flotte Üidf 160. Zichrzai, tf. 288 Erscheint fllgflt mit «utnefrm U Srnrnt^ft. D»e «•ieBeitr FamIttendlLtter" »erden de» »termai wöchentlich deigelegt, bet „Krdsblett flr de» Kreis Gießen" zweimal W-chenlUch. Die „Landwirtschaftlichen Mi» fragen" erfchemen monatlich zweimal. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefjen betreffend. Abg Wolf (Db.) macht hierzu längere Ausführungen. Das neue Gesetz sei nicht nötig gelvesen. Der Redner bedauert, das; der Mann, der an leitender Stelle steht, Dr. Rösicke, nicht in der Weise informiert war, wie er sein mußte, wenn er ein ausschlaggebendes Wort im Reichstage sprechen wollte. Run das Gesetz da sei, müsse man sich mit ihm abfinben. Der wichtigste Paragraph sei 8 3, der mit Unrecht Zuckerungsparagraph genannt, merbc Man müsse sagen: Weinverbesscruugsparagraph. Für einen vernünftigen Praktiker sei der Paragraph klar. Die Weine vieler Jahre wären nichts wert gewesen, wenn es nübt der Wissenschaft gelungen wäre, sie zai verbessern. Man dürfe keinen Anstand daran nehmen, wenn der verbesserte Wern ein halbes Prozent Alkohol mehr habe rote der Naturweuu Für Weine, die in Flaschen versandt werden, sei der höhere Alkohol- gehalt direkt nötig. Das neue Gesetz schädige besonders den Kleinhandel. Der Redner erläutert sodann eingehend die natürliche Weinverbesserung, bei deren Anwendung man ledoch bestraft werde im Gegensatz ju der chemischen ,,Vr-r besseren g". Da bic Auskünfte, die man sich an den Weinbau stellen hole, unverbindlich seien, solle man die Weinbauer, die nach jolchen verfahren auch vor dem Staatsanwalt schützen. Die Reglerungs- antwort sei bedauerlich. Auf die Verbi.idlichLeit sei bcr größte Wert zu legen. Das jetzige Verfahren der Wern,achverstandlgen sei sehr zu kritisieren. Weine, die etwas zu viel Alkohol haben, ollten, wenn sestgestellt ist, daß die Menge nicht unerlaubterronse vermehrt worden ist, nicht beanstandet werden. Der Redner richtet an die Regierung das dringende Verlangen, verbmdliclxe Normen etnairfübren, damit nicht Weinbauern, die in guten Glauben handeln um Vermögen und Existenz kommen, und fordert bo sonders die Kollegen ans Rheinhessen auf, ihn zu unterstützen. Abg Best (Ntl.): Man werde sich mit dem neuen Gesetze abfinden. Der § 3 entfalte unklare Bestimmungen. Der Redner macht noch längere Ausfüllungen, woraus dte Sitzung nach einer längeren Geschäftsordnungsdebatte um l1*« Uhr geschlottert wird. Nächste Sitzung Donnerstag 9 Uhr. tzessische Zweite Kammer. Darmstadt, 7. De^ Um Negiedunqstische: Minister des Innern v. Hornbergk, .eheimerat Süss ert. Geh. Oberschulrat Nodnagel. Präsident Geheimerat H a a s eröffnet die Sitzung um 9Vr Uhr. )as Haus tritt sofort in die Tagesordnung ein, bereu erster unU die Besprechung über die Anfrage Reh und Genossen, Mr. die Maßregelung des Oberlehrers Dr. Strecker t Bad-Nauheim. Die Regierung hat darauf die bekannte, schon on uns erwähnte Regierungserklärung erteilt Abg. Reh (freif.) erklärt, er wolle lediglich die Matzregelung kS Dr. Strecker vom juristischen und politischen Standpunkte aus eleuchtcn, die nach seiner Uederzcugung nicht als berechtigt ngesehen werden kann. Sein Artikel in den Obcrhefsischen Volks- lättcrn, Bad-Nauheimer Anzeiger und verschiedenen anderen Zei- ingen sei nur ein Abwehrartikel gewesen. Redner verliest den (tr Artikel „Sonntagsgedanken". Die Sprache in dem Artikel -i ernst und vornehm; Dr. Strecker sei ein Mann von religiöser kjinnung, kein Alltags Philologe. Dies müsse der Regierung cfannt gewesen sein, und daß Dr. Strecker vor seiner Verurteilung id)l Gelegenheit gegeben worden sei, sich zu rechtfertigen, sei zu ügen. Bet dem Satze „Verkehr mit niemand, der deinen Glauben esährdet", handele es sich nicht um einen Glaubenssatz der kathorchen Kirche, sondern um eine allgemeine Lebensregel. Er be- ühtte also die katholische Religion in dem Artikel überhaupt id)t Letzterer erschien zuerst in der Wormser Volkszeitung, lso einer politischen Zeitung, die für die Schule und Schüler id)t bestimmt ist. (Sehr richtig!) Deshalb sei es ein Irrtum onseüen der Regierung, wenn sie glaube, der Artikel wende ich gegen die Schuljugend. Auch sei es unrichtig, wie es von a Regierung geschehen sei, den Satz „Darum meine lieben jungen freunde, halte ich es für richtig, wenn ihr hingeht und tut das -Zegenteil von dem, was euch der katholische Schulkatechismus ehrt" aus dem Zusammenhang heraus zu reisten. Der Ausdruck es Bedauerns vonseiten des $)errn Dr. Strecker beziehe sich nur votmmtag, 8. Dezember 1910 ÄotetWnlbtnrf «n> Verla, der «rüblich«, UniversuätS - Buch- und Steindruckerei. R, Lange, Gießen. Redakttsn, Expedition and Druckerei: Schulstr atze 7. Expedition und Verlag: e« 51. Redaktion:^« 112. Tet-Adru AnzeigerGietzen. Der Regierung liege es völlig fern, die Beamten mundtot machen. Die ernste Mistbilligung der Veröffentlichung des Dr. Strecker, sei gar keine so scharfe Mastregelung gewesen, wie 's dargestellt werde, besonders noch deshalb, weil Dr. Strecker -echt ost öffentlich auftrete und niemals hierin von der Regierung >erhindert wvrden sei. Die Behauptung, Dr. Strecker habe keine Gelegenheit gehabt, sich zu der Angelegenheit zu äustern, sei nicht icbhg. Es sei ihm vielmehr Gelegenheit gegeben worden, sich m verantworten, trotzdem es sich hier nicht um eine Disziplinar- jeflrafung handelte. An der Veröffentlichung der Mastregelung rage die Regierung keine Schuld. Sie habe lediglich eine 9lnt> uort auf die Beschwerde des katholischen Kirchenvorstandes ereilt, die dieser mit Recht erwarten durfte. Herr Dr. Strecker )abe zuerst selber die Mißbilligung dankbar anerkannt. Neuerdings ’ibeine er sich allerdings anders besonnen zu haben, wie aus nnem Artikel der Frankfurter Zeitung zu ersehen war. Die Regierung werde noch Gelegenheit nehmen, sich über diesen Ar- Hf ei mit Herrn Dr. Strecker weiter zu unterhalten. (Lebhafte Zustimmung.) Der Redner hofft, daß das Haus sich auf ben Boden der Regierung stellen roerbc, damit es nicht den Anjchem habe, als ob Dr. Strecker ein Märtyrer sei. (Beifall.) Abg. Dr. Winkler (natL): Die nationalliberale Partei stehe auf dem Standpunkte, jede Störung des tonscssilnullen Friedens zu vermeiden. Eine solche Störung (er durch den Artikel veranlaßt worden, und zwar durch einen Mann, der mit staatlicher Autorität umgeben fei, darum sei die Maßregelung zu brfürroorten. Allerdings handele es sich nicht um eine politische Maßregelung, wie die Frankfurter Zeitung auch zugegeben habe. Seine Partei müsse jedoch auch für Dr Strecker Freiheit der polnischen Betätigung verlangen, ohne ihm durch diezen Stand- vunkt zur Gloriole des politischen Märtyrers verhelfen zu wollen. Mü dem Artikel „Sonntagsgedanken" habe sich Dr.