volle “: teltor* ^■ÄJsgJ ftNlt Z<»A »•««« iE'L rSSs^J? ***^»*5 ~~7-^ati9matut mJS8 LMM --- E—Melmmaije 43L . V^^bereMmNeiM UWLS Mädchen fiit glc: SWN? W« Sä* ”! a. eietm. Lehrmädchen M monack Vergütung gefui ■H| ^ »eck von dem Abg, Bell erreicht ist, möchte ich allerdings hin- ceil ellt sein lassen. Im übrigen befolgten seine Ausführungen tat Gruitdsatz: Wer recht behalten will und hat nur eine Zunge, beMft auch rerfft! lHeiterkeit.) Die civige Wiederholung des Satzes, ba> beste Mittel, den vlutotrattschen Charakter des Wahlrechts zu beseitigen, fei die Drittelung, mack)t diesen Satz iwch nick-t richtig. In der Statistik der Regierung ist unwiderleglich dar- gelegt, daß die Drittelung in den Urwahlbezirken nur eine ganz geringe Persclnebung der zweiten und dritten Klasse im Gefolge h.n. Aber aus diesen Teil der Statisttk gehen (Sie, die Sie doch so ererit sonst immer die Stattstik heranziehen, nicht ein. Warum widerlegen Sic die Regierung nicht, warum bekämpfen Sie nicht dir, ' Statistik! Uebrigcns ist die Regierung ja selbst von der drittelung der Urwahlbezirke abgegangen. Nun wagt das Zentrum — Ich kann es nicht anders fassen — uns vorzmverfen, daß wir keine antiplutokratischen Vorschläge gemacht hätten. Der neu-eflc Führer des Zeittrums, Herr Bartfcher (Große,Heiterkeit), — wenigstens Führer in den berühmten Zwischenrufen — bat gesagt, wir hätten nur ein Sinicngeridjt bei der Minimierung gibeten. Za. warum bqben Sie die paar Linsen aber,nicht go noramen? Aber für untere Vorschläge, die zweifellos sich gegen bn vlutokratifchen Charakter richten, waren Sie nicht zu haben, 6it haben sie sogar bekämpft als antiplutokratische Gleichmacherei. Darum ? Weil diese Maßregeln im ganzen Lande gleich wirken nnb nickt allnn Ihren Interessen dienen. So erklärt sich das ganje Bild. Es bleibt trotz vieler Reden nichts anderes übrig: biij diese Vorlage, so wie sie ietzt besteht, im wesentlichen den Interessen des Zentrums dient, desselben Zentrums, das sich hin- ßellt und behauptet, daß es die Unparteilichkeit in diesem Hause bertritt. (Lebh. Beisall links.) Abg. Lein er t (Soz., mit großer Heiterkeit empfangen, da tr ein großes Aktenbündel hervorzieht): Das Verhalten des Zentrums ist so, daß man es überhaupt nicht mehr bezeichnen Tanii. Tie Verbindung der geheimen Wahl mit der indirekten Wahl ist r.ichts weiter als eine Aushöhlung der geheimen Wahl. Das Zentrum ist sich vollständig klar darüber, daß die geheime Wahl isdeutungslos wird durch die indirekte Wahl. Schon daß die kchcirnc Wahl ein Geschenk der Konservattven ist, muß miß- . ironisch machen. Es ist nur ein Danaergeschenk. Eine Wahl- lckttsreform mit den Konservativen kann es überhaupt nicht jiicn, eine Wahlresorrn kann nur gegen die Konservativen gemacht kerben. Gebet dem Bolle, was des Volkes ist. Aber die Kon- krrvativen wollen das Volk in der Dummheit konservieren. Dxr «.eußische Landtag hat bis 1908 ein bejammernswertes Dasein xführt. Erst als die Sozialdemokratie in dieses. Parlament rintrat, hat es Bedeutung bekommen. iLachen rechts.) Man tiVt sich darauf, das Herrenhaus und die Regierung werden Ls diesem Wcchselbalge etwas Brauchbares machen. Aber eine jifcrc Wahlrechtsreform hätte nur hier im Abgeordnetenhause yidKifjen werden können. Zentrum und Nationalliberale tragen bh Schuld, daß daS Volk das Naturrecht verloren hat, selbst ji bestimmen, wie es regiert sein will, und das Schlimmste ist, ;k{3 sich das Zentrum bei den Konservattven selbst angeboten it, wie jetzt in der „Schlesischen Zeitung" nachgewicscn ist. 'eir v. Hcvdcb'.and hat den Nationalliberalen gut zugeredet, kscni Wechselbalge ihre Zustimmung zu geben. Draußen heißt . anders. Herr v. Oldenburg hat in einer Versammlung zu lönigsberg erklärt, er wolle lieber vor die Hunde gehen, als rit diesen koddrigen Nationalliberalen zusammen Politik zu machen. In Süddcutschland haben Nationallibcrale und Zentrum sür rs gleiche Wahlrecht gestimmt. Hier verleugnen beide Par- (ieit diesen Standpunkt, nur weil sic sich an den Sonnenstrahlen er Gunst des herrschenden Junkertums wärmen wollen. (Lachen cchts.) Hier herrscht kein Streit um die Red)te des Volkes, endc.n ein unwürdiges Buhlen