Nr. 239 Zweites Blatt 160. Jahrgang General-Anzeiger für Vberheffen 3ur Lage in Portugal. £ London, 11. Ott. Daß wilde Anarchie bereits das neue Regime in Portugal bedroht, rst die Auffassung der meisten englischen ' Korrespondenten m Lissabon. Das Land hat mehr von seinen Freunden &u befürchten als von seinen Feinden, sagp der Vertreter des „Darly Expreß". Är berichtet, daß Vatikan irgend etwas in der Streitsrage tun wird. ob der Die Frage des portugiesischen Kolonialbesitze! ist aus ,Daily N. tifcbftai tü-Nch mit Ausnahme bei Sonntag«. Die „Gießener Lav'lltenblLtte^ werden dem ^Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gietzen" z.oennal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Leit- fragen" erscheinen monatlich jroctmaL Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: 5L Äebaftümie^n«. Tel.-Adru Anzeigers ieß«. Mittwoch 12. Oktober 1910 a AA Rotationsdruck und Verlag der Vrühl'schen Sy gjv Universität« - Buch- und Steindruckerei. X H R. Lange, Gießen. Apolitische Tagesschar«. Die Kardinale Fischer und Kopp. Bei den bekannten MeinungSoerschledenheiten zwischen en Kardinalen Fischer in Köln und Kopp in Breslau hat n Hirtenbrief Fischers besonderes Jntereffe, da darin in- treff eine Abwehr gegen KoppS Vorwürfe zu sehen ist. . . . Die Kardinale der heiligen römischen Kirche sind durch Micht und heiligen Eid gebunden, mit dem Papste Freud und -eid zu tragen. So drängt es mich, nach Rom zu eilen, um den l. Vater in meinem — aber auch in eurem Namen, geliebte ftzdiözesanen — der innigsten Teilnahme in seinem Kummer a versichern und ihm in meinem — aber auch wieder in eurem Die letzten hier veröffentlichten Berichte über die Revo- utum in Portugal besagen, daß die Zahl der Toten und verwundeten nicht einmal die von einigen Korrespon- enten erwähnte Zahl von fünfhundert erreichte, sondern, aß offiziellen Angaben zufolge die Zahl der Toten und »erwundeten zusammen genommen nicht einmal dreihundert usmache. Der Korrespondent der „Daily Mail" zum Bei- 7iel behauptet, diese Angabe aus dem Munde eines Mitliedes der neuen Regierung zu haben. Vie Reichsversicherungrordnung. :: Berlin. 11. Okl. Der Reichsversicherungsausschuß beriet in seiner heutige« Nachmittagssitzung zunächst den Abschnitt über das Erlöschen der Anwartschaft auf bie Invaliden- und Hinterbliebenenrente. Sie erlischt, wenn wahrend zweier Kalendersahre weniger als zwanzig Wochenbeiträge auf Grund der Versicherungspflicht oder der Weiterversicherung entrichtet worden smd. Der § 1269 über .das Wiederaufleben der Anwartschaft würde durch Annahme mehrerer konservativer Anträge geändert und erhielt sol- gende Fassung: „Die Anwartschaft lebt wieder auf, wenn der Versicherte wieder; eine ver;icherrmgspslichtige Beschäftigung aufninnnt oder durch freiwillige Beitragsleistung das Bersicherungsverhaltnis erneuert untj danach eine Wartezeit von zweihundert Beitragswvchen zurücklegt.. Lat der Versicherte das sechzigste Lebensjahr vollendet, so lebt die Anwartschaft nur auf, wenn er vorher mindestens tausend Beitragsmarken verwendet hatte. Lat der Versicherte das vierzigste Lebensjahr vollendet, so lebt die Anwartschaft durch ftei- willige Beitragsleistung nur auf, wenn er vorher mindestens fünfhundert Beitragsmarken verwendet hatte und danach eine Wartezeit von mindestens fünfhundert Beitragswochen zurücklegt" Namen — das Gelöbnis der Treue darMbringen, einer Treue, die nur wächst, je mehr der Vater unserer Seelen angegriffen, betrübt, beleidigt wird. . . . Ich sage mit Bedacht: in meinem, aber auch in eurem Namen, geliebte Erzdiözesanen. Denn ich kenne ja eure kirchliche Treue und eure Ergebenheit gegen den hl. Stuhl. Der hl. Vater selbst hat mir zu Verschiedenenmalen diese Treue und kirckstiche Gesinnung aerühmt und belobt. Ja, Gott Dank, im katholischen Rheinland und zumal in der rheinischen Erzdiözese blüht noch, trotz der Gefahren, die sich mehren, denen wir ausgesetzt sind, der von den Vätern ererbte, der