Dienstag 12. April 1910 160. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 84 Erscheint ISglich mit Ausnahme des Sonntag«. 'der Kon» Iverein Sdinitl. Angebote in. Ang. k I tyeif., b. Aarbe u. Glögc u.t jofort an ben (Viert. Am. erb. ern- 56 Wascht Schwan für*’ oo iici* evafl9' jit NS- ui L IlC 61 if. r, Die ..Etehener Kamilienblätter" werden dem ,2btgetger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatl für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. cht Kegelbahn iito Sonntags u. einige Abende ml Woche. Neustadt z. Pm wissen Einschränkungen verbrämt. Dr. Friedberg, der namens der Nationalliberalen sprach, legte die Berechtigung des Prinzips, werbende Anlagen auf Anleihe zu übernehmen, in extensa dar, und unterzog die Gründe, die der Finanzminister im Ausschuß gegen dieses Prinzip entwickelt hatte, einer eingehenden und scharfen Kritik. Tann wies der nationalliberale Redner auf das geschäftliche Ungeschick der preußischen Finanzverwaltung hui, in dem er eine — von Herrn von Rheinbaben freilich nicht erkannte und nachher auch natürlich nicht anerkannte — Hauptursache des niedrigen Kursstandes der preußischen Staatspapiere sieht. Weit der preußische Finanzminister der Bmrkierwelt bei. der Emission preußischer Anleihejmpiere keine angemessene Provision gönnt, ist, so erklärte Herr Friedberg, kein gesicherter und ständiger Absatzmarkt für preußische Konsols vorhanden, und er belegte diese auf den ersten Blick etwas paradox klingende Behauptung mit Gründen. DerL-inanzminister operierte danach mit einer Wahrscheinlichkeitsrechnung, um nachzuwei,en, wie unwirtschaftlich das von Dr. Friedberg empfohlene Prinzip der Deckung werbender Anlagen durch Anleihen sei. Im übr.gen galten seine Ausführungen der Unterstützung des Ausschußbe- schlusses. Aber noch einmal mußte ftch der Minister um tue Verteidigung seiner Anschauungen bemühen. Tas war, als der Volksparteiler G y ß l i n g Dr. Friedbergs Kritik an der Finanzpolitik der Regierung fortsetzte. Herr Borgmann kam mit der üblichen Wagen- und Bevölkecungs- klassenrede. Tann wurde die Entschließung genehmigt, und die Besprechung der wirtschaftlichen Seite des Haushalts setzte ein. Sie brachte für diesmal nichts Besonderes; nach einer Rede des Konservativen v. Heunigs-Dechlin, dem Herr v. Breitenbach in fast unversrändlicheit Sätzen erwiderte, vertagte sich das Haus auf den Dienstag. Der bringt die Schlußabstimmung über die Wahlrechtsoorlag e, und da bei derartigen Abstimmungen die Aussprache zulässig ist, steht ein „großer Tag' wohl außer Frage. Minister v. Breitenbach erklärte u. a., an die Aufhebung der F a h r r a r t e n st e u e r sei gegenwärtig nicht zu denken. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unioersiläts - Buch- und Sleindruckerei. R. Lange, Gießen. so viel um ihre Schüler herum als in England, sagte der Redner, eine Aeußerung, die mir eigentümlich mit der Behauptung zu kontrastieren scheint, daß das englische Schulsystem so sehr Gewicht auf Selbstregierung seitens der Schüler lege Einen relativ großen Aufschwung hat bte Mädchenerziehung in England genommen. Doch hört man auch hier dieselbe Klage wie betreffs der Knabenschulen: Vollstopsen mit Buchwitzen und Vernachlässigung wahrer Geistesbildung; die Mädchen werden unterrichtet, nickt erzogen. Wenn auch in manchen höheren Mädchenschulen jetzt mehr getan werde für die geistige Ausbildung der Mädchen, von denen ja jetzt viele die Universität be>uchen sollen, so sei doch gerade in den vornehmen oberen ischulllasstn die Mädchenerziehung viel zu anspruchsvoll, um gesund zu lein, meint ein Kulturhistoriker. Daneben beklagt man vielfach, datz es unterlassen werde, die Mädchen theoretisch und prartifch für den Haushalt auszubilden. t Summa: Das englische höhere Schulwefen steht weit hinter dem unsrigen zurück. WnchmllckN m verleihen. m..,r 1 U. LchmiÄt, Wvow Mublg !ll )t fleoenKopfechuppen gegen Haarausfell Jarolisiere dein Haar, jgyoi das Beste fünftem Arzt oder Rrt anwalt bietet ück gunttigi lcgcnbeit seine Exiilenz i° münden durch Mieten einer c 'oberen BabnbosjtranevMu neicnenen Wohnung MH» । Schrtstl. Angebote unter il \ gn den siebener Än^eigeri^ l M71> (Selber Hund zugebr Seipp, Äibneiier Wer gibt schonen. reinrM Redaktion, Expedüion und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: ^sS51. 9tebaflion:e^ll2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. kÄSsSchL' /Jpiesel '«Äs RDeAhtscl,erZ*n£ 5 von der Geschäftsstelle aräuleiu, Mitte Mer ß.,wü° vekanmich. in. gleichaller, r: vd-Herrn. Schriftl.Meldung» (6M an den Äietz. Anz. erd. Das englische viidungswesen. Von Professor L u l e y, Gießen. II. Tas höhere Schulwesen. Zeigt das Bild des englischen Volksschulwesens Mangel an Einheitlichkeit, Zerrissenheit und Unzulänglichkeit, so läßt sich von dem höheren Schulwesen des Jnselreiches überhaupt kaum an Bild entwerfen. „Wir haben kein System des höheren Schulwesens," sagte 1901 ein erfahrenes Mitglied bes Parlamentes in einem Vortrage. „Es gibt allerdings höhere Schulen in England — ja, eine Anzahl guter Schulen —, aber wie das bei uns n England gewöhnlich ist, sie bestehen so, wie es gerade der Zu- mll mit sich bringt," äußerte derselbe Herr. In einem bekannten inlturhistorischen Werke heißt es: „Die höheren Schulen für die l 'ittelilassen sind mangelhaft in Quantität und Qualität." Ja, tüt die Finanzgrößen gibt es eine Reihe — nach engltsck)en Begriffen - - guter Schulen, z. B. in Eton, Darrow usw. Dort tonet aber das Jahr etwa 400U Mark, so daß das Durchlaufen einer lolchen Schule etwa 30 000 Mark erfordert. Neben diesen Schulen, die eine reiche Geldquelle ihrer Besitzer sind, sind in neuerer Seit von Städten, Gesellschaften usw. neue gegründet worden; al»er es gibt, wie der erwähnte Parlamentarier sagte, in manchen Grafschaften leuva Provinzen) viele, in anderen eine, in anderen gar leine. Eine Folge der Dezentralisation! Ja, ganz gegen die Absicht her Gesetzgeber haben sich vielfach die für Bollsschulen eingcrich- icCen School-Boards mit der Gründung solcher Sclfulen beicht, ein Beispiel für das in England, wieder infolge der Ab- irigung gegen Zentralisation, häufig vorkommende Uebergreifen bä- einen Körperschaft in eine andere, so daß zwei Körperschaflen, lich nur gegenseitig störend, an einem Werk arbeiten. Was nun r r Schulen selbst anlangt, so wiegen in England noch die unseren (Vnmnai'icn ähnlichen — nicht gleichen — Anstalten vor. Latein 'i. 