{wechsel HM i Weisel, Giessen, nstav Schatt, •pf ane ,Giessen emden-Pension. 2716 id äusser Abonnemei: 1.50 an. — 0 Neuss (Rhli) | 11 »««'«"Ä& aulagc. v-k =räb"Sr«^ tSSÄÄ IO) tagen »um - lB sZK S5§gr AOS Sset S "er: rfÄto??1 ,?Ealiktzer?^ch^ Äi, SW 8‘^»fh.5l !i Wt.Ä VA IG ^stdttLiebe. ^Quelle MN Donnerstag 12. Mai 1810 Zweites Blatt 16V. Jahrgang Nr. 109 Gießener Anzeiger Erscheint ISgllch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Oberhesien £te ^Otehener Familtenblätter" werden dem ,9in8etflere viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für ben Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Lmrdwirtschastlichen Zettfragen" erscheinen monatlich zweimal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersitäts - Brich- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^ä)51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. vom veutjchen öerufsgeiioffcnfctiaftstag. < Berlin, 11. Mai. In den fortgesetzten Beratungen des 24. Deutschen Berusc- genossenschaftstages im Landwehr - Offiziers -Kasino wurde bic Stellungnahme zum Entwurf einer Reichsversicherungsordnung besprochen, hierzu war der Staatssekretär des Reichsamts des Innern, Delbrück, erschienen, der zugab, daß der Entwurf von verschiedenen Seiten jcpars bekämpft werde. Man möge aber bedenken, daß es äußerst schwierig sei, einen Entwurf zu schaffen, der den verschiedenartigsten Interessen in gleicher Weise gerecht werden könne. Das Thema selbst war in vier Abschnitte geteilt. An erster Stelle sprach Iustizrat Wandel (Essen, über „Organisation und Verfahren". Er gelangte zu dem Schluß, daß die Versicherungsämter für die Kranken- und Invalidenversicherung mindestens überflüssig, für die Unfallversicherung aber geradezu schädlich wirken müßten. Die neue Behördenorganisation werde zu einer Bureaukratisierung der AiHcitcrvcrsichLrung führen und weiterhin die Selbstverwaltung der Versicherungsträger in Frage stellen. , ... Der zweite Redner, Baürat Fetisch (Berlin! behandelte bic Versieh crungsämtcr vom Standpunkte der Kostenfrage. Er erblickte den greifbarsten Schaden, der Versicherungsämter in der Vermehrung der Verwaltungskosten. Hierauf behandelte Direktor Marcus die Ansammlung der Reservefonds bei den Berins- genossenschaften. Er erkennt an, daß der neue ®ntn>urf beiv jenigen Berufsgcnossenschaften, welche bisher zu lwhe Zuschläge zum Reservefonds machen mußten, eine Erleichterung bringe; aber diese Erleichterung gehe doch nicht so weit, wie man es berechtigter Weise fordern könne. Andere Berufsgcnossenschaften wurden in Zukunft noch weit schwerer belastet werden, als es bisher im Durchschnitt der Fall war. Der Redner erblickt eine gerechte Regelung der Frage darin, daß die Rücklagen in ein bestimmtes mäßiges Verhältnis zu den laufenden Entschädigungsoerpflichtungen gebracht und dann dauernd aut dieser Höhe er» ballen werden. Tas Zweifache der jeweils laufenden Renten entspräche den Zwecken vollkommen. An letzter Stelle verbreitete sich Direktor Schau se i l (Hamburg) über die Aerztesragc auf dem Gebiete der Unfallversicherung. Er erklärte sich mit dem Entwürfe einer Reichsversicherungsordnung, soweit das Verhältnis der Aerzte zu ben Berufsgenolsen- schasten in Frage komme, völlig einverstanden. Die BeruiS- genossenschasten danken der Regierung ausdrücklich, daß sie davon abgesehen hat, tn den Entwurf Bestimmungen über dieses Verhältnis aufzunehmen Dagegen'wandte sich der Redner mit Nachdruck gegen die Auslassung, welche auf dem letzten außerordentlichen Aerztetag in dieser Frage hervorgetreten sei. Dann wurde die Tagung geschlossen. Hauptversammlung der „Zentralfomiteer" zur Bekämpfung der Tuberkulose. ■4 Berlin, 11. Mai. Tas Deutsche „Zentralkomitee" zur Bekämpfung der Tuberkulose trat heute hier im Herrenhause zu seiner 14. .Hauptversammlung zusammen. Den Vorsitz führte Staatssekretär Tel - brück. Nach kurzer Begrüßung der Teilnehmer teilte Staats- ictrctär Delbrück mit, daß der frühere Vorsitzende, der Reichskanzler v. Bethmann-Hollweg den Vorsitz niedergelegt habe, und von der Kaiserin zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden sei, und daß für den verstorbenen Schatzmeister, Geh. Kömmerzion- rat v. Mendelsohn der Bankier Robert v. Mendelsohn-Bartholdh gewählt worden sei. — D«r Vorsitzende weist weiter auf das erfreuliche Wachstum der Bestrebungen der Vereine zur Be- idmpfung der Tuberkulose hin und erteilt das Wort dem General - iclretär Professor Tr. 9t i e t n c r zur Erstattung des Geschäfts- i-erichts. Die Walderholungsstätten sind danach in erfreulicher Zunahme begriffen. Leider hat die Sterblichkeit an Tuberkulose tnt Kindes al ter noch immer nicht derartig abgenommen, wie dies tn erfreulicher Weise im Mannesalter der Fall ist. Schulärzte und Lehrer müßten nod) mehr als bisher auf dem Gebiete der Vorbeugung anregend ivirken. Die Tuberkulose-Sterblichkeit be- rug in 1909 155 auf 10 000, während sie 1908 noch 16,6 betrug, sie ist also wieder zurückgegangen. Im Jahre 1909 sind 16 000 Menschen der Tuberkulose zum Opfer gefallen. Professor Dr. Römer (Marburg) berichtete über „Tuber- Zulose und Wohnungsfrage". Den praktischen Teil des Themas behandelte Landeswohnungs- inspektor Gretfchel Darrn st ad tj,>der ausführte: Die Tuber- tulose ist eine Wohnungskrankheit insofern, als das Zusammen- i!eben vieler Menschen in engem Raume, vielfach auch die gesund- BieitHd) schlechte Beschaffenheit und Benutzung der Wohnungen .zur Verbreitung der Mrantbeit am meisten beiträgt. Die Verbesserung der Wohimngsvcrhältnisse und die Erziehung der Bevölkerung zur Wertschätzung und ordnungsmäßigen Benutzung der Wohnung ist deshalb die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg im Kämpf gegen die Tuberkulose. Gute Dienste kann hierbei die Wohnungsinspeition leisten. Für Erkrankungen^an Tuberkulose ist die Anzeigepflicht einzuführen. Wohn-, Schlaf- und sonstige Räume, die von Tuberkulösen benutzt worden sind, dürfen focini Auszuge oder Tode des Kranken nicht eher weiter benutzt werden, bis sie in gehöriger Weise durch Sachkundige desinfiziert sind. Sämtliche Gegenstände, die der Sttanfc benutzt hat, sind nach seinem Tode entweder durch Feuer zu vernichten oder gründlich zu desinfizieren. Zur Durchführung dieser Maßregeln sind öffentliche Mittel,bereitzustellen. In der Regel ist dies Sache der Gemeinden, für kleinere Gemeinden