Freitag 11. März 1910 160. Jahrgang Drittes Blatt Nr. 59 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Eichener ZainllienblStter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Sett- fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Sberheften Rotationsdruck und Verlag der Brühlssch« Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: e^51- Redaktion: L-S112. Tel.-Adr^ AnzeigerGießen. eine politische und wirtschaftliche Illunöglichteitt Dbg. Seyda (Pole) : Gerade der geringer. Wir protestieren dagegen, daß die das Privatleben der Beamten mischt, z. B. bei Postbehörde sich in Differenzierung Staatsbeamte ist (Beifall.), Postbeamte sollte die Sprache der BevMerürrg kennen. Osten aber wird die Zahl der polnisch sprechenden Beamten immer geii: ' Vertrauen des Hauses aus. (Bravo!- Der Justizminister möge nock; recht lange an der Spitze des Ministeriums bleiben. iBravo Der Redner hält es für richtig, daß ein junger Richter unbebin ■ einige Jahre auf dem Lande gewesen sein muß, ehe er in die Sto kommt. Es sei aber nicht richtig, einen Assessor, der bisher n tr ländliche Tätigkeit nachzuweisen habe, in der Stadt nicht an v: stellen, wie es in Mainz geschehen sei, wo überhaupt ein gewisses llrae bestehe für die Eingeborenen. Ter Redner tritt bann für du- Definitivmachung weiterer Richterstcllen ein, welche Frage eminent wichtig sei. Mit einem Betrage von 2000 Ml. könne man 10 Richter stellen definitiv machen, da bereits 9 Assessoren das Richtergehalt beziehen. Tas Hilfsbtatt un Grundbuch sei überflüssig. Bei der Schreiohtlie könne gespart werden, wenn man eine bessere Verteilung der Kräfte vornehme. Die Einführung der Stertor Abg. Nacken (Zentr.): Der Postetat trägt den Stempel der Sparsamleit an der Stirn. Die Einnahmen sind ziemlich hoch eingesetzt. Hoffentlich treffen sie auch ein! Tie Post ist aber kein Erwerbsinstitut, wabern ein Derkehrsinslitut. Indessen ist e5 natürlich, daß bei der immer noch unsicheren Finanzlage der Gesichtspunkt, daß die Post dem Verkehr zu dienen hat, etwas in den Hintergrund tritt. Die Portofreiheit der Landesfürsten muß zcitgematz geregelt werden. Wir wünschen keine Vermehrung der Dienst, stunden der Postbetriebsbeamten. Dagegen erwarten wir eine Vereinfachung des inneren Dienstes. Bei der Anlage der Te l e ph o nne b e n a n s ch l üf se sollte man der Privatindustrie eine größere Betätigung zugestehen. Tie beabsichtigte neue Fernsprechordnung darf nicht zu einer unerträglichen Belastung von Handel und Industrie führen. Ter Postscheck- verkehr hat sich reckt erfreulich entwickelt und alle Erwartungen erfüllt. Die bayerische Postverwaltung beabsichtigt, Zeitungen mit Abonnentenversichernng von der Postbestellung auszusckließen, da die Post nicht geneigt sei, mit den Abonnements gleichzellig gewissermaßen die Versicherungsbeiträge einzukassieren Wird die Reichspostverwaltung diesem Beispiel folgen? Wie denkt sie weiter über die Einführung der sogen. Brieftelegramme? Der Resolution Bassermann auf Einführung eines P o st - beiratS stehen wir sympathisch gegenüber, wenn wir auch mit der Fassung nicht ganz einverstanden sind. Die Reichspost- verwaltung sollte vor allem die Interessen des Verkehrs im Auge haben und nicht aus fiskalischen Rücksichten handeln. .(Beifall im Zentrum.), Staatssekretär des Reichspostamtes Kraetke: Die Vorredner haben mir aus dem Herzen gesprochen, daß der VerkchrSverwaltung selbstverständlich alles daran liegen muß, den Verlehr den Bedürfnissen gemäß zu gestalten, daß ihr aber durch die Staatslage ein Hemmschuh dadurch angelegt wird, daß bei den großen Finanzschwierigkeiten nicyt daran zu denken ist, alle Wünsche so schnell, Wie man möchte, zu verwirk« lichen. Auch in anderen Ländern sind die Verhältnisse gegenwärtig derart, daß nirgendwo Neigung herrscht, Ermäßigungen ein treten zu lassen. Sie dürfen überzeugt sein, daß die Reichs- post» und TelegravhenverWaltung auch dem Wunsche nacklommen Wird, daß bei aller Sparsamkeit doch die Interessen des Verkehrs nicht beiseite gestellt werden dürfen. Sie dürfen dabei aber nicht vergessen, daß der Chef dieser Verwaltung nicht der allein,ge Leiter des Verkehrswesens ist, sondern sich in das Gefüge der gesamten int Reichskanzler konzentrierten ReichsverWaltung einzufügen hat. Wir können daher auch in der B e s se r g e st a l - tung der Beamtenverhältnisse nichts so vorgehen, wie Wir Wohl wünschen möchten. Es ist Ihnen ja bekannt, daß bei den finanziellen Maßnahmen die der vorige Reichskanzler getroffen hat, der dringende Wunsch an die Verwaltung gerichtet wurde, von der Neueinstellung von Beamten, falls nicht ganjs dringende Notwendigkeit vorläge, abzusehen. Es ist natürlich für den Chef einer so großen Verwaltung sehr schwierig, bei den einzelnen Kategorien der Verwaltung danach zu verfahren. _ Mit den Vorrednern kam, ich darin nicht übereinstimmen, daß die Verhältnisse der Beamten so ganz trostlos seien. (Zurufe: Tie Aussichten.) Für die Öffentlichkeit muß ich hier betonen, daß auch d i e Aussichten nicht so g a n z trostlos sind. Welche Wirkung auf die Beamtenkategorien hat es denn, Wenn wir einmal ein Jahr lang keine neuen Stellen einsetzen? Bei Neuanstellungen handelte es sich nicht um eine Vermehrung des Personals, sondern <8 bekommen Leute, die bereits eine gewisse Zeit der Verwaltung gedient haben, eine feste Anstellung. Diese erste Anstellung _ ist eine Sache von eminent sozialer Wichtigkeit. Daß natürlick die Sparsamkeit bei Itebertrcibung auch eine sehr unglücklicke Rolle spielen kann, darin sind wir alle einig. Einrichtungen, die in der Postverwaltung notiocnbiß sind, werden Wir aber auch nicht unterlassen. Bezüglich der Brieftelegramme liegen noch nicht genügende Erfahrungen vor, Frankreich hat sie erst im vorigen Jahre ein« geführt. Ein endgültiges Urteil kann man nach einem Jahre noch nicht fällen. Wir haben die Oberpostdirektionen aufgefordert, sich darüber zu äußern. ES kommt aber in Betracht, daß durch die Brieftelegramme die Einnahmen aus den Telegrammen geschmälert würden, und daß außerdem mehr Personal deswegen vorhanden sein müßte, so daß die immer empfohlene Sparsamkeit in die Brüche ginge. DaS Altmaterial, Zlatin und Kupfer, wird stets öffentlich versteigert. Es wird unter einem gewissen Preis nicht verkauft, und dieser Preis richtet sich nach dem iedesmaligen herrschenden Marktpreise. Die Herren können also in der Beziehung beruhigt sein. Die Frage der Behandlung der Zeitungen mit Abonnentenversicherungen soll nach einer hier einmal schon angenommenen Resolution durch eine Novelle zum Preßgesetz geregelt werden. Es wird da abzuwarten sein. Welche Stellung der BundeSrat einnehmen wird. Was die Beschwerden des Abg. Zubeil anlangt, so wirb die Verwaltung bei ihrem Vorgehen gegen Beamten und Arbeiter nur da- von geleitet, ein Hineintragen von ungehöriger Aufregung zu vermeiden. Gegen Ausschreitungen wird sie auch Weiter in energischer Weise vorgehen. Der Oberpostdirekter in Kassel bestreitet, irgend welchen^Einfluß auf seine Beamten ausgeübt zu haben. Stadtverordnetenwahlen. Denken Sie an KattoWitz. Wenn Sie sparen Wollen, Was soll dann die Ostmarkenzulage. Der Ostmarkenfonds ist ein Korruptionsfonds schlimmster Art, der nut zur Beschnüffelung der Gesinming der