Nr. SIS Zweites Blatt 160. Jahrgang Mittwoch 14« September 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. I des n :y. der auf i r I 'n t ii Die „Hietzever FannIiendlStter" werden dem ,9ln3Ctger* viermal wöchentlich beigelegt, da? „Krcisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. refotnt eine Reihe von Vorschlägen zur rechtlichen Stellung Sanunelvermögens gemacht werden. In der Kw eiten Abteilung, in der man sich mit Der abnehmende Reichtum Frankreichs. Zu den schon in unserer Nr. 199 vom 26. August mit* geteilten statistischen Feststellungen über den abnehmenden Reichtum Frankreichs erhalten wir noch folgende nutzere Msfühmngen: | Daß Frankreichs Nationalvermögen seit 1826 selbst nach der Zeit der größten inneren und äußeren Wirren (wie beispielsweise nach dem Krieae von 1870/71, der dem Lande Milliarden entzog) in steter Zunahme begriffen war, ist eine ebenso bekannte wie unbestreitbare Tatsache. Weniger be- fctnit dürfte dagegen die andere Tatsache sein, daß darin öt den letzten yrnet Dezennien eine Wandlung eingetreten ist. Deshalb dürfte der Artikel, den Dr. Be'rtillon im „Echo de Paris" vor einigen Tagen veröffentlicht hat und in dem er die für Frankreich betrübende Feststellung mcnlft, daß sein Reichtum seit Anfang der achtziger Jahre im Änehmen begriffen ist, von erhöhtem Interesse sein: Nachgewicsen wird diese Tatsache au Hand der amtlichen Statistik über die Erbschasts- und Lrchenkurtgsbeträae, die in Frankreich einen durchaus zuverlässigen Maßstab für die Beurteilung des gesamten Nationalvermögens abgebeu, denn es besteht die gesetzliche Pflicht für jedermann, einen genauen Vermögensnachweis bei Besitzübertragungen durch Eckschaft oder Schenkung int Todesfall dem Fiskus zu weiß ntd)±, nimmt das bewegliche Vermögen ab oder das in Gebäulichkeiten angelegte, oder sinkt der Wert des Grund* besitzes. s)Jucin sieht die Gesamtziffer ständig zurückgehen. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen UniversttätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. hinterlassen. Es ist klar, daß nach einer bestimmten Anzahl Jahre, die allerdings schwer festzustellen ist, alles Vermögen, das nicht aus toter Hand stammt, auf diese Weise g^>ahlt und veranschlagt worden ist. So gibt die Hamme der Erbschaftswerte ein zwar verkleinertes, aber ziemlich genaues Bild von dem Vermögen, das jeder einzelne besitzt. Den Erbschaften müssen die Schenkungen hinzu- 50. Deutscher Zuristentag. 4 Danzig,- 13. Sept. Tie Aussprachen in den drei Abteilungen gestalteten sich sehr eingehend. — In der ersten ?lbteilung wurde schließlich in Sachen des Hypothekenausfalls beschlossen, des weitverzweigte und gesetzgeberisch überaus schwierige Problem für noch nicht völlig spimchreif zu erklären unb dem nächsten Juristcmtag zu überweisen. — Zur Frage des Sam melde r mögens gelangte eine Entschließung des Wiener Hof- und Gerichtsadvokaten Coumont zur Annahme, in der die Schaffung gesetzlicher Vorschriften über die rechtliche Stellung des Sammelvermügens für das Deutsche Reich als nicht empfehlenswert bezeichnet und im Hinblick auf die in Oesterreich im Zuge befindliche Gesetzes- Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul* straße 7. Expedition und Verlag: ^K bl. Redaktion: ^^112. Tel.-2ldruAnzeigerGießen. Frage der Schaffung von Sondergerichten stir Streitfragen. dem Gebiete des gcwerblick)en Rechtsschutzes beschäftigt hatte, wurden die Thesen der Referenten Degen «(Leipzig) und ^eligsohn (Berlin) gegen die Errichtung solcher Sonderge- nachdem Verringern. Diese beiden Formen zusammen hat man mit front 'Ausdruck „l'annuitä d'volutton" belegt. Dieser Vermögensmesser zeiat tnin, daß der Reichtum Frankreichs seit dem Jahre 182b bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts stets zugenommen hat. Diese lange Periode zerfällt in drei. Abschnitte. Von 1825 bis 1855 nahm die „l'annuite Revolution" jährlich um etwa 35 Millionen zu. Bon da ab bis zum Jahre 1880 ist die Erhöhung bedeutend! stärker gewesen (128 Millionen im Jahre). Dagegen hat sie von 1880 bis 1895 im Jahre nur durchschnittlich.68 Millionen betragen. Und von da an nimmt sie ab, tote nachstehende Statistik ergitzt. Der Gesamtbetrag der Schenkungen irnd Erbschaften (Jahresdurchschnitt; iu Millionen Franks) betrug: Unterschied zwischen einer Periode ohne die Möglichkeit zu Hatzen, die Ursachen zu erkennen. Man hat für sie nur zwei Erklärnngsmöglichkeiten ge-, funden. Entweder nimmt der Reichtum Frankreichs ab, oder die Abnahme der Erbschasts-^ summe ist eine Folge der Ab to anbei n n g des Kapitals ins Ausland. Auf alle Fälle ist die Ansicht die verbreitetste, daß der Rückgang des Volksvermögens die Ursache der Verminderung der Erbschaftsbeträge ist. Und noch ein speziell für die deutsche Industrie recht interessantes Moment wird unter der lieber schrift: „Es ist verb o t e n zu ar b eit e n" als Ursache für den Rückgang des Volkswohlstandes angeführt. Der Verfasser kommt auf ein sehr zeitgemäßes Thema, wenn er die modernen Aus-^ wüchse in der Arbeiterbewegung als Haupttrrsache hinstellt, den Wohlstand eines Landes cmftlid) zu gefährden. Dahin gehören die vielen Massenstreiks, dre so manche In-' dustrie brach legen und dahin gehören' die Massengesetze auf sozialem Gebiete, die beinahe alle in einer Beschränkung der Arbeit gipfeln. Es kommt noch hrnzu, daß in Frankreich die Bevölkerung zurückgeht und es an genügendem Nachwuchs fehlt. In den Produktionsschtten mangelt es an Arbeitern und es ist also mir natürlich, daß die Produktion dieser Arbeitsstätten zurückgeht. Der Verfasser schließt seine interessanten Betrachtungen Wit dem Hinweis, daß die obigen Ziffern eine ernsthafte Mahnung seien, Schluß mit den sozialen und fiskalischen Experimenten zu machen, da diese Arten der Vivisektion ge* jährlich seien. Gietzeim Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen rid)tcangcnommen, und ferner ein Antrag des Regierungs- rats Rat Henau (Berlin) auf bessere technische Ausbildung der Richter. In der dritten Abteilung gaben die Verhandlungen über das Thema der Strafmittel im allgemeinen Anlaß zu einer sehr eingehenden