Montag 14. Februar 1910 Nr. 3- Zweites Blatt 160. Jahrgang ‘i I scheint täglich mit Ausnahme de? Sonntags. Nlfc ■omrtlg.k^ Ät M :nöC schickte Han d Honig-Gelee, de und aofge- laut Fettfrei', zu haben, z' viele Besucher finden, über den Odenwald als den Herausgeber Land und Leuten im von ihm wissen, daß i-tz. 1 M ir «'M? Ne „Giehener ZamilienblStter ' werden dem Anzeiger- viermal wöchentlich beigelegt, das .Mirdlatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- ftagen" erscheinen monatlich zweimal. er die im Darmstädtischen städtischen Museum befindliche Odenwalbsalnmlung, auf die die Stadt mit Recht stolz sein kann, zusanunengebracht hat. ** Alpenverein, Sektion Gießen Ein genußreicher Abend wurde am Donnerstag den Mitgliedern geboten, die sich eingejunden hatten, um einer Schilderung des .Herrn Dr. Heinemann zu lauten von seinen Wanderungen und Klettertouren tu der Brentagruppe. In Wort und Bild ließ er jenen reizeirden Teil der Alpen an unserem Auge vorüberziehen, der. durch seine Schneefelder und Gletscher einerseits und durch seine bizarren Felszacken andererseits die Reize der Zentralalpen wie der Dolomiten in sich vereint und durch seine Lage großartige Fernblicke gestattet. Im Osten erheben sich märchenhaft die Dolomiten bis zur Pala, im Westen die Riesen der Adamcllo-, Ortler- und Berninagruppe, im Norden leuchten die Oelztaler auf, und nach Süden verliert sich, der Blick träumerisch in Italiens Gefilden. Die Tosahütte und Tucketthütte dienten als Standquartiere, von wo aus die umstehenden Gipfel bezwungen wurden. So von der ersteren die Cima Tosa und die Brenta alta, von der letzteren die Cima di Brenta, die Cima Croste und das Castelletto di Vallesinellai inferiore. Nach einem Besuch auf der gewöhnlichen Anstiegroute wurde eine Erstersteigung dur vbte Südwand aus den Castelletto erzwungen, und die Bilder, die uns zeigten, wie der Führer iw den Wänden und Kaminen arbeitete, haben einen lebhaften Begriff Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei. 9L Lange, Gießen. rin in dkl rau $/■’ Maurer „Aus dem Odenwald" Ist e§ doch ein Berufener, der da spricht'. Manche werden ihn kennen der prächtigen Bildersammlung: „Von Odenwald". Noch mehr aber werden :cb einer ’* g. deutsche» maschine eine aeeiM die den Beck: Kedinuttfl i&: iÖcmDertre® c jiadjnN ro m. b. v- ÄU«1» ft, für 3$ •iLNti Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e=^5L Redaktion: ^-88112. Tel.-Adru AnzeigerGießen. kleines Feuilleton» — Balentinstag. Der 14. Februar ist ein Tag, der ins- 'sondere in England und Schottland eine ähnliche, aber viel "itierc Rolle spielt, als unser 1. Avril. Während dieser bei una -'M benützt wird, andere zu svppen, benützt man den 14. Februar, einander Liebenswürdigkeiten zu erweisen, und zwar sind es iie jungen Herren, die an diesem Tage sich besonders nett gegen Mge Tamen bezeigen und sie beschenken. Die namenlosen Briefe, --efchenke und Lotterien, die am Balcntinstage von einem zum Mrn wandern, führen den Namen „Batentin^. Die Gebräuche uid iratt und es ist ein kleiner Teil Wer glauben damit veri- . Man glaubt, daß die Dame, deren Namen man am Abend vor gelost hat, oder die einem am Morgen zuerst begegnet, die 'njänitige Gattin sei. Bi an beschenkt sie dwcher und sie bleibt zum Mindesten das ganze Jahr über die „Valentine" ihres „Valentins". e Lotterie wird in bei" Weise veranstaltet, daß Sün^linge und lungtrauen die wahren ober vorgegebenen Namen, die für sie von -iimberent Interesse jinö, auf Zettel schreiben; daß bann diese •ktei zusammengerollt und gezogen werben. Dabei erhalten die -en die Zettel der Jünglinge und diese die der Mädchen, 's daß jeder tzi-nd jede auf einen Valentin und eine Valirttine rechnen kann. Die jungen. Leute geben ihren Damen Bälle und torgen viele Tage lang ihre Namen auf beit Aermeln über gar an Licken. Jeder Shalespearelertner wird wissen, daß der nette ^r-aitct. schon zu den Zeiten des großen Dickster s im Schwange war, «mn Ophelia erwähnt ihn in ihrem Liede. Auch) Gustav Freytag ui ।einem Schauspiel „Die ValenLine" den alten Brauche als lirundlage verwendet. In allen Zeiten hatte der Valentinstag ein.- besondere seltsame Bed-mtung: in den Klöstern war er chElderlaß-Tag bestimmt und es gibt noch einen alten ftanzö-- • liefen Vers: Stigner du jonr Saint-Valentin, Fait le sang net soir et matin. B rulhutz-L ichük i ein Paar. (jgenomM mäßig über das ganze Land verteilt sein und auch die baupolizeilichen Funktionen handhaben. Allerdings müßte diesen Beamten jede „Privatarbeit", auch jedes Interesse an solcher untersagt sein. Der Beamte muß frei und vvrurteillos sein, dies kann er nur, wenn er ganz seinem Amte lebt und seine „ganze Straft" für die Interessen des Staates einsetzt. Auf diese Weise würde sich die Organisation des Bauwesens in Hessen am besten gestalten, der Betrieb würde wesentlich eist- facher und billiger werden für Staat und Gemeinden. Ifc. (öpp, U Vorschläge zur Organisation der Hess, Saubehörden. Aus dem Verband hessischer Privatarchitektew wird uns geschrieben: _ ' Unter diesem Titel brachte der Gießener Anzeiger in Nr. 20 und Nr. 30 zwei gegensätzliche Artikel, der letztere von einem Mit- gliel'e eines Kreisausschusses verfaßt, denen keine Gemeinde- ober Kreisoertretung ober gar Landtagsabgeordnetec zustimmen sollte. Der Artikelschreiber will alles Staatl. Kreis- und Gemeindebauwesen in die Hände der Kreisbauinspettvren bezw. deren Personal gelegt wissen. Es ist bekannt, daß diese Behörden nicht billig arbeiten, und den Gemeinden jede Selbständigleit in Bauangelegenheiten genommen würde, wenn die Ansicht des Artikelschveibers Gesetz würde. Denn bann müßten die Gemeinden ihre sämtlichen; Tauangelegenheiten diesen Aenttern übertragen und hätten keine freie Entschließung mehr, könnten auch weniger mehr auf Erfüllung ihrer Wünsche beim Bau rechnen. Heute sind die Gemeinden freier, sie können zu ihren Bauaufgaben auch Privat-Archstetten .heranziehen, was von vielen Gemeinden sehr zu ihrem Vorteil geschehen ist. Die Gemeinden kommen auf diese Weise billiger zum Ziel, und der Architekt hat ein Interesse daran, bei Lösung der Aufgabe sein möglichstes zu leisten, denn er will die Gemeinde als Kundin behalten. Der