Mittwoch 14. September 1S1G Nr. «15 160. Jahrgang Erstes Blatt Der Sietzemr Anzeige» _MDa-_ Ä 'war* Bezugspreis: erscheint täglich, außer ÄW O jfc - T-fl V monatlich75Ps.,viertel. . oi""r'mal' wSchentlich A Ä jA. AA .A ^lA A A A^hole-u. Zw^gstiN^ sss=iniM<^n^r /IlttMnn BasvlvOvIlW «lllvIUvAs Fernsprech - Anschlüsse: Bl Er AM Verantwortlich sür den für die Redaktion 112, IMF politischen Teil: August MU General-Anzeiger sm Gberhchen Z-M für b'° Tag-snumm« Kotofioitsönt» und Verlag der SrÄHI'schen Unlv.-V«ch- unö Steinbruderd n. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuistratze 7. S. B°7. ptS D0VmiriQQ6 nachträglich die persönlichen Glückwünsche zu seinem un 18. August gefeierten 80. Geburtsage darzubringen, so trägt auch das Programm des Kaiserbesuches, da man in Anbetracht des hohen Alters Kaiser Franz Josephs von rauschenden Festlichkeiten absehen mußte, int allgenreinen durchaus familiären Charakter. Umsomehr werden die beiden Verbündeten Monarchen, di- durch die Ereignisse des Frühjahrs 1909 einander noch «LHer gerückt sind, Zeit finden zu vertrauter Zwiesprache, die sich ganz naturgemäß auch auf politische Dinge er4 strecken wird. Eine politische Bedeutung dürfte jedoch dem Besuch des deutschen Kaisers in Wien nicht beiwohnen. Daß das Bundes Verhältnis Deutschlarrds zur Donau-, Monarchie unerschütterliche dasteht, ja, sich noch immer fester gestaltet, wissen mir, ebenso, wie daß der dritte Dreibunds-' angehörige Italien nur noch einen unsicheren Kantonisten darstellt, wenn auch offiziell nach der Zusammenkunft des italienischen Ministers des Auswärtigen, Marguese di San Kruliano mit seinem österreichischen Kollegen, dem Grafen Lehrenthal in Salzburg, wiederholt versichert wurde, daß sich hinsichtlich der Balkanpolllik für Italien und Oesters reich-Ungarn ein volles Einvernehmen ergeben habe. Herr Kiderlen-Wächter, der Staatssekretär des Auswärtigen, iLer augenblicklich seinen Abschiedsbesuch in Bukarest ab-, stattet, läßt sich daher beim Kaiserbesuch in Wien ebenso gut entbehren, wie Graf Aehrenthal. Haben sich doch diesg beiden Leiter der Politik der verbündeten Kaisermächte erst int Juli in Marienbad ,so gründlich ausgesprochen, daß die Ziele der Politik beider Mächte unverrückbar festgestellt sind, int Sinne der Erhaltung des VöAerfriedens, wenn möglich, auch guf dem BaMn. Das Viehseucheugeseh. Das neue Viehseuchengesetz, das vom Reichstage vor längerer Zeit bereits verabschiedet worden war, konnte bisher noch nicht in Kraft gesetzt werden, well die Bearbeitung der Ausführungsbestimmungen, einerseits auch mit Rücksicht auf einzelstaatliche Sonderverhältnisse, ungemein viel Zeit erforderte. __ Zu dem Automobilmord von Dietzenbach führt Kötzer folgende Bemerkung der „Allgemeinen Automobitzei-' tung" an: „Der ..... erwähnte ..... Fall ist, wie unsere Crkunj- digungen ergeben haben, auch nichts weiter als eine durch einen' unglücklichen Zufall herbeigeführte Verletzung eines Radfahrers, der in den Staubeines begegnenden Automobils hin ein fuhr, wobei er von einem zweiten hinterdreinfahrettdeir Automobil, daS den Radfahrer nicht wahritehmen konnte, ange- ahreit und tödlich verletzt wurde. Der Radfahrer, der hätte ab- leigen sollen, ist in diesem Fall Wohl schuldiger als das zweite Automobil." ' Köhler fährt fort: Eine entsetzliche Anschammgsweise! Würdig des Protzen- und Parvenütums, das die gegenwärtige Zeit zur Blüte brachte und hoffähig machtet Darum frage ich die Gr. Regierung : 1. Welche Maßnahmen hat sie getroffen, unt dem! mörderische:: Treiben der sogen. Autofexen Einhalt zu tun? 2. Werden seitens der Polizei die Bestimnmilgen des revidierten Hess. Polizeistrafgesetzes vom 10. Oktober 1871, des Reichsgesetzes vom 3. Mai 1909 über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen und der Bundesratsbekauntumchung vom 3. Februar 1910, betreffend die Regelung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen, neuestens so angewandt, daß •eine Wiederholung der Mordtaten wie der von Ober-Mörlen und Dietzenbach als vermeidbar erscheint? 3. Sie die Polizeiorgane angewiesen, solche Autonwbile, di>^ die einzuhaltende Fahrgeschwindigkeit überschreite::, ztir Anzeige zu bringen und wie kommt es, daß trotzalledcm bis jetzt von einer solchen Tätigkeit der Polizerorgane man in der Oeffentlichkeit noch nichts gehört hat? 4. Ist es der Regierung bekannt, daß der Großherzoglich Hessische Regierungsrat Dr. Kranzbühler an Autofahrtert des Darmstädter Autonwbilklubs^ teilgenommen /.hat, unt festzustellen, wie auf den Landstraßen der Fuhrverkehr sich entwickelt, wie infolgedessen und unter Berufung auf die Polizei und die hierbei als amtlich erscheinende Tätigkeit des Regierungsrats Dr. Kranzbühler der Darmstädter Automobilklub sich her au s g en o m m en hat, den ordentlichen Fuhrleuten Vorschriften zu machen und mit Strafanzeigen zu drohen? Sowie"/ daß auf diesen als amtlich dargestellten Autofahrten, unter Assistenz des erwähnte:: Regienrngsrats Dr. Kranzbühler, S t r a f a n z e t g e n gegen Fuhrleute erfolgt sind und Fuhrwerke angehalten wurden? 5. Hat dis Gr. Regierung davon Kenntnis, datz matt int Volke draußen der Meinung ist. daß die amtlichen Stellen im Lande den wegen ihrer hohett Protektion schwer angreifbaren Automobilisten gegenüber in einer gewissen Befangenheit sich befänden? Eine Benachteiligung der hessischen Re^ gierungsbau meist er in der Eisenbahngemeinschaft geht aus einem Schreiben hervor, das! nach der Frkf. Ztg. vom preußischen Eisenbahn-Minister an das hessische Finanzministerium ergangen und von diesem inhaltlich den in Frage kommenden hessischen Regierung^ baumeistern mttgeteilt worden ist. Das Schreiben des Eisenbahnministeriums geht davon aus, daß in Hessen in: Eisenbahn baufach alljährlich und im Maschine::baufach sogar nur alle zwei Jahre eine Ernbernfung erfolgen kann, so daß der jüngste der in Hessen gegenwärtig vorhandenen Anwärter des Eisenbahnbaufachs 37, der im Maschinenbaufach sogar 49 Jahre alt werden würde, bevor er zur Anstellung gelangt. Da in Preußen im Eisenbahnbaufach hie Einberufung in der Regel schon nach fünf Dienstjahrer.