ne Amach tmb ellatimen politische Tagesschau. ihrem Erfolge unb sagte: Vetter s 1 6 hier im Reich-- R. Denn latem Siojttpunit sie alle, gehofft gehafft Hst Herr ! unb gehofft hat Ae alle waren ionnbefüebMgen ge hier nick'I mit wir auch weiter irüliunj gingen, Xr Liberalismus ®ütic noch mehr « gedeiht. Ucbri. ugerüihcr, selbst ' ^echt in bezug ' 51 aus d-- dknbUt:% Hiud x StaWWtr ,szung Habenich^I :en 13. >■’): I Uhr: „Sie geidjiebeul gs 7,4 Uhr ,ZmI gelimonn.' Sonntctl ,3uug Habcnich^I ii 17. Jan.: ,rel > geschiedene Frau-I atm.' ht: .Wilhelm rÄ L- Donnerstag bei Sein blüht.' >4 .clt« Samstag oc onntag den 16. 6 7 Uhr: .TieBm moralische Teeabenb. MSlag (2-3. Januull iIL; ,Scnn der jun? ban sich Reusch am SamStag verabschiedete, eim^herzüche Sympathiekundgebung jutcil werden liefe und her SeputatwM eure@ingabe lanbte, in der bad Bebauern auS^sPwchenwird darüber, tofe eine „derartige Privatangelegenheit ivlchs ttzlgen für bas brcmisckiL Theatei-wesen und bas gesamte Personal imch NÄ itefy.nt solle. Alle erklären sich mit bem vmft-lenichen streben Reusckrs im Einklang unb bitten, ihn, zum Besten acker weiter i^lton AU -lassen. Es ist indes nicht barait zu benken. bafe bie Seputatiort ihten BesclLufe ändert. Reusch konnte nach bem Vertrag mit Sm Staat unter den gegebenen Umstanden zur Rieberlegung seines Amtes gezwungen werden. Tie Angelegenheit steht übrigens tveder mit der Tätigkeit des Bühnenleiters noch mit anderen Personen art der Bühne in Beziehung. Es handelt sich, wie man hört. um Dinge. die durch das Eingreifen des betreffenden, m Berlin ivvhnendert Ehemannes bekannt geworden sind. Reusch lelbst hat seinemJßet* sonal auf dessen Wunsch davon Mitteilung gemacht, die Lache ist also kein Geheimnis mehr. — E ine Moltke-Erinnerung. Der V. Z. wird ge* schrieben: Ein hübsches Scherzwort des gvofeen Schweigers, das einst im intimen Kreise viel belacht wurde, durste noch roaitg ut die Cefhmtlidrfeit gedrungen sein. Bei einem der geselligen Abende rm gastlichen Moltkeschen Dause, bei dem immer nach dem Effen, bei Raucl-cn unb Plaudern. Ernst und Lcherz m W wohltuender, Mischung zu Worte kamen, wurde einmal btc Frage über die Entstehung von Rassen und Arten sowie die Moglichvett der Ab- sdammung des Menschen vom Tier, erörtert und dabei auch Der Unterschiede zwischen Mensch und Tier gedadst. Lchlwszlich wurde and? der Feldmarschall, der bislser nur tiest Züge ans semcr Pfeife getan hatte, gefragt, welcher Unterschied zwndien Mensch und Tur ihm wohl am markantesten erschiene. Lakonisch und verblüffend erfolgte die Antwort: „Kein Tier raucht!" — Kleine Chronik aus Kunst und Wissenschaft. Wie der ..Hoclckchulkorr." aus Kopenhagen gemeldet wird, ist der dortige Dozent Dr. Ednard Lehmann znm ordentlichen Prozessor in der Berliner theologischen Fakiiltät als Nachkolger von Prof. Pfletderer ernannt tvorden. Dr. Lehmann, ein Geborener Kopenhagener, studierte u. a. auch zwei Leinester ut 'Dl a r b u r g. — Sie 2. internationale Monieren^ für Krebsiorschnng finbet vom 1. bis 5. Oktober 1910 m P a r i s statt. Borsitzender ist Exzellenz Proi. Dr. Czerny. Direktor des "hifhlute inr erverimentelle Krebs'orschnng in Heidelberg, vsti, er.il- iefvetär Dr. G. Meyer in Beilin. Bureau Beiltn W., ihenblev- slrage 13 — Zwei Blitglieder der Berliner ttnwersität können am 13 ds. tntf eine Lbfähr'ge Broiessoreniäiigkeil znrnckblicken: der Aeaypiologe Geheimrat Dr. Adolf Erman und der Historiker Dr. Han-: Delbrück. Gebiete der Gesetzessprache und gab u . a Kenntnis^von einem Tanksdweiben des Präsidenten des Rcick)snsenRlhnamtssürdic erfolgreiche Mitarbeit des Vereins bei der sprachlichen Turchstdst der neuen Eisenbabuperkehrs-ordnung .Hrner teilte er ein Eckweiben des Staatssekretärs des Rctchsiustizamts mit, der den Neudruck bed Entwursts zur Strafpwzefeordnung übersandte. dcffon veränderte Fassung erlernten lasse, dafe^ die ^uregungendes Deutschen Sprachvereins fludstbaren ^^^fundcn hotten, ebecho ein Sdweiben des Staatssekretärs des Jnneni, derden Tank für die umfassende Hilfe ausspridA, di-: dem der ReidTsversicherungsordnung durch ^^lw:°chstchc Prüfung geleistet worden sei. Ter verstorbene Bes^ksamtmanu der Westkarolinen, Palau und Marianenmiebn der deutschen /-^uMbiete in der Südsee, Regierungörat Senfft m Pap ha dem Sprach- vcreitl eine letztwillige 'Schenkung.vermacht, der Schu^trekwr TiedÄ- richs in Bonn seine Stiftung auf 22 500 Mark erholst Dte die« lährige Hauptversammlung des >LPradMreins, nut der btc Fünf- undzwanzigjahrfeier seines Bestellens vmbmt^nwerden so in Dresden im September statt. Die Mckgltetazahl des Vereins hat gegenwärtig 30 000 überschritten verdeckt sich auf 323 Zweig vereine, von denen 286 im Dentichm Reich undst Sd;utzgebieten, 24 in Oesterreich und 13 im Auslande bestehen, davon sedxs in den Vereinigten Staaten von Amerika. — Der Direktionswechsel am Sta btt Heater zu Bremen. Lugo Reusch, der die Dlrektwn des Bremer ,Stadt- llwaters am L Juli 1908 als Nachfolger des verstorbenen Öofrats Erdmann-Iesnitzer übernommen hatte und /uter -^auspieler unb eine besonders tüästige Regiekraft galt, hat d^pltch.lmeam Somitag rnntTid? bekannt gegc^n wurde, "°xs persönlichen Gründen" am 8. Januar bte Tirektwn medergelegt. Bis zum Ende dieser Spielzeit wird sie im Austraae der^ „Teputcckwn für das ftäbtti'dK Ordjcfter und das L>tadttheater , aber für ^odmnng von Rausch, unter der künstlerischen Leitwig von Oberregisseur Durchard und Kapellmeister Pollak wettergeftih^: die wtrtschaftlich^ und finanzielle Verwaltung ist dem Oberinspektor ^chacfer über tragen worden. Vom 1. Juli d. I. an bis zum 30. Juni 1914 bis wohin der Vertrag mit Reusch ^^^Haü wte mitgeüilt, -^rat Julius Otto, der Tirckwr bed Elberfelder 'Ltadttheaters, die Direktion des Bremer Stadttheaters übernommen. Otto kam schon nach dem "Tode Erbmann-Jesn'tzers m Frage, M aber seine Bewerbung zurück, weck man ihn m ^verst^ durch weitestes Entaeaenkommeti hielt. Er ist dort bis 1912 gebunden gewesen, bod/9 &fe man ihn jetzt auf sein dringetches Vstten zur n^stm Spie'lzest frei unter der Verpflichtung, kein Mitglied des Elberfelder Stadttheaters mit nach Bremen zu nehmen. Otto gentefet ehten guten Rus in der Theaterwelt, er ist ms damer Maifestspiele bekannt geiwrben. Bemetkenswert ist. datz das 15Ö Köpfe starke Personal deS Bremer L»tadttheaters, von ''glich 3rti!ti£ luLolanbc und P stüffuntzß. °°urgs. Ve^e rbe" bur*„ ^.Land-k. Hört!) w-'.l iutuntcT J tn Unfreier, Ä Freund- enonh^ ^t^lcnbes « eme Stefotm b°i8-,-hlag-nen öngelegen- Ien- ^omrn-i u"t« keinen ■ircnung bahr n einylftaafflr iml es zu einer Rinz^Seinrich. schließt der „Cri de Paris" seine Erzählung, kam nicht Nach Frankreich, aber Kaiser Wckhelm g'-ng nach ^Miger Die Geschichte ist zum mindesten charakteristi M fitt die Ansichten, die in Frankreich über des Kaisers Absichten und Wünsche herrschen. Wir meinen, bie maßgebenden Stellen in Beüin Hütten ein lebhaftes Interesse daran, solche Auffassungen zu demen ter en, zumal deutsche B.a.ter, z. B. die „Voss. Ztg.", die Meinung geäußert haben, die Information möge einen guten Kern von WahrMnlich' kett haben. Sachlich wäre es natürlich unbegreiflich, oatz Prinz Heinrich den Franzosen so unverblümt nahe gelegt haben soNte. ihn nach Paris einzuladen. Der sonderbare Verlauf dieser Anregung müßte ja vollends bewte,en haben, wie unangebracht der Versuch einer solchen „Annäherung" gewesen wäre. Wir hoffen, daß der ungeheuerliche Bericht amtlich nicht unwidersprochen bleibt. TClcines Feuilleton. — Geologische Vereinigung. Man schreibt uns unterm 11. Januar aus Frankfurt: Ein neuer geologischer Verband, der schon über 150 Mitglieder zählt, ist ooi wenigen Tagen im Senckenbergischen Rstiseum zu Frankfurt a. M. gegründet worden. Die Anregung