ZG- W 3'Ubrcr, 1 «wuemucfl 3| SHU Vcdrr, Sich, Ä^eleobonj^ bmajdjiue ^*"*•811 rtrahe 27 2 fr/ J ^groh. Baupla, 'kurrsweg - beite 8 T aeirenni 06. »u. 8 ^i'lsunw »djrinL Ansrb. u. ileB- jlnyifl, erb, ! inß nodjit bet Uni veriilä, ncbit '•• 'n vurqen ohneA» Ale bevorzuge billig fer, Sicher En. 9. riiriltni alwaren = Geichä» i ö Schubladen, billig 1 Wli I ner F. v. C. 230 sse,Arallkmrt, Lolkengaße^ >r Papagei billig ab- iismarcksnane 10p-_ eau, Lvirilus^lüh' L rilch und Schic i. billig au oerfouten. tffitrflk rtzpart^ MW enfelle, ardcr and Kanin hoben Preiien „ etzechma1*1 Ibüinderbell. koi-A iorort gesicht- J* tfcr, MenwE "kauf „ 1». ilg-t-M ibgrai^ sl-sche»' s.;- Vinicn ie Samstag IS.Januar 1910 160. Jahrgang Drittes Blatt Nr. 1» Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. noch eines kleinen Schrittes, auf baß Ru»-°b es eine U-b-^afchung die D-^Rott^ was abgelehnt wurde. (ßerid)t»iaaL Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Unwersitäts. Buch' und Sterndruckerei. R. Lange. Greben. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 14. Jan. Urkundenfälschung Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul» strotze 7. ExpediNon und Verlag: Redaktion:L-^II2. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Die „Siebener Kamittendlätter^' werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Siegen" zweimal wöchentlich. Dre ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zwermal. Justizräte Cause und Dr. Loeb, erklärten datz sie ebenfalls die Vertagung beantragten, da sie aus ,achlrchen Gründen beide im Einverständnis mit Dr. Rolly dessen Verteidigung niederlegten und der Angeklagte rn einer für ibn so wichtigen Sache Nicht ohne Verteidigung An könne. Os trat hieraus die Vertagung ein und die Angeklagten wurden wieder in Untersuchungshaft abgeführt Dr Rolly hatte 100 000 Mk. Kaution seinerzeit für seine Haftentlassung stellen wollen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhchen brachte dem Direktor der Hofbierbrauerei Hanau L. G. von Bamberg ein Strafmandat des Finanzamts Schotten über 20 Mark Geldstrafe, gegen das er gerichtliche Entscheidung antrug. Die Brauerei liefert mit der Bahn Bier nach Hartmannshain, das von einem dortigen Gastwirt an die Wirte gebracht wird. Uebng- bleibe-ndcs Bier wird in einer Eishalle, die sich in der Hofreits eines Wirtes befindet und Eigentum der Brauerei ist, gelagert. Tas Schöffengericht war mit dem Finanzamt einig, daß es sich hier um eine Niederlage handelt, wozu ein Gewerbeschein nötig ist, weshalb es auf die vom Finanzamt angesetzte Strafe erkannte Ter Angeklagte verfolgte Berufung und ließ durch seinen Verteidiger geltend machen, es handle sich nicht um ein stehendes Gewerbe, denn dazu gehörte, daß an der fraglichen Stelle ern Bureau unterhalten mib Bücher geführt wurden usw. Er bestritt auch nebenbei, daß der Direktor hierfür verantwortlich sei, do es sich um eine Aktiengesellschaft handle, deren Verantwortung der Vorstand hat. Tie Entscheidung wurde auf acht Tage ausgesetzt. Diebstahl und Unterschlagung hat sich der Arbeiter K. St. aus Steinbach, der im letzten Herbst am Bahnhofsbau zu Darmstadt beschäftigt war zu schulden kommen lassen. Er nahm ein auf der Straße stehendes Fahrrad und brachte es in die Wohnung seines in der nämlichen Straße wohnenden Bruders und nahm es später mit nach Steinbach. Im Laufe der Untersuchung, .die hauptsächlich auf die bei einem dortigen Milchhändler erfolgten Einbruch, bei dem 700 Mark gestohlen wurden, ausdehnte, stellte es sich heraus, daß er um Ostern 1907 in Lich eine Damenuhr gefunden, aber nutzt abgeliefert hat Wegen des Einbruchs mußte mangels Beweises das Verfahren eingestellt werden. Den Tiebstahl des Fahrrads, das inzwischen dem Eigentümer zurückgegeben wurde ,gab er zu; die Uhr will er als ein Kinderspielzeug ohne Söcrt betrachtet haben. Ter vielfach bestrafte Angeklagte, der auch tm Andacht stand, die Brände in Steinbach angelegt zu Haben, wurde wegen Diebstahls und Fundunterschlagung zu einer Gesamt,tta,e von 8 Monaten und einer Woche Gefängnis, unter Abrechnung von zwei Monaten Untersuchungshast verurteilt. ich lunb es bedarf nur i„ ------ , er direkt als eine Gefahr bezeichnet wird. Vor solchen Uebertceibungen