ltt. 265 Zwitter Blatt 160. Jahrgang Erscheint lLßNch mit lulnebmt bd 6mtnUf€ wtU|riw ^QmlllenblStter** werben bem ,Hn»dflCT* Biennal wöchentlich beigelegt, bal „Krdsblett für bei Kreis -letzen" zweimal wöchentlich. Die „Lanöwlrtschastllchen Seit- hM<>“ erschemen monaUich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen Mittwoch, y. November MO lUtatienibmcf nnb Verlag bet vrühlfch« Umecrfuäib - Buch- eitb ÖtflnbcudaeL L. Lange, •tefeen. Nedaktton, Expeditton und Druckerei: Schul» ftrabe 7. Expedition und Verlag: 5L IUbattüm:e«lli. Tel.-Sll»c-- AnzeigerGietz«. ein Tas zweite Buch über das Verfahren in er n * die Wiederaufnahme enthält die Rechtsmi folgendes Urteil: 3 1 Durch die Elektrlzltäts Werke und installations Geschäfte zu beziehen Auergeseltechaft, Berta 0.17 ftanz wurde im übrigen erledigt, ohne daß an den Beschlüssen erster Instanz etwas geändert wurde. In der heurigen Sitzung wurde zunächst daS dritte Buck; durchderaten, das in den 8§ 301—363 die Bestimmungen übei Len Grund st ücksverkauf in Gießen wurd n zurück- gestellt. Morgen vormittag 10 Uhr wird eine gemein,ame Beratung mit den Vertretern der Regierung staujinden. nicht überzeugen, daß die Einschiebung der Vormundschastsbehörbi gangbarer Weg sei. Vorstellung der Aktuare Distel it Gen. betreffs der Be- jotdulrgsordnung soll Folge gegeben werden. Von Regierungsvorlagen wurde nur bte den Grundstücksverkauf in Groß-Umstadt betreffende genehmigt. Die Vorlagen über die Tilgung der Staatsschuld, über den Bopheimer Hof und den Grund st ücksverkauf in Gießen wurd n zurück- Zum § 301 wollte ein Antrag folgende Bestimmung hinzu fügen: Dienstlick-e Aruoeisungen der Staatsanwaltschaft, welchi die Einlegung eines Nechtsmiltels ohne Rücksicht auf die Lage bet. einzelueu Falles im voraus ordnen, lind mtzulässig. Rtan sand bicini Amrag in seiner Fassung so bedenklich, daß er trotz Aenbe- rung einzelner Worte abgelehitt wurde. Auch im übrigen wurden sämtliche zum dritten Buche in sachlicher Hinsicht gestellten Llnträgi abgelehnt und die Regierungsvorlage bezw. die Beschlüsse erfbei Leiuug durchweg aufrechterhallen. So wollte ein Antrag ba; Berufungsrecht der Staatsanwaltschaft beseitigen oder auf bit Voraussetzung neuer Tat sackten ober Beweismittel ober Gesetzes- Widrigkeit des Urteils beschränken; und ein anderer Antrag wollte die Möglichkeit geben, daß bei Aufhebung eines Urteils zu Gunsten des Angeklagten die Berufung nachträglich auch für Mitangeklagte angenommen wird, auch wenn sie das Urteil nicht angefochten hatten. Ebenso wurden eine Reihe sozialdemokratischer Anträge zu den Revisionsgrüuden abgelehnt. Dagegen wurde die Stras- strozeßordnung in sprachlicher Hinsicht geändert, indem Was den allgemeinen Teil her Anklage anlangt, so hat die Beweisaufnahme feinen Anhalt dafür ergeben, daß die Tendenz der „Wahrheit sich als eine erpresserische darftellt, daß die „Wahrhell" ein Revolverblatt ist, oder, wie es hier zur Sprache gekommen ist, daß die bloße Existenz der „Wahrheit" schon an sich als eine Drohung anzusehen ist. Insbesondere haben die zahlreich verlesenen Artikel einen Beweis dafür nicht erbracht, daß eine solche erpresserische Tendenz obgewaltet hat. Die „Wahrheit" vor Gericht. XIL 4 Berlin, 8. Dov. Arn heutigen letzten Derhandlungstage im Prozeß gegen die „Wahrheit" macht sich das Interesse an den Verhaiidlungen, das in den letzten Tagen ziemlich abgcjlaut war, wieder in erhöhtem Maße bemerkbar. Der Zuhörerraum ist völlig besetzt. Rach Eröffulmg der Sitzung durch den Vorsitzenden erteilt dieser sofort das Wort dem £>auptangcflagten WiIche 1 m Bruhn, der in ziemlich ruhiger Weise folgende Ausführungen macht: Ter Herr Staatsanwalt hat den Vorwurf erhoben, baß es von Anfang an zu erkennen gewesen sei, es werde mehr aus die Zeugenaussagen als auf die Arttkel der „Wahrheit" ankommen. Ich kann dem Staatsanwalt den Vorwurf nickst ersparen, daß er die Artikel nicht so bewertet hat, wie es hätte geschehen müssen. Als ich aber aus dem Anträge des Referenten erkannte, daß die Artikel verlesen werden sollten, da wußte ich, wie der Prozeß enden mußte, well das, was man in die Artikel hineingelegt hat, in ihnen nicht enthalten war. Der Staatsanwalt hat in der Anklage verschiedene Behauptungen aufgestellt, die sich durchaus nicht auf Artikel der „Wahrhell" bezogen. Er hat gesagt, es seien in den Artikeln gelinde Andeutungen und versteckte Drohungen enthalten genxfai. Atan Hütte bann aber abgemartti, was folgen würbe, und wenn keine Inserate aufgegeben wurden, feien schärfere Drohungen erfolgt. In keinem der verlesenen Artikel hat sich das aber gezeigt. Der Staatsanwalt meint, es hatten sich nicht genügend Zeugen gemeldet. Dabei sind aber in der Voruntersuchung 10 4 Zeugen vernommen worden und keiner von ihnen hat etwa gesagt: Ich bin ennrfrt worden. Als bte Voruntersuchung zu Ende war, habe ich bem Oberstaatsanwalt alles Materull, bas wir hier in der Verhandlung untetbmieten, an- geboten. Wir Haden gebeten, die Voruntersuchung noch einmal iu eröffnen. Darüber ist einfach hin weg gegangen worden, und so mußte es kommen, wie es zu meiner Genugtuung gekommen ist. Ter Staatsanwalt sagte, es hätten 20 Fälle zur Erörterung gestanden. Nein, es waren 