Eckige katholische Glaube. Laben wir nicht davon vor einem Jahre durch unseren Eucharisttschen Kongreß vor ganz Deutschland, nein, vor der ganzen katholischen Welt, ein beredtes Zeugnis abgelegt? Ich denke namentlich mit Freude und Dank gegen Gott daran, daß von Tag zu Tag — ich habe es im letzten Sommer auf den Firmreisen wieder bestätigt gefunden — der Empfang der hl. Sakramente sich hebt, denke u. a. auch an den blühenden Zustand unserer Vereine, besonders derjenigen, die der Arbeiterwelt gewidmet sind, die ja in unserem Erzbistum so zahlreich ist wie in keiner anderen Diözese Deutschlands: gerade sie bil- beten einen Glanzpunkt bei der eucharisttschen Prozession des vorigen Jahres. Die Wärme des katl-olischen Glaubens offenbart sich besonders in der Verehrung des allerheiligsten Sakramentes als geisttgen Mittelpunkt des Gnadenlebens in der Kirche und sodann in der Liebe und Treue gegenüber dem Inhaber des apostolischen Stuhles als dem sichtbaren Laupte der Gesamtheit der Gläubigen. Beides sindet sich, Gott Dank, in der E^diözese: es ist die Freude und der Stolz eures Oberhirten. Auch jetzt werde ich den in der letzten Zeit gesammelten Peterspfennig dem hl. Vater überreichen. Allein ich denke, die traurigen letzten Ereignisse in Rom bieten eine willkommene Gelegenheit, dem hl. Vater zu zeigen, daß wir rheinische Katljo- liken mit ihm denken und mit ihm fühlen und daß die Angriffe auf seine geheiligte Person unsere Liebe nur steigern. So verordne ich, daß am Sonntag, den 16. Oktober, in allen Kirchen des Erzbistums bei sämtlichen Gottesdiensten eine außerordentliche Kollekte für den hl. Vater gehalten werde, und ersuche die Herren Pfarrer bezw. tfyre Lilfspriester, dieselbe den Gläubigen eigens noch recht warm zu empfehlen. Die Herren Pfarrer wollen alsbald nach der Abhaltung den Ertrag durch die Herren Deckjanten hierher schicken, so daß es mir möglich ist, denselben bet der vermutlich sogleich nach Allerheiligen stattftndenden Romreise dem hl. Vater zu überreichen als die Antwort der Erzdiözese auf die neuerlichen Beschimpfungen. Am Sonntag ist dieses Hirtenschreiden auf allen Kanzeln der Erzdiözese Köln verlesen worden; die rheinische Zentrums- preffe hat e§ allerwärtS verbreitet. Der Kölner Kardinal- erzbischos hat damit einstweilen gegen den Breslauer fürstbischöflichen AmtSbruder im Kardinalspurpur alle Register gezogen, die er zur Verfügung hat und man darf abroarten, । am Samstag schon- als die Minister eine Konferenz pb- hielten, und ängstliche die schwierige Lage besprachen, in welcher sie sich aeaenwärtig befänden, die Truppen, von denen aller Erfolg der Republik schließlich abhänge, an- rauben und zu Plündern, besonders soweit es sich um das Eigentum der Kirche und der Klöster handele, daß nach Ansicht des Korrespondenten jdas neue Mune weit schlimmer werden dürfte als das alte, wenn 1 i nicht mit eiserner Hand einem solchen Treiben ein Ende 1 gemacht merbe^ Ich war Zeuge, so heißt es in dem erwähnten bricht werter, einer Anzahl geradezu nnqlaub- 61 licher ©frenen wüster und sinnloser Zerstörung von Kirchen und Klöstern. Es war, als ob die Sol- E baten siegestrunken und beneMt durch ihre Erfolge, Plötzlich I» ihrer Kraft bewußt wurden und auch den letzten Schein von Disziplin von sich werfend, sich den wildesten Exzessen ih Hingaben. Die Szenen erinnerten an das schlimmste, was ti3’ man über die französische Revolution gelesen hat. Da sah man betrunkene Republikaner auf den Al- - la ren der zerstörten Kirchen tanzen, immer wie- v)er die Marseillaise singend, während Banden von so- . genannten Patrioten mit Messern, Dolchen, Aexten, Häm- . nern und allerhand anderen Instrumenten bewaffnet, die L -r'lc.ter und Kirchenhäuser plünderten, die flüchtigen I ßriefter toie Hatten burd) die Keller hin und ’ )er ja genb. Frauen befanden sich unter biefen Räubern tunb Kirchenschänbern unb anbere sahen aus den Fenstern I .u unb ermunterten bie Räuber mit ihrem wilben Lachen. W 