um die Gunst der preußischen iurifcr. Preußen ist auck im Auslande diskreditiert worden. Throne krachen. Also: wird nicht der Wunsch der Junker erfüllt, daun krachen die Throne! Kommt da ein neues Jena, fo mußten wir ja Hunde sein, wollten wir auch nur einen Finger rühren, um diesen Junkerstand zu retten. Die Erbitterung und Empörung des Volkes ist jetzt so groß, daß sie auch durch Polizei und Heer nicht beseitigt werden kann. Herr v. Zedlitz freut chhofft auf das Heer. Sie können wohl 10, 100 und 1000 Staatsbürger mit deutschem Militär totschießen, aber nicht die Millionen von Sozialdemokraten. Kommt es zur Revolution, dann nur, weil die nichtsnutzige Junkerkaste in Preußen es versteht, das Volk bis zum Aeußersten zu reizen. (Bravo! bei den Soz.) Abg. Herold (Zentr.): Gegenüber den Ausführungen des Vorredners muß ich betonen, daß ich ausdrücklich hervorgehoben habe, daß der Herr Minister des Innern — ich bitte dies zu unterscheiden von: Kgl. Staatsregierung —, als er sich mit den Beschlüssen der Kommission einverstanden erklärte, seine Anncht von geltem auf heute geändert hat. Es ist aber weiter gefügt worden, daß er ebenso schnell seine Ansicht von heute auf morgen zurückrevidieren könne. Minister v. Moltke: Es ist ein Gegensatz zwischen memer Erklärung in der Kommission und der Erklärung, welche der kanzler hier int Hause abgegeben hat, gefolgert worden. Em solcher liegt aber durchaus nicht vor, sondern der Präsident des Staatsministeriums hat crNärt, daß die Regierung den von Ihnen gewünschten Prinzipien bezüglich der indirekten und geheimen Wohl zustimmen würde, aber daß er sich nicht gebunden achten könne bezüglich aller einzelnen übrigen Punkte, die in der Vorlage enthalten wären. Ein derartiger anderer Punkt sei die Drittelungsfrage, und da habe ich erklärt, daß ich dazu er- w.ächttgt sei, daß, wenn der Regierung eine Drittelung aus breiterer Grundlage vorgeschlagen würde, sie sich damit einverstanden erklären würde. Ein Gegensatz zwischen mir und dem Herrn Reichskanzler besteht also nicht. . . Ein Schlußantrag wird angenommen. Damit schließt die allgemeine Aussprad>e. , ., , Abg. Hirsch-Essen (Natl.): Ich bedauere, daß ich durch den Schluß der Debatte verhindert worden,bin, aus meiner genauen Kenntnis der industriellen Verhältnisse heraus, die ich mir glaube tnnbijiercn zu dürfen, festzustellen, daß in der gesamten Industrie ohne Rücksicht auf Parteistellung, gleichviel ob sie kon- fervativ, sreikonservativ oder nationalliberal gerichtet ist, die Auf- rechterhaltimg der Drtttelung nach Urwahlbezirken in Verbindung mit der Maximierung als schreiende Ungerechttgkett empfunden wird, weil diese Bestimmungen mit einem Zuschließen der -tür des Parlaments für die grohgewerblichen, für unser gesamtes Staats- uiid Wirtschaftsleben so überaus wichtigen Kreise gleichbedeutend sind. . In der Einzelberatung wird Artikel 1 ohne Debatte mit den Stimmen des Zentrums und der Konservativen angenommen, ebenso die 1 bis 3. Bei § 4 verzichtet der konservative Redner Frhr. v. Richthosen auf das Wort, zugleich bringt Abg. v. Arnim (Kons.) einen Schlußantrag ein. Zum Wort ist noch gemeldet Abg. Stroebcl in dessen Rahmen die Abschlüsse betätigen können. «Die ersten, Einladuiigcn an die Vereine des Turngaues Hessen sind hinaus^ gegangen. Gießen hat es von jeher .verstanden. Feste zu feiern, namentlich Turnfeste. Auswärtige Besuck>cr der früheren. Turnfeste gedenken noch mit Freuden ber fröUichen Festtags und der weitgehendsten Gastfreundschaft, die sie hier ge--. fimben haben. Mitglieder der Ausschüsse gaben aus ihren reichen Erfahrungen vielfache dankenswerte Anregungen, um das Fest) sowohl in turnerischer Weise zu einem guten Gelingen zu führen, als auch in seinen Vergnügungen glanzvoll zu gestalten. Die festgesetzlc Jestordnnng wirb habet ben Gästen unb Bürgern eine- Fülle schöner Vergnügungen bieten. — Es werden darum auch zn^ diesem Feste viele frühere Turner des Vereins, iw" uah unb fern zusammen kommen und sie dürfen versichert sein, daß ihnen in Gießen in alter Herzlichkeit die Tore offen stehen. **Der Anglcrklnb Gießen teilt uns mit, daß in ber Angelegenheit der Wißmarer Fischerei noch keine