30 Fälle. Warum verschweigt der Herr Staatsanwalt diese für mich günstige Tatsache? Wenn der Herr Staatsanwalt sagt, die Zeugen hätten Furcht vor mir, so kann man doch nicht annehmen, daß sie sich infolge dieser Furcht eines Meineides schuldig machen werden. Der Angeklagte weist sodann den Vorwurf zurück, daß cs unmoralisch sei, Großinserenten anzugreifen, um bann von ihnen Inserate zu nehmen. Dem Staatsanwalt müsse er sagen, daß auch die Anklagebihörde ebenso wie das zweifelhafte Zeugenmaterial völlig unter dem Druck der Presse gestanden habe, die gegen die „Wahrhell" zu Felde gezogen sei, namentlich seit dem Dahsclprvzeß. Ter Vorsitzende unterbricht hier den Angeklagte» und ersucht ihn, der Staatsanwaltschall keine unlautere» Motive unter» zuschieben. Bruhn fährt dann fort: Ter Staatsanwalt habe ihm ein Jahr der schwersten grick-äftlichen. Sck)äbigung bereitet, denn bessere Zirmen wandten sich bis zum Schluß dieses Prozesses von ihm ab. Selbst die befreundete Firma Rudolf Hertzoa wollte erst den Ausgang dieses Prozesses ablpartm. Nun hat der Herr Staats« mvalt gesagt, in könne nicht erhobenen Hauptes den Saal verlassen. Nun, eine Niederlage hat die Ptozcßo er Handlung für mich doch nicht gebracht. Ich bin mit ganz anderen Gefühlen hierher gegangen, als sie jetzt bei mir sind. Gewiß hat die Verhandlung mir viel Sorgen gemacht, auch schon die Voruntersuchung. Ich bin dem Vorsitzenden von Herzen dankbar für bte loyale Art und Weife, in der er die Verhandlung führte. Ich freue mich auch, daß der Herr Staatsanwalt meine Freisprechung selber beantragt halle. Ich bitte nickst nur um meine Freisprechung, sondern auch, um mir die Möglichkeit zu geben, daß ich weiter für meine Ideale kämpfen kann. Der Staatsanwalt stellt einige Angabe» Wilhelm Bruhns richtig. Die beiden Mitangeklaaten beantrage» kurz ihre Ireisprechüng. Darauf zieht sich der Gerichtshof zur Beratung zurück. Nach einhalbstüudiger Beratung verkündet der Vorsitzende 2lu$ der Zweiten hessischen Kammer. Darmstadt, 8 Nov. Die Zweite Kammer der Land stände wird ihre Vollberatungen neueren Be ftimnrungen zufolge er ft gegen Ende des Monats November wieder ausnehmen. Der Kammerpräsident, Herr Geheimerat tz aas, ist von seiner schweren Erkrankung im Frühjahr vollständig hergestellt und hat bereits die Ge schäfte der Kammer wieder übernommen; er wird auch bei den bevorstehenden 33 pH bem hing en der Kammer wieder selber das Präsidium führen. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer trat heute unter Vorsitz des Abg. Molt Han zur Erledigung einer Anzahl Berarungsgegenstände zusammen. Der Sitzung wohnte auch Kammerprästoent Geheimerat Haas bei, d n der Vorsitzende freundlich begrüßte. Der Ausschuß b.schloh auch die Absendung eines Bearüßunystelegcmnms an den schwer erkrankten ersten Ausfchußvorsttzend n, Abg Reinhart, dem die besten Wünsche für seine baldige Wiederherstellung ausgesprochen wurden. Zur Beratung standen zunächst mehrere Nebenbahnprojekte, über die Abg Molthan berichtete. Den Antrag Haas, betr. die Bahnlinie Weinheim — Reichelsheim und die Linie Reinheim-Reichelsheim beschloß der Ausschuß, der Vollversammlung zur Genehmigung zu empfehlen, den Antrag Dr. Frenat-, betr. die Bahnlinie Gonsenheim —Finthen dagegen für erledigt zu erklären, desgleichen den Antrag Dr. Frenay, bete, die bessere Beförderung von Obst auf den hessischen Bahnstrecken und den Antraa Ulrich, betr. die M o d a u lalba h n. lieber den Antrag Ulrich, betr. die Aufhebung der Brückengelder und den weiteren Antrag desselben Abgeordneten, betr. die Revision des Eisenbahn-Gemeinschaftsvertrages, soll erst die Anschauung re|p. Stellungnahme der Regierung gehört werden, desgleichen über ben Antrag Haas wegen Versetzung des Landeskriegerdenkmals. Die Anträge Dr. Pagenstecher und Dr. Schmllt betresssder GemeindesteuerderEisenbahnbeam- ten wurden vom Ausschuß abgelehnt mit Rücksicht auf die mittlerweile Aeuderung der bezüglichen Verhältnifte in Preußen, wonach dort die Eisendat)nbeamten vom 1 .April 1909 ab bis zu 125 Proz. der Gemeindesteuer hecangezogsu werden. Die Vorstellung von Lampertheim, betr. bäuerliche Ansiedelungen, wurde abgelehnt, der Antrag Dr. Glässing, betr. die Autonomie der Gemeinden wurde für erledigt erklärt, der Antrag Ulrich, betr. die Errichtung einer Strafkammer in Offenbach, zurückgestellt, ebenso der Antrag Raab, betr. Volksbibliotheken. Der Nur dem Strafprozchausschuh. ::: Berlin, 8. Nov. Der Sriafpro-zcßausschnß setzte in einer Abend sitzung zunächst die Beratung über den § 2457 fort. Nach dem Entwürfe soll nur das Protokoll beweisen, daß die gesetzlichen Vorschriften bei der Haupioerhandllmg gewahrt sind. Gegen feinen Inhalt soll nut bei Beweis bc* Fälschung zulässig sein. Gegen diese Bestimmung wendet sich ein Antrag, der den Beweis der Unrichtigkell in dem allgemeinen objektiven Sinne zulassen wlll. Es wurde betont, daß dieser Antrag früher im Reichstage bei allen Parteien Zu- ftiimnung und Armahme gefunden hat. Aus der arideren Seite venvies man auf die ganz veränderte Rechtslage; namentlich habe man durch das Berichtigungsoerfahren besondere Garamien für .das Zustandekommen des Protokolls geschaffen, die den Antrag übeisiusjig erschrinen