Nr. 213 Erstes Blatt 160. Jahrgang Montag 12. September 1910 zusammengeko' scharfen Wort en N Lbl ub| PV M ’ieBö 236 — Der Allgemeine Deuts cheSpra'ch Verein hielt, wie schon mitgeteilt, gestern in Dresden seine 16. Haupt-, Versammlung ab, verbunden mit der 25-Jahrfeier seines Bestehens. Kultusminister Dr. Beck begrüßte die Versammlung im Namen der Staatsregierung jund Oberbürgermeister Beutler im Namen der Stadt. Der Vorsitzende, Geheimer Baurat Sarrazin, teilte mit, daß der.Vorstand den Staatssekretär a. Nieberding, den Großkaufmann Karl Schmitz- Elberfeld Md den Direktor August Diederichs in Bonn zu Ehrenmitglied dern ernannt habe. Als neue Preisaufgabe des Vereins ver-, kündete Professor Z)r, Pietsch-Greifswald die deutsche Me-« setzes spräche. stier für die Vorexpedition, ein Gebiet mit ähnlichen schwierigen Eisverhältnissen aufzusuchen. Am liebsten hätte die Leitung einige Zeit in Grönland gearbeitet, wo die Bedeckung des Landes mit einem gewaltigen Eisschild Verhältnisse schafft, die noch am meisten denjenigen ähnlich sind, wie sie bei der Hauptexpedition in der Antarktis voraussichtlich angetroffen werden. Da aber die Durchführung dieses Planes mehrere Monate gekostet haben würde, mußte darauf verzichtet werden. Von allem, was sonst in der Aicktis blieb als Feld für die Vorexpedition, schien Spitzbergen am meisten geeignet zu sein. Es galt nun, hier ein Arbeitsgebiet zu finden, das den oben angedeuteten Zwecken am meisten dienlich erschien. Sorgfältiges Studium der Literatur und Karten sowie Besprechungen mit vorzüglichen Kennern der Insel, unter denen die Expedition besonders dankbar des Barons Gerard de Geer, Professors der Geologie in Stockholm gedenkt, ließen schließlich diesen Plan reifen: Durchquerung der Hauptinsel (des eigentlichen Spitzbergen) v o n O st e n n a ch W e st e n möglichst auf dem Eise und danach ein Vorstoß nach Norden in das Gebiet südwestlich der Wijde Bai, wo die englische Ad- miralitätskarte „Hohes Inlandeis" verzeichnet. Eiserfahrung zu ;ammeln, war immer wieder der Hauptgesichtspunkt, der die Expedition leitete. Dementsprechend war die Ausrüstung bemessen. Als Beförderungsmittel für wissenschaftliche Instrumente, Zelte, Schlafsäcke, Proviant, Waffen!usw. kamen nur! Schlitten in Betracht. Auf ihre sorgfältigste Herstellung war besonderes Augenmerk zu richten, da Sir Martin Conway, der 1896 die Insel auf einer anderen, auf lange Strecken durch eisfreie Täler führenden Strecke weiter südlich durchquerte, gerade mit seinen Schlitten böse Erfahrungen gemacht hatte. Seine Schlitten waren nach dem Nänsenmodell gebaut, das der bekannte norwegische Polarforscher zuerst auf seiner kühnen Grönlanddurchquerung praktisch erprobt hatte. Conway glaubt nach seinen Erfahrungen in Spitzbergen von diesem Typus durchaus abraten zu müssen und empfiehlt Samojedenschlitten. Dennoch hatte sich die Expedition nach reiflicher Ueberlegung und Ausprobung vorschiedenster Bau- arten zu Nansenschlitten entschlossen. Einmal kamen die Erfahrungen zugute, die seit 1896 auf zahlreichen Schlittenreisen, vor allem während der schwedischen, ■ englischen und deutschen Südpolarexpeditionen, gesammelt worden waren und die bei der Bauart der Schlitten in Betracht gezogen werden konnten. Zudem einseitige Parteipolitik iib das Streben nach Macht bemerkbar, da heißt es für ie Christlich-sozialen, auf der Hut sein. Die Beseitigung der Not cnmte nur durch die Forderung der Regierung von 500 Mill. Üark neuer Steuern erfolgen. Wir wissen als politisch geschulte Männer, daß der Staat zu den sozialen Maßnahmen, die wir ordern, auch Mittel haben muß. Vaterlandslos wären wir, aertn wir da an dem Zustandekommen der Finanzreform nicht nitgearbeitet hätten. Wir haben mitgearbeitet, daß diese Steuern >gk/ b°i, Smmen sind. (Bravo!) Der Redner wendet sich in -----------atten gegen die gegnerische Hetze und die gegnerische Presse und kommt zu dem Schluß: Wir stehen aufdemlBodendesKönigtumsvonGottesGnad'en. Den Hauptpunkt der Verhandlungen wird voraussichtlich, das Thema Strafmittel nach dem Vorentwurfe zum. Deutschen Srrasgesetzbuche bilden. Es liegen dazu bereits zwei Gutachten des Dezernenten für das Preußische Gefängniswesen Geh. Oberregierungsrat 'Krone (Berlin) und des Reichsgerichtsrats E b ermaß e r (Leipzig) vor. lieber die Strafmittel im allgemeinen! werden Senatspräsident Dr. Ols hausen (Leipzig) und Geh. Juftizrat Professor Dr. Kahl (Berlin), über die Freiheitsstrafe im besonderen Professor Dr. Goldschmidt (Berlin) und Landgerichtspräsident Dr. v. Staff (Breslau) sprechen. Eine weitere Frage ist die der Schaffung von Sondergerichtshöfen in Streitig-, teiten aus dem Gebiete des gewerblichen Rechtsschutzes. Zu diesem auf den Kongressen für gewerblichen Rechtsschutz wiederholt erörterten Thema liegen Gutachten des Regierungsrats Dr. R a - thenan (Berlin), des Rechtsanwalts Dr. Kahn (Nürnberg) und des Ritters Dr. v. Stahl (Wien) vor. Als Berichterstatter hierüber fungieren Landgerichtsdirektor Dr. Degen (Leipzig), Rechtsanwalt Dr, Jsay (Berlin) und Justizrat Dr. .Selig - s o h n (Berlin). Ein weiterer Punkt der Tagesordnung, der ebenfalls schon wiederhol: Gegenstand von Erörterungen gewesen ist, bildet die Frage: Liegt ein Bedürfnis für ein deutsches Reichs- verwaltungsgericht vor? Hierüber werden Wirkt. Geh. Oberjustizrat Präsident Dr. V i er h aus (Breslau) Md Professor Dr. Lukas (Königsberg) berichten. —< Um! Schluß der Jubiläums- tagung wird ein Ausflug nach der Marienburg stattfinden. 