Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten. ttric die Post Mk.2.— viert el- fährl. ausschl. Bestellg. Zeilenprets: lokal 15 auswärts 20 Psenniq. Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den polinschen Teil: August Er- im f.; u deutsche-n Interessen sollten in ähnlicher Weise re englischen Kollegen ihre Stimme hören lassen. Wir erhalten heute folgeitbe 9Jleti>uugen; .A i r o, 9. Febr. In seiner Rede betreffend die jo und sovielten Male die von den Guesdisten und den Revolutionären etwas gar zu willkürlich herbeigezogenen Argumente, mit denen sie die Altersversicherungs-Vorlage in der Presse und auch in den Meetings zu bekämpfen pflegen. Jaurös wies nach, daß die Gegner her Alters- Versicherung sich nicht scheuen, falsche Ziffern für ihre Zwecke zu Hilfe zu nehmen, indem sie einerseits erklären, daß höchstens 300 000 Arbeiter in den Genuß der Altersrente gelangen würden und daß diese anderseits kaum 400 Fr. erreichen würde. Die Berechnungen maßgebender Fach- männer haben aber gezeigt, daß bei 300000 Pensionierten die Rente mindestens 1080 Frank betragen würde. Indes der Abgeordnete von tzarmaux sich noch einer gewissen Zurückhaltung gegenüber den Guesdisten befleißigte, ging er mit der äußersten Schärfe gegen die Revolutionäre und den Allgemeinen Arbeitsoerband vor, die im Jahre 1906, als die Kammer die Vorlage genehmigte, nicht den geringsten Einwand erhoben, jetzt aber den Mund darum noch voller nehmen. Der Erfolg der Rede Jaurös' war sehr nachhaltig, und in der Tat vereinigte die Motion des Allgemeinen Arbeits- Verbandes und der Herveisten, die die Verwerfung der Altersversicherungs-Vorlage durch die Abgeordneten der Partei verlangte, nur 15 7 gegen 193 Stimmen, die sich für die Vorlage erklärten, allerdings mit der Bemerkung, daß die Gewählten der Partei gleichzeitig die Verpflichtung zu übernehmen hätten, eine umfassende Agitation .für die Verbesserung bef bisher genehmigten Ver fügungen int gesamten Lande zu veranstalten. Diese Niederlage trifft besonders hart die Marxisten, die sich nicht scheuten, sich mit ihren erbittersten Gegnern, den antiparlamentarischen Revolutionären, gegen Jaurös und dessen Anhang zu verbinden. Den Revolutionären bleibt immerhin der Ausweg offen, sich aus der unifizierten Partei zurückzuziehen, indes die Guesdisten gezwungen sind, in der Partei zu bleiben und sich den Beschlüssen des National-Kongresses zu fügen. Gerade bat- verleiht dem Erfolge der gemäßigten Fraktion der sozialistischen Partei seinen wahren Charakter. ft sichtige Umschreibung ist ziemlich lächerlich — habe „wissen lassen", er wäre gezwungen, niederländisches Gebiet zu besetzen, wenn die Niederlande die Verteidigungsmittel gegen England nicht ins Werk setze: Haag, 9. Febr. Bei Beratung des Budgets des Mini- stermms des Aeußern in der E r st e n Kammer begründete der ehemalige Gesandte in Stockholm van Heeckercn einen Antrag, worin der Minister aufgefordert wird, Schritte au tun, um die Integrität der Niederlande gegen Deutschland und England zu sichern. Der Redner erklärte, ein einige Jahre zurückliegendes Ereignis, das dem Minister wahrscheinlich unbekannt sei, bilde einen speziellen Grund für Holland, eine bessere Garantie zu fordern, als das Nordseeabkommen sie den Mächten zweiten Ranges biete. Der Minister des Aeußern erwiderte, van Heeckercn müsse seine Behauptungen genauer formulieren, sonst könne er nicht antworten. Nach einer erregten Aussprache, wobei van .Heeckercn behauptete, daß, sein Ansehen beim Stockholmer Hof durch die Beschwerde eines holländischen Landsmannes gelitten habe, beschloß die Kammer in echer geheimen Sitzung, über die Angelegenheit nicht in geheimer Sitzung, sondern öffentlich zu verhandeln. Van Heeckercn erklärte zu seinem Anträge int einzelnen: Ter Souverän eines Nachbarstaates habe vor einigen Jahren wissen lassen, daß er gezwungen wäre, niederländisches Gebiet zu besetzen, wenn die Niederlande die Verteidigungsmittel gegen England nicht in Stand setzten. Der Minister verdiene Tadel, daß er diese Tatsache beim Abschluß des däordseeabkommens nicht in Rechnung gezogen habe. Der Minister erwidette, er könne die Behauptung nicht entkräften, bevor Van Heeckercn nicht genauer sich zu den Ausdrücken „Souverän eineß Nachbarstaates" und „wissen lassen" geäußert habe. Im Interesse des Landes falbere er ihn auf, klarer und genauer zu sein. Da van Heeckereir nicht antwortete, wurde die Aussprache! ohne Ergebnis geschlossen. Es wäre gut, wenn von Berlin aus dazu amtlich erklärt werden könnte, daß unser Kaiser in keiner Form sich in deut angedeuteten Sinne geäußert habe. Eine solche Aeuße- rung wäre ja auch durchaus zwecklos und schädlich gewesen: erstens wurde sie Englund gegen uns aufgebracht, zweitens Holland mißtrauisch gemacht haben. Was in bestimmten Fällen einer äußeren Gefahr das Reich unternehmen muß, wird doch nicht der ganzen Welt auf die Nase zu setzen sein! Der deutsche Malier und Holland. In der niederländischen Ersten Kämmer ist! alter Klatsch Keder ausgewärmt worden. Der ehemalige niederländische jesandte tit Stockholm, van Heeckeren, erwähnte wieder das lerücht, „der Souverän eines Nachbarreiches" — diese vor- geschlagen und habe dem letzten. Arbeiter noch ein Bein abge- ijfyiagcit. Wenn jürt Knappe hinke oder nur ein Bein habe, so gehe daher das Sprichwort: „Tas ist auch des Rnbzagels seiner Arbeiter einer gewesen." Rncbzagel hat sich nach Burgleämers Erzählung, fiir die er keine -Quelle angibt, „in die Schlehs begeben, in ein rinnghaltigcs Äupffer-Psrckwerch, Heist das Rissn- gepürg, so dem Gözscher (dem Grasen Von Götz) gehörig." Und dort treibt er mm sein ans den Sagen und Legenden bekchnntcsi Wesen. — Das Berliner R eli giv nsg es prä ch. Der Vortrag von Professor Dr. Arthur Drews über das Problem der ge- schickjtlichen Existenz Jesu und die sich daran anschließende Aus- cmandersetzung im großen Saal des Berliner. Zoologischen Gartens haben allenthalben so berechtigtes Aufsehen erregt, daß der Deutsche Monistenbund, Ortsgruppe Berlin, beschlossen hat, den steno- graphisckm Wortlaut sämtlicher Reden der beiden denkwürdigen Abende als Broschüre herauszugeben. Der Band wird in wenig Mocken im Buchhandel erscheinen und ganz billig zu habet! sein. Pros. Drews hatte in seinem Vortrag behauptet, daß Christus in der Art, wie er im dbeuen Testament austritt, niemals gelebt habe. — Ei n wichtiger Fund in Florenz. In dem melt- lckannten Palazzo