'lt noch eine große Rolle. Mathematik, Naturwissenscl-aften, neuere Sprachen weiden zwar letzt etwas mehr gepflegt. Sic litten aber noch immer stark zurück. Ein bedeutender Tnl dec Tagesstunden wird den Spielen int Freien, dem sog. Sport, zamdmet. Die eigentliche Lernzeit ist faunt halb so groß als bei uns. Hier liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen dem er.'lischen Schulwesen und dem unsrigen. Während man bei uns lange Zeit die Pflege des Leibes mehr oder weniger vernachlätzigt hoi, ist man in England in das andere Extrem verfallen. Aber ictr glaubt, daß man in England nicht den ungeheuren NachiiU eiirzusehen beginnender die Vernachlässigung der inckllektuellcn Anlagen und der Erwerbung von Kenntnissen mit sich bringt, irrt gewaltig. In einem Vortrage in Oxford führte ein Mitglied ötu- Schulabteiiung im Ministerium 1901 u. a. aus: „Körperliche Hebungen, Hebungen in der Selbstbeherrschung, Treue gegen die (Emricii Lungen, Spiele nach den Spielregeln spielen zu lernen, sind oorrtrestliche Seiten unserer Erziehung, aber das Studium und bei Gebrauch der neueren Sprachen tönuten eine viel größere 'jwüe in unserer Erziehung spielen." Er verlangte ferner gründ- ÜLfCren Unterricht in der Muttersprache. Die Leistungen der Heeren Schulen, die wie bei uns mit dem vollendeten 18. Lebensjahr adschließen, reichen etwa bis zu unserer Ober-Sekunda. Das geht aus den Prüfungsbestimmungen für den Eintritt m die Cfiorber Universität hervor, das sagt auch Abel Musgrave, der dir beiderseitigen Schutoerhälmisse kennt. Die englischen Schulen 'cibft Icnuen keine Reifeprüfungen. Doch gibt es zahlreiche iLi-aminas zur Erlangung von Stipendien, zum Eintritt in 'Ramtenstcllungen, in die Offizierslaufbahn in Deer und Flotte, dir den im allgemeinen dem Schulwissen abgeneigten Engländer iin Arbeit antreiben. Auch werden jetzt zeitweise seitens der iliviversitütslehrer Prüfungen an Mittelschulen abgehalten. Ist der Umfang der Kenntnisse der jungen Engländer im allgemeinen geling, so stehl es mit der geistigen Durchbildung, mit der Ent- ,al tung der Geisteskräfte in der stiege! sehr flau aus. Das Wissen ist meist auswendig gelerntes, innerlid} nicht verarbeitetes Buch- iviiicn. Von allen Seiten kommen Klagen über das Votlstopsen mit Wissen. Und das trotz des notorisch geringen Umsanges! ba, wie sollte es auch anders sein! Bei der kurzen^Arbeitszeit uiti) der Inanspruchnahme der Jugend durch andere Dinge blcibl ia feine Zeit übrig für eine geistbildende Art der Stoffverarbeilung. Ter cngliide Sci üler lernt nicht selbständig arbeiten, er wird sleßs am Gängelband geführt, selbst noch auf der Universität. hörte einen Oxforder Profeffor es gerade als einen Vorzug der deuischen Unterrichtsmethode bezeichnen, daß man bei uns die Jugend lehre, ihre eigenen Gedanken in eigenen Worten auszudrüden, in England sei dies mdjt der Fall. Dtun ein Won jii der heule bei uns so viel gepriesenen Erziehung der englischen, fugend in den höheren Schulen zur Selbstverwaltung. Es wird bezeichnet als ein System der Regierung durch die Regierten. Ein cngli)d)er Schriftsteller sagt, es sei natürlich und unvermLidlich, daß größere Schüler die kleineren kontrollieren. Die erwähnte Einrichtung besteht darin, daß Schüler der Prima den Lehrern jur Aufrechterhaltung der Ordnung zur Seite stehen. Diese Lcküler, gewöhnlich Prefekt genannt, sind int wesentlichen Werk- e/jge des Direktors, der ihnen gewisse Vollmachten gibt. Sie haben tast stets volles Züchtigungsrecht — geschlagen wird mit c nem Rohrstock. Mitunter hat ein solcher Prefekt das Recht, iiinen Mitschüler allein auf feine eigene Ver^nt- wortlichkeit zu züchtigen. In einer solchen höheren Schule ist bestimmt, daß ein Ucbeltätcr auf diese Weise nicht mehr als 12 Stocksckläge bekommen darf. Selbst Anhänger dieser Einrich- tung müssen zngeben, daß die Prefekten ihre Macht in ber Regel rücksichtslos entfalten und daß es gelegentlich deshalb Skandal" ; gibt. Dr. Abel Musgrave schreibt mit vollem Recht: „Dabei de- . denke man aber den sonderbaren Mangel an Logik, daß der zum Prefekt ernannte ältere, unreife Knabe das Recht hat, seine längeren Kameraden nach Herzenslust körperlich zu züchtigen, mährend man dem Lehrer den Stock nicht anvertraut." Woher dieses unsinnige System? Nun, es ist ein Produkt der großen Schulkasernen, ein Fuchssystem, das, wie Th. S. W. Escott sagt, nickt auszurotten sei und das durch systematische Ausbildung gemildert worden sei. Dr. Abel Musgrave berichtet denn aud), daß das Prefekt-System nach Aussage eines Lehrers laesächlich Fiasko gemockst habe. Die Sache hat nod) eine andere Seite. Die Direktoren der zroßen englischen Schulpensionate wollen doch Geld verdienen, niet Geld, und wissen, daß die Schüler sich viel weniger be- jdjroeren oder gar fortgeben, wenn sie von einem Mitschüler ver- kwügelt worden sind, als wenn ein Lehrer sie irgendwie bestraft ha.l. Daher die Vorliebe für das Prefektsystem. Wie die Stellung der Lehrer an den Elementarschulen, ist «und) die der Lehrer an den höheren Schulen weit hinter unseren Lsrbältnissen zurückstehend. Auch die letzteren stehen meist in elendester Abhängigkeit von den 'Direktoren, den Lokalbehörden, bic ga.r manchmal ihren aus ihrem Berufsleben gewohnten Profit- 53tanbbun!t der Schule gegenüber hervorkehren. Verträge werden nicht gehalten, die Lehrer nach Belieben enUassen. Daß eine ftllchr Stellung des Lehrers der Schule nachteilig sein muß, ist iomnenHar. Die geringwertigen Leistungen vieler höherer Schulen äi.bren auch vielfach daher, daß viele Eikru gar nicht wollen, da-8 ihre Söhne auf der Schule ordentlich angehalten werden, ivsil sie ja — reich sind. 