Die heutige Nummer umfahr 12 Seiten. Die Ruhe in den Line Zriedensrede des Königs Eduard. Der König von England har beim Empfang englischer über die ganze gegenwärtige Finanzlage statt. Wie alljährlich, hat der Vorsitzende des Finanzausschusses der Zweiten Kammer, Abg. Reinhart, auch diesmal dem Ausschußbericht zum Etat eine kritische einleitende Betrachtung vorausgeschickt, aus der wir folgendes hrer Kolonien wurde durch den Abschluß der südafrikanischen Union gefördert. Dies sei in einem Lande geschehen, wo ic während so langer Zeit schwer gestört gewesen sei. Run werde sein Sohn diese vereinigten Kolonien besuchen, um >as Siegel unter die Versöhnung zu sehen, an dem holländische und britische Untertanen treu gearbeitet hatten. Jluslanö. 2ic Ausschüsse der n i e d e r lä n d i s ch« n Z weiten K a nt4 mer, haben über den Antrag des Sozialisten Troelstta, gegen! früheren Ministerpräsidenten Kuyver in Angelegenheit der Ordensverleihung eine varlanientarischS ä.Tr’-UM ^°lMeN'emen BeMr erstattet. Die große Mehr-, Heck der Anucht, eme solche Umersuchung iei verfrüht und würde Deutsches Ueich. Im Reichstage, wo gestern Graf Sch werin-Lö^ Witz als Präsident gewählt worden ist, soll versucht werden,- trotz der jüngst verlorengegangenen Sitzungstage, den Haus-- halt rechtzeitig bis zur Karwoche fcrtigzustellen. Es wirv- dies jedoch nur möglich sein durch Verlängerung der Sitzungen bis 7 oder 71/2 Uhr abends oder durch die Abhaltung von Abendsitzungen. Man hofft die zweite Lesung des Haushalts für das Rerchsamt des Innern am Donnerstag beenden zu können, will im Anschluß daran den Marinehaushald beraten und zu Beginn der nächsten Woche den Haushalt deH Reichskanzlers und des Auswärtigen Amtes zur Erörterung stellen. Aer.Postpaushalt und die kleinen Haus-« Haltungen würden den Abschluß bilden. Am 15. oder 16. März 'soll nach den bisherigen Arbeitsdispositionen die- dritte Haushallslesung beginnen und am 18. März die Osterferien ihren Anfang nehmen. Die Neuregelung der preußischen Woh°i nungsgeldzuschüsse, die nur provisorisch bis 1911 festgesetzt sind, wird, wie wir hören, von der Staatsregie-- rung auf den Herbst verschoben werden. Die Ver Handlungen; zwisthen Staatsregierung und Abgeordnetenhaus, die kürz-, lich geführt wurden, haben zu keinem Ergebnis geführt. Die Staatsregierung steht auch jetzt noch auf dem Standpunkte, daß eine einheitliche Regelung in den Bezügen bei den Reichs- und preußischen Staatsbeamten notwendig ist. Bis zum Herbst ist Zeit, sich mit dem Bundesräte ausein-i anderzusetzen, ob er gewillt ist, von seinem Rechte, einige Orte in höhere Servisklassen zu versetzen, Gebrauch zu machen. Tie Bereitwilligkeit des Bundesrats vorausgesetzt, würde sich auf diesem Wege eine Einstimmigkeit aber nicht? schaffen lassen, denn das Reich würde wohl einige deklassiert^ Orte, wo es nötig erscheint, wieder heraufsetzen, aber die- preußische Einteilung im übrigen nicht annehmen. Schließe lich mustte die Frage durch einen Mehrheitsbeschluß des Ab-^ geordnctenhauses im nächsten Winter zur Erledigung Eom-* men, wobei sich nicht übersehen läßt, ob eine Einstimmung der beiden Serviseinteilungen sich ermöglichen läßt. Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: Die Meldung des „Echo de Paris", wonach Graf Aehrenthal bei seinem Besuch in Berlin die Abberufung des deutschen Botschafters in Wien durchgesetzt habe und dessen Nachfolger Staatssekretär v. Schön sein werde, wird von dec deutschen Presse mit Recht angezwcifelt. Wir stellen fest,, daß die Angaben des „Echo de Paris" ebenso frei er* fanden sind wie alle Gerüchte über eine angebliche Verstimmung zwischen dem deutschen Botschafter in Wien und dem Grafen Aehrenthal. Tie „Schaumburg-Lippische Landeszeitung" schreibt in einem Bericht über die Beisetzung der Fürstin- Mutter von Schaumburg-Lippe u. a. folgendes: „Wohltuend berührte es, daß u. a. auch sozialdemo kra°» tische Mitglieder der städtischen Kollegien der alther- iömmlichen, pietätvollen Ehrenpflicht nachkamen, den Sarg vom Leichenwagen zu heben und unter Vorantritt der Geistlichkeit unter Chorgesang, auf das vor dem Altar aufgeschlagene Castrum doloris niedersetzten." — Der „Vorwärts" scheint das Verbrechen noch nicht entdeckt zu haben« denn er schweigt bis jetzt darüber. In der Ge fa m taus schuß -Sitzung des Hansck- bun d es, die am Dienstag in Ber tin^stattfand, folgendes Huldigungstelegramm an d^'Kaiserz gesandt: j „Tie anläßlich der ersten Tagung des Geeint Ausschusses des Hansalmndcs versammelten Vertreter aus Gewerbe, Hansel u. Jndu-> strir aller deutsch. Bundesstaaten, die das einmütige Schaffen. der dürrer licken Erwerbsstände für des Reiches Größe und Wohlfahrt im L-ansabunde verkörpern, bitten ehrfurchtsvoll Ew. Majestät als erhabenen Förderer und Schützer bürgerlickier nationaler Arbeit und Schirm Herrn des Friedens das Gelöbnis unwandelbarer Treu« und Hingebung erneuern zu dürfen." Vorträge wurden gehalten Dom Präsidenten Geheimrat Rießer, ferner dem neuen Direktor des Bundes, früheren Oberbürgermeister von Bromberg Knobloch. Auf das Begrüßungstelegramm an den stader ist folgende Antwort des Kaisers eingegangen: „Geheimer Justizrat Dr. Rießer, Hier. Ich habe den sreunb- llll.-m Eruh des Ge,amtausschuises des Hansabundes für Gewerbe Handel und Industrie gelegentlich seiner ersten Tagung gern ent» gegengenommen unb danke bestens für den Ausdruck treuer An- hängtichkeck."! wörtlich wiedergeben: Die im vorigen Jahre an dieser Stelle ausgesprochene Befürchtung über die Finanzlage des Landes iU in vollem Maße eingetrosten. — Wenn auch im Verlaus des Jahres 1909 cmc langsam aufsteigende Besserung der allgemeine wirtschaftlichen Verhältnisse sich bemerkbar gemacht hat und die Reichsfinanz- reform zu einem Abschluß gekommen ist, so ist doch die Finanzlage des Großherzogtums und anderer Bundesstaaten keine günstigere geworden. . . . Wir teilen die Meinung, daß die Reichsnnanz- rcform den Bundesstaaten nicht die erwarteten Erleichterungen gebracht hat. Es ist zwar die Schuld der für die Jahre 1906/1908 gestundeten Matrikularbeiträgc von dem Reich übernommen. Dagegen sind die Matrikularbciträge der Bundesstaaten.schon vom Jahre 1909 an verdoppelt, d- h von 40 Pfg. aus 80 Pfg. aus den Kops der Bevölkerung erhöht worden.. Und wenn diese Erhöhimg mich nicht auf die Dauer festgelegt ist, so ist doch vor- auszusehen, daß in den nächsten Jahren an einen Rückgang derselben nicht