388 X ,q9'3 91. lhl Aefern- “ll9e = s>x^ : ' -äu; • = 408' ^chte-Anüppel : ^Nlyittici ; Gmback tieße« FA Hießen- ng. vom 16. Juni io mefemnaen ^hiius und der anheim hiermit :^_qm Fenster, n Äsenwänden, c usw., Los DI- inb Bedingungen d werden (Zeicb-- stkvstenpreis ab- porto- und be- ber jeweiligen i. 3amun 1910, oioui btieiv Äc- ewerber erfolgt, dann als gültig des 28. Januar OMtelfarben- ms 1-381 m Fuß- isw. Zit XII, 00 m Fußsockel, Los II: M lasung, 12 heiz- c usw. Los HI: 1 >?eizkörperver- ler, 30 Türen. Türen anzu- , Vasserin- iisfoirs, 12 Aus- und Ableitung, ute Stühle mit jche, teils rund, MI. ,r-,A°gs 9 Z Pappel- J33 cbm Aihalt, B uni Balw- in Gemarkung gerungen, veran- istliches Angebot -lagen liegen aus - Zimmer A 4 tn Prozenten des posjstei und mit iroßh- Mger- Kröfinung smdct M., vormittags M Fme Aus- sochen. 910. 38« Aad Nauheim ?«• »«Hst. »«»orten« Wter. Von | °rh-°lt d^Ausw-rttg-Amt von ton Die heutige Nummer umsatzt 10 Seiten. Amtliche Beleuchtung des Haller Hatz. tCUU?lnt 28. August, also nach der Absendung dieses Briefes, stark und trug einen ... , , einer Herrn Haß nahestehenden Seite tvurde das Auswrr- tige Amt gebeten, die Sache bis zur Anfertigung einer klaren Darstellung ruhen zu lassen, und am 28. Januar 1907 bat Herr Haß persönlich im Auswärtigen Amt, mit der Unterstützung seiner Beschwerde so lange zu warten. arbeiter des Stoffes ihren Werken gegeben haben. Denn heb italienische Dichter schiebt die schattenhafte Gestalt des Königs Marte in den Vordergrund und sucht die hart aufemander prallenden Widersprüche im Wesen Markes psychologisch zu gefüllten und zu vertiefen. Er stützt sich dabei auf eine alte Chronik, bte König Marke als einen gegensatzreichön kontplizierten Charakteü chftdert, „stelz und schwächlich, schwach und grausam, voll verzeihender Großmut für empfangene Kränkung und zugleich ent verräterischer Menschenmörder", der Isolde um ihrer Schönheit willen und Tristan um ferner Tapferkeit willen nut gleich grosser, mit gleich schrankenloser Leidenschaft liebt und bewundert. Die äusseren Geschehnisse lehnen sich an die Sage an; die stärksten! dramatischen Momente bringt der zweite Akt, wo Tristan als Narr verkleidet in Markes Schloß erscheint und int Beisein des Königs und seiner rauhen Gefährten sich doch Isolde zu erkennen! zu geben weiß mtd die Flucht mit ihr verabredet. Tas Ende der beiden Liebenden weicht von allen bisher bekannten Fassungen ab. Mit kräftigen Farben ist ein Zeitkolorit angestrebt, das ein Bild, des 3. Jahrhunderts geben will und in dem neben den Gestalten der Tristansage auch König Arthur mit seinen Rittern und Lanzelot austauchen. — Das Blindenheim der Königin Von Rirmä- nien ist, wie aus Bukarest gemeldet wird, vvm rumänischen; Staat angekaust worden. Die „V a tr aluminuosa" verdankt ihr Entstehen der Königin Elisabeth von Rumänien und gehört zu den Lieblingswerken der Königin. Ihr ist es zu verdanken, daß für das Asyl sehr beträchtliche Summen zusammengeftvssen sind. Allein die deutschen Sammlungen ergaben einen Ertrag von einer Million Fronten. — Kleine Kunftchronik. OberkaMinerherr Graf von Linden, Vorsitzender des Württembergischen loaiteelsgeographischen Vereins und Gründer des Ethnographischen Museums üc Stuttgart, ist am Samstag ipt Alter von 71 Jahren in Stuttgart gestor bcn. — Geh. Rat Pros. Dr. Karl Schotten^ Ehemiter an der Universität Berlin, ist gestorben. Der Gelehrte war am 12. Juli 1853 zu Marburg geboren und wirkte nahezu 30 Jahre lang in Berlin. Ms ständiges Mt^licd des Patentamtes entfaltete Pwf. Schotten eine ausgedehnte Tätigkeit; selbständige Werke hat er nicht veröffenllicht. — Ter Yale- Universität in den Vereinigten Staaten ist eine Schenkungs!- urkunde zugegangen, nach der ihre Pierpvnt Morgan! 400000 Dollars zur Errichtung einer assyri0 l0gi scheN Professur imb einer Sammelstelle für babylonische Literatur! geschenkt hat. Diese Stiftung ist zum Andenken cül den versterbens Herausgeber des „9äuv-^vrk-Suu", William- Laffau, geschehen. Atsines Feuilleton. — Mitteilunge n.des ober hessischen Geschi chts- Vereins. Neue Fotze. 17. Band, xer sieben er 1Aunenx 17. Bcnch N. F. der Mitteilungen des vberh Geschlchtv-Verems bietet einen mannigfaltigen und wertvollen Lcfeitzfs. An erster Stelle finden wir eine Abhandlung über das 4 u ff u ftmer» Chor Herrenstift Schiffenberg von fy. Salb fufe, bte uns die Geschichte dieses Klosters, zugleich mtt derjenigen von Ma, von bet- Gründung durch Klementia von Luxemburg aus Gütern der Grafschaft Gleiberg bis zur Einverleibung m den Deutschorden darstcllt. Dankenswert ist besonders das Emgehm aus die Bteeutung der Burg Gleiberg für bie 1 verte Beigefügt sind eine Anzahl von Urkunden ^ur Geschichte des Augustinerordens. Sodann berichtet Karl Knetsch über den heutigen Stand der genealogischen Forschung in Hesster; lern Bericht bietet in vieler Hinsicht Wertvolle Anregung. Von den „Kleineren Mitteilungen" sei besonders der Bericht des fleißigen Konservators, Hauptmann Kramer, hervorgehoben, der du neueren, höchst wertvollen Ausgrabungen emgehend bespricht, vornehmlich bie im Jahre 1908 aufgedeckten „Zeichen st e 1 ne . Dr. A. R. — Angelo NeuMann, der verdiente Leiter des Deutschen Landestheaters in Prag, ist, wie schon berichtet, als Gnie- räldirektor der in Berlin im Herbst 1910 ins Leben zu rufenden Großen Oper verpflichtet worden. Neumann hat seine Lauchahn als Sänger begonnen und übernahm, als er diese krankheitshalber ausgeben mußte, 1876 mit Dr. August Förster die Leitung der Opemdirektiou in Leipzig. Hier erzielte -er durch feine musterhafte Inszenierung