« erfolgt, so ergeben sich aus der differierende:: Wartezeit nach Auffassung des Eisenbahnministeriums Unzuträglich-i leiten, zumal die hessischen Regierungsbaumeister iradji erfolgter Einberufung mit ihren preußischen Kollegen, ge--i messen am Dienstalter, zur Anstellung und Beförderung,' gelangen sollen. Im' Anschluß an das Schreiben deA^Eisen-i bahnministeriums hat das hessische Finanzministerium den Zünfundzwanzigjahrftier des Allgemeinen Demschen Sprachvereins. Montag vormittag um 9 Uhr wurde die G e s ch ä f t s s i tz u n g fortgesetzt, .und zwar mit der weiteren Besprechung über den Ort der nächsten Hauptversammlung. . Das Ergebnis der Mablen zum Gesamtvorstände war folgendes: Wiedergewählt wurden die satzungsgemäß aussck>eidenden Herren: August Brunner, Königlicher Konrektor in München, Karl Bruns, Landgerichtsrat in Torgau, Karl Erbe, Gymnasialrektor in Ludwigsburg, Dr. Albert Harnisch, Real- ghmnasialdirektor in Kiel, Dr. Paul Hofmann v. Wellen- h o f, .Professor und Reichsratsabigeordneter in Graz, Dr. Ferdinand Khull, Professor in Graz, Dr. Reinhold Köpke, Wirkt. Geh. Oberregierungsrat, Vortragender Rat im preußischen Kultusministerium in Berlin, Dr. Etmmrd Lohmeyer, Direktor der Landesbibliothek in Kassel, Dr. Bernhard May dorn, Schul- dllektor in Thorn, Dr. Paul Pietsch, Geh. Regierungsrat, Üniversitätsprofessor in Greifswald, Dr. Albert Waag, Geh. Hofrat, Oberschulrat, Professor an der Technischen Hochschule :n ' Karlsruhe, und Dr. I. Ernst Wülfing in Bonn. Weiter berichtete Studienrat Professor Dr. Dung er ,über den Stand der Verdeutschungsbücher und der sonstigen Deröpent- . lichungen, die sich eines guter: Absatzes zu erfreuen haben. Bon - 1 den Verdeutschungsbüchern erzielte den stärksten Absatz das Deutsche Name:ü>üchlein von Ferdinand Khull, von dem 1909 nahezu j 2000 Stück abgegeben wurden, an zweiter Stelle steht Die Schule ' mit 1500 Stück. Diese beiden Hefte waren in neuen Auflagen : erschienen und wurden daher in ziemlich großer Zahl (je 1100 ' Stück) unentgeltlich verlangt. Ueber die Mitteilungen für Spracheckeir berichtete Dr. I. E. Wülfing (Bonn). Die Auflage beträgt jetzt 1900 gegen 1700 t im Vorjahre; die Zahl der Zeitungen ist von 1450 auf 1613 i gestiegen, darunter 88 ausländische. | , Eine längere Llussprache zcit:gte folgender Antrag des | Zweigvereins Potsdam: . Der Vorstand wird beauftragt, einen Ausschuß einzusetzen, | der die S ch ri ft ze i ch enf r a g e eingehend prüfen und über seine Tätigkeit — unter Stellung eines bestimmten Antrags — ii binnen l1/-» Jahren schriftlich berichten soll. Dieser Bericht ist ! alsdann durch die Zeitschrift zur Kenntnis der Mitglieder zu | bringen. Die Namen der Mitglieder des Ailsschusses sind tunlichlt E bald durch die Zeitschrüt bekannt zu machen. Zu diesem vom Postrat a. D. D e h m s (Potsdam- eingehend ; begründeten Antrag hatte der Gesamtvorstand bereits. Stellung genommen und war zu dem Beschluß gekommen, der Hauptversammlung die Ablehnung des Antrages vorzuschlagen. In der freien Aussprache stellte sich die Mehrzahl der Redner auf den Standpunkt des Gesamtvorstandes und der Antrag wurde infolgedessen auch mit großer Mehrheit abgelehnt. — Damit waren die geschäftliche:: Verhandlungei: erledigt. Der Vorsitzende teilte u. a. noch mit, daß Graf Zeppelin seine Mitgliedschaft angemeldet habe. . , r. r c. Montag nachmittag 2 Uhr vereinigten sich ine Teilnehmer an der Fünfundzwanzigjahr-Feier des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins zu einem .Ausflug nach Meißen. — Josef Kainz wurde am Dienstag von einem Schüttelfrost befallen, der trotz der ärztlichen Mühe rein Ende nehmen wollte. Damit ist eine weitere Verschlimmerung in dem Befinden des kranken Künstlers eingetreten. Die Aerzll zweifeln jetzt daran, daß er noch Kräfte genug besitzt, um auch die neue Blutvergiftung zu überwinden. — Das abschreckende Beispiel. Im Tagebuch seines „Heimgarten" erzählt Peter Rosegaer: Von einem Dorsschulmeister erzählte man mir, der kein Kunstfreund war. Im ganzen «Ähulhause kein Bildwerk, mit Ausnahme einer alten Photographie, die er bei einem Trödler erstanden. Sie stellte die Enaelskövfe der Sixtinischen Madonna dar, jene auswärtsschauenden Englein, die mit den Armen ihre Bausbacken stützen. Dieses Blldchat der Lehrer int Schulz immer aufgehängt, damit 1— wie er sich entschuldigend sagte — die Kinder sehen sollten, wie garstig ein solches Sichauflümmeln mit den Armen sei. — Und da sage man noch einmal, daß die Kunst sich nicht pädagogisch verwerten lasse! v — Pom internationalen Telegraphie- Denkmal. Das Preisausschreiben für die Errichtung eines Denkmals der internationalen Telegraphen-Union hat ein vollständig negatives Resultat gehabt, was bei e:nem Wettbewerb von solcher Bedeutung gewiß ein seltenes Ereignis sein dürfte. 81 Entwürfe wurden eingereicht, aber ein ein einziger schien der internationalen Jury eines Preises würdig, und zwar war das Preisgericht einstimmig dieser Ansicht Die Jury hat darauf, wie das Journal des Dabats berichtet, den Beschluß gefaßt, einen neuen Wettbewerb zu eröffnen, sür den als Termin dLr 12. Juft 19.11 festgesetzt wurde. Die Aufgabe, die Telegraphie in einem Denkmal anschaulich KU verkörpern, ist freilich nicht, leicht zu lösen; nur ein einziger Entwurf, die Darstellung eines Schweizers, der einen Telegraphenpfahl hält, hat die Aufmerksamkeit der Jury etwas mehr zu fesseln vermocht, mußte dann aber auch als ungenügend Mßer Acht gelassen werden. — Die Entdeckung einer unterirdischen Festung. Eine interessante archäologische Entdeckung ist dem französischen Gelehrten Henri Martin im Zusanmren^ Hang mit seinen prähistorischen Forschungen in der Charente gelungen. Unter dem Gutshof^von La Ligerie in der Gemeinde von Gardes wurden Spuren eines unterirdischemt Baus aufgesunden, der dem Altertum oder dem frühesten Mittelaller angehören muß. Cs ist ein unterirdischer Zufluchtsort, eine Art Festung, die aus zahlreichen komplü, zierten Gängen und Höhlen besteht und in einer geräumigen, natürlichen Grotte endet, in der etwa 50 Menschen Unten schlupf finden konnten. Die in dem' sehr harten Kallfelsen durch geführten tiefen Einschnitte können nur mit Eiseninstrumenten vorgenommen worden sein, toie überhaupt die ganze Anlage in langjähriger Arbeit vollendet fein muß. U^ber die Zeit der Entstehung