Kreis- bauinspettivn kann es einerlei sein, ob die Gemeinde zufrieden ist oder nickst. Es liegt nur an den Gemeinden, sich einen tüchtigen Architekten zu suckln, und dies dürste nicht schwer halten, durch eine Konkurrenz unter geeignet Erscheinenden, wird sich der beste schon finden. Auch bei allen wichtigeren baukünstlerischen Arbeiten sollte dieser Weg eingeschLagen werden und diese Arbeiten nicht den, Kreisbauirrspettoren „im Nebenamt" übertragen werden, wie das erwähnte Kreisausschußmitglied vorschlägt. Nur im freien Wettbewerb, bei freiem Versügungsrecht der Gemeinden, kann billig urib individuell lii:: sterisch gebaut werden. Und gerade das Gebiet der Baukunst füllte frei sein und kein „Bauamt" hier wirken. Cs gesch.ieht ck'ch chowst so stiel zur Hebung der freien Kunst in Hessen und warum hier so wenig? Nur dieser Weg' bringt uns Besserung in der Kunst und im Geldbeutel. Es wird vielfach angeführt, daß die Kreisbauämter die Gemeindebauten für 21/n Prozent ausführen. Das entspricht auch nidjt den Tatsachen, denn bei Durchsicht der Kreiskasserechnungech findet sich in Rubrik Gehälter und Diäten das übrige —: ,jJa die Diäten!" Auch ein Zopf der fallen müßte, sehr zum Wohle des Staatssäckels. Mit einem akademisch gebildeten Proviirzialbaubeamten, dem sämtliche Projekte zur Begutachtung vorgelegt würden, dürste man in jeder Provinz audih)mmen. Diesem könnten auch noch die nötigest Assistenten und Schreibgehilfen beigegeben werden. Die gewöhnlichen Bauten, Straßennnterhaltungen usw. könnten von den Kreisbaubeamten, jetzt .Straßenrneister, erledigt werden, wie es bis 1882 auch gewesen ist. Diese müßten möglichst gleich- — Bv m De n km a 1 P e r e rs des Großen. Dem Denk- Peters des Großen in Petersburg soll Gefahr drohen. Es emeil großen Riß auf. Petersburger Matter beraubten, der .Estlgc -stcks, der das Donkmal trägt, sei nicht aus einem Stück, bestehe aus zwei miteinander durch Zementierung ver- /-adenen Steinblocken. Das ist bisher nicht bekannt gewesen. Stein flammt aus dem karatffchen Dorfe Lachta, ; v-m Petersburg gelegen. Mit ungeheuere r Mühe hruroe ,'iach seinem jetzigen Standorte geschafft und dort für das Denk- *7- Es ist früher oft darüber Klage sesührt, daß un- . ,.7,7- Vande den imposanten Bbock, der wock) jetzt durch seine Masse wirkt, verhmrzt hätten, aber daß er aus zwei Teilen bestehen soll, war doch nicht bekannt. Jedenfalls aber ist jetzt ein Riß vorhanden, in dem sich Wasser angesammelt hat, weiter frißt, und wenn es im Winter gefriert, einen förmlichen Keil bildet. Und nun kommt eine echt russische Seltsam leit. Tie Regierung hat das Stadtamt angeio-iefen, eine cnffp-reck>ende Aus- (yehmmg zu veranlassen, das Stadtamt weigert sich aber, weil — das Denkmal der Stadt immer noch nicht übergeben ist! Es wurde am 7. August 1782 enthüllt. — Die deuts che ni Bäcker Londons. Man schreibt aus London: Während her englischen Wahlen ist bekanntlich stiel vom deutschen Schwarzbrot die Rede gewesen. Tie Fachzeitung der hiesigen Bäcker weist nun darauf hin, daß die Londoner ihr Weißbrot zum großen Teil aus der .Hand von Teutleben erhalten. „Wie wenige von uns wissen," schreibt sie, „ein. wie großer Prozentsatz der Millionen von Brotlaiben, die täglich in London gegessen werden, von Deutschen gebaden worden ist? In der Haupt- stecht ist der deutsche Bädiw allgegenwärtig — er hat seinen Namen über den palastähnlick-en Laden des Westendes und er ist gleich häufig in den „Slums" des Ostendes. Er hat London kr- vbert untrer dehnt seine Operationen aus. Man braucht nur durch die Straßen Londons zu spazieren und man kann sich schnell überzeugen, daß das Bäckergewerbe zum großen Teil in der Hand der Deutschen liegt." Tas Blatt (jat ganz recht; es ver- schweigt nur, daß der deutsche Bäcker das Bäckereigewerbe in London nicht erobert, sondern recht eigentlich erst geschaffen hat. Tenn in London, wie im übrigen England, war cs bis weit in die Mitte des letzten Jahrhunderts hinein gebräuchlich, daß jede Familie ihr eigenes Brot backte. Ter Haupteinzug der deutschen Bäcker erfolgte schon vor vielen Jahren und stiele der hiesigen „beutirfv-rt" Bäcker sind nur nach dem Namen nach deutsch. Wie sehr die deutschen Namen in dem Gewerbe überwiegen, zeigt ein flüchtiger Blick in das Mitgliederverzeichnis der hiesigen großen Vereinigung der Bäckermeister. Unter den Buchstaben B und F sind gut die Hülste der Namen deutsch, unter G 37 von 51, unter K 44 bon 50, unter Z alle! Hk. Zwei Preisausschreiben. Der Deutsche Verein für V e r s i ch e r n n g s w i s s e n s ch a f t beabsichtigt, die Bearbeitung der Geschichte der Versicherung in Deutschland in die Wege zu leiten und hat deshalb beschlossen, mehrere Preisausschreiben zu erlassen. Zunächst sind zwei Preise von je 2500 Mark ausgesetzt für eine Geschichte der Lebensversicherung in Deutschland und für eine Geschichte der Feuerversicherung in Deutschland. Die Arbeiten müssen streng wissenschaftlich sein. Die Arbeiten sind bis zum 30. Juni 1910 an das General- feiretariat des Vereins, Berlin W. 50, Prager Str. 26, ein- zureichen. — Die Akademie der Wissenschaften in Aus Statt und Land. Gießen, 14. Februar 1910. •* Roie8 Kreuz. Die Hauptversammlung des Hessischen Landesvereins vom Roten Kreuz findet am Montag, 14. Februar, in Darmstadt statt. Gleichzeitig ist eine Sitzung des Verwoltungsrats des Vereins, um den Bericht des Verwaltlingßrates an die Hauptversammlung über die Prüfung der Vereinsrechnung für 1908, wie den Voranschlag über Einnahme und Ausgabe des Vereins für 1910 festzustellen, ferner Ersatzwahlen für die vom Verwaltungsrat gewählten Vorstandsmitglieder, die ausgefchteden sind oder jetzt auszuscheiden haben, vorzunehmen. *• KreiSamtSpersonalien. Der Großherzog hat den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Bingen Karl Draudt zum KreiSamtmann bet dem Kreisamt Oppenheim und den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Oppenheim RegierungSrat Wllh. Bohn zum Kreisamtmann bei dem KreiSamt Bingen ernannt. •• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Wagner aus Krofdorf die Lehrern stelle an der Gemeindeschule zu Metzlos-Gehaag. — Erledigt ist eine mit einem evang. Lkksrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Arheilgen. ** Studentische