Zweites Blatt Nr. 160 Dienstag 12. Juli 1910 Giehener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberhefsen ISO. Jahrgang Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion:^^112. Tel.-Adru AnzeigerGießen. Die „Gießener Zamilienblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Die Reichsversicherungsordmmg. :: Berlin, 11. Juli. Der Ausschuß für die Reichsversicherungsordnung setzte am Montag die Beratung des Abschnitts: Besondere Berufszweige beim § 459 fort, der folgende Fassung erhielt: „Solange der Erkrankte die Krankenhauspflege da ab- lchirt, wo sie seiner.Zustimmung bedarf (§ 199), hat er, sofern die Satzung nicht anders bestimmt, nur auf Kranken- pflege und wenn er bisher von seinem Arbeitsverdienst Angehörige ganz oder überwiegend unterhalten hat, auf die Hälfte des Krankengeldes Anspruch." § 460 setzt fest, daß die Satzung bestimmt, ob und in welcher Höhe bei erweiterter Krankenpflege neben der Krankenhauspflege -ein Hausgeld zu gewähren ist. Angenommen wurde dazu ein Antrag der Linken, bei erweiterter Krankenhauspflege das Hausgeld nach § 201 zu gewähren, d. h. den Angehörigen ein Hausgeld im Betrage des halben Krankengeldes zu zahlen. Die weiteren Absätze, die für das Sterbegeld einen Höchstbetrag von 30 Mark festsetzten, und die die Gewährung erweiterter Krankenpflege einschränkten, wurden g e st r i ch e n. Dagegen blieb der Absaß erhalten, wonach die Beiträge für die Versicherten, denen der Erfiankung nur die erweiterte Krankenpflege zusteht, zu ermäßigen sind. § 461 blieb unverändert. Die Aussprache über § 462, wonach die §§ 541 bis 544 (Verhältnis der Ersatzkassen zu den Krankenkassen) nicht für die Landkrankenkassen gelten sollen, wurde bis zur Besprechung dieser Paragraphen ausgesetzt. Die §§ 463 bis 468 enthalteu Vorschriften über das Ver- HLltnis der Dienstboten zu den Krankenkassen. § 463 besagt, daß die §§ 447 (Befreiung von der Versicherungspflicht auf Antrag des Arbeitgebers, der gleichwertige Leistungen gewährt) und 454 bis 462 (Landkrankenkassen, erweiterte Krankenpflege, Hausgeld usw.) auch für die Versicherung der Dienstboten gelten. Von mehreren Seiten wurde § 463 für überflüssig erklärt. Die Regierungs Vertreter verteidigten den Paragraphen aber lebhast. Ein Dienstbote solle nicht unter allen Umständen ins Krankenhaus im Erkrankungsfalle gebracht werden, sondern nur dann, wenn im Interesse der Heilung die Ueberführung notwendig ist. Der Dienstbote kann bei der Herrschaft bleiben oder auch zu den Eltern gehen. Es würde in diesen Fällen sogar Krankengeld gewährt werden küvnen. Arzt, Dienstherrschaft und Dienstbote müssen über den Modus einig sein. Auf Antrag des Zentrums wurde hinzugesügt, daß von der Unterbringung in einer Heilanstalt abzusehen ist, wcknn der Versicherte und der Dienstberechtigte es beantragen und wenn nach ärztlichem Gutachten diese Unterbringung nicht notwendig ist. Mit dieser Ergänzung wurde § 463 angenommen, ebenso § 464, wonach der Dienstberechtigte das Krankengeld auf den Lohn anrechnen kann, den er dem Dienstboten während der Erkrankung weiter zu zahlen hat. Nächste Sitzung: Dienstag. Landesversammlung des evangelischen Sundes. Mainz, 10. Juli. Beste Kräfte waren aufgeboten worden, um der Jahres- versannnlung die' rechte Weihe zu geben. Und die Aufnahme, die sie fanden, war wahrlich der Anstrengungen wert! Der Gottesdienste waren nicht einer oder zwei, wie sonst gewöhnlich, sondern nicht weniger als 11, denn alle Vororte und alle ehemaligen Tochtergemeinden der Feftstadt feierten mit, bereits ein stattlicher Ilmkreis! Zwei Veranstaltungen galten ausschließlich der Jugend. Tie Redner kamen aus allen Decken Hessens, teilweise waren es ehemalige Hilfsgeistliche der betreffenden Gemeinden