Beamten geführt hat. Staatssekretär Krätke: Ich habe im vorigen Jahre erklärt, daß die Verwaltung sich nicht in die privaten Angelegenheiten mischt. Daran hält sie auch fest. Die Resolukion Dassermarm über den Postbeirat wird ab- gelehnt. Das Haus vertagt sich. Freitag 1 Uhr: Sozialdemokratische Interpellation über das Berliner Verbot der Wahlrechtsversam mlung unter freiem Himmel und Postetat, Schluß 7%. Utzr, rung der Verwaltungsgesetze die Regierung auf das Wildschadenges etz zurücklornmen werde. Abg. Molthan (Zentr.) fragt bei der Regierung an, wie sie sich für die Folge eine planmäßige Bekämpfung der Reb- fchädlinge denkt. Wenn diese Schädlinge zunähmen wie bisher, wäre es mit dem Weinbau in Rheinhefien bald vorbei. Abg. Finger (natl.) widerspricht der Anregung des Abg. Raab und nimmt den Kreisausfchutz zu Worms gegen bepen Angriffe in Schutz. „ ... _, . Abg Noack (natl? weift aus die Verossenttichungen bei Oppenheimer Obst- und Weinbauschule hin und ihre siebenjährige Tätigkeit, die sehr segensreich gewesen fei. Abg. E i b a ch (fortschr. Vp.) bittet, tue Mittel zur Bekampsung des Heu- und Sauerwurmes zu bewilligen. . Abg. Raab (Soz.) erflärt, daß er mit den Aussuhrungen deö Ministers zufrieden sei. . „ . Oberregierungsrat Heinrichs erklärt, bau die Regierung bic Tätigkeit der Landwirtfchaftskammer bei der Bekämpfung der Rebschädlinge nicht ausschalten wolle. Das solle jedoch auch riui- aabe der Weinbauschule in Oppenheim sein. Die Kompetenz sei ledoch noch nicht genügend abgegrenzt. . Landesökonomierat Müller macht Ausiührungen zu der technischen Sette der Bekämpfung der Rebfchädlinge. Hier icictt gute Erfolge auszuweifen. Man müsse aber erst noch das wtn- lamfte Mittel finden, um einheitlich Vorgehen zu können. Einen gewissen Erfolg hätten Die Versuche in Oppenheim bereits ge- z^A'bg Finger (natL), auf der Tribüne unverständlich, tritt nochmals dem Stanovuntt des Abg. Raab entgegen und verlangt wirkfames Eingreifen zum Dck>utz gegen die Rebick-äviuige. Abg. Breidenbach (23b./ bedauert, daß Der Antrag Kohler- Bähr nicht befolgt unD Die geforDerten 9000 Mk. in den .Haushalt mit eingestellt worden feien. Es sei aber freudig zu begrüben, daß das jüngste Mitglied der Freisinnigen so warm für die Landwirtschaft eintrat. Er hoffe, daß auch ferne andern drei FrattionSgenossen in Zukunft denselben Standpunkt her treten Halter angeforderte Betrag von 31 210 Mk. in Einnahme und von 366 310 Mk. in Ausgabe wirb darauf bewilligt. Deutscher Neichstaq. 53. Sitzung vom 10. März 1910.1 '0m Dundeeratstisch: Kraetke. Präsident Graf Schwerin-Löwitz eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten. Der Posietctt, Die allgemeine Aussprache wird fortgesetzt Abg. Zubcil (Soz.): ES steht fest, daß die Einrichtungen der Post den modernen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Gegen die Aushilfsbeamten wird in rücksichtslosester Weise vorgegangen. Um Ersparungen zu machen, werden die Aushilfsbeamten plötzlich enilassen. Dafür aber vermehrt man unnötigerweise die höheren Stellen. Charakteristisch für die Anschauungen des Staatssekretärs ist die Maß° regelung des Beamten Zollitsch, dessen Fall ja bekannt ist. Trotz 21jährigcr tadelloser Dienstzeit Wurde Zollitsch Wegen einiger Artikel in der Verbanoszeitschrift strafweise versetzt, in seinem Gehalt reduziert und zu den Kosten des Verfahrens verurteilt. Getroffen sollte damit der Verband der Assistenten, dessen Vor- sitzender Zollitsch ist, werben, der dem Staatssekretär schon lange ein Dorn im Auge war. Di« freie Meinungsäußerung der Po st beamten soll unterdrückt und jedes Vorwärtsgehen der Beamten verhindert werden. Aehnlich ist man auch qegen den Telegravhenarbeitcr Valentin, den Vorsitzenden des Verbandes der Telegraphenarbeiter, borgegangen. Man verlangte von ihm, daß er sich gewissermaßen selbst kastrieren sollte. Er sollte seine Kollegen verraten. Das sind sehr unsaubere Sachen von fetten der Verwaltung. (Der Präsident rügt den Ausdruck.) Der Redner bringt Beschwerden verschiedener entlassener Beamten vor. Em Postbote Conradi in Berlin wurde ohne Unter, suchung entlassen. Weil ihn ein anscheinend geisteskranker Sckxiu- spieler anklagte, er habe aus einem Briefe einen Fünfmarkschein gestohlen. Warum griff denn die Staatsanwaltschaft nicht ein, wenn wirklich ein Verbrechen vorlag? Sie verlangen immer, wir sollen ihnen solche Fälle vorlegen. Als der Abgeordnete S'chcide- mann einen Fall aus Cassel ihm niilteilte, erhielt er keine Antwort. Wir lassen uns von diesem liebenswürdigen Staatssekretär nicht wie Schuhputzer behandeln. (Sehr richtig! bei den Soz.) Wir Wollen auf eine anständige Frage eine anständige Antwort haben. In Kassel herrschen unerträgliche VerhälMisse, Weil man die Beamten dort zwingt, dem herrlichen Reicksverbande gegen die Sozialdemokratie beizutretcn. Die Vorgesetzten mißbrauchen dort ihre Stellung. Aehnlich ging es bei den Stadtverordnetenwahlen in Wiesbaden zu. In Königsberg i. Pr. mußten die Unterbeamten in den Dien st stund en Unterschriften für einen Wahlaufruf der Reichsverbandes sammeln. In Frankfurt a. M. müssen sich die Telephondamen melden, wenn sie einen gewissen heimlichen Ort aufsuchen. In Berlin in der Französischen Straße ist'S noch schlimmer. Dort muffen sie sich in ein Buck eintragen, damit kontrolliert werden kann, Wie lange sie auf dem stillen Ort verweilen. (Heiterkeit.) Recht appetitlich! Der Redner bringt weiter gegen den Direktor Reimann in Hannover Beschwerden wegen Unregelmäßigkeiten bei der Geldgebahrung vor. Der Redner schließt feine zweistündige Rede: Ich hakte noch Material für zwei Stunden (Oh, Ob! rechts, Heiterkeit.), aber e§ gibt ja noch eine »ritte Lesung! (Erneute Oh, Oh-Rufe rechts.), Abg. Dr. Droescher (Kons.): Wir bedauern, daß die Reickstagstribüne 8azu 6enu|T Wird, fobiel Klatsch vorzubringen und solche langen Agitationsreden zu halten, Wie c5 der Vorredner getan. Man sollte doch die Etatsberatungen nickt dazu benutzen, die Begehrlichkeit der Beamten anzustacheln. (Zustimmung.) Wir hoffen, daß niemals Wieder ein Defizit wie im Vorjahre zv beklagen fein wird. Auf allen Gebieten des, Postwesens merkt man eine erhebliche Steigerung des Verkehrs, die eine fortgesetzte Besserung der Einnahmen erhoffen läßt. Trotzdem sind keine neuen Stellen geschaffen Worden, so daß die Beförderungschancen der Beamten nicht leiden. Allerdings müssen sie dafür zunächst eine größere Arbeitslast in den Kauf nehmen. Aber in den nächsten Jahren Wird eine Vermehrung der Stellen doch nötig sein. Wir wollen nicht, daß die Sparsamkeit, die wir gewiß für richtig halten, eine Einschränkung der Ruhezeit berbeiführt. Unleidlich^ sind die Avaneementsverhältnisse in den höheren Stellen. Man sollte endlich mal wieder mit der Annahme von Anwärtern Schluß machen. Jammern Sie doch nicht immer über die Unrentabilität des Betriebes. Denken Sie doch an die vielen unentgeltlichen Leistungen der Post. Soldatenbriefe, Verkauf der Jnvalidenmarken usw. Mit der Sparsamkeit dürfen wir nicht so weit gehen, daß der Verkehr darunter leidet. Den guten Willen des Staatssekretärs bei der Abschaffung des Ankunftsstempels erkennen wir durchaus an. Notwendig ist der Ausbau der Funken- spruchverbindungen. T)as Telefunkensystem muß immer mehr in Anwendung kommen. Die Frage der Angliederung der Posten in den Kolonien an die Verwaltung der Schutzgebiete scheint uns noch nicht aktuell zu sein. Ein ständiger Po st bei rat ist überflüssig. Der Staatssekretär hat stets den besten Willen ge- zeigt. Er braucht daher nicht unter Kontrolle gestellt zu werden. Leider sind die Beamten immer noch unzuftieden, obgleich wir ihnen »ach Kräften geholfen Jjabcn. (Beifall rechts.), aii _ *Qiapl)ic ici nur gti begrüben, ebenso Vie dec SchreiömaßKinc. Bei .ber 3tii(fpergütunHandlungen foll- der dichter einen kleinen Strafaufschub nötigen- salls gewahren können. Nicht zweckmäßig sei, daß die Übertragung des Namens eines Mannes auf ben'en uneheliches .