Sft.85 Zweites Blatt 160. Jahrgang Freitag 11. Februar 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Lietzener Lamilienblätter" werden dem ^Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Zeitsragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für Gberhejsen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Universitäts - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« straße 7. Expedition und Verlag: eyi@5L Redaktion: 112. Tel.-Adru AnzeigerGießen. preuhifche; Abgeordnetenhaus. 18Z Sitzung, Tonnerstag, 10. Februar. Am Ministertftch: vo n Bet h mann-Hvllweg, von Moltke, Freiherr r o n. Rheinbaben, Beseler, von Areitenbach, Sydow. Vi-cpräiident Tr. Po r sch eröffnet die Sitzung um 11 Uhr 15 Minuten. Ti? Denkschrift über die Einführung von Schiffahrtsabgaben ivir» bet' Budgetkommission überwiesen. Vor Eintritt in die Tagesordnung macht Abg. Strosser (Kons.) dem Hanse Mitteilung von seincni 'ßrieiwe'isel mit dem jetzigen Gatten der Frau v. Schönebeck, vvrrn 91. C. Weber. Aus diesem Briefwechsel hat die „B. Z. ent Mittag" tont' gestrigen Tage eine Drohung mit einem Duell iritend des $3ernt A. O. Weber hergeleitet. Daran ist kein wahres Äort. Ich überlasse das Urteil darüber dem .Hause und lehne ■ DcS weitere Eingehen auf diese Sache ab. Die erste Lesung der Wahlrcchtsvorlage. Ministerpräsident ton Bethmanir-.tzollweg wird, als er das Lort ergreifen will, ton ben Sozialdemokraten mit lärmenden s-wi Rusm und Zurufen: „Vollsverräter" empfangen. Bonden Alberen Seiten des Hauses wird darauf mit dem stürmischen Rufe: ,'iiau:-!" geantwortet. 'Bizeprasideüt Tr. Porsch: Ich bedauere es, daß einem Mgiiede der Königlich. Preußischen Staatsregierung ein solcher Empfang zuteil geworden ist. Die Rede des Herrn von Bethmann Hollweg. Mit Ihrer Uebereinstimntung soll nach der Ankündigung iee Thronrede vom 20. Oktober 1908 durch das Ihnen vorge itgk Wahlgesetz das Wahlrecht zum Hause der Abgeordneten « den au, der Verfassung beruhenden Grundlagen organisch fort Mildct werden. Ebenso wie damals lehnt es auch heute die istaatsregierung ab, diese Grundlagen zu verlassen. Tie Staate icherung hat diesen Entwurf ctngebrachl, keiner Partei zu Liebe cher zu Leide. Sucht nach Popularität wird keinen Schritt ftr Regierung bestimmen. (Lachen links.) Das will ich auch denen er lagt haben, di- hinter meinem Bestreben, die Sache sackMch zu Mänteln, Aengsllichleit und Unsicherheit wittern. Aber noch vner anderen Vorstellung muß ich von vornherein entgegentreten. Iran hat es so dar gestellt, als sei es gar nicht die wirkliche llekerzeugung der Staatsregierung, daß das Wahlrecht geändert rerden soll, als V,abc sie diese Vorlage nur eingebracht, weil iit durch den Passus der Thronrede in eine Zwangs- und Notlage ersetzt worden sei. Man hat zwischen der Thronrede und der !Ici«rzeugung der Staatsregierung, ia der beS Königs selbst, anen Widecspruä^ festzusteilen gesucht. Daran ist lein Wort Rrhr. Was die Thronrede ankündigt, ist die Willens rn ei- Ru n g Sr. M a > e st ä l des König s und für diese Willens- iikimmg tritt die königliche Staatsregierung mit ihrer .'ollen Verantwortung ein. 1 Ich sprach vorhin von Strömungen bet Oeffentlichkeit, die Reform des Wahlrechts fordern. Laut genug machen sie geltend, aber um so ruhiger muß man sehen, was hinter ren steht. Tai die Sozialdemokratie das Treitlassenwahlrecht d jede nicht mindestens auf das Reichstagswahlrecht hinaus- tomenbe Reform rn Grund und Boden veiLammt, das ist nicht MMnderlich. fMÄbg. Borgmann: Abwarten, Sie werden schon fernen! 4Mtruse rechts: Ruhe ! Vizepräsident Dr. Porsch: Ich bitte «Muhe! Ein Vertreter Ihrer Partei wird ja das Wort erhalten, lw muß aber verlangen, daß Sie auch diejenige Ordnung respeb finen, die Sie für ii ' i ünschen. Die Geschäftsordnung gibt leidev Imt Mittel an die vand, um gegen ein derartiges Benehmen tor- fugehcn. Stürmifche Rufe rechts: Raus! die Leute sollen erst m'ländiges Betragen lernen!) Bei der Forderung des Zentrums und des Freisinn s eech dem Reichstagswahlrecht scheint mir nicht so sehr Luchts nach «gener Herrschaft, wie vielmehr ethische und theoretische Motive nsfgebend zu sein. TaS Zentrum wird kaum etwas an Sitzen KT-licren, gleichgültig ob nach dem Reichstagswahlrecht oder nach öem Dreiklasscnwahtrecht gewählt wird. Es würde auch mit dem leickstagswahtreck r nid.t an Stärke gewinnen. Höchstens würden )K Persönlichleiten wechseln. Und der Freisinn lein Mensch nib den Herren voNverfen, daß. hinter ihren Wünschen eigenl- Ätzig. Bettrcbungen h i n. Sv glänzende Zeiten, wie in den sechziger Jahren'des Abgeordnetenhauses Imt der Fortschritt, der usg^ivrochene Fortschritt int ganzen Reichstage noch nicht erlebt, ud damals wurde er doch von einem Bismarck bekämpft. Und wite? Tie Landtagswahlstatistik ist vielfach angegriffen worden, lbn: es ist auch viel fach der Aufmerksamkeit 'entgangen: heute teau.kt von all den Herren, die die Freisinnige Vereinigung usmacben, nur ein einziger seinen Sitz einer Majorität auch in er dritten Wähler ft afft, also derjenigen Wählerllasse, der man mgebüch mit dem Dieickstagswahlrecht zum Siege verhelfen will hnb die die entred td.’it Volks massen enthalten soll. In bem I 'lernten um die Gunst der Massen werden SV (zu den Freisinnigen , pottei der Sozialdemokratie immer um mehrere Pferdelänge:, hnldWdben. Oder Sie müssen, wie es in dem extremen Flügel [« bürgerlich-demokratischen Presse von heute geschieht, Töne an- ßlllgcn, die nicht mehr damit in Einklang stehen, daß rie die V e r t r e t - r d e s gebildeten fortgeschrittenen löürgertums seien. Sie trerben es mir daher nicht verargen, Ivnn ich in eine theoretische Diskussion über die Vorzüge und Nack: Ule des abgestuften Wahlrechts einerseits unb des gleichen Wahl- r!ck ts anderseits nick , eingehe. Wir würden niemals zu praktischen hgebnissen hierin konnnen. Aber weiter! Auch in den Kreisen des g enrä ß i g t e n L i b e l alismus, der sür Preußen das ReichstagÄvahlrecht verwirft ptb der im Prinzip an einem abgestuften Wahlrecht festhält, tst Ille Bewegung, welche eine Reform, des bestehenden Wahlrechtes oer pttgt, beinahe ebenso lebendig. So offen unb ehrlich ich dies r-tgebc und bemerk., muß i :i- mich doch fragen, ob es wirklich d e IRänget des Wahlrechts und die Vorzüge der radikalen Reform I n-, welche der Wählt echtste age zu dieser Bedeutung verhöhn ttben. Mir scheint vielmehr, daß die Wah-lreckftsfrage allmähl'ch rie Formel ist, in der alles, was an politischer Unzufriedenheit I'mtfb politischer Mißstimmung besteht, möge es mit dxüt Wahlrecht ch-mtmenhängen oder - nicht, znsamnitntgefaßt ist. Run lammt dazu noch ein anderes. Wir haben selbst in England sich den 2cihlkampi mit beispielloser Leidenschaft abspielen sehen. Die I Waffen, die dort gebraucht ivorden sind,, waren zunt mindesten ebenso - ''Ixcrtig, wie sic bei uns gewöhnlich sind. Das ist im Wahlkampf ? sich nicht wunderbar. Aber eine hundertjährige politische hftiltur und Erstehung verhindert die Engländer, politische ober M religiöse Gegensatz auf das persönliche und soziale Gebiet iilertragen. Der Engländer schätzt den Engländer nicht danach M ob er politisch oder religiös ebenso denkt wie er. Bei un| 'j”b mir n o di 'n i d11 i o weit. Auf allen Seiten noch nicht, «e uns heißt es nod-. heute: Der denkt anders wie ich, also stehl tt eine Stufe tiefer Daher vommt cs, daß unsere toliliscl>en Zn- -Z?de von einem Gest'stst der Witter feil erfüllt sind, das tiefer steht, M>re Realitäten in tolitischer .Einsicht. Der Konflikt, der im -Mn Sommer über bi-- R e i chs f i n an zrc fv.rm entstanden ist, .