© treuer, entgegen den Ausführungen des Abg. Reh, doch an bie Schuljugend gewendet und viele Verwirrung angenchtet in Herz und Kopf der jungen Leute. Er habe den Takt verletzt, den er als staatlicher Beamter, als Lehrer, zu beachten gehabt hatte. Lediglich auf seine Stellung als Lehrer komme es an. Zn weiten Kreisen des evangelischen Volkes fei die Entrüstung groß gewesen und die Maßregelung als viel zu gelinde bezeichnet worden. Allerdings hatte man Dr. Strecker vor der Verlesung der Disziplinierung Gelegenheit geben müssen, sich au ö-ufcm-. Der Redner geht sodann auf die Erklärung des Dr. Stre^r m der Frankfurter Zeitung ein. Mit der gewissen satten Selbstüberhebung, die da zum Ausdruck komme, wolle er nicht rechten, nur verschiedene Ausdrücke beleuchten, die da . ä.-B- brr: „fein Entgegenkommen gegenüber der Schulbehör^ sei nicht verstanden worden" ufro. Wenn sich Dr. Str^er als Reformawr aufspiele, sage er nicht wie Luther: Hier stehe uh, 'ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen, sondern: Hier ftefa_uf), td) kann auch anders, es tvird nicht mehr vorkommen. (Große Derterkett) Abg. Dr. Schmitt (Zentr.): Wenn Dr Strecker die Einsetzung einer Kommission Vorschläge zur förtibtening fatfa* lifdjrn ffotecfjiSTTruffeS, so mW- R-^ner für eine stimmen zur Revitnerung des evangelischen^ Dann w-ürden iedoch di- Streitigkeiten zwischen den einzelnen Konscsiionen Überhang nicht mehr aushören. Bei der Bmirteilung des FMes sei es gleichgültig, um welche Religion es sich handele. Bei Dn Strecker drehe es sich nicht um eine einmalige vorübergehende Entgleisung gegenüber dem christlichen Glauben sondern um Meinung, die er sich in seiner Philosophie ausgebildet habe, der Bevötkerung und wehrlosen Kindern -uftudrängen. Das beweist ein- Aenherunq Dr. Streckers telbst, die,Mdner verl.est Auch der Streit mit einem Nauheimer evangelischen Ge>A'rbcn^ dem gegenüber Dr. Strecker Christi dimmelsahrt als fatel bezeichne habe, sei bezeichnend. Das Mitztrauen, das durch den rf« Strecker bei den Eltern gcschmsen worden sei, sei . Genau mit demselben Rechte oder Unrechte, Mit dem Dr. Eckersnne Meinung seinen simgen Freunden auszuchangen suche, konnten dies auch andere Philosophen, und wenn sie Wohin würde das iühren'" Wenni die Beschwerde ^7 k"tholi,ck>en Geistlichkeit an die Regierung, s-- segen das Aerhalten des Dr. Strecker ,n schützen, als unkollegial bezmchnet so sei dies eine Begrisssverwirrnng ohnegleicheri. D^ Redmr steht aus dem Standpunkte, das; Dr Strecker vorher GelegenheU hätte gegeben werben müssen, gehört äv werben, und er > auf Grund der Regierungsantwort geglaubt, gMehenftr Der Redner hegt Sie Hoffnung, daß Strecker ui Zukunft bie SiW tui der Angelegenheit ziehen werbe, hast fdn bisheriges Ber- hatte» nicht bas rührige war. Geh. Dberfdndrat N obnagel möchte sich d«mrf befchränken, erklären, bafj Dr. Strecker keine Beschwerde in seiner Angelegenheit geführt habe, und bestreitet jode Beschränkung einen Verteidigung. Die Verlesung, zu bet Dr. Strecker geladen worden war, sei lediglich eine Mitteilung des Standpunktes bet Negierung gelvesen. Wit ließen ihn in allem frei gewahren, um uns nicht den Vorwurf zruLuziehen, als ob wir ihn mundtot machen wollten. Abg. Raab (Soz.) beschwert sdch darüber, baß man mit Männern, die eine sozusagen unvorschriftsmäßige Gesinnung an den Tag legten, anders verfahre als gegen solche mit vorsclnifts- mäßiger. Von einem Sturm der Entrüstung in der Bevölkerung wegen des Verhaltens Dr. Streckers habe er nichts bemerken können. Auf religiösem Gebiete solle man jedem seine eigene elyrlidje Ueberzeuguna lassen (sehr richtig), deshalb sei bie Veröffentlichung bet Disziplinierung nicht am Platze gewesen. Der Redner protestiert energisch gegen die Praktiken der Regierung und der Mehrheit des Dauses. Abg. Ulrich (Sl^.): Im Falle Strecker gefalle ihm das eine nicht, daß der Mamr „zurückgehuft" sei. Was den Fall selbst betreffe, so wäre er nicht der einzige, der vorgekommen sei, und auf Zuruf des Abg. Dr. Schmitt wolle er noch einige erwähnen. Der Redner kommt sodann auf den Fall Hillenbrand- Nauheim zu sprechen. Dann sei ein Fall vvrgekommen, baß 1 ein katholiscl)et Psarrer zwei Kinder nicht zur Kommunion zugelassen habe, weil bie Kerzen nicht beim Pfarrer gekauft worben waren. Aud) ,an die Entfernung uon Roseggers Waldbauembich aus einer Schuld ibliotlxck in Offen bad) müsse er erinnern, bia erfolgt sei, weil bas religiöse Empfinben ber katholiscl)en Kinder durch diese Schrift verletzt werde (?) Das Vorgehen der Negierung mißbillige et: man müsse ihm feine freie Meinungsäußerung lassen und ihm nickst vorwerfen, er habe zu viel freie Zeit. Die hätten andere Beamte noch viel mehr. Mit dem Sckiulamte habe die Tat des Dr. Strecker nichts zu schaffen. Wenn Parität gefordert werde, verlange et sie für alle Leute. Minister des Innern v. Hombergk legt euergischc Verwahrung gegen bic Angriffe bes Abg. Ulrich ein, er müsse auch die Verteidigung von feiten des AbZ. Raab niedriger hängen, daß die Regierung mit zweierlei Mast messe. Dies fei, wie aus der Negierungsantwort deutlich hervorgehe, durchaus nicht der Fall. Ferner i ebauert bet Minister, b-fe bei Prä beut dm A..sbruck des Adg. Ulrich, die Negierung fchikaiüere, nicht gerügt habe. Er müsse sich deshalb selbst wehren und dagegen protestieren. Abg. Brauer (23b.) billigt den Standpunkt der Regierung. Präsident Haas stellt sest, daß er auch ohne die Aus- ührungen des Ministers den Ausdruck Ulrichs habe rügen wollen, nur hatte er erst das Stenogramm abwarten wollen. Minister des Innern v. Hombergk erklärt, er habe den 1. Präsident in Wer Pause gebeten, den Ausdruck zu rügen, die- ei aber abgelebt worden mit dem Bemerken, man mühe sich hier in