und auch dieses persönliche Band zwischen Festoersammlung und , Prediger erhöhte natürlich noch die Anziehungskraft. Daß die jeweiligen lokalen Kirchengesangvereine und MÄrnerchöre ihr bestes Können in den Dienst der Sache stellten, bedarf keiner ausdrücklichen! Erwähnung. Der Nachmittag brachte nach einer Sitzung der Vorstände und be£ Festausschusses die große evangelische Volksversammlung in der Stadthalle. Der Raum faßt 6000 Personen ; aber er war für die Zahl der Teilnehmer, die aus der Stadt und namentlich auch vom Lande dies- und jenseits des Rheins herzugekommen waren, viel zu klein. Es mußte eine Parallelversammlung in der Christuskirche abgehalten werden mit demselben Programm. Imponierend wirkten die einleitenden und verbindenden Gesamtchöre der vereinigten Kirchengesangvereine aus Stadt und Vororten unter der Leitung des Musikdirektors Hackebeil. Der Vorsitzende des Lokalvereins, Pfarrer B e r ck - Mombach, eröffnete alsdann mit markigen Begrüßungsworten die Versammlung. Ihm folgte als Vertreter des Zentralvorstandes Pfarrer Lic. W a i tz - Darmstadt, beide von häufigem Beifall unterbrochen. Als Antwort brausten die mächtigen Akkorde des Lutherliedes durch den gewaltigen Raum. In das Hauptthema: „Was uns Evangelische eint" hatten sich drei Redner, Universitätsprofessor D. Eck- Gießen, Stadtpfarrer Paul Klein aus Mannheim und der Vorsitzende des Hauptvereins, Pfarrer D. Waitz - Darmstadt geteilt, von denen ersterer den Gegenstand nach Seiten des evangelischen Glaubens, der zweite hinsichtlich der evangelischen Frecheit behandelte, während der letzte sich die sittliche Seite, das evangelische Leben, als. Spezialgebiet erwählt hatte. Das Telegramm an den Großherzog gelobt, das Gedächtnis der Helden der Reformation gegen die jüngsten und alle Verunglimpfungen in Ehren zu halten. Eine Resolution gegen die Enzyklika fand unter brausendem Beifall einstimmige Annahme. Eine Gabensammlung für den Protestfonds hatte guten Erfolg. Der Abend brachte weitere Festversammlungen ins Evangelische Vereinshaus, die mehr lokalen .Charakter trugen. Sie stand unter Leitung von Medizinalrat Dr. Balzer-Mainz, der auch das Erösinungswort sprach, und sollte uns die Vergangenheit des rheinhessischen Landes als Mahnung für die Gegenwart vor Augen führen. Es sprachen die bewährtesten Kenner hessischer Lokal- und Kirchengeschichte, Professor D. Hermann - Darmstadt und Pfarrer D. Dr. Diehl von da, der eine über die evangelische Bewegung in Mainz im Zeitalter der Reformation, der andere über die rheinhessische Union (Vereinigung der bis dahin getrennten evangelischen Konfessionen Lutheraner und Reformierte). Leider gestattet uns der Raum nicht, auf die außerordentlich fesselnden und inhaltreichen Vorträge näher einzugehen. Interessenten finden sie hoffentlich im Druck wieder. Die Grüße des Großh. Oberkonsistoriums hatte dessen Präsident D. Nebel, der evang. Gemeinde Mainz Dekan Lic. Jacob entboten, während die theologische Fakultät zu Gießen und der Gustav-Adolf-Verein ihre Sympathie durch Professor Eck und Justizrat Dr. Lucius-Mainz kundgaben. Auch diese Versammlung hatte eine Parallele in der gegenüberliegenden Turnhalle Große Freude erregte eine vom Vorsitzenden überreichte Festgabe von 1000 Mark aus Mainz und Vororten, die der Lutherkirche in Rom, dem Evangelium in Spanien und der österreichischen Bewegung zugute kommen soll. War der Sonntag, wie sichs gebührt, hauptsächlich der ferern- beg Betrachtung gewidmet, jo tat, am Montag morgen, die eigentliche Arbeit, zunächst in der Mitglieder- und Abgeordneten-Ver- sammlung des Hllfsausschusses für österreichische Bewegung, die natürlich an Zahl der Besucher weit übertroffen wurde von der darauffolgenden Abgeordneten- und