^inb 5 Mark -Stempel, in* ganzen 8 Mark Kosten, verursache. Dies liege .nickt im Interesse Ser Vermeidung von Alimentationsklagen. Die vielen Berufungen bei den Gerichten hält der Redner nicht für opportun wegen der Belastung der höheren Instanz und der Nichtbeachtung der Äutrritüt des ersten Richters. Auch wurden dadurch dem Staate erhebliche Kosten verursacht. Abg. Dr. Osann Natl.- spricht sich dafür ans, daß mit den Zeugengebühren etwas sparsamer verfahren werde. Mit dem Vorschlag Ser Regierung, die Entwürfe dem deutschen Sprachverein vorzulegen, ;im Jie aus dem Deutschen in verständliches Deutsch zu übersetzen, stelle diese sich ein Armutszeugnis aus. Gespart könne werden bei dem Wegfall der Weiberstrafanstalt in Mainz durch Berkans be^ .Hauses und Aufhebung der Verwaltung. Auch bei den Haftl Skalen könne man sparen. Betreffs Einführung ber Stenographie schließe er sich den Vorrednern an; sie müsse obligatorisch gemacht werden. Auch durch die Zusammenlegung der Bibliotheken könne man Ersparnisse und bessere Verhältnisse schaffen. Der Redner geht dann ein auf die Sage der Richter und ^Assessoren. Durch Einstellung neuer Richterstellen würde ber Staatshaushalt nicht erfdyuert. Nach dem Stande vom 23. Januar 1910 seien in Hessen 152 Gerichtsassessoreu und 163 Gerichtsreferendare vorhanden, die nur zum geringen Teile dauernd verwendet seien. Die Leistungsfähigsten wendeten sich weg, die mittelmäßigen bleiben dem Staate. Die besten Juristen hätte Bayern, das bei den Examinas mit größter Rigorosität vorgehe. Es werden nur die mit ersten oder zweiten Noten zuge- lassen. Dies sei ein Fingerzeig für Hessen. Man solle auch den betreffenden Assessoren frühzeitig saZen, daß sie beim.Staatsdienste gar keine Verwendung finden können. Ob die geplante Hereinziehung des Laienelementes in den Richterdienst sich be- ,mähre, bleibe abzuwarten, er bezweifle es sehr. Tie Kurse in Psychiatrie seien für die Richter zu kostspielig; sie sollten auf Kosten des Staates gehalten iuerSen. 2er Redner hofft, daß die Ausführungen seiner Partei der Regierung manchen Fingerzeig geben werden und daß man namentlich dahin kommen werde nur die allertiichtigsten Kräfte für den Rich ter stand zu verwenden. (Beifall. - ~ Abg Stapler Natt.- bringt einige Wunsche betr. des Ortsgcrichtswesens, besonders Schätzung des Jmmobiliars, zum -Ausdruck. Tie Ortsgerichte seien so schwach beschäftigt, daß kaunr etwas zu tun sei. , Abg. Dr. Z ir ck m c' h c r (Zentr.' ist einverstanden mit der deftnttiven Anstellung der Assessoren, die Richterstellen versehen Die Qualität des Examens'dürfe nicht allein ausschlaggebend sein Zehr richtig. sondern auch das Ergebnis der praktischen Täsig- vteit. Ein 9öachexame'u solle gestattet sein zur Verbesserung Ser Note, wie in Bah er n. Die Amtsgerichte werden infolge der neuen Gesetzgebung eine erhebliche Mehrbelastung erfahren. Nur eine -andere Organisation der Respiziate kann hier einen Ausgleich schaffen. Auch die Gerichtsschreiberei werde erheblich mehr belastet. Eine Vermehrung der Gerichtsvollzieher sei, entgegen früheren Ausführungen, in Zukunft nicht angebracht. Die Mehrzahl ist nicht sehr gut gestellt. Die Stenographie sei für die Zeugenproto- kolle außerordentlich zu begrüßen, jedoch nicht für den sonstigen Dienst. Der Redner glaubt nicht, daß diese .Idee _sick in die Wirklichkeit umsetzen werde. Abg. Dr. Schmitt iZenkr. > macht längere Ausführungen zu ber Stellung ber Assessoren, bei bereit Anstellung gegenüber anderst Beamten stets große Sparsamkeit geherrscht habe. Durch das Privatklageverfahren könne keine Entlastung ber Gerichte kommen. Die Heranziehung des Laienelementes verursache un Gegenteil eine große Belastung. Durch die Denkschrift seien die Juristen sehr enttäuscht und mißgestimmt worden. Wenn man im gegenwärtigen Augenblick an eine Revision ber Besoldungsordnung getreten wäre, hätte man sehr unklug verfahren; dieser-Ansicht seien fast alle Beamtenkategoriert. Jedenfalls hätte man da außerordentlich geknausert, und es wäre nichts Erfreuliches zustanSe gekommen. Der Redner will dafür eintreten, daß ber Beamten- ’itanb zufriöden gestellt wird. Beim Mainzer Justizpalast seien 50 000 Ätt. gestrichen worden. An der Gesamtsumme hätte man das doppelte, irreichen können, wenn die Streichung zu einer Zeit vor genommen worden wäre, in der noch nicht die kostbarsten Ein richtungen fertiggestellt waren. Jetzt werde in den Palast ein ttremvelmartt hinein gebracht von unbrauchbaren Möbeln, die des Staates nicht würdig feien. Hoffentlich komme man Sazu, im Lauf, des Sommers das neue Gebäude zu beziehen. Just,-Minister Dr. Ewald erklärt, daß man am 1. Juli mit dem llmzug beginnen werde. Schluß 1 Uhr. Nächste Sitzung um 3 Uhr. Fortsetzung im 2. Blatt.) Organisations-Versammlung fflt eine nationale Zugenobcwegung. A Berlin, 9. Marz Um der schulentlassenen Jugend das Gefühl für die nationalen Güter und Pflichten cinzupslanzen und frei von Sonderbestrebungen irgend welcher Art ein starkes unö opfermuuges (tzescknechl heran' zuziehen, Halle eine Reibe nationaler Vereine, u. a. d,e Teiiischblind- Gemeinde, der Vaterländische Schriiten*Verband, der Bund der Gewerbetreibenden, der Deutsche Turnerbund, der Teutsch-naliouale Hanolnngsgebil'en-Verban'd, der Verband nationaler Vereine und der Konservative Wahlverband Berlin eine Einladlmg an Rational- gesinnte aller Stände zu einer Versammlung nach den „Germania- Sälen" ergehen lassen, in der man sich über die Wege und ein- zuschlagenden Richtungen dieses wichtigen Prinzips schlüssig werden sollte. — Ein sehr zahlreicher Besuch'zeigte das lebhafte Interesse, das man dieser nationalen Pflicht entgegenbrachte. — Ter Vorsitzende, Lehrer Holt; (Berlin), begrüßte die Versammlung, bedauerte aber dabei, daß die Schulen Berlins so wenig vertreten feien. Der Aufruf, beit auch u. a. Pro'. '?! dolf Wagner unterzeichnel hatte, könne vielleicht auf den erst m Blick als einseitig für die rechtsstehenden Gruppen gelten. Das liege aber daran, daß die liberalen Vereine ihre Unterschriften ueiiue gert h itten. Er weite aber ausdrücklich jede Unterstellung aniiiem tinner Bestrebungen von vornherein zurück. Die Versammlung solle erst Beschlüsse fassen .für die Organisation einer nationalen Jugendbewegung. M Den Bericht über „Die Notwendigkeit einer nationalen Erziehung unserer schulentlassenen Jugend" erstattete Graf Ernst &. z ü Reventlow. Er führte u. a. folgenbis aus : Gerade in t nationaler Sinn, der Hunderltansenden verloren geg^chen ist, n-plw endig. Ein iDiangel mag es