war von Prof. Dr. E. Kaiser-Gießen, Prof. Dr. Kayser-Marburg, Prof. Dr. Steinwann-Bonn und Dr. Drevermann-Fra»ik- furt a. M. auSgegangen. Die neue Vereinigung verfolgt im Gegensatz zu den schon bestehenden geoloaiichen GeseUschafteri. die wegen ihrer rein wissenschaftlichen Tätigkeit nur Fach- leiitrn von Wert sein können, das Ziel, vor allem arich den zahlreichen Liebhabern der Geologie in allgemein ver- nändlicher Darstellung einen Ueberblicf über die wichtigsten Fortschritte der Geologie zu geben. DaS soll in einem besonderen Organ, der .Geologischen Rundschau^, geschehen, die in der Hauptsache die Fragen der allgemeinen (Seo* logie behandeln soll. Bisher hat eS an einer Zeitschrift gefehlt, die gerade diesen Teil der Erdgeschichte erörtert Schon über 30 der bedeutendsten Vertreter der Geologie an deutschen und ausländischen Hochschulen haben ihre Dhtarbed zugesagt, darunter auch Prof. E. Kaiser-Gießen. Daneben sucht die neue Vereinigung für ihre Mitglieder Vor- tragSkurse, Exkursionen und wissenschaftliche Sitzilngen zu veranstalten. Zum Vorsitzenden mnrve Pros. Kayser-Marburg gewählt; der Altmeister der Geologie, Prof. Ebiiard Sueß- Wien, der sein Fernbleiben durch sein hohes Alter entschuldigte. wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Schriftführer ist Dr. Dreoermann-Frankfurt a. M. — Im Anschluß an die Versammlung fand eine wisienschastliche Sitzung statt, in der der 3. Band deS Lebenswerts von Ed. Srieß („Das Antlitz der Erde") besprochen wurde. — Der Grsanitvor stand beS Deutschen Sprachvereins hielt kürzlich unter dem Vorsitz bes Geheimen Ober- baurats Tr. Sarrazin in Berlin seine Jahresversammlung ab, bie aus allen Gauen beS Deutschen Rcrch^s unb Teutscl^Oster- reidjs zahlreich besucht war. Ter Vorsitzende berichtete über bre von Privaten wie von Reichs- und ^>taatsbehärden in steigendem Maße in Anspruch genommene gutachtliche Tätigkeit des Derems in iprachwissenschafmchchi Fragen unb seine Mitwirkung auf dem „Meine Herren! Es wird mir eine Freude fern. 2,h"en Jhrm Besuch zu erwidern. Mit Erlaubnis deS Kaisers will ich gern nädM Jahr Ihrer Wettfahrt in der Auvergne beiwohnen, wenn Sie mich dazu eilüabcn." „ . . r, . Dabei sah er seinen kaiserlichen Bruder an, der iich damit begnügte, zu lächeln und zu nicken.. Rach dem Empfang sagte der Herzog von Ratibor zum Marquis Chasseloup-Laubat. „itsmaßregeln, an die vor^rzusehenden politischen Folgen. Wir übernehmen nur mit Ihrer ausdrücklick)on Gutheißung die Verantwortung für diese Einladung^ Telcaffs blieb ttotzdem dabei, daß ihn die Sache Nichts an- gebe, worauf der Marquis bemerkte: „Gut, dann werden wir die Angelegenh-. it an die Oefscntlichkeit bringen und unsere Unterredung mit dem Prinzen Heinrich und mit Ihnen bekannt wachen Tas versetzte Delcasss nun doch in Aufregung, und er vor prach, den Minifterrat mit der Sache zu befassem Emen Monat lang hörte der Marquis nichts mehr davon. Ta begegnete er eines Tages auf dem Fechtboden dem ihm befreundeten, Minister Etienne und fragte ihn: „Nun, was haben Sie über bte Einladung deS Prinzen Heinrich beschlossen?" Etienne wußte von nichts unb als ihm Ch>Keloup-LLubat erzählte, worum eS sich handle, erklärte der Minister, D'lcchiS habe dem Ministerrat nicht ein Wort von ber Sache gesagt. Der Marquis befaßte den Automobilklub mit der Frage, der Ausschuß schwankte, der betannre Turnvater unb Patriotenliga-Führer Sansboeuf schrieb, wie es hieß, auf Anregung, Marquis bc Dion, für ein nationalistisches Tageblatt einen aufeerft heftigen Artikel gegen dm Besuch des Prinzen Heinrich und Ein- gesandt, rovrtn er zu dessen Antwartanschrerben au den Staatssekretär Zorn v. Bulach Stellung mmmt-ckber der Wortlaut ist mcht veröffentlicht und bannt den Kvmb^ Nationen Tür und Tor geöffnet worden. Man rann iich dem Verdacht nur schwer entziehen, daß. der Statthalter „um des lieben Friedens willen" sich nachgiebiger gegeigt hat, als es dem Interesse des Staates enffpricht. We- uiastens must man das aus dem Umstand schließ-en, daß ein Teil der klerikalen Presse Elsaß^LothringenS, plötzlich versöhnlichere Töne angeschlagen hat Bester spiegelt. )tdj bei wirkliche Erfolg jener Friedenstaktik — den man übrigens' ohne große Prophetengabe voraussehen tonnte — ui den rolgenden Worten der „Germania" wieder: 0„Cs hat ganz den Anschein, daß bet Swtthaltn im Gegen- iatz zum Staatsiekretär von etner Verofsentlichunb absebm wird. Damit wird Baron von Bulach gewinermatzen ins Unrecht gesetzt. Andererseits geht aus dem letzt eingesch.agenm Verfahren hervor, daß die elsaß-lothringilche, Regierung nicht gerade besonders siegesbewußt ist, weck sie ,onft Nicht zvgern würde, die Oesfentlidsteit mit ihren.^überlegenen Gründen zu beschäftigen. Daß die Regierung einfach und offen den Rückzug antreten werde, ist kaum zu erwarten... Nun wird, scheint uns, doch dem Herrn Statthalter nichts anderes übrig bleiben, als auch fein Schreiben zu °eröyÄ meldet aus Straßburg: Die Akten iber den Konflikt zwischen der Regierung und den Bischüfev wurden am 11. Januar nach Berlin geschickt. Die heutige Nummer umsaht 12 Selten. Lparstlmmung im hessischen zinanzaurschuh. R.B. Darmstadt, 12. Jan. Zu den Haushalts- b e r a t u n g e n i m F i n a n z a u s s ch u ß der Zweiten Kammer hat der national.iberale Abg. B est-'Osthosen. w.e s i.on gelegen.lich des Berichts ülyer die gestrige Ausschuss itzung furä ernmynt wurde, Ersparnisanträge geitetit, bte hei iber gegenwär.igen Finanzmisere die ernst ste Beachtung verdienen Abg. Best beantragt 1. Sämtliche Beamlenstellen nur auf den derzeitigen Inhaber zu bewilliaen und 2. Tawe- qelder und Reisekosten sind nur in der Höh« der tatiachlich entstandenen Auslage zu bewilligen. Weiter beantragt Abg. Best, die im Titel 3 für „Domänen des Grogherzogliclien Hauses" angeforderten Beträge von zusammen 28300 Mark für größere Herstellungen und Verbesserungen am Darmstädter Residenz-schloß und Jagdschloß Wolssgarten zu streichen, da diese angeforderten Posben „laufende Unterhaltungen" sind, wofür bereits an anderer Stelle 55350 Mk. eingesetzt sind. Ferner sollen bei Tit. 4, Domanialbauwesen, 18650 Mk. für Herstellungen im vormaligen Schloß Groß-Umsbadt, in der Finanzamtmannswohnung zu Seligenstadt und im Domanialhof zu Dauernheim, sowie 20 Proz. der Summe von 404 000 Mk. für Kulturkosten und verschiedene andere Anforderungen in den ein-elnen Haushalts'. kapiteln gestrichen werden, darunter 5000 TM. für Decken- anstrich und Ausbesserung der Fachwände im Seminar zu Friedberg, 8700 Mk. für Einrichtung einer Nrederdruck^ dampfhe^ung im Haftlolal in Worms, 1500 TM. Resteunterstützung zu wissenschaftlichen Studien für alademisch gebildete Techniker u s. f. Derartige StreickMugsantrage sind gelegentlich der Haushaltsberatung nock; ziemlich zahl- reich zu erwarten. . , . . Dar Finanzausschuß hat heute vormittag von 10—1 und nachmittag von 3—6 Uhr seine Beratungen gemeinsam mu der Regierung fortgesetzt, für welche die Herren Staats- Minister Dr. Ewald, Fänanzminister Dr. Gnauth, Minister des Innern Dr. Braun und Ministerialrat Suffe r t erschienen waren. Es wurden neben der Besprechung allgemeiner Finanzfragen namentlich die Kapitel 23—20 (Ministerium des Innern') und Kap. 76—87 durchberaten, über welche Abg. Dr. Osann den Bericht zu erstatten batte Bei den teiliveise recht lebhaften Verhandlungen -chnschen Ausschuß und Regierung wurden verschiedene Abstriche von ca. 60000 TM. Gemacht Im übrigen erklärten uns die Mitglieder des Ausschusses wiederholt, datz sie zum schweigen verpflichtet worden seien und deshalb leider keine näheren Mitteilungen über den Verlauf der Ausschußverhandlungen machen konnten Glaubt der Finanzausschuß wirklich, mit bem Beschluß auf Geheimhaltung seiner Beratungen die