namentlich Wagnerscher Werke Triumphe und erroarb sich die rückhaltlose Anerkennung des Bayreuther Meisters selbst, dessen :stuhliv er bann durch großartig durch- geführte Tumeen in halb Europa befestigen hals. Seit 1885 ist Angelo Neumann in Prag tätig. Bekannt ist, daß er zuerst die Neuitaliener Mascagni, Leoncavallo usw. den Deutschen bc> tarnt gemacht hat. Das (Mall Angelo Neumanns ist nach Leipz. N. N. auf 60 000 Mark festgesetzt worden. — EincnAufruf zurSchaffung eines deutsch en Studentenbuches 1913 erlaßt der Mademisch-literarische Verein Berlin im Kartell literarischer Vereine an deutschen Hochschulen In dem Auftus heißt es: „Im Oktober 1913 sind Hundect Jahre seit ber Völkerschlacht bei Leipzig vergangen. In siegesbewußtem Idealismus hat sich damals die deutsche Stu- dentei.schäft für einen großen Gedanken mit allen Kräften eingesetzt Darum ruft die hundertste Wiederkehr des Befreiungs- lahres auch uns zu besonderem 4Lachdenken auf. Wir finden Veranlassung, das streben der .heutigen Studentenschaft mit dem jener Kämpfergeneration zu vergleichen. Viele werfen uns vor. Am 12. Juli 1907 sandte Hetr Haß seine Eingabe an ( das Auswärtige Amt mit dem Ersuchen um Vorladung. : Die von ihm eingereichten Sckfriftstücke bilden in enger , Maschinenschrift auf dünnem Papier einen B a n d v 0 n d e r , Dicke einer Handbreite. Am 29. Juli 1907 .wurde Herrn Haß durch den Hamburger Senat eröffnet, dall ferne Eingabe vorerst der mündlichen Erörterung im Auswärtigen , Amt nicht bedürfe. Am 3. August erhielt er auf seine persönliche Anfrage vom Auswärtigen Amt denselben Bescheid. Somit ist die Behauptung, daß die Bitte des Herrn Haß um persönliche Vorladung ein Jahr lang unbeantwortet geblieben sei, falsch. Ebenso falsch ist, daß die Minifter- residentur 1906 ein für Herrn Haß günstiges Gutachten zurückgegeben habe. Dieses sogenannte Gutachten stammt vom' 26 Mai 1908 und enthält nur Notizen und Daten ohne gutachtlichen Wert. Die erste eingehende Durcharbeitung der Eingabe des Herrn Haß wurde im Auswärtigen Amt am 30. September 1907 abgeschlossen. Sie enthielt 200 Beschwerdepunkte, und forderte das Einschreiten gegen so ziemlich alle Beamten Venezuelas vom Präsidenten bis zu den Gerichtsschreibern, die Absetzung des Ministers be* Innern, eine Sühneerklärung der Regierung, dafür eventuell 100 000 Bolivars, den Ersatz des Schadens von jährlich 120 000 Mark, der ihr daraus erwachse, daß er wegen seiner Rechtsstreitigkeit seine Hacienda nicht bewirlschaften tonne; dazu tarnen "die Beschwerden gegen unsere Diplomaten. Obwohl die Eingabe nur wenige greifbare Details enthielt, ging am 24. Dezember 1907 ein eingehend begründeter Erlaß nach Earacas mit der Bitte um deußerung. Am selben Tage wurde Herr Haß davon verständigt. In Caracas waren umfangreiche Ermittelungen anzuftellen: ein vorläufiger Bericht kam ant 18. Juli 1908 an, em weiterer am 13. August 1908. Auf Grund der Aeutzcrungen von Caracas wurde dem Herrn Haß am 22. August 1908 ein ausführliches Gutachten und eine Aufzeichnung auf dem üblichen Wege in korrekter Form zugestellt. Mitte September ging auä Caracas ein neuer Bericht nut weiterem Ma tcrial em Am 30. Oktober 190.8 ^urde die genannte Aufzeichnung der Rechtsauffassung des Auswärtigen Amts.nach Caracas mitgeteilt und die Ministerresidentur angcimefcn, auf die Fortführung zweier Verfahren hinzuwirken, deren eines Hausfriedensbruch, das andere Funddiebstahl zum Gegenstand hatte. Gleichzeitig wurde Herr Haß benachrichtigt, daß die Vertretung seiner Entschädigungsansprüche endgültig abgelehnt fei, die Prüfung seiner Beschwerden gegen die Ministerresidentur jedoch Vorbehalten bleibe und weaen der beiden angeführten Fülle Weisung nach Caracas ergangen sei. Hierauf folgte ant 28. November ein Protest des Herrn Haß, dessen persönliche Vernehmung un tote wärtigen Amt im damaligen Stadium der Angelegenheit keinerlei Förderung der Sache versprechen konnte. Dagegen wurde ihm mitgeteilt, daß wegen der Beschwerden gegen die Ministerresidentur nach Abschluß der Prüfung möglicher- : weise eine protokollarische Vernehmung stattfind en konnte. ; q-m Laufe der Sommermonate tarn das Material solvett । zusammen, daß dieses vorbereitet werden konnte uni) am t 26. August ging dem Herrn Haß die entsprechende Mtt- Endlich erscheint in der „Nordd. Allg. Ztg." eine aus- führlichc Darstellung über den Fall Haß, in der leider, wenigstens soweit sie durch das amtliche Wolfs'sche Bureau weiterverbreitet wird, der Kern der Beschwerde des venezolanischen Ansiedlers unzureichend mitgeteilt wird. Daß ' Herr Haß ein sonderbarer und mindestens aufgeregter Herr ist, glauben wir gern, aber es ist doch eigentümlich, daß s Zt. der Kommandant der „Vineta" eingreifen zu müssen geglaubt hat. Dann scheint sich unser amtlicher Vertreter in Venezuela notgedrungen zu einigen wei- teren Schritten entschlossen zu haben. Es wird luemanb bem Auswärtigen Amt zumuten wollen, Beschwerdebände von so großem Umfang durchzubuchstabieren, aber es war zweifellos seine Schuldigkeit, daß es die Sachlage prüfen und dem Mann sein Recht werden ließ. Ob diese Pflicht ganz erfüllt worden ist, daraus kann man sich aus der amtlichen Darstellung kein Bild machen, wenn es wohl auch ausgeschlossen ist, daß Haß als unbequemer Befchwerde- fiihrer einfach in die Irrenanstalt gesteckt worden ist. Berlin, 15. Jan. Die „Norddeutsche Allgemeine Bettung“ kommt in einer eingehenden Darlegung aus den Fall Haß zurück, indem sie bemerkt daß bie Verantwortung für das Aufgebeu der aus Ruchicht auf den bedauernswerten Herrn Hatz mte seine hochaugefehenc