gedacht werden kann. . . Seit vielen Jahren haben wir mit Fehlbeträgen gewirtschaftet. Und wenn nachgewiesen werden kann aus den Haupworanschlägett der letzten 10 Jahre, daß die Einnahmen aus direkten Steuern ununterbrochen in ihren Erträgen gestiegen sind, und wenn es sich zeigt, daß die Erträge aus den Domänen mit wenigen Ausnahmen sich fortgesetzt erhöht haben, dagegen aber auf der anderen Seile die Tatsache besteht, daß die Ausgaben für die Verwaltung des Landes in noch höherem Maße gestiegen sind, als unsere Einnahmen, so hätte der Zustand, in dem wir uns heute ftnanziell befinden, schon damals poraus- gcsehen werden müssen. Die 1907 eingetretenc wirtschaftliche Krisis hat trotz ihrer langen Dauer bei den direkten Steuern keinen zahlenmäßigen Ausdruck nach unten ge- funben. Nur bei den Einnahmen aus den Eisenbahnen und bei dem Urfundenstempel sind in den letzten Jähren weseicklichc Mindereinnahmen in die Ersck^einung getreten. Diese haben zu großen Fehlbeträgen im Staatshaushalt Veranlassung gegeben. Eine weitere Ursache zur heutigen Finanzlage des Landes ist in dem allzusehr ausgedehnten Bauwesen zu suchen, ein Bauwesen, in welchem in kurzer Zeit viele Millionen als nichtwerbendcs Kapital festgelegt worden sind. Es muß zugegeben toerden, daß wir auch hier über die finanzielle Kraft des Landes hinausgegaugen sind. Tas gesamte Schulwesen zeigt alljährlich immer höher werdende Ausgaben, welche eine Einschränkung erfahren müssen. Unsere fortgesetzten Erhöhungen des Schulgeldes können nicht allein das Mttel sein, hier abzuhelfen. An die Vereinfachung der gesamten Staatsverwaltung muß mit aller Energie herangctretcn werden, ivenn wir in geregelte finanzielle Verhältnisse kommen wollen. Heber diese wichtige Frage ist vor Jahresfrist schon bei der Generaldebatte des Hauptvoraiv- schlags von allen Parteien die Notwendigkeit ihrer baldigen Lösung in den Vordergrund gestellt worden. Die Wünsche der Zweiten Kammer sind in dem Antrag Haas und Genossen niedergelegt. Gelegentlich unserer Ausschutzberatungen über den Haupt- ooranschlag haben wir auf rasche Inangriffnahme der Neuordnung unserer Verwaltungen energisch gedrängt und von der Regierung die Zusicherung erhalten, daß spätestens 1911 eine Vorlage den Ständen zugehen werde. Tor Ausschuß bericht geht dann auf den Lauf der Ausschußverhandlungen näher ein und schließt Am 26. Februar haben die außergewöhnlich langen Verhand- [ im gelt im Ersten Aussckmß ihr Ende erreicht. Wir haben uns, angesichts des Ernstes der Lage, gewissenhaft bemüht, an den vorgesehenen Ausgaben im Hauptvoranschlag zu sparen und die Einnalmien zu .erhöhen. Größere Summen find hieraus nicht erstanden, weil der Hauptvoranschlag vorsichtig ausgestellt war. Wir erhoffen von der Vereinfachung der Staatsverwaltung für die Zukunft größere,Ersparnisse. UnsereAuSgabenmüssen auf die Höhe zurückgeführt werden, welche der Größe des Landes und seiner SteuerEraft entspricht. Wir mahnen daher jetzt schon, daß mit aller Tatkraft und fortgesetzt auf die größte Sparsamkeit in allen Ressorts hingearbeitet wird, damit auch damit eine sichere Grundlage geschaffen werde für die allmähliche Gesundung der Landes finanzen. Hiervon hängt im wesentlichen ab die Möglichkeit einer baldigen Regelung der Besvldungsndnung. Angesrcksts der Finanzlage des Landes war der Ausschuß zu seinem Bedauern nicht in der Lage, für 1910 die m Aussicht genommene Teuerungszulage vorzuschlagen. London, 1. März. In parlamentarischen Kreisen ficht man die Entspannung der politischen Lage: alo das Ergebnis der Vorgänge des gestrigen Tages an. Man glaubt, daß, wenn nicht unvorhergesehene Schwierigkeiten: eintreten, vor Schluß der Beratungen eine neue KrrfrÄ u i ch t z u b e f ü r ch t e n s e i. Die Einbringung der auf das Oberhaus bezüglichen Entschließungen wird für den 29. Marz,- erwartet. Die Beratung dürfte etwa einen Monat m Anspruch nehmen. Zu einer Krisis könnte es normaler Weise frühestens Ende April kommen. In liberalen Kreisen ist man voller Hoffnung, daß das Budget Lloyd George's schließe ich Annahme finden wird. Der Zwiespalt in Oesterreich. Im österreichischen Abgeordnetenhaus sind die deutschtschechischen Gegensätze wieder hart aufeinandergeprallt: Wien, 1. März. Im Abgeordnetenhaus verlangte Baer (Soz.) eine endliche Abkehr von der die gesamte Volkswirtschaft schädigenden bisherigen Zoll - und Handelspolitik und trat für den raschesten Abschluß her Handelsverträge mit Serbien und den anderen Balkanstaaten ein. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wendete sich Abgeordneter Sylvester dagegen, daß von Regierungs- deutschen gesprochen werde. Tie Regierung sei ohne Zutun der Deutschen ins Leben gerufen worden und die Deutschen hätten die Regierung auch nur dort unterstützt, wo sie es für sachlich berechtigt erachtet hätten. Insbesondere durch die Ereignisse der letzten Zeit seien die Deutschen von der Regierung noch weiter abgerückt. Die Zusammen- ichließung der nationalen Parteien habe die Deutschen veranlaßt, sich auf der nationalen Grundlage zusammen- M sch ließ en. Der tschechische Abgeordnete B ar a tntifierte das gegenwärtige Regierungssustem: die Beseitigung des jetzigen >saw en feindlich eit Regimes sei das Losungswort aller slawischen Parteien. Es gehe nicht an, daß im Hause des allgemeinen Wahlrechts die Majorität der Muisterbank von Deutschen gebildet werde, während die Slawen fick) in entschiedener Minorität befänden. Hieraus wurde die Verhandlung abgebrochen. Das Haus verhandelte dann über Dringlichkeitsanträge. Die Bölkerstreitigkeiten können für die staatliche Lebenstätigkeit von einschneideirder imb verhängnisvoller Wirkung werden: Prag, 1. März. Der Finan - ausschuß des Lan - d e s - Au s s ch us s e s beschloß, mit Rücksicht auf das wegen der deutschen Obstruktion nicht bewilligte ^Budget Streichungen an den. Ausgaben für Schul- Zwecke, an den Sanitöts-, Humauitäts- und Bautensub- ventionen von zusammen 18 Millionen Kronen vor- ,unehmen; für Humanitäts- und Sanitätsanstalten allein wurden über vier Millioneft gestrichen. Weitere Sparungen werden erwogen. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer war hmtte nachmittag nochmals zu einer Beratung beisammen, welcher von der Negierung die Herren Staatsminister Dr. Ewald, Hinanzminisler Dr. Braun, Geh. Rat Dr. Becker und Die Ministerialräte L 0 rbacher und S ü f f ert beiwohnten. Aach Verlesung des vom Abg. R e i n h a r t. angefertigten Ausschußberichtes über das Kapitel Direkte Steuern lourbc auch die von demselben Berichterstatter verfaßte Einleitung zum Haushaltsbericht genehmiat. Weiter nahm der Ausschuß die von. der Regierung eingebrachte Vorlage, betr. die B i l l e t t st e u e r , an, über welche Abg. M 0 lthan berichtete. Diese Vorlage ist aus der Notwendigkeit entstanden, den Gemeinden neben den direkten Gemeindesteuern neue Einnahmequellen zu eröffnen, besonders in den Städten, in denen anr 1. April die Oktroiabgaben in Wegfall kommen. Im Art. 1 wird bestimmt, daß eine Gemeinde durch Ortsfatzuug bei allen gegen Eintrittsgeld stattfinden- den Theatervorstellungen aller Art, einschließlich derjenigen in Barietetheatern, für Musik-, Gesangs- und Konzert- aufführungen, Kabarett-, Zirkus-, Kunstreiter- und kinemato- graphischc Vorstellungen, Schaubuden und Panoramen, Karnevalssitzungen, Bälle, Wettrennen, -fahren, -schwimmen usw. eine vom Eintrittspreis zu berechnende Abgabe erheben kann, die V10 des Eintrittspreises nicht übersteigen, jedoch mindestens 5 Pfennig betragen soll. Die Regierung hatte bei Einreichung der Vorlage das Ersuchen gestellt, diese im unmittelbaren Anschluß an die Novelle zum Ur- kundenstempelgesetz zu beraten, damit den Gemeinden noch geistlicher Würdenträger eine bemerkenswerte Rede für den Weltfrieden gehalten. Eine praktische politische Bedeutung kann natürlich diese Kundgebung nicht erhallen, denn die Engländer lassen in ihren politischen Geschäften erfahrungsgemäß nie die Sentimentalität mitsprechen: London, 1. März. Ter König empfing im Bucking- hampalast die Erzbischöfe von Canterbury und P 0 r k, fowie viele Mitglieder der beiden Kammern gelegentlich der Einberufung der Krrchenprovinzen Canterbury und York. In feiner Antwort auf die an ihn gerichteten Ansprachen sagte der König, die Anerkennung seiner BemühungenumdieErhaltungdesWelt- friedens erfülle ihn mit Freude; er fei überzeugt, daß mit der fortschreitenden Gesittung der Einfluß der christlichen Lehre auf die Seelen zunehme und daß die Menschen in immerwachfendem Maße die Liebe zum Frieden in ihre Herzen pflanzten; von ihm aber hänge Gesundheit, ©lüc: und Fortschritt aller Nationen ab. Er bete beständig, daß das Land von den Gefahren und dem Elend eines Krieges bewahrt bleiben möge, da in dieser neuen Zeit ein Krieg ___ den Untergang von Millionen herbeiführen würde. Er bieäto'Ä^dMä’en wird?ün mutmaßlichen Ertrag einer I danke Gatt 'ur die Erhaltung auter Beziehungen und steund- iotten Steuer hF Feststellung des Gcmeindesteueranschlags j ich-itlicher Gesuhle zwuchen den Grohmachtcu. Selten in Nr. 51 Erstes Blatt L«0. Jahrgang Mittwoch 2. März 1910 «Glekener Anzeiger General-Anzelger für Oberhessen MW- Annahme von Lnzeigen V 1 . * - faal": E. Heß; für den für ote ragesnummer Rototionsörnd und Verlag der vrühl'schen Umv.'Vuch- und Steindruckerei H. Lange. Redaktion. Expedition und vruaerer: scyulflraye g Anzeigenteil: H. Beck. bis vormittags 9 Uyr. __ ____ Französische parlamenlrbeschlüsse. In der französischen Kammer scheint die Stimmung für bic $eY|i-.irlung her nationalen Wehrniack-t xtäX lebhaft unb opfer- rieuDtg zu fein; man wckl den Flottenausbaii beschleunigen unb Öpsec für die Verjüngung dcs französischen Offizierlorvs bruigen: Paris, 1. März. Ter M a r i n eaus schu tz der Kammer billigte das Flo ttenpr »gramm der Regierung. Ev ch>iug vor, die sieben neu zu erb-auenben Panzerschiffe, bic bis .um 1 Januar 1915 u»llenbet werben müssen, nach ben vom Minister bcseig neten Zuun hergestellt werben wlleft Ter Münster iüle lveitcrhin ermächtigt werden, rm^ahre 1910 : itTei Panzer in den Marinearsenälen aur Stapel zu legen unb im Iah. e 1 9 1 1 zwei weitere, von der Privatrndusttw ;’j erfiauenbc Panzer in Auftrag zu geben. Paris, 1. März. Die Kammer verhandelte über das 7>inanzgesen und nahm ben Artikel an, durch den die Re- qieruna 'zur Emission von 154 Millionen kurzfrifttger Obligationen autoriiiert wird. Ferner wurde eine Bestimmung angenommen, durch die der .Kriegsminister versuchsweise ermach- ugt wird, iedes Jahr hundert Offiziere zur Disposition zu stellen, um so eine Verjüngung des Offizierskorps zu erzielen. Paris, 1. März. Tie Kammer nahm einen Gesetzent- tuurf an, welcher die Bank von Frankreich ermäckittgt, den von den Hebers ckw emmungen Getroffenen unverzinsliche Tarleheu bis zum Gesamtbeträge von 100 Millionen Franks ;u gewähren. , Paris, 1 März. Tie. Mehrheit des Fmanzausschustes, welcher zur Prüsung des von der Kammer angenommenen Gefetz- aMrages eingesetzt ivurde, nach welchem die bildliche Dar- 11el[ung noit Verbrechern und Verbrechen mit empnnb- lichen Geldbußen bestraft werden soll, hat sich gegen diese Vorlage ausgesprochen. Aur dem Zinanzaurschutz der Hess, zweiten Kammer. R. B. Darmstadt, 1. März. für 1910 zu berücksichtigen. Im Anschluß an die Haushalts-! der Geschichte sei der Wunsch nach Frieden w.we.t^durch beratung sand im Ausschuß noch eine, längere Aussprache l das ganze Reich verbreitet gemefen. ■ ° ......ka.^a_l \tvV\ct 11 r rn n P H MI hl 111- -innütz fein, in einem Augenblick, n» Kuyper selbst sich an einen jGfyrtnrot gewendet habe. Trölftra hätte, anstatt der Kammer die Verantir -rtung für eine Untersuchung aufzuburdcn, die niemals leine pvlitische Felge haben könne, eine gerichtliche Klage gegen Kuyper erheben selten. Tie Minderheit halte eine Untersuchung für nottoenbifl, da ein Ehrenrat nicht die Macht hebe,, Zeugen zu eningen, vor ihm zu erscheinen und unter Eid ausznsagen. Im (übrigen müsse durch eine barlamcntarisck>e Untersuchung scstge- iftdlt nvrben, ob Kuyper in Zukunft iwch nm politischen Leben toetbe teftuehmeu können. Aus Petersburg wird amtlich gemeldet: Die Ankunft des Königs von Serbien in Petersburg wird zwischen dem 21. und 27. März erwartet. Ter König wird außer von seiner Suite wahrickwinlich vom Ministerpräsidenten und vom Minister des Acnßern begleitet sein. Der L a n d e s v c r t e i d i g u n g s a u s s ch u ß der russischen Reichsduma beschloß die Verstärkung der Feldmörserartillerie, sowie als unaufschiebbar die Einführung von Merlbänken neuesten Systems in den Geschützfabriken. Nötigenfalls sollen die Werkbänke sogar aus dem Auslande bezogen werden. Weiter beschloß sie die schleunigste Versorgung der Artillerie- Werkstätten mit solchen Materialien, die in Rußland in ungenügender Quantität produziert werden, damit in Kriegszeiten keine