Unterrichtskurse. Der nächste Einzelvortrag findet Freitag, 18. Februar, abend 8'/3 Uhr im Hörsaal 2 der Universität statt. Dr. Vogt wird über „Die Entstehung des hessischen Staates" sprechen. Jedermann ist willkommen. ” Hessische Vereinigung für Volkskunde. Ohne Zweifel wird der heute abend in der Universität statt-- findende Lichtbildervortrag des Sanitätsrates Dr. Bologna schreibt zum erstenmal den von Dr. Elias de C Y o w gestifteten, alle zwei Jahre zu' verteilenden Preis von 3000 Lire aus für die beste Arbeit über folgende Themata: 1. Die Funktionen des Herzens, besonders der Herznervcn und Vasomotoren; 2. Tic Funkttonen des Ohrlabvrinths; 3. Die Funttivnen der Phyreoidea, der Hypophysis und der Glandula vinealis. Schluß des Ausschreibens am 1. März 1911. Alles Nähere durch Prof. Ercole Giacomini, Bologna, via Zamboni 33. — Der Südvolarforscher Charcot, der vor zwei Jahren seine Expedition angetreten hat, ist in Punta Arenas eingetroffen. In einem Telegramm ait seine Gattin sagt et- unter anderem: Er habe südlich von der Adelaide-Insel einen ausgedehnten Golf entdeckt, etwa 120 Meilen neuen (fiebietcs auf genommen und sodann^ bei der Peterland-Jnsel überwintert. Sein Schiff habe wiederholt Schäden erlitten. Während einer weiten südlichen Fahrt zwischen dem 69. und 71. Grad nördlicher Breite habe er ein n e u c s L a n d entdeckt und die In sel Peter I. wi ed er g ef u n d e n. Die Depesche schließt mit den Worten: „Wir haben mehr erhofft, aber unser Möglichstes getan." — Die deutsche .Hochschule in Au stralien. In Südanstralien wohnen 25 000 Deutsche, deren Sprache und Art fiel) unverfälscht erhalten hat. Das ist in erster Linie den bcutfdfen Kirchen und Gemeindeschulen zu danken. Die ersteren sind aus- nahins.os evangelisch; die wenigen bcutfd?en Katholiken schließen fick» zumeist den Iren an und gehen bald ihrem Volkstum ver- toren. Die deutsch-evcrngelischen Gemeinden wohnen meist in deck Bezirten südlich und östlich der .Hauptstadt; sie besitzen 90 Kirchen unb 42 Prediger, ferner 35 Sckrulen mit 44 Lehrern und rund 1300^Sck>ülem. Zur Ausbildung der Lehrkräfte ist in Hahndorf ein Seminar errichtet wvrden, und früh ging man auch an dis Gründung einer Anstalt zur Ausbildung junger Geistlicher, um sich nicht mit bloßen Laienpredigern begnügen zu müssen. Eine solche SckMe mürbe in bescheidensten Maßen vor längerer Zeit in Lobetal eröffnet, dann wurde sie nach Mnrtoa unb tut März 1906 nach. Malvern verlegt unter dem DMineit Concordia College. Vor einigen Monaten wurde, wie wir schon mitngeteilt haben, unter allgemeiner Beteiligung aus allen australischen Staaten der Grund- stein zu einem großen Erweiterungsbau gelegt, der die Ausgestaltung zu einer dentscchaustralischeu Universität ermöglich« oic steht in Zusammenhang mit einem Gymnasium, das sechsklassig ist, aber nur Fortgeschrittene aufnimmt. Der Kern der ganzen Anstalt ist chlerlängs noch immer die theologisch« Fakultät, die dreijährigen Besuch) fordert und klassische Bildung der Eintretenden voraussetzt. Die Le tung der ganzen Anstalt, die lediglich von den Gemeinde^ selbst erhalten wird, liegt in den. Händen des Professors Dr. <£. F. Grabner. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen U die Versicherung des im Kreise geschlachteten, sondern auch des zum Schlachten verkauften Viehes übernehmen. Der Redner legte schließti »eine seinen Ausführungen entsprechende Entschlietzung vor, die angenommen wurde. Der nächste Punkt der Tagesordnung betraf die Frage der „Bildung von Rentengütern aus bestehenden Objekten", worüber Rittergutsbesitzer Graf zu Rantzau-Rastorf referierte. Als letzter Punkt der Tagesordnung behandelte bann bie Versammlung bad neue Stellenvermittelungsgesetz. Dr. Ludwig-Berlin legte der Versammlung eine Reihe von Ab - änderungsvorschlägen vor, in denen es u. a. heißt: „Das Laude sö konomic-Kollegium begrüßt den zurzeit dem Rerchs- tagc zur verfassungsmäßigen Beschlußnahme vorgelegten Entwurf eines Stellenvermittelungsgesetzes mit der Tendenz, das gewerbliche Vermittlerwesen allmählich auszuschalten." Jni ern- ieinen gehen die Abänderungsvorschläge dahin, bestimmte Paragraphen zu verschärfen. So soll der wichtige Paragraph 3 folgende Fassung erhalten: Wer das Gewerbe eines Stellenvermittlers betreibt, darf Gastwirtschaft, Handel mit geistigen Getränken, gewerbsmäßige Vermietung von Wohn- und L-chlafftellen, Handel mit Kleidungs- ober Verzehrungsgegenstänben ober mit Sötte S losen, bas Geschäft eines Geldweck)slers ober Psanbleihers weder selbst noch burch anbere betreiben. Der Stellenvermittler bars mit anberen Gewerbetreibenben bet bezeichneten Art nicht so in Geschäftsverbindung treten, daß er sich für die Ausübung seiner Tätigkeit von ihnen Vergütungen irgend welcher Art gewähren oder versprechen läßt. Die Vorschläge wurden mit unwesentlichen Aenderungen angenommen, wonach der Vorsitzende, Graf von Schwerin-Löwitz, die Tagung mit dem Kaiserhoch für geschlossen erklärt^ Der Entwurf eines Arbeitskammergesetzes ist Reichstage zugegangen. Der abgeänderte Entwurf ist be- bekannt, er lehnt sich an bie Beschlüsse bes früheren Reichs- i^sausschusses an. Die Aufgaben bet Arbeitskammern ist bie Wege des wirtschaftlichen Friedens, Unterstützung bei Erstattung ivülicher Gutachten, Mitwirkung beim Abschluß von Tarifver- ’rigen, Einrichtung nicht gewerbsmäßiger paritätischer Arbeits- Schweis?. Die Arbettskammem können ferner Umfragen über ge- vkrblichc und wirtschaftliche Verhältnisse der in ihnen vertretenen Acwcrbezweige in ihrem Bezirk selbständig veranstalten. Die Zu- >mmensetzung der Arbettskammem ist nach dem alten Entwurf beibel)alten worden. Die Bestimmungen über Wahlberechtigung, Ahlbarkeit und Wahlmodus sind den Ausschußbeschlüssen nach- tflilbet, jedoch sind Organisationsbeamte und Arbeitersekretäre ckfe wählbar. Auch sind Betriebsbeamtc, Werkmeister und Tech- iler mit Rücksicht auf die Schwierigkeit ihrer Stellung in der beitskammer von der Geltung des Gesetzes ausgeschlossen wor- Eine Herabsetzung des Alters für die Wählbarkeit ist ab- Kehnc worden. lanMerLm. StoilwStfL Ä rt 4 5000 te 2icderd- ilanuai 191t ibtmom.roe i. reMgedeo leb. Am. eck Die grobe deutsche Landwirtschaflrwoche. 