Nr. 60 it'/> des 94.70 4% Conv.Tiirken von 1903 Tilrkenlose . Berliner utörse, 11. März, lifii rsci n. 183.30 1! •euer Bergwerk . . den Namen Dr. Hommel. v°/. 69.45 100.00 244.50 112.00 . 136.20 . 258.90 . 94.30 . 165.70 Kanada E. B Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. ". Dresdner Bank . . . Ten-ienz: schwächer. 93-60 84.45 t3.65 84.60 92.25 93 00 99.80 98.75 95.70 105.10 65.30 Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . Türkeulusc , ■?, 107.50 137.90 208.50' 216 90 148.00 202.10 174.75 109.10 104.50 181.10 186.00 258.60 154.00 1^7.00 165 50 -13.90 112.90 23.0(U 18Ö.Ü0 und darin, daß er an Stelle der bisher notwendigen zwei Paar hohen Stiefel im Manöver nur noch zwei Paar Schnür- schuhe u. ein Paar Gamaschen nötig hat, also in dem beschränkten Manövertoffer Platz für andere wichtige Gegenstände gewinnt Aus diesem Grunde wird auch die Einführung eines von einigen Seiten vorgeschlagenen Jagdstiefels, bei dem Schuh und Gamasche aus einem Stück bestehen, nicht erfolgen. Die Versuche mit den braunen Schnürschuhen und Gamaschen werden weiter fortgesetzt Erst nach Jahresrist, nachdem neue Manöverersahrungen vorliegen, wird entschieden werden, ob die neue Fußbekleidung endgültig eingeführt werden )oIL Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Älrhener Zamlllenblätter" werden dem „Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das ".Lreiedlatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Selt- fragen" erscheinen monatlich zweunaL Nehmen Sie täglich ein Likörgläschen Dr. HommeVs Haematogen nnurttelbfir vor der Hauptmahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr Nervensystem erstarkt, die Mattigkeit verschwindet und körperliches Wohlbefinden stellt sich raschest ein. Warnung: Man verlange ausdrücklich Ans Stadt nnd Land. Gießen, 12. März 1910. tag 1910. ** Wegen des F elldieb stayls im Schlachthof ' fand gestern ein Augen sch einstermin statt Einer der Diebe (es sollen mehrere gewesen sein) zeigte, wie er mittels einer Hürde vom Viehmarkt her durch ein Fenster, das inzwischen vergittert worden ist, in das Lager der Hänte- und Fell-Geno.senschast eingestiegen ist. ? Hungen, 10. März. Ein sehr empfindlicher Mißgriff passierte einem hiesigen Herrn, der in Begleitung eines andern einen Gang nach einem benachbarten Ort unternommen hatte. Unterwegs begegnete den beiden ein älterer Handwerrsbursche und sragte nach dem nächsten Ort, um sie schließlich anzubetteln. Da dies in bescheidener Weise geschah, gaben die beiden Herren ihr ganzes Kupfer- und auch etwas Nickelgeld. Nach einigen Stunden erst merkte der eine Herr, daß er dem Straßenbummler mit jen Pfennigen auch ein Zehnmarkstück gegeben hatte, das zufälligerweise zu diesen geraten war. -r. Flensungen, 10. März. Heute fand hier Bürgermei st erwähl statt. Von 10j /t.mmberechtigten Wählern machten 89 von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Einstimmig wählte man unseren in der Gemeinde und im Umtreis geachteten Bürgermeister Bränning zum zweiten Male. Nach Verwundung des Ergebnisses fanven lebhafte Ovationen zu Ehren des Gewählten statt. Abends bewegte sich ein Fackelzug unter Borantritt einer Musikkapelle durch die Ortsstraßen der Wohnung des Bürgermeisters zu. Hier wurden einige Ansprachen gehalten, worauf sich die Menge in die einzelnen Lokale zerstreute. X Nidda, 1L März. Gestern wurde die Gewerbliche Fortbildungsschule (Abend- und Sonntagschule) in Anwesenheit des Verwaltungsrats mit einer Prüfung geschlossen, die sehr gute Ergebnisse zeitigte. Die Zahl der Schüler betrug 21. Auch die Prüfung der obligatorischen Fortbildungsschule, die