Familie bisher geübten Zurückhaltung auf ben Urheber her Preßkampagne falle. Der erste Vorwurf betrifft die deutschen diplomatischen Vertreter in Caracas. Die cim geltendste, sorgfältigste Untersuchung ergab, daß nicht der geringste Schatten auf diese Beamten fällt. L-ie haben sich sämtlich mit außerordentlicher Geduld mit den zahllosen Beschwerden und Gingaben des Haß befaßt, ihn in den toeiligen Füllen, wo ein diplomatisches Eingreifen mag lich war, unterstützt und den vielleicht schon damals geistig nicht ganz gesunden Mann zu einer verständigen Behandlung seiner Angelegenheiten zu bringen gesucht. In dem letzten Jahre seines Aufenthaltes in Venezuela ging ferne Erregung schon so weit, daß er auf der Btinisterresidentur zwei Kanzlerbeamten erklärte, wenn man seine Angelegenheit nicht vertreten wolle, müsse Blut fließen. Im August 1906 verließ er das Land und entging dadurch oer ihm drohenden Ausweisung. Einige Jahre vorher war ihm tatsächlich Unrecht zugefügt worden, indem ihm während der aufständischen Bewegung 10 00 Bo- livares abgepreßt wurden. Nach Prefsedarftclwngen soll er mit feiner Beschwerde vom Geschäftsträger in Caracas abgewiesen worden sein, während ihm der Kommandant der gerade anwesenden „Vineta" innerhalo 24 Stunden Genugtuung verschaffte. In Wahrheit bezeugt der Bericht des Kommandanten vom 17. August 1900 ausdrücklich, daß dieser die Erledigung der Angelegenheit dem Ministerresidenten überlasten mußte, dem es gelang, zu erreichen, daß Herrn Haß im Beisein unseres Vertreters von der venezolanischen Regierung Entfchul- digung ausgesprochen und Genugtuung gegeben wurde. Aus eine Eingabe vom 13. August 1906, die Jein Erscheinen in Deutschland ankündigte, erhielt Hall Nicht, wie behauptet, die erste Antwort am 24. Dezember 1907 sondern wurde sofort nach seiner Ankunft in Hamburg durch Vermittlung des Senats dahin beschieden, daß ferne durch den.Mnisterresidenten eingereichte Eingabe zur Zett ge-. prüft werde. Die Eingabe war 75 eng beschriebene Setten I EntschlietzunM des Bundesrats auf Beschlüße des Reichstags. Aus Berlin wird uns geschrieben: Dem Reichstage ist eine Uebersicht der Entschließungen des Bundesrats auf, Beschlüsse des Reichstags zuaegangen. Ter umfangreichen Druckschrift entnehmen wir folgende Entsclstießungen: Dem Beschlüsse, Baukontrolleure aus der Ar°> b e i t e r k l a s s e z u z u l a s s e n , tonnte keine Folge gegeben werden : über die bisherigen Wirkungen des Erbbaurechts ftnd Erhebungen cingeleitet worden; die Frage betrefteud Lrestun- mungen über die Sonntagsruhe für die in der Binnenschiffahrt beschäftigten Personen ist dem Beirat für Arbeiter- statistik vorgelegt worden; die Erwägungen über Errichtung cmes besonderen ReichSarbeitsamtes, auf das die Obliegenheiten der Arbeiterstatistischen Abteilung des Ltatisti'chen Amtes übergehen sollen, find noch nicht abgeschlossen: cm EutwuN, betreffend die Unfallfürsorge bei Arbeiten, welche fmroilltg zur Rettung von Personen und zur Bergung von Gegenjranden vorgenommen werden, ist ausgearbeitet, konnte aber mit Rücksicht auf die im Werke befindliche Umgestaltung der übrigen Verftmerungs-- gesetze noch nicht abschließend festgestellt werden: die Berufung einer Sachverständigen-Kouferenz zur Vereinheitlichung der deutschen Kurzschrift ist in Aussicht genommen; Erhebungen über bie Frage der Gewährung von &artei)Crt für gemeinnützigen Wohnungsbau im Interesse der minderbemfttAtrn Volksllassen haben stattaefunden, doch können gesetzliche Maßnahmen auf diesem Gebiete wegen der erheblichen Actttel zur Durchführung des Gedankens nicht in Aussicht geftellt werden. Im Interesse der Sonntagsruhe für Postbeamte hat die Postverwallung verschiedene, beit Wünschen des Reichstags entsprechende Anordnungeu getroffen; ein Bedürfnis nach Einrichtung von B e a m t e n a u S; ch ü s s e n bei den Reichsbetrieben liegt nicht vor; die Erwägungen über eine Novelle zum Gesetz über den Erwerb und den Verlust der Staatsangehörigkeit sind noch nicht abgeschlossen; die Erwägungen über einen Entwurf betreffs Privatbeamte nversicherunalchw eben noch: der Erlaß eines Reichsberggesetzes einschließlich der Regelung des KnappschaftswesenS wird nicht beachichtigt, ebenw- wenig die reichsgesetzliche Einführung ber geheimen Wahl der Knapvfchaftsällesten; die emgeleiteten Erörterungen über einen Eittwurf betreffs Besserstellung der Gehilfen der Rechtsanwälte und der Angestellten von Krankenkassen und Versicherungsaustaltw bettesfs Arbcitszeft, Kündigung usw. sind noch un Gange. Die Frage einer allgemeinen Regelung des -Strafvollzugs kann nur in Verbindung mit der Reform des materiellen Straftechts entschieden werden: dem Wunsche wegen Schafsung einer Pcnsionskasse für die Postagcnten kann nicht cntfprochLN daß es uns heilte an Wt und Vertrauen und Liebe zu hohen! Idealen fehle, daß wir in unserer Zersplittermig keines einheitliche, auf ein großes Ziel gerichteten Wollens mehr fähig feien. Allerdings haben sich die Ideale in den hundert Jähren vielfach geändert und zugllick? die Mittel zu ihrer Vernürtlichung. Aber wir glauben, bau wir auch heute noch für große Ziele irgendwie zu kämpfen imstande find, sie mögen nun künsllerilch oder wal ober politisch sein. Hub wenn uns vielleicht auch drc Gelegenheit teilten wird, große Taten zu hm, so dürfen toirjind doch wohl ein Denkmal errichten, das von unserm geistigen e-treben Zeugnis ab'Iegt 2lus diesen Erwägungen heraus fordert der unterzeichnete Vereiw alle Studierenden deutscher Zunge auf, zu eimm Studentenbuche beizutragen, das sich nicht auf die übliche Weui-^reib- Gesangpoesie beschränken, sondern ein getreues Bild von allem geben soll, was Herz und Haupt der gegenwärtigen akademisck^n Jugend bewegt und nach Aussprache drängt, ^.as Buch wird zur Hundertjahrfeier der Leipziger -schlacht als dcm^ Ho^punkte jener gewaltigen Zeit in würdiger Form crichelnen. Beitrage und Zuschriften sind an den AtaLemnch-LiterarischenVer^ui, Berten N. 4, Invalidenstraße 40, m richten. Der Briemmschlag soll den Vermerk „Studentcnbuch 19132 ^'?