rr. 241 Zweites Blatt 160. Jahrgang Freitag 14. Oktober 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme beS Sonntag». Die „Gittzener ZamlliendlStter" werden dem .Anzeiger* riennal wöchentlich beige! eqt, das „Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Leit- fragen" erschemen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Blich- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: 112. rel.-AdruAn-eigerGreßen. Ersparnisse in der Staatsverwaltung, n. Zur Herbeiführung weiterer Ersparnisse werden in dem |L4tüei#veigten Ressort des Ministeriums des In- Hfrn viele Organisationen vollzogen werden müssen. Es >1 u. a. die Frage zu prüfen, ob wicht das eine oder das cbere Kreisamt aufgehoben und unter die benachbarten :risämter verteilt werden kann. Auch im Bauwesen ! erben einschneidende Veränderungen Mu erwarten sein, ne nicht unbedeutende Beschränkung ihrer Rechte wird e Unterstützung in voller Objektivität angedeihen lassen. Hierfür besteht in Konstantinopel volles Verständnis. Gleich den anderen Mächten haben wir lebhaftes Interesse an der Konsolidierung der Türkei. Wir begleiten die Bestrebungen des neuen Regimes mit aufrichtigem Wohlwollen und erwarten von demselben die Schaffung einer guten Verwaltung und die Befestigung der Machtstellung des Reiches nach innen und außen. Unter den Angelegenheiten, welche den nahen Orient betreffen, steht in der letzten Zeit wieder die Kreta frage im Vordergründe, seit Jahren ein Sorgenkind der europäischen Diplomatie. Wir stehen in dieser Angelegenheit nicht in erster Linie, da wir uns 1898 von der provisorisä)en Besetzung und Verwaltung der Insel zurückgezogen haben mit der einzigen Reserve, daß eine Aenderung in der staatsrechtlichen Stellung der Insel nicht ohne unsere Zustimmung vlatzgreifen könnte. Wir gedenken diese Zurückhaltung auch fernerhin zu beobachten, wobei wir stets bereit sind, jede Lösung, welche die Aufrechterhaltung der Souveränitätsrechte der Türkei zum Ausgangspunkte nimmt und im gegenteiligen Einvernehmen der vier Mächte und der Pforte erfolgt, gleichviel, ob provisorischen oder definitiven Charakters, au dyu nf er er) eit S ohne weiteres zu akzeptieren. Mit Befriedigung Tann ich mitteilen, daß die Monarchie mit allen Mächten gute Beziehungen unterhält. Die letzten Ereignisse taten dar, daß in unseren Bündnissen ein realer Wert liegt. Meine diesjährigen Begegnungen mit dem deutschen Reichskanzler und dem italienischen Minister des Auswärtigen boten mir einen erwünschten Anlaß, mit beiden Staatsmännern einen intimen Gedankenaustausch zu pflegen, um die völlige liebereinstimmung unserer Ansichten neuerlich zu konstatieren. Die Erhaltung dieser Bündnifse wird, ich brauche es wohl nicht ausdrücklich zu betonen, die unverrückbare Grundlage unserer Politik bilden. Mr werden aber darüber die Beziehungen zu den anderen Mächten nicht vergessen, vielmehr, soviel von uns abhängt, dieselben sorgfältigst pflegen. DerDreibund richtet gegen niemand eine Spitze; wir beurteilen die Gruppierung der anderen Mächte mit derjenigen Unbefangenheit, von der wir wünschen, daß sie uns gegenüber zur Anwendung gelange. Wir wollen durch eine ruhige und konseauente Politik, die sich um fremde Angelegenheiten nicht kümmert, die Harmonie zwi- fchen den Kabinetten befestigen. Wenn auch derzeit keine Fragen von ernster Bedeutung vorliegen oder Spannungen zwischen den Mächten bestehen, so können solche in unserer raschlebigen Zeit im Hinblick auf die leichte Erregbarkeit der öffentlichen Meinung aller Staaten doch immerhin eintreten. Unsere Politik verfolgt gleiche Ziele, sowohl in den Beziehungen zwischen den Großmächten, wie rücksichtlich der Gestaltung Der Dinar im nahen Orient. Wir wollen den Frieden und die Erhaltung des Gleichgewichts. Das war und bleibt fürderhin die Aufgabe der Donau-Monarchie, welche seit Jahrhunderten in den Beziehungen des Oceidentes zum Orient eine toidxtige Rolle gespielt hat. Dieser Ausgabe werden wir nur gerecht werden können, wenn es gelingt, innige wirtschaftliche Wechselbeziehungen mit unseren südöstlichen Nachbarn zu pflegen. Meines Erachtens sind die Voraussetzungen für solche, ungeachtet mancher sich dagegen meldender Stimmen, reichlich vorhanden. Ich habe meine Bemühungen in dieser Richtung unverdrossen fortgesetzt und werde hierin zukünftig nicht erlahmen, da die Hauptaufgabe der Monarchie in den Beziehungen zum Orient in einer richtigen Handelspolitik