Besprechung über die Todesstrafe. Im to eit er eit Verlauf der Verhandlungen beschäftigte sich die erste Abteilung heute mit der Frage zur Schaffung sozialer Schutzvorrichtungen für alle Privatangestellten in der Art der ftir die Handlungsgehilfen bereüs bestehendem. Hierzu sprachen Staatsminister Dr. Klein (Wien) und Reichstagsabgeordneter Dr. Junck (Leipzig). Von besonderem Interesse waren die Ausführungen des nationalliberalen ßlb- geordneten Junck, der ebenso wie die beiden Gutachter zur Sache Prof. Dr. Oertmann (Erlangen) itnb Reichstagsabgeordneteri Dr. Potthoff (Düsseldorf) die Frage bejahte mrd dabei bemerkenswerte Mitteilungen zur Konkurrenzklausel machte, deren gänzliche Beseitigung und Ersetzung durch verschärfte Vorschriften gegen den Verrat von Geschäftsgeheimnissen aus die Dauer nicht aufzuhalten sein werde. Er beantragte schließlich, die vorgelegte Frage zu bejahen, jedoch die Kodifikation des sozialen Dienstvertragrechtes für alle Privatangestellten als erstrebenswertes Endziel zu bezeichnen. In der Aussprache hierüber nahm u. a. Kaufmann Blobel (Berlin) als Vertreter des bekannten Deutsch-nationalen Hand-- lüngsgehilfenverbandes das Wort, um die Meinung von 120 000 Mitgliedern zu der vorliegenden Frage zum Ausdruck zu bringen. — Unter dem Widerspruch der Versammlung, die ihn wiederholt zur Sache rief, forderte er, daß den Handlungsgehilfen ihre bisherige Ausnahmestellung erhalten bleibe. Der Gesamtheit der Privatangestellten werde man sowohl aus politischen als auch aus aoberen Gründen nicht geben können, was die Handlungsgehilfen für sich verlangen — Im Gegensatz hierzu erklärte der folgende Redner Syndikus Dr. Günther vom Deutschen Technikerverb and sein Einverständnis mit den vorgelegten Leitsätzen. — Im Verlauf der weiteren Aussprache, an der sich nvch der Direktor der Bayerischen Handelsbank Frhr. v. Pechmann, Staatsminister Klein (Wien) unb Professor Enuee- cerus (Marburgs beteiligten, kam es noch zu heftigen Vorstößen des Rechtsanwalts Weinberg (Berlin) und eines Dr. Heiß vom Bunde der technisch-industriellen Beamten gegen den Kaufmann Blobel, dem vorgeworfen wurde, daß er ohne jede Berechtigung das Wort ergriffen habe und daß er sich in seinen Ausführungeir auf sehr niedrigem Niveau bewegt hatze. Dem Dr. Heitz, der sich in besonders scharfen Ausdrücken gegen Blobel bewegte, wurde schließlich das Wort entzogen und hierauf beschlossen, die vom Staatsminister Klein vorgelegten Leitsätze der morgigen Vollversammlung zur Annalune zu empfehlen. In der zwecken Abteilung wurde nach längerer Aussprache, an der sich Rechtsanwalt Siehr (Königsberg), Professor Dr« Gierke (Berlin), Professor Dr. Apt (Berlin) und Justizrat Dr. Wildhagen (Leipzig) beteiligten, folgender Antrag G ierke- Wildhagen angenommen: » „Es besteht ein Bedürfnis nach Schaffung einer reichsrechtlich geordneten I höchsten richterlichen Instanz für Verwaltungsfachen, urN die Einheitlichkeit der Anwendung des Reichsverwaltungsrechts zu sichten." Damit waren die Leitsätze der Berichterstatter gefallen. In der dritten Abteilung wurde ohne Aussprache zur Ab» stimmung über die Entschließung Olshausen zu den Straftuckteln im allgemeinen unb die Leitsätze der Referenten Goldschmidt und v. Staff geschritten und die erste allgemeine These: „Das Straft mcktelsystem des Vorentwurses zum Deutschen. Strasgesetzbuche ist im allgemeinen durchaus zu billigen; namentlich sind aobere Strafmittel als bie in ihm vorgeschlagenen nicht zu empfehlen," angenommen. — Der Abschnitt betreffend die Todesstrafe wurde in folgender Form angenommen: „Die Einschränkung der Todesstrafe ist nicht über das geltende Recht hinaus auszudehnen. Bei mildernden Umständen ist dem Richter allgemein ein nach dem ordentlichen Strafe rahmen ab gestuftes S t r a f m i l d e r u n g s r e ch t einzmäumen. Der Vollzug der Todesstrafe ist für das Reichsgebiet eiichecklich zu regeln. Mit der Todesstrafe soll der Verlust der bürgen liehen Ehrenrechte von Rechts wegen verbunden fein." Die Anträge, die sich auf Ausdehnung oder Wschufsüng der Todesstrafe bezogen, wurden abgelehnt. r— Die These über die Geldstrafe fand allgemeine Billigung, ebenso die These über den Verweis und die These über den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Ueber sämtliche Anträge der drei Mteilungen hat morgen die Awecke und letzte Vollversammlung zu befinden. — Am heutigen Nachmittag vereinigten sich die Teilnehmer aller drei W- teilungen zu einem gemeinsamen Ausfluge nach Zoppot. Kosten der behördlichen Mitwirkung auf die Bundesstaaten mit Befriedigung in der Annahme, daß die weiteren Beratungen der Reichstagskommission nicht dahin führen, daß die von ihr beschlossenen Abteckungen für Arbeiterversicherung sachlich den geplanten Versicherungsämtern gleichkommen und ähnlich hohe Kosten verursachen wie diese und beantragt: a) daß den zu errichtenden Abteilungen für Arbeiterversichc * rung keine Spruchtätigkeit für das Gebiet der Unsallver-- sicherung übertragen, b) daß der Bcrufsgenossenschaft ein Wahlrecht für die Bo setzung der Beisitzerstellen in diesen.Abteilungen zugestanden/ c) daß der Rekurs beibehalten, d) daß der Zuschlag )um Refervefonds nach den Anträgen der Berufsgeuossenichaften geändert wird. Weiter spricht sich der Berbandstag gegen Erhöhung der Kosten und gegen die Mitwirkung der .Arbeitervertreter bei. der Rentenfestsetzmig aus." Die Versammlung beschloß weiter $u beantragen, daß in das Gesetz eine Verpflichtung der Polizeibehörden, Gerichte unb Staatsanwälte aufgenommen werde, bei Einleitung von Unter-« suchungen zur Feststellung schwerer Unfälle die zuständigen Berufsgenossenschaften sofort zur Teilnahme einzuladeu. Als Ort der nächsten Tagiing wurde Regensburg gewahltt Zubilänmstagung der Deutschen vaugewertsberussgenossenschasten. > Danzig, 13. Sept. Die geschäftlichen Beratungen des 25. Verbandstages der Baugewerksberufsgenossenschaften eröffnete der Vorsitzende Bau rat Fetisch (Berlin) mit der Erstattung des Geschäftsberichts. Bei den Wahlen wurde der Vorstand durch Zuruf wiedergewählt. Architekt Voigt (München) sprach darauf über die Beschlüsse des Reick^stagsausschusses zum ßnttonrf einer Reichs- versicherungsordnung. Statt der Versichernngsäiilter sind bei den Behörden besondere Abteilungen für Arbeiterversicherung vorgesehen. Die Höhe der Kosten ist noch nicht bestimmt. Der Redner glaubt nicht daran, daß der ganze Gesetzentlourf fallen werde. Dies sei auch nicht zu wünschen, denn der Entwurf enthalte eine Reihe von Verbesserungen. Die Versainnilung nahm einstimmig folgende Entschließung hierzu an: „Der Verbandstag begrüßt die Beseitigung der Versiche- rungsämtcr als besondere Behördelt und die Auferlegung der Uaisermanöver - AusNang. Von unserem O. v. L.