Samstag 11. Juni 1910 160. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 134 Erscheint täglich mit Aufnahme be$ Sonntags. das r be- tenlos Sommer tagung der 2 lf. uf ie. Miidett ’lMeo. ersten tektw. Losholi; berechtigten. Die Reklamation des Rentmeisters Pfnvrr ju Londorf gegen den Voranschlag der Gemeinde Londorf für 190h hat den Provinzialausschuß bereits in seiner Sitzung vom 14. Juni v. I. beschäftigt. Pfnorr hatte beanstandet, daß der Reinertrag des Waldes unter die Otts- bürger nerteilt werde und verlangt, daß nur der Betrag zur Verteilung komvre, tzer 187 2 erg^-tz^ll Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UnwersUätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange. Gießen. um Giessen -Konzerte. 1 mit Vorträge«. t-Fenerwerk. Emlriu frei mit Vorstellung, äerte im Saal statt Ulbert Rappmami. Rhette P|aKette Rhette Tie „Gießener Zamiliendiätter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kwisbloit für den Kreis Eietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen 5eit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: e^!12. Tel.-Adw AnzeigerGießen. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhesten mer getan. Den größten Umfang bei den Ausschußberatungen haben die Bestimmungen über die Gewerbesteuer eingenommen. Daß diese Besteuerungsart eine gründliche Umgestaltung erheischte, war für alle Parteien klar. Lenn sie war auf gantz veralteten, auf die Dauer unhaltbaren Grundlagen krusgebaut und nahm weder — wie dies in fast allen größeren Staatswesen der Fall ist — Rücksicht auf das Anlage- und Betriebskapital, noch auf den wirklichen Ertrag. Es hatte seinerzeit eine ganz willkürliche Einteilung der Gewerbe in bestimmte Klassen stattgefunden, wozu noch ebenso willkürlich festgesetzte Zuschläge auf Grund rein äußerer Merkmale des Betriebs kamen. Es wird noch erinnerlich sein, daß auf Veranlassung des Finanzausschusses die Negierung etwa 100 Probeveranlagungen über größere hessische Gewerbebetriebe feststellen ließ, die erst einen tieferen Einblick in die bisherigen und die zukünftigen! Wirkungen der Gewerbesteuer gestatteten. Im allgemeinen hat der Vorschlag der Regierung, das Anlage- und Betriebs-t kapital bei der Gewerbesteuer in erster Linie zu berück- sichttgen und bei einem bestimmten Ertrag des Gewerbes einen entsvrechenden Zuschlag eintreten zu lassen, die grundsätzliche Zustimmung des Ausschusses gefunden. Es sind auch weiter infolge des Einspruchs der Handelskammern Probeveranlagungen über die Wirkung des Art. 10 der Vorlage, der die Zuschlagssätze für den mehr als 5 bis 6 prozen- tigen Ertrag des Gewerbes enthält, vorgenommen worden, und der Ausschuß hat sich in dieser wrchttgen Frage mit Zusttmmung der Regierung zur Aufnahme einer Bcsttm- miing auf der mittleren Linie entschlossen, die allerdings die Handelskammern nicht befriedigt hat. Auf diese und viele andere wichtige Fragen des neuen Gemeindesteuergesetzentwurfs wird aber erst näher emaegangen werden können, sobald der vorerwähnte Ausschußbericht mit fernen genauen Unterlagen und Beschlüssen vorliegt. Das eine kann indes schon heute auf Grund der bisher in der Presse bekannt gewordenen Ausschußbeschlüsse als feststehend betrachtet werden, daß die neue Vorlage wichtige Veränderungen und bedeutsame Verbesserungen gegenüber der bisherigen Gemeindesteuerveranlagung bringen wird. .Man darf deshalb auch dringend den Wunsch hegen, daß der Gesetzentwurf in der voraussichtlich am 22. Juni beginnenden iger. M jett, A,a Dränte i z" -O M- rtl Fnh-fstk' ’■* AM iM “’k lt. Ilbt vom. Juten. Ankunft der Mara g bet LlhMMn > Uhr nachm. Preü ilhalle von 12-1 Uhr nachm. lArt Regit. M Lahr i. Badens rutschen Radiahrn znmahren. Abend! en. Schwebelaim 'Programm. Preiir ogensitzplab 150 Mi nenet Platz 1-Mi lolatjtTibiinc SO Pfg. iine frei. 'DioniM, d 3-8 Mr nachm. üärdovvelkouzerte M. 2h. 81 ftranl onlO-121M)Töom lUhrnaldw-Mt > Metz und aeld-Ari. , Uhr: StQtettcnliniie » Juni. Son 10 bld «en. Ab 3 W irschulen. $on Ub ])r 14 St Aooldund rötaa, ben iKAuu. ci^ich'cbcu. Jtajj kamvi der böhen» LAZ , ben tt. Jam 181^ -12 Uhr und nachv oi/ ubr Beginn b" sssgj ftellung erfahren and danach auch bald die Zustimmung I baß sic Wcibnachicn den Kmdcrn g-d°re d>°rmi geler 1. Kammer nnoen möge kündet darin, daß ihm Frau v. Schönebeck nicht direkt gefegt habe^ 7\t<* RoidKnPrHfhtriltltKOrölllinCl I er solle sich eine Maske vorbinden, sondern nur, er tolle sich vle neiaiSDeriiajerungSOronung. unkenntlich» machen. Er hohe ihr allerdmgs nicht direkt gesagt, ... St.fJbafe er die Tat an dem betreffenden -rage ausfuhren werde, aber 2-er Rerchsvers rcheru ng saust ch uß erledigte beute c5 ahncn können Weiter erklärt h. Gäben, daß er Frau zunächst die Schlußparagraphen des Abschnittes über Den Unv £d)öncbcd am ersten Weihnachtsfeiertage habe schwören müssen, fang der Versicherung, dic: von derfre!tlBilligeUnb zwar unter dem Weihnachtsbaum, daß er seinen Plan bald sichcrung handeln, §§ 190 bis 193 ^n Betracht kommen Ausführung bringen werde Gerade dieser Schwur habe nnrh der Vorlaae namentlich kleme Gewerbetreibende, bereu | ... (?r und die Angeklagte hätten oft der Tat habe sie mit ihrem Manne sehr gut gestanden. Er habe ihr sogar zu Weihnachten 200 Mark geschenkt, was in der ganzen Zeit ihrer Ebe bisher nicht vorgekommen war, weil er ein mH, daß sie häuslicher wurde und das Verhältnis zwischen den Ehegatten überhaupt ein besseres geworden war. Es gelangt dann ein Bries des Hauptmann: v. Göben an die Angeklagte zur Verlesung, in dem v. Göben sie in den zärtlichsten Ausdrücken beschwört, ihm doch wenigstens ein liebes Dort zu geben. Die Angeklagte erklärt, es sei vorher zu einer Der.nmmung, zwilchen ihnen lUssichtlich am 22. ^unt oeginnenueni geLonunen, da sie sich geweigert habe, wie o. Gäben verlangte, '. Kammer eine endgültige Fertig-1 mit ihm nach Königsberg zu fahren; fte habe ihm vielmehr erklatt. sichcrung handelns §§ 190 bis 193. In Betracht kommen. - -*----- nach der Vorlage namentlich kleine Gewerbetreibende, benmi^- Tat veranlaßt. .. . Jahreseinkommen 2000 Mark nicht übersteigt Bon national^ non ticm des Mannes gesprochen Frau v. Schönebeck habe liberaler Seite rotrb in Folgerung des Beschlusses in bezug aus hcincn <ß[an gekannt und ihn dauernd direkt und indirekt zu ferner die Versicherungspflicht, die Erhöhung der Grenze aus 2500 Mark Ausführung gedrängt. Sie habe ferner zu ihm gefegt, er mußte beantragt. Dieser Anttag wird angenommen, und im ubngen ^für .-orgc)t; daß ihr Mann gleich tot fei, damit er nichts mehr § 190 durch Annahme eines Zentrumsanttags m folgender Fassung au^Qgcn tönne. — Tie A u g c k l a g t e b e st r e i t e t denS chwur beschlossen: , unter dem Tannen bäum und die übrigen Aussagen von Versicherungsfreie Beschastigte der im 8 177 Absatz 1 be- Löbens entschieden Der Vorsitzende hält der Angeklagten bezeichneten Att (es sind das diejenigen Personen, die ms zu nod) eincn üor/ den v. Göben aus der Untersuchungshaft an einer Einkommengrenze von 2500 Mk. versicherungspflichtig Ztriegsgerichtsrat Konradi geschrieben hat, und in dem er der sind) und Familienangehörige des Arbeitgebers, die ohne Ar- q^einung Aufdruck gibt, er habe die Frau verraten (er mcrnN beitsvertrag in seinem Bettiebe tätig sind, können freiwillig ^in^ seine Geständnisse., während es vielleicht gar nicht nötig der Versicherung beitreten, wenn nicht ihr iahrlick>es Gesamt- getue)-en wäre. Die Leidenschaft zu der geliebten Frau habe ihn cinkommen 2500 Mk. übersteigt. Ter Bundesrat benimmt, I nieder derartig übermannt, daß er alles bereue, was er gegen sie wie weit unter der gleichen Voraussetzung Personen, die nach ausgefegt habe. Der Vorsitzende konstatiert, daß dieser Bmei § 182 versicherungsfrei sind (es handelt sich da um vorüber- Charakterbild des unglücklichen Offiziers im hellsten Lichte gehende Dienstleistungen), freiwillig der Versicherung beitrcten etf^cincn lasse. Frau Weber erklärt die Aussagen v. Gödens können. damit, daß dieser bei seinen Vernehmungen erfahren hatte, daß Die 88 193 bis 196 handeln von den Leistungen im all- c5 uoch mit anderen Männern gehalten habe, und darüber in gemeinen. 8 194, der bestimmt, ba£ die Krankenkassen, <.jne große Wut geraten fei. Die nachttägliche Reue sei ihm andere Leistungen, namentlich Invaliden-, Witwen-.und vielleicht gekompien, weil er Gewissensbisse bekam darüber, daß er Waifenunterstützung nicht gewähren dürfen, wird abgelehnt, ße ^U| unrecht belastet hatte. Die Vcttcidiger behaupten, daß um die leistungsfähigen .Krankenkassen nicht zu beschränken. bad Charakterbild des Herrn v. Göben nicht so hell sei, wie es Zu 8 195 liegt eine Reihe Anträge vor. Es handelt sich um h^r dargestellt werde, er sei ein Schauspieler allerersten Ranges die baren Leistungen der Kassen. Rach der Vorlage gewesen und sein Verhalten: nach der Tat war das eines routinierten wird ihnen höchstens ein Tagesverdienst von 4, und statutarisch Verbrechers. In einer weiteren Aussage des Herrn v. Gaben, die höchstens von 5 Mk. zugrunde gelegt. Tas Zentrum, die Wirt- Lur Verlesung gelangt, erzählt er die Arsenikgeschichte Er hal'e schaftliche Vereinigung und die Sozialdemokraten beantragen ber Angeklagten zweimal Arsenik verschafft, um den Mann aus Erhöhung dieser Sätze. Tie Abstimmung ergibt eine der Welt zu schaffen. Es sei aber nicht dazu gekommen, weil Höhung der Sätze um je 1 Mk., also auf 5 Mk. und statutarisch bie Angeklagte den Plan aufgab. 