ber Stammet an manches gewöhnen. (Unruhe.) Präsibent Haas ftellt auf Grund bes Unterbetten ihm über» geben en Stenogramms fest, baß ber Ausdruck schikanieren ge- allen ist und en eilt Abg. Ulrich eine Rüge. (Beifall.) Abg. Ulrich (Sl^.) springt erregt auf und protestiert hiergegen. Was er gesagt habe, entspreche ganz ber Wahrheit und könne durch keine Behaupttmg weggekratzt roerbaL. (Große Unruhe. Rufe: Pmü) t Präsident Haas nift Abg. Mrich zur Ordnung. Abg. Ulrich (Soz.) wünscht festgestellt zu haben, wa- ber Minister des Innern getagt hat, damit auch et eine Rüge erhält. Vie Reichrwerlzuwachrsteuer. rr Berlin, 7. DeK. Der ReichswertznwQchMeueransschuß setzte heute die dritte Lesung fort. In § 10 Nr. 3 handelt es sich) inrt die Frage, inwiefern Aufwendungen für Bauten und Verbesserungen berücksichtigt werden sollen. Elli Ankratz der fortschrittlichen Volkspartei will die Beschränkung der Aufwendungen für Bauten, die noch vorhanden sind, streichen. Ein Handwerker, der vielleicht zunächst sich eine Werkstatt eingerichtet habe und es später für ricytig halle, sie in einen Laden umzuwandeln, würde die für den ersten Umbau aufgewendeten Kosten nicht anrechnen können. In der Industrie würden durch die wirt- chaftliche und technische Entwicklung fortwährend New- und Imvauten erforderlich. Alle diese belasten das Grund- us die Form des Artikels. Wenn die Regierung den Artikel ichng gewürdigt hätte, wäre sie nicht zu ber Maßregelung ge- ommen. Die Veröffentlichung berfelben fei eine grobe Takt- ofigfeit Der Standpunkt ber Regierung, Dr. Strecker sei ein Manu riü einem Hang zur Oeffentlichkeit und deshalb ganz besonders cstrasen, sei erklärlich, da es ber Regierung unangenehm sei, »fnn sich bie Beamten öffentlich betätigen, was doch nach ber Verfassung ihr gutes Recht sei. Geheimerat Dr. Süssert: Bei ber ganzen Angelegenheit wiibelf e4 sich nicht um eine politische Tat, sondern darum, einen ins dem Gleis gekommenen Oberlehrer wieder in das Gleis urückzubringen, wie ein Bries des Dr. Strecker am besten beweise, n dem er verspreche, ähnliche Anstöße künftig zu vermeiden Die Munrmer 4 des 8 10 erhalt svlssende Fassung: Dem Erwerbspreis sind hinzu^urechnen: 4. die >Aufwendungen, Leistungen und Beiträge für Anlage von Straßen, andere Verkehrsanlagen einschließlich ber Kanaltsierung, sowie ohne entsprechende Gegenleistung und Verzinsung geleistete Betrage für sonstige öffentliche Einrichtungen, soweit bie Aufwendungen, Leistungen und Beiträge innerhalb des für bie Steuerberechnung maßgebenden Zeitraums gemacht sind, zu^üglick) vier vom Hundert Zinsen für jedes volle Zahr der für die Berechnung der Steueu maßgebenden Bcsitzzett nach Schluß des Kalenderjahrs, in welchem die Aufwendungen getnacht oder die Leistungen oder Beiträge verausgabt sind, längstens jedoch für 10 Jahre. Etn Antrag, alle Vermögensverluste, bie nachweislich durch Erwerb und Besitz des Grundstücks erwachsen sind, anzurechnen, wird abgelehnt. Dagegen wird ein Zusatzantrag angenommen, als Abs. 2 der Ziffer 4 chinzuznsügen: Soweit es sich um die Verbesserung von Flachen handelt, die aus Moorland, Sumpftand, Oed- ober Heideland bestehen, ist auf Antrag des Veräußerers anstelle der ht Ziffer 4 bezeichneten Aufwendunyen dem Erwerbspreis die Erhöhung des Ertragswertes hinzuAurechnen." Der Antrag wird mit bat, besonderen Verhältnissen ber Moor- unb Heidelanbkultur begründet, bei der durch die Anfwen^ düngen plötzlich eine ganz gewaltige Ertragssteigerung bisher wertlosen Landes äntritt. Weiter wird auf Antrag eines Mitgliedes der DolkS- partei beschlossen: „Vom Erwerbspreis sind ab^uziehen: Enteignungsentsct)ädigungen und Entichädigungen jur Bergschäden, welche der Veräußerer während der Besitzzeit für Minderung des Wertes des Grundstücks erhalten hat." Zum ß 11 wird einmal beantragt, den dritten Absatz, der eine längstens vierzigjährige Frist des Rückgriffs vorsieht, zu streichen. Von anderer Seite wird beantragt, bis höchstens zum 1. Januar 1872 zurück- zugreisen, von dritter Seite nur bis 1895 oder 1900. Alle diese Anträge werden abgelehnt und § 11 mit folyender Aen- derung angenomnten. Der zweite Absatz erhält folgende H im Sinne dieser Vorschriften Rechtsvorgänge steuerfrei oder steuerpjlichttg sind, ist auch für die Zeir tückskonto. Von nationalliberaler Seite wird der Antrag befürwortet. Man solle an die Fälle denken, daß eine bauliche Aufwendung ihren Zweck verfehle, weil ber Bau etwa einstürzt; man denke an Bauten an Strömen ober an der See. Schatzsekretär Wermuth widerspricht dem Anträge. Die Verbündeten Regierungen können chn nicht annehmen, weil er bas Prinzip bes Gesetzes berühre und in eine Vermögenssteuer überleite. Ebenso wird ber Antrag von konservativer und Zentrumsseite bekämpft und schließlich abgelehnt. Ein von mehreren Abgeordneten gestellter Antrag will den Baugewcrb treib enden und Bauhandwerkern für eigene Arbeit beimBau einen Zuschlag von lOProzent statt 5 Prozent gestatten. Dieser Antrag wird an g en o m m e n. Nach Annahme einiger weiterer Aenderungen wird die Ziffer 3 des § 10 in folgender Fassung unbenommen: Dem Erwerbspreis sind hinzuzurechnen: 3. bie Aufwendungen für Bauten, Umbauten unb sonstige bauembe be- sonbere Verbesserungen, auch solche lanb- ober forstwirt- schastlick^er Art, sowie für bergmännische Versuchs- unb Ausrichtungsarbeiten, bie innerhalb des für bie Steuerberechnung maßgebenden Zeitraums yemacht sind, und weder die nach § 5 Abs. 1, Satz 2 abzugssähigen Gegenstände besessen (ber Wert ber Etwaignisse ber Grundstücke, solange sie mit dem Boden zusammenl)ängen), noch ber laufenden! Unterhaltung von Baulichkeiten, ober bet laufenden Be- wirtschaftuna von Grundstücken dienen, soweit die Bauten und Verbesserungen noch vorhanden sind, zuzüglich fünf vom Hundert. Hat bei den Bauten/und Verbesserunaen ber Veräußerer als Baugewerbe treibender oder Handwerker eigene Arbeit geleistet, so ist dem anrechnungsfähigen Werte dieser Aufwenoungen anstatt 5 vom Hundert ein.Betrag von 10 vom Hundert des Wertes hinzuzurechnen. Als Aufwendungen im Sinne dieser Vorschrift gelten Beträge, die aus Versichemngen gedeckt sind, nicht, wenn «sie zur Wiederherstellung von Baulichkeiten bienen, die vor dem für die Steuerbemessung