3is Samstag abenb, wo bieser Korresponbent Lissabon ver- • icfj, waren nur zwei größere Klöster geplünbe-rt worben, ^lber es war schon da klar, daß weitere Orgien dieser Art g .eüorftanben, besonbers, wenn bie Mönche nicht in kurzer }nt bas Land verließen, was in vielen Fällen kaum mög- ich war, well bie bewilligte Frist von 24 Stunben natürlich ttcht ausreichte. Das aber fei die Gefahr für bie neue ^publik, die mir einige Aussicht sich zu halten hatte, wenn te imstande war, mit Hilfe dieser Truppen bie Orbnuna Brecht zu erhalten, wie es in den ersten brei Tagen der fall war. mannigfachen Schnitzer der beiden Verfasser hinwegzutäu- schen, und fern Wiedersehen mit der Geliebten gewann in seiner Darstellung einige Wahrscheinlichkeit. Den größeren Künstler mit dem unbekannten Namen spielte Hermann Bakof in seiner tiefgründigen, erschöpfenden Art. Er gab dem armen, ringenden Musiker, der darum doch nicht so „heruntergekommen" zu fein brauchte, das derbe, knirschende Wesen des verkannten Mannes, dem seine Hoffnung aller Besitz ist und fand auch in seiner Befreiung von aller Sorge den rechten, herzwarmen Ton. Karl Marx hauchte der Theaterfigur des Librettisten Leben ein und schuf ein Menschenbild von feiner, edler Schönheit. Kurt Gühne spielte den Musikverleger mit trefflicher Charakteristik und höchst anex/ennenswerter Zurückhaltung. Faünzi Koch uniFLibcte bie engelgütige Stephanie mit inniger Grazie. Der überschwengliche Backfisch Senta wurde von Hilde Engel munter und schalkhaft, ihre Mutter von Lore Sch o lz mit sorgender Herzlichkeit gegeben. Der blassen Rolle von Frau Hofer entledigte sich Elly Gühne mit Geschmack unb in ihren kleinen Austritten gaben Karl Bolck (Hofkapellmcister) und Rolf Gunolt (Pro. Rommel) zwei schöne Charakterbilder. Bon den übrigen Darstellern sei noch Charlotte Hill (Anna) und Hermann Norden (Prof. Weitbrecht) erwähnt. (Ein Jubiläum der Lahn. -td. Gießen, 12. Oktober. Hundert Jahre sind am heutigen Tage verstossen, seitdem der Schiffahrtsweg auf der Lahn bis Weilburg fcrtiggeftefit wurde. Man hat damals eine Medaille in Silber und in Kurier auf das wichtige Ereignis prägen lassen. Sie trägt auf der vorderen Seite die Inschrift: Eröffnung der Labnschiffahrt bis Weilburg den 12. Oktober 1810; auf der Rückseite Unter der Regierung Friedrich I., Herzogs zu Nassau, und Friedrich Wilhelm, Fürsten zu Nassau. In goldenen Settern hat man auch die Namen der beiden deutschen Fürsten am Eingang der Schleuse bei Weilburg der Nachwelt übermittelt. Durch die Erbauung der Schleuse unter dem Gebirge hindurch wurde es erst möglich, den Schiffahrtsweg später über Weilburg hinaus und in bescheidenem Umfange sogar bis Gießen ausznhanen. Ms zur Eröffnung der Eisenbahnverbindung Wetzlar—Nieber- Lahnstein, also beinahe 50 Jahre hindurch, diente der geschaffene Wasserweg dem Güterverkehr zwischen dem Rliein unb Gießen. Infolgedessen blühten beforrders an der unteren Lahn eine Reihe von Dörfern mit einer Schiffahrt treibenden Be^ völkerung auf, in bäum sich sehr bald ein gewisser Wohlstmtb einstellte. Mit der Konkurrenz der Eisenbahn, die die Frachten schneller und Ipäter auch billiger befördern konnte, verödete die Schiff- Anlerß her Staatsurnwälfruna in Lissabon von der , Mall" frum Zwecke der Verdächtigung Deutschlands angeschnitten worben. Das Blatt verbrellet bie Tenbenz- melbung, Deutschland) habe sein Auae namentlich auf bie im Altlantischen Ofrean gelegenen unb bisher portugiesischen Inselgruppen geworfen, um sie zu Flottenstützpunkten zu erwerben. So gegen st anbslos biefe Behauptung selbftver- stänblich auch ist, so bietet sie doch Gelegenhell, bie Aufmerksamkeit auf bie Frage ber portugiesischen Sieblungs- gebiete fru lenken, bie angesichts ber Finanzlage ber jungen Republik jeden Augenblick akut werden kann. Die Angelegenheit ist bereits vor einem Jahrzehnt lebhaft erörtert worben, ba schon in jener Zeit bie portugiesischen Finanzen in einer berart trostlosen Verfassung