Erster Blatt 160. Jahrgang v.$ Zrettag, fl. November 1910 verrrgspret-r die Post Mk. 2.—Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal IbPst, auswärts 20 Mennig. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den politischen teil: August Goetz; für .Feuilleton", .Vermischtes" und Nr. 265 Der Wietzener Ätyfett erscheint täglich, Laßer Sonntag-, - Beüagen: viermal wöchentlich WiebcnerKamttienblStter; zweimal wöchentl.Nreir» blatt für den Kreis Siehe« (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land» wirtschaftliche LeitfraaeH Fernsprech - Lnschlüssr r für die Redaktion 118, - — WS& General-Anzeiger für Oberhessen für bte Tagesnumm« Itotaflottrtri« lmt vertag der SrühNchev Univ.-Such- «nd Steinönitferei L Lange. Redaktion, Expedition und vrnckerei; rchniftratze r. rath; für .Stadt und bis vormittag- S Uhr.«tpedttlo« für vüdlnge«: vahahofftratze 16a. - Telephon Nr. 60. * monatlich 76 Pf., viertel- A jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen ▼ monatlich 66 Pf.; durch ^Sie^heutise Nummer umfatzl 14 Seiten. Var Vertrauensvotum für vrland. Die Schwierigkeiten für das neugebildete zweite Kv- Linett Briand, ein Vertrauensvotum in der Deputierten- Kammer zu erhalten, lagen tn einer Prinzipienfrcrge und in einer Personalfrage. Mußte der von ihm angekündigte Gesetzentwurf zur Verhütung des Streiks in Staatsbetrieben gegen da- Kabinett einen Sturm von feiten der Radikal- soztalisten und Sozialisten heraufLrschwören, so war es de Persönlichkeit des neuen Ministers L a f f e r r e, des ehemaligen Großmeisters der französischen Freimaurer und des ^Verteidigers der geheimen Kandidatenliste des Offizierkorps, die Klerikale, Monarchisten und Progressisten veranlassen konnte, von Driand mrd seinem neuen Kabinett sehr deutlich ak^urücken. So war die Wahrscheinlichkeit, daß Briand, wenn er sein neues Kabinett am Dienstag der Kammer vorstellte und sich dab-ei über die Ziele seiner Politik äußerle, kein Vertrauensvotum erhalten würde und demgemäß gezwungen war, abzudanken, groß genug, mochte auch aus der andern Seite gerade die Krgehörigkeit Lafserres zum Kabinett bezüglich der Abänderung des Syndikatsgesetzes nicht zu unterschätzen sein, weil die hervorragendsten Führer und Redner der französischen Arbeiterbewegung Freimaurer sind und als solche auf ihren früheren Großmeister schwören. Auch fiel es für das Kabinett Briand günsttg ins Gewicht, daß die Mitteilungen des „Echo de Paris" über die von ihm jetzt geplante Streikgesetzgcbung sich in ihrer ganzen reaktionären Schärfe nicht bestätigten. Immerhin aber war für das Kabinett Briand Gefahr genug im Verzüge. Denn außer den beiden oben ange- toren unb werde daher gegen den .Voranschlag des Ministeriums des Auswärtigen stimmen. Der Delegierte Doberni-, erklätte, die Deutschen billigten rückhaltslos die Politik Aehrenthals. Lecher erklärte, die Deutschen hätten von der durch die Bündnistreue, die sie in der Annexionskrise bewiesen haben, hcr- vorgerufenen Stärkung derart Gebrauch gemacht, daß sie nach Prag gegangen seien, um ehrlichen Frieden mit den slawischen Brüdern zu machen. (Zustimmung.) Wir Oesterreicher dürfen und wollen in der Frage der Sch isfahrts ab gaben unter feiner Bedingung nachgeben. Die nächste Sitzung findet morgen flattj Brünn, 10. Novbr. Die LandtagSsessio« wurde heute durch Allerhöchsten Reskript geschlossen. hessische verwaltungsgesetze in der Aurschuß-Seratung. Darmstadt, 10. Nvv. ,Der fünfte Ausschuß der zweiten Kammer, der Sonderausschuß für die Revision der Verwaltungsgesetze, hielt lycute unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Dr. G l ä s s i n g eine gemeinschaftliche Sitzung mit der Regierung, den