warnen allerdings noch einige Leitungen wie der „Temps". da sie, wenn auch recht schwach, an eini mögliche Umkehr der Jungtürken zur Bescheidenheit und zur Beschränkung ihrer den Islam aus bem Schlafe rüttelnden Pläne glauben wollen. Es ist wahr, daß die Anzahl der Studierenden in den letzten 30 Jahren reißend gestiegen ist — sie beträgt fetzt über 50 000 —, ohne daß neue Universitäten — außer -Ltratzburg — gegründet worden wären. Es ist aber falsch, daraus überhaupt den Gedanken an eine Neugründung- und nun gar in Frankfurt bmeitcn zu wollen. Wenn man schon an eine Neugründung denkt, so kann es sich doch nur um eine solche in einer Gegend handeln, die Universitäten bis jetzt wenig oder gar nicht hat — um den Osten, etwa Vosen. Keinesfalls aber um Frankfurt, in dessen uni Mittelbarer Nähe bereits die Universitäten Marburg, Güßen, Würzburg, Heidelberg, Erlangen blühen, dazu kommt am Rhein noch Bonn! Zudem muß man vom konservativen -Standpunkte aus davor warnen, den Zug nach den ungesund angeschwollenen Grad stüdten noch dadurch zu unterstützen, daß man noch mehr Universitäten in Großstädte verlegt. . . Nun bietet aber Frankfurt dem Staate id^on etwas in seinen schon bestehenden Instituten gleichsam als Geschenk dav Hat der Staat davon in der Tat irgend toeldjen Nutzen? Nehmen wir an, nach der Universität Frankftrrt zögen von Berlin oOO Studenten, von Bonn 300, von Marburg 300 usw., dem -Staate würde dadurch keine Ausgabe abgenommen, er könnte deshalb nicht eine Professur .als überflüssig einziehen, die letzt bestehenden, gut frequentierten Institute würden höchstens im Werte sinken. Das wäre aber auch für die jetzt bestehenden Universitätsstädte sehr bedauerlich, deren Universitäten weiter auszubauen und zu heben gälte. Entweder die Stadt FraNkmrt will, daß der L> t a a t unter Zuhilfenahme der von der Stadt dargebotenen Mittel eine neue Universität gründet, dazu liegt nicht nur keine Veranlagung vor sondern es lassen sich schwerwiegende Gründe dagegen anmqren — oder die Stadt Frankfurt will eine freie Universität errichten^, dann dürfte ihr Verhältnis zUM Staate die schwerwiegendstes Konflikte bergen und für uns in keiner Weise wünschenÄvert lern. Tie Universität Frankfurt wäre also ein Gebilde, dessen Erscheinen nicht gewünscht werden kann. Sowohl vom konservativen Standpunkte, wie allgemein angesehen, wäre namentlich auch die m t Sicherh-it zu erwartende Schädigung der Universität Marburg in höchstem Maße bedauerlich, nickst bloß wegen der großen mummen, die der Staat in die Anstalten dieser auivlühenden Universität seit 1866 und noch neuerdings hineingesteckt hat. Uns muß natürlich schon die Sorge für unsere Landesuniversität Gießen gebieten, gegen die Gründung einer Universität in Frankftrrt, für die wohl nur einige politisch und geistig einseitig gefärbte Persönlichkeiten sich interessieren, Einspruch zu erheben. Auch die „Nationallib. Kqxresp." läßt sich gegen den Frankfurter Gründungsplan vernehmen: Zunächst haben wir im allgemeinen wohl feilten Mangel an Universitäten. Gewiß: manche Hochschulen sind über füllt und kaum mehr imstande, ihren Lehrzwecken zu genügen.. Aber diese Riesenuniversitäten werden dadurch noch nicht entlastet, daß wir an einem anderen Brewnpuirtt großstädttschen Lebens eine neue Hochschule errichten. Hier täte es vielmehr not, den ^trom der Studimblsttii'enen den kleinen Universitäten zuzülenken; die vielfach ein recht kümmerliches Dasein fristen.,Sollte aber überhaupt eine neue Universität begründet werden, so käme doch höchstens der an solchen Anstalten arme Osten in Betracht (obschon auch nach der Richtung einiges zu bedenken wäre), nicht aber die Gegend am Mittelrhein, die mit hohen Schulen ohnehin geradezu besäet ist. # Triumphe der Jungtürken erhofft hatte, vorläufig verhindern. Den Franzosen mißfällt nach dem tripo litauisch en Abenteuer der Osmanismus der Jnugtürken plötzlich, nachdem sie sich von ilM anfangs für die Befestigung ihre Macht am Goldenen Horn so viel versprochen hatten. Sie j anwesende Sachviwstünchge Meoi^nairal zcreivim finden ihn jetzt der christlichen, europäischen Kultur feind I den Geisteszustand des Großkortenhaus Ausschluß geben lonm. Mainz, 14. Jan. Gestern sollte Verhandlung vor der zweiten