Dienstag 16. August 1616 16V. Jahrgang Erstes Blair Nr. 190 Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich HiekenerFamilirnblätter; irocimal wöchentl.ttreis- blanfürbenKreis (Sieben (Dienstag und Freitag); -weimal monatl. Land- W monatlich 75Ps., viertel- teftßütt ANMEM IV' । ® V i l'V > i tjv IWIV v Sxitt m» „KJ , ^,tF Mtto gsgg General-Anzetger für Oberhessen MM ff""ab"e$agesnu?nmer Rotßrtonsbrud und Verla« der Srühl'iilien Univ.-Such- und Stemdruckerei R. Lange. Redaktion, Srpedition uns Druckerei: Schulstrahr 1. A°z-jgeni-il° 'tz."Bkck. bis vormittags 9 Uhr. J , - sowie dem ber nischen Stadtpräsidenten Dr. Moser Die deutschen Feuerbestimmungen für Ausstellungen. Präsidenten Steiger und nach dem Ab s chr eiten der. Aus Anlaß des Riesenbrandes in Brüssel ist die Ver ■uizU ivuinvii 1 ----- ' ' .. _ < , Ehrenkompagnie folgte die offizielle Begrünung durch s werden. mä den der König einen ^u- T 8 Feuerwehren sind Polizeiagenten, die den Feuerwehrdienst als unternommen hat, von dem er erst, q^s^bi?nst ausruüben haben und für jede einzelne Dienstleistung folgendem mutung ausgesprochen worden, daß bei den ausländischen "f a m t en Sunbetrat unb bett?jjiäfibenten bet Pavillons nicht genngenbe Vorsichtsmaßregeln gegen Lanbesbehörben im Bunbesrathause. Hierauf fanb, Feuersgefahr vorhanden waren Dre brutschen Lesttmmun- ^ne Rundfahrt im offenen Wagen bnrch bie Stabt und biegen für Ausstellungen, bie erst kürzlich erneut wurden, sehen ' r/att. Die Kavallerie eröffnete und schloß ben! Umgebung statt. Die Kavallerie eröffnete und schloß den! — ------------ <2 wirtschaftliche und kommerzielle Beziehungen entwickeln, an deren Erhaltung wir hüben und drüben mit dem gleichen Geist der Versöhnlichkeit und dem gleichen gegenseitigen Vertrauen gearbeitet haben. A u f dieser^ Bahn )verden w ir Beh a r rIich weiterfahren. Möge der Austausch unserer Erzeugnisse und Das vrcindungiüS in Brüssel. Die neuesten Meldungen bestätigen, daß das Unglück . nicht ganz so groß ist, lvie man im ersten Augenblick an- , genommen hatte. Trotzdem will ein Berliner Blatt wissen, , der Verlust an zerstörtem Gut betrage mindestens 70 Millionen Franks. Außerdem sollen drei Leichen gesunden worden sein, auch spricht man von zwei Angestellten, die vermißt werden. Brüssel gleicht, so wird von dort gemeldet, einer Stadt, über die der Belagerungszustand verhängt ist, so erregt ist die Bevölkerung. Fast die gesamte Provinz ist nach Brüssel gekommen. Die Verkehrsmittel reichen nicht aus. Es ist unmöglich, einen Wagen oder ein Automobil zu bekommen. Findige Leute haben Breaks und große Leiterwagen hergerichtet, nm die ungeheuren Massen von Schaulustigen nach dem Ausstellungsplatze zu bringen. Die Vorkehrungen der deutschen Abteilung. Brüssel, 15. Aug. Die deutsche Abteilung ist vollständig unversehrt geblieben. Sofort, nachdem der Brand aüsgebrochen war, wurden alle Löschapparate der deutschen Abteilung in Tätigkeit gesetzt, um die Gebäude zu retten, denn die Feuergarben flogen auf dem ganzen Ausstellungsgelände herum. Der Reichskommissar Geheimrat Albert war -nicht anwesend, er war nach England gereist. Die. Rettungsarbciten funktionierten tadellos. Es bestand übrigens nicht eine ernste Gefahr für die deutsche Abteilung, die etwa 400 Meter weit vom Brandmeer entfernt lag und die außerdem durch eine Treppe von dem vorderen Teil der Ausstellung getrennt ist. Unversehrt geblieben sind auch die Abteilungen folgender Staaten: Monaco, Spanien, Canada, Brasilien, Dänemark, Rußland, Schweiz, Oesterreich-Ungarn, Aegypten, Luxemburg, Türkei, Persien. Japan, China und der Bereinigten Staaten von Nordamerika, sowie außerdem die große internationale Maschinenhalle. Die Archive der englischen Abteilung konnten gerettet werden. Es ist unrichtig, daß die ganze eine Seite der Avenue de Nations zerstört worden ist. .Der Pavillon der Stadt Paris ist ein Raub der Flammen geworden. Die französische Sektion ist stark beschädigt. Die Abteilung für Lebensmittel ist fast vollständig verloren. Auch der Ehrensalon der französischen Abteilung ist beschädigt worden. Die Maschinen Frankreichs sind fast vollständig intakt. Man hat außerdem viele Bijouterien gerettet, bie von Gendarmen bewncht werden. Heute vormittag wurde ein Dieb in dem Augenblick verhaftet, als er sich Uhren aneignen wollte. Die italienische Abteilung ist von dem F-euer nicht berührt worden, sie wurde aber durch Wasser stark beschädigt. Die Leitung der Internationalen Weltausstellung er- fäßt folgende Veröffentlichung: Ein Teil der belgischen Abteilung, die englische Abteilung, die Lebensmittelgruppe der französischen Abteilung sind durch Brand zerstört. Der Rest der Ausstellung ist völlig unversehrt gerieben. Es sind Maßnahmen getroffen, daß das Publikum die Ausstellung besuchen kann. halten werden. ---------------- dürfen nur Dekorationsgegenstände aus feuersicher imprag nierten Stoffen verwendet werden. 9. Eine Notbe- beiden l euch tung ist in Betrieb zu halten. 10. Feuert ö sich- : gerate sind entsprechend vorzuhallen. Sie dürfen weder ver- SJ—> — — ----- ------- - - stellt noch anderweitig benutzt werden 11. Für photographische die uns hätten trennen können, aus dem Weg zu raumen, -ttm Aufnahmen mittels Blitzlichtes ist besondere Erlaubnis er- von Wohlwollen zeugenden Bemühungen der Re- forderlich. Die weiteren Bedingungen für Bauten usw. ist in gierung der französischen Republik, den gegenwärtigen Grund- den einschlägigen Vorschriften für Versammlungslokale und Theater lagen unseres Handelsübcrcintommens, einen unveränderten einzusehen bestand zu sichern, zollen wir unsere hohe Anerkennung und durch >»„ >„ ««**,....»... >«!