vecchio ist soeben ein interessanter Fund gemacht worden. Unter dem satoue bei Tugento, den die meisten Besucher des Palastes kennen, befindet sich ein Saal, der ehemals „säla del popolo" hieß, seit langer. Zeit aber durch Zwischenwände in einzelne Zimmer geteilt war, die verschiedenen städtischen Behörden, dem hygienischen und Wasser-Amt sowie der städtischen Gendarmerie als Bureaus dienten. Um ben alten Saal in seiner ganzen Größe wiederherzushellen, wurden nun dieser Tage die Zwischenwände niedergerissen, nnb bei dieser Gelegenheit kam ein bisher unbekanntes Geheimfach zum Vorschein, das ein uraltes Archiv enthielt. Gegen hundert Bände kamen ans Licht: die jüngsten stammen aus dem Jahre 1386, die ältesten gehen auf das Jahr 1259 zurück, in dem die flvrentinischr Republik siel. Außerdem wurden eine Menge diplomatischer Akten gefunden, die das Siegel des Kardinals Hyppolit Medici trugen: sie gewähren interessanten Einblick in die Beziehungen zwischen Florenz und Deutschland und verschiedenen italienischen Städten. Ter ganze faltbare Fund wurde zum Zweck der Veröffentlichung einer Kommission übergeben. Vezn gsprer»: monatüd) 75 'UU vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- ll Zweigstelle« monatlich 65 Pf.; durch id Honig-C* hreszeit ucn I kreiset m anigespniid nzend bew ittfrei! MW tage« in W rrbmg.rii.it ,| che SefigiE, i :| 1L N$L JÄ irrming der Konzession der Sueztanal-Gesellscha ft ttetzgebenden Rate führte der Khedive aus, die Re- Vevifionirmur und Rabifalismus in der französischen Sojialdwnofratie. Zu unserer gestrigen kurzen Meldung über die Stellung der französischen Sozialdemokratie ^u dem neuen Arbeiterpensionsgesetz und über den Sieg oer gemäßigten Gruppe wird uns aus Paris geschrieben: Q Paris, 10. Febr. Alls dem Sozialisten-Kvn- greffe in Nimes fiel in der 4Lacht zum Mittwoch die Entscheidung über die Haltung der Partei gegenüber der dem Senate unterbreiteten Arbeiter-Altersversicherung. Die Revolutionäre, die sich diesmal zu ihrem großen Erstaunen, wie Herve mit seinem bissigen Sarkasmus bemerkte, mit den Guesdisten in Einklang fanden, hatten ihre besten Redner ins Feuer geschickt, so namentlich Herve, Luauet, einen der rührigsten Agitatoren des Allgemeinen Lttbeitsverbandes, und Ehastenet, einen abgesetzten Postbeamten. Allein auch die Reformisten hatten sehr tüchtige Verteidiger auf ihrer Seite, so die Abgg. Sembat und natürlich Jaurös. Sem bat, dessen urwüchsige Sprache und scharfer Humor auf dem Sozialisten-Kongresse noch besser zur Geltung kamen als in der Kammer, nahm die Gegner der Mtersversorgung der Reihe nach vor und erdrückte sie förmlich unter seinen sarkasttfchen Bemerkungen. Jaurös seinerseits hielt sich streng an die Sache und widerlegte zum Der Suej=Kanal. Bekanntlich besteht die Msicht, die Konzession, welche bie Suezkänal-Gesellschast für die Dauer von 99 Jahren, b. h. bis zum Jahre 1968 erhalten hat, schon jetzt um iixilerc 40 Jahre, bis 2008 zu verlängern. Die Bedingungen, welche daran geknüpft werden, machen es notwendig, daß bdim die Gebühren, welche die den Kanal passierenden Schiffe zu entrichten haben, in der Hauptsache aufrecht (Thalten werden. Die ungewöhnlich stärke Belastung, die jetzt i^andel und Schiffahrt vermöge dieser hohen Kanal- gchühr zu tragen hat, scheint auf diese Weise, im der Haupt- jocfa zum Vorteil der Mtionäre, verewigt werden zu hollen. 6» ist nun, so entnehmen wir der „Deutschen volksw. Korr.", tum Interesse, daß sich die englischen Schiffahrtstreise gegen die Ausbeutung des Kanals im privaten Vorteil zu ^wenden beginnen. Die Liverpooler Reeder-Vereinigung erhebt Ein- Lund dagegen, daß schon seit längerer Zeit an die Aktionäre Midenden in einer nach der Konzession unzulässigen Höhe vktteilt werden, die zur Ermäßigung der gegenwärtigen, ugebührlich hohen Tonnengebühr von fast 8 Frank per Ütme hätten verwendet werden müssen. Mit der Ange- dylmheit. ist nunmehr der britische Staatssekretär für aus- Mitige Angelegenheiten befaßt worden. Es liegt auf der Hand, daß diese Frage alle europäi- chen Schifsahrts- und Handelstreise interessiert und ins- IciDitbere ist Deutschland bei dieser Frage beteiligt, unter dchen Flagge 2i/i Millionen Tonnen den Kanal passieren. Hetzen dieser Frage, die die noch für 58 Jahre laufende Kvn- di von betrifft, sollte die der beabsichttgten Verlängerung jetzigen Zustandes nicht aus dem Auge verloren (werden. Der Streitfall öes Hauptmann; Hellfeld. Petersburg, 9. Februar. Gegenüber der irrigen Darstellung eines Berliner Blattes über die Beschlagnahme etnes russischen Guthabens beim Bankhause Mendelssohn u. Co. stellt ein amtliches Kommunique den folgenden Sachverhalt fest: Am 5. Dezember 1909 wurde das Bankhaus von der Pfändung des Guthabens benachrichtigt; noch an demselben Abend wandte sich die Bank telegraphisch an den russischen Finanzminister, der die erforderlichen Instruktionen ergehen ließ intb zugleich den Minister des Aeußern über den Vorgang unterrichtete. Am 17. Dezember gab der Minister des Aeußern dem Botschafter in Berlin telegraphische Anweisungen über die notwendigen Maß nahmen zum Schutze der Interessen des russischen Schatzamtes. Am 30. Dezember, vor Ablauf der Frist, war vom Bankhaus die Beschwerde gegen die Gerichtsentscheidung eingelegt; zugleich hatte es den Kläger benachrichtigt, cs habe keine Gelder des russischen Kricgsministeriums, an das die Forderungen des Hauptmanns von Hellfeld gestellt würden und tonne auch feine Zahlungen an Hellfeld leisten. Das amtliche Kommunique weist am Schlüsse auf die Erklärung des Staatssekretärs des auswärtigen Amtes über die Einleitung des Kompetenzkonfliktes und die vor läufige Sistierung des ganzen Verfahrens hin. Petersburg, 9. Febr. . Das offizielle Jnfornuv- ttonsbureau dementiert die Meldung ausländischer Blätter, ber Zweck der Reise des russischen bevollmächtigten Staatsrates von Dyuowski nach Berlin fei, im Auftrage pes Ministerrates eine Verstäirdigunp mit v. Hellfeld so schnell wie möglich herbeizuführen. — Ein versinkendes Kastell. Dem B. T. wird aus Row geschrieben: Seit mehreren Tagen läuft das Gerücht um, daß das attberühmte Kastell dell' Ovo in Neapel, das durch das letzte Unwetter schwer beschädigt wurde, Gefahr laufe, im Meer, zu versinken. Ingenieur Correra, der Konservator der neapoli konischen Denkniäler, gibt jetzt eine gewisse Gefahr zu und hebt die Notwendigkeit hervor, die teilweise zerbröckelten Grundmauern des