^n Kurze Tlngabe der wichtigsteil Lebensdateu und des studiemaches ftnd jeber Eilsendung hmzuzusügen. Rückgabe von Manuskripten kann nur ersvlgen, wemi das Porto beiliegt. D ents che L i ter at ur i n Ital ie n. Einer statistischen Zusammenstellung, die das „Gioniale d'Jtalia" in einer fetr^r lebten Nummern veröffentlicht, entnehmeii wir.daß von den 6833 neuen Werken, bie inu verflossenen Jahre m Italien erschienen sind, 12 in deutscher Sprack-e gedruckt wurden, »vahrmd 85 in französischer und 31 in englischer Sprache erüfnenen. Au beut Gebiet der lieber|ejungen aus fremden .sprachen steht Deutschland mit 82 Werkeii an zweiter stelle, Frankreich ist chm mit 220 weit voraus, Enalcuid folgt mit 60 Uebersetzungen in beträchtlichem Abstande. Unter den französischen und englischen Uebersetzungen übenmegt die Untcrhaltungsliteratur, wahrend sich unter den Uebersetzungen aus dem -peiiftchen fast aussMieß- wissenschaftliche Werke, .meist philosophischen imb Philologischen Inhalts befmbeiL — Ein italienisches Tristan-Drama. Aus M>m wird berichtet: Tie Tristansage hat mm auch einen italienischen Bearbeiter gesunden: Ettore Moschino hat s^ebrn em Drama Tristan und Isolde" vollendet, das in den nach!ten Wochen in Rom im Argentina-Theater seine Uraufführung erleben wird. Dee llalieiiische Dichter hat. verschiedene alte Quellen benutzt auch er geht von der Moerfahrt aus, auf der der Liebestrank Tristan und Isolde aneinanberfettet, aber sem Drama weicht ^ vielem von der Behandlung ab, bie Wagner und andere Be- dium gesandten Schriftstück vom 21. Juli Stcnntniö, dm> die schwersten Beleidigungen des Amtes enthielt und zur Aufwerfung der Frage nötigte, ob Herr Hall strafverfolgbar oder unzurechnungsfähig sei. Der -^orwurs, daß das Auswärtige Amt noch 5 Wochen nach Kenntnis dieses Schreibens von der Verhandlungsfähigkett des Hermr Haß überzeugt gewesen sei und erst nachher, als die Sache immer unangenehmer wurde, sein Versprechen gebrochen habe, ist ganz haltlos. Die Eingabe enthält gegen das Amt die gröbsten Beschuldigungen, wie Rechtsbeugung, pflichtwidrigen Verhaltens, des Justizmordes bewußt, straffälliger Handlungen usw. Die Schmähungen gipfeln in den Worten: „Entweder Sie oder ich gehöre n nach Moabit." Darauf ist ein ärztliches Gutachten eingefordert worden. Das Gutachten kam zu deni Ergebnis: Ty- pischerQue rulanten wahn, Gemein gefährlich!- Auf das Gutachten schloß zunächst naturgemäß das Lllis- wärtige Amt jedes weitere Verhandeln mit Haß aus. Aus alledem ergibt sich, daß der gegen das Auswärtige Amt geschleuderte Vorwurf der gewaltsamen Mundtotmachnng ein es unbequemen Mannes ganz und gar grundlos ist. Nr. 13 Erstes Blatt 160. Jahrgang Montag 17. Januar 1010 Der Gtetzener Anzeiger xenaö ä a. A A monatlich75Pf.,viertel. erscheint täglich, außer W ÄHfr AHk M ▼ . A . jährlich Alk. 2.20; durch »a6* AO AM 111M A Ai Ar Aü ÄiDltnCilvt /lllivlttvl ssäXz IVIlVnVv iw ivwww'w m IxJr politischen Teil: August MW General-Anzeiger für Gberheffen MW für" die Tagesnurmner Rotationsbtud und Verlag der Vrübl'schen Univ.-Vuch- und öteindruckerei H. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: ^chulstraße 7. Anzeigenteil: H. Beck. bis vormittags 9 Uhr. s ....... ........ 1; I Mitt« mutt Die ] uiti) vertreten will Zum Konflikt im Elsaß. H 'M im ! ents« Tatsache wird Herr Dernburg dura; Aeußerungen wie die m der Kommission gefallenen nicht nur nicht aus der Welt sckwften, sondern jjödtftewJ noch schärfer fühlbar machen. Und wenn von &'om> -mi, s iondinitciliedern bedauerlich erweise ein ähnlicher Ton gegen, die Ansiedler angeschlagen wardst ist, so beweist ba-3 nur, daß, die betreffenderr Abgeordrreten nicht objektiv geinig informiert sind. 'Tie Schuld daran aber trägt wiederum die Art und Weise, wie das Kolonialamt diese tragen behandelt hat. Tas Amt l)at cs nicht Nnt der Sachlichkeit und Objektivität getan, die wir sonst bei unseren Behörden gewohnt sind und die den amtlichen Aeußerungen ihre Autorität verleihen, sondern es erscheint nur zu sehr wie ein Anwalt, der imtcr Beiseiteschiebung auch berechtigter entgegenstehender Anschauungen und Interessen eine Partei vertritt fltrf6.' Sittel n * Le Tätigkeit des örtlichen Versicherungsamtes erst dann ein, wenn der Unfallverletzte den Bescheid der Berufsgenossen- fd}aft anficht. In der Arzt frage ist eine endgültige Entschließung des Bundesrats noch nicht erfolgt. Das Arbeitskammergesetz wird, wie wir hören. Herrn v. Seckendorftz. Der Kaiser hörte am «Samstag nachmittag in der Wohnung des Staatssekretärs Dernburg den Vortrag des Südpolarsorschers Shackleton an. Der Reichstag hat das Gesetz bctr. "bic Haftung des Reiches für seine Beamten an einen 21gliedrigen Ausschuß verwiesen. Die Blätter melden aus Berlin: Wie die „Neue Gesellschaftliche Korrespondenz" meldet, hat die türkische Regierung nunmehr eine gerichtliche Klage gegen dieReichsbank auf Herausgabe des Millionendevots des Sultans Abdul Hamid eingele'itet. Tie Klageschrift ist der Deutschen Rejchsbank.gestern zugestellt worden. Die R e i ch s v e r's i ch e r u n g s o r d n u n g ist, wie die fotz’ Wtltgt » h,l.