Donnerstag, Dezemver uno 1VV. Jahrgang Wir Abg. v. Bolko (Kons.)! links.) auch der- Nr. 288 K\d)tW O-llch NB «nSmchm, NB ewuteelt tohffMvM ** *ertee Nt Unuxriuäte • Bud^ anb 6tetnÖruct«ci. 9L Senee, Rebohton, ExvedtNo» an* Druckerei; präge f. Expedition und Declag: bl. Redaktion:«« 1U. T-^Ad^An-etg«Greße» Die „Metzen« foelllMibiatttr* wecboi dem tflnjeifler* etermol t»dd)enilid) deigetegt. das NKretsblaO M» N» Urei* «letzen- iroetmol Wöchentlich. Die ^LaadwlNIchaflttchen Sctt» hflflce* «lcheme» menotii* intetmaL verlangt daS 30. Lebensjahr für die Wählbarkeit. TS soll nur zwischen dem wahren Arbettgc^er und wahren Arbeiter handelt werden, darum lernen wir die Wählbarkeit der Arbeiter- ekretäre ab. Trotz deS sogenannten schwarzblauen Blocks ;eht hier das Zentrum andere Wege. Wir bleiben auf unserem Standpunkt, denn es gibt keinen schwarzblauen Block. (Lachen Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen mb. Deutscher Reichstag. 96. Sitzung, Mittwoch, den 7. Dezember. Am Tische de- Bunde-rats: Dr. Delbrück, La Spar. Präsident Gras Schwerin«Läwitz eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 16 Min. Zweite belang des kirbeltskammergelehes. (Dritter Tag.) Die Beratrmg wird fortgesetzt beim § 11, der da - Wahl- re ch t von der Vollendung des 21. Lebensjahres abhängig macht. Abg. v. Bolko (ftonf.)3 Dir verlangen ein höheres Wahlakte r. Mit 21 Jahren ist nod) niemand reif, seine eigenen Geschäfte wahr- zunehmen. Wir verlangen aber für die Wähler ein größeres Maß von Erfahrungen. Der Redner beantragt Wiederherstellung der Regierungsvorlage, die 26 Jahre festsetzte. Abg. Kulerski (Pole)' beantragt, auch .nichtteut scheu Personen"' daS Wahlrecht zu geben. Staatssekretär Dr. Delbrück: Ich bitte Sie dringend, den Antrag der Polen abzulehnen. Denn er lediglich ba^u dienen soll, Leu Deutschen polnische Zunge daS Wahlrecht zu sichern, so ist jede Besorgnis unbegründet. Deutsch ist ein staatsrechtlicher Begriff. Er umfaßt alle Personen, die das deutsche Jndigenat haben und berechtigt sind, die oeutschen staatsbürgerlichen Rechte auSzuüben. Alle deutschen Staatsangehörigen, also auch die polnischer Zunge, haben Sitz und Stimme. Sollte aber mit dem Antrag beabsichtigt werden, AuS- Abg. Dr. Potthoff (Dp.)2 Die ArbeitSkammern erfüllen ihren Zweck nur dann, wenn sie ermöglichen, die großindustriellen Verhältnisse bester zu regeln. Darum sind wir gegen den Antrag. Die großen Betriebe dürfen nicht durch diele klein« matt gesetzt werden. Nach weiteren Bemerkungen der Abga. Irl (Zentral und Schmidt- Berlin (Soz.) toirb ber sozialdemokratische Antrag abgelehnt und § 12 unverändert angenommen. § 13 setzt für daS passive Wahlrecht ein Mindestalter von 80 Jahren fest. Außerdem läßt er die Wahl von Beamten der Organisationen (Arbeiter- und Arbeitgebersekretäre) zu. Abg. Bömelburg (Soz.) beantragt die Streichung der Bestimmung, wonach Personen nicht wahlbar sind, wenn sie in dem der Wahl voraufgegangenen Jahre für sich oder ihre Familie A rmenunterstützung aus öffentlichen Mitteln empfangen haben. Abg. Irl (Zentr.): zu hören die Absicht und das Bedürfnis habe, dann brauche ich keine Arbeitskammer. Ich habe die Freude, die Herren zu einem großen Teil hier zu sehen. Ich habe auch die Freude, sie zu mir kommen zu sehen. Ich kann die Anweisung erlasten. so wie das in einer meiner früheren Stellungen der Fall gewesen ist: Nun verständigt Euch erst einmal mit den zuständigen Führern der Ar- beiter, damit wir wissen, was sie wollen! Und dann, wenn Unternehmer das Bedürfnis haben — und es wäre ja manchmal