i:r. 266 Der 6lrBc*cr »njefftr edctiemi täglich, außer komuagL. — Beilagen: viermal wöchentlich HirtzenerFamilienblüNer; giueunnl ivÖcbentl.Krtls. blatt für den tireir Stehen (Tiensiug undFreiiag); zweimal monatl- tand« wirtschaftliche Seitfragev Fernsprech - Anschlüsse: für die Redaktion 112. Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen; Anzeiger Gießen. Annahme von Lnzeige» für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt yezvgSpreiS: monatlich 75 Pf„ vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mt.2.— viettel- jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Pst, ausivärls 20 Pfennig. Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für .Jeuille- 160. Jahrgang Samstag, \L November WO MetzenerÄnzeiger 6, General-Anzeiger für Oberhessen notaflontornl ono Verlag der vrühl'schen Unlv.-Vllch. und Stelndruckerel H. fangt Beöaftion, LxpedUion und Druckerei: Schulstratze 7. rath; für .Stadt und _________________________________on Alexander den Großen an bie äußersten Grenzen bes persischen Reiches, nach Baktrien leiteten, zu benen heut ungezählte Scharen frommer persischer Feueranbeter wallen, um ihre Gebete nach der Religion Zarathustras zu verrichten, beten Hitze aber auch von der profanen modernen Industrie zum Brennen von Kalk verwendtt wird. Gasquellen, bie entweder dauernd fortbrennen oder nach anfänglicher Entzündung technisch gebändigt wurden, gibt es auch in Europa an verschiedenen Orten, bei Barigazzo im modenesischen, bei Pietra mala zwischen Boloyna und Florenz, in den rumänischen Petroleumbistrikten, im galizischen Petroleumbezirk bei Sloboda rungursca, sehr zahlreich in China, im Steinjalztzebiet von Szlä- tina im ungarischen Komitate Marmaros nordweftlicb von Sziget unb bei Bechelbronn im Elsaß. Am großartigsten aver treten sie in Nordamerika in Erscheinung, wo sich auf ihr Auftreten eine mit Millionenwetten rechnende Industrie gegründet hat. Im Jahre 1821 wurde in Ehautauqua County im Staate Newyork ein Brunnen erbohrt, dem so viel Erdgase entströmten, daß daS game in bet Nähe gelegene Dorf Fredonia damit beleuchtet werben konnte. Bohrungen an anderen Orten lieferten ebenso günstige Resultate und so begann seit dem Jahre 1840, besonders in der Umgebung von Pittsburg im Staate Pennfylvanien die aewerbsmäßige Ausnutzung der Gasquellen im großartigsten Maßslabe zu Beleuchtungszwecken und zur Tampserzeugung in Fabriken. Tie Bohrlöcher, die ähnlich wie diejenigen zur Gewinnung von Rohnaphtha in die Eroe getrieben werden, pflegen durchschnittlich mindestens zwei Jahre lang, in günstigen Fallen aber auch 10 Jahre unb darüber reichlich Gas zu geben, worauf häu- fig Verstopiung durch Paraffin oder Salz der Ergiebigkeü ein Ende jnaebt. Andere dagegen liefern schon feit 90 Jahren ununter» Wochen Aus bis zu Mengen von MJUUU Rubdmetet 041, Tage, wobei die Tagesstunde, Wetterwechsel und besonders Bato» meterschwankungen von sichtlichem Einflüsse auf die Menge des auSstrümenden Gases sind. Obgleich viel mehr Gas verloren geht als gewonnen wird, ergibt sich aus Berechnungen, daß um 1890 804 in den Vereinigten Staaten bestehende Gesellschaften, jährlich 1300 Millionen Kubikmeter ErdgaS im ungefähren Wette von 95 Millionen Mark gewonnen und daß bie amerikanischen Bohrlöcher bis 1905 Erbgas im Gesamtwert von 1600 Millionen abgeliefert haben. Für Heizzweae uni ein voues Drittel wertvoller als Steinkohlengas, besitzt bas Erbgas nur bie halbe Leuchtkraft des künstlichen Steinkohlengases, kann aber burch Anreicherung mit Kohlen- oxyb (sogenanntes Carburieren) auch für Beleuchtungszwecke sehr geeignet gemacht werben. Bei Marion im Staate Jnbiana, wo es unter einem Tnick von 20 bis 30 Atmosphären aus den Bohr- IMern austritt, benutzt man, da bei der Ausdehnung von Gasen eine bedeutende Abkühlung eintritt, die Expansien des Gases zur Eisgewinnung im größten Maßstäbe, bevor es zur Heizung unb Beleuchtung verwenbet wirb. Erbgase bilben fiel? in allen Kohlenflözen, also burch Umwandlung pflanzlicher Stoffe auf bem Wege ber trockenen Destillation unter dem Druck ber barüber gelagerten, den Luftzutritt verhindernden Eidschichten, viel reichlicher aber aus tierischen Resten, besonders aus den Fttteileu von Seetieren, die fich an bestimmten Stellen des Meeres in großen Mengen ablagerten unb von Sedimentgesteinen überschichtet wurden. Endeffekt der dann