fein, daß das Deutsche Reich nur eine allerdings sehr kurze nationale Geschichte hat. Da muffen sich nun Verbände bilden, um den daraus eiu- ftehenden Mängeln abzuhelien. Bor allem aber soll das Menschen material in ber Jugeod bereits auf den nationalen Weg gebracht werden. Daran läßt es besonders die Familie an sich fehlen. Tas praktische Wie soll jetzt nicht erörtert werden, sondern nur über die Wege und die Mittel der Zukunft soll man sich schlüssig werden. Stein neuer Verein soll gegründet werde», sondern gemeinsame Arbeit soll die nationalen Vereine zusammenschließen und womöglich organisieren. Drei Leitsätze müsse man als grundsätzlich bestehend verlangen : Erstens die Anerkennung der Monarchie als durchaus notwendig; zweitens das Vorhandensein nationaler Gesinnung; drittens die Hebung des Pflichtgefühls der Jugend. Nicht ivie die Sozialdemotrmie den Hinweis auf den Genuß, sondern auf unsere nationalen Güter. Edle Geselligkeit soll dabei nicht ausgeschlossen fein. Keine K a m p f o r g a n i f a t i o n wollen wir schaffe», sondern eine Organisation, die auf die Jugend m erzieherifeber Weise, so wie man sie m einem guten Elternhanse ausübt, einwirkt. Keine schulmäßige Methode, fein Hurrapatriotismus, der nur Heuchler züchtet und viele fönst national denkende Elemente abwendig macht, sondern Erziehung zum Nationalen sei bic allgemeine Grundlage. „Lassen Sie uns heute feine Resolutwnen fasse», fon- bern sehen Tre in dieser Versammlung nur ein Zusammenstnden ber nationalgesinnten Männer, die alles andere bann in die Wege leiten." In ber Aussprache wurde mehrsach vor Rassenverhehiing und patriotischem Ehailvinismus gewarnt. — Nach kurzen Schlußworten Sos Grafen zu Reventlow ivurde befchloffen, aus ber Versammlung heraus eine Gruppe zu bilden, die die einzufchlagenden Wege und die von ber Organisation zu verfolgenden Ziele genauer präzisieren soll. (ßericbtsfaaL § Marburg, 9. März. Im Wiederaufnahme- Verfahren beschäftigte sich heute das Schwurgericht mit einer Anklage gegen den früheren Fuhrmann Karl Leicht aus Gladenbach, einem 72 Jahre alten Greis, wegen Meineids. Der Mann hatte wegen einer Honorarforderung ein Zerwürfnis und schließlich einen Prozeß mit dem praktischen Arzt Dr. Göhring in Gladenbach, dem er eine Urkunde unterschrieben haben soll, daß er die geforderte Summe zahlen wolle. Bei dein Gerichtstermin beschwor er nun, daß er die Unterschrift nicht geleistet habe. Die Geschworenen hatten ihn im vorigen Jahre für schuldig befunden und das Gericht verurteilte ihn zu 1 Jahr Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. Heule war ein umfangreicher Zeugenapparat sowie zwei Sachverständige aufgeboten. Tie letzten stimmten darin überein, daß die Unterschrift echt sei. Auch heute wurde die Schuldfrage bejaht und der Greis zu derselben Sttafe verurteilt. cuMiffahrt. Ein Luftschiff mit „fliegender Gondel". Die Ingenieure Brackelsburg und v. S e i g n e u x aus Ohligs im Rheinlande haben, wie dem B. B. E. mitgeteilt wird, ein Luftschiff gebaut, das eine Vereinigung der Bauarten „leichter als Sie Lust" und „schwerer als die Luft" darstellt. Das Prinzip dieses Luftschiffes besteht darin, daß ein starres Mo torluftschiff mit einer Gondel versehen ist, die ein vollendeter Flugapparat ist und ohne Mcksicht auf den Gasballon gefahren werden kann. Tas Luftschiff, das vop den Erfindern den Namen „Flugmaschinen-Zellenluftschifs" erhalten hat, hat eine Länge von 60 Meter und einen Durchmesser von 10 Mir. Ter Ballon- körper ist aus 8 Zellen gebildet, die unabhängig sind und nonj denen jede durch Pneumatikreifen starr gemacht worden ist. Alle 8 Zellen hängen in einem Stahlger,ippe. TaSurch ist das Luftschiff zerlegbar und leicht beweglich, wenn die Gondel als Flugkörper gebraucht wird. Einen völlig selbständigen Teil bildet die als Gondel zu gebrauchende Flugmaschine, die die Form eines Eindeckers hat, denen Fläche der größeren Feuersicherheit halber aus dünnen Asbestplatten besteht, die durch ein Drahtnetz zusammengehalten werden. Vermischter. * Der erste Zusammenstoß in den Lüften hat stattgefunden. Aus dem Flugplatz von Monrmeton-le- Grand stießen die Flieger Frey und Hauptmann Moreau zusammen. Die Maschinen erlitten schwere Beschädigungen, da sie aber sehr niedrig flogen ist keiner der Flieger verletzt. Ter 7. März, an dem dieser Zusammenstoß stattfand, war aber auch sonst ein Unglückstag für die Eroberer der Lüste. Am vormittag war schon Erockon aus einer Höhe von 20 Metern gestürzt. Der Apparat wurde völlig zerstört, aber der Flieger ist, wie durch ein Wunder, unverletzt geblieben. Ein weniger günstiges Geschick traf den jungen Graham White, der am selben Tage in Pan Flugversuche unternommen hatte. Der junge Mann, der erst kürzlich geprüft wurde, versuchte die StaSt zu überfliegen, wurde dabei von einem starken Windstoß erfaßt, verlor auf einen Augenblick das Steuer und fiel aus ziemlicher Höhe zu Boden. Er hat sehr schwere Verletzungen erlitten und wird wohl monatelang den Flugplätzen fernbleiben müssen. * 'W ie m a n w i d er s p e n st i g e E h a u f f en r c b ä nd i g t. Die Pariser führen bittere Klagen über die Unliebenswnrdigkeit km- Äutomöbittutscher, die ihre Fahrgäste mit einer etwas allzu selbstbewußten Selbstherrlichkeit tyrannisieren. Oft werden Fahrten m abadcgenerc Quartiere kurz und grob abgelehnt. Ein wirksames Mwehrmittel gegen diesen Notstand, über Sen nicht nur französische Großstädte zu Hagen Haden, verrät ber F igarv seinen Lesern. Es war noch zur Zeit ber Alleinherrschaft der Pf-erdedroschken, als die Not Mr. de Villemessant, den Begründer des Figaros, erfinderisch machte. Er wohnte damckls in Auteuil und wenn er nm Mitternacht das Theater verließ, mußte -er pst erleben, daß widerspenstige Rosselenler durch keine Drohungen und durch kein Flehen zur Fahrt nach dem damals noch abgelegenen Vorort zu bewegen waren. Da entschloß, er sich zu einer anderen Taktik. Fortan trat er rasch auf den Kutscher zu und mit kurzem, besehls- haber sichern Tone gebot er: „Zum Polizeirevier Auteuil, aber etwas lebhaft." Der Kutscher ahnte einen hohen, Polizeibeamten und ohne Widerrede fetzte er eilig sein Roß in Trab. Erstaunt sah er dann, wie sein Fahrgast am Polizeirevier vorbeiging und gemstchlich ,’u Fuß nachhause schlenderte; aber Herr von Villemesiaul kam so wenigstens glücklich nach Auteuil. * Wie soll man Luftballons färben? In der „Technique aeroitautique" macht der französische Oberstleutnant Espitallier üiterenante Mitteilungen über die Gründe, die die gelbe Faibe in der Lustschiffahrt zum Gesetz -erhoben haben. Tie Stoffe, die die Hülle des Ballons bilden, sind von einem iKautschuküberzug vedeckt, hier die Undurchdringlichkeit steigern sott. Ter Kautsckuk- überzug aber kann nur dann seinen Zweck erfüllen, wen» der Kantschuk sich nicht verändert. Nun verschlechtert sich jeder Kautichuk, auch der vulkanisierte, außerordeittlich rasch unter der Einwirkung der d io letten und ultravioletten Strahlen des Sonnenlichtes. Darum wird es notwendig, die Kautschukhülle durch eine gt-lbe Farbschicht zu schützen, die die verderblichen Strahlen auf* laugt. In Deutschland begnügt man sich dabei mit Anilmfarb- stoffen; in Frankreich dagegen pflegt inan gewöhnlich chromsaures Bleioxyd