ließen. Der Antrag wurde schließlich ab- gelehnt. Ferner wurde furo § 267 ein Zusatz mll folgendem Wortlame beantragt: „Ueber die rechtskräftigen Verurteilungen werden Strafregifter nach näherer Anordnung des Bundesrats geführt. Aus bem Strafregister sind die Vermerke über Personen zu entfernen, welche nach den der Registerbehöcde zugekornmenen Strafnachrichten sell der Verbüßung oder dem Erlasse ihrer letzten Strafe stch zehn Jahre lang straflos geführt haben." Der Antrag fand allfeittg sympathische Ausnahme, hatte aber in seiner Fassung so große Bedenken, daß die weitere. Beratung verschoben wurde. rin Ausschußbeschluß statt des Wortes Revision das deutsche Wort Rechtsrüge rinführte. Tas vierte Buch behairdelt besondere Arten des Verfahrens. Die '-Beratung des Abschnitts über daS Verfahren gegen Jugendliche konnte in der heutigen Sitzung noch nickst zu Ende geführt merben. Auch hierzu lag wieder eine Reche von Anträgen vor. U. a. wurde die Einfügung folgender neuer Bestimmung beantragt: „Darüber, ob gegen einen Jugendlichen öffentliche Klage zu erheben ist, hat die Vorntundschastsbehörde zu entscheiden. Sie entscheidet in der Besetzung durch ihren Vor^ libenben und vier Waisenratsmitalieder, unter denen stch eine Frau befinden soll. Die VonnunbschastSbehörde hat die Frage, ol öffentliche Klage zu erheben ist, zu vertreinen, wenn die Verfehlung geringfügig ist ober wenn Erzichungs- oder Besserungsmaßregeln nach tfyrer Ansicht geeigneter als eine Bestrafung sind oder wenn die sozialen Ver hälttrisse, in denen der Jugendlich lebt, ober andere Gründe die Tat entschuldbar erscheinen lassen. Vor der Entscheidung in der Sache ist der Jugendliche von bem Kollegium zu vernehmen. Hierbei ist sein gesetzlickier Vertreter zuzuziehen. Hanbett es sich um eine Ueberrietung ober um eine geringfügige Sache, so dars die Frage, ob die Änllage zu erheben ist, nur bejaht werden, ronm von dem Jugendlichen eine ähnliche Handlung in dem brr Tat voraufgegangenen Jahr berells schon cüunal begangen ist." Die Bebenken gegen diesen Antrag sind schon in der ersten Lesung ausführlich behandelt. Der Ausschuß komlle sich auch jetzi Tie Beratung gedieh bis § 368, bei dem in redaktioneller Folge des zu § 23 des Gerichtsverfassungsgesetzes gefaßten Beschlusses die Regierungsvorlage wiederhergestellt wurde. Weiterberatung: Mittwoch vormittag. Es ist vielmehr durch diese Artikel festgestellt, daß eine solche erpresserische Absicht nicht von vornherein dem Angeklagten unterschoben werben kann, die zu dem Zweck erfolgte, von den Betroffenen Inserate zu erlangen. Es ist festgestellt, daß die in der „Wahrheit" enthaltenen Inserate keine sogenannten Angst Inserate sind, solche, die von ben Inserenten lediglich zu bem Zweck ausgegeben werden, um sich vor Angnfsen zu schützen. Gegen diese Annahme spricht ohne weiteres, daß große Firmen, die in dieser Beziehung üver jeden Verdacht erhaben stnb, wie die Dresdener Bank, die Große Berliner Straßenbahn, die Schultheißbrauerci, ebenfalls in bet ..Wahrheit" inserierten. Es kommt ferner hinzu, baß festgestellt wurde, daß Die „Wahrheit" zu ihren Lesern Personen aus ben besten Gesellschaftskreisen rechnete. Es kann auch nicht darauf verwiesen werden, daß die Art der Verbreitung für den Charakter eines Revolverblattes geltend zu machen sei. Die Straßenhändler haben hier bestritten, daß sie von ben AngeNagten ober Mittelspersonen einen Auftrag erhielten, in welcher Weise sic die „Wahrhell" verbreiten sollten. Dagegen muß man allerdings fagen; daß b ie „W ahrheit" ein Sensationsblatt ist , und zwar ergibt sich das daraus, daß in oen Artikeln starke Farben aufgetragen sind und zwar in einer Weise, daß die davon Betroffenen empsindlich berührt mürben, unb weil in manchen Fällen bas Persönllche in ben Vorbergrunb bestellt wurde, obwohl eS unterbleiben konnte, ohne der beabsichtigten Erörterung Abbruch zu tun. Aber Sensationsartikel sind an sich nicht strafbar. Sie verfolgen teilweise den Zweck der ReName, und sie kommen auch bei anderen Wochenschriften vor. Jndieser Beziehung kann dem Angeklagten kein Borwurf gemacht wer- b e n. Nun hat der Angeklagte Wilhelm Bruhn allerdings Inserate von Leuten genommen, die er sonst bekämpft hat. Er ist dazu aber in geschäftlichem Interesse gezwungen ge- iv e s e n, unb ein Vorwurf kann i h m auch daraus nicht gemacht werben. Dte Beweisausnahme hat also nicht ergeben, daß die im allgemeinen Teil angegebenen Verbucht-- mouiente bestätigt feicit irdensowenig ist die Absicht des Angeklagten erwiesen, baß er bei der Aufnahme der Artikel in die „Wahrheit" etwa die Absicht verfolgte, von den Angegriffenen Inserate zu bekommen. Dein widerspricht der Umstand, daß trotz der Inserate später doch noch gegen die Inserenten Angriffe erfolgt sind. — Ich gehe nun zu dem speziellen Fall übet unb kann mich hier kurz fassen. Im Fall Isreal fehlt bet Nachweis, baß Bruhn überhaupt Kenntnis von den silllichev Verfehlungen des Kommerzienrats Isreal hatte. Im Falle Koller hat Bruhn ben Jnseratenauftragsfchein vernichte^ als er hörte, Dietrich^habe einen Angriffsartikel gegen Koller in Aussicht gestellt. WaS ben Fall Berolina betrifft, so handelt es sich um einen SpielNub, unb diese Klubs