Nr. 50 Zweites Blatt 160. Jahrgang Dienstag 1. März 1910 Erscheint täglich mit Ausnahme dcS Sonntags. Tre „Siehener Zamilienblätter" werden dem .Sinniger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwcrsitätS - Buch- und Sleindruckerei. R. Lange. Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: Redaktion: Test-AdruAnzeigerGießen. ___ — Tibet und die Machte. Aus Äafhitta kam die Meldung, das; der Dalai Lama, der fetzige Inhaber der höchsten geistlichen Würde für alle Anhänger Buddhas, aus Lhassa nach Indien geflohen fei, da chinesische Truppen buddhistische Nt*.öfter beraubt haben sollen. Diese Flucht rollt ein religiös-politisches neues Problem auf, das den Engländern voraussichtlich mehr Zorge bereiten wird, als den Chinesen. Bekanntlich haben die Engländer unter "Aounahusband im Jahre 1904 Tibet „erschlössen" und die Macht des Dalai Lama gebrochen. Zwei Jahre später erkannte England die Souveränität Chinas über Tiber ausdrücklich an und beging damit einen nicht wieder gut zu machenden Fehler, der wohl der Rücksichtnahme auf die zahlreichen Buddhisten Indiens ent- wrang. Das „Dach der Welt" hätte tatsächlich die beste Borpostenstellung gegenüber China abgegeben, und unzweifelhaft hatten damals die Politiker Recht, die die Besetzung des jetzt zur chinesischen Provinz gewordenen Reiches als strategische Position start bc|üriuorieten. Damals wurde den Chinesen, die außerordentlich geschickt operierten, auch versprochen, das; weder wissenschaftliche noch sonstige Expeditionen nach Tibet seitens der Engländer gemacht werden würden. Die Chine,en, deren schlaue Diplomatie sich hier außerordentlich be.vährt hat, zwangen den Dalai Lama übrigens auch zur Au,gäbe seiner Herrschergc- walt und bewilligten chm ein Jahresgehalt von 10000 Taöls. Lei den erwähnten Ausschreitungen hat es sich vermutlich um Nebergrisfe von Soldaten, die Anhänger des Kosucius find, gehandelt, und weshalb die Chinesen nicht gleich von vornherein buddhistische Truppen nach Tibet gesandt haben, ist nicht recht erklärlich, denn man kann doch nicht annehmen, daß es ihnen nach Ab Muß des diplomatischen Feldzugs darum zu tun sein tonnte, in Tibet neue Aufregungen hervorzurufen. Unter den gegebenen Verhältnifsen gewinnt die Flucht des buddhistischen Oberhauptes besondere Bedeutung, die sich in erster Linie in einer empfindlichen Spannung zwischen England und China äußern muß. Wie gemeldet wird, finden denn nun schon Verhandlungen zwischen Petersburg und London statt, die entsprechende Schritte in Peting be-mecken. Angeblich hatte der Dalai Lama vor seiner Flucht sich um Hilfe an Rußland gewandt, das aber mit Rücksicht auf das englisch- ruf fische Abkommen icoe Einmischung aolehnle. Es handelt sich bei den Uebergriffen der chinesischen Soldaten und der Flucht des buddhistischen Oberhauptes dann auch vornehmlich darum, vb und inlüteiueit die Buddhisten in China und Indien se.bst gegen die Tatsachen protestieren werden, denn genau genommen bat man das Heiligste, was chr Glauben kennt, beschimpsi. Hält man sich an die Ereignisse in Marokko, wo man auch an eine allgemeine Erhebung der „Gläubigen" glauben machen wollre, was aber trg getauscht wurde, so hätte man auch einen allgemeinen tu]stand der Buddhisten kaum zu erwarten. Ge,chähe es trotzdem — bis jetzt liegen keine Anzeichen vor — so stände man allerdings vor schweren Ausgaben. Die Lage, in der sich England befindet, ist insofern leine behagliche, als es großer Vorsicht bedarf, um die Gefühle der indischen Buddhisten nicht zu verletzen und andererseits auch die Chinesen nicht zu sehr zu reizen. Es gibt genug Stimmen im englischen Lager, die für Indien mehr von China furchten als von Rußland. Dieses ist noch weit davon entferne, seine Riesenträfte auch richtig benutzen zu können, aber es macht nicht zu verkennende Anstrengungen, vorwärts zu kommen, was sich auch in der Ausbringung moderner Truppen äußert, ivas fetzt wieder in Tibet heirortritt. An der Südivestgrenze des himmlischen Reiches werden seit langem umfassende militärische Vorbereitungen getroffen, die auf alle Fälle beweisen, oaß man gegebenenfalls ein Wort mitzusprechen wünscht. Dies ivürbc dann am Platze sein, wenn die Engländer von Indien aus einen Vorstoß nach Tibet unternähmen. Indexen erscheint es glaubhafter, daß. dies mit Truppen nicht ge> ichehen wird, da hierdurch weiter Str en und die Ansicht entstehen könnte, England beabsichtige Tibet zu annektieren. Es wird vielmehr Sache der britischen StaatSk'unst sein, ihre Macht int Sinne englischen Einflusses auszunützen, ohne daß äußere Geschehnisse militärischen Gepräges dabei mitsprechen. Durch Wiedereinführung des Dalai Lama in Lhäjfa Aann sich England ein unvergängliches Verdienst um die buddhistische Sache erwerben. Rewyorr, 28. Febr. Rach einem aus Peking ein- getroflenen Telegramm erklärte die chinesische Regierung dem britischen auswärtigen Amte auf dessen Frage nach den Intentionen der chinesischen Regierung in Tibet, dal; die innere Verwaltung Tibets unverändert bleiben werde. Der Berliner „Lok.-Anz." will Einzelheiten über die Entthronung des Dalai Lama durch die Chinesen wissen. Er meldet: , „, . London, 26. Febr. Zugleich mit der Absetzung des Dalai Lamas ist die Neuwahl eines Nachfolger-' angeordnet worden. Der Dalai Lama wird tn dem kaiserlichen Erlaß des Ungehorsams und des Intrigierens beschuldigt. Er sei tatsächlich der schlechteste Lama, der je in Tibet regierte, gewesen, und f}abc die Abgaben an iS hin a v cr weigert. Aus Kalkutta wird gemeldet, daß der Dalai Lama nur von fünfzig Chinesen bis zur inbifdjeu Grenze verfolgt wurde, wahrend er 300 Mann zu seiner Verteidigung hatte. An der Grenze wurde der Flüchtling von dem Radia von Sikkim empfangen, der ihm bis nach .Mlimpong das Geleite gab. Großes Aussehen hat des Dalai Lama Flucht in Nepal gemacht, wo inan ihn noch immer für die Wiedergeburt Buddhas halt, x-ie Nepaler verlangen, daß ihre Regierung dem Kirchensursten zu Hilfe komme, falls die indische Regierung )td) dessen weigern sollte. Aus Stabt iiiiO Land. Gießen, 1. März 1910. ** Die Erhöhung der Schlachthofgebühren. Tie von der allgemeinen Metzgerveriammlung gewählten drei Meister sind vom Oberbürgermeister empchngen worden und haben ihm eingehend ihren .Standpunkt dargelegt. Der Oberbürgermeister bedauerte, an dem Taiis für die -Lchlachtgebühren sesthalten zu müssen, die Metzger imen sich, wenn sie meinten, daß der Be.rag von 120000 Ml. für Geländeerwerb zu hoch sei. Dieser Betrag reiche nach einer nochmaligen Prüfung nicht hin, es sei vergessen worden, das für den Schlachthof erworbene Wohnhaus an der Rodheimer Straße in Rechnung zu