6 Mk Weiter wird ein Zentrumsantrag angenommen, wonach Vorsitzender: Nun kommt e i n e A r t B e i ch t c, die Sie vor die Bildung der Lohnklassen der Genehmigung des Oberverfiche- dem Ermittelungsrichter am 11. Januar ^abgegeben haben. Sie rungsamts (Beschlußkammer» bedarf. . z haben dem Ermittelungsrichter gesagt. Sie wollten sich ntdn Die 8§ 197 bis 209 handeln von der Kr anken h il re^ besser machen, als Sie sind. Es hatte für Sie immer einen Reiz 8 197 bleibt in der Fassung der Regierungsvorlage. Danach wird gehabt, mit Göben den Mordplan zu erörtern. Set der als Krankenhilfe gewährt erstens Krankenpflege vom Be- späteren Verlesung der Vernehmung sagten Sre allerdings, von ginn der Krankheit an: sie. umfaßt ärztliche Behandlung und einem Mordplan hätten Sie Nicht geredet, sondern Sie hatten sich Versorgung mit Arzneien, sowie Brillen, Bruchbänder und an- nur daran berauscht, einen Mann zu beutzen, der erne große bete kleinere Heilmittel, und zweitens Krankengeld in Hohe des Tat begehen wolle. Erinnern tme sich daran? — Angett.: halben Grundlohnes für ieden Arbeitstag, wenn die .Krankheit Nein — Bors.: Sie haben weiter gefegt, daß Ihre Nerven deii Versicherten arbeitsunfähig macht: es wird vom vierten etwas zum Aufpeitschen hätten haben müssen und daß Sie deshalb Krankheitstage an, wenn aber die Arbeitsunfähigkeit später ein» mit Gäben gespielt hätten. — Angell : Auch das weis^ ich tritt vom Tage ihres Einttitts an Krankengeld gewährt. 8 198, nicht. — Bors.: Sie sagten schließlich, daß zu einer solchen Sache wonach die Krankenhilfe ivätestens bis Ablauf ber 26. Woche nach Goben auch die geeignete Persönlichkeit war, beim er habe Sie Beginn der Krankheit oder des .Krankengeldbezuges endet, wird mit fortgerissen. Deshalb mußten Sie doch aber gerade mit glEaNs angeno-mmen. Göben so vorsichtig sein und dursten nicht die Lunte gewissermaßen 8 199 handelt von der Kr ankeNh-ans pflege. Er er- an das Pulverfaß legen. Von sich selbst sagen Sie, daß Sie hielt folgende Fassung: von Jugend auf romanhaft und schwärmerisch veranlag^ waren, An Stelle der Krankenpflege und des Krankengeldes kann hervorgerufen durch die viele Einsamkeit und Lektüre. Sie seien die Kasse Kur und Verpflegung in emem Krankenhaufe ^.Kranken- ein liebeglühendes und Irebedursttges Wefen gewesen. Entsinnen hauspflege-l gewähren Ist der Kranke verheiratet oder lebt er Sie sich darauf? — Angell.: Nein. Dorf Es hat den An- mit seiner Familie zusammen, oder hat er einen eigenen Haus- schein, als ob diese Beichte direkt nach ^hrem Diktat nieder^ halt, oder ist er Mitglied des Haushalts seiner Familie, so be- geschrieben ist oder daß ein guter Redakteur mitgewirtt hat. Ossen darf es seiner Zustimmung. Seiner Zustimmung bedarf es gestanden erinnert mich diese Beichte etwas an die ar litt. — nicht, wenn 1. die Art der Krankheit eine Behandlung oder Angell,: Die Sachverständigen müssen ia darüber cm Urteil Pssege verlangt, die in feiner Familie nicht möglich ist.. 2. wenn feilen können Jch^habe kern Urteil darüber. — Lachverfe Geh. die Krankheitspflege nach Ansicht des behandelnden Arztes der Sanitatsrat Dr. Stoltenhoss-Kortau. ^ch habe die An- Heilung forderlich ist: 3. wenn die Krankheit ansteckend ist: geklagte am 16 Januar in ihrer Zelle besucht und sie an diesem 4 »r wiederholt der Krankenordnung ober den Anordnungen Tage unzweifelhaft geisteskrank gefunden. Cs ist mir deshalb sehr des behandelnden Arztes zuwidergehandelt hat: 5. fein Zustand wahrscheinlich, doß fee auch am ll.^anuar ^eskr^k gewesen oder Verhalten seine fortgesetzte Beobachtung erfordert. Bei ist. — Bors.. Das kommt ia alles später. Sachverst.. L5 einem Minderfehrigen über 16 Jahre genügt seine Zustim- ist ja aber besser, wenn die Geschworenen es letzt schon imssen. — 1’2'8 Unb 5 mÖ91id,ft «Ä 3Ä». 1I1K gewöhnlich munter und lebensfrisch war — Die Angeklagte L4Ud oem .y an, ,,c häufig Morphium genommen habe. . 3,, , , . ;; l^r s-«' 8 Sie litt an Schwindelansällen und großer Schlaflosigkeit junb Der Strafprozeßausschuß verhanbelte heute über ben. § 1° » naJm Kokain, Chloroformöl zur Betäubung und Voronal. Weiter fcer die ?nage bee 2 cg a 111 a ts V r i n ä ips befeanbelt. Es fommt .ur Sprache, daß nach Angabe einer Zeugin die Angeklagte handelt sich bei diesem Paragraphen um die Frage, ob bem ®efQnCn gefunden habe, Geschichten zu erzählen, die den Staatsanwalt, wie es bie R^rttui^svorlage vorschlagt. bei ge° (£inhrucf machten, als ob sie nicht wahr seien Die Angeklagte rmgfugigen Dersehlungen das Recht gegeben werden soll, von ^ß sw ba oon nichts wisse. — Damit ist nach fünftägiger der Verfolgung Abstand zu nehmen, ^^n ^it^i der Volk ^^^^r die verantwortliche Vernehmung der Angeklagten beendet, vartei, des Zentrums und der eo^albemofiaten Hierauf wurde die Weiterverhandlung auf Samstag früh lebhafter Widerspruch erhoben und au^gefuhrt daß damit der Um Samstag früh wird die Oefsentlichkett wiederher-. Wi lkür Tür unb ior geöffnet »erb«; I-d°n'Ä5.^ k g»llt und cs beginnt di- Z-ug-nv-rnehmung. Auffassung im Volke geltend machen. Ter ausimutz legre oie ■■ - । । ——. Abstimmung über den 8 153 aus, ebenso bie über 8 lo4 ber Provinzial-Ausfchus; der Provinz Oberhessen, bestimmt, baß bie Staatsanwaltschaft von ber Erhebung ber Klage v ° T /u:,6pn ß^in; ÄÄ Sache Anwesend: Ter Borsitzende, sieden orti uni Ä ”at- "ck-t ins G-wicht fällt. Nächste ®6un3: bic Ents^dung in der Sache: En teig. - n v.