Strafkammer sein. Der vorbestrafte 65 jährige praktische Artt Sanitätsrat 'Dr. Rolly aus Bechtolsheim, wohnhaft in Osthofen, ist beschuldigt, in den Jahren 1908 und 1909 versucht zu haben, in Köln, Barmen, Osthofen und anderen Orten Deutschlands den Bauunternehmer Haack aus Barmen zum Meineid zu verleiten. Mitangeklagter ist der vorbestrafte 35jährige Privatdetektiv Karl Großkortenhans aus Köln, wohnhaft zuletzt in Vohwinkel bei Elberfeld, der Dr. Rolly durch Rat und Tat Hilfe geleistet und sich in drei Fallen der qualifizierten Urkundenfälschung schuldig gemacht haben soll. = Die Urkunde ir- fälschungen bestanden darin, daß Großkortenhans an Dr Rolly, an das Polizeiamt Barmen und an den verstorbenen Justtzral Dr Ferd. Ph. Mayer in Mainz Briefe richtete, die er mit Dacicks Namen unterzeichnete. Ter Verteidiger dev Grvßkorten- haus, Justizrat Dr. Zuckmayer, beantragte Vertagung der 5Ber- Handlung, da im Interesse seines Klienten noch die Laoung weiterer Zeugen und eine Untersuchung seines Geisteszustandes dringend notwendig sei. Staatsanwalt Dr. Schneider widersprach der 'Vertagung, da alles hinreichend ausgeklart |et und auch der antvefenhc S*»mbige mebwnalrat Miet über Die Einigung der Linksliberalen. Dazu lesen wir in der „Voss. Ztg.": Heber den Entwurf des Einigungsprogramms für die neue deutsche Freisinnige Volkspartei urteilt der Abg. Dr. Friedrich Naumann sehr geringschätzig. Er erklärt zwar in der „Hilfe", daß der Programmentwurf „eine möglich«! glatte Annahme" verdieüe, fährt jedoch dann wörtlich fort: Damit ist aber nicht gesagt, daß in diesem Entwuri die letzte Lösung der liberalen Programmsätze enthalten se. Wenn einmal die Einigung vollzogen und glücklich lest gemorben ist, werden rotv an eine ganze Reihe von P, ogramnipnntten neu Herangehen müssen, nicht nur das nmzurverien, was jetzt befchlofien wird, sondern um es besser anszubauen, denn vieliach arbeiten wir jetzt in dieser Programmfestsetzung mit ziemlich altem Material an Gedanken, das noch nicht ganz an die Verhältnisse der Neuzeit angepaßt ist. t M , Em derart abfälliges Urteil über den Programmentwurf ist aus den Kreisen, die eine Verschmelzung der liberalen Parteien für erforderlich halten, bisher nirgends laut geworden. Die Worte Naumanns rücken die drohende Gefahr vor Augen, daß alsbald nach der Einigung der neuen Partei schwere innere Kampfe über grundsätzliche Programmfragen nicht erspart bleiben werden. * Frankreichs Mißfallen am Jimglurkentum. Unser Pariser Mitarbeiter schreibt uns: Die $ erftimmun g gegen die Jungtürken wird jetzt auch durch Auszüge aus fremden Zeitungen genährt, die man tnsher in dieser Frage unbeachtet gelassen hat. Der Berufung des neuen Kabinetts in Konstantinopel tritt man deshalb mit unverhohlenem Pessimismus entgegen, obgleich den einzelnen Mitgliedern des Ministeriums Hakki- Pascya die Anerkennung ihrer persönlichen Verdienste nicht vorentlsalten wird. Bemerkt wird in erster Linie, daß die Versuche mit Ministerien in der Türkei etwas zu lange dauern, daß das Wertrauen auf die Haltbarkeit des jnng- türkischen Regimes überall start erschüttert ist. Die Komi- tee-Wirtschaft, die einer Diktatur auf ein Haar gliche, könne doch unmöglich lange fortgesetzt werden. Selbst für den wohlwollendsten Beobachter müsse die allgemeine Lage des ottomanischen Reichs wenig erfreulich erscheinen. Ueberal Grcnzzwisch en fälle und Empörungen, wie im montenegrinischen Gebiete, in Tripotitanien, in fernen, ferner drohende ungelöste Fragen, wie die kretcnsische! Dazu kommen innere Probleme, besonders das finanzielle, die den wirtschaft lichen und kulturellen Aufsckstvung, den man nach dem * Der falsche Dozent an der Berliner Humboldb- A'kademie ist nun nicht nur aus der Haft entlassen worden, sondern auch aus dem Verband der Akademie, der er über vier Jahre als eifriger und beliebter Lehrer angehört hat. Ein Lebenswerk, das in jahrelanger, fleißiger Arbeit mühsam aufgebmit war, ist mitleidlos zertrümmert worden, weil ein Steinchen in den Grundmauern nicht echt war, weil sich Lindenstead Bachelor of a r t s genannt hat, ohne daH er dazu berechtigt gewesen wäre. Nun ist da die nicht rechtmäßige Führung dieser akademischen Würde nicht zu billigen, aber es ist trotzdem