Herren Minister Itunft, Wissenschaft und Leben. — Die Antrittsvorlesungen der Aus- tuuschprofessoren in Berlin. In Anwesenheit des Kaisers, der Kaiserin und des Prinzen August Wilhelm, des amerikanischen Botschafters Hitt und des Knlttrsmini- sters und einer glänze-nden akabemischen Korona, hielten die neuen Austauschprofessoren Dr. Hugo Mün st erbere (Harvarb-Universrtät) und Dr. A l p h o n s o Smith (Virginia-Universität) ihre Antrittsvorlesungen. Nachdem der Rektor Dr. Ruoner dem Kaiserpaar für sein Erscheinen gedankt hatte, folgten die Vorlesungen über die deutsche Kultur und das Ausland, sowie die amerikanische Literatur, die beide in deutscher Sprache gehalten und mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurden. Der Rektor schloß die Feier mit einem dreifachen Hoch aus das Kaiserpaar. Nachher zog der Kaiser den Rektor und die amerikanischen Herren ins Gespräch. — Neue« von der drahtlosen Telegraphie. Tie schönen Ett.'lge, die auf dem Observatorium auf der Zugspitze in Oberbayern mit dem deutschen System »Telciunkeitt vor wenigen Tagen erzielt wurden, wobei die Telegramnie der großen Station Norddeich bei Vlovben um das von dort um mittag 12 Uhr täglich ausgegebene Zeitstgnal für die Nordseeschisfahrt scharf auf- genommen wurden, bestätigt aufs neue die große Leistungsfälug- keit des deutschen Systems, das auch im Auslande im allgemeinen für bedeutend zuverlässiger gehalten wird als die Atarconi- telegravhie. Wad) Angaben der Nomenclature officielle des Srations Radiut616gTapliiqaeÄ, pabliäe par le Bureau international de l’Union Tekgraplnque zu Lern bedicmen sich von den Oarui auigezählten 1026 Stationen schon Ende Aiärz IwiO nicht weniger als 627 des deutschen Sy st eines, während aus das Syiiem Aiarcvni nur 2Jö Stationen entfielen. Bemerkenswert ist, daß auch in Oesterreich sämtliche Kriegsschiffe trotz der >JJionopolbeiirebungeu der Marconigesellschait das Telenmlensystem benutzen und daß bte dortige Marmeverwaltung bei Pola eine nach demselben System eingenchtete Rie^eitstalion erbaut hat, deren 90 Meier hoher Turin aut einem gläsernen Fundamente ruht. Ter Wiik- ungsberelch dieser heute ais die volllommenste anzulehendeu Station erstreckt sich nicht nur über den grauten Teil des Muielländischen Aleeres, sondern auch über Lvien und Berlin hinaus bis zu der deutschen Station bei ^iorddeich unb wurde schon bei der letzten Anwesenheit ttaiser 'trilhelms aus Storiu be- ttutzl, um ihm aus Berlin die lvichngsien Nachrichten zuzusprechen. Weil der internationale Fulüenteiegrapyenverttag ine Vertrags- iiaalen nicht verpflichtet, die im Dienste des Heeres und der RriegS- marine stehenden Stationen vollzählig anzugeben, kann die Statistik des Berner Bureaus auf Vollständigkeit keinen Anspruch erbeben. Dian schätzt jedoch die Zahl aller Fimkentelegrapheiistationen für den 1. Oktober 1910 auf etwa 2uu0, von denen 900 mit deutschen Apparaten ausgerüstet sind. Da die meisten Schiffe im Ostasien- dienst des 9iorddeulschen Lloyd und die Oslasritadampfer der Woermar.n-Linie nut Telefunkenstauonen ausgerüstet sind und Relaisdienste leisten können, ist es seit der kürzlich erfolgten Er- richtnng einiger Stationen im Roten Meere schon heute möglich, nut deutschen Stationen über den ganzen Seeweg bis nach Ostindien zu sprechen. Zu diesen Zwecken gibt die Telefunken- l^esellschast in Berlin m jedem Vierteljahr, wie die »Elektrotechnische Zeltschriit" nntteilt, einen besonderen Schtffskalender heraus, in dem die Schiffskiirse und die Punkte auf offener See oder iit Haien angegeben sind, an denen sich die verschiedenen Schiffe voraussichtlich an den einzelnen Tagen des Vietteliahres befinden werden. Ter