Betriebsstörung eintrete. Schließlich faßte der Ausschuß den Beschluß, wonach Juden vom Besuch der militärmedizinischen Akademie ausgeschlossen sein sollen. Aus Stockholm wird gemeldet, daß der Regierungseitt- rourf über den neuen Zolltarif dem Reichstage vorgelegt wurde. Tarin erklärt der Finanzminister, es zeige sich bei den handelspolitischen Verhandlungen mit Deutschland, daß die schwedischen Zollsätze sowohl formell a l s materiell wenig g c i g n e t feien "5 u einer Basis für solche Verhandlungen. Da nun bald neue Verhandlungen erwartet würden, wäre eine Revision augenscheinlich notwendig. Der Bericht der im Jahre 1906 dafür ernannten Kommission diente dem Regierungsentwurf als Basis. Aus Auhivari wird gemeldet: Am Dienstag früh ist ein österreichisch-ungarisches Geschwader unter dem Kommando des Konteradmirales Biaus hier eingetroffen, von den montenegrinischen Militär- und Zivilbehörden begrüßt und von der Bevölkerung festlich empfangen worden. Mittags begaben sich der Konteradmiral und die Offiziere des Geschwaders in einer Spezialmission nach Cetiuje. Ter Marinea nsschu ß des Repräsentantenhauses in Washington stimmte dem Ban von zwei Linienschiffen, einem Reparaturschifs, zwei Kohlenschiffen und vier Unterfeebooten zu. Der wechsel in der ProvinzialdireMon Sderheffen. P r o v i.nzia l d i r ö'kt o r Geheime rat T r. B r e i - dert, dessen Versetzung nach Mainz wir gestern meldeten, hat nahezu 8 Jahre an der Spitze der Provinz Ober- Hessen gestanden. Er hat sich durch seine Tätigkeit, seine Liebenswürdigkeit rind sein entgegenkommendes Wesen die "Achtung und Wertschätzung weitester Kreise erworben, und sein Scheiden wird in der "ganzen Provinz lebhaft bedauert werden. Mit einem offenen Blick für die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung verband er tatkräftiges Wollen bei der Ausführung des einmal für richtig Erkannten, so daß seine Amtstätigkeit in Oberhessen durch eine Reihe wichtiger Neuschöpfungen in Kreis und Provinz gekennzeichnet wird. Der Kreis erhielt in dieser Zeit die W-anderhaushaltungs- schule, die Ackerbauschule in Lich und die Kreiswasenmeisterei .bei OKirbenteich. Seiner Mitarbeit ist die Umgestaltung des ländlichen Fortbildungsschulwesens im Sinne einer stärkeren Berücksichtigung des lcmbw. Unterrichts zuzuschreiben, und bei den zahlreichen neuen ^dniU)nuten, die den Kreis Gießen wohl vor allen anderen hessischen Kreisen auszeichnen, stand er den Gemeinden stets fordernd zur Seite. Die Provinz verdankt dem scheidenden Provinzialdirektor zwei große noch int Entstehen begriffene Kulturwerke: das Wasserwerk bei Inheiden und das Elektrizitätswerk bei Lißberg. Auch außeramtlich suchte .Geheimerat Dr. Breidert die Interessen der oberhessischen Bevölkerung zu fördern. Er gründete im Verein mit anderen Freunden des Männergesanges den Mitteldeutschen Sängerbund und rief auch eine Kreisgruppe des hessischen Heimatpflegevereins ins Leben. — lieber den Lebensgang des .Geheimerats Tr. Breidert sei folgendes mitgeteilt: Dr. jur. Andreas Breidert ist am 14. Sept. 1845 in Darmstadt als Sohn des Geh. Oberbaurats Dr. Gg. Br. geboren. Nachdem er die Fakultätsprüfung 1865 und die .Staatsprüfung 1868 bestanden batte, wurde er 1869 der Gesandtschaft in Berlin attachiert, bei der er am 20. April 1872 als Legationssetretär an gestellt wurde. Am 21. März 1874 kam er als Kreisassessor nach Tannftabt und am 22. August desselben Jahres in gleicher Eigenschaft nach Mainz. .Am 1. Juli 1881 wurde er zum Ministerialsekretär beim Staatsminifterhtm ernannt, wo er am 19. Febr. 1886 den Charakter als „Legationsrat" erhielt. Am 10. Okt. 1888 -erfolgte seine Ernennung zum Kreisrat in Erbach und am 16. Juli 1894 zum Kreisrat in Worms. Von dort aus wurde er am 1. Ang. 1898 als Ministerialrat in das Minister htm des Innern berufen, am 16. Juli 1902 itmrbe er zum .Provinzialdirektor der Provinz Oberhessen und zum Kreisrat des Kreises Gießen ernannt. Ter Charakter als „Geheimerat" wurde ihm am 25. November 1904 erteilt. An Auszeichnungen besitzt Provinzialdirektor Breidert das Komtur- treuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- inütigcn, die Vermählungsmedaille, die KriLgsdenkmünze 1870 71 von Stahl für Nicktkombattanten, den preußischen Kronenorden 2. Klasse, die Erinnerungsmedaille an Kaiser Wilhelm I., das Ritter kreuz des Ordens der Wendischen Krone (Mecklenburg und den russischen St. Annenorden 3. Klasse. Breidert ift evangelischer Konfession und mit einer Tochter des verstorbenen Mainzer Landgerichtspräsidenten Aull ver- -^Lirahl. Uetzer deL-Nich folger des Geheimerats Tr. Breidert und die sonstigen Veränderungen in bett höheren Verwaltungsstellen wird uns gemeldet: R.B. T ar m st ad t, 2. März. Infolge der Veränderungen tm Ministerium sind für heute noch folgende Aende- rttngen in den höheren Verwaltungsstellen zu erwarten: Geh. Regierungsrat Kreisrat Fen in Friedberg wird Provinzialdirektor der Provinz Starkenburg (an Stelle des verstorbenen Provinzialdirettors Freiherrn von Granen) und Ministerialrat Tr. U s i n g e r Pr^v i n zia l d ir e k t o r der Provinz OVer Hess en. Kreisrat Höltzinger in Alsfeld wird Ministerialrat der Meilung für Landwirtschaft Handel und .Gewerbe. Kreisrat S ch l i e p h a ke kommt von Erbach nach Friedberg, Oberregierungsrat Heinrichs vom Mini- sterhtm des Innern wird Kreisrat in Alsfeld und Regierungsrat von Starck von der Provinzialdirektion in Darmstadt wird Kreisrat in Erbach. * Provinzialdtrekbor Tr. Karl klsinger ist in Mainz geboren, evangelisch, und mit einer Dichter des verstorbenen Kommerzienrats Noll in Gießen verheiratet. Er besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt bi? 1882, studierte in Straßburg, Leipzig, Heidelberg und Gießen. Tas suristische Fakultätsexamen machte er im Mai 1887. Ministerialrat- der Abteilung für Landwirtschaft, .Handel und Gewerbe ist er seit der Ernennung seines Vorgängers in diesem Amt, Geheimerat Braun, zum Minister des Innern, also seit Februar 1906. Vorher war er vortragender Rat im Ministerium des Innern und hauptsächlich mit der Ausarbeitung der Gesetze über die Verwaltungsreform beschäftigt. Er war Dezernent des Staatsverlages und leitete a.s solcher den Jonghaus'schen Verlag in Staatsbesitz über. Das Hauptfeld seiner Tätigkeit mar das Gewerbewesen und die Frucht dieser Arbeit war das Werk „Gewerbeordnung für das deutsche Reich, nebst den für das Reich und Hessen erlassenen