'Dazu kommt noch, daß die Lehrer zumeist wissenschaftlid) und methodisch weniger ausgebildet sind, als imniere Oberlehrer. Es soll aber dod) auch nicht verschwiegen werden, dai'z man den englischen Oberlehrern Pflichteifer und Interesse fin die Jugend nachrühmt, wie dies ein Mitglied des Schul- MÜlisteriums 1901 in Oxford getan. Nirgends seien die Lehrer Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderheffen Preußens finanzielles Rückgrat, das E i s c n b a h n - wesen, unterlag am Montag der kritischen Würdigung der Volksboten. Alljährlich gibt dieser von rie.igcn Ziffern wimmelnde Wirtschastsplan des größten Erwerbs-und Vcr- kehrsunternehmens bei der zweiten Haushaitslesung Anlaß zu langen und lebhaften Erörterungen. 2 Milliarden 1-1 Millionen Mark betragen die Eisenbahneinnahmen dee^es "Jahres, zum ersten Male überschreiten sie 'die zweite Milliarde. Und nicht nur die absolute Höhe der Em- nahmezifser rechtfertigt den Stolz, mit dem der Cisenbahn- minifter seinen Haushalt vor dem Hause vertrat, auch relativ betrachtet ist das Ergebiris dieser zwölf Monde durchaus geeignet, bei allen Beteiligten freudige Empfindungen auszulösen. Ein Einn a h m em e h r von 105 Millionen M arr, das zugleich eine UeberschreitungdesVor- a n s ch la g es um 64 Million en bedeutet^ ist Tatsache geworden, und mit einem Reinüberschuß von saft 150 Mill. Mark tonnte Herr v. Lreitenbach heiteren Antlitzes dem nicht minder erfreuten Hause gegenüber» treten. Damit war die gute neue Mär, die der Mann vom Flügelrade der Kammer und dem Volle bringt, noch nicht erschöpft; zum ersten Male toeijen die Ausgaben einen Rückgang gegen das Vorjahr auf, und m der schädlichen Anfwärisbewegung des Detriebskoeffizient ist ebenfalls ein — vorerst allerdings rur kleiner — Rückschritt zu verzeichnen. Ja, noch mehrere Maschinen- und Wagenparks sind jetzt endlich ausreichend, der Beamten- überflust beseitigt, der ganze Vetriebsapparat erheblich ver- volliommnet. Also verkündet es der Minister, und mag er auch durch rosafarbene Gläser sehen — einen berechtigten Kern hat seine Freudenbotschaft jedenfalls. Das erkannte selbst ein so kritisch veranlagter Kopf wie der Nationalliberale Schmieding, der des Berichterjiaiteramtes waltete und dabei von seiner lückenlosen Beherrschung der weitschichtigen Materie beweiskräftige Proben gab. Und auch in der Aussprache traten ähnliche Urteile bei Rednern der verschiedensten Parteien zu tage. Man hatte die Erörterung in zwei Teile zerlegt, der erste galt der finanztechnischen, der zweiie der wirtschaftlichen Seite des Haushalts. Die finanztechnische Ausjprache drehte sich im wesentlichen um eine Entschließung des Budgetausschusses, der für die Dotierung des Ansgleichs- sonds feste piormen aufstellt. Danach soll diesem Fonds derjenige Betrag des Reinüberschusses der Eisenbahn zufließen, der 2,10 Prozent des statistischen Anlagekapitals — dies beträgt gegenwärtig 10 Milliarden — übersteigt. Weiter will der Ausschuß die Ausgaben für zweite und weitere Geleise, für die Vermehrung des Fuhrparks und für den Ausbau der Nebenbahnen zu Hauptbahnen auf Anleihe übernehmen. Allerdings nur bann, wenn die maligen außerordentlichen Ausgaben 1,15 Prozent des statistischen Anlagekapitals erreichen oder übersteigen. Geschieht das, so soll auch nur der diesen Prozentsatz übersteigende Ausgabebebarf für bie erwähnten Zwecke aus Anleihemitteln bestritten werben. Im allgemeinen fanb bieser Beschluß des Ausschusses, an dem auch die Regierung zustimmend mitgewirkt hat, die Billigung des Hauses, und nur bei den liberalen Rednern war diese Zustimmung mit ge- W”"« "W- «tat11"". SSmS* (K Der Eisenbahnhaushalt im preuh. Abgeordnetenhause. :: Berlin, 11. April. ich. mb Z ner. ,iit- ber- ■b. Zttcrwea 6 Muboiitraßc 31 Zleichiiraiic 16a . Acucn Baue U vcllchclhcim: BraubauM von Lonutag den 1. - o MW M bleiben. Ter Vorßaü 02SS5) Sräulciu empfiehn iioT Vugcln. orankf. Str. 93: Giessen und Umgegend Vielleick)t ließe sie sich reformieren ober weniger empfindlich machen durch eine Aenderung der Fahrpreise. Aus Stadt und Land. Gießen, 12. April 1910. - Eine Sitzung des Provinzialausschuss es sindet am Samstag, 16. April, vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Bürger m e isterwa h l zu Butzbach. 2. Enteignung von Gelände in Gemarkung Schwalheim zur Erweiterung des Bahnhofs Bad-Nauheim: hier Festsetzung der Entschädigungen für bie aus Flur VII unb Flur I in Anspruch genommenen Nummern mit Ausnahme ber Nr. *2511/10, 2öl5']0, 2503/J0, 2507<<0 unb 255 in Flur VII unb ber Nr. 260 bis 264 einschließlich ber Flur VII. 3. Enteignung von Gelänbe in ©einnriung Bab-Nauheim zur Erweiterung bes Bahnhofs Bab-Nan heim; hier Feftsetznng ber Entschäbigung. •* Erledigte Lehrerstellen: Emc mit einem conng. Lehrer zu besetzende Lchrerstelle an ber Geineinbefchnle zn Kelsterbach. Eme mit einem coang. Lehrer zu besctzeube Lehrcrftelle an der Gemeindeschule zu Trebur. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lchrerstelle an ber Gemeinbeschule zu Oppenheim. Die mit einem coang. Lehrer zn besetzende Lchrerstelle an ber Gcmeindeschnle zu Reuter 8. ** Tic Sterbekasse f ür Mitglieber bes Hess. L a n b e s g e w e r b c v e r e i n S nnb bes Verbanbes Deutscher Gewerbcvereine hält ihre Delegiertenver- a rn rn l u n g am Sonntag, 24. l. M., zu Auerbach a. b. B. ab. Tas Jahr 1909 stauo immer noch unter ber Einwir- iung ber schlechten Geschäftslage, bie ben Mitglieberzugang naturgemäß beeinflußt. Immerhin sind die Neuzugängc ein wenig in bie Hohe gegangen. Der Mitgliederstand betrug am Schlüsse bes Jahres 1909 1154. Au versicherten Kapitalien würben zusammen 16 410 Mk. zur Auszahlung gebracht. Der Landesverbanb ber bayrischen Gewerbevereine hat Schritte unternommen, um sich ber Sterbe» lasse anznschließen. Ter finanzielle Abschluß barf als sehr befriedigend bezeichnet werben, ein Reinüberschuß von 1547.61 Mk. ist zu verzeichnen gewesen. Der Stand ber versicherten Kapitalien betrug am 31. Dezember 1909 639 230 Mk. Ter Bermögensftanb betrug am Schlüsse bes Jahres 104 484.98 Mk. unb hat sich im Berichtsjahre um 10 217.65 Mk. vermehrt. Der Ueberschuß mit 1547.61 Mk. soll für bas Jahr 1910 gutgeschrieben werben. Dagegen ,oll ein Monatsbeitrag aus bem Vorrat ber von bem Allgemeinen Deutschen Versicherungsverein zu Stuttgart vertragsmäßig abzuliefernben Provision, bereu Staub am Enbe des Jahres 1909 2157.52 Mk. betrug, erlassen werben. Mit! Rücksicht auf bie günstige Geschäfislage ist beim Reichs- Aussichtsamt eine Vermmberung bes neben dem Prämienreservefonds bestehenden Sicherheitsfonds beantragt worden, bereit Genehmigung in Aussicht gestellt ist und worüber bie Delegiertenverfammlung zu beschließen hat. Die Sterbekasse bes Lanbesgewerbevereins, bte sich burch billige Verwaltung, billigen Prämiensatz mit Tivibenbenbezug unb günstige Zahlnngsbebingungen aus^eichnet, kann als bie günstigste Versicherungsgelegenheit für bie Mitglieber beut- icher Gewerbevereine angesehen werben. •* Der Hessische Gauoerbanb gegen ben Alkohol i s m u s hält, wie man uns schreibt, seine zweite Tagung am 17. April in Offenbach ab. Langsam, aber stetig gewinnt auch in Hessen bie für unser Volk so bebeutsaine ^ftichternheitsbewegung Boden. Und wer mit offenen Augen durch die Welt geht und sieht, welche entsetzliche Folgen ber Allo Holismus zeitigt, welche tiefe Wunden er unserem Volke schlägt und wie er unser Volk fortgesetzt volkswirtschaftlich schädigt und ihm den Kampf im Wettbewerb der Völker erschwert, der wird es begrüßen, daß der 2. Abstinententag gerade in der Industriestadt Offenbach lagt. Am Vorinitlag iverden die verschiedenen Organisationen der abstinenten Lehrer, Aerztc, Pfarrer, Llrbeiterabftinentenbund abstinenter Katholiken Besprechungen abhaltcn, während am Nachmittag ber Hessische (Sauoerbanb, in bem alle diese Organisationen zu- sammengeschlossen sind, über seine Aufgaben beraten wird. Am Abend wird im großen Saale der Turnhalle ein Volksabend stattfinden, in dem unter andercut Dr. Stcccker-Berlin reden wird über das bedeutsame Thema: „91 If o 1) ol, Arbeitgeber und Arbeitnehmer". •• Wahres Geschichtchen. Man schreibt uns aus einem ob er hessischen Städtchen: Wir hatten im Winker geschlachtet. Ta erzählr jemand „auf ber Wurstsuppe", baß am 19. Mai der Halleyscye Komet mit seinem Schweif bie Erbe, mit allem was braus unb brum ist, vernichte. Mein Fritzchen hort staunend zu unb erkundigt sich bann, ob es noch lange hin sei bis zum 19. Mai. Aus einmal verschwinbek er. Wir sink)en ihn roieber, wie er vor ber ais Wurstküche bienenden Waschküche sieht und ein jämmerlich betrübtes Gesicht macht. „Fritzchen was fehlt Tir denn? Du machst ja so ein weinerliches Gesichtchen!" Ta heult mein Fritzchen laut auf: „Papa, die viel, gut Worfcht, ich glaub mir packe f e n e t a 1 £ b i s d a h i u. X Lan g en Hain , 10. April. Mit Beginn des neuen Schuljahrs ist unsere Volksschule, die auch von der Z i e g e n - berg er Jugend, besucht wird, zweit lässig geworden. Unser Nachbarort Ziegenberg gehört zu ben wenigen Gemeinden in Hessen, für dic ^ich die Erri.chrung cincr eignen Schuttlafte noch nicht lohnt. Im Kreise Friedberg ist Zicgcnberg oie einzige derartige Gemeinde. m. Friedberg, 10. April. Hier Ycrrscht zurzeit Aerztc- mangel. Der Bestand ber Aerzte Hal sich um 2 Herren Der mindert, indem im sommer v. I. Dr. Beil verstorben und Dr. Weckerling II. int Winter verzogen ist. Der Kreisarzt Dr. Nib-.l übt Privalpraxis nicht ans uiw ber Hospitalarzt Dr. Krombao' betreibt neben seiner )unstaltspraxis nur chirurgische Operation. > . Es ruht beshalv bie PrioatpraxiS in den Händen von 4 Herren, ■ bie ärztlichen Dienst außer in Friedberg selbst in Fauerbach, • Ossenheim, Bauernyeun, Dorheim, Dd-walheim, Oaitadt, Ober- uno - Nwber-Rosbad) unb Ober-Wöllstadt versehen. Diefer Rayon um : faßt eine Seelenzahl von ca. 15 000 Bewohnern. o. Ob en Hausen a. b. Lahn, 9. April. Ter im Jahre 1906 gegründete Lahn-Tünsberg-Turnerbund feiert l im Juli hier fein Bundes fest. Als jüngster Verein ist der .-Turnverein Annerod dem Bund beigetreten. G.HG- x. Waldgirmes, 10. April. Der im Vorjahr gegründete Wählerverein zählt jetzt nahezu 100 Mitglieder. Der Verein hat den Zweck, der Wählerschaft einen größeren Einfluß auf wichtige Entschließungen im Gc- mcindeleben zu sichern. Altenkirchen (Westerwald), 10. Mril. Der so vielfach verkannte bezw. nicht gekannte Westerwald dürste eine bessere Beurteilung verdienen, als es bis jetzt der Fall gewesen ist. Besonders dürfte die Eisenbahnverwältung alle Ursache haben, mit den nur den Westerwald-Bahnen entwickelten lebhaften Verkehrsverhältnissen zufrieden zu sein. .Haben doch gerade diese Bahnen in der Zeit der seh-r großen Abslannng immerhin einen ziemlich lebhaften Verkehr undinversen gehabt. Hierbei müssen besonders die Strecken Altenlirchen—Erbach und Altenkirchen—Au hervorgehoben werden. Der Versand besonders von Kleinschlag, Pslaster- slemcn-Quarzit war bicfcn ganzen Winter und ist bis jetzt noch ganz bcsoneers stark urrd wird mit jedem Jahre größer und stärker, besonders auf den vorgenannten Strecken. 9W; Eröffnung der Querbahn Marienberg—Erbach ist zu erwarten, daß der hiesige Bahnhof, der bei den jetzigen Verhältnissen mit einem Wogenumschlag von täglich 1200 Achsen zu rechnen hat, immer noch einen größeren Umwtz zu verzeichnen haben wird. Letzteres wäre für das hiesige so idyllisch gelegene Kreis- wird Landsbädtcknn zu vegrüßen. Denn hiervon wird nicht allein die Bahn ihren Nutzen ziehen, sondern die Eingesessenen und die umliegende Landbevölkerung würden ihren direkten Nutzen davon Haden. Auch wird im Jahre 1912 die Strecke Linz a. Rh.