30. Deutscher Zuriftentag. Danzig, 11. Sept^ Mit einem von der Stadt Danzig veranstalteten Festabend im Franziskanerkeller begannen heute hier »die Verhandlungen des 30. Deutschen Juristentages, der in diesem Jahre gerade ein halbes Jahrhundert besteht. Die Tagung ist außerordentlich stark besucht. Aus dem Reichstage sind u. a. Justizrat Dr. Junck (Leipzig), Syndikus Dr. Totthoff und Mommsen erschienen. Auf der Tagesordnung steht an 1. Stelle die Frage: Empfehlen sich gesetzgeberische Maßnahmen, durch welche die Haftung des persönlichen Schuldners für den Hypotheke n- ausfall beschränkt wird, wenn der Gläubiger seine Hypothek nicht ausgeboten und das Grundstück weit unter dem Werte erstanden hat? — Hierzu liegen Gutachten von Professor Dr. B i e r m a n n (Gießen) und Reichsgerichtsrat P r e d a r i (Leipzig) vor, während Professor Dr. Litten (Königsberg) und Justizrat Dr. Fuchs (Berlin) die Berichte übernommen haben. Allgemeinerem. Interesse begegnet die zweite Frage: Empfiehlt es sich, soziale Schutzvorschriften, in der Art der für die Handlungsgehilfe:: bestehenden, für Privatangestellte überhaupt zu treffen? Hierzu liegen Gutachten von Professor Dr. Erdmann (Erlangen) und dem Reichstagsabgeordnete:: Dr. P o t t h o f f (Düsseldorf) vor. Die Berichterstattung haben Justizminister Dr. Klein (Wien) und Reichstagsabgeordneter Dr. Junck (Leipzig) übernommen. —_ An dritter Stelle wird sich der Juristentag mit der Frage beschäftigen: Ob sich gesetzlich« Vorschriften über die rechtliche Stellung des Sammelvermögens empfehlen. Hierzu werden Professor Dr. K n o k e (Königsberg) und Advokat Dr. Coumont (Wien) referieren^ des Nansenschen Modells betrachtet, nämlich die eis- und schnee- fteien Strecken beim Aufstieg auf das Inlandeis, dadurch genügend Rechnung tragen zu könne::, daß unter die eigentlichen Kufen' der Schlitten aus Hickoryholz noch besondere, in wenigen Minuten! auf- und abnehmbare, verhältnismäßig leichte Stahlkufen angebracht wurden. Es muß vorweg bemerkt werden, daß sie ausgezeichnete Dien st e geleistet und den auf sie gesetzten! Erwartungen durchaus entsprochen haben. Ohne sie hätten die Schlitten die Expedition wohl kaum durchgehalten. Die Größen- rerhältnisse waren bei beiden Schlitten dieselben. Die Leitung hatte sich für 3,60 Meter lange, fünfzig.Zentimeter breite und fünfzehn Zentimeter hohe Modelle entschieden, die im Notfälle — der nachher wirklich eintrat — auch von den Expeditionsteilnehmern selbst gezogen werden könnten. Um die Federkraft zu erhöhen und Brechen und Splittern des Holzes möglichst zu verhindern, wq.ren beim Zusammensetzen der einzelnen Schlitten-- teile alle Schrauben, Nägel und Nieten vermieden. Nur Drahtwickelungen und Verschnürungen aus Schweinslederriemen hielten Kufen, Stützen und Obergestell zusammen. Wie wertvoll das war, zeigte sich jedesmal bei schwierigem, unebenem Gelände, wie Bäche und Wasserlöchern, an der Oberfläche des Eises, bei den zahllosen Spalten, die überschritten werden mußten, 6ernt Ueber- gang über Moränen usw., wo die bei der schweren Belastung wuchtigen Stöße wie durch Puffer Md Federn abgeschwächt wurden, * Christlich-sozialer Parteitag. h. Steigen, 11. Sept. Im Kaisergartensaal wurde heute nachmittag der diesjährige 4. christlich-soziale Parteitag durch eine große öffentliche Ver- mrmlung, die von etwa 1000 Personen besucht war, eröffnet, teichstagsabgeordneter Franz Behrens führte etwa das Fol- ende aus: Wir haben uns in dem alten Wahlkreise Stöckers uscnnmengefunden, um über das Wohl und Wehe der christlich- ozmlen Partei zu beraten. Das ist gewiß, daß die nächsten >ge Licht bringen werden, natürlich Licht im Sinne Stöckers. 5enn auch unser Programm in diesem Jahre auf de:: morgen eginnenden Parteiberatungen revidiert wird, so wird es immer- in. in dem Rahmen und der Bahn, die St. vorgezeichnet hat, ch beivegen. Wir stehen in einer sehr ernsten Zeit, so rnst, wie srn Jahrzehnten nicht gewesen. Immer mehr macht ch (eine Wir werden stets dafür eintreten, daß es niemals anders wird (Bravo). Reichstagsabg. Dr. Burckhardt (lebhaft begrüßt) sprach über „Unser Programm". Wir wissen, daß das erste Programm der Christlich-sozialen Partei im Jahre 1878 von Dr. Stöcker entworfen worden ist, 1896 fand eine Revision statt, und jetzt ist auch dieses Programm wieder verbesserungsfähig. Der Redner geht näher auf das Wort „christlich" ein, kommt auf die Heimarbeiter zu sprechen, fordert Lohnämter und schließt mit den Worten: Wir wollen die Nächstenliebe der Tat, das ist christlich-sozial. Wir stellen das Vaterland über die Partei (Bravo). Lizenttat Mumm-Berlin: Ich hoffe, daß alle Christlich- sozialen sich hinter das Programm, das ich morgen vor dem Parteitag zu vertreten die Ehre habe, stellen werden. Wir wollen die Waffen-, Witwen- und Hinterbliebenenversicherung, einen angemessenen Frauenschuh, Heraufsetzung des Schutzes der Jugendlichen auf 18 Jahre, den Ausbau des Kolonialrechtes und die Sonntagsruhe. Sodann spricht sich der Redner noch gegen die Syndikate aus. Schatzmeister Neuhaus tritt für reges Lesen der christlich- soziale:: Zeitungen und Bücher ein. Postsekretär Grotepaß- Wermelskirchen behandelte die Frage: Was war die christlich-soziale Partei den Beamten gegenüber und wie wird sie sich jetzt und später den Beamten gegenüber stellen. Er ist der Ansicht, daß die Beamten^ es der Mitarbeit der Christlichsozialen zu verdanken haben, daß die Finanzreform und somit auch die Besoldungsreform zustande gekommen ist. Schlossermeister Lenz-Betzdorf überbrachte die Grüße des Wahlkreises Wetzlar-Altenkirchen und wünscht der Tagung besten Erfolg'. Landwirt S ch m i d t - Atzbach ist der Ansicht, daß die christlichsoziale Partei nicht nur für die Arbeiterinteressen eintrete, sondern and) die Interessen des kleinen Beamte:: und Landwirts im Reichstag stets vertreten habe. Generalmajor Klingender- Altona erinnert an die Für- sorgte für die Veteranen, für die die christlich-sozialen Abgeordneten eintreten mögen. Am Wend ianb eine Begrüßungsver-, sammlung statt. Morgen vormittag beginnen die Verhandlungen des Parteitages, zu dem über 120 Abgesandte aus dem ganzen Deutschen Reiche eingetroffen sind. k. Der Hauptzweck der großen antarktischen Forschungsreise ist, Ole Beziehungen zwischen Ost- und West-Antarktis wissenschaftlich U untersuchen. Da dieses ganze an Ausdehnung Europa und ^ffttalien zusammen gleichkommende Festland mit seiner Eisdecke überzogen ist, so war es für Wilhelm Filchner der leitende ßrankreich und die türkische Anleihe. Frankreich scheint aus Anlirß der türkischen Anleihe der iegierung in Konstantinopel allerlei Wucherbedingungen iktieren zu wollen, die aber abgelehnt worden sind. Paris, 10. Sept. Eine Note der Agence Havas berg: im Hinblick auf die lebhafte Polemik der Konstanti- opler Presse wegen der geplanten türkischen Anleihe: Es ist völlig unrichtig, daß schon jetzt es sich um die Frage der Zulassung der Anleihe zur Kotierung handle und daß in dieser Angelegenheit die französische Regierung zu Gunsten irgend einer Finanzgruppe interveniere. Das Vorgehen der Regierung hat ausschließlich zum Zweck, pflichtgemäß die notwendigen politischen und wirtschast- lichen Bürgschaften zu bezeichnen, namentlich diejenigen, auf welche die französischen Sparer, die so beträchtliche Summen in der Türkei angelegt haben, ein Recht haben. Somit kann diese Frage nur zwischen den beiden Regierungen erörtert und entschieden werden. Konstantinopel, 10. Sept. Wie von zuständiger Der Siebener Anzeiger —Ä A Bezugspreis, »rscheint täglich, außer V monatlich 75Pf.,viertel» SSKKSSS1 leIPKP BI PI /] 11 *1^111PI DienStag und Freitag); M H H ■ ■ B B O M V * Zeilenpreis: lokal! ,weimal monatl. Land- KL M W W auswärts 20 Pfennig, virtschaftllche Zettfragen V V W W ™ ” £8 V W ▼ ▼ V Chefredakteurs. Goetz. Zernsprech - Anschlüsse: O w Verantwortlich für den ür die Redaktion 112, j— ■ -r * Aw /HA *< z>* politischen Teil: August e— General-Amemer für Oberhessen LM Annahme von Anzeigen ** ’ • ’ ’ ^Genchts- ür die Tagesnummer Hoiatiottsötiid und Verlag der Vruhl'schen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei v. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulftratze 7. An eiaenteil-'s Beck )t§ vormittags 9 Uhr. ***iöcibc*1* * Gier durch Zpitzbergen. Die untev dem Ehrenprotektorat S. K. H. des Prinzregenten .äitpold von Bayern stehende und von Oberleutnant.Wilhelm filchner geführte Expedition nach der Antarktis hat, wie bereits rüher gemeldet, eine Studienexpedition nach Spitzbergen unter- lommen, um sowohl in diesem relativ rasch erreichbaren Gebiet ■rc Arftis die Expeditionsteilnehmer mit den Eisverhältnissen! »eiannt zu machen als and) praktische Erfahrungen mit einer nöglichst zweckmäßigen Ausrüstung zu sammeln. Daß außerdem ne damit verbundenen Auffvend:u:gen an Zeit und Geld gleichzeitig wissenschaftliche Ergebnisse fördern sollten,, versteht sich >ej einer deutschen Expedition von selbst. Die Expedition ist nach einer glücklichen, wenn auch sehr msttengenden Durchquerung Spitzbergens von der Temple Bai rach der Wiche Bai nach Deutschland zurückgekehrt. Die gün- tigften Erfahrungen, die sie gesammelt hat, dürften sicherlich nr d:e im Laufe des nächsten Jahres vorgesehene antarktische Hpedition von ganz besonderem Nutzen sein. Die Expedition >eftand aus sechs Mitgliedern, dem Leiter Wilhelm Filchner, erner dem Geographen Dr. Seelheim, dem Geologen Dr. p h i l i p p, dem Afttonomen Dr. P r z y b y l bo k, dem Meteoro- ogen Dr. Barkow, dem Arzt Dr. Potpeschnigg. iDie mssmschaftlichc und sonstige Ausrüstung war in jeder Weise so msgestattet, daß man für alle Zwecke gerüstet war. Alle die gegenteiligen Nachrichten, die von Christtania aus ver- neitet worden waren, erscheinen deshalb vollkommen unverständ- 'ch und entbehren jeder Begründung. An eine Ueber- vmterung der Expedition in Spitzbergen ist überhaupt niemals gedacht worden, da, wie bereits bemdfeft, diese Expedition lediglich als eine Studienreise für das große antarktische Unternehmen gemacht war. Die anderweitigen Nachrichten sind um so bedaaer- "cher, als dadurch die wissensckmftlichen Kreise und die Familien ^er Expeditionsmitglieder unnötigerweise in Sorge versetzt wor- “Derlogen ist, so war es für Wilhelm Fild-ner der leitende aber glaubte der Führer den besonderen Verhältnissen in Spitz- ^epchtspunkt hei der Auswahl eines geeigneten Uebungsgeländesj bergen, die Conway als größtes .Hindernis für die Verwendmig Deutsches Aeich. Ueber das Programm für die Reise des Kron-, Prinzen n a ch O st a s i e n ist nach den bisherigen Anord^ nungen, vorbehaltlich näherer Regelung der Einzelheiten^ folgendes festgesetzt: Der Kronprir^ wird nach der mit einem Aufenthalt in Ceylon verbundenen Seefahrt am 14. Dezember 1910 in Bombay eintreffen. Es folgt der Besuch Indiens, für den ent Zeitraum von einigen Woche:: zur Verfügung steht. Wie der Besuch Indiens sich im einzelnen gestalten wird, bedarf noch näherer Bestimmung. Spätestens mit dem 14. Februar wird der Kronprinz von Kalkutta aus die Weiterreise nach> Bangkog antreten. Unterwegs ist ein Aufenthalt in Singapore vorgesehen. Von Java -aus wird der Kronprinz Mitte März in Hongkong eintreffen und von dort aus noch nach Canton und nachher nach .Schanghai fahren. Daran würde sich ein mehrtägiger Besuch Kiautschous schließen. Die Ankunft des Kronprinzen in Peking ist gegen den 10. April, diejenige in Tokio am* 25. April geplant. Anfang Mai könnte dann die Mckreise über Sibirien angetreten werden. ArislanS. Wie aus Prag gemeldet wird, hat der parlamentarische Ausschuß des jung tschechisch en Landtagsabgeordnetenklubs einstimmig beschlossen, die deutsch-tschechischen Verständigungskonferenzen zu beschicken. Aus Paris wird gemeldet: Der Beschluß des Ministeriums der öffentlichen Arbeiten, den Sekretär des Eisen- bahnsvndikats des Staatsbahnnetzes, Renault, wegen einer ^Flugschrift über den Syndikalismus vor den Diszi- plinarrat zu stellen, hat unter den Eisenbahnangestellten lebhafte ^Erregung hervorgerufen. Ter Ausschuß des nationalen Syndikats hat einen Aufruf erlassen, in dem er-i klärt wird, daß die etwaige Entlassung Renaults den Ausbruch der Ausstandsbeweaung beschleunigen würde. Die Eisenbahnangestellten würden eine solche neue Herausforderung nicht ruhig hinnehmen und zeigen, daß sie sich mit Renault solidarisch fühlen. Eine Depesche aus Managua meldet: Es gehe das Gerücht, Madriz habe fid), an Bord des Dampfers „Viktoria" nach der Beschießung durch zwei Regierungsschisfe ergeben; die „Viktoria" habe einen Verlust von 18 .Toten und 3 2 Verwundeten gehabt. , Stelle verlautet, lehnte die Pforte die Bedin- •i ung en, die von der fradsischen Regierung für die otierung der türkischen Anleihe an der Pariser Börse estellt worden sind, ab. Ql Der „Temps" bespricht eingehend die Angelegenheit U| ar türkischen Anleihen und sagt: es sei durchaus nicht , ie Rede davon, die Pariser Finanzgruppe, welche bereits । inen regelrechten Vertrag mit Dschavid Bey unterzeichnet e abe, aus dem Anleihegeschäft herartszudrängen. Man Äi mute höchstens der Ottomau-Gruppe einen Anteil an dem (Geschäft zuwenden, welches übrigens eine Erweiterung er- ; ihren könnte. Wenn jedoch die Anleihe zustandekommen > )lle, dann dürfe allerdings nicht die französische Regie- v-! ung dem Großwesir Hak'ki Bey zumuten, schriftlich um . ie Zulassung der Kotierung zu ersuchen, ohne daß vorher lln t. diesbezüglichen Bedingungen genau festgestellt wor- H en seien. Eine etwaige Ablehnung des Ansuchens wäre nter diesen Umständen für die türkische Regierung zweifel- ; :s überaus verletzend. Frankreich