah start, denn jonft verkehren sich die wohltätigen 9ufg (9. m. b. .H, Berlin 8. 42. (S8*/» 60 Pf. HausbflsiüsrahohBii Rabatt! und sichere beste Bedienung zu. 2760 Gesetzlich geschützte c“z 04067 Der Vorstand. v"/- Intemationales Rugby-Spiel. (Harlequins gegen Frankfurt.) Grosse Auswahl Solide Preise Decorlrte Lincrasta ä Ersatz-Linorusta . ä 65 , 20 „ TdibIdU ä Rolle von 10 Pfg. an [äp&lell Eleg.GoldtapeteäRolle v.20Pfg.an Echte Lincrusta . ä Mir. v. 35 Pfg. an JC. -N SARG Berlin,M2 Ritterstr. 11 Wien-Paris. BESTE zahn-CREME Der Kern zu Gesundheit und Kratt muh schon im zartesten KindeSaltcr im Menschen acvslanzt werden, deshalb verwende man bei unzureichender Muttcrbrust Restles Kindermehl, und der Erfolg wird lith in kürzester Zeit zeigen und von nachhaltigster Wirkung sein. 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Welteiaussichten in Hessen am Sonntag dem 15. Mai 1910: Meist heiter, trocken, warm. Auch Montag keine Aenderung. Hugo Strohbach Schanzenstrasse 1. [2397] vüchertisch. — Heft 3489 der „Illustrierten Zeitung" (Verlag von I. I. Weber, Leipzig enthält: Bildnisse des Königs Eduard Sommerfrische „Zur Iiiwigshirj am Waldeingang von Wieseck nach Aiten-Buseck Am Sonntag dem 15. Mai El* Öf f XXUXlg Am Dienstag dem 17. Hai Einweihungsfeier mit Konzert und Tanz Ich bitte um freundliche Unterstützung meines neuen Unternehmens Plan der Ei. crthalte oder ein/- "mehr seiner Lerm-. von Interessenten a; Alanden der größeir ng legte Prof. solchen Baues auf de Tchnhossgeboudes k von der Landes^ " Sache näher erörle? : einstimmig eine tz- mit großer Sympv einer neuen Ärsar en Einladung zmn Jahresfest des ev. Rettungshauses zu Arnsburg bei Lich am Pfingftdieustag, dem 17. Mai, nachmittags 2 Uhr. Festredner: Hofprediger Blau, Wernigerode Pfarrer Jul. Werner, Frankfurt a. M. Jedermann ist herzlich eingeladen. Unerreicht Bequem genannt ist die dem Fabrikanten Hranz Brfid unter r>. rr. G. m. Nr. 420685 vom Uaiserlichen Patentamt am 7. Mai 1910 Dr. Richter verreist bis zum 21. Mai einschliesslich. Vertreter die Herren: Dr. (9eher Dr. Mueller Dr. Lchlicvbake ___________Sanitätsrat Dr. Zimrer._______ Kräder, Kolor-Fataenge, Nähmascbinen beste deutsche Fabrikate Ersatz- und Zubehörteile Eigene Reparatnrwerkstätte :: W ernster Arbeit. Die FÄge ist, dast manche auswärtige Geschäfts^ Dcrbintnmg i'id) lockert und von neuem an geknüpft werden must. Im £n gibt es mehrere Schnitzschiulen, und es ist uuerci'knn, die Schn itz künstlet beider Arbeit zu brobaditen. Wäb rend der eine ans er item Bmimstomm mit iviubtigcn Hieben die Umrisse einer Madonna her anal) mit — die Vorzeichnung beschränkt sich mir ivenigc L'inten, sonst arbeitet der Künstler völlig frei —, bearbeitet der andre die Falten einer Heiligenstatue. (Kn dritter ist damit beidiäftigt, Leonardos „Abendmahl" tn hartes .Hol; zu schnitzen, eine Tätigtet, die mehrere Wochen in Ansprudi nimmt. Wieder einer poltert die soeben vollendete Christusstatue. 