Bordtelegraphist fann also jederzeit fest- stellen, welche Schiffe in Reichweite seines Apparates vorhanden sind und durch ihre Vermittelung eventuell eine Verbindung mit einem Festlandshafen Herstellen. — Aus der Kindheit ber heutigen Eisenbahn. In wenigen Wochen sinb breiviettel eines Jahrhundetts bahln- gegangen, feit die erste deutsche Eisenbahn eröffnet wurde. Dieses, eine neue Epoche des Verkehrs einleitende Ereignis ist aber erst nach langen Vorverhandlungen und der Ucbemmtbung mannigfacher Schwierigkeiten zu Stande gekommen. Heute, wo sich neue Möglichkeiten imb Hoffnungen für eine Revolution unserer Verkehrsmittel erschließen, wo bie Dampf bahn in eine elektrische umgewandelt wird, das Automobil mit der Eisenbahn in Wettbewerb tritt unb aü letzte Krönung das lenkbare Lustschiss bereits als das Gefährt der Zukunft genannt wird, hat diese Kindhetts- geschichte ber Eisenbahn für uns ein besonderes Interesse, denn sie zeigt, wie schwer sich der Menschengeist in solche Neuerungen findet und wie manche Henimnisie ihrer Durchführung entgegen stehen. Aus einem Werk des. Bonner Privatdozenten Dr. Karl Kumpmann über bie „Entstehung ber Rheinischen Eisenbahn- Gesellschaft 1830 bis ~1844" werden in der Internationalen Wochen, christ afierlej Enrtzekheiten über die au sangliche Aufnahme des Eiieubahngedanrens in Deutschland mitgeieüt. Schon damals glaubte man, wie es erst heute durch die Aulomoblle geschehen ist, daß die Eiseirdahneir bald durch beit schienenlos auf ber gewöhnlichen Landstraße mit uiotorischer Kraft sich bewegenden Wagen abgelöst werden wurden. Deshalb stand man der Anlage von Schienenwegen skeptisch gegenüber und sah in den auf festen (Meilen jährenden S^enoatzNAi nur „ein Prooiiormm oder Irtteri- mistikmn", „eine Att Faulenzer oder Eselsbrücke", „ein Ruhepolster ber Geistesfaulheit". Die burch ben Schienend au geforderte Benutzung futtibierten Landes erschien als eine unverantwortliche! Verschwendung von Grund uyd Boden; man fürchtete, daß die Gegenden entstellt würden, der anberroeitige Verkehr gehemmt fei und sich für bie Reisenden in ben bahinstürmenden Wagen eine schwere Gefahr erhebe. Noch zwei Jahre vor ber Eröffnung ber ersten deutschen Eisenbahnstrecke veröffenllichte der Marburger Universitätsprofessor Alexcmder Lips eine Broschüre, die „bie Unanwendbarkeit der englischen Eisenbahnen auf Deutsch- lanb" dattun wollte „und deren Ersatz durch Dampfftchrwerk auf verbesserten Chausseen am Anfang einer neuen Aera, welcher das Transpottwesen unb der Straßenbau imb mit biesen zugleich ber Handel in Deutschland notwendig entgegengeht". Glaubte Lips, daß die Einführung der Dampfwagen eins der Mittel wäre, um die Proletarier „aus dem prekären Zustand, in welchen sie der Zufall und das Erbrecht geworfen, herausUrreißen", so wurde von anderer Seite die technische Durchführbarkeit und bie Einträglichkeit ber Eisenbahnen für Deutschland bezweifelt, ja ihre Notwendigkeit überhaupt in Abrede gestellt. Man fürchtete bte Entwertung der Landstraßen, für die damals gerabe große Aufwendungen gemacht worden waren, man fürchtete, daß ber Post bie Fahrgäste künftig fehlen würden. Da Friedrich Wilhelm III. „sich feine große Seligkeit davon versprechen konnte, ein paar Stunden früher in Berlin oder Potsdam zu sein", so fehlte besonders in Preußen die offizielle Unterstützung des neuen Verkehrsmittels. Privatgesellschaften mußten die erften Versuche machen, die sich über Erwatten glücklich erwiesen. — Die Newcomb-Bibliothek für die Wissenschaft gerettet. Die prachtvolle Bibliothek des verstorbenen, berühmten Astronomen Newcomb, bie eine Fülle kostbarer Schatze umfaßte, undjetzt von dem Präsidenten