Vollzrgsverordnungen und Ausführnngsbestim- mungen", das 1901 erschien und später einige durch die neuere Gesetzgebung bedingte Nachträge erhielt. Dr. Usinger ist etwa 46 Jahre alt, hat also seine Laufbahn im Staatsdienst ziemlich rasch zurückgelegt. Aus Stadt ttnd Land. Gießen, 2. März 1910. * * Tage Skalen der für Mittwoch, 2. März. Stadttheater: „Salome" und „bet schlechte Rus". Anfang 7 Uhr. * • • Schulperfonalien. Der Großherzog hat dem Oberlehrer an dem Lehrerseminar zu Alzey Dr. Phil. Maennchen deu Charakter als Professor erteilt. — Hebert ragen wurde dem Lehrer Phil. Martin zu Arms- Henn eine LehrersteUe an der Getnemdeschule zu Erfelden, dem Lehrer Andreas Merkel in Groß-Gerau eine Lehrerstelle an dec Gerneindescyule zu Lang-Göns, dem Schulcunts- asplranten Konr. Glaser aus Nordheim eine LehrersteUe an der Gemeindeschule zu Biebesheim. — Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Löwenstein-Wertheirn-Rosenberg und dem Fürsten und Grafen zu Erbach-Schönberg auf die 2. Lehrerstelle an der evang. Schule zu Blelbrunn, präsentierte Schulamtsaspirant Bal. Lösch aus Hofheim. — Erledigt ist eine mit einem kathol. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Kocherbach. * • Kreisamtspersonalien. Der Großherzog hat den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Alsseld Paul Emmerling auf fein Nachfuchen aus dem Staatsdienst entlassen. * * In den Nuhestand versetzt wurde der Weichcn- steller in der Hessisch-Preußischen Elsendahngemeinschaft Hch. Wiegel zu Renzendorf. ” Dec Bezirkseisenbahnrat hielt gestern im Hauptbahnhof zu Frankfurt eine Sitzung ab, in der zum Vorsitzenden wieder Eisenbahnbirektionspräsident Reulea ux gewählt wurde. Rach der Bureauivahl fand die Ergänzung des Ständigen Ausschusses statt, in den neu gewählt wurden als Mitglieder: Kommerzienrat Fehr-Flach aus Wiesbaden, Kommerzienrat Heichelheim-Gießen, als Stellvertreter: von Christen, Rittergutsbesitzer, Werleshausen, Kommerzienrat Richard von Passavant-Frantsuct, Iustizrat Hüuser-Höchst a. M. Zu Mitgliedern des Landeseisenbahnrates wurden gewählt: Kommerzienrat Fehr- Flach-Wlcsbaden, Justizrat Bamberger-Mainz, zu Stellvertretern: Generaldirektor Kaiser-Wetzlar, Kommerzienrat Feistmann-Offenbach und Landtagsabg. Bähr-Rohrbach. Rach Beratung der Einlaufe durch die Ausschüße wird demnächst eine weitere Sitzung stattfinden. • • Stadttheater. Da kürzlich für das Triesch- Gastspiel auf dem Theaterzettel irrtümlich ein irreführendes Datum angegeben war, sei ausdrücklich festgestellt, daß das Gastspiel am Samstag (nicht Sonntag) dem 12. März slattsindet. Am nächsten Sonntag sinden zwei Norstellungen bei kleinen Preisen statt; nachmittags wird dec neueste Lustspiel-Schlager von Presbec-Kadetbucg „Dec dunkle Punkt", am Abend »Rodert und Bertram" mit den wirksamen Einlagen wiederholt. — Das Benefiz für den Regisseur und Charakterkonuker Herrn Hermann Norden bringt am Dienstag im Abonnement den drastischen Schwank »Der Hochtourist." ** I m Kvlv s feil in hat gestern bas neue Programm seinen Anfang genommen, und man muß gestehen, daß sich Direktor Rappmann bemüht, gediegene und gute Kräfte hier hier zu ziehen, um seinem Unternehmen den Charakter eines angcuchm umerhaltenden Familienvarietss zu geben. Musik, Humor, Tanz und Turnkunst reichen sich die Hand und erfreuen durch ihre gute Ausführung, so daß jedem Besucher ein paar vergnügte Stunden in Aussicht stehen. In Helga /Leidet lernten wir eine fesch: KvsrünyoubrcUe kennen, die mit ihren neckischen Liedchen viel Beifall errang. Bliß und Emil überraschten durch tadellos orBgeführte, zum Teil recht eigenartige Uebungen und Kunststücke an lüingenben Seilen, wobei sowohl die hübschen Uebungen der Dame, als auch die Kraftleistungen der .Harrn lebhafte Anerkennung fanden. Als ein nettes, anmutiges Paar stellten sich die Geschwister Felseck vor, die mit ihren hübschen Liedern und ihren flotten Tänzen.allgemein sehr gefielen und sich starken Beifalles erfreuen tonnten, der auch bei ihrem zweiten Auftreten nicht fehlte. Als ein musikalischer Clow n tat sich Arthur Engels hervor, und feine Torbictinigcn mit Kristallgläsern! iinb mit Glocken ergötzten ebensosehr wie seine guten Leistungen auf der Posaune, nur sein etwas langatmiger Zwischentext dürste weniger „länglich" sein. Ten Schluß des ersten Teiles bildeten die verwegenen Kunststücke dec Gebrüder O r c n s c s, die schon bet ihrem ersten Auftreten lebhaft bejubelt wurden und denen der Erfolg auch diesmal treu blieb. — In der Pause stattete der größte Teil des Publikums beut Huugerküitstler Saeco einen Besuch ab, der es sich in seines GbrshauS jetzt ganz gemütlich gemacht hat, wenn er auch bleich und angegriffen aussieht. Ein Viertel seiner Hmigeczeit ist jetzt vorüber und Saeco sieht dem Treivicrtel mit Vertrauen entgegen. Jedenfalls hofft er eine Hungerkur glücklich zu überstehen. — Ten zweiten Teil des Programms eröffneten hübsch: kineinatogcaphisch: Aufnahmen, denen The Elcados mit ihren komischen Turnkünsten folgten, die starken Anklang fandeit und lebhaft beklatscht wurden. Auck das zweite Auftreten her Kostürwoickrette Helga Seidel wurde sehr beifällig aufgenommen, und der Münchener Humorist I e o. m Mathes erregte mit seinen witzigen Vorträgen solche Heiterkeit, daß er sich zu mehreren Zugaben entschließen mußte. Nach einem nockMaligen Auftreten ber Geschwistcc Fehs eck, die wieder — wie schon erwähnt — sehr ansprachen, folgte der Bauchredner Signvr Gaudy mit seinem spreck-enden Panoptikum, das viel bekackt wurde unb dem ganzen Programm einen guten Schluß sicherte. **DieVorbereitungenzu dem Jubiläums- Pferde markt sind im Gange und lassen, was den sportlichen Teil anlangt, ein groß angelegtes Reiterfest auf dem Sportplatz an der Hardt erwarten. Nach den Anfragen aus der Provinz und darüber hinaus zu schließen, wird die Beteiligung sehr zahlreich sein. In den Ehren- A u S - schuß sind oingetveteu Provinzialdirektor Geheimerat Dr. Breidert, Landgerichtspräsident Tr. Gänger ich, der Vorsitzende des Landwirtschaftskammer-Ausschusses Gutspächter Korelk- Angenrod, Oberbürgermeister Mecum-Gießen, Oberst v. Müller, ber Rektor der Landes-Universität Geh. Medi- zinalrat Prof. Tr. Strahl, Oberstallmeister v. Willich Darm stadt, Kreisrat Wolff-Oppenheim (erster Vorsitzender ber Pserbemarkt-Kommission int Jahre 1900). Die Kommission für bie's p o r tlich e n Veranstaltungen besteht aus Brauereibesitzer Gg. Bichler, Prof. Dr. Willy