92iv mand arbeitet nach einem Movell, alles aus dem Kopf oder auf Wnmb einer winzigen Zeichnung, etwa einer Ansichtspostkarte. Sie schneiden nach, was man ihnen gibt Nur ein lebendes Modell zu treffen, soll ihnen nicht leickst gelingen. Tas mag daran liegen, dast aufecrordenUich selten Porträlausträgc erteilt werden. Und doch ist gar lein Grund einzusehen, weshalb eine in Holz geschnitzte Büste weniger schön oder künstlerisch fein sollte als eine in Marmot ausgehauene Unsere alten Meister haben wahre Wunderwerke auch in realistischen Bildnissen geliefert. ' Tas Heiraten im 9)1 n t. Der Mat, der dock) sonst der Wonnemonat genannt wird, gilt trotzdem (oder, ivic böse Junggesellenzungen sagen, „gerade beSivegen') int Volksglaube» vielfach für nugeeianet zum Heiraten. Tiefer Volksglaube geht auf einen uralten römischen Volksbranch zurück, rote Dr. Esser tit Malmedy nachgewielen hat An bestimmten Maitagen wurde um die Mttlernachtsslunde emc Feier zu Ehren der umhenrrenben Seelen von Verstorbenen, der lemures gehalten: sie sollten da- bnrd) bewogen werden, nicht im Hanse zu spuken. Heiraten wurden an diesem Tage nicht abgehalten, weil man sürchtete, die Lemuren würden der Ehe Unglück btingen. Später liefe man das Heiraten sogar im ganzen Mai sein. Ovid sagt znm Beispiel in den Fasten: .Nicht für der Witwe Hochzeitsiackeln, noch für die der Jungfrau ist diese Seit geschickt", und Porphynon erklärt in einem Horaz. Rommenlar: .Im Monat Mai zu heiraten, widersoricht frommer Scheu." In manchen Gegenden Deutschlands hat sich der Brauch umgekehrt, und gerade das Heiraten im Mai wird süc glückbringend gehalten. * Raffiniert. Strohwitwer (nachdem die Frau abgcreist ist): So! Jetzt den Ring abgezogen, den Rock etwas geflickt, die fehlenden Mnöpfc angcnäht, und dann sieht mir fein Mensch mehr an, das; ich verheirat bin! * Unter stameradeit. „Aeh, äh, was macht denn Fräulein Röschen, Ihre Braut?" — „Verduftet!" Kleine Taoeschronik In Berlin wurde der Rollschuhfabrikant Noetck von dem angestellten Schlosfcraescllen Müller in feiner Wohnung überfallen und durch fünf Messerstiche schwer verletzt. Müller wurde verhaftet. Es scheint sich um Lohnstreitiqkeiten zu handeln. Ter Verein Berliner Kaufleute und Industrieller wird vorn 22.—25. Mai die Meltaus st ellung in Brüssel besuchen und offiziell von der Stadt empfangen werden. ' Die Teilnehmer an der Uebungsfahrt der deutschen und österreichischen Freiwilligen Au t orn o b i l k o r PS trafen heute mittag in glatter Fahrt wohlbehalten in Wien ein Am Ziel wurden sic von den Erzherzogen Leopold Salvator, Franz Salvator und Karl Stephan, dem Herzog von Ratibor und anderen hervorragenden Persönlichkeiten begriffet. Tie Fahri ging von Dresden über .starlsbad, Eger, Bahreutl; und Linz nach Wien. In Starkenbcrch < Böhmen) warfen Ausständige eine Bombe in die Wohnung eines Arbeitswilligen. Sie explodierte an einem Fensterrahmen, so daß zum Glück leine Menschen verletzt wurden. Elf Streikende wurdeit verhaftet. Weitere Verhaftungen stehen bevor. nachm. 3‘.. Uhr Montag, 16. Mai nachm. 3‘A Uhr Dienstag, 17. Mai nachm. 4 Uhr v* efti*' uieiri v Folgen in schädliche. '.S o n b c n Herrgott sch nitze rn i n O b c r a m nt c r -- c au plaudert Mar Kemmerich in einem reich illustrierten Auf- intz des .suniheited von ,,Wcstcrmanns Monatsheften". Grade in diesem Jahr denkt man beim Hören des berühmten Ortsnamens st nm an die Passwnsi'pielc, ohne sich zu vergegenwärtigen, ?ast sie nur alle zehn Jahre stattiinden, und daß es deshalb für - neu Ort unmöglich ist, davon allein zu leben. 