erwünscht, daß sie e 5 in h oh e r e m Maße hätten,als esderFalli st —, mit den Arbeiter- ekretären zu verhandeln, so werden sie ihnen schreiben: Wir möchten mit Euch verhandeln. Und diese Möglichkeit wird, davon bin ich überzeugt, in dem Maße steigen, als die von Dr. Naumann in Aussicht gestellte ideale Entwicklung des Arbeiter- e k r e t a r s in der Richtung zum sozialen Fr i e b e u ortschreitet. Diese Möglichkeit wird wachsen in dem Maße, tote auch in den Unternehmerkreisen die Abneigung schwindet^ mi^ r- beitersekretären in geeigneten Fällen zu verhandeln. Aber_biei« sind in den Arbeitskammern nicht nötig und nicht Also wir brauchen die ArbeitSkammern nicht, um das Gesetz so wie es vorliegt, marschfähig zu machen. (Zuruf von den Sozialdemokraten: Es müsten unabhängige Leute semi) Ja, sind denn die Arbeitersekretäre unabhängig? Nicht von den Arbeitgebern, aber doch von ihren Auftraggebern. (Lebh. Zustimmung.) Wie oft sind Ihnen (zu den Soz.) Ihre Auftraggeber unbequem geworden! Die Arbeitgeber werden sich hüten, ein Mitglied oer Arbeitskammer zu entlasten, weil er sachgemäß und ruhig seine Angaben gemacht und die Interessen vertreten hat, die er zu vertreten berufen war. (Abg. Ledebour: Sie werden nicht so unvorsichtig sem, eS zu sagen!) Ich bin der Meinung, Sie werden eS nicht tun. Ich ffabe zu den Unternehmern das Vertrauen, und weiß es au- eigenen Erfahrungen, sie werden nicht Leute entlasten, die lediglich ihre staatsbürgerliche Pflichten erfüllen. (Zurufe von den Sozial- demokraten: R a d b o d - P r o z e ß!) lieber den Radbod-Prozeß wollen wir uns gelegentlich einmal unterhalten. Und nun noch eins. Wir wollen diese Arbeitskammern schaffen lediglich zu dem Zwecke, um eine neutrale Stelle zu haben, wo wir Arbeitgeber und Arbeitnehmer an einen Tisch setzen und sie daran gewöhnen können, miteinander ihre gemem- chaftlichen Angelegenheiten und die Interessen des einen und des anderen Teils zu beraten. Glauben Sie, daß dieses Ziel erreicht würde, wenn sie gerade die Rufer im Streite m den Arbeitskammern haben? Lasten Sie die Arbeitskammern so werden, wie die verbündeten Regierungen sie empfohlen haben. Sorgen Sw dafür, daß das Gesetz in dem Sinne ausgefuhrt wird, wie wir es gegeben haben, und dann warten Sie a b. Wenn daS Gesetz in dem Maße den Zielen des Friedens dient, wie wrr es wünschen und hoffen, dann wird in einiger Zeit vielleicht die Berufung der Arbeitersekretäre in die, Arbeitskammern nicht mehr notwendig sein, aber wenn sie gewünscht wird, den Wider- stand nicht mehr finden, wie heute nach Lage der Dinge. Ich kann Sie also nur dringend bitten, gefährden Sie die Verabschiedung des Gesetze- nicht durch Aufnahme dieser Bestimmung. Dbg. Schmidt-Berlin (Soz.)? Meine Parteifreunde sind nicht geneigt, von der Aufnahme der Sekretäre in die Arbeitskammern abzulassen, selbst auf die Gefahr hin, daß die ganze Vorlage daran scheitert. Ein solches Lob der A r b e i t e r s e k r e t a r e, wie heute vom Staatssekretär und von einem Nationalliberalen, haben wir nod) nie gehört. Aber das kann uns nicht darüber hinweghelfen daß die Sekretäre doch nicht in die Kammern hmemkommen sollen. Der Radboder Prozeß hat bewiesen, daß Arbeiter wegen Mitteilung von Mißständen gemaßregelt wurden. ES wird abgeftimmt. Der f o 3 i ald e mi o ! t a - tssche Antrag, wonach auch Personen wahNiar fern sollen, btt Armenunterstützung erhalten haben, wird abgelehnt. Hebet den Kommissionszusatz, der auch die Beamten der Berufsorganisationen (ArbeUer- und Arbeitgeber« felretäre) für Wählbai erllärt, toirb