Kastells wiederherzustellen. Seitens der Regierung sind bereits alle Maßnahmen angeordnet, das denkwürdige Monument zu retten. Sein graues Gemäuer, das sich im Santa-Lucia-Viertefl drohend ins Meer hinausschiebt, ist allen Besuchern "Neapels bekannt. Die alte Feste wird übrigens als Militärgefängnis benutzt. * O perettenpfcifer. Ein neuer Beruf hat sich in Berlin ausgebildet. Durch die Operettenhochflut der letzten. Jahre, wo ein Walzer den anderen ablöst, geraten diese sehr bald in Vergessenheit, wenn nicht für ihre Volkstümlichkeit m mög lichst nachhaltiger Weist gesorgt wird Deshalb haben die Operettenkoinponisten bezw. ihre Verleger Leute angewvrben, die die neuesten Couplets bei jeder passenden und unpassenden Ge legenbeit dem Publikum bvrpfeifen. Zn erster Linie hinten dazu die Klatscher der Berliner Spezialitätn:- itnd Operettentheater. Darüber hirraus aber bezahlt man beute schon Bummler und andere dafür, daß sie auf Sttaßen und Plätzen' die Lieder pstifen. — Kleine Chronik ans Kunst und Wissenschaft. Erne große österreichische Expeditioir nach Aegypten. Sämtliche Akademien Oesterreichs "planen jetzt, eine Exvedition großen Stils nach Aegypten zu entsenden. Die Regierung unterstützt das Unternehmen mit 8000 Sirenen. Die Expedition soll archäologische Zwecke uerfolgen und umfassende Ausgrabungen veranstalten. — In Wien ist am 7. dieses Monats der Statister und Staatsrechtslehrer, a. o. Professor an der dortigen Univerfttät, Dr. jur. et Phil. Franz Ritter von J u rasche! im 61. Lebensjahre gestorben — In Prag st a r b am 8. d. M. der emeritierte Prvstssor der Ohrenheiltünbe an der deutschen Universität, Dr. meb. Emcmirel Za n fal int 73. Lebensjahre. — Der ordentliche Professor der englischen Sprache und Literatur an^der Leipziger Universität, Geh. Hofrat Dr. Richard Paul Wül ker ist am 8. b. M inr 65. Lebensjahre gesto eben. S«n Geburtsort war Frankfurt a. M. Ein Mammuth,- backenzahn wurde in einer B r i tz e r Kiesgrube nur 2]/_> Met unter her Erdoberfläche aufgefunden. Er hat ein Gewicht von ettoa 15 Pfund. Rübezahl. . Dü schweren Bergwerksunfälle, die in der letzten Zeit schnell Meurandergefolgt sind, haben wieder einmal besonberß deutlich .1' die Gefahren des Bergmannsberufes hingewiestn. Es ist Mst begreiflich, daß die menschliche .Phantasie sich nicht hrit greuvaren wirtlichen, Schaden bringenden Mächten, den! Mvpenien Wettern, den giftigen Schwaden, dem Wasstreinbruch, MckiU- aber Zimmerungeinsturz begnügte, sondern menschen- Uiliche Wesen hinzndichtete, deren Haß, und Neid den Menschen, U in die Berge steigen, Schaden bringen. Neben den Zwergen, M rlrc Schätze nur ungern und gezwungen ausliefern, ist unserem W-b besonders der Berggeist Rübezahl bekannt, dessen elbisches Bien aus seinen Streichen leicht heraussch^iiü. Wir fjabni ihn F' nj Cäs Riesengebirge gebannt, und vielfach im Volke wird W- sein Name abgeleitet von der Rübenzählarbeit, durch die 1F dst Prinzessin Emma nach Musäus' Legimben übertölpelt Ren soll. Aber längst weiß man, daß das Wort „Zahl" nur berlürzung von Zagel — Schwanz ist und man dieses Wort als Whünp.l.irdinr Anhang gebraucht, wie wir auch heute statt Ajfe M ecritiirtung Assen schm an; sagen. Aber auch mit der Rübe - oer Geist des Riesengttstrges nichts zu tun haben. Biel- tT ’P^en wir auch in anderen Gegenden einen Geist Riebe, i”; "n Taunus. ?iud) wenn wir im Erzgebirge einen Ott Mteiiau bei Coblenz ein Rübenach haben, dürste es sich um unt Riedes Wasser (Ache) taub ein. Aehnlich wie ,Räbezahl ist aber auch ein Geist, der in den Harzsagen rumtnit, der WildMMann, nach dem die WildemaniErubs Mm '-ujmen hat. Schon vor fast 300 Jahren ist die Behauptung ^Wpdfan worden, daß, dieser Geist das Urbifi» des Rübe- ,Cl lnrd von Harzer Bergleuten nach dem Riesengebirge tinagen wurde. In seiner Tiralischen Chronik, die 1619 er- ämf ^"tthias Burglachper bei der Erwähnung der „Berg- l W: -Hierher kann and gezogen iBurglechncr) iuerthni u j£20tJ^ tTon dem Geist, Ruebzagel genannt, so sich vor Jahren Conlarischen "Perckwerch und daselbst herumb am Harz, >n Herz.)gthuinb Praunschweig ausgehalteil hat." Er habe iciriuV I:nLC !)Cltcu Bergwerk in Ramslberg die Arbeiter besser l'if ■ ihifS ölc in den anderen Bergwerken. Deshalb hätten ^ ... Ettlden erlitten von den übrigen Arbeitern. Zur Strafe F Tages albe die anderen in dem Berge arbei- umtomuicn, seine Arbeüer ßwer früher aus der iihren fassen. Als sic hinaus wären, fai die Grube zu- Lrm Ms Sifiien fa Ä lerung noltUcff 7 fl. L au M M: 8t50* *Sif i ° an ltz g ' 1 ,p unkrt-l.11 Kfl« n aliebet ünj! »ü 5247- , H67K- - IM- n DraHeT"*' I ernng halte den En twurf des Vertrages fnstimmig für annehmbar, tvenn die Gesellschaft mii einigen Modifilätionen einverstanden erkläre. Die ktcrcffen Aegyptens seien in genügenber Weise sicher- röc(£t. Die Regierung sei nicht verpflrchtet, in dieser Frage 1® Meinung des gesetzgebenden Rates cii^uholen. Der ?'misterrat halte die Angelegenheit aber für so wichtig, »ß er keine endgülttge Entscheidung treffen wolle, ehe : den gesetzgebenden- Rat gehört habe. Ter Beschluß des Hetzgebenden Rates wird auf den 16. Februar erwartet. Kairo, 9. Febr. Bei der heutigen Eröffnung des Gesetzgebenden Rats empfahl der Khedive die An- Mjme der Vorlage betreffend die Erneuerung der Kon- ljsiov der SueZanal-Gesellschaft. Die Versammlung möge ü Vorlage reiflich crmägeit; denn sie entscheide über Gegen- mt Und Zutunsl. Gent, 9. Febr-. Der geschäftsführende Ausschuß der sirng-Aegypter hielt hier eine außerordentliche sitzung ab zur Besprechung der Erneuerung der Konzession w den Suezkanal und sandte an die ägyptische Rat io u al- ttfammlung in Kairo ein Telegramm, in dem gegen ie Erneuerung der Konzession Widerspruch ingelegt wird. bewahrten A en, A ötb. im »I Sh;, an. I cofaett ste'-.I e^donnelefl ices- 1 naiiiWuwSI enk-leibtj-3^ s. g.iiianbtfl ttAnMq 5tcB- W J oelch- dcucavk- 1 .ecbfeLtc, öS rcnidiirffl^'1 Trniu^d l r SektoH D.40» ‘ ^benlO;H ttbeiwH‘1 NN WI ItrNf 5*^1 Nr- ^4 Erstes Blatt ISO. Jahrgang Donnerstag 10. Februar 1910 NGietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen LZM limurhme von ÄnzetgeN tr V 6 f 5 u. Land" und.Gerichts- hs °°rmV"s"uh" Botatiensirnl nnbVerlag »ervrühl'schen Unw.