liegt. Erfolgversprechende Anfänge scheinen mir in jenen Abkommen vorzuliegen, die im April des Vorjahres und im Juli dieses Jahres nach längeren Verhandlungen mit Rumänien und Ser bien zustandegekommen sind. Auch die Verhandlungen mit Montenegro sind eingeleitet. Mit dem Königreich Bulgarien wird eine Revision des gegenwärtig auf der Meistbegünstigung beruhenden Verhältnisses in wohl nicht allzu ferner Zeü erfolgen. Der Rahmen für eine definitive kommerzielle Vereinbarung mit der Pforte wurde in dem Ententeprototolle vom Februar 1909 festgelegt, und die Arbeiten wegen des Abschlusses eines neuen Handelsvertrages werden nach Beendigung der von der vttomanischen Regierung mit den anderen Kabinetten geführten Pourporlers ohne Verzug beginnen können. In dem Zustandekommen von Handelsverttägen mit unseren südöstlichen Nachbarn erblicke ich auch vom rein politischen Gesichtspunkte aus ein willkommenes Mittel für eine glückliche Förderung be r f o e n b- wickelungsfähigen Beziehungen z u diesen Staaten. Wie seinerzeit die Erhebung Bulgariens zum Königreiche, so haben wir auch die Erhöhung Montenegros, welche kürzlich anläßlich des 50 jährigen Regierungsjubiläums seines verdienstvollen Herrschers erfolgte, mit Sympathie begrüßt und sic gerne gleich den anderen Mächten anerkannt. Der Minister schloß: Wir wollen unverdrossen an imferer inneren Erstarkung und an der Erhaltung unserer Machtstellung nach außen Weiterarbeiten. Dieses Ziel wird aber nur dann als sicher gestellt betrachtet werden können, wenn wir über eine schlag- fertiae Armee und Flotte verfügen. Eine äußere Politik, will sie erfolgreich sein, kann diese beiden Faktoren nicht missen. Ich gestatte mir also, die zuversichtliche Erwartung auszudrücken, daß auch den Vorschlägen der Kriegs-- und Marinv- verwaltung die Genehmigung erteilt werden wirb. Das Exposs mürbe nrit lebhaftem Beifall ausgenommen. Die nächste Sitzung findet Dienstag statt. Wien, 13. Ort Beim Empfang der österreichischen Delegation durch den Kaiser hielt der Präsident Glombinski eine Ansprache, in der er erklärte, wenn die Monarchie aus der letzten bedrohlichen Krise würdig und nach außen und innen gestärkt hervorgegangen sei, so sei dies vor allem' der Weisheit und anerkannten Friedensliebe des Kaisers zu verdanken. Bei dem Empfange der ungarischen Delegation hielt Präsident Lang an den König eine Ansprache, hervorhebenda, die Erfahrungen der jüngsten Zeit halten den glänzenden Beweis dafür geliefert, oaß 5er Dr eibund das wichtigste Untervsand des europäischen Friedens bilde und daß diese Bündnisrichtung bei unversehrter Wahrung des Ansehens und der Großmachtstellung der Monarchie auch für Oesterreich-Ungarn die Segnungen des Friedens am meisten gewährleiste. Die Thronrede des Kaisers Franz Zosef. Wien, 13. »Oft. Die Thronrede, die der Kaiser an die Delegation hielt, lautet: Die letzte Tagung der Delegationen fiel mit entern wichtigen Ereignisse für die Dionaichie zusammen. Ich verkündete damals die vollzogene Ersttecküng meiner Herr scherrechte auf Bosnien und die Herzegowina. Es gereicht mir zur besonderen Befriedigung, daß die diesfalls eingelötete Aktion auf friedlichem Wege zu einem vollen Erfolg geführt hat. Die eine Zeitlang bedrohlich scheinende Spannung der europäischen Lage hat einer erfreuliä>en Klärung Platz gemacht. Mit Beruhigung kann ich Ihnen mitteilen, daß unsere Bündnisse mit bau; Deu t scheu Reich und mit dem Königreich Italien wenn möglich noch fester und inniger geworden sind. Sehr be- friedigend sind auch unsere Beziehungen zu allen anderen Wch- ten. Die von mir gehegte Erwartung einer günstigen Entwicklung des Verhältnisses Oe ft erreich-UngarnS zum osmanischen Reich hat sich infolge des im Frühjahr 1909 zustande gekommenen Entente-Protokolls erfülll. Gleich anderen Mächten verfolgen auch wir mit unseren besten Wünschen die auf Befestigung dieses Staates gerichteten Bestrebungen. Meine Kriegsverwaltung wird die nachträgliche verfassungsmäßige Ge> nehmigung der Delegationen für die außerordentlichen Ausgaben einholen, die während der vorjährigen äußeren Unruhe unvermeidlich waren. Dank der hierdurch bewirkten größeren Bereitschaft von Heer und Flotte wurde meine Regierung in die Sage versetzt, den Boden der friedlichen Politik nicht verlassent zu müssen. In dieser Erfahrung liegt ein Ansporn, der Verwaltung von Heer und Marine die unumgänglich notwendigen! Mittel zur Erhaltung der Schlagfertigkeit