^deshalb sehr scharf geworden, weil er in die Form der Personen Verstimmung, sa der Mißachtung übergegangctr ist. Ich E oie Shutd,rage nickst Mltersstchen. Hier )deinen alle schuld -'iem Run nibt es beim Dreiklassenwahlrccht Tinge, bie als Mißstände empfunden remben und Mißstände sind. Man erwartet von einer radikalen Reform dieses Wahlrechts den Wandel aller Tinge. Das ist die Täuschung. Es möchte sich empfehlen, Ivenn. es möglich wäre, die politischen Kräfte der Ration rein ziffernmäßig genau gegen andere abzuwägen und dann die Verhältnisse im Parlament zusammenzufasstn. Aber das sind Theorien und wichtiger als die Theorie scheint mir doch die Praxis. Ta ist es zunächst unrichtig, daß das preußische Wahlsystem auf agrarische und ieubalc Verhältnisse zugeschnftten ist. (Sehr richtig! rechts.- Wie ist cs nun in WirNchkeit gewesen? Tas Abgeordnetenhaus ist von den Fortschrittlern zu den Nationalliberalen und von den Nationälliberalen zu den lionservativen Majoritäten gekommen. Tachr ist nicht die Form des Wahlsystems, sondern dafür ist bie St Lung bestimmend gewesen, die die Parteien zu den aktuellen politiich.n Problemen eingenommen haben. Die Tendenz unserer Gesetzgebung in den letzten siebzig Jahren ist es gewesen, einen immer und immer größeren Kreis von Ausgaben, itelu,: bis dahin zentralistisch vom Staate erfüllt wurden, auf die Kommunalverbände zu übertragen. Das ist nicht ge- sch. h. n, um den Staat tu entlasten, sondern weil es e.nem fort- sch.ritilichen Staais:town nur auf diesem Wege möglich ist, bie Entwickelung des Landes zu fordern und dabei gleichzeitig bie Bevölkerung zur Mitarbeit an ihren Gesch'chen heranzuziehen, wie es-in ähnlicher Meise bisher noch ii^w Parlament und fein tori'J- mentarisck-rs Wahlrecht gekvährleisten kann. Der Kulturarbeit, wckck.-e die preußischen Genossenschaften geleistet haben und leisten, braucht sich Preußen weder vor bem Inlande noch vor dem Auslande zu schämen. (Lebhafter Beifall rechts.) Eine solche Gesetzgebung aber, die di Zen Gedanien verfolgt, die damit nur crusgebaut hat, wozu Stein und Hardenberg den Grund legten, kann man nicht reaktionär nennen. Run zum Kapitel P o l i z e i we s e n! Ich kenne keine Gesetz gelung, die wie die preußische in so minutiöser Weise den Rechtsstaat aus'zubilden versucht Lachen links) und jede Polizeiübung so mit bem Schutze von Garantien umgibt. Soweit sind wir gegangen, das wir auf Diesem- Wege eine neue Art bureaukratisckwr llmständlich lut und Bielschreiberei geschaffen haben, zu deren Pest itigung man jetzt um Hilfe ruft. Endlich, meine Herren, die behauptete einseitige.Betorzugung des A grar ie r t u m s zu Ungunsten des vierten SianLes. Dabei vergißt man doch gern, daß säst die gesamte Gesetzgebung, wo eine solche Einseitigkeit hervor- rrctcn soll, von Preußen auf das «Reich übertragen worden ist. Wollt: man auch hier ein Wahlsystem verantwortlich machen, so wäre es nicht das Dreiklassenwahlrecht,, sondern es wäre wiederum das Reichstagswahlrecht. (Sehr gut! rechts.) Wenn in allen diesen Beziehungen, bie ich kurz gestreift habe, das Dreistü'ssenparlament so ganz versagt hätte, wenn es wirklich bie rücks'ch itckiche Politik getrieben hlitte, die man ihru nachjagt, ohne die Dinge zu kennen, dann würde ich vielleicht die Leidenschaft begreifen, mit der man für eine radikale Aenderuwgj unseres Wahlrechts eintritt. Wie bie Dinge aber liegen, ist es nid?t zu begreifen. Ich habe böse Dinge darüber zu hören beliommen, daß ich im Reichstage gesagt habe, wir könnten in Deutschland feine Parteiregierung haben. Widerlegt 1)01 mich niemand und das kann auch niemand. Preußen läßt sich nicht ui das Fahrlvafjer des Partamentarismus verschleppen, so lange bie Macht seines Königtums ungebrochen ist. An der Macht dieses Königtums, dessen stolze Tradition cs ist, ein Königtum für alle zu fein, wird nicht gerührt werden. Der Beamte ist ein Tiencr des Staates. (Zurufe bei den Liberalen: Sollte er sein! Zurufe bei den Svzialdemo-- fraten: Ein Diener bei* Junler! Unruhe rechts. Vizepräsident Dr. Porsch: Zch bitte wirklich, keine Zwischenrufe zu machen.) Ter Beamte ist ein Tierrer des Staates unb nicht Diener einer! Partei. richt über eine Theatervorstellung fein. Verläuft die Sitzung ruhig und fachlich — und würde es sich selbst um bie wichtigsten Gegenstänbe handeln — bann heißt es, baß öde Langem weile über dem Saale lagerte. Aber wenn ein großer Tag ist, dann wird davon gesprochen, welche Weste ber Minister angelegt hatte. Und lustig wird es sein, wenn berichtet werden kann, daß der oder jener Abgeordnete temperamentvolle Angriffe gegen ben Minister' richtete, wobei er energische Töne fand unb womöglich ein paar Ordnungsrufe erhielt. 'e?o wird das Volk verführt, in ber Sensation den Kernpunkt der Politik zu finden. Ich will damit keine Kritik an der Tätigkeit der Presse üben. Aber ich muß doch fragen, ob die Behauptung gerechtfertigt iftr daß bie Parlamente das Zentrum sind, von dem aus politische Bildung und Erziehung auf die Volksmassen ausstrahlt, ober ob nicht umgekehrt bie Demokratisierung des Parlamentamsmus in allen Ländern dazu beigetragen hat, die politischen Sitten zu verflachen und zu verrohen. Ich habe alle diese Ausführungen!, gemacht, um einer Ueberschätzung des Wahlrechts unb seinen Gründen und Wirkungen entgegenzutreten. Ich habe damit vielleicht Ihre Geduld übermäßig in Anspruch genommen. Aber wenn behauptet wird, daß , die Wahl--« rechtsvorlage im Mittelpunkt, im Zenit unseres gesamten politischen Lebens steht, bann konnte auch ich an ben allgemeinen Fragen nicht vorübergehen. Lassen Sie mich in kurzen Worten und in allgemeinen Zügen zunächst auf die Grundlage der Reform eingeben, bie wir Ihnen vorlegen. Mir ist ebenfalls bec Gedanke entgegengehatteu worden, die Regierung müsse eine gründliche Liberalisierung des Wahlrechts Vorschlägen, sonst werde die Sozialdemokratie noch mehr gestärkt. Der Vorschlag leidet an zwei großen Fehlern. 1. Ist bie Furcht immer der schlechteste Ratgeber unb 2. glaubt man denn, daß die Sozialdemokratie sich mit irgend einem Wahlrecht begnügen würde, das sie nicht zur Herrschaft bringt? Die Regierung kann nur eine Reform Vorschlägen, welche ihre Anknüpfung an die historisch gewordenen! Bestimmungen beseitigt, bie keine innerliche Berechtigung mehr haben, und die Vorsorge trifft, daß das zu erhaltende sich nicht zu schädlichen Folgen auswachse. Auf die einzelnen Bestimmungen der Vorlage will ich hier nicht eingehen. Nur einen Punkt, einen negativen, will ich kurz hervorheben. Der Entwurf hält am öffentlichen Wahlrecht f e st. - Er ist um deswillen von vornherein für unbrauchbar, für unwürdig, für unanständig erklärt! worden. Das ist das Votum, mit bem man bis in die gebildetsten^ Kreise ber Bürger hinein bie Einrichtungen des eigenen Staates zu belegen beliebt. Die Frage ber öffentlichen und geheimen Stimmenabgabe ist auch eine Ueberzeugungssacye. Das öffentliche Wahlrecht hat so gut seine Vorzüge und Nachteile wie das geheime. Wir haben das öffentliche. Wollen wir von ihm^ absehen, so müssen wir überzeugt werden, daß das geheime Wahlrecht theoretisch