4- Berlin, 12. Febr. In der heuttgen Schlußsitzung bes Landesökonomie-Kollegiums irichtttc zunächst Detonomicrat B« rckardt (Berlin) über „Die Ürgetung der S chl ach tvieh v er s i cherun g". Er suchte ten Nachmsis zu führen, daß eine Regelung der Schlachtoiehver- icherung absolut notwendig sei. Wenn trotzdem die Landwirt- chytskammem wenigstens teilweise von einer staatlichen und obli qttarischeu Regelung der Frage vorläufig absehen wollen, so spielt Win lüc?entlief} die geringe Aussicht auf einen ausreichenden riaalszuschuß eine Rolle. Zwar hofft eine Reihe von Kammern burch Ausbau bestehender SchlachtviehversickTerungen dem vor- fendm.m Bedürfnis Rechnung tragen zu können, doch ist kaum msunebmen, daß hier ein wesenllicher Erfolg zu erreichen fein »irb. Eine Uebertragung an bie Vcrsicherungsvereine für lebenbes inmgen der Hygiene überall nachgekommen wird. Der zweite Entwurf, ber dem Reichstage vorliegt, bie Aenberung ber §§ 114 a usw. ber Gewerbeorbnung schlägt bie Regelung des Lohnbücherwesens vor. Ach düse Bestimmungen sinb ber vorjährigen Gewerbeorbnungs- rowfle entitommen. Ein Teil ber bamati^en Ausschuß-Beschlüsse fet bei der Regierung aber keine Annahme gefunden, so die jeitimmungen über die Rechtsverhältnisse ber technischen Beamten. Die einzelnen Bestimmungen über bie Einrichtung ber Lohn- sicher oder Arbeitszettel usw. sind bekannt. iesse^y mm* j:.** _ S. Rch noio$?e ilien der Lack» :age bck ratze 7 n. Dral.es ■loreo Löwengaffe 20 Telephon 692 der Vestattungsgenosicnschast ~ her freien Lchreinervereinigung Gießen iSiKsr--'- - ■■ —<•H m Fritz Rosen bannt I AUSSTELLUNG^ MUNCH ENÖIÖ Ünterdem Protektorate SM-der Prinzregenten Luitpold von Bayern. & moi bis Oktober MUNCHEN1910 AUSSTELLUNG VON MEISTERWERKEN MUHAMMEDANISCHER so® KUNST von der ZeiT der Kalifen bis zur Gegenwart. 0 Orientolizche Kun/thand werken an der Arbeit.O Unterhaltende Veran/taltungen. täglich Konzert.Q0 AAU/IKFEZTE: Schumann-GeaenKfeier, Richard 5trauzr- Woche. ßeethcrvitn -Brahm.r-Bruckner-CyKlur, Uraufführung der 6 Symphonie von Guztav Mahler. Pfp/peKte und Au/ttuntt durch die Geichöt'/rtcH« der Auz/teiiung. folgendes Etchen-Stännne, 60—69 163 cm Durchrn., = 17,85 O'M. m lang. cm Uhr im Distr. Kopf. 916 2 4 5 6 Fm. V Schnitt Holz Durchm. n 50—59 40—49 30—39 = 2,68 ----- 4,70 --- 4,14 — 3,83 Fm. ff Fichten-Derbstangen Weißtannen-Derbsiangen Fichten-Reisstangen. Zusammenkunft vormittags 9 ----- 8,25 — 7,95 ---- 14,93 = 8,60 = 23,08 Älten-Buseck, den 10. Februar 1910. Größt;. Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. langen geben, das erstemal Kleists „Der zerbrochene .^ug" und Benedix's „Der Prozeß", das zweitemal eine Anzahl Hans Sachs'scher Schwänke. — Heute und gestern sanden von mehreren Verein er: die letzten karnevalistischen Veranstaltungen statt. ? Büdingen, 12. Febr. Ein seltsames Phänomen wurde heute hier beobachtet. Vom Vogelsberg her m südlicher Richtung zogen gegen x/s6 Uhr abends ungeheure Scharen von Vögeln mit größter Schnelligkeit über unsere Stadt. Es müssen, wenn nicht Millionen, so doch Hunderttausendc gewesen sein, denn der Zug datierte ununter- brochen etiva eine Viertelsttinde. Die Gattung festztislellen, war bei der beginnenden Dämmerung und der bedeutenden Höhe des Fluges kaum möglich; vielleicht konnte man ste anderwärts besser beobachten; jedenfalls waren sie nicht größer als Stare. Offenbar haben starke Schneefälle die Tierchen zt, so iingeivohnter Zeit südwärts getrieben. — Rach einer späteren Meldung sollen es Bergsinken getvesen sein. X Orten berg, 12. Febr. Am nächsten Dienstag gedenken der Fürst und die Fürstin zu Sto lberg-R oß la- Ortenberg hier einzutreffen lind dauernden Wohnsitz in unserem Städtchen zu nehmen. Voll der Bürgerschaft und den Vereinen findet ein Empfang statt. Es wird Spalier gebildet und der Gesangverein wird die Herrschaften am Bahnhof mit einem Lied begrüßen. Abends ist ein Fackelziig geplaiit. Das Schloß ivurde im vergangenen Jahre einer gründlichen Erneuerung unterzogen. d. Rinderbügen, 13. Febr. Gestern feierten hier das Fest der goldenen Hochzeit Obersteiger Schäfer und Frau bei bester Gesundheit im Kreise ihrer Kinder und Enkel. Alis diesem Anlaß brachten der Krieger- und Gesangverein dem Jubelpaare einen Fackelzug mit Musik, ivofür Herr Schäfer bestens dankte. Dann hielt der Präsident des Kriegervereins, Leo, eine kurze Ansprache, die mit einem Hach auf die Familie endigte. Bei einem Glase Freibier, das den beiden Vereinen von dem Jubilar gespendet wurde, trug die Musik noch einige Stücke vor. L. Friedberg, 12. Febr. Unter dem Vorsitz des Herrn Geh. Oberschulrats Nodnagel fand heute die mündliche Maturitätsprüfung am hiesigen Gymnasium statt, der sich 13 Abiturienten unterzogen, von der gleich 10 befreit wurden. Die übrigen 3 Betreffenden ebenfalls, also die ganze Oberprinka. 11 der jungen Herren studieren, einer tritt ins Postfach unb einer wird Oekonom. In nächster Woche wird Herr Oberkonsistorialrat Petersen eine Prüfung in der Religion an der Realschule und dem Gymnasium vornehmen. — Betreffs der in letzter Zeit vorgealflenen Einbrüche, die die ganzß Stadt bennruhigen, hat unsere Polizei Anhaltspunkte gefunden, die hoffentlich zur- Entdeckung der Diebe führen. b. Biedenkopf, 13. Febr. Der städtische HauShalts- plan für 1910 wurde in Einnahmen und Ausgaben auf 169 436:28 Mt. festgesetzt und beschlossen, folgende'Gemeindesteuern zn erheben: 185 Prozent Zuschläge zur Einkommensteuer, 200 Prozent Au den Reahsteucrn und 100 Prozent zllp Betriebssteuer. 188 9 29 80 251 288 400 Strickwolle in bester Dualität zu billigsten Preisen kaufen Sie bei Geschw- Seiiimg Wehsieiastr. 45. 835. Wetzsteinstr. 