des amettkanischen Kurz Warentrusts Claflin angekaust worden ist, bleibt durch eine großzügige Schenkung ber Forschung erhalten. Die Sammlung war zum Verkauf, ausgeboten, und man fürchtete, daß die kostbare Bibliochek aufgelöst werben könnte. Um dem zu begegnen, schrieb Prof. Compton vom Neivyorker College an eine Reihe früherer Angehöriger der Hochschule nnb bat um Stiftungen, um die Newcomb»Dibiiothek ju retten. ES liefen auch iosott eine große Anzahl von Zusagen ein, aber Olaflin, ber früher Zögling des Newyorker Colleges war, erbat sich die Erlaubnis, bie Bibliothek völlig aus seinen Mitteln anzukaufen unb ber Hochschule zu über weisen. Der feierlichen Uebergabe, bie nun erfolgt ist, wohnte bie Mtwe NewcomLH bei. v H omb er gk, GeyeMrai Tr. Befk vmn Mm'sterkurn M ßnitern und Geheimrat Wilh. Best vom Justizministerium, ab, er Angelegenheit zuzuschreiben haben. Den breitesten Raum in den Verhandlungen nahmen die Erörterungen über die F l e i s ch t e u e r u n g ein Die Ansprache war teilweise hochpolitisch, so daß man sich stellenweise in einer politischen Versammlung zu befinden glaubte. Gegen 2 Stimmen stimmte die Versammlung einer Eingabe an die hessische Regierung zu, in der diese ersucht wurde, im BundeSrat auf Maßnahmen zu bringen, die zu einer Beseitigung der Fleischnot führen Kirnten. Mehr ideeller Natur waren die Beschlüsse der Versammlung in zwei Schulfragen, wenn auch der eine, der Neubau einer Oberrealschule, die Stadt rund 400000 Mk. kostet. Dic Bewilligung ging sehr glatt vonstatten, nur über die Platz- rage entstand eine kleine Aussprache, die aber an dem einmal gewählten Platz an der Stephanstraße nichts änderte. Dem Verbot des Besuchs der allgemeinen Kinematographen- Vorftellungen durch Schulkinder ohne ^Begleitung Erwach- ener wird jeder Einsichtige zustimmen. Der Kinematograph kann ein wertvolles Hilfsmittel für die Erziehung des Heranwachsenden Geschlechts sein, wenn die darin gezeigten Bilder entsprechend ausgewählt sind. Dies wird aber in den allgemeinen Vorstellungen, deren Spielplan lediglich auf das Nnterhaltungs- und — Sensationsbedürfnis zugeschnitten ist, nicht erreicht werden können. Es ist daher zu begrüßen, daß man unter bestimmten Voraussetzungen besondere Schülervorstellungen zulassen will. Es wird nunmehr an den Direktoren der Kinematographen-Theater liegen, dies für sich und die Schuljugend auszunutzen, * Tageskalender für Freitag, 11. Nov. Stadttheater: a p p b o*. Anfang 8 Uhr. Vortragsabend des Alldeutschen Verbandes. ;3rofeflor Tr. Körte: Deutsche Arbeit in Kleinasien. Abendc 8‘/4 Uhr in Steins Garten. Vortrag von Pastor Rambaud aus Lüttich: Tie Kongorane und die protestantische Dilssion. Abends 81/, Uhr im großen Hörsaal der Umversilät. * * * D ie Stadtverordnetenwahlen können erst am 29. November stattfinden, da ein Einspruch gegen die Nicht- eintragung eines hiesigen Einwohners beim Kreisamt erhoben worden ist. "Die Stadtverordnetenversammlung ehnte in ihrer nichtöffentlichen Sitzung gestern einstimmig )en Antrag ab, das Straßengelände für die Verbreiterung )cr Neustadt vor dem halben Hause, der „neuen Krachenburg" für 3,30 Mk. für den Quadratmeter von dem Besitzer Schon zu erwerben. Begründet wurde die Ablehnung damit, daß mit der Erwerbung der Hälfte des in die Straße attenden Geländes eine Verbesserung der Verhältnisse nicht erreicht wird. • • Zur Stadtverordnetenwahl. Der Bezirks- ö erein Süd-Wesl hat in seiner am NOttwoch ab- qehaltenen Generalversammlung beschlossen, nachdem der Vorsitzende Bankier Grünewald für diesesmal eine Kandidatur abgelehnt hat, sein Vorsiandsmitglied Emil Otto aufzustellen und im übrigen bie Liste be5 Bürgervereins gutzudeitzen. 