Mitglieder-Versammlung des Hessischen Hauptvereins. Die Berichte beider stellten ein Fori- schreiten der evangelischen Sache an Mitgliedern und an Opfer- wllligkeit fest. So wurde dem Hilfsausschuß ein Legat von 3000 Mk. aus Dauernheim in Oberhess. zugewiefen. Auch auf dem Arbeitsgebiet desHilfsausschusses, in derSteiermark, ist es vorwärts gegangen. Die Seelenzahl der Evangelischen dortselbst ist von 11 500 auf 22 000, die Zahl der Predigerstellen von 16 auf 62, der Unterrichtsstellen von 24 auf 135 gestiegen. Daran ist die hessische Pflegegcmeinde Leoben mit ihren drei Vikariaten in hohem Maße beteiligt. In Leoben wurde die Gustav-Adolf-Kirche, in Knitte- feld das Pfarr- und Gemeindehaus eingelveiht. Zu der Hauptversammlung waren von den staatlichen und städti'chen Behörden Entschuldigungsschreiben, von dem Friedberger Predigerseminar -eine- 7warme Sympathieversicherung eingetroffen; die Innere Mission ließ sich durch ihren Vereinsgeistlichen, Pfarrer Glock- Niederramstadt, mit einer Ansprache vertreten; desgleichen der pfälzische Bruderverein durch Pfarrer Gerber aus Zweibrücken. Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes berührte die allgemeine politische und konfessionelle Lage, wünschte ein Zusammenwirken der bisherigen Blockparteien wenigstens in allgemeinen kulturellen Fragen und warnte vor Nachgiebigkeit gegen Zentrums- Wünsche in Sachen der Kirchenpolitik, deren wahrer Charakter wieder durch die neueste Kundgebung von Rom an den Tag gekommen sei. Wer nicht bloß gegen Rom, auch gegen Materialismus führt der Bund den Kampf, wie die Vorträge der vorjährigen Landesversammlung und das kürzliche Auftreten des Vorsitzenden gegen Arthur Drews in Darmstadt zeige. Der Hessische Hauptverein zählt zurzeit 146 Zweigvereine (darunter eine Ai^ahl neugegründeter), 19 angeschlossene Vereine und über 21 000 Mitglieder; der Hessische Bundesbote hat eine Auflage von 18 000, wozu noch einige Tausend anderer Bundesblätter und Flugschriften kommen. Das Hauptthema der geschlossenen Mitgliederversammlung lautete: „Evangelischer Bund und evangelisches Gemeinde-Ideal". Professor Lic. Niebergall aus Heidelberg hatte die Bearbeitung desselben übernommen. Er ging von der großen, durch die Enzyklika veranlaßten Volkserregung aus und betonte, daß sie ausmünden müsse in der Stärkung der evangelischen Gemeinden. Die Gemeinde sei die Grundform der Kirche nach evangelischem Sinn. Besonders seien die sog. Laien heranzuziehen zur Pflege der Armen, der Heranwachsenden Jugend; das Gefühl der Zusammengehörigkeit bedürfe der Stärkung. Hier sei bte einzige Stelle zu unterstützen, wo wirllich positive Werte geschaffen werden, die Rom schädigen und die deutsch-evangelische Sache fördern. Großen Eindruck machte der tiefgründige Vortrag und wird sicher nicht ohne nachdrückliche Frucht bleiben. Hochwasser. Mannheim, 11. Juli. Vom Oberlauf des Rheins wird fallender Wasserstand gemeldet. So fiel in der vergangenen Nacht der Rhein bei Hüningen von 420 auf 406, bei Kehl von 523 auf 492, ber M a x a u stieg der Rhein von 722 auf 741 und in Mannheim von 730 aus 742. Der Neckar stieg in Mannheim in der vergangenen Nacht von 721 auf 735 Zentimeter. Straßburg, 11. Juli. Von der Hafenverwaltung der Stadt Straßburg wird mitgeteilt, daß die Schifffahrt infolge des Steigens des Rheins bis auf weiteres geschlossen werden müsse. Straßburg, 11. Juli. Nachdem der Rhein im Rücktreten begriffen war, ist er, wie aus W a l d s h u t berichtet wird, neuerdings im Steigen begriffen. Während der Pegelstand am Lamstag noch 4 Meter 44 Zentimeter war, ist er jetzt aus 4 Meter 85 Zentimeter gestiegen. Handel. — Landwirtschaftliche Kred itbank Frankfurt a. M. Dieses Institut, das in den letzten Jahren mehrere Male