ArttteH Matt 160. Jahrgang Nr. 11 Eeneral-Anzeiger für Gbecheßen Urjchedö SgNch mV ttttnatn* öeä Sonntag«. M, „©k^otiei Lamittenbkvtter* ««fren dem -Anzeiger^ otennoi n>dd)rntltd) beigde^t, bol ErtistloS fl» U» Krets Sietzen'' iroetmal IfcbenthdL Dt» ^aobwtrtschostttchev leit» ftagce* ajcremen msmututz yeeuiuü. Freitag, 14. Januar 1910 a M^aVsnkdnrS «n» versag de, Vr dd^e» k 1£ < Unwersttärs - BucD- und 6tetn$tudci€k vi. 8 a n fl t. «k&en. ” vredaktton, CmebtHon und fMitfereb strotze ?. fcrpebthon und Verlag: f>L. Redaktion; ^SKLIL. Lel.-Ad^Al^e^erÄtebea. Abstriche im hessiichen Zinanzaurschuh. StB. Darmstadt, 13. Jan. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt heute wieder zwei Sitzungen ab. In der Bormittagssitzung wurden die einzelnen Kapitel des Ministeriums des Innern näher besprochen und bei verschiedenen Posten erhebliche Abstriche gemacht. Die Nachmittagssitzung fand in Gegenwart der Regierung statt, von der sieben Mitglieder zuaegen waren: der Staatsminister, der Finanzministec, der Minister des Innern, die Geheimräte Dr. Eisenhuth, Best und Weber und Ministeriell Süffert. Dem Vernehmen nach erklärte sich die Regierung fast mit allen vom Ausschuß verlangten Abstrichen, im Betrage von rund 50 000 M. einverstanden^ Auch für Freitag und für nächste Woche sind wieder Doppelsitzungen vorgesehen, um die erste Beratung möglichst bald zu erledigen und damit einen klaren Ueberblick über die ganze Finanzlage zu gewinnen. (Ein spanisch-amerikanischer Zwischenfall. Neber einen ameritanisch-svanischen Zwischenfall wird aus Washington berichtet: Präsident Taft hatte für den Empfang am Neujahrslage neue Bestimmungen getroffen, unter anderen die, daß Mitglieder des diplomatischen Korps, die nur Gesandte oder Bevollmächtigte sind, nicht Abgeordneten Abgeordneten Abg. Lattmann (Wirtsch. Vgg.) Abg. Schrader (Fr. ögji jt Bismarck deutlich Finünzreform Stellung zur Bismarck die Prüfung der ganzen Frage ein. Nicht in Krokau ist der Sih der immer wieder einsehenden Agitation, sondern in Lppeln im preußischen NegierungSgebäude. Wir haben unS Lestern sehr gefreut über di« ruhige, besonnene Art des "" *** Henning. Sie stach gegen die Ausführungen der Heinze und Kolbe wohltuend ab. Dcntscbe •Kolonien. Das „Külonial-Handels-Adreßbuch 1M0" (14 ^ihraana) ist int Verlage des kolonialwirtschaftlichen Komitees erschienen. Der erpe Abschnitt gibt ww^rm vergangenen Jahre einen UeberMid über die Behörden in liberalen mo^en erst einmal gegen ihre Freunde, die west sali scheu Zechenbesitzer, Vorgehen, die slawische Arbeiter, masten in rein deutsche Gebiete verpflanzen, um die Lohne zu drücken. Diese nationalliberalen Zechenbesiher verbieten den polnischen Arbeitern, deutsche Zeiwngen zu lesen, weil sie darin aufgeklärt werden. (Hört! hört? bei den Soz) Dagegen werden ihnen polnische Teilungen verordnet, die die Zechenbesitzer selbst bezahlen. (Hört! hört! links.) Solche Reden der Nationalliberalen rechtfertigen l« das Vorgehen Rußlands gegen Finnland. Was werden die Deutichen draußen zu solchen Reden sagen? Die Entgegnungen vom Regie- rungstisch waren sehr mager. Von den Herren Staatssekretären sprach der eine vom Vorgehen des Staates, der andere vom Vorgehen der Regierung. Vielleicht verständigen sich die Herren em anderesmai vorher über die Terminologie, vielleicht knobeln sic es aus. (Heiterkeit.) Mit „opportunischen" Gründen kann man alles beweisen, auch, daß cs gut ist, die Herren Staatssekretäre und den Reichskanzler in ein besseres Klima zu versetzen. (Heiterkeit.) Tie Pflichten eines Beamten bürf-m nicht bis zur hündischen Abhängigkeit gehen. Tie ösfeutliche Stimmabgabe öffnet der Heuchelei Tür und Tor. Staatssekretär Delbrück: gleichzeitig mit den Botschaftern zum Empfange den ^ial betreten dürfen. Der Vertreter Spaniens i|t nicht Botschafter. Trotzdem die amerikanische Regierung in den letzten