waren, baß ber Verkauf des kostspieligen Kolonialbesitzes geraten erschien. Auch soll bekanntlich für den Fall, daß Portugal sich zu diesem Schritt veranlaßt sieht, zwischen Deutschland und England ein Abkommen getroffen fern, welches eine Verständigung über bie von bie)en beiden Mächten zu (Siebener Stadttheater. Der große Name Bon Dittor Leon und Leo Feld'. Gießen, 12. Ott. Eine abgerundete unb ausgeglichene Darstellung, ber uch in den Einzelheiten bie tabellose Ausarbeitung nicht 'hlte, bas war oer nachhaltigste Einbruck, ben bie hiesige rstausführung des Lustspieles: Der große Name hinter- etz. Eine Ausstelluna aber habe ich zu machen: Das Werk t nicht in allen Teilen interessant und spannenb genug, g m nicht ein paar kräftige Striche zu ertragen. Daran I ber hatte man es fehlen lassen. So konnte schon gleich " p Anfang ber Auftritt ber Baronin Robeck, als die Olga ^ ietzschmann durch ihren „Hurnpelrock" einige Heiter- «*it erregte, ohne allen Schaden wegbleiben und auch später Her und ba noch mancher langatmige Lückenbüßer. Es Mmrbe so schon genug geredet in bem Stück, mehr als die - anblung begrünbet. Der Erfolg aber war bebeutenb, wie berall, wo es seither aufgeführt würbe, unb besiegelt ben • usspruch des Operettenkomponisten mit dem großen Na- W len, baß bas, was sich nach bem Geschmack des Publikums .chtet, sofort ben Beifall ber Masse hat. M Die Hanblung ist bald erzählt. Josef Höfer, der Ope- ' 'ttenkomponist hat sich mit seinen „volkstümlichen" Melo- ien rasch einen großen Namen errungen, aber es ist ihm >. -rsagt, in ber wirklich großen Kunst, die nur um ihrer selbst " Wien ist, irgend etwas von Bebeutung zu leisten. Durch ]| usall trifft er einen ehemaligen Mitschüler, ber als zweiter - apeflmeifter in ber Provinz hungerte, weil er mit feinen -I deutenden Werken vergebens den Weg in die Oeffnlllich- it suchte. Was ist natürlicher, als daß ber Mann mit 'm großen Namen sich bes anberen annimmt, und — es "l buchstchrlich wahr — bas Werk des Unbekannten unter tnem Namen zu einer Aufführung schmuggelt, obschon - dadurch auf bie Wiebergabe eines eigenen Werkes ber- ]lj chtkn muß und obwohl ber Mann mit bem kleinen Namen '°'m vor 20 Jahren bie Braut entführt hat. Die List ge- ngt, baß Werk findet jubelnden Beifall unb in den Armen Egen sich beide. Die Ausführung unter H. Ba kofs Leitung war gut, * gut sogar, wenn man vebenkt, baß bie Schauspieler ehrfad) einen psychologischen Salto mortale schlagen üffen, um bie hoyle Mache zu verdecken. Rubols Goll 'lelte ben Operettenkomponisten, pn prächtiger Maske, Herz unb Würbe. Sein Spiel vermochte über die fahrt auf der Lahn, da man mit den kleinen Schiffsgefäßen- jur bte ber Wasserweg Angeschnitten war, der Konkurren- bc£ Schienenweges nicht erfolgreich begegnen konnte. DieSchiffer- b e v ö l k e r u n g längs der Lahn, ein wettergewohnter, ttäftiger Menschenschlag, wanden en aus und nicht die schlechtes^n von rhnen zogen über das große Wasser nach Amerika, wo sie Av bett, Brot und eine neue Heimat fanbat. Bei der Schiffbarmachung unserer Lahn Anfang des! Oortaen Jahrhunderts konnte man nicht voraussehen, welche gewaltigen Umwälzungen unser Wirtschaftsleben alsbald er* fahren wurde, auch spielte wohl die Geldknappbeit während ba Franzosenzeit eine große Rolle, beim so nur ist es zu erklären^ Pa6jnavIt. bet ber Schaffung des Schiffahrtsweges auf ber Lahm ber für dte damaligen Verhältnisse immerhin einen beack^enswerten, ^ulUrrsortschrttl war, nicht sehr weitsichttg zu Werk gegangen ift, Mogltch auch, daß dte Wafferbaittechnik vor 100 Jahren nicht berartig eittwickelt war, daß sie die Lahn damals gleich so ans-, zubauen verstanden, daß sie größere «Shiffslasten zu tragen vermocht hätte. Die Erkenntnis dieses Mangels kam ben interessierten Staate» schon tm Jahre 1842. Damals vereinbarten die Uferfbaatert Preußen, Nassau und Hessen eine Regulierung des Flusses unb nach entern Vertrage, ber am 16. Oktober 1844 zwischen bau bret Regierungen