dieses inerkwürdigen Verteidigungsbaus ist noch nichts Näheres ermittelt — Kurze Nachrichten ausKunst u. Wissenschaft. Von einer schweren Erkrankung Angelo Neumanns wird dem ,B. T." aus Prag berichtet: Direktor Angelo Neumann vom Neuen Deutschen Theater in Prag mußte sich am Diontag im Sanatorium des evangelischen Diakonissenhauses einer Operation unterziehen. Eine schmerzhaste Eitergeschwulst am Dickdarm hatte den Eingriff erforderlich geniacht. Die Eröffnung des Abszeßes ist günstig verlaufen; der Patien: verbleibt noch längere Zeit in der Pflege des Sanatoriums. — Dem Maler Karl Nebel, Lehrer am Staedel'schen Kunstinstitut in Frankfurt a. M.. wurde vom Kultusminister der Professortitel verliehen. — Das Gesamtergebnis des vom Deutschen Photographenverein veranstalteten ersten Preisausschreibens für photographischeAuf- nahmen aus dem Ballon ist folgendes: Hauptmalin Härtel- Leipzig den Ehrenpreis der Fürstin zu Wied und die silberne Vereinsmedaille; silberne Vereinsmedaillen erhielten ferner Haupt- mann Lo h m ü l l e r-Straßburg und Rudolf Lichtenberg- Osnabrück, die bronzene Vereinsmedaille Ingenieur Le h nert- Dresden. Das Diplom erhielt Justrzrat Dr. Reiche l-Meißen. t. des o lä Q •* Sparsamkeit des Staates. Tie durch die nennung des 93aggerinciftcr§ Adani Feigk in Worrus nicht am Platze war, wurde durch zur Verfügungstellung von Betten oder Gewährung anderer Naturalleistungen, wie im vergangenen Jahr, Hilfe zu bringen gesucht. Verschiedene Eingaben konnten jedoch nicht mehr berücksichtigt werden, da nach der von der Großherzogin getroffenen An ordnung der verzinslich angelegte Fonds nur bis zu einer bestimmten Summe, um für die Zukunft ein Stammkapital zu behalten, aufgebraucht werden soll, und mußten diese Gesuche teils zurückgestellt oder abgelehnt werden. Jahre 1909 wurden für Kuren und anderweitige Unter Großmütigen: dem Leutnant Ferdinand Prinzen SolmS-Hohensolms-Lich im 5. Thüring. Jnfant Regiment Nr. 54 (Großherzog von Sachsen), des Eh lreuzcs Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem und Geh. Pegierungsrat Lorenz, Mitglied der Eisenb direktion in Erfurt. ** Kat h. Pfarrperson alten. Der Pfarr Walter Gg. Ew a l d zu Heimersheim wurde zum tatholis Pfarrer in Mühlheim ernannt und dem Pfarrer Thomas zu Biblis die katholische Pfarrstelle zu Opp Hofen übertragen. Ueber den Besitz der zur Ueberna eines Kirchenamts notwendigen Eigenschaften haben Nachweis erbracht die kath. Geistlichen Pet. Euler Eppertshausen und Gust. Gesfer aus Groß-Steinh ** Finanzpersonalien. Der Großherzog hat Steuerkontrolleur Finanzassessoc Karl Platz zu Mainz Finanzamtmann bei dem Finanzamt Mainz I ernannt. ** Lehrerpersonalien. In den Ruhestand o setzt wurde der Oberlehrer Nik. Fink an der Gemeindes zu Budenheim auf sein Nachsuchcn. — Erledigt sind: Stelle für einen evaug. Lehrer gu Wölfersheim, evang. Schulstelle zu Bosen he im, mit OrgauistendiM Eme evang. Schulstelle zu Nonnenroth. Mit der SSll, üt Organisten, und Borlescrgottesdienst verbunden. Fürsten zu SolmS-Braunsels steht daS Präsentationsrecht ** Lehrer.Einjährige. Im vorigen Jahre h in Hessen 86 Lehrer ihrer Militärpflicht genügt. D haben 44 als Einjährig-Freiwillige und 42 als sog. KaserrW Einjährige gedient. Ordensverleihungen. Dec König von Preußen Deutsches Reich. Ueber die drei jüngsten kaiserlichen Prinzen wird uns geschrieben: Prinz August Wil- ihelm, der anfänglich sein Referendarexamcn in diesem Herbst ablegen wollte, wird dieses erst im Laufe des nächsten Jahres machen. Der Prinz wird ein weiteres Semester an der Berliner Universität studieren, wo Professor Stampe als Hauptleiter des Ausbildungsganges tätig ist. Außer ihni üben die Professoren Martin Wolff, Kahl'und Smend (Greifswald) eine Lehrtätigkeit bei dem Prinzen 'aus. Der .letztgenannte Professor ist'berufen, über Kirchenrecht vorzutragen. Prinz Oskar von Preußen, der Oberleutnant beim 1. Garderegiment zu Fuß ist, ist vom 1. Oktober ab zur Dienstleistung bei den Pa se Völker Kürassieren kommandiert worden. Der jüngste Sohn des Kaiserpaares, Prinz Joachim von Preußen, wird in den Nächsten Tagen seine Abiturientenprüfung in Plön ablegen und demnächst seine Offiziersprüfung machen. Voraussichtlich wird er dann ein Jahr Dienst beim 1. Garderegiment tun und dann zum Universitätssiudium übergehen. Die Po st aus weiskarten, die von der Reichspostverwaltung vor einigen Jahren zunächst für den inneren deutschen Verkehr geschaffen worden sind, gelten auch in Belgien, Dänemark, Luxemburg, Norwegen, Oesterreich, in der Schweiz und in Schweden, abgesehen von Deutsch-Süd^ westasrika. Das Reichspostamt hat jetzt auch mit der italienischen Postverwaltung ein entsprechendes Abkommen treffen können. hat die Erlaubnis zur Anlegung der ihnen verliehenen hessischen Orden erteilt und zwar dc§ Verdienstordens Philipps l a g e g e i st e r n derMenschhcit Miu- en und Ratten, hat unsere städtische Verwaltung den Ver- ttchtungskrreg erklärt und zwar mit merklichem Erfolg Besonders hat die S ch na k e n p l a g e seit dem Sen !£r n^enkommisfion erheblich nachgelassen. Die Abnahme der lästigen Insekten würde noch' mehr in die i JufleTi fallen, wenn alle Einwohner die Arbeiten der Mont' mtffwn dadurch fordern würden, daß sic den mit der Ver- ' tilguitg der Brut beauftragten Leuten den Antritt "u "beit ufiu. gestatten würden. Vielfach geschieht dies de-- nicht der -valFhi?QdT^n 1?crben 'Nüsse. Das ist abfC niajr ver Fan otc Leute werden aus der StnthfhVffo he. l - L”'b “L'h“ "m 1 Regelt die Ratte n veranstaltet die Stadt von mnioM September einen umfassenden VcrnichNinasß [ fJbAUfl, tnbem |tc in Den ffdbhidjeit Msserlauscn, A.vJxei leiten in seinem Fabrikneubau in bereitwilligster Weise hier, für zur Verfügung gestellt. Die Erfolge der beiden ersten Verkaufstage müssen als außerordentlich günstig bezeichnet ? werden. Konnten doch im Jahr 1909 60 Personen, be- 1 sonders Frauen und Kinder, auf Kosten des Fonds in ' Lungenheilanstalten oder Krankenhäuser ausgenommen werden, während im Laufe dieses Jahres bis jetzt 72 Krank in diesen Aufnahme fanden, von denen ein großer Teil sich zurzeit noch in Behandlung befindet. Wiederholung«- " kuren, auf die ärztlicherseits ein besonderes Gewicht gelegt wird, sanden bis zu diesem Monat 12 statt, und ist noch eine größere Anzahl vorgesehen, ebenso wie noch weitere : Gesuche tuberkulöser Personen Berücksichtigung finden wer- >■ den, denen dermalen wegen Ueberfüllung in den Heil, stätten noch nicht entsprochen werden konnte. In zahlreichen Fällen, in denen Unterbringung in eine Anstalt die ihm dargebrachten Beweise des Vertrauens. Es folgte eine kurze Mittagspause. Die Nachmittagssitzung begann um 2 Uhr. Vorerst stimmte man über verschiedene Entschließungen, die noch eingegangen waren, ab. Die Entschließungen, die sämtlich angenommen wurden, hatten die nachstehenden Fassungen : 1. Der Parteitag tritt ein für die schrittweise A u s * schaltung der geistlichen O r t s s ch, u l a u f s i d> t und für eine stärkere Heranziehung der Volksschullehrer zur Kreisschulaufsicht und zum Seminardienst. 