der Wehrkraft zur Verfügung zu stellen und hierdurch der Monarchie die Möglichkeit zu geben, nebst ihren Interessen auch die des europäischen Friedens wirksam vertreten zu können. Doch soll diese Bereitwilligkeit stets unter Bedachtnahme auf die finanjieüe Leistungsfähigkeit beider Staaten der Monarchie in Anspruch genommen werden. Die Bank- nnd Wahrungsfrage. Wien, 13. Oft. Der „Neuen Freien Presse" zufolge hatte der ungarisd-e Finanzminister heute vormittag mit dem österreichischen Finanzminister eine Besprechung, in der die Verhandlungen pvrbereitet wurden, die itxder Bank-nndWLHrungs- frage im Laufe des morgigen Tages zwischen den beiden Finanzministern stattfinden werden. In den maßgebenden ungarischsy Regierungskreisen werden jedoch die Aussichten auf eine Einigung: in der Barzahlungsfrage pessimistisch beurteilt; man hält es nicht für ausgeschlossen, daß in dieser Frage in absehbarer Zeit eine kritische Wendung eintritt, die auch von writttagenden r>olitifd)cn Konsequenzen begleitet sein könnte. Die Keichrversicherungrordnung. :: Berlin, 13. Oft. Der ReichsversichemngTausschuß setzte heute zunächst die AnS- frradje über die Vermögensverwaltung der Versicherungsanftalten und die Anlagen in Reichs- und StaatSpapieren fort. Die konservative Partei tritt für die Regierungsvorlage ein. Die So zialdemokratie nimmt eine völlig ablehnende Haltung ein, während die Fortschrittspartei trotz mancher Bedenken für die Bestimmungen der Vorlage eintreten will. Die soziale Betätigung der Jnvalidenanftalten dürfe nicht beschränkt, sondern müsse vielmehr weiter entfaltet werden. Grundsätzlich betonte der fortschrittliche Redner, daß seine Partei bemüht bleibe, das beste aus der Reichsversicherungsordnung zu machen und daß sie nach wie vor Mitarbeit mit gutem Willen leiste. Die gegenteilige Behauptung, als betrachte sie die Fertigstellung der Vorlage ledigluh als Sache der konservattv-klerikalen Mehrheich sei völlig unrichtig. Ein national! ibera leS Mitglied betont, daß seine Partei nicht wünsche, daß ähnliche Bejttmmungen für die Sparkassen getroffen werden, spricht sich aber im übrigen für die Vorlage aus. Das Zentrum beantragt, um die Bewegungsfreiheit der Jnvalidenanftalten in ihrer sozialen Betätigung zu sichern, folgenden Zusatz: Durch diese Vorschrift wird jedoch die Gewährung von Darlehen und Unterstützungen für gemeinnützige Zwecke: Errichtung von Sh an fenan Italien, Genesungsheimen, Bau von Wohnungen für die minderbemütelteu Volkskreise, Förderung der Ansiedlung ländlicher Arbeller, Hebung des Genossenschaftswesens usw. nicht beschränkt. Gegen diesen Antrag wendet sich ein fortschrittlicher Redner, obgleich in den Absichten Einigkeit besteht. Eine Erklärung der verbündeten Regierungen in dieser Richtung genüge vollständig. Uebrigens sei der Wohltätigkeit der Anstalten ein natürliches Ziel gesetzt. Ob die Kreditgewährung an Handwerker eine sichere und bessere Kapitalanlage bedeute als bie Uebernahme von Reichs- und Staatsanleihen, sei sehr zu bezweifeln. Der Redner gibt Preßtreibereien gegenüber folgende Erklärung ab: Nachdem der Ausschuß gerade die Bestimmungen in der Krankenversicherung gegenüber dem Entwürfe so verändert hat, wie ich es namens meiner Partei im Plenum gewünscht habe, können wir, falls diese Beschlüsse aufrecht erhalten werden, für das Gesetz stimmen, soweit es im Ausschuß bisher beraten worden ist. Der Rerchsschahsekretär legt das Bestreben der verbündeten Regierungen dar, sich einzuschranken und daS Anleihebedürfnis ht gesunden Grenzen zu halten und den Geldmarkt zu kräftigen. Die bisherige Tätigkeit der Jnva- lidenanftalten solle nicht eingeschränkt werden. Zwei ZentrumS- redner sprechen sich auch nach den Erklärungen des Schatz- sekretärs entschieden gegen die Bestimmung aus Von polnischer Seite wird Klage geführt über Verwendung von Geldern der Jnvalidenanstalten zur Förderung hakatistischer Zwecke und über die Gewährung großer Darlehen an evangelische Gemeinden ht den gemischtsprachigen Provinzen im Osten. Gegen diese Auffassung wendet sich ein Vertreter der Reichspartei. SBenn katholische Gemeinden nicht bedacht worden feien, so müsse doch erst einmal der Nachweis geliefert werden, daß man berechtigte Ansprüche von dieser Seite zurückgewiesen habe. Der Vertreter der Wirtschaftlichen Vereinigung ist persönlich gegen die Bestimmung der Regierungsvorlage, will aber namens der Mehrheit feiner Freunde dafür stimmen. In