-militärischen Sonderberichterstatter^ Marienburg, 12. Sept. Vor hundert Jaftren hat Napoleon auf seinem Zuge Nach Rußland über die Wege östlich der Weichsel das verdrießliche Urteil abgegeben, sie „beständen aus drei Gräben, von beneu der mittlere der tiefste sei". Es hieße der west- und ostpreußischen Provinzialverwaltung, den Kreistagen und Landrätcn Unrecht hur, wollte man nicht anerkennen, daß es im zwairzigsten Jahrhundert anders geworden ist und die reichen und fruchtbaren Niederungen südlich vom Haff ein Straßennetz besitzen, das, soweit es sich um Kmistbauten handelt, sogar das Entzücken der verwöhntesten Chauffeüre aus dem Westen der Monarchie bildete und dem zahlreichen Lastkraftwagenmaterial guten Resonnanzboden gab. Sobald aber Mann, Roß, ein Fahrzeug irgendeiner Art, vom Dochwcge sich herunter wagte, da war es in diesen Höhetagei, einer herbstlichen Regenperiode um den allzu Vertrauendeir geschehen. Selbst sogenannte „gebesserte" Wege, die auf der bunten Wegwarte der Kaisermanöver — im Gegensatz zu den karmoisin- angelegten Chausseen — gelbbraun ausgeführt sind, glichen gestern Morästen napoleonisck>er Charakteristik, während zwanzig Ga-- loppsprünge auf einem richtig gehenden Verbnrdungswelre, tote sie allein hier nach vielen Dörfern und Gehöftm hiuftihrrn^ den schneidigsten Vollblüter erledigten. Diese durch die Regengüsse der letzten August- imd ersten Septembertage verursachten Uebelftänbc haben es zum großen Teil verschuldet, daß trotz der musterhaft einfachen und Narenf Anlage der Hebungen durch den Großen Generalstab die eigentlich mit diesem Kaisermanöver verbundene Msickst der Darstellung eines langen Stellungskampfes nicht voll zur Ans-' ft'ihrung hat kommen können. Die drei Kilo Weichsel-Humus ant Mar sch stiefel der Infanterie, der bis zum Bauch cniftntenfri Kavalleriegaul und die bis zur Achse im Dreck steckenden Geschütze, sind adverse Fattoren geLocsen, die bei dem Entwurf der Sonder- kriegslage für das l. und das 17. Armeekorps nicht gut von Exzellenz von Mottke und seinen Offizieren haben in Rechnung gestellt werden können. Wenn ein Grauden-er Regiment bei einem nur 22-Kilometer-Marsche in angenehm kühler Witterungj von seinen 700 Mann eine Hekatombe im Lehmboden zur Strecke liefern konnte, dann wird es verstäirdlich, daß der Angriff gegen die rote Stellung am Trautenwald sich um mindestens ein Dutzend Stunden verzögerte, die für einen solchen Angriff notwendige genaue Erkundung unmöglich wurde, unfr aus dem langen Positionskampf schließlich nur eine einzige einiger* maßen bewegte Nacht mit einem Gegenstoß- und Hurra!-AnsNangr zweier kurzer Morgenstunden wurde. Hätte General von Mackensen seine drei Divisionen anstatt um 4 Uhr nachmittags schon um 3 Uhr morgend, am zweiten Tage, bis Kantt-en, Schönfeld und Pr.-Holland berangefrabt, so wäre anders und interessanter von dem letzten Wochmende zu berichten. Am guten Willen dazu hats diesenr vortrefflichen Führer unb Soldaten, den seine Westpreußen, in guter Charakterisierung, liebend ihren Blücher und Marschall Vorwärts nennen, wahrlich nicht gefehlt. Ms aber am Abend des 8. September der Kaiser zur Schonung der Truppen das Beziehen von Notguartieren — anstelle der befohlenen Büvaks — anordnete, da war es mit den sonst möglichen frühen Aufbruchszeiten und dem Heraneileir an den roten Feind endgültig ans. Es blieben nur wenige Mendstunden unb eine Nacht für den Kamps übrig. Die besten Msichten der blauen Führung mußten somit zn Stückwerk, Fragnienten, werden. Alle diese Momeicke, die gegen die Möglichkeit eines blauen Erfolges sprachen, kamen dem General von K l n ck und der roten Partei zunutze. Sieht man ab von den besonderen An' forderungen, die nach dem Gefechtszweck ant ersten Tage an das kleine Detachement Elbing, au allen drei Tagen an die vorzüglicheres. Infanterie-Brigade gestellt wurden, so hat das 1. Armeekorps bis auf einige Buddelei wirklich nichts auszustehen gehabt An die in Reserve gehaltene 2. Division unter dem Württemberger von Hügel sind außer einem ganz kleinen Anmarsch am ersten Manövertage und dem kurzen Vorstoß, der eige Sttinde vor Manöverschlnß begann, überhaupt keine Aufordeningen heran- getreten. Der Entschluß des roten Generals, die 2. Division hinter seiner rechten Flanke zil belassen, war dazu nur selbstverständlich, denn links siird die Ostpreußen an die (supponierte!) rote Armee angelehnt gewesen, brauchten also keine Umgehung zu fürchten. Unter diesen Verhältnissen verkürzter und gehemmter Mar- schier- und Gefechtsbetätigung ist weniger denn früher woHl über die Einzelleistungen der drei Hauptwaffen, ja selbst der Spezial' Waffen, zu sagen, trotzdem gerade ihnen diesmal ganz bcfouberc* Aufgaben zugewiesen waren. Die Kavallerie ist, was an ihrer Leistung lvohl das bemerkenS- tverteste war, erstaunlich schnell zur Gewöhnung an ihre, im langen Karabiner ausgedrückte, neue Aufgabe geronnunt. Der früher so stolze und attackenlustige Reitersmann ist jetzt gar oft und fix von feinem Zoßen herunter. Fast ist man versucht, das Wort von der einen Kavallerie-Gattung auf die ganze Waffe All übertragen: „Dragoner sind nicht Mensch noch Vieh — anfs Pferd gesetzte. Infanterie". Rur von einer kleinen, partiellen Attacke, die von Teilen der blauen Kavallerie^Division bei Nogeh- nen geritten wurde, ist zu berichten, wobei allerbürg^ nicht unerwähnt bleiben darf, daß die voü festen Stachel ■ drahtzännen umhegten Fohlenkoppel der Pr.