Entscheidung der Regierung ergangen ist und auch wegen ber Zahl der auszugebenden Karten noch nichts Bestimmtes, feststeht. ** Amerikanische Geschäfte. Von einem Leser nn-> seres Blattes geht uns bas Schreiben einer Firma „The M A. Winter Eo." in Washington zu, bas in der letzten Zeit an viele Leute in unserer Gegend, namentlich an kleinere Geschäftsleute, gesckstckt worden sein soll. Das Schreiben enthält in wohl absichtlicy sehr allgemein gehaltenen Ausfiihrungen das Angebot einer „sehr guten Anstellung", jedoch ohne die geringftc Angabe, uni was es sich eigentlich dreht. Ta nicht Mizunehmen ist, daß der amerikanische Geschäftsmann, der hinter der Sache steht, aus reiner Menschenfreundlichkeit gerade kleinere Leute in unterer Gegend mit einer guten Vertretung beglücken will, ift seinen Zuschriften gegenüber Vorsicht am Platze. ---- Queckborn, 12. April. Wie in vielen Nachbargemeinden, so ist auch in unserer Gemarkung vor einiger Zeit die Diirchführung der F c l d b e r e i n i g u n g beschlossen worden. Das Ministerium des Innern hat bic Ausführung dem Geometer 1. Klasse Atzbach zu Gießen zugeteilt, der seit zirka acht Tagen hier anwesend ist und bereits mit den BesitzstandS- aufnahmcn begonnen hat. § Vom Vogelsberg, 12. April. Die warmen- Frühlingstage haben den Pflanzenwuchs schon sehr gefördert. In besseren Lagen haben die Aecker mit Winter- Sport NeteorologMe Beobachtungen der Station Gießen. Wetter 4,9 41 Höchste Temperatur am 1L erstreckte. Niedrigste Rur-st, LVissenscbast und Leben des Frankfurter Börse, Hiermit sei diesem Irrtum entgegengetreten. UL50 * 21.30 Oesterr. Staatsbahu 135.20 178.0b In 4 Monaten 16 Pfund genommen! nicht zuletzt was in Marburg. — Herr Tr. meb. Reinhold Meyer in Salzuflen. ^itanten Rösing in Oberhausen bei Düsseldorf befand sich am t Weißbrot 2 Kg. 62 Pig. | Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pig. 14,0 12,0 19,9 8 SSW S 104.20 178.50 69 77 April 1910 «D Eisenbahn . Gotthardbahn'. 738,9 737,2 736,1 Dentsch - Asiat. Bank Diskonto - Kommandit Dresdner Bank . . Oesterr. Silberrentc linear. Goldrente ...y Italien. Rente . 111.25 149.20 200.25 208 40 141.20 198.50 172.-10 103.90 96.20 176.10 133.50 250.60 154.95 188.20 159 25 208.50 7,2 7,5 89.00 95.70 3*/, 4", 47, 47. 4°, 37. 37. . 183.30 . 133.20 . 250.75 . 93.60 . 159.20 Wer seinen Körper widerstandsfähig erhalten und die Nerven kräftigen will, wird kein besseres Hilfsmittel sinden, als die wohlbekannte und langbewährte Scotts Emtllsion, wie da§ aufs neue in den folgenden Zeilen bestätigt wird. Kreield, Louisenstr. 147, 19. Februar 1909. bis 12. „ 12. sion, deren vorzügliche Wirkung ich schon bei meinen Kindern festgestellt halte, wird von mir überall empfohlen werden." (gez.) Frau Joh. Rooseii. Seit mehr als 30 Jahren hat sich der Weltruf von Scotts Emulsion als vorzügliches Kräftigungsmittel bei Abspannung und Entkräftung behauptet, ivas in erster Linie daraus zurückzuführen ist, daß bei der Herstellung in allen Bestandteilen ausschließlich die allerbesten Rohmaterialien zur Verwendung gelangen. Für Scotts Emulsion gibt es kein Ersatzmittel. Man bestehe daher darauf, stets die echte ,Scotts- zu erhalten. kaum mit dem Leben davougekonnnen. I rich Weller m Juebemecn. le. Wiesbaden, 12. April. Das Automobil des Fab-1 Hammermühle b. Lraunieb 8 c-e “ ns. 99,30 Mk. und Vilbel 559,65 Mk. Darmstadt, 12. April. In weiteren Kreisen wird der in Darmstadt für nächsten SamStag angekündigte Redner Professor Arthur DrewS mit dem früheren Professor der Theologie an unserer Landesiiniversität, D. Paul DrewS, fetzt an der Universität in Halle a. d. S. verwechselt. ftif P hier hat auS ihren Ueberschüssen deS Jahres 1909 3000 Mk. den beteiligten Gemeinden ziir Anschaffung von Material in den Industrieschulen und Lehrmitteln in diesen Gießener Strafkammer. )( Gießen, 12. April. 12. April, 1.15 Uhr. Elektriz. Labmeyer ?r.J. Elektriz. Schlickert Eschweiler Bergwerk ■'. Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk Laurahütte . ... • Nordd. Lloyd . . . -. Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. t . Darmstädter Bank v;. Deutsche dank . . frucht, Klee, Wintersamen uffv. ein gutes Aussehen. Die Taliviesen zeigen eine üppige Grasnarbe und bei einigermaßen günstiger Witterung steht eine gute Ernte in Aussicht. Viel Unheil haben in vielen Gemarkungen auf bestellten Aeckern die Maulwürfe angerichtet, die in übergroßen Mengen diesmal auftreten. Es mag dies seinen Grund in dem milden Winter und in der Unmasse Engerlmge haben. In vielen Gemeinden wird trotz deS behördlichen AuS- schreibens in einem Maikäferflugjahr so viel wie nichts zur Vertilgung deS schädlichen Käfers getan, so daß die Folgen nicht auSbleiben. — Mit Sehnsucht erwarten viele Landwirte den Tag des Auftriebes deS Viehes auf die Hutweiden, da die Heuvorräte zur Neige gehen. =r Vilbel, 12. April. Die Sparkasse „Mathilden- Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 11. April 1910 __________ Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . .?/. 160.a0 Prince- Henri7Eisenbahn?'. Rtrr echt mit dieser Marte—demFi'cher — bent Oar-mh« zeichen b«8 Scott« scheu DerfahreuLs April = 4- 15,3 ° C. „ = — 2,8 “C. Fatnilien-Nacbvrchten. Geborene: Herrn Georg Fremd und Frau in Wetzlar eine Weizen 100 Kg. 23.25-23.50 Mk. Roggen 100 Kg. 16.75-17.00 Mk. Märkte. Harpener Bergwerk Laurahütte . . . Lombarden E. B. . x Nordd. Lloyd.. ? Tilrkenluse . «* . j Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank filr. Hande] und Industrie'S,Giossen, . 93 50 . 84.60 ^3.65 84-60 92— 9180 Kreditaktien . . Baltimore- und Ohio- der Frau des Küfers K. !ö. in Büdingen ist nach den Fest-! Rettungen des Schöffengerichts allgemein bekannt. Nachdem sie erst kürzlich von dem Schöffengericht zu einer Geldstrafe von 50 Mark verurteilt worden ist, die von der Strafkammer bestätigt wurde, weil sic einer Geschäftsfrau nachgesagt hatte, sie wasche die zum Verkauf besttmmten Fische in derselben Bütte, in der sie die Windeln ihrer Kinder wasche, und es stinke bei ihr, man falle über die Haufen Treck, wenn man in ihr Haus wolle u. bergt, hat sie jetzt einer anderen Frau nachgesagt, man könne vor Gestank nicht in ihr Haus, sie sei halb verfault, treibe Ehebruch und werde dafür bezahlt: sie möge das vor ihr umherlausende Kind betrachten, sie werde wissen, wo es her sei, und verschiedenes andere. In diesem Falle erkannte das Schöffengericht auf eine Woche Gefängnis; bezüglich verschiedener anderer Beleidigungen erschien die Antragsfrist nicht gewahrt zu fein, weshalb die Einstellung des Verfahrens erfolgte. Beide Teile verfolgten Berufung: soweit die Angeklagte nicht überhaupt bestritt, die Aeuße- rungen getan zu haben, berief sie sich auf Verjährung, während die Gegnerin alle Beleidigungen gesühnt wissen wollte. Zur Feststellung, ob rechtzeitig Antrag gestellt worden ist, wurde die Sa che ausgesetzt. zn Stuttgart behauptet sich das Gerücht, das Generalintendant Baron zu Putlitz mit dem Verwaltungsrat der Franksurt er ^Stadttheater in Unterhandlung stehe wegen Ucbernahme der Leitung beider Theater. Von bester Sette wird einem Mitarbeiter des B. T. versichert, daß Frankfurt bereits vor einem halben Jahre an Putlitz herangetreten sei, daß aber der Generalintendant mit Rücksicht auf den Stuttgarter Theaterneu- । bau und die mit ihm verbundenen großen Aufgaben das Angebot Diebstahl im Ruckfall abgelehnt habe. Es scheint indes, nach einer ^Nachricht aus Frankist dem Taglöhner K. B. hier zur Last gelegt. Er wurde anfangs surt, als ob die Verhandlungen noch nicht beendet seien. Man Februar am Bahnhof beobachtet, wie er von einem Fnhrwerk eine I vcd)net sogar mit der Möglichkeit, daß v. Putlitz ncra} vor Be- Laterne wegnahm. Als aber der Fuhrmann die Laterne bermißte, cnbi.jung des Stuttgarter Neubaues aus seiner Stuttgarter Stel- wurde festgestellt, daß der Angeklagte einem Wirt die Laterne zum (ung scheidet. Dazu erfährt das B. T. „von Baron Putlitz selbst, Verkauf angebotcn hatte mit dem Bemerken, er habe sie gefunden, daß für die nächsten Monate bis zur Vollendung des Neubaues Bei der Verhandlung blieb der Angeklagte dabei, die Laterne des Stuttgarter Hoftheaters und der damit verbundenen Neugefunden zu haben und behauptete, der Zeuge, der ihn bei Weg-1 ordnung seinerseits nicht daran gedacht wird, seine Stuttgarter nähme der Laterne beobachtet haben