eintretenden Oxvdation und Destillation ist immer die Entstehung einer großen Zahl von Kohlenwajferstoffen. Die höckKkonstttuietten (d. h. mit Molekülen von vielen Atomen) bilden feste Körper, wie Erdwachs, Asphalt oder Erdpcch, die mittleren bilden slüjfige Körper, wie Rohpetroleum, die niedrigst konstituierten endlich treten als Gase, wie Methan, Aethan, Propan, mit Beimengungen von Wasserstoff und Kohlenoxyd auf. Vermutlich verdankt auch Die Erdgasflamme von Neuengamme ihre Entstehung dem Umstande, daß die bis auf eine Tiefe von WO Metern nitiyergetriebene Brunnenbohnrng ein Erdöllager eröffnete, bem nun die Gase in Mengen entweichen, • — Die ältesten Universitätsvorlesungen in deutscher Sprache. Die allgemeine Ansicht ist, daß der oettihmie Jurist und Philosoph Christian T h o m a s i u S cm 31. Oktober 1087 (nach der lulian^chen Kaluchenechnung) als Privaldo^ent zu Leipzig zuerst ein öffentliches Kolleg in deutscher Spraye las. Auch der daraus bezügliche Anfchiag am „schwarzen VU4" war bttttfch VLUtUgt Md to&G MWIWlWä eröffnet der studierenden Jugend zu Leipzig in einem Discvurs, welcher Gestalt man denen Franzosen im gemeinen Leben undi Wandel nachahmen solle? ein Kollegium über des GrattanS Grundreguln, vernüftig, klug und artig zu leben." Die Empörung über das allem Herkommen und der geheiligten Süte Hohn sprechende Vorgehen des Thomasius war allgemein und einträchtig zeterten Rektor und Senat, als ob die Welt nun Untergebern müsse. Unb doch hatte schon 180 Jahre vor Thomasius ein beut* sche? Professor den unerhörten Greuel verübt, sich auf dem: Katheder der deutschen Aiuttersprache zu bedienen. Es war dies ber aus Göttingen gebürtige Tilemann Hev.er 1 ingh, der um bie Wende vorn 15. zum 16. Jahrhundert als Magister deü freien Künste unb Baecalaureaus ber Theologie in Rostock baziette unb nicht nur beut sch, sondern sogar plattdeutsch vottrug^ TUemanu Heverlingh, dcr elegante, aber auch recht boshafte, lateinische Verse zu machen verstand, hatte, obwohl er deutsch vortrug, wie Heinrich Heinz in Heidelberg mitteüt, seinen Namen zu Levangeus lateinisiert, was Ulrich von Hutten, der 1510 ebenfalls kurze Zett in Rostock las, ihm mit der malttiösen Bemerkung an treibet, daß er kein Hever 1 ing , sondern eigentlich ein Ueberbeberling sei. Sechzehn Jahre nach ihm begann auch Theophrastus BombastuS Paracelsus, nachdem er als Stadtarzt nad) Basel berufen war, an ber bärtigen Universität deutsche Vorlesungen zu halten, bie ihm genügenb Tadel von feiten seiner Kollegenfchaft eintrugen unb selbst Luther, der im allgemeinen lateinifch las unb nur zuweilen beutsche Erläuterungen in feine Vorträge zu Wittenberg einschob, mußte sich die Verdächtigwrg gefallen lassen, daß er des Lateins nur ungenügend mächtig l’et, Die Versuche zur Einführmig der deutschen Vortragssprache an den Univeriitäien erlahmten bald gänzlich unb noch 1711 äußert ,ich ein kurfächsijches Edttt sehr mißliebig über den Gebrauch deä Deutfcheiu Der Umfdjtpung war aber auf die Dauer nicht mehr aufzuhalten. Arn längsten erhielt sich auf den Unioerfitäien daH Latein bei bem medizinischen Unterricht, aus dem es erst gegen ba$ Ende des 18. Jahrhmibetts versck)wanb. — Eine neue europäische Verkehrslinie. B rn größter wittschafts-geographischer Bedeutung wird die Saalachtalbahn werben, deren Bau von einer unter dem Vorsitz des Präsibenten deS österreichischen Abgeordnetenhauses abgchaltencn Versammlung zu St. Johann in Tirol bringenb gefordert würbe. Sie bedeutet nach bem „Globus" für den Verkehr Wien —Innsbruck eine Abkürzung von 97 Kilometern oder zwei Stunden Fahrtgewinn, bie zugleich auch dem intev- satiKMleü Vertehr S&njWWd — PaiA. LüärMu, Irrtifl zu stellen. Die Kammersitzimgen dürften sich bl- in die Imcite Hülste bc8 Dezember ausdehnen« R B. Darmstadt, 11. Novbr. Der GanderauS- schuf, für die Revision der Verwalt ungSgesetze hat heute vormittag seine Beratunfl über die VerwaltunflSrechtSpslefle im VZi-isein der RegierunflSvertreter, Herren Minister deS Innern b e r n F und Geheimeräte Dr. Best und Wilh. Best svrt- ES sand zunächst eine Aussprache über die Frage der K 0 >We | s i v n S e r t e i l u n g statt, deren einheitliche Regelunfl vom Asssschuß erstrebt wird. Die Erteilung von Wirtschaft-- konzessionen ersolflt z. B in Darmstadt durch die Ctadtverordneten- Versammlunfl, in Offenbach dafleflflen durch eine