-Holländer Gegend jeder größeren Waffenentfalttlng der Reiterei ein unnehnidares, Hindeniis entgegenstellen. Der letzte Tag fand die sechs Regimenter der blauen Division von Ranch 51111t Teil sogar in eintd e i n g e g r a b ene n D e s e ns i v st e 11 u n g nördlich dem recht eit roten Flügel, was denn doch ant Ende mehr in saut erotischem Notbehelf als kavalleristischer Flankenbeunruhigung entspricht. Die Artillerie hat sich vöjlig in die Wesensart bet verdeckten Stellungen cingelebt. Die Beobacht nngs wagen- die sie Heuer zum ersten Male mitft'lhrte, sind für diese beinahe ausschließlich gepflogenen Kampfart ein wichtiger Heiser getoortn'n^ Auch bei ihr zeigten, verschiedene in, der Nacht vom 9, zum 10, gewählt toerben, die ja in vielen Fällen nur Vorschüsse auf die Erbschaften sind und das Vermögen des Schenkers je Selbst wenn die Entwickelirnq srch> nur in dem Rahmen der Jahre 1880—95 gehalten hätte, wo sie verhältnismäßig aering war, müßte die „l'annutts fr'evoluttou" heute nuhezu 8 MÄionen bettagen. Nun ist gerade das Gegenteil ein- getreten. Anstatt zuAunehmen hat sie über 300 Millionen verloren. Aus ben Ziffern laßt sich' kein zuverlässiger Schluß üehen, seit wann oer Rückgang eingesetzt hat. Seit dem Ähre 1895 weisen die Ziffern eine Abnahme auf. Wer das bedeutet noch nicht, daß der Rückgang erst von da ab eingetteten ist. In einer Erbschaftsstatisttk erscheint eine Zunahme oder Wnahme des Vermögens erst 20 oder 30 Jahre später, als sie sich in Wirklichkeit vollzogen hat. Nach dem Alter der Verstorbenen erfolgen zwei Drittel der Erbschaften erst dann, wenn ihre Besitzer das 60. Lebensjahr überschritten haben. Unstrettig datiert also der Rückgang des Volks vermögens viel weiter zurück. Mas die Ursachen dieser Erscheinungen betrifft, so hat man sich seither nur mit Hypotheken begnügen muffen. Mair 1826-30 Summe 1843 und der folgenden 1831-35 1980 4- 137 1836—40 2149 4- 169 1841—45 2402 -- 253 1846-50 2605 -- 203 1851-55 2715 -- 110 1856-60 3189 + 474 1861-65 3623 4- 434 1866-70 4279 4- 656 1871-75 5160 4 881 1876-80 5906 4- 746 1881-85 6182 4- 276 1886—90 6375 4- 193 1891—95 6930 4- 555 1896-1900 6871 — 59 1901-1905 6623 — 248 .11 bahn am Himmel ab. ausgeführte Stellungswechsel, daß in den Batterie- ünd Ab-«Regt. Nr. 4, unter Verleihung deS Charakters als Major, mit teilimgSvEnben den Sommer über energische Dunkelstu di en ^„Erlaubnis zum Tranen b.RgtS.-Uniform, Frhr. v. Hirsch. 5SÄ ÄJÄÄ JMWt.'ftw »m*^**«.*, “ut 'Geschütze, für die bis zu vier Pferde als außer Gefecl)t gesetzt der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Großh. Art. bezeichnet waren, sicher, wenn auch langsam weiter nach Varn Korps, 1. Großh. Hess. Feld-Art.-Regts. Nr. 25, Schul' gebracht werden. Die Kaltblüter der „schweren Artillerie des (Heinrich), Zeuq-Hauvtm beim Art.-Depot in Mainz. Feldheeres" standen dem leichteren Zugmaterial der Feldkanonen J'?Lf" 7 ♦ m «VLmA ... * in der Leistmigsfähigkett nicht nach. Der - militärisch - schlecht Regt^-Aerzten ernannt unter Beförderung zu Oberstabsärzten teste Voden hat nirgends verhindert, daß die vier, Mr Erschütterung! Dr. Brüning des III. Bats. 1. Nass. Jnf.-Regts. Nr. 87, der roten Stellung so notwendigen Mörserbatterien völlig be- bei dem Jnf.-Regt. Bremen (1. Hanseat.) Nr. 75, Dr. N a m- rochmmgSgemäß in ihren $ofthonnt eintrafen. In die Kategorie p g l d t des II. Bats. Leibaarde-Jnf.-Regts. (1. Großh. Hess > der schweren Bombe wird auch der neue Typ des Ballon- ™ 1r r • s „ Q ,, ™ , k 7 geschützes zu rechnen sein, von denen es zwei auto-montierte ' f’ ' --othr. Jns.-Regt. Nr. echer, Vertteter gab. Außer mit starken Panzerschilden waren diese Stabs- und Abteil.-Arzt der I. Abteil. 1. Oberelsass. Feld- Kanonen noch durch die Mitgabe von — Kriminalbeamten in Art.-Regts. Nr. 15, bei dem Leibgarde-Inf.-Regt. (1. Großh. Zivil geschützt, die unnachsichtlich jede Platte konfiszierten aus Hess.) Nr. 115 sdieser vorläufig ohne Patents. Zu Bats.° der sie einen Amateur-Snapst-ot der streng geheimgehaltenen! «.„i.,, £ ' v Konstruktionen vermuteten. Nur ihr Schuß war nicht zu t>er» r^cn ccnannt unter Beförderung zu Stabsärzten: Dr. decken. Auf bis viele hundert Meter zeichnete sich seine Raketen-10 h r beim H-eld-Art.-Regt. Nr. 72 Hochmeister, bei dem bahn am Himmel ab. III. Bat. Jnf.-Regts. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, Die beiden Ballons selbst haben nach Angabe der Ober- Dr. Bischoff beim Niederschl. Train-Bat. Nr. 5, bei dem Tamini von. der Internationalen Opera Co. London ist als Mitwirkender gewonnen. Die Friedberger fürstlichen Gäste werden dem Konzert im neuen Konzert hause beiwohnen. d. Mainz, 13. Sept. Zur Gründung eines Caf6ti er-'V er eins für Hessen hatten sich Tjeutc hier Kaffeehausbesitzer von hier, Worms, Gießen und Bad-Nauheim eingefuuden. Der Verbandssekretär des Verbandes der Kaffeehausbesitzer Deutschlauds, Radekt. Son^ mer-Berlin, der Präsident des Verbandes, Polt-Berlin, hielten über die wirtschaftliche Lage des deutschen Kaffees Hausgewerbes und die Notwendigkeit des Zusammenschlusses mit großem Beifall aufgenommene Vorträge. Der Verband, dem 35 Vereine in Deutschland angehören, ist bestrebt, die Schäden und Mängel innerhalb und außerhalb des werbes zu beseitigen, die wirtschaftlichen Verhältnisse innerhalb des Gewerbes zu heben und zu fördern. Er ist kein Gegner des Gastwirteverbandes, sondern will mit diesem gemeinschaftlich vorgehen. Die Gründung eines hessischen CafetterEereins wurde einstimmig beschlossen und An ton Ca sperlick von hier zum Vertrauensmann gx-, wählt. Die endgültige Vorstandswahl erfolgt später. Zum Sitz des Vereins wurde Mainz bestimmt. Eine große Arte zahl Glückwunschtelegramme zur Gründung des hessischen Vereins liefen aus anderen deutschen Städten ein. x Wetzlar, 14. Sept. Heute beginnen für sänck liche Landschulen des Kreises Wetziar die Herbste f e r i e n. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 13. Sept. Wegen Uebertretung des Wandergewerbesteuergesetzes erhielt der Handelsmann L. L. von Homberg a. d. Ohni zwei Strafbescheide in Höhe von je 15 Mark; auch sollte er die vorenthaltene Steuer nachentrichten. Der Strafbescheid legte ihm zur Last, er habe außerhalb des Gemeindebezirks seines Wohnortes ohne vorherige Aufforderung bei Privatpersonen Bestellungen au; Waren aufgesucht, ohne dieses Gewerbe bei dem Finanzamt angc- meldet zu haben und ohne in Besitz der vorgeschriebenen Bescheinigung über die entrichtete Wandergewerbesteuer zu sein. Der Angeklagte bestritt, als Hausierer in Betracht zu kommen, da er nur Muster bei sich führe, ein Wandergewerbeschein sei deshalb nidn erforderlich. Er legte ferner ein Notizbuch vor, in dem sich etni von seiner Hand geschriebene Aufforderung befindet, er mögti bei ferner jeweiligen Anwesenheit in den Ortschaften Nachfragen ' ob Waren zu bestellen seien. Es folgen dann ortschaftsweiit hunderte von Unterschriften. Das Schöffengericht nahm an, bet Angeklagte habe die Unterschriften gesammelt, um die gesetzlich^ Besttmmungen zu umgehen, wenn sie überhaupt als echt in Bettacte kommen und verurteilte den Angeklagten zu den in den Sttm- ' bescheiden angesetzten Strafen. Er erhob Berufung und brachte neben seinen früheren Ausführungen vor, es handle sich in W \ Anzeige nur um zwer Fälle, wo er in Wirtschaften Bestellungen entgegen genommen habe. In beiden Fällen sei er zuvor aU Gast in den Wirtschaften anwesend gewesen: es sei ihm dann gesagt worden, er möge bei seiner nächsten Anwesenheit vorsprechen, jj einem Fall schien es richttg zu stehen, während sich im andenß Fall der Zeuge nicht mehr ermnern konnte. Der Angeklagte gab! Su, bei einem großen Teil der in seinem Notizbuch stehend^ Leuten tvegen Bestellung von Waren vorgesprochen zu Habers Von einem Teil der in dem Notizbuch verzeichneten Leute tourte angegeben, sie hätten unterschrieben, ohne zu wissen, was si« unterschrieben; andere haben auch unterschrieben, weil schon Diele Unterschriften dagestanden hätten und wieder andere haben dem Angeklagten zu Gefallen getan, weil er nach seiner Angate sonst nicht mehr hätte kommen dürfen. Die Strafkammer setzte die Verhandlung aus, um der Staatsanwaltschaft Gelegenheit zur besferen Aufklärung der Sache zu geben. Eine Beleidigung im Gerichtssaal ist einem Rechtsanwalt zur Last gelegt worden. Er hatte cn Schöffengericht die Verteidigung eines hiesigen Kaufmanns geführt, der angeklagt war, der Ehefrau des Wächters R. R. in Trete den Vorwurf des Diebstahls gemacht zu haben. Frau R wer bei einem früher hier wohnhaften ledigen Arzt im Dienst und te yfnmnn in Erfahrung gebracht hatte, daß man sie M Ehebruchs für verdächtig hielt, teilte er dieses zur Charakterisierung der Klägerin dem Anwalt mit, der die Sache dann auch in tel Verteidigungsrede vorbrachte. Als ihm der Gegenanwalt währet der Beratung des Gerichts Vorhalt inachte und ihm erklärt?! er hatte diese Aeußerungen besser unterlassen, erklärte er: „M klagen Sie mich, ich verzichte auf § 193." Frau R. erhob gegej den Anwalt Privatklage, weil er in seiner Verteidigungsrede aus*! aeführt hat, man könne eine Frau, die im Ehebruch lebe, niÄ; o schwer beleidigen und »veil er die Aeußerung, nachdem sich M Gericht aus dem Sitzungssaal entfernt hatte, in' einer Unterredung! mit dem Gegen anwalt aufrecht erhalten hat. Das Schöffeng erieft» billigte dem Angeklagten den Schutz des § 193 in beiden Fälle« ' SU und sprach ihn frei. Das von der Strafkammer bestätigte Uttest wurde aber in der Revisionsinstanz, insoweit es sich auf di- Aeußerring während der Beratung bezog, aufgehoben und tun uochmaligen Verhandlung in die Vorinstanz znrückverwiesen. & Angeklagte bestreitet, während der Beratung die in seiner Vcv teidrgungsrede vorgebrachten Aeußerungen wiederholt zu haben, er habe vielmehr die Worte: „Verklagen Sie mich" usw. inbezuz auf feine Ausführungen in Anwesenheit des Gerichts getan, während der als Zeuge ausgetretene Gegenanwalt eidlich bekundet, bü Aeuß^ung sei wiederholt worden. Da ein anderer Zeuge es füj ausgeschlossen hielt, daß der Angeklagte die Aeußerung wiederholl hat, wurde die Sache zur weiteren Beweiserhebung vertagt. ' Gerichtssaal. [] ©Urbnr g, 13. Sept. Wegen Lotte rievergehent verurteilte heute die Strafkammer einen Loiterie-Kollekteur ouS Straßburg, der in der Gladenbacher Gegend dort nicht erlaubte Lose absetzen wollte, zu 1 2 0 M k. G e l d st r a f e. lertung „v oll befriedig t". Besonders hat sich General von H. Bat. Leib-Garde-^ns-Reats (1 Großb Leff l Nr 115 Mackensen, nach anfänglich toeiliger guter Meldung seines M. 3,1 o t,' L *, .. ? , * • r r, ■ ’ ein zutreffendes Bild der Lage bei Rot machen können, da die IAffistenzargten befördert die Unterärzte. Seiler beim drahtlosen, ohne Chiffer und Kode gegebenen Parsevaldepeschein Inf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, bei seinen Telefunkeustationen anstandslos aufgefangen werden o. Holly u. Ponientzietz beim 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. konnten. Von den acht Motorzhlindern des (roten) P. 1. stteikte Nr. 168 sdieser unter Nersekuna rum "eib-Draa ^weat am ersten Tage in der Marienburger Regent» ein solch 12Jr7x n 9 ? o 9? und zwang das Luftschiff - materialschonungshalber - zur A Großh. Hess.) Nr. 24]. Ernannt: Zum Oberleutnant: Landung im feindlichen Hafen; woraus zu ersehen ist, daß sogar >Plstör (I. Darmstadt), Leutnant d. Nes. des Garde-Drag.- in der Lufttegion der Krieger vor diesem dunklen Schreckgespenst Regts. (1. Großh. Hess.) Nr. 23; zum Leutnant der Nes.: der Friedensschlacht nicht sicher ist. Zu dem, einem Potsdamer Querfurt iMeickede) Vireseldm des 1 Nass ^ns -Neats Drosessar nntnrftcUttn brajtloien Unwetter-Warnnngsbienst an X rast, » t’t't ™ ; ro L m ■ die beiden feindlichen Luftbrüder kam'es in den drei Manöver-1 versetzt. Gahde des III. Bats. Jnf.-Regts. Prinz tagen nicht. Es regnete zwar „Land", von Gewittemeigungeift Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, zur Kaiser-Wilhelms-Aka- blieb die Atmosphäre jedoch frei. demie für das militärärztliche Bildungswesen, Dr. Rieck, Ganz vorzüglich) müssen sich, wenn man die himbeerfarbenen Stabsarzt an der Kaiser-Wilhelms-Akademie für das Militär- S « r r SMl'a t““ X I Mdungsw°s-N, als Bats,Arzt zum III. Bat. 1. Nass, ken des Grafen Arco bewährt haben. Ihr Heller singender l >oUi.