heute durch eine Prüfung in Gegenwart des Schulvorstandes geschlossen wurde, hatte gute Ergebnisse. Sie bestand aus 2 Klassen. Am Schliche wurden 10 Stück von Schillers Teil und aus- gewählte Gedichte Schillers an die würdigsten Schüler ver- teiItM. Darmstadt, 11. März. Seit Jahren ist es von den Mitkämpfern von Frohnhofen schmerzlich empfunden worden, daß der am 13. Juli 1866 Gefallenen des Leibgarde- Jnfanterie-Regiments auf den Grabdenkmälern bei Frohnhofen keinerlei Erwähnung getan ist. Deswegen wird das Offizierkorps des Leibgarde-Jufanterie-Regiments den dort gefallenen 5 Unteroffizieren und 20 Mann einen einfachen, würdigen Gedenkstein setzen. Der Großherzog hat dazu seine Genehmigung erteilt; auch sind die Vorarbeiten soweit gediehen, bat? die Einweihung des Gedenksteins, der der Firma Ludwig Best in Auftrag gegeben worden ist, voraussichtlich am 13. Juli d. I. erfolgen kann. — Kleine C d r o n 11 aus St u n |t und Wrnenlchaltt Ter Bund der technisch-industriellen Beamten halt am 12. und 13. März in Berlin (einen 4. ordentlichen Bundestag ab. Auf der reichhaltigen Tagesordnung stehen u. a.: „Tie Bewertung der geistigen technischen Arbeit", sowie „Mindestgehälter iur die lechiiijchen Privatangestellten". — Paul Heyie, der am 15. Marz seinen 80. Geburtstag feiert, ist vom Prmzregenten geadelt ivorden. - Tageskalender. Abschiedsfeier für den Pro- vinzialöirettor Geheimerat Dr. Breidert, Sonntag nachmittag 4 Uhr in der Tnrnhatie an Osivalds Garten. Sladithealer: Samstag abend 8 Uhr: Gastspiel von Frau Irene Triesch: „Tie rote Robe". Sonntag nachmillag Uhr: „Ter fidele Bauer", abends 7*/8 Uhr: .Slrcmdklnder". Kunstoerein: Neu-AnssleUnng. Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie^Giessen. Frankfurter kiöcae, 11. März, 1.15 Uhr. Kolosseum: Täglich Vorstellung. K i n e m a l o g r a p h: Täglich n orstellung. Biograph: Täglich Vorstellung. Anlage m usik am Sonntag vormittag 117, Uhr tn der Süd-Anlage. Spielplan: 1. »Frühlings Erwachen", berühmte Romanze von E. Bach: 2. Grove Fantasie aus Verdi's Oper.Ter Troubadour", bearbeitet von W. XZöber; 3. Ouvertüre zur Operette .Tas Viodell", von Fr. Suvpö; 4. Radetstunarsch, Armeemarjch Rr. 145 von I. Strauß. * - *♦ Das Museum des Oberhessischen Geschichtsvereins im alten Schloß tmrd am 15. d. M. wieder für den regelmäßigen Besuch Sonntags von 11 bis 1 Uhr geöffnet sein. Jroerzeit können auch Schulen, be- onders von außerhalb, Vereine und Korporationen^ unter achgcmäßer Führung uiientgelhicf) die s.hens.verten Samm- ungen des Museums besichtigen, wenn jie sich vorher mit dem Konservator Hauptmann Dr. Kramer ins Benehmen ,e*$e1** Der Verband der Detaillisten-Vereine im Großherzogtum Hessen hält am Donnerstag, 17. d. M. in Frankfur t a. M. (Die hessischen Te- taillisten, die für die Förderung des hessischen Kaufmannstandes eintreten, tagen in einer außerhessischen Stadt! Red.) eine Ausschußsitzung mit folgender Tagesordnung ab: Bericht des Vorsitzenden, Beitritt des Verbandes zum Hansa-Bund, Der neue Gemeindesteuer- gesetz-Entwurf, Anschluß an die Interessengemeinschaft, Regelung des Ausverkaufswesens im Grotzherzogtum Hessen, Vergebung staatlicher Lieferungen unter Umgehung des Zwischenhandels, Kaufmännische Fortbildungsschulen, Offen- Halten der Postschalter und Zollabfertigungsstellen an Großherzogs und Kaisers Geburtstag, Verbandsorgan, Verbands- 3°;n Portugiesen Serie I . 3°;„ Portugiesen „ III . 4,/,°/o rass. Staatsaul. 1905 100.25 4'/,0;0 Japan. Staatsanleihe 98.50 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schva Universuats - Buch- und Sleindruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Drrrckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: HL. TeL-AdruAnzeigerGleße«. 