2. Der Parteitag wolle beschließen, daß die christlich-soziale Partei nach Kräften eintreten möge für Pflege der Fachbildung durch Gewährung staatlicher Hilfsmittel und durch Ertellung der Berechtignugen, welche ihrem Werte nad} zukommen. 3. Der Parteitag wolle beschließen, den Vorstand zu bitten, die Bielefelder Petition zu Gunsten der Dentisten zu prüfen. 4. Der Parteitag dankt den Reichstagsabgeordneten der Partei dafür, daß sie für leistungssähige Arbeitskammern mit Wahlfähigkeit der Organisationsbeamten im Einvernehmen mit den Organisationen des Handwerks und der Arbeiterschaft eingetreten sind. 5. Der Parteitag begrüßt die Erweiterung der Frauenrechte in den letzten Jahren und wünscht mit der christlichen Frauenbewegung, daß Wahrung der weiblichen Eigenart und Mütterlichkeit das Ideal der deutschen Frau bleibe, und r n Frage k o m m e n t> e n 15 Reg ieru ng sb aum ei - st ern, Leuten im Alter zwischen 29 und 34 fahren zum Teil nti t Familie, den „drin gen-- den Rat" gegeben, „sich um eine andere Lebensstellung z u bemühe u". stützungen ausgegeben 21300 Mk., im laufenden Jahre bis r Ende des Monats August bereits 21 700 Mk. Hoffentlich f wird der diesjährige Verkaufstag, den Ihre Königs. Hoheit die Großherzogin in warmer Fürsorge für die armen Lungenkranken wieder ins Leben rufen will, ein gleich gutes Resultat erzielen wie die beiden ersten, so daß es der Großherzogin möglich sein wird, auch fernerhin helfend eingreifen zu können und den bestehenden Fonds stetig zu vergrößern. Wie bisher, bleibt er vollständig in den Händen der Großherzogin, die von Fall zu Fall beschließt Tie W.mmunn rgob bir Annahme bet Entschließung Ein großer Teil der Delegierten ist bereits abgereist. Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen wird in die Beratung und Beschluß- fassuirg über den iEntwurf eines neuen christlich-sozialen Parteiprogramms eingetreten. Der vorliegende Entwurf war schon bis Punkt 5 auf dem vorjährigen Parteitag in Darmstadt durchberaten, sodann aber in verschiedenen Punkten umgeändert worden. Es liegt auch heute wieder eine Anzahl Anträge, die Zusätze und Strei- chuugen wünschen, vor. Der Kreisverband Essen hatte einen vollständigen Entwurf vorgelegt, der aber nach kurzer Aussprache zurückgezogen lourde. Der Vater des neuen Entwurfs, Lizentiat Reinh. M u m m - Berlin, begründet hierauf in längeren Ausführungen die Entstehung des Programms und seine Geschichte seit dem Jahre 1878. Er legt die Gründe bar, die zur Abänderung der einzelnen Punkte gestihrt haben. Es wird nunmehr in die Beratung eingetreten. Die' vorgebrachten Anträge und Wunsche werden teils angenommen, teils abgelehnt. Neu e i n g c f ü g t wurde aus Antrag ein Absatz 9 unter Einzelforderungen an die Staatspolitik, dem man folgende Fassung gab: „Schärfere Bekämpfung d e r ö f f e n t l i ch e n U n s i t t l i ch k e i t". Nach^- dem der Entwurf zum zweiten Male durchberaten war, erfolgte die Gesamtabstimmung, die die einstimmige Annahme des Mumm- scheu Entwurfes ergab. Liz. Mumm dankt der Versammlung für 6. her Parteivorstand wird gebeten, möglichst bald eine ausführliche Auslegung des Programms erscheinen zu lassen, damit der nähere Inhalt desselben zur Kenntnis kommt und für die Agitation fruchtbar gemacht werden kann. Hierauf begründet Stadtv. Rippe!-Hagen in längeren Ausführungen den Entwurf einer ,neuen Satzung der Partei. Dec Verband mittlerer Reichspost- und Tele - Nraphenbeamten hielt in Berlin einen Verbandstag ab. Der erste Verbandsvorsitzende Stender gab eine ein- -gehende Darstellung der Tätigkeit des Verbands Vorstand es in den Jahren 1909'10. Den: Verbandsreservefonds konnten mehr als 10000 Mk. zugeführt werden. Die Einrichtungen des Postverbandes geschäftlicher Natur, deren Ueber- schuß der Fürsorgekasse zugeführt wird, gehen vorwärts; das Vermögen des Verbandes hat z. Z. die stattliche Höhe von 1,8 Millionen Mk. erreicht. In der Beamtenbewegung nimmt die Oberafsistentenfrage eine hervorragende, Stelle ein; die Frage hat jetzt den Charakter als Kampf- srage verloren, sie ist eine Rechtsfrage geworden. Die Frage der Zivil- und Mlitäranwärterbewegung erfordere Ruhe und Besonnenheit; nur wenn beide dasselbe wollen, sei! etwas zu erreichen. Ende 1909 hatte der Verband 38,486 Mitglieder, bis zum 8. September sind 1544 treten, so daß 40030 Mitglieder vorhandett fein massen ?euen Satzung der Patter biervon find 1'^03 näitrrn nB’itliphoM cy». hnr fr»!' I .eichstagsaog. Behrens legt bi». Rick tlmren der Partei test, worau Ausfvracbe soräckien'acke ^('hurr end en ^e etwa dreistündige Aussprache einsetzt. Da eine ganze Anzahl ^er' anb^öorftanb unb häunfebe unb Anträge gestellt werden, wird der Satzungsentwurf ^^Verwaltungsstelle -rank und Anerkennung für die über zuruckgestellt unb den Bezirksorganisationen zur Beratung überaus mühevollen Letstungen des letzten Jahres aus. wiesen. Nachdem man von einer Wabl des Ottes des nächstjährigen ---- ' — " ----- - i Patteitages Abstand genommen, vielmehr dem Botttand die Wahl 2luslanb. überlassen hatte, hielt der Reickistaosabgeordnete Dr. Burck- Der Wiener Gemein berat nahm einstimmig einen An- kurze Schlutzansprache, worauf mit dem trag des Stadttates an, demzufolge die Regierung aufgefordert ^r^n eure merben soll, der Fleisch not durch Gestattung der Erruuhr nr J 'ßTOtC ^ct chrtstlich-soztale Parteitag geschloßen wurde. genttmschen Fleisches abzuhelfeit. Handelsminister Weißkirchner \~ T- , --------------- sprach heb tu einer Zuschrift für den Anttag aus. DlC $klfd)feUCrUlig. ^neidet: Die deutsche Kolonie gab im Berlin, 13. Sept. Eine Mordnung des deutschen i Ä sEm Rück- Fleischer-^Verbandes wurde, wie die „Alla Fleischerzta " Gäste ?ie[ÖCt' ^eutc Landwirtschaftsminister in einer M. Schntausschufst- °Ä dc'° nereL-°^ Symva.