45. Mcch. Ltr»mpfstr>cterei. "dH Der Untergang des „General Lhanzy". Palma, 12. Febr. Der Schiffbruch des Dampfers „General Chanzy" ereignete sich schon Mittwoch abend: Die Nacht war sehr dunkel. Das Schills lief mit furchtbarer Gewalt auf. Der Zollbeamte Roder entging dem Tode wie durchwein Wunder: er verbrachte den Rest der Nacht bewußtlos am Strande. Erst unter den Sonnenstrahlen kani er sich und irrte den ganzen Donnerstag umher. Er gelangte am Freitag endlich nach C i u d a d e l a. Die Boote des Dampfers halten wegen des Unwetters nicht benutzt werden können. Man versucht heute die Bergung der Leichen und Schiffstrümmer. Die spanische Regierung läßt an der Unglücksstelle einen Leucht- türm, errichten, um die Wiederholung eines derartigen Unglücks zu verhüten. Paris, 12. Febr. Der Marineminister erhielt vom französischen Vizekvnsul in Palma die Meldung, daß die Ursache des Unterganges wahrscheinlich eine K e s s e l c x p l o s i o n war. Die Postsäcke mit den Einschreibebriefen und den Wertsendungen iourben gerettet. Paris, 13. Febr. Der Marineminister sandte mehrere Torpedoboots Zerstörer nach der Küste von Menorca, um bei der Bergung der Leichen und Güter des untcrgegangenen Dampfers „General C h a w z p" behilflich zu sein. Tie „Compagnie Transatlantiguc" entsandte gleichfalls einen Dampfer dorthin. Die ertrunkenen Mannschaften des Dampfers hinterlassen 14 Witwen und 102 Waisen. Bei Menorca ist noch immer schwerer Seegang, wodurch die Bergungsarbeiten sehr e r sch wc rt werden. Die Blätter behaupten, der Dampfer hätte 80 Tonnett Pulver an Bord gehabt, die möglicherweise explodiert feien, doch erklärt die Gesellschaft, sie habe keine Mcl- dnng über eine solche Ladung erhalten. Palma, 13. Febr. Der Gouverneur der Balearen erklärte einem Berichterstatter gegenüber, der Sturm verhindere alle wetteren Nachforschungen, so das; es möglich sei, daß mehrere Schiffbrüchige des „General Chanzv" gerettet wurden, indem sie sich an die Schiffstrümmer angeklammerl und dann an einen entlegenen Teil der Küste geflüchtet hätten. Holzverfteigerung Dienstag beit 15. d. M. soll tm hiesigen Gemeinde wald, Distr. Kopf, Hichbusch, Neustrauch und Struth, Holz versteigert werden: Eicben-Stämme, 13—29 Bau- und Wagnerholz. Eichen-Spalierposten, 2,2 Buchen-Stämme, 40—49 Fichten- , 13—25 Weißtannen-St. 13—20 cm Dchm V V Wit Nettertouren gegeben und wohl in manchem der Anwesenden die Lust am Klettern erweckt. ** Gießener St adttheateir. An Stelle des Fväulein Franzi M o ch, die neulich durch Krankheit »eichinde.rt war, aufzutretcu, hatte die Direktion bekanntlich! Fräulein Reub ke aus Frankfurt für die Darstellung der Julia m Shakespeares „Romeo und Julia" berufen. Run hat Fräulein Koch die Rolle, die ihr von Anfang an zugedacht war, selbst übernommen. Indem Frl. Koch den Lhrismus des Dramas richtig erfaßt und mit künstlerischem Ernst an die poetische und psychologische Ausarbeitung ihrer Rolle geht, gelingt es ihr, den dichterischen Zauber, der über der Gestalt der Julia ausgegvssen ist, zur schönsten Geltung zu bringen. Findet sie für das Zarte, Jungfräuliche der Men Veroneserin die rechten Töne, wobei seihst ihre lauten Worte zuweilen wie in stillen Gedanken verklingen, so offenbart • sie später, da das Weib in ihr erwacht, die fortreißende Leidenschaft und die sinnliche Glut der Südländerin, die mt brausenden Strom ihrer Liebe versinkt. — Wieseck, 13. Febr. Tas se chzigjährige Best s h e n feiert im Laufe dieses Jahres der G e s a n g v e r e i n Konkordia. Es wurde deshalb beschlossen, das Jubiläum durch eine größere Festlichkeit zu begehen. Die Vorbereitungen sind im Gange. In der letzten Generalversammlung wurde beschlossen, ein Sängerfest am 9., 10. und 11. Juli äbzuhalten. Als Festplatz wurde der am östlichen Ausgange unseres Dorfes gelegene Wiesengrund'(Riedl in Aussicht genommen. Auch soll eine größere Anzahl auswärtiger Vereine eingeladen werden. = Gr o.ß en - B us eck, 13. Febr. Im Freitag abend hielt im Lokale, des Herrn Gerlach hier Obstbautechniker Wen-k von Alsfeld einen Vortrag über Obstbau, besonders über Pflanzung, Düngung, Schnitt, Obstbauschädlinge und deren Vertilgung. Am Schlüsse wurden unter die anwesenden hiesigen Mitglieder des Oberhessischen bOst- bauvereins 7 junge Stämmchen verlost. Sechs neue Mitglieder traten bei. Meiskirchen, 13. Febr. Bei der kürzlich vorgenommenen Vergebung der Arbeiten zum hiesigen Schultz a u s n e u b au war eine recht rege Beteiligung zu konstatieren. Die Maurerarbeiten wurden dem Maurermstr. Philipp Launspach von hier übertragen; die Zimmerer- arbeiten dem Zimmermeister Debus von hier; die Schrei verarbeiten an einen Schreinermeister aus Mahr, Kreis Lauterbach; die Weißbinderarbeiten an Weißbindermeister Meeb aus .Hattenrod: die Schlosserarbeiten an Schlosser meister Döring aus Großen-Buseck; die Glaserarbeiten an einen Glasermeister aus Lich. Auch die Dachdeckerarbeiten wurden nach auswärts vergeben. Heute nachmittag hielt der F l o t t e n v e r e i n im Saale des Gastwirts Gunorum eine zahlreich besuchte Versammlung ab, in welcher Herr Pfarrer G o m b e l einen längeren Vortrag hielt. Allendorfa. d. L a tz n, 14. Febr. Der Krieger- verein hielt am Samstag abend seine 22. Generalversammlung ab, die sehr start besucht war. Der alte Vorstand wurde wiedergewählt. Tie Jahresrechnung wurde geprüft, und. dem Rechner Entlastung erteilt. Das Vereinsvermögen beträgt zurzeit 800 Mk. Der Mitgliederstand ist auf 50 angewachsen. = .Wetterfeld, 11. Febr. In der Nacht von Donnerstag aus Freitag mürbe hier an dreiStellen ein- gebrochen. In der Wohnung des Landwirts Ludwig Kreicker wurden drei Paar Hosen gestohlen, bei dessen Bruder Herrn. Kreicker ein Schaf lamm, das alsbald im Stall abgeschlachset wurde, und bei dem Landwirt Ernst Kühn zwei Gänse, die an der Straße zwischen Wetter seld und Laubach geschlachtet worden sind. Da jede Spur des Einbrechers fehlte, suchte auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft ' Schutzmann N eu z von Gießen ,m't seinem Polizeihund nach dem Täter. Der Hund nahm die Spur auf und folgte ihr sehr rasch. "Sie führte ihn an die drei Plätze, wo gestohlen worden war, und dann nach Laubach, wo sie wohl infolge des mittlerweile eingetretenen Regens, verloren ging. ,Inzwischen haben sich Verdachts- gründe gegen eine fahrende Korbmachergesellschafr ergeben, die in Saubach und Umgegend «auch in Wetterfeld) sich auf- gehalten hat und dann nach Rödgen zu weitergezogen ist. — Lich, 11. Febr. In die lncsige Pfenn i g spar lass e, die unter der Verwaltung her Licker Spar- und Kredit-Aktien, -Gesellschaft steht, wurden im verfloßenen Jahre von 130 Personen 12 863.50 Mark eingelegt. x M ün ft er, 11. Febr. Ein großes Basalt wer t entsteht gegenwärtig an der