«g von Gelände m Gemarkung Schw alheim Allenfteiner lUorÖDtO^eft. zur Erweiterung des Bahnhofs Bad-Nauheim: VCr "Uensiemer Festsetzung ber Enftchädigung verstürbet. Im großen unb Gestern abend waren b.er GerLchte oerbreUet. datz »nm 8-n,«n nmtkn b« W b« Mottomm.ffwn m,t emem At- Er^btefS^Ät bbLbi@eSbngÄS Sbofi Sr3 bfe"'Folge tat- 1 u7rlkh 'n’ * ta ?'mJtaÄin« Ans SeÄUbÄ& die beutiae Verhandlung wird noch beschlossen beanstandete ber Bürgermeister den betreffenden Gemeinderats^ Ä^/r Ubrn ^vZchrenck-KtzingchsW?- beschluß. Tie Losholzberechttgung beruht auf einem Vertrag mit Ldkg n^ n fedkn.^ Hierauf die A n g^kVa g t e Ler das Familie Löw von und zu dem Jahre E aestern vettesene erste Geständnis v. Gödens befragt. Es wurdelestgestellt, daß vom Jahre 1836 ab btd 1862 ber Sie behauptet, daß sie niemals sich v. Göben gegenüber über ihren Volzhauerlohn ben Krechtigten erho^n wott^n war, ebenfe Monn beklagt habe, wenigstens nicht freiwillig, v. Gäben habe in ben ^aferen 1872, 1873, 18 r6 unb 1877 186, beschloß der sie dazu gedrängt. Wenn sie nichts gesagt habe, wurde er furcht Gemeinderat, daß die Er^bung des Holzhauerlohnes in Zu- bar eifersüchtig und aufgeregt und meinte, sie habe nichts mehr kunit unterbleiben solle unb das Kreis amt genehmigte dies nv für ibn übrig Das Duell habe sie nicht ernsthaft genommen, solange, als die Gemeinbennanzen es erlauben wu^em Ta die •S Mann hätte sich nie ihretwegen geschossen. Wenn Herr Vermögenslage der Gemeinde sich inzwischen verschlechtert hat, rn Göben zu ihrem Mann gekommen wäre und ihm einen solchen das Ertragnis des Waldes a^ zi^uck^dm Hcmettohn aber in Vorschlag gemacht hätte, würde dieser den Hauptmann durch die Hohe gegangen war, erklärte der .Kreisausschuß bas Vor- । ein en Burschen haben herauswersen lassen unb am nächsten Tage gehen bc S K r ersa mte s jur g c rech t Ter ttg t Ter dem Regimentskommandeur Mitteilung gemacht haben. Kurz vor Provinzialauslchutz stelltt sich aus ben gfeidxm otanbmirtft und hnbe sie mit ihrem Manne sehr gut geftanben. Er habe l entichied, baß ber vom Gemeinderat gegen bas Urteil des Kreis- ausschusses derfolgte Rekurs als unbegründet toUenmlhg zuruck zuweisen sei. Ter Holzhauerlohn geht hiernach zu Lasten ber Vie hessische Gemeindefteuerresorm. Don einem hessischen Pa-rlamenterrier erhalten wir folgende Ausführungen: Den unermüdlichen, viele Jahre hindurch fortgesetzten Anstrengungen einflußreicher Parlamentarier ist es endlich glücklich gelungen, ein Reformwerk in der Ausschußberatung znm Mfchluß zu bringen, das schon seit einem vollen Jakptzehnt als dringend notwendig erkannt worden ist: die Reform der hessischen Gemeindesteuern. Schon bei Gelegenheit der Umgestaltung der hessischen Staatssteuergesetz- giwung im Jahre 1899 mit ihren tief einschneidenden Veränderungen, die Hauptsächlich 'in der Beseitigung der Real- steuern und deren Ersatz durch die Vermögenssteuer be- sttmdcn, hatte sich auch die absolute Notwendigkeit heraus- geftellt, an eine gründliche Reform der Gemeindesteuer- Gesetzgebung heranzutteten. Die Regierung hatte denn auch am 15. Nov. 1904 der 2. Kammer einen Gesetzentwurf, die Gemeindeumlagen betteffend, vorgelegt, der im Finanzausschuß eine günstige Aufnahme fand und dessen Annahme auch ohne wesentliche Mänderungen bei den Vollberatungen der 2. Kammer im Juni 1905 erfolgte. Wenn sich auch in den vorher von der Regierung einaehvlten gutachtlichem Aeußerungen ber berufsständischen Vertretung von Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, sowie der verschiedenen Städteverwaltungen viele voneinander abweichende Wünsche geltend machten, so war doch im allgemeinen auch in diesen Kreisen ein grundsätzliches Einverständnis mit den Regierungsvorschlägen und den Kammerbeschlüssen fest- zusteNen. Das Zustandekommen des Gesetzes scheiterte jedoch an dem Widerstand der 1. Kammer, die int Oktober desselben Jahres einen Anttag des 5^ndgerichtspräsidenten Lippold einsttmmig annahm, die Regierung zu ersuchen, unter Berücksichtigung der Verhandlungen in der 1. Kammer — der für ihre ganzen Beratungen Mer die wichttge Materie nur sechs Tage Frist gelassen worden waren — den Gesetz- enttvurf ,,erneut zu bearbeiten". Das war denn auch in der Folgezeit geschehen und in iwelcher Richtung sich die gewünschte Umarbeitung des Gesetzentwurfs bewegte, besagte am kürzesten die Thronrede vom 17. Dez. 1908, in welcher es hieß, daß der neu vorgelegte Gesetzentwurf über die Gemeindeumlagen die im allgemeinen als richtig befundenen Grundgedanken der früheren Vorlage beibehält, aber dabei den damals wegen stärkerer Berücksichtiguna des Ertrags bei der Besteuerung des Grundeigentums und der Geweäie geäußerten Wünschen, „wo und fowett sie ge- rechtferttgt erscheinen", entgegenkommen will. Daneben soll den Gemeinden die Möglichkeit gegeben werden, besondere steuerliche Maßnahmen zum Schütze des Mittelstandes gegenüber beffimmten Formen des Gewerbebetriebs und des Handels mit ländlichen Grundstücken zu treffen In Uebereinstimmung mit dieser