3'/,% Kcichsanleihe- 3 °/n do. ------ 3'V/o Konsols 3°/n do. 3',,0/n Hessen . 37,°|rt Oberhessen 4°'„ Oesterr. Goldrente .- 4'/t°/0 Oesterr. Silberrente 4"0 Ungar. Goldrente . - 4°. Italien. Rente . . . Heer itnO Flotte. X Die braunen S ch n u r s ch u h e und Gamaschen sind in den Manövern von 1909 von Offizieren aller Waffengattungen getragen worden. Am meisten bedienten sich die unberittenen Leutnants der Fußtruppen ber neuen Fußbekleidung, die ja auch ihnen die meisten Vorteile bringt. 64 Prozent dieser Offiziere haben sich von dem früheren hohen Stiefel abgewendet. Von den berittenen Offizieren der Fußtruppen trugen yur 32 Prozent Gamaschen,^ und von den Offizieren der berittenen Waffen gar nur lo dis 20 Prozent. Dies erklärt sich dadurch, daß für den Reiter der hohe Reitstiefel ein ideales Bekleidungsstück ist und dadurch, daß die gelbe Farbe der Gamaschen nicht recht zu dem blauen Stoff der Reithosen der berittenen Waffen paßt, und daß daher vielleicht auch aus Schönheitsgrunden die Gamaschen von diesen Offizieren weniger getragen wurden. Bei allen Waffengattungen ist die Beurteilung der Schnürschuhe und Gama,cheu überwiegend günstig ausgefallen. Der Hauptoorzng der neuen Fußdetteidung liegt darin, daß ber" Träges durch Ablegen der Gamaschen sch.neU und vorübergehend Erleichterung swy. verschaffen tunni[eien peary im verrus! Wir haben bereits borgejtcrii mitgeteUt, daß der Marineausschuß einstimmig beschtosien hat, Peary nicht auszuzeichnen, bevor er wettere Beweise jur die Erreichung des diordpols beigebracht habe. In den Verhandlungen wurde Peary, wie fetzt gemeldet wiro, von dem Mtt- aiieoe des Repräsentantenhau,es Maeon aufs schärfste angegriffen. Maoen behauptete, die Angaben Pearys Leien ni&t mehr wert als die Dr. Eoots. Die Die Unterschlagung vor der französischen Kammer. Paris, 11. März. In der französischen Kammer standen am Freitag Anfragen über die Geschäftstätigkeit der Liquib atoren ber Güter ber Kongregationen. Janrös richtete eine Anfrage an die Regierung, welche Schritte sie zu ergreifen gedenke, um den Machenschaften gewisser Liquidatoren ein Ende zu setzen. Ministerpräsident Briand erwiderte hieraus,- Sie sollen den ganzen Briefwechsel haben. Jaurös brachte bann die Angelegenheit des Liquidators Leeontumer zur Sprache, der die Faorikmarke ber Grand Chartreuse, die einen Wert von 8 Millionen hat, für 500 000 Franks einem Hause zugesprochen hatte, das ihm 60 000 Franks gegeben hätte, um die Konkurrenz zu beseitigen. Jaurös forderte, daß die Regierung erklären solle, warum Leconttirter straflos geblieben sei. t z 8 Ministerpräsident Briand verlas jobnnn Dokumente, aus denen hervorgeht, daß er stets ans die bei den Liqui« bationen vorgekommenen Unregelmäßigkeiten hingewiesen uns insbesondere sich gegen Dnez gewandt habe. Dann wies er darauf hin, wie berechtigt es von fetten ber Justizverwaltung gewesen sei, daß sie zögerte, gegen Dnez mit Strenge vorzugehen, da dieser lange Zeit mit dem Gericht ’-uiammen gearbeitet und dessen ^Jertrauen verdient habe. Später haben seine, Briands, Nachforschungen gezeigt, daß Duez mehr ein übermüdeter und von seiner Aufgabe verbrauchter, als ein schuldiger Mensch sei. Als aber bie Unredlichkeiten Duez an den Tag gekommen seien, habe er, der Minister, nicht gezögert, strenge vorzugehen, ohne Rücksicht auf die bevorstehenoen Wahlen oder andere Umstände, lediglich im Interesse der Gerechtigkeit und ohne Rücksicht daraus, welch ein Skandal daraus entstehen könnte. Nunmehr