stellen. Tat,ächlich koste der Grunderwerb, der für die Schlachthofsneubauten, die Kühlhalle usw. bereitgestellt sei, 159 000 Mk., wobei man das Gelände zu einem Preise in Ansatz gebracht habe, wie ihn die .uommist'ion zum Zwecke der Veranlagung bei einer eüent Wertzuwachssteuer taxiert hat. Der Oberbürgermeister ließ durchblicken, daß bie städtische Verwaltung nach Betriebnahme der Kühlanlage, bis zu welchem Zeitpunkt man das Ergebnis des neuen Schlachtgebührentarifs überblicken könne, den Metzgern n. 11. ein gewi.ses Entgegenkommen nicht versagen würde. Er erklärte weiter, daß weder er noch die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung die Absicht haben, den hier ansässigen Metzgern oas Leben sauer zu machen. Man crtennC gern an, daß bie Konkurrenten der Metzger auf dem Lande, auch wenn sie Fleisch nach Gießen liefern, im Vorteil sind. Aus diesem Grunde sei man bereit, die Polizeiverordnung über die Nachuntersuchung des von auswärts eingeführten Fleisches dahin abzuändern, daß die Gebühren entsprechend erhöht werden. Auch versprach der Oberbürgermeister, die Anregungen der Metzger wegen einer be,seren Kontrolle dieser Fleischeinfuhr in Erwägung ziehen und nach Möglichkeit berückfichligen zu wollen. Die Deputation der Metzger schied mit oem Bewußtsein, durch die Aus,prache mit dem Leiter unserer städtischen Verwaltung dem Handwerk einen guten Dienst geleistet zu haben. •• Studentische Unt erricht«kurse für Arbeiter und Unterbeamte. Nächsten Freitag (4. März), abends, wird Prof. Dr. König im Physikalischen Institut (Kepplerslr. 24) einen Vortrag nut Demonstrationen über „Das Sehen und die Farben- halten. Die Teilnehmer an den Unterrichts- lürsen mit ihren Angehörigen, aber auch alle anderen Arbeiter und Unterbeainle sind freundlichst emgeladen. — Karten für das Konzert, das der Konzertverem nächsten Sonntag veranstaltet, können nach dem Vortrag in Empfang genommen werden. l. A u l e n d i e b a ch, 27. Febr. Es regnete heute bloß einmal, aber jedenfalls waren es Tränen der Freude, die der Himmel weinte. Nachdem gestern durch Kreisrat Böckmann von Büdingen un;cfc ruugewsthlter Bürgermeister Otto Bolitsch in fein Amt ein gewiesen wurde, setzten ihm heute seine Am-änger einen Ehrenbaum. Die Mehrheit des Dorfes, die Schulrnaben der schwarzen Partei, Ehrenreiter usw. brachten den Maienbaum an Ort und Stelle. Unter den KAingen einer Musiikapellc „Heil dir im Sieg en ranz" unb „O Tannenbaum" hob sich der prächtige Baum. Nachdem er stand, hielt Herr Hensel fen. eine maßvoll gehaltene Festrede. Er gab seiner Freude Ausdruck, daß er vor 27 Jahren, als der Vater des New- gewählten den bürgermei,^erlichen Thron einnahm, auch die Ehre halte, zu reden und daß nun doch der neue Baum ins alte Loch komme. Brausender Jubel begleitete den Schluß der Rede. Herr Bolitsch baiute dem Redner und versprach, feilt neues Amt in Gewissenhaftigkeit, Gerechtigkeit und ohne seinen Gegnern etwas nachzutragen, zu führen. Ein Festejsen und bann ein „Fest"triinelt folgte, bas ziemlich lang gebauert haben soll. Herr Bolitsch wurde in zwei heftigen Wahlkämpfen mit 42 gegen 40 Stimmen gewählt. bm. Bingenheim, 28. Febr. Gestern fand im Münchschen Saale ein außerordentlich gut besuchter Fa- milieitabend des Mengen Zweigoereins des Eoang. Bundes statt. Der Vor,itzenbe, Forstmeister Lang, eröffnete ihn mit einer Ansprache. Der Vorsitzende der Bezirksvereinigung Nidda, Oberst z. D. Weimer, hielt einen Vortrag: „Unser deutsches Vatenand und wir Protestanten". Reichen Bet,all loyuie die von echt deutsch-protestantischem Geiste getragenen Ausführungen. Nach einer kurzen Ansprache von Pfarrer Hermann aus Nidda, der seinerzeit beit Anstoß zur Gründung bes hiesigen Zweigoeretns gegeben Hatte, folgten kleine theatralische Aufsührungen, lebenbe Bilber, ge,teilt vom Turnverein, und Vorträge des Gesangvereins unter Leitung seines Dirigenten, Lehrer Fischer. In allen Darbietungen Hangen patriotische und evangelische Gedanken, wie sie der Hauptvortrag ange- jd'lagen hatte, wieder. Wohlverdient Ivar daher der Dank, den Pfarrer Wiegel zum Schluß allen aussprach, die bei der schönen Veranstaltung mitgewirkt hatten. 0 Gladenbach, 27. Febr. Heute hatten sich hier tu der Wirtschaft von Vallbrechr die Vertreter der Krieg er vereine des Kreises Biedenkopf zur F r ü h j a h r s v e r s a m m l u n g vereinigt. Ter Verbanos- vorsitzende, Landrat Dr. Daniels, eröffnete die Verhandlungen mit einer Begrüßungsansprache, die in ein Hoch aus den obersten Kriegsherrn ausklang. Es waren 69 stimmberechtigte Delegiere erschienen, außerdem nahmen nock) viele Kameraden von hier uno aus der Umgegend teil. Tie Wal)len hatten folgendes Ergebnis' Weigel- Biedenkopf wird. 1. Schriftführer, da der feitherige Be- kleider dieses Amtes Jacobi versetzt ist. Kommerzienrat Jung-Mlhelmshutte wird 2. Vorsitzender an Stelle des Manier al) en Spieß-Gladenbach, der eine Wiederwahl ablehnt. Zur Bezirlsversammlung nach Braubad) wird Ziger-Nieder- eisenhausen belegiert Aus dem Jahresbericht geben wir einige Zahlen wieder: Einnahmen 2893 Mk., Ausgaben 2847 Mk., Mitgliederbestand 2333, Vereine 81. Ter nächste Verbandstag ist in R o d h e i m. Vorteile öes elektrischen Lichter für Licht- u. Kraftjtoede. . Der Vortrag, den Ticeltor Stolle über diese wichtige Z-rage am Sonntag in Krofdorf hielt, enthielt in der Hauptsache folgende Ausführungen: Sckon lange Zeit verwendet man die Eletirizitöt für Be- leuchtuna, und Strait Übertragung. *))taii verwendet jie so ausgiebig, tut’, man wohl behaupten lann, ba'ß lein Geout ohne Eiewizitat auswimnen könnte. Ter heutige Stand der Elektrizität ist von fo außerordentlich weckgehender Bedeutung, daß es an der Zeil | ist, auf die Vorteile bcrfelben aufmeru'am zu machen. xte Eleltrizitat hat in den lebten tarnen emen Hegte-, en WoÄ zurückgclegt, und bente wird wohl fauni bic Jocrnmltung einer Gemeinde, die bisher ohne allgemeine Bclencl)tungsquelle war, gegenüber den Vorzügen des elektrischen Lichtes, bie Einführung einer anderen Bcleuct.tungsart befürworten wollen ^enn nun trotzdem,in vielen Gern, inten jahrelang schrvebende Belcurhtungs' fragen nur langsam zur Erledigung gelangen, io liegt dies meistens Daran, daß die Einwohner mit ihren Ent)ä msien zur uckhaltm, a-reil sie vielfach nickt wissen, was sie von der clcfrri|a)tn Etn-- richtung zu erwarten haben, und ob sie auch den Verhsltnmen oer einzelnen entspricht unb wie hoch sich die Kosten bc laut en. Wenn wir die vorhandenen Lichtquellen, wie PLr?