möge im Interesse seines U inslusses in der Türkei dieses Geschäft nicht aus der and lassen; mache doch eine größere englische Finanzruppe auch diesmal große Anstrengungen, um sich in Kon- antinopel in Gunst zu setzen. aus- Vie Cholera. sand wieder eine Verhaftung statt. In den letzten 24 Stunden wurdet! Rom, 11. Sept. Nieder-Mörlen gesetzlich dazu nicht verpflichtet ist. Landes Universität. gewicht Mk. 01-57 78-85 45-48 79-34 42-47 54.00-57.00 Weiherede hielt Geh. Justizrat Buff-Kassel. Bürgermeister Beck übernahm den enthüllten Denkstein in den Schutz der 43—48 39—42 36-38 31-36 Mk. 92-93 71-80 65-70 98-105 91-97 82-89 55.50—57.50 55.50—57.50 54.50—57.00 50.00-00.00 46—50 41—45 59—63 54—58 48—53 86-90 76-83 76-80 72-76 69.00—71.00 69.00—72.00 72.00-74.00 70.00—72.00 62.00-00.00 67-76 54-66 45-52 Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgeivicht Vollflerschige Schweine über 2'/, Zentner- Lebendgewicht sseltschweme über 3 Ztr.Lebendgew' Fleischige Schweine....... Sauen . gebrochen in Liskau, Kreis Tuchel, Regierungsbezirk Marienwerder, am 7. September. L. Friedberg, 11. Sept. Zum Fürstenüesu che. Gestern morgen um V210 Uhr fuhr die Zarin in Begleitung der Prinzessin Olga nach Bad-Nauheim, wo sie ihre Badekur Samstag hier die Verpflegstation in Anspruch genommen hatten, wurden in Wetzlar verhaftet. •• D i e Maul- und Klauenseuche in Barletta ein neuer Cholerafall und gtoei Todesfälle an Cholera festgesteltt. In Trinita^ p o l i wurden Mei neue Fälle, in San Ferdinando ein neuer Fall und ein Todesfall sestgestellt. (Eine Heftenseier in Ureise Biedenkopf. Simmersbach, 11. Sept. Die Einweihung eines Denksteins zur Erinnerung an den Landgrafen Philipp den Großmütigen von Hessen fand heute an der Landgrafen- oegann. Der Zar und der Grobherzog spielten während dieser Zeit Tennis. Heute morgen fuhr der Zar, begleitet von den Großfürstinnen, zum Gottesdienst, den Bischof Wladimir abhielt. Heute nachmittag um 3 Uhr fuhr die gesamte Zarenfamilie, die gesamte hessische Familie mit allem fürstlichen Besuche in fünf Automobilen und Wagen nach •* Silberne Hochzeit feierten gestern Schneidermeister Hamel und dessen Ehefrau, geb. Funk. ** Räuberischer Ueberfall. Auf dem Wege zwischen Dutenhofen und Weilar wurde gestern nachmittag ein Mädchen von drei Strolchen überfallen und ihm ein goldenes Medaillon abgenommen. Die drei Täter, die Stiftungen für die Ochsen. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- wertes, höchstens 6 Jahre alt Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete Mäßig genährte junge und gut genährte ältere Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. vollfleischige, jüngere......... Färse n-, K ü h e. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. Vollfleischige ausgemästeteKühe höchstenSchlacht- ivertes bis zu 7 Jahren ....... Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen .... Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe unb Färsen .... ’. Kälber. Feinste Mast- (Vollmilchmast) u. beste Saugkälber Mittlere Mast- und gute Saugkälber .... Geringere Saugkälber Schafe. Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Aeltere Masthammel und gut genährte Schafe Schweine. 5. bis 18. Oktober auf dem Uebungsplatz Darmstadt unter dem Kommando des Oberstleutnant Freih. von Langer- mann zusammengezogen. Die hierfür erforderlichen 150 Unter- ofsrztere werden schon am 26. d. Mts. zu emer Vorübung m Mamz zilsammentreten. Außerdem werden 7 Hauptleute .sowie 29 Oberleutnants und Leutnants, die dem Beurlaubtenstande angehäcen, zu der Hebung eingezogen. Der kommand. *’ Der Kaufmännische Verein iveiblicher Angestellter Prinzenpaar Adolf von Schaumburg-Lippe einen mehrtägigen Besuch abzustatten. Prinzessin Friedrich Karl von Hessen reiste gestern abend nach England ab, um dort ihren Sohn Philipp in die Schule zu bringen. w. König i. T., 10. Sept. Die Erbg ro ß h erz ogj^ Maria Adelheid von Luxemburg ist mit ihren Schwestern Charlotte und Hilda von Luxemburg hier ein, getroffen, um an der am Montag stattfindenden Denkmals, weihe für den Groß Herzog Adolf teilzunehmen. V. Cron berg, 10. Sept. Die Kronprinzessin von Griechenland ist heut- jrüh nach Bonn abgeretst, um den. LMchiffahrt. L. Z. 7. in Stuttgart. Baden-Baden, 10. Sept. Der Luftkreuzer ,,L. 'Z. 7 ist 'heute vormittag 9 Uhr 5 Minuten unter der Führung öor Dr. (Seiner zur Fahrt nach Stuttgart aufgestiegen; in der Gvndc. befinden sich zwölf Personen. Das Luftschiff passierte um 10 Ufr Pforzheim in der Richtung auf Mühlacker und fährt der Bahn linie entlang. Stuttgart, 10. Sept. Das Luftschiff „L. Z. 7", da- hente morgen 9 Uhr 5 Minuten in Baden-Baden aufgestieger war, ist um 11 Uhr auf dem Cannstatt er Wasen g tat; gelandet. Um 1 Uhr erfolgte der Wiederaufstieg nach Bader Baden. berg-Simmersbach versah den Altardienst und sprach das Gebet. ^Darauf sang die Gemeinde das Lutherlied „Ein feste Burg ist 1 unser Gott". Die Festpredigt hielt Pfarrer Balzer- Eckelshausen, der von dem Landgrafen Philipp als dem Freunde Luthers und dem Reformator Hessens sprach. Hieran schloß sich gegen 3 Uhr ein Festzug, an dem zahlreiche Gäste von auswärts, die Schulen und Vereine teilnahmen. Der Abmarsch erfolgte unter Glockengeläute und unter dem Spiele von Posaunenchören von hier und den Nachbarorten. Vor dem Denkstein spielten die Posaunenchöre „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre". Die Festversammlung sang „Großer Gott, wir loben dich". Die $eriera( v. Eichhorn wird am 17. Oktober die Besichtigung vornehmen. Rom, 10. Sept. In den letzten 24 Stunden sind ir Apulien 11 Personen an Cholera erkrankt und acht ge storben. ■ 35-42 27—33 20—22 Kleine Taaeschronik. In Wien wurde unter großer Beteiligung von Abordnung fast aller Kulturstaaten der 9. Internationale Ko n g r es für kaufmännisches Bildungswesen durch den Protektor Erzherzog Leopold Salvator eröffnet. InSiegen wurden wegen Meineid svierPersone, fc ft genommen, die in einem Prozeß um' f ü n f Mark falsch Aussagen gemacht hatten. ' Märtte. fc. Frankfurt a. M., 12. Sept. (Orig.-Telegr. des „Gies Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktvreisf Weizen Mk. 20.05—20.75, Kurhess. Mk. 20.00—21.00, nordd. 