2. U- Landesuniversität. Dem Dr. Phil. Paul Cermak aus Ehrenberg in Böhmen, Assistenten am physikalischen Institut, wurde die venia legendi bei der ihilosophischen Fakultät der Landesuniber.uät für das Fach der Phnfik erteilt. Seme Habilitaiionsschrift handelt „lieber den Thomsoneffekt und seine Temperaturabhängigleit in Blei, Quecksilber, Ztnn, Zink, Kadmium und Aluminium." * * Ordensangelegenheit. Der Groß Herzog hat dem Geh. Fmanzral Tr. Lauer zu Tauustabt die EUaub- nlS zur Annahme imb zum Tragen der ihm von dem K8nfg' von Preußen verliehenen Roten-Kreuz-Medaille 2. Klasse erteilt. * • Lehrerpersonalien. Uebertragen würbe ben SchulamtSafviranten Job. Frietz aus Weinheim (Kr. Alzen) und Franz Lotz ouS Seligenstadt LeHrerftcllen an der Ge- meindeschule zu Herbstein. * * Eine neue Bahn in Oberhessen AuS Marburg, 11. Nov., wird uns geschrieben: Mit dem Weiterbau der Marburger Kreisbahn, die in dem durch feine Basaltindustrie bekannten Kreisdorfe Dreihausen im sog. Ebsdorfer Grunde endet, nach der Station Mücke scheint eS jetzt ernst worden zu wollen. Die Hessische Regierung Hat 3 0 Proz. der Bausumme ab Landesgrenze in Aussicht gestellt, während die beteiligten Ge- meinden gern zur Abgabe des Geländes bereit sind. Nachdem kürzlich die Marburger Kreistagsmitglieder die Strecke bereist Haben, Hat man jetzt auch mit den Vermessungsarbeiten begonnen. Während die bis jetzt im Betrieb oe- kindliche Strecke der Kreisbahn von Marburg-Süd bis Dreihausen eine Länge von 16,64 Kilometer bat. beträgt die Strecke von da ab bis Station Mücke an der Dahn Gießen- Alsseld-Fulda noch 19,6 Kilometer, von denen 6 Kilometer im Kreise Marburg liegen, während der ganze übrige Teil nur hefsen-darmstäotifches Gebiet berührt Als mei't interessierte Orte kommen in Betracht die zwei knrhessischen Gemeinden Roßberg und Wermertshausen, sowie die heisen- darmstädtischen Gemeinden .Höingen, Schadenbach, Rud- dingshansen, Appenborn, DeiterShain, Bernsfeld, Atzenhain und Mücke. Gerade für die letzteren Orte wird die Bahn wegen der Hervorragenden Eisenindustrie, in der hunderte von Arbeitern tätig sind, von nicht zu unterschätzender Bedeutung sein. Nach einer früheren Derech- mtng stellen sich die Grunderwerbs- und Betriebskosten der 19,6 Kilometer langen Neubaustrecke auf 2116 000 Mark. Davon entfalten auf den Kreis Marburg 540 000 Mk. Diese Summe wird durch die in Aussicht gestellten Beihilfen zum großen Teil gedeckt Nach vollendetem Ausbau der ganzen Bahn dürfte sich der Verkehr, der im letzten BetriebS- jahr auf der Kreisbahn eine Einnahme von 73 853 Mk. brachte, ganz bedeutend heben, denn von der Station Mücke aus ist Bahnverbindung nach verschiedenen Richtungen vorhanden. (Diese MitteÜung wird in weiteren Kreisen der Provinz gewiß großes Interesse erregen und Veranlassung geben, die speztell hessischen Eisenbahnwünsche einer erneuten Prüfung und nachhaltigen Betreibung zu-uführen. Red.). ** Vortragsabend b er Handelskammer. Im großen Hörfaal der Universität sprach Regierungsrat a. T. E n d r e s - Mannheim über „D i e preutzisch-hessische Eisenbahngemeinschaft und dic deutsche Eisenbahn s r a g e". Der Redner legte die Vor- und Nachteile der preußisch-hessischen Eisenbahngeineinschaft bar unb ze'chnete schließlich bas Bilb einer allgemeinen beutschen Eisenbahngemein- chaft. Er führte aus: Die schweren Angriffe, die die preußisch- hessische Eisenbahngemeinschaft besonders auch durch Direktor Groß erfuhr, sind nur zum Teil berechtigt. Sie wurden durch eine im Auftrag des preußischen Ministeriums der öffentlichen Arbeiten von Regierungsassessor Quarz verfaßte Gegenschrift wenigstens teilweise widerlegt. Der Abschluß bet