^um, Gas, 9LcfDien sowie Elektrizitäi betradi.c.t, so steht bic Elektrizität nur nut dem Gas allein int Wetioewero, Lenn ade uorigen mnltluben Beliuchtungsarten, Ivie Tenzin, Spiritus usw. sind uiiicrgcordnele Beleuatuilgsiiiittet und sind durch Gas unb Elektrizität weit übertroffen. Tie Vorzüge technischer Art, die die Eletlrr- 5ität gegenüber dem Gas besitzt, sind imüccrtrofienc Reinlicheit, siete Betriets^ereckldMst, größte^ Einfadcheit in der ^oeoienung!, oequeme Handhabung und äußerst geringe tveuergesahrlichieit. Elektrizität ist überall da zu verwenden, wo andereZBeienchtungs-- mittel den Ticnst versagen, denn mit einer merkbaren Abgabe von Wärme, mit einer Verunreinigung von Luft ist nicht zu redmen, w.shalb wir Eleltrizitat in Palästen, Villen, in einfachen ArbciterWrohnmigen, in Bahnhöfen und Spitälern finden. Wenn man als Abnehmer von clektrifcheni Strom auftritt, bekommt man gcUirbnlich einen Zähler ausgestellt. Dieser Zahler zäh.t die elcftri|djie Energie, die man in seinem WirtschMstsoetruioe rerbraucht Hot nach sogenannten Kilowattstunden. Tas ist eine elektriscl-e Einheit, die ein bestimmtes Quantum elektrr scl-cr Energie darstellt. Es ist wesentlich, daß man sich über diese elektrische Größe ein klares Bild macht. Tas Kilowatts berechnet sich aus anderen cleltr. Ata stein heilen, aus Volt u. Ainpöre. Diese Qi löten wiederum lann man sich einigermaßen an einer Wasserleitung versinnbildlichen. Wenn mau gegen die Oefsnuug des Leitungsl-ahncs bei der Wasserleitung den Daumen drückt, suhlt man buixl) das hereintrelende Wasser einen Truck. Durch diesen Truck wird die ÜJienge des gelieferten Wassers bestimmt. Ebenso bei der Elektrizität, Volt nennt man bie Größe, bie gewissermaßen! ben Truck bezeichnet. Wenn ich nun bei der Wasserleitung den! Taumen loslasse, so daß bas Wasser abfließen kann, erhalte ich eine bestimmte Menge Wasser, sagen wir mal einen Liter; diesen Begriff der Menge brückt man bei dec Elektrizitütsmeffung durch das Wort Ampöre aus. Wie nun bei einer Wasserleitung bie Menge des ab fließenden Wassers durch den T ruck, die Svannunai durch den Querschnitl des äiohres bestimmt wird, bestimmt sich die Menge der gelieferten Elektrizität durch bie Multiplikatvoni von Bolt (Truck) mit Ampsre. 2aburd) erhalten wir eine britte Gröhe, das Watt. Tas Kilowatt sind 1000 Watt. Ich will den Angcwcn über bie Vorteile der Elektrizität den Strompreis von 50 Pfennig für das Kilowatt für Lid)tzwecke und von 20 Pfennig für Kraftzwecke zu Grunde legen. Ter Preis für Krasd- iwerfe ist Niedriger gehalten als iür Lichtzwecke, weil, wenn das Elekkrizitalsiverk ben Strom nur für Belcu,cl)tungszw«le zu liefern Hütte, die Alaschmen nur abends unb nachts gebraucht werbet könnten, tagsüber müßten sie still liegen. Ich komme zunächst auf bas Licht zu sprechen. Wenn wir dos Petroleum mit elektrischer Beleuästimg vergleichen, so müssen wir von der Einheit der Llchtstürle ausgehen, von der Helligkeit der Beleucl)tungsart. Man mißt jene Helligkeit wiederum nach einem bestimmten Maß, der )og. Nornrall^rze. Das ist eine bestimmte Zeitig feit, mit der man alle übrigen Beleuckstungsarten vergleich«!. TiC gewöhnliche Petroleumlampe, technisch die Normal- rischlanrpe, hat ungefähr 20 Normalkerzen Beleuchtung. Die Kück-eulampe etwa 10 und eine gut geputzte Stallalerne 5 Normalkerzen. Sie haben wohl schon alle bie elektrischen Birnen gesehen. In den Handel kommen Llohlensaden- und Aietallsabenglühlampcn. Durch bie Einführung der Metallfabenglühlampen ist bie elektrische Beleuchtung in den allerletzten Jahren auf ein Triftet oer früheren Kosten verbilligt worben, so daß man mit Recht vehauptcn Eattn, baß die elektr ische Beleuchtung billiger als Petroleumbeleurfjitung ist. Eine Petroleumlampe von 20 Normalkerzen und bei einem Preis von 20 Pfennig für das Lller verbraucht für 2st_> Psemrig Petroleum in der Stunde und eine elettrisae Atclallfabcnglühlampe von 25 Normalkerzen Helligkeit Konsumiert für 1,37 Pfg. elektrische Energie,, eine solche von 16 Normalkerzen Helligkeit 0,88 Pfennig, also noch nicht ganz 1 Pfg. Ich muß hierbei vorcmsschirfen, daß bei den Metallfadenglühtampen ein Energieverbrauch von 1,1 Watt sür die Normalkerze, um bie Rechnung nicht etwa günstig zu stellen, zugrunde gelegt ist. Tie Fabrikanten der Metallfadew- lampen geben einen Energieverbrauch von zirka 1 Wall für die Kerze an, und ich habe während meiner Praxis feststellen tönnett, daß bie von ben Glühlampensabrilen angegebenen mittleren Vei> braucksziffern, von ganz Heinen Abirrichuilgen abgesehen, in der Praxis immer eingetroffen sind Besonders günstig stellt sich bei diesen Lampen der äußerst geringe Helligreits- a b f a l l während der logenannten ^tutzbrennbauer, der meistens mit nur 2 Proz. sestgestellt werben- konnte, also mit Rücksicht auf eine solche von 1000 Stunden als sehr vorteilhaft be- zeicl-net werden muh Rerfä häufig trifft man auch die Kohlenfadenlampe an. Tie Kohlenfadenlampe gebraucht 70 Proz. mehr an Strom als die Melalliabenglühlampe, ist also teurer als die Peti'vleumbeleuchlung. Warum man noch immer die Kohlenfaden lampe benutzt, so liegt bas daran,, daß die Metallfadenlamve teurer ist. Tie Anfchaffungskosten stellen sich bei der Metall- ladenlampc auf zirka 2 Mark, hierzu kommt noch die Steuer mit 40 Pfg., also 2,40 Mk., während eine Kiohlensabenlampe von 16 St'j. einjchlleßstich Steuer 78 Pfg. lpstet. Deshalb sagt man sici. gewöhnlich, du nimmst eine Kohlmfadenlampc^ jvyu* hast du 1,62 übrig. Diese Rechnung ist gründ st sich, beitn-zfeoe Art der Lampen hat eine Nutzbrenndauer v^n 1000 ^Ftniiben, das macht bei dec 16 Kz.-Kohlensad en lampe bei hinein Preise von 2,6 Pfg. für die Stunde 26 Btt., dazu die Zßosteii der Anfäraffung mit 78 Pfg. = 26,78 Mk. Tie 25-ferzige Metallsadenlampo verbraucl/t bei 1000 BrennsMnden für 1000 X 1,37 Pfg. — 13,70 Mk., dazu die Kosten der Anschaffung mit 2,40 = 16,10 Mk. Man bat also bei mal größerer 5oelligkeik (16:25 Kerzen! immer noch 10,68 Mr. Ersparnis innerhalb 1000 Brennslnnden erzielt. Dieses sollte Dorf) dazu führen, daß man überl)aupt nur noch die Metallfadenlampe verwendet. Tie Vorteile der Elektrizität habe ich bereits erwähnt. Es ist vor allem bie außerordentliche Bequemlichkeit bei der Beleuchtung; durch einfaches Einschalten, durch einmaliges Herum drehen ors Schalters brennt bie Lampe. Man ist dabei ohne weiteres zum Sparen angehalten. Wenn man für brrzc Zcr! das Zimmer verlaßt, wirb man bie Lampe ausdrehen, was man sonst bei der umftänblid er en Entzündungsart z. B. bei Petra leum ober Gaslicht unterlassen mürb.. Eine elektrische Glüh lampe wirb nie sehr heiß, sie leuchtet nur handwarm, man kamt bie Lampe ruhig auf Heu ober Stroh legen, ohne daß cs Feuer fängt. Sollte durch irgendwelchen Zuiali eine Lampe zertrümmert werden, so kann auä> da nichts pas)ieren. Denn naturgemäß tritt in bem Augenblirf, in bem diese Lampc zerspringt, Lust in den leeren Raum, und die äto.chen- oder Metallfäden, die als Lebensbedingung haoen, ohne Lust zu leben, zerfallen in ganz kleine Teile, p daß eine Entzündung vollkommen ausge- ichlosfen ist. Sie haben schon sicher viel gehört von dem Kur-- Wiirfcl -chluß folgt) mäßig, Schweine mittelmäßig. Ochsen. 