Schmibt, Oberstleutnant Schmibt, Hauptmann Schroeber, GutSpächtev Bene Hof-Altenberg b. Wetzlar, Umversitätsre itlehrer Creutzburg, Rittmeister a. D. Fenner-Darmstabt, Oberstleutnant z. T Henning, Major Heuer, Oekonomierat Hoffmann-.Hof-Gükl, Kreisvererinärrat Dr. Knetl, Schlachthos.'icektor Mobbe, Oekonomierat Müller-Neuhof, Oberst v. Müller, Gutspächter Otto Rullmann-Mittel-Grünbau, Weinhänbler Aug. Schwan, Oberstallmeister v. Willich-Darmstabt. Die H ü r b c n k o m - Mission besteht aus Brauereibesitzer Bichler, Oberstleutnant z. D. Henning, Oberstleutnant Schmidt unb Hauptmann Schroeber. Die Mitglieber ber Pferbe markt- Kommission sinb dieselben wie bisher gebheben. * • Die ,SachfenHäuser" feierten am Samstag auf bet Hardt ihr 2 0. Stiftungsfest. Die Feste dec Sachscn» Häuser werden auch von Äiicht-Sachsenhäusern gern besucht. Das diesjährige Fest wurde durch einige schön vorgetragenen Chöre des Maschinenbauer-Gesangoereins unter Leitung seines Dirigenten Herrn Wickert verschönt. Angesichts des viel zu kleinen Saales wurde der Wunsch laut, das 25. Stiftungsfest im neuen, größeren Hardt-Saale feiern zu können. = Großen-Linden, 1. März. Wegen des Rücktritts des seitherigen Rechners Johs. Luh fand heute eine außerordentliche Generalversammlung des Spar - u. Vorschußvereins, Akrien-Ge.eilschaft, Großen-Linden statt. Gewählt würbe Wilhelm Keßler I. mit 29 Stimmen. Tie Gegenkanbibaten Ludwig Menges X. unb Wilh. Engel 1. erhielten zusammen 18 Stimmen. ü,. Bobenhausen b. Riücke, 1. März. Heute nachmittag gerieten aus der etiva 10 Minuten von hier gelegenen Heutzenmühle zwei dort beschäftigte Arbeiter in Streit. Im Verlauf des Streites zog der aus Altenhain stammende Arbeiter I. D. bas Messer unb stach seinen Gegner berart, daß er lebensgefährlich verletzt wurde. Aecztliche Hilfe war sofort zur Stelle und es wurde seslgestellt, daß, wenn der Stich 1 cm tiefer gegangen, wohl ber Tod sofort eingetreten wäre. L. Friedb erg, 1. März. Die Entla.ssun gs- feier am Prebiger-Seminar finbet am 16. März statt. 9 Kanbidaten werben entlas,en. — Am 10. März jinbet bie Generalversammlung bes Vovfchnß- und KreHitvereins statt. Es werben 7 Proz. Dividende für das abgelaufcne Jahr gegeben werden. Der Umsatz betrug über 40 Millwnen Mark. Dec Pensionssonds der Beamten ber Kasse, ber vor einigen Jahren gegründet wurde, beträgt bereits über 50 000 Mark. — Badenhaufen, 1. Üllärz. Zu dem gestern gc* melbctcn Selbstmord des OberbahnhofsvocsteherS Flügel sei bemerkt, daß die Tat in einem Anfall geistiger Störung erfolgte. Dec Familie des als pfllchttceuec Beamter und guter 'Mensch allseitig geschätzten ÜNaiuies bringt man hier herzliche Teilnahme entgegen. w. Frankfurt a. M., 1. März. Die Gründung eines Schulrnuseu m§, für welche der Magistrat 25 000 W. verlangte, führte heute in der Stadtverordneten-Sitzung zu langen Erörterungen, wurde aber schließlich gegen die Stimmen emes Teiles der Demokraten und der Freisinnigen bewilligt. ^.Kassel, 1. März. In den letzten Wochen wurden zahlreiche Einbruchs die bst äh le in Verkaussläden durch fünf Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren verübt. Die jugendliche Diebesbande ist gestern verhaftet worden. Gickencr StrasLammcr. j( Gie ßen, 1. März. Wegen Ruhestörung ging dem Taglöhnrr F. F. in Großen-Linden ein Straf vesehl über 12 Mark zu, gegen ben er Widerspruch erhob. Nock) den Feststellungen des Schossengerichts liegt der hngeuagte mit seinen Nachbarn beständig in Fehde. Einer davon har der Ucbcr- giiffe des hngetlagten inegeit zivlsck>cu beit Hosen eine Ncauer errichten lassen. Ter Angetlagte hat die Mauer mehrmals beschädigt und versucht, sie nieder zu reißen. 2lls er int letzten Sommer eines llbends wieder mit dem Abreißen begann, indem er die unteren ■Steine herausriß und in ben Hof des Nachbars warf, ivantte die Mauer und der 'Nachbar suchte sic zu sttitzLu. Ta ilynt dieses nicht gelang, heute sich der 'Angetlagte berart darüber, daß er „Hurra" unb „Bravo" schrie, er klatschte in die Hände, so baß ein M-enschenauslauf entstand. Nach den Aussagen der Zeugen neigt der 'Angetlagte zu Exzessen; er ist häufig wegen Gewalttätigieiten bestraft und nimmt auf feine 'Uiihnenratcn nute Rücksicht. Tas Schöffengericht hielt im vorliegenden Fall,eine Freiheitsstrafe für «ngezeigt unb erkannte auf 14 'Tage Haft, indem es aus führte, ber Angetlaatc fei geradezu zur Ortspiagc geworden, da er trotz dec vielen Vorstrafen nicht zu bessern i'ci; er schikaniere seine Nachbarn wo er kann und nur eine Freiguts strafe köime einen Eindruck auf ihn machen und ihn zur Euyicvt dringen, btnnit in Zukunft bie Allgemeinheit nicht mehr unter feinem Treiben zu leiden habe. Ter Angeklagte legte Berufung ein und bat um eine geringe Geldstrafe, da er angetrurhn und von seiner Frau zu seinem Vorgelen gereizt worden sei. Tas Gerichp berücksichtigte diesen Umstand, der nach Angabe des Polizei dieners richtig ist und setzte die Strafe auf 15 Mark fest, unter Belastung ber Staatskasse mit den Kosten ber Berufungsinstanz. Mannheim, 1. März. Vor ber Strafkammer wurde beut* das Urteil in dem Prozeß der fallierten Firma Glaser il Tutten- höscr gefallt: Hcrm. Glaser wurde zu zwei Jalsren Gefängnis ab zügljch 1 Monaten der erlittenen Unteri'uck?ungshasl, Wilhelm Du t trnHöfer zu 5 DJconaten Gerängnis abzüglich 4 Monaten der UMersuckTungshaft verurteilt, Alfted .Glaser wurde sreige- sprochen. Görlitz. 1. März. In dem Görlitzer Stadt Hüttenprozeß ist ber 3ngeuitnrr Nkartini, früherer Mftinh'cher der Firma Äbctnmi u. Eomp. in So rau unb ietziger Ingenieur m Dresden, zu drei -Dhmaten Gefängnis verurteilt worden, xcx Bauftihrer Naunuum wurde fvetgcsprock>eu. vermischtes. * Heber die Zukunft des Temoelbd^»r Feldes, int besonderen des sogenannten Llusniarichgeländes, herridyen leb hafte Besorgnisse, die in einer gut besuchten Versammlung tn Habels Brauerei zum Ausdruck kamen. Ter Zweck der Veranstaltung war eine Kundgebung gegen den Plan des Milftärstskus, das Gelände an Xcrraiuipctulantcn loszuschlagen, wodurch dn geplanten Parkanlagen ein für alle Male unmöglich würden. Reichstagsabgeordneter 'Tr. Pot^thoff wies darauf hin, Mb der preußische Fiskus unter die Spekulanten gehe und eine 'l*c litik betreib'?, bie nicht volkswirtschafrllckw, ionbern privatwrtt^ schaftliche Vorteile unterstütze. Man sollte cs nicht für moguV Originai-DrahtnieLdungen. b-auert fort. flilt als Gutschein/ enthalt 1 Gutschein. LIEBIG’8 D24/. Eintritt 20 Pfg. Ortsgruppe des Vereins für Frauenstimmrecht Fleisch-Extract ü 1. Mr;. Zo MM süeülkkt gebrauchtes schaukel- i V)l|llü|l pfcrd für Kinder. 