v- 283 LrK« MM 1611 IHrgrmg vmmerrtag, 8. vrzemder MV WGietzenerAnMger» General-Anzeiger für Gberhesfen LL-ZL lottftoMteef n» vttvltz »er vrikhNchr« Ukw^vach. *eb Sfeinöratftrel u. fangt, «tdattlon, Lxptdtt,»» mb vra-erti; rchulftraht 7. Ä, ,iüer6-®,a^ >•* oermi“«»* » «jptöttio« fir VSdlngra: vah»h»tttraße 16 a. - Ltltpho« Nr. 50. Anj«>qen,k>l' ’$>. B-ck. Tie heutige Nummer umfatzt 14 Seiten. Die Fernsprechgebühren. We Gesetzesvorlage über die Aenderung der Fernsprech- sebühcen war bekanntlich ün Sorrrmer 1909 nach ihrer rsten Lesung dem BudgetauSschuß überwiesen worden, ohne edoch von diesem beraten werden zu können, da damals ile Kräfte von den langwierigen Verhandlungen über >iz Finanzreform in Anspruch genommen wurden. Man xink dieser Verschleppung der Vorlage keine Träne nach, ln)C sie doch für die städtischen Telephoninteressenten be- »enllich, rnbeirt sie statt der jetzigen Wahl zwischen Grund- md Pauschalgebühr eine Grund- und Einzelgesprächsgobühr »orsah, die eS, um ein Beispiel anzuführen, mit sich brachte, k>b ein mittleres Detailgeschaft in Berlin, das pro Tag «ucchschnittlich 40 Gespräche führt, und das jetzt 180 Mk. ährtich Pauschalgebüyr zahlt, künftighin 100 Mk Grundgebühr und dazu noch 40 x 365 x 4 Psg. --- 684 Mk. jährlich u zahlen gehabt hätte. Die NeichSpostverwaltmrg hat denn auch eingesehen, daß m ihre Annahme im Reichstag in der ursprünglichen Form richt gedacht werden konnte und setzte sich deshalb mü Nitgliedern des Dudgetausschusses rns Einvernehmen, um •ine Einigung in die Wege zu leiten. Die zu diesem Zwecke ,epslogenen Beratungen haben denn auch zum Ziele ge- ührt. Denn als der Budgetausschuß die Beratung per irnai Fernsprechgebührenordnung begann, konnte ein Au- rag deS Zentrumsabgeordneten Nacken vor- jtlcyt werden, der das Kompromiß mit der Regierung >ereils fi£ und fertig enthielt. Danach soll für jeden Anschluß an eine Fernsprech- eitung eine Grundgebührvon 100 Mark, wie in der 8füierungSvorlage, erhoben werden, die Dahl zwischen der Gesprächsgebühr (4 Pfg.) und einer Pauschalablösung (75 nS 300 Mk. jährlich) je nach der Zahl der Anschlüsse den Leilnehmern aber freigestellt sein, wobei noch eine Errnäßi- prng beider Arten von Gebühren durch den Reichskanzler wcaesehen ist. Für die Benutzung der Verbindungsanlagen »wischen verschiäcnen Orten werden Gesprächsgebühren er» jvben, die sich je nach der Entfernung von 10 Psg. bis nif 2 Mk. erhöhen, und dann für jede angefangenen 250 ■ Kilometer 50 Psg. mehr betragen. Es ist schwer, zu diesem Einigunasvorschlag schon jetzt " Stellung zu nehmen. Denn wenn auch die Wiederzulassung 8 »ec Pauschalgebühr unstreitig einen Vorzug bedeutet, so utziehen sich doch ihre einzelnen Sätze völlia dem Der- zleich mit den bestehenden Verhältnissen, da die Grenzen ■ n der Größe der einzelnen Fernsprechnetze völlig verschoben üib. lieber die Weiterberatung des Budgetausschusses erzielten wir folgenden Bericht: Berlin, 7. Da* 3n der Atzung deS Dudgetausschusses uurde die Abstimmung über die FernsprechgebLhrenordnuTrg ! aergmonrrnrn. Sie hatte folgendes Ergebnis: § 1. Für jeden Anschluß an das Fernsprechnetz wird eine kveundgebühr und entweder eine GespuLchsgebütn oder äae Bausch- gchühr je nach der Wahl des Teilnehmers erhöbe». § 2 wird nach der Regierungsvorlage angenommen. § 3. Die Gesprächsgebühr beträgt vier Pfennig für jede Verbindung, die Pauschgebühr bei nicht über 2000 Verbindungen 76 Mark jährlich, bei 2000—4000 Verbindungen 140 Mark, ! bd 4000—6000 Verbindungen 200 Mark, bei 6000—8000 Verbindungen 250 Mark, bei 8000—10 000 Verbindungen 300 Mark jährlich Die Höchst-ahl der bei dem Anschluß zulässigen Gc spvLchsverbindungen beträgt 10000 jährlich. Die §§ 4 und 5 werden nach der Regierungsvorlage angenommen. Der § 6 wurde bestimmt nach dem Anträge des Korreferenten. In den 2 und 4 können die bestimmten Gebührensätze hhcrch den Reichskanzler ermäßigt werben. § 7 regelt die Gebühren »wischen den verschiedenen Netzen und Orten. Sie betragen für eine Verbindung bis zu drei Minuten Dauer und bei einer Entfernung bis zu 15 Kilometer 10 Pfg., bis zu 25 Kilometer 20 Psg. chis zu 50 Kilometer 25 Psg., bis zu 100 Kilometer 50 Pfg., bis zu 250 Kilometer 75 Psg., bis $n 500 Kilometer 1 Mark, bis zu 750 Kilometer 1.50 Mark und bis zu 1000 Kilometer 2 Mark für jede weiteren ange- fangenen 250 Kilometer 50 Psg .mehr. Die §§ 8, 9 und 10 werden nach der Regierungsvorlage angenommen. _ U Der § 11 bestimmt, daß die Anordnungen des Reichskanzlers über die Höchst»«hl der zulässigen Beträge öffentlich bekannt zu ' machen sind. Der § 12 setzt den Termin für das Inkrafttreten ?. Aesetzes auf den 1. Oktober 1911 fest. Staatssekretär Kraetke erklärt, die Wiedereinführung der 250- J Kklom et ertöne bringe eine Unterbilam von rund zwei Millionen Mark und sei nach der Vorlage für die Regierung wertlos. ’ politische