°-aiegiv. Jtr. 87. Ton soll immer klar und deutlich aufzunehmen gewesen sein;! ** Eisenbahnrat. Die Verordnung vom 7. April ihre Abstimmbarkeit verhütete das wahllose Jneinanderverschmelzen 1897 und 17. Juli 1907, die Wahlen der Großherzoalich der von verschiedenen Befehlshabern aufgegebenen und den Aether Hessischen Mitglieder für den Rerirkseisenba bnra t durchdringenden Depeschen. Unsere Telegraphen-Bataillone haben f L . . -ö e zirrseis en d a h n ra t zu es gerade auf funkentechnischem Gebiete zu hoher Vollkommenheit r5^ankfurt a. JJ. betreffend, ist durch eine Verordnung vom gebracht. Material also und Bedienung wetteifern ,in der Lei- August d. I. insofern geändert worden, als für die Folge stungsfähigkeit. . die Mitglieder und deren Ersatzmänner anstatt für 3 Jahre «»8r$y» s,* -»3-6"". r ->» (Graudenzer) Bataillon des Majors Hoebel hat am zweiten Sage tIoncn Sewahlt werden. — Dies güt auch für die zurzeit am Oberländer Kanal geradezu einen neuen Rekord im Feld- gewählten Mitglieder des BezirkseifenbahnratS. brückenwesen aufgestellt und ist dann in der Nacht seiner 35. Divi- ** Gottesdienst für Taubstumme Am non mit Sturmkolonnen und Scheinwerfern ein treuer Helfer 18. September findet in Lauterbach, nachmittags um fPhr ^AvVtr... .... 1. .... . 3 Uhr, im Konftrmandeusaal an der Kirche Gottesdienst mit dem roten Kragen und den blitzenden Knöpfen den einzelnen \ma^ Mittellose Taubstumme werden gebeten, sich Mann wie ganze Abteilungen, einem dicken Klex ähnlich, imPur Grmngung eines Ausweises für Fahrpreis-, Gelände wetthin sichtbar machten, verschwindet heute das schlichte ermaßigung an Oberpsarrer Muller in Lauterbach Ku Grau, wie ein gut abgelöschter Tintenfleck, schon auf kurze Ent- Wenden. ferramgen. ?lm auffälligsten ist diese Beobachtung bei der Ka- *’ Einen Hühnerpark, der hauptsächlich der Eier- RitzbZe? ÖZtoiSn"“«h' ^^^-zucht. und und auch den Allensteinern weißen Dragonern hatte die entschei- Vogelschutzverem zu errichten. Eine derartige Einrichtung dende jBekleidungsinstanz die hellblaue Montur belassen. Schwierig- 'väre um so mehr zu begrüßen, als ja eben die Fleischpreise ketten wird bei den verAwindend geringen Unterschieden in der so hoch sind, daß man sich da§ Fleischessen bald abaewöhnen sch"7ga^San'fin^AuS J?« ™re >7» °°rsichcrt daß man tnnner gute, 9himmer, ja über Waffengattung zu orientieren Auch wird zu ®lcc von bekäme. Man brauchte nicht für teures -wünschen fein, daß die vorläufig von den Milttärschneidern be- mitunter recht minderwertige Ware vom Ausland zu fi^^^böhung des Offizierwaffenrock-Preises beziehen. Aus diesem Gebiete ließe sich in Deutschland noch Ä"'. r"OfÜL?sOS ®c‘b b-'".Lande erhalten Zuschneider, die das Feldgrau zum Durchdrücken einer Lohn- un^ Q^§ gutes Nahrungsmittel auch dem fteigerung benutzt haben, fürs neue „einerlei Tuch" bald wieder geringen Manne mehr zugänglich würde. Durch die sich bttliger arbeiten. immer mehr steigernden Fleischpreise wird gar manchmal na(^ den Eiern gegriffen. Wollen wir hoffen, daß das AttS Statt und Land. Werk gelingt und bald in Tätigkeit tritt. Gießen, 14. Sept. 1910. . eih gestern, 13. Sept. Der Turnverein von 18V3 be- Bom Manöver. Pl59 ^nntag fein Ab turnen, zu dem sich außer einer statt- A r^* ruc.a_.Lf • t r . v, , bcheii Anzahl auswärtiger Turner eine zahlreiche Zuschauermenge gesttige Gefecht bei Sukels, westlrch Fulda, wickelte emgefunden hatte. Das Turnen ging flott von statten, besonders f'ch zremnch einfach und rasch ab. Die aus der Schön 6"!, gefielen die Freiübungen. Auch an den Geraten wurden sehr heranz^iehenden Truppen ftürmten gegen 11 Uhr. Durch '^ne Uebungen gezeigt. Nachdem Gauturnwart Will-Gießen noch Ar>- und Umgehungsmärsche hatte sich der eigentliche Kampf etn,9f Turnspiele hatte aufführen lassen, die ebenfalls Beifall hinausgezogen. Gestern, Dienstag, hatten die Hessen Ruhe- «Äs (Kn™ er5LelteJlz bantte .2chrer ^otz zu- hon Eichhorn, der Korpskominandeur, um an dem interes- kern Platz vorhanden sei, ein für allemal der Boden entzogen sei. sauten, aber sehr anstrengenden Gefecht bei Stangenrod! von ihm zum Schlüsse ausgebrachte Gut Heil galt Gauturn- teilzunehmen. ^chon früh um 4 und 5 Uhr rückten die '^vrt Will. Dieser dankte für die ihm zu teil gewordene Ehrung beiden Parteien aus ihren Quartieren. Die 41 Brigade ^'vahnte die heutigen guten Leistungen und führte aus, daß der unter Generalmajor von Reppert rückte aus Gießen Großen- Luu"' 'l$ n.vls fühlen muffe, ein Glied der deutschen Turner- Eta LLmL""" S” eMng.Jfi.n, Ä1 ^tfu’en/ Burg-sGemunden in aller Frühe verlassen und hatte (Turnwart des Gießener Männerturnvereins) unter lleberreicfnnin Grunberg, besetzt. Die 42. Brigade einer kunstvoll ausgeführten Ehrenurkunde zum Ehrenmiwlied wurde von Generalmaior von Doringshofen besehe ®ei6 öl1^ ^»6^11 dem Verein seine Kräfte wie ligtt ^zhre sehr günstige Verteidigungsstellung war ver- b^her zur Verfügung zu stellen. Nachdem noch am Abend wohl- stärkt durch 63er Artillerie und Maschinengewehrabteilung, ^wnuben gestellt waren, vereinigte ein Tänzchen die konnte aber dem heftig andrängenden Feind nicht ftanb^ S ^rems nebst den größten Teil der am Tage er- halten und zog srch gegen Merlau zurüF Nach der totiE Q n a fh f®“ « n f « erfolgte noch ein Verfolgungsgefecht gegen Mücke Erst Ö ? $ $ ° °2r V 131 Unsere Gemeinde erhält um 3 Uhr war die „Schlacht" zu Ende und die Fuß rup^ k ° ^^tte Wasserleitung; sie wird rückten in die Bünakch die Blauen nach gtuweTtenrob » h “n2cfci>Ioffe1'- dre Roten nach Grünberg Artillerie und ^Kavallerie stu u ° rgeru , 13. Sept. DreFeldbereini- bezog Notquartier. U11ferer Gemarkung sind nunmehr * wlfVhPrn'gebildeten Grundstücke wurden den Veränderungen im 18. Armeekorps. Zumst ^W^en. überzähligen Major befördert der Hauptmann Petzel beim O Sept. Seit vorigen Freitag ist der Stabe des 1. Nassauischen Feld-Artilleri-.NegimentS Nr. 27 d^auartieft ^nb un hiesigen Schlosse Omnien. Zum überzähligen Hauptmann befördert keJ manötietie£enb"n Se t bert Oberleutnant Stuhlmann im 2. Nassauischen Feld-Artillerie- berg und Münzenbera^ fton ^Wn Grün- Regt. Nr. 63 Frankfurt. Ein Patent ihre? Dienstgrades ver- x $ a b-9?n u h p i m 15 r- m m U-hen: dem Hauptmann und Batt.