hat Bruhn seit langen Jahre« bekämpft. Es ist unverständlich, wie er trotz der Angriffe ans die Idee gekommen sein sollte, Inserate zu bekommen. Es kommt hinzu, daß die Mittelsperson des Klub-, Herr Drriwurst. eine sehr zweideutige Rolle gespielt hat. Im Falle Jandorf hat der Zeuge Janborf an Getichtsstelle erklärt, daß er sich gar nicht bedroht gefühlt hat, und was den Fall Wertheim anlangt, muß es seht zweifelhaft erscheinen, ob Überhaupt AngriftSarrikel gegen Wolf Wertheim erschienen sind. Im letzten Fall Hintze fehlt jeder Beweis einer erpresserischen Handlung. ES kann auch in sämtlichenb Fällen bon leine m st ras ba ren Versuch die Rede fein. Denn auch bet Versuch würde zur Voraussetzung haben, daß Bruhn Angriffe brachte, um daraufhin Inserate zu erzielen. Die Beweisaufnahme hat aber in dieser Beziehung nichts ergeben. Fällt nun aber somit bte Anklage gegen den Hauptangeklagten Bruhn in sich zusammen und muß er daher f r e i a e s p r o ch e n werben, so ergibt sich daran- ohne weiteres auch die Freisprechung der wegen Beihilfe in emiae« Fällen mitangeklagte Paul Bruhn und Weber. Ganz abgesehen davon, daß auch die Beweisaufnahme gegen sie nichts ®e* lastendes ergeben hat. Dagegen hat die BeweisaNf- nähme ergeben, daß dem Angeklagten Wilhelm Bruhn der Vorwurf des sittliche» Makel- nicht an haftet. Hierauf verkündet Landgerichts rat Lampe gegen 2 Uhr folgendes Urteil: Sämtliche Angeklagte werden freigesprochen. Die Koste« trägt die Staatskasse. Bei Verkündung des Urteil-, das der Angellaate Wilhelm Bruhn mit Tranen aufnahm, brach ein Teil des Auditorium- in Bravorufe und Händeklatschen aus. Der Vorsitzende ries mit erregter Stimme, daß hier rin Zuhörer- und kein Zuschauer- raum sei und ließ den Bravoruser festnehmen. Die Angeklagten wurden von allen Seiten umringt und unter allseitigem Händeschütteln ging da- Drama zu Ende.__________________________ Lin Uebcrblid über den »eichshanrhalt für fyh. Die „Nordd. Mlg. Zeitung veröffentlicht einen Uebetblül übet den Entwurf des Reichshaushalts für 1911. In den Dov- bemerfungen heißt es: Das Cllllsgesetz enthält wie im Vorjahre die Bestimmung, daß ein etwaiger Ueberschuß in den eigen« Einnahmen des Reick>s sowie ein das Soll überstriaender Betrag an Ueberweisungssteuern zur Abbürdung de- Fehlbetrags an- bem Rechnungchahr 1909 zu verwenden sind. Der Schatze anweisungskredit wird von 450 auf 375 Millionen Mark herabgesetzt. Der ordentliche Haushalt schließt in der Einnahme und Ausgabe mit 2 707 819 913 Mark ab. Die Mehv« ertrüge aus den bestehenden Zöllen und Steuern wurden ans 32 670 845 Mark angenommen: darüber hinaus ist m dem Haushalt der Zölle und Steuern neueingesetzt der Ertrag aus der Grundstücks-Wettzuwachssteuer in Höhe von 13 Millionen Mari. Tie Einnahmen und Ausgaben aus dem Kaligesetz erscheine« mit 4 800 000 Mark im Etat des Innern. Tie lleberschüsse im ordentlichen Haushall sind veranschlagt: a) bei ba Post auf 71 599 349 Mark (gegenüber 1910 mehr 18 648 101), b) bet btt Reichsdruckerri auf 3 688 191 Mark (d. t weniger 866 980 Mark), c) bei ba Eisenbahnverwaltung auf 18 767 495 Mari (mehr 2 659 775 Mark). Die auf den außerordentlichen Haushalt übernommenen Ausgaben betreffet Heer, Marine, Post, Eckendahncu, den Kaisa Wü Helm-Kanal und die Wohnungsfürsorge. Die bei da Finanz- reform festgelegten Anlrihegrundsätze sind beachtet. Die Einnahmen aus dem Münzgewinn, welck)e bisher zur Vastärkung bet Betriebsmittel der Rrick)sHauptkasse verwendet worden sind, sollen zur Entlastung des Extra-Ordinariums dienen. Die eifernen Bestünde des Reiches betrugen am Ende des ReckmungStahres 1909 105 Millionen Mari. Der Zugang im Haushall für 1910 wird auf MvWMM Fleischpreise in Gießen Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen c* Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen. 5 ‘5 .5 c I -LI ge 5 K2 ®G Wetter £ 9.6 6,2 8. 2" 8. 8“ 36 Weile künstlerische möbel! 70 91 91 4 4 6,4 6,6 SW* 8 SW ti 5 10 10 Nov. 1910 6,0 6^ 788,9 789.6 742,5 Eine der seltenen Quellen mit nur rein natürlicher Füllung [DWiJ Sonnenschein Regen Nach dem Häushlltt M Reichs sch« tzamteS soll der Münz gewinn mir insowell eingestellt werden, als dies zur Deckung der Prägkosten nötig ist. Der Ueberschuß von 22 Millionen soll W Verminderung der Reichs schuld dienen. Ueberweisungen an -die Buirdesstaaten sind gemäß dem mutmaßlichen Ertrage der Branntweinsteuer nur mit 163,5 Millionen Mark gegen 180 Aocülwnen w^ark im Vorjahre aus geworfen. Eine Zuweisung aus > Weißbrot a Kg. 62 Prg. Lchlvarzbrot 2 Stg. 54 Pig. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 7. November 1910. War moderne künath Möbel xk Kg. 84-92 Psg. 7, , 88—90 r 7.. 60-96 , Tif. 0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0 0J, Maanum bonum k. 2.90-3.10, Gelbfleischlge rote Mk. 2.90-3.10, wetße runde Tlf. 2.90-3U0. R e in |) e »: Rote Taber 0.00-0.0", andere rote horten Mk. 0.00- 0.00, Magnum bonum Dtk. 3.30, weiße runde Mt. 0.00, Gelbfleischige rote Mk. 4.00. Plaidt: Rote Sorten "Mk. 3.30, Magnum bonum Mk. 3.10-0.00, weiße runde ML 2.00—0.00, Gelbfleischige weiße Mt. 0.00. (Alles für 50 Kg.) mufe auch bei schlechtem Wetter hinaus - nicht nur aut sondern auch zuiu Spiel. Aber vorsehen muß man L» OS tut man, wenn man den Kindern immer Sodener Mineral-Pastillen «Fays achtes mitgibt. D' . orgen fcOon dafür, daß gefährliche Reizungen ^der Schlelmhaute vermieden werden und daß die Kinder keinen M^"^bmen. Wo Kinder sind, dürfen einfach Fays achte Sodener nicht fehlen! Man kauft sie für 85 Pfa die Schachtel m allen einschlägigen Geschäften. Tausendfach bewährte Nahrung bei: Brechdurchfall, ^KindermeM Diarrhöe, -Krankenkost Darmkatarrh f etc. ______ zu wohlfeilen Dampfbetrieb. tiegr. 