und praktisch das für Preußen absolut bessere sei. Eine Regierung steht dieser Frage ganz anders gegenüber als' vielleicht ber einzelne Politiker. Der einzelne Politiker tarnt, von ben Vorzügen des geheimen Wahlrechts auf das leidenschaftlichste überzeugt sein und es deshalb mit der größten Energie: verfechten. Die Regierung hat zu fragen, ob sie ein bedeutungsvolles prinzipiell bestimmendes Recht, das für unsere Reform die Grundlage bildet, preisgeben will ober nicht. Die Geheimhaltung der Stimmabgabe, so meint man, soll es dem Wähler ermöglichen, in voller Unabhängigkeit seiner eigenen politischen. Ueberzeugung Ausdruck zu geben. Sehr richtig! rechts.) Aber man soll doch den Begriff dieser Unabhängigkeit nicht übertreiben. Unser ganzes Leben setzt sich au» Abhängigkeiten zusammen. Ganz frei sein, unabhängig sozusagen in der Lust schweben ist eine Phantasie. Die gute Absicht des Gesetzgebers, dem Wähler in ber geheimen Stimmabgabe ben Ausdruck der eigenen politischen Ueberzeugung zu ermöglichen, schafft noch nicht Unabhängigkeit. Die geheime Stimmabgabe verhilft dazu, alle innerlich und geistig schwächeren Wähler unfrei zu machen gegenüber, den Einflüssen verstärkter und persönlicher Verstimmungen unbr dergleichen. Vielfach wird gefordert, daß unsere konstitlitionelle Entwicklung in verschiedenen Bundesstaaten homogene Bahnen ein> schlagen müsse. Das ist eine demokratische Forderung ohne jedes Verständnis für Deutschlands Geschichte, frii seine Kultur. Wenn es: deutschen Wesen unb deutscher Kultur entspräche, daß wir Norbeni! und Süden in. gleiche politische Formen pressen, dann hätte sich im Laufe ber tausendjährigen Geschichte längst der zentralistische Einheitsstaat entwickelt. Man soll mit den Schlagworten „agrarisch", „reaktionär" Preußen nicht in Verruf bringen. Das dient weder dem deutschen Ansehen nod) der deutschen Einheit. Denn, schließlich ist doch Preußen unb Preußens Eigenart es gewesen/ die an letzter Stelle bei der Wiedererrichtung des Reiches mite gearbeitet hat. Wenn Sie, und damit will ick) schließen, bei der Beratung: der gesamten Wahlrechtsfrage neben der agitatorischen Partei- Politik auch solche Gesichtspunkte, wie ich sie eben vorgebracht habe, zu ihrem Rechte kommen lassen, bann werben Sie Beschlüsse fassen, die dem Wohle nicht nur Preußens, sondern auch, des Deutschen Reichs dienen. (Stürmischer Beifall rechts, Zischen: bei den Sozialdemokraten, darauf erneuter Beifall rechts.) Minister des Innern v. Mvltkc spricht unter großer Urte ruhe des sich langsam leerenden Hauses über die Einzelheiten bet' Vorlage. Er ■erläutert die Bestimmungen der Vorlage. Tie Form! der indirekten Wahl könne fallen gelassen werden, da bie heutiger^ Verkehcsverhältnisse sie überflüssig gemacht haben. Abg. Freiherr von Richt Hofen (Jtonf.): Ter Ministerpräsident hat daraus hiugewiesen, daß das englische Volk eine! hundertjährige Erziehung hinter fid) habe. Wir haben hier heute gesehen, daß manche Abgeordnete noch eine viel längere Erziehung nötig haben. iZustimmung recht».) Tie Darlegungen des Ministerpräsidenten waren für uns ton großem Interesse. Wir sind auch durchaus damit einverstanden, daß er sich selbst so intensiv diesen preußischen Angelegenheit gewidmet hat. Tie Ideale, die er uns in seiner Rede torgeführt hat, berühren! iid> nicht bloß in sehr vielen/ Richtungen mit unseren Idealen, sondern sie sind auch vielfach mit ihnen identisch. Auch wir wollen keineswegs eine Stagnation im preußischen Staate!eben. Wir wollen einen gefunden Forte fdyritt. (Erneutes Lochen link». Wir wollen keine agrarisch ein- fettige Partei sein. (Lackten links.) Wir werden die Vorlage sachlich prüfen und ich kann gleich setzt erklären, daß wir nicht die Absicht haben, die prinzipiellen Fragen der Vorlage hier im Plenum zu entfd)eibcn und nur Einzelheiten in der Kommission ?u erörtern, sondern wir glauben, daß bi? Kommission in ernster! Arbeit die gestellte Aufgabe betrad>tcn muß. Ich beantrage deshalb die Niedersetzung einer besonderen Mommiffion ton 28 Mite gliedern. Ich will aber bereits jetzt erklären, daß wir sehr emst« unb schwerwiegende Bedenken gegen viele Einzellwiten der Vorlage-, nicht zurückstellen können, aber immer wird unsere Triebfedeft sein, daß diese Vorlage zu Preußens Wohl dienen nmß. /Bete fall rechts.) Tas jetzige preußische Wahlrecht ist ein Mittelftands- tvahlrecht in des Wortes toahrster Bedeutung. Zustimmung rechts.- 9inn legt uns die Regierung ein recht erheblich abweichendes Walstgesetz vor. Es hießs früher organische Wefterentwtckelung, 16U 17-«t später unterschieden. Tcmentlprccheno unterscheidet sich auch die Strafe. Heute hat inan gesehen, daß die einzelne Handlung eines Verbrechers nicht für sich allein besteht, sondern daß sie auf seinen Charakter, seine soziale Lage hiniveist. Glicht also die Tat allem, sondern die hinter der Tat stehende Gesinnung wird angesehen. Tie sogenaiiiite klassische Richtung hält den Pergeltuiigsgedanken icsr, die sogenannte nioderne Auffassung , will» anderes an die Stelle setzen, letztere betont die Gesinnung als so wesentlich, daß die einzelne Tat so gut wie ausgeschaltet nnrb, so daß sie nicht lnehr als Ausgangspunkt gelten kann. Tie bloße Gesinnung aber als StrafkrlteriutN sesthalten wollen, ift für Atenschen unmöglich. Tenn durch das Reich der vanblung geht für den Erwachsenen die Beziehung des „Jchs^ zunr „Du". Zugleich glaubt diese moderne Auffassung, sie wäre gerechter, wie die Nechtsilbnng, die dem Gedanken der Vergeltung anhängt. Vor allem redeii wohl Oppor- lnnitätsgründe dieser Ansicht das Wort. Aber doch mit durch die Handlung eines Atenschen können wir in sem Wesen hineiiiiehen. Deshalb machen die anderen, die klassische Richtung, die Handlung zur Hauptsache, berücküchtigeii aber die Gesinnung. In diesein Streit zwischen klassischer' und moderner Richtung ist letztere bei der Frage, ob der Verbrecher determiniert oder frei handelt, dahm gekoinmen, daß sie' ihn hiuslellt, als ob er notwendig gehandelt haben mußte, ja sie stellt den Verbrecher als in seiner Haiidlnng völlig determiniert hin. Betrachtet inan aber das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit, so erkennt man, daß die Freiheit die übergeordnete ist. Alle die Bediiigungen, unter denen em Verbrechen geschieht, sind Be° Gründungen; aber alle Begründungen sind noch keine Rotivendig- kerl. Eine Handlung kann noch so begreiflich sein, so folgt daraus doch nicht, daß sie hatte sein müssen. In Wahrheit verhält es sich so, daß die Freiheit, wel be wir m Anspruch nehmen, für unsere Handlung die Voraussetzung ist, die ivir nötig haben, um den Weg einer späteren Freiheit uns offen zu halten. Eine Notwendigkeit gibt es auch für menschliche Handlungen ; das ist aber eine ethische Notwendigkeit, aus der sie fließen. Tiefe ethische Notwendigkeit haben wir noch nicht so voll erkannt >vie die Naturgesetze. Wir wünschen zwar, daß unsere Handlungen notwendig find in dem Sinne, daß sie ihre eigenen Gesetze gefunden haben, und durch nufere Handlungen wollen wir das Ethische notwendig machen. Wenn aber auf dem Gebiete der Ethik wirklich naturgeietjlidie Notwendigkeit herrschen würde, so wäre das nur möglich unter dem Ausichliiß des Bösen und des Irrtums. Aber das Niveau, indem ivlt leben, ist nicht das der ethischen Notwendigkeit, in dem es Hin Böfes niehr geben kann. Es gibt also Böses.