«.. s gÄS deren mangelhaftes Eingreifen von vielen Blättern getadelt s^rcrEisenbahnverhältnisse eine gute Lösung zu geben, wird, sind wir in der Lage, auf Grund amtlichen belgischen Ihr Besuch erweist sich dergestalt als die höchste feierliche Materials folgendes mitzuteilen: Belgien besitzt in der W c i h e d i e s e r P o l i t i k, deren günstige Ergebnisse wir bereits .Hauptsache 6 Arten von Feuerwehr: wahrzunehmen beginnen. Wir glauben diesen Besuch aber auch i r-v rt er „ . ö v. v v a r h als eine ftchere Gewahr dafür betrachten zu dürfen, daß ber* .. c 1- Die u l chtb ew a f, n e t e n Feuerwe h r korpv, da^ - ^ist b-s guten Einvernehmens und des Vertrauens auch snw Privatgesellschaften, die vom Gemeinderat die ü{)er unseren zukünftigen Beziehungen schweben wird. Und wie arbeit übertragen erhalten haben Lte mahlen die Ostlziere selbst. üucf) anders fein? Warum sollten zwei be- J.hre Tätigkeit wird Nicht bezahl. 2 .Die bewaffnetennachbarw befreundete Länder, deren Freundnichtbesoldeten Gemeindewue-rwehrkorps, die militärisch organinert Geschickte vergangener 3 eitert sind. Sie üben sich nicht nur m der Feuerwehr, sondern auch hinaufreicht, die durch Jahrhunderte hindurch so viele Beim Waffendienst. e>ie bedürfen der königlichen llutonsation. ^nri rijbrunq^ nnd Annäherungspunkte gehabt haben und die heute Offiziere werden vom Könige ernannt Sie haben auch beim bie)-»Ibea*Qiebe ,ur Republik und zur Freiheit umschließt, nicht Ehrendienst, beini_ L-icherheitsdienlt und bei der Unterdrückung von । g^angen, ihre wirtschaftlichen Beziehungen auf dem Wege Aufruhren und Tumulten tätig iu fein. 3. ö"eu e w e hr^I ^nn. auf gCgem'eitig€r Rücksichtnahme beruheiwen Verständigung , kam pag ni en der Burg er gar de hab en eine boppelts i ordnen'? Unser alter Freistaat kann s^ch nur glücklich schätzen, Bestimmung. Sie bilden militärische Organl^atlonen, unterstehen § - cr m|t allen seinen Nachbarn gute Beziehungen unterhält, aber der Jurisdiktion der Gemeinde. Die ^giZiere sind examiniert. I inb,^-en lbn sonders ennutigenb, in seiner Nähe 4. Die militärischen besoldeten G em ein d e f e u e r w e hr e n missen mit ber cr in edlem Wetteifer kaserniert Neben dem ^^brdrtnst liegt ''bnen die n er-! Verwirklichung eines gemeinsamen Ideals arbeiten kann, [tuöung bei: «ohm ob^ 5 ®ie Unfa gemeinsames Ziel sei daraus gerichtet, stets in der Porte u e r w e h r e n smd Polizeiagenten, die den Feuerwehrdienst als ' ■ qr Friedens ber Gerecktig- ^benbtenft aus,unten haben und für ,ede emzelne D-cnstlerstung M »nd L-benL Mlke? p. schreiten, aus W belonders ausgeloMt werden. 6. Die Privat unb tyabr un)-erc ^iben Republiken sich der Sympathien aller und den. T eu errt) aci) e in Achtung der zivilisierten Welt stets würdiger erweisen. Von diesen Das Feuerloschmaterial ist verhältnismäßig gut. Bruftel I Gefühlen durchdrungen, erhebe ich mein Glas zu Ehren des Herrn hat 4 Dampfspritzen, die Orte seiner Umgebung Anberlecht 2, Präsidenten der ftanzösischen Republik und bringe ihm meine Schaerbeck, Jrelles und Laeken je 1. Die An t w er p en er herzlichen Glückwünsche bar, indem ich zugleich auf die Wohl- ber nationalen Trauer nimmt. Ter Schutz der Brandstellen. Brüssel, 15. Aug. Aus Befehl des Gerichts wurde bie Ausstellung abends 6 Uhr g e s ch l o s s e n und alle Ausgänge durch Gendarmerie besetzt. Man ließ heute nachmittag das Publilum KU. Es waren außer den Abonnenten 93000 Menschen, die Eintritt bezahlten. Als Ursache des Brandes, über das die Feuerwehr um 2\2 Uhr morgens Herr wurde, wird noch immer Kurzschluß angegeben, was aber von verschiedenen Seiten bezweifelt wird. Auf dem Brandplatze wurden noch zwei unbeschädigte, feuerfeste Geld schränke des Ausstellungstomttees unter den Trümmern auf gesund en, die 140 003 Frcs. enthielten. Wie die Blätter melden, erwog das Komitee der Ausstellung in einer Sitzung, ob nicht eine Fassade errichtet merden soll, welche die Trümmer verdeckt. Der Architekt Acker, der die zerstörten Jndustriehallen errichtete, will die Pläne dazu in einigen Tagen fertigstellen. Allenthalben arbeiten Diebe, da die Wertbegenstande, die gerettet wurden, in den Gärten zerstreut liegen. Es sind schon verschiedene Verhaftungen vorgenommen worden. Nach den 'bisherigen Feststellungen sind in der Avenue Solbosch zwölf Häuser zerstört. Tie Wiederherstellung vorerst unmöglich. Brüssel, 16. Aug. Wie die heutigen Morgenblätter melden, werden zwei Angestellte der in ./Alt-Brüssel" verbrannten Menagerie vermißt. — Die von der Ausstellungsleitung geplante Wiederherstellung der arg beschädigten Gebäude ist vorerst unmöglich, da ber Staatsanwatt alle Arbeiten untersagt hat, bis das Gericht die verfügte Untersuchung über die Ursache des Brandes ausgesührt hat. Die Ausstellung wird durch Truppen bewacht. liche Regelung der beiderseitigen lvirtschaftlichen- und Verkehrsfragen wurde jetzt gekrönt durch einen Besuch des französischen Präsidenten in Bern. Die zwischen den beiden Präsidenten gewechselten Trinksprüche sind von überaus freundschaftlichen und herzlichen Gesinnungen getragen. Wir Deutsche, die wir gleichfalls so lebhafte Verkehrsbeziehungen nach der Schweiz haben, müssen diese Vorgänge mit dem größten Interesse verfolgen. Bern, 15. Aug. Der Präsident der französischen Republik traf von Besaneon kommend nach kurzem Aufenthalt in Neuenbura, wo cr von den neuenburgischen Behörden begrüßt wurde, nachmittags um 4 Uhr in Bern ein, begrüßt von Artilleriesalven. Die Musik spielte die Marseillaise. 3!ach der ersten Begrüßung durch den BundeS- prüsideuteu v. C o m t e s s e, dem bernischen Regierungs- worben zu fein, da der Brand schembar durch Kürzlchlutz ent- den Praftdenten toigenoen -Luniipiuuj uu». stand!) Bogenlampen müssen mit metallenen Fangtellern ver- töerr Präsident! Der Bundesrat schätzt ftch glücklich, den sehen sein- Dauerbratidlampen mit doppelt eingeschlossenen Licht- ersten Beamten der französischen Republik im Herzen der Schweiz bogen bedürfen keines Schutzes. 