'Fällt doch auf Mi Durchschnittssdiaufpieler nur ein Betrag von etwa 450 Mk. iiir seine Leistungen im Sommer und die nötigen Vorstudien den r in-,en Winter hindurch. «Seit Jahrhunderten ist dos eigentliche Mcmrrhe1 her Oberammergauer die Holzschnitzerei, und mancher ; a I»i i d> den lende Dorfbewohner ibeklagt wohl die ganze Passions- ipiclercr. Mag lic auf einmal crflarflidK Summen abwerfen, rar allem her dnenbahn, den Unternehmern, dem Staat usw, lei Ort selbst mutz Jahre hindurch dafür büfecn. Im Passious- inhr ist es unmöglich, arvfeere Aufträge anzunehmen. Denn die Schnitzer müssen alle ihre Rollen studieren und kommen wenig Verwende fro. geg. fro. Karte 51 v.10-45 Pfg. Karte 52 T.48-160P£g. Ringfreie Taoetenlnaustrle l L. Kupsch, 51 ________________ss; Ville, W. Wereschtschagin, Georg Schöbel u. v. a. e Skl" yttaew** ’r 'Lag er. Mld > Mfen KG u i E «.Kot »19 UT' Samstag, 21. Mai Intemation. Fussball Wettspiel (Association) nachm 3», Uhr [Amateure Londons geg. Süddeutschland.J abends 6 Uhr Internationales Hockey-Wettspiel (England gegen Deutschland.) [bu/5 Vom 15.—21. Mai tägl. Schiess-Konkurrenzen. — Ehrenpreise. — Täglich abends von 8 Uhr ab: Grosse Vorstellungen ad der Schaubühne, Variete, Kunstfahren etc. Numerierte Plätze TI. 1.50, M. 1.—, M. 0.50. Frankfurt a. M. Festhalle Unter dem Protektorat Seiner Kaiserl. und Königl. Hoheit des Kronprinzen des Deutschen Reiches und von Preussen Internationale Ausstellung für Sport und Spiel 15. Mai bie 15. Juli 1910- Programm vom 14.-21. Mai: Samstag, 14. Mai Eint»^fiÄ,hn‘' nachm 3 Uhr . von 8 Uhr abends ab M. 0.50. Bei einti- Dunkelheit grosses Feuerwerk. Qnnnhri 15 Mai Internationales Radrennen für Amateure uUUUlüy, Id. nlul und Benifsfahrer mit Schrittmachern. t,, PrÄL ^a,c «“ij efa nLU'ijt. zUNi 12 qi).: r ’ bei "U-d-N bi-^ bem 6ewon>7 MW DW kimfüeüschr 'k- ^lbustnEzeugmsst K ■J .in. Weübeivnb twn einigen Tagen auck y ÖoTliefecant ?w em .guter Teil des oeionders in den Ät Eintrittspreise zar Arena: Logenpl. M. 5— (Dauerkarten-Inhaber M. 4.—), nnmer. Tribüne M. 250 (Dauerkarten-Inhaber M. 2.—). Steh- Slatz-Tribüne M. 250 (Dauerkarten-Inhaber M 2.—), attelplatz-Trlbüne M. 150, Kurven-Tribtine M. L20, Süd-Tribüne M. 0.80. (Kinder unter 14 Jahren zahlen auf den nicht numerierten Plätzen die Hälfte. Sämtliche Preise verstehen sich inkl. Billettsteuer. : Tage fand im feW UMndcn ^ebensolkn br fctx sich, otjnc Aitsvaim isncm atzveichücn ithrr \ eine 25 salpige Tätigte ^uriidblidtn tonnte. Ui jcftlid; gefchmüdten Ost'!« jegann mit einem NvM ,s hielt JhcisidmlimW Borftdier Loicnstn m k ,c fehl zu hazen ging wJ ubilar brchtc. .^rtisW ttc unter launigen Sotm voidon'Meiberg, bic ’ unb eine Mist JW Dickens des Jubila^^ mdsmitglieb., ÄMvtlkst c Kollegialität leuirs N, S«? iet gestaltete fiOi’J Sie Em-it»""- « betrieben, b«6 . etn besonderer W ch fit di- 525«** ftoide abend 9e9cn “. überfahren «”b"" Bund to Beamlea Ortsgruppe Giessen. Ticustati, 24. Mai, 81 2 Uhr abends, im Cafe Ebel: Okffcntlicher Vorirag des Herrn Fug. Flügger-Cannftatt. ,Tie Pensionsversichernng der Privalangestellten: Ausbau d. Iuvalldknversicherunq od. Sonderkasse?' Nach dem Bortrag freie Aussprache. &dw/6 Sämtliche Prioatangestellten sind freundlichst emgeladen. ErnstChallier(RudolphsNachf.) K GLESSEN Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art I Grossen-Linden anlässlich seines 30-jäbrigen Bestehens am 16. und 17. Mai 1910. CinlmHonnnion 1 Für Klassenpreis- u. Ehrenpreis-Singen Mk. 1.