maßgebenden Zeiträume errichtet waren. Zu Ziffer 4 des § 10 beantragt ein Mitglied der Volkspartet, für die dort vorgesehenen Aufwendungen für Straß en bauten einen Zinszuschlag von via Prozent wenigstens für 15 Jahre zuzulassen. Es sei falsch, die Urbesitzer und die bloße Terrainspekulation, welche für die Ausschließung des Geländes gar nichts tun, ebenso zu behandeln, wie die Terrainunternehnnnig, welche für die Aufschließung große Mittel aufwendet. Lasse man die Zinsanrechnung nrcht zu, so würbe die solide Unterneh mutig, die für die bauliche Entwicklung ber Städte doch von Bedeutung sei, gehemmt werden. Dio.Gemeinden würden selbst die Straßen ausbauen müfien. Ein Zentrumsantrag null die Zinsanrechnung auf 10 Jahre beschränken, weil diese Frist für die Spekulation ausreichend sei. Auch von den Konservativen und ber Wirtschaftlichen Vereinigung wirb bie Zinsanrechnung für 10 Jahre für ausreichenb gehalten. Die Zinsanrechnung entspreche auch deu Wünschen der Bodenreformer. Die Mehrheit des Ausschusses ist für 10 (Größte Unruhe.) Das Haus fährt nach diesem Intermezzo in Der Beratung fort. Abg. R eh (Freis.) gehl noch weiter in längerer Rebe auf ben Fall Strecker ein und mißbilligt nochmals bas Vorgehen der ^^G^h^Oberfchulrat Dr. Nodnagel hebt hervor, daß Dr. Strecker bei der Vorladung Widerspruch habe ergeben können, nachdem ihm bic Disziplinierung vorgelesen worben war. Er habe bas aber nicht getan. Abg. 'Dr. Schmitt (Zentr.) erläutert seine Aeußerung hin- ichtlich eines anarchistischen Philosophen, bic Abg. Reh mißverstanden habe. Auch bas Polemisieren des Abg. Ulrich gegen ihn entstamme einem Mißverstänbnis. Präsibent Korell verliest alsdcnm bas Stenogramm ber Siebe bes Ministers bes Innern, in der nichts enthalten sei, was zu einem Ordnungsruf Veranlassung geben könne. Mg. Ulrich habe die hier angeroanbten Ausdrücke selbst schon gebraucht. Abg Dr. Winkler (Ntl.): Abg Ulrich mache ben Versuch, bie Sachlage zu verrücken. Für bic Behauptung bes Abg. Raab, man messe mit anderem Maße, wenn ein Anhänger der anderen Seite bt-s Hauses eine Entgleisung begangen habe, fehle jeder Grund. Tas Verhalten der Regierung fei tadellos gewesen. (Sehr richtig.) Die Besprechung über diesen Punkt wird darauf geschloffen. Es folgt die Besprechung der Anfrage des Abg. Wolf-Sta- decken _ , die Handhabung des neuen Wcing,fetze» Größere Geschäft;-Anzeigen bas Friedberger Rathaus Der Zriedberger vombenanschlag vor öen Geschworenen. (Schluß) Urteil verkündete, wonach der Angeklagte Werner Der Oberstaatsanwalt geht dann auf da- Ziel der Friedberger Tat ein, den Ueberkall der Bank. Es bleibt sich gleich, wer hier die Schüsse aus den Beamten der Reichsbank abgegeben hat, denn auch hier haben beide Verbreä)er gemeinsam gehandelt. Der eine ist so schuldig wie der andere. Was die Schüsse anlangt, so handelt es sich um einen Tätungsoer- s u ch ulid nicht, wie die Berteidigung will, um eine Körpcroer- lehung. Zum Schlüsse seiner Ausführungen bestreitet der Oberstaatsanwalt, dass Werner der Verführte war, er mag der Willens-! schrvächere gewesen sein, aber ohne fein Wollen waren die schrverrn Verbrechen nicht möglich und das Verbrechen in der Reichsbank Leigt ihn uns direkt als Täter, als einen Menschen, der die Hauptrolle führt. Er war es auch, der die völlenmaschine in das Rathalis getragen und dort niedergestellt hat. Die Verhandlung hat gezeigt, mit welch intelligentem Menschen man es bei ihm zu tun hat. Ware die Tat aus die Bank gegllaU, so waren weitere Bonibenanschläge gefolgt. Meine Herren Geschworenen, so schloß der Ankläger seine! Rede, leisten Sie durch Ihren Spruch dem Rechtsschutz einen| großen Dienst und sprechen Sie den Angeklagten schuldig als Mittäter, damit er bestraft werden lann,| wie es das Gesetz will. I Es folgt darauf die Rechtsbelehrung durch den Vor- sitzenden, X, an b q e r i ch t srat Schmidt, die etwa dreiviertel ^tunöen in Anfpruch nimmt, so daß sich die Geschworenen um I Uhr mittags in das BeratungSzimmer zurückziehen. Um 2 Uhr oor Saal und die Damengalerie ist dicht gefüllt — verkündet der Obmann Bürgermeister Schultheis-Bingenheim den Wahrspruch der Geschworenen, der dahin ergebt: Der Angellaate Werner ist schuldig des schweren van- U-SR » in der Pulverfabrik St. Ingbert. Die für biefc Tat gestellte Frage nach mildernden Umständen wurde ver- nemt Femcr wurde ocrneint die Frage, haft der Angeklagte in rzranksurt a. M. teilweile durch Sprengstoffe die Villa Mayer1 zerstört hat, dagegen bejaht daß hier das Verbrechen nach ß 5 des S prengstojsgcsetzes gegeben sei. Ferner ist von den Gclchworenen beiaht die Frage des schweren Er- p r e s, u n g s o e r s u ch s , begangen an beirt Bankier Mayer Auch wegen des B ombenattentatesam Rathause zu Friedberg wird ein «schuldig gesprochen, dagegen das Vorliegen eines gleichzeitig damit begonnenen Mordversuchs, begangen an den Personen, die im Rathause anwesend waren oder anwesend gewesen sein fönnten, verneint. Bejaht wurde weiter der Versuch des R a u b e s an der Friedberger Reichsbank, der sich als Vandenraub darltellt, Dagegen auch hierfür die gestellte ,;rage nach mildernden Umständen versagt. Endlich mich wurde auch der T o t s ch l a g s v e r s u ch , begangen an dem Bankvorltand Mayer in Friedberg, bejaht. Der Oberstaatsanwalt macht darauf aufmerksam, daß der Wcrhripruch der Geschworenen der Berichtigung be - d a r f. Sie haben entgegen den Bestimmunaen des Gesetzes in erner füx den Angeklagten günstigen Entscheidung wegen des I Der Verteidiger führt zum Schluß auS, eS habe der junge Mensch schwer gefehlt, schwer sei die Strafe, die ihn treffen muß, aber es sei Pflicht der Richter, die Schuld des Angeklagten auch nur mit dem Maß zu messen und so abzuwiegen, wie eS den Beweisen, die erbracht seien, entspricht, wobei im Ztveifelsfall &11 Gunsten des Angeklagten zu entscheiden ist. , * ,.cr Verteidiger Dr. Tuteur plädierte sehr warln dafür, vag die Geschivorenen dem Angeklagten, der eben erst dem stras- mundigen Alter entwachsen wäre, da, wo es das Gesetz zulasse, die Mildernden Umstände nicht versagen möchten. Er habe unter | «l u&^lngeß gestanden. Er müsse anerkennen, daß sich der Anaeklagte schwer vergangen hat, aber selbst wenn Werner