und namentlich für die Landgemeinden mit weniger als 2000 Seelen hat es von feiten des Reiches ober der Einzelstaaten zu geschehen. Am wirksamsten wird der Kämpf gegen die Tuberkulose geführt, durch Bereitstellung iner genügenden Anzahl preiswerter, guter und gesunder Wohnungen für die minderbemittelten Volksklassen in Stadt und Land. Es ist dringend notwendig, nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus nationalen, sittlichen und wirtschaftlichen Gründen, daß die Wohnungsreform in umfassender Weise für das ganze Gebiet des Reiches in Angriff genommen wird. Hand in Hand hat damit zu gehen die Sanierung oder Beseitigung ungesunder Wohnquartiere, möglichsls: Beschränkung der Luft- »cruntcinigiuig durch Rauch und Staub, und vorbeugende Maß- nabmen gegen die Ansteckungsgefahr in sonstigen geschlossenen Räumen, die für längere Dauer Menschen beherbergen, wie gewerbliche Betriebe und Schulen. Die Versammlung erklärte sich mit den Ausführungen einverstanden. — Es schloß sich daran noch ein Zusatzvortrag von Bauinspektor Redlich Rixdorf) über „Tuberkulose und Bau- Polizei". Zur hessischen Bauordnung. Der „Fachmann" in Nr. 108 dieses Blattes ist der irrigen Meinung, daß ich durch menten Artikel in Nr. 107 des Gießener Anzeigers eine „Prüfung durch Fachleute" hätte provozieren wollen. Das ist gerade nicht der Fall. An „Fachleuten" haben wir nun schon übergenug. Gerade sie sind es, ftie uns zuletzt noch ganz mit Brandmauern umspinnen möchten. Darum will ich die Gesetzgeber in Darmstadt und den Herrn f^rovinzialdirektor zu Gießen, gerade darum weil sie -Heine „Fachleute" sind, auf den Plan rufen. Die Rede Hon meiner ungenügenden Zeichnung (die ja eigentlich teme solche ist, oder auch nur sein soll), ist gegenstandslos. Ob das Haus oder die Scheuer zu lang, zu kurz, zu breit oder zu schmal gewesen sind, ist ja ganz egal. Daß über dem nach außen offenen Gang noch überbaute Räume sich befinden, die durch Brandmauern voneinander getrennt sind, ist vollständig einerlei. Das aber bliebe doch: Ein unverständlich Ding wäre es, diesen freien, nach außen offenen Gang durch eine Brandmauer zu unterbrechen: so daß man aus dem freien Raum heraustretcn, und um die Säule herumgehen müßte, um wieder auf die Fortsetzung dieses offenen Ganges zu gelangen. Nummer 2. (Ter Fall ist chronisch, weil noch bestehend, aber schon vor Jahren passiert): Dem Landwirt Christian Paulh war sein Häuschen am Aherwcg zu Langsdorf zu enge geworden. Es sah so aus: Aherweg Wohnhaus Nachbargrundstück Er wollte es um einige Fuß verbreitern. Eine Brand-« mauer bis über das Dach hinaus war das Resultat: c Brandmauer Aherweg Wohnhaus Nummer 3 Die Hofeinfahrt des Landwirts und Kauf manns Jakob Fritz zu Langsdorf sah vor kurzer Zeit noch olgendermatzen aus: Hofraum Mehrere Mir. breiter Grabgarten o d Nachbarshaus Wohnhaus Fritz überbaute die Einfahrt mit einem Ziegeldach: vom Erdboden bis ju ben Ziegeln einen leeren, hohlen Raikm lassend, verschließt er nach der Straße zu durch ein Tor. Nun siehts so aus: Nachbarshaus Mehrere Meter breiter Grabgarten Wohnhaus Hofraum © <5 C € & Brandmauer Brauhausgafse. Nicht weit davon steht ein alter, noch gänzlich u n abgebrannter Holzbau aus dem Jahre 1560. Wenn er um die Ecke gucken könnte, schaute er feinem brandgewappneten Kollegen gerade auf die Front. Aber et muß doch etwas haben „läuten hören": denn er machte neulich, als ich ihn von ohngefähr wieder sah, ein gar verdammt spöttisch und verschwitzt Gesicht. Lieber Leser, wenn Du einen Badeofen Dein eigen nennst, oder auch nur ein Räucherkämmerchen, um Fleischwaren und Würste darin zu dörren, und das alles befindet sich in Einem Stüblein, das nicht bireft au einen Schornstein inmitten des Hauses aufstößt — denn Du darfst das Rauchrohr nicht über einem zweiten Raum hinweg zu einem im dritten Raum befindlichen Schornstein führen —, so wäre es Dir gewiß erwünscht und auch jedem in Einfachheit des Denkens verharrendem Gemüt als seht verständig erscheinend, daß Du Dein Rauchrohr nun — sofern Du weder fremdes Eigentum dabei berührst oder Feuersgefahr dadurch heraufbei'chwören würdest — einfach durch die Wand in die Wolken münden ließest: so! 3. Raum 2. Raum 1. Raum c c c L5 Js nid)! sagt der Berliner. Das Rauchrohr darf nur immer in ein Kamin und nicht in ben Luftraum münden. Sintemal und alldieweil die böse Welt behauptet, die Bauordnung hätte ein „Russenbrenner" oder ein Backsteinfabrikant gemacht: irgend einer von denen, die das Material zu liefern hätten zu den vielen Brandmauern und russischen Kaminen. Lang-Göns, den 11. Mai 1910. Köhler-Langsdorf. Bas Nriegervereinswesen in Hessen. Die unter dem Protektorate des Großherzogs stehende Krieger- kameradsch-aft „Hassia" hat, nach dem im Auftrage des Präsidiums durch den 1. Schriftführer, Medizinalrat Dr. Vogt, erstatteten Geschäftsbericht über das 35. Verbandsjahr, einen erfreulichen Aufschwung genommen. Ter Zuwachs betrug 10 Vereine mit 276 aktiven und 36 passiven Mitgliedern. Die „Hassia" hatte Ende 1909 einen Bestand von 948 Vereinen mit 60 537 aktiven und 6692 passiven, zusammen 67 229 Mitgliedern. Die „Hassia" hat in der Vereinskasse und in Stiftungen em Kapital vermögen von zusammen 248 235 Mk., am Schluß des Vorjahres 236 306 Mk Tas ist ein Zuwackts von 11929 Mk. Die Vereine des Verbandes besitzen Kapitalien von insgesamt 607 705 Mk , Ende 1908 befaßen fi: 588 235 Mk Tic Zahl der Bände in der Berbandsbibliothek stieg im Berichtsjahre von 789 auf 887. Das Mobiliar des Verbandes hat einen Wert von ejwa 5000 Mk., 1000 Mk. mehr als im Vorjahr. Tic Bdobiliarwerte im Besitze bet Landesverbandsvereine werben auf 472 039 Mk. geschätzt, gegenüber 470 277 Mk. Enbe 1908. Ter „Hessische Km merab" hat 11000 Bezieher. Bei ber „Hassia-Sterbckasfc" sind 13 500 Personen mit 3* _■ Millionen Mk. versichert. Im Herbst 1909 ist dieser Kasse noch eine Kinderversick erung zugefügt worben. Die Verbands-Ehrentafel empfingen im Jahre 1909 69 Kameraden und 17 Vereine. 10 Vereine erhielten die Erlaubms, bad Großh. Wappen in ihren Fahnen zu führen. 