5. Ausgänge sind stets begrüßen, ihm im Namen des gesamten Schweizervolkes bie Ge- mit leicht lesbarer großer Schrift kenntlich zu machen unb die fühle der Hochachtung für seine hohe Stellung und leine Perlon zu ihnen führenden Wege durch Richtungspfeile an den Wänden ausdrucken unb bei diesem Anlasse ihn der a u t c i cb 11 g e n! zn bezeichnen, ti. Türenausgänge, Treppen und alle Freundschaft für die französische Repub11k ver-, anderen Verkehrswege müssen von jeder Behinderung des Ver- sichern zu können. Wir danken >zhnen, Herr Pra,ident, wr den kehrs freigehalten werden. Ausschmückungen auf und an den erfreulichen Entschluß, uns hier in Beni, der Bundesstadt und Treppen sind nur aus schwer brennbarem Matenal gestattet, am Sitze der eidgenössischen Behörden einen Beiuch abzustatten Tannen- und Fichtengrün ist, sobald getrocknet, durch frisches Ihr Besuch, Herr Präsident, fällt mit einer Tatsache von h ochst Grün zu ersetzen. Das Werfen von Papierschlangen oder ahn- erfreulicher Bedeutung zulammen: Er lallt in den Beit- lichen Gegenwänden ist verboten. 7. Sämtliche Türen müssen punlt volllommener Uebereinstimmung uni er er brenb der ganzen Dauer der Veranstaltung unverschlossen ge- g e g e n w ä r t i g c n B e z i e h u n g c n aus dem h a n d e 12 p o l l - rten werden. 8. Für die Ausstattung der Säle unb Korridore tischen unb wirtschaftlichen Gebiete, früher mag ~ “ stände aus feuersicher im präg- es wohl hier unb da vorübergehende Verstimmungen zwilchen " wxuvA Landern gegeben haben, heute trennt uns nichts unb ferne Wolke trübt den Horizont. Es ist in der Tat gelungen, dank der Politik des guten Willens auf beiden Seiten, die Schwierigkeiten, gen für Ausstellungen, cuun folgende wichtige Punkte vor: iWaqenzuq, 'Truppen bildeten Spalier. Präsident Fal- 1. R a u che n. sowie bie Verwewbung von unverwahrtem 3 0 8^ während dieser, von dem schönsten SBetter M’Ä'tÄ 'welchen b-Mstigten Fuhrt von der Menge lebhaft begrüßt. Es ausnahmsweise geraucht werden darf, sind besonders festzustellen, ereignete sich kein Zwisck)enfalü HbUte abend empfing ^a - Mineralöle bürsest weder zu Heiz- od. Koch- noch zu Beleuch- Mres in dem französischen Botschaftvgebauoe das diplo- tungszwecken benutzt werden. 3. Gasleitungen dürfen nicht mische Korps. Der Präsident war begleitet vom Minister durch ungeschützteGummischläuche verbunden sein. ZiimAnzünden der Auswärtigen, Picho n. Gasflammen darf kein, offenes Licht verwendet werden. Die ym g uhx abends fanb zu Ehren des Präsidenten,' Beleuchtungskörper müssen tunlichst über den Verkehrswegen im Hotel „Berner Hof" ein vom Bundesrat ge- izeorbnet mW gegen die sBerührung mit verbrennbaren Gegenstandeu Ebenes Tiner statt, bei dem die Präsidenten offizielle SK-rüKN rs ständige einer eingehenden Prüfung zu unterziehen, worüber eme zur Abreise verbleiben wird. Bescheinigung vorzulegen ist. E l e k t r i s ch e B e l e u ch t u n g s- Trinkspruche. "e?o7° Non kn' i r°?° n d e n'nsw° "nich't"ang ?brach'i Bei dem in dem Hotel „Berner veranstaltetes (Dieser Paragraph scheint in Brüssel nicht beachtet Diner brachte der Bundespräsident v. Comtes se auf sein, da der Brand scheinbar durch Kurzschluß ent- den Präsidenten folgenden Trtnlspruch aus: ■ " — ‘•“-’l Herr Präsident! Der Bundesrat schätzt sich glücklich, den hat 4 Dampfspritzen, die Orte seiner Umgebung Anberlecht 2, h ... __ „ Schaerbeck, Ixelles unb Laeken je 1. Die Antwerpener herzlichen .Oflütfwünfd:? dar, indem ich zugleich auf Feuerwehr, bie im Brüsseler Brand gleichfalls ein- fahrt des republikanischen Frankreichs trinke!" gegriffen hat, besitzt sogar eine Kohlensäurespritze und Präsident Fallieres erwiderte mit Fcuerlöschdampfer. Brüssel hat ein besonderes Feuermelde- Trinkspruchnetz für öffentliche'Gebäude. Die vier Städte mit Berufs- ' ~ f ö e seuerwehren, Brüssel, Antwerpen, Gent und Lüttich, haben 'yügcn bem f0 herzlichen Empfang, den ich auf Schweizer ein Polizei- unb Feuertelegraphennetz. Immerhin gibt^es gesunden habe, hohen Reiz bei. Ich spreche Ihnen hierfür in Belgien noch ca. 1500 Gemeinden, die weder eine Or- meinen aufrichtigen Dank aus. ^Nickst ohne Grund nennt man ganisation besitzen, noch auf dem Gebiete des Feuerschutzes s Jhee Republik und die Ünfrige Schweste i n. Haben wir nicht etwas getan haben. Sehr gehoben hat sich bas Feuerlösch- auf beiden Seiten der Grenze dasselbe Empfinden für die Rtthte wesen in Belgien durch die Bildung der Federation Royale und Pflichten der Demokratie? Benolgen wir nicht nnt gleichem k.J rs-nrhA viers de Belaiane deren Ester bteielbcn sozialen Ziele: die Verbesserung bey Loses der gan KU schaffen, dav sich ote ^igantsatlon der ^chchhilfe ^^st flößen uns Empfindungeii ein, die namentlich durch unsere und des Rettungswesens angelegen sein laßt. Die etaatsM giJtCP nachbarlichen Beziehungen gehoben und belebt werden. Wir regierung beschränkt sich daraus, den Feuerwehren einen vergessen nicht, daß kein Land mehr als das Ihrige Vorzüge der budgetmäßigen Zuschuß zu gewähren. Sibiliiatton bietet, bie errungen unb gefidiert mürben burä) iabr- । . ' ■— — ■■■■ ■■■■ i. ■; .■ j- — bunbertlaiigc Bestrebungen nach Gerechtigkeit und Ein Besuch des Präsidenten ZaMeres in der Schweiz. UB Frankreich und die Schweiz leben augenblicklich in' ' ,w‘" ■ - ”•*------ rr- — einem außerordentlich guten Einvernehmen, und die glück- Der heiße voven in Mazedonien. deren Lehrerinnen Morell Beaufsichtigung wechselweise von den und Tccker übcrnoinmen isl, sind von C'iu israelitischer Sorrderfriedhof? Zu be£ in der letzten Stadtverordnetenversammlung Aus Stadt uhO* Land. Gießen. 16. "August 1910. Unwetter. Gießen, 16. August. Ein heftiges Gewitter zog gestern abend nm 7!