auch nur schuldig befunden werde im Sinne der Fragen, die die Verteidigung zu stellen beantragt habe, werde man ihm ein vollgeruttelt Maß der Strafe xuerfennen. Oberstaatsanwalt Lang wendet sich ganz energisch dagegen, daß der Angeklagte die Milde des Gesetzes verdient habe. Der Verteidiger habe davon gesprochen, daß man den lungen -utann, der beute auf der Anklagebank sitze, bedauern müsse. Er könne auch sagen, es tue ihm leid, daß ein Mensch mit solcher Intelligenz zum Verbrecher geworden wäre, rtoer gerade der Umstand, daß man es im vorliegenden Falle I MU einem klugen Menschen zu tun habe, der absel/en konnte, welche schweren Folaen seine Taten haben konnten, zwinge ihn, den Vertreter der Anklage, dazu, dafür einzutreten, daß die Geschworenen dem Angeklagten mildernde Umstände versagten. Meine Herren, so schloß der Oberstaatsanwalt, bedenken Sie, daß es leicht hatte sein können, daß das Rathc-us in Friedberg zusammen- gesturzt wäre und die 16 Beamten unter sich begraben hätte und I Dab bann zahlreiche Frauen und Linder ihrer Ernährer beraubt worden wären. I glaub nm rbig Sicherheit anaeimesen ist Der Verteidiger ist' der Ansicht, daß man im Fall der Schüsse nicht wissen kann, wer den Schuß, der den Beamten verletzend traf, abgegeben hat. ES waren zwei Schüsse, einen davon gesteht Werner abgegeben zu haben, den -wetten bestreitet er. Der Sachverständige Dr. Popp hat zu- gestanden, daß sehr wohl möglich die Browningpistole losgehen konnte ohne den Willen des Werner. Wenn es nun dieser Schuß war, der den Meyer traf, so liegt doch nur fahrlässige Körperverletzung vor. Es kann aber auch möglich sein, daß Wingeß ebenfalls geschossen hat und daß dieser den Beamten getroffen i bat. Der Wille der Leute war, in der Bank Geld zu stehlen! und den Beamten, wenn er Widerstand leistete, zu fesseln, um den Widerstand zu brechen. Nach der ganzen Sage des Falles fei nur eine Körperverletzung gegeben, die auch nur zu strafen sei. stehen einem steuerfreien Erwerbsvorgange < sie vor dem 12. April 1910 abgeschlossen wor! Die 8Z 12 bis 14 werden unverändert in der Fassung zweiter Lesung angenommen. Nächste Sitzung Freitag. ** Eisenbahnperfonalien. Dem Großh. Hess. Eisenbahn-Unter-As,Menten Wilhelm Trän kn er, Zua- juhrer Karl Appel und Weichensteller 1. Klasse Heinr. Mißler zu Ghc^n ist von dem Großherzog die unkündbare Änstelluug verliehen worden. ** Stadttheater. Unter den wenigen Lustspielen, die in unserer an erfolgreichen Novitäten so armen Zeit sich zu behaupten wußten, steht Richard Skowronecks „Hohe P o l i t t k" mit obenan. Das liebenswürdige Werk das im Freitagsabonnement zum ersten Male gegeben wird' macht gegenwärtig seinen Weg über die Bahne und dürste auch hier bei der sorgfältigen Vorbereitung unter foerrn Nordens Siegte den gewohnten Erfolg erzielen. Nach einem kurzen Schlußwort des Verteidigers erhält der Angeklagte das Wort. Er erflärt kurz, et wolle versichern, daß er bie Bombe in ber Villa Meyer nicht gelegt habe, baß bieS vielmehr burch Wingeß geschehen sei. Es sei auch nicht seine Absicht gewesen, den Bankvorstand Mayer in Friedberg zu toten oder zu verletzen. Er habe sich auf der Flucht befunden. Mayer habe ihn stark verfolgt, und da habe er in der Ausregung und mit der Absicht, ihn von der Verfolgung abzuhalten, den Schuß abgegeben. Er wisse nur von einem (jöajuß, und wenn wirklich, was er immer noch bestreiten müsse em zweiter Schuß gefallen fei, dann habe fich die Waffe von selbst entladen. Oneudach und wurde dort am 1. Oktober 1902 als Ebenda 1)11- assistent mit einem Gehalt von 1900 Mk. und 620 Mk. Wohnuags- -wchuß fest angestellt. Born 28. Mai bis 16. August v. I. vertrat er einen Oberbahnassistenten in der Führung dec Sclxrllt.-rkastc, wobei er in elf Fällen vereinnahmte Gelder in Hobe von 8b/,3a ‘M nicht an die Kasse ablieferte. Der bisher unbestrafte Angeklagte bezeichnete die Unterschlagung der ihm anvertrauten Gelder als Verzweiflungstat. Er fei bereits als junger Unteroffizier durch Fehlen jeben Zuschusses in Schulden geraten, diefe haben sich trotz einfacher Lebensweise gesteigert und um die zuletzt drohend- Mobiliarversteigerung durch den Gerichtsvollzieher zu vermeiden, habe er sich, in dec Absicht baldiger Zurückerstattung, das Geld ungeeignet. Don dem Schaden konnte die Bahnoerwallung ätiO ^ark durch Gehaltsabzug decken. Der Angeklagte wurde unter Zubilligung müderer Umstände zu acht Monaten Gefängnis venrrteüt. Die Geschworenen beschlossen einstimmig em Gnadengesuch für ihn zu befürworten. M a i n z, 6. Dez. (Eine E r p r e s s e r g e s ch i ch t c.) Vor ber hiesigen S traffammer stand heute ein sonderbarer Mensch m der Person des 29 Jahre alten Arbeiters Philipp Frank aus Worms-Pifsligheim, geb. zu Mens heim. Er hatte zu Butzbach wegen verschiedener Gaunereien zwei Jahre Gefängnis zu verbüßen. Als nur noch wenige Zeit bis zu seiner Eittlassung war, benutzte er die Gelegenheit, auszubrechen. Er waiidte sich nach Worms und suchte zunächst seine Sträflingskleider gegen andere zu vertauschen. Der Sohn eines Wirtes, Den er [aiuUe, füllte ihm die nötigen Sachen überlassen, die Geschichte schim jenem aber zu aerährlich und dafür wollte sich später Frank an ihm rachen, Er (djikb an däe Wirtsfamüle einen Brief gerneinstcst Der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Tuteur, plaldierte dahin, daß der Angeklagte weniger schuldig sei, alS wie die Anklage annehme. Er sei nur der Beihilfe bei dem Diebstahl in St. Ingbert schuldig. Auch bei dem Verbrechen gegen die Vüla des Bankiers Mayer liege keine Mittäterschaft vor. Der Anschlag auf das Frievberger Rat». Dliri3Prl, Haus fei nur unternommen, um die Aufmerksamkeit der Fried- berger Bevölkerung von dem Bankhaus abzulenken. Es lam Xa ihnen nicht daraus an, Menschen bobei zu töten, sie haben auch ntch. nicht daran gedacht, daß bei der Tat am Rathaus überhaupi' • Menschen in Lebensgefahr geraten würden. Sie lanrUcn [a Die Oenlichkeit im Gebäude nicht so wie die Bewohner von Friedberg. Darum sei die Fraa e wen en Vkordoersuch zu verneinen. Edenio sei zugunsten des Angeklagten die Absicht ber Tötung gegenüber dem Bankbeamten von ber Hand zu weisen. Es seien über bie Tatumstände im Reichsbankgedäude durch die Zeugen, bic stch während der Tat in einer gewissen Erregung berauben, so unzuverlässige Bekunbungen gemacht, baß man nur auf bie glaubiinirbige Darstellung bes Angeklagten übet ben Vorfall mil Mill | HIC L JUlilLCll UHU y Luyem rjtj; -- - -----e । tereffe. Die Pausen vor und w.ihrend b:§ Vvr.r.iaes füllte b er’ bTrag"e‘r h'Je^n bec Gesangverein Germania durch Vortrag einiger treff, icht zu erkennen. lich gefundener Ehöre in angenehmer Wcije aus, wofür ihm ... -------------------- ^uteur plaidierte für von Den Zuhörern reicher Beifall gespendet wurde. Ein leine zeitige ZuchthauSstraie. Man habe es mit einem erst 20! weiterer Familienabend soll im Anfang des neuen Jahres Jahre alten Menschen zu tun, den man doch nicht sein lebenlang slaltfinden; an ihm wird der Ortsgeistliche einen Vortran m,r Zuchthaus surren soll Werner sei van Wingeß vershhrt, über bie Vergangchlhcit von Sleinbach halten. 