22 Vereine wurden für langjährige, erfolgreiche vaterländifch-monarchifche Betätigung durch den Kaiser mit je einem Fahncnnagel und einer Fahnenschleife ausgezeichnet. In den Kricgervereinen der „Hafiia" wurden im Berichtsjahre etwa 300 Vorträge gehalten. Große Eiiinahmen hatte bic „Hassia" auS ihren Versicherungsverträgen. Aus bem Vertrage mit ber „Providentia" erhielt die „Hassia" im Berichtsjahre eine vertragsmäßige Vergütung von 27 532 Ästk.: in ben 30 Vertragsjahren hat bic „Hassia" im ganzen rund 352 000 Mk. empfangen. Aus bem Vertrage mit ber Unfall- unb Haftpflichtversicherung „Zürich" erhielt bic „Hassia" im Berichtsjahr von bicl'cr 8913 Mk. (6583 Mk. mehr als im Vorjahre . Tie Jahresvergütung aus bem Lebensversicherungsver- tragc mit der Rentenanstalt Tarmstadt betrug im Jahre 1909 186 Mk. Für Unterstützungen wurden verbraucht aus der allgemeinen Kasse 10 075 Mk., aus der Prinz Ludwig - Sttfiung 1000 Mk., aus dem Veteranenfonds für 217 Kriegsteilnehmer 3255 Mk. Aus der Ernst Lubwig-Sfiftung wurden 312 Waisen mit 3120 Mk. unterstützt. Darunter waren 72 Ganzwaise, 32 Halbwaise, deren Väter iwch lebten, und 247 Halbwaise, deren Mütter noch lebten. Die Vereine des Landesverbandes haben im Jahre 1909 an unterstützungsbedürftige Mitglieder 42022 Mk. gespendet, feit ihrem Bestehen 968 328 Mk. TaS ist fürwahr ein glänzendes Zeugnis für bic soziale Liebestätigkeit ber hessischen .Kriegervereine. Vom Hafsiakalender warben für das laufende Jahr über 55 500 Stück abgefetzt. Die Einnahmen aus bem Sammelwerk betrugen 2507 Mk Tie Verbandskasse hatte eine Einnahme von 69 613,34 Mk., eine Ausgabe von 66 371,54 Mk., einen .Kaffenvorrat von 3241,80 Mk. 1. Präsident ber „Hassia" ist Generalleutnant z. T. Hof in Darmstadt. lürebe rind Schule. N.-V. Darnistadt. Ter Eoang. Kirch en gefangne r e i n kür Hessen wird sein XXXI. K i r ch c n g e s a n g s c st am Sonntag, 22. Mai, in Langen a Phallen. Um 11',, Uhr ist Lie Hauptversammlung der Vertreter der hessifchen Kirchengeiaiig- vereine unter dem Vorsitz von Prälat D. Dr. Flörina-Darnistadt.' Um ‘/„l Uhr folgt bic von Kirchenninsikincislcr Prof. Menbelssohn- Tarmflabt geleitete Hauptprobe in ber Kirche, bei ber bic Kirchen- geiangvereinc von Wirbeligen, Dreieichenhain, Götzenhai», Langen, Offenthal, Sprenblingcn, Steinbach unb Wixhausen, soivie bic' Pofaunenchöre von Arheilgen und Götzenhain nntivirkcn werben. Ein Mittagessen im Gasthaus „Zum Adler" schließt sich an. Um 21/, Uhr beginnt ber Feslgottesoienst, bessen liturgischem Ausbau der Trinitatisgcbankc zugrunde liegt: bes Schöpfers Güte unb' Herrlichkeit, bes Sohnes Liebe unb Treue, bc5 heiligen Geistes Kratt unb Trost. Fcstprebiger ist Pfarrer Zaubitz-Bcnsheim, Litnrg Piarrer Weber-Langen, Organist Lehrer t'. Schmidt-Langen. Um 4 Uhr nachmittags wirb eine gesellige Nachfeier in ber Anthesschcn Liegenschaft bas Fest beschließen. ** Das Programm des 8. B u n d e s f c st e s des h e s s i - [tÖ_en Jünglingsbundes, das am 5. Juni d. I. in Höchst! i. O. stattfindet, ist, wie folgt, festgesetzt. Im Festgottesdicnst,, vormittags 10 Uhr, wird Dekan Seriba-Erbach die Predigt halten, ■ auch ist dabei eine Ansprache eines Vertreters des Oberkonsistoriums vorgesehen. Nach dein Gottesdienst schdet Pofaunenblasen auf dem Kirchberg statt, während die Vertreter der angeschlossenen Vereine zu einer geschäftlichen Sitzung sich zusammenfinden. Tie Hauptversammlung beginnt um 2 Uhr uub bringt eine Anspracl>e des Bundespräses Pfarrer Müller-Osscnbach über „Bilder aus der christlichen Jugendarbeit", sowie einen Vortrag des Justizrates Dr. Lucius-Mainz über „Ernst Moritz Arndt". Im Anschluß daran wird^ein Festzug nach dem Walde veranstaltet, um die patriotische Schlußfeier abzuhalten. Turnerische und musikalische Darbietungen der Jugendlichen werden dabei Zeugnis abiegcrc von dem frisch-fröhlichen Wesen unserer hessischen Jünglingsvereine. Jeder Freund der Jugend ist zu dem Fest eingeladen. Gröhe Berliner Mgwoche. ^Berlin, 10. Mai. Die große Berliner Flugwoche, die vom 10. bis 16. Mai auf dem Flugplatz in Johannisthal zum Aus trag : kommen soll, hat heute unter ungünstigen Vorzeichen ihren Anfang genommen. Es haben sich int ganzen 8 Deutsche und 4 Ausländer gemeldet. Unter den Deutschen befinden sich der bekannte Magdeburger Flieger Grade und Kapitän Engelhardt. Das Ausland vertreten Baron de Ea terS aus Belgien, der Italiener A m e r i g o und die beiden Dänen Svendscn und Thorup. Als Preise stehen zur Verfügung: Dauerpreise von 10 000 Mk. dem Ersten, 2000 Mark dem Zweiten und 1000 Mk. dem Dritten, gestiftet' vom Kaiserlichen Automobilklub, ein Preis für den kleinsten' geflogenen Kreis von 7000 dem Ersten und 3000 Mk. dem Zweiten, ein Preis für die Landung auf vorgeschriebenem.' Platze von 4000 dem Ersten und 1000 Mk. dem Zweiten, gestiftet von Krupp zu Bohlen und Halbach, ein Höhenkurven- preis von 4000 dem Ersten und 1000 Mk. dem Zweiten, gestiftet von der Stadt Berlin, ein Gleitftugpreis vom Kaiserlichen Automobilklub mit 5000 Mk. dem Ersten und 2000 Mk. dem Zweiten. An nationalen Wettbewerben ist vor allem wieder der Lanz-Preis der Lüste zu bestreiten, der 3000 Mk. beträgt, ferner der B l eich rod er - Preis in Höhe von 4000 Mt' Der erste Tag der Flugwoche hatte sehr unter der Ungunst der Witterung zu leiden.^ Der Wind war böig nnd wehte in einer Stärke von 10 Sekundcnmctern, so daß die Flieger sehr vorsichtig fahren mußten. Auch der Besuch des Flugplatzes ließ zu wünschen übrig. Ms erster stieg Kapitän Engelhardt mit seinem Wright-Doppeldecker auf. Er brachte es aber nur zu anderthalb ^stunden. Auch der Deutsche Keidel erzielte fein besseres Ergebnis. Die Verwaltung hatte einen Frühpreis int Werte von 1000 Mk.j herausgebracht. Der Preis sollte dem zuerkannt werden, der zuerst drei Runden zurückgelegt hätte. Um diesen Preis-, bewarben sich nach 5 Uhr nachmittags außer Keidel und Engelhardt noch der Deutsche Jeannin, der einen Jarman-Doppeldecker führte. Tie ersten Versuck)e mißlangen bei allen drei Führern. Kapitän Engelhardt tonnte aber schließlich die drei Runden in der Gesamtzeit hv*/s Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen Wetter 42-47 76-82 44 35-39 67-70 37 Höchste Temperatur 13,4 mm. 41-42 82-84 41 54-55 69—71 54 Fleischige Schweine (Nachdruck verboten.) (Ohne Gewähr.) 