«ei| *«v4 stloch etwas! Hätte ich bei der Mederschrift meines Artikels am 15. Dezember auch nur ahnen können, daß derselbe auch in weiteren Kreisen Deutschlands, welchen die hiesigen Verhältnisse fern liegen, gelesen werden würde, rungsverordnung des preußischen Handels Ministers geregelt ist; das heißt, in allen wichtigeren Fällen findet eine mündliche Verhandlung vor dem Versicherungsamtmann und zwei Beisitzern unter Anhören des Rentenbewerbers sowie geeigneter Zeugen und Sachverständigen statt. Auf Grund dieser Verhandlung erteilt das so besetzte Versicherungsamt ein Gutachten an die Versicherungsanstalt, die dadurch zu einer sachgemäßen Entschließung über den Rentenanspruch in den Stand gesetzt wird. Die Vorbereitung der U n f a l l s a ch c n dagegen bleibt der Dcrufsgenossenschaft überlassen, die selbst örtliche Organe besitzt oder sich schaffen kann, um neben der Unfallüntersuchung der -Ortspolizeibehörde die geeigneten weiteren Ermittelungen anzustellen. Hier greift die Iche" rbec! r'iÄ®': |,T h Diebll Lunlrf ' au! j 5 SJlf. I^Äuchi litontin«®11 |% Beim stz nigl£n m t Aus Staöt und (und. Gießen, 17. Januar 1910. •• In Audienz empfangen wurden vom Groß- Herzog am Samstag u. a. Sanitätsrat Dr. Gitterntansn von Bad Nauheim, Forstmeister Kirchner von Bad Salz. Hausen und Postdircktor Dörge von Alsfeld. ** Bahnpersonalien. Der Groß Herzog hat den Eisenbahn-Bau- und Betriebsillspektor Clemens Behle zu Wittlich zunl Vorstand einer Betriebsinspektion in der Hessisch- Preußischen Eisenbahngemeinschast ernannt. *' Akad. Bismarckbund. Der als gewandter Redner bekannte Graf Paul Hoensbroech sprach am Freitag abend in Steins Garten über das Thema: Was ist Ultram ontaniSmus und wie ist er zu bekämpfen? Die Ausführungen des Redners gipfelten darin, daß der Ultra- montanismus im Interesse der Selbstcrhaltung des Staates und in Hinsicht auf seine kulturfeindliche Tendenz bekämpft iverden müsse. Die zahlreich erschienene Zuhörerschaft, zum weitaus größten Teil Studenten, war mit den Ausführungen einverstanden. Das bewies einesteils der Beifall, dann aber auch die Tatsache, daß niemand zur Diskussion das Wort verlangte. Anschließend an den Vortrag bildete sich eine Ortsgruppe des Akademischen BismarckbundeS, dem ungefähr 50 bis 60 Studierende beitraten. ** VonderStraßcnbahn. Einen bedeutsamen Beschluß faßte am Freüag abend der Gemeinderat von Wieseck. Der Bürgermeister wurde beauftragt, Schritte zu tun, die den baldigen Anschluß an die elektrische Straßenbahn herbeiführen und bei der Bürgermeisterei in Gießen air^ fragen, wie sich die Stadwerwaltung zur Ausdehnung des Straßenbahnnetzes stelle. Die Gemeinde Wieseck ist zu entsprechenden Garantien bereit. Wieseck, das größte Dorf Oberhessens, mit über 3000 Einwohnern, ist von dec Endstation der elektrischen Straßenbahn noch etwa 20 Minuten entfernt und man sehnt allgemein eine Verbindung mit der Stadt herbei. Auch in Klein-Linden sind ähnliche Bestrebungen im Gange. •* Bahnjubilare. Anläßlich ihres 25jährigen- Dienstjubiläums erhielten mehrere Bahnbeamte Ehrendiplome und Dienstauszeichnungen. Die Lokomotivbeam- t e n feierten am Samstag in der Turnhalle ihr Stiftungsfest mit Abendmüerhaltung. Die Auszeichnung für 25 jährige Berufstätigkeit erhielten die Lokomotivführer Schüttler und Gräf von hier. Die Wagenwärter hielten eine Weihnachtsfeier im Lenz'scheit Felsenkeller. Lebende Bilder, Theater und Tanz wechselten ab. Ein lebendes Bild stellte die Ehrung der Jubilare Wagenwärter George imb Nachtigall dar, die die Auszeichnung für 25 jährige Dienstführung erhielten. •* Freiwillige in unserem Regiment. Junge Leute, die beabsichtigen, bei dem Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 in diesem Herbst als Freiwillige einzutreten, wirb dringend geraten, sich den Meldeschein vor der Musterung zu besorgen, weil ihnen nachher Schwierigkeiten entstehen. Die Meldung auf dem Negiments-Geschäftszimmer kann an jedem Dienstag vormittag erfolgen. •’ Verhaftet wurde gestern dec 17 Jahre alte Paul Euler von hier, der sich s. Zt. an einer Reihe von Einbruchsdiebstählen beteiligt hatte, aus dem Polizeigefängms entwich und sich dann einige Monate verborgen zu halten Vödmann-- i1168, dm K Mmndmr vo W; u-njgnie das 510t 1 in der 55er im.2. Miller.6' jstandt m 1 jllpier iin v Ichnriürifler J Mlj das Al. ß Viel dem gchkleid dreizehnjäk gewaltigen suc von der Well' Holz leien gn [eit§ holz la! Olfid hatte Kinder liefen wurde ein V X Br des Ober hecke nach Der Prälai Nigetiet, der Verfasser des bekannten Briefes „N. pol. Korr." hört, bei der Beratung tn den Bundesrats- tm „Schulfreund", der die Worte „Waschlappengesichter" ausschüssen hinsichtlich des Verfahrens bet der Feststellung und „Charakterköpfe des Himmels" gebraucht hat, sucht der Renten erheblich umgestaltet worden. Dtese Fcftstel- in einer Zuschrift an die „Germania" seine Ausdrücke zu lung wurde den Trägern der Verstcherung, das ist für die rechtfertigen, indem er u. a. schreibt: Unfallversicherung den Berufsgenossettschaften, sur die In- Tas Wort „Waschlappengesicht" hat seine Geschichte, Validenversicherung den Landesveisichcrungs. nstalten uber- ivelche es nicht als Angriff, sondern als Abwehr erscheinen tragen. Die Vorbereitung der Entscheidung i|t für bte Verläßt. Ich würde zu viel Raum beanspruchen müssen, wenn sicherungszweige verschieden geregelt. Für bte Inva - ich die Reihe der Kosenamen aufführen wollte, mit welchen l i d e n v e r s i ch e r u n g bleibt es bet dem bewahrten bis- in der Schulzeitung und in der Freien die Lehrer belegt herigen Verfahren, wie es insbesondere durch die Ansfuh- worden sind. „Tiere, die nur zum Wolletragen bestimmt sind", „Langeschläser", „Dilettanten hinter dem Biertisch", „Käuze ä la Schopenhauer", „Memmen", „Hasenfüße", „schlotternde Küster", „tolerant-biedermeierhafte Schullehrer, denen noch sichtbar die Eierschalen des Küsters an den Schößen des altmodischen Schulfracks kleben"; das ist nur eine kleine Auswahl. Dazu kommt aber unser „Waschlappen": ja, dieser Ausdruck war in gewissen Kreisen zum „geflügelten Wort" geworden. Ich durfte also ohne Furcht, mißverstanden zu werden, dieses Wort an die Stelle zurückverweisen, wo es in des Wortes ver- iwegeüster Bedeutung in Erscheinung getreten war; es solUe eine bittere, aber auch unter anständigen Leuten erlaubte „Abwehr" sein. politische Lagesicha«.