Tagesschau» r Die Mage beS berliner Poltzeiprafibente« gegen bett „DorwirtS". Die Klage deS Berliner Polizeipräsidenten v. Iagow gegen den „Vorwärts* gründet sich, wie wir schon kurz berichteten, auf einen Leitartikel bett genannten sozialdemokratischen Hauptorgans, das allerdings gegen die Polizei die unerhörtesten Verdächtigungen erhoben hat. Die Hauptstellen in bem Leitartikel, aus die eS bei der Klage ankommt, lauten: Nach den geheimen Führern und Leitern der Moabiter Revolution haben die Polizei und die StaatSanwaltichalt mit vielem Eßer, aber wenig Er'olg gefacht. Aber ganz führerlos ist die Revolution von Moabii doch nicht qeweien — es hat Führer gegeben, die allerdings ihre Führerqualität sehr geheim gehalten haben, so geheim, daß selbst die Geführten fie nicht erkennen konnten. Unb diefe geheimen Führer waren — fo hat die «sonn- abendsitzung des Moabiter Prozesfes ergeben und die Montags- sttzuug bestätigt — ferne Sozialdemokraten noch Revolutionäre, sondern P o I i z e t b e a in t c. Tie Krnninalichuhleute, die Herr Lchneidermeister OSlath and Herr Schund, beobachtet haben, sind die einzigen Führer und Letter der EAufslättdifchen" gewesen, bic e5 in Moabit gab und deren Existenz vor Gericht erweislich ist Sie waren Führer, da sie die Führung dee Dtenschenmengen, in denen sie sich befanden, anstrebten, da sie den Willen der um sie Versammelten auf ein bestimmtes Ziel zu lenken bemüht waren, da sie die Erregung der Menschen zu stetgern unternahmen. Sie riefen: »Bluthunde l" und .Haut die Blauen!^ und in ihrem Munde war daß die Aufforderung zu bestimmten Taten. Dreierlei ist möglich. Entweder haben die betreffenden Kriminalschutzleute auf eigene Jaust den Lockspitzel gemacht — daun muß sie der Polizeipräsident abschütteln und sie der Staatsanwaltschaft überliefern. Lder sie haben auf Befehl ihrer Vorgesetzten gehandelt, dann sind diese dem Strafrichter verfallen. Ober endlich: sie haben auf Anregung von Leuten gehandelt, die nicht zur Polizei gehören, die aber einflußreich genug sind, daß ihr Wunsch für eine mehr ober minder große Anzahl Polizeibeamter Befehl ist - bann hat Herr v Iagow bas höchste Interesse baran, diese Leute vor der Oeffentluchkett fenzustellen. Der erste Fall ist der un wahrscheinlich st e, denn es ist nicht anzimehmen, baß sich unsere Kriminalschutzleute so viel mit Politik bejchäftigen, baß sie wissen, wie erwünscht den Junkern und Schar'machern und ihren Werkzeugen an den Regierungstischen solch em kräftiger Straßenkrawall wäre, den man als sozialbemokratischeii Aufruhr drapieren könnte. Unb ebensowenig ist anzunehmen, daß sie so glühende Parteigänger dieser Atächte sind, um ohne Beseh! für sie ein so gewagtes Spiel zu lpielen, wie sie in den Straßen von Atoabit entriert haben. Hier müssen höhere Kräfte zur E r :f 1 ärung heraugezogen werden, und deshalb ist die brennende Frage, b i e Herr v. Iagow zu beantworten hat, die: wer hat die Kriminalschutzleute bewogen, bei den Ereignissen in ’ oabit a l 4 Lockspitzel aufzi« treten? Tie Antwort aus diese Frage hat für die Cefjenilichreit tausendmal mehr Interesse, als au erfahren, wie viel Zeugen Herr v. Iagoiv anttreiben kann, die beschwören können, daß sie alle die groben Ausschreitungen der Pollzei, die von Augeiizeugen bekundet worden, nicht gesehen haben. Wahrscheinlich sehnt sich der .Vorwärts" nach möglichst langen Fortsetzungen der Moabiter Prozesse, mit denen die Sozialdemokratie ja eine Hauptagitation treibt. Die Ausschreitungen deS PöbelS sind für den „Vorwärts* bloße Nebensache. Es werden aus all diesen Dingen für die Ziikunft viele Lehren zu ziehen sein; namentlich wird man sich zu fragen haben, ob man künftig bei so unerhörten Aufwiegelungen nicht alsbald Militär herbeizieht. Der dritte band von Bismarcts Erinnerungen. In der „Frcmkf. Ztg." schreibt der Abg. Conrad Haußmann: Eine gelogentk'che Bemkrkung, die ich in einem Zeitungsaussatz über die Vorenthaltung des 3. Bandes von Bismarcks „Gedanken und Erinnerungen" gemacht habe, hat eine erwünschte Erklärung der Cottaschen Buchhandlung gezeitigt: „Der „Dritte Band" wird von uns bestimmungsgemäß als Vermächtnis des Fürsten Bismarck an das deutsche Volk getreulich gehütet und zu gegebener Zeit veröffentlicht werden." Damit weiß man zunächst, so fährt Haußmann fort, daß das Manuskript des dritten Bandes sich im Gewahrsam der I. G. Cottaschen Buchhandlung Nachsolger befindet und „getreulich gehütet" wird. Das letztere ist klug und dankenswert. Das Werk tst „rin Vermächtnis an das deutsche Volk". Wer ist letztwillig bedacht, das deutsche Volk von übermorgen, oder das deutsche Volk von heute? Die Veröffentlichung wird „zu gegebenen Zeit" erfolgen. Wann ist die Zeit gegeben, und wer gibt sie an? Hier liegt der Zweifel unb bic Befürchtung. Ick hatte nie die Besorgnis, das Buch sei vernichtet; rin derartiges politisches Vergehen