/2 Uhr aus dem Lahntal herauf über unsere Stadt. Tie dicht aufeinander wlgendcn flarken Blitzschläge, die manchmal non außerordentlicher Helligkeit und Schönheit waren, haben hier, soweit uns bis jetzt bekannt geworden ist, nirgends einen nennenswerten Schaden angerichtet. Durch die Regengüsse wurde allerdings wieder mancher Schaden angerichtet, namentlich die Erntcarbeiten sollen durch sie wieder um einige Tage verzögert werden. In der Nähe hat der Blitz allerdings einigemal gezündet. Bisher sind uns folgende Nachrichten zugegangen: X Lich, 16. Aug. Gestern abend zog ein schweres Gewitter über unsere Gegend. In Nieder-Bessingen schlug der Blitz in ein Wohnhaus und z ü n d e t e. Das Gebäude, das der Gemeinde gehört, ist v o l l st ä n d i g niedergebrannt. b. Nieder-Bessingen, 16. Aug. Gestern abend gegen 8 Uhr schlug bei einem furchtbaren Gewitter ein Blitz in die vor acht Jahren erbaute Scheilne der Georg Stein Witwe und zündete. Die Scheune stand abgesondert und brannte in kurzer Beit v o l l st ä n d i g nieder. Das Vieh wurde gerettet. Andere Gebäude wurden nicht beschädigt. Kinzenbach, 16. Aug. Das gestrige Unwetter, welches gegen V28 Uhr abends aus dem Lahntal heranrückte, ist auch hier nicht ohne Wirkung vorübergegangen. Das Haus der Witwe Stroh wurde vom Blitz getroffen, der aber glücklicherweise nur geringen schaden anrichtete. Die Gießener Ferienkolonie wird in diesem in Homberg a. d. Ohm errichtet werden. Nachdem der Kaiser die Truppen begrüßt hatte, fand das Exerzieren des Hess. Dragonerregiments statt, an das l'td) o?s Gefecht an schloß. An dem Gefecht beteiligten sich bte 4i. Brigade (Inf.-Regt. 80 und 81 >, ein Bataillon des JUfanterie-Regiments 88, vier Schwadronen des Dragoner- Regiments 6 und eine Abteilung des Feldartillerie-Regi- ments 27. abteilung richtet sich auf Veranlassung von Mael Aknin auf, um die B^e n i M e s k i n e s und die S t ü m m e der süd - en ^chanja an zu greis en. Aus diesem Anlaß lind die französischen Posten in Ben Ahmeld-Chabai Settat verparkt nnd mit Artillerie versehen worden, um einem eventuellen Angriff begegnen zu tonnen. Wie der „Petit Parisien" meldet, wird der Minister der öffentlichen Arbeiten Millerand, seinen Aufent- halt in der Schweiz dazu benutzen, um mit den Bundesbehörden verschiedene Fragen zu besprechen, die das Inkrafttreten ^der Konventionen über die Zufahrtsstraßen zum Simplon betreffen. Außerdem soll die geplante von dem Schularzt zu dieser Sommerfrische ausgesucht lvorden. lo. La ubach i. Oberh., 14. Ang. Die am Samstag nach langem Leiden verschiedene verwitwete Gräfin Marianne zu Solms-Laubach stand im 73. Lebensjahre und war die Gemahlin des im Jahre 1900 verdorbenen hochverdienten Wohltäters der Stadt Laubach und Gründers des hiesigen Gymnasiums Fridericianum des Grafen Friedrich zu Solms- Lanbach und Großmutter des jetzigen Inhabers der Standes- herrschaft, des Grafen Georg Friedrich. Die Verblichene mar älteste Kind des Grasen Wilhelm zu Stolberg-Wernigerode. Im Jahre 1859 reichte sie dem damaligen Erbgrafen Friedrich zu Solms-Lcnibach die Hand fürs Leben. Seit dem Tode ihres Gemahls wohnte sie in stiller Zurückgezogenheit auf dem Schlosse Arnsburg bei Lich. Gräfin Marianne war die Tante unserer Großherzogin. Kostheim, 15. Aug. Tas achtjährige Töchterchen des Ar-« beiters Joh. Gasser, das bei seiner in Mainz Kastel verheirateten Schwester zu Besuch weilte und an einer Schis ft-schau kcl- stand, erhielt, als es sich zu nah heranwagte, von einer in Bewegung befindlichen Schaukel einen Stoß ins Gesicht und stürzte, mit dem ne inen Kinde seiner Schwester auf dem Arm, bewußtlos zu Boden. Tas Gesicht war durch den Stoß vollständig 1‘,° 11 / k s ch t. Außerdem , erlitt das Mädchen einen schweren ^chädelbruch. DaS 2^4 jährige Kind kam mit einer .Hautabschürfung davon. Tas Mädchen, das ins Rochushospital gebracht und sofort operiert wurde, ist derart verletzt, daß an seineut Aufkommen gezweifelt wird. Nach der Angabe von Zuschauern, soll die Absperrungskette an der Schiffsschaukel nicht geschlossen gewesen sein. Fra n i tu rt a. M., 15. ?lug. Bei einem Handgemenge aiu einem sechs Meter hohen Gerüst int großen Saale der Frankfurt-Loge in der Eschersheimer Landstraße stürzten beute narf^ mittag der 46 Jahre alte Lohmann und der 36 jährige G i e sch, beide $)on hier, ab und erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Sie mußten sofort ins SrianlenOanö überführt werden, wo^ sie bald darauf starben. Kassel, 15. Aug. (Priv.-Tel.) Tie Lokomotivsabrik H e u ! chel u. S o h u feierte heute das Fest ihres hundert- I u h r t g e n - Bestehens und gleichzeitig das der Fertigstellmrg der 10000. Lokomotive. Als Vertreter des Kaisers war anwesend Generaladjutant L'oerst v. Plesscu. Tie Firma stiftete 100000 Mart für .d.en Eisenbahnertöchterhort, 100000 Mark für den Vaterländischen Frauenverein und 200 000 Mark für Geschenke an Beamte und Arbeiter des Werkes, 300 000 Mark für die Invaliden-, Witwen- und Waisenkajsc des Werkes, 250 000 Mark der Stadt Kassel ziir Errichtung eines Schwimmbades und 30 000 Mark für wohltätige Zwecke. Tem Mitinhaber Kommerzienrat Karl Henschel wurde der Titel „Geheimer Kommerzienratt verliehendie T e ch n i s ch e H o ch s ch ti l e T a r m st a d t verlieh Karl Hensckwl die Würde eines T o e t o r s Ingen. Vmnitcbfres. — Zeppelinsche N o r d p o l ex P e d it i o n. Der Dampfer „Mainz" ist mit der Zeppelinschen Expedition att Bord am Montag in H a m m erfe st eiitgetroffen. Die Expeditton ist bei günsttgem Wetter ncrlaiifcn Es wurde ein Ausstieg mit Fesselballons vorgenommen und dabei Stellen gefunden, die als Misgangspunkte für Ausstiege dienen können. Der deutsche Konsul wurde heute zum Frühstück beim Prinzen Heinrich eingeladen. — Vom Ge- mtstwer ^.checn sich immer vervollkommnen' Dies ist der teuerste den Frankreich hegt. Es gereicht mir zur Freude, daß meme drifte.) enbeit in Ihrer Mitte es mir ermöglicht. Ihnen 111 OT^uudschaft zum Ausdruck zu bringen. Ich erhebe mein Gla-, zu Ehren des Präsidenten der schweizerischen Eidgenossenschaft !mTtrCl!lc ^^fundheit und sein Wohlergehen, ich trinke aur die Wohlfahrt, das (Gedeihen und die Größe der tapferen Republik, deren dankbarer Gast ich bin! daß es an besserer Verpflegung mangelte und besonders kein Wasser aufzutreiben war; man saugte daher den Tau üon. Blättern, um den größten Durst einigermaßen zu stillen. Gegen Morgen wurde es auf gegnerischer Seite schon früh lebendig, so daß die Brigade in Gefechtsbereitschaft trat. Es tarn hier aber nicht mehr zum Kampfe; der Feind hatte das Schlachtfeld geräumt, und erst am 18. August konnte das Regiment größere Lorbeeren ernten. Die A usschlagsziffec für die hessischen G e nt e i n d eu m la g e n für daS Jahr 1910 betrug in einer Gemeinde im Kreise BenZheim als höchste über 280 Proz., in zwei Gemeinden im Kreise Gießen und Friedberg 240 Pro;. 