au- dieser nieder- Kesevteu Alwibnung. Diese letzte Methode ist auch in Preus,en kinflesübrt, und der AuSschuscherichterstatter stellte die Einbringung eines Vertrags in Aussicht, die KonzcssionSerteilunfl durch einen dazu berufenen Ausschuß der Stadtverordnetenversammluna fle- setzlich sestzuleaen. AlS Berufsinstanz würden dann in Hiikunlt her PiavinzialanSschuf, und der VerwaltnnflSaerichtShof in Betracht rommdn. Der Ausschuß trat dann in die Einzelberatnnfl brr Vorlage ein und crlebigte unter verschiedenen Bcanstandunflen die Art. 1—72, ohne jedoch schon Beschlüsse darüber zu fassen. Die genannten Artikel enthalten die allgemeinen Bestimmunflen über die Zusammensetzung und die Zustündigkeit ber VerwaltimgS- yerichte, daS Prozeßverfahren usw. unb regelt in ben Art. 39 bis 75 da- Verfahren in der ersten Instanz. Die Wcitcrberatung erfolgt nächsten Dienstag. An» Stadt und Land. Gießen, 12. November 1910. Tageskalender Mr Sonntag ben 18. November: Stadt- Theater: Nachmittags 3'/, Uhr: ,Ter Verschwenders abends 7*/> Uhr: »Der grobe Name/ Kolosseum: Täglich Vorstellung. K i n e. in a t o g r a p h: Neuer Spielplan^ Biograph: Neuer Spielplan. . Anlagemnsik am Sonntag vormittag 11V4 Uhr in der «üd-Anlage. Spielplan: 1. Ouvertüre zu ^Cola Rienzi' von ttR. Wagner; 2. Große Fantaste auS der Oper ,Tlef(anb* von d'Alberi: 3. Ehristel-Walzer an« der Operette -Die Förster-Christel' von Jarno; 4. Präsentiermarsch der 1. Matrosen-Dtmsion von dem Prinzen Heinrich. "Der ANdeutscheVerband hielt gestern abend sln Steins Garten einen gut besuchten Vortragsabend nb, den der Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe, Privat- dozent Freiherr v. Liebig, mit einem Hinweis aus die Bedeutung der asiatischen Türkei für den deutschen Handel, die deutsche Industrie und nicht zuletzt für die deutsche Weltmachtsstellung eröffnete. AlSdann hielt Professor Dr. M ö r t e einen Vortrag über deutsche ArbeitinKlein- nsien, die er in seinem mehrfachen dortiaen dlufenthalt selbst kennen gelernt hat. Bahnbrechend für die deutsche .Arbeit war der von einer deutschen Gesellschäft mit deutschem Geld und deutschen Ingenieuren betriebene Bau der nnatvlischen Gisenbabn, die den Anfang des großen Heber- Landweges nach Bagdad bildet. Bon 1888 bis 1896 wurde gebaut. Die Linie verbindet Konstantinopel mit Eski-Schehr, ijolvie weiter in zwei Linien noch Angora und Konia, von letzterem Ort ist der Weiterbau nach dem Taurus im Gange, feer Redner schilderte die Schwierigkeit des BahnbaueS und die landschaftliche Schönheit der von ibr durchfahrenen sStreclen und erivähnte dort, wie die rasche und gute Her- fstelluua der Bahn das Vertrauen in die deutsche Tüchtigkeit bet den Landbewohnern unerschütterlich gemacht habe fcinb wie dem deutschen Ingenieur der deutsche Lebrer, der deutsche Arzt und der deutsche Kaufmann gefolgt fcl Der Verl ehr, die Bevölkerunaszunahme und Der Anbau des Landes habe durch die Bahn ungemein gewonnen. Auch bie Wehrfähigkeit deS türkischen Reiches sei durch sie un- gemein gestiegen. Für die Ansiedelung deutscher Landwirte komme Kleinasien allerdings nicht in Betracht, aber aus pnberen Gebieten würde auch in Zukunft die deutsche Volks- wirtschaft große Vorteile anS dem Land ziehen können, feem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag folgte die Vorführung von interessanten Lichtbildern, die per Vortragende selbst ausgenommen hat. "Zur Stadtverordnetenwahl. Der National- liberale Verein hat in feiner Sitzung am 9. d. M. beschlossen, dem Bürgerschastvaueschnß die Wiederwahl her nachoerzeichneten Herren: Karl Brück, Stadtv., Kommerzienrat EmmeliuS, Stadtv., Friedr. Helfnch, Stadtv., Iriedr. Helm, fetabto^ und Karl Iann, Stadtv., und die Wahl von drei weiteren Herren vorzuschlagen. Im übrigen ist den Vertretern bcö Vereins im Bürgerschaftsausschuß freie Hand zur Auswahl unter den von anderen Vereinigungen empfohlenen Kandidaten zu lasten. — Wie wir erfahren, find die weiter vom Nationalliberalen Verein vorgeschlagenen Kandidaten: Architekt 'unb BrandverstcherungSafsistent Hch. Nikolaus, Weinhändler Slug. Schwan und Prof. Jos. Luley. 