werde bie Justiz ihren Weg gehen bis ans Ende und nach forschen, ob auch andere Liquidatoren sich durch Fälschung von Liquidationen Vorteile verschafft haben. Minister Briand schloß mit ber Erklärung, daß er eine Abstimmung verlangen werde über den Gesetzentwurf bett. Die Liquidation der Güter der Kongregationen, den er im ^ahre 1908, als er bas Justizministerium übernahm, eingebracht habe. Die Sitzung wurde daraus bis Montag vertagt Berichte über bie Schneiiigieit seiner M ä r s ch e seien mit ber größten Vorsicht aufzunehmen. Es sei. h och st auffällig, daß Peary, so lange er mit Kapitan Barttett zusammen war, durchschnittlich am Tage nur 9,06 Meilen zurücklegte; als er fick) aber von Bärtlett getrennt hatte, sei merkwürdigerweise die Schnelligkeit seines Vordringens auf 26,4 Meilen, sowohl in der Richtung nach dem Pol als zurück gestiegen. In dem Augenblick, als er mit seinen Leuten wieder zusammentraf, habe auch Die Schnelligkeit ab genommen. Die meisten Mitglieder des Ausschusses zeigten sich Pearh gegenüber sehr zurück haltend, und der Beschluß lautete dahin, daß keine tsd)ritte zur Ehrung Pearhs getan werden sollen, jo lange dieser nicht endgültige Beweise erbracht hat. Da dieser Beschluß einstimmig gefaßt wurde, so hat Peary von der Vertraueussettgttit feiner Landsleitte nicht mehr viel zu erwarten. Uebrigcnd darf wohl gleich- zeiiig darauf hingewie,en werden, daß namhafte forscher wie Shackleton wiederholt erklärten, daß unter den an ben Polen herrschenden Verhältnissen nicht mehr als zehn bis zwölf Meilen am Tage zurückgelegt werden konnten, also nicht einmal die Hülste der Leistung, die Peary erreicht haben will. , . Ueber die Zuverlässigkeit ber Peary,chen Angaben äußert sich auch der bekannte Astronom Geelmuyden in Chn- Itiania sehr zurückhaltend. Eine Drahtnachricht besagt darüber: r .. . ~.L Christiania, 11. März. Der Professor ber Astronomie an der hiesigen Universität Geelmuyden erklärte einem Mitarbeiter der „A,tenposten", daß er mit dem Unterausschuß des amerikanischen Marinekornttees darin vollständig übereinsttmme, daß feine Anerkennung Pearys stattsinden dürfe, ehe seine Beobachtungen und sein anderes Material untersucht seien. Bei seiner Rückkehr aus der Polargegend habe Nansen seine Beobachtungen sofort oor gelegt Solange dies von Peary nicht geschehe, ,et ein mof)(begründetes Urteil über seine Lei,tungen unmöglich. . e Die Vorwürfe, bie Peary jeinergett Dr. Cook gemacht hat, werden nun auch ihm selbst gemacht, nachdem sich in Europa schon manche Stimme gegen ihn erhoben hat Nun auch bie Amerikaner stutzig geworden sind, steht bie amtliche Anerkennung Pearys in weiter Feme. 4°;0 äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . . •P/,% Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss ". Buderus E. W. . . . . Tendenz: schwächer. i Krisenlose 182.80 4°/0 Griech. Monopol-Anl. . 49.60 91.60 vermischtes. * In her Angelegenheit der Frau von Schönebeck-Weber hat der bekannte Schriftsteller A. O. Weber eine längere Eingabe an den Justizminister gerichtet, die einen Angriff gegen ben Ersten Staatsanwall Rietzki erhebt Er beruft sich darauf, daß dieser ein Schriftstück zu seinen Privatpapieren genommen hätte, bas einen seiner Ehefrau günstigen, allerdings wieder zurück- genommenen Gerichtsbeschluß enthalte, schließlich führt Herr Weber dem Justizminister die Tatsache vor, daß der neuere Haftbefehl erlaßen sei, obwohl seine Frau durch ihre Wiederverheiratung und feste Domizilierung in Charlotten- burg zu erkennen gegeben habe, daß sie nicht an Flucht denke, und obwohl Gerichtsarzt Dr. Strauch in einem ausführlichen Gutachten erklärt habe, daß schon jetzt in der Haft eine Geisteskrankheit beginne und die Fortsetzung der Haft ärztlich nickst zu verantworten und lebensgefährlich wäre. Zweites Blatt 160. Jahrgang Samstag 12. März 1910 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhesien Elektriz. Lahmcyer . . . Elcktriz. Schachert . . . Eschweiier Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk • • . Laurahütte . .. . . . . Nordd. Lloyd Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto-KommaiWit • • Dresdner Bank . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio- Eisenbahn .. > • . Gotthardbahn . ■ -V • • Lombard. Eiseubahyi^*^ . Oesterr. Staatslxlhn . Prince - Henri -'Eisenbahn . 202.10 175.00 23.00 109.20 182.40 Zlus He^en. R.B. Darmstadt, 11. Marz. Auf der Tagesordnung der am 16. März stattfindenden Plenarsitzung der Ersten Kammer stehen verschiedene Gesetzentwürfe, wie über bie Erhebung einer Gebühr für die Revision nicht staatlicher Rechnungen durch die Oberrechnungskammer, bie Abänderung gesetzlicher Bestimmungen über das Notariatsund Kostenwesen, sowie über die Abänderung des Urkunden- stempelgesetzes. Wetter kommt btt dlovelle zum Fischereigesetz und der Gesetzentwurf über die Erhebung einer Billett- fteuer zur Beratung. Als letzter und wohl wichtigster Punkt steht aus ber Tagesordnung ein Antrag von sechs Mitgliedern der Ersten Kammer auf Abänderung des Gesetzes über bie Vermögenssteuer. In diesem Antrag ist vorgesehen, an die Negierung das Ersuchen zu richten, toorin um die Vorlage eines Gesetzentwurfs ersucht wird, ber für bie Einschätzung des Wertes land- und f o r st w r r t s ch a f t l i ch e r G r u n d st ü ck e den E r t r a g s- wert festsetzt.' Ferner soll die Regierung ersucht werden, daß nach den hier vorgeschlagenen Grund,ätzen bereits für bas Jahr 1911 bie Veranlagung der Vermögenssteuer erfolgen kann. , , . , Bei der Ergänzungswahl wurde an Stelle des bisherigen Landtagsabgeordneten Dr. P a g e n st e ch e r ber Nauptlehrer Jakob B a ch einstimmig zum Lanbtagsabgeord- neten für bie S t ab t Mainz gewählt. Deutsches Ueieh. In ber Nachmittagsschung ber bayerischen Kammer ber Abgeordneten am Freitag wandte sich bei der Beratung des Nachtrags zum Militärhaushalt der Abgeordnete Gunther (Liberal' gegen die seiner Zeit im Reichstage von dem Ab- geordneten von Oldenburg über die Kontingente der deutschen Bundesstaaten gemachten Ausführungen, die den ge- Ichichtlichen Tatsachen nicht entsprächen, und gegen die der bayerische Militärbevollmächtigte hätte Einspruch erheben müssen. Kriegsminister Frhr. v. Horn erwiderte, wenn ein Parlamentarier im Reichstage auf einen unglücklichen Zeittaum in der Geschichte eines deutschen Stammes Hinweise, so sei dies eine G e s ch m a ck s v e r w i r r u n g und eine Entgleisung, die nicht wert sei, daß man sich darüber aufrege. Was ben Spott des Abgeordneten von Oldenburg über die Reichsarmee betreffe, so sei es Tatsache, daß in der Schlacht bei Roßbach die Bay ern n ich t d ab ei gewesen seien. Der bayerische Militärbevollmächtigte habe sich daher sagen können, die Sache gehe Bayern nichts an. Vielleicht würde er aber doch gegen diese Aeußerung Einspruch erhoben haben, wenn ihm gegenwärtig gewesen ivare, daß einige fränkische Kontingente bei Roßbach zugegen gewesen seien. Statt jeder besonderen Anzeige. Herr Wilhelm Bonarius Giessen, Bruchstr ässe 13, den 12. März 1910. Die tieftranernden Hinterbliebenen Die Beerdigung findet Montag den 14. März, nachmittags 21, Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes aus statt. 1528 Haus) [02075 heute Passiva. 