bedauerlich, datz em Manu von Wissen imd Können an einem Titel zugrunde gehen kann, der seine Befähigung nicht im geringsten rührt. Und auch die Zulegung der Würde eines B. A. erscheint in einem wesentlich milderem Licht, wenn man erfährt, datz Lindenstead ohne sein Zutun um seine Mitwirkung an der Akademie gebeten worden war, vhnedaßein Nachweis über seine wissenschaftliche Vorbildung verlangt worden wäre. Erst als nach Jahren ein neuer Vorsitzender die Lebensläufe her ange- tefiten Lehrer ein forderte, bezeichnete er sich als englischer Aka- bentifer, um sein Brot nickst zu verlieren. In Wirklichkeit — oder richtiger gesagt früher — hieß er Wielinsky, hat aber das amerikanische Bürgerrecht erworben, als solcher vvr einem amerikanischen Richter den Namen Lindenstead angenommen. Seine Frau, die übrigens die ganze Geschichte aufgerollt hat, oll schon vor der Hochzeit über die Verhältnisse ihres Bräutigams! unterrichtet geiuefen sein. Sie behauptet nun, daß sie lediglich deshalb Anzeige erstattet habe, um den Schutz der deutschen Behörden zu erlangen, da sie durch ihre Heirat amerikanische! Bürgerin geworben sei. Von ihr soll auch die Mitteilung stammen, daß L. früher Hausdiener geweien sei. Tas ist aber auch nur zum Teil richtig, denn L. war ursprünglich Kaufmann und durchs rastlosen Eifer gelang es ihm>, sich derart zu bilden, daß er in’ den Ruf eines angesehenen Sprachlehrers gelangte. Jn^ der Zwischenzeit zwang ihn allerdings die Not einmal, die Stelle eines Hausdieners anzuuehmen. Was dos' auf sich hat, geht zur Genüge aus der Tatsache hervor, daß der damalige Dienstyerr! Lindensteads kein Bedenken trug, bei seiner Heirat als Trauzeuge! auszutreten. Daß L. von der Akademie entlassen wurde, wurde von seinen Schülern durckmus bedauert, berat es herrscht, wie von zuverlässiger Seite berickstet wird, nur eine Stimme unter seinen Schülern darüber, daß er mit dem besten Erfolge Unterricht gegeben und über die englischen Verhältnisse, die dabei besprochen werden mußten, recht gut Bescheid wußte. Man ist allgemein der Meinung, daß er den 1 ätschen Titel „Bachelor of Arts" gar nicht nötig gehabt hätte. Er war ein Selfmademan, dessen Gaben und Leistungen auch so schon anerkannt worden wären. Ueber die Befähigung Lindensteads äußert sick auch Sanitätsrat Dr. Th. S. Fl a t au, der Generalsekretär des Wissenschaftlichen Zentralvereins Humboldt-Akademie in einem Schreiben an die Presse, wenn er schreibt: Obwohl einige Zweifel an der Güte seines Akzents ge- irußert wurden, roar L. zweifellos ein begabter, tüchtiger und fleißiger Lehrer. Hatte doch seine Frau, eine feingebildete Dame, ztvei Jahre lang seine Vorlesungen gehört. Auch die Aka b e m i c schätzte i h n als Lehrer und hatte ihm während einer sckyveren Erkrankung kurz vor der Verlreiratung besonders hilfreich zur Seite gestanden. Und das alles wegen der zwei Buch staben B. 91., denn die Versäumnis einer Kontrollvefiammlung ist doch wohl kein abscheuliches Verbrechen. * Selbstmord eines Geistlichen Ter evangelische Geistliche in der StaLN Landau, Pfarrer Budde, hat sich gestern vormittag in seinem Studierzimmer erschossen, nachdem ihm der Briefträger angeblich einen Brief der vorgesetzten Aufsichtsbehörde wandern und Reisen. -- Man schreibt uns: Unsere H ö h en klub-Geno ss en haben zum großen Teil wieder ihre Wanderpläne aufgesteltt und mit der Ausführung der Wanderungen begonnen. Wttterungs- verhältnisse können diese Wanderungen wenig beeinflujfen, der Zweck der Wanderungen gilt hauptsächlich dem Genune der Natur, der Erstarkung an Aörper und Geist. Leider wissen ober .kümmern sich die wenigsten der Wanderer darum, daß sie in uni^?em Vogelsberg fast überall Stätten uralter Kultur und gejchichb- licher Vergangenheit begegnen, Stätten, die wert sind, von ledern erforscht und erklärt zu werden bei jeder Gelegenheit Es ist erhebend, wenn auf einer Wandertour entsprech)end begabte Leute in verständlicher Weise uns Ort und Verhältnisse erklären, sowohl der Gegenwart wie der Vcrgangenl)eft. Und eine Vergangenl)ett, die mit großem Interesse erklärt werden kann, hat jeber einzelne Platz im Vogelsberg. Soweft Geschichtswerke uns die Ueber- lieferungen erhalten haben, haben wir einen Anhalt, die Anzelnen