^ Tie Bestrafung dieses Böien hat bann aber nur Sinn, wenn es Schuld und Verantwortung gibt Wenn aber das Böse notwendig sein muß, hört es auf, verantwortlich zu sein. Hiermit läuft dann schließlich die Stellung be£ Strafe zum Verbrecher darauf hinaus, daß dem einen vom Schicksal bestimmt ist Verbrecher zu sein, dem anderen, den Verbrecher zu verurteilen. Nach der klassischen Richtung aber ift die einzelne Handlung für den einzelnen nur ein Ausdruck seines Wesens • dieses Wesen aber ist nicht festlegbar durch einen anderen menschlichen, endlichen Geist. — Da jederzeit ein Bruch des Eharakters möglich, das Böse nicht notwendig ist. so kann man in lebem Augenblick den Weg zum Guten emschlagen. ? Düdelsheim, 10 Febr. Der Spar- und Vorschuß v er e i n verteilt in diesem Jahre 10 Proz-, Dividende an seine Mitglieder. Die .Hälfte des Reingewinnes lonnie dem Reservefonds überwiesen werden. — In dem benachbarten Glauberghat sich ein P o s aun en ck) o r gebildet, der jetzt 24 aktive Mitglieder zählt und-dem .Verbände ./Oberhessischer Posaunenchöre" beigetreten ist. -- Friedberg, 10. Febr. Vom 25. Februar bis 7. März kommt das vaterländische Festspiel „Barba- r o s s a S Erwache n" int hiesigen Saalbau zur Ausführung. Durch Umbau faßr der Theaterfaal 7—800 Personen. Die Vorstellungen aus der Zeit von Deutschlands Erniedrigung, Erhebung bis zur Einigung, 1806—1871, spielen sich aus einer Doppelbühne ab. Aus der Vorderbühne spielt sich die Handlung in Sprcchrollcn, aus der zweiten Bühne die Darstellung in lebenden Bildern ab. In jeder Vorstellung werden 126 Personen und die Militärmusitschule nütluirfcn. Die Darstellungen-erfolgen in den historisch getreuen Trach- len, Waffen und Uniformen jener Zeit. Tas diesmalige Festspiel unterscheidet sich von den 1902 hier ausgesührten Kriegsfestspielen 1870/71 wesentlich dadurch, daß wir nicht wie damals nur lebende Bilder mit verbindendem Text'zu sehen bekommen, sondern Handlung. Ter Reinertrag ist für wohltätige Zwecke bestimmt. Um allen auswärtigen Besuchern die Rückfahrt abends zu ermöglichen, sind nach allen Richtungen Extrazüge beantragt. Näheres hierüber wird noch bekanntgegebcn werden. Lustschissahtt. Friedrichshafen, - 10. Febr. Wie der „Schwab. Mcrtur" berichtet, ist heute vormittag unter Beihilfe von 60 Mann des Weingartener Infanterie-Regiments das Lustschiss-Gerippe des „Z. III" von der Zelthalle zur Werst befördert worden. Der Transport ging unter der Leitung von Ober-Ingenieur Dürr glatt von statten. Tas Luftschiff ,,Z.' III" wird jetzt einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden. „Zeppelin IV". Das neue große Zeppelin-Luftschiss, der „Z. IV", wird, wie dem B. B. C. aus Lustschisserkreisen mitgcteilt wird, in turzcr Zeit im, Gerippe vollendet sein. Eine wesentliche Neuerung bei diesem Lustschiss, das ausschließlich dem Verkehr dienen soll, besteht darin, daß auf die Bequemlichkeit der Reifenden in jeder Hinsicht Rücksicht genommen wurde. Es sind mehrere voneinander getrennte Räume hergerichtet. Für die Unterhaltung der Reisenden sorgt ein Lesesaal. Der „Z. IV" faßt 20 000 Kubikmeter und ist mit 3 Motoren ausgerüstet, die zur größeren Sicherheit des Luftschiffes unabhängig voneinander arbeiten können. Die ersten Fahrten werden in Ermangelung an anderen Hallen vorerst nach Baden-Baden führen, da dort eine Zeppclinhalle ihrer Vollendung cntgegengeht. lieber den Beginn der ersten Reisen ist ttoch nichts festgesetzt. Voraussichtlich werden sic int Frühjahr 1910 statrfinden. Späterhin, wenn die große Halle fertiggestellt ist, ist auch ein Luftverkehr nach Hamburg in Aussicht genommen. Die Hamburger Halle wird durch ihre Einrichtung und Größe der erste deutsche „Lustschiffbal>nhof" sein. Der Verkehr nach .Hamburg wird aber kaum vor dem nächsten Jahre in Angriff genommen werden, da die Halle erst im Dezember 1910 oder Januar 1911 errichtet wird. Von Interesse ist auch die Nachricht, daß von der Zeppelin-Gesellschaft höchstwahrscheinlich ein Verkehr mit London eingerichtet werden wird, lieber diese Pläne sind jedoch noch keine endgültigen Entschlüsse gefaßt worden. Die internationalen Flüge in Heliopolis waren atzn dritten Tage vom Wetter wenig begünstigt. Infolge starken Windes mußten die Wettflügc ausfallen. Bal- f an wagte es am Nachmittag anfzustcic;en, mußte aber seinen Wagemut mit der Zerstörung seines Apparates büßen. Er geriet in einen Wirbelwind, der seine '■??iafrh- - aus dem Gleichgewicht brachte, so daß sie kopfüber , Erde niederstürzte und völlig zertrümmert wurde. Vati selbst kam mit geringen Verletzungen davon. Haid des 3'/,'7o Reichsanleihe. - do. 3°/, 3' V/o Konsols 3n I, Italien. Rente Börse« 10. Februar. AafaaTskifin* d«. ti. Io. äug tim Elektriz. Lahmeyer . Elektriz. Sohuckert . Eschweiier Bergwerk 4°/, 3- .3°;, flufi. SU do. Cor (Sol Con Soll ©tat Soll d Harpener Bergwerk Lanrahtitte ... Lombarden E. B. ■ Nordd. Lloyd ... Türkenlvsc . 112 tun 04.30 vo.25 94.15 8545 93.00 93.00 10015 99.05 95.70 105.00 64.60 65.80 246.00 . 114.00 . 181.40 . 137.90 . 258.20 . 91.90 . 165.90 2. Passions-Andacht. Plärrer Ausfel d. lÄ.i' 2&U W IbW« 16» n 21*.: I.kchmdilchi I do. do. riiranj, S I öad. amoi 1 -rw. aus r,ürl.<6gt)p f lüden i k. b. tonn. io. Bag« । d°. ! do. • Neue elektrieehe Glühlampe. * ; 70°/o Stromersparnis. • • 16-600 Kerze*. • TeBefonische Kupsfoerächte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Indnstrie^Giessen. Frankfurter Börse, 10. Februar, 1.15 Uhr. do. -Ä-V I do. I «olgir. T I gntd). 8- | do. ® ■jialitnifö k do. S'lb V b. j io. 'Sott I (o. einbt I io, Tiao I C,9. M I tlilab. t CtfL VI ' Franz. Cofterr. i ' do. 6.' Stil ab, Vortug. u' do. tr ' do. € i Sumin, i do. ! dv. dv. do. '. Runii kirchliche Nachrichten. Eoangeiliche vieiiiemoe. Sonntag den 13. Februar, Invocu. vtt: Gottesdienst. 3tt der Stadtkirche. Vormittags 91/., Uhr: Pro?. D. Schian. Vormittags 11 Uhr: SJiiütärgottesbicnft. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Äinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabc. Abends 6 Uhr: Siehe Johanneskirche. Montag den 14. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung be ton firmierten weiblichen Jugend der 'Hiattbäuegemeinbe. Mittwoch den 16. Februar, abends 8 Uhr: Versammlung der Frauenvereins der Markusgemeinde. In der Zohanneskirche. Vormittags 9’/2 Uhr: Pfarrer A n S f e l d. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeindc. Piarrer A n s f e l d. Abends 6 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Abends 8 Uhr im Johannessaal: Versammlung und Bidet besprechimg. Montag den 14. Februar, abends 8 Uhr, im Johannessaal B i b e l st n n d e. Piarrer A u s s e l d. ' Mittwoch den 16. Februar, abends 6 Uhr: ho. ho. ho. ho. !o. ho. Bochum Guss . - - — Buderus E. W. . Tendenz fest. Berliner auada E. B. . - - Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz. fest. 3'/,"/,, Hessen . 3* „"In Oberhessen 4°,„ Oesterr. Goldrente .- 4Oesterr. Silberrentc 4"'o Ungar. Goldrente ..... iA 01 K Portugiesen Serie I Portugiesen „ III • ------ 41///. rass. Staatsanl. 1905 99.75 Gelsenkirchen Bergwerk . -1 Hamburg- - Amerik. Paketf. 1“’- Harpener Bergwerk.» Laurahütte . ... . . Nordd. Lloyd .r. . . - Ob erseh les. Eisen-Industrie 11 •« Berliner Handelsges. - • Darmstädter Bank Deutsche bank . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto -Kommandit Dresdner Bank . » 3u dem Allensteinec ©ffijiersmorb. Zwischen dem jetzigen Gatten der früheren Fran von bock, Herrn A. £. W c der, rind dem wnstroativen Vniin , algcordneten Stro s j c r, der die Gcick ’d.te jüwgst im Abgeordnete Hanse ’iir Sprache krachte, hat ein P r i e f W echsel slattgesu»^ Weler hatte an den Abgeordneten Strasser einen Brief qeridt > in dem er ihn aufjordert, die in feiner Rede gegen Frau v. Lchom deck gebrauchten beleidigenden Aeußenmgen in öffentlicher Sinu,« -Urückmziehen. Für den Fall der Weigerung hatte Herr Wch i dem Abgeordneten Sttosser angekündigt, daß er ihm seine Zeug schicken werde. Aus diesen Brief des Herrn Weber hak der Abgeordnete 3tmfia folgendermaßen geantwortet: „Sehr geehrter Herr! Auf die Zuichrift vom heutigen Tdß teile ick^ Ihnen ergebens! mit, daß ich in meiner gestrigen Rck Nickt gesacst habe. Sie hätten Fran von Schoenebeck im Nacht-Eof- beziehungsweise Bar kennen gelernt, sondern daß ich dies cu« Zeitungsnotizen ersehen hätte, auf die ich mich also ausdrück!^ berufen habe. Troydem aber bin ich bereit, bei der ersten 14 bietenden Gelegenheit, d. h. bei Fortsetzung der Beratung Justizetats, die mir von Ihnen zugegangene Berichtigung blc' Plenum mitzuteilen, um sie dadurch auch der breiteren Deffentbdj feit betanntzugebeu. Ich mache aber darauf aufmerffam, daß in beu nächsten Tagen die neu: Wadtrorlage und erst daran anschließend die Fortsetzung des Justizetats behandelt wird. Ergebenst Stwsia Major a. T., Mitgtied des Abgeordnetenhauses." Eine Er kl är 11 n g he r früheren F rauv. Schön? be ck. Tie „B. Z. a. M." veröffentlicht eine von der frühera Frau v. Zchönebeck selbsl herrührende Schilderung bet Offizü'4 Tragödie /von Atlenstein, die im allgemeinen rrenig .AtvieL enthält. Frau v. Schönebeck schildert vor allem ihre ungöx licko Ehe, während der sie anehrere Selbstmordversuch: unir.. uommen hätte, dann ihre Bekanntschaft mit Hauptmann nt Göhen, der stets ritterlich für sie cingetreten sei. Sie denke niit daran, zu entfliehen. Sie wünsch: nichts sehnlicher als cm 11 Richterspruch. Sie beteuerl ihre Unschuld an dem Morde, tt?in sie sich auch moralisch schuldig fühlt. Ihren jetzigen Gatten bäte > 1: in niTjn T'enfioniil nnb in'dv 111 einer Bar fennen gelernt. Nach stk wütig en Sonntag den 20. Februar. Beichte und M Abendmahl h'ir bte Lukas- und Johannesgemeinde im goltesdieust. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder GemeiiS erbeten. . 1 Freitag den 25. Februar, abends von 51/.—7*.., Uhr: Vereinigung der konfirmierten werblichen Jugend der Lstka :- und der Johannis. gemeinde. * Donnerstag den 17. Februar, abends 8',’, Uhr, wird Mission- Gfell im großen Hörfaal der Universität .einen Lichtbilderooilrq über „Tas Christentum unter den Naturvölkern" halten. ttathottjche ociiicmöe. Gottesdienst. Samstag den 1 2. Februar: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegechai zur heil. BeichL Sonntag den 1 3. F e b r u a r, 1. <5 a ft e u - [ to. 11 iO. 1 ' !°- ° LJ“. 0 i«ntr L??- v. "J. amt J conf, conf. Kreditaktien . • . Baltimore- und Ohio- -W* Eisenbahn . 4 • Gotthard bahn - - > Lombard. Eisenbahä. 'r:. £ • Oesterr. Staatsbahn . Princc - Henri - Eisenbahn > - II.. a# lli fi’6 |i u. n N- K’ H *■ ■ w. K ■1 ?ar-6; W ' u ?lfl I'« B*’ ■ ' ». 1, toiiirgi ■ ■ Ä 1 ■ H, V. ■ IX h. f ■' «crttflub B be. ■ ' M. bo. I SDctr itMi nia.t tinr, was cainit gemeint war. An cifi berufs- Wudiges Wahlrecht ist nickst ?,u denlstn, denn der Abgeordnete Ml mit Recht nicht Vertreter eines» Berufes sein, sondern des ganzen Votfes, auch nickst Vertreter allein der Arbeiter. Tie öffentliche Wahl kann ich mit vollem Recht eine liberale Forderung nennen. Die indirekte Wahl ist oitd1 von liberalen Männern auf das schärrste verteidigt worden. Wenn die Regierung das bestehende Wahlrecht organifd fortentwickeln wollte, bann hätte sie an der indirekten Wahl Kftlia.lt en müssen. (Sehr rickstig, recksts.) Wick haben die Beamten erst im vorigen Jahr auf eine bessere Grundlage gestellt, und infbig: dieser Ichheren Besoldung werden die Beamten zweifellos a.ucl- in höhere Klössen aufrücfen. Weshalb sotten nun noch die Beamten l.erausgehoben iverden? Die Sozialdemokratie will Preußen nicht nur demokratisieren, sondern sozialdemokratisieren ! Abg. Träger Frs. Vv. : Namens meiner Freunde erkläre ich, daß nach unserer einmütigen Ueberzeugung diese Vorlage für uns unannehmbar ist, schon deshalb, weil das geheime Wahlrecht darin nicht enthalten ist. Beifall links.) Ich erkläre ferner, daß wir uns an den stommiffionsberatungen beteiligen wollen, um vor dem Lande unsere Stellung im einzelnen zu recht- fertigen, wir behalten uns auch die Stellung von Anträgen vor. Die Vorlage ist eine Verschlechterung des bisherigen Wahlrechts. Für uns ist das Prinzip der Gleichberechtigung die Hauptsache. (Lebhafter Beifall liuks.)^ Mit der Einführung der Maximierung will man die bisherigen Schönheits fehler, die Bezirke mit ein und zwei Wählern, beseitigen. Im ganzen trifft aber die Maximierung nur 13 000 Wähler und nur eine geringe Zahl von Wahlkreisen. Einige Berufsgruppeu sotten nun durch Die Vorlage die Möglichkeit bekommen, in die höhere Klasse aufzurücken. Wo bleiben aber die anderen Ntatc gorien? Wie zum Beispiel hervorragende Künstler? Wo bl erb en so viele andere Stände? Wo bleiben die Handwerker, wo die freien Erwerbsgruppen, die vermöge ihrer praktischen Tätigkeit, durch die sie int Leben vorwärts gekommen sind, einen berechtigten Anspruch auf die- gleiche Berechtigung haben, wie die bevorzugten Kategorien? (Sehr richtig!) Wir haben hier infolgedessen eine politische Entrechtung der Erwerbsstände zugunsten der Beamten. (Sehr richtig'' Abg. Schiffer iNatl : Herrn Trägers Rede haben wir mit großer Freude begrüßt, weil sie eine intransigente Haltung in Sachen des Reichswahlrechts nicht zeigte. Das ist ein Fortschritt des Freisinns. Wir lehnen die Llebertragung des Reichswahl rechts auf Preußen nach wie vor ab. Die Vorlage genügt uns bei weitem nicht, wenn auch die Eiusührung der direkten Wahl ein Vorteil ist. Wir fordern neben der Beseitigung der indirekten Wahl die Beseitigung der plutokratischen Starrheit und der Oef- sentlichkeit der Wahl und eine Neueinteilung der Wahlkreise. >Bravo! links, Heiterkeit rechts.^ Die Bevorzugung der Beamten erfolgt offenbar nach dem Fatzc: Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch den Verstand. Aber wenn einer nicht zehn Jahre Beamter bleibt, dann wird er behandelt nach dem Satze: Wem Gott das Amt nimmt, dem nimmt er auch den Verstand. Die Privilegien der Vorlage sind eine Belohnung des Examens auf Kosten des praktischen Könnens, eine Bevorzugung der Beamten auf Kosten der freien Berufe und eine Begünstigung der Milstäranwärter gegenüber den Zioilanwärtern in der Beamtenschaft. In einer Zeit, lyo man mit dem Examensunfug aufräumen will, ist das doch eine merkwürdige Praxis. Ist diese Vorlage das letzte Won der Regierung, so muß man an ihrem Erfolge nicht nur zweifeln, sondern verzweifeln. (Sehr richtig! links? Tie Oesfentlichkeit der Wahl muß befestigt werden. Das Haus vertagt die weiteren Beratungen auf Freitag 11 Uhr. Schluß 4 Uhr. Aus Stadt uud Luud. (ließen, 11. Februar 1910. Die Rindviehzucht in OberhcHeu 1909, In den einzelnen streifen der Provinz stellt sich die Zucht von Rindvieh wie folgt: Simm en ralev: Alsfeld 87 Orte (darunter 25 ohne HerHbuchführung!, 158? Herdbuchtiere bei "616 Mitgliedern: Büdingen 76 Ort (47 ohne Herdbuchs. 