--Au-Seff-nI Die Einigung der Linksliberalen. Aus Hungen wird berichtet: Die Gründung eines Zu der in unserer Nummer vom 15. Januar unter nationalliberalen Landtagswahtlreisvereins für dieser lleberschrift gebrachten Notiz, die aus der freiiinntgen on-Li ch fand am Sonntag auf Veranlassung des /,Voss. Ztg." entnommen war, schreibt man uns von fr et- Rechtsanwalts Kaufmann-Gießen hier statt. Der Verein sinniger Seite aus Gießen: . hat den Zweck, den Wahlkreis in durchgreifender Weise zu 1. Es muß verwundern, daß die „Vosi. Ztg/ gerade dem organisieren, damit die nationalliberale Partei bei Wahlen Abg. Dr. Naumann geringschätzige Beurteilung des Eint- roie sicher unorganisiert dasteht. In einer darauf gungsprogrammes nachsagt, da er seit Zähren der ent- folgenden öffentlichen Versammlung sprach Rechtsanwalt fchlossenste Vorkämpfer der Einigung gewesen tst. Kaufmann über die Finanzresorm In Hessen sei der Ueber- 2. Der Ausschnitt aus dem Artikel Namnairns, den g^ng zum reinen Deamtenslaat, namentlich durch Schaffung Sie nach genannt. Zeitung wiede.rgeben, ispdurch einen lener Vermehrung von Beamteustellen, von dem Erfolg be- finnstörenden Druckfehler entstellt. Sie lauen ihn.sagen: gleitet, daß der Staat den finanziellen Aufgaben die er sich „Wenn einmal die Einigung vollzogen und gmcksich fest ge- gestellt, nun nicht mehr gewachsen sei. Dagegen worden ist, werden wir an eine ganze Reihe von Programm- der Staat eine Grundlage zu einer punkten neu Herangehen müssen, nicht nur das umzu- P^tvatbeamten-Versicherung schaffen und eine Aufwerfen, was jetzt beschlossen wird, sondern^ um es be)]er l ^ejj'er-ung per niederen Beamt en klassen durchführen, auszubauen." Es heißt aber in der „Hilfe": „nicht unt ^er Landespolitik rechtfertigt Kaufmann das Verhalten das nmzuwerfen", was einen ganz anderen Stnn ergtot. der Nationalliberalen bet der Abstimmung über das Plural- 3. Wer den ,.,Hilfe"artitel vorurteilsfrei gelesenhat, jnahsrecht; wenn die Wahlrechtsvorläge nicht zu Fall ge- erkennt, daß in ihm der jetzige Entwurf als Mindest- werden sollte, so mußte seine Partei, um wenigstens Programm hingestellt wird, das zu seinem Ausoau noch ^^>as zu erreichen, in dieser Weise zustimmen. Die Voreiner Reihe von Sonderpro gram men (etwa über die grauen- ^agC ^er Regierung einer 30prozentigen St en erfrage, Agrarfrage, Kommunalpolilif usw.) bedarf. e r b ö b u n g wird nicht Gesetz werden. Vor allem aber der Cmtwurf von der weitaus überwiegenden Mehrheit niuß gespart werden am Verwaltungsapparat, und Geber Linksliberalen aufgefaßt, und auch^der Vorstand „des ^genheit dazu werde sich finden. Was die Regierung ihren hiesigen Vereins hat in seiner letzten ^Sitzung be|chlch|en, Barnten zur Durchführung aufgibt, ist nicht immer in der ihm in diesem Sinne zuzustimmen. . Form, wie es das Ministerium diktiert, oder wie es der 4. Demgemäß bemerkt auch Naumann am Schlutz seines Buchstabe des Gesetzes vorschreibt, zum Vorteile der Staats- Artikels: „In diesem Sinne nehmen wir das letzt vor- nusführbar. Kbasse Beispiele, wie durch Kleinlich- liegende Programm der Linksliberalen als gute und x^Zkrämerei eine Menge Geld ausgegeben werden müsse, geeignete Grundlage und Anregung^zu.derk ^er Redner auf seinen Touren in letzter Zeit erlebt, Ärb eit d er nächsten zehn od er zw anzig ahr t uni> er |j-t A^,Tcht, daß. wenn den Beamten zur Aus- Diese Worte schließen eine geringschätzige Beurteilung bey ^£)TUng ihrer Pflicht mehr freie Hand gelassen und sie Entwurfs aus. . zum Sparen angewiesen würden, daö Ministerium munches 5. Demnach ist die in der „Voss. Ztg.", gezogene Schluß- ^hren müsse, was ihm unangenehm wäre. fölgerung: „Die SÄorte Naumanns rucken die drohende ant Sonntag in O f f enbach a. M. abgehaltener Gefahr vor Augen, daß alsbald nach der Gturgung; der i e n । e v g a n n feren^ ber £0% aU neuen Partei schwere innere Kämpfe über gru.nd|atzlupe sxaten im Großherzogtum Hessen wurde nach einem Pwgrammfrageu nicht erspart bleiben werden , hmsall-ig. Bericht voti Bnsold-Friedberg ein neues -Lrganisations- * statut angenommen, das sich dem alten angliedert. Land- Dernburg und feine Angreifer. tagsabg. Dr. Fulda erstattete bann einen eilig eh enben Tie „Deutsche Tagesztg.", bie am schärfsten gegen den Bericht über bie hessische Lanbtagswahlreform, in ber er Staatssekretär Dernburg Frout gemacht hatte, schreibt nach sich besonders gegen das Pluralwahlrecht aussprach. In den Verhanblungen bes Bubget-Ausschusses: ber anschließenben Aussprache sprach unter zahlreichen Red- „Wir billigen auch längst nicht alle scharfen Acußerungen, „bru auch Chefrebakteur Dr. 2u e sse l-Darmstabt, der sich bie üt Südwest gefallen sind; und wir haben unumwunbener- ^^ichfalls gegen das Pluralwahlrecht wendete, wemr er klärt, daß die Regelung der 2iainantenaudbentc in oielcn vptuaen m|t . D. Wunderlich, Hoi lies., Nurn- bcr^Au 1 Mk. u. 2 Mk.. v. Fl. bei | DZ. Kttbinacr,^Drogerte, Gießen. Vermischtes. • Na chklänge zu in Kieler Werftprozeß. Samt ä Greffrath an, der nach Neuwied veisetzt worden ist._______ ) icartn am 6 Vertreter : haben die Unio- tdlnngen 3 Sihc. j^c Marinc- >rd gemeldet-. 