-Vuch- »n» Slei-itzruckerei R. fange. Reöattion, Srpeöttion un» Drnflereb «chulstratze 7. ?rW -K. Deutsches Ucich. Der 3 en 1 r o I - Aussch u ß> der Rcichsbank ist f&r Donnerstag vormittag zu einer Sitzung einberufen Worben. Ausland. Aus Madrid kommt die Meldung, daß der deutsche .Botschafter Graf Tattenbach schwer erkrankt ,'ift Er wurde Mittwoch vormittag mit den Sterbe- !Satramenten versetzen. So berichtet das amtliche Wolff'sche Bureau. Die Frkf. Zrg. fügt hinzu, es handle sich bei der Erkrankung nm Influenza und Lungenentzündung. Aus Prag meldet man: Da das Landesbudget infolge der Landtagsvertagung unerledigt geblieben ist, beschloß der Landesausschuß, teilte anderen Auszahlungen vorzunehmen als die, die gesetzlich oder vertragsmäßig verbindlich sind und ferner keine Neubauten auszuführen. Alle Erledigungen sollen mit der Klausel versehen werden, daß die Auszahlung erst erfolgen könne, wenn dem Landesausschuß die nötigen Mittel zur Verfügung stehen. Die Landtagsabgeordneten erhielten keine Dtäten. Wie uns aus London berichtet wird, wird das strengste Geheimnis über die Pläne der Regierung in der kommenden Sitzung des neuen Parlaments bewahrt. Die Ansicht gewinnt jedoch Grund, daß Mr Asquith nach Annahme der Adresse zur Thronrede Die Annahme einer Erklärung in Form einer Entschließung beantragen wird, die gegen das Veto des Oberhcurses gerichtet ist, und die nach der Annahme des Budgets in Kraft treten soll. Die Liste der Kabinettsminister wird zweifellos dem Könige vom Premierminister bei der Audienz unterbreitet werden, die, wie man allgemein erwartet, gegen Ende der Woche stattfinden wird. Es kann kaum einem Zweifel unterliegen, daß die Veränderungen im Kabinett zahlreich und bedeutungsvoll' sein werden. Wie aus Konstantinopel gemeldet wird, stellte der mit der Ausarbeitung des Entwurfes für den Han- d e l s v e r t r a g zwischen Sesterreich-Ungarn und der Türkei betraute Ausschuß fest, daß der neue Entwurf auf einer anderen Grundlage aufzubauen sei, als der auf die gegenwärtige Verhältntsse in der Türkei nicht mehr anwendbare Entwurf vom Jahre 1893. Die Pforte wird infolgedessen von den türkischen Handelskammern und Konsulaten die notwendigen Unterlagen einfordern. Aus Madrid wird gemeldet: Das Kabinett Mo - r et gab seine Entlassung. Mit der Bildung des neuen Kabinetts wurde der DemokratCanalejas beauftragt. Nach einer vorläufigen Zusammenstellung ist das Ergebnis der Wahlen für den finnischen Landtag folgendes: Gewählt sind Sozialdemokraten 87, Altfinnen 42, Jüngfinnen 28, schwedische Volkspartei 26, Agrarier 16 und christlich-soziale Arbeiterpartei einer. Der Senat in Washington nahm eine Entschließung Eliins an, nach welcher der Siebenerausschuß beauftragt ivird, eine Untersuchug über die Ursachen der Lebensmittelverteuerung in den Vereinigten Staaten Staaten auszustellen; inan erwartet, daß der Ausschuß für Mittel und Wege des Repräsentantenhauses zu ähnlichen Erhebungen ermächtigt wird. Der Senat hat ferner den Gesetzentwurf angenommen, nach welchem die Sratue des Generals von Steuber als Gegengabe der Union für die Uebersendung der Statue Friedrichs des Großen an den deutschen Kaiser gesandt werden soll. Präsident Taft hat eine Proklamation erlassen, durch die Argentinien, Bolivien, Uruguay, Paragrtay, Mexiko und Liberia der Minimaltarif zugestanden wird. Um öte Zchiffahrtrabgaben. Wien, 9. Febr. Die Abgeordneten Nagler und Genossen brachten im Landtage eine Anfrage ein über die vom Deutschen Reiche geplante Einführung von Schiff- fahrtsabga.ben; sie richteten an die Regierung die Frage, was sie su tun gedenke, um von Sesterreich im allgemeinen und von Nieder-Sesterreich im besonderen die wirtschaftlichen Gefahren, welche ans der geplanten Einführung der Schiffahrtsabgaben auf den deutschen Strömen drohen, abzuwenden. In der Begründung der Anfrage wird ausgeführt, durch die geplante Reform würde die bisher freie Ausfallspforte des auswärtigen Handels nach den Nordhgfen dem administrativen Ermessen der ausländischen Regierungen preisgegeben. Aus Brünn wird gcnieldet: Im Landtage wurde am Mittwoch ein Antrag Smrcek, der sich gegen die von Preußen geplante Einführung der S ch i f f a h r t s a b g a b e n auf ^der Elbe wendet, weil hierdurch der mährische Handel und die Industrie aus das empfindlichste gefährdet werde, dem Wasser- straßenausschuß überwiesen. Heer und Flotte. — Im Februarheft der „Flotte" (Ado natsbla.it des deutschen F'lottenv^r.'ins) behandelt Graf Reventlow in allgemein verständlicher Weist, den „Wert der Geschwindigkeit für Schlachtschiffe" unter den verschiedenen Gesichtspunkten, die für Sie Entscheidung der Frage in Betracht lammen, und gelangt zu dem Ergebnis, das- die absolute Steigerung der Geschwindigkeit unter Abschätzung oller, anderer in Betracht kommenden Faktoren nicht ausschlaggebend sein könne, da das Urteil darüber nicht allein! nach den Zahlen des Flottenalmanachs gebildet werden dürst. Fernab von dieser mehr technischen Frage liegt das Ziel des zweiten Artikels: „Das alte Augsburg und seine überseeischen BeziehungLn". glicht nur an der Wasserlante hat der Drang ife-r See seinen Sitz, sondern, wie Eeneralleutnant vo n H o r ß l i u in großzügiger Schilderung hier vorsührt, auch im Süden unseres Vaterland es, und schon nm *7ne Wende des 15. Jahrhunderts sind Pioniere des Deutschtums, Kanfl-cute und Kolonisten, von dort aus über das große Wasser gezogen. Daß sie nicht Erfolge hatten, mahnt uns immer wieder daran, die Macht zu erhalten und zu stärken, bte auch über See unserem Willen den nötigen Nachdruck sichert. Der IHilitärbaustyalt im Sudgetausschutz. :: Berlin 9. Febr. Der Budgetausschuß hat heute den ganzen Tag für seine Beratung zur Verfügung. Der .Militärhaushalt soll fertig gestellt werden, damit sich morgen sofort, die Hauptberatung daranschließLN kann. Zunächst wird! dir Aussprache über die Frage der Rationen und Pferdegelder fortgesetzt. Die Stellung ter Parteien hat sich seit der letzten Sitzung nicht geändert. Vom Zentrum erklärt man sich gegen die P, erde gelber für die Gelteräle und will sie auch für die Oberleutnants Wegfällen lassen; sedenfalls nicht den Leutnants neue bewilligen. Bon der rechten Seite ist man mit der Streichung Der blinden Rationen einverstanden, bä(t aber die Zahlung von Pferdegeldern für ein unbedingt. erforderliches Aegui- valent. Tie Leutnante ohne Pferdegelder könnten sich nur aus wohlhabenden Kreisen re frittieren: dieses Privileg für die Reichen solle man aufgeben, damit jeder Kavallerieoffizier werden könne. Auch von national liberaler Leite äußert man Bedenken wegen ber Mehrausgaben in diesem Zeitpunkt und spricht sich für eine Vertagung aus, während ein anderes nationalliberales Mitglied des Budgetausschlusses für die Bewäligung ist und gerade beit jetzigen Zeitpunkt, ä>ei dem man anderwärts Ersparungen gemacht habe. für günstig hüll Auf freisinniger Seite sieht man in den Pserdc- geldern weiter niclsts als eine verschleierte Gehaltserhöhung und macht den Vorschlag, den Offizieren das Recht zum Ankauf von Remvnten zu geben, damit fie billiger wegkämen. Schließlich wird die Vorlage über die Pferdegelder mit 12 gegen 8 Stimmen a b g^e l e h n t. Sodann wird die Beratung der Veterrnärfrage noch einmal eröffnet. Zu Beginn der Sitzung war ein langes Telegramm verlesen worden mit einer Eingabe für die Schaffung eines Vet- rrnärvffizierkorps. Die Frage, ob nicht an die Spitze des ganzen Veterinärwestns anstatt eines Oberstert ein Veterinär gestellt werden solle, wird noch einmal erörtert; man würde dann die Ritt- nteilter bei den Lehrsch.