^n ^ C'U^W«; Der Minister erkannte die deutschen Kolonie für den scheidenden Botschafter Ausdruck und ^^den klt che Hohe der Brehpretfe an, meinte je- überreichte dem Botschafter sodann im Namen der Kolonie clls tu eiter eJD e ffttU n g der Grenzen für die Andenken eine prachtvolle Bronzegruppe. Fürst Radolin oe^ ^lnlu9r von lebendem Vieh werde zurzeit wohl nicht in icherte, daß ihm die Jahre seiner hiesigen Tätigkeit dank der " .rag e kommen, weil dies dem Notstand nicht abhelfen herzlick^n Gestmiung der deutschen Kolonie und ferner vortreff- würde. Die Abordnung wird morgen vom Handelsminister Ilchen Beziehungen zu den französischen Regierungsmännern un- empfangen. «“rin? s°dch/ P^schümmr'4nq"cmmrctcEdir Aerztl^ Flnschteuernng'ernhrt unb babä ansgeführst daß°mit b« Hoffnung ausgegeben haben. ohnehin nur nach reichsgesetzltcher Aenderung des Zolltarifs In der Whikesand-Bap finden, wie man aus Lo ndon meldet Möglichen Oeffnung der Grenzen für die Einfuhr lebenden fortgesetzt Schießocrsuche der Ättillette gegen fliegendest^^hs der gewünschte Erfolg nicht wohl erzielt werden -brachen statt, ioelche Flugmaschmen und Lenkballons darstellen ^vnne, da ja Viehmangel und Fleischteueruna in den-, ntL' Kttegsschiff festgemacht, jenigen Ländern, die für unsere Versorgung, namentlich Emer am Lande besindlichen sur uns im Süden, in Betracht kommen,'ebenso herrschten SF» Ä “ e «-ä'SK _ . Aus Mukden loirb gemeldet: Der Generalgouverneur , einer Suspendierung der Futter-, f.1 n,9 hat die Behörden angewiesen, die in der Mandschurei ^?^ehr überschätzt. Es sei daran zu erinnern, und besonders die in den an Korea grenzenden Bezirken lebenden & W t>er Hauptsache nur Pom Mais mit 3 Mk. vom Koreaner sorgsältigst zu beobachten, über deren G^ Doppelzentner, statt früher 1.60 Mk., von Futterbvhnen .und diploniLttsche Konflikte mit ben mi* l o° ^k., und von Futtergerste mit 1.30 Mk. ein Kolk wparnfchen Konfulatsbehorden zu vermeiden. erhoben wird, während die übrigen Futtermittel zollfrei 'Aus Ä v st ab t°".^d Was die fLics Zulassung gefrorenen amerika- (--Transvaal) hielt in G e r m i st o n eine Rebe in der er erllärr- u d f l e i f ch e S anlangt, so steht der Ein-i da die Einkommensteuer des Kaplandes, welche 525 000 Pfund nach seiner Herkunft schwer kontrollierbaren, whrltch betrage,, mit dem 30. Juni aufgehört habe, sei nun bie u< ntS selten rninberwertigen Fleisches doch eine An-^ Ausfall auszugleichen sei. Es sei eine ent- V erheblicher sanitärer Bedenken entgegen fvrechende Besteuerung der Diamantminen m der Außerdem scheint nur hiermit die große Gefahr verknüpft ad in Kapland m Er^gung gezogen; ferner werbe s^u, dafl durch die Zulassung des gefrorenen ameriftL ine fr^Xn°S\nnr Uhn€?fe Vorlagen, Nischen Fleisches, das meines Erachtens beste und süchentt l^stigfatte^ fatt büÜ flC ^nen nicht allzu I wenn auch freilich nur allmählich wirkende Mittelzur In Mexiko fand am Dienstag der deutsche Taa hn nÄ"9 beC Ucischpreise, nämlich die Vermehrung niexiranischen Jubiläumsfeier statt. Im Auditorium TLn - s Viehbestandes durch Kreu-l der Natwnalbibliothek übergab der deutsche Gefandte öuen J U G ?U?C; ^'drache die Festgabe des deutschen Koffers, die Hum- . r knister betonte Wetter, es sei eine dringende t?n WaBnoÄeflnöm, Diplomaten, e 19 c n ft e n Interesse der deutschen Land- deutschen Schulschiffes „Frepa". Dann otrte gelegene Aufgabe, der Au s z n ch t des folgte die Enthüllung der Statue vor der Nattonalbiblwthek l) stand es, wenn dies wegen der nottoenhinei) Nov unter den Klangen der deutschen und mexikanischen Nationa - größerung der Futteranbaufläche auch nur ^t L .? ym r2J??acyenken heimischen Bedarf an Vieh unb Fleisch §u erschwingbaren Preisen möglichst vollständig zu decken. Dammeifter erledigte Baggermeistarstelle wird nicht micbefie besetzt werden. XTL, Städtebaukurs. In der Zeit vom 3.M- ) . r‘tober bs. Is. wird an der Hochschule zu Aachen ein 'Ltadtebaukursns abgehalten, der die Fragen des Städtvf 'e o?us lrnd der städtischen Entwickelung unter besonderer M-:» ruckstchttgung der Verhältnisse behandeln soll, die sich dh? bem schnellen Wachsen bei Jubustrie unb bes BerqdaW ergeben haben Das Programm nebst Stunbeupkan tarn t bet bcr 1. Abteilung des Frantsurtcr Polizerpräsrbiuins tin- gesehen werben. ** Das Münchs ch e S o l o q u a r t e t t aus Westlar veranstaltet morgen obcnb in Steins Garten ein Sönsät 2a§E.uartett ist von früher her hier bestens bekannt unb hat, sti nach bcn uns vorlregenben günstigen auswärtigen IkteiGBiili tu bcr letzten Zeit noch wesentliche Fortschritte gemach ’ mtn besuch bcr Veranstaltung sehr zu empfehlen ist f. . SchNfcnbcrg. Am 25. b. M. finbet bati» l. Berg tu rufest bes Turn erb unb es Lahn-Dün^ berg auf bem Schlsfenbcrg statt. Die Wetturner ver- aln Schützenhaus zu Gießen, von ^,Icr ^^^blvschastlicher Turngang nach bem Schiffendem, i r Jum Wctwrnen haben sich 13a Turner gcniclbct, getnrck L c.lr,b Steiroeit, Frcihoch, Stabhochspringen und P eine Pchchtsrernbung. Die Turner, die bem Tuniganoe sernblerben, können srch am Wettnrnen nicht beteilige, ö _... '' ^vrnenlasten der Gemarkung Schiffenberq. 8 ,)wr bas Rechnungsiahr 1908 sind zur Deckung der in der Ö ^"'Eung Schfsenberg erwachsenen ilnterstntzungskosten B \68 ^ 0' v°n den Steuerpflichtigen zu erheben unb | mit Genehmigung des MmrsteriumS des Innern nach wlaß- fi gäbe des bestehenden Statuts auf ihr gesamtes Steuerkapit-I | auszuschlagen Der Prozentfalz berechnet sich be. einer Grund- V. af) oon 7090,9 Ml. auf 2,73 Pfg. Die Erhebung bei i erfolgen "" Scptc"’bn' durch die Bezirkskaffe Gießen 11 14. Christlich-sozialer Parteitag. ______ In brr geftrigrii Nachmiktagssitzu^''wurt^ n von'Pros I UHÖ Ctillö. Part HelS-^el^eld nachstehende Entschließung begründet: ' Gießen, 14. Sept. 1910 o« Rrlrräretats regelmlftige Veröifentlichminen der StItchung erbtltet, ;u prüfen unb womöglich Ke N o n eu, für btc feine Versicherung eintritt obre unterstützen. 