016S4) Walltorstraffc 22 II. (016») zu sprechen. Xeuenweg 22. Äl«ittftiinien.n"“it?“rou39: 3S°/2 V-/3) Ter Vorstand. . > v-y.1 Verlchtedeues KaWOWW gestern gt. ö'lügeljr. Störung en er und gute hier herzlch )chen wurde .läsen durj ihren w- , worden. K nbung ernt! 25 ÖW * i\=Sigung gegen i Freismni» '■oetl R. nahm Ewald Wer eine Existenz in der Baumaterialien- u. Kohlenbranche sucht, findet günstige Gclegeubeit. Schriftl. Meldungen unter 1225 an den Giestener Anzeiger erb. Huch Ihren Kindern tollten Sie es einprägen, ajl'ung?. 1 16. Näh i 10. Mrj W' UNS . DividenS! Ter Umfa-? nssonds ßtr i gegrüM Gründliche Ausbildung zum = Chauffeur — Rheinische Automobil-Fachschule Tüsteldorf, Haroldstr. 6. Reiches Lehrmaterial. Ausgezeichnete Erfolge. 1467 ÖT Feinste Referenzen. Eelegenheitskms. Aus einer Liamdanons- mässe habe ich eine Partie Garten-u.Ncstaurattons- zelte sehr preiswert abzugeben und stehe ich mit Spezial-Offerte gerne zu Diensten. <1198 Lodwig Lazarus, Fernsprecher 505. mit Schutzmarke „Haus“. Anerkannt feinster und gesündester Kaffeezusatz. Phrenolog von der Reise zurück, beurteilt die Linien der Hand, ist von Mittwoch bis Sonntag Sonncnstr. 7 IL 1. Nacht vorübergezogen, wobei in allen Gegenden Regenfölle nieder- qmgen. 2iach seinem Abzug ist von Westen her rasch hoher Druck vorgerückt, der in den frühen Morgenstunden Aufheiterung iind damit ein stärkeres Sinken der Temperatur bervorrici. ctridv weise kam es zu Reiibitdung. Auch bat sich morgens durch die Temperatureriliedrigung der feuchten Luftichtchten weit über Mittel- deulschland verbreiteter Nebel eingestellt, nur das hessische Rheintal meldet zum Teil Sonnenschein. — Eine neue Zyklone ist wieder westlich Schottland erschienen, scheint aber morgen unser Wetter noch nicht zu beeinflussen. Wetteransüchten in Hessen am Donnerstag bem 3. Tuns 1910: Vorwiegend beiter, sehr mild, später etwas zunehmende Bewölkung. ZJAVOLA gegen. Kopfechuppen. gegen Haarausfall Javolisiere dein Haar V’»_ Javol das Beste ** Schllshche allerfeinste lebend frische 172 sind in Eisvackung eingetroffen bei Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 46. Gegenüber der Engelavotheke. Eint W SullScM zu taufen gesucht. [1283 Näheres Weit-Anlage 7. des Mi?, heute eint r-u.Bo> inden flott! Stimmer,, lh- Engel L Me nach. :c gelegenen in Streit stammen!» gner derart c Hilfe mar wenn da i emgelrelen Rastatt, 1. Marz. Bei der heutigen Landtags- Nachwahl im 38. Wahlkreise Rastatt erhielten: Landgerichtsrat Schmitt (Zentr.) 2553 S.immcn, Gemerndcrat Unser (Natl.) 516 Stimmen und Müller (Soz.) 1292 Stimmen. Schmitt ist somit gewählt. Paris 2. März. 2er Minister der öffentlichen Arbeiten sagte den Heizern und Lokomotivführern die sog. Entschädt- gungsprämie zu, wenn sich die Berechtigung ihrer Forderungen erweisen wurde. n,. , .. . ,. Paris, 2. März. Die vier Akademien begründen die Ablehiinng derEinladung zur lOOJahrfeierder Berliner Universität einem Berichterstatter gegenüber damit, dast ihre Abgeordneten bei den Feierlichkeiten sehr leicht in die Lage kommen könnten, Reden mit anhören zu müssen, die ihren N a t i o n a l st o l z verletzen mußten. Halluin (Dep. Nord), 1. März. Heute vormittag kam Hi ein Äv i ciipb. ; lngeuagte»j hat Der lic-c I ine MM» mebnnal^ *1 MllÄ'^ indem m & laÄbars iwf | ^lnsuck. Wnnihlisrc fauft Wilh., Stange, Mühlhausen i.TH. 1231 Tische, Stühle Küchenschränke Kleiderschränke Waschschränke Kommoden, Sofas Betten und getragene Kleider bei 1136 V er I: äufe. Ter Beginn der hessis.hrn Kamme'tautng B. Darmstadt, 2. März. Die Zweite Kammer heute ihre Sitzungen wieder auf. Staatsminister stellte den neuen Minister des Innern von Lwm- bergt zu Bach vor und widmete dann dem abgegangenen Minister Tr. Gnauth herzliche Worte des Dankes und der Anerkennung seiner Tätigleit, die die. Abgeordneten nut lauten Bravorufen aufnahmen. Minister von X? o m bergt zu Bach hielt eine kurze Ansprache, in der er ausführte, daß er sich bei allen seinen Handlungen lediglich von der Rücksicht auf das Wohl des Staates leiten lasten werde (Beifall). Vizepräsident Ä o r e l l übermittelte dann Grüße des noch erkrankten Präside tcn 5iaas und gedachte der zehnjährigen Tätigkeit des Abg. Dr. Schmitt im Präsidium mit anerkennenden -Worten. Sodann wurde in die Tagesordnung eingetreten und zunächst eine Anzahl zur vorläufigen Beratung stehender Gegenstände an die Zuständigen Ausschüsse verwiesen. Die Sitzung Strassburger höher. Bi’duncsanstalt cbem. Volkshochschule (Fust. Bartholdti) SBorbcrcituna v Einjährig-Freiwilligen-, ö-abnrirfp w Wttuttenfejh Prüfung. Pension im raufe. Prospekt ^atw. Sommenemester 5. Avril. Eintritt lederzett. Im letzten ^cbuliahr bestanden 7> Abiturienten. H Primaner, ä Sekundaner, « Emiahrme. s5'/3) Direktor Rust, stranbura (Eli), Regenbogengaffe n>. asck ^ittnKrt i ■ ' tvokds- Ankauf. Alt-Eisen, tumben, fttweben, Metalle Fla-ckcn, u. Papier kauft zu den höchst. Preisen 1215 Jakob Nustbamu, West-Anlage 35 II. iaftett, daß her Staat, dem das Volkswohl das oberste Gesetz sein Jrijfctc, einer Stadt wie Berlin ihre letzte Lunge herausreißen woöe Das .striegsministerittm verlange für das Feld einen Preis von i(X> Millionen, du es - der Stadt mtmöglich mache, es für arohe Parkanlagen mir Spiel und Sportplätzen zu betrüben. 5)T E R c u h a u s empfahl, an Reichstag und Reichsregie nutg hera.tzutreten, um das Feld Berlin zu erhalten. Nach weiterer Aussvract>e wurde tolgenbc Entichlteßung einstimmig an- .itttommen: „Die Bedeutung der Sviek- und Sportgelegenheiten stir da- gesundheitliche und fitlliche Wohl der Großstadtbevöl- kerung 'st unbeftritt en. Auch Vertreter der Regierung weisen immer häufiger darauf hin. Die Auslieferung des größten und idwnl'ten Spiel und Sportplatzes Großberlins, des Tempelhofer ?seldes, ist dah-er in i-dem Fall auf das Sckuirfste zu bekämpfen. Mir fordern, daß der Militärfiskus bei seiner Abgabe an die Gemeinden solche Bedingungen stellt, die die Freihaltung des «Feldes ermöglichen und zugleich dauernd sichern." * In der Schaufpielerinnenversammlting, bic* qeftem. alnmd in her Philharmonie zu Berlin stattfand und du ziemlich erregt verlies, handelte es sich um die Annahme einer Mitschlietzung, in der her baldige Erlast eines Reichstheatergesetzes