-nieden und die Leutnants bei den Pferde- aushebungsKommissionen entbehren können. Die Vetcrinärvvrlage wird mit großer Mehrheit gegen einige Zentrumsilimmen, eine freisinnige uni) die sozialdemofratischmr stimmen angenommen. Bei den Reifegebührnissen wird die Frage gestellt, ob eine neue Reisevrdnung auch für die Heeresverwaltung in Aus- stcht stehe, und ob eine Verminderung der Zahl der Reisen ange- bayirt sti. Der Schiatzstkrebär erklärt d-ozn : Die Iieisekostenänderung betreffe auch dos Heer; die Ordnung sei intern zum Abschluß gekommen. Natürlich müsse man mit Preu st: n zusammen gehen. Schließlich wird der notionalliberale Antrag auf Absetzung von 5 <2 129 Mark angenommen. liegt eilte Zentrumsentschließung vor, die Ko n t r al 1 - peri am mlu n g en it u r einmal jährlich abzuhalten. Sie mirbmit vvl kswirtschaftlichen Gründen motiviert. Ländwirtsclaii und Industrie empfänden die doppel: Störung sehr. Man begiline ja jetzt, die Versammlungen auf die Werke zu verlegen: damit mkle man auch bei einmaliger Kontrolle fortfahren. Die Zivii- r. rwaltungen seien stark mit Arbeiten für das Militär belastet: die Mehrbelastung würde nicht groß werden. Man könne auch beim Musterungs- und Aushebungsgeschäft Erleichterungen Eintreten lassen durch bessere Verteilung der Musterungsplätze. Tie Militärverwaltung betont demgegenüber, die Herbsttontrolle könne nicht fehlen: int Frühjahr aber müsse der Ilebergang! a:.s der Reserve in die Landwehr nsw. gerade in Hinsicht auf die Mobilmachung lEntt -nlicrt werden. Die Leute nähmen in der ersten Zeit nach der Entlassung die Meldungen sehr leicht. Eine schriftliche Kontrolle bei den Zivi Behörden werde teuer werden. Aber man walle noch einmal prüfen. Die Entschließung auf e i n m a l i g e K o n t r v l l v e r s a m m - l u n g wird angenommen. Der Neubau von 9 Schi eß ständen in Düsseldorf wurde beanstandet und a b g e l e h n t. Aus Stadt und Land. Gießen, 10. Februar 1910. Ein ober-hessisches Kulturwerk. Entgegen den in Zeitungen kursierenden Berichten über die Verschiebung der Lißberger Elektrizitätszentrale bis zur Fertigstellung des Provinzialgrupven- wasserwerks bei Inheiden sind wir in der Lage, mitteilen zu können, daß dem Provinzialtag in der allernächsten Zeit von dem Neubaubureau der Provinz ein generelles Projekt über die Errichtung des schon seit geraumer Zeit projektierten Gruppenelektrizitätswerkes zur Beschlußfassung zugehen wird. Ende 1908 hatte der Provinzialtag 30 000 Mk. bewilligt, um die notwendigen Vorarbeiten und Voruntersuchungen für diese Uebrrland-Zentrale in Angriff zu nehmen. Zur Erzeugung des elektrischen Stromes sollen die Wasserkräfte der Nidder und des Hillersbachcs verwendet und ein Gefälle von nahezu 70 Meter nutzbar verwertet werden. Für die wasserarmen Zeiten soll einesteils eine Reserve von Dampfmaschinen zur Aufstellung kommen, andcrnteils soll ein Stauweiher im Hillersbachtal, in den Gemarkungen Hirzenhain und Lißberg, angelegt werden, der die Wasserzuführung zu den Turbinen der Zentrale und damit die Leistung der Anlage bei Mehrkonsum ohne große Mehrkosten regulieren soll. Das Projekt des Elektrizitätswerkes Lißberg sieht den Anschluß von 86 oberhessischen Gemeinden in der Weise vor, daß den einzelnen Gemeinden durch den Anschluß an die Zentrale keinerlei Unkosten erwachsen, da die Leitungen, einschließlich der Hausan- schlüsse, auf Lösten der Provinz ausgeführt werden sollen. Der Strom soll den Konsumenten für Beleuchtung zu 40 Pfg. für die Kilo Wattstunde und für Kraftzwecke zu 20 Pfg. abgegeben werden. Die Preise sind so niedrig in Ansatz gebracht, daß es durch die billige elektrische Energie den Landwirten und kleinen Gewerbetreibenden möglich sein wird, konkurrenzfähig zu bleiben und daß die für sie täglich teurer und seltener werdende menschliche Arbeitskraft durch eine billige elektrische Kraft einigermaßen ersetzt wird. Es ist beabsichtigt, für die Errichtung und Inbetriebsetzung des Lißberger Elektrizitätswerkes, sowie für die ersten Be- tricbsjahre^ in denen die Zentrale naturgemäß' nicht in der Lage sein wird, ihre Ausgaben aus den eigenen Einnahmen zu bestreiten, einen Teil des Ueberschusses aus dem Provinzial-Wrrsserwerk Inheiden zu verwenden, um auf diese Weise eine gesunde Finanzierung des Elektrizst tätswerkes herbeizuführen und dieses selbst lebensfähig zu machen. Schon jetzt haben sich viele Gemeinden zum Anschluß verpflichtet. Tageskalen der für Donnerstag, 10. Febr. .Kolosseum: Spezialitäten-Vorstellung. ., " V om GroßHerzog!ichen Hofe. Der Großherzog hat gestern mittag den in außerordentlicher Mission hierher entsandten Belgischen Senator Graf Theodor de Ren esse in besonderer Audienz empfangen und durch ihn die Notifikation der Thronbesteigung des Königs Albert oon Belgien entgegengenommen. Im Anschluß daran fand im Rcstdenzschloß zu Darmstadt eine Galatafel zu 28 Gedecken zu Ehren der Gesandtschaft statt. — Die Mitglieder der Belgischen Spezialkommission, Graf Theodor de Renesse, Graf Robert de Ribaucourt und Baron Henry d'Oldenneel de Heerenbrinck, folgten am Dienstag einer Einladung des Staatsministers Dr. Ewald zum Souper. ** Ordensangelegenheit. Der Großherzog hat dem Geh. Obeclönsistorialrat und Superintendenten D. Waldemar Petersen zu Darmstadt die Erlaubnis zur Annahme uud zum Tragen des ihm von dem Großherzog von Oldenburg oerliehenen Ehren-Komturkreuzes deS Ol^denburgischen Haus- unb Verdienstordens erteilt. ** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Johs. Alt zu