3 |CI sich ber Schwere seiner begonnenen Taten auch wohl nicht so Weickartsbain 7 Di-r er ist mnn . bewußt gewesen. Die Strait fall dach auch ben Zweck ber hnt ^Maiierl e h pH en Hm:f höeiferung haben und nicht bazu angetan sein, ein junges Men- ^x^.'Ibrleitungs arbeiten beschaili'ü. Unser schenleben auSAntilgen und zu vernichten. Die Aberkenn 'n" her I jorl . mit Dem Wasserwerk bei Geü^ha stn, 'bürgerlichen El^rei-.rechte lalle er gegenflbei einem so jugendliche bas ule Gemeinden Lumda, Beltershain, Reini-ardshain "len wie Weiner für nicht am P.a.e. Dle,er habe bei i.iucr Stangenrod, Atzenhain und Lebnheim mit Wasser versorgt j. J überhaupt noch keinen Ciaeakrer. Er habe auch bie Tat I angeschlossen. Tas dem Werke so nahe liegende licht aus gemeiner Gesinnung heeanS getan, sondern fei durch Hausen ist noch nicht angefchlossen. — Wie verlautet soll PpL/ H unb Schunbromane, bie er am Wasserwerk bei Geilshausen eine mit Wasserkraft »u Mimnniprt n Sj”1 unb. in ,l(^ ausgenommen habe, bazu vetreibende Molkerei errichtet werden. " Disponiert gewesen. Man möge auch an bie armen Unglück-1 1 lichen Eltern Denken, ordentliche brave Leute, unb bem Sohn I m.- | Durch eine zeitliche Strafe Gelegenheit geben, sich zu bessern unb | gut zu machen, was er gefehlt habe. Der Vertechiger oittet ben den Gerichtshof, auch von ber Polizeiaufsicht abzusehen. Der Oberstaatsanwalt protegiert gegen bie Ausfafsung deS Verteidigers, daß Werner nicht aus gemeiner Gesinnung gehanbclt i ~ .. habe. Wer so handelt, dessen Ge innung könne man nicht anders I uc °ie ^amStagSauSgabe beliebe man schon am Freitag ^-«chnen al- er es getan habet zudem habt bie Allat-netn- vormittag zu bestellen. Nur bann ist e, mSglich, ber 6ak. beit em Recht, gegen Derartige Verbrecher energisch geschützt zu I .nA,. ® o. . . . . L 9 werden und das könne nur geschehen, wenn man Den Angeklagten! ausstallung ber Anzeigen diejenige Sorgfalt angedeihen zv b!) Dirlammen, 7. Dez. Am Dienstag abend um gebrauchten Werkzeuge und Waffen wurden ein g e- ber Hof reite des Laitdwirts Ziegen- sogen. Die Gründe bes Urteils decken sich im allgemeinen h * n vier Feue r aus, das die Scheuer und den an- -efetz zulasse,! cuit den Ausführungen bes Oberstaatsanwaltes. I grenzenden Stall in Asche legte. Das Feuer soll durch Der Gerichtshof war der Ansicht, daß bie höchste zulässige umgefallene Laterne, bie in der M,euer stand, zum zeitliche Strafe von 15 Jahren bei der Schwere des Anschlages Ausbruch gekommen fein. auf bas Friedberger Rathaus keine ausreichende Sühne fei, da in n. Schlitz, 7. Dez. Heute sind 25 Jahre verflossen der Jugend und in der angeblichen Verführung des Angeklagten seit dem Tage, an dem GrasEmilFriedrichzu Sckflitz durch -^mgeb kei n M i l d e r u n g s g r u nd gesunden werden genannt von Görtz, die St a n d es v e r r s ch a f t Sck l ii! könne. Ein Men^y von so hervorragender Intelligenz wie übernahm. Graf Görtz ist bekanntlich PrüLdenl der Ersten Werner hat die ganze L>ck)were des Verbrechens erme en können, vessischen Kammer Die aräflickeu Gtckänl^ Er war von feüicu Familieriangehörigen gewarnt worden, fidj ? 1 mtr^Ll! mit Wingeß abzugcbeii, er hat es nicht getan und durch ihn heutryen Tages Fahnenschmuck. Der Graf s und die Bombenattentate überhaupt erst ermöglicht worden. Es I 1 £ zurgetr nicht hier. bandele sich um gemeingefährliche Verbrechen, um einen ganzen --'--— ji Kranz von den schwersten Straftaten, die mit seltenen Raffine-1 CattOWirtlcbafi* Wir rein eid ®cto>öormmhrf[en 65d. bevbsichlign, ÖH J | efi dil e V u d n (‘L's "i u r' i r”üV: e dieser Absicht bei seiner Abreise gestern abend nichts bekannt h^t ^n fernem Gefolge sehr häufige Erkrantuugen des Rind» Das G n a d e n g e s u ch ist, wie man uns mittellt, bereits zur ^oyes. Dre Stalle, in denen Derartige Fälle nicht vor- Unterschrift in Umlauf. kommen, find fast Ausnahmen. Einen gleich ungünstigen ■ -----— « « ■ . Einstuß übt das fchlechLe Futter aus auf Die Milchergiebig- AUS Stabt unb Lariü. kett der Kühe. Die PLolkereien klagen über Den ganz b» IT R 1Q1A deutenden Nachlaß der Milchlieserung, die sonst um bie h{, ® ': 8. Sejembre 19ia gleuhe Zett des Jahres Diel bejier geivejen sü Neben der m , ©eßen Die Schundliteratur! ich leasten Qualität des Futters mag auch die überaus späte Rat und DtaDtverordnete der Stadt Chemnitz be- Feldbestellung beide Umstände mitverschulden. Man sah wttlmten kürzlich die öumme von 15 000 Mk. zur Vervoll- noch in diesen letzten Tagen den Landmann im Felde mu standigung der Büchereien an den Volksschulen. Die Volks- seinen Rindern pflügen. ° fchuldibliotheken sollen mit guten Jugendschristen ausge-1 " — ■ ■ ——, stattet und jo in die Lage versetzt werden, den Kampf gegen t»jaaL | ferstersÄ »“ää ?„*ä reckst schönen Bahnanistenten A. Stern aus Reichelsheim i. D. Wetlet.au, uoyli- Erfolgen geführte Kamps gegen den Schund in der Jugend- hast in Frankfurt a. SUL, wegen Verbrechens im Autt. Der Aw ltt«atur kann durch Bereitstellung öffentlicher Mittel nur getiagte, der früher Vi-ejeldu-ebel des Jnf.