kommt nicht in Frage, am wenigsten, wenn das Manuskript dem Cottaschen Verlag und seinem ausgezeichneten Chef anvertraut ist. Aber wenn es bis heute, zwei Jahrzehnte nach dem Ausscheiden, mehr als ein Jahrzehnt nach dem Tode Bismarcks, viele Jahre nach bem Tobe seines einzigen Sohnes, nicht veröffentlicht ist, dann ist das Venn ächtnis einem großen Teil der Zeitgenossen Bismarcks vorenthalten und entzogen, und dann hat man Grund anzunehmen, daß der mitbeftimmenbe Wille Don Lebenden die Erlaubnis zur Veröffentlichung nicht erteilt. In dem großen politischen Rechtsstreit, den das unkonsti- tuttonelle und das konstitutionelle System in Deutschland noch aussechten und der im Interesse Deutschlands nicht allzu lange währen und nicht allzu viele politische Kraft anfzehren sollte, gibt es keinen sachverständigeren Zeugen als den Fürsten Bismarck. Biellriäst wären die Novemberdebatten von 1908 nicht nötig gewesen, wenn der tote Bismarck vorher zu Wort gekommen wäre. Schon auf die Darstellung Bismarcks über sein Scheiden hat die Nation nach zwanzigjährigem Warten ein gutes Recht. Sie hat dieses Recht auch dann, wenn die Darstellung einseitig sein wird unb mit berjenigen des verstorbenen Großherzogs von Baben in ben Memoiren des Fürsten Chlodwig Hohenlohe sich nicht überall decken würbe. Uederhanpt, was soll es heißen: Deutscklanb besitzt die Memoiren des zweiten Kanzlers seit Jahren und diejenigen des ersten Kanzlers werden ihm in wichtigsten Teilen vorenthalten, noch immer vorenthalten. Seit der Bismarck-Krisis der längst entschwundenen Frühjahrstage 1890 gab es hinter den Kulissen 1893/94 eine Reihe von Kanzlerkrisen, 1894 eine Caprivikrisis, im Spätjahr 1895 eine Hohenlohekrisis und im November 1908 mit Nachwirkung im Sommer 1909 eine Bülowkriiis. DaS waren lauter Kanzler- krifen nicht zwischen dem Kantter unb dem Parlament, sonbern -wischen dem Hof und dem Kanzler. Die Reibungen sind bei dem gegenwärtigen System viel stärker unb anstrengender, als man draußen weiß. Fürst Bülow, der alles miterlebt hat, müßte bas bezeugen. Er schweigt, unb er lebt. Bismarck ist tot unb hat reden wollen. Sind seine Gedanken und Erinnerungen ein „Vermächtnis an das deutsche Volk", so ist dieser Vermächtnisnehmer durch die fortgesetzte Nichtveröfsentlichuna des dritten Bandes verkürzt, verkürzt gegen den Willen des Testators, wie der Legatar anzunehmen berechtigt ist. Diese Ansicht Dieter Menschen auszusprechen, gibt die Erklärung des Cottaschen Verlags eine nüllkvmmene Gelegenheit. Die Erklärung der Cottaschen Buchhandlung hat in der Tat für das deutsche Volk eine große Bedeutung, und an den Aeußerungen des Abg Haußmann ist vieles richtig Jedenfalls verdient die Angelegenheit eine eingehende Prüfung. Auf weitere Aeußerungen in der Oeffentlichkeit, die sicher erfolgen inert)ent, sind wir schon jetzt gespannt. Ein sranzösiicher Kolonialtampf. Paris, 7. Dez. Es bestätigt sich, daß in denn Kampfe b ei Trigele am 9. November ün Massalit» gebiete der Befehlshaber der französischen Truppen unb Kommandant des Tsct-adgebietes, Oberstleutnant Moll, ein Leutnant Jolly unb zwei europäische Unteroffiziere gefallen sind. Eine weitere Meldung bringt wichtige Ergänzungen Nach bei dem Kolonialministerium eiugegangenen Nack>- richten ist Oberstleutnant Moll am 8. November mit 300 Schützen ohne Schwertstreich in Trigele eingezogen. Am 9. November, 10 Uhr vormittags, wurde ec in Dorothc, fünf Kilometer südlich von Trigele, von 5000 Eingeborenen angegriffen, die nach an d er ll) alb stündig ent erbitterten Kampfe mit Zurücklassung von 600 Toten, während sie viele Verwundete mit fortsuhrten^ in die Flucht geschlagen wurden. Aus Seiten der r an* zosen sind gefallen: Oberstleutnant Moll, Seutnanö Jolly, Feldwebel Seclerc, Sergeant Bal und 28- Schützen. 12 Sch ü tz eit werden vermißt. Ein Ofsi- zier, drei Unteroffiziere und 69 Schützen wurden leicht verwundet. Major Maillard, der das Kommando übernommen hat, erklärt, in Abecher, das stark verschanzt fetz und von einer starken Garnison verteidigt werde, sei alles Die Meldung von dem blutigen Kampfe btx Trigelei hat in kolonialen unb militärischen Kreisen meeflidje Erregung hervorgerufen. Oberstleutnant Moll, der erst 39 Jahre alt war, galt als einer der tüchtigsten Koloniale Offiziere Frankreichs. Deutsches Ueich. Der Reichstagsausschuß für ben Kolonial- und Konfulargerichtshos begann am Mittwoch» seine Beratung. Erne große Mehrheit sprach sich grundsätzlich für die Errichtung des neuen Gerichts aus; es wird vermutlich den Namen Reichskolonial- und Konsulargericht erhalten. Die Entscheidung über bete Sitz des Geruhtes — Berlin oder Hamburg — wurde ausgesetzt. Die Bolkspartei beantragte die Streichung des 8 5 über die Zuziehung von Verwaltungsbeamten. An oer Ausschußberatung beteiligten sich mit Erklärungen nicht weniger als vier Reichsämter: das Auswärtige