21 Mk., La Plata Kansas Mk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Mk. 15.30 bid Mk.15.50,Gerste (Wetterauer) Mk.16.00—16.75, Gerste Franken Pfälze^ RiedMk.16.50—16.75, Kleie Mk.00.00—00.00, Haser(alter)16.25—16.7p (neuer) 15.25—15.00, Mais Alk. 17.50—00.00, Weizenmehl 0 Alk. 30.0> bis 30.25, 2. Qualität Mk. 23.75—00.00, 3. Qualität Mk. 22.25 bi§ Mk. 00.00, 4. Qualität Mk. 00.00-00.00, Roggenmehl 0 Mk. 23.00—23.25, 1. Qualität Mk. 19.00—19.50, 2. Qual. Mk. 00.00 bis 00.00, Weizeukleie Mk. 9.00 bis Alk. 9.50, Weizenscho!: Mk. 00.00—00.00, Roggenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 10.00, Malzkeimt Mk. 00.00—00.90, Raps Mk. 23.00-00.00, Biertreber 12.25—12,60, Alles per 100 Kg. ab hier. fc.Frankfurt a.M. D i e h h os-M a r kt b e r i ch t vom 12.Sep.. Auftrieb: 1461 Rinder, darunter 463 Ochsen, 67 Bullen, 931 KühV 306 Kälber, 358 Schate, 1921 Schweine, 0 Ziegen. Tendenz: Rinder langsam, nicht gemimt,* Stoiber und Schai- ruhig, ausverkauft, Schweme schlapper, beträchtlicher UeberftanO Preis pro 100M. Lebend- Schlachi- Hochwasser. Unterbrochener Bahnverkehr. Waldenburg (Schlesien), 10. Sept. Amtlich. Am 7 Seh. ternt)er abends trat in Kilometer 367,2 der Strecke Dittersbach- Glatz unmittelbar hinter dem Südende des Bahnhofs Ludwigs dorf eine Senkung des Bahndammes ein, die das Einst e l l e n des durchgehenden Verkehres nötig machte Die Tauer der Sperrung ist, da die Senkung andauert, noch un. bestimmt. Sie wird jedoch voraussichtlich mindestens sechs bi- acht Tage betragen. Breslau, 10. Sept. Mährend im Oberlaufe die Oder fällt, nähert sich die 5? och w a s s e r w e l l e Breslau. Sß wird morgen früh hier erwartet. Die „Schlesische Zeitung" meldet aus Stoberau (Sr Brieg): Der O d e rd a mm ist g e b r och e n; auch der Damn in Linden-iDrics^en ist gefährdet. Breslau, 11. eept. Das Hochwasser ist hente früp mit 6,98 Metern am Oberpegel und 4,44 Metern am Unterpegel und 6,74 Metern in dem Vorort Pöpelwitz vorläusic zum Stehen gekommen. Das Regenwetter dauert noch fort — - wähl hatte das Ergebnis, daß drei neue Mitglieder gewählt Ans Stafct und £aitö» I wurden, nämlich K. Zimmer, Ed. Zulauf und Joh. Appel. Gießen 12. Sept. 1910. - Friedberg, 11. Sept. Gegen den Landwirt ~ t ' Hermann Philippi von hier wurde eine Untersuchung wegen . ... 0111 -Manöver. Vergehens gegen die §§ 167 und 168 des Strafgesetzbuches Wahrend die am Dienstag beginnenden Dlvlswnsmanöver ber I einaeleitet preußischen 21. Division sich um Grünberg bis nach der ö p s « n l i m • Wetterau, nach Gießen und Ulrichstein abspielt, wird die hessisck>el Friedberg, 11. Sept. Dienstag wird Prinz 25. Division zwischen Lauterbach, Fulda, Freiensteinau, Herb-1 Andreas von Griechenland hier eintreffen, während feine stein und Stockhausen fechten. Mit den Divisionsmanövern be-1 Schwiegereltern, die Familie Prinz Ludwig von Batten- Ä unb95mbfEEttnnbi^ri«en am Mfltwoch wird 13. und 16 und ruhen am 15. September. TU Grünberg Hemrlch von Preußen nebst yamtlie zu längerem Auf- hat die 21. Division eine große Feldbäckerei errichtet und enthalt hier eintreffen. Am Savistag den 17. d. Mts. in fünf Zelten den Betrieb eröffnet. Drei in die Erde einge- findet zur Feier des Geburtstages der Großherzogin eine «r*-» m *» Eine F e l d s ch l ä ch t e r e i soll noch nackstolgen. Eine Kriegsküche wird bei dem Bahnhof Burg- unb Niedergemünden eingerichtet. Die am weitesten nach Osten, bei Gersfeld, Tann und Fulda liegende 4 9. Brigade manövrierte am Freitag bei Friesenhausen. Die 116er rückten von Gersfeld aus dem Quartier, trafen bei Weyhers mit den 168ern zusammen unb marschierten dem Regiment 115, das in Tann und dem Ulstertal! cinquartiert war, über Dittershausen entgegen. Bei Friesenhausen wurde bis nachts gekämpft, dann bezogen zwei Bataillone Biwak. Samstag entwickelte sich das Gefecht weiter nach Fulda zu auf den Höhen bei Keulos, Dirlos, Wissels, Dipperz und Wisselsrod T:e50erJnfanterie-BrigadehatbeiFrischborn,Lauter- > -------- ... ba^, Herbstein 6eubt, m Stockhausen liegt der Brigadestab. Die Ortenberg zum Besuche der Gräfl. Stolbergschen Herrschaften s-e bei. T°° emnahmen. Ti° Rückkehr erfolg?- Die 118 er haben ihre Quartiere in Stockhausen und Blankenau, O " die Maschmeimewehr-Abteilung ist in Uffhausen. Tie 4 2. In- m. Ni e d er -M o r le n , 9. Sept. Kürzlich verstarb hier fantene-Brigade hat zwei schwere Gefechtstage im hohen ein Manu im Alter von 73 Jahren, der so viele Aemter am Molkenberg bei Rudingshain. Rot zog sich nach Ober- ^nstrgen täglichen Bescha.ftigung ausubte, denn diese Ge- Sttbertenrod zurück und stellte auf der Platte Vorpostenbiwak lueinoestetlen lverden )o kärglich bezahlt, daß eine Familie, Am Samstag befehligte Oberst, von Sachs die 81 er, Oberst vow Alt- poch dazu mit 5 Kindern, selbst aus dem Lande nicht leben rock die! 80 er. Schon früh um 5 Uhr standen die Gegner imMann- Nun, nachdem der Mann gestorben, fallen die Ein- Anmattch auf den Höhen um Babenhausen, Ober- und Unter- künfte der drei Crwerbsstetlen ganz weg und die 65jähriae xjn unmittelbarer Nal-e von Gießen kämpfte Frau ist auf die Gnade ihrer verheirateten, nicht mit unb 88 ebm 427 e^ Sr-tTHerieX7QirnIgesegneten Kinder angewiesen, zumal die Gemeinde Pionieren. ' Die Gegner stießen zwischen Hansen, Steinbach mib iihuMannes bei Aus- Sckstssenbeig zusammen. Erst gegen 2 Uhr war de^Kampf^zu b£fr ist Ende. Grunberg ist von den 87 em besetzt, die 88 er lieqen bei I ?.rauri9 fur die Angestellten eures hessischen Dorfes, daß Reiskirchen. fte nach so langer Tienstzeit noch nicht einmal Anspruch, * auf eine kleine Rente haben. 