'Paris, Wien —Italien und Wien —Lindau zugute Eommen. feiese Parallelbahn xur Giselababn, die bekanntlich eingleisig -ind technisch auf die Dauer für ben Weltverkehr unzugänglich jein wird, berührt die Orte Salzburg, Bad Rcichcnhall In lÖaücriL Loser und St. Johann einerseits, Bad Reicl-enhall, Doser und tonalf eiben mit An säst uff an die Tauernbahn andererseits. kDie Strecke beträgt 75 Kilometer unb würde bei zweigleisigem pbau einen Kostenaufwand von 28 450000 Kronen erfordern, im Gegensatz zu ben 42 Milloncn Kronen, die die sonst notwendige Herstellung eines zweiten Gleiies der Gnelabapn kosten würde. Infolge der Fahrt ab ku rzmig wäre die Strecke Wien— Innsbruck m st Stunden, Wien—Zürich in 17^ Stunden znrück- äulegen. Strategisch würde die Balm insofern eine wertvolle Hilfe Dcdeuteu, als hn Falle eines Krieges die Rcichcnhaller Bahn den Internationalen Personenverkehr aufrecht er halten könnte, während die Giselabalm ausschließlich zu militärischen Zwecken Verwendung fmd.-il könnte Vhiiicr ftr den internationalen Verkehr .gewänne die Linie auch für Oesterreich durch ben engen Anschluß der Kron- InnbtT Salzburg, über- und Niederüstcrreich, Böhmen und Tirol, Vorarlberg an Bebeutung Für Bayern gewahrt die Erschließung des Saalachtales, au beut der weltberühmte Luftkurort Bad Neichen- Hall liegt, insofern einen groben Vorteil, alö bet Reichenhall ein großer Stausee zur Ausnutzung der Wasserkräfte der Äaalach errid ict wird uitb damit neue Abnehmer für die Elektrizität ge- luonneu werden. — Ein ft c i it 3 c 111 i di e 8 Dolmengrab bei Basel, !das tu der Schweiz ganz vereinzelt dasteht und mit den Dolrnen- •jjräbcrn Frankreichs große Aehnlichkoit aufweist, ist von Dr. Fritz toataiiu aus gegraben worden. Es handelt sich, wie der „GlobuS" fberidnet, um eine etwa 1 Meter lange und 2Vt Meter breite, «mit Pflasterboden versehene Grabkammer auS Kalkstcinplatten, auö ßder überrasthendenveise eine Ihimengo menschlicher Skelett- ** c ft c zutage gefördert wurde. Bunt durcheinander lagen die zerstreuten 4.cüv uou Den Onuiuteit eiiunü/ienet- uns Kinder, bereit Unzahl sich nach den gut erbalteuen Zähnen aus ctma 40 berechnen heb- wurden hier äugensdnuilich nicht frische Leidn'n, solidem iSlelette ;,u verschiedenen Zeiten bcigesetzt, ein Brauch, der and) anbi.. iiig bekannt ist Au Grabbeigaben saudeu sich Messer AUy > und Jaspis, Tonjd-crben, durchbohrte Zah,^ unt) ein '„Dqpoclamulvt". Landkreis Gittzen. + Heuchelheim, 12. Nov. Eine merkwürdige gut besuchte östentliche Wä h lerversa m m l n n g für die bevor- slehenbe Beiqeorbnetenwahl fand gestern abend in der Wirtschaft von L. Schäfer statt. Da in den vorhergegangenen Versammlungen schon zwei Kandidaten ausgestellt waren, lockte die Neugierde viele Bürger auch zu dieser Versammlung, aber die Aufstellung eine« dritten Kandidaten unterblieb. Die Versammlung bekam nämlich keinen Anfang, man forderte den unbekannten Einberuser auf, sie zu eröffnen. ES meldete sich aber niemand zum Wort, sodaß man schließlich unverrichteter Dinge auSeiiwnder ging. — Hungen, 11. Nov. Der Evana. Kirchengesangverein für Hessen wird sein 32. Kirchengesangfest im nächsten Jahre hier abhultcn, nachdem der evang. Kirchenvorftcind und der Kirchengesangverein der Stadt Hungen den LandeSvcrein eingeladen haben. Der Tag des Festes ist iwch nicht genau bestimmt. KrciS Büdingen. * Bübingen, 11. Novbr. Der Kreisarzt Mebizinalrat Dr. Wießner ist vom 15. November bis 12. Dezember beurlaubt. Die Vertretung ist bem Kreisassistenzarzt Dr. Schenk in Gedern übertragen. — Wiedergewählt unb bestätigt würbe Johannes Heinrich Brack zu Heegheim zum Bürgermeister der Gemeinde Heegheim. Zu Gemeinderatsmitglie- bern würben gewählt in Oberau Friebr. Will). Winterling, Ioh. Hch. Hacker!, unb Karl Ran. Eckarts hausen: Hch. Wilh. Haberstroh, Peter Pinsel unb Wilh. Reichert I. Ortenberg: Phil. Winter, Karl SD?euer I. unb Hch. Schember II. K o h b e n LouiS Schönhals, Louis Koch unb Hrch. Uhl II. Nieber -M o cf ft a b t: Christoph Harth, Konrab Nahrung II. unb Lubw. Friebr. Diehl. SelterS: Hch. Herrn. Lenz, Ang Kraft unb Phil. Königs Wallernhaufen: Theob. Jung, Karl Schleuning und Otto Preufch II. Langenbergheim: Hch. Frank V., Friebr. Mohn unb Peter Krauß. =■ Unter-WibberSheim, 11. Novbr. Gestern fanb bie Bürgermeisterwahl statt. Der seitherige Bürgermeister Schneiber würbe einstimmig zum 5. Mal gewählt. Ehre einer Gemeinbe, bie bie Arbeit ihres Oberhauptes so zu banken versteht unb alle Anerkennung bem Manne, ber seit 36 Jahren bad Wohl ber Gemeinde auch unter zeitweise recht schweren Verhältnissen wahrte. Die Anerkennung seiner