abgeschloffen wurde, sollte die Schiffahrt bis zur Wieieckmündung bei Gießen soweit ermöglicht werden, daß Fahrzeuge bis 31,4 Meter Länge, 5 Meter Breite und 0,63 * 0,94 Meter Tiefgang den Fluß befahren tmm* ten. Infolge drescs Vertrages wurden 21 neue Schleusen an* i^^^t und ernzelne, der Schiffahrt hinderliche Unregelmäßigkeiten im Flußbett beserttgt. Die erforderliche Fahrtiefe rourixl allerbrnas mcht hergeftellt. Es war also verlorene Liebesmühe^ das geplante Werk wurde nur halb vollendet und das aufgewendete Geld war buchstäblich ins Waffer geworfen. Im Jahre 1873/74, nachdem Nassau eine preußische Prv-> vrnz geworden, erinnerte man sich in Berlin, daß man denk Nassauern unb auch den Hessen noch eine alte Schuld abzutragen hatte. Die preußlsche Reglemng legte dem Abireordneleichausä ernen Gesetzentwurf vor, wonach die geringe Tieft ber Lahn unb dre noch im Flusse vorhaitdenen Stromschnellen, die scbwer« Hemmmsse für bie Schiffahrt bild et eit, behoben werdcrt sollten^ Man wollte bamit zugestandenermaßen dem Verkehr bie Wege ebnen und schätzte bie Frachtmenge, die noch vor der Reau-' herung über die Lahn ging, auf jährlich 10 Millionen Zentner Tw preußische Regierung erklärte damals in ihrer Vorlage daä mtt der Herstellung eines brauchbaren Wasserweges der nehm ber Lal)n hinzlehende Eisenbahn fein Abbruch an Fracht gefebebm würde. Der Aus chuß des preußischen Landtages, der für Zweck 6 7MM0 Mark.bewllligen 'sollte, lehrtte 'den La^ preußffche Regierung, dte ditrch ihre Vorlage ihre mv- ralilche Lerpflichttutg aneriamtt hatte, vcrhrelt sich ftildem erwerbenden Gebiete enthält. Authentisches über ben Inhalt biefes Vertrages ist uns weiter nicht bekannt geworben. Der „Berl. Lokalanz." hcll am 27. Dezember 1899 behauptet, ber Vertrag sei abgeschlossen worben, um äu verhtnbern, baß Frankreich, Rußland ober anbere Mächte gegen bie Besitzergreifung ber Delagoa-Bucht burch Eng- lanb Einspruch erheben. Jrn Frühjahr 1900 werbe in Portugal ein gleicher „Ausverkauf" von Koloriten stattfinben, tote Spanien ihn im Jahre 1899 in Sfrene gesetzt hat. Die m Betracht kommende afrikanische Besitzung betrage 2000 000 Quabratkilometer mit 13 000 000 Einwohnern unb solle an Englanb fallen; ber asiatische Besitz mit 20 000 Quadratkilometer unb einer Million Einwohner an Deutschland. Es handelte sich babei um folgenbe 5 Gebiete in Indien: Timar, Goa, Damno, Macao und Diu. Außer biesen Besitzungen in Asien solle in Afrika auch noch das Land nördlich des Sambesi an Deutschland abgetreten werben, mit Ausnahme eines Streifens von 3 Meilen, ben sich Cecll Rhobes für seine Eisenbahn ausbebungen habe. Der von Deutschlanb zu zahlende Preis betrage 25 Millionen Mark. Da es sich hierbei, wie gesagt, um Angaben haubelt, bie in keiner Weise belegt unb obenbrein von deutscher amtlicher Seite bementiert worben finb, erübrigt sich vorläufig ein Eingehen auf ben Inhalt des Abkommens. Allerdings hat ber Plan, mittels Verkaufs der Kolonien die portugiesischen Finanfren zu sanieren, einmal bereits bie Kortes beschäftigt. (Snen barauf abzielenden Antrag brachte, wie die „Magbeb. Ztg." feststellt, Mitte März, 1900 Abg. Ferreira be Almeiba ein. Sein Antrag ging bahin, bie sämtlichen Kolonien Portugals mit Ausnahme von Angola, ben Kap Verbischen Inseln und ben Inseln S. Thoms unb Prinfrips (bie Azoren und Madeira gelten nicht als Kolonien, sondern bilden einen Tell des Mutterlarrbes), zu verkaufen. In seiner Rebe zur Begründung bieses Antrayes wies er darauf hin, baß Portt> gal zur Bewahrung fernes Kolonialbesitzes Anleihen ausgenommen habe, bie es nicht zurüctzahlen könne. Es fei ehrenhafter, statt neue Schulden für bie Kolonien fru machen, deren Bestand äu verringern und mit bem Erlöse bie Gläubiger zu befriebigen. Der Marineminister widersprach bem Anträge unb ber ber Abstimmung erhärten sich alle an- wesenben Abgeorbneten gegen "ben Antrag. Seitbem ist von bem Verkauf portugiesischer Kolonie» noch einigemale bie Rede gewesen, aber ernsthaft hat marf sich mit der Angelegenheit seither nicht mehr beschäftigt Die Möglichkeit, daß Die Frage infolge ber letzten politischen Ereignisse von neuem akut wrrd, ist inbeffen rücht von oer Hand Ku weisen. Bi Meteorologische Beobachtungen der Station Gietze«. -L 4? Wett« S Sonnenschein bis II. Oktober = = -f- I7,6ea - + 8,7 »6. 