34 Gemeinden in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen zahlen über 200 Proz. In Rheinhessen betragen die höchiten Zuschläge in sieben Gemeinden über 140 Proz., in zw-st Gemeinden 160 bis 200 Proz. 36 Gemeinden zahlen unter 50 Proz. und von Gemeindesteuer frei sind die Gemeinden Blofeld, Ettingshausen und Fischbach in Oberhessen. Erledigte Lehrer stelle. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle, an der Gemeindeschule zu. Zell, Kreis Alsfeld, ist erledigt. ** Die Herstellung und Besteuerung von Zigaretten und Zigarettenta baten im Großherzogtum Hessen betrug noch der amtlichen Statistik i. I. 1909 in 28 Betrieben 38 302 000 Zigaretten. Zigarettentabal wurde in der gleichen Zeit versteuert 4538 kg. 111 000» Zigarettenhüllen wurden versteuert. Aus dem Zollausland wurden eingeführt und versteuert 184 000 Zigaretten, 19 kg Zigarettentabak. 12 000 Hüllen Steuerzeichen wurden verkauft für 9)tf. 105 809. Eine Waschanstalt auf genossenschaftlicher Grund- läge zu errichten planen unsere Gastwirte. Beratungen haben bereits stattgefunden, ein endgültiger Beschluß ist aber bis zum Spätherbst vertagt worden. ®treirDrecöfr djQraf= frteb^ofä auch für Jsracliicil zustande gekommen sei Es wieder micnarthrhe Rewk»,s-I ----s.----- <■. 1 15 Mädchen, Die ttaiserparade in Mainz. ’ M ainz, 16. Aug. (Privattetegrammri Der Groß- h erzog, und die G r o ß h e r z o g i u , deren Ankunft auf *' uhr festgesetzt war, trafen gestern abend wegen des heftigen Gewitters erst um 7.20 Uhr aus Wolfsgarten lom- mend iin Kraftwagen hier ein. Sie wurden in der Vorhalle des Schlosses von dem Provinzialdirektor Dr Br ei- d e r t und Oberbürgermeister Tr. G ö t t e l m a n n begrüßt *— Heute vormittag traf dir Prinzessin Fricdrickl K a r l v o n H e fj c n in Begleitung des Lords Wellington kurz iiach < Uhr hier ein. Die Herrschaften begaben lich zur Begrüßung des Kaisers nach dem großen Sand. — Der Kaiser traf heute früh um 8 Uhr hier ein und verließ au dem Bahnwärierhaus 9?r. 39, wo der Empfang stattfand, den Zug. Zur Begrüßung hatten sich außer den hier anwesenden Fürstlichkeilen der Chef des Generalstabs, Major von Blücher, eingefunden, der Gouverneur Graf' von ch l i c f f c n mit seinem Stabe, der Provinzialdirektor Dr. Breidcrt, der kommandierende General des 18 Armeekorps, von Eichhorn, sowie sämtliche Generäle des .^orps. Im Gefolge des Kaisers befanden sich: Hosmar- schall Graf Henckel von Donnersmart, Generaladjutant Generaloberst von Plessen, Generaladjutant von Scholl, Vize- oberstallmeister Freiherr von Esebeck, die Flügeladjutanten Oberstleutnant von Friedeburg und Major von Dammes, Leibarzt ^lberg, der Chef des Militärlabinetts General der Infanterie Freiherr von Lynckcr und der Vertreter des Uuswärttgen Amts Gesandter Freiherr von Jenisch Nach dern Empfang meldete sich der als Ordonnanzoffizier betohlene Oberleutnant von Penz vom Jnf.-Req. Kaiser Wilhelm, dessen Uniform der Kaiser trim. Zur Truppenschau waren diesmal mehr Regimenter zugezogen als tn den früheren Jahren. Es beteiligten sich: die Infanterie Regimenter 80, 81, 87, 88, 115, 116, 117, die Dra-> 6 und 24, die Feldartillerie^kegimenter ■ ‘ un;1 )"‘ o^,Hnßartillerie Regiment 3, die Pionierbatail- .^"0 -8 dtc llnteroffizierschulc Biebrich und sämtliche Stabe des 18. Armeekorps. Sofia, 15. Aug. Nach Blättermeldungen hat sich in W o- d c n a eine neue revolutionäre bulgarische Organisation gebildet. Tas leitende Komitee hat ein Zirkular aus- gegeben, worin der Bevölkerung die Auslieferung der, .. - —----------,........ W a' ren a n die Türken verboten wird und im Falle! erörterten ^-rage eines israelitischeir Sondersriedhoses cr- von Gewalttaten türkischer Behörden bewaffneter Widerstand emv- halten wir folgende Zuschrift' Ä Ä XjÄÄÄ?* ftm,3C WnflL,r ?it der Frag-des S°nd»friedh°fs für die Mitglieder Saloniki, 15. Aug. Wie aus P a p a p u l i berichtet wird, lvraetttlschen Religwusgesellschaft beschäftigt sich die feuerte;! infolge Reibereien zioischen griechischen und tür- hlidagogische Beilage des in Mainz erscheinenden „Israelit" tischest Grenzwachen die Türken auf die Griechen. Tre; ur einem aus Gießen datierten Artikel Es wird darin be- griechisch? Soldaten wurden, schwer verwundet. Auch bei To- hauptet, daß die Mitglieder der Reliaionsgesellsckaft einen k i sch e n^G r . uzwa ch e. Trei Hirten wurden erschossen, äftei cc5 öavin gbhe, einen eigenen Friedhof anzulegen, koste türkische Soldaten verlvundet. Tie Verluste dev griechischen Truppeil s, was es wolle. Diese Behauptung ist unrichtig. Inlbgewordenen Anliegern verboten wurde, die Grabsteine ,-u entfernen und aus dem Gelände „Dickwurz" zu Pflanzen. Es entspricht dem Zeitgeiste, daß unsere Gießener Friedhofs- ordnung, die Gesetz ist, von allen Bürgern respektiert wird, und es ist unsinnig, zu sagen, daß bei den liberalen r . -----v.v , Glaubensgenossen der Liberalismus nicht vorurteilsfrei vor- Emverusung einer Internationalen Konferenz erörtert wer- nehme Rücksicht auf die Gewissensnot der religiös Enipsin- Internationalen Personentransporte eine dendeu nehme, sondern für die Preisgabe alles Jüdischen sei ähnliche Gesetzgebung schassen will, wie ie bereits für ' Warentransporte besteht. # Wie aus Konstantinopel gemeldet wird, ist der Chef Heute vor 40 Jahren hat unser Regiment des türkischen Generalstabes, Izzet Pascha, zur Teil-Pum crl^nnaf in den Kampf gegen Frankreich eingegriffen, nähme an den Manövern iiach Deutschland 'abJ 25. Juli wurde das Regiment mit der Bahn bis Mos- 9 6 rofT [L bach befördert, von da marschierte es über Mainz und ■< gemeldet: Eine starke Truppen- Alzey nach Worms, wo es bis zum 2. August verblieb ,h,tm ' - und mit den anderen Teilen der hessischen Division der 2. Armee zuerteilt wurde. Diese ttat am 2. August ihren Vormarsch an, und das Regiment gelangte über Winnweiler, Kaiserslautern und Homburg