76—79 43 70—Iö 39 Schlachttvertes . 39- 42 72—75 40 36—44 78-60 39 Go—70 26-28 5d—56 72—73 55 56 oo 53—56 Schwarzbrot 2 Jrtg. 54 Pfg. 55 54 58—64 51—55 Masilämmer unb jüngere Masthammel 39—40 Mäßig genährte Hammel unb Schale 84—92 75-82 66—72 53 47 40 letzten Marlttage in Di art pro bas Mehr (+) be^iu. Weniger 72—73 68—73 Geringere Saugkälber . Schale. Preis pro 100 Pfd. rciiend- Lchlachi- gewicht uou-btS Doii-bi5 Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gietzener Fleisch- und Broiprcise am 28. Februar 1910. pool DiäcA 181.05 (— 3.30). Chicago Diät 176.55 (-]- 0.65). Roggen: Berlin Mai 169.50 (— 0.50), Juli 173.50 (— 0.2u). Haler: Berlin Diät 162.00 (-j- 0.50), Juli 164.25 0.50) Mk. Lustschiffahrt. Maxims neue Flugmaschiue. Sir Hiram Maxim, der Kanonentömg, tritt, wie aus London berichtet wird, mir der Ersiubung einer neuen Flngmaschine, eines Zweibeckers, an die Öeffentlichl'eit. Er hat bereits im Jahre 1889 eine.Flugmaschine gebaut, die allerdings, da er eine sehr schwere Damvlmalchine als Motor verwendete, nicht flog; durch diesen Mißerfolg ist jedoch fein Glaube an eine Flugmaschine „schwerer als die Luit" nicht erschütterl worden, und nach den Bläuen, die seiner Flugmaschine vom Jahre 1889 zu Grunde lugen, ist die jetzt vollendete Flugmaschine gebaut. Durch mehr als ein Dutzend Patente hat sich Sir Hiram Diaritrt die Einzelheiten seiner Erstndung schützen lassen. Besonders hervorzuheben ist der Motor, eine Maschine, die nach der Behauptung ihres Erfinders nicht ruckweise, sondern vollkommen gleichmäßig wie eine Dampfmaschine läuft; ferner ist in die Flugmaschine ein K reiset eingebaut, der das Gleichgewicht hält. Der Motor.wiegt 2-0 engt. Pfund und leistet dabei 80 Pferdekräfte; er ist ebeusy wie der Benzinbehälter und . alle anderen schweren Teile sehr tief an der Maschine angebracht Weizen 100 iig. 23.00 - 23.25 Mk. Roggen 100 Kg. 17.10-17.25 Mk. Durchschnittspreis pro 100 Pfund Lebend- 2chiacht- Rcrjirfjt 31 26 Auftrieb: Rinder 74, Kälber 56, Schafe 64, Schweine 388. Tendenz: Rinder flau, Kälber mittelmäßig, Schafe mittel- (Alerzschafe)^ Schweine. Bollfleijchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht Fleischige Schweine W-W., das soll ein böses Ting fein. Auch darüber können Sie sich beruchigrm, denn der Verband deutscher Elektrotechniker hat scharfe Bestimmungen über die Installation elektrischer Anlagen erlassen. Ter Kurzschluß kamt eigentlich nur noch Vorkommen!, wenn die Leitungen bind’ Unvorsichtigkeit oder Gewalt herunter gerissen werden. Ein Kurzschluß entsteht auck beispielsweise, wenn zwei blanke Leitungen, die positive und ineg-ative Elektrizität führen, sich an einer Stelle berühren. Ter hierdurch' entstandene Kurzschluß und die Gefahren des Kurzschlusses werden durch eingebaute Sicherungen unwirksam gemacht. Tie Sicherungen sind id angebracht, daß sie den Strom durch Schmelzen sofort aus- schalten. B-ei elektrischer Beleuchtung kann man die Kerzen st ärke ter Lampen beliebig wählen. Kohlensadenlampen sind von) 5 HK ab auswärts erhältlich. Gebräuchlich sind 5, 10, 16, 25, 32, 50 und mehr Kerzen. MetMsadenlampen von 10 Kerzen ab aufwärts. Mit Rücksicht auf die hygienischen Vorteil: der .'tektrischen Beleuchtung kann eine Glühlampe nicht nur in jedem Kranken- und Schlafzimmer, sondern auch in beliebigen anderen Räumen, wie .Wler, Stall, Scheune, and. im Freien, ohne zu leiden, benutzt irerben, da ihr weder Nässe noch Feuchtigkeit oder Staub säadet, resp. ihrer guten Wirkung Abbruch verleiht. Tie Vvrteile der Elektrizität lassen sich« zahlenmäßig nicht ausdrücken, sie sind aber so wesentlich, daß das elektrische Licht die Anforderungen, die an eine ideale Beleuchtung gestellt werden müssen, von sämtlichen Bcleuchtungsarten bei weitem am vollkommensten erfüllt. Sämtliche Lichtquellen, die aus Berbreimen beruhen, müssen zum guten Funktionieren eine ganz bestimmte Stellung Inhalten und werfen den größeren Teil des Lichtes nach oben, also gerade da hin, wo dasselbe am wenigsten gebrauchtwird. Eine Glühlampe läßt sich dagegen in allen möglichen Stellungen verwenden, und ihr Licht kann mit Leichtigkeit dahin gerichtet werden, wo dasselbe gerade erforderlich ist. Weiterhin, ist die durch- eilte Glühlampe cntroicfelte Wärmemenge int Vergleich mit anderen Lichtarten außerordentlich gering. Tiefe wort- rolle Eigenschaft wird besonders dankbar von den Personen emp- iintben, die genötigt sind, in nächster 9cätje der Lichtquelle zu arbeiten, wie z. B. Uhrmacher, Setzer in Druckereien, Schreiber, Zeichner usw. Weld'. unschätzbaren Vorteil die erwähnten Eigenschaften in T) i) g i e u i f ch c1 r Beziehung getvähren, geht mit Teutlich- feit aus den folgenden Zahlen hervor. Eine 16 Kz.-Glühlampe entwickelt in einer Stimbe 46 Wärmeeinheiten, ein Mensch 92, eine 16 Kz.-Petroleumlampe 640 und ein gewöhnlicher Gasbrenner von dar gleichen Helligkeit 790 Wärmeeinheiten. Tie ton einem MensckUN in einer Stunde ausgeatmete Menge an Kohlensäure beträgt 44 Gramm, eine 16 Kz.-Gasflamme erzeugt 150 Gramm, eine Petroleumlampe von 16 Kerzen sogar 280 Gramm, während eine Glühlampe überhauvt leine Derbren- .mmgsprodukte abgibt. Die Flug maschine von August Euler, dem be- Tünntcii Frankfurter >sportsmann, der seinerzeit die Voisinschen Patente für teures Geld gekauft hat, ist nunmehr ganz beutfd) ge-- luorben unb hat mit den Botsinfchen Flugapparaten nur mehr die Flächen gemein. Die Maschine hat 50 qm Tragfläche, einschließlich Schwanztragfläche und Höhensteuer. Ihr Eigengewicht ohne B elriebsstoss betragt 238 kg, die Schraglagenstenerung erfolgt durch Flächenverdrchung. Die Steuerflächen im Schwanz sind vorn spitz unb hinten breit und bienen gleichzeitig als Stabilisier- uugSstächeu. Als Motor dient ein rotierender 55 PS Achtzylinder. Tic Flügelfchraube des stlpparates mißt 2,60 m; ^bic ganze Länge des Flügapparates betragt 9 m, die Breite der Tragflächen 10 m. Herrn Euler ist für seine drei Beiverbungsfliigc vom 31. Dezember 1909 (3 Flüge von je 7 km in je 2 geschlossenen Greifen) als erstem b^ltschen Flieger bqs Flngzeug'uhrerpatent des Deutschen Lust- ichlsfer-Verbanbes urtternt 1. Februar er. erteilt worben. günstig lauten diesfalls namentlich die Berichte aus Ungarn, unb