Mimtiinmung der Steuerzahler über die jetzige prekäre Finanzlage tn Hessen beseiligen zu können? Zorn unb Wedel. Der kaiserliche Statthalter Graf Wedel hat in den Streit der Geistlichen gegen die Staatsgewalt persönlich eingegriffen und dem Bischof von Straßburg em Schreiben Der Zusammentritt deS Kompklknzqerid'tShokeS. Heber den Termin des Zusammentritt des Kompetenzgerichtshofes in Sachen des Äalles llfe ld erfahrt einer unserer Mitarbeiter auf eine Anfrage von beteiligter ^^Tlan^ [ann annehmen, daß der Kompetenzgerichtshof jedenfalls n i ch t v o r M i t t e M ä r z fcutatunemreten w.rd um sich mit der Materie zu beschaftigemTeraufdene^ten Blick anscheinend etwas weit liegende Termin flndet aber [eine Begründung, wenn man sich über den 3^stanzengang und dKehandlung der. Sache klar ist. Etwa Mitte tzebruar wird die monatliche Frist ab laufen, bis zu der die Schrift- sttze der Puleien beim 'Gericht erster Instanz etngeaangen sein müssen. Als Gericht kommt das Berliner LmtS- g e r i ch t in Betracht, das nach diesem Termin entweder mit den einaeaangenen Schriftsätzen oder ohne diese das Akten- inateiial dem Oberlandesgericht öuMld ^nn auch die Delanntmachung der Heberwetsung des Mrterial» an den Kompetenzgerichtshof zu einer Zeit erfolgte, die weiter zurückliegt 2s der 15. Januar, so vst^u^bedenken, daß die Zustellung der Mitteilung von der Erhebung des Romtie- temkonflicts an die Parteien einige Zeit zur Vorbereitung in An pruch nahm. Hieraus erklärt sich die^Feftlegung des Termins cmf etwa Mitte Februar. Das Oberlandesgericht hat sich gutachtlich sehr eingehend zu dem Ml zu äußern, wofür dem Referenten zur Durcharbeitung beä schwierigen Falles geraume Zeit zur Verfüaungl stehen muß. Tas Gutachten wird dann mit dem gesamten Material vom Oberlandasgericht dem I ustrzm i n i ft er itberfandt, der es dem Kompetenzgerichtshof uberweiist, unterglei^ zeitiger entsprechender Benachrichtigung an den Minister der Auswärtigen Angelegenheiten als VerwalMngschef. Der Kompetenzgerichtshof wird in einer öffentlichen Sitzung das Urtett fällen. Vom Vorsitzenden werden zwei Rese- r^nten bestellt. Mr GeriHtsh°s besteht aU$ 11 Webern, von denen 7 an der Entscheidung teilzunehmen haben. Im Kaiser W'lhelm unb die Franzosen. Die Pariser sathrische Wochenschrift Cri de Paris erzählt tDl8^uf bei Mtroagentoettfabrt im Taunus im Jahre 1904 gewährte Kaiser Wilhelm dem Baron van Zuylen und dem Marquis bc Chasseloup-Laubat einen besonders gnädigen Empfang. Prinz Heinrich war zugegen, beglückwünsche die Franzosen zu Nr. 10 Erstes Blatt 160. Jahrgang Donnerstag 13. Januar 1010 Der Gietzener »nzetger /Rsr.sMw ® monailich7üPi^vieriel- erschkinl täglich, außer M a jährlich Mk. 2.20. durch Sonntage. - Beilagen: Y ▲ A A A A AA W AA A Abhole- u. Zweigstellen blattsürdenttreisHieben W W M U MM W W W WWW M I g 1 K W ZeilenpreiS.lokalIbM, (Tienstugunö^reiiag)-. M ■ WA Hfl M W . H M W. H ■ M. W ■ WH auswöns B'eiunq. W ■ B B V B W B W ▼Wb ▼ Thetredakteur-.A Goetz, wirtschaftliche Lcilfragen 'w ▼ W M M Verantwortlich für den Ferusprech-Anichlüsse: Wy volivlchen Teck: August WZ? General-Anzeiger für Gberhefsen MM für die TageSniumner Hotntionsöra» unö Perlag ter vrW'Ichen Unlv.-Vuch- uitö Steintrnderei H. Lange. Retattton, «petltion unt Pmderet - «chnMatze?. llnictgenteil: H. Beck, bi» vormittags 9 Uhr. aktson. beröctfiä>tlgt.> j -wttkmöß'!!- "ienMvl J11 -,CI" tfeineuiot ffarbeiead)D^ den Antwort werd-» ,* können. Lauters K Wr Mpiederm-I Soli tn, „,f, j 0. ; i«5*l vorliegenden Falle wird in erster Linie die Frage der Zulässigkeit des Konflikts und dann eventuell die Begründung desselben geprüft werden. Die Entscheidung erfolgt in Form eines Urteils. Zentrum und Kanster. Ein parlamentarischer Mitarbeiter, wahrscheinlich Herr Erzberger, entwirft in der „Märkischen Volksztg.", einem Zentrums-Blatt, folgendes Bild von dem „neuen Mann": „Der neue Mann ist auf ethischem, religiösen Gcbiet liberal, auf dem Gebiet der Volksrechte reaktionär bis in die Knochen. Daß dieser Mann, in dessen Reden die Gedanken der destruktivsten liberalen Philosophen einen so großen Einfluß erlangt haben, für uns ein gefährlicher Gegner sei und bleiben müsse, das ist an dieser Stäle bereits vor mehreren Jahren betont worden, als der jetzige Reichskanzler zum ersten Male als preußischer Polizeiminister im preußischen Abgeordnetenhause _ seine vielbesprochene Rede mit dem Hinweis auf den Philosophen Kant hielt. Und diese Einschätzung mußte ihm später wiederholt zuteil werden, als seine Handlungen deutlich erkennen ließen, datz er in seiner ganzen geistigen Entwicklung im liberalen Fahrwasser geschlvommen hat und dem Katholizismus unb_ seinen weltumfassenden Einflüssen mit jenem Maße sehr beschränkter Äenntmne gegenübersteht, die den Durchschnittsostelbicrn eigen ist/ Sonderbar berührt, daß dem „neuen Mann" gegenüber sogar Fürst Bülow als ein „relativ ungefährlicher Reichskanzler" angesprochen wird. Mit Drohungen an die Adresse der Konservativen in der Frage der .preußischen Wahlrechtsänderung schließt der Artikel. Ob die führende Zentrumspresse diese Ansichten teilt? auch das Ressort des Mmistxriums des Innern innehaben. Das FinanzportejeuiNe wird, wie bereits gemeldet, mit v. Luka cs, Vas Handelsportefeuille mit Hiervmvni, dem ehemaligen Handelsminister im KalineU Tisza, besetzt, werden. Gras Khuen Hedervary wird die vollständige Ministerliste voraussichtlich am Montag dem König unterbreiten. Tas Reuter'sche Bureau meldet aus Aden: 30 Kundschafter des Mullahs vom Svmalilano griffen einen ftiedlich gesinnten Stamm an, machten zwanzig Männer, Frauen und Kinder nieder und raubten 500 Kamele. Die spanische Regierung ist, wie aus Madrid gemeldet wird, fest entschlossen, den Angriffen bestimmter Blätter gegen die Armee und ihr Verhallen bei Melilla Einhalt zu tun und hat gegen die Verfasser der betreffenden Artikel gerichtliche Maßregeln getroffen. Aus Ottawa wird gemeldet: Premierminister Laurier brachte im Parlament einen Gesetzentwurf über die Verteidigung zur See ein, in welchem die Aufstellung einer. ständigen Flotten- reserve und von freiwilligen Truppen vorgesehen i|t. Für den sofort beginnenden Bau einer Flotte von elf Kreuzern sollen im Rechnungsjahr 1910 drei Millionen Dollars ausgeworfen werden. Ter Premierminister erklärte, C a n a d a würde, falls England nvt irgend einer Macht Krieg führe, dem Könige seine Flotte zur Verfügung stellen. vom technischen Arveitsmarlt. Auf Anregung der Berufsorganisationen technischer Angestellten, im Rcickisarbeitsblatt auch über die S^ellenvermittlungs-Ergebniss, der technischen Verbände zu berichten, hat dieses —- hcrausgegeben vom Kaiserlichen statiststchen Amte — im April-, Juli- und Oktoberheft die Ergebnisse der Vermittlungen von 6 technischen Das neue tücksche Kabinett. (Konstantinopel, 12. Jan. Der Scheich uel Js- lcrm, Sahib-Nollah, der sich im letzten Augenblick weigerte, in das neue Kabinett einzutreten, wurde zum Präsidenten des Vakufs und Appetlationsgerichts und der Ulema Husni zum Scheich uel Islam ernannt Senator Sch e- rif Heidar übernahm das Evtäfministerium. Der Sultan empfing den Großwesir Hakki Pascha, der ihm das Programm des Kabinetts darlegte. Am Nachmittag fand auf der Pforte in üblicher Weise die feierliche Verlesung des Handschreibens über die Ernennung des Großwesirs und des Scheich uel Islam statt. Das Handschreiben gibt dem Wunsch des Suttans Ausdruck, daß unter Wahrung des Scheriatgesetzes und des verfassungsmäßigen Regimes schnellstens Gesetze und Maßnahmen zur größeren Kräftigung der Eintrack)t unter den verschiedenen Bevölkerungselementen und zur Sicherung des moralischen und materiellen Fortschrittes und Wohlergehens des Vaterlandes erlassen werden sollten. K o n st a n t i n o