1868. An den Haushalt des Auswärtigen Amts ist n. a. die Schaffung eines neuen Vortragenden Rates vorgesehen, ferner für den Auslandsdienst die Schaffung neuer Berufs ko nsulate in Buscher und Wladiwostok, eine Kon- ^sulsstelle für die Wahrnehmung der Richtcrgeschäfte in Schmig- chai, Stellen für Konsulatsfekretäre in Petersburg, Mailand, Rom, Marrs und, do ko Hama. Bei b^t nordischen Reichen (Sitz in I Stockholm) soll die Stelle eines neuen Militärattaches geschaffen stnd, wieder au gelebt. Und nicht zuletzt haben Handel unb öimafbeMl bm- llnat 'w-rd-n Vorgesehen sind s-rner di- Erhöhung d -s Ge- Industrie ein Interesse daran, alleBestrebungenauf größtt Z^e^uittü^ata !d--.°-f°nüs um 300 000 Mark. Für di- „Lnwn Jnterparla. mögliche Annäherung der deutschen Eisenbahnen unters lchfert- sch^m u.ttb f unterstütz'enund /sLdern/denn^die «Ä, S&ÄÄ ÄffÄ ßurg ist -ine tv-ü-r- Rote mit^bO OOO Mark eingestellt |S | ÄS?®0**“ ®efänflnti- Das Geld dm der Angetlagch Rach dem Daushalt des Reichsamts des Innern erhöht sich ider Aufwand des Reichs auf Grund des Jnvalidenversicherungs- gesetzes um 1210000 Mark. An Aufwendungen für Bauten sind hervorzuheben der Beitrag für das Deutsche Museum in München, die erste Rate für den Neubau eines elektrischen Laboratoriums der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt und die Errichtung eines von magnetischen Störungen freien Laboratoriums außerhalb Berlins für dasselbe Amt. Ferner sind Mittel bereitgestellt für die Beteiligung an den internationalen Ausstellungen in Nom und Turin. Im außerordentlichen Haushalt werben für die Wohnungsfür sorge wieder 2 Millionen, für die Erweiterung des Kais er-Wilhelm-Kanals .48 Millionen Mark gefordert. i In dem Heereshaushalt weü>en not gefordert Stellen für einen . Kommandanten des Truppenübungsplatzes Ohrdruf, 'einen Militärattache in Stockholm; ein zweiter Truppenübungs- wlatz des Gardekorps soll bei Zossen geschaffen werden. Für den Ausbau der Landesbefestigung werden 16 Mlllionen Mark, fsür Ers atz!) aut en in Köln 2,7 Milllionen Mark gefordert. Für die Festung Königsberg werden nach Abschluß des Auf- LasfungsVertrages mit der Stadt die erste Rate, Ersatz- und Ber- tKnrkungsbauten, Z Millionen Mark angesetzt. Im Marinehaushalt find neu vorgesehen: ein Vi-e- «admiral, Pier Kapitäne, 10 Fregatten- oder Korvettenkapitäne, j34 Kapitänleutnants, 56 Oberleutnants und Leutnants des Jn- tzemeurkorps, ein Chefingenieur oder Oberstabsingenieur, neun jStabsingenieure, 9 Oberingenieure, 16 Ingenieure und and} im jSanitätsofsizierkorps, Zahlmeisterpersonal, Waffen-, Torpedo- und Minemvesen Stellenvermehrungen. Die Erhöhung des Personal- Stands in den Chargen vom Deckoffizier abwärts beläuft sich auf 3264 Köpfe. Die Ausgaben für Jndiensthaltungen sind wegen! vermehrter Indienststellungen von Schiffen größeren Typs und .Unterseebooten um 3,36 Millionen Mark höher als im Vorjahre, INämlich mit 46,63 Mlllionen Mark angeseht. Bei den Tafel- und Mefsegeldern wird eine Erfpanris von 450000 Mk., bei den Zulagen eine solche von 960 000 Mk. erwartet. Erste .Raten werden gefordert für den Ersatz bezw. Neubau von drei Linienschiffen, einen großen Kreuzer, zwei kleinen Kreuzern, eines LoxpedshsptUotUle und t>Jtt drei Herl booten. 18 Millionen Märs veranschlagt. Die Anleihe wird' aus 97 755 930 Mark bemessen (gegen 171849162 Mark int Vorkahre). Für die Schutzgebiete ist neben dem Haushalt für 1911 vin zweiter Nachtraa zu dem Haushalt für 1910 ausgestellt. Dieser sieht insbesondere die Ausgaben vor, welche mit der südwestafrikanischen Diamantengewinnung in Verbindung stehen und in den DiehrciTrnahmen daraus ihre Deckung finden. In dem Haushalt für 1911 betragen die Einnahmen und Ausgaben im ordentlichen Etat für Ostafrika 558 215 Mark mehr, Kamerun 733 048 Mark mehr, Togo 764 850 Mark mehr, Süd- westafrika 2 723 294 Mark mehr, Neuguinea und die Jnselbezirke jber Sudsee 118 444 Mark weniger, für Samoa 166 932 Mark mehr, Kiautschou 826 950 Mark mehr. Bei dem außervrdentlick>en Haus- Kalt für Ostafrika 15 000 Mark mehr, Kamerun 9 200 000 Mark chrchr, Togo 3 177 000 Mark weniger, Südwestafrika 1 400 000 Mk. mehr. Der Rcichszuschuß ermäßigt sich für Ostafrika um 42110 Mark, Kamerun 61550 Mark, Südwestafrika um 3 009 947 Mark, ,-Neuguinea und Südsee um 163 015 Mark und Kiautschou um >422 856 Mark. L 3n der Abgrenzung der Lokalkcrsseftel- ^ten smd rn Oberhe,sen feit dem 1. Aug. 1908 folgende Äenderungen eingetreten: Errichtet wurde eine UnimS ^le ", Ehringshausen für die Gemeinden und ‘inarhnigen .