Jahren wiederholt die Aufforderung nach Madrid hatte ergehen lassen, die beiderseitigen Vertretungen zum Range von Botschaften zu erheben, wurde diesem Wunsche bisher nicht entsprochen. . _ , Nun ging aber dessen ungeachtet der spanische Gesandte gleichzeitig mit den Botschaftern in den Saal, wurde aber a u f g e f o r d e r t,, diesen wieder u verlassen. Er tat dies mit verdrießlicher Miene, telegraphierte aber den Vorfall sofort seiner Regierung, die ihn sogleich abberief. r . , Man befürchtet, daß nunlnehr Spanien seine Vertretung in Washington werde längere Zeit unbesetzt lassen, was man in Nordamerika umso unangenehmer empfinden wurde, als seitens der amerikanischen Regierung seit längerer Zett dahin gestrebt wird, zu Spanien die besten Beziehungen zu Unterst alt chricbene Definition des Bearntcn- beqriffeS gibt. Aber um so eingehender haben sich die namhas- teilen Staatsrechtslehrer b wüt befaßt. Tic Mehrzahl steht auf bem Stanbpunkt, baß ber Beamte durch Uebenobme bes Amtes in ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis, oder wie es Labanb nennt, in ein Dienst- und Gewaltsvethältnis zum Staate tritt, und sich dementsprechend, da der Staat ja nicht selbst sprechen kann, den zur Vertretung des Staates berufenen Organen unterordnen muß. Fragt man nun, wo die Grenzen bicscs Verhalt- nisteS liegen, so ergibt sich, daß sie, soweit sie gesetzlich Mtgel-mt sind, abgeleitet werden müssen aus de.n Aufgaben des Beamten und seinen Beziehungen zum Staat. Wenn man diese Deduktionen vornimmt, so kommt man dahin, daß die Grenze nicht gezogen wird durch die bloße Pflicht der Arbeitsleistung Nun hat sich der Abg. Schrader auf einen Erlaß aus der Zeit be§ durften Bismarck bezogen. Tarin hat man sich bamuf beschrankt, zu fordern, daß die Beamten (Abg. Schrader: Tic politischcn Beamten!) sich in der Unterstützung der Politik der Regierung gewissen Anordnungen zu fügen haben. Wenn wir jetzt weiter gc- r cher L> tndien- is e m e st e r an der K ö n i g l. A k a d e m i e zu Posen. Ten Perl. Akad. Nachr." zufolge hat der Kultusmuntter unter den. Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs und unter Hinweis mir § o der Ordnung der Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen in Preußen vom 12. September 1898 bestimmt, daß fortan den Kan- didaten des höheren Lehramts bei der Bewerbung um die Lehrbefähigung im Französischen, Englischen und Deutschen die Zen des Besuches der König!. Akademie m Posen am dre vorgeschriebene Studiendauer bis zu zwei Halbjahren allgeinem anzurechnen wandern und Reifen. — V. H. C. Der, Zweig verein Darmstadt hat sich steter Zunahme zu erfreuen, die Mitgliederzahl hat sich im Jahre 1909 verdreifacht. Dank dieses Umstandes kann sich auch dieser Zweigverein als Wanderverein betätigen. Der Wanocrplan für 1910 liegt bereits vor, er enthält 16 Nummern. Von den nn- zelnen Wanderungen seien hier erwähnt: 14 Mar: Wimpfen (dre südliche Enklave Hessens), Weinsberg nut Weibertreu, Heubronn, Stuttgart: 2^ Tage. 21. Mai: Schlüchtern, yrctcnitunau, Möser Teiche, Hochwaldhausen, Jlbeshauien, Herbstem, Be'.uch der V.H. C.-Hauptversammlung in Grebcnlwm; Tage. 2 Juli: Grünberg, Ulrichstein, durch den Oberwald nach Schotten, Besuch des Hoherodskopffestes; IV-' Tage 7. August: Fnedbrrg, Bad Nauheim, rund um Gießen: 1V^ Tage. 4. Sept.. Gelw- Hausen, Büdingen, Hirzenhain, Gedern; l.Vs Tage ^ie Errichtung einer sogenannten Wanderkasfe, in die iedes Mitglied nach Br- lieben einzahlen kann, lvird die Beteiligung an den Wanderunavn günstig beeinflussen. An den Wanderungen wird ',ich auch der Zweigverein Groß-Gerau beteiligen.—— Dcrmiicbtcs. * Ein eigenartiges Heiratsgef.