will, sei ihm feindlich, gesinnt, Stellung aufzugcbeii. weil er ihm auch einmal 6 Monate verschafft habe Da sich seine — Kurze Nachri chtenaus Kun st u. Wissenschaft. Angaben als unrichtig erwiesen, wurde der vielfach bestraste An- Preisverteilung beim Wettbewerb um den Bau des geklagte zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. neuen Schauspielhauses in Dresden hat folgendes Er- Ein rohes Verhalten gebnis: An Stelle des ersten und zweiten Preises wurden zwei legte der Fensterputzer PH. B. aus Jrmtraudt, Kreis Westerburg, gleich',e Preise,zu je 5000 Mark verteilt und zwar die Archi- am ersten Weihnachtsfeiertag v. I. in einer hiesigen Wirtschaft tekten Professor Dülfer und. ^roiessor s s o w und Max an den Tag. Der Wirt, bei dem er viel verkehrte, hatte ihm schon Vans Kuhnc; ben bntten Prew erhielt Professor t m ann in der Frühe des Tages fünf Mark gegen Verpfändung emer ui München Für ,e 1000 Mark wurden angekauft die Entwürfe des Uhr geliehen, wobei schon getrunken wurde. Im Laufe des L.ages Baurats Vre Hweger, (Mitarbeiter Architekt Bertholds des kam er mehrmals in die Wirtschaft und chikanierte den Wirt und Diplomingenieurs Peitsch und des Regierungvbausuhrers D u n- die Gäste. Trotzdem er wußte und mehrfach erklärt bekam, daß! gar. Welcher Entwurf zur Ausführung gelangt, ist noch nicht be- am ersten Feiertag das Musizieren verboten ist, bestand er darauf, stimmt. — Die Be r l i ner „Große Oper hat soeben ihren daß das Orchestrioii in Tätigkeit gesetzt werden solle. Als der Wirt Gründungsbericht erscksernen lassen W,r entnehmen ihm, daß das sein Ansinnen zurückwies, wollte er von dem in den Automat gc- Gründungskapital zwei Millionen Mart betragt worfenen Geld seine Zeche bezahlt wissen, was der Wirt aber ab-1 Zweck der Gesellschaft ist, am Kursürsteiidamm eine Oper mit lehnte. Schließlich warf er dem Wirt ein Zweimarkstück hin, großen Sälen und Gesellschastsraiimen zn erbauen -Me Ge,ell- was dieser mit dem Bemerket behielt, er möge ihm die noch I schäft ist ferner, wie es in dem Gründungsbericht heißt, befugt zum restierenden drei Mark geben, er bekäme dann seine Uhr und möge I Betrieb von Restaurants, Caf6s, ^.Heatern, Konzerten und sonstigen die Wirtschaft verlassen, um diese überhaupt nicht mehr zu be- Sckmu- und Ausstellungen, sowie zur Beteiligung an anderen treten. Er fing nun mit dem Wirt Strett an, belästigte die I Unternehmungen. Gäste, stieß Tische und Stühle um, daß die Gläser zerbrachen, ---— ■ ■ warf mit Bieruntersätzen und ergriff ein zuvor benutztes Luft- gewehr, mit dem er auf die Straße eilte und zerschlug es. Als h;.fnr mnr.rif R«r1PnSpn orrf;rPT er die Stücke dem Wirt auf das Büfett legte, forderte dieser den (tvur d'orm und oH« unter Met .Angeklagten auf, das Lokal zu verlassen. Er weigerte sich aber übernimmt die Nedakti^ dem Publikum gegenüber keinerlei und schlug eine Erkerscheibe ein, so daß der Wirt ihn nut Hilfe Verantwortung.) der Gäste gewaltsam aus dem Lokal entfernte. Vor der Wirtschaft! Der Mann an der Ecke. skandalierte er und schoß mit einem Revolver, wobei er Wirt und bic Sonn scheint, ob es regnet, (Säfte bedrohte, bis schlictzlich die Polizei einschritt. Dos Schölsen- ™ bft ich ihm begegnet geeicht erkannte wegen Sachbeschädigung aus dre und wegen ülu, ftohe Älter Hausfriedensbruchs auf zwei Wochen Gefängnis und bildete daraus Kinnd vor seiner Ladentür eine Gesamtstrase von oier Wochen. Der Angeklagte socht das! im «sackend Sut lm Gnick Urteil unter Berusung aus sinnlose Trunkenheit an. Tas Be-1 S-» ™ mit krftschem Blick rusungsgericht war aber der Meinung, ein solches Verhalten münc Näh' exemplarisch geah.tdet werden. Das Urteil wurde mit.ber Mah- Äamdwa ein LÄchm säh gäbe bestätigt, dast bezüglich der Sachbeschädigung nicht eine ein- '5r8CnDIBO ctrt ~lcoo,,n heitliche Tat, sondern zwei Straftaten vorlicgen, bei dem Straf- Hat er eine ausbaldowert, maß behielt cs aber sein Bewenden. - War sie auch gar bald erobert; D«e böse Hmiae Selbst die Kälte, winterlich, ' ö B 1 War ihm niemals hinderlich. Hand im Sack und Hut im Gnick Stand er da mit frohem Blick — Ließ sich seine „Foiß" erfrieren — Tat sich nicht vom Trottoir rühren. Mer Frühling