Plätze kennen zu lernen, uns ein Urteil zu bilden und Ansichten zu äußern. Es ist keine Wanderung im Vogelsberg, bie nid# zu derartigen Betrachtungen Anlaß böte, darum ist es vielleicht eine würdige Aufgabe, bei Klubwanderungen hierauf Rücksicht zu nehmen. Das große Buch der Natur in Gemeinschaft mit derartigen Rückblicken auf die geschichtliche Vergangenheit bietet so unendlich viele Genüsse, vor denen alle anderen zurückstehen mutzen. Schotten, 13. Jan. Ter Z m e i g v e r e i n S ch o t t e n oes Vogelsberger Höhen- Klubs setzte in der gestrigen, stark besuchten Generalversammlung seinen diesjährigen Wanderplan lest. Es wurden iolgende Wanderungen in Anslichk genommen: 1) 13. Februar: Götzen, Ritzenbügel, Mntzborn, Rudingshain, Schotten — 28/. Stdn. 2) 13. März: Schüsselberg, Alte Hohe, Wildsranhaus, Peteisbamerhoß Götzen, Schotten. 3) 23. April. Giertal, Auerberg, Dracheiiloch, Eichelsdori, Oberschmitten 2‘/, Stdn. 4) 22. Mai: BatuiMhrt nach Langsdorf, All'mzenberg, ülrnSbnra, Lich (4 Stdn.l, mit der Bahn zurück. 5) 19. Juni:, Altenburgskopß Wingei^hansen, Zwie'alten, Spicsweiher, Wenings (Rast), Hirzenhain - 4'/, Stdn. 6) 17. Juli: Saalburg mit an- schließender Tauniiswandernng, die uod) iestgelegt wird. 0^4. Uug.. Bahniahrt nach Büches, Romieburg, Gelnhausen (ö‘/2 Stdn.), m Gemeinschaft mit dem Zweiqverein Laubach. 8) 1. u. 2. Oktober: Raubach (Uebernachten, Grünberg, mit der Bahn nach Ehnngs-- hanien, Romrod, Altenburg, Alsfeld (Herbslausflugi, ziiruck bis Waldstaiion Raubach, auf Wagen nach Schotten. 9) 30. Oktober: Kohlhagsmiese, Reipperis, Ulfa, zurück nach Eichelsdor', mit der Bahn nach Schotten. - An anßerprogrammlichen Wanderungen sind vorgesehen: 4. und 5. Juni: Gackersiem, Taufstein (jur* 15111« welbnng des Bismarckturmes), Engelrod lUebemachtenj, Öopf- manns'elder Galgen, Schaltsbach, Kapelle, Herbstein, mit der Bahn nach Grebenhain (zur Hauptversammlung). 3. Juli: Rudingshain, Hoherodskopf (zum Hanvtansflug). |] Marburg, 14. Jan. Der Oberhessische Touristenvereiiv । hat jetzt in seinem Gebiet, wie auch in Marburg selbst, sogenannte Sch ü l er-verbergen eingerichtet. Tie durchwandernden Schüler erhalten in einer Reihe von Gasthäusern Nachtlager und Aiorgenkafsee zum Preise von 0,60 - 1 All. politische Tagesschau. Zur geplanten Univerfitätsgründung in Frankfurt. Gegen die Gründung einer Universität in Frankfurt, die auch wir für überMsfig galten, bringt die „Kreuztztg." ihre konservativen und praktischen Bedenken in folgender Form war dem Maurer H. R. vvn Hergersdorf zur Last ^ekgt Seine Tochter suchte im letzten Frühjahr wegen einer Hautkranv 1 beit die hiesige Klinik auf. Sie mußte Wieder nach Hache zurück! 1 kehren, ba die Operation erst nach einiger Zeit vorgenommeii 1 werden konnte. Nack drei Wochen wurde sie wieder in die Klinll . beordert, wo sie vierzehn Tage bleiben mußte. Auf ihr Verlange,^ 1 stellte ihr der Arzt eine Bescheinigung über ihre Erwerbsunfähigkeit, von der Zeit ihrer ersten Vorstellung bis^zu ihrer Entlassung aus R. legte diesen Schein der Krankenkasse zur Auszahlung des Krankengeldes vor. Da aber für die Zeit des Aufenthaltes in der Klinik lein .Krankengeld gewährt wird, wurde eine Bescher nigung für die Zeit bor ihrer Aufnahme in die Klinik verlangt. Nach einigen Tagen verlangte R. auf Grund der abgeänberten Bescheinigung das Krankengeld; die Auszahlung tour de _ a ber b er weigert, weil die Bescheinigung eine Rasur enthielt und oftensichtlick von anderer Hand geändert war. Der Schein, wie auch Feder und Tinte bei dem Angeklagten wurden beschlagnahmt und einem Gerichtschemiker übergeben, der feststellte, daß die Abänderuncf mit einer Tinte von gleicher Besch affen beit wie die bei dem Angeklagten beschlagnahmte, erfolgt ist. Auch die Art der Nustülstung, Federhaltung, Sckxristzüge und Vergleiche der Ziffern, ließen keinen Zweifel, daß der Angeklagte die Aenderung vorgenommen hat. Er behauptete jedoch, die Bescheinigung sei auf sein Ansinnen in der Klinik abgeändert toorben. Da sich biese Angaben als unwahr erwiesen und der Angeklagte sich auch selbst m Widersprüche verwickelte, bestand kein Zweifel an seiner -schuld, so bafj er zu einem Monat Gefängnis verurteilt würde. Keine fahrlässige Körperverletzung. Ter