namentlich ab- gestimmt. Der Kommissionsbeschluß wird mit 198 Stimmen (Zentrum, Fortschrittliche Volkspartei, Wirtschaftliche Vereinigung, Polen, Sozialdemokraten) gegen 111 Stimmen (Konservative Reichs- parrei, Nationalliberale) bei einer Enthaltung aufrecht, erhalten. Mit derselben Mehrheit wird ber somit unverändert gebliebene § 18 in der Kommissionsfassung angenommen. Der Rest des Gesetzes wird nach kurzer Erörterung unverändert angenommen. Desgleichen die von ber Kommission beantragten Resolutionen auf Schaffung p a r t1 a 11 f ch e r Kammern für das Handelsgewerbe und Ausbau der A r b e i t c r a u S^ch üsse in Reichs- und Staatsbetriebe und Sicherung ihrer Mitglieder gegen Entlastung aus dem Betriebe. Freitag 1 Uhr: Erste Lesung des Etats. Schluß OK Uhr. Da bi» Anscha'NtNgen der Rechten und Linken hier soweit auS- einandergeben, liegt das Richtige in ber Mitte. (Heiterkeit.) Wir halten an den Kommissionsbeschlüssen fest. sicherungSamt. Sie berufen die Versammlungen der Arbeit« ein, formulieren die Beschlüste und vertreten diese Beschlüste vor den Behörden. Wenn ich nun aber frage, ob die Arbeitersekretäre geeignet sind, in den Arbeitskammern mitzuwirken, so muß ich diese Frage wiederholt verneinen. (Unruhe links und im Zentr.) Niemand wird die Notweirdigkeit der Tätigkeit eines Staatsanwalts und eines Rechtsanwalts in Abrede stellen, ober gar an ber Ehrenhaftigkeit und Tüchtigkeit dieser Berufsstände zweifeln, ohne darum genötigt zu fein, fre in die Gerichtshöfe zu berufen, in denen die Entscheidung über ihre Anträge gefallt wird. Wenn nun derselbe Arbeitersekretär, der diese Forderungen draußen in seiner Vertreterkonferenz formuliert hat, der hier im Reichstag und in der Arbeitskamm« sitzt und nun gewissermaßen über feine eigenen Anträge und Formulierungen die Entscheidung treffen soll, so ist bad Nicht richtig. Und selbst wenn er im Laufe der Verhandlung geneigt sein sollte, sich zu überzeugen, daß er sich geirrt hat, dann wird eS ihm eben nicht ganz leicht sein, das offen einzugestehen. Mir ist manchmal gesagt worden: Ja, Sie haben ganz recht, aber unsere Leute draußen im Lande! (Zurufe von den Soz.: Wer hat das gesagt?) Herr Hue, ich brauche keine Namen zu nennen, denn Sie glauben es mir auch so. (Allseitige Heiterkeit; der Abg. Hue nickt; erneute Heiterkeit und Beifall.) Nun werden Sie sagen: aber immerhin geht ber Rat der Arbeitersekretäre auf diese Weise den Arbeitskammern, den Behörden, für ihre Verhandlungen verloren. Mitnichten. W^'n ich die Wünsche der ArbeitersekretSre ländern das Wahlrecht zu verschaffen, so sind wir entschieden dagegen. Nur TTnaebörirre d'S '"Oeirtea innen wahlberechtigt sein. Die Annahme deS Antrages würde daS Gesetz für die verbündeten Regierungen unannehmbar machen. Bezüglich dcS Wahl. alterS sind toirb der Ansicht, daß daS passive Wahlalter unter allen Umständen nicht gering« sein darf als 30 Jahre, da§ aktive nicht geringer als 25. Dbg. Severing (Soz.): Wenn IZfahrige Prinzen reif genug sind, große Staaten zu regieren, so werden wohl auch 21jährige Arbeiter da- Wahlrecht auSüben können. Sie stehen ja schon seit dem vierzehnten Lebens, fahre mitten im Lebenskämpfe. Wollen Sie vielen Tausenden ihr einfaches Wahlrecht noch verkürzen und eS z. T. illusorisch machen? Dbg. Wiedeberg (Zentr.)k Da- 21. Lebensjahr ist durchaus angemessen. Denn die Arbeiterjugend wird diel früh« selbständig als die Jugend anderer Kreise. In dem gleichen Alt« fordert man ja auch alle möglichen StaatSpflichten von ihm. Nach den Erklärungen des Staatssekretärs ist