p e 1, 12. Jan. Die pariser Meldungen von Ko n f l i k t M zwischen deutschen Instruktoren und türkischen Offizieren, die scyon vor einiger Zeit von anderen auswärtigen Blättern verbreitet wurden, werden hier an zuständiger Stelle für unbegründet erklärt Bern, 12. Jan. Die vier Kreta-Schutzmächte teilten dem schweizerischen Bundesrat durch eine Kollektivnote mit, daß sie angesichts der veränderten Verhältnisse auf die Dienste des Direktors der schweizerischen Alkoholverwaltung, Milli et, der als Finanz-Inspektor für Kreta in Aussicht genommen war, verzichten. Aus Hessen. Der Hessische Landes-Lehrerverein hat an die Zweite Kammer eine Eingabe gerichtet, in der es heißt: Sicherem Vernehmen nach hat der Frnanzaussck-uß der Zweiten Kammer den Beschluß gefaßt, den Staatsbeamten für das nächste Rechnungsjahr eine Teuerungszulage zu gewähren. Zum großen Erstaunen des unterzeichneten Vorstandes sollen, die Lehrer an den Volks schulen keinerlei Aufbesserung erfahren. Zweifellos ist aber eine solche für, die Lehrer mindestens ebenso notwendig, wie dies für die Staatsbeamten für erforderlich gehalten wich. Sollte hier geltend gemacht iverden, daß die Lehrer erst vor drei Jähren eme Aufbesserung ihrer Gehalte erfahren hätten, während die letzte Gehaltsregelung der Staatsbeamten 1898 erfolgt sei, so erlauben wir uns, daraus hinzuweisen, daß twch auch den Staatsbeamten im Jahre 1907 eine Erhöhung ihres Einkommens in Form von Wohnungsgeldzuschüssen zu teil wurde, die einen Betrag von 700 000 Mark erforderte. Bei Beratung' der damaligen Regierungsvorlage wurde dieser Wohnungsgeldzuschnß ausdrücklich als eine durch die Preissteigerung der Lebensbedürfnisse notwendig gewordene Aufbesserung des Einüimmens der Beamten bezeichnet. Wir richten deshalb an hohe Zweite Kammer die Bitte, dahin wirken zu wollen, daß für das Rechnungsjahr 1910 den Lehrern und Lehrerinnen an ben Volksschulen die gleiche Teuerungszulage gewährt werde, wie sie ben Staatsbeamten zu teil werden soll. Auch der Verband der hessischen Unterbeamten bittet, „daß den Unterbeamten unter 2000 Mt Di en st einkommen eine Teuerungszulage von zehn Prozent ihres erreichbaren Höchstgehalts, jedoch aber nicht unter 150 Mk., gewährt werden möge". Deutsches Reich. Der Kaiser hörte am Mittwoch vormittag im königlichen Schlosse ben Vortrag des Chefs des Zivilrabinetts. Nach vorläufig festgestellten Reisedispositionen treffen Kaiser und Kaiseri n am 2. Mai b. I. zu einem sechs- tägigen Aufenthalt in Wiesbaden ein. Während des Aufenthaltes des Kaiserpaares werden im König!. Theater die „Maifestspiele" stattsinden. Der Seniorenkonvent des Reichstags verfaßte den Plan für die Erledigung der Geschäfte bis Ostern, insbesondere die rechtzeitige Fertigstellung des Etats. Man will den Versuch mit der Kontingentierung der Haushaltsberatung machen. Bis Ostern hat man, bei sechs sitzungsfreien Tagen —» 22. und 24. Januar, 7., 8., 26. und 28. Februar — für die Haushaltsberatung 37 Sitzungstage zur Verfügung, davon zwei für die dritte Lesung. Für die erste Lesung der Justizgesetze und die noch nicht verhandelten Anfragen bleiben b an eben noch acht Tage und weitere fünf Tage für „Unvorhergesehenes" zur Verfügung. Die zweite Lesung des Haushalts soll mitte nächster Woche beginnen. Morgen stehen die Justizgesetze auf der Tagesordnung. Die Frankfurter Ortsgruppe des Hansabundes hat die Ortsgruppen in Hanau, Wiesbaden, Biebrich, Dillenburg, Höchst, Limburg, Wetzlar, Darmstadt, Mainz, Oppenheim, Offenbach, Schlitz, Gießen, Worms, Bensheim, Burgen auf Ende des Monats zu einer gemeinsamen Sitzung nach Frankfurt berufen. In ihr soll ein Gedankenaustausch über die gemachten Erfahrungen stattfinden, ein näherer Zusammenschluß und die Anstellung eines gemeinsamen Geschäftsführers besprochen werden. Verbänden bekcmntgegcben. Danach waren bei den berichtenden Verbänden! im ersten, zweiten und dritten Vierteljahr im ganzen 5581 neue Bewerbungen angemeldet, von welchen 2118 auf das Betriebspersonal und 3463 auf das Bureaupersvnal entfielen. Hierzu trat ein Rest von unerledigt gebliebenen Bewerbungen aus dem Vorjahre von 283 Betriebs- und 544 Bureau-Angestellten.,— Den insgesamt vorliegenden 6408 Bewerbungen standen an offenen Stellen 1324 für Betriebs- und 2781 für Bureaupersonal gegenüber^ Im einzelnen wurden von diesen zusammen 4105 offenen Stellen 456 = 39 Prozent im 1. Quartal, 586 = 40 Prozent im 2. Quartal, 477 = 32 Prozent im 3. Quartal durch die Verbände besetzt. Von den 6 Organisationen war an .der Vermittlung vvn technischem Personal der Deutsck-c Techniker-Verband weitaus am ftärii'ten beteiligt. Im 1. Quartal vermittelte er allein 153 Stellungen, im 2. Quartal 265 und int 3. Quartal 173 Stellungen. Der Deutsche Techniker-Verband ist insbesondere in der Vermittlung von Betriebs-, leitendem und Aufsichlspersonal allen anderen Organisationen der technischen Angestellten überlegen. Es wurden im 1. Quartal 43 Prozent, int 2. Quartal 52 Prozent und im 3. Quartal 43 Prozent aller von der Statistik erfaßten offenen Stellen für Betriebspersonal durch seine Stellenvermittlung besetzt. Die im Reichsarbeitsblatt besprochenen Vermittlungen der technischen Verbände erstrecken sich vorwiegend auf die Metall- unb Maschineninduftrie, sowie auf das Baugewerbe. Im Baugewerbe beherrscht die Stellenvermittlung des Deutschen Teckmiker-Verbandes ebenfalls unstreitig den Arbeitsmarkt. Hier treffen auf dessen Vermittlung von 523 überhaupt besetzten Stellen allein 482, das sind 90 Pro zerrt. Im allgemeinen zeigen die Darlegungen des Reichs'arbeits- blattes sehr deutlich die ungünstige Lage des technischen Ärbeitsmarktes. lOOoffenen Stellen stehen nach diesen Ziffern durchschnittlich 2 20 Bewerbungen für Betriebsper- 1 o n a 1 und 199 Bewerbungen fürBureaupersonal gegenüber. Tas Angebot von technischen Arbeitskräften ist also doppelt so groß wie die Nachfrage. Hieraus folgt das ebenfalls statistisch festgestellte Sinken des Wertes der technischen Arbeitskraft. Schlechte Gehälter und schlechte Arbeitsbedingungen sind deshalb heute leider im technischen Berufe zu finden. Aus Stadt und Lund. Gießen, 13. Januar 1910. Bahnhofserweiterungen in Oberhessen. Im Etat her preußischen Eis enb ahn v er w al tun g wird für 1910 zur Erweiterung des Bahnhofes Friedberg eine fernere Rate von 300 000 Mk. gefordert. Die Begründung lautet: Die Gesamtkosten betragen abzüglich eines Betrages von rund 568 000 Mk. für den Erwerb von Grund und Boden aus Dispositionsfonds — 6 382 000 Mk.; hierauf sind durch den Etat für 1909 als erste Rate 100000 Mk. bewilligt, für das Etatsjahr 1910 werden weiter erforderlich 300 000 Mk. Die mitveranschlagten Kosten der Aenderuugen der Pri- vatanschlußgleise sind nach Maßgabe der Verträge von den Anschlußinhabern zu erstatten und bei Kap. 21 der späteren Etats zu vereinnahmen. Auf die Hes,ische Regierung ent- ällt als Beteiligung an ben Kosten der Bahnhofserweiterung, soweit diese durch die in ben Bahnhof etnntünbenbe hessische Nebenbahn von Hungen unb Nidda bedingt wirb, ein Betrag von 653 000 Mk., von dem eine erste Rate von 10 000 Mk. und eine fernere Rate von 50 000 Mk. bei Kapitei 21 der Etats für 1909 unb 1910 in Einnahme vorgesehen sinb. Der Rest wird bei ben späteren Etats in Einnahme nachgewiesen werben, ebenso der bare Zuschuß von 40 000 Mark, den bie Stadt Friedberg zu den Baukosten leistet. Für Herstellung eines Ueberholungsgleises auf dem Bahnhof Butzbach sind in den Etat der preußischen Eisenbahn Verwaltung 33 000 Mk. eingestellt. — Für Herstellung einer Kreuzungsstation in Kilometer 9,0 bei Strecke Gelnhausen — Gießen werben 96 000 Mk. verlangt. — Für bie Erweiterung bes Bahnhofes Bad Nauheim ist in ben Etat der preußischen Eifenbah-nverwoltung eine fernere Rate