der Abstimmung wird der Zentrumsantrag gegen 10 Stimmen abgelehnt, desgleichen der gestern erwähnte sozialdemokratische Anttag bett. Förderung von Arbeiterwohnungsbauten. Die Bestimmung der Vorlage, wonach also mindestens ein Viertel des Vermögens der Versicherungsanstaltar in Arckeihen des Reichs oder der Bundesstaaten angelegt werden muß, wurde mit 18 gegen 9 Stimmen angenommen. -Bei 8 1357 wird, obgleich sich die Regierung dagegen au£- spricht, auf Antrag der Konservativen beschlossen, die Bestimmungen über die Vermögensverwaltung auch auf die <5 anftalten auszudehnen. Der Abschnitt über die Ausbringung der Mittel wird unver- dtnbcTt angenommen. Danach soll der Wochenbeitrag bis auf weiteres in den fünf Lohnklassen betragen: 16, 24, 30, 38 und 46 Pfennig. Vielleicht ist aber mit Rücksicht auf die Beschlüsse des Ausschusses »ur Hinterbliebenenversicheruny (Kinderrente usw) eine Höherbemessuna der Beiträge erforderlich Die Beratung wurde heute bis § 1410 gefördert. Weiterberatung Freitag vor# mittag. ' 1 Gelegenhe^ Meteorologische Beobachtungen der Station (Sieften •e Okt. Wetter Bf 1910 s Sonnenschein Sonnenschein 8 5 übernommen 287 Rentengesuche, so daß 533 Gesuche in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 223 durch Rentenbewilligung (193 Invaliden-, 17 Kranken- und 13 co* 5-S 4 6 4 ZI 66 I 86 I 77 N NE E katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 15. Oktober: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: iur heil. Beicht. Märkte. th. Gießen, 12. Okt. Auf Oswaldsgarten hat sich bei nicht genügender Zufuhr die Nachfrage nach gutem Heu so stark be. merkbar gemacht, daß der Preis dafür in den letzten 8 Tagen füt den Zentner auf Mk. 3.00—3.20 stieg. Maschinenstroh rouröe h- Zentner mit Mk. 1.70 bezahlt. fc. Wiesbaden, 13. Okt. Heu- und Str oh mark. Angefahren waren 17 Wagen Heu und Stroh. Man nolic.«,- Heu 6.00-7.00 Mk., Stroh (Rlchtstroh) 5.00—6.00 Alk. _ Fruchtmark t. Hafer (neu) 15.00—16.00 Mk. Alles für 100 Rüe, Atts Stadt und Land. Gießen, 14. Oktober 1910. * Tageskalender für Freitag, 14. Okt. Stadt- rhe ater: „Buridans Esel*. Anfang 8 Uhr. •• 93ei der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen sind irn September 246 Rentengesuche (227 Invaliden- und Krankenrentenanträge, sowie 19 Altersrenten- anträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den Monat 12. 12. <3*2 X -d' Sonntag den 16. Okt., 22. Sonntag nach Pfingsten Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. • um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. - um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. ■ um 11 Uhr: Heil. Meste mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre: darauf Rosenkranz-Andacb mit Segen. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sams tag abend um 6'/, Uhr ist Rosenkranz-Andacht mit Segen. Israelitische HeligionsgemeinOe. Gottesdlenjt in Oer Spnanoge (Süd-Anlage). Samstag den 15. Oktober 1910: Vorabend: 5.15 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. Sabbatausgang: 6.20 Uhr. Dienstag den 18. u. Mittwoch den 19. Oktober 1910 z Laubhütteufest. I. Tag: Vorabend: 5.15 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags: 4 Uhr. 2. Tag: Vorabend: 6.10 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4 Uhr. Abends: 6.10 Uhr. Uirchliche Nachrichten. Evangelische öemeinoe. 21. Sonntag nach Trinitatis, den 16. Oktober: Gottesdienst. 3n der Stadtkirche. Vormittag? 91/, Uhr: Pfarrer D Schlosser. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Matthau», gemeinde, wozu auch die Ellern und Angehörigen der Kinder hei-, lich eingeladen werden. Vormittags lP/4 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde Pfarrer D. Schlosser. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Marku», und der Militärgemeinde, wozu auch die Eltern und Llngehörigei- der Kinder herzlich eingeladen werden. Abends 8 Uhr: Versa,nmlung der konfirmierten männlich«. Jugend der Matthäusgemeinde, wozu auch die Neukoufirmierlen eingeladen werden. Montag den 17. Oktober, abends 8 Uhr: Versammlung ber konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde, wozu auch die Neukonfirmierten eingeladen werden. Dienstag den 18. Oktober, nachmittags 4 Uhr, im Matthäussaal: Frauenmissionsverein. Neue Mitglieder sind her-, lich willkommen. Mittwoch den 19. Oktober, abends 8 Uhr: Versammlung ber konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeinde, wozu auct die Neukonfirmierten eingeladen werden. Donnerstag den 20. Oktober, abends 8 Uhr, im Matthäussaal, B i b e l st u n d e. (Bilder aus der Apostelgeschichte.) Pfarrer D. Schlosser. 