Versicherung ber 'Thronrede war nun am 8. Mai 1909 von den beiden Ministerien der Finanzen und des Innern die Einbringung des neuen Gesetzentwurfs erfolgt, die denn auch infolge Ler darin erfolgten mannigfachen Änderungen als eine geeignete Grundlage zur Verständigung zwischen den gesetzgebenden Körperschaften'bettachtet werden kann. Wenn txe 1 Kammer Bedenken wegen der Nichtberücksichttgung des Ertrags geltend machte, so ist der Entwurf diesen Bedenken insofern gerecht geworden, als er beim Waldbesitz statt des gemeinen Werts "die Berücksichtigung des Ertrags in Vorschlag brachte. Dieser Anregung ging dann ber Ausschuß weiter nach und beschloß, auch bei dem übrigen landwirtschaftlichen Grundbesitz bis zti einer bestimmten Grenze den Ertragswert zu berücksichtigen, und es wurde dementsprechend ein Antrag angenommen, wonach in solchen Fällen, in denen eine erhebliche Abweichung des gemeinen Wertes landwirtschaftlicher Grundstücke gegenüber ihrem Erttagswert vorliegt, dieser eine Berücksichtigung finden soll. Dieser Anttag wurde, wie gelegentlich der Ausschuß beratung berichtet' wurde, einstimmig angenommen unb damit ein großer Schritt zur Verständigung mit der 1. Kam- hab«, ro i c dies d a - > Gesetz auch bestimme. Ter Heber - schuß müsse zur Bestreitung der Gemetnöcousgaben verwcnLt werden. Ter Kreisausschus; des Kreises Gießen wies die Reklamation ob, der Provinzialausschnß entsckned. daß nur der Reinerlös aus Holz, nicht aber der aus Steinbrüchen verteilt werden dürfe und der Verwaltungs-Gerichtshof lwb die Ent- scheidnng des Provinzialaüsschnsses aus und wies die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an die Vorinstanz zurück. Ter ProvinzialauSschuß erkannte demgemäß heute nach dem Antrag der Reklamation. Gegen Karl Görg in Friedberg hat das Kreisamt Büdingen einen Polizeibcfehl erlassen, in dem ihm aufgegeben wurde, mit sei neckt Steinbruchbetrieb bei Liß berg mindestens 3 Meter von dem Friedhof der Gemeinde Lißb,rg entfernt zu bleiben, weil sonst die Gefahr eines Einsturzes be stehe. Görg wandte sich an den ProvinzialauSschuß und suchte heute nachzuweisen, daß keine Gefahr vorhanden sei. Ter Provinzialausschuß kam nach Anhörung des Gewerbcrats Dr. Gerhardt von Gießen zu einem anderen Ergebnis und wies den Rekurs-ab. 'Ter Punkt: .Hilfsbedürftigkcit des .Heinrich Kaiser von Orleshausen wurde auf Antrag des Vertreters der einen Partei ausgesetzt. Durch die Hofreitc des Georg Kirchner zu Hain- Gründau nehmen 3—4 Nachbarn ihren Durchgang nach der nahegelegenen Wirtschaft Goldschmidt. Als Kirchner den Durchgang schloß, beschwerten sie sich bei dem Kreisamt Büdingen, das einen Polizcibesehl gegen Kirchner erließ, in dem die Offen- Haltung des Durchganges verlangt wurde. Der Provinzial- ausschuß hob den Polizeibcfehl auf, da er gesetzwidrig und damit unzulässig war. Ans Stadt und Lnnd. Gießen, 11. Juni 1910. • * Tageskalender: Feier des 25jährigen Bestehens des Männer-Turnvereins. Samstag abend Festkommers. Sonntag: Festessen, Festzng, Musterriegenturnen und sonstige Aufführungen, Festspiel. Montag : Schüler-Wetturnen, Festspiel nsw. K i n e in a t o g r a p h: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglich Vorstellung. * • • Lehrcrpcrsonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Aug. Heldmann aus Kirch-Brombach eine Lehrerstelle an der Gemcindeschule zu Trebur. — Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemcindeschule zu Wieseck. • * Der Ern st-Ludwig-Verein, Hessischer Zentral- vercin für Errichtung billiger Wohnungen, wird seine Hauptversammlung am Dienstag, 21. Juni, in Darmstadt abhaltcn. Auf der Tagesordnung stehen u. a. zwei Vorträge von Prof. Dr. Eberstadt-Berlin („Die Ausgestaltung der Bebauungspläne in großen und kleinen Gemeinden") und Negierungsrat Pistor („Wohnungsfrage und Säuglingsfürsorge"). * • Prüfungsergebnisse. Die Staatsprüfung als Apotheker bestanden die Herren: Robert Boecken aus Großenlüder, Rudolf Franck aus Burkhards, Philipp Lang auS Eoblenz, Hartmann Roggendorf aus Oberbiel und Erich Eckerlin aus Karlsruhe. Die Kandidaten erhielten, mit einer Ausnahme, die Roten „gut" und „sehr gut". Das Staatsexamen als Nahrungsmittelchcmikcr bestand Herr Apotheker- Kurt Schreiber aus Gießen mit „sehr gut". * * Portobehandlung der Dienstsendungen. Das Staatsministerium hat das bestehende Porto- ablösungsabkommen mit der Reichs-Post-Verwaltung aus Ersparnisgründen auf den 1. Juli gekündigt. Von diesein Tage ab kommt das frühere Verfahren der Kontierung der frankiert aufzuliefernden Dienstscndungen der Großh. Behörden mit Stundung der Frankobeträge wieder zur Einführung. ** Obcrhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde. Kürzlich hielt Prof. Dl'. Garten in einer wissenschaftlichen Sitzung einen interessanten Vortrag über elektrische Fische. Er beschrieb die meisten vorkommenden Arten der für die Wissenschaft so interessanten Tiere, die allein unter allen Lebewesen elektrische Organe aufzuweisen haben, und