von 300000 Mk. eingestellt. • •• Tageskalesder für Donnerstag, 13. Jan.: 4. öffentl. Vortrag des Kanstn. und des Qrtsgeiverbevereins: Prof. Dr. H. W. Schmidt-Gießen .liebet Elektronen" (Experünentaloortrag). Abends 81/, Uhr in der neuen Anla. » ** Die Inhaltsverzeichnisse der „Gießener Familienblätter" und der „Landwirtschaftlichen Z e i t f r a g e n" für das Jahr 1909 gelangen mit der heutigen Nummer in die Hände unserer Leser. Wir machen schon jetzt darauf aufmerksam, baß auch in den kommenden Jahren für beibe Beiblätter Inhaltsverzeichnisse angefertigt werben unb beshatb mit bem Einbin den der gesammelten „Familienblätter" und der landw. „Zeit fragen" zweckmäßigerweise ss lange gewartet wird, bis das Inhaltsverzeichnis vorliegt. ♦ •• Vom Großherzoglichen Hofe. Der zweite und letzte Hoiball dieses Winters fand gestern in den Prunk- räum i ^es Alten Palais zu Darmstadt statt. Es nahmen mi 302 Personen daran teil, darunter Prinzessin Hermann zu Solms-Braunfels mit zwei Prinzessinnen-Töchtern, Aus Lemberg wird berichtet: In der Lanbtagsjitzung am Mittwoch wurde die Anftage Adam eingebracht, welck>e die gegen bie Boykottierung preußifcherWaren getroffenen Ver- waltungsmaßregeln ^unt Gegenstand bat. Aus O s e n p e st meldet man: Dem Vernehmen nach wird in dem Kabinett Khuen, Hedcrvary der Ministerpräsident Graf Wilhelm v. Görtz gen. v. Schlitz mit Gemahlin und Prinz von Schönberg-Waldenburg, ferner die am hiesigen Hofe akkreditierten Gesandten, die Minister, die hohen Dhli» iär§ re. mit ihren Damen. Wie üblich, fand nach 10 Ul]i ein Abendessen statt. Die Taielmusik stellte diesmal die ftapclb bes Dragoner-Regiments Nr. 23. ” In Audienz empfangen wurden vom Groß- Herzog gestern u. a. Kommerzienrat Grünewald von Alsfeld, Sanitätsrat Dr. med. Beste von Bad Nauheim unb Kommerzienrat Müller von Gießen. ** Ordensangelegenheit. Der Kaiser hat bem Major Oheimb, Kornrnanbeur des Hess. Trainbataillons Nr. 18, bie Erlaubnis zur Anlegung des Ritterkreuzes des Ordens der Württemb. Krone und bem Generalmajor Freiherr von Seckendorf, Kommandanten von Mainz, die Erlaubnis zur Anlegung des Komturkreuzes 1. Klaffe bes hessischen Verdienstordens Philipps des Großmütigen erteilt. ** Postpersonalnachrichten. Verliehen ist der Charakter als „Rechnungsrat" dem Postmeister Kisseberth in Pfungstadt: der Titel „Ober-Postassistent" dem Postassistenten Menges in Gießen; der Titel „Ober-Telegraphcnassistent" dem Postassi- ’tenten Hofmann in Gießen. Ernannt ist Postinspektor D ö r g e in Alsfeld zum Postdirektor. Angenommen ist als Postagent Karl Schöck in Garbenteich. Gestorben sind Poswerwalter a. D. B ü s ch i n g in Büdingen und Postagent Schöck in Garbenteich. ** 91 f ab. Bisrnarckbund. Mit bem Ersuchen um Veröffentlichung geht uns folgende Zuschrift zu: Morgen Freitag abend spracht in Steins Garten Graf von Hoens- iroech auf Veranlassung des Akad. Bisrnarckbunoes über das Thema: Was ist Ultramontanismus und wie muß man ihn bekämpfen? Mit dieser Versammlung tritt der Akab. Bismarckbunb hier in Gießen zum ersten Male an die Oeffenllichkeit. Er hat es sich zur Aufgabe gesetzt, unser Volk unb vorerst besonders die studierenoe Jugend auf bie Gefahren hinzuweisen, bie uns von einem System drohen, das unter bem Deckmantel der Religion weltliche — aber ■eine deutsche — Politik, mit religiös verbrämten Mitteln betreibt. Dabei ist der Bund durchaus frei von konfessioneller Färbung und sein Kampf richtet sich nur gegen ben Iltramontanismus als politischen unb kulturellen Schädling. Auch Nichtal'ademiker unb Damen sind willkommen. *• (Siebener Konzertverein. Ludwig Wü11ner hat auf seiner Reise durch Amerika, die ihm Millionen gebracht haben soll — Fama sagt ja sogar, daß sein Begleiter Konrad van BooS eine halbe Million erspart habe — eine Sängerin kennen gelernt, über die er voll Lobes in bie deutsche Heimat berichtet hat. Wir werden diese Sängerin hier kennen lernen — es ist Susan S. Metcalfe, eine internationale Natur, gebürtig aus Florenz, Kind eines Amerikaners und einer Deiitschschweizerin, die hier am 30. Januar in deutscher, französischer, englischer und italienischer Sprache Lieder der besten klassischen und modernen Meister fingen wird. ** Lehrkursus für Eisenbeton. Der Technische Verein Gießen beabsichtigt einen Lehrkursus für Eisenbeton abzuhalten und ladet zu Samstag abend zu einer näheren Besprechung und 9lnmeldung im „Kaiserhof" ein. Es ist eine in Theorie und Praxis sehr bewährte Lehrkraft gewonnen worden. Auch bem Technischen Verein Fernstehenbe können an diesem Lehrkursus teilnehmen. ** Goldene Hochzeit tonnten in diesen Tagen in unserer Umgebung' mehrere Ehepaare begehen, nämlich gestern Landwirt Johs. Hanack II. unb Ehefrau in Kirch- Göns und Rentner Will). Jacobi III. unb Ehefrau zu Robheim v. d. Löhe, sowie heute bie EPeleute Bahnwärter a. D. Wilhelm Emrich unb Frau Wilhelmine geb. Lotz in Aßlar. ’• Der Wandkalender des Gießener Anzeigers liegt der heutigen Poftauflage bei. fc. Bad Nauheim, 12. Jan. Nach kurzer Krankheit verschied hier der Besitzer des Hotels „Kaiserhof", Heinrich Haberland, im 50. Lebensjahr. Aus bescheidenen 9tn- rängen hot sich der Verstorbene emporgearbeitet. Vor zwanzig Jahren pachtete er als erster Pächter den Ratskeller in Wiesbaden und spater erstand er den hiesigen Besitz für eine halbe Million Mark. x Bad Nauheim, 12. Jan Die Tätigkeit des kürz- lich gegründeten Heimatvereins eröffnete der zweite Vorsitzende des Vereins, Oberlehrer Dr. Strecker, gestern abenb burch einen Vortrag über „Die Schlacht am Johannisberg". Arn 30. August 1762 würben hier bie auf ber Seite Friedrichs des Großen stehenden Truppen des Erbprinzen von Braunschweig von den Franzosen unter bem Prinzen Conde geschlagen und zum Rückzi-b über die Wetter gezwungen. Der Redner gab in übersichtlicher Weise eine anschauliche Schilderung der Kriegslage auf bem westlichen Kriegsschauplatz bes Siebenjährigen Krieges unb ging bann näher auf bie Vorbereitungen unb den Verlauf der Schlacht am Johannisberg ein, deren Vorgefechte schon in ber Gießener Gegenb, bei Grünberg und bann am? Pfahlgraben zwischen Grüningen unb Lich, begannen. Dr. Strecker empfing für seine über einstunbigen in* teresfanten Ausführungen reichen Beifall. L. Friebbcrg, 13. Jan. Seit vier Jahren besteht hier ein Verein ehemaliger Llckerbauschüler, b. h. solcher Herren, bie einst die Landwirtschaftsschule besuchten. Der Verein zählt über 300 Mitalieder aus 109 Orten unb pflegt bie Interessen seines Standes, wie überhaupt bie ber Landwirtschaft. Ter Verein sucht in steter Fühlung mit der hiesigen Lcurbwirts- schafts- und Obstbauschule zu bleiben. Mehrmals im Jahre hält er hier Versammlungen unb gesellschaftliche Unterhaltungen ab. So ftndet am 16. Jan. im Hotel Trapp ein Wintervergnügen statt. fc. Ober-Roßbach, 12. Jan. Der am 6. September 1889 hier geborene Arbeiter Schmibt, gegen ben noch eine Restgefängnisstrafe von 219 Tagen 22si Minuten zu vollstrecken ist, wie im Nov. v. I. die Staatsanwaltschaft in Limburg bekannt gab, ist gestern hier verhaftet worben. Schmidt, der vor länaerer Zeit aus dem Gefängnis in Preungesheim entwichen war, hat seitdem den Pottzeiorganen viel Scherereien verursacht, um ihn dingfest -zu machen. Glaubte die Polizei, ihn zu haben — war er rasch wieder durch einen Schlupfwinkel verschwunden. 