011 für bereu Heilbehanblung anbermeitige Mittel nicht zur FmCtf9n9Ufn0JtCl,a>'KS8erl'ÖCubuila sinben soll. Der Tag wirb Offenbach stattfiuben. Gclr uftir Gift legen läßt. Nm diese Maßnahme,: recht wirksam machen, empfiehlt es sich, daß möglichst alle in Frage kommenden Grundstücksbesitzer gleichzeitig in derselbe Weise vorgehen. Hunde, Geflügel usw. sind von den mit Gift versehenen Stellen natürlich sernzuhalteu. ** W ahres Geschichtche n. In einem hessischen Dörfchen fragte kürzlich ein Geistlicher seine kleinen Zöglinge, nach den höchsten Feiertagen. Einer der kleinen, rotbäckigen Schar antwortete nach kurzem Besinnen mit strahlenden Augen: Herr Pfarrer die „Kirmes". Man kann sich denken, welche Lachsalven dieser Antwort folgten, obwohl sie von dem Standpunkt des kleinen Burschen aus betrachtet gar nicht so falsch war. L. Friedberg, 13. Sept. Der Vorsitzende der obersten Schulbehörde, Geheimerat Süffert lind Geheime Obcrschnl- rat Nod nagel besuchten gestern das Gymnasium und die Realschule, ließen sich das Lehrerkollegium vorstellen und verweilten eine Zeit lang in einigen Klassen. Hierauf besuchte Geheimerat Süffert die Direktoren der verschiedenen hiesigen Lehranstalten. )( Aus der Wett er a u, 12. Sept. Die Aktien- Zuckerfabrik Wette rau beginnt am 28. Sept, ihre Winterkampagne. Ter vorzügliche Stand der Zuckerrüben- selber läßt eine sehr gute Rübenernte erwarten. Was! vielleicht infolge des vielen Regens an Zuckergehalt fehlt, wird die Menge ersetzen. — In Kleine Karben wurde der Bau eines zweiktassigen Schulhauses beschlossen. 8. Offenbach a. M., 13. Sept. Die Stadtverordnetenversammlung nahm heute in Sachen der Fleisch- not einstimmig einen Antrag an, der eine Verschmelzung der beiden von der nationalliberaten und der sozialdemokratischen Stadtverordnetcn-Fraktion gestellten Dringlichkeitsanträge darstellt, und wonach die hessische Regierung ersucht werden soll, int Bundesrat zur Beseitigung der Fleischnot für die Oeffnung der Grenzen für die Einfuhr von lebendem Vieh, Aufhebung der Einfuhr von geschlachtetem Vieh, Fleisch- und Wurstwaren ent- gegenstehcndcn gesetzlichen Bestimmungen, Aufhebung, bezw. Ermäßigung der Zölle auf Getreide und Futtermittel und Ermäßig- ung der Eisenbahnfrachtsätzc st'ir Vieh und Futtermittel zu wirken. — Der zurzeit noch beurlaubte Beigeordn. Walter tritt nächsten Montag seinen Dienst wieder an. Um zu verhindern, daß er auf die Untersuchung der Kanalaffäre und auf den Gang der gegen ihn wegen der Baupolizei eingeleitetcn Untersuchung irgendwelchen Einfluß aus'zuüben vermag, wurden chm das Dezernat über das Kanalbauamt und über die Baupolizei abgenommen. Ersteres wird Beigeordneter Eißirert, letzteres Beigeordneter Rech weiter- führcn. Die Stadtverordneteiwcrsammlung stimmte ferner dem Beschluß des Bau- und des Versassungsausschusses zu, dem Dr. ing. Heyb - Darmstadt die Ausarbeitung eines generellen Projekts für den Umbau des K a n a l n e tz c s , sowie die Ausführung des Projekts zu übertragen, der die volle Verantwortung zu übernehmen hat. Bis zur Fertigstellung des Projekts sollen sämtliche Kanolbauarbeitcn eingestellt werden. Eine lange Aussprache entstand über eine Eingabe einer Anzahl von Grundstücksbesitzer in Bürgel, die den ihnen von der Stadt gebotenen Preis von 80 Pfennig für den Quadratmeter für das zur Anlage des neuen Friedhofs benötigte Gelände als viel zu niedrig bczeichneit und 2—3 Mark, z. T. noch mehr fordern. Von den Stadtvv. Ulrich und Feistmann wurde die Notwendigkeit betont, sich unter diesen Umständen nach einem anderen Gelände umzusehen. — Wegen der Zustände an den Bahnübergängen soll die Bürgermeisterei nochmals bei Ministerium und Eisenbahnvcr- waltung vorstellig werden, unter Mitteilung der neuerdings wieder vorgekommenen Fälle von Gefährdung von Menschenleben. Die U e b e r s ch r e i t u n g des Voranschlags für die N e u - Vermessung um etwa 120000 Mark, was annähernd das Anderthalbfache des von dem Katasteramt aufgestellten Voranschlags ausmacht, wurde Doit den Stadtvv. Böhm und Ulrich scharf gerügt. Sache des Katasteramts sei es, Aufklärung darüber zu geben, wie sein Voranschlag zustande gekommen ist. ! Mainz, 13. Sept. Der Ausschuß für den Synagogen neubau entschloß sich für den Ecke der Josef-, Gabelsberger- n. Bonisaziusstr. liegenden Bauplatz, der einen Flächeninhalt von über 3000 Quadratmetern hat. Das' Grundstück kostet 172 000 Mark. — Infolge der hohen Fleischpreise ist der Verbrauch von Fleisch waren in kurzer .Zeit nm 30 Pr o z. gesunken. — Die beiden neuen Kasernen am Fort Elisabeth sollen am 22. beziehungsweise 23. September übergeben und am 1. Qkt. bezogen werden. Höchst a. M., 12. Sept. Bei der heutigen Bürger- meisterwahl wurde Bürgermeister Dr. Janke in Treptow mit 18 von 35 abgegebenen Stimmen gewählt. Beim ersten Wahlgange erhielt Janke 15, Bürgermeister Wevers in WormS 16 und der seitherige Bürgermeister Palleske 4 Stimmen. Es wurde dann über die drei Kandidaten noch einmal abgestimmt, wobei Janke 18, WeverS 17, PalleSke 0 Stimmen erhielten. sch. K r e u z u a ch , 13. Sept. Ein Automobil überfuhr in der Salinenstraße ein Kind, so daß es erhebe liche Verletzungen davontruq. Infolge der Erschütterung explodierte der Benzinbehälter wobei das Auto in Brand geriet. Es gelang jedoch das Feuer des stark beschädigten Fahrzeuges zu ersticken. Universitäts-Nachrichten. he. Marburg, 13. Sept. Sechs neue Privatdozen'teu haben sich 1909/10 an der hiesigen Universität niedergelassen: Dr. phil. Ernst Hetlinger für Mathematik, der Assistent bei Professor Fischer am geographischen Apparat Dr. Alfred Rühl für Geographie, Dr. Alfred Wegener für Meteorologie, Dr. Nicolai Hartmann für Philosophie, der Regierungsassessor Dr. jur. et phil. Viktor Bredt für Staats- und VerwalUmgsrecht und der Assistenzarzt bei Pros. Storckel an der Frauenklinik Dr. med. Adam Bauereisen für Geburtshilfe und Gynäkologie. Ferner wurde dein früheren Privatdozenten für Ehenue Dr. Oskar Keller die venia legendi wieder erteilt. ' WsWähü ' Berlin, 13. Sept. Graf Zeppelin überwies zu dem Preise des Krieasministeriums