3n der Fohanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Luka-- gemeinde, wozu auch die Eltern und Angehörigen der Kinder Herz lich eingeladen werden. Vormittags ll‘/4 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts der Johannes gemeinde, wozu auch die Eltern und Angehörigen der Kinder Herr lich eingeladen werden. Nachmittags 4 Uhr: Wiederbeginn der Versammlungen dc.' Sonntagsvereins in den Räumen der Kleinkinderschule, Tiezstr. 15 Abends 71/, Uhr: Versammlung der konfirmrerten weib l i ch e n Jugend der Lukasgemeinde int Lukassaale. — Um biefelbj Zeit versammelt sich die konfirmiert? männliche Jugend oi Johannesgemeinde im Johannessaal. Mittwoch den 19. Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstund. im Lukassaal. Pfarrer Bechtholsheimer.. Freitag den 21. Oktober, abends von 51/, bis 71/, Uhr: sammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johans gemeinde im JohanneSsaale. Die Pflege der Stimme ^kAnf iihU^rme s£haffe°j- wohltnend auf Rachen und Hal- eD^eruch aus dem Munde nehmen, hat sich keine: nur annähernd so verbreitet und behauptet, als die in ihre, unv^*Sleichlichen Wybert-Tabletten. Sie gehören r?iAn,Bestande j.^es Haushaltes, wie Seife unf Zahn ausreichende Schachtel kostet in allen Apo- theken 1 Mark. I)epot in «lewen: Pelikan-Apotheke, SeuzS tustschiffahtt. Chemnitz, 13. Okt. Die Luftschiffer N e stl er und Ber. tram aus Sachsen, die mit dem Ballon Elbe in Rußlg^ festgenommen waren, wurden wieder fre igel assen. FlugplatzJohannisthal, 13. Okt. Heute nachmitt-» waren der Kriegsminister und Inspekteur der Verkehrstruppen, Generalleutnant Freiherr von Lyncker, mif be» Flugplatz anwesend, doch wurde wegen des stürmischen Welters nur wenig geflogen. Straßburg, 13. Okt. Zum Gedächtnis der heute zwei Jahren gelegentlich des Gordon-Bennett-Wettflie. g ens in der Nordsee verunglückten Luftschiffer, Leutnant FeertsH und Leutnant Hummel, wurde in der Orangerie ein Gedenksten enthüllt. Professor Dr. Hergesell widmete den beiden kühnr^ Luftschiffern warme Worte des Gedenkens. Bahnhof früh gleich polizeilich zu,überwachen. Aus Eisenach hatte man einen witteren Beamten mit einem Hund herbeigerüfen, der heute morgen arbeitete, aber rin l§r- gebnis nicht erreichte, da angeblich inzwischen zu viel Menschen den Tatort betreten hatten. In Gedern hatte man gestern einen sogenannten armen Reisenden festgenommen, doch konnte dieser Nachweisen, daß er zur fraglichen Zeit nicht in Lauerbach war. Es wirdt auch vielfach angezweifelt, daß man den Täter in der Ferne finden wiro, da man bei Würdigung aller Nebenumstände Minehmen muß, daß der Täter mit allen Verhältnissen genau vertraut war und deshalb vielleicht nicht weit vom Tatort zu suchen ist. Bei dem Ueberfall hat der Täter keinen Pfennig bares Geld er- rokerbach, 13. Okt. Zu dem bereits gemeldeten J aslfeten fügende Einzelheiten mitgeteilt: x ,inb ber ^erthrn bekannte und beliebte Oekonomie- rat Backhaus und seine ®attin. Nach den seitherigen Feststellungen cst der Sachverhalt folgender. Der Tater ae- langte über eene Hintertreppe auf den Balkon und durch e ofWleftenie Tur in das Wohnzimmer der Backhaus- schen Eheleute, dort hantterte er umher, ohne seinen stweck ^ten Nt können, hiermif wandte er stch nach dem Schlafzimmer. Herr Backhaus scheint er- ^'^brufe ausgestoßen zu haben. Der S k Lofort mit einem schweren Instrument zu- «eschlagen und Herrn Backhaus erhMiche Kopfverletzungen beigebracht, ebenso erhielt die infolge des Lärms erwachte Frau^Backhaus mehrere Hiebe über Sen Kopf, doch sind chrel ^“o&en Höchste Temperatur am Niedrigste , r Niederschlag: — 0,0 mm. bis 13. Oktober — 4- 18,3 ° J. • 13. „ = + 9,0 "0. A A nr,r • ,r , .. . . > beutet, doch hat er Wertpapiere im Betrag von 2000 Mark Altersrentengewche), 6- durch Ablehnung, weil unbegrunbet an sich genommen, deren Abschnitte noch nicht fällig sind, (59 Invalidenrenten- und 3 Altersrentengesuche), 13 durch ein Umstand, der leicht zu seinem Verderben ausschlagen andere Weise — Zurücknahme usw. '(10 Invaliden- und kann. In der letzten Zeit im Kreise vorgekommene Ein- 3 Altersrentengesuche), — zusammen 298, so daß 235 Ge- brüche bringt man mit der letzten Tat bereits in Verbindung, suche als unerledigt auf Oktober übernommen werden mußten. 