-Regts. Nr. 168 in aeiördert werden, und der KampffondS derer, die gegen '-ouebacb toar, kam im Jahre 1907 als Eisenbahndiätar nach dis höchst zweifelhaften Erzeugnisse der Jugendschriften- fabrifation zu ^-elbe ziehen, ist im allgemeinen nicht so beschaffen, daß er solcher Unterstützung aus öffentlichen Mitteln nicht bedürfte. Wenn nur die Eltern und alle, bie Kindern Bücher kaufen, all diese Bemühungen noch kräftiger unter- stützen wollten! Gerade die Tage vor Weihnachten, für viele die einzigen im Jahre, an Denen sie Bucher als Geschenke kaufen, bieten ihnen Gelegenheit, und die zahl- reick>en billigen und guten Bücher, auf Die sie in Ausstellungen und Verzeichnissen usw. aufmerksam gemacht werden, geben ihnen die Möglichkeit, tatkräftig milzuwirken beim Kampfe gegen die exfmnbliteratur. Inhalts, in dem « auch den Vater schwerer verdrnyen beschul, bigtc und schließlich drohte, eS werde ein Mord aeschehen, wenn nicht schleunigst 150 Mark an eine bestimmte Adresse gesandt würden. Man verständigte die Polizei und eS wurde dem Verbrecher eine Falle gelegt. Aars der Post erschien zur bestimmten acit ein junger Bursche, um den scheinbar aufgelieferten Wertbrief abzuhotcn, die Polizei folgte dem Jungen und dieser lieferte den Brief an genannten Frank ab, der sofort verhaftet wurde. Vor der Strafkammer gab der Erpresser zu, daß die Verbechen, die er in feinem Brief von dem Adressaten behauptet hatte, völlig von ihm erfunden waren; er habe sich nur Geld verschaffen wollen. Das Gericht verurteilte Frank zu 2 Jahren Zuchthaus. Leipzig, 6. De». TaS Reichsgericht verwarf die Revision des früheren Gefängnisaufsehers Karl Gru b-Mayen, der vom Schwurgericht Koblenz am 22. November wegen zwiefachen Mattemnordes zweimal zum Tode verurteilt wurde. Die Moabiter Strahenirawalle vor Gericht. ‘ „ 4 Berlin, 7. De». Die heutige Sitzung beginnt mit einer Erklärung des Ersten Staatsanwalts Steinbrecht, der nritteilt, daß er dem Polizeipräsidenten I a p o w alle Zeugenaussagen, soweit sie das Verhalten und die Tätigkeit der Polizoibeamten betrefftn und die Polizei belasten, zur Einleitung einer llntersuchung unter-* breitet habe. Daraufhin habe der Polizeipräsident Ermittelungen angeordnet, die aber ergeben hätten, daß die Beobachtungen der Zeugen unmöglich richtig sein könnten. Die einzelnen Beamten wüßten nichts von Mißhandlungen, die den Angeklagten, Zeugen oder anderen Personen auf der Krawallstätte oder der Polizeiwache widerfahren seien. Der Polizeipräsident stellt deshalb anheim, die betreffenden Beamten nochmals zu laden, ebenso die Polizeileud* nants, welche den bett. Rcvierwachen vorstehrn bezw. welche die über hundert Vernehmungen der Schutzleute und Kruninalbeamten bewirkt Hütten. 91-21. Liebknecht erwidert daraus namens der Verteidigung, daß, falls daS Gericht diese Polizeizeugen hören sollte, die Bert citri gung eine nochmalige Konfrontation ihrer mit diesen Zeugen beantragen müsse. Nach kurzer Beratung verkündet der Vorsitzende, Landgerichts- drrektor Lieber, daß das Gericht sich die Beschlußfassung Über beide Beweisanträge Vorbehalte. Don beiden Parteien, der Staatsanwaltschaft wie der Verteidigung, sind außerdem zu der heutigen Sitzung noch etwa 40 neue Zeugen herb eizitiert. Die Verhandlung wendet sich zunächst nochmals dem Falle des Schankwirts Pilz zu, in dessen Lokal bekanntlich die LlrbeitSwilligeu verprügelt worden sein sollen. Zum Schluß der heutigen Verhandlung beantragen die Verteidig er, sämtliche in Hast befindliche Angeklagte aus der Hast zu enllassen. Der Gerichtshof gibt diesem Anträge aber nur bei fünf Angeklagten statt. Dlorgen fällt die Sitzung auS. Die Verhandlungen werden ?rst Freitag weitergeführt. Handel. — BuderuSsche E lsenwerke, Wetzlar. In der AMchtSralssitzung, die am gestrigen Mittwoch in rZrankfurt a. Ti. fiattfanb, berichtete der Vorstand über das voraussichlliche Ergebnis deS laufenden IahreS. Tie Marktlage war für die tpaur. erzengnifse der Gesellschaft, namentlich wa« Me erretten Preist angeht, keine günstige. Ta« gilt insbesondere für Roheisen, gußeiserne Röhren, Radiatoren und Gltederkessel, sowie Zement. Auf Grund des vorliegenden Ergebnisses für die ersten 11 Monate nimmt die Verwaltung unter dem üblichen Vorbehalte die Verteilung einer Dividende von b1/» Proz. statt 5 Proz. im Vorfahr, bei ähnlichen Zurückstellungen wie im Jahre 1909 in Aussicht. Wenn trotz der geschilderten ungünstigen Verhältnifse dieses Ergebnis erzielt werden konnte, so druckt sich darin der stützen deS aus- flebehnicn eigenen Erzgrubenbesitzes aus und ferner die Selbst- kostenverbilligung, die durch die seit langen Jahren erfolgte planmäßige Ausgestaltung der Werksanlagen eingetreten ,st. rilärtte. x.6.Wiesbaden. Diehhoi-Marktbericht vom 7. Dez. Auftrieb: Rinder 76, Kälber 285, Schate 54, Schweine 463. Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber gedrückt, Schafe mittelmäßig, Schweine gedrückt. Ochs en. Vollsleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht wertes höchstens 6 Hahre alt Junge, fleischige, nicht auSgeinä|iele und ältere auSgemästete...... Mäßig genährte junge und gut genährte allere bä ti en, Kühe. Vollfleischige au«genmftete yörjen höchst. Schlachtwertes ...... Vollfielichlge ausgemästete Kühe höchst. Schlachlwerles bis zu 7 Jahren. . Aellere Qiiögernäftete Kühe und wenig gut ciUiuidcUe sturgereKühe u. Färje»r Kalber. oeinste Mast- iVollmilchmast) und beste Saugkälber M llllere Ai ast- und gute Saugkälber . Geringere Saugkälber . . .... v ch a f e. Dlafllämmet u. jüngere Masthammel S ch w e i n c. Vollfleischige Schweine bi« zu 2 Zentner Lebendgewicht ....... Vollsteischige Schweine über 2 Zentner t'ebenDgeiöicbt ........ fleischige Schiveine Limburg a. d. Lahn, 7. Dez. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 16,80 Mk^ weißer Weizen (anqebaute Fremdiorte) 15,80 iHL, Korn 11,00 Alk., Gerste: Futtergerste 9,u0 Alk., Braugerste 11,25 Alk., Hafer Alk. 7,00 Erbsen 0,00 *Wtw Kartoffeln 5,60-6,60 Alk. Irraeiuijche Beliflionsgemeinoe. (BottesOieiift in Oer Synagoge (Süd-Anlage^ Eam- taa den 10. Dezember 1910: Vorabend: 4.30 Uhr. Morgens: 9.00 Uhr. Preis Durch- pro 100 Psd. schuiNSpreis ^ei»cvl>. LL lacht. yro 100 Pfund P®Lvld,t ... redend.Schia-tzk« von-blSvon-bi- «ewichc 50—54 91-94 52 92 45—49 86—89 47 87 40—44 80—85 42 82 45 - 50 82—87 47 84 37-44 71-80 40 75 32—36 64—69 84 66 56-60 93-100 58 96 50—55 83-92 52 8? 