^r che,er Tage in einent Berliner Blatt zu lesen. Ihn die ?bu Mer Hamlett der Leser zu erregen, war am Kopf der Anzeige rn krasttE Lmirtr der Schattenriß eines Stuhles gezeichnet und daneben standen m großen Typen die Worte „Setz Dich!" Dann kam ba ergentticke Tert: „Sind Sie ein Werb, gescheh und gut zugleich, das dreie Bezeichnung im Hochbegrisf verdient, po hören Lic: Habe^ den letzt defimttv satt, als da suid garnrertesMIist und a n ft e 1 n. Montag den 17. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten tveibltdieii Jugend der Matthänsgemeinde. Donnerstag den 20. Januar, abends 8 Uhr, im Markussaql: Bibelstun d e. (Bilder aus dem Leben Jesu.) Pfarrer Schwabe. In der Zohannerkirche. Vormittags 9*/., Uhr: Prof. v. E ck. Vormittags ll'Uhr: Kinderkirche für die Johannesgememde. Pfarrer A u s s e l d. Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 8 Uhr im Johannessaal: Versammlung und Bibel- besprechunq. . Montag den 17. Januar, abends 8 Uhr, tm Johannessaal: Sibel ftunbe. Piarrer Ausield. Dtenslag den 18. Januar, nachmittags ö Uhr: Versaminlung des Flauenvereins der Lukasgemeinde. Freitag oen 21. Ja paar, abends von 57,-77, Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannesgemetiide. Kati)01iid)e Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 15. Januar: Nachmittags um 5 Uhr und abends nm 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag den 16. Januar: 2. Sonntag nach Epiphanie. Fest des heiligsten Namens Jesu. Vortnittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. Vormittags um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. „ um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vormittags um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Blesse mit Predigt. Militärgottesdienst. Nachmittags um 57, Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschastsandacht. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. i I I Höchste Temperatur am 12. bis 13. Januar = -4- 3,4 0 C. Niedrigste , , 12. „ 13. , = -f- 0,1 °C. Nieoerschlag: — 0,0 nun. Jan. 1910 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute 1 Feuchtigkeit Relative j Feuchtigkeit ; Wind- richt nng Windstärke Grad 1 der Bewölkung i In gehnwi der ' sichlb. tzimmrlvg. Wetter 13. 2” 749,3 3,2 4,9 85 SSW 9 8 Bew. Himmel 13. 9’1 753,7 2.0 4,8 91 w 2 10 Bed. Himmel 14. 7« 754,4 1,7 4,4 85 s 2 10 U II Pflege deine Stimme. Nicht niu im strengen Winter, sondern sozusagen das franze Jahr hindurch gebrauchen viele Menschen regelmäßig irgendeine Tablette oder Bonbon, um ihre Stimme zu pflegen, sie vor Katarrh zu schützen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß die in der Schweiz seit 00 Jahren geschätzten Wybert-Tabletten auch in Deutschland leichten Eingang gefunden haben. Denn eine einzige Probe davon zeigt sofort deren einzigartige Wirkung auf die Stimme. Hustenreiz, Heiserkeit, Verschleimung verschwinden sofort nach deren Gebrauch und soviel steht fest: Wer einmal die angenehmen Eigenschaften der Wybert-Tabletten erprobt hat, wird dieselben nie mehr missen wollen. Wybert-Tabletten sind daher für Sänger, Raucher, Redner, Sportsleute und alle, die. ihre Stimme pflegen wollen, ein unentbehrlicher Begleiter. In Originalschachteln ä Mk. 1— sind dieselben in den Apotheken erhältlich- Depot in Gießen: Pelikan-Apotheke, Kreuz 2. ssÄ/io Cu ■c* rr ST UD <5 -5 CP- er» £3 g 5" o- O v» ßler p « L'2 er 2 n £5 2.- £«* .2 r. öö ^2. S'ö'5'2, » ~ ’ 3 p "■ 5? 2. 2 ^.3 r 3 ö 0 S: 2^ 3 S’^cr r-r ö- 2 « ? 5nJLf g 3’(2 •—* er r-t •-» Wa- ft? er 15 c «—• 3 H CM O- ’ 3 3 P 3 w rc. 23, co i»ö WZ- —1 7? 5 $3 es7tz? K Z 1 a* 2 §^9 t.gl •iu —2, '3';- ÖV ß- cr»> «o 0=3 «■ OD ar.' tOx$o^-=f. c 3. LS 2 BS. ff «B 5 ? $S er 5.« L 3 § ' 22« 2,2 8'2 §■= Gl r*- T 2 ä •p1 & O» CP 3- 2 rt cu fs» ö» •a-’S RZ SA ^■3^' ff 9?2 2 "^^2 5 2 — 5r^?-2 Wf ^r.1? 3 rs ■"^3 2} Cb 2 5 2 %» „ rt g,fn • • SsKZSr ßL S- LZ,-7, S-?H •^erp 2. & ° 3" 3* s = ®. 5* Fs3 2- 2-3 «o“ 3,2." 3 ry ^2'stz o> g-' rt 2. t?2. §2 2 5 3 ^3^=,' 3.3.c^> »35” <-.'3 ?s epa - LZ 3 •='0 kN? 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