2ie Aufregung hier und in der Umgegend ist groß und das Ferner wurden 217 Anträge auf Beitragserstattung gestellt, Dauern mit den hochbetagten Backhausschen Eheleuten und zwar 177 infolge Heirat wcwlicher Versicherter (H.), 39 allgemern. cyer . . infolge Todes versicherter Personen (T.) und 1 wegen Be- . . , ^cr ^^c^ltcur 3§Iei' ^cr ÜOr zugs von UnfaHrente (U.). Unerledigt wurden übernon.men u"‘« [«"«« M«« bclabenen Kohlenwagen ge. 82 ErstaitungSanirage, so daß zu bearbeiten waren 299 Ge. "nd lebensgefährlich verletzt wurde, ist gestern nach Vor- suche. Bewilligt wurden 211 Anträge (178 H. und 33 $.), nai,m= E,n“ DPeca1llon tm Qtafltd&en H-spttal gestorben, abgelehnt wurden 17 Anträge (7 H., 9 T. und 1 Uh. Aus ft' $ct heute tm benachbarten Uetzhausen vor. andere Art erledigt wurden 1 H. und 1 T..ErstattungS- ^,ftft^Durgermeisterwahl wurde an Stelle des anspruch. Unerledigt blieben 69 Erstattungsanträge (50 H., "^^enen BurgermeMerS Duckert der Beigeordnete Schäfer 18 T. und 1 U.). - In welchem Umfange die Landes- Wahlkampf war sthr he.ß, Versicherungsanstalt Heilverfahrenskosten für ihre Versicherten ^" ber ©e9enfanbtbat Sanbrotrt ©tppe( 19 stimmen. übernimn,t ergibt sich daraus, daß Ende September 1910U mitt« 376 versicherte Personen m Heilanstalten untergebracht waren, irn Orte gelegenen Behrmannschen Wirtschaft, als mit lautem '* Bei der land- und forstw. Berufsgenossen. Kitsch ein lebendiges Etwas ^zum Küchenfenster hereingesaust cc.-:r cspKph in o *am- „Papa, eut druser Duchri" »schrie das kleine Adolfchen, r c Ccv L » lnA^arm r,m b. Vierteljahr des und eilends kam Papa Behrmann, den Einbrecher festzunehmen, laufenden Jahres 800, insgesamt bisher m 1910 2251 Un- Alle Anwesenden stellten nun fest, daß es ein Feldhuhn, ein fallanzeigen eingegangen. In 408 Fällen wurde erstmalig wirkliches Feldhuhn, sei, das sich da in die Küche verirrt hatte, eine Entschädigung festgesetzt, darunter in 18 Fällen das ae° Emen Augenblick dachten manche ans Schlaraffenland. Gebraten fetzliche Sterbegeld oder eine Angehörigenrente gewährt, we., ft°ch e^^m"ökhi7ÄftLS^^nd1ahİ'^ Ä die Berletzimg den Tod zur Folge gehabt hatte. Von dem I noch anderes Gebratene und Ungebratene draußen herumschwirre. Recht der Uebernahme einer Krankenhausbehandlung wurde Es war leider nichts. Jetzt großer Rat, was mit dem Ding in 47 Fällen Gebrauch gemacht und diese Unfallverletzten ft anzufangen sei Braten?" Nein das ist vielleicht straf- wurben einem Krankenhaufe oder einer für die Nachbehandlung L, ÄVffi, b» L & eingerichteten Privatansialt uberwiejen. I ans Licht auf die Straße, besah's von allen Seiten und rrr, ** Hansa-Bund. Auf die morgen abend im Eafe war's. „Ein altes Vieh, nicht mehr genießbar" hatte der Ebel von der hiesigen Ortsgruppe des Hansa.Bundes LftL°ftbstgestellt. Hm, hm dachte einer, als er wieder in die veranstaltete öffentl.che Versammlung sei aufmerksam gemacht, GÄÄÄ StfÄ ba^nn m der Herr E. Brandt au8 Berlin, ein vortrefflicher rufe aber ja nicht wieder den Herrn Rat. Redner, über das Thema „Was ist neudeutsche Wirt- 1^. Fried b erg , 13. Okt. Heute abend sand im Schlöffe schaftspolitik?" sprechen wird. ein russischer Gottesdienst statt, den der Erzpriester ** Im Firnen glanz des Engadin. Mit einemft'Es Kaisers abhielt und bei dem der russische Kirchenchor recht anziehender! Vortrag wurde gestern der dieswinter- mitwirkte. Morgen, als an einem russischen Feiertage, wird liche Vortragszyklus des Kaufmännischen und des Orts- wiederum im Schlosse Gottesdienst abgehalten. In den gewerbevereins eingeleitet. Hauptmann Härtel, der den nächsten Tagen wird Großfürstin Sergius von Ruß- LJ «Mtcnen im Schlöffe zum Besuch erwartet. — Prinzessin Je»* ift, führte seine die Ludwig von B a tt e n b e r g hat sich heute von hier nach iSKÄ““ b5‘ ÄSäÄ*." 