9luch soll Schmidt eines Llbends, als ein Gendarm hier nach ihm suchte unb bei einer auf ber Straße befindlichen Gruppe von Burschen unb Mäbchen sich nach ihm ei> kündigte, aber nichts erfahren konnte, in Frauenkteibem mit einem Tuch um ben Kopf unter den Gefragten gestanden haben. Darmstadt, 12. Jan. Auf der Strecke zwischen Darmstadt und Kranich st ein wurde heute vormittag, oon dem um 7.38 Uhr ben hiesigen Bahnhof verlassenden Personenzug der Arbeiter Konrad Fischer ans Arheilgen, der in der Merckschen Fabrik beschäftigt ist, überfahren. Er war jofort tot. Offenbach, 12. Jan. Verschiedene Schüler ber? Knabenschule im Französischen Gäßchen befanbeu sich gestern nachmittag auf dem Heimwege, als einer von ihnen, der 13jährige Hermann Klohokcr, ein Terz er o l hervorzog, um damit zu schießen. Nachdem er einen schuft abgegeben hatte, gab er das gefährliche Spielzeug auf Verlangen seinem Kameraden, dem gleichatterigen Lud- >00000000° IIää«*!-* für reisende HOSPIZ Damen evang Schwesternhaus, tiieeoeo. lottanaeeetr I aoooooooooa । A^eigers liegt efm Tagen in zehen, nämlich lau in Kirch- nb Ehefrau zu geteilte Bahn- ^lhelmine geb. nzer Kromld •thoi*. Heinrich efcheibenen 9ln* L Bor zwanzig n Ratskeller in i Besitz für eine 2er Technische :ür Eisenbeton einer näheren ' ein. Es ist Lehrkraft ge- i fernstehende Dom ®ro6. kwold h“ 5^-- d° »aior KÄ di- "» d-s W'to e, farbenreich, suchen Unt 9lora^ 'onhoens, Bundes übet S man dn Akad. Kt?c an die gesetzt, unser gend aus die iitent drohen, "che - aber mten Mitteln 30n lonsejsio, ur gegen den rellen Schad- Ulfommen. 'jBüllnet Millionen ge, sein Begleiter habe — eine Lobes in die diese Sängerin etcalfe, eine . Kind eines die hier am scher und ita- unb modernen igteit des kurz* lete der zweite trecker, gestern schlacht am 2 wurden hier lenden Truppen rranzosen unter uckzug über dm Mtlrcher Weise e auf dem west- Sieges Md,gmg >en Lerlaui d? Kredite schon in und dann am >ich, begannen, inständigen «• *Lr' &reut ULL VJ. LandwtrP- ssstf -‘,Ä M f' tu haben V Gendarm J Stft«8ttn 9 *[‘lf„ oorinHI»» n b 115 2 Sc lvac 'kfahren. iicb^'^r rt-Äi ei« , et ans sm* Klinik nebst inneren | Verschiedene ] 771 Ludwigsptatz 15 aer. 5-Zirn.- Wohnung au vermieten. 03101 Sol. Arbeiter kann Kost u. Logis erhalt. Sonnenstr. 11II. Arnold Mueller 3001 Wäschegeschäft. 341] EinMHMiirsl-c gesucht. 0:J40J Bäckermllr. Priest, Ebelstr. 2. ?>n vermieten (Offene Stellen $■ le Ile n=05efiidje DWMMMA Mietgejuche der Poliklinik für 9000 Mk. und der neuer Ordinariate, Zahnklinik 14 500 Mk. Für Errichtung Gehalte usw. sind zusammen etwa mit der Berechtigung rum Ein- jübrigcu. Schriftl. Bewerbung erbeten. M. 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Fritzi Krautz, Frankfurt a M. .vabsburgerallee 91.________l»» meine Tageschronik. Gestern nachmittag gingen über We st en. besonders ü^r der Gegend von Bielefeld, autzerordentttch starke Gewitter nieder, die von Hagel begleitet waren. Paulhan erreichte bei seinem gestrigen Fluge eine Hohe von 4600 Fuß, die größte Höhe die em Flieger ^rncht bat. Beim Jahrmarktsseste in Gleiwitz stürzte vorgestern im Konzerthaus ein Teil der Halle m den hinunter. Ein Eisenbahnbeamter wurde von entern herab stursenden Ba l ken o schwer getroffen, daß er an einem doppelten Schädelbrnch ^^Das ^italienische Gebirgsdorf Pia11a im Beltlin brannte vollständig nieder; nur die Kirche und das Pfarrhaus wurden gerettet. _ . —, ., - , Vor dem Warenhause Boston Stere 11t Chtkag 0 sank der Bürgersteig ein. Heber 30 Personen stürzten in die Tiefe. Iw Frühjahr wird sw) ein Aus,a)uft der Deutschen Luftschisfahrts-Expedition zur Erforschung der Nordpol- aeaenb nach der Groß-Bay auf Spitzbergen begeben, um biefen gewühlten Stützpunkt für die Luftkreuzer-Expedttton einem weiteren Studium zu unterziehen.^__ Bezirtoloroieül in Heuchelheim. Am 16., 17. u. IS. Juli 1910 findet in Heuchelheim das 3. Be- zirksturnscst statt. Bei dieser Veranstaltung soll ein großer Juxplatz eingerichtet werden unb find Bewerbungen hierfür unter Angabe der Art des Unterließ menö und der benötiiitcn Quadratmeter an Herrn R. Strobwig, Gießen, Großer Steinweg 24. bis zum 12. Februar einzureichen. 158] Der Bezirldvorttaub. 431 Ein gut möbl. Zimmer zu vermieten. Riegelpfad 201. 0921 Schön möbL Zimmer, Wohn- und Schlafzimmer, ver foiort zu vermieten.________Ederstraße 1. 0205) Mövl. Zimmer los. od. spät. z. verm. Klcuker, Seltersweg 16. 0249] Möbl. Zimmer zu vermieten. LoMotivhciztr gcs., welche das Schlofierhandwerk erlernt und mindestens 1 Jahr aus ^okomotivreparaturen oder im VufomotiDbau gearbeitet haben. Babnvcrwallung der Butzbach- Lichcr Eisenbabu, Butzbach. ____________IDWi]_____________ Hausierer gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsst. des Gießener s Anzeiger. 1254 Vorbereitung für Maturftäts' und Ergänzungs* Prüfungen und für alle Klassen höherer Lehranstalten im Einzel Unterricht. — Nachhilfestunden in den Sprachen für Schüler höherer Schulen. — Aufnahme von ein bis zwei Pensionären. (340 Dr. Roese, Oberlehrer i. P, Goetheetraeee 34. Wer erteilt einem Obersetun- baner ßliinWt Nchhilst in der Mathematik'-' Näheres in der GefchäftSstelle des Gießen. Anz.____________[343 Wer erteilt ein. Schülerin Nach- hilfe L d. Ansäng. v. Französisch. Schriftl. Angeb. m. Pretsang. unt. 0274 an den Gieß. Anz. erb. Bentil. Durch den au4urömenbcn Dampf erlitten zwei Monteure aus Bischofsheim und ein Heizer aus Gustavsburg schwere Brandwunden. Die lebensgefährlich Verletzten wurden ins Nochushospttal nach Mainz gebracht, wo inzwischen der eine seinen Verlewingen erlegen ist. 4 Launsbach, 13. Jan. In den geschmückten Räumen des Gastwirts Rinn wurde .gestern abenL unter großer Beteiligung das 5. Stiftungsfest des W.rleverbandes Krofdorf-Robheim gefeiert. Der Vorsrtzende, Bu.rg- toirt Niebergall, war durch Krankheit verhindert, dem Abend beizuwohnen, weshalb Herr Bender-Nobheim bie Begrüßung übernommen hatte. Fräulein Gerlach-Breber sprach einen Prolog. Vom Bruderverern Wetzlar wurde ein Telegramm geschickt. An zwei Mitglieder, Witwe Tasch- Atzbach wurden sür 33 jährig, und an Georg Wols-Wtßmar für 27 jährigen Geschäftsbetrieb Diplome überreicht. Zur Unterhaltung trug in erster Linie die Dwfdorfer KapeNe bei. Artch die vorgetraaenen Couplets fanden allgemeinen Anklang. Die Jugend beteiligte sich recht fleißig am Tanz und erst der Frühzug Lollar-Wetzlar ermahnte zum Aufbruch. Z- Odenhausen a. d. Lahn, 12. Jun. Am Sonntag, 9. ds. Mts., hielt der Turnverein seine Generalversammlung ab. Nach den Aufzeichnungen des ersten Turn- warts, Ehr. Karber, waren die Turnstunden überaus zahlreich besucht und Herr Karber ermahnte die Turner, auch in diesem Jahre ihren Eifer der Turnsache zu widmen. Hierauf wurde nach Ablage der Rechnung dem Kastrerer Entlastung erteilt und man schritt zur Wahl des Vorstandes. Es wurden gewählt: Als 1. Vorsitzender G. Bechtold, als 2 Dors. C. H. Henkel, 1. Schriftführer L. Schwarz, 2. Schriftführer Chr. Hirschhäuser, Kassierer L. Speier II., 1- Tätrn- wart Chr. Karber, 2. Turnwart L. Kraft, Zeugwart L. Will und Beisitzer H. Simon II. ..... 0 sl)i a r b u r g, 12. Jan. Aiich im bte§]afatigen<5tnat§- haushalts-Entmurf sind bedeutende Summen für Vergrößerung und Ausgestaltung verschiedener Unioersitäts- 3 n ft i tute, sowie für Lehrmittel und Lehrkräfte vorgesehen. So beanspruchen u. a. die Erweiterungsbauten der chirurgischen Einrichtung 44 800 Mk., desgleichen des Gerichtssaal. R. B. Tarmstabt, 12. Jan. Eine interessante Entscheidung hat heute die Strafkammer getroffen. Tas Schöffengericht in Offenbach hatte wegen einer Ueberschrertung der Polizeivorschriften über die Sittlichkeitskontrolle eine Freisprechung erfolgen lassen Die Strafkammer sprach sich als Berufungsinstanz dahin aus, daß die betreffende, für Offenbach 1891 erlasftne unb seitdem stets angewandte Polizeiverordnung eines rechtlichen Mangels wegen ungültig sei. Nach Z 361 Ab). 