1, 447 .Herdbuchtiere bei 319 Mitgliedern: Friedberg 71 Liste (31 ohne Herdbuchs.), 966 Herdbuchtiere bei 476 Mitgliedern; Gießen 38 Orte (10 ohne Herdbuchs.), 552 Herdbuchtiere bei 400 Mitgliedern, außer dem 28 Orte (25 ohne Herdbuchs. 1, 40 Herdbuchtiere bei 27 Mitgliedern (in diesen 28 Orten bestehr noch außerdem Vogelsberger Zucht : L' a u t e r b a ch 70 Orte (20 ohne .Herdbuchs.), 1069 Herdbuchtiere bei 177 Mitgliedern: Schotten 34 Orte (27 ohne Herdbuchs. >, 166 Herdbuchtiere bei 125 Mitgliedern. Der (Gesamtstund der Simtneutaler Zucht in der Provinz.stellt sich demnach: Herdbuchführung in 219 Orten (ohne solche in 185 Orten«, zujammen 104 Orte mir 4818 in das Herdbuch eingetragenen Tieren bei 2440 Mitgliedern der Herdbuchgesellschaii. - Vogelsberger: Gießen 18 Orte (4 ohne Herdbuchs. , 371 Herdbuchtiere bei 330 Mitgliedern ; Sch 0 tten 23 Orte (3 ohne Herdbuchs.), 552 Herd- buchtiere bei 322 Mitgliedern. Der Gesamtstand der Vogelsberger Zucht in der Provinz stellt sich demnach in 34 Orten mit Herdbuchsührttng und 7 ohne Herdbuchführung, zusam men in 41 Orten mit 923 in das Herdbuch eingetragenen Tieren bei 652 Mitgliedern der Herdbuchgesellschast. Es wäre dringend zu wünschen, wenn alle Viehhalter ftch ent- fchließen würden, Reinzucht zu treiben und ihre Tiere in das Herdbuch eintragen zu lassen, steht doch fest, daß Tiere aus Reinzucht gegen .Mautheiten widerstandsfähiger sich erweisen als solche, bei denen leine Zuchtrichtung eingehakten wird. Dies wird vom Direktor Modde in Gießen zahlen mäßig uachgewiesen und vom Tierzucht-Inspektor Schwarz bestätigt. * ** T i e 26. Instrukti 0 ns >ft,u nde in Versicherungsangelegenheiten findet Sonntag, 20. Febr., nachm. 3 Uhr, zu'Grünberg int Gasthaus zum Rappen statt. Es wird besprochen: Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um die finanziellen Ergebnisse der Krankenver- siHerungsorganifgtionen günstig zu beeinflussen? U e b e r b c u Begriff derStrafe sprach am Mittwoch abendPrivatdozentTr. W ei d en b a ch in der F r e i e n Studentenschaft. Ter Redner stellte zunächst fest, daß man immer in der Mannigfaltigketl verschiedener, ja Heb uugebcuer widersprechender, einzeln dastehender Eindrücke dadurch feilen Fuß zu fasten fucku, daß man Gleichheiten festzustellen sucht. So gefchieht es auch bei den menschlichen Erscheinungen. Auch bei ihrer chaotischen Fülle von versch'edenen frembartiaen Verhättnisten schafft der Gedanke der Identität das Bild des Menschen. Innerhalb dieser Erschem- ungen ift es wieder das Problem der Strafe, des Strafrechtes. Auch im Strafrecht herrsch! der Gedanke der Identität. Im Anfang der Entwickelung war die Form der Gleichsetzung: „Auge um Ange, Zahn um Zahn". Als man aber durch Ueberlegung darauf kam, daß Ange nicht völlig gleich Auge war. da setzte man diese primitive Form des ins talionis, diese mechanische Gleichsetzung von Auge gleich Auge zugunsten einer komplizierteren ab. wo beide Teile der Gleichung durch eine größere Menge von Faktoren und differenzierten Bezeichnungen bestimmt werden. Handlungen, welche ursprünglich als dieselben Handlungen angesehen wurden, werden 47, Mecklb- Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä!2 5 Orst.'Unq. StSb. 1873/74 x.G. 100 37, do. do. 3 1000/2000 37, do. 4 Preuß S. do. Bayr. E.-B-Anl. unt b. 1906 E.-B. u. Allg. Anl. do 4 do. Lanbeskultur-Rente S. 18 kündb. ast. 1908 500 v. 1902 unk. b. 1912 HyP. Mannheim kündb. ab 1902 £ Russische Südosi 97 fieuerfr. gar. - do. bis incl. Ser. 52 . 100. Str. M., v. 1909 t. G. do. do. 101.^5 M. 4 102.OU Lire 99.10 »-st. 67.20 37, 135. 23.20 134.30 25.30 i Sfl.G. 99.80 Stand esherrli ehe Anleihen M.j —.— 29 do. v. 102 100.50 47, Eiscnb. Nentcnbank do. 95. 41/, Eisenwerke Lollar r. 102 . M. 3*/, Frankfurt do. Spez. M. Rente 1881/88,92 93 n 4 do. M. 37, Alzey v. Reichsbank 9 159.40 7 92.60 9 do. 3'6, do. u.V 110.30 4 do. 81/, do. 138. do. 12 12 n Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 Vereinsbank . . . M. 600 4 Freiburg DiSkonto-Geiellschaft M. 600/1200 9 359 - M. 600/1200 Lstr. v. Unverzinsliche Lose, v. 1907 M. Nürnberg. NereinSbk. M. 300/1200 37= do. v. v. 1901. II Pes. tnn. G..Anl. v. 1887 . abgest. do. 5 1890 v. 7 Ultimo 178.60 Lstr. v. 1896 v. 1898 do. Fr. Lstr. Industrie-Aktien. ! do. cons. innere . . Buderus Elsen • do. do. abgest. 80°/< Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14 . . Concordia Bergd. 214.25 do. 92.10 Rettenmeyer 109.- Stern(Dberr.) 1196*70 4 do. do. do. 3 v. unk. b. 1913 . 2000 37, dv. 91.90 383. ■'4 400 4 ab Fr- Nordd. Lloyd M v. 1883 abgest. do. E.v.71 i.G- ab Sfl.G Str. do. do. 500 1000 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. do. ab 1905 ab 1907 178.60 370.20 do. do. do. do. do. 1888 1897 102.75 100.10 3 3 mttgeteilt von der Elsenstahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank 4 4 4 37» do. do. do. do. do. 4 4 4 1 v. v. 102.90 85.30 59.30 91 91. Wladlkawk. 85 stsr. gar. Anarolische l. G. . . do. do. do. v. v 1889 1891 500 500 500 500 4 4 4 4 4 4 M. 1000 M. 1000 M. 1000 Gorihardbahn. . Ftal. Mlttelmeer . Anatol. Eisend. . Prmce Henri . . Prag-Dux St. Akt. 4 5 47, Lahmcyer Schuckert Ser. 5 unk. b. Ser. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Llchtu.Kraft kündb. ab 1906 unk. b. 1911 . unk. unk. unk. unk. unk. unk. alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 4 4 4 M. ö.fl. 4 3 3 3 4 Fulda 4 Siegen 37, do. 4 4 3‘ . 100.30 100.70 92.ö0 M. 1000 Tlr. 100 57- 6 5 8 3 4 4 3 5 5 b. b. b. b. b. b. 143.80 119.- 101.50 33.40 3 4 4 4 4 4 4 3*/, do. do. do. 90.20 91.10 99.80 96.50 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, do. do. do. do. do. 101.80 100.30 92.40 4 5 4 4 4 ö.fl. Kr. do. do. 6 9 7 6 8 9 8 57, 6'/, 6 4 4 4 4 4 Prag-Dux v. 1896 stf. Raab-Oed.-Ebens. , kündb. ab 1901 . lündb. ab 1902 . tüiibb. ab 1908 . unk. b. 1910 . . 92 92. Bank-Aktien. M. 1000/3000 216.75 133.25 Masch. Kleyrr . . „ ®visier „ Fab.LSchlcicl'. Haind.-Am.-Pcktft. 133.20 136.40 100.10 9a. 10 95.60 cvnverl. v. 1891 Lit. H v. 1897 v 1902 amort. ab 1907 v. 1905 amort. ab 1910 u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . kündb. ab 1908 . do. do. do. do. do. 87.40 95.10 92 60 82.40 78.50 Schmelz. Central v. 1880 . Moskau-Kasan unk. 1915 . 101.- 93.20 92- 91.80 91.80 Frankfurter Bank Badische Bank . 5*Vto 6 97s 99.70 101.25 99.80 do. do. do. do. Harpeuer „ yasper Eiseuw. 108.— 137.50 1894. . . . . 1905. . . . . . 1902 kündb. ab 1907 1903 kündb. ab 1908 1897 1904 1904 1906 Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Landerbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preug. Bodenkreditbank 227.60 126.80 127.75 500 500 1893 1896 1897 1903 1905 do. I Psdbr. do. dv. do. do. do. do. do. 94.— 95.— 1909 . 1912 . 1914. 1915 . 1912. 1914 . 1909 1911 1913 1905 1906 1906 99.80 84.40 95.70 95.— 88.50 94.40 (Eisern Tor) Gold stfr. . Außereuropäis che. äuß. E.-B. 1. G. innere v. 1888. äußere Gold-Anl. 101.- 101.10 102.60 99.50 98.80 91.80 100.— 91.— 91.— v. 1888 v. 1895 v. 1898 kündb. ab 1903 1905 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 101.— 163.50 122.30 136.75 195.50 Rio de Janeiro v. 1909 i. G. Sofia 10 77, 77. 6' . 6 Rudolf .... „ i do. (Salzkgtb.) stf. i. ®. 6 5'., 6 102.30 102.- 100.- 100.20 ö-fl. M. v M. 57, 57, 57, 13 9 67. 