—Altenkirchen fertiggestellt sein, so das; man von hier aus sehr rasch am Rhein sein kann. Es kommen dann von vwr Richtungen die Bahnen nach unserem Städtchen. Wie verlautet, soll nocl- eine zweigleisige Strecke von Neiuvied irach Betzdorf über Altenkirchen geplant sein und < ine Verbindung vom Saar- nach dem Nuhrgebwt hergestellt werden. ÄltentivckjLn würde damit ein bedeutender Knotenpunkt werden. b. Biedenkopf, 9. 9lpril. Der Kreistag hat den Kveisvoranschlag für das Rechnungsjahr 1910 in Einnahmen und Ausgaben mit 96 835 Mark festgelegt. Zugleich genehmigte er die Gehaltsordnung des neuangestelckcn ausschußsekretärs P. Krehttke. Es wurde beschlossen, die auf 2350 Mark veranschlagten Kosten für die Drucklegung der auf Anregung unseres früheren Laildrates von .Heimburg aus dem Kreise Liedenkopf gesammelten Volts.i.der zu übernehmen, falls Staai und Bezirksverband je 600 Mark Beihilfe leisten. Auch soll der Erlös der Kreiskasse zufalten. Sport. — Fußball. Ain Sonntag sand in Berlin vor einer überaus großen Zuschanermenge das Schtußspicl um den vorn deutschen Kronprinzen g e ft t i t c t c n Wanderpokal statt. Zu dreiem Spiel waren Alannschaiten des Berliner Verbaiides und des süddeutschen Verbaüdes angclreteii. Ain Schluß stand das Sprel noch unentschieden uni) erst nach einstündiger Verlängennig, also nach einer Owsaintzelt von 2llt Stunden, konnte Süd- d e u t s ch l an d das Spiet mit 6 :5 Toren Hit sich entscheiden. Von den Gießener Vereinen ivar der Fußballklub von 1900 und der BaUspielklub mit je 2 Mannschaften in Tätigkeit. Ter F.-K. von 1900 spielte mit der 1. Mannschaft in Dar in jl a d t und verlor mit 7:2 Toren, obgleich das Spiet benn Seitenwechsel noch 2:1 gestanden halte, jedoch versagte in der zweiten Halile der eine Verteidiger. Die 2. Mannscha't trat mit viel Ersaß in Gießen gegen deii Wetzlaicr Fnßballkliib an und gewann sicher nut 6:1 Toren. Ter Ballspielllnb spielte mit seiner i. Mannschaü gegen den V. s. B. Ala r bürg uiid konnte mit 0:0 Toren ein unentschiedenes Ergebnis erzielen. Vor allem spielten die beiden Verteidiger des Balljpielklubs hervorragend. Tic 2. Mannschait des Balhpielklnbs mußte dagegen in Marburg von dein V. s. B. Marburg II eine hohe Niederlage mit 11:0 Toren emstecken. Wandern und Reifen. ** Der Vogelsberger Höhen-El nb, Zweig- verein Gießeii, hat für die Zeit vorn 1. April 19io bis 31. Marz 1911 folgenden Wanderplan au'gesteUt. Sonntag den 17. April: Freienseen — Seenbachtal — Petershainer Hoi — U l r i ch st e i >i — Ruppertenrod — Aiücke. 61/, Stunden. Soilutag den 8. Alai: Eölbe—Stirnhelle—C h r'l st en - berg — Wetter. 6 Stunden. Soinitag den 5. Juni: Laubacher Wald — Jägerhaus — 0) ätzen — Rudingshain — Landgrascnborn — Geuelstein — Tanisteiii — Hoherodskopi — S ch o t t e n. 61/, Stunden. Sonntag den 2 6. Jrrrrr: Picknick i>n Harrgel- stein. Sonntag den 3. Juli: H o h c r o d 2 k o p f f e ft. Sonntag den 17. Juli: Gelnhausen— Breitenborn—Tiergarten— B ü b i ii ß e n (Rundgang um Büdingen). 5‘/a Stiluden. Samstag den 2 3. Juli: illachttoiir nuf den D ü n s b o r g. Sonntag den 1 4. A u g n ft: Marburg Süd—Dammühle—Rimberg—Buchenau— Katzenbach — Biedeukopi. 6 Stunden. SaniSlag den 3. und Sountag den 4. September 1‘/„tägige Wanderung: Ems — Aiartsburg - Braubach—3lhei>ckahrt nach Stotzen'els — Koblenz. Sonntag den 11. September: Aicrkensritz—Seemenbach— Hartmannshain—Hcrchenhainer Höhe - Burg —Schwarzbachtat— H o ch w a 1 d h a u s e n. 6 Stunden. Sonntag den 9. O k l o b c r: Wäldershausen—Abspann—Jägerlat—Romrod — Alsfeld (Ge- samlausflng des V. H. C.) 5 Stunden. Sonntag den 6. November: Stockhausen (Lahn)— Niedershausen—Merenberg— Weilburg, ö Stunden. Sonntag den 4. Dezember: Katzensnrl — Greiienlat — Beckstein —Herborn. 4‘/„ Stunden. Sonntag den 8. Jannar: Gladenbach—Heinrich — D'ünsberg — Bieber, ö Stunden. Sonntag den 5. Februar^: Rod- heiin—Bubenrod—Allenberg—Btasbach — Wetzta r. 4'/, Stunden. Sonntag Den 12. Alarz: Annerod—Illbach—Eltingshaiisen — Hesjeiibrückcr Haniincr — L a ii b a ch. 5 Stunden. GerichLsjaal» o. Mainz, 11. April. Xie r h e i nhes si sche M il ch- vcrkaufsordnuna ungültig. Dies ist das Ergebnis einer Entscheidung des hessischen O b c r 1 a n d c s g e r i ch l s. Wie in vielen, so ist auch in der für Rheinhessen gültigen Milchverkaufs- ordnung der sehr schwankende Begriff „Vollmilch" dahin festgesetzt, daß Vollmilch das unveränderte Produkt der Kühe ist und mindestens 3 Prozent Fettgehalt besitzt. Temgemäß wurde bisher, in vielen Fällen, jeder Milchhändler bestraft, der auf rheinhcssifchen Gebiete Milch mit geringerem Fettgehalt in den Handel brachte, und viele Rheinhessen waren gezwungen, ihre Milch in Baden usw. zu verkaufen, wo weniger strenge Bestimmungen gelten, da manche Kühe eben 3 Prozent Fettgehalt nicht liefern. Die Praxis weiß übrigens sehr wohl> daß Milch, die weniger als 3 Prozent Fett hat, unter Umständen viel besser sein kann als solche mit hohen Fettzahlen, der es aber sonst an der Zusammensetzung mangelt. Die hejsifchen Landgerichte verurteilten bisher den .Händler oder Landwirt, der den geringen Fettgehalt seiner Vertaussmilch nicht kannte, wegen Fahrlässigkeit, wenn er auch nachwies, daß es sich um ein unverändertes Produkt des Viehes handelte. TaS Oberlanüesgericht hat nun dahin entschieden, daß eine Bestrafung nicht erfolgen könne, wenn weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit vorlicge; in dieser .Hinsicht stehe die rheinhcssische Milchoertäitfsordnung mit dem Nahrungsmittelgesctz i n Widerspruch. Damit ist der Verkauf unveränderter Kuhmilch, die 3 Prozent Fettgehalt nicht aufweist, auch überall da, nicht nur in Rheinhessen, unter der