—, für !lllllllllu|ll ÜIUÜ । Haupt-Ehrenpreissingen 50 Pf. Festbuch 30 Pf. ===== Eintrittspreis auf dem Festplatz 50 Pfg. ======== Pfingstmontag den 16. Mai: Von 9y2 Uhr an: Wett-Singen in der Turnhalle und in dem Lokale des Herrn Ph. Schaum. Hieran anschliessend: Ehrenpreis- u. Haupt- Ehrenpreis-Singen. Nachmittags 2 Uhr: Festzug durch die Strassen der Stadt. Nachmitt. 6y3 Uhr: Preisverteilung. 04053 -——777- Dienstag den 17. Mai: ..= Vormittags 10Uhr: Frühschoppen-Konzert. Nachmittags: Turnerische Aufführungen des Turnvereins, Tanz und Volksbelustigung. Hr-Me KaküO Kaffee Tee empfiehlt i.bester Qualität FridaRichter, Spezialgeschäft für Schokolade u. Konfitüren, fi liefert billigst unter Garantie Spezialgeschäft der Oefen- u. Herd-Industrie Wilhelm Dürbeck, Gießen, 2392) Neuenweg 18. Bettnässen. Befreiung sof. durch uns. tausendfach bewährt. Apparate. Aerztlich empsohl.,glän^endeDankschreiben, Alter u. Geschlecht angeben. 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Von 11—1 Uhr ne* Frühschoppen-Konzert. -W» Eintritt frei Es ladet ergebenst ein 04048) * Die Direktion: Albert Rappmanu. Frei nach Friedrich von Schiller. Dieses großartige Meisterwerk wird infolge seiner durchweg spannenden und ergreifenden Handlung und seiner vollendet künstlerischen Darstellung allgemeinen und wohlverdienten Beifall finden. Orientalische Tänze Farbenkinematographie. Hochinteressantes und reizvolles Bild. Der Mann unter dem Belt Amerikanische Humoreske. Lehmann macht den Salto mortale -^8 Humoristische Originalausnahmen. Das stumme Klavier Ein sensationelles Liebesdrama aus den Zeiten der italienischen Revolution um 1843. Sehr spannend. Ein Langschläfer Komische Szenen. Treue bis in den Tod Ein seltenes Tierdrama. Ad sizilianisch« Weit Wunderbare Naturaufnahme. Tonbild: Nach der Schlacht bei Lenthen Vorzüglich gelölleles Wer, daher angenehmster Mill. Gaste z. deutschen EicFe Klein-Linden £el&545 Am 2. Pfingstfeiertag , == Groste Tanz-Musiks Es ladet höfl. ein Fritz Krüger. NB. Mache auf meinen neuen merksam. Parkett-Tanzboden auf- 2178 intedt 111 «1®”’ Hewcrbcstei Beratung im A Vorlage im He töciien fann. eine, die W du auch trenn fie da e"M die Ätg in dem \ Spielraum üi bisherigen eir^ Es hat ud) naht bei Gesetzes ei) erster und letzter Mllcm dte 9 *g$C@utfki ie»5 S“ werden: der Le jung im Entwu Instanz als Be bet Provlnzrala von; Finanzaus Die nächste Attnft Tarife sand Äer°Dü? S hie, CT ''sch ay&S6 tt, io; DerN.att gestern Mb mil liaisersaal seinen unter Vorsitz be sammlung statt Deutschlands, ar dem früheren $ Amtsführung 5 Teil erledigt uni Ai der Sorsto der Landes-Tur iltzenden geivähl 'ammlung im „i -reler eingcfuub, namentlich die st 'chaft., Er warf uttb die Erfolge namentlich der K bessc war Daraus hieß ni derlin, U 2® Wtt ihres L ^ultusmiiuß K'LZ ZLV * rmeiten Midi x-jl , dor e Akmals in M, *fe3»ä Aakr-verzog- 18