Steinsmühle. Tie Wetter auer Kalk- und Steinindustrie hat ausgedehnte Basaltlager am Bahneinschnitt an der Werter, die beim Bahnbau entdeckt wurden, von der Gemeinde auf zehn Jahre gepachtet. Die Gesellschaft richtet gcgcuroärrifl ein Steinllopfwerk ein. Eine Maschine ist schon in Tätigkeit. Das neue Werk wird einer größeren Anzahl Arbeiter Verdienst bieten. x Bad - Nauh eiw , 13. Febr. Eine Reihe von Veranstaltungen steht bis zum Saisonbeginn noch bevor, da-- ‘runter einige künstlerischer Art. Der Vortragsverein hat für den nächsten Sonntag E r.n st von Wo lz o g e n für einen Vortragsabend und kurz darauf den befamtteit Künstler Lamond für ein Konzert gewonnen. Im Bildung s v e r e i n wird das Rhein - Mainische Verbands theater im Laufe dieses Monats noch zwei Vorstel- *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. soll bei rliva IC 200 kg M Stei Di züglch.1 Kicinil $cil ün gesibiedc MdOI- 0i( «- Wieder ein Unfall. Gleichzeitig laufen Nachrichten über einen zweiten großen Unfall ein. Eine Drahtnachricht meldet darüber: Santiago de Ehile, 13. Febr. Der Pacisiedampier „Lucia" ist in der Magellanstraße gescheitert unb gilt als verloren. Der englische Dampfer „Hathuinet" nahm 205 Schiffbrüchige aus 88 Personen blieben an Bord der „Lucia' , da es unmöglich war, sie zu retten. D e r erste Steuer mann und 50 Passagiere sind er tru nTen. 3“ Mi jKinrtf, Ml! ' M l ftßturt lirmfl.1 1 0p Spielpian der vereinigten frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Montag den 14. Febr., abends 6 Uhr: „Die Wallürc." Dien-: - tag den 15. Febr/»: „Lobetanz." Mittwoch den 16. Febr., abend-. 1 „8 Uhr: „Die geschiedene Frau." Donnerstag den 17. Febr.: „Dck Entführung auS dein Serail." (Constanze: Frl. Schtlltheß a. ttz_> Freitag ben 18. Febr. geschlossen. Samsläg den 19. Febr.: „Madame Bnkterstn." Sonntag den 20. Febr., nachm. 3 Uhr : „Ter Freischütz." Abends 7 Uhr: „Tie Regnuentstochler." (Diaric: Frl. Schultpeß a.ttz.i Hierauf: „Cavalleria Rnsticana." Montag den 21. Febr., abend. 1 ,8 Uhr: „Undine." Dienstag den 22. Febr: „Hans Heiling". Mittwoch den 23. Febr., abends ‘v8 Uhr: „Die geschiedene Frau' Schauspielhaur. Montag den 14. Febr?,: „Die Reoolutionshochzeit." Dienstag den 15. Febr.: „Tas Konzern" Mittwoch den 16. Febr.: .Tw Brant von Messina." Donnerstag den 17-Febr., abends lz?8 Uhr- „Ter dunkle Punkt." Freitag den 18. Febr., abends 1|2S Uhr: „Tie fremde Frau." Samstag den 19. Febr.: Zum ersten Male: „Buridans Esel." Sonntag den 20. Febr., nachmittags 3V„ Uhr: „Bei uns da drüben." Abends 7 Uhr: „Buridans Esel." Montag den 21. Febr.: „Tie Stützen der Gesellschaft." Dienstag den 22. Febr.: „Buridans Esel." Mittwoch ben 23. Febr^: „Buridans Esel." Pfarrer A u s s e l d. B i b e l st u n d e. Meteorologische veobachwngen der Station Eichen. Mil Anfänger Nachfolge Mittwoch den 16. Februar, abends 6 Uhr: 2. Passions-Andacht in der Jo ha n u estirchc. Pfarrer A u s f c l d. kirchliche Nachrichten. Lvangeiische Gemeinde. Montag den 14. Februar, abends 8 Uhr, im JohanneSsaal Febr. 1910 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft 9lbfohUe Feuchtigkeit 2*^ e — -ti s z Windrichtung Windstärke Ärrd ner BeiiöUmng in gehn,«I der slchlb. Htmmetsfl. 1 321 Fi Wetter 1 60!Rffl I 16,6 , ________________ I 10 , 1. Ziel Sur die d (Obre 20 , 8 „ 50 , Ber Meige Roderde 8“i beim Pf Al 6(h; 5i: 1b 10 219 • «4 81 640 11 i: S 435 8»1 3?J 1O096 W 76 «3 73 80? 1 «Ü 814 1 Mi «0 1 K 04' , 20-9 IN 22= 24179 StP M 650 7J « 28or- i°7 688 30:. «8 7»- 27 «3 34258 36128 ist 38083 1?3 63 [SO] j 40->j; »la») ; 43110 Ws 835 Sf. H01516j 491» 302 50io.' jU MO M * 53290 ; 04 W 83t 70555 776 Oy; 2^« «Ä 60! 8'n- -°L? loüy.oi u- r» Ä A Ä '41 h? }&i 51 x? Höchste Temperatur am 12. bis 13. Februar = -ft 3,2 °C. Niedrigste „ „ 12. v 13. „ - — 1,2 °G. 13. 2” 753,1 3,5 4,6 78 8 0 6 Bew. Himmel 13. L" 751,9 - 01 4,3 94 s 0 KlarerHnnme! 14.. 736 748,4 -3,4 3,5 100 still 0 10 Rebel des Börse, 12. Februar, 1.1a Uhr. . 107.40 1LL50 22.75 -.£< 100.00 Börse, 12. Februar, Aufau^s^ursa. . 166.70 : 179.00 . 47.10 , 91.70 . 69.00 . 181.00 . 137.50 . 258.20 Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz."Schnekert . ; .i Eschweiier Bergwerk . Gelsenkirchen Bergwerk Türkeulosc .... 4",0 Griech. Monopol-Aul, 4°.o äussere Argentinier. Berliner Haudelsges. Darmstädter Bank ,. Deutsche Bank . . Deutsch - Asiat. Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn Gotthard bahn . . .1 Canada E. B..... Darmstädter Bank ... Deutsche Bank . . . . - Dortmunder-Union C. v. Dresdner Bank . Temlenz: ruhig. Haiaburg- Amerik. Paketf. ITarpener Bergwerk....... Lanrabüttc...... Nordd. Lloyd .' . . . ♦ Oberschles. Eisen-Industrie 136.00 2O7.o0 216 20 136.30 207.00 Aä6.7ö 103.30 109.50 183.40 137.80 258.40 158.00 167.40 166 80 212.70 ‘3c/o Mexikaner . . 4l,2% Chinesen . . Aktiem Boiihnm Guss . ... Buderus E. W, - Tendenz ruhig. Berliner 9420 85.30 94.20 85.40 9340 93.00 100 15 99.10 96.75 104.90 64.60 65.80 100 00 98.30 94.40 .(. sr; 245.00 . . . 114.30 TeSefomsche Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel nnd Industrie-^Gix'csen, Harpeuer Bergwerk .- Laurahütte......i, Lombarden E. B. . I Nordd. Lloyd i Türkenlubc ve. Frankfurter 3'/,% Reichsanleihe . . 3°/. do. 3'/»"/» Konsuls . Lombard. Eisenbahn .*.5. Gesterr. Staatsbahn . ’.w. 161.50 Princc Henri - Eisenbahn f. 134.65 3'Hessen . D- L-- 3'V'ln Oberhessen - 4":n Oesterr. Goldrente . 4'/.% Oesterr. Silberrente. 4" 9 Ungar. Goldrente .... 4U, Italien. Rente . . 3n 0 Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen „ III . 4l/7"/d russ. Staatsanl. 1905 41japan. Staatsanleihe 4’/„ Couv.Türken von 1903 207.00 H. 187.10 22.80 r. 103 jo - . 179.20 Kieme kiüs™ Türk.Tabak-& Cigaretten-Fabrik„Kios“ o E. Robert Böhme, Dresden. Holz-Verfteigerung in der Fürstlichen Oberförsterei Lich. Montag, den 21. Februar, vorn». 91 Hüt, int Distrikt Meilback: Scheiter Rm.: 41 Bucken, J1 .Kirickbaum > rund, schönt Knüvuel Rm.: 68 Bucken, 49 Eichen, 2 Weichholz, 12 Ficklco Stockholm Rm.: 28 Buchen. 12 Eicken. 28 Fichten. tHciäbol» Wellen: 1(M Bucken (dabei 600 Forstwellen». 300 Eichen, 3l>0 Weidr hol.;. 