der polnische Antrag überflüssig. Dbg. KulerSki (Pole): Nach b« Auskunft beS Staatssekretärs beantragen wir, für daS Wort JxutfdT zu setzen .Reichsangehörige". Staatssekretär Dr. Delbrück: Ich bitte, auch biesen Antrag abzulehnen. Im VerelnSgesetz wirb allerbings von ReichSangehörigen gesprochen, sonst aber ist gesetzestechnisch d« Ausdruck .Deutsche" üblich. ES ist nicht zweckmäßig, für denselben Begriff zwei verschiedene Bezeichnungen zu wählen. Wenn wir von einem Deutschen sprechen, so sind alle Deutschen gemeint, ohne Rücksicht auf ihre Abstammung. Der Begriff .Reich-angehörige" ist unklar, denn wir haben eigentlich keine Reichsangehörigen als solche, da die Reichsangehörigkeit hergeleitet ist aus der Zugehörigkeit zu den einzelnen Bundes, staaten. In dem maßgebenden Gesetz über die StaatSangehorig- feit ist auch der Begriff .Deutsche" angewenbet. Es handelt sich also um einen feststehenden staatsrechtlichen Begriff, der nicht durch Erklärungen von Regierungsvertreter« anders au-gelegt werden kann. Dbg. DehrerrS (Wirtsch. Dgg.)5 Dir lehnen alle AbänderungSanträge ab und halten an den LommifstonSbeschlüssen fest. Dbg. Dr. Potthoff (Dv.)? SS ist richtig«, an dem AuSdruck.Deutsche"festzuhalten. Den Verwaltungsbeamten muß aber die Möglichkeit eines Mißbrauchs unmöglich gemacht werden. Wenn die Gesetze immer so ausgelegt werden wie sie hier gemacht und gemeint sind nach den Erklärungen der Staatssekretäre, so werden wir weit besser fahre». (Sehr richtig! links.) Die Sozialdemokraten beantrage«, den Saisonarbeitern das Wahlrecht an ihrem Wohnsitz zu geben. Sämtliche Abänderungsanträge werden abgelehnt, § 11 wird unverändert angenommen. Zu ß 12 (Verteilung der Stimmenzahl bei den Wahlen ber Arbeitgeber nach ber Arbeiterzahl) begrüntet Dbg. Legten (Soz.) einen Antrag, baß bie Mehrstimmen ter Betriebe mit größerer Arbeiterzahl insgesamt nicht mehr als ein Drittel ter Stimmberechtigten betragen bürfen. Ministerialdirektor Caspar spricht sich gegen den Antrag auS. Dbg. Legien (Soz.) wünscht eine einwandfreie Erklärung der Regierung, nach welchen Grundsätzen die ArbeitSkammern errichtet werden sollen, ob nicht die Großindustrie allein maßgebend sein werde. W ir mißtrauen den Verwaltungsbehörden, die nur die Interessen der Großbetriebe berücksichtigen. Ministerialdirektor Caspar: Vor Bildung ter Arbeitskammern wird man auch den kleinen Arbeitgebern Gelegenheit zur Aeuherung geben. Gerade die Verschiedenheit ter Verhältnisse spricht gegen den Antrag. Dbg. Irl (Zentr.): Wir mißtrauen den Sozialdemokraten und lehnen den Antrag ab. Die Handwerter haben tum der Sozialdemokratie nicht- zu erwarten. Dbg. Scvering (Soz.):' Der Himmel möge die Handwerker vor solchen Freunden, wie Irl, behüten. Abg. Horn-Reutz (Natl.): Die Herabsetzung des WahlalterS aus 26 Jahre geht auch uns zu weit. Wir lernen ja im Reichstage in den Kommissionen die Arbeitersekretäre täglich vorteilhaft kennen, ist das aber ein zwingender Grund, sie in die ArbeitSkammern zu nehmen? Sie ind doch aus dem Arbeitsverhältnis heraus und nicht mehr so gut unterrichtet. Wenn gesagt wird, daß die Arbeiter selbst sich nicht weitere Kenntnisse über Gesetze, Verwaltung usw. aneignen 'können, so ist doch die Arbeitskammer in erster Linie für Fragen pezieller Berufe zuständig! Zollpolitik z. B. gehört schon in den Bereich der Handelskammer. ES handelt sich auch hierbei größtenteils um den Einfluß der organisierten Arbeiter, der ja bei EinigungS Verhandlungen wichtig sein kann. Wenn die Un- abhängigkeit der Arbeitersekretäre hervorgehoben wird, so