11 3äi 10. 10. Okt. 1910 7 9 9 I l I 11. 11. 12. 16,8 11,4 12,6 74 95 91 SE E 2 2 2 I I I I I I I 1 I 7'd 10,5 9,4 9,8 Kindermehl 747,6 746,2 744/4 •Krankenkost. et N ®4 Niederlagen: Jean Weisel Fernspr. 235 und Heinr. Zinn Femspr. 807 Hervorragend bewShrft Nahrung. Die Kinder gedeihen -T vorzüglich dabei u. leiden nicht an Verdauungsstörung. Eine der seltenen Quellen wn nur rein natürlicher Füll uni [OTtl kirchliche Nachrichteu. Lvangettsche Hemeinoe. Donnerstag den 13. Oktober, abends 8 Uhr, im MarkuÄaä' Bibel st uude. Bilder aus dem Leben Jesu. ___________ Pfarrer Schwabe. Märkte. ke. Frankfurt a. M., 11. Okt. Heu- und Strohmark' Angefahren waren 6 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 8,20—3,60 Alk., Stroh (Kornlangstroh) 2,30 dir 2,50 Mk., Wirrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles per 50 Kilo. Geschä'i langsam. Die Zufuhren waren aus dem Taunuskreis, Ober- Hessen und dem Kreise Dieburg. Frankfurt a. M., 11.Okt. Obstmarkt. Angefahren wäre- 20 Wagen Aepsel. Das Malter kostete 8—9.50 Mk. ., der am vergangenen Sonntag int be- y--—v eine Beerdigung aus führte und dabei in das offene Grab auf den Sarg fiel, wobei er sich ziemlich verletzte, wurde sofort seines Amtes errthoben. -r-. Rodheim a. d. Bieber, 11. Okt. Zur Ergänzung der gestrigen Schulfeier sei noch folgendes hinzugefügt. Allgemein hatte man dieselbe an einem Sonntag gewünscht, Handel. w. Frankiurt a. S)!., 11. Ott Der Handels-Sack, verständige bei dem Kaiser!. Generalkonsulat i n V a l- para iso, Dr. Gerl ach, der in den letzten Jahren Chile und Peru bereist hat, wird am 14. Oktober d. IS. Frankfurt a. 3)1. be- suchen, um durch Vermittlung der Handelskammer mit den an dem Handel mit Chile, Bolivien und Peru interessierten Firmen nacl Möglichkeit persönlich Fühlung zu nehmen. Die Sprechzeit ist von 10 bis 2 Uhr in dem Bureau der Handelskammer, stelle Börse 1 festgesetzt. Tie Besprechungen sinden jeweils mit den Herren B«' S tretern der Firmen einzeln in der Rechenfolge ihres Erscheinen- t statt. Außerdem wird der Handels-Sachverständige vom 1. bE 4. November d. I., täglich von 10 bis 1 Uhr, in Berlin im Äup wärtlgen Amt, Wilhelmstraße 75, für die Interessenten m prechen sein. ■S-6‘ HMengeM nt Diensten stand, zwei Tage frrf bekävr. diesem Fest erzählte ein Mädchen zu Wolf: ein junger Btwsch habe versucht, nach Schluß des Festes mit ihr in ihr Haus gehen, was sie aber durch schnelles Verschließen der Türe der hindert habe. Der Bursche sei bann unter Zuhilfenahme eine Leiter über ein Schuppendach an ihr Fenster gekommen. De Bursche erhob hierauf Privatklage gegen das Mädchen wege Beleidigung, indem er behauptete, daß diese Angaben wahr seien. Am Schöffengericht wurden mehrere Termin, abgehalten, die aber zu keinem Ergebnis führten, da die Sach, nicht genügend geklärt war. Im letzten Termin hatte man Tr Erfahrung gebracht, daß N. in Betracht kommen könnte, Weshall seine Ladung telephonisch erfolgte. In diesem Termin gab e an, er sei es gewesen, der in der fraglichen Nacht den Versuä gemacht hat, -u dem Mädchen zu gelangen. Unter bem Dri^ der Verlwltnisse verglich sich das Mädchen und übernahm all, Kosten. Gegen N. aber, der sich unter Eid selbst des Hausfriedvis. bruchs bezichtigte, erging ein Strafbefehl über 10 Mark, beer nicht anfocht. Das Mädchen wußte jedoch, daß die Angabe?, des N. unwahr waren und eine Untersuchung ergab auch, bau dieser sich des Meineids schuldig gemacht hatte. Anfangs gab er an, von dem Burschen, der das Ntädchen verklagt habe, verleitet worden zu sein, doch bestimmte Anhaltspunkte zu cüien, Vorgehen gegen diesen