4 4 4 37, 37, 4 37, u. S. 18 . unk. b. 1912 28-30, 32 (tilgb.) 45 (tilgb.) . . 400 400 400 3 37, 37, unk. b. 1914 . . . Kommunal Hyp. (Köln) S. 1 u. 2 . . ö. fl. 150 ö. fl. 150 - - fl. 4 4 4 4 38) ?tankfntter ßörse Aschafi.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding. „ Henninger. „ do. Pr. Akt. „ Kempfs . . „ Mainzer Akt. 37, 37, t. G. v. 1903 t. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . lOLVJ 101.40 92 101'11 101.40 93.30 95.- 95.— 95.70 89.20 89.50 101.- Brünn-Ns. 72 stf. StaatSb. v. 83 „ 1—VIII Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (ErgSnzgS.-N.) „ v. 1895 stf. i. G. 100.80 101.- v. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Rg ö. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 600/1200 . f. fl, 350 do. . Bk. u. 14-15 . Scr.I—V unk. 1909 Kom. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 . 258.40 107. 129.75 197 — 166.10 105.— 149.60 208.50 165.50 103.90 120.50 130.30 140.— 148.20 149.- do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. kündb. kündb. 137.50 174.50 126.- . amort. do. do. amort. amort. bo. do. do. do. dv. do. do. do. do. 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, i. B. v. 1900 lündb. ab 1905 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 kündb. ab 1902 v. 1903 kündb. ab 1908 1901 Ser. I kündb. ab 1906 Staats-Anleihen a. Deutsche. rutsche ReschS-Anleihe . . . . <7, * 64.60 65.80 12.70 91 70 102.20 91.70 91.80 91.70 91.40 90.50 99.90 91.60 92— 92.- 93.20 92.40 37, 4 37, 4 4 4 4 \ 4 37. 37. 37. 88-5u 102-- 93.50 93.30 8/4.90 92.20 82— 82— abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lil. J v. 1884 : a. Nt. Lit. N u. Q abgest. v. 1906 . . . „ R abgest. . (Straßenbahn, v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. u. III 1899 unk. b. 1912 . . Madrider abgest. . Meuilnger Präm. Pfandbr. Oesterr. 0. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische 0. 1866 . . . v. 1886 u. 88 . . v. 1894 . . . . »7, 37, 37, 37, 37, 4 Fr. M. 37, 3?- 4 4 4 4 37, 37, ?*/’ Aul. abgest. bo. do. . . berliner yprft. ! Bliesenbach Bergw. j „ Borz.Akt.! Bochumer Guß . Rente do. Rente Rente fHumän. bo. bo. bo. do do. Neue Boden r. 102 . do. do. r. 101 Pes. Lstr., P-s.! - fl.? Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . I.fl.7 ö. fl. 100 ö.fl. 100 . f. fl. 7 8. fl. 10 Fr. 40u Fr. 400 ö. fl. 100 Lire 30 4'/, Grf. Henckel Hg.v. Dann. r.ä,105v.84 4 Fürst!. SolmS-BraunselS v. 1880 37, bo. do. v. 1886 37, Gröfl. SolmS-Laubach abgest. . . do. do. do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 unco. b. 1915 stf. g. Diverse Obligationen Buderus r. 103 Disch. Luxemb. r. 100 . ’ ’ 98.50 94.50 101.20 102.80 69.— I 37, 3/, 3 4 y;, sv, $ S 408/2040 . 2040V Hesiische St.-Anl. v. 1899 do. 0. 1906 ■ . - 4 Slctlianische fieuerfr. i. G. 4 do. „ t G. 27ieSübital. (iDZenb.) Sr.A-H. . 4 Toscanische Central . . . 5 Westsicillan v. 1879 . . 37,Goithardbabn 37, Jura-Simplou v. 1894 37, do. 4 ^Nürnberg 91.90 100.50 92.- 92.— 92.- 92.60 85- 99.20 Bayr. B. f. Hand. u. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 bo. Hyp.-Bt. Lit. A M. 1000 Eschweiler Bergw. 208.30 Fa^on Mamlstadt : „ Borz.Akt. ! 225.75 Gelsenkirch. Brgw. | 217.— v. 1875—80 abgest. v. 1900 .... Staat!, ober provinzial-garant. Hess. Landes-Hyp, Bank Ser. 12—13 101.40 98.20 92.50 93— 92.80 96 — 101.20 96.— 93.60 93.50 94.- 140.50 157 — 186.— 136.50 140.- 122.60 19110 37, 37, 37, 37, do. v. 1905 . . . Mexik. amort. innere Ser. I—IV bo. cons. äußere v. 1899 fieuerfr 4 do. Argeni. bo. do. bo. do. do. do. bo. bo. bo. bo. do. do. 103.20 103 10 82.10 96.— 75.70 Augsburger . . . Braunschweig . . Flnnländische . . Freiburger . . . Genua .... Mailänder . . . Mailänder . . . •.Wcmmger . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolss-Stlftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . bo. do. do. 3 3 4 4 40 43 46 47 44 37, 4 v. v. v. v. v. v. v. v. v. do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kredilbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodculredit-Bank . M. 600 . 107.40 . 124 40 4 ä7, 37, 37, 37, bo. bo. bo. 500 200 40.76 217.50 202.— 58.— 249.90 52.- 37.10 40.90 570.— 464.— 70.— 115.- bo. bo. bo. do. do. do. bo. bo. bo. da. do. bo. do. do. do. bo. dv. bo. do. bo. do. do. do. do. do do. bo. bo. do. do. bo. do. 37, Kastel abgest. 37, Kissingen 0. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 4 „ v. 1908 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . 11 6u/k 4 978 5 8 57- T 9 7 8 10 77, 77; 5 7 98.60 99.90 99.— 97 20 90.- 99.70 99.70 99.70 99.70 100.- do. do. do. bo. bo. bo. dv. do. do. bo. do. G. x. G. i. G. i. G. i. G. G. i. G. i. G. t. G. x. G. bo. do. bo. do. do. do. do. do. dv. do. do. i. S. 1. (45. 1. G x. E. 1. G. i. G. 99.60 9 '.60 100.— 99.80 100 50 94.60 92.50 92.50 90.- 84.20 84.20 84.20 09.-0 99.80 100,- 91.50 91.50 Lose. . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Mi. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 500 . Tlr. 40 246.50 114.- v. 1903 . . v. 1896 . . b. Ausländische I. Europäische. 1899-1901 . . . . 1902 unk. b. 1913 . 1903 kündb. ab 1908 1879 1900 kündb. ab 1906 1891/92 (abgest) . . 1902 lündb.' ab 1908 M. Kr. do. S. bo. S. bo. S. do. S. do. S. bo. S. do. S. do. do. bo. bo. do. do. bo. Ser. 10 208.50 ! 184.- S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 24 Lstr. M. Lstr. M. Sank für handel und Industrie Niederlassung Sietzen. Eisenbahn»Priori täten. Inländische. Braunschweig. Lanbes»E..B. II E . . do. do. I E abgest. . do. do. IIIE unk. b. 1905 Fr< M.! Pes. Lstr. M. Kursblatt des Gießener Anzeigers vom 11. Februar lyfy. 5sl,.t6,tin.8 1 — „ Siem. & HalSke 237.50 „ Untern. Zürich — Farbwerke Höchst. I 419.25 KunstseidcFft.a.M. I 195.— do. bo. do. do. '/. do. Provinzial- und Co mm anal- Obligationen» Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 ... . Ausländische. Elisabeth steuerfr. t, G. K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. t. S. Verzinsliche 4 Badische Prämien .... 5 Donau-Negu'.ierung . . ‘ 37, Gothaer Präm. Pfandbr. I . 37, do. do. 11 3 Hamburger v. 1866 . , , 3 Holländische Komm. v. 1871 . 37, Köln-Mindener 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . Sächsische Rente v. 1907 Pfandbriefe. Bcrl. Hyp.«Bk. (vr. Pommr., abgest. 80°/( !ü 3‘V, Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb > Ocst. sttordwest A do. B . Raab-Odend. . . 4 4 4 4 37, 37, 37, 84.— 101.— 101.50 93.- 93.— 81.80 84.80 101.70 93.80 93.50 93 70 84.30 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 . . . 3*/., Limburg abgest. 37, Ludwigshafen v. 1896 31/, bo. v. 1903 lündb. ab 1908 . 4 Mainz v. 1900 unt b. 1910 . . . . 31,......... 31/ 37, do. 47, Landw. Kreditbank Pfandbr. T-V do Landw. Kreditbank Lit. D-J . yi Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 1 bo. do. 6 Dulgar. Tab. Anl. v. 1902 . fl Gnech. E.-B. v. 1890 fieuerfr. . I»iis do. ültonopol'Anl. u. 1887 . . i Italienische Rente ••••■• fl bo. bo. i. G..... Defi. Silber-Rente 41/ bo. Lamer-Reme...... bo. Golb-Rente 1 bo. embettL diente (cono.) . . . do. lündb. ab 1907 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. . do. do. Kommunal Ser In.II nuk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. 11. L. 37, do. do. „ 21. N. P. .' . 37, Casseler LandeS-Credltanst. unk. . . . bo. v. 1905 unk. b. 1915 . . Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 do bo. 1887 stf. gar. Franz-Joses . . 1. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. d. 1889 ~ BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DlSkonto-Bank . . Tarmstädter Bank . . M. 10001 (Banks. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-X M. 600/1200 Efselt.- u. Wechselst. Tlr. 100 94.20 85.30 94.10 85.20 101.— 93.70 do. Hyp.-Kred.-L. M. 600/1200 -.UitttelD. Bdkr. ((Sreij) Au. B. 'Dt. lüüO Mitteldsche. Kreditst. . M. 300/1200 RaUst. s.Dtschl. S.I-VI M. 300/1200 bo. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portz. E. B. v. 86 (Baira Baixa) 3V, Gräfl. Solms-RSdelheim ... 37, Fürst!. Äsend. msBüb.-Birstein v. 1887 1884 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 lündb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 kündb. ab 1906 3 bo. ti. 1895 37, bo. v. 1898 SBürttembg. bo. do. bo. bO. 47, 4 Rhein. Badische Anleihe v. 1901 unt 1909 do. von 1892 u. 94 37, Hambg. Hyp.-Bl. Ser. 1—190 u. 301*310 37. do. bo. Sec.ölLSoO uaf.b. 1913 98.20 90 90 100.— 100.- 100.— 101.- 92.80 92.80 92.80 93.50 37, Nauheim v. 1902 unt. b. 1912 . 3'/, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . v. 1903 kündb. ab 190 Gold-Anl. v. 1894 fieuerfr. bo. v. 189b fieuerfr. , bo. Staate-Rente .... 1 Oest E.*B. SL Sch.'Berfch. (conti EUsad. ObL) x. G. fieuerfr. . 51/ Oefi. E.-B. St. Sch.'Berfch. (conti 4 Franz-Ioses) x. Silb. fieuerfr. z Oesterr. Lokalst. (üerftaatl.) . . 51, bo E.-B. St. Sch.'Berfch. (abgest Elifab.'A.) t. fieuerfr. Pp. ■ 3 Vorrag. unifiz. v. 1902 Ser. I . bo. untfij. ti. 1902 Ser. III . 1905 . . . 3l/i Offenburg v. 1898 kündb. Pforzheim v. 1899 kündb. ab v. 1901 kündb. C. Ser. 16 u. 17 unt 1910 Ser. 18 Ser. 20 . . . . » Ser. 12, 13 Ser. 15 Ser. 19 ..... 37^ do. bo. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Frt Hyp.'Kret S. lo*iy,21.27,31,34,35=39,42 S'k. Echwedifche v. 1880 abgest. z>. bo. ti. 1890 5'/, Schweiz. Eidg.'(A.'G.) unt b. 1911 4 ©erb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. axiSl. Rente u. 1882 abgest. Türk.-Egypt. Trxbut Türken v. 1903 •••••• bo. v. 1890 fieuerfr. . . . bo. conti, v. 1903 37, bo. 4 Westd. Bdkr. 4 37. - , ... 37, bo. w 10, 12-16, 24-26 37, Hefl. Provinz Oberhefleu . . . 37, bo. bo. Startenburg , . . bo. do. Lit. N-P Landw. Kreditbank Pfdbr. Lil. Q=S . . Hambg. Hyp.-Bk. S. 141-340 kiindb.abl905 do. do. S. 341-400 uuk. st.1910 do. do. S. 401-470 unt st. 1913 1'7 Rufs. Staatsanl. v. 1905 . f " aonioiit>.-am.». isso bo. Bazdad-Bahn Ungarische Gold-Rente 2025 t Staats-Rente . . . . do. v. 1897 fieuerfr. do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsau-Koslow fieuerfr. gar. . . bo. Uralsk fieuerfr. gar. 404/2020 bo. bo. 97 fieuerfr. gar. . Warsrn.-Wieu. flfr. gar. 2020/4040 do E.'B.'Ant ..... Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 v. 1896 unt. 1912 37, Darmfi. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lik. A d. 1888 u. 1894 . . Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . v. 1904 Salonique-Constant. Jonction . . bo. tDionafiir . . 2020/4040 i 134.50 i 101.30 289.50 183.70 129.— Preußische ConsolS do. 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . 4 D. Atlant Telegraf Franken-Allee, garant.'v. 'Frankfurt Franks. Hof r. 105 bo. -Wächtersbach v. 91.60 91.60 92.80 98.30 91.- 99 94.- 99.80 100.— 100.20 100.30 100.30 94 5A 94.20 91.- 92.- 99.80 99.80 92.— 92.— 9190 99^0 99.50 99 50 99.80 92 20 92.20 100.40 93.60 do. v. 91 do. v. 97 Ser. 4 kündst. Südd. Boden Kr. S.53 u. 54 kündb. do. do. Ser. 3 abgest do. do. Ser. 2 u. 3 künbd. ab 1905 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 . . . . do. do. v. 1889 do. do. v. 1891 Defi. Süd (Lomst.) stf. do. mla be do N jßerger . . 82.— Zements. Karlstadt • 130 50 Chem.Bad Anilin I 434.75 „ Bleiu.Sxlb.Br. 110.50 „ Griesh. Elektr. 267.5'- „ Silber t ■ . . I 462 — Dt. All. Telegraph 123.30 Elektr. Böse Borz. —.— „ Allgem. Berlin 37, 31/ Metz ti. 1903 Mik. st. 1912 . . . 4 München v. 19U0/01 unk. b. 1910/1 31/ do. ti. 1903 kündbb. ab 1908 Gold-Anl. v. 1889 . . . „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 , Gold-Anl. Em. III v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. bo. v. 1902 steuerfr. M. do. Lit. B M. 1000 bo. Chile Gold-Anl. v. 1889 . b Chmesische StaatS-Anl. v. 1895 do. t. 12^ 2%Siuylweißenst..Naab-Graz . 27, do. do. ex. A. Sch. do. Aurechkscheine . bo. — Rumän. ti. 1905 , v. 1908 Ungar. Kreditbank . . Umonbant (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt. do. BeremSbank bo. bo. do. do. Hamburger St.-^nl. amrt. 1900 u. 1909 . v - bo. bo. ü.1887,91,93,99 Hemmoor Zement [119.— Hlbernla Bergw. — Hösch. Eisenm. . < 289.75 Humstold Masch. . 133.75 Laurahütte. . . 191.70 "cafsen Bergbau. 122.60 Akülhcimer Bergw. 197.— Rordd.WoUkainm. 161.40 Oberschles.E.-Jnd. 1 110.25 Phönix Bergw. .‘221.30 Rhein-Naff.-Bgw. 375.— Rhein. Staylwerle 187.— Riestelk Montan . 207.90 Schics. Berg-Zink 410. Wegelin L Hübner i 199.50 Westeregeln Alkali | 222.— 3*011 31/, bo. bo. garantiert« . . • 47, Japaner Ser. II v. 1905 do. bo. bo. bo. 0.I886,97,1902 Ungar.-Galizische . stf. i. T Vorarlberg . . „ t. S. 2*/l0 Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. . 4 Jtal. Mlttelmeer fieuerfr. i. G. 24/I0 LlvomeS. Lit. C. D. u. D/2 4 Sarb. See. stsr. gar. I u. II DiTldead» ( I9o8 1 'M 9.89: 7.77 150.— 9 ! | 200.20 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 3>/, Karlsruhe 37, do. 3 bo. Fr. 47.50 47.10 M' Tlr. 106.30 103.70 4Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 37, do. v. 1904 untilgb. st. 1912 • • 100.90 91.80 M. 99.75 4 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . • 100.50 Fr. 84.20 37, bo. ü. 1899 ....... 37, Ulm v. 1905....... 4 Wiesbaden v. 1900 kündb. ab 1905 94.50 —.— • « 92.20 100.80 83.80 4 bo. v. 1901 kündb. ab 1906 - . 100.80 M. 79.50 37, bo. abgest....... —•— 80.- 31/; do. ti. 1887 ..... —— . —— 77.— 31/, bo. ti. 1891 abgest, . . . 37, do. v. 1896 ..... « A 74.30 —— .-- 68.6'' 37, do. v. 1898..... ö.fl. 95.70 37, do. v. 1902 Str. II kündb. ab 1907 -— M. —- — 4 WormS ti. 1901 kündb. ab 1907 . ö.fl. 104.- 37, do. ti, 1887/89 ..... —.— —- . —— 37, do v. 1896 kündb. ab 1901 . ■ - —.— Lire 31/, do. v. 1903 unk. st. 1914 . . . A —.— n 76*70 102.20 4 Würzburg'v. 1899 unt. b. 1910 . 37, do. v. 1903 unt b. 1910 . 41/, Bukarest v. 1884 conv..... '. M. I 1 1 1 1* f 101.30 4*4. do. ti. 1888 conti..... —.— — 41/, do. v. 1895 . . . 4050r 97.20 73.90 4 V, do. v. 1898 ...... 117.80 4 Kopenhag. v. 1901 unt 1911 2043c p —.- Fr. — —— 3V, do. v. 1886 ...... ff — — Fr. 97.- 3 do. v. 1895 ...... 82.- —— — 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000r Pf 82.75 103.20 4 Moskau Ser. 30-33 unt b. 1913 Rbl. --— M. n 88*30 88.30 38/l0 Neapel itaatl. gar. . . IQOOr 4 Stockholm v. 1880...... 5 Wien Kommunal i. G. . . , . Lire M. 101.70 103*- n 88.30 89.50 5 do. do. x. P..... 4 do. v.1898 tünbb. ab 1908 ö. fl. Kr. 96*50 4 do. Jnvest-Anl. .... M. 98.40 1» 88*20 37, Zürich v. 1889 . . . .. 6 Stadl Buenos-AireS v. 1892 i. P. Fr. Pes. 96 - 103.40 N —. — 47, bo. do. ti. 1888 i. G. Lstr. —.— 4 do. ti. 37, do. . 3 bO. ti. 47, Offenbach ti. 4 bo. ti. 37, do. v. 37, bo. v. 3V, be. v. 37, do. v. schwarz weiss der (649 90—110 cm breit von Mk. 1,— bis Mk. 6 Neu aufgenommen Zitaten Hervorragende Auswahl! Erstklassige Fabrikate! 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