Amt, das Kolonialamt, das Reichsjuftizamt und das Marine» amt. Die Beratung wird Freitag fortgesetzt. Die Stichwahl in Labiau-Wehlau ist in einem Extrablatt des amtlichen Kreisblattes vorn Landrat vorc Hippel als Wahlkommissar auf den 9. Dezember an- gesetzt worden. Nach den amtlichen Ermittelungeu wurden im ersten Wahlgang 7217 konservative, 5517 liberale und 3708 sozialdemokratische Stimmen abgegeben. In der braunschweigischen Landesversamm- l n n g mürbe das Gesetz betr. die F e u e r b e st a t t u n g im wesentlichen nach den berö ff entließen Vorschlägen der Regierung angenommen. Ausland. Aus Stockholm wird gemeldet: Der im Septerw- ber des Jahres 1907 eingesetzte V e r teid i g u n g s a u s- schnß unter Leitung des früheren Mirristerpräfidenten Lundsberg hat am Dienstag ihren Bericht erstattet. In dem Bericht erklärt der Ausschuß, daß die Ausgaben für die Verteidigung gegenwärtig einen verhältnismäßig großen Teil der Staatseinnahmen in Anspruch nehme. Es sei daher wünschenswert, daß das Verhältnis zwischen sämt- lid)CTT Staatsausgaben und den Ausgaben für die Verteidigung besser verteilt werde. Der Ausschuß ist der Ansicht, daß Sck)weden in den nächsten acht Jahren jährlich 98 Millionen .Kronen für die BerteidigungMLfwenden könne und schlägt die Anschaffung von vier neuen Panzersckiffen und vier neuen Torpedojäaern vor; ferner die Errichtung einer Ballonabtellung uno einer Funkentelegraphieabteilung, Versuche mit Flugmaschinen zu Kriegszwecken, Erhöhung der Wehrpflichtzeit auf ein Jahr mit Ausnahme einzelner Abteilungen und Verstärkung verschiedener Wsten- besesttgungen. In Washington hat am Mittwoch bei herrlichem Winterwetter die Enthüllung des Denkmals für den Deutschen der amerikanischen Freiheitskriege, Friedrich Wilhelm von Steuben, den Organisator der Armee Georges Washington, stattgefurrden. Das Denkinal, ein Werk des Deutsch-Amerikaners A. Jägers, ist durch einstimmigen Beschluß des Kongresses mit einem Kostenaufwand von 50 000 Dollars errichtet worden und erhebt sich gegenüber dem Waisenhaus an der Nordwestecke des Lafayette-Parks. Präsidertt Taft, Mitglieder des Kabinetts, ein großes Aufgebot von Bundestruppen des Heeres und der Marine wohnten der Feier bei. Deutsche Kolonien* Berlin, 7. Dez. Im zweiten Beleidigung-^ p r o z e ß des kaiserlichen GouDcrneursDonDeutsch-Ost- a s r i k a gegen den Herausgeberder „Deutsch-Ost afri fa nif dien Zeitung" D. Roy verurteilte das Don Laien besetzte kaiserliche Obergericht in Daressalam als Berufungsinstanz ben Angeklagten Roy gestern zu sechs Monaten und einer Woche Gefängnis und den mitanaeklagten Buchdruckereibesiber Klein zu oier Wochen Haft und 100 Mark Geldstrafe. Das kaiserliche Bezirksgericht hatte gegen Roy auf vier und gegen Klein auf fünf Monate Gefängnis erkannt Die Strafe Roys wurde demnach wesentlick) erhöht, diejenige Kleins bedeutend herabgesetzt, da das Obergeridst es al£ erwiesen anjab, daß Klein lediglich unter dem Einfluß Roys gehandelt habe Der ans dem bezirkSgeridülichen Urteil bekannte Tatbesdindi wurde durch die Verhandlung vor dem Obergericht in allen wesentlichen Punkten bestätigt. Sa - ,- , . V '»wwt.wu. niLHt. iw, wo ।ic dor I 'x — ......' ^vö* v)>" yit|igc» uciinai* ^mb™rf „nh h^n^,IU.' Personen eicht ben richtigen verein sprach heule abend Professor Helmke.Sr.edberg Lg^iL ÄuÄ & “T d.e«°p.r°b..rg und ,m Ansch.utz daran über rünnscheZ °uS-lnanber zu halten. Äc Namen mc!kt fidt d!ch kein^iüch U"f"" ®e9enb und sand süc seinen durch zahl. das ^eben auf der Bühn« und die unterscheidende Charakterlstck ! ce,<$c Llchtbllder erläuterten Vortrag lebhaften Beifall. Die Dcjtolti>cn«t «r-sken lassen vor dem »aperdburg, die ans dec Höhe des Taunu« noch auf hessischem Ur ark extra /u v . - von Prof. Helmke in ihrem Grundriß wieder freigelegt wird, war eines der mächtigsten römischen Kastelle am Limes, von viel größerer Bedeutung und Ausdehnung wie die Saaldurg. t'ÄI gemeine Ehrenzeichen dem OberbrieMi^ Ä7t^7; r^n Stille"d^zum 'Mrg^ist«'^äbL « r-------^geordneten Lrk beschäftigt die Gemüter lebhaft. Allerlei h°h- Honorar chmnV ^och7«7nz i 7t auf-nd M *v i. —,, : uuutuci uui er die Erbe n ffiLnh 2 *k v‘**‘f ‘,l c. V“ verzichten, weil daß iym sowohl das jürDinariot m Marbura hob« Honora? Ui!'! - J* l°Ut- -utz-r dem sehr angeboten ift. ’ — m u 1 $ L?« d ct i . dj < n d u i ii u ii i u «'chatt. .Ww -5". GeburtShUfe und Gynäkologie an der Lelp - K1»9«6« ,UniöC^ltat* KgL. fachs. Geheimer Medizmalcat Dr. Karl aLiV?9 D-°!lcnD^ vm 9. Dezember das 8ö. Lebenchahr. Der ■0C^üLt-Jeit ^0 Jahren dem Lehrkörper der sächsischen Landesunivcriitat an. — Wie die „Hochschul korr." erfährt tritt Dr -t *k° v^lit'°°-!i!70sr-»talehr-r, Ä-h. Justizrat Pcos-ffo" NM 1 Ler;i C1Q?? H* ^.C? anel an der Unweriität Kiel am 1. Aprll 1911 vom Lehramte zurück. Der bekannte Daria. SnlC£ iT7 Lti* Lebenswahre' - Der bekanMe Geograph, Proienor an der UnwerNtat.S t ra ßb u r g Dr. Karl Sapper daü rh^n(n^UMflA ^"irische Universität erhalten; es heißt, Dau lüm iomobl das £)rhmnrint •» mi> - - c. - -j tolc all e Hesfen-Nasjau. 