Gras-Ellenbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wachenheim. Der Verwaltungsbericht der Bürgermeisterei für 1908 liegt im Druck vor. Es ist ein stattlicher Quartband oon 198 Seiten, der ein anschauliches Bild der wachsenden Bedeutung unserer Stadt bietet. Erstreckt sich doch der Jahresbericht auf die uerschiedensteu Gebiete des öffentlichen Lebens, da die Gesetzgebung den Städten immer neue Aufgaben zuweilt und die Stadt Gießen über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinaus zahlreiche wirtschaftliche, soziale und gemeinnützige Beitrebungen unterstützt oder selbständig übernommen hat. Auf die vielen in dem Bericht angeführten Ereignisse und Zahlen cinzugeheu, erübrigt fifc da sie den Lesern des Gieß. Anz. nichts neues sind. D- günstige Abschluß der Betriebsrechnung (2 900 959,77 Pz Einnahmen und 2 648 889,54 Mk. Ausgaben) ist befond^ zu begrüßen, da damit die Beibehaltung des seitherig Steuerausschlags gesichert erscheint. Beigegeben sind bn Berlin war die Ziffer bei den unehelichen Kindern 23,2, dagegen in Posen 38,7 und in WestVveußen 39,6. Jrn ganzen Reiche ist die Sterbeziffer der unehelichen Kinder, die von 1905 bis 1907 von 32,6 auf 28,0 fjernbgcgangen war, im Jahre 1908 aus 28,d gestiegen, die der ehelichen Kinder, die sich vvn 19,4 auf 16,6 vermindert hatte, ist auf 16,8 erhöbt Hiernach zeigt das Jahr 1908 nach der sehr erheblichen Besserung, welche die Vvnatec gehabt hatten, eine kleine, hoffentlich mir vorübergehende Bar 01077) Kleingemachtcs trockenes Brennholz zu verkaufen. E. ülingclmcvcr, Ludwigstr. s/. Ein großer neuer Küchenherd, Lcdreidtiich und Pfcrderauw billig zu verkaufen. 830 91äb. i. b. Gefchäftsft. d. Gieß. Anz. WL-Dienstmädchen füi 15. März ob 1. Aprtl geflickt. Zu crfiagcn in der Geichäfts- ftelle des Gieß. Anzeigers. >748 ckeüswillme B-rqlentc, datz fic deutlich gesehen hätten, rote ’ttiac mm ihren Kameraden von den Angeklagten an der be- /Ancten Stelle mit Steinen unb Erz klumpen beworfen wurden Gcaenfak dazu bekunden andere Bergarbeiter, daß fich^zwei in den Angeklagten zur Zeit des Vorfalls an anderer Stelle iXnbcn hätten Einige vcitwmmene Polizeibeamtc oermögni i ine ielbftgenaichien Beobachtungen zu bekunden, sie stützen sich nf di- Bernchmungen von Bergleuten. Die Braut eines An- i'klaatc» entlastet diesen unter ihrem Eide dadurch, daß sie W idiDÖrt fic habe mit ihm zur Zeit des Uebersalls aus.die Ar- bntswilliaen rin Tanzvergnügen mitgemacht. 2tf Bergleute Goclzer unb SichNng smb wegen Vergehens i'acn beit 5 153 bei Gewerbeordnung zu drei Monaten, auch reacu Körperverletzung und wegen Vergehens gegen denselben laragrapheu ,u fünf Monaten Gefängnis verurteilt worden. Möbliertes jimmtrvermieten Stetnttrane 76 III. rechts. Du vermietest hochwasier. Der Rhein ist von gestern früh 9 Uhr bis gtzstem abend 7 Uhr von 5,17 auf 5,85 Meter gestiegen. In Bonn befürchtet man daß der Strom im Laufe der Nacht über seine Ufer treten lufeb Auch von Der Ahr ivird Hochwasser gemeldet. Auch von den anderen deutsä7Ni Flußgebicteii wird steigendes Safier gemeldet, vom Neckar aber wirb schon wieder ein Rüctz arna gemeldet. Ti? Moseltalbahn mußte zwischen Audcl und Wingcn micöerum den Betrieb einstellen. Es fcheint aber, durch den über Oiad't ringetrefenen Frost die Hochwassergesühr sehr gemildert, wenn nicht gar vereitelt wird. Die Ue b e rs chwemmunge n in Frankreich scheineu allerdings wieder einen größeren Umfang anzunehmen. Seit Dienstag trüb steigt sowohl bi: - eine als auch ihre sämtlichen Ketienflüfte unb bi: Bcbörben i'chnen, tote uns unser Pariser Mitarbeiter niiitcift, mit einer *inj bedeutenden, neuen liebem- schvemmung. In aller Eile werden Vorkehrungen getrosten, um vor den flachst ar en Folgen, wie sic kürzlich ernt raten, geschützt zu werden. Ein Teil des Quai d'Austerlitz und des Kais längs der Vorstadt lass» werden durch Säcke erhöht. An allen Punkten der bedrohten Viertel werden Ausfchüttungcm und Äufmaucrungcn vor genommen, (irr diese schwachen Dämme fehcn recht gebrechlich im Vergleiche ,t tu-rn .eißeiidcn Anwackien des Stromes aus. Wo dieser aufs nmc übergetreten ist, bat er das verpestete Wasser der Känalt- >eiioiEröhn mit fick geführt, das einen furchtbaren Geruch aus- strömt Ueberdies scheint die westlich: Bannmeile viel mehr be- y^t werden, als bei der ersten Ueberi'chwemmung, weil man an Mschiedeneu Ste llen di : D ämme durch stochen hat, um das cin- Mimingcne Wasier ab'ließen zu lassen, dadurch wird das neue Witoälfer ohne Hemmnis einbringen tonnen. Es fmbet taher eine reg eite] c Flucht der Bewohner nach geschützten stellen gib vor allem nach Paris selbst statt. _ . aris, 9. Febr. Die Regierung ordnete an, datz in den Stebteierteilt, die vom Hockwasser betroffen werden könnten, die Mtegc wiederher,tenlcllt werden. Die Geländer der Quais in Lerch'und Pass» werden erhöht. Die nach der Leine hiimus- gchenden Fensteröffnungen der unterirdischen Bahn sollen ver- ^P aists^. 9. Febr., mittags. Das Viertel des Bahnhofs und des Omis von I ü r 11 ist auf eine Länge von 80 Metern mit Was)er checkt. Lagerhaus, bau, Zentrum der Stadt, elektrische Kraft und Lickt vorhanden, zu vermieten. Schriftliche Angebote unter 0904 an den Gieß. Anz. erbeten. Hübsch möbliertes Zimmer gesucht in der Nähe d. Universität. Sckriftl. Angebote mit Preis um. 01060 an den Gieß. Anz. erb^ Möbl. Zimmer zum 1. März et), früher gesucht. Sckriftl. Angebote in. Preisang. um 01002 an den Gieß. Anz. erb. 0107y] Suche tüchtige Mädchen, die kock. können, in kl. bess. Hausbalte. Frau Schmidt, Neuen Bäue 5. 01078; Tüchtig Mädchen 0. Frau für vormittags gesucht Ludwigstraße 27 p. 07931 öZtm.-W. v-1. Avnlz. oerm. Selir passend gelegen mr Bahn- 0. irln'rbeamten. Bahndontr. dB. vernri?cL,te». . * Säuglingssterblichkeit in DeutschlaNd im fahre 19 08. Nach dem „Reichsanz" fute un Jahre 1908 759002 Kinder int Alter von weniger als 1 Jahr gestorben. Dar- ■.Littet 308 680 chclickc und 50 342 uneheliche. Vergletust man bi: sthl mit denen Der Vorjahre, so ergibt sich gegeiEr deai ^ahre 1907 ciuc Zunahme um 5760, während Die ^ahre 1906 und UUu «ich höhere Zistern gehabt hatten. « 10L' Lebendgebok^io oinw.n im Jahre 1908 17,8 hn erstell Jahre Gestorbene gegen 17,6 i. I. 1907, 18,5 i. I. 1906 und 20,o v <>. WOo. yn den ein seinen deutschen Staaten mar Die Zahl im Z>ahre 1908 jlveraus verschieden. Waldeck hatte, wie gewöhnlich, die geringue oÄtglincssterblichteit mit 9,4 auf 100 Geborene, ^ann folgen chpc mit 11,1. 