bis Saarbrücken, wo am 11. August Vorbeimarsch vor dem Könige von Preußen stattfand. Dann ging der Marsch über Forbaeh auf Metz ZU. Am 15. August, abends, bezog man in den Ortschaften Cherisey und Orny Quartier. Am 16. frühmorgens wurde die Truppe alarmiert und gegen die Moselübergänge südlich von Metz in Bewegung gesetzt. Bei Corny wurden die Tornister abgelegt und in der Richtung auf Gorze vorgerückt. Vor Gorze bog es in den Bois ches Ognons, der sich nach Rezotwille zu erstreckt, ein. Inzwischen war bie Dämmerung eingetreten. Da aber die bis dahin allein gegen den Feind vorgegangenen preußisckM Regimenter der 5. und 6. Division arg bedrängt waren, entschloß sich der Brigadekommaudeur, General von Wittich, trotzdem noch einzugreifen. Die beiden Regimenter — 1. (110) und 2. (116.) — entwickelten sich im Wald, und zwar zu je 6 Kompagnie^ während die 5. und 8. des 1. Regiments und die 6. und 7. des 2. Regiments als Reserve zurück- blieben; die beiden ersten Züge der 6. und 7. Kompagnie gingen jedoch mit den anderen 12 Kompagnien weiter vor, da ihnen der Befehl nicht mehr zugestellt werden konnte. Obschon sie aus kurzer Entfernung vom Feinde heftig be schossen wurden, während sie sich dem Waldsaume' nach Rezonville hin näherten, arbeiteten sich die 12 Kompagnien, Zum Teil noch in der Entwicklung begriffen, tapfer in dem schwer zu durchschreitenden Dickicht vorwärts und gingen dann mit Hurra gegen den Feind vor, nachdem die im Vordertreffen stehenden 3. und 5. Kompagnie eine Wege- fperre beseitigt hatten. Ter Feind (Garde-Voltigeurs und Garde-Chasseurs) zog sich bald zurück, konnte aber wegen der eingetretenen Dunkelheit nicht verfolgt werden. Das Regiment hatte bei diesem ersten Gefecht einen Verlust von ?r^!cn' 10 Verwundeten (1 Offizier, 3 Unteroffiziere, lo Mann) und 2 Vermißten. Die Leibkompagnie bezog Vorpoften, währeiid das Gros bei den 4 Reservekompag nie» biwakierte. Ta feine Feuer angezündet werden durften und die Nacht eine empfindliche Kühle brachte, war dieses Biwak recht unangenehm. Dazu kam noch, Ü tr neralsekretär 'der Zeppelin ^Studienreise tft folgendes Telegramm auti s? a in m erse ft eingcganHen: „Soeben von M den Spitzbergen zurückgekehrt. Dori alle in Frage kommen- e den Buchten mit der „Mainz" und der „Phönix" besucht. ' Am 3. August mit der „Phönix" ins Eis eingedruugen. ; Am 4. August sind im Eise auf 80 Grad und 10 Minuten Nord Prinz Heinrich, Graf Zeppelin und Geheimrat Her- t gesell mit dem Fesselballon ausgestiegen. Auch alle übrigen Ausgaben wurden zur Zufriedenheit gelöst. Die „Mainz" rrqft in .‘niet durch den Naiser-Wilhelm-Kanal voraussicht- x\ lich am 25. August ein. An Bord ist alles wohl." * T i e U c b c r i d) ro c m m it n g e n in Java n. Nach amt- 3 liehen japamschen Festslellimgeii sind infolge der jüngsten lieber- q idpvcmmungen 1118 Personen n m g e f o m m e n, bezw. J iuerben vermißt. 3958 Häuser winden vom Wasser sortgerissen. n Tausende von Blenschen sind obdachlos und auf die öffentliche Wohl- t tdligfcit angewiesen. . * Ein Denkmal für b c it e r ft c it Deutschen in j Penns vlvanien. Mit großen Feierlichkeiten ist soeben in Frederik in Pennshlvanien eine Gedenktafel aus Granit enthüllt ' worden, die zu Ehren des ersten deutschen Ansiedlers in Penn- snlvanien, des Mitbegründers Philadelphias, geschassen wurde. 1 i Im Jahre 1675 landete Heinrich Frei), der aus Altheim im 5 Elsaß die Fahrt in die Neue Welt aiiqctrctcn hatte, in Neu- . Amsterdam, dem damaligen Newhork. Er blieb fünf Jahre in der Hafenstadt, dann aber zog er mit einigen Gefährten westwärts, 11 drang in die Einöde und in den Urwald ein und gründete in - unmittelbarer Nähe der Stätte, wo sich heute Philadephia erhebt, ) die erste Ansiedlung. Frey war Tischler und Drechsler. Am , 26. April 1692 heiratete er Anna Eatherine Levering in dem 1 kleinen Kirchengebäude der neuerstandenen deutschen Stadt. Er M hatte sechs Söhne und drei Töchter, die sich alle in der Nähe ) niederließen und deren Nachkommen noch heute leben. / * Wasserkraft in der Küche. Ein Ingenieur Berardi ’ in Neapel bat, wie der „Corriere" mitteilt, eine ebenso einfache, 5 wie sinnreiche Vorrichtung erfunden, mit deren Hilfe die gewöhnliche Wafserleitung in den Häusern als Motor für allerhand . praktische Zwecke nutzbar gemacht werden kann, als da sind: zum l ^affeemahlen, Fleifchhacken, Drehen des Bratenwenders, Schnee- schlagcn, zum Antrieb einer Nähmaschine, eines Ventilators, zur : Speisung einer kleinen elektrischen Lichtanlage und dergleichen mehr. Berardi hat sich die Erfindung bereits in Italien und i Frankreich patentieren lassen und arbeitet zurzeit noch an ihrer Verbesserung und Erweiterung auf andere Gebiete. * Ter „W achtelrege n". Im August kann man bei 1 Genf ein sonderbares Phänomen beobachten, den sogenannten i Wachtelregen. Vier bis fünf Kilometer von der Stadt entfernt ; findet man am frühen Morgen eine Menge toter Wachteln, mitunter bis zu 300 Stück. Tie Erklärung darüber ist jetzt gegeben, lieber Genf geht eine der großen Vogelzugstraßen. Nun unter- i bricht eine Wmkenschicht den Talweg zwischen Jura und Vuixous 1 bis zum Fort de l'Eeluse. Diese wollen die in etwa 800 Meter Höhe dahinfliegenden Vögel vermeiden, gehen tiefer herunter , und begegnen nun einem heftigen Platzregen, her zahlreiche dep kleinen Tierchen auf die Erde oder in den See wirft. * Beim Heiratsvermittler. „Sie haben also keine Lust zu der reichen Bäckermeisterstochter?" — „'Nein, sie ist ’ mir doch zu — altbacken." Kleine TagcschroniS. An Bord des von Smyrna in H a in bürg eingetroffenen Hamburgischen Dampfers „B a b i) l o n^ wurden pest- verdächtige Natten gefnnben. Tas Schiff wurde einer Ausgasung mit dem Rattentotungs-Avvarut unterworfen. Tie . Weilerlöschung wurde unter den üblichen Vorsichtsmaßregeln ge° i stattet: Menschen sind nicht erkrankt. In Hamel wollte am Sonntag nachmittag die 29 jährige Ehefrau des Schauspielers Straus ihr IVsjähriges Kind, das auf der Eh'aussee spielte, vor dem U e b e r fa h r e n w e r