1 nkops, 7. Dez. Die Vermutung, daß der -L-attlerlehrlrng Pfeifer aus Buchenau, der am Sonntag abend bet Karlshütte überfallen und beraubt sein wtlL geflunkert hat, scheint sich zu bestätigen. Die zwei Gendarmen und der P^l.zeisergeant mit fernem Spürhund haben nämlich sestgestellt, dah der Bursche völlig heil ift baß chm das in Damär/ausen eintas-ierte Geld fehlt. Anscheinend hat er dte 96 Mr., die er in Damshausen ein- sundem ^cr^°cen nnd aus Angst die Mordgeschichte er* n urbürg, 7. Nov. Der Gerichtschemiker Dr., Popp-Frankfurt a. M. war am Montag mit dem Untere suchungsrtcßter und dem Staatsanwalt sowie dem Gei 21cllI!fnJEße?^i!ialrat Dr. Mencke und dem prakt. Arzt Dr. Petsch-Runkel in Ober-Tiesenbach. Es wurde drei et\ ; , Qftrx^H iT~7~cn— 7---------I cm ; V Vklu/ulubl Vl-1- vi/uHiuect. M)Ud L ’^UICUICI Kn*27 aJ Lu?9 bt% d/rsonenzettel- oder Wunsche tauchen auf; aber ohne Zwei.el wird der rechte 1 ltC,W « e Cln°tal Kaur- angeregt. Ludwig Mann gefunden werden. — Heute nachmittag st a r b der in pressanten Anregung n ferner fes.elnden weiten Kreisen bekannte frühere ^^rdnete W Br aun Bühneno er einS-OrganS, griff die Idee aus iuü> erörtere sie^aus- 5? Ktrchenvorstcrndes, des Kreistags und anderer kühriich. Jetzt gehl man in Amerika tapfer mit der Ausfübruna lt0CPerid)aften und stand im 82. Lebenswahre, oes Gedanleiis vor. Aus Newport wird uns geschrieben: Zn $rei£ Friedberg. melen amerikanischen Theatern ist seit dem Beginn dieser Spiel- «• Bad-Nauh e im, 7. D^z. Zurzeit sind im Milt- LU"U' Wil r tess äi: ibn auf klärt und er geht ost mit einem Gefühl der Unruhe an ?>ÖCn'Ä ^eht daraus hervor, daß es beschlossen hcch das Stuck selbst heran. Biele werden bei Anblick der Masse ergeneS Rauchzimmer im Sttst einzurichten. von handelnden Personen den Eüldruck nicht los, daß sie von X Bad-Nauheim, 7. Dez. Im hleslgen Heimat* Ludwig Knaus t- ff n ?ua m nkL 7* ^vler Professor Ludwig n n a u s ist yeute aoend geftorben. r üig ftnaud™cz unserer ehemals meistgenannten Maler dahmgegangen, ein Maler, der anfangs der achtziger *??’5 tolc es heutzutage Liebermann. 'Die u lrf-tc seinen Werken die Vollendung I^bcaU? ^chfte Meifterschaft der Technik und ein freudiges Zuiammengehen von natioualer Bodenständigkeit und allgemeiner Verstandklu-keit. . ^ese übertriebene LdertsäLung, gegen bie heb rUE"8U- ^'burtstages am ö. Öffftö eine sehr starke Gegenftromung bemerkbar machte, ist heute einer allgemeinen Gleichgültigkeit gen)taten, obwohl Knaus eine groste SSiiK scschaf.eii hat, die mast nur Markst' L:uSm Kunftgeschickste sind, lünOurn auch aufzerhalb der Gmerien n ui 6Uf Beochtung erleben tonnen. Wir nennen hÄ toi 6 e i,|eUli:-n dtld-cn aui bem Dorfleben, * Hcichenbegangnir, in dem sich Knaul |on2>t?1 V0““' erjeiKliernder KunfUer ^lh9tc* her am b. Oktober 1820 zu Wiesbaden geboren ijt, studierte von 1852—ÖU an der Akademie zu Düiicl- doru bereiste daztoi.chen von 1857-58 Italien und leb^ ^t 18^4 ständig in Berlin. Knaus war Zuh^ ^ier großÄ Anzahl von Sluszeichnungen, u. a. des Ordens pouc le m4ue. । ** Maul- und Klauenseuche. Neue AuS- — brache der Seuche sind gemeldet aus Kirchwistedt, I >Kertit*riirrnäni"*±irf '"nkÄ,tir”Ä, - IWäxäsbs ro ., De r Verleger Diederich - gegen die Erben ^r° °^>pL^ten Erscheinen des llrmci.terS erklärt der Verleger Eugen Diedenchs in Jena' D i e Erb^n ® °-t b-f h-b-n behaup.it, ich fei d a'it n Schuld ba^ die Urschrift Wilhelm Meiner nicht in diesem Zähre erfcheint und zioar durch meine Reise nach Island die die Entichlubiasfung verzögert habe. Ich konstatiere: Ende Zuni alfo bereits vor meiner Li eise erhielt Herr Profesior Marr» Maync, nachdem April, Akai, Juni, also bereits drei Monate Nicht das Geringste für die Herausgabe geschehen war, die Ur- kostbaren Zeit wurde, wie sich der Ztunst- wart ausdruckt, m Weimar ein Börfengeschäst mit Ästbelm Meister etabliert oder, wie ich es an anderer Stelle b r, hab-, es wurde -m Kuhhanlel g-tri-b°m" Mü m inrr Re. nach Island un Juli hat die Verzügcruna nickt n„i„n ! wn. Ich zog es bereits feit An,ang Iuli °!r aut m m n rm Lucrchcr B-rlautsvcrlrag nred-rgelepten Anspruch ä ^b ie schr.it des Wilhelm Meister ,u ve r - i ch t en - Sie haben in Ihren Berichten und Reden sowohl in der ersten 'Litzung des Bürgerschaftsausschusses als auch in Ihrer Generalversammlung (Siehe Bericht Ihrer Parteizcitung) eben» jo roie in «vleuis Garten am 20. November nicht mugcieilt, was Nch der der Befprechung in Zhrem Haufe am 23. September zu- getragen baue. Diese Umerlajjung führte aber zu einem ganz lallchen Bild. Ebeiifo waren meine Schritte zur Anbahnung eines Zusauimenkommens weiten Streifen bet Bürgerschaft leidet unbekannt. Bekannt ivaren mir Ihre und Ihrer Parteifreunde wiederholt vorgebrachten, aber dennoch unberechtigten Borwülfe wir hauen die Fortschr. BolkSp. ihres Einfiuises berauben, sie eer ttno Flotte. M e tz, 7. De,. Ein Unterofsizier der Maschinengewehr- evteilung deS Jnsanterie-RegimentS Nr. 130 wurde wegen Spionageverdachts verhaftet. Den Blättern zufolge bat brr Unteroffizier eingestanden, von einem französischen Spion für die Auslieferung eines Mafchinengewchr- lauseS bereits 400 Mark erhalten »u haben und die Auszahlung der Nestsumme von 500 Mark habe in dem Augenblick erfolgen sollen, als er verhaftet wurde. Der französische Spion ist entkommen. noch dr° langen Theat-rz-.