mit überaus großen Verlusten gearbeitet hat, hat für das abgelaufene Geschäftsjahr einen neuen Verlust von 900 000 Mk. erlitten, so daß eine abermalige Wiederausrichtung erforderlich! wird, die derartig geplant ist, daß die Stammaktien wegen 100o/o Zuzahlung in 6% igeu Vorzugsaktien mit Anspruch auf zwei Stimmen umgewandüt werden soll. Ob dies aber durchgeführt werden kann, ist fraglich. Berlin, 11. Juli. Nach einer der Firma Hardy u. Co. zugegangenen Depesche betrug die Goldausbeute der in den Transvaal Chamber of Mines vereinigten Minen im Juni 1910 598 339 Unzen int Werte von 2 541584 Pfund Sterling gegen 606 724 Unzen im Werte von 2577 201 Pfund Sterling, die der Außendistrikte 26 842 Unzen im Werte von 114 018 Pfund Sterling gegen 27 446 Unzen im Werte von 116 584 Pfund Sterling im Mai d. I. Ende des Monats waren in Goldminen 183 431, in Kohlenbergwerken 9423 und in Diamcmtenminen 12 044, insgesamt 204 898 Arbeiter beschäftigt. Märkte. Gießen, 12. Juli. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkte kostete: Biitter pr. Pfd. 1.15—1.20 Mk^ Hühnereier 1 St. 7—8 Psg., Enteneier 1 Stück 8 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte pr. St. 5—6 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Wik., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk^ Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk. Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfleisch pr. Pfd. 80 bis 88 Pfg., Kuhfleisch und Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 86—88 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.50 bis 8.00 Mk., Zwiebeln per Ztr. 9,00—10,00 Mk^ Milch per Liter 20 Pfg., Kirschen per Pfund 40—50 Pfg., Nüsse 100 Stück 50 bis 00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeit von 7—1 Uhr. -th. Gießen, 11. Juli. Die Zufuhren auf Oswalds Garten in Stroh haben ganz aufgehört und die in Heu haben in den letzten 8—14 Tagen sehr nachgelassen. Die Schuld daran trägt das nasse Wetter, das die Heuernte sehr beeinträchtigt hat. Ter Preis für gutes Heu ist wieder gestiegen; der Zentner wird nicht unter 3 Mk. verkauft. — Kartoffelmarkt-Bericht vom 11. Juli 1910. Dortmund: Blaue Mk. 4.20, Holländer Mäuse Mk. 4.70. Hagen i. W.: Frühe weiße, Kaiserkrone Mk. 3.70, Oval blaue Mk. 3.90, Nieren, Paulsens Juli Alk. 3.00, Holländer Mäuse Mk. 4.50, Belgische Mäuse Mk. 4.05. Crefeld: Frühgelbe Mk. 6.00, Nieren, Paulsens Juli Mk. 5.75. Kem p eii a. R h.: Neue lange Mk. 8.00, Holländer Mäuse Mk. 10.00, runde Eier- tartosseln Mk. 10.00. Köln a. Rh.: Oval blaue, sächsische Alk. 3.75, Belgische Nieren 3)lf. 4.00, Niederrheinische Nieren Mk. 4.20, Hannoversche rote Rosen Mk. 3.25, Frühe weiße, Kaiserkrone Mk. 3.50. Mannhei m: 9leue Pfälzer Kaiserkronen Mk. 3.50. Willich: Holländer Mäuse Mk. 10.00. (Alles für 50 Kg.) F.C. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 11. Juli. Austrieb.: Rinder 124, Kälber 45, Schafe 35, Schweine 27L Tendenz: Rinder gedrückt, Kälber mittelniäßig, Schate mittel- mäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Durch- pro 100 Pfd. schnittspreis Gebend. Schlacht. pro 100 Pfund Ochsen. h kiL Gebend,Schlacht, Vollfleischige, auäflemäftete, höchsten »wich. Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 45—50 81—89 47 85 Junge, fleischige, nicht auSgmicislete und ältere aus^emästete 40—44 73—77 42 75 Mäßig genährte junge und gut ge- liährte ältere ..... 36—39 71—73 37 72 Färsen, K ü h e. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 42—47 80—85 44 82 Vollflelschige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes dis zu 7 Jahren. . 