werden doch bei allen heiklen Fragen, wo die Arbeiter glauben, ihre Ent- lassung befürchten zu müssen, die Arbeitersekretäre das Wort uhren. Aoer die Unternehmer werden ja doch wissen, wie die Arbeiter abgestimmt haben. Wir Haden sehr bedeutende Arbeit- gebet, die mitten im Getriebe stehen, versichert, daß man sich heute ehr hütet, Arbeiter ohne Grund und insbesondere a u 8 p o l i t i • chen und sozialpolitischen Gründen zu entlassen. Auch die Arbeiter sind heute schon unabhängig genug. Wir wollen in diesen paritätischen Kammern weder die Vertret« der Arbeiter, noch der Arbeitgeber, noch der Arbeitgeberverbände. Unverkennbar hat hier die Sozialdemokratie wieder einmal die Tendenz, durch ene solche Jnstitutwn ihren Führern Einfluß auf die Verwaltung zu verschaffen. (Beifall b. d. Natl.) Dbg. Dr. Naumann (Dp.): Die Hauptsache ist, daß die in der Arbeitskammer getroffenen Vereinbarungen gehalten werden. WaS hat das mit dem Alter zu tun? Herr Horn hat die Arbeiterftkretare sehr gelobt, er will sie aber nicht in der Kammer haben. Nun hat ein hervorragender Großindustrieller, dem augenblicklich der parteipolitische Unter st ützungSwohnsitz in diesem Hause fehlt. (Heiterkeit) erklärt, der Arbeitersekretär sei überhaupt eine ungehörige Er- schemung im ganzen Industriegebiet. Nun ftirchtet man. daß die Sekretäre Arbeiter-Rechtsanwälte werden wurden, die bei großen Streiks die Arbeitgeber vor das Forum der Arbeits- kammer ziehen. Wer politische Kämpfe in den Arbeitskammern fürchtet, der sieht Gespenster. Die Kammern sollen die Vertragsschlüsse der Arbeit« vorbereiten. Ohne den Ärbeitersekretär kann kein Tarifvertrag abgeschlossen werden. Soll da der Mann vor der Tür sitzen bleiben. Auf Umwegen kann man den Sekretär immer hineinbringen, bleiben wir also doch ehrlich auch bei diesem Gesetz. (Beifall links.) Dbg. Schisser (Zentr.):' Fit Tonnen die Arbeitecsekretäre in den Kammern nicht ent- behrcMY n sie allein verfügen üb« die nötigen Volkswirtschaft- liehe« äiclltUnisse. Staatssekretär Dr. Delbrück: Der Abg. Horn hat seinem Bedauern darüber Ausdruck gegeben, daß die Regierung ihr .Unannehmbar" bezüglich der Ar- beiter'felretäre nicht mit dem nötigen Nachdruck abgegeben hat. Ich habe am Montag gesagt, daß die Regierung dre Einbeziehung der Arbeitersekretäre nicht für angängig hält und habe deshalb alle, denen an dem Zustandekommen dieses Gesetzes liegt, ersucht, die Arbeiter Sekretäre herauSzulassen. Ich glaube daß diese Ausführungen nicht anders verstanden werten konnten, als daß ter § 18 in der Kommissionsfassung für die verbündeten Regierungen „unaunehmboe^ ist. (Bewegung, Bravo! rechts und bei den Natl.) Sorgen Sir also dafür, daß diefe Bestimmung der Kommission auS dem Ent- tvurf herauskommt. (Zuruf links: Dann wollen Sie also daS ganze Gesetz kaput gehen lassen?) Darauf komme ich gleich. Der Abg. Naumann hat sich gegen die Rede deS Abg. Horn ge- wandt. Ich meine, daß die ruhigen, sachlichen und objektiven Ausführungen deS Abg. Horn wohl geeignet fein konnten, den Stand- punkt der verbündeten Negierungen zu rechtfertigen und zu be- gründen. (Beifall bei den Natl.) Man kann die Verdien st e der Arbeitersekretäre sehr wohl anerkennen, ohne zu dem Schluß zu kommen, daß eS zweckmäßig und nützlich wäre, sie in die Arbeitskammern zu delegieren. Ich gehöre nicht zu denjenigen, die eine unrichtige Vorstellung von der Tätigkeit unserer Arbeiter- sckretäre haben. Ich weiß ganz genau, daß sie. wie die Dinge sich bei und entwickelt haben, eine unentbehrliche Institution geworben sind, die sich