es scheint, baß diese Verhältnisse auf die ohnehin unerfreuliche Situation des Budapc.wr Marktes nicht ohne Einfluß geblieben sind. In Deutschland war die Witterung zeitweise geradezu früh-- jahrsmäßig. Der allzu frühe Beginn der Vegetation ist msofern nicht unbedenklich, als die Saaten bei eventuell wieberkehrenbem Frost um so leichter Schaben leiben konnten. In geschäftlicher Beziehung hat sich in ber Berichtswoche wenig gcäiibcrt. Die andauernden Klagen über den Mehlverkauf lassen keine größere Unternehmungslust aufkommeu, anbercrjeitS aber hält sich das inländische Weizenangebot nach wie vor in bescheidenen Grenzen, unb da sich ausländischer Weizen immer noch wesentlich teurer stellt, so ziehen bie Mühlen es im Bedarfsfälle zunächst vor, auf das heimische Produkt zurückzugreifen. Tie Preise find im allgemeinen unverändert geblieben: wo kleine Verschiebungen emtraten, waren solche mehr über minder durch lokale Verhältnisse bedingt. Auf dem Lieserungs- marfte stellten sich die Preise nach mehrfachen Schivankinigen um 17» Alk. niedriger als vor acht Tagen. Sehr schleppeiid geslaliet sich gleichfalls als Folge uubcitiebtgcuben Mehlvertaisis imb bei fehlender Exporlnachsrage der Absatz "von Roggen, so daß die Preise ftcUcniDeifc bis 4 Alk. nachgeben mußten, doch war dies meist nur dort der Fall, wo es sich um nicht ganz cintuauu5frete Ware hairdelre. Im Lieferungsgeschäit ivurbe Roggen zum Schluß nut 7.—'7« Mk. niedriger als vor einer Woche notiert. Auch das Hafer- geschalt hat sich in der Berichtswoche nicht gebelfert, aber bie Provinz zeigte sich wenig entgegentoinmenb, und im Lteferungsgeschait konnten mäßige Deckungen nur bei leicht erhöhten Preisen erledigt iverden. Russische Gerste war nur au» spätere Lieferung billiger käuflich, ivährenb Alms bet ruhigem Geschäft feinen Preisstand behauptet hat. Es stellten sich die Preise für mlänbifches Getreide am Wintersport. — Tic S chi tcku s m e i st er s ch a f t en ber Schweiz, bon Oesterreich unb von Deutschland, die kürzlich ausge- t rag er wurden, haben weil über die Schitäuferkreisc hinaus bas Interesse der sportlichen Welt geninben. Unter ihrem Eindruck sichen namentlich bie Nrnmmern 15 und 16 der bekannten Wintersport-Zeitschrift „Ter Winter" (München). Rümmer 15 enthält einige vorzübliche Illustrationen von der schweinischen Meisterschaft mit einem eingehenden Be- richl. Aus dem übrigen Inhalt dieser Nummer sind her- vorz ich eben der Bericht über die österreichische Meisterschaft unb über die Weltmeisterschaft int Kunstlaufen. Nr. 16 b.es „Winter" enthält einen illustrierten Artikel über die deutsche Schimeisterschaft unb u a. ben Anfang einer Ar- riteiferic ich er die Schisport-Berhältnisse von Norwegen und Frankreich aus ber Feber eines französischen Offiziers. Auch die übrigen Wintersportarten, so namentlich das Eisläufen und r.cr Schlittensport, kommen in den beiden Nummern ausgiebig zu Worte. Märkte. Gießen, 1. März. M arktb ericht. Aus heutigem Wockeu- mailte tollere: Buttei pr. Pfd. 1.00—1.05 Alk., Hühnereier 1 St. 7—00 Pfg., Enteneier 1 St. 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Erbsen p. Pfd. 00—00 Psg., Linsen v. Psd. 00—00 Psg., Tauben vr. Pr. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. Sr. 1,00—1,60 M!., Hähne pr. Stück 0,80—1,80Alk., tstäuse pr. Pfd. 60—70 Pf., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Qchjcnsteisch pr. Pfd. 76—84 Pfg«, Kuhfleisch pr. Pfd. 60 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Psg^ Schweinefleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 96 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 72—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—80 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Sig. 5.50—6.00 Alt., Zwicbelii per Ztr. 5,00—6,00 Alt^ Milch per üiler 20 Pfg., Weißkraut ver Stück 10—15 Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00., Aepfel per Ztr. 10—18 Alk., Birnen per Ztr. 10—15 Alk. Nüsse 100 Stück 40—50 Pfg., per Ztr. 0—00 Alk Marktzeit von 8—2 Uhr. F.C. Wiesbaden. Vieh Hof-Marktbericht vom 28. Febr. Aeltere ausgemästete Kühe unb wemg gut entwickelte jt'mgereKühe u. Färsen 29—33 Mäßig genährte Kühe nub Färsen . . 25—28 Kä l b e r. Feinste Mast- (Vollmilchmast) und beste Saugkälber 50—56 Mittlere Ai ast- unb gute Saugkälber . 45—49 Getreide-Wochenbericht ।■ ibc-rrJUfidic des ^cu.iuy.it ^...wmirtschastsrats oom 22. bis 28. Februar 1910. Starker hdrvortretendem russischem Angebot und vermehrter Vertaufslust ArAeMiniens für leichte Gewichte standen in der Berichtswoche zeitweise feste Berichte aus Amerika gegenüber, wo durch abwechselndes Frost- und Tauwetter verursachte Schäden die Haussespekulation ermutigten. 'Auch in Rußland wird stellenweise über eine Berschlechternng des Saatenstandes geklagt, wahrend in Front reich und England übermäßige Nässe bie Unzufriebenheit ber Landwirtschaft erregt. Im allgemeinen scheinen die Aussichten durch Winterschäden indes kaum sonderlich getrübt zu sein. Sehr Vollfleischige, ausgemasiete, höchsten . Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 42—45 Junge, fleischige, nicht ausgemasiete unb ältere ausgemästete 37—41 Fars en, St üh c. Vollsietfchige ausgemästete Färseli höchst. 1000 kg je nach Qualität, wobei (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beige'iigl ist, wie 'olgi: Weizen Roggen Haier Königsberg 228 (— ) 160 (— ) 160 (— ) Danzig 232 (- ) 16-1 (— ) 160 (- ) Stettin 231 (- 2) 158 (- 3) 157 (— 3) Posen 226 (- 1) 153 <— 4) 151 (- 4j Breslau 227 (- 1) 156 (- ) 154 (— 1, Berlin 227 (- 1) 160 (- 1, 171 I Alagdeburg 219 (- 1) 159 (— 1) 168 (— 2) Leipzig 221 (- ) 162 (- ) 173 (- ) Dresden 225 (— 1) 161 (- 2) 165 (- 2) Braunschweig 220 (- ) 160 (— 1) 171 (- ) Rostock - (- ) 161 (— %) 158 (-17,) Hainburg 216 (— 3) 162 (- 4) 174 (-1; Hannover 215 (- ) 160 (— ) 174 (- ) Tüffeldorf 223 (- 2) 164 (- 1) 164 (— 1) Frankfurt a.M. 2277, (- 4) 1677, (- 2‘A) 170 (— 5) Alanilheim 2327, (-27,) 1727, (- ) 170 (—27.) Straßburg 2327, (- ) 180 (- ) 1777, (- ) Stuttgart 3377, (- ) 175 (- ) 160 (- ) München 244 (- ) 160 (— ) 160 (- ) 26 e l t m a r k t p r e i s e: Weizen : Berlin Mai 223.75 (— 1.50), Juli 223.50 (— 1.50). Budapest April 231.45 — 5.15). Liver- Höchste Schlachtviehpreise m F r a n k f u r t a. Ak. Fleischpreise tu Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 42—48 Alk. */, Kg. Schlachtgew. 53 —56 Pf. 71 „ - ___54-56 „ fl, Kg. 76-84 Pfg. 7- , 72-76 „ 7, r 80-W , Getreibepreise in M ann he im Brotpreise m Gießen Spielplan Ser vereinigten Xrantfurter Stadttheater. Opernhaus. Dienstag ben 1. März *): „Tosco." Mittwoch ben 2. März, abenbs 7.8 Uhr: „Die geschiebene Frau." Donnerstag ben 3. Alärz: „Samson und Talila." Freitag den 4. März geschlossen. Samstag ben 5. März: „Tie Hugenotten." Sonntag den 6. Alärz, nachm. 