Bezeichnung „Vollmitch" erlaubt, auch wo Verbote bestehen. X Hanau, 11. April. Der Kuhschwcizer Schneider in Döringheim erhielt am 6. Februar den Besuch des Dienstknechts Buxbaum aus Frankfurt a. M., den er mit Speise, Trant und einem Zelwpfennig versah. Kurz daraus wurde er gewahr, daß ihm sein Freund zwei auf 2200 Mark lautende Sparkassenbücher sowie Legitimationspapiere entwendet hatte. Auf das eine Sparkassenbuch hatte Buxbaum in Frankfurt 1422 Mark erhoben und war damit in Gemeinschaft eines Freundes nach Köln gefahren, woselbst in wenigen Tagen die Summe klein geworden war. Das anbcrc Sparkassenbuch hatte ihm sein Freund entwendet, doch konnte kein Gebrauch davon gemacht werden, da der Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen. in April «e Weller Haier 'S 1910 3 S «D (+ April - -V- 10,6-2. (— H" Frankfurt a.M. 231’/3 (+r. ) hvVj ) Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 226.25 Frankfurter Börse, 163.00 (— 0.60) Alk. 66.50 4 110.50 100.00 Berliner Börse, 11. April. . . 182.00 Schlachlwertes, höchstens 6 Jahre alt 44—48 80—84 46 82 41 76 72—75 37 73 42-45 76-79 43 77 36-39 70-75 37 72 54—60 90-100 o0-54 84-90 43—49 71-82 82-84 83 41 . . 54—55 70 69-71 L,cueubgeiuir‘.)t ö4 Vottfleiscyige Schweine über 2_ Zeuluer Bericht vom 11. (- (+ 31—36 26-32 Alannheim Straßburg Stuttgart Alünchen 214 214 230 161 156 150 155 160 156 171 166 170 175 175 160 69-71 68—70 3°/0 Mexikaner 4l/.% Chinesen 2) 2) 70 69 1910. 65 59 10. 10. 3) 1) 54 54 April Canada E. B. . . Darmstädter Bank i Deutsche Bank . 1) 1) 1) 1) 95 87 76 ) ) ) 1) ) ) Weizen 225 (— Berliner Handelsges. Darmstädter Bank <. Deutsche llauk . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank - . . Kreditaktien . . .r 62—68 54-64 2) ) Türkeulose . . . . 4",'o Griech. Monopol-Anl. 4° 0 äussere Argentinier (+ 1) (- ) Harpencr Bergwerk Laurahütte . . _ Lumbardeu E. B. Nordd. Lloyd ., Türkculvsc , - ) 4) 197.50 171.80 21.40 103.40 178.30 Dortmunder-Union C.c. Dresdner Bank . .... Tendenz: belebt Q. w P 09.10 Tendenz: behauptet. Friedberg (Hessen): 'Jiote Sorte Mk. 1.80—1.90, Ataguuiu bonum 2.20—2.30, weiße runde 1.90—2.00, (üelbfleischlge, blaue, 2.00—2.10, rote 0.00—0.00, weiße 0.00 — 0.00. Dort - iii und: Rote Daber 0.00—0 00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Aiaguuill bonum 2.4u—0.00, weiße runde 2.10—0.00, Gelbfleijchige blaue 0.00—0.00, rote 2.30—0.00, weiße 0.00-0.00. H a g cji i. W.: Note Daber k. 0.00—0.00, andere rote Sorten Ö.OU- 0.00, Magliurn bonum 2.60—0.00, weiße runde 2.20—0 00, Gelbfleijchige blaue 0.00-0.00, rote 2.85—0.00, weiße 3.70—0.00. K e iii p o ii: Role Daber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 0.00—0.00, Maguum bonum 2.20 bis 0.00, weiße runde 3.00- 0.00, Gelbfleischige blaue U.Oü.—U.OO, rote O.oO—O.UV, weiße 9.00—0.00. Kreield: iHote Sorten 2.30—2.50, Maguum bonum Alk. 0.00—O.bO, weiße runde Alk. 0.00—0.00, Gelbfteifchige rote Aik. 2.30—2.50, ,veiße 2.30—2.50. Das gute Getränk verschaffte mir Stärkung. Dresden-Cotta, 12. Aug. 1909, Sachsdorfer- straße 1311. Bei starkem Nervenleiden, verbunden mit großer Schwäche, habe ich Ihr „Dioson" gebraucht itub kann Ihnen der Wahrheit gemäß mitteilen, daß ich dein „Bioion" sehr viel oct baute. Das gute Getränk verschaffte mir Erleichterung und Stärkung, sodaß ich mich jetzt üebeutcnb wohlcr fühle und wieder stundenlange Spaziergänge unternehmen kann, was mir früher bei meinem Leiden unmöglich war. Mein Aussehen ist jetzt ein viel gesünderes und überhaupt meine Veränderung ist so auffallend, daß ich oft von Seiten meiner Bekannten wegen meines frischen und kräftigeren Aussehens zur Rede gestellt werde. Mit beui Geschmack des „Bioson" bin ich auch sehr zufrieden und gibt cs mit Milch nach Vorschrift zudereiret ein sehr gutes Getränk, nuf das ich mich vorher schon immer gefreut habe. Ich kann und werde „Bioson" überall bestens empfehlen, denn es ßt mir durch dasselbe eine bedeutende Stärkung der Nerven und überhaupt des ganzen Körpers geworben. Hochachtungsvoll! Therese verw. Lackner. Unterschrift be fllaubint: Carl Hempel, Notar. Bwson ist das beste und billigste Kräftiguiigsmittel. Paket 3 Mk. in Apotheken, Drogerien. Man frage seinen Arzt. 222 (- 223 (— 228 (- 217 (- 3Reichsanleihe 3°/n do. 3Vt6/0 Konsols 3% -4 -* do. »MW 3'/,"/« Hessen .-yTti 11. April, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmcycr . . ' . 111.60 Elektriz- Sehuekcrt . X. ?. 147.30 Eschweiler Berg werk*, Y. 200.50' Japan. Staatsanleihe 98.50 4% Conv.Türken von 1903 94.65 Köln: Rote Sorten 1.85—0.00, Maguum bonum 2.30—2^ weiße runde 1.85— 0.00, Gelbfleijchige blaue 0.00—0.00, rote 2.00 bis 0.00, weiße 2.20—0.00. Plaidt: Rote Daher 0.00—0.00, andere rote Sorten 1.80—0.00, 9Jlagnum bonum 2.00—0.00, weiße runde 2.10—0.00, Gelbfleischige, blaue 0.00—0.00, rote 0.00 bis 00, weiße 0.00—0.00. Saarlouis: Rote Daher 0.00— 0.00, andere rote Sorten 2.20—0 00, Alagnurn bonum 0.00—0.00, weiße runde 2.10 bis 0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00—0.00, rote 0.00 bis 0.00, weiße 0.00—0.00. Al ailuhei >u: Maguum bonum Mk. 2.70—2.80, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleijchi e blaue 3.50 bis 0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00— 0.00. Frankenthal: Roie Sorten 1.75— 0.00, Maguum bonum 2.20—0.00, weiße runde 2.00 bis 0.00, Gelbfleijchige blaue 2.75—0.00, rote 2.75 — 0.00, weiße 2.75—0.00. Al ü nchen: Alagnurn bonum 2.70, weiße runde 0.00 Gelbfleijchige weiße Alk. 2.70. Regensburg: Rote Sorten 0.00 bis 0.00, Alagnurn bonum 2.10 — 2.20, weiße runde 0.00 —0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, Gelbfleischige rote 1.50-1.60. (Alles zu 50 Kilo.) Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. ** Konkurse in Hessen, lieber das Vermögen der offenen Handelsgesellschaft Bavaria-Drogerie (Kaufleute Hans Wagenbrenner und Veit Kötzner, persönlich haftende Gesellschafter) zu Darmstadt wurde am 23. März das Konkursverfahren eröffnet, da die Geschuldner selbst den Antrag gestellt und ihre Zahlungseinstellung und damit ihre Zahlungsunfähigkeit glaubhaft gemacht haben. Der Gerichtsvollzieher i. P. Reibstein,, Darmstadt, wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforde-. rungen sind bis zum 12. April bei dem Amtsgericht Darmstadt I1 anzumelden. — lieber das Vermögen des Leonhard B u r t s ch e l l, Kaufmann in Rüsselsheim, wurde am 1. April das Sion- kursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. 9!euroth in Groß- Gerau wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfordernngen sind bis zum 23. April bei dem Amtsgericht Groß-Gercui an- zumelden. — Heber das Vermögen des Bierbrauereibesitzers Johannes Wurth von Heppenheim und dessen Ehefrau Elisabeth geb. Peter wurde am 21. März das Konkursverfahren eröffnet, da der Konkursgläubiger K. Schill von Osthofen die Eröffnung bes! Verfahrens beantragt hat und die Genteinfchuldner infolge Zahlungsunfähigkeit ihre Zahlungen eingestellt haben. Rechtsanwalt Dr. Metz zu .Heppenheivl mürbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 30. April bei dem Amtsgericht' Lorsch anzitmelden. Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Mai 226.25 (— 0.00), Juli 223.25 (— 1.25). Budapest April 228.60 (— 3.50). Paris April 205.70 (Z- 0.40). Liverpool Mai 178.50 (— 2.05). Chicago Mai 174.15 (— 1.70). Roggen: Berlin Alai 160.50 (—- 4.25), Juli 166.50 (— 8.2.)). Hafer: Berlin Mai 158.00 (— 1.50), Juli 3) ) 156 (— ) 1) 157 (4- 1) lol (- ) 11. 2 748,2 10,5 3,6 37 E 2 0 151 (— ) 151 H- 1) 153 (+ 2) 11. 9“ 745,9 4,5 4,8 76 SSE 2 0 1) 1) 1) 156 (— 156 (— 160 (— 2) 1) 1) 170 (— ) 165 (- ) 171 (- 1) 12. 736 742,6 — 0,3 3,6 81 SB - 0 S.o'S’c’ 'S d» . C 2 S 0 d» K, Ä S v o o tz 2 e c 2 § Er 2'5-2 5/ " 888« _ ri u r ~ se 6)^2 5.1» 2d 2 % S » Q ® 5 2^^ = 75.2- LWI i's’fiiS'i "SLsK-r WDr ZLE-K des SeonhfiÄ Mrmitobt i ’urbe m lLnschell ,Qlt Tr. 9 e3 Zo» ernannt SÄln Gr°i .des Äechrm^Ueraii an. bad&onfH n,i^e,rflu El'ie Eenicinschuldn-rÄ^"8 d« gestellt haben" Ä ?c N -srM Wellu 5 0 0 0 E 2 SE 2 iE S ! 2. 3 3 e S □ M =5 3 rs K 2 a = <5 » s SS SS CK. e» ■e Co Or P tP 5' CB 5? 52" ÄZ- c s' 3 er f-t o — Xo S rt S ?. ^5.2. O —L» WZ ar- — ~ ro K K> LCEK6)616) - -aa. => = • "2*0 -•(? §5f==- O rt — <■» S !ZLZ 2& CvÄ c= • 2. *=to 2= • “. er G 3 2. 61° 2 ti « =k ro 2 ® — Vl = GTE c* 5 o X 5 ess 5 0-5 - Z.S.S'L^ c“lkO'C’Ü'O'CX 10 13 ■3 —’ 25 3 Zf Ä A E2- — 'n ö- - ' »5» X 32 2.^^ — c. ö " » — er » e 3 2.® - - 32 o-ß-c ■=?2 6)2.3 j e o. 8T§-Ä' O" er ,, li'o 2 <- - = 3 2 = = = g -6)=. ZZM v <* 3 3*— Kursberichte 151? )J8L 1591 M 175- IM M ’t rün der'Bank für/Wand 'Glessen,' April, 1.15 Uhr. >rdd. Lloyd .7. - •*• aerschles. Eiscn-Indastrie crliner Handelsgcs. t. • armstädter Bank <.' •1 ■ lentsebe Bank .'■ • • ■ Jcutsch-Asiat. Bank . ;x )L=konto-Kominandit .t )resdner Bank • • •<•-*>' ireditaktien Jaltimore- und Obio-,. Eisenbahn /_.*.>•»• Sottbardbahn- ■ - 7'■#•*' ?■ [yombari Eisenbahn .£.]£• g ■)p4£rr..Staatsbabu Princc-Hcnri-Ebenbalml. ktriz. Lahmeycv .«.’. lü ktriz- Seliuekett /l-v ihweiler Bergwerk*.’s. Iscnkircuen Bergwerk . wli tabuTg ■ Awerik. Paketf. W1 jpencr Berg werk. 1.;,. curahütte ./»•.-• V JJ' Mi-' nH E gatMborfß sö|*g%?aÄS S^M L, SiS^KerSfi1* 5^6^^ §W«^ ynent^ . fc 6 -• ^:to *. 7L««*° April. t.a.!.W, 19!. tiarpener Bergwerk.7-^ Laniahütte. ■j'f f 21.4 Lumbardeu E.b- M Nordd. Lloyd Türkenlvsc. »»?«* Uu 61 'S 6) 6- 6> wegs § ro ®> CD <5 00 o Xig 6) 6) H •= CO CS <1 o L Z 0 e co = -.1 - CD " C? K := 6>a ?r- ®> S o t3> <3» E.® X 3 2 e 5: SC X cx« rt = c r- =-2. Ä45- ' er fW' o-.L 2 ™” <ä o xn> 02 CO h-> 0'010 o o c o 000 er« ?g X K> C= § er" L , ?.'=2,M' SrS'i wK 2-L " X* X sr2 A ® u Iv = r» . 3 ÜB 3 er @3 3 = 33: O: =-3 3 X =. 22.— cz er rt o 2 2cy_ 2 w " " ?-= " "5: 5.2 = o^2 = GC^ =-LL X s 3- 2-3 C ' s-aa O 75' ® r- L-LG «>a§ N^O S.’ c' W c 5- ä ”-o « er "5 =: L.3"' c " ’ ,2 ”* rt IO y 2,5= — — ' SS L= Z'er r-'Ä.ß'S = s = ZE^ !5i O=-Z>- rtS 0=3 □ !So£? _ ” "=2 5 -•2 2 3 3? ' 5; Q X 3 ^rt 2 3 Ja ro n n ~— 2 „ ^ 'rt 5 S: = er" B e 0 x 6) (T, 7-^A C _ • 2 = 2 rt"2 1-*^. 6 3 ljt' 1 5* C7—*. rt” 3 2.x ” _,x^er-<*- e er ^s-S-aeärio 2-- L--»j Z'W2"i GÖ rt c* c 2 Z'p --er 6)? 3 ix' äs |S:2' x ■S.rt x «2.< ezSrt.^- 1=^-1" V X „E rt rt rt = S" 2. er = L^K 2 ,^_rt x llgs or 2. X - 3 ^2 rt K^x 2 o' 2. =.’ Ci" "-=• 3" o_: rt" O’r» = » . , = 3;Cb 5) = “*‘^2 • = 2< 2 . 5t" 0 LZ-H. Z's' 3:3" <1 X ‘ rt S-.* ■X -rt. r- ^"5 "rt'ß'Co &-.ak = rt 2'=. - 3 Sr” — - ~ rt 3 rt "2" rt Ls-»- rt = Oj — to CI . c= = rt . c - *> C< C3 00 CS -.1 I I I C' C Ci o ® c OC CO CO — O <' cVlkO 3 -.2 = 0 ” 3 , lc rt. ~ 2.'*- ,. durch nach wie vor unser volles Vertrauen auS, 03090 (a: Alex. Salomos & Cie., Schulstr. 4. Einige Bürger i$l unil Meiil 03084] Lang. M. H n H £3 Kredit Kredit empfiehlt in Flaschen, Syphons und Gebinden Kämme, Seifen, parfäas A. Welz, Leltersmeg k. [1406 Bcttell-BerMdhilils Mass Baer Meldung von Ansteckung Volt. Bett lr.3 iötir* Versand nach Answürts nur gegen Xachnnhnic. Kleinste Anzahlung B V Giessen Plockstr. 14/16 pro Woche ZU p t 270.50 579.75 507.50 53.25 75.00 55O.8O 75.00 Die Angriffe, welche gegen daS Gemeinderatsmitglied Lang in die Oeffentlichkeit geschleudert worden sind, beruhen, wie allgemein bekannt, auf falschen, nicht der Wirklichkeit entsprechenden Tatsachen. Lang, der stets als geachtete Person in der Gemeinde dastand und deffcn ernstes Bestreben sein wird, auch fernerhin daS zu bleiben, sprechen wir hier- J. JTTMANN Giessen, Plockstrasse 14/16 In allen Grössen und Farben vorrätig. Alleinverkauf für Gießen und Umgegend bei Grotzerr-Linden, den 10. April. Durch die in letzter Zeit erschienenen Artikel im Gießener Anzeiger von Herrn Gemeinderat MengeS, die in einer Art und Weise, wie man selten findet, gegen Herrn Gemeinde- rat Lang geschrieben worden sind, suchte derselbe stets dessen Ehre und Ansehen herabzuwürdigen. Wir waren und werden auch weiterhin mit der Tätigkeit deS Herrn Lang einverstanden sein. Wünschenswert wäre es, wenn derartige Sachen nach einer Wahl unterblieben. Chauffier- und Pflasterarbeiten Fuhrleistungen Steinsetzen Sandlieferungeu Zementrohrlieferungen Eisenlieferungcn (Einfallröste) V! R1TKA RTF NI in jeder beliebigen Schriftart und. 