anzuwenden, das an feiner helleren leuchtenderen Farbe leicht zu erkennen ist. Das chromsaure Bleioxyd ist in "seiner Wirkung viel dauerhafter wie Sie Anilinfarbstoffe, bietet aber dagegen eine andere außerordentlich große. Gefahr. Es inuß angebracht werden, bevor die äußere Kautschuthü'lle übergezogen ist: nun tarnt die Kautfchuihültt nicht mehr vullaatisiert werden, weil durch die Hitze die gelbe Farbe des EhvomatS verschwinden würde. Allerdings handelt es sich hierbei mir um die schwache Kautschuk- hülle der Außenseite: die innere Ballonhülle enthält eine Kontschuk- lage, die stets sorgsam vulkanisiert wird. Aber auch die Ver- ändeiungen der,äußeren Kautschukhulle wirken nachteilig auf die innere ein. Daß die Ballons gelb sein müssen, ist eine unumstößliche Notwendigkeit, aber die Lustschifser suchen rtodj vergebens nach einem wirklich befriedigenden Farbstoff und erhoffen von der Eh-emis baldige Hilfe. ‘ Die Töchter des Himmels im Ehesttci k. Das Eindringen moberner Ideen in chas Reich der Mitte hat dem chinesischen Volke einen eigenartigen Konflikt gebracht: den Ehestreik. Ein geheimer Bund der Jungfrauen hat sich gebildet, dem zahlreiche Töchter altangesehener Familien angchören, die „Gesellschaft der Schwestern". Die in Kanton erscheinende „Neue Aera" gibt interessante Mitteilungen über den Zweck dieses Bundes und die Mittel, mit denen man den ersehnten Zielen entgegen* strebt. Alle Teilnehmerinnen des Bundes verpflichten sich durch Eid, die Grausamkeiten der chinesischen Ehegesetze zu verhindern, die die Frau zuerst zur Sklavin ihres Vaters machen, dann nachher Heirat zur Sklavin des Mannes und in der Wittvenschaft zur Sklavin des Sohnes. Die Kampstveise ber sreiheitsdurstigew Chinesinnen ist verhältti smäßig einfach. Ungehorsam gegen die Eltern wird nach dem Gesetze mit dem Tode bestraft: Sie junge Teilnehmerin des Bundes widerstrebt allo nickt, wenn der Vater sie verheiratet. Aber im Hause des Gatten verweigert sie die Annahme jeder Nahrung, und roerat der Neuvermählte fielt der jungen Frau nähert, so weiß sie sich ihn mit Hilfe der Nägel und der Zähne sehr gründlich vorn Leibe zu l-atten. Wenn die ersten drei Tage dieser wenig idyllischen Flitterwochen vorüber sind, muß die junge Frau nach altern Brauche ihre Eltern 'besuchen. Sie genügt dieser Tradition: aber einmal im Hause der Evern, verläßt sie -es nicht mehr. Niemand lattit sie Mkngen, zum Gatten zurückzukehren, denn daS Gesetz betrachtet das Elftrn- haus als ein heiliges Asyl, das keinem Kinde verweigert werdoi darf. Der Gatte mag sehen, wie er ohne seine Frau fertig wird. Gewöhnlich erwerben sich die auf diese radikale Art geschiedenen Mikgtteder der „Gesellschaft der Schwestern" durch eigene Arbeil ihren bescheidenen Lebensunterhalt, und bisweilen sind sic sogar so großmütig, von ihren Ersparnissen dem Manne etwas zn kommen zu lassen, damit,er eine andere gefügigere Lebensgefährtin erwählen möge. * N a ch der Fen e r S b r n n st. Pantoftelheld -resigniert : „Ta habe ich mir nun beim 'Ausbruch des FeuerS rasch den Hausschlüssel angeeignet. . . jetzt ist das ganze Hans abgebrannt!" Handel. * Die Gründung einer deutschen Kommunal- ba nk ist geplant, um die auf dein Gebiete der Geldbeschaffung für bi-? Gemeinden, namentlich für die kleinen Landgemeinden, bestehenden Schwierigkeiten durch die Schaffung eines Zentralinstitttts zn In fettigen. Tie deutsche Komninualbank soll' als gemeinnützige An statt in Form einer Aktien-Gesellschast mit einem Grundkapital von 25 Mill. Mark gebildet werden und in der Hauptsache Geld beschassung für alle deutschen Kommunen und Kommunalverbändc durck Ausgabe einheitlicher Obligationen pflegen. Es ist an eine rein kaufmännische Einrichtung in engster Fühlung mit einer Großbank oder einer Vereinigung von Großbanken gedacht. In bei deutschen Kommunalbank soll auch eine Zentralstelle für die Sparkassen geschaffen werden, bei der sie überflüssige Gelder hinter legen. Tie Vorberatungen für die Gründung Ser Bank sind in einem Ausschuß beraten worden, dem 5 Städtevertreter und vier Vertreter von Landkreisen angehören. Der Kreistag des Land kreises Düsseldorf hat beschlossen, sich an der zu gründenden Seutscken Kommunalbank zur Uebernahme von 66 000 Mark Aktien zu beteiligen. Märtte. [] Marburg, 10. März. Auch auf dem heutigen Schweinern a r f t hielten Sie hoben Preise atu Ferkel kosteten 50—60 Mk., Läisier 80—120 Mk. das Paar, je nach Größe und Qualität. Tie Zuinyr beließ sich auf 960 Stuck, die auch zum großen Teil verkauft wurden. fc. Wiesbaden, 10. März. Heu- und Strohmarkt. Angetahren waren 21 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Heu 10.00 bis 11.20 Mk., Stroh (Rrchtttroh) 6.00—7.00 Mx, F r u d) t m a r f t. Haler 16.40—17.00 Mk. Alles kür 100 Kilo. Spielplan des Neuen Siebener Stadttheaters. Direktion: Hermann Steingoetter. Freitag den 11. März, abends 8 Uhr: 19. Freftags-Abonne- ments-Vorstellung: „Der dunkle Punkt." Ende gegen 101/, Uhi. Samstag den 12. März, abends 8 Uhr, bei erhöhten Preisen (Abonnenten gemeßen Ermäßigung): Einmaliges Gastspiel von Frau Irene Triesch: „Die rote Robe." Ende gegen 11 Uhr. Sonntag den 13. März, iiadpnittagS 3lL Uhr, bei kleinen Preise»: „Ter fidele Bauer." Ende gegen 6 Uhr. Abends 7l/2 Uhr, bc: kleinen Preisen: „Strandkinder." Ende gegen 10'/, Uhr. Montag Den 14. März, abends 8 Uhr: Volksvorstellung: „Preziosa." Ende gegen 10'/, Uhr. Dienstag Sen 15. März, abends 8 Uhr (19. Diens- lags-Aboimements°Vorstellung): Benefiz sürRegisseilr Gurt Gühne: „Narziß." Drama in 5 Auszügen von A. E. Brachvogel. Ende gegen 11 Uhr. Mittwoch den 16. März, abends 7 Uhr: 19. Mitl- wochs-Abonnements-Vorstellung: „Tanlris der Narr." Freitag de» 18. März, abe»ds 8 Uhr: 20. Freitags-Abonnements-Vorstellung: „Tas Konzert." Lustspiel in 3 Akten von Hermann Bahr. Ende gegen 103/4 Uhr. Schluß der Spielzeit 3. April 1910. rLirchtiche Nacyrichten. lLvMige-lsche wenieinoe. Samstag den 12. März: 3n der Ztadtkirche. Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer D. Schlosser. Sonntag den 13. März, I u d i e a : Vormittags 9'/, Uhr: Konfirinatlou der Kinder aus der Matthäusgemeinde. Feier des hell. Abendniahls. Pfarrer D. Schlosser. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirdze für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Montag beit 14. März, abends 8 Uhr: Verfammlung ber konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. Allttwoch den 16. März, abends 6 Uhr: 6. P a s s i o ns - A n d a ch l. Pfarrer D. Schlosser. 3n der Iohauneskirche. Vormittags 9'/2 Uhr: Pfarrer Ausfc 1 d. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirdw <ür die Johaniiesgemeindc. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheims r. Abends 8 Uhr: Vortrag des Judenmissionars Pastor Klose aus Fraukfurt n. M. über: Israel und das Evangeluim, im Johannessaal. Nächstkünstigen Sonntag, den 20. Alärz, Palmarum: Buß- und Bettag. An demselben tvird nad) allen Gottesdiensten eine Kollekte zur Unterstützung hilfsbedürftiger eoangelisd)er Gemeinden unseres Landes an Orten mit überwiegend katholischer Bevölkerung erhoben werden. Uatholische Gemeinde. Sotterdienft. Samstag den 12. März: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Von 5—10 Uhr wird ein fremder Priester Beicht hören. Sonntag den 13. März, P a s s i o n s - S o n n t a g Feier des „Großen Gebets". Vormittags von 6H, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. Vormittags um 7 Uhr: Die erste heil, öieffe. Aussetzung des Allerheiligsten' Beginn der Betstunden. „ um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Heil. Blesse mit Predigt. „ um 11 Uhr: veil. Blesse mit Predigt. Tie Betstunden roerbeit ununterbrochen von vormittags 7 bis nachmittags 6 Uhr gehalten. Nachmittags um 5 Uhr ist die letzte Betstunde, darauf Schluß mit Te Deum. Dienstag und Freitag abend um 6'/, Uhr ist Fasten-Andacht. Meteorologische Beobachtungen der Station Siehen. März 1910 Barometer aut 0° reduziert Tempel atiir der Luit Absoliite Feuchtigkeit Relative Feuck'ttgkerl Windrichtung Windstärke ©rib der Dei,öNmng >" grhn'ki der fichlb. Himmrlssi. Wetter 10. 2,fc <46,0 13,8 5.3 46 SSW 4 9 Sero. Himmel 10. <45 4 8,3 6.6 31 S 2 8 11. 7“ < 45,5 7.3 5,8 76 s 2 10 Bed. Himmel 1 il Höchste 9 1 1 Temperatur am 9. bis 10. Ma E5 = - - 14,0 ° 0. Niedrigste , , 9. u 10. b - 1,8 "0. MESSMER’5 AUSGEWÄHLTE FEINE THEE= SORTEN 100g Pakete Q55Mk-X40Mk 2/ Trilli z' d°- rH 3 d- j Sabil ?' do. 3' do. 3 do. j Loyr ;i bo i'!. do. 3 ’ do % bc. 3 do. i Homd Slf b j d l hrssis I bo. 3 bo. y" bo. j' bo. ■, ßächs j ffiurt $>l, dc «/ bc 0/, 3>/, 3 d> p/,BoSm 4 bo b Snlgo l'lu ®nft 1‘/, bo. 4 Italic 4 bo. 4 bo. 1 4 bo. 4 Dell. 61 b'j.Ocsl. F 3 Och b'/, bi 6 3 Pari vO ot 4 M b bi 4 b: 4 bo 4 bo. 4','M 4 bo. 4 bo. 4 bo. 4 bo. 3*/lf bo. 4 bo. d'/> bo. 5 bo. i‘k ZlhWÜ yj, bo. 3 bo. 31/, Srtnoei- 4 Errd. c 4 Span, 4 bo. 4 bo. c 4 bo. 3 4 linganli 4 bo. 5'/. bo. 4 io. II ! krzrnt t 6o' . bo. । ; u' • bo. ' simile So !' । do. I I i UCfantt • do. ! ai ! co' w coi Ei r-' bo. I i ' »n to- J1 ßW Kursblatt des Gießener Anzeigers vorn (0. März 19|0. Staats-Anleihen. do. do. Preußische Consol do. LandeSkuliur-Rrute E.-B.-Anl. . . do Bremer St.-Anl. v. 18X8. 92, 99 101.60 Hessische St.-Aul. v. 1899 Ausländische b. 1. Europäische 100.5u 4 Italienische Rente i. ®. (conv.) Ocst. E.-B. St. G. steucrsr. . . öfl.G. Elisab. Obl.) 93 60 83.80 ö 5 5 47, tv' VL fi 5 47, 4 37, 3 4 a7, 3 4 4 37, r* do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1906 . . Aul. abgest. . do. . . do. . . . 37, 3 37, 4 4 37, 4 4 4 4 4 4 37, B 3 67 | 100.25 ' 91.60 95.— 88.50 do. do. dv. Staats-Rente .... Sch.'Vrrsch. (conv. 4 5 4 4 4 40. 4 4 4 4 r 37, Lire! -. ö.flJ 99' 37, 3 3'/, 3 4 37. 8 . 3 4 37, 37, 3 87, 37. Sächsische Rente Wnrtteinbg. v. 1907 . Fr. S».; Pel. 8ilr.| M.! do. do. unifizierte. privtl. . . garantierte Argent. do. do. do. do do. do. do. 0.I886,97,1902 i. G. v. 1903 t. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . 98.25 94.80 101.40 102.60 69.50 do. v. 1896 unk. 1912 do. v. ll>»2 unk. b. 1912 37, Schwedische v. 1880 abgest. * v. 1890 do. Bagdad-Bahn . - . Ungarische Gold-Rente 2025 r StaatS-Renle . . Hamburger St.-Anl.amrt. 1900 u. 1909 . do. do. v. 1887,91,93,99 47, Bosnien n. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kr. 4 do dv. 6 Bulaar. Tab. Anl. v. 1902 ,. G. . M. 17 Grtech. E.-B. v. 1890 steuersr. . Fr. p/0 do. Monopol-Aul. v. 1887 57 Orst E-B. St. Sch.-Bersch. iconv. ' Trani-Zosef) 1. Silb. "euersr. 47, Japaner Ser. II v. 1905 do. v. 1905 Mexik. do. dv Franz-Zoses) Oesterr. X'otalb. do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest. EMab.-A.) i. stcnertr. Pp. . . Pöring unifiz. v. 190- Ser. I . . do. unistz. v. 1902 Ser. III 00. Jlumän. do. do. do . ö.fl. . Str.' 2710 do. do 47(J Oest. Silber.»kcute '• do. Pav^er-Rente do. Rust. StaatSanl. v. 190a . Cousolid.-Anl. u. 1880 Gold-AM. v. 1889 . . . „ Goul. E. B. Ser. 1 11. II 89 „ tz-old-Aul. Em. III v. 189i> . „ . StaatS-Renic v. 1894 . alt.Stt.lHbL do. v. 1902 stenerfr. M. Gold-Anl. v. 1894 steuersr. . „ ! do. . .... Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Serb. amort. . 1895 (405) . . . Span. aust. Rente 0. 1882 abgest. Ttirk '<5gt)pt. Tribut Türken d. 1903 Eisenbahn-Prioritäten. Iulünvifche. * Braunschweig. LaudeS-E.-B. II E . . 37, do. ko I E abgest. . 37, do. do. IIIE unk. b. 1905 3 Allgemeine Deutsche Kleinbannen abg. b0°/o 37, Sudd. Eilenbahn-Ges. Larmstaor . . . 37, do. do. do. v. 1904 100.— 90.50 90.50 90.70 Ausländische. * Elisabeth steuersr. 1. G. . . 2000 ■ St c>. dv v. 1889 i. G. ? _ öü 10 v. 181-1 1. G 0 Len. Süd O-omb.) sts. 1. G. 400 96. bh° do. „ t. G . . 9,7« do ho. „ i. G. 500 - do do. E. v. 71 l G. 500 M. ö.fl. Fr. - I 99.60 102*80 84.60 58J0 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. . . 5 do. Brünn-RS. 72 sts. t. G. 100 4 do. Stuatsb. v. 83 „ i. G. . . 3 do. I—VIII Em. „ l 500 3 do. IX Em. „ t. G. 500 3 do. v. 1885 „ t. ®. 500 3 do. (ErgänzgS.-R.) „ t. G. 500 3 do. v. 1895 sts. 1. ®. 1000>200f' 3 Prag-Dux v. 1896 sif. t. <55 . . 3 Raab-Ocd -Ebenl. „ t. G. 400 3 do. do. v 91 „ i. G 400 3 do. do. v. 97 „ 1. G. 400 4 Rudols .... „ 1. S. 4 do. (Salzkgtb.)stf. 1. G . , . 6 Ungar.-Galizilche . sts. 1. S 4 Vorarlberg . . „ 1. S. 2*/„ Jtal.stl.gar.E.B Ser A-E i.G . 4 3tai. Mittelmeer steuersr. 1. G. . 2^ Livorues. Ln. C. D. n. D 2 500 4 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II . . 4 S,cü,attische steuersr. 1. G. v. 1889 4 do. „ t. G. v. 1891 2«/,oSüditai.(Merid.sSr. A-ll. . . . 4 ToScanische Central .... 500 5 Westfi ctlian o 1879 . . . 200 3'/, Goithardbabn . 37, Jura-Simplon v. 1894 . . 500 4 Schweiz. Central v. 1880 . . 1000 4 Moslau-Kalan unk. 1915 . . 4 Russische Sudost 97 steuersr. gar. . 4 do. dv 98 unl. 1909 fifr. gar. 4 do. do. 1901 iincD.b. 1915 lif.g. 4 do Südwest fitr. gar. 408/2940 4 Ryäsan-UoSlow steuersr. gar 4 do UralSk steuersr gar 404/2020 4 do. do. u7 iicuerfr. gar. 4 War> d.-Wieu. ft ft gar. 2U20/1040 4 Wladlkaivk. 87> stsr. gar. 4u8/2010 5 Anatolische 1. G. . . 20H)r 5 do. i. G. (S. II Erguz.l 2040 3 Portg. E. B. v. 86 (.baira Baixa) 47, do. v. 188!' ]. Rg. . . do. v. 188') 11. ?)(g . , . 3 Salonique-Coustant. Jonctiou 3 do. Itonaihr . 2020/40-10 M. 106 50 Tlr. 10a.7u M. 99.3o Fr. 84.40 „ 83 20 M. 78.80 r 78.60 „ 76.30 " 68*80 ■LH. V 3. st. 104.50 Lire 74.40 M. Fr. Fr. 0 M. 76.30 102.20 lOi.30 74*40 118.40 luo.lu !'6.8) 103*- 88*50 8 .50 88.50 89.40 88 50 102.90 102.80 81.70 95.50 7b.5U 66*80 Rhcinprovmz AuSg. 20 >>. 21 unl. b. 1902 Hess. Provinz Öberbesscn 4 37, Alzey v. 37, T arm st. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A 11. V 92.20 100.30 4 Erlangen v. ü. 19u7 4 Heidelberg 100.50 37, Karlsruhe 95. v. 1903 lündb. ab 1908 do. 1906 92. 1903 92. v 190 > kündbb. ab do. Raubeim v. 1902 unl. b. 1912 . 3 1899-1901 100.50 unk. b. 1913 1902 92.20 *1903 lündb.* ab 1908* 47, Offenbach küudb. ab 1906 1891 92 ,abgest) . . 91.75 1908 ab 99.60 do. do. do. do. do. 1910/1 1908 91.60 91.60 4 Fulda 4 G icgen 1893 1896 1897 1903 1905 1879 1900 lündb. ab 1901 lündb. ab 1902 lündb. ab 1308 unk. b. 1910 . 94.- 93.40 ab ab ab 37. 3 u. 1888 r Diniert. v 1897 v 1902 v. 1905 100.80 100.1'1 92.40 4 37, 37; v. 1301 lündb ab v. 188? . . v. 1895 v. 1898 lündb. ab 1905 . . . 37; 67, 1902 lündb. ab 1907 1903 lündb. ab 1908 1897 v. 1901. v. 1894. v. 1905. 91.80 92.10 92.60 85 20 99.30 abgciL Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 190a unk. b. 1915 1904 19'>4 1906 v. v. v. v. 92.