Montag 11. April 1910 16V. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 83 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntag-. ack Preisen an- Tie ^Eiehener ZamiNenblatter" werden dem ,91naetger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblolt für öen Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seilfragen" erscheinen monatlich zweimal. ?°lle itilml WÄkllkWpMKk joiieoe-Klavier-TiiEj zahlreiche Auszeichnungen am Montag zu Ehren Prinz im Zeltlager ein Essen zu 30 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universiläts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. ammelten besten Dank aus, während Kommerzienrat Tr. Bamberger den Gästen Dank für ihre Anwesenheit aussprach. Ilm I Uhr folgte ein gemeinschaftliches Essen im Kasino „Hof zum Gutenberg". * § Mainz, 11. April. Die hessischen Handelskammern haben sich am 9. April nochmals eingehend mit der Frage der Schiffahrtsabgaben beschäftigt. Dabei wurde einstimmig anerkannt, daß selbst vom abgabensreundlichen Standpunkt aus Die in dem vorliegenden Gesetzentwurf und in den bisherigen Erklärungen der preußischen Regierung enthaltenen Garantien oollkommen unzureichend sind und insbesondere die hessischen Interessen dabei so gut wie gar keine Berücksichtigung er- jähren haben. Unter diesen Umständen liegt für die Handels-« kammern keine Veranlassung vor, ihren seitherigen grundsätzlichen Standpunkt zu verlassen. Ser™^dn,CiS! k-3e n e vod ' Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedltion und Verlag: e^oL Redaktion:L^112. Tel.-Adr^ AnzeigerGießen. Hospiz* nana. Schweslerniat »Dann»»» । —U^rchmidt, Neuen M. 25. hessitcher tjanoelskammertag. § Mainz, 11. April. Im Stadlhausioal fand gestern unter dem Vorsitze des Kam merzienrats Haffn er der 25. Hessische Handelskammertag statt. Der Vorsitzende begrüßte die Vertreler der Handelskammern, tne besondere die erschienenen Herren der Regierung, Minister de. ; Znnern v. Homberg k, Ministerialrat H ö l z i n g e r, Gelxim'. Dberrcgiermrgsrat Wagner, ferner die Herren V'-'vinzialbi^ •or Geheimerat Dr. Breidert, Bürgermeister Baurai Kuhn Ter Vorsitzende meinte, Minister v. Hombergt habe uue?, in seine, früheren Stellungen stets ein warmes Herz für Handel und ^n Duftrie gehabt, er bitte ihn auch, in seiner neuen Wirkiamkett dem Hessischen Handelskammertag ein geneigtes Ohr zu leihen.. Zu Beisitzern ins Bureau wurden die Herren Handelskammerprajiden ten Parcus-Darmstadt und Kommerzienrat B aruch - Wörme berufen. Minister v. HoMberg k dankte für die freundlich?, Begrüßun^sworte auch namens des übrigen Herren der Regierung Durch seine langjälirige Tätigkeit in den Hauptstädten Hessens habe er mit Handel und Industrie stets in den engsten Beziehungen gestanden, unb er sei deshalb auf diesem Gebiete kein Unbekannter Er habe die guten Beziehungen auch mit hinüber in sein neues Amt genommen. Den Beratungen wünsche er besten Erfolg. Namens der Provinzialdirektion Rheinhessens sprach Geheimerat Dr. B reibe r t und" Namens der Stadt Bürgermeister Baurat Kuhn, Die «ebenfalls den Verhandlungen besten Erfolg wünschten. Ueber die Neuregelung der Arbeiterversicherung (Reichsversicherungsordnung) berichtete Syndikus M e e s m a n n- Mainz. diachdcm sich die Sperren Parcus - Darmstadt, Geheime Kommerzienrat Stroh-Offenbach, Dr. 5)u ma n-Darmstadt, Kommerzienrat Heich elheim-Gießen, Kommerzienrat Laruch- Worms, Kertsch- Friedberg und May- Bingen den Ausführungen des Berichterstatters angeschlossen hatten, billigte der Han- tzandelskammertag durchaus, daß von einer Verschmelzung der Versicherungszweige abgesehen wird. Er stimmte der Ausdehnung des Versicherungskreises und den Leistungen im vorgeschtagenen Sinne zu, roerat er auchk die Bedenken einer immer stärkeren Belastung des Gewerbes mit sozialen Ausgaben anerkennt. Die Kosten werden durch die Vorlage um rund 125 Millionen Mark erhöht. Auch die Einführung der Hinterbliebenenversicherung als einer notwendigen Ergänzung der Invalidenversicherung fand Annahme. Abfällig beurteilt wurde die, uZsamMenarbeitung der Versicherungsgesetze in esn einziges Gesetz, das zu umfangreich und unübersichtlich ist, um praktischen Bedürfnissen zu genügen. Syndikus Stahl- Friedberg berichtete über den neuen Fern- s p rech geb ühr e n -- En t wur f. Nachdem sich Syndikus Dr. Ha her-Worms kurz an der Aussprache beteiligt hatte, wurde Den Ausschußanträgen des deutschen Handels!ages zugestimmt. Ueber die „Aen derung der Gewerbeordnung" berichtete Syndikus Dr. H u m a n - Darmstadt. Er stand auf dem Standpunkt der Anträge des Ausschusses des deutschen ^Handels- rages, während die Herren Dr. Cratz-Offenbach und Scholz- Mainz auf dem Standpunkt standen, daß die Ausdehnung des Fvrtbildungsschulunterrich-ts für weibliche Arbeiterinnen nur bis zum 16. Jahre erfolge und daß der Unterricht hauptsächlich Haushaltungsfächer umfasse und die Hauptbeschäftigungszeit auszusallen habe. Nach, längerer Aussprache, an der sich die Herren Ministerialrat Hölzinger, Schlaßmachar-Offenbach, Dr. Hayer, Stahl, Heichelheim und Dr. Bamberger beteiligten, wurde der Airtrag Darmstadt, die Versammlung Möge sich auf den Standpunkt des Ausschusses des deutschen Handelstages stellen, angenommen, Mit der Sache der weiblicl-en Arbeiterinnen soll sich cht späterer Handelslammertag befassen. lieber den Gesetzentwurf „H ausarb eit" berichtete Dr. Ha yer-Worms. Er wies besonders auf große Einmischung der Polizei in dem Gesetzentwurf hin,, diese Maßnahmen griffen zu n?eit in das Selbstbestimmungsrecht der Arbeitgeber ein. Der Polizei seien viel zu weitgehende Befugnisse überlassen, bamit würde die Hausindustrie eingeschränkt. Er beantragte, die Versammlung möge sich mit bem Standpunkt des Ausschusses des deutschen Handelstages einverstanden erklären. Herr Schloßmacher hat wegen der polizeilichen Einmischungen keine Bedenken, aber unbillig sei, wenn im Entwurf vorgesehen sei, daß die Kinder in der Hausindustrie nicht so lange beschäftigt werden sollten als im Gewerbe. Grundsätzlich wurde dem Entwürfe, mit einigen Abänderungen, zugestimmt. Ueber die Errichtung einer Auskunftsstelle für den Außenhandel berichtete Syndikus Dr. C r a tz - Offenbach. In einer Entschließung wurde gesagt, daß der Handelskammertag die Errichtung für eine nützliche hält. Es wird gewünscht, daß das Reich die Auskunftsstelle auf seine Kosten errichtet. Ueber den Entwurf eines Stellenvermittlergesetzes berichtete Syndikus Tr. Zeidler- Gießen. Er wies darauf hin, daß die bisherige hessische Verordnung den Stellenvermittlern ein außerordentliches Maß von Freiheit gelassen habe. Die Klagen über zu hohe Gebühren beständen nach wie vor. Der Berichterstatter machte eine Reihe von Vorschlägen, besonders empfahl er die Schaffung öffentlicher Arbeitsnachweise. In dem dem Reichstag vorgelegten Gesetzentwurf seien die Bedenken der Handelskammern alle unberücksichtigt geblieben. Oberregierungsrat Wagner wies darauf hin, daß nach den Feststellungen der Polizeiämter die gewerbsmäßigen Stellen- Dermittler außerordentlich zugenommen hätten, das möge ja jmn Teil an den wirtschaftlichen Verhältnissen liegen. Gießen allein habe 32 Stellenvermittler. Besonders würden Beschwerden über die bekannten Vakanzenlisten geführt, mit denen ein ungeheurer Unfug getrieben werde. Es würden sich recht viele nicht geeignete Leute dem Stellenvermittlungsgewerbe zuwenden. .Herr May- Bingen war der Meinung, daß die Mißstände nicht derart seien, daß dafür schon wieder ein Gesetz geschaffen werden müsse. Wenn die Landesvorschriften ergänzt worden seien, hätten diese vollständig ausgereicht. Tie Handelskammer Bingen stehe auf dem Standpunkt, daß ein Reichsgesetz gar nicht notwendig sei. Herr F e r t s ch - Friedberg sprach