57ofsentlich bringt das neue . .."Erledigt ist -in- -oong. Schulst-ll- zu ß i n b e n J eine be- fels. Dem Inhaber können ivöchentlich 4 Stunden Zeichen- stch nun an das VerqAunq°von°320°Mk°""b"sck^"b rf Sinbcnfel5s fle9en £inc eine entsprechende Beihilfe ^gewähr'en"'da die Gemeinde Vergütung von 320 Mk. lahrlich übertragen werden. Nieder-Mörlen gesetzlich da^-u nicht verpflichtet -st Qrucksachen aller Art ■7 ,,iefert ,n Jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7 ' - . • m „ । A Geilshausen, 10. Sept. Die Beteiligung ander G-m-mde Simmersbach Tas gemem.ame „Nun danket alle Gemeinderatswahl war sehr rege. Es wurden wieder- Gott schloß den Weiheakt. Ansprachen hielten noch die Harrer<• m J • -i nfx v m Balser und Rehberg. Es wurde dann van der Festver-d.e Landw.rte Peter Setpp nut 70 und Georg sarnrnlung das altniederländische Dankgebet gesungen. Der Chor der I oovel mit 67, neugewahlt Gastwirt Konrad Becker nut Posaunenbläser „Herr, deine Güte reicht so weit wie der Himmel I $8 Stimmen. ist" schloß die Feier. . A ßefynfyeini 10. Sept. Unsere Genie in derat s- t ----------, . m. Aus der Wetterau, 8. Sept. Folgendes heitere Auch im vergangenen Jahre wurden der Landesuniversität Vorkommnis macht in einem Orte der Wetterau viel von reiche Schenkungen überwiesen. So stiftete Reichsrat !id> reden und — lachen. Ein Landwirt, der seine Oekonomie Dr. Aug. von Clemm in Haardt i. d. Pfalz 5000 Mk längerer Zeit aufgegeben hatte, hielt sich nur noch zur Erhöhung des Kapitals der Clemm-Stiftung, deren Zinsen Pferde und deklarierte dementsprechend sein Einkom- ^ebk8lrVlsb au rifpUC*Uinen Cn J000 Hlerdurch zuerst über diese Zumutung, da er doch gewissenhaft die Auf- ergab sich die Möglichkeit, m diesem Jahr zum ersten Mal gäbe seiner Landwirtschaft angegeben hatte, ebenso den em Stipendium verleihen zu können. Von Kommerzienrat Besitz Meier Pferde. Kurz entschlossen schrieb der Mann Heichelheim erhielt die Ilniversitäts-Bibliotbek roeitere bem betr- Finanzamt zurück, er könne nicht begreifen, wes- 4000 Mk., die dazu dienen sollen, die aus den Mitteln der cr nochmals deklarieren solle, er habe doch seine An- Hauptstiftung 1904 für den Lesesaal beschaffte Sammlung 6^en der Wahrheit^entsprechend abgegeben. „Da nun von Handbüchern und Rachschlagswerken durch ^beL‘6?ht(f) Eier leaen, bitte ich Zuwendungen an Buchern. Dem praktischen Seminar fürst^mE 'che Logisschwindler aus, die sich unter neuere Sprachen schenkte dec Phonogramm-Verlag von Mrs bwJ Privatleuten emmieten, bei I- ®- Frazcr in Lanibcidge Prof. Wplds englische phono- fiaben Ne ^[ofcn; ..Mm a,'beren Morgen graphische Ausnahmen, dem philosophischen Seminar Prof ( ,D,^h9e ®e^afte 3U erledigen und verschwinden Dr. Gross eine größere Anzahl pädagogischer Bücher, dem ff ^,mmcrrDleb(!l:fef’en- — 6,n lümmelhafter Buben, botanischen Institut Dr. Paul Engelhard in Frankfurt a M l m Ju>t>zgebaude vorgekommen. I» den einen groben Glasschrank zum Aufstellen kolonmler Pflanzen- >cknitlen^nd^I» bf"0 Handtücher zer- stoffe. Zu erwähnen ist noch, dab der kürzlich in Lew,in beschmutzet worden. Diese Ungezogenheit rührt verstorbene Internist Geheimrat Prof. Dr. Curschmann hrschemlich von „Krimmalitudenten" her; die Handtücher in seinem letzten Willen der von ihm im Jahre 1907 be. T"' n £ qr f s , gründeten Curschmann-Stiftung gedacht hat; er hat benhra ^nfnn9 dec kommenden Wunsch ausgesprochen, daß Frau Curschmann der Stiftung bcl .^onein 'öeitcc Qllf dem Großen Sande 10000 Mark testamentarisch vermachen solle. Ira rl'n neuCn ®,nbccfec der Herren •• c?;« Q f 1 rn , Goedecker und Biegenwald statt, besten Motor bei den Proben 5 bis 1« ^^^ve-^nf ante rie-Regiment wird vom während dieser Woche gut arbeitete. — Die hiesigen Pferde- b. b,s 18. Oktober am dem Uebunosula, „oben beschlossen, wegen des manJÄnh. b-zugeS die Preise für Pferdefleisch zu erhöhen w. Siebentopf, 10. Sept. Dem Müller Weigel aus Niederhörlen wurde von einem Treibriemen der Kops abgerissen. v unternahm gestern einen Ausflug nach Mar- buche statt. Arn 11. September 1552 betrat Landgraf Philipp, Iburg, um mit den gleichen Vereinen aus 2)tarburg und der aus der Gefangenschaft in den Niederlanden zurückkehrte, Dassel einige frohe Stunden zu verlebeu. Zunächst wurde bei Simmersbach zum erstenmal wieder den Boden Hessens. Zur Elisabethkirche besichtig, dann ainqs zum Schlosse hinaus, Erinnerung an diesen Tag wurde vor ^bren die Landgrafen-dort nach dem Hansehause, wo Kaffee getrunken buche gepflanzt. Freunde der hesstschen Geschichte in Kassel,! . q. m1 . ... . ■ . Biedenkopf und hier beschlossen, einen Denkstein bei der Suche Lultrbe* ^cc Nuckweg Zur Stadt wurde über die Spiegels- zu errichten. Heute konnte dieses Zttchen alter Hessentreue seine! ust gemacht, dessen ttusfichtsturm einen wundervollen Rund- Weihe finden. Die Feier begann um 1/22 Uhr durch einen Fest- blick gewahrte. Kurz vor Einbruch der Dämmerung wurde .gottesdienst in der Kirche zu Simmersbach. Pfarrer Reh- Marburg wieder erreicht. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. -n- r= ^r?ll§'ld)ten m Hessezi nm Tienstag dem 13. Septbr. 1910: Vielfach heiter, mir MorgeEbel, nachts kalt, Nordost. .......... ■'------ 1 r Caobaw ___.*. ÖAlflQXXC/ nur lOPsg. G.C.VoIk I liessen, Bismarckstraße 16 (Ecke Ludivkgstraße). 495»1 i i ca. 1000 Angestellte. im Alter von 69 Jahren. 4934 B8/s Fritz Rosenbaum Loweugane 20. Telephon 692 25. d. Mts. schriftlich hierher wenden. B"/s kommenden Drainagen durch schriftl. Angebot (4928 andere Möbel. Mk. veranjchl. Born. Gerichtsvollzieher zu 162001 [300] 118 299 303 412 82 560 862 972 74 1 6 3 027 724 826 6112 391 507 645 727 863 93 7262 307 521 552 621 [300] 81 88 919 8050 117 [300] 245 5 6 7 4 305 [300] 85 422 587 600 923 ir 682 762 879 913 171177 283 412 auf [300] 899 933 4 7 68 1 7 3 074 24 [500] 54 203 561 1903« 87 46026 48005 127 85 886 545 52 4 9001 37 102 380 499 539 755 53182 245 346 413 550 759 5 4263 98 339 406 572 5 5037 Pie Presse 883 919 5 6350 668 973 5 7448 555 101 519 99 ist der Spiegel 218297 605 47 94 738 7 0 847 2 2 5 109 257 7 4 80 448 601 70 927 2 2 6008 57 287 313 2 2 7079 90 379 439 555 Asterweg 3. verkaufen. 246 52 313 98 473 572 671 705 93 854 992 2281’1 69 Neustadl 55. 49441 56 62 94 [300] 8 6036 50 144 98 236 87 94 357 8 7 288 904 89068 120 40 88121 23 409 69 576 729 9 1 230 39 434 76 890 913 [300] 298 [ 400 ] 485 039 65 704 98t 9 6006 144 95 354 452 337 649 97 812 50 1 04163 622 815 939 83 1 05054 169 521 [800] 626 [300] 811 106042 239 [300] 858 107239 568 683 90 832 993 695 925 abzugcbcn. (4941 Seltersweg 81 p. l. 07497] 341 [300] 548 877 917 27 [400] 97 609 738 2 7 2151 302 789 98 056 2 7 3 033 65 472 133 224 193 731 53 866 1 34106 324 450 93 644 59 801 91 949 612 349 646 Bit verkaufen Verschiedenes 513 924 102 200 321 660 92167 848 54 55 [300] 168 251 58 95 362 63 487 793 86 1 913 1 22007 106 123124 83 323 635 88 1 24213 [500] 53 74 985 93161 209 615 738 497 757 807 9 5073 146 48 81 64 173 143 468 206 732 197 60 804 943 346 39 88 406 528 96 108038 369 77 863 89 811 650 720 627 846 866 646 785 440 804 421 591 629 37 746 530 946 2 1 372 561 879 914 23312 7 4 812 909 30 [300] 111123 113116 17 63 470 517 708 11 615 [300] 870 339 504 617 677 971 816 931 279 912 242 428 932 049 87 53 609 957 412 759 718 