1 bei der Audienz mtoarttit sür den ■ iltelte die freund- ;i etc dann aus, die ö )e dazu beitragen, I hieraus begrüßte i| fai'crlita Hauses t l die Ueberzcngung g -'n Vesestigung der I ) Chinas beitragen I Dr. Hoffmann-Frredbrrg sprach über,^s,TH«na. ,,Vvr chläge zur Verbesserung der Brenenwerde. Der Rodru^ führte in seinem mit Beifall aufgenommenen Vortrag aus, )aß als die Grundlage zur Rentabilität der Bienenzucht in erster Linie die Beschaffenheit der Bienenweide t rarfit en fei ^bre Verbesserung müsse von den Brenen- zuc^vereinen anqestrebt tverden In seinen Ausführungen gab er Vorschläge, wie die staatlrck>en Behörden, wie ^sen- ^hn,,.SvritrrLatwng usw^^r Berbes,^ung der de o yutji.Y“.,““ —- --- einem heftigen, häßlichen Gesichtsausschlag. Schon nach 3 tag. Gebrauch v. Zucker's Patent : Mcdtztnal «cifc mar der Erfolg augenfällig- Die Pickel trockneten ein u. es bildeten fick keine neuen mehr. Nach Verbrauch von 2 Stück mar meine Haut vollständig rem. P. N. in Crefeld" ä. ^tuck 50 Ps. (15 %ig) u. 1.50 M. (35°/oM. stärkste Formt. Dazugeb. Zu«- «reme 75 Pfg. u. 2 M., ferner 3uct°°h -Seife(mildsvOPt.u.lbOM. »n der Univerfitäts-, Engel- u. >c»irsck Apotheke, bei Aug. Stoll, E. Seibel und W. Kilbinger. __________ [S Rnl____________ M Bockbier hergestellt aus Münchener Lapu- __5 Mk. 1 •• Auch ein Zusammenstoß mit der Straßen- , bahn. Am Samstag nachmittag geriet am Bahnhofe em betrunkener Arbeiter mit einem im Laufe befindlichen Wagen der Elektrischen" unsanft in Berührung. Er wurde zu Boden geschleudert und erlitt einige leichte Verletzungen. ** Beim preußischen Ordens fest erhieltest u. a. orit^eicfmunqen: Gouverneur von Goßler tn Mainz bav ©tofe3 freu' des Roten Adlerordens mit Eichenlaub, Kommandant von Eck end racher von Darmstadt den Roten Adlerorden 2 Klasse U Eichenlaub, der Kommandeur der Pioniere des 18. Armeo- & von Sachs den Roten Adlerorden 3 Masse nut der ^Meist, ^iniintmann Mahlung im o. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168, ünnsviarrer Sic. Schettler von der Hess. Dtviswn, der zweite Artillerieoffizier vom Platz Laporte in Mainz, die Hauptleute ^ucius^nLBagner im 4. Hess. Jnf.-Regh (Prinz Karl) qL iig grfte Offizier des Traindepots des 18. Arnuekorps ^uvtEN B?schof, Hauptmann und Bezirksoffiz.ier von B en- ^i e^in Mainz den Roten Adlerorden 4. Klasse; Oberst von Beckmann', Kommandeur des 4. Hess. ^nf.-Regt. (Vrmz Karl) Nr 118 Oberst Riedel, Kommandeur des 5. Heil- 2M.-Regt^>. M 1^: bXnwta'2. Klasse; DtaBtatamtj tommanbeur von KnobelSdorf m Gichm btn ^°"™r£cn 'Sfnüp- Festunasbau-Hauptmann Sorg bei der FortiNtalion in ‘Warn'’ ^beririeastzerichtssekretär Laub is, Stabsveterinär Herbst, der Lehrschmiede in Frankfurt a. M., den KiAne^ri^n 4 öj(ai'fc- Gardefeldmebel Petr t in der Ml. ® arbeun teromatev- r^rnnmc das Kreuz des Mg. Ehrenzeichens; Garde,ergeanü Stvr^k in d« Hess. Gardeunteroffizierlr.mpagnie, Stabstrompeter Weber mt 2. Ixi). Feldartillerie-Regiment Nr. 61, dte Unter- Ämeister Sixdorf im 5. hes,. Jnfanteri^Regrment Nr. 168, -g r7n d t in 1 Hess. Änfanterie-Regiment (Lerbsarde) Nr. 115, Küvfer im Inß-Regt. Kaiser Wilhelm (2. he,ß) Nr. 116, bte Schirrmeister K üh le r und Brann beim Artillertedepvt in P°.'z-i fobnbd eifrig nach bem nutaetleibeten Herrn, ber im Waldbistrikt Hangclstcin ein breiiehnjähriges Mädchen überfiel und zu vergewaltigen suchte. Der Herr tarn van Gietzen her und wag von der Wellersburg aus dem ^rupp der Kinder gefolgt, die Holz lesen gingen. Er näherte sich dem Mädchen, das ab. feitS Holz las, und stopfte ihm Watte m den Mund. Zum Glück hatte einer der Knaben den Vorgang bemerkt. Slinber liefen hin und vertrieben den Unhold. Nur hierdurch wurde ein schwereres Verbrechen verhütet. v -@rün'berfl, 16. Jan. Der hiesige Zwergberenr des Oberhessischen e n c u =,utf) t e r t> er ein = hell heut? nachmittag hier eine Versammlung ab. Herr Wlluiifltn nehmen entmen die Mitglieder: Karl Beil, Sckreiuermitr., Marburger Straße 42, Louw ^e»i, Sckreinermstr., Kaiser-Allee 14^,i», Tel. 75o. Kar1 meister, Lüberstr. 17, Tel. a2>. Georg Hauback, Sckremermstr., Astcrweg 56, Tel 702. Hcuirtck -vorn, sckreinermstr., Sr w> straße 7. Adam Heß, Schreiiu-rmstr^Grabenstraiie 11. Jovannes I Lenz, Schreinermstr., Frankunter Straße 123, ^.cl. /ör. Müller, Sckreinermstr., Sckinenberger Weg lb. .^etttmck -von Müller, Sckreiiiermstr., Großer Steinweg 6. Frtü Ro,enbanm, Sckreinermstr., i'öwengane 20, Tel. ,6i>2. (>hrtftovv Scyreinermstr., Weidengasse 7. Williclm Weigel, Schreinermstr^ Löberstraße 9, Tel. 508. w untet der Firma „Pfaff und Stengel" begrünbrte Zrgarren- c-1crrn HeinAerlistg aus Gießen über. -L-te Fabrik kam , Stillstand und die Arbeiter haben bis heute iwch bald «um Strl > Fnzwisäxm wurde tüchtig unter Ä“’» nät'ÄrÄ unserer Bauern s mehrmaligen vergeblichen Versuchen weggelahren wurde. ^Gießen ein .Möbelwagen, der die Trotzdem Heinzerling OrrginaL-Dvahtmeldungen. Berlin, 16. Jan. Wie der „Vorwärts" mitteilt werdest B-b-l» L-be^ei-innernn^.n ^Jen^ Tied-Berliu erscheinen. Ter Preis, für das bwfchrerte Exemplar Hilfsvereins, Kommerzienrat M i dl c l, ist im Alter von 8o^al)reir gestorben. Tie Leiche wird zur Beerdigung nach Marn-, ge- ^^Paris, 17. Jan. Im Arsenal! von Saint Et test st ck wurden mehrere Exentplur^st "ncs ^n