Transport einer Steiupresse in einem hiesigen Eisent betontocrfe brachte den Lagerhalter H. D. aus Giesbach wegen fahrläfsiger Körperverletzung unter Anklage. Der Angeklagte hatte die Verbringung der 15—20 Zentner schweren Presse von einer Halle in die andere angeordnet und dazu eine Pritsche benutzt, die dem Gewicht nicht ftanb hielt. Als die Arbeiter die Presse mit Hebeln siortbeweatpn, brach die Pritsche, em Rad bohrte sich in die Erde, die Presse überschlug sich und traf erneu M-asch^ nisten, der einen achtmaligen Bruch be3 Beckenknochens davontrug, so daß er ohnmächtig in die Klinik verbracht werden mußte. Nach feiner Entlassirng mußte er noch längere Zeit in einem! medicv-mechanifchen Institut behandelt werden, doch dürfte er nicht mehr arbeitsfähig werben. Tas Scksönengericht verurteilte den Angetlagteu zu einer Geldstrafe vvn 100 Mark und zum Ersatz der dem Verletzten als.Nebenkläger erwachisenen Auslagen, indem es für festgestellt erachtete, daß der Angeklagte, der selbst im Zweifel über die Haltbariieit ber Pritsche war und auch von den Arbeitern gewarnt wurde, den Unfall hätte Vorausschau können. Ter Angettagte erhob Berufung und brachte vor, die Presse sei von ihm, tote auch vvn seinem Vorgänger stets auf der Pritsche sortgebracht worden; es wäre dabei nie etwas passiert, weshalb c H ch biesesmal kein Bedenken getragen habe, sie auf die nämlich j L-.ise fortzubringen. Auf Grund der sackMrstänbigen Gutachten konnte das Gericht nickst feststellen, daß der Angeklagte bat Uw- full hätte vovaussehen können; womit der Tatbestand der Fahrlässigkeit entfällt. Es mußte deshalb Freisprechung erfolgen. Das Fehlen eines G'wrrbefcheines nur Wallenfels, gegenüber der Eugelapoth Lberbrachl hatte. T-as Motiv bis großes Aufsehen erregcrrden Selbstmordes ist nod* nicht völlig aufgeklärt, doch^sind es wohl keine Verfehlungen dienstlicher Art, die sich der Seelsorger und Geistliche des kleinen, nur zirka 800 Einwohner zählenden Städtchens hat su schulden kommen lassen, er soll, wie eine Kasseler! Korrespondenz mitteitr, Beziehungen zu einem jungen Mädck>en, das bei ihm in Stellung hxn, unter holten haben, die nicht ohne folgen geblieben waren. Budde, der ein sehr unterrichteter und gelehrter Herr von vielseüigem Wissen mar, erfreute sich in weiteren Äretscu großer Beliebtheit- der erschüttLrnde Fall erregt daher allseitige Teilnahme. Ter Verstorbene war erst 40 Jahre alt und hinterläßt eine iuxly junge Frau und vier Kinder im Alter ‘.non 11, 9, 6 und 4 Jahren. Börsen Wochenbericht. = Frankfurt a. M., 14. Jan. Die Mahnungen der Hochfinanz zur Einschräntuirg der Hausseengagements sind nicht ohne Wirkung geblieben. Tie Unternehmungslust an der Börse ist etwas herabgestimmt und cs kam einiges Material on den Martt aus solchen Kreisen, die trotz der wachsenden Geldflüssigkeit und der fortschreitenden Bessrung der Konjunktur nicht mehr mit der bisherigen Zuversicht auf ein weiteres Steigen der Kurse rechnen. Ium Teil findet das seine Erklärung in der Wahrnehmung, daß auch an den Auslandsmärkten der Optimismus einer kühleren Beurteilung der Dinge gewichen ist. daß namentlich in Newyork die Vorstöße der Baissiers, unterstützt durch starke Preisrückgänge aus dem Baumwoll- und Getreidemarkt, in letzter Zeit nicht erfolglos geblieben sind, daß in London die Sorge um den Einfluß der Wahlen die Entwickelung des Geschäftes hemmt und in Paris die Spekulation sich sehr reserviert, verhält. .Hemmend und stark verstimmend wirkte an den deutschen Börsen das definitive Scheitern der von den Kalisyndikatsverlretern in Amerika geführten Ver- hairdlnngen und die scharfe Rückwärtsbewegung der Kaliwerte, die auf allen übrigen Gebieten Gewinnverkäufe jur Folge hatten. Es erfolgten namentlich Realisationen solcher Kreise, die sich in jüngster Zeit mit geliehenem Gelde auf Spekulationen eingelassen hatten, zumal es den Anschein gewann, als ob die Großbanknr einer Vereinigung des Marktes Vorschub leisteten. Wenn trotz der Zurückhaltung unb geringen Ausnahmelust der Banken die Börse große Wider st andskraft an den Tag legte, so ist dies darauf zurückzuführen, daß man in Kapital ist enlr eisen im großen Ganzen seinen Besitz zu erhalten sucht. Man rechnet bestimmt aus eine Verbilligung