997 466 626 196002 36 92 122 413 49 520 620 [300] 28 726 911 (300] 19 7 297 318 61 538 56 960 72 1 9 8011 95 155 206 324 47 839 263 476 220273 222’43 224358 812 53 904 1 68108 25 959 169081 191 322 35 617 489 983 565 758 219 324 928 478 609 824 395 825 537 553 896 918 118424 711 631 43 43 295 445 513 20 985 [MO] 119112 128 334 81 90 60 760 903 70 78 2 1 9008 124 220 440 93 514 355 793 811 14 221049 69 144 [300] 201 27 404 15 581 671 87 945 [400] 76 223120 574 638 900 // Losen vergeben werden: 1. Liefern der Drainröhren 2. Liefern von Steinzeugröhren 3. Liefern von Mündungsstücken 4892,15 1190,90 90,00 401,50 40,00 746 “02 947 58 93 155188 301 34 450 605 [300] 885 15 6 027 424 29 57 9 64 4 59 703 987 1 57080 356 564 69 790 803 158362 535 756 867 159035 366 67 962 160407 55 60 574 884 161108 82 275 466 811 46 927 49 266189 440 702 852 268219 36 680 83 878 269361 [500] 452 591 683 797 2 7 1 203 94 4. Anfahren der Röhren 5. Maurerarbeiten 6. Graben- u. Rohrverlegungsarbeiten 630 6 2 67 783 964 9 7119 217 [300] 306 12 72 486 838 61 9 8249 82 459 523 9 9 270 342 501 671 801 1OO0G4 188 262 360 80 467 86 635 1 0 1 267 481 724 102204 388 446 83 640 807 992 [300] 103257 446 114006 57 410 88 524 99 117029 527 73 823 150103 440 907 1 5 1 247 64 453 631 68 98 736 [ 300] 152133 203 324 889 98 977 1 5 3 040 286 308 32 [ 300] 68 87 541 609 851 981 85 1 54034 184 350 80 561 98 99 478 522 743 249195 252 497 25 1066 103 672 75 2 5 2012 865 86 548 609 63 64 919 44 2 5 3079 112 291 328 697 798 959 2 5 4048 92 79 303 30 95 589 654 95 827 97 255196 [400] 250 549 765 823 2 5 6242 307 64 451 697 740 907 [300] 75 511 812 24 [300] 935 54 115043 57 135 36 352 529 979 613 90090 637 957 94008 50301 98 752 74 735 493 77 89 2 5 7 092 248 564 602 6 2 5 8100 5 48 65 544 763 800 73 989 259213 512 658 754 899 920 41 326 496 587 7 2006 25 [1000] 31 [300 ] 219 57 441 28 707 73044 55 [300] 77 272 98 338 75 78 537 713 [400] 74580 7 5010 186 217 58 67 468 74 829 76014 145 61 562 937 7 7021 61 93 160 SSO 643 7 8098 281 331 846 995 7 9149 258 [ 400] 620 730 57 80094 215 341 485 510 660 825 86 8 1 473 582 82045 66 208 81 432 594 633 94 8 3311 644 8 4078 345 82 509 17 607 11 85153 89 270 367 481 602 775 1145657 700 1 26 65 874 918 838 431 120032 54 121172 [500] 49 17175 601 22 18111 204 387 502 17 94 738 20010 11 344 474 [300] 722 [400] 9096 160 572 78 [ 400] 635 792 404 543 747 893 968 11082 224 303 479 [400] 12986 1 3160 211 713 95 929 1 4199 990 15203 322 96 742 867 90 16123 449 35109 682 840 36014 54 192 [400] 490 37001 449 573 824 924 38359 463 85 505 802 39164 625 779 4O033 4 1 042 109 52 701 83 [300] 42’12 311 79 43068 309 [400] 99 500 341 995 4 4443 [300] 89 [300] 201 40 83 376 92 552 917 85 96 1 74104 25 82 523 58 984 1 7 5029 630 971 [400] 176102 230 319 408 543 177292 321 561 95 622 042 74 178069 142 345 460 519 701 6 1 79157 95 96 [1000] 203 213 392 401 592 716 991 180009 150 471 556 691 744 990 1 81143 214 [1000] 50 482 683 1 8 2028 62 128 46 234 761 86 1 8 3031 524 301123 842 65 507 86 617 72 1 6 7 299 490 21 474 553 73 89 758 808 79 22 950 63 85 17 0058 204 422 623 94 586 780 88 993 1 7 2079 422 14t>669 109 82 [300] 241 316 413 569 146'35 93 325 617 55 71 797 916 [ 300] 147241 [300] 534 690 726 943 14 8087 93 109 42 45 507 877.962 1 49069 89 145 46 [800 J 200 2 357 90 417 35 600 7U 82$ 620 32 721 40 860 955 199116 [300] 226 354 M 768 200238 [10000] 800 55 438 739 49 201322 504 79 924 29 2 02134 [400] 83 338 57 645 877 2 0 3 223 750 948 58 2 04124 26 32 37 55 285 449 69 685 875 Mk. 8000.— u. Mk. 3000.- erste u. zweite Hypothek, auck net., aus prima Objekt von sehr pünktl. Zinszahl. ges. Schriftl. Angebote u. 07301 a. ö. Gieß. Anz. erbeten. bisher weiterführt. Lich, den 6. September 1910. Großherzogliches Amtsgericht. 971 80 2 9 5197 226 326 7 3 522 89 630 942 2 97153 213 66 463 891 996 2 9 8009 115 299125 35 215 364 472 697 903 300009 121 217 336 [300] 458 720 31 44 847 90 917 25 3 02182 252 395 1400 ] 488 303212 104 Samstag abend 7^ Uhr verschied sanft nach langem Leiden meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Anna Marie Spaar geb. SchniA 30 716 126087 450 758 897 990 1 27169 376 416 79 1128081 [300] 183 353 467 571 677 97 770 1 29 084 88 221 75 517 746 854 130 372 400 529 764 814 64 [300] 13 1 077 98 [300] 1*2 207 451 803 9 1 3 2036 219 4 2 534 648 69 912 1 3 3 066 Versteigerung. Dienstag den 13. Sept. d. I., nachm. 2 Ubr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: _ 2 Pferde, 1 Rollwagen, 30 Lorbeerbäume, 1 Break, 1 Pianino, 1 Kassen sch rank, 2 Ladentheken, 1 Fahrrad, 1 Trumeauspiegel, 1 Schreibtisch, 1 Berliko und Gießen, den 11. September 1910. Der Vorstand dec israelitischen Religionsgemeinde Gießen. S. Heichelheim. 69 10239 380 617 847 994 496 565 788 43 924 [1000] 5 8230 439 536 704 22 956 59188 710 801 5 51 79 987 60002 183 217 93 483 754 902 6 1 085 152 71 62032 175 476 6 3 021 24 86 [ 500 ] 202 432 Die trauernden Hinterbliebenen: Konrad Spaar, Wirt, und Kindes. Reiskirchen, 12. September 1910. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 2 Uhr statt. des öffentlichen Lebens. Wer sich ständig über alle Fragen des Zeitungswesens unterrichten will, lese den „Zeitungs-Verlag“, das Organ des Vereins Deutscher Zeitungsverleger, HANNOVER. Abonnementspreis vierteljährlich 3 M. Probenummem kostenlos von der Geschäftsstelle Ludwig Lazarus Asterweg 53 Fernspr. 505 2 5012 41 57 182 305 429 506 [400] 715 2 6060 112 268 389 672 808 14 921 2 7031 132 46 642 854 60 79 2 8243 472 693 735 54 2 9 264 322 4 38 781 30011 495 581 89 651 710 940 3 1 262 411 847 998 32519 779 96 3 3346 495 716 3 4084 968 872 928 32 67 890 911 [300] 184049 264 71 300 403 550 987 [300] 185 355 588 733 839 1 8 6227 805 57 987 1 87 323 677 751 882 [ 300] 927 1 8 8004 85 138 393 453 556 44 834 931 32 189403 535 896 190030 234 49 87 925 28 45 1 9 1 026 41 55 68 72 457 [400] 890 192097 318 735 193016 304 13 [300] 527 834 40 956 84 194079 148 560 650 81 819 1 95114 26 32 263 76 80 33.3 603 718 800 911 Prima Kognak-LMM. Diese Ware zeichnet sich besonders durch milden Geschmack aus, ist frei von Aetherbeimischungen, seines in französischer Art verschnittenes Weindestillat, pro Ltr.- Flasche Mk. 2.25. (1297 Ferner empfehle ich erstklassigen französischen Kognak. E. Dort, Walltorstr. 45. 