Verdienste durch bie Behörde ist nicht ausgeblieben, wurde er doch bereits mit zwei Orden ausgezeichnet, , Kreis AlSfeld. ---Flensungen, 11. Nov. Wenn von Helpershain im Kreise Schotten geschrieben wirb, daß die Gemeinde daselbst auS lauter Nachtwächtern bestehe, so kann juft von hier baS gerade Gegenteil berichtet werden, denn hier befindet sich seit zwei Jahren kein Nachtwächter mehr. Ter letzte Nachtwächter war so bem Trünke ergeben, daß er nachts jeden Vorübergehenden belästigte. ES entstand dabei fast immer eine ^Keilerei^, wobei er jedeSmal den Kürzeren zog. Er mußte daher seines Amtes entsetzt werden. Seither hat sich niemand zu diesem Dienste mehr gemeldet. ES wäre wünschenS- >vert, wenn dieser Posten wieder besetzt würde, damit bei einer etwa auSbrechenden Feuersbrunst jemand da wäre, der aus die Gefahr aufmerksam machen kann. Die par Mark für den Nachtivächtergehalt sollte die Gemeinde doch nicht hindern, wieder einen zuverlässigen Nachtwächter anzusteUen, zumal man in heutiger Zeit viel mehr eines Wachters bedarf, als n der guten alten Zeit. — Heute wütete hier den ganzen Tag unausgesetzt ein furchtbarer Schneesturm, so daß die ganze Gegend in eine Wmterlandschait verwandelt wurde. KrciS Lauterbach. es Rixfeld, 11. Nov. Gestern nachmittag wurde unser neuerbautes SchnlhauS in Anwesenheit der Großh. Kreiö-Schulkommission Lauterbach eingeweiht. Mit der Einweihung wurde zugleich eine zweite Lehrersielle errichtet und dem Schulverwalter Ludwig Philippi, seüher in Maar, übertragen. Da mit dieser Feier auch daS Kirchweihfest verbunden war, hatte sich eine große Zahl von Festgästen eingesunden. Nach dem üblichen Festakt folgte ein Festessen in der Habermehl'schen Gastwirtschaft. DaS neue SchulhauS, das nach den Plänen beS KreiSbaninspektorS Hechler in Lauterbach errichtet wurde, macht bei aller Einfachheit unb Prunklofigkeit einen guten Eindruck. KrciS Schotten. I. Schotten, 11. Nov. Der Geniorches der Finna S. Kausmann Sohne, Herr Karl Kaufmann und Frau feiern am 14. November ihre goldene Hochzeit in diener Rüstigkeit. Starkenburg und Nheinhessen. X. Seligenstadt, 11. Nov. Das Komitee für die Erbauung einer elektrisch betriebenen Bahn Alzenau — Seligenstadt — Bieber für Personen- unb Güterverkehr hielt in Anwesenheit von Vertretern der interessierten Gemeinden in Hörstein eine Versammlung ab, bei ber eS sich um Ausbringung ber ProjcktlerungSkosten unb um eine Aussprache über baB Projekt handelte. Die meisten Gemein- ben ftnb bereit, in entsprechendem Verhältnis zur Aufbringung der Projektierungskosten beizutragen. Der Bürgermeister von Seligenstadt erwähnte, daß man auf der hessischen Seite bereit (ei, alle Opfer zu bringen, um wenigstens bie Bahnverbindung Seligenstadt—Bieber zu ermöglichen. Es stehe zu hoffen, daß auch aus bayerischer Seite die Opferwilligkeit nicht geringer sei und daß nut dem Bahnbau eine Bnlcke von Hoffen nach Bayern geschlagen werde, aus der sich em Verkehr entwickele, der für beide Länder nur von Vorteil em muffe. Wie weiter mitgeteilt wurde, ist beabsichtigt, die Kosten deö Balm- unb Brückenbaues durch Ausgabe von Aktien aufzubringen. R.B. Darmstadt, 11. Novbr. Die amtliche F-eststellung des Wahlergebnisses sür bie gestrige Stadtvcrorb- neten- Ergänzung s wähl nahni heute den ganzen Tag in Anspruch unb bestätigt baS bereits gestern mitgeteilte Ergebnis. Unter den gewühlten 15 Kandidaten der bürgerlichen Parteien besiiiden sich neben' den wiedergewählten Stadtverordneten gibd) mehrere vielversprechende neue Krä,te für das Stadt- parlanicnt, so Reichs- und LandtagSabgeordneter Rechtsanwalt Dr. Osann, ferner der Direktor der Hessischen LaiweShhpo- thekenbank, RegiernngSrat Bastian, der in Finanzfragen schon eit längerer Zeit ber Stadtverwaltung beratend zur Seite steht, und der Landeswohiiungsinipeltor Grctzschel, dessen erfolgreiches Wirken un Interesse gemeinnütziger WvhnungSsürsorae langst allgemeine Anerkeitnmig gesunden hat. Tie Sozialdemokraten besaßen früher zwei, seit der Mandatsnieder. legung dcö ehemaligen sozialdemokratrichcn ReichStagsadaeordneten l'rainer nur ein Mandat. Von den drei neuen Sitzen im Stadtverordntten-Kvllegüim. verdankt bie Partei zwei den bürgerlichen Parteien, bie sic mit auf ihre Liste oeiefrc hatten, und daS dritte Mandat dem 3u- 1 <11. Mum nämlich bec »om Zentrum emplvhtcne jtanbi- Vörfen-Wochcnberichl. — Frankfurt