40—44 73—80 42 76 Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe u. Färsen 36—39 68—70 37 69 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 29—34 56—64 31 60 Kälber. Feinste Plast- (Vollmilchniast) und beste Smlgkälber 59—63 98—105 61 101 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 54—59 93—98 56 95 Geringere Saugkälber . . .... 45—50 75—83 47 79 Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel 40—41 80—82 40 81 Schwein e. Vollfleifchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht ...... 53—55 68—70 54 69 Vollfleifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht . ...... 53—55 68—70 54 69 Fleischige Schweine 51—54 66—68 52 67 (In einem Teil der Auflage wiederholt.) ie. Frankfurt a. M., 11. Juli. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.^) Amtliche 9lotierungen der heutigen Fruch tliiarktpreis e: Werzen Alk. 20.60—21.0U, Kurhessischer Alk. 21.25—00.00, La Plata Kansas Alk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Alk. 14.75 bis Mk. 15.00, Gerste (Wetterauer) Alk. 14.75—15.00, Gerste Franken Pfälzer Ried Mk. 16.50—17.00, Kleie Alk. 00.00-00.00, Hafer 15.25—16.00, Mais Alk. 15.50—15.75, Weizenmehl 0 Alk. 28.00 bis 29.00, 2. Qualität Alk. 23.75—00.00, 3. Qualität Alk. 22.25 bis Alk. 00.00, 4. Qualität Alk. 00.00-00.00, Roggenmehl 0 Alk. 22.00—22.25, 1. QualitätMk. 19.00—19.50, 2. Qual. Mk. 00 00 bis 00.00, Weizenkleie Alk. 8.50 bis Alk. 9.00, Weizenschale Alk. 00.00—00.00, Roggenkleie Mk. 9100 bis Mk. 9.50, Alalzkeime Alk. 00.00—00.00, Biertreber 12.40—13.00 Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 11. Juli. (Orig.-Telegr. des ^Gieß. Anzeigers".) K a r t o f f e l m a r k t. Man notierte : Kartoffeln m Waggons Mk. 5.75—6.00, im Kleinhandel Alk. 6.50—7.00 für je 100 Kg. fe. Frankfurt a.M. Viehhof-Marktbericht vom 11. Juli. Auftrieb: Rinder: 1630 (darunter 546 Ochsen [36 aus Oesterreich), 92 Bullen, 992 Kühe), Kälber 111, Schafe 289, Schweine 1569. Tendenz: Rinder schleppend, Ueberstand unbedeutend, Kälber glatt geräumt, Schafe ruhig, Schweine mäßig, liicht ganz geräumt. Preis pro 100 Pfd. Lebend- Schlacht- Ochsen. Vollfleischige, ausgemaftete, höchsten Schlacht- wertes, höchstens 6 Jahre alt Junge fleischige, nicht aiisgemästete und ältere ausgemästete Mäßig genährte junge und gut genährte ältere Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. 6ollsleijchige, jüngere Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgeni. Färsen höchst. Schlachtw. Vollfleijchige ausgemästete Kühe höchstenSchlacht- wertes bis zu 7 Jahren ... Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen .... Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen Kälber. Feinste Mast-(Dollmilchmast) u. beste Saugkälber Mittlere Alast- und gute Saugkälber .... Geringere Saugkälber Schafe. Mastlämmer und jüngere Alasthammel . . . Aeltere Masthammel und gut genährte Schafe gewicht Mk, Mk. 47—54 85-94 43—46 78—83 40—42 74—77 44—46 73—77 39—43 65—71 43-48 76—84 40-44 72-76 34-40 66—74 25-30 50—60 20—22 45-49 50—60 93—100 53-55 89-92 50—51 84—87 37-39 78—82 35-37 73—00 S ch weine. Vollfleifchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 53.00— 00.00 Vollfleifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 54.00—56.00 Vollfleifchige Schweine über 21/, Zentner Lebendgewicht. 54.00—56.00 Fettschweme über 3 Ztr.Lebendgew. . 52.50—53.50 66.00-70.00 68.00—70.00 70,00—71.00 67.00—70.00 Verantwortlich für den politischen Teil i. 23.: R. Lange. Meteorologische Beobachtungen der Station Siehen. Juli 1910 a ä L« Q- s_» I" 11. 11. 12. 