ist es jetzt, Was ben Kavalier ergötzt. Steht mit lust'gen Blinzeläuglein Und mit rundem Schlemmerbäuchlein Wiederum vor seiner.Tür, Als ber Schulstraß schönste Zier. Hand im Sack und Hut im Gnick Schaut er nun mit frohem Blick Auf die Winterszeit zurück-- Steht und steht in einem Stück. Suchet nicht nach Blumendüften, Kienbaum und Frühlingssträußchen: Nur die Nase will et lüften — Gebt ihm doch ein Schildwach Häuschen. — Das Programm des d e il t s ch - a k a d e m l s ch e n - . , r - , .. o , .... e... nmpia, das anläßlich des hunderljährigen Bestehens der Schulen, sowie zur Anichastung von Lehrmitteln für «ime ^er|jner nnll)et|itnt vom 26. Jnm bis 3. Juli 1910 veranstaltet Volksschulkinder bewilligt. Tie Verteilung der Summe er- werden soll, sieht jetzt lest. 911» Sonntag dem 26. Juni findet am folgte durch da? Kreisamt Friedberg und zwar entfielen auf dem Langen See bei Grünau eine A k a d e m r s ch e R u d e r- Altenstadt mit Engelthal 140,13 OTf. BiideShenn 137.31 ML, «e g a H; 21n, ^onn.a^ dem ^3. “J Burg-Gräfenrode 55,11 Mk., Dortelweil 80,10 Mk., Grotz« Z^ortplah der Berliner Hochschulvereinigung am Kurfürstendamm Karben 163,02 Mk., Harheim 132,45 Mk., Heldenbergen oehl. Es fo'nmen dabei zum Äustragt Turnerische Wett- 170 K2 2)!k., Höchst a. d. N. 57,09 Mk., Holzhausen 108,15 2stk., kämpie, sportliche Wetlkämpftz, ein akademisches Lawn-Tennis- Kaichen 66,96 Mk., Klein-Karben 107,67 Mk., Kloppenheun Turnier unb ein akademisches Fcchtturn.cr.____ 36,72 Mk., Massenheim 45,93 Mk., Nieder-Erlenbach 95,10 Mk., Nieder-Eschbach 90,12 Mk., Ober-Erlenbach 125,58 Mk., Öber-Eschbach 87,33 Mk., Oberau 33,84 Nlk., Okarben Wiener-Neustadt, 12. April. ,Der Flieger Et rich 92 55 Mk Vetterweil 63 94 Mk Rendel 92,67 Mk., Rod- unternahm mit seinem Eindecker, dem ersten öiterreichisck^r Her- W - K?. 201.96 Mk' R°d-nb°ch -- 24 Mk.. R-mmc.. Hausen 30,12 Mk., Starnrnhenn 93,84 Mk., Steinbach 3—5 Meter Höhe bei einer GesckTwindigkeit von 80 Kilometern Portugiesen Serie I<.~ —•— Portugiesen - „ III . 66.50 4’/?% rass. Staatsanl. 1905 100.30 4'/27o japan. Staatsanleihe 98.60 47a Couv.Türken von 1903 94.70 Türkenlose . . . . ■». r. 178.00 47g Griech. Monopol-Anl. -v 49.50 47» äussere Argentinier.: .1 91.50 3°/n Mexikaner . 69.80 ecottB Emu Ist on wirb von un« anfl|d»ltefclid> tm großm oertdittt a»b |W«r nie losc noch Ärwichl obtr Man, 'andern nur in uerütgelten Originalflalchen m ftaiton mir unterer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott il iBorone, ®. » tz. £)., (vrautlurr a. M ... Bestandteile: fteinfler WtebtjtnoK'ebertrtn )5o,o, vttma »Ingertn MA unttrvboSohortgsaurer ffalt *,8. unlevplio6Dborig’aure8 Natron 2,0, pulv. Zragfl''- 8,0 feinster arab. Summt pulv. 2,0, beflllL ilBafier 129A Slkohol 11X) v>*riu aromatische (5mulfion mit Mondel. und CniiltkerioSl le i Trovten. 3'/,7o Reichsanleihe 3°/n - -w do. 37,7» Konsols 37o - do. 3',Hessen . 47,7» Chinesen 100.00 r*-. Aktien:^ Bochum Gass . -„ftr. er;: ^b.4U Buderus E. W. •*•.<* . r09.10 Tendenz: fester. Berliner ( anada E. B. . . . Darmstädter Bankd. Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . -. Ten-lenz: fest Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k i il r t a. 9)L Flestchpreise iu Gießen Ochseu Kälber Schmeiue 50 Hg. Schlachtgewicht 80-85 'Mk. Kg. Schlachtgeiv. 95-100 Pi. 7, „ „ ti8-70_„_ 7, Kg. 76-84 Pfg. '/, , 80-84 , '/r v 80-96 „____ Getreidepreise in M a n n h e i m Brotpreise in Gieße n Bekni In unieiem Heng „„* 5i«. - ’6tüd ; "j2 h. L3 Alt |J' -- 0,66 Lj. y?^>vart^?ain» ^fll i|fl[| J Hübet ®t|i!iberq n ■ (Srokl* "* 12. - Ls. Giessen (Bahnhofetr. 23), den 12. April 1910. 2199 Teller 8 S Mutter, Grossmutter, Schwägerin, Schwiegermutter und 11!. sagen 2212 Reiskirchen, 13. April 1910. 1793] Bleichstraße 13. mittags 3 Uhr. 2207 Itt) lichen Dank (B‘7, Gießen (Crednerstraße 34), 13. April 1910. (2192 Diensten. (z7< glrur bei Stück 5 Stück 2. Kl. = 5,35 Fm 1. Kl. = 5 Stück 4. Kl. (88",'« Frankfurt a. Jf. Fernsprecher 231. Bahnhofstraße 27. Deutsche bank Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank- . . Kreditaktien . . V liehen Tante 1,19 Fm. 9,51 Fm Stück Stück — 3,03 Fm 0,54 Fm. Frau Lina Steinberger geb. Becker Carl Steinberger Lina Steinberger geb. Sack. Das Stricken und Anstricken von Strümpfen wird gut u. billig besorgt. Frau Johanna Fritsch, .3 8 12 Stück 3. Kl. = (Schnittholz!. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schmerzlichen Verlust sagen innigsten Dank Schellfische allerseiutte lcbcndsrischc 175 sind in Eispackung eingetroffen bei Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 16. Gegenüber der Engelapotbeke. zu Birklar getreten ist. Lich, den 11. April 1910. GroßberzoglicheS Amtsgericht. AM. X.AUi'nTH. liarpener Bemerk Laurahiitte. . ., LombardenE.B. . t.1 Nordd. Lloyd..... TMenlvsc.« < 2213 Hcinnch StfjiüGrt nnö grau. . 17s.; ,.133. ,.AU r. lös iS. 5.159i Frau Gastwirt Gundrum Wwe. wir unsern aufrichtigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen Bekanntmachung. In unserem Äenosseufchastsregister wurde ocute bei der Spar» und DarlehnSkasse, c. G. m. u. H., zu Birklar, einge- Iragcn, daß Nikolaus Engel aus Birklar ans beni Vorstande au-Sgeschicden und an seine Stelle Landwirt Heinrich Weisel III. Oasiksagurag Für die vielen Beweise innigster Teilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden und die liebreichen Worte des Herrn Ptarrer Gombel bei dem Hinscheiden unserer unvergess- . 1/ » 80~84 ■ LBp-'s " 8toe( ,„?'!!!'■ tinliq, Statt besonderer Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Katharina Münch im Alter von 22 Fahren gestern abend 6.Uhr sanft entschlafen ist. Die tieftrauerude Mutter und Geschwister. Hausen, den 13. April 1910. Die Beerdigung findet statt nwrgen Donnerstag, nach 41 5 SW 2 l°0 41 10 Die neueste Sauerstoff heil inet hode. Vanadozon. Van ad io so rum (Injektion», Phosphor- Vanadiol. Vanadoform uiiv-, konzentrierte wässerige Läiungen von Sauerstoff überladenen Cbloratsnlzen mit einem ungiftigen Vanadiumsalz. Die mächtige Wirkung beruht aus der Spaltung der Eblorade in Chloride und Sauerstoff durch das Vanadium bei Berührung mit Alkalien «Blut, Bazillen ufro.l. Die Mittel sind Erzeuger von Ozon im großen Maßstabe. Die Nahrung wird prompt ausgenutzt, Magen und Darm verdauen vollständig, das Blut vermehrt sich sehr schnell, die Körperzellen erstarken, der Stoffwechsel wird normal; zugleich vernichtet der aktive Sauerstoff durch Zersetzung He alkalischen Kranlheitsgnre. Die Methode ist neu, von Kliniken und Aerzten genau geprüft und liefert bisher nie gekannte Resultate. Die Gebiete sind: 1) Blutschwäcbe, Schwäche der Kinder und (Greife (Herzmuskelschwächei, 21 Manen- und Tarmleiden lAvvetitlofigkeit, chronische Durchfälle :c.), 3> Tuberkulose, Bronchitis, die Folgen von Syphilis,- durch Vernichtung der Toxine und Bazillen, die erhöhte Kraft des Blutes und den starken Appetit, 4i Nervenleiden (75% der Neurasthenie), thron. Rheumatismus, Veitstanz, bestimmte Fälle von Zuckcrnarnruhr, 'Nierenleiden nach Infektionskrankheiten. Aerztl. Broschüre gratis. 1 Fl. für 1 Monat Mk. 10.— durch die Apotheken, wo nicht, durch die Versand-Avotheke des ärztl. geleiteten Vanadiumdcvot, Kölu- Liudcnthal, LiicresienVr. 34. 'Nieder!.: Frankfurt a.M., Adler- Avotheke, Trierischer Platz.Ihv1-'/« Rotwein Vi Flasche GO Pfg. ohne Glas. Gebrüder Adami, Mäusburg 14. (1654 Mainz, den 1. Avril 1910. Großh. Wasserbailamt Mainz. -?v V.: P e ck e r. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schweren Verluste unseres lieben Söhnchens Heinrich sowie für die zahlreichen Blumenspendcn sagen Herz- Verdingung. Die Anlieferung der im Etatsjahr 191u zur Unterhaltung vcr User- und Flußbanwerke an der Lahn zwischen Gießen und der Laiidesgrenze bei Heuchelheim erfotberltdieti 250 cbm Wafierbausteinc soll in einem Los öffentlich vergeben iverden. Die Bedingnugen sind bet Großh. Hochbauamt Gießen ivohrend der Dieusrst'.tuden zur Einsicht offen gelegt und siitd Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen bis Montag beu 25. 'April l. F., vormittags 10% Uhr, portofrei an die unterzeichnete Behörde emzusenden. Abgabe der Bedingungen nach auswärts kann nicht erfolgen. .Zuschlagsirist 3 Wochen. «OT = ®“d!