a. M., ll.Nov. Das EntlastungSbebÜrfnis trat in bet abgclaufenen Woche wieder deutlich hervor. Es hat ben Anschein, als wenn, man sich schon für den Jahresschluß vorbereiten wolle. Die Börse zeigt nur wenig Neigung zu neuen Unternehmungen, zum Teil mag bieS ben Mahnungen beS ReichSbankpräsibcnten unb ber Großbanken zuzuschreiben sein, benn eS fehlt an Anregungen, die über biefe Warnungen hinweghelfen könnten. Bei bet Berufs- spekulation fehlt der Wille bazu, bie Aufwärtsbewegung noch weiter zu treiben, unb einer Baissebewegung stellen sich insofern Schivierigkeiten entgegen, alS bas Privatpublikum wenig Lust verspürt, seine Jnbustriepapiere herzugeben, da man noch größere Kursgewinne einheimsen möchte. Schwache Hände werden allerdings aus dem SOZarftc gedrängt, hier unb ba auch be* sondere Vorstöße gegen einzelne Werte unternommen unb so kommt eS, baß sich aus ben Hauptspekulationsgebieten neuer- bingS wieder Knrsabschwächungen zeigen. Daß die Börse trotzdem an einzelnen Tagen unter bem Einfluß bestimmter Anregungen feste Haltung zeigte, änbert am Gesamtbild wenig. Was bie Börse in erster Linie zur Realisation unb zur Zurückhaltung veranlaßt, sinb noch immer bie Gelbveth ä l t - nisse, beten Entwicklung man mit größter Aufmerksamkeit verfolgt. Die Bank von England hat zwar ihrem Golbvorrat ansehnliche Beträge zufühten können unb hat auch bewirkt, baß die Bewegung der Wechselkurse sich ihren Wünschen angemessen gestaltet bat; baß aber balb ein Nachlassen ber Anspannung auf bem internationalen Geldmärkte eintreten werbe, wagt man nicht zu hoffen unb beshalb entschließt sich bie Spekulation zu Glattstellungen. Zweifellos wird der heimische Geldmarkt zum IahreSschluß eine starke Einengung unb bie Zinssätze eine weitere Verteuerung erfahren. Besondere Gefahr droht bem Gelbmartt auch von Amerika, wo Go^bzufuhten infolge ber gestiegenen Ausfuhr beS LanbeS unb ber Spekulation in amerikanischen Pa- Vieren unvermciblirf) sinb. Eine weitere Enttäuschung wurde ber Börse in bet Haltung ber Newyorker Börse bereitet. Wider Erwarten hat ber Wahlsieg ber Demokraten in Newyotk eftic Ltt))chwächung ber Tenbenz unb stärkere Kursrückgänge hetbot- gerufen. Man hat vielfach ber Befürchtung Ausdruck gegeben, daß die starke Majorität ber Demokraten im Repräsentanten- bause zur Fortsetzung ber Aktion gegen bie Trusts führen werde. Wenn man hier dec Mschwächung nur bis zu gewissem Grabe folgte, fo war bieS herauf zurückzuführen, baß man mit bet Möglichkeit einer Zollrevision glaubt rechnen zu können. Amerikanische Bahnen schwächten sich unwesentlich ab. Ocsterreichische Bahnen und Schantung waren stärker gebrückt. Von Banken haben meist nur bie leitenden Werte KurSeinbußen erlitten. Montanwerte verloren 1 bis 3 Ptoz., Westeregeln Alkali 6 Prozent auf ben unbefriedigenden Gang der Berhandlungen mit ben Amerikanern. Von anderen Jnbuftriepapieren verloren u. a. Mannesmannröhren 12 Proz., während Pfälzische Nähmaschinen 7 Proz., Brauerei Nikolai 71/, Ptoz., Kl euer 8 Ptoz. unb Gnmmipeter 16s/< Pro-, anziehen konnten. Fest lagen auch Zementaktien. Heimische und frciitbc F onbs wenig verändert. PrivatdiSkont 4ll/i« Prozent. panSci und Verkehr, volkrwirtfchaft. — Die deutsche Tabakernte ist im Jahre 1909 sehr gerinfl anSgeiollen; benn eS wurden, wie die neueren statistischen Verofseiulichungeii ergeben, burchfchnittlich mir 17,4 da vom Hektar geerntet gegen 23,7 dz im Jahre 19 ,8. DaS ist der niedrigste Ertrag, der seit einer langen Reibe von Jahren in Teutfchland erzielt worden ist. Da 16 1*5 Hektar mit Tabak bebaut waren, so nellt sich das Gesamtergebnis der Ernte aus 281 783 dz, mätjrcnb im Borja tue 344 088 dz cuit nut 14 525 Hektar geerntet wurden, Ter erzielte Preis für 1 dz imvcrftciieiten Tabak beläuft sich auf durchschnittlich 66,70 Mk. DaS ist mehr, als in itgenb einem irüheren Jahre aus bem Tabak gelöst wurde, sodaß der quami- latio schlechte ÄluSsall der Ernte teilivcife ausgeglichen wurde durch den guten Preis. Der Durchsdnilttspreis des Jahres 1908 von 62,90 'Dir. für 1 dz war schon höher als der aller votauSgegangenen Jahre. bat, Obertelegraphensekretär Herbert, und ber sozialdemokratische LandtagSabgeorbnete Dr. Fulda je 3903 Stimmen. Bei dieser Stimmengleichheit mußte bie Entscheibung burrf) bas 2 p 8 erfolgen unb bieses entfcf'ieb zu Gunsten de- letzteren. tf>. Bingen, 11. Nov. Der