von 25 000 Mk. den Betrag von 10 000 Mk. als zweiten Preis für die Flug- Woche in Johannisthal aus der Zeppelinstistung. Damit ist die Bedingung für das Inkrafttreten des Preises des Kriegsministeriums erfüllt. Die Cholera. Cholera in Deutschland. Marienburg, 13. Sept. Von dem bakteriologischen Institut in Berlin ist heute nacht die telegraphische Nachricht eingegangen, daß es sich bei bem hier unter choleraverdächtigen Erscheinungen verstorbenen Ziegelstreicher Lange um Cholera asiatica handle. Bis letzt sind von den unter Choleraverdacht eingelieferten Personen zwei Erwachsene und vier Kinder der Krankheit erlegen. Vier Personen befinden sich im hiesigen Diakonissenkrankenhaus. Etwa hundert Personen wurden unter Quarantäne gestellt. Die zweijährige Tochter des Arbeiters Dombrowski ist heute mittag unter choleraverdächtigen Erscheinungen geworben. Die Cholera in Oesterreich-Ungarn. Wien, J3. September. Heute wurde hier ein neuer C h o l e r a f a"l l festgestellt. Nach Meldungen aus Mohaes ist eine der gestern erkrankten Personen gestorben. Heute kamen dort vier neue choleraverdächtige Erkrankungen vor. Zu den Erkrankten gehört auch der Gefängniswärter des dortigen Bezirksgerichts. Die Kranken wurden isoliert. Die Arrestanten wurden nach Fünfkirchen gebracht und ebenfalls isoliert. Im Komitat sind bisher 13 Cholerafälle vorgekommen, von denen fünf tödlich verlaufen sind. O f e n p e st , 13. Sept. In dem vom Bürgenneister über den Gesundheitszustand Ofenpests erstatteten ärztlichen Bericht wird erklärt, daß bei 29 choleraverdächtigen Personen, die in das Epidcmiespital gebracht wurden, kein einziger Cholerafall festgeftellt worden ist. Vermischtes. * Mehrere S chi f fs u n f ä l l e ereigneten sich am Dienstag bei den französischen unb holländischen Manövern. Das Unterseeboot „Monde" stieß bei Toulon mit einem Schleppdampfer zusammen und bohrte sich etwa einen Meter tief in den Rumpf des Dampfers ein. Es entstand eine Panik, doch wurde niemand verletzt. Das Unterseeboot soll keinen Schaden haben. — Bei Cherbourg st ie ß während einer Nachtübung das Linienschiff „B o u v i n e s" mit dem Torpedobootzerstörer „Escopette" zusammen. Die „Esco- pette" erlitt schwere B e s ch ä^d i g u n g c n, konnte aber in das Arsenal zurückkehren. — Schließlich stießen die beiden holländischen Torpedoboote „G. 5" unb „G. 6" in dem Mündungsarm der Maas, Het Haringsliet, zu- sammen. Der Bug des „G. 5" wurde zertrümmert. Der „G. 6" erhielt einen Riß am Steuerbord. Beide Boote konnten noch mit eigenem Dampf den Hafen erreichen. * Einen dummen Scherz erlaubte sich am Dienstag in Paris ein Theaterbesucher. Während der Vorstellung im Chatelet-Theater zündete er bengalisches Feuer an. Die Zuschauer glaubten, es sei Feuer ausgebrochen. Es entstand eine Panik. Viele Personen verließen unter dem Rufe: Feuer! fluchtartig das Theater. Eine Anzahl Frauen wurde ohnmächtig. Da die Schauspieler aber fortsuhren, zu spielen, trat bald wieder Ruhe ein, und die Vorstellung konnte zu Ende geführt werden. Man glaubt, daß der Mann, der das bengalische Feuer anzündete, ein ausständiger Maschinist ist. * Die gescheiterte Verheiratung des Abruzzenherzogs mit Miß Elkins. Alle Gerüchte von einer bevorstehenden Verheiratung des Herzogs der Abruzzen mit Miß Elkins werden von halbamtlicher italienischer Seite als unbegründet bezeichnet. Der „Tag" erhält hierzu das nachstehende Privattclegramm: Rom, 12. Sept. Die Agenzia Stefani sendet auch an die Provinzblätter eine Mitteilung, die entschieden alle Nachrichten über die Heirat des Abruzzenherzogs mit Miß Elkins dementiert. Die Tribuna schreibt hierzu: Eins erlauben wir uns jedoch zu bemerken: Der König hatte unter Zustimmung der ganzen Familie dem Herzog die bedingungslose Genehmigung zur Heirat erteilt. Uns kommt es nicht zu, den Gründen nachzuforschen, aus denen der Herzog seinen Willen geändert hat. Sie sind seine Privatangelegenheit, au.ch 'wenn es sich um ein Mitglied des Königshauses handelt. Wir wollen nur registrieren, daß sich der Herzog mehr als je seinen Lieblingsstudien hingeben wird, die ihm die Liebe der Italiener und die Hochachtung der ganzen Welt eingebracht haben. Es wäre dringend zu wünschen, daß sich die Sensationspresse in diesen Dingen etwas größerer Zurückhaltung befleißige und mehr Feingefühl zeige. Dieselbe Effekthascherei und, inan kann schon sagen Äh-amlosigkeit, lmacht sich in gewissen auswärtigen Zeitungen in der iBericht- erstattung über den Zarenbesuch in Friedberg breit. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau, sowie für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrer Gombel sage ich tm Namen der trauernden Hinterbliebenen meinen innigsten Dank. fr Reiskirchen, 13. September 1910. 4997 Konrad Spaar. Obstversteigerung. Dienstag den 20. ds. Mts. wird das Gemeindeobst, bestehend in Aepfel, Birnen und Z'wetschen, versteigert werden. Zusammenkunft morgens 10 Uhr am Rosweg. Holzheim, den 13. September 1910. Großh. Bürgermeisterei Holzheim. Klotz. 4979 Grummetgras-Versteigerung. Fürstlich Solmsische Obersörsterei Hohensolms. Die Wiederholung der Versteigerung des Grummetgrases von oen fürstlichen Wiesen in der Gemarkung Fraukenbach findet am Donnerstag dem 15. ds. Mts., nachmittags 4 Hbr statt. Anfang //Langwiese". (B14/e Getreide stets frisch bei mein seit Jahr« schnell, mühelos billig bei täglic geg. Ratten. I den empfehle i bewähr- «Mt. vorzüglich ri ft-Weizen öfters mit Dr. w.äFl.75Pfg. >1, Drogerie. 