d e ns retten, sie wurde dabei aber selbst üb erfahr en und getötet. Tas Kind blieb unverletzt. Ter Agent Gehl, der in Berlin unter dem Verdachte verhaftet worden war, einem Landwirt die Brieftasche mit 22 000 Mark gestohlen zu haben, wurde wieder in Freiheit gesetzt, da sich seine vollkommene Schuldlosigkeit heraus- gestellt hatte. Aus Warschau wird gemeldet: Während einer Spazierfahrt auf der Weichsel wurde ein Boot durch den Sturm um geworfen: acht Personen stürzten ins Wasser, vier ertränke n. Die „Neue Freie Presse" meldet aus Bozen: Am Montag abend gegen 8 Uhr brach in Cosseusaß Feuer aus, das mit einer solchen Schnelligkeit um sich griff, daß binnen kurzem sechs Häuser eingeäschert waren. Für den Ort besteht eine außerordentlich große Gefahr. Nähere Nachrichten fehlen noch, da die telephonischen Verbindungen nach Cossensaß unterbrochen sind. Dc k von Fremden stark besetzte K a r e r s e e - H o t e l, eines der größten Hotels in den Dolomiten, ist am Montag nieder- gebrannt. Die Ursache des Brandes, dem das Kärersee-Hotcl samt den Nebengebäuden zuni Opfer fiel, ist noch nicht aufgeklärt. U e b e r 3 0 0 Fremde, die das Hotel beherbergte, kampieren i m Freie n. Da die Telegraphen- und die Telephonleitungen zerstört sind, fehlen nähere Meldungen. vuchertisch. — Die Kunst unserer Heimat. Das 3. Heil dieser Zeitschrift bringt Textbeiträge von NI arg. Holmquist („lieber den Dächern"), 9L Holtmeyer („Ter Balmhof im Landschaftsbilde"), außerdem „Zehn schone Lieder" von Cito Ctückraih, „Tas Bankhaus Wertheimer in Kassel" von Dr. H. Wurlich. Von Dr. Tamel Grejner ist eine Abhandlung zu finden über: Tie Ausstellung des deutschen Künstlerbundes, und die Ausstellung: der Rhein iin Bild in Mainz. Dann folgen noch Aussätze, betreffend: „Tie Tätigkeit und die Ziele des Offenbacher Vereins für Kunstvstege" und „Tie Bedeutung des 1. Juli 1910 für das Kunstgewerbe". Lin Leo Sternbergs „Anthologien" reihen sich als Schliiß der Textbeiträge »Kleine Berichte ans dem Kunstleben nuferer Heimat" und „Neuerscheinungen". Bilderbeilagen sind unter anderen: „Schwälmer Bauer" von Althaus, „Hessischer Baiier" von Baiitzer usw. Kandel. — Kaffeeverteuerung. Aus Kreisen der Kolonialwarenhändler schreibt man uns: Mit dem 1. d. Mts. ist gerade ein Jahr verflossen, seit der Zollsatz für Roh-Kaffee von 40 Mk. auf 60 Mk. per 100 Kilo erhöht wurde. Dieser Aufschlag hatte zunächst zur Folge, daß speziell geringwertige Kaffeesorten Ausnahme fanden. Die brasilianische Regierung sucht zwar seit Jahren, mit Unterstützung großer Bankinstitute, den Kaffee-Anbau durch bessere Bewertung zu heben, hat aber, um dies zu erreichen, große Mengen Kaffee dem Weltmärkte zunächst entzogen. Hierzu lomint: keine allzureichliche, .diesjährige Ernte, sowie schlechte Anzeichen für die folgende. Diese Faktoren zusammen brachten dem Kafseehandel nun schon seit Wochen, namentlich für die billigeren Marken, eine Verteuerung von annähernd 20 Mk. per 100 .Kilo, so daß es bem Tetailhandel für die Folge wohl nicht mehr möglich sein wird, einen rcinschmeckenden, billigen Haushaltskaffee in gebranntem Zustande unter 1,20 V?k. per Pfund zu liefern. Ties sind zwar feine erfreulichen Aussichten für die Kaffeetrinker, doch ist der Hinweis 'am Platze: nicht der Billigkeit nach zu kaufen, sondern dem Geschmack zu seinem Rechte zu verhelfen. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetteraiissichteu in Hessen am Mittwoch dem 17. August 1910: Heiter, trocken, warm._______________________________________________ Griginar-Drahtrnel-ungen. Ter Ueberlandstug Frankfurt-Mainz Mainz Mannheim verschoben Frankfurt a. M., 16. Aug., 12.10 Uhr. Aller Voraussicht nach wird der Ueberlandslug Frankfurt—Mainz Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem .Heimgang meiner lieben Mutter, unserer guten Großmutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter, Schwester und Tante jfrilll Johannes Rohrbach III. Wm. geb. Bicrau sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Gehrich sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen: - Ludwig Rohrbach, Postschaffner. Lollar, den 15. August 1910. (4438 Bekanntmachung. In unfereni Handelsregister wurde bei der Spar- und Darlehnskasse, Aktiengesellschaft zu Steinbach heute eingetragen: Ludwig Gerhard I. ist aus dein Vorstände ausgeschieden und A Sämtl. brau ne Damen-, Ilerren- und Kinder-Stiefel, Tennis- ^Schuhe, Sandalen, Segeltuch- x und Lasting-Schuhe X. werden, um damit zu räumen zu bedeutend herabgesetzt. Preisen verkauft. a'6,'s S Schuhhaus L= SOss 'LV" Verkauf unter Garantie Gießen, Plockstr. 14/16. auf Teilzahlung a16/8 sstcimllM Miflmiiiji. Freitag den 19. August l. I., unrtini. 3 llbr, versteigere ick) zu Staufenberg bei Lollar gegen Barzahlung am Standorte eine Pumpstation, bestehend aus 2 Dampfkesseln, Pumpe nebst Rohrleitungen. (4429 Born, Gerichtsvollzieher in Ließen. an seiner Stelle Jakob Gerhard V. zu Steinbach bei Gießen zum Rechner gewählt worden. Gießen, den 30. Juli 1910. B16/8 Größter O'i'i hpa Amtsgericht. !! Amateure !I Achtung! Achtung! Ein Posten zurWWtt ÄDHüiik MMillig LäiiMWckBMel ptuJiliiii -------------Verlangen Sie Preisliste!------------- Spezialität: Ausführung BW. uhotsgruxhii-hrr Arbcitrn Ekltwickeltt kopieren Reproduzieren Vergrößerungen «ra — prompt und billig — $i(f5ri6-3ri§trit • A. ZGsel Marttstr. 5 Gießen Telephon 555 - Dunkelkammer zur Verfügung ----- Bae Königliche BJaugewerkschuIe für Hoch- und Tiefbau zu Gdstein (Taunus) (lH/R eröffnet das Winter-Halbjahr am 18. Oktober d. F. 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Färberei-Versandgeschätt Post- und Bahn-Sendungen werden nach der Zentrale in Butzbach erbeten. 189 Visitenkarten liefert rasch uu<3 billigst tirühl sehe Uatv^Urucfcece.'