-ei s-rn. Ein P r°g77m m wL alt«. ^Ä9?n,UÄ,Md? a?r ousgegeben. Darin aber nur der Name b^L^r^t Autors erwähnt. Die Zeitungen haben sich dazu bereit erklärt, am anderen Tag die Namen der Personen und der Schauspieler zu nennen. Die Wahlen in England. London, 7. Dez. (11 Uhr 45 Wim.) DaS Ergebnis der Wahlen ist bis zur Stunde: 124 Liberale 166 ‘Union iften, 23 Mitglieder der Arbeiterpartei, 34 Anhänger RemondS, 4 OBrienisten Die Liberalen gewinnen 11, bie Unionisten 16, die Arbeiterpartei 3 Mandate. Der frühere Staatssekretär der Solvnien Lyttleton (Unionist) wurde in dem Bezirk Hannover Square in London wiedergewählt mit einer Mehrheit von 3210 Stimmen, Buxton, Handelsminister, wurde in Poplar mit 1712 Stimmen wiedergewählt, der Frnanzsekretär im Ministerium des Krieges Mall et wurde in Plymouth geschlagen, wo die Unionisten alle zwei Sitze gewannen. Einer der gewählten Unimiislen ist ein Sohn Waldorf AstorS, des amerikanOchen Millionärs, der sich in England naturalisieren liegk Nachklänge ju den Siebener 5tadtverorönüenwakslen. So lieb es uns roäre, mit den Auseinandersetzungen über die Gießener Stadtverordnetenwahlen Schluß machen zu können, können wir doch eine wettere Zuschrift des Herrn Prof. Luley nicht ablehnen, der auf die gestern der- ösfentlichten Bemerkungen des Herrn Justizrat Metz folgende Erwiderung erteilt hat: Gießen, 7, Dezember 1910. Sehr geehrter Herr Justiz rat! Ihr im Gießener Anzeiger Nr. 287 veröffentlichter Brief an. mich, als Vertreter des hiesigen Nationalliberalen Verems, öUnngt mich. Ihnen sofort aus den Tell desselben zu antworten, der mich als Verfasser des Versammlungsberichtes in Nr. 284 des Giestener Anzeigers angeht, Für das übrige bin ich ntdu allein zuftündig. Ur.®retf?mm{^ns> Sd£t" ’S“ diklm an trag ni»t| Ortenberg, bet Titel , jDber-Sriefträaet" dem «o^hbr. , t^r re^o^^3r e^.ltee^b7r5m7tl Ä uckm GießL g c f o mm en, die Sozialdemokraten zur Mitarbeit p rTlTp n C!? ‘ ppe in Gro>> et n^ulaben. Die Aussprache hatte genau dasselbe Ergebnis a nAe”• Postas,istentenprusung die Post, oehabt^ Diefe prinzipielle yrage mußte gelöst werden, da ja Zehtlten Arnold in 'schlitz und Nicolai in Mück» etn Beschluß des Sozialdemokratisch en Wahlver- ersetzt die Telegraphenassistenten Ro thb rüst und Ä eins v o m 8 August vorlag, eine reine Genossen- Diehl von Mainz und B o n d e r s ch m i d t von B-d No,, x • k o . heim nach Essen (Ruhr). Angenommen alsTelegrapien- 3*st,*‘eÄ‘ ÄÄbV.; unb »yü)erlegte Behauptungen" unsererseits, ist mir nichts bekannt. Ä^berg (Hessen). x>te haben auch nicht bemüht, diese Punkte auch nur anjubeuten. I a c r I onalien. Der Großherzog hat bem füge nun noch hinzu, daß mir von einem Mitglied be$ -pfarraflatenten Rud. Göttelmann zu Klein-Linden die 3ürgerschaftsauSschusses erklärt worden ist, daß meine Sönrleg. eöan0- Pfarrstelle zu Groß-Winternheim und dem Piarr ungern nn Gieß. Anz. vollständig richtig sind. Verwalter Karl Knott zu Hopfmannsseld die evana ,4««4» «Ä, eventuell die Angelegenheit in stelle zu S m?. w?. nachträgliäen Einvernehmens gearbeitet habe, anwesend sein wür- & a u*a * $ P ^UJ u n 9 atl der Universität Gießen, da- dm, zu besprechen. ' ,cul »o« 6 ohne Erfolg. Bon letzteren waren 3 Kandidaten Mit bezüglicher Hochachtung schon nach der fchristlichen Prüfung zurückgewiesen wer. Prof. Lu letz, Oberlehrer, ben. Von den 19 Kandidaten, die die Prüfung bestanden 1. Vors. des Nationall. Vereins. erhielt nur einer die 'Note „gut", 7 erhielten „im ganv*n 1 - ÖuCuni> -genügend". Zum erstenmal gingen in die AUS Stadt und Land. Prüfung l7^,Kandidaten, davon hatten 7 mehr als sieben Gießen 8 De-emb-r iQin Erster. Don den geprüften Kandidaten waren nach b.r ließen, «. ^egembec 1910. zronfelsion: evangeltfch 16, katholisch 6 und lüd sch 5* naA Die Volkszählung in Gießen. der Vorbildung: abgegangen von einem Gymnajium 21 Die Emwohnerzahl von Giesten beträgt nach der vor- von einem Realgymnasiums und von einer Cber-DicaU läuftgen Feststellung des VolkSzählungsergebnisseS vom I” 3m Nonember d. Z. gingen 5 Kandidaten in l. Dezember d. Js. 30 981 gegen 28 769 im Jabre 1905. o/e Staatsprüfung für das Korstfach. Sie be- Die Zunahme beträgt sonach 