5,,” ® 3,S"T - das zu dem schönsten gehört, was unsere Erde landschaftlich £ b.l^ecri.2Bo^c bec besuch ihrer Schwester, der verwitweten bietet. Eine Fülle ganz vorzüglicher farbenprächtiger Bilder ^otzfurstm SergmS von Rußland erwartet wird, veranschaulichte den instrukt. Vortrag in trefflicher Weise Ter M ainz, 12. Okt. In der heutigen Sitzung der Stadt- WNLSS SMSNStt Ä'S cr^em- Xm Sommer wie Winter was sehr viele Städte in diesem Jahr, dem man allgenrein nüt defuchen-swerten St. Morrtz und den anschließenden Angst ewgegengesehen chabe, richt von sich sagen können. Mit L)ver-Engadmer Seen, nach dem Sammelpunkt der Berg- großer Entrüstung rvandte sich der Redner gegen die Art wie stngerwelt, Pontrefina mit seinen Gletschern, und über dte Wiesbadener Zeitung systematisch die Stadt Mainz erhabene Gebirgswett der Bernirta ins sonnige Italien mnftchüich ihrer Finanzen durch unzutreffende Behauptungen ver- Aum Comersee. Er zeigte diese bevorzugte Gegend Mir ^tzt wieder gelegentlich der Mainzer An- außerir oanroare Zuhörerschaft. Oberburgerrnnster Dr. Göttelrnann sagte dies zu — Für die -reppen und Hausgange beleuchten! Wir Wrederherstellung des Kurfürstlichen S chlo s s e s wurden machen die Hausbesitzer angesichts der länger werdenden 310000 Mark bewilligt. — In der nicht- Abende darauf aufmerksam, daß sie die Verpflichtung haben oftcrilichen Sitzung wurden für den Ankauf eines Grundstücks Einfahrten, Höfe, Treppen usw o tanqe w böten a7s 0??0 000 betmlltgt. Auf diesem sie jedermann imnnntiA 9 8 öeleuctjten, als Grn'nd stück das dre Stadtver!valtung unentgeltlich der Heeres- >'e Ittermann zugänglich sind. Verwaltung stellt, wird das Bekleidungsamt für das z\ Eberstadt (Kr. Gießen), 12. Okt. Daß die Fasanen ft Armeekorps gebaut. — Zu einem Skandal kam es einem Jäger >nsHauS fliegen, dürfte nicht alle Tage ^"ft.Weinhändlers auf der Kaiscrstraße. Dort e? -!,w »M >•«»-.-« « SS ÄWtfÄttM Süss ^önhroirt und ^ager kehrte em prächtiger Fasanenhahn ein Schutzleuten in Zivil nach Hause gebracht werdet sollten, tarn uno Uetz sich auf dem Speicher nieder, wo er gefangen m Zwischen den Parteien zu einer Schlägerei, an der sich 40—50 wurde. ° 9 I 2MEN beteürgten. Dabei wurde von einem Arbeitswilligen ern scharfer Schuß abgegeben. Zwei Schutzleute in Zivil erhiel- x" eS;hd>ev Verletzungen, sie hatten ihre Regenschirme auf oen Kopsen der Streckenden entzwei geschlagen, worauf diese aus Die Beamten eindrangen und sie sckpver mißhandelten. Schließ- ccch gelang es, die Arbeckswilligen fortzuschafsen. Ein Küfer- meister wurde verhaftet aber später, als seine Frau erschien unD wck nach Hause nehmen wollte, wieder entlassen. Pp- Der Flieger Bigenwald unternahm gestern abend auf dem Großen Sande einen Flug von acht wck seinem Eindecker eigener Bauart und erreichte eine Höhe von 40 Metern. Bigenwald beabsichtigte einen 15-Kilo- meterflug vorzunchmen, als Training für die Erlangung des ^uhlgem Flug nahm er eine Linkskurve nahm sie zu schars iund der Apparat wurde durch einen Luft- strom vorn Niedergedrückt. Es gelang Bigenwald nicht, die Flug- ^?^^^^usrurlchten, und es erfolgte ein Kopfsturz aus un- m x 4. v — ucu uou) hho wtc| heJar?i^tn Das Gestell der Maschine ist ge- Verletzungen nicht so schwere infolge des Umff an el zertrümmert, der Flieger selbst die Frau die Hände Do'Xt »öpf ^elt fie Ä <äer ftar^ üb«märaene iS.e ^t^, ?ftft«ünstigen Serbälfniffen8 »irb e? ir-»rh —r •SptfrBube tmeder in dcks Wohnzimmer dungsamt nack) Mainz gelegt werden soll und nickt ,und.krönte hier feine Schandtat dadurch, daß er einen Hänfen .zuerst beabsichtigt, war, nach Mainz-Kastel. Der Bürger- !^>r^ref.arf b,e von Schnetder eingelegte l,{0 h JU8^Dcrf°l!’te' Sofort eingeleitete Nachf°rschunamsiftL°ft!^- in ber 2. sLri a^tJ mUrLbnprr' ®‘^nft,rec£c «blieben erfolglos. Angeblich hatte Friedland eine schwere Schwelle?t?er M°N versäumt, obmohl die LM bereits, betont tat £ L SIGUOI gU MMgM, zu IC Z Jahren Zu^lthaurs veMtrift., 13. 2“ 748,9 18,2 103 13. 9“ 752,5 14,4 10,4 14. 7*6 758,4 6,6 5,6 Statt besonderer Anzeige Frau Wilhelmine Wortmann geb. Rumpf Giessen, Berlin, den 14. Oktober 1910. D“/i. Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Blumenspenden sind nicht im Sinne der Verstorbenen. Die trauernden Hinterbliebenen. 5735 r jS Düsseldorf ■ Ä-*:, - Georg Wortmann, Kommerzienrat Karl Wortmann, Hauptmann Dr. Wilhelm Wortmann Johanna Brand geb. Wortmann Clara Wortmann geb. Müller Dr. Kurt Brand, Professor und 3 Enkelkinder. MefaHu.Glas Chemische Fabrik Düsseldorf L-L *.> u Ö -■iÄ; ■/;' 11,:'y ■ In einschlägigen Geschäften erhdWkh. SANAGesellsthaft mhj^Cleve. dastehenden Butter-Ersatzes, welcher unter dem Schutze des D.R.-P. Nr. 100911 allein von uns hergestclltwird. Die Beerdigung findet in Vallendar am Sonntag dem 16. Oktober, nachmittags 4 Uhr, die Ueberführang nach dort von Giessen am gleichen Tage, morgens 9 Uhr, etatt. Giessen, Vallendar, Mayen, Remscheid und Braunschweig, den 13. Oktober 1910. Gestern abend 51s Uhr verschied nach schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter ■■ ■ liefern die hauptsächlichsten Dcstandteilc der spnch-K« wörtlich beliebten Pftanzen-Butter-Margarine 3^ Mr ZucherKranKe and k Nierenleidende A DL J. Schlier*« H physiol. Nährsalze ö H ohne Dlätzweng, ärztlich H M empfohl.,Preis M-3.