— 93.50 100.50 92.70 37, 37, 37, 37, 37, v. 1906 . . . „ R abgell. . . (Strassenbahn; v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v 1901 Abt. II. n. III. 1899 unk. b. 1912 . 37, 37, Provinzial- nn«i C'omananal Obligationen. 22 u. 23 . . 10, 12-16, 24-26, 29 93. 92. 4 3 3*. v. 1900 unt. b. 1911 . . 1. B. v. 1900 lündb. ab 1905 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 lündb. ab 1902 v. 1903 lündb. ab 1908 1901 Ser. I lündb. ab 1906 37; 4 4 do. do 4 4 37, 37, 37, 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 . München 0. 19oO/01 unk. b. 101.25 OS.oO 91.90 92.— 91.80 95.50 10..10 98.50 11. 1894 . . . v. 1891 Lit. H, . amort. ab 1907 amort. ab 1910 . 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 3*., 37, 37, 37, do. do. do. do. do. 67, 37, 37, 37, 67, 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 4 37, Starkenburg . . . a. M. Vit. N 11. Q abgest. v. v. v. 37, Aschaffenburg v. 1883 . ... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 lündb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 ... . . 37, Berlin d. 1886/92 do. do. 37, 37, 37, do. do. 4 37. 37, do. do. do. do. do. v. v. v. v. v. v. v. 00. Rttrnberg do. do. do. 37, '-lieui abi a. d. H. v. 1889 . . . . v. 1903 lündb. ab 1901 v. 189b v. 1902 .Ündb. v. 1905 . v. 189* .lündb. v 189!' tünöb. v 1901 lündb. v. 188^ abgest. do. do. do. do. Mannheim do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dc. do. Offenburg Pforzheuu dv. do. Mainz v. 1900 unl. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . . 4 Freiburg 37, 37, „ v. 1908 .... Kreuznach v. 1888 u. 1898 Lahr 0. 1889 .... do. v. 1902 .... Limburg abgest Ludwigshafen v. 1896 37, Kastel abgest......... 37, Kis singen v. 1886, 1888 u. 1903 . Adln v. 1900 3l/a do. do. 37, Frankfurt 1 Bingen v. 1901 lündb. ab 1906 do. v. 1895 7, do. v. 1898 .... Sank für handel und Industrie Niederlassung Sichen. 4 Stuttgart v. 1895 lündb. ab 1905 . . 37, do. v. 1904 unnigb. b 1912 . . 4 Trier v. 1901 lündb. ab 1906 ... 37, do. v. 1899 37, Ulm d. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 lündb ab 1905 . . > do. v. 1901 kündb. ab 1906 . . 37, do abgest. ....... 37, do. v. 1887 37, dv. v. 1891 abgest 37, do. v. 1896 37, do. ü. 1898 37, do. v. 1902 Ser. II kündb ab 1907 4 Worms v. 1901 «ündb ab 1907 . . . 3', do. v. 18*7/89 37, do v 18’."' 'ündb. ab 1901 . . . 37, do. v. 190' unl b. 1914 .... 4 Würzburg v. 1899 unl. b. 1910 . . . 37, do. ' v. 1903 unk. b. 1910 . . . 4', Bukarest v. 1884 eouv M. 47, do. v. 1888 conv „ 47, do v. 1895 . . 4050t „ 47, do. ö. 1898 „ 4 Kovenbag. v. I9 >1 unk. 1911 2043r „ 37, do v. 1886 .... „ 3 do. v. 1895 „ 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000t „ 4 Moskau Ser. 30»33 unk. b. 1913 Rbl 91*80 94*80 92.2 101.20 101.20 91*50 97*90 82*80 38/10 Reavel taat!. gar . . 1000t 1 Stockiwlul v. 1880 5 Wien Kommunal 1. G. . . . 5 do. do. 1 P..... 4 do. v. 1898 kündb. ab 1908 4 do. Invest-Anl 37, Zürich v. 1889 6 Stadl BnenoS-Aire- u. 1892 t. '4.7 41/, do. do «. 1888 1. G. 57„ do. do. ü. 1909 ,. G. 5° 0 Rio de Janeiro v. 1909 i. G. 5°/o Sofia Lire 101.70 M.' ö.fl.j -~ Kr. 96.60 M.! Tyr.1 97.- Pes.j 103.40 VOrJ — M.I Aktien anslündw*cher Transport- AiiKtalten Oest.-Ung.StaaSb. 1 161.70 Oest.Südb.(Loinb > 23.20 Raab-Odcnb. . .1 25.20 >Z)otthardbahn. . —.— ^tal. Mittclincer . j 84.10 Anatol. Eisenb. . — .— Brmce Henri . 135. - Prag-Dux St. Akt. — S. 2 oiui t.ä l"5v.84 M. —.— 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS X 1880 . „ —.— 37, do. do. v. 1886 . „ —.— 37, Grast. SoluiS-Laubach abgest. . . f. st. — 37, Grast. SolmS-Rödelhciin .... „ I 94.— 37, Fürstl. 'I)senb.n. Büd -Birsteiu v. 1887 M.s —.— 4 G do. do. -Wächtersbach v. 1884 „ i — Bank-Aktien. ReichSbauk . . M. 10U0/3O0U Frankfurter Bank . . M. 1000 Badifchc Bank . . . Tlr. IOC Bapr. B. f. Hand u. Jnd. M. 1000 Bayr Hyp.. u. Wechselbk. s. st. 500 Berliner HaudelSg. M. 500/1000 do. Hyp.-Bl. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. TiSlontobauk Mk. 600/1200 Eouimcrz. u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000; (Bank f. Handel u. Industrie) Teutfchc Bk. S.I-X M. 600/1200 ; Efselt.- n. Wechselb. jlr. 100 I BeremSbank . . M. 600 | DiSlonto-Geiellscheft M. 600/1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein . M. 1000 I Eiseubahn-Reliten-Bk. . M. 1000 i Fraukf. Hyvothek.-Bank M. 1000 do. Hyp.-Krcd.-B. M. 600/1200 Bdkr. (Greiz, Au.L. zn.luoü Mitteldsche. Kredltb. . M. 300/1200 ‘Jiailb. s.Dtschl. S.I-VIM.30O/1200 Nürnberg. VereinSbk. M. 300/1200 Oest.-Ung. Bank . . Kr. 1400 Oest.-Landerbank . . ö.fl. 200 Oest.-Kredit-Änstalt. . ö.fl. 260 Pfälzische Bank ... M. 1200 Preug. Bodenkreditbonk Tlr. 200 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Äieöitbf. '2)1. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schasfhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenlredtt-Bank . M. 600 Ungar. .Kreditbank . . ö. ft. 200 Unionbank (Wien) . . ö. st. 200 Wiener Bankverein . . s. fl. 200 Wutttbg. Bankanstalt . 600/1200 do. Beremsdank f. fl, 350 ni*l4aode IWb iVl>9 Pfandbriefe. - 145.60 I 204.- 133.50 100.60 282.50 181.— 129.*— 110.30 117.- 136.50 258.50 107.- 128.75 197.- 166.— 106.- 153.39 211.— 166.20 103.60 120.60 i 128.- 231.50 127.30 127.10 214 - 192 — 164- 123.80 197.50 197.50 146.66 179.20 207.— 141"— 148.30 149.- 1 I do. abgest. 80% 4 Frl., Hyp.-Bk. u. 17 unk. 1910 13 . « ommunal Ser. 1 unk. 1910 Frk. Hyp.-Kret^Ver. 3'/. do. Ln N-P Landw. Kreditbank Psdbr. Lit. Q«S 5. 401-470 unk. b. 1913 3'/, Hambg. Hyp.-Bl. Ser. 1 — 190 u. 301-310 6cr.311.350 uuk.b.1913 do. do. 4 4 4 4 Landw. Kreditbank Psandbr. T-V do L'Qiibm. Kreditbank Lit. D-J . do. do. do. do. do. do. do. 40 43 46 4 37, u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . kündb. ab 1908 . S. S. S. S. 37, 37, 47= 4 4 4 4 4 4 Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 Ser. 12, Ser. 15 Ser. 19 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 do. do. do. do. do. do. do. öo. do. do. do. dv. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. do. do. 47 . ... 44 unk. b. 1913 28-30, 32 (tilgb.) 45 (tilgb.) . Hambg.r>yv--Bk. 141°o40lündb.abl905 S. 341-400 unk. v. 1910 Berk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.. abgest. 80% do. ~ ' S. lu-iy,21-27,31,34,35-39, 42 S. 99.60 | 99.60 | 100.— 1 99.60 | 100.60 92.50 I 92.50 92.50 94.- 91 - 86.- 86 — 1-9.80 99.80 100.— | 91.50 I 91.50 i 97.90 90 90 I 100.— i 100.50 100.— ! 101— I 92.50 I 92.50 I 92.50 i 93.50 37« do. do. do. Ser. 3 abgest. . . fiittbb. ab 1905 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 4 Preutz S. Ix kündb.ab. 1908 S. 19 R Wests. Bdkr. Hyp. (Köln- S. 1 u 37, do. bis iucl. Ser. 52 4 do. 4 99.50 Vf, do. r. 102 Skeue Bodcu r. 102 , do. 157.00 137.1k Unverzinsliche Lose 97.90 Ultimo Industrie-Aktien. 417 9t.< do. do. do. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . 1 Hyp. do. do. do. do. unk. unk. unt unk. Hilf. Hilf. 570. 463. Ser. 5 unk. b. Ser. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. 1909 1911 1918 1905 1906 1906 ab 1905 ab 1907 245.25 111.70 135.— 181.4b 180.60 384 - 102.90 102.- 100.— 101.90 102.80 103.60 100.— 100.