hoffentlich dauernd in der Richtung entwickeln wird, die der Abg. Naumann vorhin gezogen hat. Wir alle kennen die Tätigkeit der Arbeitersekretäre hier im Plenum und in der Kommission. Wir alle wissen, daß sie uns sachkundige, wertvolle und angenehme Mitarbeiter sind. Sie wissen ferner, daß die Arbeitersekretäre die Berater deS Arbeiters sind auf den Wegen durch die komplizierten I r,c g ä n g e b er sozialpolitischen Gesetzgebung. Daß sie rnsbesonbere feine Anwälte sind vor ben Schiebsgerichten und dem Neichvver- 1. ftalx-Ka ick öGame B4/, 31. De- Tuehhandlune ge 83 410 123 257 380 81 858 658 [1000] 6 1 005 24 17 147 130 V7 518 10 632 227259 [1000] 90 717 751 880 00 231280 940 892 622 [100n] 96 803 91 111 93 446 [500] 79 858 233075 199 687 612 758 878 2A5010 126 [8000] 64 95 215 58 871 4?« 62 804 98 421 99 290279 91 928 67 2 91100 860 532 655 787 50 80 25 292208 [1000] 850 558 608 SO 45 084 293082 469 299049 78 815 74 466 654 117 474 409 448 444 5*3 Bezirks geeignete 660 896 99 746 52 860 417 57087 844 35040 51 55 665 781 870 [3000] 89 949 36085 190 187 [500] 85 827 855 879 401 23 76 826 •41 972 917 906 IM 914 280761 742 *6 91 9*2 281040 255 389 709 94 017 2 8 2 057 292 41 I 85 *72 948 74 85* 69 997 [3000] 2 8 4189 298 498 826 OSO 910 600 79 735 59 274 29 337 616 138 535 897 226 592 306 741 424 58 [500] 72 453 906 275ft92 50.5 890 170 918 446 989 590 964 876 749 663 207 824 [1000] 3O2000 [50Q] 6 303078 90 410 [ 500] 82 782 «2 78 89 388 •44 1»4 82 271004 93 723 272008 581 43 604 718 803 91 208 156 772 96 721 709 390 904 971 411 83 997 414 229 779 357 925 241088 811 16 905 »5 428 92 81 433 55 805 114 281 519 807 46 [3000] 766 906 89 301077 587 136 68 295 410 692 753 [500] 230337 827 232004 78 309 [500] 472 [500] 567 847 40184 98 434 [1000] 70 993 4 1 088 I 90 269066 147 746 [1000] 186 218 46 87 «s 1*4 827 29 27317! 274003 39 [500 ] 222 181 202 896 408 577 665 92 743 492 584 678 782 2 9 8173 544 [500] 489 510 [ 500 ] 62 619 7M 532U 22 10 518 78 453 700 6 5304 524 [500] 57049 127 854 618 815 35 1163 59401 60400 43 91 550 75 191 93131 64 83 98 357 [1000] 297072 187 715 002 75 916 [1000] 300126 70 2 7 8025 481 96 595 7! 283686 626 836 49 682 745 57 [1000] 548 56 462 621 391 [1000] 58087 294 96 437 60063 M. tu za für Strickmaschinen vorte ilhafh 50078 98 841 57 90 813 900 52034 153 88 56 212 493 795 917 338 4 96 530 7V 91 857 937 3 6042 342 904 55 37310 [3000 ] 95 415 570 804 [500 ] 95 304 99 434 794 8M 39063 75 83 118238 428 848 1 19651 704 62 97 850 97 928 12 0248 849 728 1 21103 88 309 498 91 797 122250 464 [8000] 674 94 882 [ 500 ] 936 123180 400 845 [500] 942 124309 62 520 751 868 1 2 5087 359 990 1 2 6 006 347 80 561 600 32 720 41 830 907 213 15 327 [3000] 483 671 85 89 7 3 238 551 81 727 836 7 4l21 37 425 [500] 559 762 820 [ 3000] 504 867 7 6231 723 55 900 71 896 716 78057 641 704 79198 ... ?OV02S 34 92 271 885 464 6.33 89 301102 [500] 253 8JÜ 302061 J8° 371 456 [500] 721 »24 (»6, 303086 407 812 790 863 472 590 754 85020 106 278 596 [500] 86039 314 79 616 87274 [ 500] 442 547 67 865 8 8 471 650 89064 [1000 ] 560 716 [500 ] 20 911 26 39 [500] 90073 168 74 837 478 83 99 1 62 75 9 1 058 276 626 949 54 92046 129 210 [1000] 512 36 657 78 855 [ 500 ] 768 921 94106 877 560 707 [500] 9 5 060 100 219 54 801 743 829 62 958 62 9 6002 181 451 818 9 7 177 280 0001 334 638 931 3 2074 592 602 26 33140 524 609 21 816 75 909 34187 597 3 5029 185 250 470 *3 *06 [500] 7-9 914 36045 156 25! 