50Pfg Man Lusleb'sGrc Bei: Carl bej-eitet. — Frische Meerzwiebel :o Schaaf, Gießen, Selters weg 39 Schuppendes, nnscblbar d. herrl. duft. Arnika-Blütenöl „Bodin". Fedes Haar wird prächtig, äftl. grösster Schonung der Wäsche! Alleinige Fabrikanten : Henkel & Co., Düsseldorf, auch der seit 34 Jahren weltbekannten Kleine Tageschronik. Bei Berlin stürzte in der Nacht von Dien »tag nut Mittwoch durch Brechen einer Achse ein mit fünf Personen besetztes Automobil um. Drei Insassen wurden schwer verletzt, zwei kamen mit leichteren Verletzungen davon Um auf seinen geistigen Zu st and untersucht zu werden, wurde am Dienstag der verhaftete Rektor Bock in die Irrenabteilung der Charite eingeliefert. In Lemberg ist von dem 1. und 2. Infanterieregiment der seiner Rückkehr aus dem Manöver nach dem Mittagessen auf dem Hauptbahnhof dreiviertel der gesamten Mannschaft unter Vergiftungserscheinungen erkrankt. Eine große Feuersbrunst soll die Stadt S ch e r a am Marmarameer beinahe vollständig zerstört haben. Bei den russischen Manövern in der Nähe des Dorfes N i - glischtschi sank der Oberst Iwanow vom Alexander - newski-Regimcnt plötzlich, von einer Kugel in bie linke Hüfte getroffen, vom Pferde. Die. Untersuchung der Gewehre der Mannschaften verlief ergebnislos. Handel. Newpork, 13. Sept. Eine Versaimnlung amerikanischer Industrieller, auf der 150 Unternehmer und Handelgesellschasten mit einem Kapital von ungefähr 3 0 0 Millionen Dollars vertreten waren, rief eine Exportvereinigung amerikanischer Fabrikanten, ms Leben zu dem Zwecke, die Ausfuhr ihrer Erzeugnifse nach Südamerika zu fördern. Märkte. le. Frankfurt a. M. .5u—57.50 Mk., Schlachtgew. 72—74 Mk. Fleischige Schweine Lebendgewicht 54.50—57.00 Alk., Schlachtgewicht 70.00—72 Mk. Sauen Lebendgewidst 50—00 Mk., Schlachtgewicht 62—00 Mk. Geschäft langsam, bleibt lieberstand. Lingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Rebaktion bem Publikum gegenüber keinerlei Verantworttmg.) Schon wieder, gerade wie vor^zwei Iahrm, sieht man sich genötigt, Klage über bas frühe Schließen des städtischen Freibades zu führen. Die Einsender dieses bitten um Aufklärung, weshalb bies auch jetzt wieder' geschehen ist, ba man doch in früheren Jahren dasselbe bis zum 1., ja [d)on bis 15. Oktober benutzen konitte. Es wirb doch wohl nicht ettoa aus Sparsamkeits- rüch'ichten erfolgt sein? Da die beiden anderen Anstalten und auch das Licht-, Luft- und Sonnenbad noch geöffnet unb man bod) ben geringen Leuten nicht zumuten kann, biese ober, bas Volksbad bei ber heutigen schlechten Zeit unb zum Baden günstigen Witterung gegen Entgelt zu besuchen, hofst man, daß diese Zeilen zur Wiedereröffnung des stäbtischen Freibabes führen werben. Das nunmehrige Ablegen ber Kleibimgsstücke int Freien kann jedenfalls auch nicht als eine gute neue Einrichtung der Stadt Gießen angesehen werden.______________________________________ Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche W e t t e r b i e ri st st e l l e Gießen. Wetteranssidsten in Hessen am Tonnerstag dein 15. Septbr. 1910/. Wolkig und nebelig, kühl, nur noch strichweise etwas Regen. Gkig!nal.Drahtinelvnnsen. Ehrengabe für Veteranen. Saarbrücken, 14. Sept. Der Gemeinderat beschloß, den Veteranen, die meniaer als 1200 Att. Jahres einkomme haben, eine Ehrengabe von 20 Mk. zu bewilligen. Ein Fliegerpreis des Pariser Magistrats. Paris, 14. Sept. Der Magistrat setzte einen Preis von 25 0M 'Franken für den Flieger aus, der lvährend des Besuches der Pariser Gemeindevertreter in Brüssel, vom 25. bis 27. September, zuerst den Flug Paris—Brüssel aussühre. Mühlhausen, 14. Sept. In der Acaunschaftsküche des 142. Jnf.-Regts. -brach Feuer aus, das die Kaserne bis auf die Umfassungsmauern einäscherte. Paris, 14. Sept. Auf dem Dampfer „Briand" erkrankten während der Fahrt von Algier 80 M a t r o s en an Murns und 60 nack) dem Genuß verdorbener Nahrungsmittel. Tic gefährlichste Zeit des Säuglingsalters ist die Periode der Zahnung und Entwöhnung, weil in diesem Alter die Durchfälle ani häufigsten anftreten. Den beste» Schutz bietet eine rationelle Ernavrlmg mit ,,ftufefe" und Milch, wodurch die Verdauung neförbert unb geregelt wird._________________________________>hv",s Lungenkranke.! I SCHÖMBERG bei Wildbad, württbg. Schwarzwald. ■ ■ Leit. Arzt: Dr. med. Bandelier, Spezialarzt f. Lungenkr. ■ Sommer-u.Wint erkureu. — Mäßige Preise. Prospekte frei. F „La Caoba“ Fehlfarben,vorzüglicheQualitcitsugarre,nur 1 ttPsg. G. C.Volk, Giessen, Bismarckstraße 16 (Ecke Ludwigstraße). 4950 Bekanntmachung. In bcc Zeit vom 13. August bis 10. September 1910 würben in hiesiger Stabt g ef u n b en: 2 Portemonnaies mit Iichalt, 1 Sichersteitsnabel, 1 Herrenustr, 1 Los bes Herbstpferbemarktes unb Geld: verloren: 1 Portemonnaie mit 4,50 Mk. Inhalt, 1 goldenes Kollier mit grünen unb roten Steinen, 1 golden« Damenuhr gez. K. T., 1 hellblaues Saintjackchen mit Seide besetzt, 1 goldenes Kollier, kleingliederig, 1 Portemonnaie mit 4 Mk. Inhalt, 1 goldenes Medaillon (Herzform) mit 2 Photographien, 1 Capes mit Tuchfutter am 'Rücken, 1 schwarzer Damengürtel mit silberner Schnalle und 1 goldene Brosche (Hufeisenform) mit einem Brillant. Tie Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Tie Abholung der gefundenen Gegenstände kann an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags unb 4—5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörbe Zimmer Nr. 1 erfolgen. Gießen, ben 10. September 1910. Großherzoglicheö Polizeiamt Gießen. Gebharb t. Winter-Zwiebeln Jagdpatronen von Crainer Buchholz. Zentner 4 Mk., sind eingetrofsen. i Winter- Mitein Bestellungen erbitten bis 20. September dS. Fs. Konwn. Hussa, gute grüne Hülse 100 St. Mk. 5.» Kronc, Versagerfrei 100 St. Mk. 6.- Diana, gaödickt lOO St. Mk. 7.50 Spezial, rauchl. lOOSt. Mk. 6.— Fasan, rauchlos 100 St. Mk. 7.— m. Hartschrot 0.1,2,3,5,7 vorrätig. Wilhelm Dürbcck, 4603) Neuenweg 18. 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AlZ solche können wir in jeder Beziehung für alle Stände die Herren: Ludwig Pfaff, Lsn-wirt unh Zlhilhmöchttmeister Georg Friedrich Ruhl, TiHMIltttuehlM Wilhelm Vogel, Schlosser Achtung I Kammerjäger Schwarz empfehlt fick $ur Vertilgung von Ratten, Mausen, Schwaben, Wanzen UTllngeziefer jeder Art. Schriftl. Meldungen unt. 4989 an den Gießener Anzeiger erb, Nililwtfsita-tachlf HMMWuIe m Frl. LlHidmam Gietzen, Süd-Anlage 7. Beginn des Unterrichts in allen weiblichen Handarbeiten sowie Kunstarbeiten, Brandmalerei, Tiefbrand, Schnitzerei, Ledervlafitk, Porzellan- und Glasmalerei usw. Donnerstag den 15. September 1910 #ür Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause. «4853 Darmstädier Pädagogium Darmstadt, Heerdweg 58. (S89/e R^^Elirb^konzesfioniertc Privatschule mit dem Lehrplan der Oberrealschulen, Realgymnasien und Gymnasien sSerta bis Ober- .^flblne Klassen «höchstens 12 Schüler), daher möglichste 8?ru>chtigung der Individualität. 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