2212 Einwohner oder 7,68 Proz. n. d. Darmst Ztg. sämtlich, und zwar 2 mit der sie rotrb zwar n.ch, ben te, lwe.se recht hoch gespann.en Lr. I ‘-TL tC L'im W llM" roadüngen entsprechen unb ble.bt auch um Über IOUO Seelen D-r vu.ckeZr^ wrrb s.ch'w^^mlrch^^ l.i nter ber Zunahme von 19U0 aus 1906 zurück, ist aber cv^r bei wichtigsten tnnervolu.schen Fragen zu beschä.l.gen habe«, vennoch beträchtlich genug, uni bie fortschreitende ©nlroirfe. P®1.1»1' ®eutid)lanb> in bei legten Zeit gestellt war, mü tm lung unserer Stabt aufs neue barzutim. wtSgl.checwe.se m « $^or,tl8e Dinge pflege« schlkdung nach aufwärts. Verband hat sich zur Aufgabe gestellt, solche Fragen ul^iM • Parteuvesen hinauSzuheben unb lediglich den Geyicht-ppmikt walten v TageSkakenber für Donnerstag, 8. Dez.: Gastspiel lasten, ob eine beabsichtigte Aenderung für das beutfd)* öer Tanzerm Gudrun Htldebrandt. Abends 6 Uhr in Steuis «olkstum nützlich ober schädlich ist; für ihn ist das Ausschlaa. »arten. I gebende nicht die theoretische Trefflichkett ober VerwerfltchkZ Vortrag des Kaufm. u. d. OrtSgewerbevereinS: Dr. Alfred! eru^r , sondern die Wirkung auf das Vollstum. üoeppen, M.-LchretteiDau: Tie dtauemchöiibeit im Spiegel ^ade wegen des parteipolitisch neutralen Bodens wird ber oer Kunst. Abends 8x Uhr in der Neuen UmoeifitatSaula. Vortrag von Herrn Klingemann über die Westmarken frage der • °u?Sen Freitag m Steins Garten stattfindet, sicher für'alle £§§=== s llPPs des Großmütigen veriichen, sowie den nachsteheriden reichen Besuch der heutigen Generalversammlung Personen die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen ber r/ ° k eC^ r c ^gt. Es wird wahrscheinlich die ganze ihnen von dem Herzog-Negenten von Braunschweig ver- "es hiesigen KonzertlebenS zur Sprache kommen, ttehenen Ordensauszeichnungen zu erteilen für: den Orden -Funde Alt-Gießener Kunstgewerbes hat Heinrichs des Löwen 4. Klasse: dem Hossekretär g-riedrtch man einen Meter unter dem Fundament deS abaeriffenen dem Hofstallmagazins- Hauses des SchuhmachermeifterS NickolauS am Setter-. Letbkutscher ^karl 6 rß n p i h p r Kpim *1. 11vna m • » a . I ® ,3ö umgebaut ist. ES handelt sich e be r^ba® 1 klaffeötiL^tier f b T“ü T" eU6eilt'd>en Sl^el»fenS, nä.nl.ch um zwn Christian Düring, bem Hofkutscher Hch. Hein^, dem ‘’rnflm.cnt,ette «"t erhaltene Fc.efe in zwei per- Hostutscher Karl Fiedler, dem Hofreitknecht ^Kaspar en lu|lcc"; ferner um em leider beschädigtes Eckstück Rickert, dem Hosreitlnccht Gg. Mauer. — Der König . ^^rssigur. Die Keramiken sind handwerksmäßig her- von Preußen hat dem Hauptmann Schreiber im 5. Hisst gestellte Handstricharbeiten, die aus Ton gefertigt sind, der Infanterie-Regiment Nr. 168, kommam-iert beim Kommando hiesiger Gegend maffenhaft vorkommt und sind zweifellos des Kadettenkorps, die Erlaubnis zur Anlegung des ihm öoc 1785 angefertigt worden. Der Brand der Stucke ist rü-- Schaumburg. »>« damalig« Z-it oorzügl.ch gelungen, da b.c Seile fast t.chp.fqu, HmiSorbens «teilt. gerade unb winklig fmb. T.e Ofente.le werben bem Museum ^eyrerperionalien. Uedertragen wurde dem übergeben. Lehrer Theodor Zeltler zu Unter-Flockenbach eine Lehrer- 'teile an bet katholischen Schule zu Walb-Micheldach. ^uu)e |lno gemeioet aus ikrrct. Bestattgt wurde der von dem Fürsten zu Löwenstein- Regierungsbezirk S.ade, bei oändlervi.h: Ho v f Wertheim-Rosenberg aus bie 1. Lehrerstelle an der Gemeinde- ------- - - - ichule zu Ober-Kttngen präsentierte Lehrer Wilh. Lauten-sO schläger zu Althenn. — In den Ruhestand versetzt wurde der Oberlehrer an der Gemeindeschule zu Beerfelden, ^cbe des vor ca. 14 Tagen mit einer Schußwunde tot nlfgcsundencn Bilderhändlcrs Friedrich Kars ding nu3 >amm au-gegraben, um Sicherheit darüber zu scl>afsen, )b der Tod dcö Mannes durch ein Verbrecl>en ober durch Selbstmord herbeigesührt wurde. Die Leiche wurde, ob- d)on sie fast 14 Tage in der Erde lan, noch gan* frisch lusgesunden. Man untersuchte den Schußkanal und fügte ur weiteren Feststellung einen Knochen heraus. Verdächtig, in Kcn-ding einen Mord begangen yu haben, ist der Bau- »ihrer tzoltlainp, der eine von Pulver geschwärzte Hand jatte, wobei allster anderen Umständen, belastend für die Täterschaft ist, dast die bei der Leicl>e gefundene Waffe >edem, der sie bemißt, eine mit Pulver geschävarzte ftanb 113 Andenken znrüclläßt. Die obechessischcn voltszähiungsergebniffe. KreiS (Sieben. Gemeinde Alten-Buseck. Zahl der Haushaltungen 282, Einwohnerzahl 1209, bauon sind 1174 evang.lisch, 10 kalholich, 2ö israeliliicft. (1UÖ5: 1188.) Gemeinde Beuern. Zahl der Haushaltungen 246, Einwohnerzahl 988, davon sind 956 evangelisch, 32 israelitisch. 