wegen Meineidsverleitung waren nicht gegeben. Was den jungen Menschen zu einem so schweren Ver brechen veranlaßt hat, wodurch er sich auch noch selbst eine," strafbaren Handlung beschuldigte, ist nicht aufzuklären. Der etwa' geistig beschränkte Angeklagte wurde zu einem Jahr und brr. Monaten Gefängnis verurteilt, worauf ein Monat Untersuchung« haft angerechnet wird. Ferner wurde ihm dauernd die Fäbw- keit abgesprochen, als Zeuge oder Sachverständiger bcrnonun^ zu werden. Darmstädter Möbel. llnfere neuen Modelle übertreffen alles bisher daaewesene au Qualität, Formeuschönheit u. erstaunlich btlligmn Preis. Auaust Schwab jr. Darmstadt, Rbeinstr.39, nächst d. Bahnhöfen. TellS97. Wohnungseinrichtungen von ■ 000 9'reie Lieferung, dauernde Garantie. Aües offen ausgezeichnet. Mau verlange Preisliste und Abbildungen. = ----- |ssN/e । Höchste Temperatur am Llledrigste , r Ltiederschlag: — 0,0 mm. b. Bingen, 1L Okt. Der heutige Groß- und Kleinvieh markt war mit etwa 300 Stück Großvieh und 60—70 Kälbern befahren. Der Markt war lebhaft. Für Zuchtvieh rourb-' bezahlt: 1/2- bis r/zjährige Kälber 80—85 Mk^ Jährlinge 100 bis 120 Mk., junge Kühe von kräftigem Körperbau 340—460 Mk junge Rinder 140—230 Mk., frischmelkende Kühe mit Kalb360—480 Mark, ohne Kalb 300—430 Mk., ältere, milchgebende Tim 220—350 Mk., trächtige Kühe und Rinder 360—500 Mk, allere trockenstehende Tiere 170—220 Mk., Fahrkühe 320—460 Mk' Tas Paar Fahrochsen ersten Sorte brachte 950—1100 Mk., zweiter S Sorte 750—900 Mk., dritter Sorte 600—700 Mk. Für den ® Beniner Schlachtgewicht wurden folgende Durchschnittspreise erlöst: Fette ausgemästete Ochsen 1. Qualität 94—96 Mk., fleischige weniger gemästete 2. Qualität 86—90 Mk., mittlere 3. Quali^t 82—84 Mk., geringere 4. Qualität 76—79 Mk., fette ausgemästew Rinder L Qualität 87—89 Mk., fleischige weniger gemäße 2. Qualität 82—84 Mk., mittlere 3. Qualität 78—80 Mk, ge- ringere 4. Qualität 74—76 Mk., fette gemästete Kühe 1. Qualität 83—85 Mk., fleischige weniger gemästete 2. Qualität 78—80 Mk. mittlere 3. Qualität 73—75 Mk., geringere 4. Qualität 70—7? Mark, fette gemästete Kälber 1. Qualität 97—100 Mk., fleischt,, w weniger gemästete 2. Qualität 93—96 Mk., mittlere 3. Qualirc: 90—92 Mk., geringere 4. Qualität 84—87 Mk. Schweine stell. U ten sich in der Umgebung für den Zentner Schlachtgewicht feue re; 1. Qualität auf 66—68 Mk., fleischige 2. Qualttät auf 62—64 Ihr Mark. — Dre Abhaltung von Viehmärkteq iq Singen ist bil auf werteres untersagt worden. ' -N । H Nach der Regiernnsssborlage sollte dre Anwartschaft in jedem DkMg zertrümmert. Dis zu einend halben Zentner schwere'Telle .Falle wieder ausleben bei Wiederaufnahme einer Versicherungs- *—---- *• • ~ ~ "" " - pflichtigen Beschäftigung und weiterer Zurücklegung einer 3eit von zweihundett Veittagswochen. _,mntgd* durchichlugen die Decke des Raumes. Vnzüne Stücke wurden : Warte- bis auf den Bahndamm geschleudert. Die Fabrik war lange --- »--TL™---. o _ Bert ut Dunkelbett gehüllt und mußte sich mit Notlicht be-- SUert § 12/0 begrünt die BereckMung der Verflchernngsleistun- Helsen. Zum Glück war niemand in dem Raum anwesend. — Bon der Wirtschaftlichen Vereinigung und vom Ter To Leng rä ber, der am vergangenen Sonntag im be- © rötere Geschäft;-Anzeigen 1 lein^Linden^l 1^Oktt" Zunder ^Reichshalle" si btc SamstagdauSgabe beliebe man schon am Freitag Mell der Turnverein seine Hauptversammlung vormittag zu bestellen. Nur dann ist es möglich, der <5a^ L Äfenfen C ^0" diejenige Sorgfalt angedeihen zu einsjahr. Die Vorshandswahl ergab die Wiederwahl der bis- 1 ffen' ble 3U emer Öuten Wirkung erforderlich ist. Kerigen Mitglieder, bis auf die beiden Turnwarte. Der /^rem, der einiges Vermögen besitzt, trat in diesem Jahre " tot einwr Gesuch betreffs kostenlose Ueberlassung eines ^Turnplatzes an die Gemeinde heran, aber ohne Erfolg Man Gleßener Strafkammer. Kutte die Absicht, auf dem Platze eine kleine Halle Lu er- r )( Gießen, 11. Oktooer. achten und diese auch der Schuljugend xum Turnen mi L . . Die Folgen einer Geburtstagsfeier esst SSÄ ^ratSwahl wurde Joh. Rom:. Wagner mit 204 Stimmen Faß alsbald bezahlen. Als der Kran eingeschlagen war und ^wiedergewählt. Neugewähll wurden Ludw. Konr. Luh mit -abl-n' s?kt-Lahluna verlangte, sagte- der Angeklagte, erwerbe 178 Qnhjg Leinr Tertor mit ias m 9 aöT' fobalb Faß leer sei. Auch während des Trinkens • CT.’ 