gab ein klares Bild über den Bau und die Wirkungsweise dieser Organe. Er führte dann aus, daß die Untersuchungen gelehrt haben, wie jene in den meisten Fällen nur durch Umbildung der allen Tieren eigenen quergestreiften Muskelzellen entstanden sind, wie sie auch die jeder solchen Zelle zukommende elektrische Spannung entwickeln und erst durch ihre Umbildung und Anordnung zu wirksamen elektrischen Organen geworden sind. Der Vortragende zeigte dann, daß nach fernen Verlachen am Zitterwels die elektrischen Organe beider Seiten von den zwei im Anfänge des Rückenmarkes gelegenen riesigen Nervenzellen genau gleichzeitig zu einem Schlage innervierl werden, nnd daß bei jeder Schlagreihe die einzelnen Jnnervaliousstöße von den beiden Nervenzellen periodisch, bei 30 C in etwa zwei Tausendstel Sekunden Intervall, abgegeben werden. Es ist dieses, wie der Vortragende hervorhob, die erste Messung der Periode, in der eine Nervenzelle die Erregung der Nervenfaser mitteilt. Mohlgelungcne Experimente begleiteten die gesprochenen Morte und zahlreiche Tafeln und Lichtbilder erläuterten die bei den Untersuchungen verwendeten Methoden. Auch konnten alle Anwesenden die Kraft solcher Fische an einigen lustig umherschwimmcndcn Zittcrwelsen am eigenen Körper erproben. — Der in der Versammlung beschlossene Sommerausflug nach W e tz l a r zur Besichtigung Der optischen Werkstätten der Firma E. Leitz wird am 25. Juni stattfinden. (Alles nähere wird in den nächsten Tagen durch Anzeigen und den Mitgliedern zugesan'ote Karten bekannt gegeben werden.) ** Vom Evan qe lisch en Bund wird nns geschrieben: In einer Vorstandssitznng des hiesigen Zweigvereins des Evangelischen Bundes wurde beschlossen, Stellung zu der Borromäus-Enzyklika mit ihrer unerhörten Herausforderung des deutschen Protestantismus zu nehmen. Am nächsten Freitag Abend soll in Stems Garten eine Protest-Versammlun g stattsinden, deren Programm in den nächsten Tagen festgelegt werden soll. Schon heute werden die Evangelischen aus Gießen und Umgebung auf diese Volks-Versammlung aufmerksam gemacht und zu ihrem Besuch aufgefordert. Der Evangelische Bund, der sich die „Wahrung deutsch-protestantischer Interessen" im besonderen zu seiner Pflicht gemacht hat, glaubt mit einer solchen Veranstaltung dem Wunsche weiter Kreise unserer evangelischen Bevölkerung entgegen zu kommen. ** Kunst verein. Ein Teil der seit 8 Tagen ausgestellten Gemälde bleibt nur noch bis zum Mittwoch hier. Von da ab werden wi.'der eine Anzahl neue Bilder zur Ausstellung gcbroci)i. Ein baldiger Besuch der gegenwärtigen Ausstellung sei daher zu empfehlen. — Dorf-Gill, 10. Juni. Am Sonntag sindet hier ein Gesangfest stakt, veranstaltet von dem Kreise Gießen des Christlichen Sängerbundes deutscher Zunge. Dieser Bund wurde im Jahre 1879 in Elberfeld gegründet. Ec erstreckt sich heute über ganz Deutschland und die Schweiz. Auch in Oesterreich und Rußland gehören eine Anzahl Chöre zu dem Bunde. Der Bund zählt in rund 1000 Vereinen 23 000 Sänger. Er ist in Vereinigungen und diese wiederum in Kreise gegliedert. Der Kreis Gießen zählt 24 Chöre mit 500 Mitgliedern und bildet einen Teil der Mitteldeutschen Vereinigung. Rach ihrer kirchlichen Stellung gehören die Chöre teilweise der Landeskirche au und teilweise den verschiedenen Freikirchen. Organ des Bundes ist „Der Sänger- grüß", der monatlich erscheint. — Freunde des christlichen Volksgesanges werden hiermit zu diesem Feste eingeladen. Das Fest findet im Freien statt und der Eintritt zum Festplatz ist frei. Näheres im Inserat. )!( Hungen, 10. Juni. Mehrere schwere Gewitter entlnben sich heute nachmittag wieder über unsere Stadt und Umgebung. Zwei Stunden lang folgte bei fast völliger Finsternis und strömenden Regengüssen Blitz auf Blitz und Schlag auf Schlag. Tas Unwetter war von solcher Heftigkeit und Dauer, wie man es seit vielen Jahren hier nicht erlebte. Trotzdem ging es ohne ernsteren Schaden hier vorüber und es scheint, daß der Blitz nur in Telegraphen- ftangen und in die umliegenden Waldungen eingeschlagen hat. --Langd, 10. Juni. Ein furchtbares G e Witter, verbunden mit Hagelschlag, ging heute mittag über unserm Dorfe nieder. Tim 12 Uhr verfinsterte sich der Himmel derart, daß man in der Stube nicht lesen konnte. Dann regnete es zwei Stunden lang so heftig, daß alle Straßen des Torfes in einen See verwandelt waren, auf dem Hühner, Schweine und Schuhe umherschwammen. Das Wasser drang in die Hofreiten ein, so daß viel Vieh in Lebensgefahr schwebte. Der Schaden im Ort und außerhalb, den die gewaltigen Wassermassen anrichteten, ist bedeutend. Kartoffel, Dickwurz und Klee liegen zerschlagen am Boden. Am meisten Teilnahme hat man hier mit dem Unternehmer der hiesigen, der Vollendung! sich nahenden Wasserleitung. Auf der Hohl, oberhalb des Dorfes nach Vil- linden zu, wurden ihm 65 Kubikmeter Klopfstcine und zwei Waggon Sand fortgeschwemmt. Die Steine sollten zu Beion bei dem Bassin verwendet werden. Sie liegen auf den benachbarten