723 349 529 91 520 053 [1000] 177328 15001 440 719 812 läOO] 992 1 7 8036 214 708 [1000] 506 C20 45 84 712 72 805 64 1 79006 43: 574 611 30 830 49 22090 976 23129 43 61 245 535 715 326 863 720 50 872 89 5 4008 43 226 754 83 6 1 004 15 319 96 303 908 851 80368 72 238236 49 433 756 [ 500 ] 61 89 !f) 867 239135 S9 1 22 43 71 774 964 66 8 5031 196 267 313 415 23 34 82 164 562 745 57 912 14 246218 25 791 874 914 2 4 524: 51 84 [500] 415 307 25 99 447 121007 894 440 61 821 361 807 25 57074 [1000] 279 363 Niedrigste Niederschlag 449 794 246 549 229 698 714 7 9 816 2 49 145 653 [50QJ 771 880 250041 258 74 497 251013 163 386 2 5 2020 161 70 212 604 936 2 5 3001 71 223 483 986 255282 318 503 [300] 677 99 707 490 332 73 5 6150 477 617 953 58026 536 7SO 959 [3000] 670 802 106 275 [1000] 797 65010 52 125 248 .377 464 78 95 538 110 416 710 98 593 354 600 299 390 486 893 521 562 133 818 300 928 165 101 936 567 572 41 783 703 881 771 753 713 961 63005 7 92 450 542 653 87 607 228 313 30—35 24-31 985 255 122 649 163 759 56-62 50-56 45—50 917 858 934 986 54-55 69—71 52—53 67—68 Sero. Himmel Regen Sonnenschein [1000] 666 740 858 926 1500] 79 330 42 77 585 829 5 9044 337 453 68 60058 105 332 95 81 635 887 62*18 640 316 558 946 58 64020 247118 23 248045 270 989 62 6 786 899 182 254018 864 256058 258537 72 M. zu zu zu zu 59 53 47 887 576 262 96 868 923 89 8 6048 166 [500] 318 427 94 724 87148 726 «48 88293 304 644 889 [500] 89238 [1000] 46 96 412 92—103 84—93 75-82 60—65 49-62 am 10. , 10. 808 634 796 [500] 160 208 470 703 80 813 5 9542 689 887 60393 472 705 825 71 61107 28 611 61 987 6 2066 24 281 781 850 975 636.1 97 308 17 769 88 64034 216 820 6 5148 274 330 420 548 78 749 843 [1000] 66012 36 690 726 981 67055 161 289 318 79 443 506 6 8095 209 [3000] 229 693 841 [5001 93 922 61 4 5028 43 68 273 767 [500] 859 73 [500] 46087 365 [ 500] 577 83 4 7099 404 69 (5001 580 601 88 813 63 [10 000] 938 48303 11 [500] 536 81 929 32 [1000] 68 76 491'0 [500] 372 680 57» 978 82 50253 332 631 903 51044 132 308 [500] 22 696 ■69 73 97 [ 500 ] 890 971 509 632 854 927 £3000] 128 571 752 98 [500] 1118 249 364 [500] 410 SOS 200 4 247 [500] 383 [1000] 409 653 8 3 87 [1000 ] 736 919 [1000] 3079 416 [500] 68 715 820 4018 691 790 5040 42 66 169 480 687 6009 91 102 230 5 7 532 728 SS 7066 792 957 8461 967 7 7 9068 [1000] 476 539 618 1Ö005 100 521 929 88 11353 457 574 1 2127 229 2324 410 76 [500] 846 3 163 612 77 4 041 248 442 5417 24 579 03 619 61 96 766 [ 3000] 6290 436 59 99 733 806 983 97 7 094 113 530 53 794 8283 421 540 [3000] 867 941 9532 778 10223 432 58 91 11090 340 974 12116 [500] 42 Färsen, Rü6e. Voll fleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes ....... Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwerles bis zu 7 Jahren. . Aeltcre ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngereKühe u. Färsen Mäßig genährte Kühe und Färsen. . . Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber Mittlere Mast- und gute Saugkälber . Geringere Saugkälber . . .... Schale. Mastlämmer und jüngere Masthammel Schwein e. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgeivicht . [500] 99 [500] 467 585 9 0 826 [1000] 33 76 3 0059 236 .310 80 459 569 659 802 997 3 1 253 548 91 767 975 3 2098 230 82 461 71 530 720 947 [1000] 37 896 934 3 6 104 33 1 476 3 7 086 311 63 4 27 5 3 64 70 677 730 99 [3000] 909 71 79 3 9054 89 117 67 357 576 623 40002 2 2 77 385 552 761 658 969 94 41121 255 384 85 89 815 4 2004 196 290 358 580 4 3 281 95 [1000] 794 44043 63 143 278 33 4 94 464 674 861 94 962 4 5033 90 149 230 [3000] 463 46533 618 47041 75 105 [500] 52 227 84 90 309 23 83 409 565 [1000] 738 862 SO 4 8034 177 205 544 621 887 934 49152 203 365 474 567 634 75 99 888 50053 133 [500] 392 406 15 54 [500] 501 807 11 91 51415 23 67 70 [1000] 617 46 777 [500] 52024 177 237 495 [500] 565 [1000] 894 932 71 5 3240 [500] 84 336 569 751 862 54143 4 9 216 368 469 500 631 739 [500] 55230 4 65 675 736 815 900 5 6271 560 674 5 7060 421 25 576 719 5 80S1 39 [1000] 821 [1000] 34 97.3 13039 177 451 645 737 833 68 924 1 4464 93 523 64 649 743 881 925 [1000] 15026 52 192 200 4 805 [3000] 517 78 615 [500] 29 730 [500] 802 4 40 43 75 975 1 6007 [500] 127 85 509 605 746 821 17209 366 501 [1000] 822 901 18044 190 390 469 558 745 62 382 95 [1000 ] 913 1 9090 127 712 920 55 20258 [500] 66 75 556 6 94 837 2 1 059 211 [500] 22 352 74 33192 35090 weißer Weizen (angebaute Fremdsorten) 17,70 Mf., Korn 11,60 Mk* Gerste: Futtergerste 0,00 Mk., Braugerste 00,00 Mk., Hafer 7,50 Mk., Erbsen 0,00 Mk., Kartoffeln 4,60-6,00 Mk. 24064 19.3 292 751 980 2 5005 [1000] 51 69 [1000] 219 860 66 2 6042 [1000] 363 411 95 637 707 87 827 2 7 035 464 7.3 551 [500] 67 [3000] 849 [500] 984 281)6 " 93 300 473 565 2 9005 7 138 [500] 74 [1000] 226 34 495 612 721 35 82 [ 3000] 861 978 2 2028 110 33 301 [500] 510 703 23136 87 601 827 2 4025 146 250 421 98 25054 98 145 [500] 238 4 28 621 [500] 90 26013 [500] 55 [1000] 69 89 018 926 2 7 243 499 787 2 8253 797 817 85 969 29227 [1000] 94 387 693 810 30112 [ 3000 ] 470 [1000] 544 [500 ] 626 761 862 31064 265 494 522 715 54 [1000] 821 918 3 2032 120 847 919 3 3073 148 225 646 788 93 887 945 3 4217 358 69 439 80 578 639 88 8.30 97 912 45 3 5019 165 715 [500] 28 314 133 653 84 1 3345 141 90 885 1 4154 710 1 5648 1 6056 106 60 83 97 241 309 525 733 [ 5000] 831 17278 406 500 58 841 910 18014 333 73 800 35 963" [500] 19016 304 506 674 83.1 [1000] 49 r , 20357 69 90 405 [ 3000] 529 [3000] 41 21320 91 [500] 4. Ziehung 5. KL 222.«Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 11. Mai, vormittags. Nur die Gewinne über 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 118 234 44 313 451 582 [500] 808 58 61 [500] 87 1059 32 27 547 48 798 34005 30 185 92 246 68 645 48 784 972 . 453 527 [1000] 677 749 7 9 3 6340 63 556 764 3 7 062 234 30-1 673 796 834 3 8165 93 372 497 660 96 732 [1000] 931 69374 451 664 70099 194 257 [1000] 341 677 913 28 71007 100 57 261 413 538 655 817 31 7 2043 353 494 659 694 958 88 73016 .349 59 574 78 716 [3000] 74096 [500] 193 97 flOOO] 202 334 706 60 820 7 6-333 92 588 94 664 847 996 [1000] 7 7 023 36.3 589 615 982 7 8021 89 117 687 [1000 ] 956 79253 81 903 6 9 227 449 547 659 723 81 853 70503 795 71153 338 60 89 537 57 729 875 7 2 211 13 794 818 19 86 73021 4.3 [1000] 480 510 18 81 608 [500] 803 975 70 230(11 274 458 63 231074 108 341 72 558 711 841 96 S 232029 92 226 36 [5001 431 -‘18 689 [ 3000] 817 38 2 3 3049 7 t 98 189 486 [3000] 75 664 729 66$ 23408S 94 [500] 115 388 409 27 [1000 ] 29 [500] 737 80 993 2 3 5077 374 408 [1000] 66 942 2 3 6043 47 67 47 206 39 433 510 97 2 3 7090 179 [500] 313 405 bis 11. Mai = + 17,3 6 C. , 11. , = + 6,9 °C. 632 3OO104 67 258 [500] 558 .851 301126 [5001 57 96 093 3 0 2010 202 300 439 59 620 8ö0 62 [1000] 637 938^-^ ----*--. . 