3568.27 3165 96258.04 114040.86 1508 29723.40 386.75 310. Summa 149229.22 Summa 149229.22 Giessen, 11. Marz 1910. 1515 1483 zum Schnei lammen bis Die trauernden Hinterbliebenen, 1503 Heinrich Schön, Giessen 1529 Chili Seltersweg 83 4447.46 831.60 663.86 456.35 1472.— 36004.26 5822.— Kopsialat Spinat Krauskohl Rosenkohl Blumenkohl Alles andere Peru-Guano „Füllhornmarke" Nachlässe für noch nicht fällige Güterkauf- u. Pachte gelber Reservefonds Die trauernden Hinterbliebenen : Heinrich Rausch u. Kinder, Die Beerdigung findet Sonntag den 13. März, nachmittags 31/» Uhr, Giessen, Neustadt 78, den 11. März 1910. 1501] Walltorstratze 71. Thomasmehl 02056] garantiert für 18% Kainit empfiehlt N. J. Dreifuss, Sleinslrasse 69 Fracht-, Mehl- und - Äm 15. März, norm, l O Uhr, sollen nuf hiesigem Güterschuppen eine Anzahl überzähliger Güter als: Flackeisen,Rundeisen,Ktnder- spielwaren. ein grosser Spiegel, 1 Sack Pfeffer 25 kg, Gußteile und leere Kisten pp. öffentlich an den Meistbietenden gegen sofortige Barzahlung verlauft werden. Gießen den 11. März 1910. [Dl% Großh. Güterabfertigung. Telephon 729 15 Pfg. Pfd. 15 „ Guthaben der Ge uoffen Anleihen einschl Spareinlagen Schuld in laufen der Rechnung ar Im Namen der trauernd Hinterbliebenen Johann Seibel. Achtung! Versteigere Montag, den 14. März, nachm. 3L/2 Uhr: 10 trächtige Erstlingssauen, für Trächtigkeit wird Garantie geleistet und Herkunft wird bescheinigt. (1522 Eberstadt, den 12. März. AmillchuMllllg Snringcr. Rolljalousien, Markisen, schmiedeiserne Balkone u. Fenster Während 1909 gingen ab Daher Stand der Mitglieder Ende 1909 Gruningen, den 11. März 1910. Spar- und Darlehnskasse, E. G. m. i Marsteller. Bingel. von 20 Pfg. an. roie hetannt billig. vlWö von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Aktiva. Kasscbestand Guthaben in laufender Rechnung bei Genossen Darlehn auf Schuldscheine Hypotheken Kaufschillinge Rückständige Güterkauf und Pachtgelder Rückständige Zinsen Rückstände aus vorigen Jahren Mobilien Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1908 Während 1909 gingen zu Schweine- Stückenfielsch «Rippen , Rücken- Kopfstücke, Schnauzen, Ohren, fleischige Pfoten», frisch gesalzene, garantiert hiesige Ware, 10 Psd.- Kolli nur Ptk. 3.20, Kübel nut 25 und 50 Pfd. Fnhalt per Pfd. nur 31 Pfg. versendet ab hier Nachn. „ Heinrich Krogmann, b28/^) Nortof t. H. 258. Bei bevorstehendem Frühjahr halte ich mich bestens empfohlen im Ansertigen von ßartenl]litten, ßartcn.iamicn Wasch, Baum und Rofcn Pfählen, Ansertigen und Aufstellen von Reck mit und ohne Lchmkcl sowie Brettschaukeln. Auch kann das Material zur Selbstanferti- guug geliefert werden. Ferner empfehle meine Grimberg, den 10. März 1910 x Dekaiinimulliung Betr.: Fetdbereinigung in der Gemarkung Gießen links der Lahn. Die Versteigerung einiger Massegrund stücke obigen Be- reinigungsbezirrs finoet an Ort und Stelle -M i t t w o ch den 16. März 1910 statt. Zusammenkunft hierzu am Ende der Stadt auf der Straße nach Leihgestern vormil tags 81/2 Uhr. Friedberg, den 2. März 1910. Der Großherzogliche Feldbereintgungskommissär: ____ Schnitt» vahn, Kreisamtmann W. Kolliermann, ^siadiiz empfiehlt in großer Auswahl Waschbütten, rund und oval, Wasch körbe, Waschseile, Pflanzenkübel, Rosen- p fühle, Rafliabast, Kokosstricke, Holz- und Korb waren, Besen und Bürsten waren, Maus- und Küchengeräte, Türvorlapen und Ratten Au billigen Preisen. (1514 In tiefstem Schmerz zeigen wir hiermit an Saathafer Befeler II Strube Ligowo empfiehlt in la. Qualitäten Cb C. Pfeitfep 1502] Walltorstrabe 71 Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dah mein