^h^ugshausen mit Oberndorf und Rülfenrod die der Bezirrskasje Homberg zuqeteilt wurde Otterbach zugetellt, die seither zur Untererbebstelle 1911 «'S“f" te 1911 an, une folgt, estgesetztt In der e r st e n K1 a k s e^iür Hessen auf 1400-4000 M. unb meI] ' fi!r le.: tur Bundesstaaten auf Suöoleooofit unb Weljr, für Auslanoer ans 2600—6000 Mk. und mehr’ E !bfr zw-it-n »la ffe: für Hessen au 800-S L a^be?er deutscher Bundesstaaten auf 950 bi« Ausländer auf 1100-2400 Mk Ä du «Q |eLb^^lenbe H-ll-n auf 4u0 b s /Ml att «UsM Metbetflelb, für hessische Armenverbande ^Ih^^^nM ^eidergeld Mr sonMge Mrsorg-ver-i Gießener Strastammer, bande 650 Mk. einschl. Kleidergeld. I v q Vortrag über die prenß.-hesf. Eisen-I Gießest, 8. Nov. bahnbemeinschaft. Es sei nochmals auf den morgen , , ?itcht aufzuklaren abend im großen Hörsaal der Landesuniversität stattsinden-1 Verschwrndeir einer Taschenuhr, die einem hier wohnhaften den Vortragsabend der Handelskammer auf- I^eit" in seiner Trunkenhell abhanden kam. Sein Schwager, der merksam gemacht, an dem der Dozent an der Handelshoch- ?°gwhner H. H. aus Wallenrod, wurde von der Frau des Be- schule in Ärannheim, Professor Endres, übe?die bieufid Ä" SPef4,in S« 14™, ®"‘»? ä” ®eöanren eines engeren Zusammenschlusses der deutschen Berufung der Staatsanwaltschaft verurtellte die Strafkammer Erfenbaynen unteremander geweckt werden. Wenn auch an Steinmetz wegen Körperverletzurrg mit gefährlichem Werl- bie Durchführung des großzügigen Bismarckschen Reichs- zu.50 Mark Geldstrafe und ließ den anderen Angeklagten, eisenbahnprojekts vom Jahre 1876 heute nicht mehr gedacht 5au'tai drauf geschlagen hat, mit 25 Mark Geldstrafe werden kann, so ist doch der Gedanke an eine SBemnheit» t>urd>tonunen' lichung der deutschen Eisenbahnpolitik nicht geschwunden, . urkuudenfalschuug unb Unterschlagung ja er ist heute mehr denn je angesichts der ftetig steigenden verübte der als Bureaudiener zu Ober-Rosbach beschäftigte Bergfinanziellen Lasten, welche für die süddeutschen Staaten Hemfurth. Er befom von einem Buchhalter mit der Aufrechterhaltung chrer Eisenbahnpolitik verbunden W?.,'Xj.’“ ™ieTerung an einen Dachdeckermeister für ge- ' — - - - - 14,UUCH । fertigte Arbeiten. Bei )einer Ankunft zu Hau,e fand er einen l) Art! 1 rM Ap I» M I U rW S. ---1 L *» - ZT1 _ < Q. f > ' r HT r , «TM Höchste Temperatur am 7. bis 8. November = 4- 9,9'2. Vftedngite , , 7. , 8. , - T 5 7 'S Niederschlag: = 3,2 mm. ** r v- ? £,°*;lac' 7‘ ^ov. Aus unserem Bahnhof macht ftch in letzter Zeit ein großer Uebelstand bemerkbar. Die Beleuchtung in den Wartesälen sowie in den Vor-i Niedflriflnfln- ba *n unb auf ben ^abnfteigen ist s-hr mangel. l“*Ben; (ä rx ^le ^°,npen ^en Wartesälen erlöschen oft gani "I6ÜD WeiS61 plötzlich, so daß die Passagiere im Dunklen sitzen, bis ber FernsPr- 235 BahnhosSwirt aus seiner Wohnung Ersatz bringt. Der Geruch und bec £ampen ist meistens auch nicht der beste unb mancher HelllP Zinn Pasiagier zieht es beShalb vor, im Freien seinen Zug zu er- P Xa n’ °^un-hmen, bafi bie BahnhofSoerwaltung ------------------------------------------ Kind «ich, in Mu ft .7?^ 81 3'!°ö- ®ef|etn wurb- bautet bet neue fcti landwitlschaftlich-n Winterschule 47 Lchulern eröffnet, wovon 23 b,e obere unb 24 bie untere rpaj!\ Är' ,$aburrt) ,ö,rb zugleich bie nicht ganz zu. treffende Mittheilung eines anberen Lich-r Berichterstatters ubec bie Anzahl ber Neuaufnahmen richtig gestellt. or r r ?rÜ P C ° Ö' ti* d^ov. Ter Arbeiter Heinrich Albach II. brachte zum Erntedankfest em Sträußchen reifer gestellt wur7e. SötOnibeecen- baS "> ü.rche aus. । allein für den Güterverkehr erwachsen würden, liegen klar m-wischen ersetzt. Maae. Wegen Diebstahls im Ruckfalle Frauenturnen. Eine Zusammenkunft der stcmd der Dachdeckergeselle A. I. aus Gießen unter Anklage. Ein Frauenabteilungen des Turngaues Hessen findet am Dachdeckerlehrlmg hatte eine goldene Uhrkette, die die Tochter nächsten Sonntag, 13. Nov., in der Turnhalle des Tum- Bürgemrersters von Assenheim verloren hatte, gefunden. Der Vereins Wetzlar statt. Der dafür vorgesehene Uebunas- ?^bestraste Geselle stahl dem Jungen die Kette plan umfaßt Ordnungsübungen, Freiübungen, Gcsellschafts- n”rrbe 6 ^onaten Gesängnts verurteilt, wrünge zu zweien und dreien am Pferd, Keulenschwingen, . Eme Privatklage Schaukelringe, Hebungen an den Schwebekanten, sowie an tmirb<: ?°n Bergmanns F. S. in Geilshausen. der wagrechten Leiter, Reigen, Tanze und Spiele ben .^«^dwirt K. W. wegen Beleidigung erhoben. Am ** Oeifentliche Lesehalle? Im Oktober wurden ^gencht war der Angellagte zu 5 Mark Geldstrafe ver- 2 2 9 0 B ä n b e a u s q e l i e h e n. Davon kommen auf: Errätüeude tooxbtn- Der Angettagte erhob Berufung und schützte Ver- Literatur 1213, Zeitschriften 324, Jugenbfchriflen 215^ Ver^ das Gericht wegen veripateter Klageerhebung dichtungen unb Dramen 28, Literaturgeschichte 27, Länder- und Ä ^^^wlgung erkannte «nt> bie Klägerin Völkerkunde 55, Kulturgeschichte 29, Geschichte unb Biographien 127 lamllichen Kosten belastete. Kunsigeschichte 10, Staturwissenfchaft unb Technologie 128, Heer- Freisprechung hinb ©eemejen 28, Haus- unb Landwirtschaft 11, Gesund- erzielten der Gastwirt C. H. und sein Bruder, der Fuhrmann heilslehre 14, Religion unb Philosophie 16, Staatswissenschaft 6, £>• H- aus Ortenberg, bie wegen H aus fr iedensbruchs verurtellt sprachwchenschast 13, Frembsvrachliches 10 Bände. Nach auswärts worben waren. Sie legten Berufung ein und da ihnen ber gute kamen 116 Bande. Glaube nicht aüzufprechen war, und sie sonst als nüchterne, fried- Laudkreis Gießen. | liche Leute gelten, wurden sie freigesprochen. — Wies eck, 8. 