90387 421 501 651 9 1049 78 373 509 616 40 709 73 SO [1000] 92285 316 83 486 515 [3000] 78 90 [500] 650 900 9 3055 320 601 30 876 [1000] 87 94019 614 92 9 5337 [1000] 80 [1000] 556 767 95 877 9 6150 398 448 788 848 9 7 041 198 247 52 65 480 586 679 804 918 [ 500] 98017 163 286 [500] 353 505 [500] 70 838 66 94 972 9 9036 [.>00] 441 569 660 706 14 [500] 78 91 841 938 240040 99 166 341 421 515 78 85 700 75 85 822 65 989 241061 161 312 415 95 623 [560] 795 850 2420S9 [500] 103 385 468 [3000] 640 826 [ 3000] 243IH0 33 325 [1000] 84 453 562 85 607 [1000] 22 864 930 43 244038 3’9 33 [1000] 440 52 503 7 611 Erdbeben in Mittelamerita. Nelterliche Erder schütterungcn werden aus [dem in, den letzten Tagen so schwer heimgesuchten mittel- mneritanischen Bebcngebiet gemeldet. Glücklicherweise scheinen ernste Folgen ausgeblieben zu sein. Folgende Drahtnachrichten liefen seither ein: . San Jose (Costarica), 11. Mai. Nachdem bereits gestern mehrere starke Erdstöße verspürt wurden, ereignete -sich heute hier ein heftiges Erdbeben. Tausende von Einwohnern verließen die Stadt. Auch auf S? a i t i machten sich Erderschütterungen bemerkbar. In San Domingo, der Hauptstadt der Republik Dominicana wurde sogar ein starkes Beben wahr* genommen. Eine Drahtnachricht besagt: Newyork, 11. Mai. Aus San Domingo wird gemeldet, daß dort um 3 Uhr morgens ein starkes Erdbeben stattgefunden hat. In der Stadt ist niemand umgekommen; die Nachrichten aus hem Innern der Hnsel stehen noch aus. vüchertisch. — Schwarzwald, Odenwald, Berg st raße, Heidelberg und Straßburg. Dreizehnte Auflage. 1910. Mit 23 Karten, 10 Plänen und 1 Panorama. 2,50 Mk. Meyers eiscbücher. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Unter unseren deutschen Mittelgebirgen zeichnet sich 445 8" [500] 546 727 954 118056 221 95 397 403 5 9 629 919 55 119131 [500] 222 76 [1000] 334 56 659 906 6 6080 441 53 56 965 82 6 707.3 [500]---- 642 802 16 [500] 40 989 68173 203 18 479 [500] 586 97 4. Ziehung 5. KL 222. Kgl. Preuss. Lotterie Ziehung vom 11. Mai, nachmittags. Nur die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern in Kktmmem beigefügt. 15 7070 140 267 363 437 506 47 85 705 3 7 78 828 59 72 902 158022 55 635 1592.33 [500] 366 490 834 68 16O007 79 331 [1000] 78 471 16 1 088 125 382 4 -- 566 69 662 722 [500] 73 912 162117 [500] oll. 866 91a 85 92 1 63139 827 66 1 64062 208 300 501 [3000] 41 [500] 610 1 65 037 145 69 [500] 961 [600] 62 166030 115 40 59 235 568 619 167155 275 77 4.36 [3000] 515 22 64 [1000] 030 61 707 973 168519 29 83 717 910 447 616 [500 ] 863 90 257003 « 778 259110 520 804 [1000] 2 6 0011 255 332 583 722 870 976 2 6 1 525 884 911 26 2314 446 82 505 55 654 71 819 76 935 41 26 3295 [500] 618 87 770 813 57 264003 158 205 18 [500] 99 958 75 265077 304 [30001 575 601 24 876 908 2 66198 489 727 [lOOOO] 267216 329 575 653 85 88 803 23 [30001 268116 65 «3 352 415 81 534 19 44 808 [500] 911 2 6 9 048 134 35= 593 [3000] 829 270213 [500] 501 720 905 271175 205 8 329 565 626 832 50 2 7 2220 [1000] 349 457 567 841 43 2 7 30” [500] 175 248 371 539 835 2 7 4050 363 519 25 804 27 5 215 442 93 569 958 2 7 6240 72 508 88 633 80 72- 948 2 7 7046 91 129 352 424 522 27 909 15 11000] 21 2 7 8123 251 802 2 7 9119 31 98 394 477 [ 500] 86 573 280116 49 318 477 97 527 726 834 [1000] 980 28116- 76 592 607 736 55 898 2 8 2056 271 97 697 956 75 2 8 3-54 329 557 83 605 65 751 916 2 8 4003 443 [500] 92 553 H 779 [ 3000 ] 803 2 8 5385 740 2 8 604.3 174 281 423 686 8-3 981 2 87151 295 .360 87 509 742 945 [3000] 288015 ISO .'1 b,S 150^679°318°461 997 [1000] 151344 427 703 [1000] nO" 152002 18 82 204 318 611 714 935 153021 15001 471 568 951 154016 323 478 725 80 814 960 1 OUOGO . 276 m 10 509 635 79ö LWl 1563*0 91 506 647_ 761 891 von 8'4 Minuten Mrücklegen. Jeannins Apparat wurde von der starken Wrndströmung zu Boden geschleudert, so daß die Seitenstcucrung zerriß. Noch schlimmer kam Kordel weg, dessen Apparat in der zweiten Runde ubernppte. Er selbst blieb unverletzt, während der Apparat vollständig in Trümmer ging. Seiten- und 5)öhensteuer wurden aoge- lbrochen. £ y,. , ,. ... Infolge des ungünstigen Wetters unterblieben die für Mittwoch angcsctzten Flüge. [500] 73 39052 [500] 70 335 87 [1000] 97 402 82 575 79 613 970 r 40244 356 432 603 65 [3000] 87 955 84 41131 235 [3000] 330 838 40 4 2090 180 93 238 77 480 611 766 822 61 960 4 3051 75 254 50 62 375 [1000] 567 730 53 4 4074 der Schwarzwald' aus, nicht allein durch seine Hochlande und die Waldespracht ihrer Umgebung wie die Großartigkeit der südlichen Täler, die manchem Alpentale an Schönheit nicht nach- stehcn, sondern auch durch die Eigenart der kernigen Bewohner in Sitte und Wesen. Wer im kommenden Sommer und Derbst dorthin seine Schritte lenkt, dem bietet sich in der soeben erschienenen 13. Auflage von Metzers „Schwarzwald, Odenwald, Bergstraße, Heidelberg und Straßburg" ein vorzüglicher Begleiter und vertrauenswürdiger Ratgeber. Wie stets bisher zeigt dieser bewährte Führer auch in der bereits nach Verlauf von 2 Jahren nötig gewordenen Neubearbeitung wieder wertvolle und wichtige Verbesserungen und Ergänzungen, die allenthalben das gewissenhafte und dankenswerte Schritthalten des Herausgebers mit den rasch wechselnden Verhältnissen bekunden. Auch das Kärten- materiol ist wieder sorgsam durchgesehen und vermehrt. LLirchttche Nachrichten. Israelitische Beligionsgemcinöe. Gottesdienst in 0er Synagoge (Süd-Anlages Samstag den 14. Mai 1910; Vorabend 7.30 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Schrifterkläruug. Sabbatausgang 9.00 Uhr. v Israelitische tteligionsgefellschast. Gottesdienst. i Sabbatleier am 14. M ai 1910: " Freitag abend 7.45 Uhr. Samstag vormtlag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.00 Uhr. Wochengotlesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 9.00 Uhr. 169 237 62 727 855 89 170006 269 97 308 43 73 457 604 10 [aOO] .96 S?. 908 171-1 348 430 42 947 81 95 172017 295 433 « 11000] 51 [3000] 66 665 711 51 818 90 905 1731oS 403 - 751 [500] 837 [30001 174926 1 7 5069 213 306 51 53 ' ' 730 904 58 95 1 7 6215 306 915 68 91 70 934 5200Ö 173 225 29 736 811 53226 56 324 599 686 41 ------ 55121 85 88 -• - l5Wl14O140 W 516 650 51 64 929 141424 [500] 531 T500] 689 862 1 42006 89 133 216 442 6^3 SOI 47 938 46 1431°3 561 873 144311 553 626 808 916 1^^3-464 65 632'79 95 702 821 936 88 57 ^0261 529 981 1|71.. 