Eiscnbahugemeinschaft war eine nationale Tat, ähnlich bet Grünbung be8 Zollvereins. Alle Verträge regeln sich nach bem Grunbsatz bes Besitzstandes, b. h. also nach bem Rentenertrag in bem Augenblick beS Vertragsschlusses. Als Maßstab für bie Teilungsziffer würbe daS Iaht 1894 angenommen, ein für ben Betrieb bet Hess. LubwiaS- bahn günstiges Iaht. Darnach stellte sich bas Verhältnis ber Bahnen Hessens zu Preußen wie 8,2:405 Millionen, so daß also Hessen Vso bes Betriebsübetschusses zufällt. Dagegen ist an unb für sich nichts liddersheim. Tie Burjctzen wurden deshalv |o rasch aus.rndig gemacht, weit Barret beim lieber,Zeigen des Bcr^nes uuve^m^rtt fein Arbeitsbuch uno zwei Ansm)».spost.ar.en mir ferner A^rc)se verror. Er touroe m Frank,urr verhaket, w^ber fid) heraus- >rettte, er bei dem tteb^r^eigen des B^-^nes erneu Schutz in die Huste erhalten hat. 1. Butzbach, 10. Roo. Der Sergeant Philipp Löchel vom hie,igen 1. Zoa^attron des ^niame^i^-R'-g.mm^s Nr. 168 wurde bei dem Genoarmerierorps der Provrnz Ooerhch^n ars F u tz g e n d a r m angenommen. Starkenburg und Rheinhessen. R. B. Darm pa dl, 11. Diuv. (Tel). Bei der gestrigen Stadtverordnelenwaht wurden von 14 000 Wahlberechtigten 8260 Stimmen, al]o 59 o. H. abgegeben, etwas mehr als in früheren Jahren. Ten Sieg errangen die vereinigten bürgerlichen Parteien mit 3b6O Stimmen gegen 3670 Stimmen der Sozialdemokraten. Infolge StiNimenzeriplitlerung gelang es einem Sozialdemokraten, dem Landtagsabgeordneten Dr. ^utda, eine höhere Stimmen- zahl zu erreichen als die Niedrigite der bürgerlichen Parteien. Autzerdem wurden r>och zivei Lozialdemotraieii, Friedrich und Aßmus, deren Flamen aus einer bürgerlichen Sonder- liste standen, gewählt. Im ganzen wurden 15 bürgerliche und drei sozialdemolratische Kandidaten gewählt. W Darmstadt, 10. Nov. Heute abend fand in der evan^ gelischen Stadttrrche aus Wunsch des Großherzogs sür die russischen Herrschaften eine Ausführung drs deutschen Requiems von B r a h m s durch den Rcusilverein unter Leitung des Hofkapetlmeisters de Haan statt, der der Kaiser von Rußtano mit der ältesten Großfürftmtochter, der Grogherzog, die Großherzogin und Prinz vemrich von Preußen beiivohittcn. w. Egersbau), iu. r-rno. ^-rog Herzog und die GrotzHerzogin von Baden tra,en mtt dom fahrplanmäßigen Schnettzuge, der ausnahmsweise au, dec Station Egelsbach hielt, gegen 12 Uhr 35 Mm. hier ein und wurden am Bahnhvs bum Gcogheczog uno der Großherzogin von Hej.en empsangen. Rach yerzucher Begrüßung surren die Herrschasten in Automobilen nach Jagdsu-lo^ WolsS- garten. Die Rücksahrt er.olgte um 3 Uhr 23 Min. ch. Bingen, 10. Nov. Bei der heurigen Stadtverordnetenwahl erhielten die bisherigen Siadt- verordnelen Kari Ludw. Bretz (Freis.) 674, I. B. o:ck (Zenkr.) 664, Joses Hagemann (Zenir.) u2d, Richard Pennrich (Viau.) 650, Georg Racke (Naii.) 656 Stimmen. Es wurden 578 ungestrichene Zettel abgegeben. Hessen-Nassau. -- Rod heim a. d. Bieber, 10. Nov. Unter der Führung des Lberregierungsiats v. Bardeleben traf eine Anzahl von Regierungsbeamlen aus Wiesbaden hier em, um öie kürzlich vollendete neue Schule einer Besichtigung zu unierziehcn. Tie Herren sprachen sich sehr lobend über die Aussührung beS Bauwerkes aus. Der Gesaintkoslenpiintt der Schule dürfte sich aus mindestens 100 000 Mk. stellen, abwohl nur em kleines Baugelände anzukausen war. X. Hanau, 10. Roo. xie h.er uog-yAtene Synode der Diözese Hanau bifd)ujtigte sich u. a. auch mtt dem Deschlu,se der siudtt.cheu Vehbioen zu gramfurt a. M., wonach die dies^uhr.gen Stadtverordnetenwahlen an einem Sonntag ft.ttt,in^eu s.ll.n. unter l.bh^ster Zustimmung nahm die o,nuue Aiurag em,^muicg an: „Die Dit.zc.son-'S.,n<,ue Hanau empsrnoet es mit i^r^n Srnot Fran^jurt gehörenden Gemtt.iden (Bou.enhenn, Berrersyeim, Euenheim, Eschershernl, Ginnhe.m, Praunheim, Preungesheim, Selbach- schme.z.i^st, da., die pädt.