9H)v. Die Bestrebungen, die Gießener elektrische Straßenbahn bis Wiefeck durchgeführt zu erhalten, haben zu einer interessanten statistischen Feststellung geführt, nämlich $u einer genauen Zahlung des Personenverkehrs zwischen der Stadt I und unserem Dorfe an einem Wochentag. Zahltag war der 25. Oktober, ein Tag, der inbezug auf den Verkehr wohl als normal angesehen werden darf. Die Feststellung erfolgte am Ortsausgang nach Gießen zu und erstreckte sich auf die Zeit von 6 Uhr vormittags bis 10 Uhr abends. Da zwischen 5 tmd 6 Uhr früh noch etwa 50—60 Personen von Wteseck nach Gießen gehen, und in den Nachtstunden ebenfalls noch einzelne Personen die Strecke passieren, kann die nachstehend verzeichnete Zahl, die nur die Zeit umfaßt, für die bie ITT________________________________ elektrische Verbindung etwa in Frage käme, für den Gesamt- ^zeu lou Kg. 2O.&u-2Luo Mt. verkehr noch um etwa 60 Personen erhöht werdrn. Di-1 ^gen 1°° Ng. 15.50-15.75 Mk. ^gab eine Gesamtzahl von 1861 Mschen Gießen und Wteseck verkehrenden Personen, nämlich 841 Männer martte. 481 Frauen, 333 Radfahrer, 80 auf Milch fuhrwerken fahren- ” «arioffelmartt-Bericht vom 7. November 1910. Dort, den Leuten und 126 auf anderen Fuhrwerken fahrenden ü! --viagnum bonum Mk. 2.90, weiße runde Mk. 2.50, Personen. Bei den auf Milchsuhrwerken und anderen Fubr- ^lbflerschige rote Mk. 3.70. Hagen: Rote Sorten Mk. 0.00, werken fahrenden Leuten find fpfbffhprffntfhfi^ si» !agnum bonum Mk. 2.95 — 0.00, weiße runde Mk. 2.45, Gelb- in erun werden 200 000 Mark, zur Errichtung einer Suntat naty unferem Dorfe zurückflutet. Auf Duala, Swakopmund und Lüderitzbuä)t Kunden verteilt ergibt sich folgendes Bild: zwifcherr M0 000 Mark bercitge)teilt U. a. find Grundstücksantäufe und 7r U^r vormittaas von Gießen 21 und nach^ Gießen .Neubauten vorgesehen ftrr Frankfurt bis 6 lihr W und 5^ iftetn iinb erst- N-t-n eingcfteltL 3 ' ^' 6 b's 7 Uhr 364 und 24, 7 bis 8 Uhr 147 und 11, 8 bis ---- ' __ K, - 45 unb 4- endlich zwischen 9 und 10 Uhr 10 und 0 Au. Statt und Land. wurde durch eine Zählung am 27. Oktober rn , ° 7 c die Zahl der Personen festgestellt, die die elettrische Bahn Gl'ben, 9. November 1910. M der Fahrt von und nach der Stadt bereits benutztes tbeater?9*T'i?«Muh?I 919loo(1cmbcr- Stadt- fuhren im ganzen 134 Personen, nämlich nach Gießen, ». st n n‘i. r t lVolksvorslellung.) Anwng 8 Uhr. zu 68 und von Gießen 66. Es fuhren 54 Eisenbahner 8. ». S4roe'4“ Sanflet und Echuhplailler im 45 andere Männer und 3S Frauen, tzn der Gemeinde Meseck »- — ubrigms jetzt zremlich allgemein eine Strömung 6et den hessischen ^^end, der Stadt Giessen gegenüber eine Garantie wegen ^L'preußifchen Eisenbahn-ft" Bahnbenutzung zu übernehmen und man' hllfft aus! h d ^r Grogherzog hat im Einvernehmen ft^ser Grundlage bald zu der elektrischen Bahnverbindung mrt der preußischen Regierung bestimmt, daß bei den iieifU P“ kommen. 91 ^°«Ikn ^er hessisch.preußischen Eisenbahngemein.ft, Hausen, 8. Nov. Am nächsten Sonntag nachmittag m Lisenbahn-Bauinspektor" und hnb.et lmc Gasthaus von H. Schardl ein von Sei hessischen mh Betnebsinspektor" künftig wegfällt Landwirychaftskammer veranstalteter Vortrag wtt. Wtel unQ G8^aU^eifteS(m^ nati> ihrer etatmäßigen O°k°n°niierat Weitzel von Lieh, der Diretwr der ßortchen rSto San^fh^nd)nUn^ "eitersühren werden, landw. Winterschule, wird über R i n d v i e h z u ch t sprechen. -w- - s 14 Höchste Schlachtviehpreise in F r a n t f u r t a. 2JI. Ochsen Kälber Schweine 60 Kg. Schlachtgewicht 91—93 Mk. l/. Kg. Schlachtgew. 96-100PI. Mjl-1___, 70-71 , Gießen, am 8. Nov. 1910. 09495 Inventar-Versteigerung iiiM-ScI* im wenn Sie glauben, Sie leiden an Giessen, den 8. November 1910 6178 die über- Bahnhofstraße 27 Fernsprecher 231 Tel. 539. Amtlicher Teil« 4994 auSwärtö. und Ihre Beschwerden werden in kurzer Zeit behoben sein. spannten Bänder des Fusses durch künstliche Stützung Ihres Fussgewölbes vermittelst der Jauchefässer Wein rasser Krantfässer Fleisch bütten Waschbfilten empfiehlt billigst flarktstr. 9 u. Wettersaase. - Schuhwaren. wurden. Entlasten Alwine Sparing, geb. Heppert zugleich im Namen aller Hinterbliebenen. Allein-Verkauf der berühmten „Erkako“-Einlagen für Damen u. 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Um stille Teilnahme bitten Louis Haubach L, Rentier Zacharias Haubach, Hotelier Marie Haubach geb. Gerhardt und 2 Enkelkinder. Frau Else Fink geb. Lippelt im 24. Lebensjahre nach kurzem schwerem Leiden sanft entschlafen ist. bequeme Teilzahlung unter Garantie. J.Jltmann Giessen. Blocks tr. 14/16. nurmit echten Heitmann? Farben Schutzmarke: Fuchskopf im Stern Die trauernden Hinterbliebenen Wilhelm Fink. Klein-Linden, Blankenburg a. Harz, den 9. November 1910. Die Landsmannschaft Darmstadlia I. A. d. C. Die Beerdigung findet statt; Freitag den n. November, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes aus. I Donnerstag den 10 d. Mt-^ 110 Uhr vormittags, werden aus dem Hofe der neuen Kaferne vier ausrangierte Krümvervferde I öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. (D*/n Krumververwaltuug Jnf.