61 87 [ 3000] 546 148029 35 55 695 >16 23 LI L. 149«i3 409 15 814 — 370 84 418 580 815 100356 81 [8000] 4.37 502 601 16 [500] 947 93 [500] 10 1 005 82 458 763 65 [1000] 941 93 102190 [500] 6S5 751 57 SOS 103037 % 185 212 410 548 823 1 04 258 70 445 627 703 88 847 922 57 62 1O5063 151 655 791 98 857 71 949 106M1 51 81 132 259 99 591 777 806 14 [ 500] 107065 138 [500] 239 62 4SO 108015 226 365 537 76 630 37 [1000] 707 31 75 995 1 09 149 209 73 82 451 [500] 539 43 [500] 75 83 650 64 757 8 7 840 110049 114 243 415 76 [500] 550 778 [500] 93 111108 [1000] 27 674 799 112012 139 386 791 824 916 [500] 1 13019 708 20 852 78 SO 114055 313 678 746 115017 •»31 46 56 1 16152 227 441 536 86 752 875 117008 26 242 aaü n» 15001 546 727 954 118056 221 95 397 403 5 9 715 Tm Gewinnrade verblieben: 1 Prämie zu 300 000 1 Gewinn zu 500 000, 1 zu 200 000, 1 zu 150 000, 1 120 000, 2 zu 100 000, 1 zu 80 000, 2 zu 70 000, 2 GO OOO, 3 zu 50 000, 3 zu 40 000, 12 zu 30 000. 23 15 000, 70 zu 10 000, 1<2 1U 5000, 2014 ZU 3000, 3123 IOOO, 4955 ZU 500 Luftschiffahrt. Zur Verhütung von Ballonunfällen. Um Ballonunsällc mehr als bisher zu vermeiden, hat der Sportaus schuf; des Deutschen L u f t s ch i [ f e r v e r- band cs wichtige Beschlüsse gefaßt. Einmal werden die ]chon bestehenden Anweisungen für die Ballonsührer dahin ergänzt, das; in Zukunft vor jeder Ballonfahrt durch den Führer von der n ä ch st g c l c g c n e n W e t t e r d i e n st st e l l c eine Auskunft über Wetterlage und Wetteraussichten, insbesondere über Stärke und Richtung des Windes, Böen, Getvitterncigung und Wetterstürze, eiuzuziehen ist. Auf Grund dieser Auskunft hat der Führer mit dem Mitglied deS Fahrtenausschusses, das die Fahrt leitet, zu beraten, ob die Fahrt stattsinden soll oder nicht; bet Meinungsverschiedenhe ite n hat die Fahrt zu unterbleiben. Bei ausgesprochener Gewitterneigung darf (nicht gefahren werden, bei böiger Wetterlage muß der Ballon so abgewogen werden, daß er rasch hochstcigt und so durch Böen nicht gegen senkrechte Hindernisse geworfen werden kann^ Der Sportausschuß nimmt aber außerdem Gelegenheit, alle Führer an die große Verantwortung, die auf ihnen während der ganzen §ahrt lastet, zu erinnern und droht bei Unachtsamkeit oder Leichtsinn mit allen zu Gebote stehenden Mitteln einzuschreiten. 169 098 486 [3000] 674 903 77 ... 170327 689 1 7 1 000 285 311 669 758 1 74-44, 361 594 1731’86 783 839 [ 3000] 67 [1000] 936 174130 -18 .9 448 563 69 731 898 17 5056 114 366 446 739 1 76118 4 1500] 69 251 [3000] 312 89 771 813 910 177170 334 a97 672 828 927 28 82 1 7 8 314 572 644 846 9<- 179060 1j4 273 93 333 55 458 548 946 180110 201 468 597 782 95 862 949 89 1 81114 808 79 419 540 855 1 82 104 6 97 358 bl4 [. 0oO] 6 8 8"9 1 8 3015 111 330 [3000] 411 184 223 [.>00] 30- 41 449 527 711 816 [ 500] 983 1 85186 461 80 550 946 1 86099 [1000] 321 [500] 61 460 517 629 [1000] 47 .98 »^1 .187326 30 460 560 671 706 27 [ 500] 42 57 84 812 961 188019 307 17 513 629 51 75 722 984 189313 81 [3000] 422 646 896 19O070 233 302 419 99 702 89a 972 191049 4->0 605 1 92111 315 578 [10001 19 3 273 (3000] 329 <7 422 72 93 563 665 834 908 71 194136 700 97 839 1 95-lj» 45 643 758 914 1 9 6002 734 892 1 9 7268 85 470 680 198377 624 89 91 759 [1000] 199155 662 707' 37 43 200'260 522 621 721 45 911 201158 355 471 [500] 84 94 724 64 906 18 2 0 2043 |500] 020 415 o07 76a 8-1 900 203168 72 550 684 85 735 [500] 83a [uOO] 88 2010.-J 60 73 368 94 642 [3000] 901 16 19 [aOOO] 205149 206018 262 813 919 207117 223 728 830 96. 208..1 303 [1000] 440 855 [1000] 209078 157 185 902 38 90 210’66 511 19 [500] 211134 221 [aOO] 320 406 [1000] toG 89 93 [500] 931 39 [1000] 212481 94,613 qcq 2 1 3356 634 2 1 4048 258 477 [1000] 699 < <4 842 9,4 215010 190 260 475 [500] 618 49 lbOO] 775 [5OO] 941 216256 [ 500] 71 [10001 344 535 668 [jOO] 91. 2 1 7034 73 149 298 428 557 749 888 2 1 8016 52 89 498 [1000] 930 05 860 80 [500] 956 71 180.350 83 890 976 1 8 1 408 837 39 51 182050 242 87 99 341 470 98 502 766 849 183212 359 400 639 7.> 184072 [500] 220 311 439 664 763 95 185211 307 [5000] 514 64 [500] 783 [ 3000] 835 1 86318 400 69 502 76 [IOOO] 621 52 721 916 1 87000 3 125 215 76 83 84 768 872 188203 375 7 6 96 568 799 1 89.026 82 [500] 487 89 610 17 872 975 190173 282 333 403 [1000] 685 735 [1000] SO 854 191018 43 [1000] 182 297 356 452 [500] 853 77 192'18 [500] 19 3045 358 9- 426 34 48 517 736 918 1 94058 362 71 533 672 907 195500 627 196014 110 61 448 799 949 [500] 197016 315 97 566 669 710 25 [500] 29 198244 347 497 792 957 199022 594 813 62 924 79 9« 200)01 175 86 330 503 17 607 728 V2 869 916 20 1 053 |3OOJ 69 168 243 [300] 337 44 605 747 908 2 0 2006 [ 500| 188 93 239 482 511 [500 ] 785 915 2 0 3093 263 622 67 714 15 [500] 939 [500] 71 2 0 4017 70 333 [500] 54 435 531 637 718 2 0 5079 100 [500] 210 336 411 616 880 SO 2 06150 241 72 351 480 89 540 70 2 0 7050 93 166 13000] 281 413 11000] 559 GIB 819 [500] 26 2O8050 132 65 [500] 252 81 [3000] 316 96 578 610 89 806 2 0 9018 64 [IOOO] 130 55 4 673 955 96 . , 210030 184 236 400 19 661 211004 256 [15000] 341 628 84 835 2 1 2126 32 237 472 629 914 2 1 3358 67 780 95 214100 95 567 626 44 764 864 69 L1000J 978 2 1 5069 [5001 70 81 147 71 536 792 811 [3000] 79 2 1 6183 94 200 81 605 905 2 1 7107 19 371 90 543 609 708 828 [500] 33 921 2 1 8183 281 313 809 2 1 9164 441 866 85 968 220028 105 [1000] 782 904 2 21189 261 301 500 [1000] 610 7 5 98 2 2 2088 105 351 [5001 584 UOOO] 611 943 <223220 [500] 97 456 789 2 2 4209 317 780 [3000 98 812 2 2 5 319 59 69 514 63 875 2 2 6001 23 156 [10001 214 84 520 57 650 820 2 27)81 360 572 618 915 2 2 8024 336 [ 8000] 458 563 89 956 2 2 9 027 313 597 [3000] dO6 Wer unterm Flieder träumen will, •CM mag sich Vorleben! So ein Früblinysabend ist mitunter 858» recht gefährlich, und manche Krankheit ist auf eine Erkältung zurückzuführen, die man sich da geholt hat. Dagegen ist aber geschützt, wer Fays echte Sodener Mineral-Pastillen anwendct, wenn auch nur die Möglichkeit einer Erkältung gegeben ist. Sie sind ja so benuem zu gebrauchen, wirken so sicher und tadellos, daß man sie nicht nur in akuten Fällen. «Ö* sondern vor allem vorbeugend zu jeder Jahreszeit gebrauchen muß. Fays echte Sodener kosten nur 85 Pfg. die Schachtel. 