- schen Behöroen o^ne Ruu.s.chr aus ck)ri,tti^-ttrchttch.s Em^- liuden die S.Ldev8cvrdnet.euwiu,lm au, emen Sonntag gelegt tu haben. Im Interesse deS ttrchNchen Bebend tmS zur Aufrechterhaltung der Sonntagsruhe der davon be-, trofsenen Gemeinden wendet sie sich an Königs. Konsistorium zu Kassel mit der Bitte, durch geeignete Vorstellung an zuständiger Stelle der Wiederholung eines solchem Aergernisses vorzubeugen. , sc. A u s N a s s a u, 10. Nov. Bei der diesseitigen Land-! Wirtschaftskammer ist aus den Kreisen der ländlichen Bevölkerung angeregt worden, sie möge, um einem zutaae getretenen Bedür,nis abzuhelsen, ermitteln, welche Landwirte des Kammerbezirls bereit sind, Landwirtschafts- lehrlinge einzustellen. Die Kammer stellt ent,prechende Ermittelungen an. veriniscbtes. * C i n Park für Jugendspiele. Ausgehend von der Erkenntnis, daß die Bereitstellung von Plätzen für Jugendspiele im Freien zu den hervorragendsten Aufgaben der 3ugenbjür* siorge gehört, haben der Ullsteinschen Bau Welt zufolge die städtischen Kollegien von München im Norden der Stadt Erwerbungen in solchem Umfange gemacht, daß nunmehr an die Verwirklichung des Projektes wenigstens in dem Teile nördlich der Karl-Theodorstraße herangetrcten werden kann. Tie hier ver-, fügbarrn Grundstücke von 30 Tagwerk sind bereits freigegeben. 50 000 Matt werden für die ersten Arbeiten in den Haushaltsplan 1911 eingesetzt. Für die zweckentsprechende Verweisung der Mittel wurde em eigener Sonderausschuß, bestehend aus Mitgliedern der Stadtverwaltung, des Stadlbauamts unb der Stadtgattendirektion, eingesetzt. — Der Transport eines alten Klosters. Das schöne Kloster der Franziskaner von Charlieu, ein wundervolles Meisterwerk gotischer Kunst, dessen säulengetragener Kreuzgang ein Muster schöner mittelalterlicher Steinmetzarbeiten ausweist, verfallt nun einem schlimmen Schicksal, nachdem es vor einem noch schlimmeren mit geraumer Not bewahrt worden ist. Zunächst hatte nämlich, wie eine französische Wochenschrift zu melden weiß, ein amerikanischer Millionär das Kloster ankaufen wollen, um es nach Amerika zu überführen und dort inmitten eines schönen Parks wieder aufzubauen. Dieser Plan ist nun durch das Eingreisen des franzchischen Ministeriums der schönen Künste vereitelt worden. Das Kloster bleibt also Frankreich erhalten, aber es ist schon zum Teil abgetragen uno sollte an einer anderen Stelle wieder ausgebaul werden. Gegtvi die,en „Transport" eines Kunstwerkes ist der Staat machtlos, denn er kann nur die Zerstörung oder den Vettauf ins Auslarid nach den bestehenden Gesetzen vereiteln, während die Erhaltung an der urjprünglichen Stell« nicht vorgesehen ist. * Der e r |t e Anfang. Mutter: „Aber Lina, meinst du denn nicht schon etwas alt geworden zu sein, mit solchen Jungen zu spielen?" — Tochter: „Ach nein, Mama; je älter ich werde, de,w besser gefallen sie mir!" Kleine TageSchronik. Wie die „Pfälzi,u/e ^tene1 uu3 je ai, e r Slanterit meldett wurde bei einem Automobilunfall der Wirt Heinrich König aus Wolf st ein getötet und der Arzt Kennel aus Offenbact) am Cueuf lebensgefährlich verletzt. Die 16jährige Tochter des in O,ta,ien weilenden Staatssekretär a. D. Lernburg ist in Grünewald bei Berlin g e-, jt o r b e n. Ein heftiger Sturm wütete in Genua und Civitavecchia. Häu,er wurden mehr,ach beschädigt. In Civitavecchia wurde ein Segelschiff vom Sturm he,tig gegen das User geschleudert unb , d) e i t e r t e. Der Kapitän unb dreiMann sind ertrunken. Tie „Preuße n" liegt