öne deutsche Toiige, 2 Jahre alt, umzugshalber für Vs des Wertes (alter Stammbaum, Eltern mehrfach prämiiert); fast neuer Hundezwinger aus Hol. und Eisen, sowie Kanincheustall aus pitch-pine Holz, steht billig zu verkaufen. Zu besichtigen 02951) Wilhelmstrahc 10 p. 1910 ^preik 3it vorlmufeu Es ist eine grosse Annehmlichkeit wenn man zu jedem Kleide, jeder Bluse franz genau passende Knöpfe haben kann. Wir fertigen dieselben aus zugegene- nen Stoffen sofort an. A.Salomon&Cie., Schnlstraße 4. [a13/* Bau- und Nuhholzversteigerung. Donnerstag den 21. April, nachm. 2 Uhr, kommen aus verschiedenen Distrikten des hiesigen Stadt- nialdcs zur Versteigerung: Stämme Eiche: ®e®eeeee®»:®e»eeeeee@ O Hochbezahlte H | Vertrauensstellung. * Ä Große Assekuranz-Gesellschaft m. mod. Einricht, sucht :mit einer Persönlichkeit in Verbindung zu treten, der sie ä die sachgemäße Vertretung ihrer Interessen anvertrauen W kann. Es wird beabsichtigt, für die Stadt mit großem Bezirk eine Geschäftsstelle zu errichten, mit deren Leitung "gT 6® ein besonders für die Organisation befähigter Herr als AB General-Agent betraut werden soll. Geboten wird ä Direktionsvertraa mit hohem Einkommen und angc- • nehme Selbständigkeit. Ausführliche Bewerbungen von fick aualifiziert haltenden Herren, auch dlichrsachleute, v erbeten sub F. M. T. 512 an Kudolf Mosnc, fih Kekannlmachung. Tetr.: Anwesenheit Sc. Majestät des Deutschen Kaisers in Gießen. A. Freitag, 15. April 1910, werden aus Anlaß der An Wesenheit Sr. Majestät des Deutschen Kaisers folgende Hraßenzüqe zu den nactzsteliend angegebenen Zeiten für den Zcrkehr mit Fuhrwerken, Automobilen, Fahrrädern sowie für Reiter und Viehtran-portc gesperrt. 1. Von 10 Uhr vormittags dis 111 2 Uhr vormittags: Frankfurter Straße, Süd Anlage, Gartenstraße, Kaiser-Allee bis zum Schützenhaus. 2. Von 12 Ulü nachmittags bts 1'Uhr nachmittags: Kaiser-Allee, Coartensrraße, Ost-Anlage, ^andgrafenstraße, Landgras-Philipp Platz. 3. Von 2‘,'j Uhr nachmittags vis nach erfolgter Abreise Sr. Majestät Landgrafenstraße, Ost-Anlage, Süd-Anlage, Frankfurter Straße. B. Wagenverkehr, Richtung Kaiser-Allee—Schützenhaus -Chaussee'Rödgen. Dagen, Dttomobile und Reiter, bte bte Straße Kaiser- Allee—Schützenhaus—Rödgen nach 9 Uhr vormittags benutzen wollen, müssen im Besitze eines Passierscheines fein. Der Passierschein ist sichtbar zu fragen undden an der Gabelung Kaiser-Allee, Licher StraßestehendenSicherheitsbeamtenvorzu- zeigen. Die Passierscheine werden von Großherzoglichem Polizeiamt ausaestellt und sind daselbst in den Dienststunden (vormittags x bis 12 Uhr, nachmittags 2 bis 6 Uhr) abzuholen. , , Ansahrende Wagen, Automobile, Fahrräder sotme leitet müssen vor 10»/. Uhr die Gabelung Licher Sttaße-Kaiser-Mee passiert haben, widrigenfalls sie unter keinen Umständen m e h r durchge lassen werden. Die von den Behörden und Mitgliedern der Stadtvertretung benutzten Wagen stellen sich auf den freien Platz zwischen Schützenhaus und Kaserne rechts der Straße Kaiser- Mee—Schützenhaus auf. _ Die übrigen Wagen haben ihre Standorte aus der rechten Seite der Straße Schützenhaus—Rödgen einzu- lulpncn, letzter Wagen jenseits des Haupteinganges zum Trieb direkt neben der Kirschen-Allee. Wagen, die nach Beendigung der Besichtigung weg- sohren, dürfen die Fahnenkompagnie nicht überholen. Zuwiderhandlungen werden auf Grund des Artikels 56 Ai>s. 2 Nr. 2 der Städteordnung bestraft. Gießen, den 12. April 1910. Großherzoglichcs Polizeiamt Gießen. R 6 i n b n r t. "drücken3“; bnJi,nen ,,lt u.wthel“" ni,‘' *' fi9.76-84 „ 84 w Baltimore- und 0Us-d Eisenbahn HU Gotthardbabn . -.. .x.z . Lombard.Eisenbahn.«.z. 2U Oesterr. Staatsbahn . 1& Prince • Henri • Eüenbahnt. M Frische Fische! Heute und Donnerstag früh 9 Uhr treffen ein: Pa. Kablia», ÄSHS per Pfund IS Pfg. im Ausschnitt Pfund 22 Pfg. AlMtWk Ä J- Bratfische 20 Pfg., Rotzungen 00 Pfg. Prima Hecht, kopflos, Psd. 65 Pfg. Echte Kieler Vollbücklinge, 3 Stück 20 Pfg., Kiste, 34 Stück, Mk. 2.—. Gebrüder Uerdnx Inh.: R. Grünewald. 2 neue HalbvcMc l BrauW ®wet billig zu verkaufen. (2129 Friedr. Groß, Neuenweg 32. 02974) 5 junge Wolfivitzc zu verkaufen. Ellern prämiiert. Bäckerei Teru, Großeu-Linden. hrshsrichte JtJon der.Bank für Hanr? •liessen, April, 1.15 Uhr. 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