216 745,6 19,8 11,5 67 9* 746,3 16.6 11,9 84 7 “ 748,0 15,0 11,4 90 Höchste Temperatur am 10. Niedrigste „ r 10. Niederschlag: — 0,2 mm. Windrichtung Windstärke Grad I da Bewölkung tn gehntel der flchtb. Himmelsfl. I Wetter N 4 8 Bew. Himmel N 2 8 6 Soiinenschein bis 11 Jr ili = - f- 21,0 0 0. „ 11. = - 13,3 "0. Das Richtige gefunden! Stuttgart, 23. Dez. 1909. Ich gebrauche feit '/« Jahr monatlich 1 Paket„Bioson" bei nervös. Heräklopfew ncTVÖf.Verdauungsstörungen und überhaupt bei allgemeiner nervöser Schwäche. Ich kaim Ihnen nun erfreulicherweise Mitteilen, daß sich, seitdem ich „Bioson" trinke, mein Befinden bedeutend gebessert hat, so daß ich wieder eine leichte Beschäftigung verrichten kann, was gewiß viel ist, ja sehr viel, wenn man bedenkt, daß ich beinahe 2 Jahre au jeder Arbeit uusähig war. Ich gebrauchte alle möglichen Präparate, aber ohne besonderen Erfolg, bis ich auf ihr „Biofon" aufmerksam wurde,- da hatte ich nun das Richtige gesunden Schon nach Verbrauch des ersten Paketes fühlte ich mich bedeutend wohler, bekam wieder mehr Selbftvcnrauen, die Verdauung wurde geregelter und überhaupt der ganze Körper kräftiger. 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In der Zeit vom 20, Juni bis 9' Juli 1910 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Kinderportemonnaie mit Inhalt, 1 Pferdedecke, 5 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brosche, 1 Uhr, 1 Tasche, 1 Regenschirm, 1 Brille, 1 Damengummigürtel, 1 Zwicker und 1 Werkzeugkasten; verloren: 1 Portemonnaie mit goldenem Kettchen, 1 kleine schwarze Damenuhr mit weißem Ziffernblatt, 1 Brille, 1 schwarzer Damenregenschirm, 1 silberne Remontoiruhr mit Weinzipfel, 1 Regenschirm, 1 ledernes Zigarrenetui mit 2 Urlaubspässen auf den Namen „Wolf" lautend, 1 längliches gelbes Portemonnaie mit ungefähr 400 Mk. Inhalt, 1 schwarzer Sammetbeutel mit 1 Portemonnaie und 10—12 Mk. Inhalt, 1 Damenportemonnaie mit 3—4 Mk. Inhalt, 1 Panamahut mit schwarzem Band, 1 Spazierstock mit Silbergriff und 1 goldene Damenuhr mit goldener Kette, im Innern des Deckels „E. M." eiu- graviert; entflogen: 1 Kanarienvogel. Die Empfangsberechtigten der gefiurdenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Tie Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen. Gießen, den 9. Juli 1910. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Gebhardt. Sommer» Räumungs - Husoerkauf [lur noch bis 15. Juli Achtung! Kammerjäger Schwarz empfiehlt sich zur Vertilgung von Ratten, Mäusen, Schwaden, Wanzen u. Ungcztefer jeder Art. Schristl. Angebote unt. 3848 an den Gießener Anzeiger erb. hiteli i ter FfirhPFiM Größter Betrieb dies. Branche im AlWWLvLr Grossh. Hessen. Gesr. Chem. Wasch-Anstalt. 1648. tunmanatw»TtaggopcwroaKna Seltersweg 79 a Telephon 627. Neuenweg 4 Telephon 553. 15 eigene Läden. Färberei-Versandgeschäft Post- und Bahn - Sendungen werden nach der Zentrale in Mein Inventur-Räumungs-Verkauf bietet die grössten Vorteile. 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MtS., vormittags 11 Uhr, bei ulis einzureichen Die Züge halten auf allen Zwischenstationen. Alles Nähere ist auf den Stationen zu erfahren. du/7 __________Die Bahnverwaltung._____________ Schwellenverkauf. Am Montag dem 18. ds. Mts., Dorrn. 9 Ubr, werden durch die Bahnmeisterei Grünberg auf Vbf. Grüuberg ca. 1000 Stück alte Holzschwcllcn in Losen ä 10 Stück an den Meistbietenden verkauft. (B12/7 ______________Grosth. Eisenbahn-Betriebs-Jnspektion 1 Gienen. Die Arbeiten und Lieferungen für die Herstellung eines Seitenweges von km 131,9 bis 132,4 der Strecke Deutz-Giegen bei Herborn sollen vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen können hier eingesehen werden. Die Angebotsmuster ohne Zeichnungen können gegen post- und bestellgeldfreie Einsendung von 1.20 Akk., so lange der Vorrat reicht, bezogen werden. Die Angebote find versiegelt bis zum Eröffnungstermin am 23. Juli 1910 vormittags 11 Uhr mit Angabe des Verdingungsgegenstandes einzureichen. Zuschlagsfrist 2 Wochen. 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