innigstgeliebter Gatte, unser guter lieber Vater und Großvater Herr Eduard Heddaeus Hauptlehrer a. D. nach längerem Leiden im 76. Lebensjahre heute nacht um 31/« Uhr sanft entschlafen ist. Die tieftrauerttfcen Hinterbliebenen: Frau Henriette Heddaeus geb. 9t6e Prof. Dr. Hch. Heddaeus u. Familie Ingenieur Ernst Heddaeus Kaufmann Karl Köhler u. Familie. Biedenkopf, Frankfurt a. M., Wieslochs Gießen, 1L Vtärz 1910. Die Beerdigung findet Sonntag den 13. d. M, nach- mittags 4V3 Uhr statt. (D^/3 ZlllWhjahlÄl'iWllg empfehle Chilisalpeter Peru Guano tFüllhornniarkef Thomasmehl Kainit Superphosphate unter GcbaltSgarantie. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir hiermit innigen Dank. zu 65 cm Durchm. unt. Garantie von tadellosem Schnitt. (1370 Hochachtungsvoll Georg Schubecker, Zimmermeister uitb Sägewerk, Erdkauterweg 20. Heute morgen verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden an den Folgen eines Unglücksfalles unser lieber guter Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel Privat-Lehr-Institut für Schnittzeichnen und Kleidermachen Die neuen Vor- und Vach mittag-Kurse beginnen am 4. Avril. Gefi. Anmeldungen täglich. Auskunft und Prospekte jederzeit zu Diensten. Marie Sack, fllßDemiftf) Mgcüilkic Lchrcriil Schanzenstraße 22, p. 1513 Ecke West-Anlage. Bersteigkrunq. Montag den 14. d. Mts., nachm. 2V? Uhr, sollen dabicr, iSööö Fichten-Wellen, 750 Buchen-Wellen, 27 Rm. Fichten-Stock, 18 Fichten-Stämme und 216 Fichten-Derbstangen aus der Waldung der Gemeinde Leihgestern sollen Mittwoch den Marr l. I., vormittags von 9 Uhr an versteigen werden. Die Wellen lagern meist an, der Kreisstraße nach Gießen. Zusammenkunft am Lickenberg. Leihgestern, am 11. Marz 1910. _____________Großherzogliche Bürgermeisterei._____________ Brenuhoizverfteigerung im Gemeindewald von Lützellinden Donnerstag *den B7. ds. Mts. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr auf der Straße Groß-Rechtenbach—Münchholzhausen, am Wegweiser. Eichen: 10 Rm. Knüppelholz und 1280 Wellen. Buchen: 56 Rm. Scheitholz, 101 Rm. Knüppelholz und 8390 Wellen. Im Anschluß hieran kommen noch 1860 Weichholz- Wellen, aus verschiedenen Wäldchen im Feld, zur Versteigerung. Groß-Rechtenbach, den 11. Mürz 1910. __________________Der Bürgermeister. pu/ Für die uns so reichlich bewiesene Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Gatten, Bruders, Schwagers und Onkels Rudolph Goebel sowie für die schönen Blumenspenden danken herzlich leit Bürgerschule zu Griinberg i. Bem Anmeldungen für das am 4. April beginnende neue Schuljahr nimmt der Unterzeichnete entgegen Montag, 14. und Dienstag, 15. März, nachmittags von 2—4 Uhr in seiner Wohnung. In die unterste Klasse werden Schüler und Schülerinnen aufgenommen, welche die Volksschule 3 Jahre mit Erfolg besucht haben. Die Höhere Bürgerschule bereitet ihre Schüler für die Unter-Sekunda eines Realgymnasiums oder einer (Ober-) Realschule vor, sodaß nach einjährigem Besuch dieser Anstalten die Berechtigung zum einjährkg-freiw. Militärdienst erlangt werden kann. Die Unterrichtszeit: In Sexta nur vormittags; m den 4 oberen Klassen auch am Dienstag nachmittag. Jährliches Schulgeld: Sexta 50 Mk.; Quint« 60 Mk.; Quarta, Unter- und Ober-Tertia 70 Mk.; Geschwister genießen Er-mäßigung. (D12/$ Der Rektor der höheren Bürgerschule: Angelberger. Betriebsrücklage 515.59 Reingewinn morgen 93/4 Uhr nach längerem schweren Leiden, jedoch unerwartet, unsere geliebte, unermüdlich treusorgende Gattin und Mutter Frau Mathilda Rausch geb. Repp im 42. Lebensjahre sanft in dem Herrn entschlafen ist. wehr. Pferde u. Wagen, 1 Partie Sattlerwaren, 1 Schuhinacher- stevpmaschi'ie, 1 Kassenschrank, t Eisschrank, l Fahrrad, 1 vollst. Ladeneinrichtung, 3 Särge, 1 gr. Partie Doppeidielen und Rüststangen, Haus- und Küchengeräte aller Art u. verschiedenes andere zwangsweise geg. bar versteigert werde»«. Gießen, 12. März 1910. Seipel, Gerichtsvollzieher. FttiMU VktsleiMU. Mittwoch den 16. d. 