ebenfalls gegen den Gesetzentwurf, man solle die Sache der gesunden Entwickelung überlassen. Herr Schloßmacher bemerkte, daß der Entwurf dem Reick)stag zugegangen, es müsse also den einzelnen Handelskammern überlassen bleiben, ob sie gegen den Entwurf beim Reichstag Eingaben machen wollten. Damit war die Angelegenheit erledigt. Zum Vorort der hessischen Handelskammern wurde aus Vorschlag des Herrn M a y wiederum Mainz einstimmig gewählt. Herr Schloßmacher bedauerte, daß über die Aussührungs- beftimmungen zum Tabak st euergesetz die Handelskammern nicht gehört worden seien, in der letzten Zeit seien erneute Ausführungsbestimmungen erschienen und die Handelskammer wiederum nicht gehört worden. Er ersuche die Negierungsvertreter, daß die Handelskammern in Zukunft gehört würden. Mini st er von Hombergk erwiderte, daß er selbst nicht wisse, warum die Handelskammern nicht gehört worden seien. jÄrensalls seien bei Ueberfcnbung die Fristen zur Rücksendung zu kurz gestellt morben. X » treffe auch bei den Gesetzentwürfen zu, die von der Reichsregierung übersendet würden, Ss sei kaum Zeit, die Regierungsberichterstatter zu hören. Geheimer Kommerzienrat Stroh sprach dem Vorsitzenden für die umsichtige Leitung der Verhandlungen namens der Der- Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen brei"?iiJoro$Cul,«'IlQftiiir^ ontorarb bemn’^urM;“- «chriftl. Anaedm-,u*1 Ans Stafct nnd Land. Gießen, 11. April 1910. ** Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat den von bem Fürsten zu Leiningen auf die evang. Pfarrstelle zu Rothenberg präsentierten Pfarrer Wilh. Schwarz 511 Dexheim für diese Stelle bestätigt. •* Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Zchulamtsaspiranten Joh. Schüßler aus Udenheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Seligenstadt. Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besehende Lehrerstelle an der Schule zu GustavSburg (Gemeinde Ginsheim). Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. •* Neuer Vizekonsul. Der zunr Vizekonsul bei dem Großbritannischen Generalkonsulat in Frankfurt a. 3JL ernannte Herr John Walter Francis Th e lwall ist zur Ausübung konsularischer Verrichtungen im Großhcrzogtum Hessen zugelassen worden. *• Hess. Richterverein. Tie ordentliche Hauptversammlung des Hessischen Richtervereins findet am 28. Mai in F ran kf ur t a. M. statt. Um dieselbe Zeit wird der Verband der Hessischen G er i ch ts a s s e s s 0 r en seine Hauptversammlung ebenfalls in Frankfurt a. M. abhalten. *• Aus der hessischen Rechtspflege. Der neuernannte Präsident des Landgerichts Darmstadt, Theobald, hat am 8. April die Amtsgeschäfte übernommen. Der mehrere Wochen nach Hofhcim im Taunus beurlaubte Oberlandesgerichtspräsident Kullmann kehrt am 1. Mai auf seinen Posten zurück. ** Aus dem MilitärWochenblatt. Kleemann, Baruth, Lazarettinspektoren auf Probe in Mainz, zu Lazarettinspektoren ernannt. ** D 0 r A n g e l k l u b G i e ß e n, dessen Mitglieder meist Sportfischerei betreiben, hat das Lautlsbacher Wasser der Lahn von der Obersörfterei Krofdorf für rund 300 Mk. Jahrespacht unter folgenden vom preußischen Ministerium genehmigten Bedingungen übernommen. Der Klub ist berechtigt, nur an seine Mitglieder 25 Angelkarten auszu-, geben, die den Jühaber nur zur persönlichen Ausübung des Fischfangs berechtigen. Es darf unter Ausschluß von Netzen, Reusen oder sonstigen Fanggeräten nur mit der H andang et gefischt werden. Das Lautlsbacher Wasser ist allerdings zurzeit sehr ausgebeutet, da die Klubmitglieder fast aber nur den Raubfischen (Hechten und Barschen) nachgehen, wird der Fischreichtum bei Launsbach in wenigen! Jahren wachsen, was besonders für die unterhalb dieser Strecke berechtigten Fischer vorteilhaft sein wird. Sonst ist unseres Wissens keinem Fischerei Pächter gestattet, mehr als 3—5 Angelkarten auszugeben, allerdings sind dann auch keine Bchchränkungen wegen der Anwendung der Geräte, zum Fischfang auferlegt. ” Vorsicht beim Abspringen! Gestern nachmittag sprang der Kaufmann Reinhold Schreiner aus Marburg in der Kaiser-Allee kurz vor der Haltestelle während der Fahrt von einem Wagen der elektrischen Straßenbahn und kam dabei so unglücklich zu Fall, daß er bewußtlos liegen blieb. Er wurde zunächst in ein Haus gebracht und ein Arzt zugezogen, allein die inneren Verletzungen schienen so schwer, daß er von Mannschaften der Sanitätskolonne nach der Klinik gebracht werden mußte. Entlaufen. In der Nacht vont 9. auf den 10. l. Mts. entsprang aus der Siechenanstalt die Katharina Hofmann aus Heuchelheim. Sie war aus dem Fenster des ersten Stockes in den Garten gesprungen, ohne sich dabei zu verletzen. Heute Nacht wurde sie von Schutzleuten in dem Schlachthaus-Neubau angetroffen und der Anstalt wieder zugeführt. X Klein-Linden, 10. April. Tie Feier seines 45. Stiftungsfestes beging gestern abend der Gesang-» verein „Eintracht" im Saale der „Teutschen Eiche". Die Feier erfreute sich eines sehr starken Besuchs und nahm den denkbar schönsten Verlauf. Der Vorsitzende, Ludw. Jung, begrüßte die Gäste. Frl. M. Naumann unb Frl. El. Faber sprachen einen Prolog, der die Bedeutung des' Gesanges feierte. Lehrer Keil gedachte der Gründer des! Vereins und seiner Entwicklung bis zu deut heutigen hohen Stand, die Zahl Her Sänger beträgt jetzt 50. Dann kant der Redner auf -die Bedeutung des Volksliedes und der Gesangvereine £it sprechen, die auch von unserem Großherzog unb dem Kaiser eifrig gefördert werden. Tas Hoch galt dem deutschen Lied als einem kostbaren Schatz uitseres Volkes. Inzwischen waren als Gäste die Sänger des Gesangvereins „Germania"-Großen-Lindeu erschienen. Tiefer und der festgebende Verein wetteiferten im Vortragen schöner Volkslieder und Chöre. Sämtliche Vorträge zeugten von der hingebenden Arbeit des Dirigenten und der Sänger und ernteten lebhaften Beifall. Sehr dankbar wurden auch die Theaterstücke und Singspiele ausgenommen, bei denen Damen und Herren recht schönes leisteten. Es seien hier erwähnt: „Tie musikalische Kochschule", „Häuslicher Streit", „Tie Liebe im Kontor", „Feine Familie", „Soldatenliebe" und „Die lustigen Schnitterinnen". Für gute Kouzertmusik sorgte die Kapelle Harnisch-Steinberg. — Einer unserer angesehensten Mitbürger wurde gestern unter überaus zahlreicher Beteiligung zur letzten Ruhe gebettet. Johannes Luh hat ein Alter von 69.Jahren erreicht. Bis zu feinem J Aus Anlaß der Feier sind unlieben worden. Die Stadt Jerusalem gibt !unb Prinzessin Eitel Friedrich Gedecken. Jerusalem, 10. April, i&nnmbung der Oelbergstiftung MM ieO'6ti „. t ***•<«*£* EM Abrisll. L 9uni Cf Fenster )Jk. l.o» Die Seiet in Zerufalem. Jerusalem, 9. April. Angenehmes kühleres Wetter begünstigte die heutige Ein- kiechungsfeier. Schon von sieben Uhr früh ab zogen die Fest- teilnehmer laus der Stadt über die Kaiserstraße nach dem Oelberg Mehr als achthundert Einladungen waren ergangen. Aus allen Teilendes deutschen Reimes sind zur Feier Vertreter der protestan- lifdien Geistlichkeit unb der Johanniter emgctroffen, ebenso Vcr tretet: von Gemeinden Palästinas und Diakonissen von hier. Außer- fralb zwischen Jasator unb dem Hospiz entwickelte sich bis gegen 9 Uhr eine lange Wagenkette, eine büfjtc Volksmenge in malerischen Trachten begleitete mit herzlichen Sympatbiekmidgebungen die An fahrt auf dem mehr als halbstündigen Wege. Tie Meh.zah der (Haste begab sich sogleich zur H i m m e l f a h r t s k t r ch e. , Den bildet das Herz des halb eine Burg, Halo ein Kloster darstellenden Baues. Ter Turm ist noch unvollendet, das Ge- laute von vier Glocken, bereit grüßte den Namen des Herrenmcisters trägt, ist bereits aufgehängt. Im großen Fest!aal versammelten fid'' dreißig Jvhanniter, eine größere Anzahl Rialteserrittec und tiefe Geistliche, im