'Vci ?,lL 163 stimmen. Von den wurde er mehrfach angegangen, zu zahlen, doch er tröstete den »alten Gememderatsmttglledern hatte emer die Wiederwahl ab- Wirt und stellte sich so, als sei er im Besitze von Geld Erst als »gelehnt. — Der in diesem Frühjahr gegründete Bürger-Verein war* »ab er zu erkennen, daß er nicht in der Lage /kann mit dresem Auögang sehr zufrieden sein, hat er dock vertröstete dann den Win auf den nächstenZahl- SVSÄS"" - kämpf durchgebracht. ^rt ^l nze.g e weg en Belrugs. Der Angeklagte bezeichnet A--2rrbdberg, 1L Okt. Sn der elektrischen Anlage Verhallen des Wirtes als Rache und behauptet, dieser habe ^brzWguug der Aktienzuckerfabrik siel gestenr Don vornherein kreditiert. Die bestimmten Angaben der habend der Riemen von dem 1,50 Meter hohen Schwung- Zeugen unb das Vorleben des Angeklagten, der wegen Betrugs ^r q d. Dierbei wurde das etwa 12 Zentner schwere Rad voll-1 Mehrfach vorbestraft ist, führten dazu, daß dem Angeklagten wegen I Betrugs im Rückfall 8 Monate Gefängnis zudiktiert wurden, jlehnend gegenüber allen Versuchen, die Lahnkanalisierung in die . <_ Seinen Mitknecht bestohlen Wege yi leiten und ernstlich durchzuführen. hat der frühere Schlosser B. H. aus Löbau, der eine kurze Reit bei Uniere Lahn versandete von Jahr W Jahr immer mehr, von ^nem Vlehhändler zu Hungen als Knecht aushalf. Er hat aus der emern Schlssohrtsweg selbst für kleinere Schiffe kann nicht mehr lÄesindesiube eine« Anzug, em Paar Stiefel und einen Hut mit- line Siebe fein. Nm vereinzelt sieht man kleinere Schiffe und genommen und die Sachen, in einem Rucksack verpackt, auf die jmrch nur mit Iwrner Ladung bei günstigem Waflerstande bis I H^^dergegebracht und ist am anderen Tage verschwunden. Der fBmnar und Weilburg heraufkommen. vielfach bestrafte Angeklagte wurde wegen Diebstahls zu 6 Monaten Die Menschen an beiden Ufern der Lahn und auch die Be- Gefängnis verurteilt, worauf ein Atonal Untersuchungshaft an- ttrohner des vmterlcmdE, haben sich sett der Gründung des Reiches tierechnet wird. Die ehrlose Gesinnung rechtfertigte die Aberkennung gewaltig geregt Am Flusse ist eine rastlos schaffende ^nhuftrie bec bürgerlichen Ehrenrechte aus 5 Jahre. 'entstanden, der von altersher ^tätigte Bergbau im Lande hat .. Eine Herausforderung zum Zweikampf Ä und der wrttschaftliche Kampf zwingt die Bewoh- überbrachte der Student W. Z. von Friedberg im Auftrage eines nn^O^^!Äbr^ngswege zu suchen. So ist es erllärlich, Arztes zu Dietz einem Fabrikanten in Offenburg. Tie Forderung der Vorlage dn: preußischen Regierung lautete auf dreimaligen Kugelwechsel mit Pistolen, deren Beding- i L r?' i>ie Sntereiferüen 1875 selbst anfingen, sich singen der Angeklagte zu mildern suchte. Tie Forderung wurde "^?en preutzischen Staat rmmer wieder darmi siber nicht angenommen, so datz ein Zweikamps nicht slaltiand n, 'm' 2?°^ nur nwralisch, »cryflicbtet 9i”* ansanglicher Berweigerung der Aussage gestand der An- In modernen Verkehr ange- geklagte zu, die Ueberbringung übernommen zu haben. Er wurde hcrzustellem Im Jahre 1875/76 legte roe9e" Kartelllragens zu einer Feslungshaststrase von 3 Tagen man der preußischen Regierung vergeblich die fertigen Pläne verurteilt. “ y " 8 n Annen'No^^^bEg b^Jßa^t f“1 Schisse von 200 Ein Fahrradliebhaber SSSSSä“-'? * w» SSTSP& &tÄ Ärztlich empfohlen! EL Kraft Neuenweg 46 4W klgss« Reparaturwerkstitte Zubehörteile stets auf Lager Niederlage für Choootto. Kein Hasten mehr! Dr- Bufleb's echte EucalyptuS- MeutbolBonbon wirk. Wunder. 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