Rheinwassetstand ist noch weiter gestiegen unb betrug heute abend 3,92 Meter. Die beiden Rheinufer oberhalb von Bingen unb RiideSheim sind weit in baS Lanb hinein überschwemmt. Der SchisfahttSverkeht ist im allgemeinen lebhaft. In ben letzten Tagen herrschte hier schwerer Sturm der für bie Schiffahrt recht hinderlich war. Die Nahe ist im oberen Laufe in langsamem Rückgang begrissen, hier ist sie bi- heute noch gestiegen. Ein Rückgang beS hohen Wasser- stanbeS ist übrigens zu erwarten, benn in letzter Nacht hat eS leicht geschneit. Hcfscn-Nassau. ** Hessen-Nassau, 11. Nov. Im dritten Vierteljahr 1910 stellt sich die Zahl der Schlachttiere, die in Hessen-« Nassau ber Fleischbeschau unterzogen würben, wie folgt: Pserbe unb andere Einhufer 542 (gegen 500 im zweiten Vierteljahrs Ochsen 9034 (9330), Bullen 1894 (1518), Kühe 16 286 (16 754), Jungrinber 15 194 (12 278), Kälber 47 915 (56 071), Schweine 127 195 (115 607), Schafe 16 126 (10 766), Ziegen 1376 (4287) unb b iesinal and) zwei Hunb e. Von 126 316 (112 306) auf Trichinen unb Finnen untersuchten Schweinen waren 1 (1) trichinös unb 12 (5) finnig. w. Kassel, 11. Nov. Heute abenb hat bet Mehgergeselle Kannegießer nach einem Wortwechsel mit seinem Stiefsohn biefem mit einer Axt ben Kops gespalten, so baß ber Tob sofort eintrat. Der deutsche Kaifcr in wolfrgarten und vaden-vaden. Schloß Wolfsgarten, 11. Nov. Bei der Ankunst im Schlosse wurde der Kaiser von den fürstlichen Damen, der Zarin, der Großherzogin von Hessen und der Prinzessin Heinrich von Preußen, empfangen. Um 1 Uhr fand im Schlosse Hostafel statt, bei ihr faß an der Mitte ber Tafel die Zarin, rechts von der $arin der deutsche Kaiser, die Großfürstin Olga, Prinz Heinrich von Preußen, Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, Baron Fredericksz und Großfürstin Maria; links von der Zarin hatten Platz genommen die Großherzogin von Hessen, der Zar, Prinzessin Heinrich von Preußen, der Großherzog von Hessen, die Großfürstin Tatjana, Prinz Friedrich Karl von Hessen und die Oberhofmeisterin der Großherzogin von Hessen, Freiin von Grancy. Ferner nahmen an ber Tafel teil der preußische Gesandte Freiherr von Jenisck nebst Gemahlin und vom Gefolge des Kaifers Hosmarschall Graf Henckel v. DonnerSmark und Flügeladjutant Oberst v. Chelius. Das Wetter ist trüb und stürmisch. Die Abreise des Kaisers erfolgte um 3 Uhr und die Ankunft in Baden-Baden um 5 Uhr 30 Mm. Der Kaiser wurde am Bahnhose vom Großherzog von Baden begrüßt. Die Herrscl-asten fuhren in geschlossenen Wagen ins neue Schloß, wo der Kaiser Wohnung nimmt — Der Großherzog und die Großherzogin von Baden waren nachmittags um y34 Uhr dort eingetroffen. vermischtes. * Der Schnee im Sprichwort Der erste Schnee! AuS verschiedenen Teilen Deutschlands kommt die Kunde, daß dieser liebvertraute Begleiter des Winters sich bereits eingcfmihtn hat Scimee im Noveoivet ist nacy Den allen Bauernregeln ein guter Ssoiootc fürs kommende Jahr. „Je mein* Sdmec im Nomnil>er fallt, um so )rud)tbarcr wird daS Feld", heißt eS. „Gut ist her Schnee, ber zur Zeit kommt", unb der Bauer kann ben Schnee gar icüb gebrauten, beim u Juuuit tu» „ig Arten des Gegen das Altern v'/r nach langem, schwerem Leiden sanft in dem Herrn entschlafen ist Rödgen, den 12. November 1910. Die Beerdigung findet Montag den 14. November, nachmittags 3% Uhr vom Sterbehause aus statt. 6343 Danksagung Klein-Linden, 11. Novbr. 1910. Gunnni-Schube nehm baren Gebote abgegeben. 6228 Telephon 435. Sch nietrasse 10. M A Sämtliche noch vorhandenen Waren werden, nm schnell damit zu räumen, zu jedem an- Der ärztliche ans kultieren. •fr zum Einkauf von Manufaktur-, Weiss- und Modewaren bietet Ihnen mein Dr. Hominel’s üaemafogen WARNÜNGI Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. lAoniniel. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilang, dass mein innigstgeliebter Gatte, unser Vater, Schwiegervater, Grossvater und Onkel Die tieftrauernden Hinterbliebenen. L d. N.: Margaret As Kessler geb. Wagenbach im 42. Lebensjahr. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen. Watzenborn, den 12. November 1910. Die Beerdigung findet Sonntag, 13. Nov., nachmittags 3^ Uhr statt. 6240 Frau A. Dotier, Seltersweg 18 ■ /!