Palast Zbomül Schmidt Mit den Beamten des Konsulats, Gouverneur Abdur Rahim Pascha mtb die vornehmsten Gäste, l unter ihnen Staatsvorsteher Husse in Haschim unb das gchamte Gefolge. Nachdem die Festteilnehmer dort zum Einzug in die Kirche geordnet waren, erschienen nach geschehener Benachrichtigung das Prinzenpaar Eitel Friedrich mit den bayerischen Prinzen Georg und Konrad, worauf der feierliche Einzug begann. , östlich sG lockengeläute verki'mbete ben Beginn der ktrch- bxfiteu Einw.ihung. Pünktlich um 9 Uhr erfolgte der feierliche Einzug vom ^e)(>aal über die Freitreppe des Turmes durch untere Kirch empört al unb sodann durch den Mittclgang der Kirche iurd) dem Altana um. An der Spitze des Zuges schritt die oc)amte Geistlich leit mit ben kirchlichen Geräten unb ben vom .Vai)er unb der Kaiserin gestifteten Bibeln. Dem Buge der Geistlichkeit schlossen sich der Präsident des preußischen O ber-Kirä enrates, Tr. Voigts, Ober-Konsistorialrat L a h u - st n. Probst Jeremias und der englische Bischof Blyth an. Hieraus folgten die Johanniter und Malteserritter in ihren roten Ordensgcnändern, die mit ben schwarzen Mänteln einen wirksamen Kontrast bildeten, sodann, geführt von dem ersten Kurator der Oelbergstiftung, Oberhofmeister Freiherrn von Mirbach', Hosmar'ck'all von Lettow, Vordeck und dem Kammerherrn r n Hardt, die Werkmeister der Stiftung, die Königlichen Hoheiten Prinz unb Prinzessin Eitel Friedrich von Preußen, denen die b a y e r i s ch e n P r i n z e n unmittelbar, folgten; hierauf ter Gouverneur Abdur Rahim Pascha, der Botschafter Freiherr Marschall von Bieberstein, Fürst zu Schoenburg, Fürst zu Saim- Lalm, Gras von Praschina unb andere. Die von dem befamUcn Orgelbauer herrührende außerordentlich fd ort klingende Orgel, die von der Organistin der enalischen K ivchie, Miß Gardener, gespielt wurde, stimmte zunächst die Melodie des ReformationÄiedes „Ein feste Burg ist unser Gott" an, sc dann die der Dtationalhymne, hierauf ben weihevollen Choral „Hier liegt vor deiner Majestät". Inzwischen hatten die Prinzlichen Herrsck)aften rechts vom Lliar Platz genommen, mit ihnen das Gefolge, ferner die Generale '•ili Bey, Elum Bey, die Herren des Kuratoriums, Erzellenz Voigts, links die Johanniter und Malteser, runb um' ben Altar die Geistlichkeit. Nach Beendigung des feierlichen Entzuges stimmte der as-5 annähernd hundert Kindern, Diakonissen und Mitgliedern d^s «unter dem Protektorat der Kaiserin stehenben Vereins Fraucn- hilfe in Jaffa gebildete Chor bas Lieb an: „Toch^fer Zion freue! dich", dessen von der Orgel begleitete jubelnde Klänge bas ganze Gotteshaus erfüllten. Tas durch die farbigen Fenster gedämpfte unb zerstreute Sonnenlicht gab zusammen mit den brennenden Maricrzen, namentlick unter der reich mit Mosaik geschmückten unb mit Marmor gekleideten Apsis eine wunderbare Stimmung, in welche sich die bunten Uniformen und die bunten Trachten der auf ben Emporen des Chores versammelten arabischen Bauleute unb Steinmetzen wirkungsvoll einfügten. Tic Weihe rede hielt Ober-Konsistorialrat Schufen über die vom Kaiser und der Kaiserin in biie gespendeten Bibeln eingetragenen Worte „Einen anderen Gruird kann niemand legen anfjerbem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus" und „Mir ist gegeben alle Gewalt im HimMel unb auf Erden". Während der Geistliche $imt Weihespruch niederkniete, ertönte mit mächtigem Klange di.' große Glocke der Herrenmeister. Tic Predigt hielt Probst Jeremias über das Wort der Schrift: „Friede sei mit Euch". Hierauf führte Pfarrer 5 tur ber g-Kaiserswert die den Tienst in der Stiftung wahr- nehmenben Schwestern von Kaiserswert in ihr Amt ein. unb ein außerordentlich, eindrucksvolles Gebet unb ber Segen bildeten den Schluß der kirchlichen Feier. Unter bem Gesang der Gemeinde kehrten die Herrschaften in der gleichen Ordnung wie bei dun Eintritt, in den Festsaal zurück, tob sich der Empfang ber Jichmrniter und Malteserritter und später des Konsulartörps an- scklvß. Tic prächtige Ausführung des mit überraschenden Einzelnsten ausgeschmücklen Hauses madjte allgemein einen tiefen Ein- \ nid und fand einmütigen Beifall. Der Entwurf, wie die Aus- ^hrung sind das Werk des Regierungsbaumeisters Leibnitz- Elisabeth Deckei Nord-Anlage S\. teilt Anton Wickert. 015) Aebifttttane a. Wer erteilt Untcrritt? ovvelter «uthinbrnng? Lchristl A»gebote.m.PE7 . 03019 an den Gietz- Anz. Wciunbcr bübicücr Snah. Wochen alt, guter <«M r oiort als eigen obzugebea ol jcgenleitige Vergütung. ^cfL Angeb. unt. 2. reim ynitlagernd fetcuett- ___ Ebenso festlich wie gestern die . » _ . - erfolgte heute die Einweihung ter katholischen Zionskirche, zu der mehr als tauend Pilger aus Deuttchland, Oesterreich unb der Schweiz erschienen waren, unter ihnen die bayerischen Prinzen Georg unb Konrab als Vertreter des Prinzregenten. Die Feier begann um frühen Morgen mit der Ausführung des rituellen Zeremoniells, liegen 10 Uhr waren die Kirche unb der Platz davor dicht gelullt; gegen 11 Uhr trafen Prinz und Prinzessin Eitel Friedrich, icnoic die bayerischen Prinzen ein. Sie wurden an ber Kirchcn- tür mit einer kurzen Ansprache vom Weihbischof Müller-Köln und sodann vom Fürsten zu Salm-Reifferscheibt-Tyck und ferner ton dem Erzabt von Beuron Schober unb bem Prior ber Benediktiner auf Zion, Kniel, begrüßt. Unter dem Vorantritt ber (öüstlichkeit zogen alsdann die Prinzen mit Gefolge unter Glocken flaute und Orgelspiel prozessionsweise in das neue Gotteshaus, achdem die Fürstlichkeiten ihre Plätze eingenommen hatten, begann sofort der Gottesdienst mit einer Ansprache des Erzabtes von Beuron. Inzwischen hatte auch der lateinische Patriarch den kür ibn errichteten Thron bestiegen. Nach Beendigung der ein- dmicksvollen Ansprache fand ein Hochamt unter der Pontifical- as kisfenz des Patriarchen, zelebriert von Weihbischos Müller-Köln fil 5 Scrtrctcr des Kardinals Fischer unb unter Assistenz bes Tom- fa oitularS Tüsterwald-Kölu und des Priors Kniel statt. An das »tochamt schlossen sich das Tedeum und der Ambrosianische Lob- geiwng. .Unter Orgelklang verließen sodann die hohen Herrschaften und rmtgäste das Gotteshaus. Im Empfangssalon des Klosters ka-kw heraus Empfang der Malteserritter durch ben Prinzen Eitel mnedrich statt, der hierbei ein von dem Kaiser für das Kloster gegiftetes Porträt überreichte. Tode gehörte er.dem Kirchen- und Schulvorstande aii; auch war er lange Jahre Mitglied des Gciueinberats^ bis er eine Wiederwahl ablchnte. Im Auftrag des KirchenvorstanbeS und Schulvorstandes legte Pfarrer Schulte-Groß-Linden mit einem warmen Nachruf einen K ranz am Grabe nieder. K. Großen-"Lind en, 9. April. Ein recht interessantes Bauwert läßt unsere mit der Zeit fortschreirende .Gemeindeverwaltung aufführen, das einen doppelten Zweck erfüllen soll. In dem Gebäilde werden zu ebener Erde zwei geräumige Backstuben mit je einem modernen Backofen zur Benützung für die Gemeindemitglieder eingerichtet, während in einem darüber geplanten Stockwert die Einrichtung eines Boltsbades mit vier Wannen- und sechs Brausebädern für Männer und Frauen Unterkunft findet. Ten Plan zu dem Gebäude haben die Architekten Zipp und Fischer in Gießen entworfen. Es ist dabei Vorsorge getroffen, daß später unmittelbar im Anschluß • daran im Freien ein Schwimmbassin errichtet werden kann, besten Benutzung allerdings nur für die gute Jahreszeit gedacht ist. Vom gesundheitlichen Standpunkt ist die zu schaffende Badeangelegenheit in unserer Gemeinde gewiß freudig zu begrüßen. Mit dem Bauwerr wird in den nächsten Tagen begonnen werden. Unser 2000 Einwohner zählendes Städtchen wird nach Fertigstellung der Badeanstalt unter den gleich großen £rtcn in Hessen und auch wohl weit darüber hinaus die erste Gemeinde sein, die ihren Bewohnern