Aeckern und Wiesen uiio im Dorf. Sie sind unbrauchbar geworden und stellen allein einen Schäden von etwa 400 Mk. dar. Merkwürdig ist, daß gestern vor 12 Jahren, am 9. Juni 1898, ein ähnlicher Wolkenbruch' über Langd niederging. Damals stand das Wasser so hoch, daß man dem Vieh im Stalle nicht beispringen konnte und manches Tier elend umkam. X Ridda, 10. Juni. Auf ber hiesigen Herberge gerieten zwei Insassen im Streit aneinander und wurde der eine mit dem Messer bearbeitet, so daß er im hiesigen Krankeuhause liegt. Der Attentäter sitzt hinter Schloß und Riegel. II Marburg, 10. Juni. Die heute hier abgehaltenen Ei ui g u n gs v er h a n d lu n g e n im Baugewerbe für Kassel, Marburg, Wetzlar, Gießen, Hersfeld und Fulda verliefen ergebnislos. --- Frankfurt, 40. Juni. Die Jahresversammlung d e s R h e i n - M e i n i s ch e n V e r b a n d e s f ü r Volksbildung fand Sonntag hier statt. Durch den Jahresbericht wurde ein Mitgliederstand von 201 Vereinen und 620 direkt angeschlossenen Mitgliedern festgestellt. Auf das Großherzogtum Hessen entfallen 109. Besonders entwickelt hat sich im letzten Winter das gemeinverständliche Vortragswesen. Auch die Volks- unterhaltungsveranstaltungen haben sich gut weiterentwickelt. Zahlreiche Orte wurden mit Wanderbibliotheken versorgt. Der Kampf gegen die Schundliteratur wird durch aufklärende Vorträge, durch Ausstellung guter Bücher, durch Messeverkäufc, sowie durch den Vertrieb guter billiger Literatur in Verkaufsstellen, geführt. Eine Reihe von Vereinen veranstaltete Heimatsausstellungen und nahm die Gründung von Heimatsmuseen vor. Das Verbandstheater gab im letzten Winter 180 Vorstellungen, darunter 52 Aufführungen von „Wilhelm Teil", die meistens in Verbindung mit den Kreis-Schulbehörden vor den älteren Schulkindern stattfanden.. Zahlreiche Personen aus werktätigen Kreisen fanden bei ihrem persönlichen Bildungsstreben durch die Geschäftsstelle Hilfe. Das Verbandstheater soll eine Erweiterung des Personals erfahren, so daß es möglich sein wird, auch größere klassische Stücke aufzuführen. Der neue Spielplan enthält folgende Stücke: „Minna von Barnhelm", „Nathan der Weise", „Maria Stuart", „Was Ihr wollt", „Zopf und Schwert", „Stützen der Gesellschaft", „Hans Lange", „Die Journalisten", „Der Revisor", „Der Fermde", „Die Anna-Liese", „Die deutschen Kleinstädter". ©cricMsiaaL d. Mainz, 9. Juni. Der Weinhändler Martin Dörhöfer aus Alzey hatte sich vor ber Strafkammer wegen 'jtiein- fälschung zu verantworten. Er kaufte in Gundersheim und Weinheim 489 Liter Naturwein, später nochmals 7-800 Liter Most tu Schorshaujeu. Den Wein verschmn er miteinander und setzte 251/, Zentner Zucker in wässeriger Lösung hinzu. Das Gericht nahm die Uebersireckung für erwiesen an und verurteilte den Angeklagten zu 1500 Alk. Geldstrafe. Wegen unrichtiger Buchführung wurde auf 50 Mk. Geldstrafe erkannt. Tie Einziehung der beschlagnahmten 8 Stück Wein wurde ausgesprochen. Univerfttäts-Nachvichten. |] Marburg, 9. Juni. An ber hiesigen Universität beträgt die Zahl ber Immatrikulierten 2192, darunter 55 Frauen. Dazu kommen noch 31 Männer und 14 Frauen als Hörer, so daß sich die Gesamtzahl auf 2237 erhöht. Im vorigen Winter betrug die Gesamtziffer 1829 und im vorhergehenden Sommer 2113. Die Studierenden verteilen sich wie folgt: Theologen 171 (1 Frau), Juristen 480, Mediziner 384 (12 Frauen), Philosophen 1089 (55 Frauen). 1709 Männer und 47 Frauen stammen aus Preußen (darunter 721 Männer und 11 Frauen aus Hessen-Nassau), 346 Männer und 12 Frauen aus den übrigen deutschen Staaten (darunter '25 Männer aus Hessen), ferner 56 Männer und 7 Frauen au-3 den übrigen europäischen Ländern, 10 Männer und 2 Frauen aus Amerika und 3 Männer aus Asien. Unter den Ausländern sind die Russen mit 20 Männer und 2 Frauen am stärksten vertreten. Wanöent und Helfen, Bäöer und Sommerfrischen. = Bad-Nauheim, 10. Juni. „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein, wer lange sitzt, muß rosten". Jetzt tritt die Reisezeit ein und treibt die Menschen, Gesunde und Mranfc, aus der täglichen Umgebung zu neuer Anregung und Gesundung „hinaus in die Ferne"! Das zeigte sich namentlich in den letzten Tagen durch eine vermehrte Frequenz des Bades, so daß es sich bereits im Uebergnng zur Hochsaison befindet. Seit dem 2. Juni wurden täglich über 3000 Bäder verabfolgt, und die Freguenz betrug an diesem Tage 980 Xturgäftc mehr als am gleichen Tage sh es Vorjahres. Auch betrug die AnWesenheitsziffer der Kurgäste an diesem Tage 5684 gegen 5350 im Jahre 1909 — Den- Park zeigt sich jetzt in voller Pracht: Die roten und weißen Blüten der Kastanien leuchten wie Kaiserkerzen aus dem saftigen Grün der Umgebung hervor. Eifrige Geselligkeit zeigt sich auf dem Golfplatz und den Tennisplätzen neben den prächtigen neuen Kolonnaden. Die .Leitung des WiudersteiN-Orchesters hat m dieser Woche sfayenmenter t^retn« mann für Professor Winderstein übernommen, der einem ehrenvollen Ruf nach Odessa gefolgt ist, um