-Rcgt. 116. Bekanntmachung. Betr.: Maßnahmen zur Bekämpfung der Maul- und Klauerv» seuche. Anschließend an unsere Bekanntmachung vom 3. Nov. 1910 (Kreisblatt Nr. 84) bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß als neuverseucht der Neckarkreis in Württemberg und Obev-Franken in Bayern zu gelten Haden. Die Großh. Bürgermeistereien werden hiermit angewiesen, vorstehendes ortsüblich bekannt machen zu lassen. Gießen, den 5. November 1910. Großherzo^liches Kreisamt Gießer^ Schellfische auf Cis in feinster lebendfrischer Ware soeben eingetroffen und billig» be August Walleusels, Marktplatz 17 Tclcvbon 262 Prompter Versand auch nach Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, das gestern mittag 2Va Uhr meine innigst geliebte Gattin, unsere unvergessliche Mutter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante geziemend in Kenntnis zu setzen. Wamst AwaWMn. Bringe meinen gut anerkannten Mitta^stlach von 70 Pfg. an in emvtehlende Erinnerung. Robert Meoser, früher Hotel zum Ravven. Daselbst ein schönes Kneiw zimmer zu vergeben. (09264 Sicht oder Rbeiata Ihre Füsse u.Beinc schmerzen, weil du rch Zunahme des Körpergewichts od. Ueberanstrenguug durch vieles Gehen und langes Stehen Muskeln und Sehnen zu sehr in Anspruch genommen Gebrüder Berdux Mitglied dec Rabattsparvereinigung (<•/ Verpachtung M LlMmrtshauses in Herbstein. Am 22.Nooemb. l. Js., nachmittags 1 Ubr, soll in der Wirtschaft,zum hessischenHof"dahier das neuerbaute, am Marktplatze gelegene Stadtwirtshalls mit den Nebengebäuden (Schlachthaus, Scheuer und Stall) auf 6 Jahre verpachtet werden. Es wird bemerkt, daß das Haus für den Betrieb einer Wirtschaft und Metzgerei eigens eingerichtet worden ist. Nähere Auskunft erteilt die Großh. Bürgermeisterei. Herbstein, den 7. Nov. 1910. ®r- Bürgermeisterei Herbstein. Schneider. 6163 Donnerstag früh treffen lebendfrtsche [5354 Schellfische, feinste Nordseefische, ein bei Georg Wallenfels, Markivlatz 21, Telephon 46» gegenüber der Engelaootheke. Ausgabe d. grünen Rabattmarken. Christbaum-Berkaus. Fn unmittelbarer Nähe von Bad-Salzhausen sollen ca. 2000 Stück 1—3 m hohe Christbäumchen [Fichten! auf dem Sud- missionSweae verkauft werden. Die Gebote pro Stück sind bis längstens Samstag den 19. d. Mts., vormittags 10 llfrr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen portofrei bet uns einzureichen, um welche Zeit alsdann deren Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Submittenten erfolgen wird. Bahn- statton.n Nidda und Geiß-Nidda ie eine knavve halbe Stunde. Bad-Salzhausen lOberheffeM, den 7. Noo. 1910. Grogherzogl. Oberförsterei Bad-Salzhausen. Kirchner. D8/n Die Beerdigung findet statt: Donnerstag den 10. November 1910, nachm. 2 Uhr, vom Sterbehause, Wetzlarer Strasse 1. nn „Phönix“ bester Schutz gegen Rauchbeläitiguug empsiehlt 9161 I. B. Häuser, Neustadt 56. Tclcvbon 660. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste meines lieben Gatten, unseres treusorgenden Vaters Herrn Paul Sparing sagt herzlichsten Dank. Es empfiehlt zur Herbst-Pflanzung Aevfel-, Birnen-, Kirschen-, Awetschen-, Mirabellen-, Reineclauden- Hochitämmchen, Aepiel-, Birnen- und Kirschen - Buichbäumchen, Obstwildlinge, ferner: einsährige Veredelung von Aevfel und Birnen für Hochstamm- und Formobitkultur, sowie die Ausführung und Unterhaltung von Obst- Pflanzungen billigst. (0004 Kreisbaumschule Schlüchtern. frischt fische Pa. N-rLsttMIMe i_Wi9 38 Psg. ff» Nordsee-Kabliau 25 Psg. im Ausschnitt Pfund 30 Pfg. Frische Bratschellfische$fb20 Psg. Rotzunge« Psd. 50 Pf., Bratschollen Pfd. 28 Pf. Hecht, kopflos, Pfd. 60 Pf., Zander Pfd. 85 Pf. Echter Steinbutt Pfund 1.10 Mk. Frische Messina-Zitronen Dutzd. 75 und 90 Pfg. Rollmops 2-Liter-Dose 1.25 Mk., 4-Liter-Dose 2.10 Mk. Sardinen, 2-Liter-Dose, 95 Pfg., ca. 9-Pfd.-Faß 1.65 Mk. Bismarckheringe, Bratheringe, mar. Heringe, Anchovis, Sild, Delitateß-Ostsee-Heringe. Ph. Reh. Sommerkorn, Bleichstr. 12. Pt-digsessel in größter Auswahl bei Philipp Henkel, 6174) Sonnenstraße 14. 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Kolosseum Gießen :: :: r: Dir. Th. Rösch Walltorstraße Spezialitäten-Theater ersten Ranges Nur noch einige Tage das brillante November - Programm 8 erstklassige Schaunummern Alles nur hervorragende Schlager. Heute abend neues Programm, sowie zum erstenmal: Die Ballettschule Operetten-Burleske, zum Totlachen. Im Restaurant bei freiem Eintritt das »Damen Elite-Damen-Orcliester Berat 1 Herr Nur allererste Kräfte Hochfeine Streichmusik _____ Harmopluin-BeaeUung___ 09466 Pastor Nambaud aus Lüttich über „iie loigolrage und die prottliscie Mission" Eintritt 50 Pienutg Eintritt 50 Pleanig ES loben dazu ein: (D»/n Die Ortsgruppe des Evanaelischen YundeS, der Baseler Yrauen' mmumSverein, der FrauenmmionSverein der LukaSgemetnde, die Gemeindefrauenvereine, der Guitav-Adolfsirauenverein. Qberlebrer Schmoll. I>. Schlotter, Pfarrer Bechtolsbeimer, Pfarrer Schwabe, Piarrer Auojeld, ftraulxin L, Wonmann, Alldeutscher Verband. Freitag. 11. November. 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