eine hei jeder Witterung benutzbare Badegelegenheit zur Verfügung stellt. ? Hungen, 10. April. Ein fetter Prozeß, der schon jahrelang zwischen zwei hiesigen Einwohnern geführt wird und bereits einige tausend Mark gekostet hat, fand gestern sein Ende. Es handelte sich um die Ein- und Ausfahrt zu den betreffenden Hofreiten, die bisher auf einem Wege aus- gefübrt wurden. Nachdem im Laufe der Jahre 16 Termine stattgefunden hatten, würben im gestrigen Schlußtermin nach nochmaliger gerichtlicher Inaugenscheinnahme der Sachlage ein Vergleich herbeigeführt, durch den beide Teile ihre früheren Ein- und Ausfahrtsrechte wieder erhalten wie bisher. + Wallenrod, 10. April. Unter reger Beteiligung wurde der seitherige Beigeordnete Knipp einstimmig wiedergeivählt. -s- Rixfeld, 10. April. Ter Neubau unsere^ Schulhauses schreitet seiner Vollendung entgegen. Er enthüll 2 Sale und 2 Lehrerwohnungen, die mit dem 1. Oktober d. Js. bezogen werden sollen. Die Kosten des Baues lverden sich auf etwa 40 000 Mk. stellen. Die Schule erhält mit dem gen. Zeitpunkt den 2. Lehrer. Das alte Schul Haus wurde an Gemeinderechner Büuscher zum Preise von 6000 Mk. verkauft. X Unter-S eh mitten, 9. 9(priL Ein hiesiger Bürger, der wöchentlich einmal das Hesi. Errang. Sonntagsblatt unter die Abonnenten austrägt, hatte einige Male seinen n o ch nicht 12 Jahre alten Sohn mit diesem Geschäft betraut. Er erhielt deshalb laut Gesetz einen Strafzettel von 2 Mk. 15 Pfg. Gesetzlich ist dies berechtigt; aber es liegt doch die Frage nahe, ob die gesetzliche Bestimmung, auf diese ganz geringfügige Arbeit angewandt, nicht eine Härte enthalt. X Kohden, 9. April. Wie in anderen Gemeinden bereits durchgeführt oder geplant, wird auch in unserer Gemeinde der Plan einer Feldbereinigung ins Auge gefaßt. ! Ulrichstein, 10. April. Vom 8. auf 9. April nächtigten die zwei von Hersfeld bntmenben H a n bw cr k s b u v s ch e n Johannes Ei'et und Wilhelm Schmidt in der an der Chaussee zwischen dem Wiesenhof und der Poppenstrnt in der Gemärtung Jewtrücken stehenden Bauhütte des Steinklopfmaschinenbesitzers Heinrich Müller XI. ans Rudingshain Sie waren durch ein Fenster, das sie eingedrückt hatten, in die Hütte gestiegen. Sie erbrochen zwei Kisten, die mit Werkzeug und- Sprengmatemal gefüllt warm, fanden darin jedoch nur 1,20 Mark an Bargeld. ® um 5 Uhr m.-rg.-ns ein Heizer nach der Hütte kam, machten sie sich aus dem Staube, wurden jedoch von Gendarm Kessel aus Ulrichstein, der telephonisch' benachrichtigt worden mar, zwischen Kohden und Unter-Schmitten eingcholt und dem Amtsgericht Nidda vorgcfül, rt. — Als beim Abgang des Schnees drei Pferde des Pächters Bohle auf dem Selgenhof bei Ulrichstein durch einen vom Schneewasser angeschwollcnen Bach geführt werben mußten, stolperte eines daran unb kam z u Fall. Tas Tier bannte nicht wieder ans die Beine gebracht werden und ertrank. —r. Butzbach, 9. April. Seit gestern befindet sich auf dem Viehmarkt eine sehenswerte Riesen- S a lfisch Ausstellung. Tas ausgestellte Tier, ein Finnwal, hat eine Länge von 22,25 Meter, eine Höhe von 3,50 Meter und das stattliche Gewicht von 20000 Pfund. Mit zwei Harpunenschüsfen wurde er 1902 von dem Harpuneur Hans Barlin aus Tönnsberg erlegt. Die Harpunen stecken noch im Körper des Ungetüms. Eine große Zahl von Schulen aus der Umgegend besuchte heute die Ausstellung. — Tie Stadtverwaltung hat zum ersten Mal eine .Strafen- Kehrmaschine angeschafft, die heute, blumeugeschmückt, ihre erste Fahrt durch die Straßen unserer Stadt znrück- gelegt hat. -o. Mainz, 10. April. Einen tragikomischen Unfall hatten zwei hiesige Kriminatschittzleute in Udenheim. Tie Schutzleute hatten dort die Milch zu unter- suchen, wpbei auf Gefälligkeiten seitens der Händler und Bauern nicht gerade zu rechnen ist. Ta eine größere Anzahl von Probeflaschen zu der nächsten Bahnstation zu bringen war, um nach Main; zur Untersuchung befördert zu werden, liehen sich die Schutzleute gegen Bezahlung die Rolle eines Milchhändlers und kutschierten der Bahn M. Kurz vor der Bahnstation macht der Weg eine Kurve und an dieser Stelle ging plötzlich das eine Rad aus der Achse, der Wagen fiel um und ein Schutzmann flog samt, den Flaschen, von denen nur einige ganz blieben, in weitem Bogen auf die Straße Ter Schutzmann erlitt nur einige Hautabschürfungen, fein Kollege unb der Eigentümer des Fuhrwerks tarnen mit dem Schrecken davon. Tie Splinte ■am Rad war offenbar von einem, der das Milchprobieren nichL leiben kann, entfernt worden. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 8. April. Wegen Wechselfälschung und Betrug stand bcc frühere Schweizer B. P. von Wieben unter Anklage. Der zuletzt in Frankfurt a. M» wohnhafte Angeklagte war einem in G r ost - K a r l> c n bediensteten Schweizer etwa 40 Mk schuldig Bei seiner Tätigkeit als Hausierer sprach er bei dem ^chwcizci in Groß-Karben vor, indem er bemerkte, er wolle die Schuld begleichen: bares Geld besitze er zwar nicht, dock) habe ihm die Firma, für die er tätig ist, einen Wechsel in Höhe von 105 Marl ausgestellt. Diesen bot er dem Schweizer an, mit dem Ersuchen ihm den Betrag von 65 Mk. auszuhäobigen, wodurch bann die Schuld beglichen fei. Alle Bedenken gegen die Echtheit des Wechsel-, wußte der Angeklagte so geschickt zu verscheuchen, daß ihm bei Schweizer ben Betrag gegeben hätte, wenn er im Besitz eines s. großen Barbetrags gewesen wäre. Er hatte aber nur 20 Mk. bic er dem Angeklagten gab. Tatsächlich war ber Angeklagte inzwischen von der Firma eicklassen worben und ein Oberschweizer auf bent Nonnenhof bei Ilbenstadt hatte ihn so lange beherbergt, bis sich eine Arbecksgelegenheit für ihn bot. Da der Angeklagte anderweit mit Wechseln manipuliert hatte unb sich auch in Burg- gräfenrobe einer Zechprellerei schulbig machte, erfolgte seine Verhaftung, worauf er bic Fälschung zu gab. Der Angeklagte berief lick auf feine Notlage: bet Lieferant seiner Möbel habe biese wieder abholen lassen, ba er feinen Zahlungsverpflichtungen nicht Nachkommen konnte und er habe mit feiner Frau auf bet Straße gesessen. Ten Zcchbctrug bestreitet et, da er im Besitz eines Musterkossers gewesen sei, an bent sich bic Wirtin hätte schablos halten können. Tas letztere erwies sich als unwahr, wie er sich auch in manch anberer Beziehung herauszulügen versuchte. Seine vielen Vorstrafen wirkten strafcrschwetenb, so baß bas Gericht ihm 1 Fahr unb 6 Monate Zuchthaus zubiktierte, ihm bic bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Iahte aberkannte unb ihn zu 50 Mk. Gclbfttafe verurteilte. Da bie Geldstrafe uneinbringlich ist, würbe bic dafür erkannte Zuchthausstrafe durch die Untersuchungshaft für verbüßt erklärt unb ihm weiter ein Monat Untersuchungshaft angerechnet. Ein Mietgeldschwiudler batte sich in der Person des Sctmeidergesclleu K. M. von Schivcius- banpten (Bayern) wegen Betrugs zu perautnwrten. Der 26jal)rige Angeklagte kam für,; ub m dem Bürgermeister in Ziegen berg unb bot sieh als Tienüfnecbt an. Er ~gcib an, er habe bei ber Kavallerie gedient, verliehe gut mit dem Fuhrwerk timzugehen und sei schon enolgreid) m der L'anbwirtichait tätig gewesen. Ta bei Bürgermeister gerade einen solchen Mann nölig halte, einigten sie sich nut ein Jahr unb der Angeklagte versprach, am nächstfolgenden Tag den Dienst anzutreten, an ivelchem Taa ihm der Dienstherr auch bas Diietqelb zahlen wollte. Ter Anaellagte bat aber um das Gelb, bas ihm mich gleich behändigt wurde, ba er sich seine Kaviere noch verschaffen wollte, zu welchein Zweck er eine kleine Rede unternehmen müsse. Er war aber von ber Zeit an ver° s invaliden, bis seine Verhaftung erfolgte. Der Mielgeldschwinbel ist icme Spezialität. Er will zwar ben Dienst haben mitreten wollen; er sei aber in seiner Heimat von einem