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Oktober 1906 unter dem Namen ,,Victoria Falls Power Company, Limited11 errichtete und unter den Gesetzen der englischen Kolonie Süd-Rhodesien registrierte Gesellschaft. Durch Beschluss der Generalversammlung vom 11. März 1909 wurde der Name der Gesellschaft in „Victoria Falls and Transvaal Power Company“ umgeändert. Die Gesellschaft hat ihren gerichtlichen Sitz in Salisbury in Rhodesien und unterhält ihr Hauptbureau in London. Ihre Dauer ist nicht beschränkt Sie ist berechtigt, überall Zweigniederlassungen zu errichten. .... . m , Gegenstand des Unternehmens ist die Erzeugung elektrischer Kraft im Goldfelderdistrikt in Witwatersrand in Iransvaal, an den Victoria-Fällen des Zambesiflnsses m Rhodesien, sowie an anderen Orten, ferner die Fernleitung und Verteilung elektrischer Kraft in Rhodesien, der Transvaalkolonie und an anderen Orten Zu diesem Zwecke ist, die Gesellschaft berechtigt, alle Arten elektrischer Anlagen zu errichten, Installationen jeder Art vorzunehmen, elektrische Apparate und Zubehörteile anzufertigen, Wasserwerke, Kohlenbergwerke, Fabrikation.-;-, Finanz- und Handelsgeschäfte jeder Art zu betreiben, Immobilienbesitz, Bergwerks- und sonstige Berechtsame zu erwerben, Bahnen, Dampfer, Strassen und andere Verkehrsmittel zu bauen, zu erwerben und zu! betreiben und sich bei anderen Unternehmungen in jeder Form zu beteiligen. Das autorisierte Grundkapital der Gesellschaft beträgt nominal £ 3 OUÜ 000, eingeteilt in £ 1 000 000 Stammaktien und OOO OOO Vorzugsaktien, wovon bisher £ lOüOOOO Stammaktien und £ ' 702 183 Vorzugsaktien begeben sind. Jede Aktie lautet über 1 £. Die Gesellschaft hat das statutenmässige Recht, Anleihen mit gleichen Rechten für sämtliche Teilschuldverschreibungen bis zur Maximalhöhe von nom £ 3 000 000 aufzunehmen, jedoch mit der Einschränkung, dass bis zum 31. Dezember 1909 ohne Zustimmung der Treuhänder nicht mehr als £ 1 500 000 nom Schuldverschreibungen begeben werden dürfen, und mit der ferneren Einschränkung, dass der Gesamtbetrag der begebenen Teilschuldverschreibungen, einschliesslich der etwa schon getilgten, den jeweils auf das Vorzugsaktienkapital der Gesellschaft eingezahlten Betrag so lange nicht übersteigen darf, bis nicht das gesamte Vorzugskapital der Gesellschaft in Höhe von £ 2 000 000 eingezahlt ist. Wettere Mitteilungen des offiziellen Prospektes können bei uns eingesehen werden. hat vorstehende Anleihe im Verein mit anderen Banken übernommen und legt sie a Freudig steht er auf ■ Seilt zu Giessen J. Jttmann Plockstr. 14/16 Laatkartoffcl: Böhms Erfolg, Geh. Rat Haas, ä Ztr. 4 Mk., verkauft (01775 __Jakob Tieft, L i d». Ackerpferd brauner nordd. Wallach, garant. zugfest und treu, 11 Jahre alt, verkauft 1204 Kinzenbacher Muhle. fiinitrwagtn ^>Ästerm.4>!IU 2.8t l MOWGWeu Die seither von Herrn Pros. Könia bewohnte Villa, Löberstr.23, 10 Zimmer. Rad, Zentralheizung und Garren, ist per 1. Avril au vermieten, auch unter sehr flün- itiaen Bedingnnflen zu verkaufen. Näheres bei H. Schaumbcrger, West-AnlagenOI.[372 Gartenstraße 30. Zum 1. vVuli arohe 9 Zimmer- »Wohnung mit Radez.. Veranda, Mansarden u. sonst. Zubeh. Gas und elektr. Licht (1. Ginne). Nä h. 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