700 Fickten. — 70 Stück Eichen — 342 Fstm. (meistens Garten viosten und Wagncrholzst ca. 500 F-ichten-Dcrbstangen — 36.00 Fstn' (größtemells leichtes Svarrenholz». < Die Zufanunentunst ist aus der Krcisstraße Lick Hattenrod wo sie von der Gronauschneise gekreuzt wird. DicrtStaq ben 22. Februar, norm. f»V2 Uhr, tn den Distrikten Mühlberg und Konzebühl: Scheiter Rm.: e.a.80Buckeo- 17 Eichen «rund». Knüppel Rm.: ca. 120 Lucken. 45 Eichen, 2 Els- beer, 1 Kiefern- Stöcke Rrn.: 124 Buchen. 32 Eichen. Rcisbolz Wellen: 3620 Buchen. 570 Elchen, 20 Kiefern. - 10 Eichen = 1/30 Fstin. (Pfosten- und Wagnerhvlzi: 1 Buche - 1,12 Fstm. (48 cm Durchmessern 3 Kiesern — 5,12 J-stm. (35,48 und 41 cm Durchmesser': 7 Fichten — ca. 1,36 F-stm. Die Zusammenkunft ist auf der Krcisstraßc Lich-Stcinbacti beim Albacher Hof. Die Bucke und die 3 Stiefern kommen ziemllm anfangs;uin Ausgebot. B1-/? Bekanntmachung. J,l das Handelsregister r'lbt. A. würbe bezüglich der Firma Jülius Nasentlwl L Ixomv ,'yii Gießen eingetragen: An Stelle des am I. November 1901» nusgeschiebenen Kaufmanns Julius Rosenthal ist am gleichen Tage der Kaufmann Siegfried Roseilthal in Gießen als persönlich hast tcnbcr Gesellschafter in das Geschäfr eingetreten. Dem bisherigen Geschüftsteilhaber Jülius Rosenthal in Gießen ist Pro iura erteilt. Das Geschäft rt>irb unter der bisherigen Firma weitergeführl. Gießen, den 5. Februar 1910. B14/.* Großherzogliches Amtsgericht. BWA Die Verdingungsunterlagen liegen aus. D“/3 (tzarnison-Verwaitunq Gießen In das Gelloffenschaftsregiftier würbe eingetragen bezüglich ber Bestattungsgenossenschaft der freien Schreiner Bereinigung zu Gießen E. G. m. b. H. zu Gießen: Karl Beil und Heinrich Haas III. firtb aus dem Vorstände aus- geschieden und an deren Stelle Georg HauL-ach zum 2. Vorsitzenden, Friß Rosenbaum zum Magazin vermalter gewählt ’ Am Montag dem 21. Februar d. vorm. 11 Uhr, soll bei ber unterzeichneten Verivaltung die Lieferung von etwa 100 Kbm. Holz, 200 kg Soda, 30 kg weiße Seife, 200 kg Schmierseife, 30 kg Mandelseife und die Anfuhr von Steinkohlen für das Rechnungsjahr 1910 vergeben werden. worden. .Gießen, den 10. Februar 1910. Großbewoa i bes Amtsgericht. Bau- uni Brennhch-Vtrsttigttllilg im Albacher Gemeindcwald. Mittwoch den 16. Februar lfd. IrS., morgens 10 Uhr anfangend, werden in den Distrikten Kreuzholz und Roderde nachfolgende Holzsortimente versteigert: A. Bau- und Nutzholz. 57 Eichenstämme bis 39 cm Durchm. — 30,03 Fstm. 321 Fichtenderbstangen 12 y „ — 12,67 „ B. Brennholz. 60 Rmtr. Buchen-Scheitholz! 16,6 „ ttzchen-Scheitholz 10 „ Fichten-Scheit, rund l 20 , Buchcn-Knüppel 8 „ Eichen-Knüppel 50 9 Fichten-Knüppel Bemerkt wird, daß das 600 Buchen-Wellen-Reisig 400 Elchen-Wellen-Relsig 3750 Fichten-Wellen-Reisig 20 Rmtr. Büchen-Stöcke 13 „ Eichen-Stöcke 75 „ Fichten-Stöcke Eichen-Stammholz zuerst zur Versteigerung kommt, und sämtliches Brennholz in der Noderde liegt, welches gegen 12 Uhr seinen Anfang nimmt. Zusammenkunft auf dem Vizinalweg Albach—Hattenrod beim Pflanzgarten. 921 Albach, am 10. Februar 1910. Größherzogliche Bürgermeisterei Albach. Balser. H. 0. llÜ/Üfl. ÄusWy! Verbündet: am 2. D^. 1909. gez. Res. Wodaoge, als Gerichtsschreiber-. Im Namen des Grotzherzogs! In Sachen der Aktiengesellschaft H. SchlinkLEi e. in Homburg, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter: R.-Ac, J.-R. A-ug. Metz und .Ad. Meß in Gießen, gegen die Firma A. .Siegel in Gießen, Beklagte, Pro^eßvevollmächtigter: Tr. L-pohr in Gießen, wegen Unterlassung und Feststellung hat die Kammer für Handelssachen des Großh. Landgerichts in Gießen auf die mündliche Verhandlung vom 18. vember 1909 unter Mitwirkung des Landgerichtsrats Holzapfel und der Handelsrichter Kommerzienräte Mueller und Georgi für Recht erkannt: I. Der Beklagten wird unter Androhung einer Geldstrafe von dreihundert Mark für jeden Fäll der Zuwiderhandlung verholen, das im Tatbestand des Urteils näher bezeichnete Rundschreiben vom 4. August 1909 und insbesondere die darin enthaltene Behauptung weiterhin zu verbreiten, das Reichsgericht habe in einer Klagesache ber Klägerin wegen Unterlassung unb unlauteren Wettbewerbs endgültig für Recht erkannt, bäß jeder Kaufmann start des gc.6rbcr.cn „Palmin" eine andere gute reine Kokosnußbutter verabreichen dürfe, und habe deshalb die Klägerin mit ihrer Klage ab gewiesen und in die Kosten verurteilt. V. Der Klägerin wird die Befugnis zugesprochen, die pos. I des entscheidenden Teils dieses Urteils bei Rechtskraft desselben binnen einer Frist von zwei Wochen, gerechnet von dem Eintritt ber Rechtskraft, durch einmalige Einrückung in den Gießener Anzeiger auf Kosten der Beklagten öffentlich bekannt zu machen. gez. Holzapfel, Mueller, Georgi. F. d. A. L. 8. .....gez. Traber. Vorstehende Ausfertigung wird ber Klägerin zum Zwecke der Zwangsvollstreckung erteilt. Gießen, den 15. Dezember 1909. Dgr Gerichtsschreiber Großh.. Landgärichts der Provinz Oberhessen. L. 8. ' gez. Seibert. Es wird hiermit bezeugt, daß bei Großh. Oberlanbes- gericht dahier , innerhalb ber Notfrist ein Schriftsatz zum Zwecke der Terminsbestimmung nicht eingereicht worben ist Darmstadt, den 9, Februar 1910. ,Gerichtsschreibfw ei Großh. - Oberlairdesgerichts. gez. Dr. E v e r l i n g, Ger.-Asf. Für bic Richtigkeit des Auszugs: Tie Vertreter ber Klägerin: Für die Rechtsanwälte Justizrat August Metz und Adolf Metz: , Metz, Justizrat. 952 Mittwoch den 16. Februar werden aus nackftcbenden Jreiherrlick von Rabenau scheu »al düngen versteigert: _ .. - . 0 Distrikt Kvblstranch bei Bersrod: Stamme / Fickten 5. Kl. 1,69 Tym.; Terbstangen: 31 Fickten 221 Fm.; Knüppel, Rm.: 14 Bucke, 6 Eicke: Rciicr, Rm.: IM Bucke, 22 Etcke: stocke. Nm.: 2 Buche. - ^uimiiinentuiiil vormittags 10 llbi nur der St etc itrcirje Bersrod—"Winnerod gegenüber Distrikt Koblslrauck. Nähere Auskunft erteilt J-orsiwarl Svnar, Bersrod. 2» Tiftrikt Hobcrwald, Gemarkung Reiskirchen: scheitcr, Rm.: 74 Buche: Knüvvcl, Rm.: 14 Buche, 7 Fichte: Reiser, Wellen 1440 Bucke, 875 Fickte: Stöcke, Rm.: 30 Bucke, 25 Fickte. -• Zu sammenkunst vormittags 12 Uhr nur der .Kreisstrnhc Vmdenrtrutb- Reiskirchen nm Wnldeingniig. Nähere Auskunft bei Forfter Alback, Hattenrod. .. 31 Distrikt Kornberg bei GroftewBurecl stamme: Eni/e u von 17-28 cm Durchm — 3,31 Fm.: Dcrbstangcu: 2 Fickte— 0,15 Fm.: Kuüvvcl, Rm.: 4 Eicke, 12 .Kiefern, 2 Fichte: Re,N4, Wellen: 160 Eicke- 550 Kiefer: Stöcke, Rm.: 3 Eicke. 