gefordert wird. Den besonderen Interessen der weiblichen Bühnenangehörigen soll in diesem Gesetz Rechnung ge- - ragen werden durch Regelung der Kostümfrage, sowie durch einen besonderen Schutz der Mutterschaft. Kleine Tageschronik. Dir Seme stieg bei Paris in den letzten 24 Stunden um 4 0 Zentimeter und steigt weiter, ebenso die Marne. Der Quai d'Auteuil ist überschwemmt. — Seit gestern abend sind die Crtidxiftcn am Ufer der Maas in Gefahr: die Lage ist sehr kritisch. Die Hochöfen in den Fabriken in der Nähe txm M a str i ch sind überschwemm t. Viele Arbeiter müssen feiern. In Mast r ich selbst ist der Schaden groß; Hunderte von Säufern find unter Wasser. Nachdem die <2 t a d t Riga für ch 0 lerafret erklärt ist, wird die Aiwrdnung, wonach die aus dem Öafen von Riga nach den deutschen $? ä f e n kommenden Schiffe und ihre Insassen bis ans weiteres ärztlich zu untersuchen sind, aufgehoben. iniiaicn Bcrbältniffe, nicht das Unvermögen der Mütter ?» üillen,1ii-b ehr oft der Grund, wenn die Kinder nufr m,. Muttermilch ernälirt werden. Als gesundheltsgemane Nahrung Iini üdi Mufefe", mit oder ohne Kulnmlch, hervorragend bewahrt, a5£< » nicht peybirbt. ________________________ ' V.D. H. Mora. Donnerstag abends 9 Uhr Monats- Verfammlung im Hotel Schütz. (738 1 loiöcii. " derart öaru» m dir .listigen J fyiifig tben ■1 Dici- "zur W- yn WM ji- nLvr tytnnlr eben KL,:- tert W. Z ■rufun^ verbessert Suppen, Saucen, Gemüse und sonstige Speisen. Es erfüllt 111 SO kleinen Mengen seinen Zweck, dass ein Töpfchen lange Zeit ausreicht. oom Stmiimonn iid) nicht mit dem eilten besten Kaffeezusatz otfinben zu lasten, imtbern ■sr Kaiser-Otto verlangen «d* /Ä d'-i P=r Donnerstag, 3. März, abends 8$ Uhr int Hotel Schütz. Oeffentl. V ertrag' von Frl. Martha Zieh--Eutin: „M ßinigunfiDprogranun der Liberalen uni) die grauen". Mutauf von [137 Alteisen Lumpen, Metallen Papier, Flascheu. LouiS Rothenberger, Neuenweg 22. Telephon 176. Restauration zum goldenen Stern WalHorstrasse -43 01679 Donncrötag den 3. März, abends 8l/a Uhr Bockbierfest mit Frei-Konzert ausgeführt von der Schrninneclkapellc wozu crgcbeiut cinlnbet Otto Rühl, üiotauratenr. Da ich im Laufe dieses Monats nach H e i d e l b e r g übersiedele, bitte ich ausstehende Rechnungen bis zum 12. März einzurtzichen. 1286 Prof. Dr. Äossel. F^anQuiMe maitresse hrevet^e donne lecons^ Hautes röteren ces. 101645 M'” de N.-Renaud, Wilsonstr. 8. 01307J Emvfebie mich im Ansertigen v. Herr - u. Dam.-Garder., Konnr- mandeu-Anzüg. i. u. aust. d. Hause. 6. Hübner, Schneid., Sieiuslr. 75. Möbeltransport v. Kessler & Merkel befindet sich jetzt [1281 Kreuzplatz 61. Sprach - Unterricht in EngLm Franz, hier i.Giesten von bewährt, national. Lehrkraft., ä Std. (allein» 2 Mk., in Hl. von 80 Pfg. an. Anfrag. Bcrlitzschule, Tarmüadt. Prowetl frei. cg hier xu einem Zusammen ft 0 st zwischen a u s st 5 n - dia en ebern , die in eine Fabrik' etnzudrmgen vci suchten, und ©enbarmeu Ein Gendarnt wurde hierbei feietn verletzt. Im Laufe des ^nachmittags gel,rng c- den Abständigen, den Eintritt in eine Weberei zu erzwingen, sie warfen im Maschinensaal alles durcheinander und zm trümwerten mehrere Webstühle. Zur D>erMrkung der ü>ci barmenc sind Truppen angefordert worden^ Angers, 1. März. Infolge des vochwaf sers ist der Deich Ehevallerie, der das -Lat des Flufies duthion schützt, gebrochen. Ganze Dörfer find uberfchwemmt. Für die Rettungsarbeiten wird Militlir verwandt p..... n r t 1 März. Der amenfauudii Auchchnf; hat bi schlossen^ di? geplante Berliner Ausstellung u nt ein Iahrzu per schieb en. n-s,^ einen Per Ev ere i t Wchenngton , 1. Mat> lieber einen p^e i sonenzuq der Great Northern-Eisenbahn, der feit ^pn nerstag im .^astadengebirge festliegt, ging lfeute eine Sch n e e l a w i n e u i e d e r. Ein 5.ulfszug ist nach der lln all stelle abgeschitti ivoröeu. Mmer - Meverei«. Mr unsere Bade^Anstali fuchcir wir einen tüchtigen Alaun als Aufseher. Bevorzugt wird gelernter Schreiner oder Zimmer mann. Meldungen und bis zui^ tag, 5. März, an unteren ersten Lorfftzenden, 3uL Hoos, Bahnhosstr., erbeten. / ä ...2 zum Alleinbewohnen, «\juuv Mankfurter Str. 46, nut Warmwaner-Heizunki, elektrischem Lickt und (Sorten, zu verkaufen oder zu vermieten. Näheres dafelbit oder Alice- fttahe 121. 11212 Pnvüt-UntemHt in Weist- und Maschinennähett, I sowie ?,ttschnetden sämtl. Wasche. Auch Flicken und Kunststopfen. < Frau E. Schott, j Lndwigstraste 6 II j01570 1016731 Pers. 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Sonate op. 13 in A-dur für Violine und Klavier........ . . . 4. Gesang am Klavier: Hymne aus „Alleasandro StradelJa“..... . . 5. Trio op. 66 in C-moll für Klavier, Violine und Violoncell........ * ' Fr. Schubert R. Schumann , . . . Gabriel Fanr$ .....Fr. v. Flotow F. Mendelssohn-Bartholdy Eintrittskarten : I Platz Mk 4.—, II. Platz Mk. 3.50, HI. Platz Mk. 2.50, IV. Platz Mk. --Stehplatz Mk. 1.50, Stndentenkarten Mk. 1.—. Kl. Partitur-Ausgaben sind in der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier »Rudolphs Nacht.), Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. r™"-" ™ Oeffnung des Saales nachmittags 4l/2 Uhr. — Siems Garten. Donnerstag den 3. März, abends 8V« Uhr Seance des berühmten Antispiritisten F. Cumberland Interessante Probleme: Die Macht der Suggestion. Spiritismus und Antispiritismus. Telepathie. Gedankenlesen. Wunder des menschlichen Gehirns. Anormales Gedäehtnis- vennögen. Rechenkünste. Psychologische Studien etc. etc. Mysteriöse Demonstrationen in fabelhafter, unbegreiflicher Vollendung. Aufklärende Worte. ~ 1171 Karten im Vorverkauf zu Mk. 1.50 (nummeriert) und Mk. 0.80 (unnummeriert) in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.). An der Abendkasse: Mk. 2 — und Mk. 1.—, Schüler die Hälfte. [618 Morgen Anfang 8 Uhr. Entree frei. Biograph | Programm für Mittwoch, Donnerstag und Freitag: I b MtaMgl » hochinteressanter, spannend. Kunstfilm, ca. 400 m Länge 8 Ein Segelboot neuesten Modells, äußerst komisch B Der diesjährige Nizzaer Karneval, sehenswert B Tonbild: „Porterlied" auS „Martha" | Schornsteinfegers Bad, hum. Schlager B Alle Schuld rächt sich, ergreifendes Lebensbild D^Tonbild: „An deinem Herzen laß mich träumen* S ^ochter des Schloßherrn \ großartiges Drama | Aus der Hochzeitsreise, humoristisch. [0i6» ! 01411J 5 Zimmer-Wohnung per 1. April zu vermieten. _________Bahnhofstraße 59. 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