- 4 4 37, 17, 37, 37, 1902 1907 370 50 287.0 140 01' u. S. 18 . mil. b. 1912 do. do. 37, 4 4 unk. b. 1911 Kommunal 37, 37, 37, 37, 94.75 94.50 4 4 4 37, 47» 4/o do. Ser. 2 u 3 n. 14—15 . Srr.I—V imf. 1909 Koni. Obl. S. 5—6 . 139.9! 78.- 159.20 144.— Schief. Herg.^ink Wegelin & Hübner Diverse Obligationen. Buderus r. 103 .... Dtlch. Luxemb. r. 100 294 133.40 165.- 119.75 192.50 164.— 105.no 221 7 » 295.— 185 — 201.— ö.fl 150 । 114.60 0. fl. 150 i — . • fl., 33.- 39.20- 215.20' Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. lündb. lündb. 137.25 203.80 229.25 227 75 216 4 > 202.50 184.- 118.10 - P.7- Tlr. 20 | Tlr. 10 ■ . Fr. 15 Lire ] 50 Lire 45 Lire 10 . s-st-7 ö. ft. 100, ö.fl. 100 i - tp.7, v. fl. 10 1 Fr. 400 I Fr. 400 l ö. fl. 100 । Lire 30, 6>ekti.L7chtu.Krasl Lschwetlcr Bergw. Fa^on R/annstodi „ Lvrz.Akt. Gelsenkirch. Brgw. Harpener Hasper Eiseuu-. . Hemmoor Zement Hibcrnia Bergw. HSsch. Eiscniv. puiubold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau Mülheimer Bergw. Rordd.Wollkäiniu. Oberschles.S.-Jnd. Phöuix Bergw. Rhein-Rnfl.-Bgu'. Rhein. Stayliverle Ricbeck >D/ontan . 143.- 153 80 192.50 139.— 140.— 123.90 190 60 10ö — 198.30 83.— 130 80 do do do do. do. do. 00 do. do. do. do. do. ein. Ung. Lokalbahn öo. öo. b. b. b. b. b. b. 47, Eisenb. Renleubauk . 1 do. do. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 3 Yostandische Konnn. v. 1871 .r7,9olii-MiNdeuer .... 37,Lübecker u. 1863 ... 27,Lütticher v. 1853 . * 3 Madrider abgest. , 4 Meininger Pram. Pfaiidbr. 4 Oesterr. v. 1860 . 3 Oldenburger..... 0 Russische v. 1864 . . . 5 Russische v. 1866 . . , 2'/,Stu!,llvciszeub.-Raab-Gra; 110.00 263.- 460.00 124.- 21.00 264.6'■ 108.01.' 135.90 238 50 101.10 101.40 93.40 93.40 93.40 93.40 94 8.) 94.80 95.75 ytrhNtt yitlt. | BliesenbachBergw. • „ Borz.Akt. Bochunier &uä . BuderuS E'scn . OTPo.br!, n.Hh..ar.^ufS0%Ql|g Hyp. B. Zf. kündb. ab 1905 . . dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 hsakfntet Körle Aschafs.Masch.Pap Reue Bodeit Ä. G. Brauerei Biiiding. „ Henninger. „ do. Pr. Akt. Rempff . w Mamzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Obcrr.) , Wergcr . . Zements, itarlflabt 1 Cyem. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GneSh. Elcllr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph ' Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin l „ Lahmeyer „ Sauniert „ Stern. A HalSke „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstfeideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Grttzncr . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Ain.-Pcktft. Nordd. Lloyd . .1 Steaua RonuPetr.! 1909. 191'2. 1914 . 1915 . 1912. 1914 . lOb.GO Westeregeln Alkali . 216.75 148.-1 w Lorr.Akt.,' 37, 4 67, t 4 4 4 4 37. 17. 37, 3 37, 37, 37, 4 4 4 4 37, 17, 99.70 99.70 99.70 99.70 100.- 91.50 91.50 92.80 99.30 90.90 99 — 94. 99.50 99.50 99.80 99.90 100.10 94.30 । 94.30 91.- 92.— ' 100.™ ! 100.- 60 91.60 91.60 99.60 99.60 99 60 99.80 1 92.— ! 9-2.20 | 100.40 93.80 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 E. 17 S. 24 Lose. . Tlr. 100 . ö. sl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Ml. 100 1 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 8tk . Fr. 100 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4*/ Mecllb- Hyv. u. Wbk. Ser. I verl. & 1 37, ‘ ‘ ~ ‘ Verzinsliche 4 Badische Prämien . 5 Donau-Regulierung 3'/,Gothaer Pram. Psandlir. *J 37, k>v. do. 11 * 3 Hauibnrger v. 1866 Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländischc . . Freiburger . . . vifenua..... JJi ailänber . . , Mailander . . . Uiemuiger . , , Ocstr. v. 1864 . . Oenr. ttredit v. 1858 Papcnh. Gräsi. . . Rudolfs-Stiftung Türkische .... do Ungar. Staats . . Lenettaner . , . . . Tlr. 100 137.80 . . ö.fl. 500 174.40 . . Tlr. 40 126.— alt. L'. Rbl. 100 — alt. K. Rbl 100 » — Ser. 4 kündb. 4-üdd. Boden Kr. @.5311.6 4 kündb. D. Atlant Telegras Frankeu-Allee, gnrant. v. Atanifurt Franks. Hof r. 105 ... . u. 7-8 . do. Kommunal »er In.II nuk.1909 Raffauische LaudeSb. Lit. F. G. H. K. 11 L r o b0- " N. P. *„.* liaffeler LandeS-Credilanst. unk. l7, Elektr. Werk Homburg r. 103 4 D. Atlant Teleorai Elaatl. oder Prov inzial-garaul. Hess. LandcS-Hyp. Bank Ser. 12—13 da. do. ex. A. Sch. do. Anrechlfcheiuc . Mannheim küudb. ab do. kündb. ab do. r. 101 do. do. Psdbr. Bk. do. do. do. do. do. do. do. do. L 5 o £" 5) 2 x> — ö* S' Uv — cs « to o 5 • v i—< ^?er 2.Z Co TZ p< er s'5 S ZZ Z/ er if * .. uv i ■a öcd er 3. ff er «v 3’5 2 er 2? -—,£-<» SS -ZSZ- CD " A-- f jg ST»-® ä-°r er* ps ° frier 2.W — re: re 2. Uv uy r> -. a.-r 2U^ HZ r-z re *3. Ö" =:-=7 -t re o - 3"»- ef " >s> —re <-! 3 " ZE^' -*■5^ ■" 2 A ? Ut> P.5T 2Z — OD ? ** re SS) «re 2 er s 5r « 2 2^ er 1$t’"‘ ?-»2._2, LA 2 S1 r»-=P're=5 " » — re H -»- ^ <->- — re-. re S <-»- ©' 3.^g^re IctR- a S: ~ a oa X ^52 to2. - <- EZ re§ re re -ZW-S 2 re E 45 S 5 <5^' 03 — —* Z2-S o S' 5» *d =* ®Ü -<Ä KURZ? I if| Z m -CT^re- _x - a 2. rf*- 2. ref- gr §< <55 9 «-a ^2. srsr .g ** o 2 CT re ;»> o CT *re O /->■ CD « er o UQ S c CT CD Di :~?Tc 122 *"* 3 E3c » CD re. So ‘Cr? C< er !Z2e-- ^*{5 3- ö? CD 2. er •tu SS® re re 3»ä 2" er .-2 Z--N ~ —r, D —D S o CT ■8'- D Ä X W 7 2 § 3 t£ D 2? ct < ZWZ^ —"D " Uffs ff 3 Are CTct 2, cre re —i — re 2 cd 5 8"5 D: ,^».3 a ^.a id," a ia> CD CT» 2^^(S) MLIff- 05 re re re “ CTer — re." —. r— ~ rsiUt»" — 2res C'» 'SH-ggct egg. A. re e re CT - re er re re re • äs a-5 5 L^X= 5 ~ ooX^ .5 CT. ‘ i"' 4^ ■=. V ^re"” cd 02 tS«"Scr3 r-ä —1 ~re ~"T"'*' OCc CD re-D- r- - D ^CT^^ SZZ 3. Öre d1- 2-re-a CT CT a 3 a re -» re 3^ re er CT ~ er 5* a re re Z)°ä 2 PS ft® »2.? ?2o-',’-^l'J »•- Itb r> CT CCT — . —*, , t re i_t reC er *^-"— CT = ,-- re CT —.CT D Sa" re re a C4Z- a CT—r. cs re re tr: B re re- » 3"— ' a-^-^Kre CT 2 a 2:^5, aw - g^E^Sg c ~ 3-S SC 5P 2 3 a* 5.. uv **■ X^br're re -Hst« öb erö =s re *5° f-3 <--M ec ~ CT re- re re s a3 CT re. = ~ S äß — ct c "t* er —- s 2: n ä* S o 5 o L CT 5 S, CT a <5 4 2 r^3?v KF ? s 03 ■ gre" re yr 2' re WZä ’ r» ££ a: a ^03 S 3-3 Z» U »So <5* —>- d *d CT 0-2, äo». & 3 CT - 0 ra -'LZ ’cre “ -"' a ~ ;a re 4p 25—2 =11:3^ ■a» t,-3.' — ar» — rere ~e g a L v? rL'-r ro —- 2. 2 a = CT-re LS 3 g 5. 2 3 I® S 3 Z K", H -e 'S WZ S2. re CTre CT er UV SC 2 r< SS# ÖD ZZS^Mkx? ~-ö"^-Ö23 LZ' re ,5-3 er a >>. CT —■' =S a?.. >£, CD re a CT? a-CT% W re. —, re '' D re 2 re. ui- a- - = 5=^ S 7 a a 2 2- 2. cta 2-a >rv a- « -■- 13- !g-.- CT "2 «u ir-a ?2. Za a D a« re" UV 'S a erv»; -K s- a.; S .2 Z.a'S' L^Z saZ - Uu 3 o* 3 5 =sl' S r- 2- VZ- n <5 §"E S Uu a §* E a 'e'a 2S» <3ct Z8- —. D: —■ ; O ' re re CD ..CT,C=' — re ,CT- 2? —.re ' re er a — » -’/d a 12 er 2 re » C^-a re.® 2'S"? Ä'JyCTs: G er»' 2ES re Ö | ß) « a re* « S D CD ti re D: ß)ta CT 3 re ^3 •• & OX „ £s« re ® CT re eg x s CD ~ 2 D 5: a *■0'0’ GC O ff. I I I 0*. CT es ti> V' c& cc qo es re 4~ 00 e _ 2c. 6>ct — cc- e , • - vF5? e < re ar ro re 2 5 — re CT =■ .— ft): — d £L re «®e ? .» CC - re- g re X ®r 5 .“»Sh sr- ® ?CD ° 2 r' *»l5 r? .»»’S -CT CT (X >D re X! o i = ?C a c S « &i- §Z-2 gf er cd »— CO re CT-J s t-D rt B: sss 'S» re "re s= a?» re ö re N s' LS D <— H e re ?-a ct 3 cs' o e- O* I 3- r> I 5$ i Ö s UV W re 8« SÖ. 2"S' CT D •• O CT tO ° f g. S ÖD ®:" D D cü D C 3 s- C K ÖO 3 z*. CT O 7 Or a r> re V> ct Ä: । ct tsa r» । CT ____ . a o er a -t uv a §*»:. 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