3ckaumteirg-Lippe mit 11,3 unb öenen mit lo,0. tiefe drei Stauten hatten auch in fricheren Jahren eine ,ehr gunst.gc Mer. In Preus eu betrug Die St crlüickste i, S t pe r l 7,3, tnSßuTt- emrberg 18,4 / im Königreich Sackien 20,1, in Reust a. t. -0,d, m 101075] Tüchtig. Mädchen gesucht. 9käh. Ercdnerstraßc 10 I. 150) Frdl. 4 Zimmerwohnung mit allem Zubehör zu vermieten. Flick, Btsmarckftr. 6/8. j LAden etc. | Laden in vorzüglicher Geschäftslage, für jedes Geschäft geeignet, zu verm. Räberes in der Geschäftsstelle des Gieß. Anzeigers.________[875 Eine Helle Werkttätte m.9ager- räunten und klein. 3 Zim. Wohn, billig zu vermieten. [829 Zu erfragen Liebigür. 65. Pa. Existenz. Molkereiprodukten- Gcschäst, vrima Lagc, feit Jahren bestehend, TageLteinnalimen Mk. 150—180. besonderer Verhältnisse halber sofort ob. teäter febr günstig zu verk. Näheres D. Emainikl Stell, in Kolonialwaren, Weiß ober Kurzwaren. Sckriftl Angebote unter 01058 an den Gieß Anzeiger erbeten. An gutes Wcjter Walzen, ic ^Muükstücke spielend, ist mcgzugS- holoer billig zu oerkauien. -ckristi. Angebote unt. 01019 an wn Gießener Anzeiger erb. Eine Anzahl SkbtRAe Lesen null Herde biüigit ab (526 1 -LSilb. Tiirbeck, 9ceuenweg 18. l^elegenbeitskanfk Brehm’s »•'erleben, große Ausgabe, wie lU-u^sehr billig abzugeben. H^^iftl Angebote unter 880 •n öen Gießener Anzeiger. Die 1. Etage, Süd-Anlage 18, 7 Zimmer, Glasveranda unb sonstiges Zubehör ist per 1. Avril zu vermieten.__Wetter. Hocke leg., ncuseitl. auSgestatieie 5-Zimmerwobn., 2. u. 3. Stock, ein- gi-ricbtet. Badezim., all. Bcauem- iidjfeitcn u. reicklickem Zubehör baldigst zu vermieten. 110/ jcäb- Eim, Friedrick'tr. 121. 010241 5-Ztm.-Wohn. i. 2. Stock zu vermteten. Steimtr. 19. LehrW-8esllch. Kolonialwaren -Großhandlung sucht zu Ostern einen jungen Mann mit guter Schulbildung Schriftliche Meldungen unter 884 an ben Gieß. Anz. erb. Suche zu Ostern einen Lehrling au« guter Jmmlte für mein Kolonialwaren- unb Delikatessen Geschäft 1784 Adolf Bächcr, Bad Nauheim. Lauffrau gesucht. Näb. Ludwigstr. 37 IIl. [881 «i^I Rcini.Lauimädch. u. Wasch fraugesucki Ludwigstr. 10 r Näheres durch Frau Groß, Kirckstraße 13 und Fran Rikbcl, Branbvlatz 3.________________ 01069 Mehrere Mädchen suchen Slellung für hier und auswärts. N. Fr. Pauvel, Bahnhofstr. 30 .1. 01071] Jg? faub. Mädchen sucht Stelle in besserem Hause. ^iah. Frau Lorenz, Dammstr. 25. ZungeS Mädchen fuckt Vani: stelle, nimmt auck Aushilfe an. 0(072, Löberttrnßc 3 Hinterh. 8691 Bess. Mädchen, w. i. Kochen, Näh- u. all. Hausarb. bew. ist, sucht Stelle a. Stütze. Familien Anschl. Anerbiel. u. K. P. vostlagcrnd Klein Karbcu, Kr. ,Friedberg. 882] Schöne 3-Zimmerwohn. mit Heller Werkstätte zu vermieten. _____________Bahnhofstraße 64. 7421 Große geräum. 3-Zim-WoHn. per 1. März zu vermieten. Näber. Steinstraße 48 p.__ | 2 Zimmer | 896] 2 Ztmmer, Käb. u. Kücke m. Gas per 15. März evtl. 1. Aprtl zu vermieten. Näh. Ludwigstr. 57 Hinterh. Verschiedene Ecke Frankfurter - u. Friedrichstraße 14, 1. Stock, hochm., neuztl. ausgestattete 7—9 Zi,n. Wohn, nut all. Bcauemlichkeiten baldigst zu vermieten. 1106 Näb -tzim, Friedrichstr 12 I. Eine 4- u. mehrere 3-?,immer- Wohnungen zu vermieten. r703 slläheres Selterswcg 38. Möbl. Zimmer 01031] Möbl. Zimmer zu vermiet. Seltersweg 81 v. L 01065] Gr. SteinroegßlL^t. 4. -Z. Wohn, per 1. Aprtl zu vermteten. _________Näheres Hinterhaus. Eberstraße 14 ’ ” eine 4-Zimmerwohnung v-l--llvrtt zu vermieten. . . lM1E> :Nädcres Schillcrstranc 26 Aftermeg 12, 4-Zim. Wohnung zu vermteten. , _ Näb- Gg. Schäfer, Licher Str. 9. Äiitiüiis-VBrpacliiiiDii. Zn Alsfeld ist eine gut gelegene Wirtschaft mit Stallung per alsbald oder 1 April billig zu ver pachten. Ein guter Metzger wßrde bevorzugt Näber, zu erfr. i. der Gefchäftsft des Gießener Anzeigers. [643 Vorbereitung für Maturttäts unb Ergänzungs vrüfttngen unb für alle klaffen höherer Lehranstalten in« Einzel Unterricht - Nachhiltestunben in ben Sprachen mr Schuler höherer Schulen. Aufnahme von ein bis zwei Pensionären. ,340 Dr. Roese, Oberlehrer i. P. fxoethestrasRc 34. 1 Wärterin sucht zum 1 März 1910 gegen eine Anfangsjahresoergütung von 340 Akark [B7'2 Provinzial - Siccheuaustalt ____________tn Gießen.__________ 825 Jemand zum Wecktragen gc sucht. Neuen Bäue 6. L Carl Frensdorf. Wohltätigkeits-Konzert Schellfische Kolosseum Giessen. Telephon €44 Heute, Donnerstag 10. Februar 1910, abends 8 Uhr Brau«. 871 3 = e S o t» er B:o/n in und außer dcni -Hause. 1761 mit silberner Kette. [897 Frische Landeier, Kreppeln Kocheier 59 Mitwirkung zugesagt. D9, Alle Evangelischen sind herzlich eingeladen. Eintritt frei. Wilh. HerbertMark,pla,z2 Telephon 741 Inh.: Carl Herbert Ä ■s o Die Rabattmarken der Sparvereinigung gelangen nach wie vor zur Ausgabe Für Händler An Martttagen in Gießen kann Vieh Marburg. Str. 66, früher Plantsche Besitzung, eingestellt werden. ft V B L Helene Reitz, Schrffenberger Weg 10III. Raubtier - Gruppe Tigerkanins, ausgeMrt von Mstr. Cäsario. mit Brut vernichtet radikal Rademachers Goldgsist. Patentamtl.gesch. No 75198. Geruch- u. farblos. Reinigt d. Kopfhaut von Schuppen, befördert d. Haarwuchs, verhütet den Zuzug v. Parasiten. Wichtig f. Schulkinder. Flasche 50 Pfg. Erhält), in Drogerien und Apotheken. Wo nicht erhältlich gegen Eins. v. 50 Pf. direkt v. all. Fabrik. Rademacher & Co., Siegburg. Gegen gute Belohn, abzugeben in der Geschäftsst. d. Gieß. Anz. Schluss meines Räumungs-Verkauf! Bezirkssparkasic Gießen. Doering. Akademischer Gesangverein. Nächste Probe Freitag, 11. Februar. Mit Rücksicht auf die bevorstehende Aufführung ist allH seitiges Erscheinen dringend erforderlich. v’% Der Borstaud. Dienstag nacht in Nord Anlage ober Hannnstraße silberne Hcrreuubr des Kronbaner’schen Quartettvereins in Giessen Sonntag, 13. Februar 1910, abends 5 Uhr im grossen Saale des Gesellschalts-Vereins Dirigent: Herr Prof. Gustav Trautmann, Grossh. Universitäts-Musikdirektor Solisten: Fräulein Emmy Kloos aus Batavia (Sopran) Herr Konzertmeister Hans Lange, Hof-Kammervirtuose aus Frank- 1 M fVioline). Lagerplätze mit direktem Geleise Äuschlutz an d. Staatseisenbabn 5. verpacht. >86, Fcan Tern L Eo-, Gießen. Walltorstr. 36—38 Dir.: Albert Ravvmann OI0M) Empfehle mich im Waschen und Putzen. Krau Belloff, Sonnenstratzc 13III. Zu erfragen vormittags bis 12 Uhr. Bekanntmachung. Die am 1. Januar lfd. Is. fällig gervejeneu Zinsen für ausgeliehene Kapitalien können nur noch in den nächsten acht Tagen ohne Kosten an unserer Kaffe befahlt werden. Gießen, am 8. Z-ebruar 1910. In den vorderen Räumen findet täglich bei freiem Eintritt Konzert des Wiener Damen-OrchefterS „Prasiana" statt. Anfang?