6 des Strafgesetzbuches unb Art. 78 der Landes- und Provmzialordnung steht den Verwaltungsbehörden die Befugnis zu, einschlägige Verordnungen zu erlassen. Tiefe Befugnis ist durch die Streif unb Provmzialordnung dem Kreisamte übertragen, vorausgesetzt, daß die Verordnung durch den Kreisausschuß beschlossen und durch das Ministerium genehmigt worden ist Außerdem bedarf ue aber zu ihrer Gültigkeit der Veröffentlichung: Tiefe Veröffentlichung ist jedoch niemals erfolgt, sondern merkwürdiger Weste hat die Verordnung selbst im Art. 18 eine derartige Veröffentlichung untersagt und an ihre Stelle die mündliche Bekanntmachung an die Interessenten treten lassen. Nach den Entscheidungen des Reichsgerichts ist dies unzulässig und somit die Verordnung ungültig Au, Veranlassung des Kreisamts war die Staatsanwaltschaft zur Erledigung der Berufung veranlaßt worden. . - Diese hat aber heute die Verwerfung der Berufung der rechtlichen Gründe beantragt. _____ * Der Lausdiener als Sprachlehrer, lieber den seltsamen Fall eines .,Flachsmann", der sich als Akademiker aus- aab und in Wirklichkeit Lausdiener war, haben loir gestern bereits berichtet. Zu dieser Meldung erfahren wir heute: Arthur Lindenftead, der verhaftete .Hausdiener und Dozent a. A,., wollte seinen akademischen Grad am Kings College tn London ertoorben haben. In Wirklichkeit heißt er Arthur Wielinsky, ist 3a Jahre alt und wird von den Gerichtsbehörden wegen Entziehung von der Militärpflicht gesucht. Wegen dieses Vergehens wurde Wlelmsky alias Lindenstead int Jahre 1908 zu einem M o nat Gefängnis verurteilt. Tiefe Strafe hat er bis letzt aber noch nicht verbüßt An der Lumboldt-Akademte, die „Arthur Lindenstead im Hinblick auf feine angeblichen Zeugnisse aus London verpflichtete, lehrte Wielinsky fremde Sprachen. Er trat sehr gewandt auf, und nichts ließ vermuten, daß man es hier mit einem englisch gefärbten „Flachsmann" zu tun hatte. Immerhin befttzt Wielinsky Sprachtalent, und durch Selbststudium machte er sich mit der englischen und französischen Sprache vertraut. Vor drei Wochen ließ sich Wielinskti-Lindenstead in London mit einer jungen Berlinerin trauen. Als das Paar dieser Tage nach Berlin- Charlottenburg zurückkehrte, erfuhr die wnge Frau, daß ihr Mann gar nicht Bachelor of arts fei und gar nicht Lindenstead heiße. In ihrer Enttäuschung teilte die Frau, wie lchon gemeldet, die,e Tatsachen dem General-Sekretär der Humboldt-Akademie, Sanitats- rat Dr Fl atau mit, der die Verhaftung Wielmskys veranlaßt^ Es stellte sich heraus, daß der damalige Hausdiener, als er ftch 1908 seiner Leerespflicht entzog, nach Amerika floh und, nach einiger Zeit über London nach Deutschland zurückkehrte. Ter Verhaftete behauptete, 1873 in Newyork geboren zu fein und den Namen Lindenstead in Amerika angenommen zu haben. Außer in der Lumboldt-Akademie erteilte der „Dozent" auch im Verein lunger Kaufleute und im Verein der Postunterbeamten Unterricht in fremden Sprachen. Wielinsky wird wegen ferner alten Straftat, wegen Führung eines falschen Namens und Titels und wegen Betruges hm nriferind.ir-röi einer weiteren Meldung ist Wielmsky wieder auf freien Fuß. gesetzt wordw. Tie Eim tlettcngen haben ergeben, daß die gegen ihn weoen Versäumnis einer Militärischen Hebung verhängte Strafe verjährt ist. In andecer ^ezielsting aber ha. fick kein AnlaL zu einem/ sttaftechtlrckien Einschreiten gegen Wielinsky ergeben. Was bisher zutage gekommen ist, ist lÄnglicy Privatsache. Seine Vvrlesimgen waren stets gut besucht. Ansehen cm der Akademie war wegen seiner ^prachkemttnifte lelyr *9^6-^^ntord wegen eines Fleckchens. Ein eigentümliches Licht auf die Er z i e h u n g s ar t mancher Eltern wirft ein bedauerlicher Selbstmord, der aus Berlin gcmeloct wird. Der 11jährige Schüler .H. in Reinickendorf hatte beim Spielen seinen Anzug befleck t und furch^te von seinen Eltern Bestrafung. In feiner Angst griff zu ®tft,. fern er erlag Mag sein, daß das Kmd 1 einen Tod nicht becib.ichttgt hatte, sondern nur krank zu werden hoffte, um so der strafe entgehen, aber wie müssen die Eltern mit dem Kmde gewöhnlich umgegangen sein, wenn es wegen einer solchen Kleinigkeit überhaupt zu seiner Tat kam. , * Große Ausschreitungen verübten mehrere L-erben bei der Aufführung der Lustigen Witwe in ^alonik. Der Wali von Salo nik imtcnagte toegen des serbftchcn Ein- spruck;cs die AusMrnna der „Lusttyen Witwe" durch eine Wiener Opercttentruppe, gab aber spater seme Einwilligung. Die werben verübten deshalb während der Vorstellung Ausichreitungen und schleuderten auf das Publikum eenel, foule Eier und -Lutte. I 0137sWohnun^ 1. St., 4 Zimmer m. reicht. Znb. v. t. Avril zu verm. Näheres Liebigltraße 8< p. 0270) 4 Zimmerwvhn. per 1. April zu vermieten. Zu erfrag. Gr. Steinweg » v- 150) Fr dl. 4-Zimmerwohnung mit allem Zubehör zu uermicten. Flick, Bismarckstr. 6/8. 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Heute Donnerstag Wieder beginn der Turnstunden. 618 03 811 294127 256 337 528 714 975 295*7' 454 296ns 805 1100] SO 540 678 710 862 f51 297281 312 488 885 2 9 8012 23 468 7», 901 210195 441 590 53 300153 233 5*0 859 81 992 301102 4 HO 62' 7» 51 874 [1001 302316 478 679 724 807 17 17 303018 14 59 221 405 613 [100] 711 891 04» 0229) Masteuauzug (Zigeunerin) 4» verkaufen. 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Jan., abends 81/» Uhr, im „Kaiserhof". Auch Nichtmitglieder können daran teünchmen. d”/, Technischer-Verein Giessen. 0312 Direktion Albert Rappmann. 850 1100] 23 465 83 837 270096 119 [1001 50 739 812 273350 421 86 HnfenfeUe, Jlthse, Marder and Kanin sucht zu hoben Preisen zu kaufen (75 A. 8Cretz*chmar. 989 2 0 9 042 709 36 911 43 210028 58 126 250 [200] 76 477 9"S 211'60 289 S6 425 B3 686 717 989 2 1 2060 288 512 670 76 77 98 842 983 2 1 8159 71 22» 349 70 917 [100] 214114 61 [200] 244 71 310 427 80 601 55 739 809 103 6 1« 215047 211 569 210(28 99 144 -Ml 610 817 2 1 7000 872 34 562 622 948 49 21812» [100] 66 884 425 93 »1 54 71 671 [5001 754 230053 (10 231062 128 468 507 726 869 [300] 232059 208 55 857 917 233103 331 417 88 "27 95.2 59 07 2 3 4 02 41 463 631 7O.i 63 235027 50 283 91 846 68 416 656 730 8-9 230'210 »58 11001 531 771 918 84 2 3 7195 324 456 kS 647 777 »57 2380'6 11001 129 94 232 W 760 2 3 9020 360 498 629 [100] 760 809 44 84 --- 24O14S 243 637 67 32 241016 437 622 807 503 |100| 17 48 [300] 180503 187016 59 19» 392 [300) 485 729 [2001 1883 >2 74 470 539 662 771 831 [2001 088 1 89020 310 607 810 190130 72 242 77 383 672 815 191124 28$ 50 57 Feier der Gründung des Reichs Dienstag, 18. Januar, 8Va Uhr, iu Stein'- Garten. Unter gütiger Mitwirkung des Bäuerischen Gesangverein» (Dirigent Herr O. Äürlach) und des Herrn I. Hahn (Klavier). Univ.-Pros. Dr. G. Roloff: Über die Gründung des Reichs. Deutschgednnte Männer und Frauen sind freundlichst eingeladen. Zur teilweisen Deckung der Unkosten: Eintritt 20 Pfg. K 114/09. (Bl3A Donnerstag. 20. Jan. 1910, nachm. 8 Uhr, werden in unserem Amtszimmer die den Christian Rcibeling Eheleuten in Giehen zugeschriebenen, nachstehend verzeichneten, Parzellen versteigert: 8/278“/wo = 224 qm Hosreite zw. dem Wäldchen u dem Schieb« haus. 3/273l6/l(x, = 191 qm Grabgarten daselbst. Giehen, den 15. Dezbr. 1909. Grohh. OrtSgerlcht Giehen. GroS. 276 467 93 590 870 935 L5O2Y5 386 771) 688 2 5118» 118 451 577 633 45 766 (1001 860 252638 74 1'0 65 H3 638 253111 496 905 40 [ 5001 2 54547 747 981 25 3015 22 353 07 640 321 888 2 5 0 6 8 [200] 257081 [200] 181 54 74 691 760 808 33 972 2 5 8358 410 87 [100] 59» 493 595 621 7C 815 275026 7*3 8 5 270 «1 254 51» 87 620 820 003 2 7 7036 2'8 2 7 8120 674 2 7 9 013 16 (Nachdruck verboten.) 2. Ziehung 1. Kl. 222, Kgl. Preuss, Lotterte. Ziehung vom 12- Januar ioio, vormiltaga. Nnr die Gewinne Ober 50 Mark »ind den betreffen, den Nummern io Klammem belgefUgt. 24222:1 .-,"0 M7 [200] 712 243065 188 97 341 536 2 4 4299 661 2 4 5241 468 91 .'M 61 609 59 95 240061 163 296 302 467 924 247001 8 138 68 271 612 39 718 845 980 2 4 8153 88 862 516 660 756 249065 Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Jniant.