855 109: 3 [500] 89 206 91 839 110004 273 408 18 583 675 74 705 68 903 112198 [300] 897 248 411 732 744 850 76 957 6 4032 512 [ 300] 73 97 806 63 65328 529 648 [300] 941 66112 16 75 271 306 52 420 574 758 896 931 67 14 2 9 2 437 773 837 86 [300 ] 946 94 6 8020 25 548 672 873 7 7 992 6 9 016 90 246 707 70213 87 398 428 68 633 852 940 71122 215 [300] 2 1 0585 648 790 946 [400] 211126 266 420 535 612 933 212004 41 63 403 711 32 2 1 3246 55 63 383 422 79 720 54 870 80 21485 38 [400] 220 29 352 64 682 873 99 2 1 5103 87 249 64 419 83 541 624 80.3 93 918 2 1 6235 59 67 366 71 87 571 912 [.300 ] 51 2 1 7147 263 654 900 2 2 9107 91 386 423 550 698 [300] 820 76 921 23 230074 532 34 708 920 39 231034 91 176 93 220 377 457 86 573 75 993 [.300] 2 3 2002 84 90 182 396 434 [300] 683 89 811 84 2 3 3058 133 286 380 702 2 3 4038 83 191 97 374 455 530 37 66 8fi 693 97 816 2 3 5193 249 459 83 490 656 [300] 728 844 53 2 3 6034 275 384 467 56.3 86 703 2 3 7 335 498 546 [300] 95 621 23 8121 202 398 481 91 592 753 79 90 2 3 9 024 146 216 19 339 [300] 621 240 157 474 708 2 4 1 068 92 158 262 310 487 653 77 847 2 4 2099 323 956 2 4 3024 290 392 735 [ 300] 917 71 244040 176 [300] 406 [300 ] 739 99 867 914 2 4 5253 515 [ 300] 633 75 246075 364 431 572 734 96 [300] 881 247075 108 217 59 665 64 759 65 914 55 2 4 8048 227 „ 10700,00 , Großh. Bürger- Gebäude-Abbruch. Das Gebäude Neustadt Nr. 30 nebst der dazu gehörigen Sckeuer in der Mühlgasse soll 3 ... Donnerstag den 15. September, vormittags 10 Ubr, im Wege öffentlicher Verdingung auf den Abbruch verkauft werden. Die Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Die Besichtigung der Gebäude ist Interessenten gestaltet. Angebote sind schriftlich, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum genannten Termin bei uns einzureichen Gießen, 10. September 1910.1 B12/ö Städtisches Hochbauamt. Zirka achtzig neue wasserdichte Planen in den Größen 12x4 bis 6 m, 10X4 bis 5 m, 9X4 m, 8,5 X 4 ra, 8 X 3,5 bis 4 m, 7,5 X 4 m, 7X4 bis 4'/r m, 6,5 X 4 m, 6 X 4 m, 5 X 3'/z bis 4 m, 4x3 m sehr billig iliiri Hugo toter WM.IW, Leipzig ehern. Waschanstalten. 2. Ziehung 3. Kl. 223. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 10. September vormittags. Nur die Gewinne über 144 Mark sind den betreffenden Nummern in Klammern beigefügt. । (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) I 26 43 288 432 521 934 1 039 440 548 610 [500] 761 816 904 2276 344 400 11 49 596 786 842 79 3135 62 270 85 88 374 450 82 [500] 4544 878 932 35 5008 82 131 95 256 441 20 5323 454 785 921 22 28 2 0 6022 108 9 59 278 725 947 2 0 7 254 344 [400] 74 458 79 667 89 712 208399 [300] 404 23 605 879 985 2 0 9048 248 379 918 [400] Klavier Stimmen Reparieren Polieren in tadelloser Ausführung durch Wilh. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. o. Reparatur» Werks Latte, Seitenweg 9L Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter %rau Jakob Volkmanu II. Witwe geb. Ncidel sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. 4937 Die trauernden Hinterbliebenen Heuchelheim, Gießen, Wetzlar, den 11. Sept. 1910. 22023 102 420 96 [300] 533 Sil [300] 24-920 320 [300] Schirme werden repariert sowi neu überzogen, wozu große Auswahl zis- Stoffe -ei auch sarbig u. m. bunten Kanten. (C18/< — Fachkundigen Rat. — Casseler Schirmfabrik, Giessen. Seltersweg 9. 572 279186 246 408 90 [400 ] 539 952 280147 [ 400] 94 878 97 475 776 803 979 281087 136 18 327 474 600 792 839 2 82177 97 475 940 47 2 8 3 062 Konsum^ Giessen und Umgegend Unseren Mitgliedern zur gesl. Nachricht, daß die Listen zur Em- zeichnung für den gemeinsamen Kartoffelbezug in den Berteilungsstellen offen liegen. Schluß der Offenlegung am 20. September. Zugleich bitten nur, die Kellerräume zeitig in den Stand zu setzen, damit die Abladung flott vor sich gehen kann. 4704) _______Der Vorstand. Bekanntmachung. Betreffend: Die Rabbiner Dr. Levi-Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 1. Oktober d. I. die Jahreszinsen pro 1909/10 mit 156 Mk. zu einem Drittel am 2 Arme der israelitischen Religionsgemeinde Gießen, zu einem Drittel an 2 arme Israeliten der Provinz Oberhessen, zu einem Drittel an zwei christliche Arme der Stadt Gießen zu verteilen und wollen sich Bewerber um dieselben bis zunt 262063 706 [500] 436 512 43 63 [400] 404 73 90 574 606 267140 606 85 817 658 839 007 270015 50 164 sicherer Tod, Fl. 50 Pfg. 4882 Adler Drogerie, Seltersweg 39 II w fOr reisende HOSpiZ Damen eräug. Schwesternhaus, tiicttse». JoDanneeetr. 1. 416 716 812 [ 300 ] 2 8 4041 182 47 891 95 437 780 802 7 962 285083 100 311 [300] 497 551 85 628 876 2 8 6340 [500] 735 849 98 913 2 87100 87 273 539 734 2 8 8111 52 M 301 405 41 97 588 609 783 95 867 999 2 8 9034 96 109 67 303 500 736 859 953 2 9 0044 202 657 93 2 9 1 297 973 2 9 2 028 489 875 920 293161 72 812 514 816 294101 63 577 95 - - 296199 Vergessen Sie nicht bei eintretendem Bedarf in Bindfaden, Packstricken meine Spezial - Preisliste zu verlangen. (4535 Ludwig Lazarus, Asterweg 53. Fernspr. 505. 618 722 832 916 2 7 4383 507 10 631 868 7 7 90 971 92 27 5020 148 78 301 452 738 887 2 7 6008 10 [300 ] 45 252 692 2 7 7009 377 516 2 2 717 854 72 915 2 7 8054 260031 165 266 834 963 261078 [ 300] 108 400 ' ’ 844 [300] 263414 965 264191 916 18 33 41 90 265036 181 276 Tfflf Gebr. Waag Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A. Rr. 38 wurde heute bei der Firma Heinrich Schudt II., Muschenheim eingetragen: Das Geschäft ist auf Heinrich Schudt II. Witwe, Emina geb. Poths, Mühlenbesitzerin zu Muschenheim, übergegaugen, die dasselbe unter der seitherigen Firma in gleichem Umfange wie 337 741 78 1 6 4008 134 80 97 485 661 882 [300] 910 71 165098 136 401 513 72 661 93 1 66228 389 [400] [500] 530 620 908 4 5054 62 168 248 65 493 718 __ 159 67 206 417 47160 277 80 562 630 [300] 52 799 830 60 [ 300] 825 43 48 84 ---- 87 779 80 [300 ] 909 51106 8 11 308 81 [300] 901 5 2042 269 82 301 695 892 990 [300] Einige Kuxe der Gewerkschaft ,2Seltcrs- HesseiT* in Gießen sind billig abzugebcn. schriftl. Gebote hierauf unt. 4046 an den Gieß. Anz. erb. Ein tüchl., solid. Ober- Vllllll. schweizer nut 2 Kindern im Alter von 10 u. 13 Jahren, nt guten Verhältnissen lebend, und aus schöner grager Stelle, 4, Fahre alt, wünscht nut einer tüchtigen Witwe oder Bauersmagd m Verbindung zu treten zwecks baldigem Heirat. Briefe sind zu richten- unter 07524 an den Gieß. 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