■ , vv. Für die vielen Beweise herzlicher Teünahme von nah und fern bei dem unS |o schwer betroffenen Verluste meiner lieben Galtm, unserer guten Mutter herzlichen Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Göttelmann für die trostreichen Worte am Sarge und am Grabe. Todes-Anzeige. Gestern nachmittag entschlief unser lieber, guter Gatte, Sohn, Vater, Bruder und Schwager in direkter Auskultation untersucht, hörbar machen. Spezialist findet so ein Mittel, seine Patienten zu phne sich zu ihnen begeben zu müssen. * Der Reiseschnupfen. Den vielen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste, für die herrlichen Blumenwenden, für die liebevolle Pflege und die Trostspendungen des Herrn Kaplans und der Schwestern sagen wir unseren tiefgefühltesten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: 6231 Louis Haubach L Gießen, 11. November 1910. Herr Christian Kessler Grossherzoglicher Untererheber und Rechner was die Petten für den Menschen sind". „Die weiße Gans brütet gur', sagt der Däne, und bei unß heißt es: „Eine gute Decke von Schnee bringt das Winterkorn in die Höh." Aber nicht zu lange darf die weiße Decke liegen bleiben: „Acht Tage lang dient der Schnee der Erde als Mutter; bleibt er länger, so wird er'zur Stiefmutter." Ein russisck>es Sprichwort findet den schönen Vergleich: „Das Korn fühlt sich so wohl unterm Schnee, wie der alte Mann unter seinem Pelz." „Unterm Schnee liegt- Mehl", heißt es in der Lombardei. Je mehr Schnee, desto besser; „große Schneemasscn, große Kornmasscn". Aber er bleibt Nur bei gutem Wetter liegen. „Fällt die Sonne auf den Schnee, gibt's SclMce und Sckmec und wieder Schnee." „Wenn's regnet, verdirbt der beste Sck)nee." Auch aus der Form des Schneiens weiß der Deutsche auf dos Wetter zu schliessen. „Schneit es Hein und fein, gibt's grohe, lange Kälte; schneit s mit großen, breiten Flocken, geringe Kälte." Ebenso wird auch für Uebcrschwem- mungen prophezeit: „Kleiner Schnee, große Wasser; großer Schnee, kleine Wasser/' Vom ersten Schnee heißt es im Speziellen: „Fällt der erste Schnee in'n Dreck, wird der Winter ein Geck." Oder auch: „Wenn es friert in den Dreck, ist der Winter ein Geck." * Das elektrische Stethoskop. Ein elektrisches Stethoskop ist, wie die „Dokumente des Fortschritts" mitteilen, von einem englischen Ingenieur, M. S. Vrowne, erfunden worden; cs läßt das Geräusch des Herzschlags wie das der anderen inneren Organe bedeutend verstärkt vernehmen. Dank diesem verfeinerten Apparat wird es möglich, Herzerkrankungen bereits bei ihrem Beginn festzu stell en. Der Apparat erhöht die Schallwirkung der Herzschläge bis aufs 20fache und macht sie nicht nur für den Kranken selbst, sondern für alle, die ihn umgeben, hörbar, ja indem man den Apparat mit einer Tclephonleitung verbindet, kann man die Herzschläge auch auf weite Entfernungen, gleich als würden sic Kuverts mit Firma ■ ■ ——« liefert billlglt °---------------- Brühlldie Unlvöi'sltätr.Vi'uckeres.Ss-^n Schnupfens, von denen die Menschheit geplagt wird, will der bekannte Arzt, Geheimrat Wilhelm Ebstein, eine neue Form hinzufügcn: den Neiseschnupfen. In der „Umschau" veröffentlicht er über Entstehung und Heilung dieser häufig bortommenben Erkältungsart einen interessanten Aufsatz. Viele Menschen, die von einer längeren, mit langen Eisenbahnfahrten verbundenen' Reise einen Sckmupfen mitbringen oder kurz danach davon befallen werden, schieben dieses sich so oft wiederholende Uebcl auf eine „Erkältung''. In Wirklichkeit handelt es sich aber um eine infektiöse Krankheitsursache, die sich sehr wohl in den Polstern unb sonstigen Teilen der Eisenbahiuvagen finden kann. Außerdem gelangen noch schnupfenerzeugende Dinge, wie Straßenstaub nsw., m die Nase des Reisenoen und entfalten ihre fnmfmadjenbf Wirkung. Solche SclMigungen, bie der Entstehung eines Sckmupfens besonderen Vorschub leisten und auf der Reise sich am häufigsten einstellcn, lassen s fc) nur dadurch verhüten, daß man den Eintritt dieser sckKdlichen Substanzen in die Nase verhürdert. Prof. Ebstein, der selbst jahrelang an dem Neiseschnupfen gelitten hat, verstopfte also mit bestem Erfolge seine Nase mit Watte, "nachdem er vorher eine desinfiziercirde Substanz, ein Präparat aus. Bor-Mcnthol-Vaseline, eingcsührt hatte, Kleine TdZim.'Wohn. II Stock, zu verm. Näh. Schäfer, Wilhelmstr. 51 p. Wne Lagerräume bald billig zu vermieten. 6188 Niegelpfad 20. beste kostenfreie SiellenvermitUnng Mittel-u.SUddeutsohlds. 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