1905: 1059.) Gemeinde Heuchelheim. Zahl der Haushaltungen 626, Einwohnerzahl 2577. (1905: 2390.) Gemcilwe Lang-Göns. Zahl der Haushaltungen 348, Einwohnerzahl 1722, davon sind 1690 evangelisch, 23 katholisch, 9 israelitisch. (1905: 1629.) Gemeüide Muschenheim. Zahl der Haushaltungen 134, Einwohnerzahl 733, davon fiiü> 685 evangelisch, 31 katholisch, 17 israelitisch. (1905: 691.) Gemeinde Odenhausen und Appenborn. Zahl der Haushaltungen 63, Einwohnerzahl 326, davon finb 325 evangelisch, 1 katholisch. (1905: 315.) Gemeiiwe 9teiSkirchen- Zahl der Haushaltungen 200, Eintvohnerzahl 9OU, davon sind 860 evangelisch, 4 katholisch, 36 israelitiich. (1905 : 841.) Gemeinde Rodheim a. d. Horloff. Zabl der Haushaltungen 72, Einwohnerzahl 362, sämtlich evangelisch. 198 männl, uub 164 weibl. (19.05: 330.) Gemeinde Rödgen. Zahl der Haushaltungen 166, Einwohnerzahl 733, sämtlich evangelisch. (1905: 697.) Gemeinde müddingShausen, Zahl der hauSbaltungen 168, Einwohnerzahl 717, davon find 690 evangelisch, 27. israe- litstch. (1905: 736.) Aus Hessen. Worms, 7. Dez. DaS Ergebnis der DoskSzähluna ist 46854 Seelen gegen 44 283 im Jahre 1905. Es ist somit eine Zunahnie von 2566 Personen zu verzeichnen A r h e i l g e n. Die Volkszählung ergab eine Einwohnerzahl von 6369: hiervon sind 3270 männliche und 3099 weibliche Bewohner. 1905 wurden 2798 männliche und 2650 weibliche (zusammen 5378) Einwohner gewählt. Nieder-Namstadt. Dre Einwohnerzahl der hiesigen Gemeinde beträgt nach der am 1. Dezember slattgesundenen Zahlung 2457, gegen 2023 im Jahre 1905, was eine Zunahme von 21,4 Proz. bedeutet. — Traisa hat 1046 Einwohner, gegen 953 am 1. Dezember 1905, oder zirka 10 Prozent mehr. Grohgerau. Grostgerau zählt 6590 Seelen gegen 6062 am 1. Dezember 1905. Villenkolonie Buchschlag. Die Volkszählung ergab für Buchschlag eine Einwohnerzahl von 469 Personen; 1905 waren 2 Personen im damaligen Walddistrikt Buchschlag ansässig. Reichelsheim. Bei der Volkszählung am 1. Dezember 1910 wurden gezählt für die Gemeinde Reichelsbeim 2026 Personen (1016 männl., 1046 weibl.). Die Filialgemeurde Eber- bach zählte 75 Einwohner (39 männl., 35 weibl.), bic Filml- gemeinde Frohnhofen 36 Personen (18 männl., 18 weibl.). ^ie Bürgermeinerei Reichelsheim hat mithin eine Einwohnerzahl von l>/. sind drei Elcenechaften der TOW Winterkur für WJ* TTk Nervenmnltel MMRBB Dr. M. Sohulzo-Kahleyse, Nervenarzt i'triMi B an» ton um Hofhelm im Taunus. Echt mit Firma auf jeder Zigarette: Orient. Tab.- & Zigarett. - Fahr. „Tenidee“ Inh. Hugo Ziete Dresden. Fabrik- Ansicht Edie Qualität Bekömmlichkeit Prima Handarbeit Amtlicher Wetterbericht. Oesfentliche Wetterdienststelle Gießen. Wetterar,Ssichten in Hessen am Freitag, dem 9. Dez. 1910: Auffrischende südliche W'.nde, NegeniäUe, noch milder. dem Verband nur durch politische Leistungen zug-eflArt wervert. Es wäre da nun zu wünsäum, dast der Alldeutsch« Verband . M. (Offene Stellen 664L Um Mädchen mit guten Zeugnissen in kleinen Haushalt gesucht sur L Januar. Lüd-Aulage 19 part. können sich Herren aller Stände verdienen d. 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Alten-Buseck, am 7. Dezember 1910. Der Vorstand: DSU. ...........hi Wegen Ltttbcstllcö Verkauf von Möbeln, Lüster, Lampen, Teppichen, Vorhängen und vielem anderen. Insbesondere 1 ganz übcrpollterteS Plüfchsofa und 2 Eeffel, 1 AnctLicbtisch, 1 Zylinder Bureau, 1 drctteiltgcS ftamcl tnichcn Divan, 1 schönes Mahagoni Büfett und Trumcam Spiegel sowie Paneel. — Sodann 1 antike ttommode und 2 Sptegcl (Biedermeier). Anzusehen 11-3 Ubr Liebigstrabe 91, C»l nach vorheriger Meldung: Llebigstratze aa 11. Apfelsinen! Ein frftcher Waggon eingetroffen, 200 Zentner schwer. 200 Stiften 'Apfelsinen und Zitronen. UT* UT Acustertt billige Preise. -Wst “W Echte Valencia 10 Stück 85 «L 10 Stück 85 Pfy^ 10 Stück 45 Pfg. 10 Stück 55 Pfg^ 10 Stück 65 Pfg^ grobe 10 Stück ____________80 Pfg^ 10 Stück 90 Pfg.____________ Echte Messina Zitronen 10 St. 40, 10 «St 50, 10 St. 60, lOSt.80, lOSt-SOPf. Für Wiederverkäufer billtge Pretse. 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Das Eigelb 100g Zucker den Vanillin-Zucker und die Milch verklappen man und arbeitet alles mit obigem Teig zu einer E welche sich gut ausrollen lässt, ev. fügt man noch etwA Rftihl^nhU tD®nk?,i®*',er0 Jelg-6chneidet Pan in rechteckige Stücke, bestreicht diese mit Eiweiss, streut die in Spänchen £. schnitten en Mandeln, die man mit 50g Zucker gemischt haL na ruber und bäckt bei Mittelidtze. In Blechdose aufzubewahren. Bijouterie und Damen. Cäife SHbergegenfiände nach hofiänd. Modellen. (Eintritt frei. (Eintritt frrt Goathestr&sse 67 Elisabeth Felchner in her 010124 amen-OrchestrrS. Auf Kredit 6638 Gegen Bar! Jetzt Bllligffe Prelle Möbel u. Waren jeder Art Crffes u. älfeifes Verkaufshaus für Euxuswaren und Gebrauchsartikel Weihnadifsgefdienke empfiehlt in unerreicht großer Auswahl A. Holterhoff Söhne CTERSEX, Reltersweg 20. 4 190,5 - 378 qm l Stcphansmar! *?^nlQ.Anffng Ja"uar und umfasst bis Ende Mai <ÄV“) Stunden. 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