2 60194 317 557 [1000] 732 35 800 261061 94 ol6 438 674 844 946 262211 454 [1000] 664 846 2 6 3 091 [10001 148 474 872 2 6 4007 18 299 369 825 42 2 6 51-a 300 18 567 [3000j 857 266315 51 1500] 440 99 565 791 26 7222 85 460 [500] 514 618 802 995 2 6 8181 308 673 766 2 6 9059 200 56 89 419 68 570 676 835 2 70120 31 83 606 706 33 40 61 882 90 [1000] 271110 32 482 577 605 89 703 39 928 272253 355 424 96 5a3 [500] 605 57 804 2 7 3 019 131 [1000] :->11 43 737 81Bl 3 274348 [3000] 944 275994 276026 54 75 135 -16 304 442 53 2 7 7 063 7 6 495 606 28 912 29 [3000] 278489 599 640 968 279103 [500] G35 991 2 8 0066 143 2 8 1 224 494 630 808 2 8 20.6 156 .4. [500] 582 2 8 3 224 36 675 866 2 8 40'4 192 201 306 31 41 498 501 793 897 938 81 285054 179 314 552 715 823 6a 28 6231 313 426 [1000] 819 287209 [1000] 436 533 678 718 288112 47 [ 3000] 500 36 96 2 8 9037 109 [1000] 212 347 430 514 774 , , _ 2 9 0062 281 291121 256 605 702 iSOOO] 2920..0 140 97 69 240 409 13 11000] 48 614 838 41 29 3350 8.3 911 [1000 ] 294015 [1000] 118 [500] 19 373 '■‘704 97 [500] 812 17 4 5 92 948 2 9 5 287 42 1 762 927 9 7 2 9 6 221 451 596 734 [1000] 961 297033 65 282 96 452 57 843 29 8 223 4 3 84 607 830 37 2 9 9369 658 756 969 300244 57 [1000] 377 497 515 679 3O1010 44 199 360 4 >5 618 [500] 725 949 3 0 2052 386 454 553 88 895 939 96" [1000] 30 3003 140 284 329 492 [500] 514 873 64 70 52 67 Limburg a. d. Lahn, 11. Mai. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 18,00 Mk., Fest wie die deutsche Eiche steht der Ruf der Myrrholinseifc, die in 15 Jahren vielen Millionen Menschen genützt hat als milde, zarte Toiletteseife zur Pflege der -paut und des Antlitzes. lb8/i 150422 549 85 603 705 811 151113 338 403 632 38 919 55 152097 144 247 55 [1000] 301 [1000] 40 708 94 153177 689 838 1 54185 205 413 848 91 911 15 5031 130 471 561 92 711 34 901 156105 269 . 9 343 495 857 93 157075 129 326 [1000] 98 445 79 91 609 24 726 4. 8.7 158-113 [ 3000] 89 93 804 [500] 99 1 59146 61 —7 3-9 9 23 99 747 840 89 7 4073 239 72 322 61 499 593 644 78 [500] 811 936 41 7 5090 413 37 609 795 908 7 6002 412 51 75 [500] 515 75 734 65 951 77211 453 517 633 701 46 973 78069 111 37 230 509 742 56 890 983 [3000] 79349 457 615 [1000] 706 19 831 ]500] 970 80 345 86 616 534 [500] 77 [500] 947 81129 209 54a 811 82091 262 430 864 8 3034 105 35 906 8 4038 [ 500] 147 [500] 225 424 65 71 [500] 520 9.3 914 92 85159 [3000] 237 42 413 565 905 [1000] 31 86023 [500] 273 803 990 8 7583 641 72.3 8 8065 444 49 51 556 884 [500] 89033 239 73 [1000] SIS 62 [ 3000] 577 756 71 806 9 0031 85 104 14 66 234 406 634 78 [500] 873 994 9 1 002 95 198 325 447 531 64 687 9 2003 60 343 462 656 [3000] 973 9 3045 [ 500] 346 79 478 733 63 926 [1000]1-9 68 [1000] 9 4289 559 88 785 9 5069 89 177 90 29a 022 [500 62 739 876 954 9 6166 365 7 6 424 671 729 49 7 9 989 9 7054 276 404 552 707 961 93 98004 623 822 62 99244 333 57 506 1J 1‘100167 465 82 755 [1000] 77 ^OllSS [3(»0] 492 880 1 02040 76 184 [1000] 303 547 87 897 993 1 030 . 297 809 68 497 925 [500] 104003 [3000] 14 65 [1000] 350 428 661 [500] 10 5 013 113 39 268 320 81 418 ™6101 16 [3000] 48 [30001 63 487 .'.61 773 [500] 899 1O7-H_4- 83 320 505 831 108040 153 70 220 37a 469 a30 92 .-1 32 832 963 1 09087 [500] 97 293 380. 459 809 11 HOOll 238 59 362 703 930 111924 "20a4 134 355 547 728 [1000] 880 91 92 113217 439 43,13000] 114069 [500] 91 384 [1000] 429 540 94 605 <86 986 115367 83 542 866 918 [1000] 81 116006 87 Ml 621 22 84 772 1 173-5 53 637 715 948 118161 554 770 9. 120017 144 99 263 98 497 687 883 970 1 2 1 296 37 750 981 12 2004 111 59 [500] 200 [3000] 81 662 S99 932 52 123086 244 50 79 419 4 0 612 76 7(57 eci 124169 71 SO 326 27 836 [ 3000] 125194 3a9 76 490 500 665 [500] 791 126345 441 571 [500] 686 969 11000] 127103 [1000] 70 236 80 545 616 1 28005 198 285 382 589 6"9 77" 8U949 129092 140 91 260 388 447 597 807 961 6 1 30219 308 663 91 845 93 1 3 1 082 86 122 284 318 [5001 436 56° 886 996 95 132164 288 [ 3000] 543 66a [1000] 'M «» 1330.0 (IOOO) -0° MO fSOOOl »• «• « 134006 88 481 [500] 537 84 [1000] 605 94 858 13517- too [10001 701 136294 [500] 36t 84 [IOOO] 411 828 905 99 137242 410 586 [500] 639 69 1 38187 572 1 39025 120 [5001 219208 59 406 91 647 2 2 0015 ( 5001 69 70 102 32 277 308 869 22 1 086 188 869 222059 92 [3000] 206 [ 500] »0 659 [1000] 8a5 96 941 2 2 3 054 181 353 78 411 52 830 62 2 241.0 267 403 [1000] 17 49 85 671 85 950 65 [1000] 225133 282 372 432 806 66 92 226134 41 225 473 628 774 87 [500] 86 4 93 61 2 2 7046 65 [3000 ] 251 74 514 653 907 [500] 228016 131 238 87 396 547 98 998 2 2 9041 38a 632 823 [500] 92 [3000] 958 2 30178 288 541 612 [500] 821 81 231363 54. q3 9fil [500] 2 3 2164 288 428 510 841 997 2 3 3024 201 234379 (5001 455 690 952 2 3 5001 236 ^69 49. [30001 301 601 766 2 3 6352 58 618 780 87 [500] 23713. 205 1500] 458 608 76.3 9.35 91 2 3 8052 66 124 291 651 [3000] 771 77 11000] 950 .500] 239042 »8 120 64 240261 95 386 535 78 789 863 241015 2a8 456 89 603 72 786 SOS 961 2 4 2210 66 94 416 2 4 3022 [500] 52 129 421 511 14 [500] 604 42 914 [500] 22 24400.-. (.>00) 291 .342 [500] 79 576 641 245001 231 385 667 799 968 24 6179 310 680 92 706 854 903 24 7326 475 664 77 746 99 867 2 4 8232 [10001 402 [3000] 27 42 514 [500] 85 [1000] 947 249203 [3000] 620 43 84 79.3 2 5 0140 264 345 447 509 85.3 929 98 251026 36 78 [3000] 177 346 852 2 52168 438 57.3 83 811 »24 [500] 253002 90 91 590 681 805 2541.6 36a 405 [1000] 64 512 662 827 2 5 5012 126 29 275 396 529 8. [E^O- 806 75 2 5 600.3 226 96 [1000] 398 617 821 906 25 2 5 8003 84 153 618 808 942 [ 500] 2 59134 88 207 677 87 862 Märkte. L. Friedberg, 11. Mai. Der heutige Vieh markt war mit Schweinen gut befahren, wenn auch nicht so stark wie am vorhergehenden Markte. 1500 Tiere waren ausgetrieben, in einem Wagen lagen z. B. 50 Stück Ferkel. Der Käufer waren viele, namentlich kleinere Landwirte, die jetzt ihren Bedarf zum Einlegen für den Winter decken wollen. Tie Preise waren außerordentlich hoch und beiveglen sich von 25 bis 40 Mk. das Stück. Tie Ware zum Preise von 25 Mk. war sehr gesucht und der Handel hierin flott. § Hcrchcuhaiu, 10. Mai. Ter heutige „Walpurgismark t" hatte sehr unter der Ungunst der Witterung zu leiden. Aniangs war der Handel flott, durch ein eingetretenes Schnee- wetter jedoch wurde der Handel schleppend und die Preise gedrückt. Auswärtige Händler verkauften kaum die Häl'te ihrer Waie. Ferkel, 6—8 Wochen alt, kosteten im Durchschnitte 45—55 Mk. das Paar, ältere 60—80 Mk., Einleger 100—145 Alk. F.C. Wiesbaden. Vieh Hof-Marktbericht vom 11. Mai Auftrieb: Kühe 110, Kälber 508, Schafe 43, Schweine 335. Tendenz: Kühe mittelmäßig, Kälber gut, Schafe mittelmäßig, Schweine mittelmäßig. Preis Durch- pro 100 Pfd. schnittspreis lebend- Schlacht. pro 100 Pfund ^c.ro,d,t ,Redend«cchlachi- von-bisvon-brs gewichc 872 930 [500] 119056 632 991 12O073 145 331 775 [1000] 837 39 .7 908 47 74 438 516 694 907 1 221'5 [1000] -64 99 542 606 67 761 924 92 123361 [500] 53. 