noch immer auf den Klippen, Der Teil der Besatzung, der Dorge,tern an Land gegangen istt begab jich wieder an Bord. Märkte. ? Wetzlar, 10. Nov. Ter geiuige Viehmarkt war besonders v u n L a n d w i r l e n der R a ch b a r o r i e sehr |i a r E oeiuchl. Es waren aingemebcn 110 6iuct Rindvieh und 913 ^chtveine, und ging der panüel äußern sloit. yene Schweine iDiuoeii leiujer n.u ud 'JJif. der Beniner ^chlachigewichi bezahlt. — uiuiivod) den 23. November |mbet Vieh- und Nramer» martt |iait. utoüaiL UeveqtHi öer üoöesialle in Oer Siaöt Sieden. totouat OUovrr lulu. Einwohnerzahl: aitgeuommen zu oi.öuu uiui. 1600 Diaiut Militär), ^ierutichleilsziner: Id,6 nach Abzug von 24 urisiremdeii: 10,0 V«. Kinder Es starben an: Znsanimen: Erwachs eiie: tm vom 1. itebenssahr: 2,—lö. ttahr. ^ebensschwäche 3(1) — 3(1) — ^Ueesschivuaje 5(1) 5(1) — Diphtherie Itt) — — HD Jiü|e 1 — 1 Buverlulose 2 2 — eiuigeiieiiiiüitbimg 5 1 3 1 sbeiziianti-euen 3 3 — —— cajiamiuß 3(1) 3(1) — — aiioeieu Keantheiten des tiieljuiis 3(3) 3(3) — — Tarmtaiaiiy 3 — 3 ■— and. Kianiheuen der Berdauungvorgane 6(4) 5(3) — 1(1) Bluidoaitnenizuiwuiig 1 U) — — 1(1) itreud u (0) 6(5) ceiuinnort) KD 1(1) — * auDeieu Ltiankheilen 9(u) 7 (.) — 2(2) c-ununa; u2 (24) Üti (Id) 10 (1) 6(5) Anul. A.U ui ........viii yj-iitv.i u.v,ii an, u»ic uiel ser Tobesiutte in oer oet.enciipin ^taiitheit aui uon auswärts nach lei-’cn apornebti* .Vlrnnfp kommen. Berlaui der WiUerung leit ge|iein iruh: Eine fimfe Depression i|t von We,len her Doigeouingen und liegt über dem Kanal. Uiueu ihreui Einfluß regnet es im vlordweiien, wahrend nn neblige, ieiüuei|c auch m der Cvene, Lchnee ge allen i|t. Bei lüeiiei’Cin ^»orructen des Bie.s |inö luiebec yneOei|a)lage zu ec* lüaiieu. Xie ^enipevaiuten werden sich wenig unoein. Bietteiansuchlen in ^eiien uni camsiag oem 12.Dloubc. 1910: Niederichluge, un Gebirge Schnee, luuioig. Lctztc Nachrichten. Kaiserzu|ammeumü|t aus Schloß Lvoifsgarten. E g e i v v u uz, li. licvD. K^rz nau) iu uyr traf der deutsche Kaiser aus bem h.es.gen Bahnho, ein, wo sich Der Kaiser von Rutzland, oer Gro tzherzog von Hessen und P r i n z H e i n r i ch von P r e u tz e n zur Begrüßung einge,u.noeu Hutten. sJLau) der Begrupung fuhren ule Furien iui Untoniubii nach Fagosch».otz 'Zbvlj»garten. Um 1 Uhr sand Hotta,el zu 33 Gedeuen statt. Die ttbcetse des» oeutschen Kaisers ersvrgt 2.5^ Uhr nach Baden-Baden. Mannheim, 11. 91ov. Vom Oberlauf des Rh einesf wird jaelcnaer Waj, er stand gemeldet, während er bei Mannheim averma^s ge,rtegen i,i mio zwar von 5,54 auf 6,52 Meter. Der N e u a r ijt von 6,08 auf 8,74 Meter gestiegen. London, 11. Nov. Hier wird das Gerücht aufrecht-l erhalten, daß mehrere Minister für eine fosorttge A u s =•* tö i ung des Parlamentes eintreten wollten. In; 0te,em Falle ist es mvg.uh, bag die Neuwahlen nod|( uoi Weihnachten beendet find. ianihans Fritz Wowack Grosse Unterzeugo Spezial-Abteilung Strümpfe Handschuhe für Kl U Enorme Auswahl I Hervorragende Billigkeit! Sänoerkranz Giessen. Giessener frtiw. fenerwehr.i Wir laben hiermit unsere aktiven und passiven Mit» Kolosseum Gießen Dir. Th. Rbeeh Walltontrafle Der Vorstand. R »/„) 1 Herr L BlePmse 2.Lieder am Klarier. (v*/„ ’sf Her a/l Ml-Dd Wmporl Giessen. Spiegel bots-Umbau Afflar. 6214 Z7J nicht ausgeschlossen. C2O2 G&ete willkommen. Emser Pasüllen Altbewährt gegen Hutten, Heiterkeit Der Vorstand. DV„) Cream SecUon tXftttSMJl Der Vorstand. v»/n) DWu) Der Vorstand. nn Pinkel. («*°I au MUMM (i)ffrnr Shilin ete WWWWA Uliifiulmhr Berfich.-Gesellsch. ist neu zu setzen. Off. unter G. 9860 be-- an ugeb. m. PreiS u. 6209 teuer Anzeiger erdet. 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