Gendarm gewarnt worden foitziigehen, ba er ausgefchrieben sei. Das (Selb habe er nicht zurückgeschickt, ba bie Adresse des Dienstherrn ihm verloren gegangen sei. Auf diese Ausrede legte bas Gericht fein Gewicht und erkannte auf 6 Monate Gefängnis. Berechtigte Sntereffen. Ein hiesiaer Rechtsanwalt hatte am Schöffengericht bie Verteidigung eines von ber Ehefrau des Wächters R. in Trohe wegen Beleidigung Verklagten geführt. Sein Klient hatte ihm mitgeteilt, die Arau R. sei früher bei einem von hier verzogenen Arzt tätig gewesen, nut dem sie in unsittlichem Verkehr gestanden habe. Dieses brachte der Rechtsanwalt zur Sprache, unb er soll dabei bemerkt haben, eine solche Person könne nicht beleidigt werden, ober ihre (ihre sei nicht so hoch zu schätzen, wie bie eines anderen. Tie Frau R. erhob Privalklage gegen den Anwalt wegen Beleidigung, aber das Schöffengericht wendete ben § 193 an unb sprach ben Angeklagten frei, ba er berechtigte Interessen seines Klienten wahr- nehmen wollte. Die Klägerin verfolgte Berufung, ba ans dem Tone, m dem bie Aenßernng siel, zu entnehmen gewesen sei, daß eine beleidigende Absicht vorlag. In der Berufimgsiuslanz konnte die Aeiißeruug in ihrem Worllant nicht mit Sicherheit feitgestclll werben; wenn auch der Sinn derselbe »vor, baß die Klägerin feine einwandsfreie Person ist, so ist bie Aeußerung boch geraden in ber Absicht, berechtigte Interessen zu wahren, ßiun, mindesten ist das Gegenteil nicht erwiesen. Das Urteil wurde bestätigt. (SertdMs^aal. R.B. Darmstadt, S. April. Vor ter Straf kämm -r wurde heute bie s. Zt. ausgesetzte Verhandlung gegen zwei ans Seligenstadt ftamnieitbe Angeklagte, den 80 jährigen Rentner Karl Stenger I. und besten 42 Jahre alten Sohn, den Gastwirt Adam August Stenger wegen Vergehen gegen § 10 des Nah- rungsmittelgesetzes, sowie gegen bas Weingesetz von 1901, wecker- geführl. Tie Wcinsälschung wirb seitens ber Angeklagten bc- flritten. Außer einigen Zeugen warben fünf Sachverständige, die Chemiker Prof. Tr. Wellcr-Tarmstadt, Prof. Tr. Meierhöser- Mainz. W.irchänblcr Haak-Mainz unb Schulz-Darmstadt und der fcithcrige Weinlontrollcur Schmicktermeicr-Heppenhcim vernommen. Ter letztgenannte hatte im Sommer v. I. bei einer Kellerrevision verschiedene Wein proben nach der Kostprobe beanstandet, worauf die Untcr'uckung eingclcitet würde und bie Zuziehung bei" miberen Sachverständigen erfolgte. Tie Anklage ging bahin, baß beide Angeklagte gemeinschaftlich fortgesetzt während der letzten Jähre zwecks Täuschung im Handel unb Verkehr, Wein burch Aufguß von Zuckerwäifer (auf Trester unb unzulässig starken Zuckcrzusatz zum Wein, sogenamckes Ueberstrecken, verfälscht hätten. Durch einen Küfer wurde aus dem Jahre 1905 bic Herstellung von Tresterwein bestätigt, ein anderer Küfer hatte int Jahre 1908 die Wahrnehmung beabsichtigter ]d)r starker Zuckervcrwenbnng gemacht. Ter An- geckagte Ltenger Vater betreibt das eigentlich?. Weingeschäft, bie damit verbundene Gastwirtschaft and Metzgerei hat er 1902 an den Sohn abgegeben, der auch Weinhand et treibt und feinem Vater bei ber Herstellung von Wein zu helfen pflegt. GerichtS- asfrssor Grus beantragte gegen jeden Angeklagten in anbetracht der feir guten Vermögenslage 1500 Mark Geldstrafe, ber Verteidiger Justizrat Hallwacks plädierte auf Freisprechung. Tas Urteil lautete für jeden Angeklagten auf 15 00 Mark Geldstrafe, sowie Einziehung der beschlagnahmten 9 Fässer Wein. [] Marburg, 8. April. Tie S t r a f f a in m e r verurteilte einen Fabrikanten, der seine Fabrikate mit einer miberen, gesetzlich geschützten Bezeichnung augepriesen hatte, zu 3'i0 Mk. Geldstrafe und zur Zahlung von 300 Mk. an ben geschädigten Fabrikanten. — Ferner wurde ein früherer Haltestellen- Vorsteher in Herzhausen wegen Gefährdung eines Eisenbahn-Transportes zu 50 Mk. Geldstrafe verurteilt. Ihm wurde zur Last gelegt, am 1. Juli v. I. zu Herzhausen durch llu- achlsrnukeit ben Zuiammenstoß zweier Züge verschuldet zu haben. Berlin, 8. 'April. In dein Prozeß gegen den ehemaligen Prokuristen der Firma Arthur Koppel, Fritz Klug, würbe ber Angeklagte wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu ' ü ns Ja l) reu Gefängnis und fünf Jcchren Ehrverlust unter Anrechnung von einem Jahr unb brei Monaten auf bic Unter» iuchungshaft verurteilt. Wandern und Reifen. *• Der Vogelsberger Höheu » E1 ub, Zweigverein Gießen, hat für die Zeit vom 1. April 1910 bis 31. März 1911 folgenden Wauderplan QufgefteUt. Sonntag ben 17. April: Freienseen — Seenbachtal — Petershainer Hof — Ulrichstein — Ruppertenrod — Mücke. 6l/2 Stunden. Sonntag den 8. Mai: Cölbe—Stirnhelle—E h r i sten - berg — Welter. 6 Stunden. Sonntag ben 5. Juni: Laubacher !'3alb — Jägerhaus — Götzen — Rudingshain — Lanbgrafenborn — Geiielstein — Taitfstein — HoHerodskopf — Schotten. 67. Stunden. Sonntag ben 2 6. Juni: Picknick int Haugel - it e i n. Sonntag den 3. I u l i: H o h e r o d s k o p f f e st. Sonntag den 17. I ti l i: G e l n h a n s en— Breitenboru—Tiergarten— Hübingen (Rundgang um Bübingen). 57, Stunden. Samstag den 2 3. Juli: Nachltour auf den Dünsberg. Sonntag den 1 4. 21 u g u st: -Marburg Sud—Tantniühle—Rimberg—Buchenau— Katzenbach — B i eZ> e n k o p f. 6 Stunden. Samstag den 3. unb Sonntag ben 4. September 17,tägige Wanberung: Ems — Marksbiirg - Braubach—Rhcmfahrt nach Stolzeiüels — Koblenz. Sonntag ben 11. September: Merkenfritz—Secuienbach— oaitinannsliaiu—Herchenhainer Höhe - Burg —Schwarzbachtal — ö o d) w a ( b ö a u f e n. 6 Stunden. Sonntag ben 9. Oktober: '.Kälbcrshausen—Abspann—Jägcrtal—Romrob — 2( (5 f c l b (Ge- mntaiiSflug des V H. E.) 5 Stunden. Sonntag ben 6. 9lo° > c m b e r: Stod’hmifcn (Lahn) — Niebershausen—Merenberg— Weilburg. 5 Stunden. Sonntag ben 4. Dezember: iatzensurt — Greifental — Bcilsieiu — erbor n. 4'/, Stunden. Sonntag ben 8. Iauuar: Gladenbach—Heinrich — Dünsberg — Bieber, o Stunden. Sonntag den ö. Februar: Rod- eim—Bubenrod—Altenberg—Blasbad) — Wetzlar. 47, Stunden. Sonntag den 12. A! ärz: Annerod—Albach—Ettingshausen— Hessenbrückev Hammer — Laubach. 5 StunDciu Luftschiffahrt. Tas Luftschiff tm Verkehr. In dem Februar-Heft der „Mitteilungen des Frankfurter Tczirksvcrcins Teutscher Ingenieure" veröffentlicht Zivilingcnieiu A. Bauschlick?er (Frankfurt a. M.) eine interessante Abhandlung über bic Wirtschaftlichkeit nnb v er tchrS technische 'S Deutung von Luftfahrzeugen. Ter Verfasser stellt fest, daß baS starre Luftschiff die 3 fache, die Flngmaschine bic 12 fache Kraft eines Antos bedarf, ufft dieselbe Last eilte gleichlange Wegstrecke zu befördern. Und da der Kraftbedarf eines Autos im Verhältnis 25 mal fo groß ist wie ber eines Eisenbahnzuges, so ist die Wirtschaftlichkeit einer Beförderung durch Luftfahrzeuge so gut feie ausgeschlossen. Die billigste Beförberung ist bie durch ben Ozean-Frachtdampfer, sie erfordert für den Tonncn-Kilometer nur 0,012 Pferdestärken: an zweiter Stelle kommt das Flußschlcppschiff, es erfordert für die gleiche Leistung 0,014 Pferdestärken. Es folgen i)?r Ozean-SckMell- dampfer mit 0,014 Pferdestärken, ber Eifenbahn-Güterzng mit 0,02 Pferdestärken, ber Molor-Lastivagcn mit 0,5 Pferdestärken, das starre Luftschiff mit 1,65 Pferdestärken, die Flug maschine mit 6,25 Pferdestärken. Luftschiffe und Flngmaschinen werden daher für den Verkehr nur da in Frage kommen, wo die Beförderungs-. kosten anderen Gesichtspunkten gegenüber in den Hiickergrund treten, so z. B. wenn es. sich um die Ueberwindnng von Strecken handE, Tür bic Eisenbahnen noch nicht vorhanden sind oder ans irgend einem Grunde überhaupt nicht gebaut werden können. NeuerdrngZ gibt das Quch die Zeppelinsche Luftschiffahrts-Gesellfchaft zu. Kleine Tageschronik. An der S a nt a r i t c r f i r d) c im Osten Berlins wurden die drei großen, den Altarraum abschließenden Fenster, darunter das vom Kcckserpaar gestiftete, anscheinend von böswilliger Hand befchüdigt. Aus dem Mlltel- fenster wurde die Widmung heransgestoßen. Ter kürzlich in Münd) en verstorbene Rentier Sack vermachte ber ©labt München über eine Million Mark zugunsten bcs Vereins für Mutterschutz. Die Sternwarte von K a p st a b t beobachtete den H a l l e y - s d; en Kometen am Freitag zum erstenmal seit seinem Vorübergang vor der Sonne. Das New°Porker Einwanberungsauck sucht ben in ben letzten Tagen hier angefommenen Hauptmann von Köpenick, um ihn auszuweifen. Spidplan öer vereinigten frankfurter Stadttheater. Goernhaus. Montag ben 11. April, abends 71/, Uhr: „Ter Waffenschmied." Dienstag ben 12. April"): „Cavalleria rnsticana.