dort auf der Ausstellung 2 Konzerte zu dirigieren. Auch die Operette hat mit Leo Falls „Fidelem Bauer" am 9. ihren Eingang in den Kurhaussaal gehalten. Regelmäßig findet svöchentlich in der englischen und russischen Kirche Gottesdienst statt._______________________________ büchertisch. — Der Staatsbürger. Halbmonatsschrift für politische Bildung. Herausgegebeu von Dr. Hauns Doru in Verbindung mit Professor Dr. Groth, Leipzig, und Negierungsdirektor Dr. Wappes in Speyer. Verlag von Fr. Will). Gruiiow in Leipzig und Berlin. Tas erste Juni-Heft enthält: Tie Entwickumg des deutschen Sparkassemvesens. Von Dr. Seidel in Berlin. Ausschluß der Strafe infolge von geistiger Störung. Von Professor Dr. Sommer in Gieße n. Zum staatsbürgerlichen Unterricht. Von Prof. Dr. Ernst Groth. Tie Entwicklung der Heiratstendenz in Deutschland. Von Dr. F. Priuzing m Uhu. Staatskunst. Von Theodore Roosevelt. Das Bürgerliche Fürstentum. Macchiavelli, Aus dem „Buch vom Fürstetl". Rundschaii. Chronik. Märkte. Gieße«, 11. Juni. Marktbericht. Auf heutigem Wochen- utarfte kostete: Butter pr. Vfd. 1.05—1.10 Alk., Hühnereier 1 St. 7—0 Vfg., Euleneier 1 Stück 8 Psg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käsematte pr. St. 5—6 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Ochsenfleiscb pr. Pfd. 80 bis 88 Pfg., Kuhfleisch und Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 80—84 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00 bis 0.00 Alk., Zwiebeln per Ztr. 9*00—10,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Kirschen per Pfund 35—40 Pfg., Nüsse 100 Stück 50 bis 00 Pfg., per Ztr. 0—00 W. Marktzeit pou 7—1 Uhr. Die nach- A aipfrfp sind am Sonntag dem 12. Juni stehenden D>vl Xilü von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nur für dringende Fälle sicher anzutreffen: [D n/fi Dr. Mueller, Liebigstr. 47. — Dr. Steinreich, Neuen Baue 22. Auszug o. ö. Stailöesamtsregiftern der Stadt Eietzen. Aufgebote. Jtmi. 4. Justizrat Friedrich Mügel, Rechtsamvalt in Saarbrücken, mit Auguste Doering in Gießen. — 7. Georg Knapp, Großh. Kreisgeometer, mit Elise Allendors, beide in Gießen. Eheschließungen. Jtmi. 4. Wilhelm Heß, Schneider, mit Katharine Euler, beide in Gießen. — 4. Otto Kölle, Schneidermeister, mit Anna Müller, beide in Gießen. — 8. Philipp Rühl, Kellner in Marburg, mit Lina Möhl in Gießen. Geborene. Juni. 2. Dem Schlosser Wilhelm Schütz ein Sohn, Wilhelm. — 3. Dem Werkmeister Karl Emil Schumalm ein Sohn, Friedrich Karl. — 3. Dem Modellfchremermeister Peter Feith eine Tochter, Katharine Josephine Luise. — 3. Dem Bautechniker Peter Sommer- lad eine Tochter, Margarete Luise. — 3. Dem Dachdeckermeister Heinrich Ruckstuhl ein Sohn. — 4. Dem Maschinenarbeiter Ludwig Walther ein Sohn, Ferdinand. — 5. Dem Kauinlann Karl Zwang eine Tochter, Franziska. — 6. Dem Tapezier Heinrich Lotz V. eine Tochter. — 6. Dem Bautechniker Ernst Stamm -ein Sohn. — 7. Dem Gärtner August Gustav Koch eine Tochter, Marie. Gestorbene. Juni. 5. Alwin Andreas, 3 Jahre alt, Schützenstraße 4a. — 5. Kurt Brod, 15 Jahre alt, Steinstrabe 52. — 6. Heinrich Bonarins, Lackierer, 53 Jahre alt, Kaiser-Allee 47. — 9. Anna Hermine Scheppelmann, geb. Firderer, 29 Jahre alt, Rooiistraße 22. — 9. Martin Wieth, 2 Monate alt, Wetzsteiiigasse 8. 2lad?rid?teit« Israelitische Kcligioiisgcmcinöc. Gottesdienst in 0er Synagoge (Süd-Anlage). Montag den 13. und Dienstag den 14. Juiii 1910: Woche »»f e st. 1. Tag: Vorabend 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags 4 Uhr. 2. Tag: Vorabend 9.30 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Festesausgang 9.35 Uhr. Israelitische üeliaionsgeiellschast. Gottesdienst. Sabbatfeier am 11. Juni 1910: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.35 Uhr. Montag den 13. und D i e n 51 a g den 14. Juni 1910: Wochcnfest. 1. Tag: Vorabend 8.15. Vormittag 8.00. Predigt. Nachmittag 4.00. 2. Tag: Vorabend 9.35. Vormittag 8.00. Nachinittag 4.00. Festesausgang 9.35. Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr. Müller sche badeanitait Mass erwärme der Lahn 1 8 °R. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 0.1 c 10 Wetter 88 94 81 -- 26,3 °C. + 14,3 eC. Gewitterregen Bew. Himmel Juni 1910 a zz Q. w 6* S4 Z «D big 10. Juni , 10. „ 5 ® ZH K Z Höchste Temperatur am 9. Niedrigste , , 9. Niederschlag: — 12,6 mm. 10? 2” 10., 9" 11.1 7’6 E 4 NNE ! 2 WNW 2 741,6 17,6 13,2 741,0! 17 6 14,0 741,01 18,1 14,1 Kl Die Entwöhnung der Kinder ist oftmals eine recht schwierige, weil btefelben die schwerverdauliche Kuhmilch nicht uertranen können. Eine große Erleichterung bietet hierbei das Nestle'sche Kindermebl, entweder allein mit Wasser gekocht oder als dünnere Suppe der Milch zugesetzt. |ss’/< will, verl. kostenfr. Offerte. Besichtig, uns. grossstädt. elngericht. Fabriklagers mit über 80 compl. Zimmer-Einricht sehenswert u. lohnend. Boi gröss. Kauf: Fahrtvergüt. Lief, frei Wohnung unt. Garantie. 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