. —Mannheim heute nicht ftatt|uiben. Die Gründe dafür sind einesteils in der ungünstigen Witterung zu suchen, die eine starke Neigung zu Gewitterbildung ausweist, anderseits aber auch an dem geringen Interesse der Flieger, die sich schon mehrfach über die all z u s ch a rfe n B edi'ngun- gen sür den Flug Mainz—Mannheim, der die höchsten Preise ausweist, beschwert haben. Die geringste Beschädigung des Apparates schließt die Flieger von der Fahrt Mainz—Mannheim aus. Zu Probeslügen sind Plochmann und v. Mumm aufgestiegen, sie landeten aber schon nach kurzer Zeit. Bei einem Probeflug abgesturzt. Frankfurt a. M., 16. Aug. .Heute früh um 6 Uhr 20 Min. stieg Oberleutnant von Tiedemann mit seinem Sommerapparat — einer der Starter des Ueberlaudsluges Frankfurt a. M.—Mannheim — zu einem kurzen Probeflug auf. Nach etwa 300 Meter neigte sich der Apparat zur Seite und stürzte plötzlich ab. Bon Tiedemann kam unter den Apparat zu liegen und erlitt einen einfachen Oberschenkelbruch. Nach Anlegung eines Notverban- des wurde der Verunglückte ins Kraulenhaus überführt. Rabeneltern. Berlin, 16. Aug. Ein unbekanntes Ehepaar, das angeblich aus Breslau stammt und sich am Samstag nachmittag mit seinen drei Kindern in einem hiesigen Gasthause einlogierte, entfernte sich alsdann unter Zurücklassung der Kinder. Diese mußten gestern in das Waisenhaus gebracht werden. Die Eltern haben sich noch nicht gemeldet.' Die Sühnung des Saßnitzer Doppelmords Berlin, 16. Aug. Im Verlause eines scharfen Verhörs über den Saßnitzer Doppelmord an dem Pastorenehepaar Vermeren leugnete Karl Mohr zwar, die Tat verübt zu haben, erklärte aber, er glaube sagen zu können, wer die Mörder gewesen seien. Er nannte darauf die Namen dreier Hausdiener, von denen zwei jetzt noch in Saßnitz und einer in Buenz beschäftigt sind. Bestimmte Beweise konnte er nicht angeben. Heute früh erfolgt in Gegenwart Mohrs die Vernehmung der Beschuldigten. Mohr trägt im Gefängnis ein gedrücktes Wesen zur Schau. * Berlin, 16. Aug. Eine Versammlung der BerlinerRektoren soll nächsten Samstag im Berliner Rathause stattsinden. Ta es sich um eine außerordentliche Sitzung handelt, an der auch Direktoren an den höheren Lehranstalten teilnehmen, wird angenommen, daß sie sich mit dem Fall des Rektors Bock beschästigen wird. Marienbad, 16. Aug. Der Großwesir Hakki Pascha hatte gestern vormittag eine Konferenz mit dem Grafen Aehrenthal. Ter Großwefir beabsichtigt, zwölf Tage die Kur hier zu gebrauchen. Heute abend wird Hakki Pascha von dem türkischen Botschafter in Berlin, Nizami Pascha, empfangen. Paris, 16. Aug. Aus der Teilstrecke Douai- Amiens siegte Leblanc mit 1 Stunde 5 Mm. 31 Sek. gegen Aubrun mit 1 Stunde 24 Min. 24 Sek. Leblanc brauchte seither insgesamt 10 St. 13 Min. 59 Set., Audrun 11 St. 36 Min. 4 Sek. Heute frisches Sanitas-Brot Reform-Haus Krcuzplatz 5. (4389 Montags, Mittwochs u. Freitags ^7 Hosbiickcr Noll. AlNÜllhe ZeküNimliitzüHkü Nr Achen. GrMNklM-VttßtiüMNu her stsht Wrn. Samstna, 20., Montag, 22. und Dienstag, 23. August 1910 soll das Grummetgras von den ftädtifchen Wiesen mciitbietenb versteigert werden und zwar: Samstag, 20. August a. nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle von der früher Pascoe scheu Wiese, bei der Aktienbrauerei und in der Stephnnsmark. Montag, 22. Angnst a. vormittags 9 Uhr bei dem Schlachtiw' von den Wiesen im Neuftädterfeld und bei dem Elektrizitätswerk: b. vormittags 9',? Uhr an Ort und Stelle von den Wieseckböschungen: c. vormittags IO1/, Uhr in der Restauration von Melchior Schäfer Witwe in der Kaiser-Allee von den Wiesen im Heegurauch und im Rußland: d. vormittags 11V, Uhr an Ort und Stelle vom Friedhof am Nabrnngsberg: e. nachmittags 2 Uhr im Philosophenwald von den Wiesen am Fürstenbrunnen im Wiesecktal, von den Hosvitalwiesen in der Gemarkung Wieseck: f. nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Schwarzlach. Dienstag, 23. August a. vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle von den Ochsenwiescn, einer ; Hospitalwieie, von den Wiesen irn Stoizcnnwrgen, Utersbrunnen. und Attentisch: b. nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Rödgen: c. nachmittags 3l/« Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Großen^Buseck. Die Zusammenkunft ist nm 20. August an der Eisenbahnbrücke im Zug der Klinikstratze, nm 22. Auguft bei dem Schlnchthof und nm 23. August bei den Ochsenwiesen. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Bltt/a In den Wagen der städtischen Straßenbahn wurden in der Zeit vorn 22. Juli bis 14. August d. I. nachstehende Gegenstände gefunden: l Paar Handschuhe, 2 Herrenschirme, 1 Dauicnschirm. Die Sachen können auf dem Bureau des Elektrizitätswerkes und der Straßenbahn, West Anlage 51, abgeholt werden. B16/* Verpachtung einer städtischen Bleiche. Die bisher an Wilhelm Pimper Witwe verpachtet gewesene, als Bleiche benützte städtische Wiese an der Lahn nächst der Rodheiiuer Straße mit den darauf stehenden, von der Stadt er- worbenen Gebäuden soll Samstag, 20. August, nachmittags 3 Uhr im Bürgermeistereigebäude auf die Dauer von fünf Fahren vom 1. Oktober 1910 ab anderweit verpachiei werden.B"< Wegen Vornahme von Kabelarbeiten wird nm kommenden Donnerstag dem IS. ds. Mts. in der Ludwigstrnße von Bleich straße bis Wilhetinstraße und in der Li ein nitro ne von Frankfurter Straße an. sowie nm Freitag dem 19. ds. Mts. in der Goethe strnße von Sud-Anlage bis Ludwigstraße, sowie in der Löberüraße von morgens 8 Uhr bis nachmittags 3 Uhr daS Mn bei ansgeichnltet und die Stromlieferimg unterbrochen, wns wir den nniiegcnden Konsumenten hiermit zur.Kenntnis bringen._____________ Montag den 22. August, abends S1/» Uhr Uctmna der Pflichtseuerwehr Antreten am Turmbaus. ßj«/8 Biograph Plockstrasse 12 Plockstrasse 12 Nur 3 Tage Magherita Posterla wunderbares Drama von äußerst packender Handlung, ein Kunstfilm I. Ranges, spannend vom Anfang bis zum Ende. Länge 390 m. 06779 Elefantenjagd u. Zähmung, hochinteressant. Lottchen als Laufmädchen höchst origineller humoristischer Schlager. liisieiii Lehi eines Pierreis ergreifende Tragödie eines leichtfertigen Italieners. Der Mann mit den vielen Gesichtern, hum. Oas Gespenst romantisches Drama n. einem bekannten Roman v. 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