-Regiments „Kaiser Wilhelm" (Nr. 116) „Preciosa“ Schaulviel in 4 Auszügen von PiuS Alex. Wolff. Mullk v. Carl Maria von Weber. Anfang 7lA Uhr. Ende 10 Uhr. [1001 484 816 288027 63 598 789^6 7'1 928 2 9 0027 143 264 818 009 291043 50 327. 541 81 778 81'0 P"6 292074 81 321 566 77 6’7 971 29351t 16 9 088 527 712 170232 53 335 56 649 75 85 726 810 986 171024 14» 282 [300] 414 508 20 92 691 17227» 304 96 641 74* 173186 215 429 591 729 1 7 4067 110 IS 58 528 616 733 17505' 603 SO SSt 94 176054 [100] 240 76 177004 409 4 9 87 612 760 1 7 8 022 171 203 SOI 66 *51 615 809 942 1 7 9 310 426 73 558 78 85 634 [100] 972 75 180138 228 529 [SCO] 755 816 933 54 81 18 1 012 P-f 2 1 9263 421 502 75 79 f»2 831 2 2 0280 649 613 877 85 2 21'46 60 96-1 222 51 SS 744 65 223041 rSO r.68 68 745 826 2 2-1078 482 [1001 697 884 86 225255 89 579 84* 220197 IS» 91 r 227333 [400] 499 581 [1001 653 710 28 888 228110 384 417 728 855 99 2290 1 70 161 113 Kirchenplatz 9. (0140 Bom 8. Januar ab: Luzern, Brunnen, Axenstrasse. — EineTourauf demRigiimWlnteretc. Jeden Tag v. 3—10 Uhr geöffnet. Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit Karl Schmidt, Tanzlehrer, 31 Weyfteingasfe 8L (342 Donnerstag, SV. Jan. 1910, nachm. 3 Uhr. werden In unserem Amtszimmer die den Christian Reibeling Eheleuten in Giehen zugeschriebenen, nachstehend verzeichneten. Parzellen versteigert: 3/273"/.«. ~ 224 qm Hofreite zw. dem Wäldchen u. dem Schletz- hauS. 3/273,fc/loo « 191 qm Grabgarten daselbst. Gieken, den Iß. Dezbr. 1909. Grohh. OrtSgerlcht Giehen. Gros. Zwei starke mueTimechler Südiiliuttcn US« zugeben bet Landwirt Wilhelm Mott I, Groh-Felda, Str. Alsfeld, Bahnst. Ehringshausen. Bon da ab Postverbindung. (889 K ISM, iB*5 , TouucrStag, 24. Aebr. 1910, nachm. 3 Uhr, wird in unterem Amtszimmer die dem Georg Euter 2. jetzt in Aschaffenburg und Ehefrau geb. Wetmnüller zuge- schriebene nachstehend verzeichnete Parzelle versteigert: 27/129 — 1607 qm Grabgarten mit Häuschen auf dem Sandfeld. Giehen. den 12, Januar 1910. Grohh. OrtSgerlcht Giehen. GroS. AOfl 861 H54 78 2 67 167 224 355 72 8' 821 80 112 208060 747 95 815 39 2693-0 463 [100] 788 Masteuauzug, Bulgarin, für schlanke Figur billig abzugeben. 0309) Stevhaustraffe 29 v. Äsagoloi Weg. Abbruch Ziegel- steinvresse, ca. 15000 täglich, mit allem Zubehör und Lokomobile, sowie ein Poll- gaiter sofort billigst abzugeben, auch einzeln. Schriftliche Angeb. unt. 0347 an die Geschäftsstelle deS Gieh. Anz. 381 410 46 743 [100] 48037 196 [100] .302 405 29 "37 39 68 519 880 005 40 64 49100 205 380 419 [100] 32 812 5003.3 100 $83 4 1 504 688 723 949 5110» 93 289 404 510 640 5 221'3 62 305 12 657 73 840 15 53128 299 319 692 950 79 [100] 54091 1-35 238 7« 804 518 873 010 [100] 55'<9 60 PI 92 [200] 772 5 0096 121 84 [100] 453 774 814 7 9 5 7081 129 344 441 607 738 914 5 8048 186 411 063 81 [IVO] 670 90 982 59103 36 58 93 260 866 554 705 [100] 60065 181 428 84 570 6 1 013 250 92 534 86 62235 518 21 71 663 758 S4b 69 83 6 3172 288 346 426 620 774 64022 404 669 613 604 er 67 0 5181 67 296 409 875 60294 6 9 351 723 6 7 487 700 6 8 058 244 412 19 27 90 721 38 810 14 87 »18 09069 184 205 358 534 797 858 70130 849 934 71166 (200] 330 428 49 529 708 396 954 [100] 72374 545 606 [300] 746 [100] 73157 620 63 74476 81 SS 531 66 <35 928 34 70225 305 552 640 68 808 7 6082 <99 578 [100] 627 850 9V 77023 118 [100] 86 97 33» 59- 508 631 84 709 26 64 »42 7 8032 197 387 57» 984 79155 300 411 601 SO 628 80022 02 353 90 498 566 637 [100] 55 763 83» 934 81105 277 85 384 621 951 87 82'55 663 702 15 83159 »67 532 30 600 879 8 4 186 9 4 331 485 594 833 75 [500] 80001 232 388 561 625 [100] 790 UOO] 828 80146 58 228 44 519 422 533 öü [100] 641 54 73 [2001 804 954 87785 860 912 8 8135 73 419 48 80 50» 619 89302 [100] 550 613 92 867 90275 [200] 390 418 Ml 770 815 66 SIS 65 » 01172 479 82 581 719 949 9 2 213 887 409 503 921 93150 •48 84 ? 504 [400] 29 03 607 42 887 924 97 94168 08 207 61 468 552 742 906'1 56 [100] 769 [100] 875 [100] 96'23 203 854 901 59 9 7891 765 »08 9 8061 448 78 9 9302 [100] 91 565 691 ___ 100351 477 501 58 637 »45 1O1402 714 071 102015 WO 474 v$4 672 784 1O30S8 61 88 [100] 147 300 422 90 592 763 1 0 4035 163 276 870 443 567 72 [100] 105059 C67 LS 10 6028 4 2 45 166 0 7 867 417 603 058 1 07 425 513 623 75 759 883 1 08265 80 94 420 573 08 1 00141 349 411 75 527 89 641 739 ... 110112 88 239 436 54 698 871 111138 258 943 508 112015 [100] 24 70 226 86 43 [1001 422 550 613 14 711 69 856 113064 183 366 780 916 1 14097 616 69 714 54 110169 269 92 615 68 83 SIS 1 10010 104 245 301 838 [300] 117050 62 403 568 646 988 66 118093 204 99 374 SOS 97 643 752 931 50 119072 129 87 -12 332 445 912 120119 225 314 27 87 106 665 708 867 946 92 [ 100] 121055 107 0 144 310 454 53o [100] 914 54 122341 436 636 60 72 MO 123174 76 445 59 547 677 1 2 4209 538 58 693 809 1 2 0038 377 87 511 6J6 744 932 1 2 0 08 58 78 604 SIS 78 985 127311 85 505 659 722 60 818 42 925 68 128057 103 229 1300] 4SS 003 849 1 20216 82 310 18 419 629 70 873 980 130068 J5rt 163 376 486 509 6hl 93 724 1 31108 303 443 872 1 3 2254 704 44 830 1 3 3384 408 45 70 537 134134 $76 506 642 804 »97 1 35161 869 81 87 4381 570 071 700 45 836 43 130164 74 208 439 858 008 137204 822 33 [100] 480 629 788 625 992 138059 810 [400] 45 SS 507 752 8*3 [130] 874 13000$ öS 63 172 261 306 '"14017^205 ^.8 40 [100] 319 454 83t 79 988 141664 142345 481 »11 143010 84 82 297 814 94 890 [ 200] I44HS 6* ’M 310 IM 61 676 93 885 1 40150 67 96 [3001 478 687 851 59 1 40123 53 33 660 702 1 47015 881 487 87 [100] 656 98' 4lt 54 i200) 70 (100] 97 1 48159 117 58 624 789 810 140213 44 754 [WO] 834 922 [200] .150221 » 856 475 6» 546 664 715 925 [100] 151187 Urins für Eisenbeton. Grossh. Bürgermeister, Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamten Hob. Stein verbunden mit dem AM H-M&in der Königlichen Lokomotivführer -Denen Peter Gräf und Ludwig Schüttler statt. vWi Der Vorstand. 33 78 259 880 50 423 794 »49 SS 160118 (100) 95 933 428 67 703 161291 693 248 69 419 [100] 591 784 83Ö 916 50 1 63138 40 41 64 75 08 810 328 [100] 864 969 1 64128 208 4tfJ 65S [100] Donnerstag, 17. Febr. 1010, nachm. B Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Christian Reibelinau. Ehefrau, geh. Stemm» ler, zu (Sieben zugeschriebenen, nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert: &luv III Nr. 27Bll/ioo -- 224 qm Hoireue zwischen dem Wäldchen und dem Schiebhaus, Flur III Nr. 273u/i«l -- 191 qm Grabgartcn daselbst. Giehen, den 12. Januar 1910. Grobherzoalicheö OrtSgerlcht. I. Ä.: Kciyer. WMier ca. 3 HF. Benzin- mnfnr ,ntt magnet-etektr. Alin- UllllUl düng, wie neu hergerichtet, billigst zu verkaufen. (294 Aua. Weber, Lick, Mcchan- Werruätie, Televbon 46. 780 461 862 619 - .................. , , 26O003 94 515 630 765 70 882 [200] 548 045 46 887 87 012 262079 164 S> Donnerstag den lO.Februar, nachm. L Uhr, werden in unserem Amtszimmer die dem Hermann Förster und Ehefrau geb Fennek, jetzt in Frankfurt a. M-, zugeschriebenen. nachstehend verzeichneten, Parzellen versteigert: 6/122^/>« - 299 qm vosreite zwischen dem Mittelweg und oer Chaussee. 6/122*/,» --- 167 qm Grabgarten daselbst. Gieben. den 29. Dezbr. 1909. Grohh. OrtSgerlcht (Sieben. Gro s- Sektion Giessen D. L Oe. A.-V. I Sonntag den 16. Januar: Dollar—Ruttershausen — Waid« haus—Dllnsberg -Fellingshausen Kroidvrs Giehen. 51/, Stund. Abfahrt 917 Uhr nach Lollar. Wi KMIItalw Giessen. Direktion; Hermann Stelngoetter. Freitag den 14. Januar 1010 Anfang 8 Uhr Außer Abonnement! Gewöhnl. Preise! Gewöhnl. Preise! Ermähigung für Abonnenten. Literarischer Abend LS" Novität! -QS = floral = Komödie in 3 Akten von Ludwig Tboma. Anfangs Uhr. 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