/, Uhr. Gastspiel von Otto Reuttcr 5., rschilPerm,A.-G.Hroßefi-Li!ldell Für den Vorstand: Ohly, Kontrolleur. Nur noch wenige Tage dauern die Evangelischer Bund. Sonntag, 13. Februar, abends 8'I Uhr Familien-Abend in Steins Garte«. Vor trag detz .Herrn Pastor Mahler-Ofhroroo: „Die Arbeit tnt htn deMen emzelAm Mikamiiereril ms ÜlnRümi) uni) ihre Anßeiielimg in der Wirk." Für den unterhaltenden Teil haben ein Damen-Ouartett des Kirchengesangvereins und geehrte Instrumental-Künstler ihre w Ä« k Men rreiserniäflipp auf alle Schuhwaren. Lassen Sie die äusserst günstige Gelegenheit nicht unbenutzt. Für jedes bei mir gekaufte Paar leiste ich Garantie. 010öb) Goldene Brosche gesunden. Abzuhoten Ltepbanstr. 4211. Bin öunö entlaufen, Ä«, auf den Namen Felix bürend. Wicdcrbrinq. erhält Belohnung. 8951 Gebe. Rosenbaum. ®E,U# Verteter "1 oder sonstige Persönlichkeit, welche bei hicngcn Hotels »ach I weisbar sehr gut ciugefübrl od. bekannt tft. Offerten mit näh. Angaben unter „A. 671?" an Heinr. I Eisler, Hamburg. (sl9/. I SBBSSSSSSSSSSSBSE 1 1 ■''IgSSKEggr___________S 5-20000 M. Jahresverdienst eventl. auch mehr. Dieses außergewöhnlich hohe Einkommen erzielen ftrebfeme Leute Für selbständige Kaufleute, welche reisen lassen, auch cl Nebenverdienst au betrachten. . ; Wir haben für die Stadt Gietzen, eventl. auch für grösseren Be.;)v den Generaloertrieb Aufsehen erregender, allenthalben grob ouf;c nommener 2leuheiten, Schlager ersten Ranges, nur an witll® tüchtige, rührige Leute für eigene Rechnung, nicht vrovisiore weise, oU vergeben. «Durchaus reelle Sache", daher mcht ft: sogenannte Schnüffler. . \ . L Besonderes Barkavttal t|t nicht unbedingt erforderlich, iedp Kaution oder Bürgschaft von mindestens 1—2000 Mk., je nach (Mmc des Bezirks und Höbe des Warenlagers. I Hauptbedingung ist: Ehrenwerter Charakter, Flein, Umitditg feit und Organisationstalent. Gefällige Offert, «vorerst nur ichrutliäp an x»obs. Bormbau», zurzeit Hotel ReichSbos, Frankfurt a. Main. Dieses Inserat erscheint nur einmal. D?« 1linb dem n M" -,n F ^chmijn fallMgt L$>1 Serui 11 Wgetetf J1«? non ptileten 1 & Me bas ■ ^ea kjywbttc fr bezü Jfe M1 Mgenüii. frf iu: jyen ober h SM Vtinerl I- dil M bi au Ö-tttcic Biograph. Biograph, Nur biS morgen außer anderen die hervorragenden Stüde Oie Reue desTauchers ein Drama aus dem Meeresboden Keine sade Sensation. — Packende Tragik. — Aparte Szenerien. Simone dramatischer Kunstfilm. Die vorzüglich gelungenen Tonbilder: Der Rattenfänger von Hameln, in 2 Bildern Tie neue Garde re.010/3 Verein Contentia. Große ÄMN-Aßullg Sonntag den 13. Februar, abends 8 Uhr, bei Steinhauer, Ludwigftr. 55. Freunde und Gönner des Bcr- eins willkommen. (v10/» Ter Vorstand. Sektion Giessen D. & Oe. A.-V. II. Sonntag den 13. Februar: Allendors—Nordeck—Dreihausen —Ebsdorf- Frauenberg—Marburg. 5l/a Std. Abfahrt 917 Uhr vormittags nach Allendorf.(v10/2 L0 Lüc 0er1 jidetF feign* «^S«biu gofj Grosse Spezialitäten - Vorstellung sowie Gastspiel von Dnpte’s weltberühmter n Freitag b.ll.bo. M., JS" aOöe. syä II. 8nrln- suilg. b. Mw. n. Ws». Kff. ZAg. Lr. Ltmbr. Ml. Nrni.DI.6r. । OK»«) Ej„ Trauring in der Tum halle gesunden. Abzuholen ^udwigstrasre 8 11. Gartenbau ofcii ihig SKI irii M'ci Midili Das „Mr j ui oT Men in ffite nm sie,Je fcerftd t 100 Äi 16^2 E finge ei iglüh : 1M\ irli'toll ige inti int m itiei der Ma (! Nmni : lüd) u>ti rt find. dc p eine < l Mvmfi EIDO Aad k 120 (X ht W im Suhl i nmb 10 Je erste 1 gen. Vo ilintatüm nt setzt in gleichgült brüten in kira U V ta -ff 11800 A Ri den litfeikn. I « die ' Mitg toi bient F üb ($ü WMric 1 l^lmeij Km Den ’krötgi'it. «weitere L •^ruiiö 1 8 tinlomm ;irm sriMfllten k3- mb in empfiehlt billigst 893 Georg Wallenfels, gegenüber der Enget-Apotheke. Noch 6 billige Tage zu gamz bedeutend billigen Preisen, Dienstag 15. Februar 1. Ini Wieter. Chor a capella . . . . . . . e. Kremser ‘J. Lieder am Klavier: a) Schmerzen 1 ,, , __ b) Der Engel Zum V?oestU-e R. Wagners c) Träume Februar 18Wi 3. Ständchen. Chor mit Sopran-Solo und Klavierbegleitung . . .Fr. Schubert 1. Violin-Solo: Ciaconna in D-Moll . . . . . , j. g. Bach 5. Die beiden Särge. Chor a capella . . . . . .Fr. Hegav 6. I/iedei* am Klavier: a) Breit über mein Haupt dein schwarzes Haar . b) Morgen . . . . . . R. Strauss cl Heimliche Aufforderung . . , .1 7- Chöre a capella: a) Ach, wie ist's möglich dann . . . . ; b) Die Sonne scheint nicht mehr . . . » Volkslieder c) Wiegenlied (mit Sopran-Solo) . . . .Fr. Schubert S. Solostücke für Violine: al Canzonetta . . . . A. d’Ambrosio b) Ziegeunerweisen .... P. de Sarasate “• Chöre a capella: a) Steht ein Haselstrauch an unserem Wiesenhang . L. Geller bl Der Frühling naht mit Brausen . F. Mendelssohn-Bartholdy Eintrittskarten ZU?J-. iSperrsitz M. 2.5O). Studentenkarteri M. I.-, Schülerkarten M. 050 ----—r---5------smd in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolph’s Nachfolger), sowie abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter zu haben, täglich frisch bei 1264 Hosbäeker Noll, Mäusburg 12. Kartoffeln vr. Sveise- n Salatkartoffel«, empfiehlt (81 J. Weisel, Telephon 285. Sonnenstrahe 6. MMdM Giessen. toektion; Hermann Stelngoette* Freitag den 11. Februar li>l« Anfang 8 Uhr 16. Freitag-Abonnem.-VorstelliiU „Romeo und Julia1 Tragödie in 5 Auszügen uon William Shakcsvcarc. Anfang 8 Uhr. Ende geg.10'/, Utr. i Sonntag den 13.Februar lt»lv NachmittagsUhr Kleine Preise! Kleine Pretat. ?,um 10. Male: Unter Mitwirkung der Siweto des hiesigen ?,nfanl -Negimenis „Kaiser Wilhelm" (Nr. 1161 „Der fidele Banei Operette in 3 Akten von Viktor Steon. Musik von Vco Fall- Ansang 3'/° Uhr. Ende 6l/< Ul- Abends 7*/. Uhr . , Kleine Preise! Kleine Preis*. „Romeo und Julis Tragödie in 5 Aufzügen von William Shakeivearr Ansang 71/: Uhr. Ende geg-lO Utz - , OOOOOOOOOOl allerseiuüe lebend frische 172 sind tn Eispackung eingetroffeu bei Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 46. Gegenüber der Engelapotheke. Recentinol bestbewährtes, geruchloses, staub' bindendes Fuffbödenöl; für jeden Boden- und Trevpenbelag. In 2—3 Wochen kein nasses Aufziehen nötig. Sofort begebbar. Alleinverkauf in jedem Quantum frei ins Haus. H. Hetz, Roonftr. 31, 7541 Telephon 568. WA