der Geldsätze, auf weiteren Aufschwung der wirtschaftlichen Konjunktur und auf eine baldige erhöhte Betätigung der großen Bankett, die zahlreiche Emissionsgeschäfte vorbereitet haben und im Laufe des ersten Quartals abzuwrckeln hoffen, wofür „günstiges Börsenwetter" gemacht werden dürfte. Die Entwicklung der G e l d v e r h ä l t n i s s e scheint diesen Bestrebungen förderlich zu sein. Auf die starke Inanspruchnahme der Banken und der andereir Geldreservoirs zum Januartermin ist eilt reichlicher Rückfluß erfolgt. Den Banken stehen derarttg bedeutende Summen zur Verfügung, daß in kurzer Zett der Satz für tägliches Geld von 6 Proz. auf 3 Proz. und der Privatdiskortt von 33/< Proz. auf 31/« Proz. zurückgegangen ist. Auch bei der Reichsbank, die zum Jahreswechsel mit mit enormen Beträgen in Anspruch genommen war, haben sich die Rückflüsse befriedigend gestaltet, so daß^ man schon für die nächste Woche eine DiStontermäßigung der Bank um 1'? Proz. glaubt in Aussicht nehmen zu können. An neuen, die Besserung bekundenden dRomenten, namentlich den günstigen Nachrichten aus der Montanindustrie hat es nicht gefehlt, so daß es nicht wundernehmen kann, wenn Hütten- und Berawerksaktieu sowie, andere I n d u st r i e p a p i e r e im Vordergründe des Jnterestes standen. Es getoaraten u. a. Tür topp und Höchster Farbwerke je 5 Proz., Badische Anilin- und Chemische Albert je 61/2 Proz., Gummipeter 10 Proz., Aluminium Neuhausen 20 Proz. und Scheideanstalt sogar 22 Proz. Niedriger stellten sich dagegen Kaliwerke Aschersleben 8 Proz., Westeregeln Alkali und Siemens u. Halske je 10 Proz. Auf den übrigen Gebieten bewegten sich die Umsätze in engen Grenzen, doch konnte auch dort nach mehrfachen Schwan- Ochsen. 44 40 41 37 70-72 35 35-36 58-59 74-75 58 74-75 58 nachts Wir dringende Fälle sicher auzutreffen: (D 16/. 47 42 31 28 22 56 56 45-50 40-44 70-73 70—73 75-84 68-74 30—33 27-29 20—25 hingen gegen Wochenschluß wieder recht feste Grundstimmung Platzgreifen. Heimische und fremde Fonds zeigen indefsen mangels jeglicher Anregung mir geringfügige Veränderungen. Aeltere ausgemästete Kühe und loenig gut entwickelte jüngere Kühe u. Färjen üJfdBig genährte Kühe und Färsen . . Gering genährte Kühe und Färsen . . Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber......... Mittlere Mast- und gute Saugkälber . Schale. Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........ liiartte. F.C. Wiesbaden. 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Heinrich Mögt, Schutzmann in Offenbach a. M., mit Lina Schepp in Gießen. — 13. Friedrich Karl Bremer, Schrift- fetzer in Gießen, mit Friederike Kreiling in Wiefeck. — Gustav Junker, Bahnarbeiter in Wreseck, mit Margarete T,ehl in Gießen. - Albert Schultheiß, Taglöhner, mit Katharine Gehrmger, beide in Grünberg. — Ludwig Edel, Baulechmker, mit Luise Nather, beide tu Gießen. Gheschliehungen. Jan. 8. Wilhelm Schermuly, Jniinutsdiener, mit Luise Buch» wald, geb. Bepperling, beide in Gießen. — 12. Ludwig Frey-- berger, Kaufmann in Wiesbaden, mit Recha Loeb in Gießen. Geborene. Jan. 1. Dem städt. Taglöhner Heinrich Emil Wißuer ein Sohn, Wilhelm. — 2. Dem Müller Karl Renz ein Sohn, Viktor Hugo. — 3. Dem Zahnarzt Ernst Metz eine Tochter, Margot Kaiharine Mathilde Agathe Anna. — Dem Vizefeldwebel Karl Bernha' d ein Sohn. — 5. Dem Hil'stelegraphisten Philipp Müller eine Tochter. — Dem Lademeister Karl Weber ein Sohn, Adolf. — Dem Zimmermann Wilhelm Bechthold ein Sohn, Karl Artur. — Dem Kaufmann Karl August Reinhard Lang eine Tochter. — 7. Dem Schuhmacher Wilhelm Schmidt ein Sohn, Karl.— 8. Dem Schlaffer Karl Reuter em Sohn, Johann Friedrich. — Dem Schreiner Johann Horst eine Tochter, Marte. — Dem Bank- Prokuristen Gustav Rosenberger eine Tochter, Margarete. — 9. Dem Stadtmissiouar Friedrich Herrmann ein Sohn, Heinrich. — 10. Dem Zigarrenfabrikauten Fritz Egly eine Tochter. Gestorbene. Jan. 7. Johann Wilhelm Kühr, Schuhlnacher, 50 Jahre alt, Bleichstr. 11. — 10. August Bock, Lagerhalter, 53 Jahre alt, Bleichstr. 29. — 12. Jean Emil Pitz, 9 Alte, alt, Nettstadl 31. ülra 1« Pid. 95 Fl. 11 j Hil. 80 PL,1 is Pld. 45 Pi. zu haben bei tieore; ss21/,.. Etwas was Sie interessiert!S MiM Die neue AANWIe. das Stück verkauft werden. 