“ Hierauf: „Ter Bajazzo." Mittwoch ben 13. April, abends 71/, Uhr: „Tie ge- id)iebene Frau." Donnerstag ben 14. April: „Der Evangeli- mnnn." Freitag den 15. April, abends 7'/. Uhr: „Fidelio." Samstag den 16. April: „Ton Inan." Sonntag ben 17. April, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg." Äiontag den 18 April, abends 7,8 Uhr: „Die gejdjieöcne Fran." Dienstag 19. April: „Tiefland." Mittwoch den 20. April geschlossen. Schauspielhaus. Montag ben 11. April*): „Ein Wintermärchen." Dienstag den 12. April: „Niniche " Alittwoch ben 13. April: „Die schone Mirjam." Hierauf: „Heiße Liebe." Zum Sd)lnß: „Ter schlechte Ruf." Donnerstag ben 14. -April, abends 71/, Uhr: „Wenn der junge Wein blüht." Freitag ben 15. April: „Götz von Berlichingen." Samstag ben 16. April: „Niniche." Sonntag ben 17. April, nachmittags 3'/., Uhr: „Die Nabensteinerin." Abenbs7Uhr: „Heimat." Hierauf: „Ter sd)led;te Ruf." Aioutag ben 18. April: „Hans Lange." Dienstag ben 19. April: „Die schone Mirjam." Hierauf: „Heiße Liebe." „Der schlechte Ruf." Zum Schluß: „Der Arzt feiner Ehre." Mittwoch ben 20. April: „Johminissener." Hieraus: „Ter 2lrzt seiner Ehre." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Meteorologische veobüchtungen der Station Siegen. April 1910 Barometer ans 0° reduziert Temperatur der Luft sZlbsolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke (ßr-ib btt tieioBIhung in gehnrel öer sichld. tzlmmelsfl. Wetter 10. 2,6‘ 747,9 3,4 39 NNW 4 4 10. 9'° 750,0 4-4,7 4,7 73 NE 2 0 11. 7" 750,6 — 0,8 3,6 83 WNW -* 0 1 1 ochste Temperatur tut 9. 1 : bis 10. April — -H 9,5 6 0. Niedrigste , „ 9. „ 10. „ = Z- 1,6 °C. Telefonische Kursber-öchte des .Giesseuei’ Anzeigers, mitgeteilt von der . Bank für . Handel und Industrie^Oiessen. Frankfurter Börse, 9. April, 1.1» Uhr. 3"Zn Reichsanleihe .i;x. 93-50 3°'n - « do. 84.60 37,°/a Konsols 93,50 3"'„ do. b’4.65 3'/,7y Hessen sr. 5.--- 3l/3uln Oberhessen »9180 4°, Oesterr. Goldrente .3C-. 100.10 475°/n Oesterr. Silberrente ? 99.00 4° 0 Ungar. Goldrente 95,50 4° 0 Italien. Rente . .— 3°;0 Portugiesen Serie I . 65.65 3° 0 Portugiesen „ III . 66.50 47,70 russ. Staatsanl. 1905 100.30 4japau. Staatsanleihe 98.40 4°/e Conv.Türken von 1903 94.60 Türkenlose . ... x. 1178.80 47O Griech. Monopol-Ank A 49.19 4°/0 iiasserc Argentinier X’ 91.30 3% Mexikaner i. 69.80 4l/2% Chinesen . -s^7 99.95 Aktien r/v-tJ Bochum Guss .... -s'v -37.60 Buderus E. 110.00 Tendenz: schwach. Elektriz. Lahnicyer .T.T. 111.70 Elcktriz. Sehuekert . : 147.90 Eschweiier Bergwerk . *1, 201.50 Gelsenkirchen Bergwerk . -Ob30 Hainburg-Amerik. Pak eck. 140.20 Harpener Bergwerk.*.,,. 198.10 Laurahüttc . . . < . 172.50 Noidd. Lloyd .? . . . -. 103.60 Oberschles. Eisen-Industrie 96.80 Berliner Ilaudelsges. t, . 176.25 Darmstädter Bank «.’>•. . 133.50 Deutsche Bank . . . 250.50 Deutsch-Asiat. Bank . 155.00 Diskonto-Kommandit ., . 188.00 Dresdner Bank . . . 158 :>0 Kreditaktien . . .x . >. 208.00 Baltimore- und Eisenbahn "2 110.40 Gotthardbahn-. - Lombard. Eisenbahn .s.». 21.30 Oesterr. Staatsbahn 160.50 Prince: Henri-Eisenbahn F. 135.00 Berliner Börse, Cauada E. B......184.00 Darmstädter Bank ... . . 133.00 Deutsche Bank . .-.-.250.10 Dortmunder-Union C.e. v. 93.10 Dresdner Bank . .^. . 158.60 Tendenz: schwach 9, April. Aifai:rung von jür ben Äahnh»i«ln! liegen 'm Durecm bcr M ut l/JO W. >voll°' unb bi ' Die Angebote'Mb> z'ieinmigswir flömglilbc Änpsehlc Gölickc-Kildi . Ziehung vorn 1. A| !ie Gewinne über ID 1 16; »j (3 26071 16 ; Vj 613 311 lOOit 60 13 den Nummern )n KU' (Ohne Gewähr.) 3 > 201S 113 26» (5001 416 i id:» $70 ;i [i/>] x. । . 20110 SSI 17 453 520 Cl 22ns203 to ;;l1 24039 ;33 63 3S3 Wi 62 ;,n SU 571 28027 1 oL61 '8 G:o 951 ÄK1SM! - fN 36 9• 3 4(67 197 r.i »01 561 85 «! 7 8056 189 37! !5 471 76 723 57 12173 W •- SS* 15154 )4Sj-4fLT5 $-9 k [o0°! 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Emrich, (Vickreu, Roonstr. 161. 44 916 266195 713 73 $. 520 63 98 84-2 49 263 766 VGA 963 85 515 739 SO' 341 494 545 725 [400] 958 1 42053 158 258 454 633 ■l:i $6 817 50 959 $9 143319 503 82 CIO [500] 73 144126 r: 59 327 33 80 1 4 5001 13 OS 114 361 605 66 730 812 94 1946061 405 8 18 549 641 747 812 27 95 147107 271 473 'U"00] 529 75 81 707 52 859 148 Ul 519 610 £42 967 1549032 402 ......... .> "*-■ |6 419 544 623 750 853 143305 72 402 52 565 797 I 921 144069 91 111 66 316 [500] 608 23 [ 400 ] 27 1 s-5 145173 $9 [400] 90 240 340 42 624 58 DGO 79 13013 (400| 47 127 222 796 927 1 4 7433 GS 551 58 ■ \7 <_> 971 148041 107 247 750 972 1400] 149309 416 •5 72 571 868 84 ---------- — 217 414 534 759 60 77 917 5 6505 681 80» [400] 5 7052 107-252 83 4:<3 82 i 5132 234 [10001 :,G1 83 683 [400' 761 876 6599 7 465 619 917 8060 189 279 .'17 690 989 9717 10026 60 135 471 76 728 1 1102 [lOO] 95 373 73 7-0 [ 1000] DOS 37 1 2179 303 558 -639 41 708 [1000] ? 3-1 79 516 068 77 791 819 46 67 14192 47 61 87 2. Ziehung 4 Kl. 222. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 0. April, nachmittags. Nur dlo Gewinne über 192 Mark eind den betreffenden Nummern in Klammern beigefligt. (Ohne GewShr.) (Nachdruck verboten.) ICO 295 £70 488 513 84 64.3 [4001 7»,: 802 88 loo.: S4 894 924 [100] 186193 235 37 60 -107 [400] 537 708 25 187692 814 976 188034 37 85 51 953 7 3018 94 180 311 41 660 319 [400] 445 737 888 992 75093 126 41 GS 352 [4001 434 78136 566 96 965 7 7216 65 76 545 017 7 81.; 79118 285 92 690 703 823 100 [100] 60 66 325 847 6 6 905 16 8 1 255 $9 Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit Eintragung bcS VersteigerungsvermerkS auf den Namen Konkursmasse des Theodor Wilh. Psannenschmidt 489 668 [3900] 705 [1000] 859 [ 400 ] 918 (400] 7.8 1 6 5027 84 111 210 [500] 472 678 681 92 921 [40U] 16 6000 144 642 673 936 49 167014 89 109 201 64 76 362 553 [3000] 2'9123 61 78 670 951 30026 752 822 3 1 229 413 3 2017 22 [-100] 95 575 636 3 3435 41 81 5'20 37 790 955 7 9 3 4 080 263 658 769 800 24 3 5502 716 837 928 56 [40Ö] 36061 80 137 318 413 606 [ 400] ; 37156 233 330 608 41 709 821 951 38565 39019 481 6.47 [400] 703 40323 411 663 703 629 86 41 "75 317 410 662 798 IX 0 42246 [500] 92 410 41 963 90 43127 43 244 433 :i 513 638 764 [400] SOI 982 44343 550 866 92 905 35 4 5970 45t [1000] 565 726 SG 46117 99 306 481 530 [100] i)i3 712 70 913 38 51 47106 14 225 21 83 551 78 48073 75 । [400] 817 968 5 2 095 1GS 203 310 51S 75 53028 257 340 t' 7 650 766 874 99 974 5 4357 77 <80 89 55211 51 32,' 405 i'.i ; 43 48 80 724 823 931 60 56112 59 410 525 SUI 57022 21.0 471 674 873 5 8051 226 66 [400] 67 300 40 64 645 847 8L 59170 324 011 60354 505 [500] 647 61 724 968 61268 317 530 793 6 2073 131 78 263 384 476 613 14 36 [-1GO] 63021 71 168 4,7 570 610 796 64051 206 205 490 SOS 55 65026 34 .