-u.4A0. |fl W Zu hab. In Apotheken, wenn WM nicht erhältlich, bei WW M Dr. J. Schäfer, Barmen 27 WM - Wertherstrasse 91 Belehr. Broschüre gratis AM Tiefbetrübt teilen wir Freunden und Bekannten mit, dass Gott der Herr heute unsere inniget geliebte treue Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Marie Altenpohl iu sich in die himmlische Heimat abberufen hat. Kartoffeln für den Winterbedarf. Magnum bonum Industrie Optitat Paulsens Juli 5632 gelb, fleischig Gelbe Mäuschen offeriert zu den billigst. Tagespreis. J. Weisel Telephon 235. Sonnenstr. 6 Kuverts mit Zinna billigst MHI'sche Universitäts-Druckerei. R. tauge, Gießen Haarausfall I Schuppen bes. unfehlbar d. herrl. buft. Arnika-Blütenöl „Bodin." Tledes Haar wird prächtig. äftl. 50Pfg. Man wasche öfters mit Dr. Bufleb's Brennesselw. ä f^l.75Pfg. Bei: Carl Seibel, Drogerie. Prima Speise Halo in den verschiedensten Sorten für den Wimerbedarf empfiehlt ;u billigsten Tagespreisen (5408 KartchM. Trexler Steinftr. 48. Tel. 581. Vergebung von Küchenbedürfnissen. Beim II. Bataillon yns.-Regiments „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 oll die Lieferung der im Küchenbetriebe erforderlichen Lebensmittel ür die Zeit vom L November 1910 bis 31. Oktober 1911 in nach- tehenden Losen vergeben werden: tas 1 Kolonialwaren LoS 4 Eier Los 2 Gemüse Los 5 Hand» und Limburgerkäse Los 3 Kartoffeln Los 6 Milch. Vertragsbedingungen liegen auf dem Zahlmeister-Geschäftszimmer genannten BatatllonS — neue Kaserne — zur Einsicht auf. Gleichzeitig wird auch die Abfuhr des Spülichts vergeben. Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, der Küchenverwaltung vorn 20. Oktober bis 24. Oktober 1910 einschliestlich einzureichen. Eröffnung 25. Oktober 1910, 10 Uhr vorm. Tie Kücheuverwaltung DW10 des II. BatlS. Inf. Rests. „Kaiser Wilhelm" Nr. 116. Billiges IliiMller! „Mischfutter" 150 Pfd. 11 Mk. hvw/, mit Sack, franko Käufers Bahnstation, geg. Nachnahme versendet Rheinisch-Westfälisch. Geflügel« sutter-Versand, Neust a. Rhein. Todes-Anzetge. Gestern abend 8 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Manw unser lieber, guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Karl Becker Milchhändler tm 45. Lebensjahre, welches wir hiermit Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme anzeigen. Die trauernden Hinterbliebene«. Wies eck, den 14. Oktober 1910 Die Beerdigung findet SamStag den 15. Oktober, nachmittags 2'/, Uhr, vom Sterbehause, Kirchstrahe 29, aus statt. 6733 Statt jeder besonderen Anzeige. Nach Gottes unerforschliohem Ratschluss ist heut© unser lieber Gatte, Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Hans Schwärar Grossh. Hess. Forstmeister, Hauptmann der L. I-Jäger, nach schwerem Leiden im Alter von 47 Jahren verschieden. Forsthaus Jägersburg bei Gross-Rohrheim, den 13. Oktober 1910, Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ida Schwören, geb. Fendt. Die Beerdigung findet nächsten Sonntag, nachmittags 4 Ohr, auf dem Friedhof zu Gross-Rohrheim statt. pw/10 Palme uMandel GM Sanella 1 Der Namenszug des Erfinders Geh. Medizineirat Prof. Dr. Oscar Liebreim in blauer Schrift ist das Kennzeichen jeder Originalpackung dieses einzig sollte jeden sorgsamen Fabrikanten zur ernsthaften Prüfung seiner Kraftanlage veranlassen. 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Gast- und SchankwirtschaftSpersonal: 1 Köchin, 1 Bei- u. Kaffeeköchin, 2 Küchenmädchen. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Schmied, 1 Anstreicher, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Jrtseuh 2 landw. Knechte, 1 Innbro. Arbeiter, 2 Dienstmädchen. Gast- und SchankwirtschaftSpersonal: 1 Zimmermädchen, 1 Küchenmädchen. Es suchen Arbeit: 2 Polsterer und Tapezierer, 1 Sattler und Polsterer,12 Schreiner, 1 Buchbinder, 1 Bäcker, 1 Installateur, 1 Heizer und Maschinist 1 Wagner, 2 Bauschlosser, 2 Weiflbinder unb Anstreicher, ein Kassenschrankschlosser, 5 Hausburschen. 2 Aubrknechte, sechs Taglöhner, 1 Kassierer und Packer, 2 Krankenpfleger, 2 Laufmädchen, 5 Putz- und Lausfrauen, 1 Waschfrau, 1 Handlung^ gehilse, 1 Näherin. Lehrlinge: 1 Schlosser. Gast- u. Schankwtrtschaftsperlonal: 4 Kellner, 10—12 Lohn- und Aushilfskellner. b,4/w