37.. Uhr: „Ein Walzertraum." Abends 7 Uhr: „Josef und seine Bruder." 9)1 ontag ben 7. Alärz, abends 7.8 Uhr: „Ter Troubadour." Dienstag den 8. Alärz: „Die Zauberflöte." Mittwoch ben 9. März, abends 7,8 Uhr „Die geschiedene Frau." Schauspielhaus. Dienstag ben 1. März'): „Der dunkle Punkt." Mittwoch ben 2. März: „Das Konzert." Donnerstag beit 3. März, abends 7,.8 Uhr: „Wenn der junge Wein blüht." Freitag den 4. Alärz, abends 1/.28 Uhr: „Der dunkle Punkt." Samstag den 5. Alärz - Zum ersten Alale: „Des Pfarrers Tochter von Slrelaborf." Schauspiel in drei Auszügen udn Max Dreyer. Sonntag den 6. Alärz, nachmittags 37, Uhr: „Im iveißen Rößl." Abends 7 Uhr: „Frau Warrens Gewe'rbe." Alontag den 7. März: „Nathan ber Weise/ Dienstag ben 8. März: „Des Pfarrers Tochter von Strehladori.- Alittwoch ben 9. März: „Des Pfarrers Tochter von Strehladori/ *) Anfang, wenn nicht anbcrs bemerkt, abenbs um 7 Uhr. Lvangi-iische uetiieinoe. 3n her 5tadtkirche„ Mittwoch den 2. März, abends 6 Uhr: 4. Pafsions-Andacht. Pfarrer Schwabe. 3ra 3ohannesfaal. Mittwoch ben 2.März, abenbs 8 Uhr, wird Pfarrer Z öckler aus Stamslau über „Evangelische Rettungsarbeit im österreichi. scheu jtarpathenlai'.d" reden. Freitag den 4. März, abends 57,. Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukas- und der Johaunesgemeinde Meteorologische beodachtungen der Station Sietzen. Febr. März 1910 Barometer auf 0° reduziert Temperatur 1 der Luft Absolute Feuchtigkeit Nelatwe Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Gnb btr Beriölkillng In grhn^I der flchtb. Hiimnelsfl. Wetter 28. 2:J 747,7 6,0 5,3 76 s 2 9 28. 9“ ll 748,1 2,7 4,9 . 87 8 2 0 1. 7a7 747,3 2,1 4,3 i 80 .8 2 9 Höchste T, »urpera 1 uv am 27. bis 28. Fel >ruar - - 4- 6,9 ea Niedrigste w , 27. „ 28. = * 1,3 °C. des Börse, 28. Februar, 1.15 Uhr. 114.60 Berliner Börse, 28, Februar. .A.iilaa^x u'o. 93,90 84,90 b3.90 84.90 92 00 100.25 99.25 23.10 16L60 131.40 111.75 133.75 199.50 212 50 139.40 197.50 105.90 103.25 179.70 137.40 257.00 156.0c lb6.S«> 165 bi- 212.00 47a" 4’ .«■ § eSeYonäsche KwrsSserach'le Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hande, and Indnstrie^Giessen. Elektrik. Lahmerer . . . Elektriz. S^huekert . Eschweiier Bergwerk . 1 . ('.»Iscnkirchen Bergwerk . Hamburg - Amcrik. Pakctf. Harnener Bergwerk . - .. . Laurahütte . . Nordd- Lloyd .•* , . . . Oberscbles. Eisen-Indnstrie Berliner Handelsges. . . . Darmstadter Bank , . > Deutsche 6ank . . . t Deutsch - Asiat. Bank «.<£. Diskonto-Kommandit. . /. Dresdner Bank -. .. Kruditaktien . . Baltimore- und. Ohiu-^j^": Eisenbahn . ... . T.X Gotthardbahn-. . , .®.$,. T^ombard. Eisenbahn . x-. •. . 'Jesterr. Staatsbahu . . v. I’riuce7Henri-Eisenbahn Harpcner Bergwerk Laurahütte . . . Lombarden E. B. . Nordd. Lloyd .. .' Türkenlu-a . , , la Oesterr. Silberrente: Ungar. Goldrente . Italien. Rente Portugiesen Serie I ", Portugiesen n III - /0 russ. Staatsaul. 1905 Japan. Staatsanleihe Interessante Mitteilung für Eltern blutarmer Töchter. FreudcNstadt t. S. Straßburger Straße 488, 29. Juki 19011 .fdierdurch teile ich Ihnen mit, daß meine Tochter bei Bleichsucht Ihr Nähr uuö iLräftigungS mittet „Biofon" gebrauchte unb zwar nahm sie innerhalb 6 Wachen 2 Murtons. Die Wirkung bes „Biofon" war günstig, denn das Allgemeinbefinden meiner Tochter hat sich gebesierl, sie fühlt nd> gekräftigt und sieht viel besser aus. Mit Gesdimack unb Bekomm lichkeit war sie recht sehr zufrieden. Ich kann daher „Biosou beitens empfehlen. Hochachtenb! G. D. Bernbarbt. Unter fchrift beglaubigt: Sext traut, Notar. Bioson ist bas beste und billigste MräftigungSmttteL Paket 3 Mark in Apotheken und Tro gerien. Man verlange von dem Biosonwerk Frankfurt a. M- eine Grutisvrobe und die Broschüren., 196.70 173.70 23.20 105.7'.' 177.00 4°/„ Conv.Tiirken von 1903 Türkenlose . . . . ( 4 ’ Griech. Monopol-Anl. -. 4U „ äussere Argentinier... 3Mexikaner .. . 4l/:% Chinesen . Aktien: ... Bochum Guss . Buderus E. W.. Tendenz schwach. CauadU E. B 181.00 Darmstädter Bank ... 137.40 Deutsche Bank .... 256.15 Dortmunder-Uniou C. •. . 91.20 Dresdner Bank 165.10 Tendenz: schwach. Franktarter 3'/8°/o Reichsanleihc .. 3°;„ - do. 37,°/f> Konsols - 3°'., do. Hessen ’■ -7.M. 5 3* ;°/n Oberhessen 46i'„ Oesterr. Goldrente .- 242.25 110.55 , 65.00 66.20 99.90 98.25 i 94.60 : 177.20 . 47.50 . 91.75 , 69.20 100.00 Kuoerts mit Firma billigst vrühl'sche Universttätr-Druckerei. H. Lange, Sieben asseler Hafer-Kakao wird als Kinder-Frühstück tausendfach ärztlich empfohlen. Nur echt in blauen Kartons für 1 Mk., niemals lose. Kaufen Sie nur Allem echt mit dem Namen g AGGI und der Schutzmarke Kreuzs^ern! Sie sind mit allerbestem Fleischextrakt und feinsten Suppengemüsen hergestellt und enthalten auch das nötige Kochsalz und Gewürz. Natürli her, feiner Fleischbrühgeschmack ist ihr grosser Vorzug. MAGGI8 Bouillon - Wölfel „ 1112 H 70 Stück — 5,80 Fm. 2000 4— 8 u n 7 Eichen-Stämme, 30—39 n = 0,69 BV, (B’/a 170 3000 Gärtnerei Louis Becker Telephon 124 Kaiser-Allee 13 Zu bevorstehendem Frühjahr L. Althofs, Konkursverwalter. trieb unverändert. SS der LdnoHn Seife n>»f dem PteÜrnq. Witzler. d«' Avsilmvertin für Jaubmgeil n. Umgegend nach 36,80 11 299,37 einzureichen. (Bw , [1262 1260 p v p 1 050,00 580,00 1 1 1 34 38 9 632,57 Kastanie, Erle, Kassenbestand Warenbestand Einkauf AuSstände 4,52 IV. Kl. Mittendm.), 2,39 VL Kl. Dividenden Guthaben des Lagerhalters 1,15 DU. 1,10 „ L05 „ Grundbuch für Gemarkung Annerod, Band 4 Blatt 281: 1) Flnr I Nr. 313: 326 qm Hafte lte im Ort — 16000 DU. Krofdorf, den 28. Februar 1910. Der Bürgermeister. Braun. Dornholzhausen, den 21. Februar 1910/ Der Jagdvorsteher: Steih. Gegenstandes tritt. Gießen, den 24. November 1909. Großherzogii.lws Amtsgericht. Bezeichnung der Grundstücke. C Rm Fichten-Stammholz-Gerkauf. Die Gemeinde Wißmar hat aus den Distrikten 16 b und 17 Aßelbach 45 Fichtenstämme von Nr. 307 bis 321, 325 bis 345 und 348 bis 356 mit 18,24 Fm. Inhalt zu verkaufen und nehme ich schriftliche Gebote bis zum 10. März d. Js. einschließlich entgegen. • Bilanz am Aktiva. . C. NAUMANN, OFFENBACH ' Einzelslück 20Pfg. 5 Stück t-2 Kilo95PFg. 25 cm Mittendurchm.). Hambuchen, 6m.: 0,79 III. Kl. (40—49 cm Mittendm.), (30—39 cm 'Diutenbm.), 10,46 V. KU (25—29 cm Inhalt, 3 Fstin. Frchtenflümme. ' Altenvcrs, den 28. Februar £910. Der Waldvorstand: Schneider. 