501 891 92 2 83 98 37111 239 43 53 454 611 79 760 62 916 [500] »1 38014 61 119 55 3*8 600 75» 803 91 »09 17 77 3 9313 521 30 38 886 985 [ 100(1] 3 0208 42 378 435 688 852 952 95 3 1 061 »55 [1000] 547 678 874 3 2 028 496 552 715 30 882 3 3 339 478 Ml 763 3 4044 111 63 395 488 601 [500] togttafl m WWttmMrbM. Für die Feldbereinigung Obbornhosen sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen durch schriftliches Angebot in 3 Losen vergeben werden. ---- [500 ] 68 621 T» »9 61078 668 [1000] 99 »47 [ 500 ] 623*4 45 406 90 [3000] 681 63 078 [ 500] 165 80 459 577 687 817 [1000] 64’64 74 57 414 51 [—> - 776 69 ^03 81t 89 63 438 M 370 8» 67» [500] 811 91 928 48 1076 526 742 [1000] 839 2034 84 [1000] >75 480 699 88» [1000 ] 971 3l5S 76 520 766 76 885 4016 [1000 ] 54 >78 780 8’6 29 974 5095 456 815 929 6042 82 703 7027 l'000] 169 470 669 757 950 [3000] SOU 16 243 95 482 613 928 46 9 056 130 54 683 706 87 8,9 499 1 1259 84 [1000] 334 8» SSL®', W 837 854 89 978 12319 498 821 713 809 K1 96 ”4 97 586 [1000] 644 [1000] 14015 5»> 777 800 15124 88 >16 M 6» 447 611 61 85 822 25 16001 131 (500] 84 210 »77 497 682 1 7156 205 382 837 W [3000 ] 775 831 18140 81» 403 523 [1000 ] 606 705 1 9111 59 437 54 506 80 920 8» 2O0:>7 60 94 103 25 572 [500] 79 743 89» 976 [5001 21 * 583 884 80 88 830 2 2005 95 276 [1000 ] 435 525 680 715 913 [1000] 21 2 3 095 151 484 581 818 54 799 27'77 427 698 879 47 947 [500] 69 23015 [1000] 1»8 97 93 867 FöOO] 704 2 6154 93 309 38 57 433 74 936 27004 (1000) 84 885 546 78 827 47 50 51 921 61 28255 m ™ “5 29161 15001 181 585 160001 2862=3 6*8 [100*1 7’9 972 [500] 287171 665 [1000] 79 778 288085 [1000] 792 2 8 9 042 53 [3000] 107 897 491 582 613 r.40143 211 817 47 430 50> 810 »77 1411*» »m [500] 70 376 485 90 1 42 '47 6ti 12» 240 97 387 509 14 25 601 6 50 838 1 43006 103 [8000] 511 51 807^ 90» 15 144073 160 363 419 93 145*45 554 (5001 607 7°* 7-.nrtl5o^4?]iQ 458 81 668 |,000J 949 1 4 7053 240 570 J500) »U 148157 614 763 835 149439 681 «4 98 ... ... DO ........81'' 276228 [1000] 43 585 732 88 277H7 678 712 2782*3 6 = 7 7'9 R’ 837 2 7 9 007 51 163 321 4,4 3 » 681 892 280269 281025 149 506 661 730 39 [1000] 82 89 78 Ua ^?q828‘ 5"° 857 891 VS9 2830*6 89 __ rl10«^,-868 572 878 891 2 8 4025 15 t 62 373 41* 907 f?nnnl LV oen 5°°^ 45 401 810 fsooo] " 7.32 78 k™?6058 78 254 401 7f'8 [300] 83 287097 118 [500] '44 835 524 600 2 8 8'56 *'7 707 808 JJ8 9 236 [500] 558 95 676 997 »9 884 291989 779 459 M7 [10000] 671 991 2 9 2 135 414 5 4 90 732 914 8 2 2 9 3 212 3=6 4(6 8* 516 654 00 [ 500] 808 2 9 41’9 561 72 6=0 7*2 911 295137 M7ni/eni4rJ.i3 88° 909 45 2 9 6,56 .,,3 770 <*6 *7 »6* \i!i>l ’IJ onÄ3 641 706 807 [59°1 22801! [MOMfll 000 801 81 299042 78 175 61 217 55 385 Es gibt kein besseres Hausgetränk, als den echten Kardinal - Malzkaffee! 38 2940’4 67 401 617 51 984 2 9 5’73 98 [ 500] 440 [1000] 296081 — — — — — — - - Bekanntmachung. wird beabsichugt, auch diesmal wieder eine Prämiierung von Dienstboten des CparkassebezirtS em. treten zu lassen. Prämien können von b zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Holt und L» haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse auSweisen können. Von Vollendung der 5 Dienstjahre kann nur dann im letzten Dlenpjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, ausgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines ZeugnlsieS der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuches (die Angabe der Nummer des BucheS genügt ebenfalls) bei unserer Rnffc oder der Bürgermeisterei des Wohnorts biS zum zember L IS. zu melden. -- r --- 782 847 227259 [1000] 90 717 [500] 78 [8000] 229 228142 395 453 747 970 2 2 9623 (6323) Walltorstrasse Jfr. 17 nttgtled des Rabatt-Sparvereins. 