-Chef Wolfs im Fuß.- Kirm es/das Saisonschlutzsest^das naG Art.-Regt. General-Feldzeugmeister (Brandenburg) Nr. 3, dem Sommerarbeit der Einwohnerschaft awch das m Hauptmann und Komp.-Ches Gehre im 2. Nass. P,on.-Bat. wieder in Hülle und Fülle bietet, wird dieses Fabr . ? Sic. 25, dem Hauptmann und Ver,valt.-Mitglicd Freiherrn und 9. Oktober abgehalten. — Der Blumenpflea e v. Holzschuher bei dec Pulverfabrik bei Hanau. Ver- ''Schulkinder wird in unserer Stadt besondere : fefet: Haß, Oberlt. im Füs.-Regt. v. Gersdorff (Kurhess.) geschenkt. Der Ausschuß für Blumen- Nr. 80, von dem Kommando an der Kriegsschule in Metz Avfvttaniwn h'?sigen Schulen ' Phöben und unter Besörderrmg zun, überzähl. Hauptm. in nwnate verteilen 5 ber ssommer- das Oldenburg Jns.-Negt. Nr. 91, Schreiber, unter Per- ^nd Verschöne^n^vsteins chiche /ur- m S a,S ^“"Pi'imnn, in das 5. Großh. möglich ist. Die bestentwrckelten Pflanzen^ 8enÄ dielen H-N. Jnf.-Regt Nr. 168, der Zeug-Obcrlt. Dubian beim Tagen prämiiert und mit wertvollen^Preiseii bedacht — i Art -Depot m Neu-Brefiach, Verwalter des Neben-Act.-DepotS Im Kur hau le weilte gestern abend ein beliebter all- . ■ tn Efrmgen, zun, Art.-Depot in Mainz, Bail, FeslungSbau- lahrllch wiederkehrender Gast^ Robert Kothe, der be- hauptm. bei der Foriifikation in Mainz, zur 9. Festunqsinsp, Münchener Künstler, sang wieder altdeutsche Volks- der Feflungsbau-Lt. N i ck l a u S bei der Fortifikation in Mainz, 618?!*» Achtungen Mr Laute und erntete reichen 1 rum Jng-Komitee. Den Abschied bewilligt den Hauptleuten: Gronst ^rlavelle 5"k stkerlonzert der ! wandern und Reisen. q. n n ® e r ^••6.. Gießen iwtervahm feine 6. diesjährig! ^er£,,”§roa.!}\eri*nJ ivieber nach dem hohen Vogelsberg, $c,r ^"bzug führte die ^.eünehnrer (rund 30 an der ^ahl) nadi ©tocfbctin. Uni den l'/fftündigen Allfenthatt dortselbst nicht "wrschierte mmi durch das anmutige Nidder al über Selters nach dem malerisch auf mächtiger Basaltkupte llegendeii Ortenberg, uni von hier die Vogelsberg-Bahn uncä ^.cnu^eiL In anhaltender Steigung führte der Weg «.näi-ks/^,^Ä^L"^.^^dstraße, teilweise recht unbequerneil tuo lunn auf das weiß-rote Baiil' - beSf n.lt)ri9en Prof. Bender in Frankfurt, stieß, da die Wanderer auf eine lange Strecke begleitete. Eine überau Anblick, ^"^^mig bietet dieses weiß-rote Band. Reizvoll Ausblicke tu die Taler, namentlich das liebliche Seemenbachta Gebirasbabn ^"^^^en, Höhen, sowie die vielfach gewunden ?pnb übPrSfPn sSrlS EUugemale überschritten wurde/boten sich den ubenaschteii Blicken dar, wahrend von fern her traute Be« kannte, wie Bilstein, Hoherodskopf, sowie Taufstein mit dein durch°Wald undflinfl c§ bei bellem Sonueuichü" na* h.rn k ^Ov^i a" salüreichen Hulweibeu über Ober- taMmen nach bein hochgelegenen Hartmanns Hain wo di« Lchmalbachlche WirisehaÜ die Wanderer zu gastlicher Einkehr einlud. 3i. Harima-mShain, bas als Höhenlulckuror ehr „ ,* rvurbe and) der .Rnrvark", der übrigens febr bübfd) anaeleal i* Äratb beüdrHa^^gin r ."Wasserkunst" befug, qeuuijieno vepchttgt. 9tach gelingender Stärkuna ersolate bei Wanberuna" b^rdes höchsten VunkieS bei- Henri,w> h.J Sr^l TT O: V O O £ o gestrickte, u rein- wollene ö es eo Donnerstag früh frisch eintreffend Priniu Noriisee-LiiieMe». 28 Pfg fs. 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Pr. 0,80-1,00 ML, Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80-2,20 Wik., Ochsenfleisch pr. Pfd. 84—92 Pfg., Rindfleisch w. Pfund 80—84 Pfg., Kuh fleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pinnd 80—96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 86—88 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg. Kartoffeln (neue) pr. 100 Kg. 7.00 bis 8.00 Nit., Zwiebeln per Ztr. 6,00—8,00 Pik., Milch per Liter 20 Pfg., Gurken per 100 Stück 3.00—0.00 Mk. Birnen per Pfd. 10 bis 12 Pfg., Aepfel per Pfd. 8—15 Pfg., Zwetschen per Pfd. 20 Pfg., Nistse 100 Stück 50 bis 00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk., Bohnen per Pfd. 14—00 Pfg. Weißkraut das Stück 20—30 Pfg. Marktzeit von 7—1 Uhr. th. Gießen, 14. Sept. Der gestrige R i n d v i e h m a r k t halt- einen Austrieb von etwa 1100 Stück Großvieh, 300 Stück Junge tieren und 400 Kälbern. Das Geschäft in Milchvieh war, well diese Viehgattung weniger nach den Großstädten und fast gar nicht für die Badeorte verlangt wurde, etwas gedrückt, so daß bis zur Mitte des Marktes die Ware etwas billiger üerfanft wurde als an den letzten Märkten, gute Ware ztim Schluß aber wieder den alten Preis erzielte. Jungtiere waren sehr begehrt und erzielten gute Preise. Der Fettviehmarkt zeigte das unveränderte Bild der steigenden Roiijunftur. Für gute Rinder wurden sehr hohe Preise bei einer flotten Abwicklung des Geschäfts angelegt. Der Handel in Kälbern war nicht so gut wie bei den letzten Märkten. Es ntachte sich dabei schon der Einfluß des Geflügels und des Wildes bemerkbar, auch lag für die Großstädte kein Bedarf vor, so daß die Handelsleute einen Abschlag bewilligen mußten, obschon sie sich lebhaft sträubten. Gehaildelt ivnrde das Stück Kühe, frischmelkend und trageild 1. Qual. 575 bis 650 Mk., 2. Oual. 500 bis 550 Mk., 3. Qual. 380 bis 450 Mk. Jungtiere, st,—^jährig, je nach Güte und Form 140 bis 180 Mk., bis 6/4 Jahre alt 180 bis 240 Mk. Bezahlt wurde nach Schlachtgeivicht für den Zentner: Fette Rinder 1. Qual. 84 bis 88 Mk., 2. Qual. 80 bis 83 Mk., fette Stiere 78 bis 82 Mk., fette Kühe 1. Qual. 70 bis 74 Mk., 2. Qual. 65 bis 68 Mk., 3. Qual. 58 bis 63 Mk. Kälbor 1. Qual. 82-87 Mk., (einzelne extra gute Stucke^bis 92 Mk.), 2. Qual. 76 bis 80 Mk., 3. Qual. 70 bis 75 Mk. Fette Ochsen werden in der Gegend an- geboten 1. Qual. 88 bis 90 Mt., 2. Qual. 84 bis 86 Mk. der Zentner Schlachtgewicht. I] Marburg, 13. Sept. Auf dem heute hier abgehaltenen Herbst-Pferde markt standen 161 Pferde und Fohlen zum Verkauf. Ter Handel ging flott. Bei der Perlosung fielen die Hauptgewinne der Reihenfolge vom 1. an gerechnet auf folgende Nummern: 9616, 12 121, 2142, 392, 5195, 11 495, 6467, 7566,1475, 6132, 1905, 9907, 1150, 