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Es können nur Angebote auf Vordrucken ohne Textänderung und Zusätze berücksichtigt werden. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 23. Dezember 1909. Großherzogliche Kultur-Inspektion Gießen. H. Steinbach. z“/ und Waldjagd auf wertere 6 Jahre im Rathaussaale da hier verpachtet werden. Das ges. Jagdgebiet umfaßt 400 ha Wald und 1200 ha Feld und ist die Bahnstation Großen-Buseck an der Strecke Alleinverkauf: Th. Brück, m. m Möbelfabrik -Lager Ecke Schlotzgasse, Brand- vlatz, Kanzleiberg. Spezial-Ausstellung vollständiger Schlafzimmer in jeder Preislage. Bettfedern u. Daunen, woll. Koller, Stcvvdecken rc. rc. VeriiiligMg non Wasserleitlingsiirbeitell. Für btc Wasserversorgungsanlagen der Gemeinden Maulbach, Haarhausen und Ehringshausen im Kreise AlSseld sollen bie Arbeiten und Lieferungen durch schriftliches Nach ohotv^r Aufnahme. So und nicht anders läßt es fich auf einer Langseder Matratze liegenIst eine solche Körperlage gesund? Klarheit ist erbracht, daß eine solche Lagerstätte auf die Dauer gesundheitsschädlich wirken muß, da der Körper in das Netzwerk hineinsinkt, um dabei eine gesundheitswidrige, gekrümmte Lage ein-unehmen. Werner Breuer5 Samstag: Sonntag: Alice-Schide. Da einzelne Morgenklaffen überfüllt sind, haben wir einen Rachmittagskursus eingerichtet und nehmen noch Schülerinnen dafür an. Unterrichtet wird in Weißnähen, Schneidern und allen sonstigen Handarbeiten. — Wir machen hiermit nochmals darauf aufmerksam, daß Damen und frühere Schülerinnen, welche sich ihre Kleider unter Anleitung arbeiten wollen, auch für kurze Zeit Vor- oder Nachmittags in der Schule ausgenommen werden. — Anmeldungen von 9—12 Uhr im Donnerstag: Sauerbraten mit Kartoffel-Klößen. Div. Backfische Angebot vergeben werden und zwar für jede einzelne Gemeinde. Quellfassungsarbeiten und Sammelkammern (für In wenigen Monaten bringt die TITANIA der Milchscfileudern sie gekostet hat, durch grössere Rahm- und Butterausbeute, frische, süsse Magermilch für’s Jungvieh, evtl. Verringerung der Fuhrkosten zur Molkerei. TITASilA entrahmt haarscharf, hat spielend leichten Gang, ist schnell und bequem zu reinigen und benötigt bei einer unbegrenzten Lebensdauer fast gar keiner Reparatur. TITANIA hat kein Hals-und kein Fusslager, keine Schnur und keine Teller. Sie hat aber die bewährte hängende Trommelspindel, einen Einsatz aus einem Stück und automatische Schmierung. —— Wir geben eine reelle Garantie. (D®/i Auf Wunsch liefern wir zur Probe, gestatten Teilzahlung und nehmen alte und minderwertige Separatoren in Zahlung. Auskunft, Aufstellung und Anleitung kostenlos durch unsere allerorten befindlichen Vertreter. Märkische Maschinenbau-Anstalt „Teutonia“, Frankfurt. Oder. F. 69. Vertreter in Giessen: J. B. H&u*er, Eisen Warenhandlung. Hessischer Hof Jeden Montag: Frische Schweinsrippchen mit Sauerkraut. „ Dienstag: Schweinshaxen. „ Mittwoch: Gef. Weißkraut. „ Sonntag; Rauchfleisch mit Bohnen oder Wild. Mittagstiscn 12 2 Uhr. Reichhaltige Abendkarte, la. Dillenburger, Münchener Bürgerbräu, Dortmunder Union. *p. Pfalzwein 141 I. V.: Georg Quick. Caffe Surrogat rund mit drehbarem Fleischgestetl, beste und praktischste Räucherei (über 150 Stück bereits verkauft) empfiehlt J. B. Häuser, WnlMillnllg ßen-Buseck, den 7. Januar 1910. 252 Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. Rückkehr zu dem alten bewährten System der senk' rechten, aber hier natürlich wesentlich verbesserten Federung, mit federnder Kante gegen obigeAbbildung, u. statt der stets unsauber liegenden Matratzen-Schoner schöne, glatte, staubfreie Vcrvolsterung. Hier nimmt derKöroer u.fet er der schwerste,eine natürliche kerzengerade 8age ein. Diele Hunderttausende im Gebrauch. Ein Professor der Chirurgie schreibt u. a: Die ganze Bettensrage liegt noch im Argen; das Meiste ist durchweg unbrauchbar. Ich selbst habe eine volle schlaflose Nacht zugebracht, weil die Hotels auch schon die »miserablen" Draht-Retz Matratzen eingeführt, statt der auf dem altbewährten System der vertikalen Federung (mit federnder Kante) ausgebauten Matratzen, die allein brauchbar sind für Gesunde und Kranke. Wir wollen nicht billig und schlecht, sondern billig und gut schlafen. (C11/«