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Lützellinden, den 12. April 1910. Grösste und bedeutendste Spezial-Fabrik für Gas- Badeöfen. — Verkauf nur durch die Installationsgeschäfte — Kataloge kostenlos und portofrei. BettHr.Z^r" Um damit gänzlich zu räumen, gebe folgende Artikel = enorm billig ab = Bettkolter, Hemden-Flanette, Herren-Konfektion Anzug-Reste, Seiden-Reste, Bettzeuge, Bett- Kattuue, Bett-Borlagen, Teppiche, Matten Kleiderstoffrester, Blusenstanell-Reste, Gardinen- Reste, Damen-Gürtel, Fette osoöo Mach. Sie von dies. Angebot Gebrauch, so sparen Sie viel Geld Ecke Tiefenweg 14 Bahuhofstr. 14 Ecke Tiefenweg Gelegenheits - Kaufhaus Amtliche BcknutMchuugell Her AilSt Gießen. Der in der gestrigen Sitzung der Stadtvcrordneten-Versamm- lung festgesetzte Voranschlag der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1910 lvom 1. April 1910 bis Ende Atärz .1911) sowie die Vor anschlägc des Stadterweiterungösonds, des ElektrizttatSwcrkö, der städtischen Straßenbahn sowie des Gas- und Wasserwerks für dieselbe Zett liegen nach Vorschrift des Artikel 83 der Stadre- Ordnung vom 9. April bis 17. April 1910 auf der Bürgermeisterei — Zimmer 15 — zur Einsicht der ^Beteiligten offen. Es wird dies mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Einwendungen gegen denselben binnen gleicher Frist bet uns vorzu- bringen sind., (tA Vergebung Für das Großh. Provinzial-Arresthaus zu Gießen soll die Lieferung des für die Zeit vom 1. Mai 1910 bis dahin 1911 erforderlichen Heizungs-Materials nämlich etwa 1400 Zentner gewaschene Nußkohlen, 30—50 mm Durchmesser, etwa 50 Zentner Anthrazitkohlen und etwa 20 Rm. Tannen-Scheitholz im Nerdingungswege vergeben iverden. Versiegelte Angebote sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermine Samstag den 16. April 1910, vorm. 10 Uhr auf der Kanzlei Großh. Staatsanwaltschaft hier — Justiz- gebäude, Zimmer Nr. 43 — niederzulegen. Die Vergebung erfolgt unter der in Anlage A zu dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betr., enthaltenen allgemeinen und den von den Unterzeichneten ausgestellten besonderen Bedingungen, welche auf der Kanzlei Großh. «Staatsanwaltschaft emgesehen und gegen Erstattung der ^Schreibgebühren bezogen werden können. Gießen, den 30. März 1910. Der Oberstaatsanwalt am Großh. Landgericht der Provinz Qberheffen. Emil Schmall, Giessen Frankfurter Str« 7 1986 Telephon 83 Eg / z garantiert nichtrutschende beAOSq =Kinder-Söckchen= ” w Gesetzlich geschützte Neuheit Lagerplatz mit lallt (möglichst mit Bahnanschluß) zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter Nr. 2187 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers erbeten. ffjet •tySU 1 cdd)00 Züllung 13Pfd. Halbdaunen 45.00 Füllung 13Psd. 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M., vormittags 11 Uhr, in dem Gemeindehause daselbst öffentlich vergeben werden ^ug KU bringen bi «erbefierungen, soweit verpflicht noch fortl Wn und weder der lau Mißen ^eirirtschostu 3e' die dem bisherig ^en dtt Uebertragun unbebaut rb.°Lbci Veräußerung f juunr von nicht mehr < Oebrauchsabnahme. Ti vettamr ob. Die Be, fc der Landes^ für Gärten zc. liefert Firma Emil Borst, 1742) Riegelpsad. Televb. 26. la. Aepfelwein garantiert naturrein, liefert in Klaschen, Syvlion und Gebinden, jedes Quanmm frei Haus (1738 H. Trechöler, Steinstr. 48. Tel. 581 Wirte u.Wiederverk. Extra-Preise ps'ichtetems??"d Elchen, die Ä 27 ; । h’Urf eine ®evl bet Reche von i tefiSW I euer Mit »!r Die Vertilgung der Feldmäuse betreffend. Nachdem sich ergeben hat, dab die Feldmäuse in verschiedenen Teilen der Gemarkung m einer Zahl austreten, datz Alatzregeln zu ihrer Vertilgung geboten erscheinen, ist ein gröberes Quantum ocr gifteler geschälter Hasertörner beschafft worden und wird den Besitzern von Grundstücken zur Verfügung gestellt. Die Ausgabe erfolgt vom nächsten Montag ad täglid) vormittags izwischcn 7 und 8 Uhr in einer Halle hinter deut Schlachthof. Tie Besitzer von Grundstiicken werden ersucht, im Bedarfsfälle sich den ersorderlichen vergifteten Hafer abzuholen, bei dem Legen desselben aber mir der nötigen Vorsicht vorzugeben, damit hierdurch nicht Gesabren für andere Tiere entstehen. Die Hasertörner dürfen nicht ausgesireul. müssen vielmehr in vorhandene Mauslöcher so tief als möglich ein/ geführt iverden. (B8/« Nachstehende Arbeiten rollen ^ienStag, den 10. ds. Mto. aut unserem Tiesbauamt öffentlich vergeben werden: vormittags 10 Uhr die Maurer- und Pslasterarbciteu für die Neubcfesligung der Straße Nord-Anlage vom riieustädter Tor bis zur Steinstraße, B"/« vormittags lOVt Ubr die Maurer, Pflaster- u. Asphalt- arbeiten für die rlleubefesngung der Slemstraße zwischen der Schiller- und Dammsttaße. Die Verdingungsunterlagen liegen auf dem Tiefbauamt offen und sind Angebote auf Vordruck dahui einznreichen._________________________________ Am Montag, dem 18. d. Mlö., nachmittags 2'/- Ubr werden im Städtischen Hospital, Seltersweg 11, die im ^ahrc 1909 gefundenen Gegenstände sowie eine Anzahl ZilcidiingSstückc, Möbel usw. versteigert. ^)m Bedarfsfälle wird die Versteigerung am Atonlag, dem 25. d. Mts. fortgesetzt. Bu/< Ich habe von heute ab die 03043 Bibliothek Von Ä. Scherl übernommen und halte sie den geehrten Leserkreisen bestens empfohlen. Band pro Woche 10 Psg. Leihgebühr. Franz Klenker, Seltersweg 16. Landrupf .......... Hergestellt aus prima cchtsarbigen roteu Atlasbarchcnt, und garantiert neuen doppelt gereinigten Bettfedern. 1054