8526 und 12 261. fc. Frankfurt a. M., 13. Sept. H e u- und S t r o h m a r k t. Angefahreli roaren 6 Wagen Heu und 1 Wagen Stroh. Alan notierte: Heu 3,00—3,50 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 2,50 bis 0,00 Alk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschäft lcmdsam. Die Zufuhren loaren aus Oberhessen und demKreise Hanau. Reichau, Schwaben, den 4. Dezember 1909. „Die mir kürzlich gesandte Flasche Scotts Emulsion habe ich an einem 6 Wochen alten Knäblein meiner Tochter, das nicht recht vorangehen wollte, angewandt. Damals hatte das Kind ein Gewicht von 7 Pfund, beute nun, nach 5 Wochen, wiegt es 14 Pfund. Der Kleine ist jetzt sehr kräftig und munter und stellt sich schon tapfer auf die Füßchen. Ich schätze Ihre Scotts Emulsion sehr und werde sie gern, wo ich Gelegenheit habe, weiter empfehlen." . (gez.) Theresia Lindner, Hebamme. Ein Stärkungsmittel, das man schon einem 6 Wochen alten Säuglinge geben kann, muß vor allem leicht verdaulich Sport. •• Der Brieftau benklub Gießen veranstaltete am Sonntag, 11. d.Mts., einen Wettflug ab Son t r a bei Eschwege (105 Kilometer Luftlinie) mit in diesem Jahre gezüchteten Tauben. Die Tiere ivurden um 11.15 ilhr vormittags aufgelaffeit und die ersten errciditen um 1.05 Uhr ihre heimatlichen Schläge. Preise erhielten: Karl Wesserlie 1., 6., 17., 22., 23., 24., 25. und 2. und 4. Ehrenpreis; Hrch. Henkel 2., 11., 12., 13., 21., 30., 31., 32. und 1. Ehrenpreis und Silberne Medaille; E. Ulrich 3., 5., 8., 29., 34. und 7. Ehrenpreis; H. Leun 4., 33. und 8. Ehrenpreis; Gg. Hambach 7., 14., 15., 16., 19., 35. und 3. und 6. Ehrenpreis; Fr. Schomber 9., 10., 18., 20. und 5. Ehrenpreis; Karl Kerber 26., 28; I. Altensen 27. Außerdeiii erhielt H. Henkel für bie beste Leistung von vier vorherbestiininteii Tauben ben von einem unbekannten Sportsfreunde gestifteten Wanberpreis ((Silberner Becher), ber nach dreimaligem Erringen in ben enbgülngen Besitz übergeht. Herr Leun erhielt ben Ehrenpreis für eine vorherbestimmte Taube. Nächsten Sonntag wird ein weiterer Wettflug auf 150 Kilometer ftattfmben. D. Süddeutscher Ruderverband. Der diesjährige Ru dertaa finbet Sonntag, 9. Oktober, in Limburg a. d. Lahn statt. Anträge sinb bis zum 18. September an ben Berbaubs- fchriftführer Otto Ihrig- Frankfurt-Eschersheim, Alexanberstr. 13, zu senden. — Mehrere Vereine haben sich behufs Ausnahme in ben Verbanb gemeldet. Landwirtschaft. ** 'S a n b to. Kreisschau zu Lauterbach. Die Absicht des Lanbwirtschastskammer-Äusschusses für Oberhessen, durch Veranstaltung seiner landw. Kreisschauen einen Einblick in bie Be- Iriebsverhciltnisse der einzelnen Kreise zu gewähren und den derzeitigen Stand der einzelnen Produktionsgebiete vor Augen zu führen, kann hinsichtlich der in der Zeit vom 23.—26. September in Lauterbach stattfindenden landw. Ausstellung als vollständig erreicht angesehen werden. Zur Ausstellung gelangen: 60 Pferde, bie meistens dem Arbeitsschlag angehören; 220 Simmentaler liefern in den Einzelklassen, in 22 Familienzuchten, 9 Einzelzüchtersammlungen und 9 Zuchtvereinssammlungen ein anschauliches Bild der Zuchtbestrebungen. Die Beschickungsziffern der übrigen Ausstellungsgruppen sind: 40 Zuchtschweine, 150 Ziegen, 60 Schafe, 235 Stämme und Kollektionen Geflügel, 8 Butter- und Käseproben von Molkereien des Kreises, 500 Aus- ftellungsnummern in der Obst- und 200 in der Ackerbauabteilung. Ter Bienenzüchterverein bringt eine Sammelausstellung von Jm- kereierzeugnissen. Sehr reichhaltig ist die Maschinenausstellung, bie von ca. 40 Firmen mit allen nur denkbaren landw. Maschinen, Geräten und Hilfsstofsen beschickt wird. In der wissenschaftlichen Abteilung werden vom Mintstcrium Pläne von Meliorations- und Feldbereinigungsarbeiten im Kreise Lauterbach, vom Bauberatungsdienst der Landwirtschaftskammer und Baumeister Reuter-Lauterbach Pläne von landw. Bauten und vom Buchführungsdienst Darstellungen der landw. Buchführung zur Ausstellung gebracht. Am Freitag, 22. September findet die Prämiierung in den Ackerbau-, Obst- und Geflügelabteilungen statt, am Samstag wird in den übrigen Abteilungen das Preisrichten ausgeübt, es finden außerdem Festessen, Vorführungen, Berichterstattung und Konzert statt. Am Sonntag, dem Hauptausstellungstag, wird der landw. Festzug ein Hauptanziehungspunkt sein. Am Montag findet die Ausstellung mit der Auszahlung der zuerkannten Preise ihren Abschluß. Die Kreisschau wird an Umfang der Beschickung ihre Vorgängerinnen zu Friedberg und Alsfeld erheblich übertreffen uird deshalb auf einen sehr starken Besuch rechnen können. --- Butzbach, 14. Sept. Um den Landwirten die Möglichkeit zu geben, auf Grund von Proben sich Saatgut unserer- ertragsreichsten Sorten von Wintergerste, Roggen und Winter- weizeu zu beschaffen, veranstaltet die Landwirtschastskammer am Donnerstag, 15. September, gelegentlich der Auktion von Ebern usw. im Restaurant zum goldenen Löwen von vormittags 11 bis nachmittags 3 Uhr einen Saatgutmarkt. Auf ihm sind nur Proben von durch die Landwirtschastskammer xmgeförtent Saatgut der hessischen Saatbaustellen ausgestellt. „ BrntMeüstsche „ Leelchs Gute Ware ist die beste Reklame! Das berdeift der immer größer werdende Verkauf meiner vorzüglichen, stets frbchgtbraiflta Kaffees „ 12 16n.2O 4 Liter-Dose 90 Mk. 4 Liter-Dose -g 90 Mk. 5Psund-Fair £20 Jnhoffens BärenKaffee 13. 216 746,2 13,5 10,7 94 W 2 10 13. 9" 747,3 11,6 9,7 96 W 2 10 14. 7’* 747,7 11,2 9,2 93 W 2 10 Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 12. September 1910. Höchste Schlachtviehpreise in F r a n t f u r t a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 93—98 Mk. '/,Kg. Schlachtgew. 98—105131. V, „ , 69-71 „ '/, Kg. 84-92 Pfg. '/, , 86—88 , '/, „ 80-96 , Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen 7 Zimmer Schneider, 6 Zimmer *. 4” 5 Zimmer 11 gso 11 3 HelepHsposle« liir Herren IO50 f 4 Zimmer Ein braves MÄchk« !of. ae?'. 4986) Frankfurter Strafte 41. AUgdmeine Spar-Rabatt-Marken! an den Gietzener Anzeiger erb. 07609] Mädch. f. Stellg. z. Spülen o. dgl. in Restaur. Sieuftadt 50. 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