>> 151 243 70 404 604 738 [40 000] 51 66160 410-612 803 ~ 22 913 67057 195 409 1'0 505 678 751 934 68155 85 568 - ■"743 68 825 69056 82 [lUü] 212 370 431 730 569 890 "152251 75 153029 280 728 4Q 15'1-03 316 586 079 704 [1000] 925 66 1 55065 97 217 513 600 862 1 5 6059 190 [1000] 392 802 1 57028 -Ö3 136 217 369 78 507 830 996 15 8023 231 51 98 322 7 8 419 552 79 658 767 853 109118 579 869 773 SS 1*51 75 264no 210 594 6T1 37 72 [400] 493 674 936 105033 [400] 99 111 03 341 43» 577 8U2 1 06141 56 728 81 86 SlO [400] 107183 [400] 3il 579 614 26 108215 S?5 482 514 GIG 745 SlO 109061 125 240 42 515 404 528 605 11 12 825 110035 212 2T 80 300 543 608 93» 111096 295 3 0 70 427 51 5 2 809 SO 3 1 075 213 415 45 3 2012 263 469 579 [500] 33 '31 040 S2 790 909 52 3 4022 41 37 221 424 67 599 631 35029 71 97 152 66 323 75 424 81) 537 69 •36373 419 613 702 894 949 37020 248 3 8020 116 652 712 855 39.324 914 34 40114 77 79 2G2 73 557 647 41050 180 230 SO 42032 [500] 47 107 42 S1 97 244 71 302 84 99 430 790 865 943 9» 4 3590 769 950 4 4004 46 306 [1000] 711 27 [400] 94 907 3 32 45129 637 85 717 [400] 827 007 [400] 46050 65 272 402 543 668 723 836 42 67 7S SS 953 47f.2 247 [1000] 75 322 79 490 774 48117 291 350 53 4.2 4 2 522 - - 952 2477.') S90 2 4 8225 613 718 876 2 4 9023 2' , [400] 62 329 594 643 [400] 701 901 95 1400] 25O9C0 183 250 474 2 5 1 303 45 770 077 252 663 963 9 2'251 32 S 708 9 3 524 656 68 94285 432 739 95149 354 [400 ] 433 302327 81 S71 3 03183 507 [400j 71 559 £57 92 7 14 445 5'19 0155 765 i u 93 631 782 853 15194 296 527 74 836 37 968 99 ] 6200 338 61 523 762 [400] 17001 267 390 541 86 979 [500] Kursberichte teilt T,n der,Sink feto 561 750 901 269509 C4 725 849 270107 632 271101 415 Sl 561 64 700 810 9' 272001 11 1 1 63 78 182 577 739 :-88 273016 r- 65 312 442 (4C-0J GH 7?7 861 8-1 963 274933 27514 259 580 67 7 1'31 276059 290 627 852 [400] 277- 4.'- 204181 387 510 790 20.5056 448 [400] 691 206 72 [400] 113 243 hl 556 87 633 48 59 505 21 40 671 873 S)G 208015 232 514 71 den Nummern hi Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 115 299 .312 [30001 4 1 S27 917 87 1133 501 14 618 90 71’2 93 2 018 113 205 [500] 416 21 teil 91 763 899 3395 703 813 -13 000 40-57 107 209 W [400? 431 837 95 .5 2 3S8 329 46 901 56 1 09201 51 54 [400] 330 99 456 618 753 58 999 110503 715 943 1 11170 260 87 449 561 692 747 933 *7 112045 302 556 628 760 891 113037 213 253 114131 232 405 548 [ 400] 59 60 73 819 963 SS 115060 102 668 71 ä 36 7S 99 [3000] 868 915 50 116222 537 92 745 117135 W 426 591 723 961 89 118181 92 217 87 612 741 806 1 19'205 633 4S 86 920 120317 [400j 453 80 517 [400] 623 52 756 65 893 1:2 1 500 696 734 [ 500] 939 89 1 22556 695 773 984 1:24001 8 92 48 5 524 665 789 [300] 989 125197 492 94 55 i 747 $68 1 2602-1 28 57 525 30 602 731 87 926 127053 64- 166 325 421 34 618 740 89 1 2 8 255 69 444 55 [400] 611 L) 858 88 935 1 29053 107 250 451 [100 000] 615 82 728 57 843 130054 62 ICO »21 84 433 90 551 13 1062 138 84 ?) 567 612 [1000] 834 910 66 87 1 32057 320 402 (1000] 23f)6c7 898 962 —__ _____ 2323:,.' -151 608 bi:' 916 37 GO 233111 212 342 77 571 833 097 160084 144 200 43 304 63 91 413 32 Dl 810 51 60 161010 103 2.3 85 360 72 85 460 82 65 1 62 090 184 562 735 826 31 953 1 6 3 088 113 6h2 770 f93 lfrfis,e5rrjui«tall\sWi zu Gießen im Grundbuch eingetragen war, sott Freitag den 3. Juni 1910, nachm. 3% Uhr, durch das unterzeichnete Gericht im Dicnstzimmer deS Großh. Zövie :: Drebcr VnarunterLagcn LouvctS:: Scheitel tz>aar-Ubrkctten werden billigst ange- fabrik»; parB>s” 456 662 67 22713-' 8 > 93 167 91 258 382 -127 IOC 076 788 I 77 8 83 1 67 907 289019 [500] 107 22 269 481 739 53 854 2910»! S’ 201 302 801 83 2 9 2 400 [400] 656 73 863 920 2 9 3067 481 511 53 629 925 2 94150 777 872 947 53 29 5034 51 270 76 733 70 841 29 6110 53 232 76 335 44 487 533 S07 089 2 9 7031 89 236 [400] 49 593 595 746 959 2 9 8169 307 406 500 79 93 694 813 75 78 2 9 9102 486 99 300 3 362 69 [500] 458 95 3 0 1 031 76 [400] IIS 72 SO 201 [30001 401 [1001 786 803 SO200V 251 99 8C8 [400] 303156 517 861 946^ ' —' 98031 171 81 331 ------ --------- 1OO10 207 629 748 928 101308 456 642 1O20S3 [1000] 465 577 96 753 305 70 1 03 022 519 [30001 96 658 76 750 803 60 67 1 04'88 rr-'-i 98 971 105173 285 414 532 635 743 884 975 Gießen, den 7. April 1910. Großhcrzoglichcs Amtsgericht. 752 1 3 3058 150 255 64 [-1001 600 711 134010 97 I 227 367 525 [400] 49 990 1 3 5072 832 1 36124 213 430 57 553 73 92 630 32 728 [400] 852 9 7167 83 210 46 [400] 316 667 831 76 9 8217 358 613 99007 201 24 ES 319 69 483 |5000] 605 982 529 74 70-0 2 4 9001 2C7 484 629 799 974 250044 191 (400] 203 43 313 458 82 679 251256 SO GG5 760 883 2 5 2131 200 523 959 2 5 3098 123 25 674 711 19 53 S34 ' 2 54144 241 315 [5001 72 737 2 5 5071 2.37 359 467 2 5 6293 482 85 611 763 2 5 7069 126 831 6-3 258234 92 556 699 250338 437 606 23 714 Bezeichnung des Grundstücks. Grundbuch für ^ang--Gön§ Band I Blatt 56: Flur XXVIII Nr. 2159/i0 — 844 qm Hofreitc am Bahnhof. 20 000 Mk. 789 hl2 17 63 24 2022 121 .313 635 243163 369 575 617 28 40 984 [400]---- 37 856 911 24 5304 501 601 71)7 916 2 46-':W ärztlich empfohlen, Malzkraftbier, empfiehlt die Masche zu 15 Pfg. Bierhandlung Albert Merlau, 241196 [5001 205 45 S5 4 21 605 8 87 283 [400] M2 61 93 816 243043 171 965 2 4 4009 54 65 659 736 [500] 819 2 4 6029 187 [5001 473 695 [400] 247505 620 836 248139 217 411 98 700 159119 52 98 454 729 59 358 619 877 [400] 16 1055 506 35 351 [400] CO 68 505 90 97 G68 724 28 57 543 53 669 87 [500] 164169 932 95 2 1 2015 352 558 817 428 G00 620 28 813 ' Hervt»ir2t ■Hof^ 570 878 58290 315 94 532 729 [400] 31 8/L 992 50CJ1 190 308 549 605 979 600’5 110 20 221 630 326 962 61191 21,9 GÄ5 741 882 62041'. 177 211 514 757 813 73 63105 98 254 305 35 517 20 G2f !'?.3 6 4003 137 62 406 79 559 62 6 47 5 1 850 97 -901 37 65016 371 419 880 6 8057 613'72 702 6 7001'66 24G KMWMM aus la. russ. Hanf hat stets auf , Voncr u. empfiehlt zu billigsten ! Preisen (2056 | Ludwig Lazarus, ! Aüerweg 53.Telephon 505. 29D:7< 287 i 3OO96- 228 678 818 9-1 90 IflOlTO 96 38-1 162 52,9 691 191227 370 96 411 84 699 [400] SGI 9UL 192143 259 82 401 5341 M3 741 193376 SO 515 651 896 194-1-J .'8-‘ 195<>o3 156 360 Tß r.2S 196150 211 326 504 635 874 -197087 226392 IlCO] 439 951 2 2 7096 122 4 4 212 31 481 1.62 018 228265 371 592 COO 759 2 2 9 092 14-1 527 üti» 775 bS2 2 30.77 130 71 .305 50 51 419 974 2 3 1 061 :n.'. V 1 56 942 2 3 2201 48 [400] 92 4G9 GL3 700 45 Sil 23306!) 427 76 506 605 726 SS5 138007 94 129 [1000] 85 951 139332 593 650 770 831 Quarz- iit allen Körnungen liefern prompt und 86 655 735 9'03 27 [400 ] GO 411 37 588 623 725 54 56 [460] 11 411 [1000] 25 71 78 73 340 53o 959 95 116142 [400] G4S 708 [500] 11742 harter Stabttheot«, -na rnsticaua.“ \iiei'Quj: f °be» s 7‘/, Ufe: »tote 1011- ^öimlnfl Den 17. voii Nürnberg/ äiontnq h ■ ^[chiedene Frau." Tien-" 'en 20- Npril geschlossen, haus. Lin Winierincirchen.' 2ieia" io* den 13. Avril: .Tie fäc Zum Cchlnß: .Ter schl^' abends 7'i, Uhr: .Wenn: Avril: „föiih von 3ev[id)ingr. ' Sonntag den 17. April, iwi- rin." Abends 7 Uhr: „Heime:' ing den 18. April: „äaiis^mic.. ine Mtilain.' hieraus: ,hry um Schlich: ,5er Arzl sem- Iohannisseiier/ Hieraus: 35 326 61 -185 546 S1 801 2 2 0128 41 362 564 646 799 [400] 916 2 21130 390 933 22 2102 203 624 904 223115 205 347 462 (lJOJ 7 89 97 641 755 809 913 44 22429G 335 74 -131 75 516 624 730 SO 876 25007 K2 392 5(-l [1000] ---- 260 88'2 [400] »55 27025 105 214 45 96 400 77 777 979 2 8100 96 210 303 90 V4 527 638 95 768 831 960 2 9321 67 518 50 65 787 LrtSgerichtS Lang-GönS versteigert werden. Tie Versteigerung erfolgt im Wege der Zivaitgs-- Vollstreckung. Ter Versteigerungsvermerk ist am IG. März 1910 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Ver- "steigerungSvermcrks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Vcrsteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem iinier- zeichncten Gericht anzumelden und, luenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigcrungserlö[cs dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgcsctzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen* stehendes Recht haben, werden aufgefordcrt, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder cinflmcUige Einstellung deS Verfahrens herbetzuführen, widrigenfalls für das Recht der VeriteigerungSerlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. LZÄ-tztz MK -AM out Ä I Atz-Lk ,n ben 5int^0r:’-W Wnnq S95 942 201'245 ;9. April, hü UhL Elektrrz- Lahnieyer -■ .p u;; Elcktriz- 201: Fschweiier Cer^er" 1 2(y (ielsenkirchen Ifc Ha.abür?