50 [500] 76 1 064 »45 98 888 578 2026 574 871 888 902 3179 99 356 684 789 886 4345 64 89 440 64 96 866 5002 117 51 73 506 613 [8000 ] 6111 19 86 456 808 10 [3000 ] 83 »50 7399 [1000 ] 438 649 66 718 8007 11» 290 664 717 77 898 [15000 ] 9082 584 721 [500] . 10001 86 40 68 ! 18 [3000] 45 99 495 646 9» 726 [MO] 849 72 98 971 11174 M 542 7> 97 666 7 56 M »84 12,97 953 M 13047 182 4» «4 93 392 [500] 411 536 [1000 ] 639 41 52 788 912 [ 3000] 14179 [1000] 406 83 »88 15178 204 88 [3000] 367 561 13178 393 733 43 »18 17019 199 260 310 647 765 74 83 936 1 8097 175 22» 666 754 883 38 [500] 916 1 9065 1 05 85 401 88 [500] »11 20199 892 462 515 [500] 58 688 91 796 820 66 »60 2 1 029 48 58 »74 608 [500] 14 84 22001 101 884 »8 468 500 812 2 3040 677 2 4 280 518 603 727 [1000] »18 25048 85 165 208 75 571 610 812 [ 500] 89 947 2 6007 142 236 87 lsooo] 565 79 722 2 7 105 215 [500 ] 333 [ 500] 856 2 8076 473 [1000] 632 900 29657 44338$ 68252 423 628 »6 [500] 753 938 69001 T 7» »2» 70039 «4 574 632 67 73 97 806 88 »08 71233 311 682 840 72073 ' - ------ 40176 77 >76 829 [8000] 640 47 64 4 1 006 174 302 404 [ 500 71 634 68 7 7 738 806 4 2111 557 [1000] 43087 489 [500 ] 89» 44140 [1000] »48 407 [1000 ] 33 674 857 »5» 45029 >02 94 [1000 ] 440 4 6049 70 359 679 [500] 713 845 [3000] 47 463 846 »45 480l> 95 >2» 40 52 46 540 740 4 9 179 [1000] 453 50» 32 722 [1000] 96 60,50 [1000] »95 — * -- ----- „fl0 „ 990 234058 261 507 235060 488 68 97 2 3 6112 74 293 850 [1000] 617 [1000] 866 988 2370!>7 [ 10001 257 90 470 [500 ] 6,8 84 [500] 820 238040 [ 500] 831 702 928 2 39’79 82 863 ChaussierungSarbeilen oeranschl. zu 6660,— M. Liefern von Basaltkleinschlag t 2438 Anfahren von Basaltkleinschlag , J 357' Liefern von UebergründungSmaterial , ' 3680^ Liefern von Stücksteinen 8290* Die Verdingungsunterlagen liegen auf' G r o'ß h. B ü ra er- meifterei Obbornhofen zur Einsicht offen. Die An- geböte Haden in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bei Grotzh. Bürgermeisterei vbborn- Hofen einzureichen, woselbst deren Erössnung Montag den 12. d. Mts., nachmittags 1 Uhr, in Gegenwart etwa erschienener Bieter stattfindet. ZuschlagSfcist 3 Wochen. Gießen, den 3. Dezember 1910. = Tuchstoffe = für Herren- und Daxnen-Hleider la. deutsche und englische Waren in allen Preislagen, Neuheiten in farbigen und weissen Westenstoffen Eine grosse Partie Rester passend »n Herren- u. Knaben Aniügen, Preislage: 3, 4, 8, v, 7, 8 Hk. —-------- su sans bedeutend herabgesetzten Preisen.--- Louis Treff & Co. 79 791 *09 974 9’ 246(»ß' 889' 247’V7lt^lO^Ol 9*0 248013 167 [500] 74 280 457 645 249?2 4 56 45» |58 93068 [500] 205 66 861 449 595 »1» 48 94055 194 435 611 [1000 ] 51 9 5067 387 [500] 478 512 688 826 87 691 9 6081 119 386 804 74 [1000] 872 97044 52 [1000] 186 283 968 9 8023 12» 85 262 424 [10001 54 583 »5 99221 305 [1000] 940 [500] 81 85 lOOotS [500] 207 368 647 76» »7» [10001 10148» I 1 (/Wil 7 • . 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Vorsicht beim Kauf von H-Stollen. sicht offen. D M Wollene Schlasdecken Steppdecken TT Betlübcrvecken Tischdecken Herrenwäsche Kragen, Manschett. u. Krawatten Damenwäsche Fertige Bettwäsche Untcrzeuge Handtücher ««ein-vertrclcr. Wiedervertäuser gefacht. Billiacr Ersatz sür Sticfci-Sotzlen “ää, tassraftr «SÄ?; 6868 Fehnels «unftleder.gndnstrie, Mörfelden. Flanell-Hemden Tischtiichcr und Servietten itzcm Cr^Pe. Klllein-Verkaus für Giesten | Künstl r- Decken, Malerei-Imitation aus w 6668 Haltestelle der elektrischen Strassenbahn o t= 4. 4 5. 5. 5,