euen .Ma 1 djitnc n ge- w. Ti r p& iertiaaestellt, das große Vorzüge besitzen lolfc xay SÄ1 STä'« bie &iUa ®n 2400 Arbeite zu crwart en. -------------------------------------— Versteigerung. Dienstag den 18. del. Mts. versteigere ick gcgen Barzahlung: 1. Neustadt 55 dalner: a) 1 zianne Lack, 1 gut erhalten, großen Zimmerteppickt b) 2 Pferde, 1 Rollwagen, ein. Wasserwagen, 1 Partie Lorbeerbäume, 1 Badeenirick- tung, mehrere Hobelbänke u. Hobel, 1 Registrierkasse, ein. Kassenschrank, cm 60 Liter Branntwein, 1 Schreibtuch und verschied, andere Möbel: o um 3 Ubr uackmitt. in der ' Hammttrafre vis-ä-vl* dem I ^^EE^gewandcr, Balkon- stcine, Ecksteine, Grabkreu^e, 1 stein. Pyramide, 1 Drück- taxton, Schiebkarren,2 HauS- roanen :c. <432 ^ie Berstcrgcruug su a nnbct bestimmt statt. . Born, Gerichtsvollzieher I in Gießen. cmHHvrw.pv,.. gewarnt worden war, die Fabrik zu räumen, ver^cht^diefer dennoch in Begleitung vost rtn>a zehn Leuten, die Haustür gewaltsam zu osfncn. wurden viele Neugierige angelockt, die dem Treiben z-usahen. D Heinzerling sticht von feinem Vorhaben ablteß, wurde er auf Befehl der Ortsbehörde v e r h a f t e t und aus das Gemernd^ i VÜ Drei seiner Begleiter bedrohten unsere BENN mit seltnen Revolvern Sch «^ben ebenfalls v^haft«. Inzwischen wurde die Polizei benachrichtigt und die °>er Crtv bringlinge unter bem Anbei der Dorflugend i«r » "er- gracht MN der Behörde in Wetzlar vorgeruhrt zu werden. " Amtlicher Wetterbericht. Öffentliche Wetterdienststelle Gtesten. Allaemeine Wetterlage seit Sonntag früh: Nordweste" hat 6* Gr eine febr ftarfe Zyklone entwickelt, die sich über Nacht ostivärts über Mütelenrova ausgebreitet hat und überall Remusä e bringt; habe, herrschen starke Sudwestwtnde Ueber Westeuropa beginnt es ans der Rückseite des Tiesdruckgeb etes ab- Aiifüblen; e§ scheint danach fein neuer Wirbel uachzusolgen. 8 1 Wetieraussichten in Hessen am Dienstag dem ^. Januar 1910: Regen- und Schneeschauer, besonders im Gebirge, kalter, starker West. —————■ ■■■s ft SMUMEdE der irftn Stteftmreioipg G.m.li.8. zeigt hierdurch an, daß das seither von Herrn H. Bleichstraße 8, betriebene Geschäft nach dem Laden des >^.rn Fritz Rosenbaum, Löwengasse Z0|| 3 verlegt worden ist. Herr Fritz Rosenbaum hat die Funktion des Magazinverwalters übernommen.____ - Todes» Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass Samstag vormittag io Uhr unsere inmgst- geliebte, treue Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Grossmutter ii • Frau Marie Hing geb. Schultheis im Alter von 61 Jahren nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. ..„stand. Euler machte gestern einen Selbstmordversuch, indem sich im Arcesthaus mit einer Glasscheibe die Pulsadern zu offnen versuchte. Die Tat wurde rechtzeitig entdeckt, die Wunde in der Klinik verbunden und Euler dann m Unter» ch. In der Nacht zum Sonntag wurde am Nieaelpsad in ein Kontor eingebrochen und die Poslkasse mit a 14 Mk. Wert gestohlen. Anscheinend fehlte es dem Einbrecher an Werkzeug, denn die verschlossenen Behaltnifie ließ er unberu^hrt^^^^ Drei noch schulpflichtige Jungen, die erst unlängst eine Reihe von Ladendiebstählen ausfuhrten, entwendeten aus einem Laden die Portokasse un Werte von Wüte desselben überzeugen. Germania-Drogerie 32) Carl Seibel. 52Pfg.sparenSie Wtw Fichtennadel ::Brustbonbons: td. . Januar 1910. rden uom ®roB* Dr. Gitterinach it von Bad ^alj- eld. tzherzog hat den lcmen§ Behle zu ioii in dec Hessisch' >r als gewandter roech M°ch «.» ° 2hema: Was isl u bekampscn? Dir rin, daß derMa» Klung des Tendenz bekampst 'zuhörerschast' 3um t Den Ausführungen ** ietullWlt MI " I? Mille 14 h nd!S, » ” »c«b«6- ' thMnW it der ^„nt und Herba Je f#**1 .izjähri^" bre5 - ‘eilten- chrlle 'dr jahM dinunn ,urt(cr und Ä IT* bahn-, Forstverwanung upu. -- - , aeftern morgen von Ziesten m sMssr s $smäs8!5ä genomme!. und er landschaftlich schöner gestaltet werden. < ^on der Landwirtschaft fei auf dem Gebiete der Sterten» weide nicht diil zu Hof en. Die Feldunkränter mußten nnbediA verftlg? weÄen. und die Raine Zwan^n infolge der Feldbereinigungen, ebenso die luancherlei Strrn- cher und Blumen in Hecken und Büschen. Ein• sei für eine rentable Bienenzucht unbedingt jtt jd)af|en ' 1 L. Bad gtauDeim, 16. Jan. 3-t-^ besseren Omen, tiening früherer Derbältmsse läßt bte Graßh. Badebtrektton sämtliches Aktenmatertal der Saline nach bem BerwaltungS- nebäübe schassen. Es beftnben sich unter den Papteren Dokumente von 1806-1813, in welcher Zeck bte online teilweise sranzösisch, kurhessisch und darmstadchch war. Auch Ünrltften quS 1841, gebrueft im Waisenhaus Hannu, be° finden sich bäumtet. 1841 hatte Bad Nauheim 340 Kur- gälte. Die Sahne ist das letzte Wahrzeichen Alt-Nauheims, 60rW 2 Zimmer N(jr°ber Eingetragene Schutzmarke tritt gesucht. (392 324i Neustadt 8. ||m SMIIIiealtr ______Moltkestraße 16. Ordentliches Mädchen gesucht. Kirchen platz 9. (0376 Ein Besuch der Wartburg, Eisenach, Annatal etc. Jeden Tag v. 3—10 Uhr geöffnet. sagt der bekannte und angesehene Chemiker der Seifenindustrie, Herr Dr. C. DE1TE in Berlin, daß es sehr große Waschkraft besitzt, größer als Seife oder Seife und Soda, ohne dabei die Wäsche mehr anzugreifen. MlnlOS'Mhes Waschpulver Ist Sauer aas Beste, was zum Waschen von Wäsche verwendet werden kann; es schont das Leinen in denkbarster Weise, ist billig und gibt blendende Weiße und völlige Geruchlosigkeit. Das 1 Pfund-Paket kostet OUS* 25 Pfennig. Zu haben in Drogen-, Kolonialwaren- und Sdfengeschäffen. Engros bei L.Minlos Ä Co., Köla-Ehrenfeld. 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