-Amenk-Panei Harpener Bergwerk. Laurabütte . ,•<*■* ' , , M SSS-V-5 Deutsche-Bans • • M Dentieh-Asiat- Bank ßonto-Kommandit [i-esdner Bank • ;(t [[reiiitaktieu ' M'B' Baltimore- aud r^v. Eisenbahn -- ' GottEarab£nbahiiX'^ , Lombar^11^ ^teIIHe^Eisellbab1^1* ) prince:ßcca Gold- w- Kits Klavier- Stimmen Reparieren Polieren In tadelloser Ausführung durch Atterbilligftc Preise. *"^6$ 03039 Gebrauchte Räder nehme ui Zahlung. Alle Reparaturen werden selbst sorgfältig ausgeführt. H03 481 572 91 609 62 891' 914 37 63 198042 139 893 927 [400] 39 67 1 9 94'17 652 8S3 91 912 200 17 94 239 418 528 44 20 1091 204 3!9 4 -9 673 932 54 [400] 71 202092 131 216 64 429 549 777 2O3l‘*0 25 5 0 203 222 450 630 94 803 81 20416. ' 828 96 135027 106 53 85 637 814 50 960 186161 240 400, 89 723 187119 472 506 609 834 42 188071 lo4 uj 80 524 80 636 721 189216 85 309 205051 SG 313 41 722 73 810 S 5*5 WM 133 "91 58 691 809 929 78 210083 383 457 013,70 Empfehle Görickc-Räder, Wartburg-Räder, 503 62 665 82g'(8000] 908 SG 234'295 300 7M) 8 235313 157 (3600] 562 88 623 o2 , 03 2 3 606- --- - ....... [400] 444 629 85 83 . 5,7 572 672 •jso «*«««• c-« vxv — — 7• , Öl 210052 193 [400] -u'J 337 72 541 59 705 8 la 1500] .. 020-11 461 863 99 912 52 2215TO 22 2221 623 11001977 2 2 3359 660 731 962 2 24U37 135 52 ,1.. 863 L400J .“_24^25118 [4,/)] 57 683 226001 14 ....... A‘ 22ov06 812 87 364 -110 45 697 774 >17 :,4 937 57 2 9311« Si’.j 935 294072 -127 503 12 631 917 71 295013 r»'6 I lOOOOl 717 9.31 296'173 121 .35 31<- 649 2972:o 356 -17B bS8 [100001 9«3 298381 401 - 633 753 914 73 8 2026 3S7 776 85t 83014 501 707 012 840.5 05 16G 515 8 5399 612 765 909 8 6072 217 87177 332 (400] 92 473 62 660 727 53 95 SS8 88015 61 161 65 367 [100] 402 524 882 7 9050 333 63 458 544 [400] 635 S0 )S1 189 OS 242 494 554 [400] 627 48 710 91150 651 615 9 2 433 50 98 719 868 930-10 81 352 511 99 759 371 941.33 CO 269 619 45 991 9Ö0G5 36 1 4SS 96142 288 305 Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, ihre lieben Ä. H. A. H., E. Ph. E. Ph Otto Gorr stud MKNIU Die Beerdigung findet in Davos statt Giessen, den 10. April 1910, Giehen, Crednerstraße 34, 11. April 1910. (2175 Die tieftrauernd Hinterbliebenen. 2162 Die Beerdigung findet Dienstag, 12. April, nachmittag 2 Uhr statt. Watzenborn, den 11. April 1910. 2167 Lötvengassc 20. Telephon 692. uTsSI Die Beerdigung findet Dienstag den 12. April, nachmittags V23 Uhr, 2163 »Sin ur im 19. Lebensjahre heute nachmittag V28 Uhr sanft in dem Herrn entschlafen ist. Reiskirchen, 10. April 1910. Die Beerdigung findet statt: Dienstag d. 12. Avril, nachm. 3* 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedshofes aus. Giessen (Landmannstrasse 3), Bensheim, Babenhausen, Brooklyn, den 9. April 1910. Statt besonderer Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass meine teure unvergessliche Tochter, unsere liebe gute Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte von der Kapelle dcS neuen Friedhofes aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen Elise Schweitzer, geb. Gehrke. Elisabethe Schweitzer Wwe. Familie Feusier. Wilhelm Schweitzer. Gießen (Walltorstraße 24), den 11. April 1910, 1492) wirkenden der BestattungSgcnofsenschast der freien Schreiucrvereiuiguug Gieße» fr'ifcnbe .dic 31 "cnriitSntt bas 5), im 62. Lebensjahre heute nachmittag 6 Uhr nach kurzem, schwerem. Leiden sanft entschlafen ist. In tiefer Trauer: Frau Universitätsdiener Ruhl Ww. und Kinder. Die Beerdigung findet Dienstag den 12. April, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 2169 Die Beerdigung findet morgen Dienstag, nachmittags 4l/s Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 2168 sowie die anderen Präparate aus der Central - Drogerie, Schulstrasie, rechtzeitig anwenden. Versteigerung. Dienstag beit 12. ds. Mts., nachm. 2 Uhr, versteigere ich ‘Jtcip stadt 55 dahier gegen Barzahlung: 5 Hobelbänke mit zugehär. Geschirr, 30 Hobel, 1 Registrierkasse, 1 Kassenschrank, 1 Fahrrad, 1 Vertiko, 1 Kleiderschrank, 1 Regulator, 1 Waschkommode und andere Möbel. (2160 Born, Gerichtsvollzieher in Gietzen. MtzS' Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters Herrn Johannes Sommer IV. sagen herzlichen Dank Die trauernden Hinterbliebenen. — » Abidä ium ui TaS vW Beamten lin^ «Sä; an den M -t ic6u1lgen Haffen das .SS* ÄÄiK Menses hudelt sich ^rÄlice-MnilnechuI cie nach der M de jinö; d) den veamten 1 Vereine, die sich der Kl Vorstehern, auch wenn nicht versehen, und s) dl Außer dieser Erwe' sorge werden folgende Crgidt sich, .daß die st ruhegehaltsfähigen Er leideres auf Antrag 0 (Zusatz zu Art. 15.) Wem den Hinten Invalidenversicherung (Erstattung der Hälfte Beittäge zusteht, so ^ürsorgelasse um bi beiträge, injotoeit bi frorben sind. «Zusatz Sie Gntfäcibung i tintf eine anbtre ZW 8ar gemacht, während s hierfür zuständig war. Zn der Begrünt ausgesührt: Tie Fürso Leben getreten. Ter 8 tättsps (rüstigen und ssnieresje entgegengeör ist wesentlich Hoyer, al- schätzungsweise angeno stand, daß von dem ai Eeitrittsrecht in große darf gefolgert werden, Ledürsnis entsprach. Wenn mnmehr jd i>em Inkrafttreten de- vorgeschlagen wird, so duführen, daß ein Be ^'un9 des Kreises i 1°nen Herborgetreter no$ einige andere Bo zweckmäßig erwiesen I Todes-Anzeige. Statt besonderer Anzeige. Verwandten und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, daß Gott der Allmächtige unser mnigstgeliebtes einziges Söhnchen nach 3tägiger Krankheit zu sich gerufen hat. Die tieftrauerniden Eltern: Heinrich Schwarz n. Frau geb. Volk. kommen nicht > in ibre Kleider y U. Pelz waren, wennSie den sicher Mottenschutz Ein erstklassiges Piauino direkt von einer renommierten u. leistungsfähigen Fabrik bezogen, wobei der Käufer den Händler nutzen spart, ist-, beste u. billlgiie- Man verlange Katalog mit vie- ferungs- u. Garantiebedingungen nebst Referenzen von der (ss-.# Pillnosorte-Kahn! Gießen. ^.cidtn SjffÄ ’ Jjs Wijj jiil, 9'!arn^ sX. i« Verbindung* „Chattia“ I. A. d. B. 0. Todes-Anzeige. Samstag mittag 12T/4 Uhr entschlief sanft nach langem, schweren Leiden mein innigst geliebter, unvergeßlicher Mann, unser lieber, guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Herr Heinrich Schweitzer im 31. Lebensjahre. Todes-Anzeige. Hierdurch die traurige Mitteilung, dass unser lieber guter Gatte, Vater, Bruder und Schwager Herr Friedrich Walther am Samstag abend um 8 Uhr nach kurzem, schwerem Krankenlager sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Susanne Walther. Hiermit Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unsere innigst geliebte Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin. Schwiegermutter und Tante Frau Gastwirt Gundrum Wwa. Prim KoWk-Vttschnitl. Diese Ware zeichnet sich besonders durch milden Geschmack aus, ist frei von Aetherbeimischungen, seines in französischer Art verschnittenes Weindestillat, pro Ltr.- »ylaidje Mk. 2.25. (1297 Ferner empfehle ich erstklassigen französischen Kognak. E. Dort, Walltorstr. 45. Neue Zwiebeln empfiehlt (2089 H. F. Nassauer, Neuenweg 15. F —*■ :'V ß 1 "M W A e M M & M 7T W WJ'/'O.'.-v. ..'MK * K A K K ; :v? —T-r- , ■ ■ ■ .. ■ - V.;, • . .. ■ ... i M —-- ÄWÄ - •/ -■ : ■