45—50 75—83 47 79 89—00 78-00 39 78 53- 55 68—70 54 69 53 -55 68—70 54 69 52—54 67—69 53 63 Nachmittags: Sabbatausgang: .15 Utz«. Irraelltijche HeligionsgefeDf^aft Sotterd lenkt. Sabbatfeier am 10. Dezember 1910: Freitag abend 4.00 Uhr. Samstag morgen 8.30 Uhr. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-AiiSgang 5.15 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 7.05 Uhr, abends 7.00 Uhr. Mrtrorologische vcobachtungen der Station Sietzen. Dez. 1910 S £ e ll Wetter 7. 7. 8. 2” ?: 743,4 742,5 740,4 5,6 5,1 4,8 6,4 6,4 6,0 94 97 94 NE E 2 2 4 10 10 10 Dunst Bed. Himmel R Ri »chste T ebrigfte ederschl emperatur am ag: — 0,0 mm 6. 6. )iS 7. . 7. 5 >ze über - + 5,9 6 0. + 14 ‘C. Kinder mit gesundem Appetit werden nie müde und verdroßen in die Welt blicken, wohl aber solche, die keine Lßlust haben, demzufolge nicht die rechte Wider- staudSsählgkeit besitzen. Um den Appetit wieder anzuregen und bleichzeitig blaffe 'Wangen in rosige zu verwandeln, gebe man iolchen Kindern Scotts Emulsion. Schon nach kurzer Zeit wird man mit Befriedigung wahrnehmen können, wie sie fröhlich werden und wie ihre Lebensfreude wiederkehrt. 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(Nachdruck verboten.) 131 97 544 «14 «1 TIS [doo] «58 1<1»4 29* SM 4*8 (80001 517 90 «94 807 [600] M 984 M 2273 496 603 M 702 3489 566 671 755 838 416» 24« 31« 56 408 507 900 5060 63 121 273 868 74 53« 78 98 921 6033 55 168 268 (500 ] 419 [ 3000 ] 563 75 904 7 063 119 52 899 460 587 694 [500 ] 716 M 8053 M «eo Ü6 1 89 636 700 81 839 65 [500] 9153 110000] 80 333 76 413 669 10179 [1000 ] 363 30S 55 11298 87V 83, [500] «8 880 f500] 12023 41 »4 94 <10 56 98 719 [600] 29 806 M 13159 256 883 480 768 80 923 1 4020 269 88 511 [500] 99 1500] 887 1 5024 158 90 385 532 737 1 6078 128 73 296 3Li 403 7 560 [1000] 6M 706 50 D65 [ 500] 94 17131 294 408 761 18370 539 58 620 956 58 M 1910« 8fl| 643 20069 132 2M 530 636 [ 500] 857 61 »18 47 21006 220 416 54 538 7« 73« 77 22 28 827 37 408 549 968 23361 75« 975 84 24147 58 85 204 416 [500] 703 M 839 25311 477 904 26368 27138 271 313 [lOOO] 82 491 «50 751 96 28025 89 «34 410 29321 M 410 L1000] 581 615 41 886 [1000] 933 30500 45 «M 31202 7« 409 569 82 3200Ö 249 448 81 771 (500 ] 33d89 118 55 548 678 747 3 4039 426 91 V83 96 3 5012 282 367 84 476 515 889 95 [ 500] 36033 ! 1000] 145 [500] 283 37061 187 92 213 429 517 66» 824 3 8073 137 232 425 610 39780 4O0O0 68 187 805 4 1 290 878 836 [500] 96 42045 358 405 507 646 [500] 803 [500] 88 43143 7« 806 501 784 885 44*29 53 808 495 588 78 4 5002 [ 500 ] 90 [5Ooj 241 53 322 84 500 87 46008 141 227 323 75 590 710 892 47 262 615 920 4 8-00 50 256 474 582 «84 49021 [500] 23 852 54 73 710 [1000] 87 68 817 20 50072 250 [1000 ] 005 51124 251 827 80 55 701 [1000] 67 873 953 5 2292 496 544 651 757 [8000] 53uz» 297 450 768 54287 543 94 602 5« 843 45 55034 43 825 81J 56088 [ 500] 112 210 409 «96 793 044 5 7 447 600 8 958 88 58181 293 820 400 830 43 975 80 59113 [1000] US 46 63 448 571 985 60043 64 72 848 80 85 404 509 «14 918 40 [8000] 61117 375 423 679 751 6 2 205 856 84 526 928 78 6 3865 64014 54 625 51 69 71« 65015 23 906 84 66014 406 55 57« 615 862 67031 [3000] 167 253 398 512 61« 2« 68260 91 545 622 781 878 990 69118 [500] 431 » [500] 644 706 808 70150 67 77 «27 [1000] 401 50 615 814 65 975 71012 1« 16 72 88 224 401 [500 j 4 73 625 M 72363 450 603 TO 71» 9« [500 ] 7 3 629 7 4093 146 50 549 625 813 [1000] 941 [1000] 75020 27 66 550 [500 ] 88» 907 7 6135 78 261 693 676 866 77271 454 701 847 78106 61 «98 872 79022 M 326 418 40 653 961 8O0U2 420 31 84 37 «54 979 81011 45 [500] 154 TM 11000] 487 [500 ] 547 »77 8 2103 538 95 65« 728 77 859 81 90« 55 8324« 529 600 ( 3000 ] 718 84137 202 [ 3000] 81« 617 18 35 827 85061 128 94 [500] 294 318 [ 1000] 452 582 648 54 93 920 86 386 448 81 761 »38 86 87uO2 111 432 95 912 75 8 8161 324 440 590 749 8 9016 [ 3000] 21 70 180 [500] 202 [ 500] 437 [1000 ] 62 [500] 529 637 90114 638 962 0 1035 228 387 [500 ] 513 629 815 [3000] 9 2306 514 941 9 3034 165 399 956 94033 391 604 53 701 39 [ 3000 ] 95 144 222 392 511 58 630 891 [500] 925 9 6052 550 721 22 824 »23 96 9 7028 [1000] 267 71 572 690 731 71 809 58 909 »0 98107 37 [1000] 286 450 53 «29 31 932 9904« 120 261 Ml 603 44 50 917 44 64 1OO001 51 77 532 [3000] 59 882 101127 [500] 28 [500] 322 94 425 56« [30001 644 771 (10001 »4 868 102129 266 389 479 509 701 [3000] 839 939 1 0 3012 81 [1000] 184 96 336 420 [1000] 55« ?V7 »19 22 49 71 104211 361 80 538 780 994 1 0 5 274 72 ' 78 »32 [500] 106 >S9 152 81 222 513 785 »20 [1000] 2» 10711« [1000] 98 803 467 529 649 85 729 88 829 [ 500 ] 75 1 0 8075 268 76 449 629 80 786 937 45 [ 500] 10 109411 591 789 847 [500] 110017 42 158 65 8.1 501 43 625 49 729 57 849 111081 877 454 524 1 12164 859 524 75Q 862 909 113215 24 472 501 1* 1 1*081 256 91 490 565 115206 46F 583 623 860 7G 116028 135 71 413 567 94 716 22 98 117097 345 66 80 [ 500 ] 719 118212 847 75 558 651 708 119281 849 78 494 62? 86 92 902 120007 839 413 [3000] 81 [500] 511 693 121123 278 494 552 98« 12 2063 213 487 123 234 455 57 71 124222 346 460 573 918 125091 95 173 247 [ 3000] 67 608 96 736 60 843 908 62 92 1 2 6000 125 247 389 [1000] 487 546 614 [3000] 97 823 127164 346 411 5<0 1500] 707 128! 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(Nachdruck verboten.) 30 75 466 773 «8 051 1287 600 606 767 [500] 808 »60 66 2194 [5001 398 428 94 749 72 323» »8 4390 411 80 679 8255 83 84 »28 6« 583 88 «90 777 814 980 0088 IM 347 377 87 53» «01 51 »63 [500] 7»88 85 8»4 43 84 408 [500] 556 934 8281 811 M 47] 98 »37 9000 32 62 177 [500] »2 [1000] 211 670 651 739 63 084 10295 886 440 78 [ 3000] 624 SS 910 28 11081 4 [1000] ilt 518 716 855 135174 570 827 901 136185 [ 500 ] 504 (1000 ) 93 [500] | 987 137061 ISS »55 | )00«| 368 483 583 «02 991 138010 ! 179 259 406 905 92 1 39172 326 [1000] 790 918 140035 367 595' 605 88 98 824 46 920 1 4 1 066 IM 210 55 311 462 [3000] 514 48 69 907 1 42 184 368 909 [1000] »3 3 8 66 1 43 257 56 818 30 489 654 835 906 45 144091 186 302 5» .tv 50b «22 40 (3000] 98 738 1 4 5 349 14 0391 423 1 47036 40 105 791 915 1 4 8047 70 108 208 373 643 [.3000] 777 876 1 4 9 034 556 912 1SO503 413 505 71 <34 777 864 OOO 47 1 5 1 080 50 »M 87 [500] «92 $06 »5 152008 41 110 M 484 654 tzU 153087 134 78 tn 41 855 534 [1000] 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