12 Kiefer. - Zusammenkunft nachmitlngS 3 Uhr aus dem Weg nach der Game bürg am Kornberg. Nähere Auskunft erteilt Forftwart Wagner. Grohen Buseck. . . Frciberrlichc Qbersörsterei Rabenau .in Londorf. Brill. B **/.. Holz-Submission. Aus den Waldungen ber Gemeinde Annervd soll folgendes Holz auf dem Submisstouswege vergeben werden: .1 Eichenstamm 3. Kl. 1,19 ft*1" 1 Larchenstamm 3. „ 1,47 18 Kiesernstämme 2. u, 3. „ 15,64 26 3. „ 21,34 56 „ 4. „ 34,39 67 „ 5. „ 30,27 11 Fichtenstämme 3. „ 17.33 87 „ 4. u. 5. „ 20—29 74,61 Fstm. Los I, Abt. 2 u. 4. 281 Fichtenstämme 5. Kl. 12—19 cm Dchm. — 67,18 Fstm. Los II, Abt. 5A, 8, 14C u. 26. 188 Fichtenstämme 5. Kl. 12—19 cm Dchm. = 38,53 Fstm. 21 Weißtannen 4. u. 5. Kl. — 5,48 Fstm. Los I, Abt. 1. 419 Fichtenderbstangen 1. Kl. 9—11 ern Dchm. ----44,34 Fstm. Los II, Abt. 8. 402 Fichtenderbstangeu 1 Kl. 9—11 cm Dchm. ---40,23 Fstm. Der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind genau nach Sortimenten und Klassen, sowie nach Abteilungen und Lose getrennt zu halten, da keine Zusammenrechnung stattfindet. Die Offerten sind verschlossen, mit passender Aufschrift zu versehen und bis zum 18. Februar 1910, mittags 2 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo alsdann die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bieter stattfindet. Heber Vorzeigen des Holzes wollen sich die Kauf liebhaber an Forstwart Schäfer wenden. Annerod, den 10. Februar 1910. (930 Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. ir cm zu Schnittholz geeignet Bauholz 1. Ziehung 2. KL 222 Kgl- Preuss. Lotterie. Ziehung vom U. Februar, oBehrntttagB. %ur die Gewinne über 03 Mark «Jb<1 den betreffenden Nummern In Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 54 175 275 88 945 96 1397 659 to9 IGO 809 33 84 07 2010 219 ;i:;o im 083 720 SO 911 43 3037 83 183 847 79 4Ö3 714 6*1 "‘?6 4110 726 93 553 454 616 906 5890 078 6040 7] 17 7« 84 808 10 49 4O0t)l 443 530 637 779 SO 810 975 41138 201 311 582 [200] 775 835 62 42127 533 81 614 42 52 75 759 837 43112 207 9 TM 44408 [300] 684 716 312 4 5384 406 64? 833 9'18 90 4 6304 417 552 SOS [400] 34 [300] 963 65 47015 16S 215 361 486 815 982 48011 314 403 569 722 50 49120 302 96 459 564 847 50102 94 266 354 419 563 712 70 830 914 Y1232 392 44 3 5.10 50 62 713 61 6*3 81 52099 563 622 20 702 813 26 53290 337- 54oi'J 199 261 497 689 707 5 5086 141 *55 81 669 98 775 -14 5 6083 152 346 611 820 [200] 987 57042 420 23 [200] 34 52V 691 299 58000 45 97 257 65 452 67 575 50237 436 628 53 713 90 60292 31.1 43 447 590 SOS 6 1 023 513 17 47 830 907 62433 629 63'150 108 [200] 40* 528 730 78 905 39 41 64050 512 627 769 805 21 65174 266 86 88 [500] 503 766 *23 66025 34 268 [300] all 61« 818 37 42 6 7030 308 20 [300] 557 09 663 714 908 68010 S 7 69 105 362 403 85 1*54 652 896.69142 676 70555 655 [2001 71 948 [ 200] 44 7 1 039 402 85 567 778 9v2 72340 [200] 87 476 720 7 3 036 90 305 98 493 943 74154 *06 433 [‘200] 702 2 4 857 9 2 7 5 129 218 71 406 SO7 7-9 724 918 22 76*al 64* 708 7 7049 75 89 387 «99 732 857 [200] 7800» 200 39 330 50$ 71 626 019 38 70000 138 [200] 46 T2* 522 80.104 18 438 771 81289 991 82004 IM 466 507 924 83111 22° 47 8414.5 829 460 500 30 844 8 5118 859 400 30 «0 602 [200] 8 6044 140 338 46 89 465 82 573 929 87101 85 4S!> 557 52 to 639 72 702 14 72 969 8 8093 177 610 54 95- 80140 73 265 561 99 860 061 00109 172 40 539 758 9 1 080 214 69 303 51 68 418 52 57 9*6 92153 Ml 24 400 516 937 9 3075 [200 ] 413 677 [200] 836 94l61 80 406 531 80 601 705 872 9 5156 [200] 94 343 510 644 9 6137 72 225 423 619 981 07041 K 179 239 406 «2 776 838 9 8273 489 717 84 873 932 58 90018 41 520 34 944 1OO000 171 [.100] 504 492 714 61 874 996 1 0 1 035 60 306 417 TOS 980 1 02082 569 82 91 103024 71 163 833 41 70 1 04010 24 231 60 314 532 1O5009 136 371 467 677 720 1 06030 211 368 478 651 848 40 966 1 07049 *9 725 108007 [200] 234 54 77 £09 667 808 57 902 8 109225 312 514 6-9 777 84 816 110 134 71 373 83 453 73 89 782 M 872 [300] 930 88 111611 210 324 489 731 Ü7 802 112084 110 621 96 [300] 727 37 113016 18 63 81 126 279 81 417 807 48 •2 987 114052 189 233 325 618 72 770 94 115024 55 208 30 331 [300] 33 413 63 [300] 520 35 79 637 710 S2R 116029 174 94 747 74 82 893 117072 310 97 708 29 118573 044 726 85 932 40 70 119116 96 426 506 75 826 41 92* 120171 209 481 848 |?06] 926 1 21187 341 ROO] 397 122053 36 1,5 444 581 622 010 78 123024 51 621 81 816 89 328 124574 06° 912 «8 125021 67 146 290 442 532 [200] 7*0 963 1 2 6227 410 556 621 789 979 1270-9 116 SGB 721 825 1 28316 26 78 581 99 883 914 129.1V, -2d 5'16 718 WO 130047 507 91 640 57 1 3 1 04 3 79 381 98 427 490 556 «80 132*19 608 826 1 33187 788 96 1 34184 760 72 853 013 13 5848 495 547 99 [ 300] 605 [200] 24 816 27 969 80 13 6011 288 485 681 137205 12 315 17 54 495 50? 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Ziehung 2. Kl. 222. Kgl Preuss. Lotterie Ziehung vom 12. Februar, vormittags. Hur die Gewinne über 86 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammem beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 14 •’ 365 4'! 99 511 35 49 68 809 56 »97 119-1 !10 379 83 [!00] BJ 502 34 63 96 669 [300] 802 68 82 [200] !i4 [2001 2'20! 22 405 55 568 3 743 89 837 «2 913 36 4047 73 [200] 161 473 [tOO] 625 66 [300] 735 5.168 404 6»l [!00] 787 6116 [200 ] 323 428 49 «13 841 700ß 53 80 124 S4S >66 717 828 8015 113 265 415 16 39 31 620 77 917 9138 393 413 [200] 563 637 842 10079 146 483 11018 546 73 96 691 [200] 812 12214 330 425 86 714 54 70 1 3122 542 59 965 67 1 4012 153 411 605 26 15483 787 991 16080 319 »7 736 855 17228 330 .34 46 88 469 510 »34 36 1 8378 520 630 [300] 54 69 778 10125 »67 $6 317 502 816 27 62 79 98 2O033 484 752 MS 45 68 21112 203 41 430 577 99 634 49 745 808 86 2 2050 [400] 774 23075 N6 341 418 65 521 699 761 889 2 4014 478 656 667 973 25060 68 192 249 88 483 88 6"3 8<0 967 2 6026 34 4 6 95 99 138 602 72 719 [400] SÄ 71 829 64 919 [ 500] 27113 320 470 520 913 69 87 2 8000 401 17 606 [400] 36 756 74 20008 51 12» 29» [200] 325 401 525 737 45 49 319 30104 53 256 415 811 906 31101 17 7! 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