65 990 124491 [500] 571 935 12a036 39 1.1 86 86 613 31 867 12616t 91 270 625 . 9 1 2717- 640 809 [500] 128032 119 44 218 [aOO] 340 550 [500] 828 1 29008 257 449 752 [3000] 9.8 8. 110006 1>1 67 350 426 31 836 [1000] 131180 [1000] 288 566 89 623 756 132656 ^3092 128 54 5 [1000] 60 [500] 314 526 60 [lOOOl &O [500] 816 5a 134083 186 225 436 711 91 869 9.7 1 30168 -11 14 302 [ 3000 ] 408 88 730 1 3 6236 328 79 110°°! 51® 888 1 37057 138 720 910 1 3 8295 587 SU 91. 46 59 139058 124 [3000] 367 83 534 697 .45 96a [3000] 140049 31" 446 [500] 93 589 .96 869 LaOOl 141015 106 [1000] 284 321 418 514 653 779 90 899 925 142?86 546 63" 839 143133 38 96 249 93 331 4.33 581 144070 ° 130 445 735 831 145739 [1000] 853 914 146001 36 899 1 47014 2’3 366 [3000] 540 [ aOO] 0- 94 [500] 643 754 1 4 8 205 471 [500] 980 149015 311 449 69 558 614 53 807 54 z---- -- -- [500] 621 28 727 853 81104 30 50 314 [1000] 425 42 508 [1000] 699 8 2003 78 [ 500] 287 608 S5 734 8 3086 97 151 554 88 613 918 47 93 84210 16 56 1*60034 9i 10 38 208 426 99 550 610 48 762 72 161299 823 962 64 162041 202 42 583 711 904 82 1 6 30a.» 65 72 325 437 515 74 726 93 940 164004 10 22 64 [aOO] [500] 31 52 462 516 611 31 19 899 1 6 5897 1 6 6094 244 394 597 167.305 [500] 454 91 577 644,87 ‘M ?3” 70 948 168151 404 [500] 619 [500] 774 [1000] 929 [aOO] 82 481 685 2 8 9082 539 79 95 682 29O068 220 480 637 54 83.3 2 9 1 009 414 522 .-3 8.1 29 2285 472 622 900 2 93127 73 678 711 98 936 ü« 294026 5< [3000] 87 217 40 96 390 677 [1000] 710 94 81* (IOOO) 58 [ 500] 919 [500 ] 29 5 247 508 768 8.38 29625- 53 312 67 518 21 645 767 2 9 7001 149 [500] 471 524 39 M7 51 2980.31 349 [500] 442 511 40 [ 500] 817 967 299-’ Mai 1910 "Barometer 1 aus 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute j Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke ©Mb der Bewölkung in gehn»! der fichtb. Himmelsfl. 11. 2« 739,8 14,9 9,9 78 NE 2 7 11. 9" 736,6 13,0 10,8 97 SE 4 10 12. 7» 742,4 9,8 7,2 80 ENE 2 2 Täglich v frisch vorzügl echter 1163 337. Ver . Große M.einer Jie iachgcmä Bezirk eine( bänder Kneral.Ag, -ureklionsv, «nehme £ °°n (ich qua' erbeten su FranJifijj. A°n 30 Q|r ‘Mui.1 ttnei‘ knir ^thrarj '’Mwtaletti, ft Sh ' de«< ^aapWa1 und k "I ! Reeses • «.-».ihrer Pudding!,', rr- r ** unübertroffen p-— u \U Kation s*- M 8jPS*9 27141 360/'-'» t30Jo] ff L 229011 313 ■ 231°T* JJ 3ij8 'kff . « [5001 <1? .. yj W ■ 1*9 "6 l30M - (5O)] S W <09 27 ffgsGW ff , J’l 51» l5 i, IsA) 7K " L <11 ,93J’ä i* ff 468 ff’ % (l«p DD' V 90 2& ff iffo 207030 93 16< «■ rÄ-.ffSÄ: 567,626 <‘ A (JOM) 1 ,8183 231 515 ‘ 762 904 221180 y? 8 105 Lil M ff L (je ßgnit-flamt»-)(tt$$Hohl«t. Von 30 Ztr. an frei vors HauS geliefert pro Ztr. 70 Pfg. Einzelne Zentner „ » ■ • ■ • 90 , Einz. Ztr. 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April 1910 soll das Grundkapital um 6 000 000 Mark erhöht werden. Diese Erhöhung ist erfolgt; das Grund- Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. B. wurde bezüglich de? Spar- und Vorschußverein Aktiengesellschaft Großen-Linden eingetragen: Nachdem der durch Beschluß der Generalversammlung vom 9. November 1909 zum Rechner gewählte Johannes Luh IX. wieder aus dem Vorstande ausgeschieden ist, wurde an seiner Stelle Wilhelm Keßler I. gewählt. Tel. 337. Schrllfische allerfeinste lcbendfrifche 5653 sind in Eisvackung eingetroffen bei Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 46. Gegenüber der Engelavotbeke. wo ein Oetker-Kuchen auf dem Kaffeetische steht. Man versuche folgendes bewährtes Rezept Dr. Oetker** Pfingstkuclien. Zutaten: 250 g Butter. 500 g Zucker. 6 Eier, das Weisse zu Schnee geschlagen. .>00 g Mehl. 1 Päckchen I»r. Octker’s Vanillinzuckcr. 1 Päckchen I>r. Oetker * Backpulver. 3 Esslöffel voll Kakao, 1 kleine Tasse Milch oder Kahm. Zubereitung: Die Butter rühre zu Sahne, gib Zucker. Eigelb. Vanillinzucker, Milch. Mehl, letzteres mit dem Backpulver gemischt, daran und zuletzt den Schnee der 6 Eiweiss. . Teile die Masse, menge unter die eine Hälfte den Kakao, fülle den Teig abwechselnd iu die gefettete Form und backe den Kuchen 1 bis 1", Stunden. Luftkurort Biedenkopf Hotel Pension — Bcrggartcn mit Dependance „Waldfricdcn-. Herrlich gelegener Aufenthaltsort direkt am Walde. Prospekte durch den________hv7s_______Besitzer: Pari Kramer. Gckgeiiheitskaiis! Ms Seit W100 31«, weil voriges Jahr schon einmal ausgestellt tvar. Empfehle gleichzeitig genau daöselbeZelt, noch nicht gebraucht, zu Mark 150.—. Dasselbe hat einen Durchm. v. 2*/» m. Das Gestell ist Eisenkonstruktion u. zusammenlegbar. Dach u. Seitenteile aus rotgestreiftem, wasserdicht. Segeltuch, vollst, verschließbar. Das Zelt ist in meiner Wohnung aufgestellt und kann zu jeder Zeit besichtigt werden. Ludwig L uatus, Astcrweg 53. (”°) Tel. 505. 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Nicht nur die Freunde und Verehrer des Dichters werden in stiller Wehmut dies mit dem Herzen geschriebene Büchelchen gern lesen, sondern jeder Literaturfreund wird an ihm ob seiner schlichten, hingebungsvollen Darstellung und an der würdig eindrucksvollen Mitempfindungskraft Neuraths seine Freude haben. Alkoholfreie Erfrischungs Ootränke Görllnger Bräu — aus reinem Hopfen und Malz. Carameli-Weizeninaiz-Brause — aus reinem Weizenmalz. Prof. Dr. Esmai'KCh'N- Limonade u. - Tafelgetränk Sr. Majestät des deutschen Kaisers. 81 81 , der Labetrunk, auS den deutschen Si'Sl'-Werken m. b. H. in Hain dura, bergestellt aus den frischsten, aroma- '-eichiten Früchten. „Temperentia“ — aus reiner nat. Frucht (Ananas 2c.). „Linaido“, ges. gesch. Nr. 61442 «kombinierte Fruchtaromas), äußerst erfrischend. „Dr. Kaiser s Zitronen-Most“, ungeklärter Preßsaft a. frisch. Messina-Zitronen, nefüht durch ungebläute Raffinade. „Nat. kons. Zitronensaft“ — Ersatz für frische Früchte. „Natürl. 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