3 915,72 3 473,68 L25 DU. 1,20 „ l,10 ff Medizin, und rechn. Trogen, Cbcmikalicu, Materialwaren, Cbcwiichc Svezialttatcu eigener Fnbrrkattou. Gegründ. Cito Tchaaf, (iicßcn, Scltcrswcg 39. ftlfitv und Großhanoel. Änskniur über chcm. tedjn. fragen. Die Marktlaubeu und Keller unter dem Turmhaus sollen für 1910 neu verpachtet werden. Angebote sind biß 12. März d. Js., vormittags 12 Uhr, be. der Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Bedingungen und AngebotSsormulare erhältlich sind. {ßV, 366 132 10 2 15 100 349 4 64 34 SelterSweg 83 1255 Zwangs-Versteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Lersteigerungsvermerks auf den Namen der Frau Auguste Heinz in Frankfurt a. M. im Grundbuch eingetragen waren (die früher .Wellcr'schc Gastwirtschaft"), sollen Donnerstag den 17. März 1910, nachm. 4 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht auf dem Rathaus in Annerod versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der VersteigecungSvermerk ist am 25. Oktober 1909 in daS Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeil der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bet dem unterzeichneten Gericht anzumclden und, ivenn der Gläubiger wider- spricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bet der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem 'Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen-» stehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung ober einstweilige Einstellung des Verfahrens herbetzuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlüs an die Stelle des versteigerten Die LaudgestütSbefckäler für die LandgeftülsstlUionen 25er- stadt, Bubbach und Grünberg sind abgegangen.[B>/s Die Aufnahme der Kinder, die bis zum 1. Mai b. 3. da- leckste Vebensrnbr zuruckgelegt haben, findet stall: 1. in der Ltadlmädchenschule — Schttlermaße — Montan den 7. Mär;, vormittags von 10—12 Uhr: 2. in der Ltadttnabenichule — Nord-Anlage — Dienstag den 8. Mär;, vormittags von 10—12 Uhr. Auch tönneii an obengenannten Tagen vormittags von 9 bis 10 Uhr auf Wunsch der lullern oder deren 5tellucrtrctcr iolche geistig und leiblich nicht unreife blinder in die Schule ausgenommen werden, die bis zum 30. September d. Js. bas sechste ^eoeusjalu vollenden. Bei der Anmeldung ist bei Impfschein und bei misroarr- geborenen Kindern auch der Geburtsschein vvrzulegen. IB% äusserst billiger Einkauf von Hochstamm- und niederen Rosen$ Koniferen und Ziersträuchern! div. Stauden, Pensees etc. Der Verkauf findet jederzeit statt. Seitheriger GeschüftSbc- Nadelholz-Reisig Fichten Stangen, 9—11 Ctm., ca. Arbeitsvergebnng. Die zur Erbauung eines neuen Pfarrhauses in Gonterskirchen erforderltchen Arbeiten und Lieferungen wie: Erd- und Maurer-Arbeiten, Steinhauer- , Zimmer- , Dachdecker- # Schlosser- , Spengler- „ Glaser- , Schreiner- , Weißbinder- , und Elsen- und Zementlieferungen sollen auf dem Weg öffentlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitäbeschreibungen und Bedingungen, liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten während der Dienststunden zur Einsicht offen, wo auch die Angebots, formulare gegen Erstattung der Unkosten erhältlich sind. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis Freitag den 11. März b. Fs., vormittags 11 Uhr, bei dem Unterzeichneten em» zureichen, auf dessen Bureau daun die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber stattfindet. Zuschlagsfrist 14 Tage. Schotten, den 25. Februar 1910. Ter Großh. ttreisbamnfpektor: ük m. u. H. 31. Dezember 1909 Buchen, öin.: 3,27 1. Ml. (60 und mehr cm Aiutendm.-., 4,06 II. Ml. i.>U—59 cm Mittendm.', 1,68 111. Ml. (40—49 cm Mitlendm.». Hainbuchen, Fm.: 0,65 IV. Ml. (30—39 cm Mittendm.), 1,03 V. ML (25—29 cm Hiittcnbm.), 3,15 VL Ml. (18—24 cm Mitlendm.». Lich, den 22. Februar 1910. (B'ala Grostverzogliche Bürgcrmeistcrci Lich. Dörmer. , ab Gaswerk LOO „ 1,10 „ Für Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßiget! sich die Breife außerdem um den Betrag der Lktroirückvergüttino von 4 P,g. für den #tr. Fm Gaswerk findet nur Berkaus von über 5 Ztr. Moktz statt, Elcincre Aiengen verabfolgen btc meisten hiesigen Mohlcnhändler zum Preise von L15 Att. für Stück und 1,25 ML für Augkots vro Str. Für Anfuhr an das Haus werden vom Gaswerk 10 ’i'f«. für den Ztr, berechnet. ß- Dienstag den 8. März, abends 9 Uhr, findet im Saale des Herrn Emil Schäfer Generalversammlung des Konsum-Vereins Taubringen statt. [12t3 Saubringen, den 28. Februar 1910. Der Vorstand. Jl £ l Passiva. 31,35 'Kreditoren Nutzholzverkauf. Das nadjucrAcidmcie, int lausenden Winter bereits gefällte Nutzholz soll auf dem Woge der Submission verkauft werden. Gebote sind verichloffen mit der Aufschrift „Solzsubmission" und getrennt ttad) Waldetgentümer bis spätestens den 7. März, vormitt. 10 ttbr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Eröffnung der Gebote erfolgt am 7. 'März, vormittags 10 Uhr, tni Rathaus zu Lich. Die Berkaufsbedingungen, denen sich die Mäurer mit Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei den Großherzoglichen Bürger meislereien zur Einsicht offen. Nähere Auskunft erteilen auf Wunsch die unterzeichnete Stelle sowie die betrefsende Großherzogltche Oberförsterei. Das Holz ist mit der Rinde gemessen. Wegen Vorzeigung des Holzes wolle man iidj an die Forstwarte Textor in Vtdj und Bauli in Langodors wenden. 1) Gemeinde Lich: Eichen, Fm.: 166,48 IV.Kl. (30-39 cm Mittendurchm.), 10258 V.ftL >25—29 em Akittendurchm.), 196,41 VI. Ml. (unter25 em Mittend.» Fichten, Fm.: 10,88 11. Ml. (40—49 ein Attttendurchm.», 13852 III. ML (30—39 cm 'JOlittenönLi, 97 IV. ML (25—29 cm Dtittendm.), 65 V. Kl. (20-24 cm 'Mittend.) 32 Va ML (unL 20 cm Mittend.) Kiefern, Fnu: 20 IV. ML (25—29 cm Miltendm.), 33 V. ML (unter En gros: Tribus & Kundheim, Giessen. [ss16/i Holzversteigerung Winnerod. Donnerstag den 3. März sollen in den Distrikten Eichwald, Neuhof, Pctersgrund, Burgwald und Würzgarten fr e v tr Amtliche BkklMtinachiilM i>er M Gießen. Das städtische Elektrizitätswerk hat größere Quantitäten Mupferab iälle, Akkumulatorenblei, Blei-Abfälle, altes Ersen und leere Oelfässer abzugeben. . (B“A Schriftliche Angebote sind bis zum 1. März 1910 auf dem Bureau des Elektrizitätswerkes, West-Anlage 51, etnzureichen. „ -^SvAUTEMTlfl tlANÖUN SEIFE M FAUSTRING Holzversteigernng. Mon-ug den «. März 1. F., vormittags ' -9 "br,.werden bei Gastwirt Heinrich Schultheig zu Vumba aus den Ttttrtkten Bornberg, Heegbuich, Tränkkovf, Buchwaldskopf. Kasvarshag, Geiselfträuch. Btrkwald. \ieilificnberg,_ Singerroalb, Wtnkelratn, ■'-'iberfl, Steinberg, Brandholz und H. Huck der,}oritroartei x,umba versteigert: Schettcr, Rm.: Buche 297, Hautbuche 46' fötdje 4o, Birke 3, Vinbc 2, Erlen 10, Mieter 67,5, siebte lo. Mn ult bei, .Hin.. Buche 149, Hainbuche 42, Eiche 96, Birke 2, Aspe l, Erlen 4, Mtefcr §3, Kichte 36. Knüvvclrcifig, Rm.: Mieser 5/, }jid)tc 132 bau fett). Gcwvbnlick Reisig, Rm.: Budie 834, Eicke 209. >stoae, Rm.: Buche 8, brenutlein, 140 gern., 49 Etche, 4 Erlen, 49 Mieter, 68 Fichte. Interessenten belieben das Holz vorher etnzutehen. Die blau untertriebenen Nummern kommen nicht zum Ausgevot. Grünberg, den 24. Februar 1910. .B’/a Qirofcherzogltche Cberibriterei Grünberg._____________ Gelände Verpachtung. Mittwoch, 9. März, vormittags 9 Uhr beginnend, wird eine größere Anzahl von Grundstücken der Stadt und des städtischen Hospitals insbesondere auf dem Nahrungsberg, am Schisfenberger Weg, in der Ttephansmark, in der Nähe der .Heuligenstädt'schen Fabrik, auf dem Seltersberg und in der Nähe der Margaretenhütte, sodann uachmittagS 3 Ubv beginnend ans dem Hamm, im Neu ftäbtcrfclb und an der Marburger Straße verpachtet. Zusammenkunft vormittags aus der sicher Straße beim Lärchen Wäldchen und nachmittags beim Elektrizitätswerk.___________iBto/, Die Pflaster und Chausnerarbeiten für den Ausbau der Wiesenstraße sollen DicnStag den 8. März d. 3., vormittags 11 Uhr, oergeben werden. Tie Berdingungsunterlagen liegen auf unserem Ttetbauamt offen und sind Angebote auf Bordruck dahin Aoks-mse voV 1. April 1910 bis l. September Bei Abnahme von 6—36 Ztr. kostet 1 3ii. 1 u*11 ab Gaswerk bei Abnahme von 36—200 Ztr. kostet 1 Ztr. ab Gaswerk bei Abnahme v. 200—400 Ztr. kostet 1 Ztr. ab Gaswerk bei Abnahme v. über 400 Ztr. kostet 1 Ztr. versteigert werden: Buchen-Scheitholz „ Prügel Eichen- , Weichholz- „ Nadelholz- „ Buchen-Siock „ Reisig Eichen- „ Gemischtes (DurchforstungS-)Reisig 2) , I , 314: 174gm Grasgartenun Ort — 3) r I v 31O8/lo: 353 qm Hofreite, die Bornwiesen — Jagd - Verpachtung. Die Jagonutzung in dem gememschaftlichen Jagdbezirk Dornholzhausen iKreis Wetzlar), 542 ha (2168 Morgen), hiervon 1ö6 ha Wald, wird am L2 März d. Js., nachmittags 31/. Uhr, bei Gastwirt Ludwig Fehl Hierselbst auf 9 Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Die Pachtbedingungen werden im Termin bekannt gegeben. Das Jagdrevier ist von der Bahnstation Langgöns in 20 Minuten zu erreichen. Elsbeere 32 „ - Anfang vormittags 9y? Uhr im Petersgrund. Sämtliches Holz wird im Petersgrund versteigert; nur das dortige Brennholz wird vorgezeigt. Bon 11 Uhr ab kommen die Fichten-Stangen und das Nutzholz zur Versteigerung^ Sames, Förster. Mitgliederbestand Ende 1908 85 Ausgetreten 1909 1 84 Eingetreten 1909 1 Bleibt Bestand Ende 1909 85 Haftsumme 1909 2 550 JfC Daubringen, den 27. Februar 1910. Wilh. Waqenbach. Ludw. Grölz. Vergleich aus früherer Geschäftsführung 1 600,00 Mobiliar 439,47 Garantie-Konto 1 839,15 11 299,37 Darmstädter Pädagogium Darmstadt, Herdweg 58. Realschule mit Üiymnasialabteilungen Sexta bis Oberprima. ss“/2 Sorgfältige und gewissenhafte Vorbereitung zum Einjährigen-. Primaner- und Abituricnten-Examen, auch für Damen. Näher es durch den Leiter M. Ella«. „ =25 = 3,64 = 0,45 = 1,03 Nutzhoiz-Versteigerung. Freitag den 4. März ds. Fs., von vormiuags 10 Uhr ab, kommt un Saale des Gastwirts Wilhelm Amend Hierselbst aus den Waldtmgcn der nachbezeichneten Gemeinden folgendes Holz zur Versteigerung: 1. Hochelheim. Elche: 2 Stämme 2. Kl. — 3,75 Fm., 5 3. Kl. = 4,50 Im. und 5 Rm. Nutzholz (Küferholz). 2. Gr otz-R echtenb ach. Eichen: 3 Stämme 2. Kl. = 5,09 Fm., 82 3. Kl. ----- 48,89 Fm., 5 4. Kl. = 1,29 Fm. u. 14 Rm. Nutzholz (1—3 Mir. lang). Nadelholz: 13 Stämme 2. Kl. — 7,00 Fm., 21 3. Kl. — 3,88 Fm., 69 Stangen 1., 110 2. und 110 3. Kl. 3. Vollnkirchen. Eichen: 5Stämme2.Kl.— 7,54Fm., 8 3. Kl. — 5,67 Fm. und 6 Rm. "Nutzholz (Küferholz). Buchen: 1 Stamm 3. Kl. — 0,48 Fm. 4. Lützellinden. Eichen: 40 Rm. Ätutzholz (3 Mtr. lang). Luchen: 2 Stämme 2. Kl. — 3,42 Fm., 3 3^Kl. — 3,58 Fm. Nadelholz: 2 Stämme 2. Kl. — 2,64 Fm., 33 3. Kl. = 18,23 Fm, 4 4. Kl. = 1,04 Fm. und 54 Rm. Nutzholz (3 Mtr. lang). 5. Hörnsheim. Eichen: 5Stämme 1.Kl. —15,04Fm., 6 2. Kl. t= 10,85 Fm., 16 3. Kl. ---- 11,02 Fm. und 12 4. Kl. ---- 3,21 Fm. 6. Münchholzhausen. Eichen: 1 Stamm 1. Kl. — 2,54 Fm., 4 2. Kl. = 7,38 Fm. und 1 Rm. Nutzholz (Küferholz). 7. Weidenhausen. Eichen: 1 Stamm 1. Kl. -- 3,26 Fm., 13 3. Kl. —7,98 Fm. und 1 4. Kl.---0,29Fm. 8. Klein-Rechtenbach. Eichen: 1 Stamm 4. Kl. = 0,27 Fm. und 1,5 Rm. Nutzholz (3^ Mtr. lang). Nadelholz: 25 Stämme 3. Kl. — 10,45 Fm., 9 4. Kl. — 2,08 Fm., 12 Stangen 1. Kl., 17 2. Kl. und 12 Rm. Nutzholz (3 Mir. lang). Die Herren Förster Müller-Niederkleen, Both- Vollnkirchen und Schüler-Klein-Rechtenbach werden die Holzer auf Verlangen den Kauflustigen zeigen und nähere Auskunft erteilen. Grotz-Rechteubach, den 22. Februar 1910. Der Bürgermeister.__!BU/., 16,21 VI. ML (18—24 cm Mittendm.). ElSbccr, Fm.: 0,16 V. ML (25-29 cm Mittendurchm.), (unter 25 cm Mittendm.). 2) Gemeinde Langsdorf: Eicheu, Fm.: 3,12 I. ML (60 und mehr cm Mittendm.), 9,09 H. Ml. «50- -59 em 'Mittendm.), 9,94 III. ML (40—49 cm Mittendm.), 2149 IV. ML (30-39 cm Mittendm.), 21,83 V. ML (25—29 cm Mittendm.), 19,18 VI. ML (unter 25 cm Mittendm.). Fickten, Fm.: 13,70 V. ML (20—24 cm Mittendm.). Kiefern, Fm.: L91 111. Ml. (30-39 cm Mittendurchm.), 5£4 IV. Ml. 25—29 cm Mtttendin.), 80,49 V. ML (unter 25 cm Mtttendm.). Brauer-Akademie zu Worms a. Rhj Gegr. 1872 durch Dr. Schneider. (Unter Staatsaufs.) Beginn des Soinnier*enieyters am 7. April 1910. ■BEEOHBKII Direktio n: E. Eh rieh. —i Bad-Nanheim. An der Parkstraße (Alieenplatz) sind zwei Berkaufs- häuschen für Obst und Blumen zusammen oder einzeln auf drei Sommer zu vermieten. Angebote sind bis 7. Marz 1910, vormittags 11 Uhr, bei der Bürgermeisterei emzureichen, woselbst Bedingungen vorher erhältlich. D-'i, NutztzoLzversteigermrg. Tie Interessenten von -lltcuvers beabsichtigen ihr m der Viermarkwaldung gelegenes Bau- und ^Nutzholz (K9r geeignet zu Schremerholz) am 7. März d. ZS., 10 Uhr vornuttags, öffentlich meistbietend zu verkaufen. Zum Verkauf kommen ca. 42 Fstm. Elchenstämme von 1—4 FM. ! Aufgenommene Kapitalien L. Althoff, Konkursverwalter. 1256 unübertroffen. 1176 Butz’ i*ch erbeten. 18» Wällers Fichtennadel- Pfg das Pfd. nur Brustbonbons kaufen Sie preiswert bei 1253 Lieh i. Hessen. m Selzen Sie sich EL in jeder Rollenzahl zu enorm billigen Preisen 794 Ernst Bloedner Nacht mit der Firma J. Jttmann, Giessen Waren im Laden 1257 Sind emgetroffen. Betten-LerMöhiiiiS Max Baer Bett Nr.3“*“* als Spezialität 01550 .^hörigen von Lungenkranken. DVi mcibimq von Ansteckung. Voit. Telephon 331. Qualitäten. 1220 AuguftZrensdorf, KMMW. Zuruckgesetztc Muster bedeutend unter Preis. 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